160. Jahrgang Anzeiger für Gberhessen Erstes Blatt 9 für Die Tagesnummer 8staNo«rdruck ttn> Verlag der Srühl'schen Univ.-Vuch- und Stdnbruderei H. Lange. Htöaltion, Expedition und Druckerei- Schul strotze 7. bis vorniillags 8 Uhr. Expedition für vüdingen: vahnhofstrotze 16a. - Telephon Nr. 5«. Nr. 507 Der Siehener InjHfet «rfcheinl täglich, außer Sonntags. - Beilagen: »if rin al woclientljch SiehenerZamilienblätter, givrmml iPÖcbenll.Kieis: blatt für öcn Kreis Liehen (Dienstag unbftretmq); zweimal moimll. Land- wirljchaftliche Seitfragen Fterniined) • Anilllluge: für die Redaktion 113, Verlag u. Expedition 51 Adiesfe für Depefchen: Anzeiger Gießen. Die heutige Nummer umsatzt 16 Seiten. Sus neue Jahr! (Strfern, 31. Dex. 1910. Drim Einlauten eines neuen Jahres rückt uns ein Kaleidoskop buntester Gedanken vor die Seele; wenn die Cl)ampagnerpsropfen knallen und neue, heitere Lebenslust aus uns braust, so sehnen wir uns zugleich danach, daß das neue Jahr ein Freudenspender sei und unsere Kräste nicht verkümmern lassen möge. Jeder Tag bringe „ein kräftiges Beschließen, zum höchsten Dasein immerfort zu streben!" Wir wollen das Rad der Zeit gewiß nicht rückwärts wenden, wollen ihm aber seinen ruhigen Lauf lassen und den Stimmzettelmonat nicht mit Gewalt herbeizerren Sonst könnte uns ja vor 1911 ein gelindes Grauen erfassen. Der düstere November, in dem aus gewissen Gründen keine militärischen Kontrollversammlungen abgehalten werden sollen, streckt seine langen Fangarme drohend über die Schwelle des Jahres, ein Vampyr, der den wachsenden Organismen das Blut aussaugt und die Saat im Keime erstickt. Die politischen Ernteberichte sind fast schon abgeschlossen: wir sollen keinen Frühling und feinen Sommer haben, die Saemänner werden bis in den Herbst hinein das Land durchwühlen und mit Feuer und Schwert arbeiten. Der alte Reichstag wird mit dürren Blättern rascheln "nd nur taube Nüsse reifen lassen. Obstruktionslüsterne Genossen sind, vielleicht mit Helfern, dabei, sogar der neuen Reichs- Vers icherungsovdnung die Kleider vom Leibe zu reißen. Eine Sodom- und Gomorrha-Katastrophe naht, vor der man sich aber lieber umwenden sollte, um nicht zur Salzsäul» zu werden. Eitel Freud und Wonne wird aber werden, wenn die Rosenfinger der Eos aus die zersprengten Trupps der Reaktionäre weisen, wie sie angstvoll durchs Land schlottern und schließlich noch von der Flut des roten Meeres ganz ersäuft werden. Wenn Umsturz und Fortschritt Hütten bauen. Wir wollen die Zukunft nicht in zu hohen Tönen preisen. Daß der Ast, auf dem die Liberalen fitzen, bei der angebeuteten künftigen Parteienkonstellanon sich hochgemut empor- recken kann, glauben viele in Frage stellen zu müssen. Jedenfalls leben wir, trotz aller Aufregung der Gemüter, politisch in keiner großen Zeit. Es liegt so nahe, beim Jahreswechsel im Buch der deutschen Vergangenheit wieder zu blättern. Wie war es denn etwa vor 109 Jahren. Auch damals bereitete sich ein Sturm, eine Erhebung, in deutschen Landen vor, aber da hatten wir Persönlichkeiten, die Merkzeichen großer Zeiten, trotzdem es nach den Napoleonischen Heimsuchungen auch damals Lästerer genug gab. Die Not war weit schwerer als heute: „Unzählige Vermögen waren zerstört, der ganze Reichtum des preußischen Adels daraus gegangen; die willkürliche neue Länderverteilung hatte den altgewohnten Verkehr ganzer Landesteile vernichtet; Tausende treuer Diener konnte der verstümmelte Staat nicht mehr beschästigen". So war's nicht nur in Preußen, dessen Zustände Treitschke so bewegt sch.l- derte. Damals konnte kein wirtschaftlicher Aufschwung sest- geftefit werden, aber über die Nöte des Einzelnen dachte man hinaus und vorwärts an die Zukunft des Staates. Heute scheinen leider nur materielle Interessen die Volksströmungen zu beherrschen. Es ist wirklich keine große Zeit, in der wir lebyr. Des Friedens, den wir haben, wollen wir uns herzlich freuen. Aber wir wollen auch den inneren Frieden uns nicht vergiften lassen. Das Volk, das seine Abgeordneten ja selbst gewählt hat, kann es nicht wünschen, daß dieser Reichstag nur taube Nüsse noch knacken soll. Die Reichsfinanzen liegen nicht mehr trostlos durcheinander, Und die allgemeine Wirtschaftslage hat sich gebessert. Schütten wir also das Kind nicht mit dem Bade aus ins rote Meer. Das Neue soll uns neu finden. Und lachen wir nicht, wenn der Reichskanzler die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat und an Goethes Neujahrsgedicht sich aufrichten mag, in dem es erbaulich heißt: „Bessere Tage sammeln uns wieder, heitere Lieder stärken die Brust." Auch in Hessen wird das Steuergefpenst vorläufig keine weiteren Vorstöße mehr machen. Das neue Jahr wird aber an die Darmstädter Abgeordneten hohe Anforderungen stellen: das Wahlresormgesetz, die Gesetze über di" Verwaltungsreform und das Gemeindesteuergesetz harren der Erledigung. Tie Beratung des Haushalts wird hoffentlich nicht zu weitschwci'ig werden. Die Regierung hat eine anerkennenswerte Arbeit geleistet, und wenn unsere Volksboten keine weiteren Ersparnisvorschläge haben ersinnen können, so fönten sie auch überflüssige Reden und Anfragen vermeiden. Daß die beantragten Paragraphen zur Verschärfung der Hausgesetze aufs Neue die Geister in Bewegung setzen sollen, kommt jedenfalls einer schnellen und sachlichen Erledigung der wichtigen Vorlagen wenig zu statten. Sollten, da nur (wenig) Sozialdemokraten die Kammer zieren, nicht gute Vorsätze einstweilen genügen? Wir hoffen, daß die Neujahrsgrüße manche Mißstimmung im Reiche und im Hessenlande hinwegräumen werden! Mögen manche Klagen auch berechtigt sein, unberechtigt und töricht ist es jedenfalls, das neue Jahr geflissentlich in eine Zeit der Tränen und Not zu verwandeln. Erheben wir auch heute unsere Herzen empor über das Zeitliche, zu dem, was das Menschenleben froh und zufrieden macht. Alles Irdische verhallt, aber der metallne Mund der Glocken trägt auch viel tröstliche Kunde übers Land. Auch heute sei Friede ihr erst' Geläute! . Die Volksschulen in Hessen. Welch gewaltige Ausdehnung im Lause der Jahre das Bolksschulwesen in Hessen angenommen hat, zeigt ein Blick auf das Kap. 41 des neuen Voranschlags für 1911 und dessen Vergleich mit den früheren Verhältnissen. Nach diesen Angaben erfordert das hessische Volksschulwesen im Jahr 1911 eine Gesamtausgabe von 2 781510 Mark, das sino 68 400 Mk. mehr als im Vorjahr. Die Mehrausgabe wird bedingt durch 45 000 Mk. für höhere Gehälter an die Lehrer und Lehrerinnen, die im neuen Jahre als Dienstzulagen nach Maßgabe der Gesetze über die Gehalte der Volksschullehrer insgesamt 2 095 000 Mk. vom Staat beziehen. Für die vorhandenen 21 Kreisschulinspektoren äst einschließlich Wohnungsgeld, Tagegelder, Samstag, 3s. Dezember MO BeznqSvreiS: monatlich 75 vierteljährlich Mk. 2.20. durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 ‘BL; durch die Post Mk.2.—vienel- jährL ausjchl. Beslellq. Zeilenpreie: lokal 15 BL, auswärts 20 P'eumq. Chefredakteur: A Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für .Feuilleton', .Vermischtes' und „Genchlssaal": R. Reurach; für .Stadt und Land": E.Hen; lür den Anzeigenteil: H. Beck. Reisekosten usw. noch ein besonderer Betrag von 140 810 Mark ausgeworsen, während von dem Rest der Gesamt- st'mms 241000 Mk. für Zuschüsse an bedürftige Gemeinden für Aufbringung der Lehrergehalte, 50 000 Mk. *ur Unterstützung für Fortbildungsschulunterricht und 80 000 Mark zur Unterstützung von Gemeinden bei Schul- bausbauten vorgesehen srnd. Für Vergütungen der den Lehrern usw. bei vorübergehender Dienstunsähigkeit bei* gegebenen Vertreter und Gehilfen sowie zur Vertretung oer zu militärischen Hebungen eingezogenen Lehrer, Schul- verwalter und Schulgehilfen sind für 1911 110 000 Mk., d s. 15 000 Mk. mehr als im Vorjahr, angesetzt. Wie hoch sich im neuen Jahr die Zahl der Lehrer und Schüler in Hessen stellen wird, ist aus dem Voranschlag nicht zu ersehen, doch dürfte es auch nicht uninteressant sein, sich die Verhältnisse in den Vorjahren etwas näher anzusehen. Nach der Statistik des Jahres 1908 belief sich die Zahl der Volksschulen Hessens aus 982, wovon auf die Provinz Starkenburg 369, auf Rheinhessen 199 und auf Oberhejsen 414 Schulen entfallen; davon wurde in 950 Schulen kein Schulgeld entrichtet. Gemeinsame Schulen bestanden 1908 im ganzen 900, konfessionelle Schulen je 41 evangelische und katholische. Diese Volksschulen erforderten einen Aufwand von 3440 Lehrkräften, und zwar 29?3 Lehrer und 467 Lehrerinnen. Die Zahl der Schulkinder betrug im ganzen 195 392, davon 96 907 Knaben und 98 48a Mädchen; nach dem Bekenntnis waren 129 250 evangelische, 63 185 katholische, 1871 israelitische und 1086 sonstige Kinder vorhanden. Hierzu kommen noch die Kinder aus sechs erweiterten Volksschulen, von denen Darmstadt 3, Offenbach 2 und Gießen eine besitzt, mit zusammen 4819 Kindern und 126 Lehrern. Im Jahre 1900 betrug die Zahl der Lehrstellen in Hessen 3747, die Zahl der Schulkinder 165 707, im Jahre 1906 3328 Lehrstellen und 189 805 Kinder, der Zuwachs der Volksschulen beläuft sich also in den Jahren von 1900—1908 auf 693 Lehrer und 29 685 Schulkinder. Die Gesamtkosten der hessischen Volksschulen beliefen sich im Jahre 1900 auf 7 874.816 Mk., wovon der Staat 2 505 501 und die Gemeinden 5 369 315 Mk. zu tragen hatten, im Jahre 1906 dagegen insgesamt 10270496 Mk., wovon aus den Staat 2 888022 Mk. und auf die Gemeinden 7 282 474 Mk. entfielen. Im Durchschnitt entfielen 1900 auf jeden Lehrer 60,3, 1906 auf jeden Lehrer 57 Schulkinder, deren jedes 1900 47,52, 1906 dagegen 53,58 Mark Gesamtkosten verursachte. Vor 30 Jahren, also im Jahre 1880, zählte Hessen genau 2000 Lehrkräfte bei 150 478 Schulkindern, im Jahre 1890 2419 Lehrkräfte bei 163 714 Kindern und im Jayre 1908 betrug die Gesamtzahl der Lehrkräfte einschl. der an den erweiterten Volksschulen 3566 und die Zahl der Kinder 200 211. Bezeichnend für das Wachstum der fünf größten Städte Mainz, Darmstadt, Offenbach, Worms unü Gießen ist, daß fick) die Zahl der Lehrer dieser Städte von 283 mit 19 045 Kindern im Jahre 1880 auf 405 Lehrer mit 25175 Kindern im Jahre 1890, auf 553 Lehrer und 30 136 Kinder im Jahre 1900 und auf: 848 Lehrer mit 41 678 Kindern im Jahre 1908 steigerte. Die Zahl der Kinder hat sich also in diesem Zeitraum etwas; mehr als verdoppelt, die Zahl der Lehrer gerade verdreifacht. In den fünf größten Städten kamen 1880 auf jeden Lehrer durchschnittlich 67,3 Schüler, im übrigen Großherzogtum 76,5. Im Jahre 1900 ging die Schülerzahl in den Städten auf 54,5, im übrigen Großherzogtum auf 61,8 zurück und 1908 betrug sie in den Städten nur noch 49,1, auf dem Lande 58,3. Im neuen Etatsjahre dürfte sich das Verhältnis zwischen der Lehrerund der Schülerzahl ohne Frage wiederum etwas günjiigec gestalten. Ikujafyrslofung. Nun bist aut grauer Zeilen ew'gen Spuren 9lliinl)r, and) du enifloh’n gleich einem Traum, Verrauscht im Sturm ist deines Kleides Saum, Hin über dieser Eide starre Fluren Entschwebtest du im rätselvollen Raum. Dem einen ist dein Antlitz hold erschienen. Dem andern ernst und finster dem Gesicht, Du brachtest viel der Wolken, ivciüq Licht, Doch kamst auch du der Eivigkeit zu bienen, Drum über dich zu richten zienit uns nicht. Noch steht die Welt, ob auch der Erde Weifen Be, kündet das Verderben oh ihr schon, Noch trägt der König in der pog' die Kron', Des Macht uni) Weisheit Millionen preisen, Ter gnädig waltet auf urew'gem Thron. Und w,e wir auch die Sinne uns zermalmen Ob dieses Erdendaseins Ziel und Los. Ob wir uns bunten noch \o geinesgroß — Wir ernten feine ew'gen Siegespalinen Well unser Wissen eitel Stückwerk bloß. Laß dir die Seele nur recht heiß durchgkühen Dom reinen Feuer wahrer Tleiiicbhcbfeil, Zn treuer Pflichterfüllung stets bereit. Und Iah' der Liebe heil'ge Flamme sprühen In Werfen edler Attbarmherzigfell. Mit allen Menschen halte Treu und Frieden Umfasse fest der Freundschah starfe Hand 1 Arbeit' und bete! Meide Trug und Tandl Und das Erhabenste sei dir hinieden Tein Gott, detn Haus, dem t'ateilaiib! „Mehr Bruderliebe und mehr CRottöertrauenl* Tas sei tue Losung für die neue Zeit. Sie mache uns die Herzen warm nnb weit, Sie lehre uns. öen Täron des Glückes bauen, Sie mache uns zu Stampf und Sieg bereit I Roemheld - Nidda. -— A n der Jahreswende. Durch langjährige Gewöhnung an garstige Fremdwörter kommt es manchem Deutschen gar nicht zum Bewußtsein, daß er sich gerade um die Jahreswende öfters an seiner lieben Muttersprache versündigt. Ja, versündigt; denn wir halten es mit dem besten Kenner des Deutschen, mit Jakob Grimm, der schon 1846 sagte: „Sünde ist es, fremde! Wörter anzuwenden da, wo deutsche gleich gute und sogar bessere vorhanden sind, aus mrverantwortlicher Unkenntnis des gültigsten einheimischen Sprachgebrauchs." Wie viele Leser dieser Sprachecke Haden nicht in den vergangenen Jahren Karten zu Neujahr versandt mit dem Aufdruck „Unsere herzlichste Gratulation", obgleich dieses Wort gar nicht in den Fluß deutscher Red? hinein- paßt, obgleich unser Glückwunsch 'herzlicher klingt. Wenn jetzt sogar Universitäten verdienten Gelehrten „die aufrichtigsten Glückwünsche" in deutscher Sprache darbringen, dürfen wohl auch wir anderen Sterblichen unsere Freunde mit unfern herzlichen Glückwünschen erfreuen. Immer noch werden zu Neujahr Namenskarten mit der Aufschrift p. t (= pour feliciter) verschickt, also mit einer Abkürzung, die den denkenden Leser daran erinnert, daß vor noch nicht zu langer Zeit vornelMe Kreise Deutschlands im geselligen Verkehr das Französische ihrer Muttersprache vor- -ogen. Wer sich durchaus — um Zeit oder Geld zu sparen — solcher Abkürzungen bedienen will, gebrauche doch lieber die Buchstaben „u G. z. w."; er wird durch diese Bevorzugung des heimischen Sprachgutes sicher manchem seiner Freunde und Bekannten eine Freude madjeii, dem frembe Sprachbrocken wie pour feliciter in beutscher Rede ein Greuel sind. Neujahr ist auch für viele die Zeit des Umzuges oder der Versetzung. Mit wehmütigem Gefühl sieht da 'ber Freunb seiner Muttersprache, wie sich der oder jener aus seinem Bekanntenkreise mit den französischen Worten pour prendre cong6 (= p. p. c.) von ihm verabschiedet, anstatt gut deutsch zu schreiben: u. A. z. n. — Und nun zu guter (!) Letzt das nichtssagende Prost, für das wir doch so reichlichen Ersatz haben: Dem Vetter, den das letzte Jahr schwere Krankheit heimgesucht hat, rufen wir in der Neujahrsnacht zu: „Aus ein gesundes Neues Jahr"; mit dem Neffen, der nächstens eine für seine Lebensstellung entscheidende Prüfung ablegen toill, stoßen wir an „auf eine gute Prüfung"; und gibt es für Braut und Bräutigam einen willkommeneren Glückwunsch als den Ruf „Seil Eurer Liebe"? Ist das alles nicht herzlicher als dieses stumpfe, ja rohe „Prost"? Im Alltagsleben wirb erfreulicherweise beim Zutrinken das öde „Prosts" immer mehr ersetzt durch „Zum 'Wohle" oder „Wohl bekomrn's". Um die Jahreswende wird so mancher treffliche Entschluß gefaßt. Wie wäre es, wenn recht viele Leser sich beim Scheiden des alten Jahres sagten: „Von nun an will ich meine Muttersprache mehr in Ehren halten, als ich es leider bis heule getan habe; von nun an w*l ich auch durch riteinc Sprache zeigen — den Grundsätzen des Allgemeinen D<-uti schen Sprachvereins gemäß —, daß ich ein regster deutscher Mann, eine rechte deutsche Frau bin!" Dazu ein frohes Glückauf! und' Seil Nernähr! — Seit wann ist der 1. Januar Neujahrstag? In fänan Festkalender fragt Ovid: „O Janus! Sage, warum das erneute Jahr mit Frösten sich anhebt? Wär' es nicht besser, der Lenz machte des Jahres Beginn?" Janus, antwortet die bnuna, die Sonmmwcnde sei eigentlich der letzte Tag des alten und dec erste des neuen Jahres. Diese Antwort ist teils unttar, teils falsch, denn man hat die bruma, beit kürzesten Tag nie auf den L Januar verlegt. Vielmehr ist der Grund in folgendem zu suchen. Von 153 v. Ehr. an pflegten die Konsuln, nach denen ja die Jahre genannt wurden, ihr Amt lieber am 1. Januar, als am 15. März anzutreten. So wurde dieser Tag Der erste des neuen Jahres, obgleich dies ofsiziell erst 46 v. Chr^ vom Caesar bestimmt wird. — Die Erstaufführung von Humperdincks „K ö n i g s k i n d er n" in N ew y o r k, die von den Musiksreundeni der amerikanischen Metropole mit lebhafter Spannung erroarteti wurde, hat am Sonntag in der Metropolitan Opera statt gesunden.» eine Aufführung vor einem geladenen Publikum von Tl^eater^ freunden und Musikern, bte das Haus bis auf den letzten Platz füllten. Das Werk fand enthusiastische Ausnahme, und immer mieder wurde Humperdinck hervorgerufen; er erschien, den Arm! bi einer Binde, denn beim AuShruch eines Feuers in seinem Zimmer im Hotel Astor hatte der Komponist |td> eine schmerz^ haste, wenn auch ungefährliche Brandwunde zugezogen. Die Aus-! führung wurde von Alfted Hertz geleitet, bas Gänsernädck>en sangj bte Farrar, den Königssohn Jadlomker, und der Fiedler wurdS von Otto Gvritz bargestellt. ( Das Libretto des Werkes gebt bekanntlich auf die Märchendichtung von Ernst Rosrner zurück. Die Kritik prophezeit den „Königskindern" einstimmig einen der größten und populärsten Opernen'olge, die Rewnork erlcbl hat. Am Mittwoch wüd das Werk vor Dem bretteren Publikum autN geführt. Der verband „Mitteldeutscher Rotviehzüchter" * G ießen, 30. Dezember. Aus Stadt und Land. (Dietzen, 31. Dezember 1910. NcujahrSglockerr. Im Himmel hängen zwei große Glocken, Tie läuten die Engel zur NeujahrSzeit; Die eine — von Golde — heißt ,ba€ FroblockenE, Die andre — von Silber — ,bas Herzeleid^. Zu jedem schlummernden Menschen tragen Die Lüste den zitternden Glockenschall; Ta träumte der eine von goldenen Tagen, Ter andre von fi,hernem Tränenfall. In manche Hütte Hingt daS Frohlocken, In manche Kamm-r das Herzeleid — Im Himmel hängen zivei grotze Glocken, Die läuten die Engel zur Neujahrszelt. Gcmeindcfchule zu Offstein. — In den Ruhestand bcrfeun wurden^ die Lehrerin an der Gkmeini>cWaile zu Neu-Isenburg im Shrciie Offenbach Pauline Ra u t e n b u s chaus ihr Nachsuch.n unkt Anerkemlung ihrer langiäl/rigen treuen Dienste, die Lehrerin an her Gemeinoeschule zu Eberswdl im Kreise Darmstadt trUsubelh Spengler auf lhr Nachsuchcn muci 'jlnertenmum chrer treuen Dienste. Erledigt ist die mit einem euang. Lehrer zu be- Iereilte zweite Lehrcrstelle zu Beerfelden. Das Präseir- tationsrocht steht dem Grasen zu Erbach-Fürstenau zu. rtus reiten« Don der WahlkreiSleitung Gießen der nationalliberalen Partei erhalten wir folgende Zuschrift: In einer Zeitung werden in den letzten Tagen ,mt(teblicf)e* Aeutzeruna*n unseres Reichstags-Ilandtdalen Prol. Tr. 0>devnie, bie für jeden rulng denkenden Bürger von vornherein den Stempel bet Unroabibeii an sich tragen, tn durchsichtiger Absicht und in I —TngeSkalender. Stadttheater: SamStaq, 3k Dez., aller Breite behandelt. Wir erklären, im Einverständnis auch mit! nachmittags 6'/, Uhr Boltsvorslellung: „Die Mäusekönigm'. unserem Kandidaten, daß wir nach wie vor in der Oefsentlichkeit I Somuag, 1. Januar, nachmittags ä1/, Uhr: ,Zun» Einsiedler" au' solche Anzapfungen nicht emgeheii. Tic WahlkreiSleitung der!und .Erster Klasse'; abends 7'/, llnr: .Die Förslerchrtstel^. natlib. Partei. I. A.: Ter erste Borsitzende: & Kaufmann, Kolosseum: Täglich Vorstellung. Rechtsanwalt.I Kinematograph: Neuer Spielplan« zuMgenoffenstyaften ürt bet ProvEtt» Sachsen in Hakte a. S., Verband der Zuchtgenossenschaften des Harzrüidviehes in Hellerfeld (Hannover), Genossmjchaft zur Züchtung des Herzrmd- viehes im Herzogtum Braunschweig in Hasselfelde, Verein der Züchter des Waldeckischen RindviehschlageS in Mühlhausen (Waldeck), Herdbuchgesellschast für das Waldecker Rind in Frankenberg, Herbbuchgesellschaft für Odenwälder Rotvieh in Darmstadt, Verband der Rotvrehstammherden in Breslau, Rindvieh^üchterver- einigung in Groß-Reicheuau (Schlesien), Züchterucreinigung für das Gebirgsvich der Grafsck)ast Glatz in Breslau. Per widerruf Des Prinzen Max von Sachsen. R o m, 30. Dez. Die „Gorriere d'Jtalia" meldet: Prinz tz7tax wurde bei seiner Abschiedsaudienz vom Papst mit dem Ausdruck väterlichen Wohlwollens entlassen itnd reifte nach Freiburg, wo er die Vorlesungey wieder crufnehmen wird, lieber dre Ergebnisse der Audienzen wird nichts veröffentlicht und behalten den Charakter privater Unterredungen. Die Erklärungen des Prinzen be- friedigten sehr, umsomehr, als der Prinz gewünscht hat, den Artikel vor der Veröffentlichung zuständigen Persönlichkeiten zur Beurteilung der dogmatischen und theologischen Fragen zu unterbreiten. ,^Osservatore Romano" veröffentlicht folgende Note: Wir wissen, daß Prinz Max, der gestern die Stadt Rom verlassen hat, eine ausführliche Erklärung unterreich ne te, in der er unter offener Anerkennung der Irrtümer, die in dem von ihm in unbedachter Weise geschric^ benen und in der neuen Rundscharr „Roma e ('Oriente"! veröffentlichten Artikel enthalten sind, dem Heiligen Vater! die Gefühle feiner vollen unbedingten Anhänglichkeit an die Glaubenssätze, die die katholische Krrche lehrt, bekennt und erneuert ------------- ■ —........... — ■ I Biograph: Neuer Spielplan. 2Buslciilöe I Militärkonzert am 1. Januar in Steins Garten. Nach einem Bericht des französischen Finanzministe-1 Anfang 4‘/, Uhr nachmittags. rimns belief sich die Zahl der Erbschaften im Jahre 19091 mit 379418 mit einem Aktivgesamtbetraa von rund ö7400000001 ** Lehrerpersonalien. U ebertra gen wurden dem Franks. Die hiervon bezahlte Erbschaftssteuer betrug I Schulamtsaspiranten Lubw. Reubold aus Stockheim (Kr. Er- über 2 7 0 Millionen. I bach) eine Lehrerstelle an der Gcmcindeickmle zu Nteder-Modau; Da dte Hatenarbeiter in Barcelona aus Solidarität mit bett I dem Lcchrer Hch. Loos zu Nordheim, eine Lehrerstelle an der Kohlenausladem den General aus stand erklärten, ist der Durch-1 Gemeindeschule zu Wolfersheim; dem Lehrer Otto Kinkel zu ^angsverkehr lahmgelegt Die Waren blieben infolgedessen im I Unter-Ostern, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Langen; Hasen und auf den Bahnhöfen liegen. Gendarmerie patrouilliert I dem Lehrer Justus Metzger zu Blöd^hcim, eine Lehrer stelle in den Straßen. Deutsche und Amerikanische Häuser er-Ian der Gemeindeschule zu Offstein; dem Schulamtsaiprramen baten von der (Regierung Truppen, um ihre Waren un-1 Arilh. Schwibinaer aus Nierstein, eine Lehret stelle an der gefährdet auS dem Hasen >u schassen . 2n der bulgarischen Sobranje setzte der frühere Kriegsminister S a o o f f seine Darlegungen fort und wies die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen zurück. Zn feinen Schlußfolgerungen bestätigte er die gestrigen Angaben PetrossS, daß die Türkei beabsichtigt habe, Bulgarien ohne Kriegserklärung an» zugreiten Bulgarim war damals vollständig unvorbereitet. Sa- vots habe deshalb lieber dem Staatsschatz einzelne Nachteile zu- gejügt als die Integrität des Landes aufs Spiel gesetzt. Dank der Milttarmacht, welche die slambulowiftische Regierung geschaffen habe, habe Bulgarien seine Unabhängigkeit durchsetzen können. ** Feier der 40. Wiederkehr des Grün - dungstage s des Deutschen Reiches. Sonntag, 15. Januar, findet die von der Stadt unter Mühilse zahlreicher Vereine beabsichligte Feier der 40. Wiederkehr . des Gründungstages unseres Reiches statt Die Fe.er z.'v- Der G^anke eines Zusammenschlusses der sämtlichen Rotvieh- fällt in zwei T^ile. Der erste wird vormittags im züchtendenl Vereinigungen wurde bei Gelegenheit der Ausstellung! Theater adgel-alten, bei zweite abends in Steins Beiprochuug nach Berlm em. In dieser Versammlung vvii I a,ie ^^otzh. Burgt^rmetstereu «ins Karten reslektle- Heiinburg dem Gedaicken Ausdruck, dag die fleuien, für die be- renbe Personen wollen ihre Bewerbungen daselbst munb- trqiniben Gebiete unendlich wertvollen, Schläge erhalten werden ^ch oder fcbdjtdih anmelden. Die Mitg.ieder der Vereine, müssen und dies könne nur ein Zusammenschluß der Rotoiehzuchten- die im Juli infolge Einladung oder späterer Anmeldung o»rein?9un-9£n ^rbeiführcn. Ein zu gründender Verband für sich bereit erklärt haben, an der Feier teilzunehmen, bezw. k™ r5c Höhenvieh werde besonders bie Aufgabe mitzuwirten, werden ctsucht, ihrer Meldung eine Beruiung größere auf ihre Zugehörigkeit zu einem der betreffenden Vereine ^xlstage eine größere Wüchsigkeü kommt" Tsteses ^iel lei^aller fh^ Inserat). Cs er,cheint dringend Wapricheuttichtett nach durch enlsprechende Blutauffrischung der ^ottoendtg, die .Neldttngen in den nächsten Tagen etnzu- einzelnen, durch weitgehende Inzucht mehr oder weniger ae.chädig- reichen, unter genauer Angabe, ob für Vormittag oder len Rassen und dutich etusprechende Belehrung der Lattdwirte Abend, um spätestens aegen Ende der kommenden Woche leicht zu erreichen. Dtc Aufstellung cinvS getneinick-afklichen Zucht- einen Ueberblick über Die Möglichkeit der Erfüllung der zteles mit enlfprechender Berücksichtigung der Leistungen werden Wünsche zu haben und die rechtzeitige Ausstellung der der Zucht neue Lvege lvcijcm totib|wei|txüu)lia) könne der Ber- Karten möglich zu machen. dand nur so gedacht iverden, datz die einzelnen Zuchtvereinigungen ♦» et- ° u „ , ■ ■ , - c. , lür sich die volle Selbständigkeit behalten und daß der Verband r e 5 ® ?JLC n 11 ? 1C V a .?,r 0 f b o r f. Der mir den Zweck habe, die Rowiehzua/t in sich zu kräftigen und ihr ?Ian ubcr bie Errichtung einer oberirdischen Telegraphen- diejenige Bedeutung zu sichern, die ihr unter allen Umständen "nie an der Landstraße von Gießen null) Krosdorf Legt bei jukomme. In einer euigebeiuxn Beiproamng, ut der u. a. DeUnv* btm Kaiserlichen Telegraphenamt in Gießen von heute ab mterat H o f m a n n - Hof Gill, der Vorsitzende der Landwirtschafts. 4 Wochen aus. Kammer Eaj,el von Stockhausen, Oekonomierat Walter-Lcngseld, •• L ladttheater. Auf die zu kleinen Dreifcn statt. fmbfnbe N°chm.„agS.A°,NeUuug d-S Sleujabrttage« fei be- trctaien Züchtervereinigungen zu der Gründung des Verbandes ,onbet6 b’ngeiüieien, da sie bie letzte Ausführung deS über- gegeben nnö bemerkt, daß das piotvieh in allen Bezirlen idjauer I mutigen BauernschwankeS »Erste r St l a j ice von Ludwig und es absolut notwendig sei, Thoma bringt. Am Abend dkS NeujahcSlagkS findet die würde, nahni die Lersamnllung eine UubC?l<. Aufführung von ^Jörster-Ehristef und zwar an, daß sie der Gründung eines Verbandes für das Mitteldeutsche L den so US bei kleinen Preisen Natt. — Aus zahlreiche Anfragen Rotvieh sehr sympathisch gegenüberstehe. sei an dieser Stelle mitgeteilt, datz auch der Vortragsabend rübtet^, x'b ?n tTh be- von Marcell Salzer am Montag, 9. Januar, bei (leinen iüdjter gegrünbet Zu ihm gehören, bie bisher als "besondere Üaltsindet. Ta unter diesen Umständen tehr starker Schlage aezüchteteu Vogelsberger-, Vogtlander-, Bayrisches tie*uc^ 8U enuac,cn ,fl» f° werden Interessenten gut tun, sich vieh. Westfälisches Rottneh, Harzer-, Waldecker-, Odentoälder- unb beizeiten Plätze zu sichein. WSWKMMWMZ herum meistens bclln beklere Tönung nm Aatenfpiegr.1 gegen ben Indianer Bill zur Erledigung. Während Hitzler Nu!^Ü7b °m Eiuer Um^ «"sE-n t>=i 5nbianer8 eine gr°b- Ruh- entgegenffgtt. ftfine roeik« Ti? o- L r oebung ^Er^ki-clt I wurde der Indianer immer wilder und bediente sich unerlaubter $l£L,,Ul0 tm-met bunll«,l0[t,fc, fo bü6 „ Mm ftampfteuer verwarnt werdcn mutztt. Zwei wlhraunen daaren vmn^ suhtba?; waren ohne Enlschcioung verlaulcn unb dchler hotte den Einm Sm Ucn|tccn »u »ericw Ter Kamp, hatte insgesamt 47 Mi«, m Anspruch »r - i s - r B i - h - n en G,e^t des »k, i,,« m ", Am Neujahrstag fi.tbcn 2 Stellungen statt. In bciben Äar- l.rbtniopt ®e^'i .n Dtllenburg U Ärei er fcueJ föS »tmgr°nu>,^nlurrenz unb Austrelen Marbach en Marburg, des »reifes Weplar, Bogtlänber _ r Herübuchverein in Auerbach i Vogtland, Zuchlverband für Bayc- Silberne Hochzeit feiern morgen der Fuhr- risches rttolvieh in Weiden (BeLirtsamt Neustadt), Siegerlander mann Ernst Ruppel und seine Ehefrau Marie, geb. Hett-buchgesellschast in Siegen, Sauerländische Hirdbuchgeseillchait ^ikingel, hier. für b*n LrerS Olpe tn Olpe, Verband zur Hebung der Rind- " Reiche WeihnachtSgaben flössen in diesen ^ch^ucht un Sauerlande in Hagen L W., Verband her Herdoieb-I Tagen wieder auS der Wohltätigieitö- imb UntcrilcktzungS» kaffe bdS' Herrn Fernie, des eh'emaNgen Besitzers deL Braunsteinbergwerks. Zahlreiche Hinterbti.beite von Bergleuten, Witwen und Waisen aus Gießen, Großen-Linden, Allendors, Klein-Linden, Watzenborn und Steinberg wurden mit Geldunterstützungen bedacht. .Auch Kleinllnder-' schulen erhielten Geldspenden. ** Die zwei Straßenbahnwagen, deren An^ schaffung die Stadtverordneten genehmigt haben, find sofort bei den Siemens-Schuckertwerken bestellt worden und sollen Mitte April abgeliesert werden. Die Wagen to. rben insofern von den im Betrieb befindlichen abweichen, ni5 Hinter- und Norderplattform durch Glasschiebetüren vollständig abgeschlossen werden. Diese Einrichlung hat si'b n"uer'i i^a an vielen Orten sehr bewährt. Es ist in Aussicht genommen, falls dieser Abschluß sich auch bei uns prakllfm euveist, mit der Zeit die sämtlichen Wagen damit zu berfcljcn. Landkreis Gießen. --- Alten-Bnseck, 30. Dez. Bei der am 28. Dezember abgehaltenen Versammlung des Konsumvereins mürbe dem vorliegenden Antrag auf Auflösung unb ßiqui. dation keine Folge gegeben, da d-r Antrag der gesetzlichen Begründung entbehrte. Llithm wird der Verein iveiler Le- sl.hcn bleiben. Hof-Güllbei Lich, 29 Dez. Eine sehr interessante Beobachtung konnte der Natur- und Vog^lfreund h.'ute h^er machen. Als in den Mittagsstunden auf den Öelö.rii d.s HofgutS gepflügt wurde, waren auf dem ungeackemen Land ganze Schwärme von Vögeln (zumeist Raben , Die wohl nach Tausenden zählten, zu sehen. Die armen Tiere folgten der Pflugschar unb suchten nach Futter. Ein Beweis, wie schlecht es jetzt den Vögeln geht, und zugleich ein Grund zur Wiederholung der Mahnung: „Gedenket der bun^ gernden Vögel!" Kreis Büdingen. = AuS dem Kreis Bübingen, 80. Dez. Bei den letzten Wahlen von KreistagSabgeorbne»en sind ge- wählt worden: a) durch Bevollmächtigte b er Gemeinde vor stän de: Im Wahlbezirk II (WeningS): Zentner JohS. Hein I.-Wenings; im Wahlbezirk 111 (Orten- berg): Kaufmann Friebr. Lenz-Ortcnberg; im Wahlbezirk IV (Ri bda): Kommerzienrat H. W. ClooS-Ätibda; im Wahlbezirk V (Echzell): Großh. Bürgermeister Reitz-Echzell; im Wahlbezirk VI (Dauernheim): Landwirt Gg. Wolf VII.- Dauernheim; b) durch bie 60 Höchstbefieuerten: Geh. Zustizrat Rabenau - Bübingen unb Bürgermeister MübS» Gettenau. — Der z,'m Bürgernikist er geivahlte Lanbioiv Phil. Stoll z» Gettenau ist am 20. Dezember verpflichtet unb in semen Dienst eingewiesen warben. — Maurer Gust. Will). Hensel zu Rommelhausen wurde zum Beigeordneten für Rommelhausen gewählt unb als solcher bestätigt. — Zu ® em ein berat ö mitg fiebern wurden gewählt in: Lind heim Karl Carl, Ferdinand CriSpens und Wilh. Wehrheim I.; Altenstadt Ioh. Will). Ntünch, Heinr. Brack, Gg Heinr. LipS und Karl Schäfer; WeningS Hemr. Hopp, Heinr. Schmidt III. und Heinr. Kehm II.; Babenhausen Hemr. Albus III., Karl Holcher und Karl AlbuS I.; Heegheim Otto König, Hch. Wilh. Spitznagel und Heinr. Vetter; Düdelsheim Hch. Hlmf II., Hch. Ad. Bücke! II. und Jul. Gröninger unb m Büsgesäß JohS. Karnelka, Gg. Krapp, Johs. Werth und Kour. Michel 1IL Kreis Lauterbach. Tu Schlitz, 30. Dez. Wie soeben bekannt wird, ist die Hochzeit der Gräsin Vtarie von Schlitz, welche am 5. Jan. nattsinden sollte, wegen deS in San Remo erfolgten Tlbll benS deS Großvaters der Braiit, deS Vicomte de Villneuve d'Albuquerqiie dis auf weiteres verschoben worden. — Am 3. Feiertag konnte der in der Nlepolh'schen Seifenfabrik beschäftigte Arbeiter Fischer von hier auf eine 2 6 jährige Dienstzeit bei der Firma zurückblicken. Ans diesem Anlaß wurde dem Jubilar von der Firma ein namhaftes Geldgeschenk übenuiefen. KreiS Friedberg. x Griedel, 30. Dez. N-st ist es, daß die Feuer- werkSkörper auch in die Bahnzüge hineiukommen. Heute geschah eS wenigstens in eintm Zug der Wettertalbahn, wo Miliiüruriauber Feuerwerks.ör>er zur Cnitzün- dung brachten unb bad Mitreisende Publi.^um belästigten. Das Zugpersonal sollte da doch energisch vorgehen! fc. Okarben, 30. Dez. Bei ber hier oorgenommeneif Gemeinderatswahl, die durch die Amisniederlegung des Gemeinderatsmitgliedes Wilhelm Hensel und durch den Tod des Gemeinderatsmitgliedes Theodor Fladung nötig wurde, gingen Friedrich Kranz mit 38 und Karl Bieber mit 34 Stimmen als Sieger aus der Urne hervor. Die von den Sozialdemokraten auigcflcllten Gegenkandidaten Maichincniührer Ehrstwpl) Schaier unb Bahnarbeiter Philipp Gras erhielten 14 bezw. 16 Stimmen. Heffcn-Rafjau. = Frankfurt a. M.. 30. Dez. Die Ausstellung für Frei ft un ben kn n st unb Freistundenarbeit, die der Frankfurter Ausschuß für Volksvorlesungen gemeinsam mit dem Rhein-Vtainischen Verband für Volksbildung in Frankfurt veranstaltet hat, wurde seither von 8600 Personen besucht. Ta das Intercsie in den letzten Tagen aufsallenb geuiegen ist, hat sich die Komiiiission entschlossen, die 21uS- stellung noch bis zum 8. Januar einschließlich zu verlängern. An diesem letzten Tag, einem Sonnlag, wird di» Ausstellung nunmehr endgültig geschloßen. fc. Wiesbaden, 30. Dez. In der heute nachmittag abgchaltenen Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung nahm der stellv. Vorsitzende Justizrat Dr. Alberti betreffs des geplanten Rücklriits des ziocilen Bürgermeisters Dr. Glas sing das Wort, woraus soll gende Entschließung einstimmig angenommen wuroe: „Die Stadtveroroneten-Bersammlung spricht ihre Freude darüber aus, daß sich Herr Bürgermeijter Dr. Glässiug eillschlossen hat vorerst in WieSbaoen zu bleiben. Aus Anlaß mehrerer, in der letzten Zeit in der Presse erschienenen Aeuße- rungen spricht die Staptvcrordnelen-Verfammlung erneut Herrn Oberbürgermeister Dr. von Jbell ihr volles Vertrauen unb zugleich Oie Zuversichtliche Hosfiiung aus, daß er noch lange an der Spitze unsrer Venualtung stehen und daß er und Herr Bürgermeister G«ä,stng noch lauge ihre bewährten Kräfte dem Diente unserer S.adt wiomeu werden." Im 9iamen der unbe)olöe;en Mllglleder des Magistrats schloß sich Stabiüerotoneiet von Oidi.nann )ieser Kunbgevung an. Hierauf sprach Oberbürgermcisier Dr. von Jbell dec Versa,nmiung seine Genugtuuiig ubei das Bleiben des Herrn Glässing aus und banke ben Stadt- verorbneten |ür bad in ihn gefetzte Vertrauen. Das gleiche tat Herr Glässing. W. Fulda. 30. De^. In Hauswurz bei Fulda erschol ein 14 jäbriper jnxabt bet unvorsichtigem Spielen mit einem Revolver feinen fünualjiigcn Bruder, B */, Koloiieum XVMWVSkGEE den 31. Dezember ringen : •10486 sagen wir herzlichen Dank. 7089 Eintritt frei 010588 Eintritt frei Wieses, den 31. Dezember 1910. 7065 ration am Start. 7091 7062 Wieseck, den 30. Dezember 1910. Von Silvester ab täglich die Karre 2.50 Mk. 17079 0370 Kuier. Sommerkoru, BletHstr. 11 N' -■*3 4- MUD *■' ■ ■ 1 gegen gegen gegen gegen gegen gegen gegen gegen Gießen, Hachborn, Darmstadt, Barmen, den 31. Dezember 1910. Die Beerdigung findet dem Wunsche der Verstorbenen gemäß in Hachborn statt. Bilkan (England) Hew* (Mannheim) Bill (Mexiko) Jackson (Amerika) - Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: tza«S Preitz, Wctziarerweg 80. Bente Sonnaben Eberle (Deutschland) Deble (Rheinland) I.emmcrts (Köln) Eggeberg (Finnland) Eggcbcrg (Finnland) Jackson ।Amerika) Deble (Rheinland) Bill (Mexiko) Eberle (Deutschland) Eemmets (Köln) Xurlah (Türkei) Christensen (Schweden) Die trauernden Hinterbliebenen. Alten-Buseck, den 31. Dezember 1910. ES hat Gott dem Allmächtigen gefallen unsere liebe Mutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester und Tante Frau Elisabelha Zecher, geb. Wisker nach kurzem, schwerem Leiden heute früh 31/, Uhr im Alter von 68 Jahren zu sich zu nehmen. LttrchNche Nachrichten der evangelischen Gemeinde Büdingen. Silvester 1910: Abends 6 Uhr: T’nrrer ö b c I. Kollekte iür die Beleuchtung. Neujahr 1 9 1 1: Vormittag- 10 Uhr: Tin tret Schäler. Abends 5 Uhr: Plärrer Wilhelm- Bleichenbach. Kollekte für die Armen. Tie AnrtSwoche hat Pfarrer Schäfer. Alle Sorten, alle Systeme. Kugellager, Stickereieinrichtung, versenkbare Kasten. schon von 45 Mk. an bis zu den allerbesten, allerfeinsten und weltberühmten. Reparaturen, Ersatzteile, Nadeln, Cclc ic. 6U6 Keine Geschäftsaufgabe sondern Weitcrbetrieb. Kein Laden, keine Rciscivelen 7 und billigste Preise. Joh. Fr. Schaaf Wetrtteinttrake 4k Katholische GottcSdienftordnung. Sonntag den LJanuar 1911: Büdingen: 10 Uhr. Nidda: 8^ Uhr. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meine? lieben Gatten, unsere« treusorgenden BaterS, Schwiegervaters, Großvaters, Bruders, Schwagers und Onkels Herr« Karl fünfer, Schaffner besonders der ev. Schwester für die liebevolle Pflege, sowie für die vielen Kranzspenden und für die zahlreiche Begleitung zu seiner letzten Ruhestätte sagen wir unser» innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen Familie Junker. Danksagung. Für die unS in so reichem Maße erwiesene Teilnahme und für die trostreiche Grabrede des Herrn Pfarrer Fischer bei dein Hinscheiden meines lieben unvergeßlichen Gatten, unseres guten BaterS, Groß» oaters und Schwiegervaters Herrn Heinrich Forbach Amtlicher Wetterbericht. WetterauSfickten in Wellen am Sonntag dem^ 1- Jam 1911' Meist heiter, trocken; Temperatur wenig verändert (leidjiet StöalüunaSlrost). „ _ . «pr. Schneebericht: Hoberodskopl 60 cm, — 6 Grad, Westerwald 35 cm. - 2 Grad, Rhön 70 cm, Scknffenberg Nodelbalm nut, Reibberg (Taunus) 70 cm, - 2,5 Grab. Schibahnen vor- züglich. _________ _ Danksagung. Für die uns in so reichem Maße erwiesene Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben, unvergeßlichen Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwester und Schwägerin Frau Margulrihk $Oirbtlautr sagen wir herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Konditorei Weimar Frautsurter Straße 41 7070) Telephon 833. Sonntag in beiden Vorstellungen vor den Ttiugkämpfen das vollständig neue Variete-Programm Nur Attraktionen ersten Ranges. Samstag nach der Vorstellung Grosser Silvesternachts-Ball Jedermanns Einsicht open. Büdingen, den 21). Dezember 1910. Großher-ogl. Bürgermeifterei Büdingen. F e u ü t. Vermischte».' • Ein gefährlicher Augenblick. Der Versonenzug, der in Kuepcrstegt halten mußte, um den Lloyd-Expreßzug Genua A l t o n a durchzulasscn, hat gestern seine Fahrt bis L a n a e n - selb durchgcsührt, weil das Signal aus freier Fahrt stand und war eben im UeberbolungSgleise angekommen, als der Expreß- Lug v o r b e i s a u st e. Ter Passagiere des Personenzuges bemächtigte sich eine große Aufregung. AuS dem letzten Bahnwagen sprangen verschiedene Reisende entsetzt auf den Bahnkörper Ein geringfügiger Aufenthalt des Personenzuae» auf der Bahnstrecke würde ein schreckliches Eisenbahnunglück herbeiqeführt habc^ Tas bayerische Derkebr^minillerium btt infolge des einstimmigen gegenteiligen Gutachten-) sämtlicher 'bm unterstellter Cher» Postdirektionen die Wiedereinf ü hruna des Ankunsts- st e m v e l ü für Einschreibebriefe und (Eilbrief* ab L Januar 1911 beschlossen. Sophie Schweitzer Herrmann Müller, Architekt Verlobte. 8 Frankfurt a. M. Giessen- Wetzlar g Nutzholzverfteigeruna. Freitag den 6. Januar 1911 vorm. 10 Uhr beginnend, auS den Diitrittcn Eulobenkvpf, Schlüsselblumen, Engelscheid, Buch» köpf, Lindenbusch, Ebenilz und Fauerbacherheckcn, der Forstwarleten Michelnau und Oberlais: r x . Stämme fstm.: Eicke II. Kl. (62 ern Durchm.) 1--1,17 (Schnitt. Holz), III. Kl. (40 - 49 cm Dchm.) 5 = 5,31, IV. Kl. (30 - 39 ern Dchm.) 5 = 2,45, V. Kl. (25 - 29 cm Dchm.) 25 = 9,76 (gerades Bauholz», VI. Kl. (inner 25 cm Dckm.) 4 - 1,57(Wagnerholz),Hainbuche III. Kl. (40 — 49 cm Dchm.» 1 = 0^3. tfävdjc IV. Kl. (25 — 29 ern Durchmesser 4 - 1,98, V. Kl. (unter 25cm Dchm.» 2-2,61, sichle II. Kl. (40-49cm Dchnu) 3 = 0,84 iSchnitkholz), 111. Kl. (30 - 39 cm Dchm.) 7 -10,9'., IV. Kl. (25 — 29 cm Dchm.) 9 = 9,47, Va Kl. (20 - 25 cm Dchm.- 63 - 42,41, Vb Kl. (unter 20 cm Dchm.) 1069 = 256,29 (Sparren) Weihmnne IV Kl. (25-29 cm Dchm.) 2 = 1,96, Va «20 - 25 ern Dchm.) 4-2M Vb (unter 20 cm Dchm.» 3 - (157. Dcrbstaugcu fm. Fichte I. Kl. 581 =60;53, II. ßl, 69 - 3.30. p ,e c r t o Nicht vorgezeigt wird daZ in den Dlstrlkten Eulobenkopf 8 (8 Eicken lil bis V. Kl.», VinbenbuicU i9 Weihtannen, 3 barchen, 1 Hainbuche», Ebenitr (2 Eichen IV. Kl., 2 Fichten H. Kl ) u. »auer» bachcr Hecken (1 Fichte II. Kl., 3 Lärchen V. Kl.) lagernde Holz. Zuiammeukuuft aus der Kreisstrahe illtichetliau—Ober-llalS am Waldemgang hinter Michelnau (4 Kilom. von »Ltatlon Äudda). Wäbcve Auskunft durch Grohh. Förster Claudel zu Michelnau und (Ärohh. Forstivart Schickcdanz zu Cber-Vaid. ID*1/» Nidda, den 28. Dezember 1910. (Ärvßh. Lbersürsterei Nidda. Hall wachs. Rodelbahn Bad-Nauheim. Vorzügliche, interessante, ca. 1000 Meter lange Bahn. 10 Minuten vom Bahnhof. Gute Nestau- Glessen Direktion: Th. Rösch. Walltorstr. 36-38 Morgen Sonntnc, den 1. Januar 1911 2 grosse Vorstellungen 2 Nachmittags 4 Uhr und abends 8 Ehr. In beiden Vorstellungen W Fortsetzung der Ringkämpfe "MI In der Nachmittags Vorstellung ringen: Illtzler (Bayern) gegen Wlngharts (Württemberg) Hess (Mannheim) gegen Christensen (Schweden) In der Abend-Vorstellung ringen: Belaiuitmarhuug. In den außerordentlichen General-Versammlungen vom 12. u. 26. November l. Fs. ist die ^Auflösung der unterzeichneten Genossenschaft beschloßen ivorden. (Ltivaige Gläubiger der Genosjenschast werden amgeiorderl, sich bei derselben alsbald zu melden. Treis a. Kba., den 30. Dezember 1910. , . [7071 Landiv. Kousumvcrciii, t. 8. m. l>. H. in Treis a. Lda. Die Liquidatoren: Joh. Konrad Kehr IX., Balthaser Leinweber, Georg Klein, Hernr. Philipp Amend, Johannes Stinael. Die Nechnung der Gemeinde Büdmgen pro 1909 liegt vom 2. Januar 1911 ab acht Tage lang aui hiesiger Bürgermeisterei -u Jur Feier der vierzigjährigen Wiederkehr des Gründungstages des Deutschen Reiches fiat sich auf Anregung einer größeren Zahl hiesiger Vereine ein besonderer Festausschuß unter dem Vorsitz des Unterzeichneten gebildet. Dieser Festausschutz hat beschiessen, die Feier am Sonntag. 15. Januar 1911. zu begehen und zu diesem Zweck o ♦> o- ~ vormittags 11 Uhr einen Festakt im Stadttheater abends 8 Uhr einen Festkommers in Steins Saalbau zu veranstalten und dir Bürgerschaft zur Teilnahme an dieler patriotischen Feier cufzufordern Die Veröffentlichung des ausführlichen Programms bleibt Vorbehalten, c- Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen kann mit Rücksicht auf die beschrankten Raumverhaltnisse nur gegen Karten erfolgen, die unentgeltlich abgeaeden werden. Um die Teilnahme weiter Kreise zu ermöglichen können an eine Familie nicht meh,-alsi zwe^ folgt werden, o Der Festausschutz ersucht, Anträge auf Ueberweisung von Eintrittskarten spätestens bis zum 5. Januar 1911 beider Burger- meisteret (Zimmer Nr. 15) schriftlich oder mündlich zu stellen. Die Zustellung der Karten erfolgt - soweit nicht eine Beschränkung eintreten mutz kurr vor der Feier. <*• Vorsorglich wird bemerkt, datz auch die Mitglieder derjenigen Vereine welche die Feier angeregt haben, ihren Äartenbebar) bei der Bürgermeisterei anmelden muffen, da andernfalls mit Rücksicht auf die Zugehörigkeit vieler Personen zu verschiedenen Vereinen ein Ueberblick über den Bedarf an Karten nur schwer zu erlangen sein wird. ^ür bcn Fxsiausschutz (ßlcbcn, 31. Dezember 1910. Mecum, Oberbürgermeister. Letzte Nachrrchien. Baris, 31. Dez. Der bei dem DersuchSflug bet St. Cyr abqesturzt- Leutnant Coumont ist heute abend feinen Verletzungen erfepen. ______________________ _ n m.nud j ‘uonojiqwjfl m |optiJd*s|4uy| ononbnoji orp Ojopuu 89|iü 8fv JUssoq I^m »JqgJ •uji»tw iop uo3upijuti.iii.i3i pun uapioiuo*u|fl aoifof) Freitag dcu tt. Januar, abends 8 Ubr, m der ucucu Auta der Univcrsttat - —- Vortrag* ----- von Fräulein Dr. Alice Salomon aus Berlin über „Mutterschutz“ f«reten Dazu laden ein Der Vorstand des Gesamt- Der Vorstand der Ortsgruppe Gemeinde. Frauenvercins: d.Allg.Deutich.FraucnvercmS: Frau Prost Hühlbaum. (D31/!*) Frau Helene Glaue. Fröbelfcher Kindergarten beginnt wieder Montag den 2. Jaunar 1911. Anmel. düngen nehme ich zu jeder Zeit in meiner Wohnung West- Anlage 10 entgegen. 010570 Wil Fortonft, Klckrffäckttiil. Näumnnfts-Verkauf zu den denkbar billigsten Prellen in Hijrcn, unö optifditn Ackkeln. Reparaturen werden auf das iorafättigstc auS- oefübrt 010583 Georg Koch, Uhrmacher n. Optiker, Babnhofstr. 14 Mm-Msw, Arrak- n. Rum- Punsch-Essenz. Rum do Jam., Arrak de Batavia, ff. Hognak-Weinbrand, sowie gut. Kognak-Verschnitt empfiehlt F. Schott, Bahnhof- Straße 27, Ecke Wolkengasse. Trockenes Abfallholz Vom 2.-14. Januar 1911 statt. n, 7068 Anfang 8 Uhr Eintritt frei 7067) Der Vorstand. lograph Ploekitr. 12 010572 Plockstr. 12 Unwiderruflich nur 3 Tage mit l/? Giessen Direktion: Hermann Stelngoetter. Sonutaa den I. Januar 1911, nachmittags 3'/, Ubr Kleine Preise kleine Preise Zu«, Einsiedler hieraus Erster Klasse Ende nenen 5‘/4 Ubr. (a3,/ti Abends 7'/, Uhr Kleine Preise Kleine Preise Unter Mitwirkung der Navelle des Ins.'Regts. „Kaiser Wilhelm" Nr. llß DieFörstcr-Christel Operette von Georg Jarno. Lude 10 Uhr. Giessener Konzert-Verein Fünftes Konzert Sonntag den 8. Januar 1911, 5l/4 Uhr, in der neuen Aula Cafe Amend Sonntag. 1. Januar KONZERT Mrrfl spannender, hochdramatischer Film, ein Schlaaer ersten Ranges. Länge zirka 400 Meter. Maxens Weltreise große Humoreske oon Max Linder. Länge zirka 260 Meter Fern dem Auge, fern dem Herren erst«. Komödie, farbcnpc. Kunslftlm. Länge zirka 328 Meier. Die Serenade großes spannendes Drama ans der Rokkokozeit. Das Patli^.^ourual hochinteressante aktuelle Neuheiten (£iue Geburtstagsüberraschung cine^r^Aenbe I Tonbild: Die Traumtänzerin Stenographie. Donnerstag, 5. Januar L91L abends l/j9 Ubr Beginn neuer Üe^rflönge lDanien und Herren) für Sieno« aravbie. lUnierlichtsgeld 6 DU.) und Lchreihmaichine (4 Ditl im Hotel Einhorn. Gen. vorher. Anmeldungen an Herrn Lenz, Wolsstr. 4 oder zu Beginn des Unterrichts. Stenographen Geiellichast Sauer'scher ' CaH Berg Schuhmachermeister Ge^r. 1838 Mäusburj 4 Tel. 609 Ausführende: Frau 8. Fischer-Maretzki, Berlin (Gesang) Herr Professor Dr. Max Reger, Leipzig \ ™ . Herr Professor Gust. Trautmann, Giessen ( AV16r Sämtliche zum Vortrag kommenden Werke sind rou Max Reger. Kompositionen für Klavier 2 händig, 4 händig, 2 Klaviere und Gesänge Klavierbegleitung. 5 Steins Garten, Giessen Am 1. Januar 1911 • Grosses jMililär- Konzert der hiesigen Regiments-Kapelle unter persönlicher Leitung des Obermusikmeititers Herrn Loben HsssisshJeehtversinWaisenschutz Zweigverein Giessen. Sonntag den 1. Januar 1911, abends 8 Uhr, im groben Eaale des Hotel Einhorn aronea Weihnachts-Feier. »reimbe und Gönner der Watlenvflege herzlich willkommen. — —Der Vorstand. findet mein diesjähriger Ausverkauf I Wir bringen zu allgemeiner Kenntnis, dass Oark 40,000,000 4% ige ilypothekenpfandbriefe, J Serie 611 bis 650, . Kündigung und v^lonng frühestens -nm 2. Januar 1921 zulässig, (Kurs am 4. Januar: 100,50) 6 eH.getedtm Stücke zu 5000 Mark 2000 Mark, 1000 Mark, 500 Mark, 300 Mark j t>.. 1UU „ark* mit Zinsscheinen per 1. April und 1 Oktober gelassen smdn “ Bcr,in und Frankfurt a. M. zum Handel zu- , der Freie^und'Hansäadt auf Grund der von dem Hohen Senate 16. Dezember 1899 X n u bUFg ^«tätigten revidierten Satzung vom Hypothekenpfandbriefe auszugebenUUg’ ““ lnhaber lautende verzinsliche . «n!/HJPotheken ,der Bank sind sämtlich erststellig und bewerten sich inner ^Ssäsgse.“.is Künd?^KBlalknaahr?ngDideerNnPtandbri6? ™ W^9 der Auslosung oder werden^jedesmaF aFibald nach d^2iehun^oÄ7^ gekündeten Stücke getilgt^ sein. Bis zum 2 Januar 1921 ist die Rückzahlung ausgeschlossen. ÄÄ.ÄÄÄ5 jeweils bekemi m gebenden StellenF ' *' Und “d”ren i’1“zen bei <>«» d“ Ptandbrietumlaufnama30.3September^lOw ‘; • • • Mk Die Dividende betrug von 1889-1906: 8%; 1907-1909■” 9»/ ’ Fü, °iqm werden voraussichtlich wieder 9»/0 Dividende zur Verteilung kommen der F^e^ä'k:^ blrntrg.St6ht d°' Auislcht des üohen Senats ; Hamburg, im Dezember 1910. ; 3?2S?theteell.b?ak ia Hamburg. Dr. Bendixen. Dr. Henneberg. Einladung Z«m Karneval 191L Wer willens in beizutrelen. wird bierniit zu einer Besprechung aus Montag den 2. Januar, abends 9 Uhr, bei ©nüro.rt R ü h l, Brandgasse 3 sreundlichst eingeladet iü!U5.)7 Der provisorische Narrenrat. PriM-Llliiztlltttrrilht erteilt zu jeder Tageszeit Th. Bäulke, Tanzlehrer Wolfstratze 9. >««> Posten Herren-Chevreau- u. Boxcalf- Schnür-Stiefel „hervorragende Qualität** etwas schmälere Form, 4. |\ /! I 1/1 früher Mk. 1».- JÖIZI IVlK. 14.*” En Posten Damen-Schnür-Stiefel früher Mk. 1L— u. 11— jetztMk. 8- Ein Posten Damen-Chevreau-Knopf-Stiefel jetztlWk.I2.-uJ0- Ein Posten Damen-Tanz-Schuhe Wiener Fabrikat, zu jedem annehmbaren Preise Kinematograph BahnhoMras.c 54 010HS Bahnhototra.ee 54 Das Halsband der Totes sensationeller KnnsisUm, äutzerst spannend. Der alte Leuchtturmwächtcr, SÄ? Der Weichensteller, ba* Lemire als Lrinovorführer, Br66lE «eltetteit. Bkeuieu, herrliche Nohiraufnahme. Itaukcs erste Liebe, humoristisch. Die Asrikauerin, Toubild, ^""^E^-rnio IDabei mutz man Kopf stehen, mmm«' KaiiStticiWiiIe ui Ftl. 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Am Nenjabrötag von »/,lt Uhr an Früdichoppeu mit Musik im BereinSwkal WagnerSrub. Landsleute stets willkommen.