fr. 281 Lwellrr Blatt 160. Jahrgang MItwoch, 50. Nasrin»« M ttlctietnt Mgllch mtt VuSnahin« deS Vannla-r. D*t „•te^mer £amilknblätter*‘ werden dem rHnififlrr* etermal möcdenlttch beigdegt, bat „Krctsblatl str de, Kreis -tetzev" jroeimal Vüchenkllch. Dir „Lan-wtrtschastltchrii Lett- fragen** erscheinen monallich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen 9totationt sehen bleibt aber dabei, dah er den Angeklagter während Stabt anzu knüpfen, evenl. auch bei der Besoldungsrevision einen schweren höheren Zuschuß zu beantragen. Abg. Molt Han (Zentr.) finbet es bedauerlich, daß das im invalide ist. n: Angeklagte, der sich in einem größeren Haufen befand, auf btt? Polizei schimpfte. Der Angeklagte wurde sistiert, als er den Neugebauer angespien b-atte. — Rechtsanwalt Rosen fei b: Der Angeklagte will nur gesagt haben: Pfui, solche Zustände. >—" Zeuge: Das hat er auch gefagt. — Der Anlg> eklagte bc* ‘ ..... ' " ’ '' ' ' konnte. — Der Zeuge bleibt aber dabei, daß er den Angeklagten schon längere Zeit rvu der Sistierung beobachtet habe. Nach kurzer Beratung verkündet der Vorsitzende, daß das Verhalten des Wels eine Ungebühr vor Gericht darstelle: es müsse aber auch anerkannt werden, daß ihm die Aeußerung entschlüpft ist und daß sie nicht bestimmt war, jemanden zu beleidigen. Aus diesem Grunde bat das Gericht von einer Gelblöder L> aftstrafe Abstand genommen. Da Wels aber gezeigt hat, daß er sich nicht zu beherrschen versteht, um ohne Vemevkungen zuzuhören, muß er den Sitzungssaal üeri lassen. Gin Regierungsvertreter stellt fest, daß diese Anträge eine Mehrbelastung von etwa 266 Millionen über die Vorlage hinaus erfordern würden und die Durchschnittsbeiträge von 28 auf 60 Pfg steigen würden Die Anträge wurden abgelehnt. In bezug auf die Voraussetzungen für die Gewährung der Witwenrente erklärt die der Abg Trimborn (Ztr). Im 8 1240, der von der Krankenrente rn der Invalidenversicherung handelt, wird durch Annahme eines Zentrumsantrags die Vorlage der Regierung wieder hergestellt und aus dem Beschluß erster Lesung nur die Bestimmung übernommen, daß auch der die Krankenrente erhält, der nach Fortfall des Krankengeldes Der Zeuge behauptet auch, daß er von dem Angeklagtem einen solchen Stoß vor die Brust erhalten habe, daß er noch' einige Tage nachher Schmerzen gehabt. Der Zeuge Schutzmann Klapp hat den Angeklagten mit nach der Wache auf ban Lohlenplatz gebracht. Ms bie Als er bekundet habe, und zwar unter seinem Eide, daß er das Publikum in der Sickingenstraße durchgelassen habe, habe ein Derr im Zuhörerraum gesagt: Wie kann er solche Frechheit^ behaupten. Diese Aeußerung habe der Wachtmeister Ditt gehört und ihm mitgeteilt. Der Derr habe sich als Parteisekretär Wels vorgestellt. Vors.: Ich bitte den Herrn, vorzutreten. Haben Sie diese Aeußerung getan? Wels: Ist mir nicht eingefallen. Als der Herr Leutnant sagte, er habe die Leute durchgelassen, entschlüpfte mir die Aeußerung: Ja, aber mit einem Kopf!, weil ich als Zuhörer an verschiedenen anderen Tagen der Verhandlung den Eindruck hatte, daß die Polizei nicht immer korrekt vorging. Die Aeußerung ist auch so leise gefallen, daß nicht einmal bie neben mir Sitzenden sie gehört haben. Wachtmeister Ditt bestätigt, baß Wels die Aeußerung getan habe. Vors.: Glauben Sie, daß die Aeußerung auch von anderen gehört wurde? Ditt: Das glaube ich nicht. Wels: Jeden-' falls hatte ich nicht bie Absicht, den Herrn Leutnants zu beleih digen. Vors.: Sind Anttäge zu stellen? Erster Staatsanwalt: Kein Zuhörer hat das Recht, hier Bemerkungen zu machen. Der Herr Vorsitzende hat bie Zuhörer wiederholt ermahnt. sich ruhig zu verhalten. Wels hat bas nicht getan, sondern eine schwer kränkende Aeußerung gegenüber einem Beamten getan, der hier unter seinem Eide ausgesagt hat. Mit Rücksicht darauf, daß die Aeußerung nicht laut gefallen ist, beantrage ich, von einer Freiheitsstrafe Abstand zu nehmen und gegen Wels auf 10 0 Mark Geldstrafe z u erkennen. Die Sozialdemokraten stellen eine Reihe von Anträgen auf Gewährung von Krankenpflege an Bezieher von Invaliden- oder Altersrenten, die keinen Anspruch auf Krankenpflege an eine Krankenkasse haben, ferner auf Er- höhung der Invaliden- und Altersrenten, sowie der Witwen- und Waisenrenten. Darauf wird in der Zeugenvernehmung fortgefahren. Kontrolleur Stapel will daraus eingehen, daß er Drohbriefe er> halten habe; der Vorsitzende bedeutet ihm jedoch, baß bas nicht hierher gehöre. Der Zeuge hat gehört, daß die Angeklagte Frau Dominiak aus der Menge heraus „Bluthunde!" und „Haut fiel"’ gerufen habe. Der Zeuge behauptet, daß man von sozialdemokratischer Seite versucht habe, au» feine Frau einjumirfen, damit: er seine Aussage entsprechend einrichte. R.-A. Cohn: Haben Sie über eine Frau Dominiak gesagt. Sie würden ihr ein Rezept verschreiben, daß sie ihr Leben lang daran denken werde? Zeugen Das bestreite ich entschieden. Zeugin Frau S ch l e s e hat einmal- gesehen, daß die Angeklagte Frau Dominiak die Hausbewobner mit dem Rufe: „Vorsehen" vor den herankommenden Schutzleuten gewarnt hat. Die Zeugin hat weiter gesehen, daß die Angeklagte mit einem Stiesel nach der Laterne geworfen bat., R.-A. Cohn: Die Frau Dominiak ist eine leicht erregbare" herzkranke Person. Ich behalte mir darüber noch Anträge vor. Es wird sodann her Fall des Angeklagten Hagen erörtert.. Der Angeklagte behauptet, daß er am Taae seiner Verhaftung eben mit einem Kahne angekommen war und sich etwas zu Essen holen wollte, wobei er wider seinen Willen in die Menge hinein-; geriet. Er bat, daß er die Schutzmannskette passieren bürfe^ das sei ihm aber sofort in grober Weise abgeschlagen worden. Der Angeklagte behauptet, daß er gar nichts mit der Sache zu tun gehabt hatte und daß er den Beamten in ganz anständiger Weise entgegengetreten sei. Die Antwort war sofort ein Schlag mit einem Seitengewehr, so baß der Hut vom Kopse fiel. Dann wurde er von zwei Beamten in die Mitte genommen und der eine der Beamten hat ihm noch unterwegs mit der flachen Hand in das Gesicht geschlagen, io daß er wiederum den Hut verlor^ Stuf der provisorischen Wache auf dem Koblenplatze angekommen^ sei er von den beiden Schutzleuten direkt den Arbeitswilligen überliefert worden, bie ihn mit Händen und Füßen bearbeitet hätten. Das hätte so lange gedauert, bis ein Schutzmann gesagt hätte: Jetzt ist's genug. ... 'Zeuge Schutzmann Haußler behauptet, daß der aeklagte sich äußerst renitent und frech benommen, habe und sich, als er sistiert werden sollte, an dem Brücken-- gelänber fest dielt. Da habe er ihm einige Schläge üdep Den Arm versetzt, Damit er loslasse. Polizeiwachtmeister Ditt hat den Angeklagten Muslowski verhaftet, als dieser aus der Menge heraus „Bluthunde!" rieft — Vors.: Was haben Sie sich bei dem Rufe gedacht? —* Angeklagter: Ich habe mir nichts dabei gedacht. — Vors.: Vor dem Untersuchungsrichter sagten Sie, Sie hatten den Aus-- trag gehabt, Arbeitswillige zum Anschluß an den Streik zu bewegen. — Rechtsanwalt Rosenfeld: Tas war aber nicht an lenem Tage. Ich bemerke Übrigens, daß der Angeklagte über», wiegend polnisch spricht. Pvlitzeileutnant Folte befehligte eine Chaine an der Ber- lichingenitraße. Speziell an der Ostscsite tat sich eine Gruppe Durch Ruse und Schimpfen hervor. Kurz nachdem ich eine offizielle Aufforderung zum Auseinandergehen hatte ergehen lassen, wurde aus der Gruppe der Ruf laut „Haut ihn!". Ich sah einen jungen Mann mit grünem! Hut, bter dann von mir mit Hilfe eines Schutzmanns sistiert wurde. ES war der Angellagte Krämer., Ter Angeklagte K. erklärt, daß er mit den übrigen Leuten einfach mitgerufen habe. — Dem Angellagten werden einige seiner Aussagen vor dem Untersuchungsrichter vorgehalten, die weiter gehen. — Rechtsanwalt Heine: Auf das Protokoll des Untersuchungsrichters können wir wohl keinen Wert legen. Der Angeklagte soll bei der Sistierung Widerstand geleistet haben, inbent er sick) loszureißen versuchte, unb wurde daher gefesselt. — Der Angellagte Krämer behauptet, er habe nur um Lockerung seiner Fesseln gebeten. Der Sckxutzmann Siß hat gehört, daß der Angellagte Krämer rief: Haut dem Lausekerl doch in die Fresse! — Schutzmann Kühler bekundet, daß der Angeklagte erst gefesselt wurde, als er von der Polizeiwache auf dem Kohlenplatze nach dem zustän- ständigen Revier transportiert wurde, well der Verhaftete flucht- verdächtig war. Aus diesem Wege hat er mehrfach versucht, bas Publikum zu veranlassen, ihn zu befreien. An jeder Ecke ries er dem Publikum zu: Sehl mal, wie er mich hier knebelt, helftl mir doch, ich habe einen schlimmen Arm. — Der Anaeklagt«: behauptet, daß er gebeten habe, die Fesseln etwas zu lockern, paß sie ihm aber nur umso fester angezogen wurden- Ein Zwischenfall. In diesem Augenblick tritt Polizeileutnant Folte vor Und bittet um den Sckmtz des Vorsitzenden gegen UebergriffeauS dem Zuhörerraum. ___I Gelegenheit dar, die früher Abg. Tr. Frenay behandelt hatte und yeifticye öroette Kammer. I kommt $u dem Schlüsse, daß die Stadt Darmstadt außerstande fei, Da 7- müodt oq eine weitere Unterstützung zu bewilligen, auch sei es nicht möglich, 6 ,n - 7 V m ® Dt' ^ovemver. Dte Sioi((ifte in ^ch höherem Maße heranzuziehen. Wohin sollten Dte Zweite Kammer ist heute vormittag zur Wiederaufnahme öje tzofmusiker sich wenden, wenn die Kammer die Gehaltserhöhung Sitzungen zu ammengetreten. Den Prasidententtsch, an wel- ^cht bewillige? Diese Erhöhung sei unbedingt nötig, da die em heute zum ersten Mal nach langer, schwerer Kraiikoett der erste ßuftänbe an anderen deutschen Theatern sich sehr verbessert batten, Jiäftbent, @tt;etmerat £>aa3, Platz nahm, schmückt ein großer ;u Ungunstcn bet Darmstädler Verhältnisse. Der Redner be- jlumenltrauB. antragt, zu beschließen, daß die Zweite Kammer nach wie vor an- Am Regierungstische waren zugegen: Staatsminister erkennt, daß sich die Mitglieder ber Hofmusik bei den jetzigen. f roa l b, Minister des Innern v. Hombergk, Geh. Staatsrat Gehaltsverhältnissen in einer bauernden Notlage befinden. Die Jtug v. Nidda, Geh. Räte Dv. Becker unb Frhr. von Stadt Tarmstabt habe mit Rücksicht aus die ihr zufallenden Vorteile Ziegeleben. die Pflicht, einen erhöhten Zuschuß zu bewilligen. Tie Kammer Präsident Haas eröffnet bu Sitzung um 10V9 Uhr und überläßt es der Regierung, barüber neueJßerl}anblungen mit ber ebenft zunächst des verstorbenen Abg. Reinhart, während Stadt anLuknüpfen, event. auch bet der Besoldungsrevision einen icb das Haus von den Plätzen erhebt. Durch feinen schweren höheren Zuschuß zu beantragen. Zerlust sei bas Haus in aufrichtige Trauer versetzt worden. Abg. M o l t h a n (Zentr.) findet es bedauerlich daß das [)ie Kammer verliere in ihm ein treues Mitglied, das in mehr Hohe Haus sich wiederholt mit dieser Angelegenheit befassen muß. 13 33jahriger parlamentarischer Arbeit sich nach jeder Richtung Eine ErhölMng der Zivilliste, um aus diesem Plus die Hos- m ausgezeichnet unb unvergängliche Verbienste um Volk und I musiker auszubessern, hält er nich für zulässig. Es sei tief be- Saterlanb erworben habe. „Er war ein Mann, ber es mit Säuerlich, baß bie Verhandlungen mit Tarmstabt negative Resultate Einern parlamentarischen Berus äußerst ernst nahm. Wir schätzten gezeitigt haben. 'Die Begründung der Stellungnahme fei äußerst n ihm einen aufrecht stehenden und stets geradeaus gehenden. Dürftig. ttuüerbaitcn Ch-raller, einen arbcitssreudigen., pflichttreuen Par- Abg. Breidenbach (86.) sieht darin einen AnZlveg, wenn amrnotricr, der mit ausgezeichneten Kcnntntflcn grotze Lebens- man die Loftnujiker im Sommer in Bad-Namheim spielen labt, riabrung verband und der tn jeber Beziehung nicht nur eine qiL m n r „ M iU6hkätiqBOrro"r6ftT skgrob, wikin /einem anderen^rchestkr in Deutsch- Dobl tätig fünfte Cm ne Milde ^Mchauung wurde auch dem Theater habe hauptsächlich Darmstadt, ; o£9±9 könne « auch den flemlichen >?nd enpherzigen 6tQ1ib- Arbeiter ^iür derrti Interessen er auch hier itn Lause "unkt der Darmstädter Stadtnerwaltung nicht verstehen. An die -tt n R chtunaen ^ntrat "^DasLaus fabe iA ton t könnten weiter keine Ansordernngen gestellt werden, e^tt n^E hrung des V er stör denen kon ben'Ä Mn mal bleibe also nichtsübrstg, als diese zu erhöhen, bie Erhöhung r . Präsident) hiermit konstatiere. Der Präsident teilt weiter I durcyausmcchbeni Landes Herrn^zugute sondern lediglich den nit daß der Großherzog für die ihm zum Geburtstag auS- ^ngch.ellten, der Diener,chatt M a In: Mtn Lt^su atterdm^ ikiprochene Gratulation zum Hause bettens danken lasse. Auch ^e.^tadt zum Zahlen verptt^EI- pudere Städte machten er- hn dem Präsidenten sei es ein Bedürfnis für die vielen hebltch höhere Aufwendungen. Das Ministerium möge nochmals Lmüpathiebeweiie aus dem Hause zu danken, die ihm während an die Stadtverordneteiiveriammlung in diesem ^inne herantreten, einer Krankheit zum Ausdrnck gebracht wardem st »d begrnht di- Anregung nnd hasst, ?lbg. Horn (Ztr.) spricht namens des Hauses seine Freude des Abg. Dr. Osann bessere Resultate zu erzielen wie iber die ^viedergenesung de^ Präsidenten Haas au» und hofft, Der Vorschlag des Abg. Breidenbach sei nicht gangbar, hn noch recht lange wieder auf ,einem Po.ten wirken zu sehen. I und Kurzeit teilweise zusammenfielen. Einzelne Es wird fnbann in die Beamtenkcckegorien können nicht bevorzugt werden. Man solle Tagesordnung leine Aufbesserung ber Bezüge ber Hosmusiker für dieselbe Zeit ckngetreten. I in Aussicht nehmen, in ber bie Besoldungen ber anderen aus ber Abg. Bähr (wild) macht zu Punkt 1, die Eisenvahnfahrkarte Ziollliste besoldeten Beamten vorgenoinmen werden. Abg. Bähr einige Bemerkungen. Er bedauert, daß den Abg. Raab (Soz.) hält den Antrag der Vorstellung für ?Ibgeort>neten nur freie Fahrt vom Heimatsorte nach Darm- den einfachsten, llarsten unb richtigsten. Es müsse etwas Positives ’taDt gewährt werbe. Er verliest sobann ein Schreiben bes Mi- geschehen. Er beantragt, im Sinne ber Vorstellung zu stimmen, tifleis bei öffentlichen Arbeiten in Berlin, wonach bie Erlaub- Abg. Breibenbach (23b.) hält seinen Vorschlag für aus- iiS, die ihm bie Eisenbahnverwaltung erteilt habe, über Gießen sührbar, wenn währenb ber Spielzeit in Darmstabt in Nauheim iu fahren, wieder rückgängig gemacht worben fei mit bem Be- l Militärmusik spielt. Er bittet nochmals, bas zu erwägen. merken, die betr. Fahrkarte wieder einzusenden, um eine andere Abg. Molthan (Zentr.) unterstreicht nochmals die Hoff- zu bekommen. Das habe er nicht getan, er werde sie sich viel-1 ming, baß bie Stadt Darmstadt bie N'.tterttützung übernimmt, nehr einrahmen lassen unb barüber schreiben: Preußisch-Hes- l Nachdem Abg. N o a ck nochmals als Berichterstatter gesprochen, iicher Eisenbahnvertrag unter tunlichster Berücksichtigung Vv \ nrirb sein Antrag im ersten Teile angenommen, Der weitere Aw- Mer Interessen, und darunter: Selber essen macht fett. (Heiter- trag des Abg. Nouck, baß bie Regierung bei ber Abänberung 'eit.) Der Redner geht noch des weiteren auf diese Angelegen- Der Beamtenbesolbung neben ber Erhöhung ber Gehaltsbezüg? ^eit ein. Einem anberen Kollegen, ber nur 0,6 km weniger für bie Hosbeamten auch bie Hofmufiker aufbeffern möge, wird m fahren habe wie er, sei bie Genehmigung, über Gießen zu abgelehnt. Die 23orstellung wird sobann sür erlebigt erklärt, 'ähren, glatt erteilt roc^Den. Er polemisiert sobann in sehr Schluß ber Sitzung iVt Uhr. Nächste Sitzung morgen früh 9 Uhr. Lmstänblicher Weise gegen bie Artikel eines Berichterstatters in — ------------------—■—•————--- oerschiebenen Zeitungen, wonach er seine Freikarte für bie Laich- ReiÄZversicherUNarordNllNg. tagssii.ungen auch zum Besuch ber Lanbwirttchaftskammer de ; nutzt habe. Dies habe er nur in ben Fällen getan, wenn er .. Berlin, kdo. neben Geschäften in ber Landwirtschaftskammer auch landständische ^er Reichsversicherungsausschuß setzte heute die 23e- gehabt habe. ratung des Buches Über die Invaliden- und Hinterblie- Geh. Staatsrat v. Krug macht zu den Ausführungen des henenversiche-rung fort. Berichterstatter ist für dieses Buch Abg Bähr einige ausllärende Bemerkungen. Die Gewährung' ~ — von Freikarten werde bei preußischen unb hessischen Abgeorb- neten in gleicher Weise gehanbhabt. lleber Gießen sei bem Abg. Bahr eine Karte nicht gewährt worben, ba über^Gelnhausen ein passenderer Schnellzug zu benutzen war. Die hessische Regierung habe in der Angelegenheit ihre volle Schuldigkeit getan. Nach kurzer Geschäftsordnungsdebatte wird beschlossen, die Angelegenheit weiter zu besprechen. Abg. Köhler (wild) erachtet bie Angelegenheit bes Abg. Bähr als eine bes ganzen Hautes. Gegen bas Vorgehen bes preußischen Eisenbahnminitters müne energisch Front gemacht werben. Abg. Bähr (wilb) ist mit ber Erklärung ber Regierung nur teilweise emverstanben. Der preußische Eisenbahnminister scheine ben hessischen Fahrplan nicht zu kennen: ber Redner sei gerne bereit, ihm ein Kursbuch zur Verfügung zu stellen. . o nr, . Abg Ulrich (Soz.): Die Behandlung des Abg. Bahr fet eine sehr schikanöse und hausknechtsmäßige, eine Kleinigkeitskrämerei, die an Beleidigung stoße jedem einzelnen Mitgliede des Hauses gegenüber. Für was sei denn seinerzeit die Pauschalsumme von 14 000 Mark festgesetzt worden? Sie bedeuteten eine approximative Feststellung des wirklichen Betrags, den wir an Reitt- gelDetn zu leisten haben. Der ganze Vertrag sei nur abge» ö_. schloffen, um uns zu bemogeln. (Rüge des Praiidenten.) fortschrittliche Volksparter, sich ihre endgültige Stellung vor- Freundnachbarlich sei diese schikanöse Behandlung von feiten des rubehalten. großen Bruders nicht. Das Ministerium solle tm Interesse Der ^uf Antrag der Konservativen wird eine Bestimmung eigene Reputation bie ungleiche Behanblungsart ber verschiebenen . 12ö3 angenommen, Wonach die Versicherungsanstalt Abgeorbneten ins Auge fassen unb wrbern, datz die./bgeord- . aufwenben kann, um allgemeine Maßnahmen zur neten auf allen Wegen, auch Umwegen, nach Darmftabt kommen ! erf)ütun9' be§ Eintritts vorzeiliger Jnvalibi äl unter ben Staatsminister Dr Ewalb verwahrt sich gegen die Cha- Versicherten unb zur Hebung der gesundheitlichen Verhält- rakte?Mkb7r Amtsführung ber preußischen Minister, biese hätten nifse der versicherungspslichtrgen Bevotterung zu forbern die Hess. Abgeordneten schikanös behanbelt. Was er im Interesse oder durchzufuhren . ber Angelegenheil des Abg. Bähr no»ch> tun könne, wisse er nicht : Heber den in erster Lesung enigeftlgten § 1275a, der die es sei alles Erforberliche bereits geschehen. Die Angelegenheit $ । n b e t, u [ u g r e n t e einsührt, wirb einstweilen kein de« Abg. Brauer sei seinerzeit zu dessen voller Zusriedenheit er- . aeiafit; die Bestimmung wird dem Unterausschuß lebigt warben. 9Ibg. Wolf (Bb.): Durch bte kleinliche P ’ Handlung von Seiten bes preußischen Eisenbahnmmisters sei man - Mittwoch. letzt um anberthalb Stunben außervrbentlich wertvoller Zett ge- 'st '. !=. Er to dieser Behandlungsart duvckmns nicht Ztratzenkrawalle vor Gericht. Es sprechen nochmals Geh. Staatsrat v. Krug, sowie die 4 Berlin, 29. Nov. Abgg. Brauer, B ähr , P Rreiikens Beim heutigen Zeugenaufms wirb bie Anwesenheit von etwa L VäÄÄ w® ffuSÄS » wS.5 »5“ as Köhler die Ausdehnung und Anwenbung bes revibierten Polizei- der Polizei. Emer Dame war das Kleid zerrMen worDen fhaMehbW com 10 Dftobcr 1871 auf ben Verkehr mit Antv- AngeNagie zeigte mit bas unb ragte: Pfui, k°«n- Gemeinheit, mobilen betreffenb, macht ber Antragsteller längere Aussührungen. und spie m^' . 3* rautbe dn ffen Besonders wolle er bas Ucberholen gesetzlich geregeltMinen^Rechtsanwalt Ros en fe( b SSiiTbcn Cte ‘MM " Sodann sei es bedauerlich, daß bie hohen Herren, bte so ftech unb ober vielleicht nur durch emen Zulall, wie Der Angeuagte es mörderisch auf der ^andsttaße herumfahren, sich etwas auf Den behauptet? — Z!e u g e ■ foar kein Zufall. , Ti-r SMtz echbUd^ den lle van oben her genießen. Sie sollteiI N ö r e n b e r g behauptet bafe et aul bem fcctmnrcge begriffen npfrnffim werben war, aber wegen des Gedränges Nicht durch konnte. — Zeuge: E P^kte GehaltsvnlBltnisse der Mitglieder der Großh. Wenn der Angeklagte sich mtfernen wollm, s° wäre ihm Hofmuiik macktt Berichterstatter Abg Noack (Ntl.) längere Aus- DaS leicht möglich gewesen, bie Mitte ber Straße war £ leat MVmwUrn Gang der ganzen to-l Lenge Schutzmann Prül°r hat edensaüs gehört, M der die Vorsitzender des tadellose Verpackung. Wo keine Niederlage, unmittelbarer Versand frischer Füllung. Bei 60 groß. Flaschen frachtfrei in ganz Hessen. 8 *- I DER BESTE HAFER, Fabnkationsweise und das vorzüglichste Produkt kann nicht Die luftdichte Verpackung ermöglicht es, dass Quaker Oats den vollen Nährwert sowie den feinen Geschmack auf lange Zeit behält — schützt auch die Ware vor Ladenstaub und Unreinlichkeiten. Letzte Nachrichten. r k. ?arm habt 30. Nvv. Die 2. Kammer et* lebigte heute eine Anzahl kleinerer Gegenstände. Mr er- lebtgt erklärt würbe der Antrag des Abq Köbler wenen Versetzung der Stadt Gießen in die ServieNaffe B — Amis- ^^er a D Linde n sl cuth einer der ältesten Kamme« und Gerrchtsstenographen, ist heute nacht geftorben L war vor ferner Versetzung in den Ruhestand Amtsrichter in Herbstein. L. U. Landeßuniversität. Der ordentliche Pro- reffor der Mathematik an der LanbeSunioersilät, Geh. Hofrai Dr. Moritz Pasch, konnte am 29. November auf eine 40jährtqe Lehrtätigke it an unserer Hochschule zurück- blicfen. Um dieses TogeS zu gedenken, begaben sich am Sonntag den 27. November um ll8/4 Uhr fast sämtliche Dozenten der Universität zur Beglückwünschung deS zu Ehren- ^en in dessen Wohnung. Der Rektor der Universität, Geh Fllfiizrat Prof. Dr. Bierm ann, und der Dekan der philosophischen Fakultät, Prof. Tr. S i evers, hielten Ansprachen, in denen sie die Lehrtätigkeit, die wissenschaftliche Arbeit und Dip Berdienlte ihres langjährigen Kollegen um die Per- lualtung der Universität in gebührender Weise erörterten und ihm die Anerkennung, die Wertschätzung und den Tank der Universität und der Fakultät ausdrückten. ** Ordensverleih u nge n. Der König von Preußen hat den nachbenannten Offizieren die Erlaubnis zur An- nahme der ihnen verliehenen nichtpreußischen Orden erteilt und zwar: des Offizierkreuzes des Bclg sch en Ordens Leo polb II.: dem Rittmeister Reinhard Ludw. Prinzen zu Solms-Hohensolms-Lich im Regiment der Gardes bu Corps; des Ritterkreuzes des Bclg scheu Kr n nerdens: bem Oberleutnant Ferdtnand Maximilian Erbprinz zu Isenburg und Büdingen-Wächtersbach in demselben Regiment ^eitStotlligen über den Angeklagten herfallen wollten, sei er ent» schieden dazwischen getreten und habe sie daran gehindert. Angell. Sagen: Das ist richtig, aber erst nachdem ich meine Prügel weg hatte. Der Zeuge behauptet, daß er den Angeklagten nut der größten Schonung behandelt habe und wenn der Angeklagte etwas wahrheitsliebend sei, so müsse er das auch zugeben. R.-A. Heine fragt die beiden Zeugen, ob sie nicht geiehen hätten, daß Arbeitswillige im Besitz von Gummiknüppeln gewesen feien. Die Zeugen verneinen das. Der Verteidiger zeiyt dem Gerichtshof einen solchen Gummiknüppel vor. Die Polizeibeamten erklären, daß sie einen derartigen Knüppel zum ersten Mal sehen. Der folgende Zeuge Schutzmann Köppen erhalt wegen einer 'n>ch nicht ausgeheilten Verletzung die Erlaubnis, auf einem Stuhl vor dem Richtertisch Platz zu nehmen. Er bekundet, daß er in ber Nacht vom Montag zum Dienstag nach der Beußel-, Ecke Turmstraße ab kommandiert war. Da tarnen drei Personen, unter denen sich der Angeklagte Bock befand, die aufgefordert wurden, weiterzugehen, weil sie wiederholt stehen blieben. Die Leute I d) t m d f t e n auch Bluthunde. Zwei der Personen entkernten sich, der dritte blieb weiter stehen, »deshalb der Zeuge an ihn herangtng und ihn festnehmen wollte. In diesem Augenblick drehte sich der Angeklagte L.rum und ver- se tz t e d e m Zeugen von unten einenStich in den Leib. Der Vorsitzende zeigt das Messer, mit dem die Tat verübt wurde. Es ist ein sogenanntes feststehendes Taschenmesser mit ziemlich breiter Klinge. Der Zeuge merkte erst einige Minuten s-ater, daß er getroffen war und wurde von seinen Kameraden 8U Punkt 2 in dem vorliegenden Schreiben des Herrn Justizrats Metz haben wir zu bemerken, daß mit dem in dem bekannten Flugblatt sowohl als auch hier wieder angezoge- iten „Artikel" in Nr. 273 des Gießener Anzeigers, der mit „unwahren Behauptungen" gefüllt sein soll Lediglich ein ganzseitiges Inserat, unterzeichnet mit -Liberale Wähler", gemeint ist, das mit dem redaktionellen 2eil in keiner Beziehung stand. Es steht jetzt also für jedermann klipp und klar fest, daß wir ohne jeden Grund leichtfertiger Weife in die Polemik hineingezogen wor- , den sind. ** Jugendnot. Daß die schulentlassene Jugend unserer Tage, die Jugend „Zwischen Schulbank und Ka- ferne", tote Generalfeldmarschall Gras Hacseler sie mit gutem Schlagwort nennt, in vieler Beziehung zu ernster Besorgnis Anlaß gibt, ist unter allen denkenden Freunden unseres Volkes eine ausgemachte Sache. Das Wachstum der Zahlen jugendlicher Verbrecher, wie der Zwangszöglinge redet dafür eine beredte Sprache. Aber selbst wenn man nun keineswegs die ganze Lage am Wachstum grade dieser Zahlen beurteilt, so bleiben in körperlicher wie sittlicher Beziehung brennende Ausgaben genug für unsere Jugendlichen zu lösen. Und zwar ist da mit Theorien z B um die jetzt vielumstrit- tene „st a a t s b ü r g e r l i ch e E r z i e h u n g" wenig genützt sondern nur durch persönliche Arbeitsleistung namentlich auch der Gebildeten für die Volksjugend. Aus dieser lieber- Zeustung heraus wendet sich die „Hessische Jugendhelferver- emtgung" mit einem Vortragsabend am 2 Dezember cm alle Freunde unserer Jugendlichen, besonders an die Herren Studenten. Die Leitung der Versammlung, über die der Anzeigenteil näheres besagt, hat Geh. Justizrat Dr. Biermann, der derzeitige Rektor, übernommen. " Tau dnummengotteS dienst. Am Sonntag 4. Dezember, nachmittags 3 Uhr, findet in Lauterbach im Nonfirmandensaal Gottesdienst für Taubstumme statt. Zur Erlangung von Fahrpreisermäßigung bittet man, sich an Oberpfarrer Müller, Lauterbach, zu wenden. ** Robert K-othe-A benb. Man schreibt uns: Anläßlich des nächsten Montag stattfindenden Kothe-Abends seien einige St'mmen hier wiedergegeben, wie Nord-, Mittel- und Süddeutsch- lanb über Kothe urteilen: „R. K. hat im K.-Saal (Berlin) bie große Zahl feiner Freunde und Verehrer mit dem Vortrag deutscher und niederländischer Volkslieder wieder zu stürmischer Begeisterung hingerissen. Selten sind uwhl einem Künstler diese ^Mchen Mittel gegeben, um den naiv-liebenswürdigen Gehalt Weber Lieder nahezubringen." (Berl. Lokalanz.). „Herr Kothb-'s Bortrabskunst steht auf einer ungleich höheren Stufe als das mag wir im Lau e dieses Winters von seinen Vorgängern, von Öerrn Sven Scholander und Frau von Wolzogen, gehört haben." ^b^br^agebl.). „Nun aber ist dem schlummernden Dornröschen em Weckntfer erstanden s .... Robert Kothe, der gestern erstmalig auch kuer m Leipzig seines Weckeramtes waltete, und damit lehr freudige Zustimmung und begeisterten Dank einer für die gegenwärtige Hochsaison ganz ungewöhnlich vollzähligen Zuhörer- [(6(111 bemnief." (Leipz. Zeitung). „Der Künstler mar g?nz ausgezeichnet gut bet Stimme, und so konnte es nicht fehlen, daß die Begeisterung der außerordentlich zahlreichen Zuhörerschaft zu gewaltiger ^Hohe anwuchs." (Münch. Reuest. Rachr.). streif und Blerdoykott. Zu unserer Notiz in Nr. 279 erhalten wir vom Verbände der Brauerei- und Mühlenarbeiter folgende Zuschrift: .Die organisierten Brauerei, arbeitet traten nicht wegen Lohndiffereuzen in AuSfland fonbern nur deshalb, weil Herr Denninahoff ein bei ihm be.' Aus Stadt und Land. Gießen, 30. November 1910. Eine Erklärung über das WaHlflirgblatt des Vorstandes der fortschrittlichen Volkspartei in Bietzen. Wir erhielten heute von Herrn Justizrat Metz fol- Zeudes Schreiben mit der Beifügung der gleichfalls hier abgedruckten Schriftstücke: > Gießen, ben 30. November 1910. An bie Reba ktion des Gießener Anzeigers! . Hierdurch ersuche ich Sie ergeben st, anliegende Erklärung an geeigneter Stelle Ihres geschätzten Blattes veröffentlichen zu wollen, imb zwar in ber heute ausgegeben werdenden Nummer Hochachtungsvoll Metz, Justizrat. Von dem ersten Vorsitzenden des nationalliberalen Vereins, Herrn Prosesior Luley, ist an mich als Vorsitzenden des Vereins ber fortschrittlichen Volkspartei dahier brieflich folgende An- Trage ergangen: 1. ob das am Tag der Stadtverordneten wählen basier verbreitete Flugblatt mit der Unterschrift „Der Vorstand ber fortschrittlichen Volkspartei" wirklich von dem Vorstand ber fortschrittlichen Volkspartei herausgegcben worden fei; 2. ob bie bort gedruckten Aeußerungen aufrecht erhalten würdm. .3ä) habe darauf das nachsteheirde Antwortschreiben an Herrn .Professor Luley gerichtet, welches ich hiermit meiner Zusage gemäß der Oeffentltchkeit übergebe. ü ,, Den krnalpflege in Hessen. Im Auftrag des Großh. Mintsterrums des Innern ist soeben ein umfang* ceta)er Bericht über die Denkmalspftege im Grotzherzoa- tum Hessen in den Jahren 1902—1907 erschienen. Der Si°rV^en?e y entgalt auf 193 Seiten zunächst einen Geschäftsbericht über die Tätigkeit des Denkmalsrates, die Berichte der Denkmalpfleger für die Baudenkmäler für Starkenburg (G. Wiekop), Oberhessen (H Wallu) und Rheinhessen (Fr. Pützer), .otoie des Denkmal- |)|legerd für die Altertümer uno beweglichen Gegenstände (B. Müller). Der Bericht wird wirkungsvoll ergänzt durch 34 Tafeln mit Abbildungen der im Text erwähnten Baudenkmäler. Es ist mit Freude zu begrüßen, daß der Pericht, ber viel wertvolles enthält, auch ber Mgemein- Ijeit durch den Buchhandel zugänglich gemacht wird. ^üuglingSfürsorge. Auf 9lnregung der (Sroüb. Zentrale für Dhitter» und Säugling--Fürsorge in Hessen hol UH hier eine Zweigsie- gebildet. Zu der konstituierenden 2'tzung der Zweiglteae wird auf Montag den 12 Dezember, nad)m. 4 Uhr, in den Sitzungssaal deS Provinzial-AutzschusseS emgelaben. AlS Tagesordnung ist vorgesehen: 1. Bericht de« ärztlichen Direktor- der Großh. Zentrale, Prosesior Dr. Ko epp e-Gießen, über Mutter- und SäuglingS-Fürsorge im allgemeinen. 2. Korreferat deS Verwaltungsdirektors der ®robh* Zentrale, NegierungSrat Pl st ar - Darmstadt, über örtliche Organisation der Zentrale. 3. Konstituierung der Zweigstelle. Der Angeklagte Bock stellt die Sache wesentlich anders bar. Es sei nicht richtig, daß er mit irgendwelchen Begleitern einhergekommen fei. Er befand sich vielmehr ganz allein und kam aus einer Wirtschaft in der Turmstraße, in der er sich mit dem Wirt über die Krankheit eines Angehörigen unterhalten hatte. In der Wirtschaft hat er vielleicht sechs Glas Bier und einige Schnapse getrunken. Als er auf dem Nachhausewege die große Menge Schutz eute sah, bat er einenKontrolleur, der gerade auf seincmRund- gange begriffen war und die Nachtwachbeamten kontrollierte, ihn unter seinen Schutz zu nehmen. Der Kontrolleur lehnte das aber ab, da er dazu nicht imstande sei. Darauf sei er, ber Angeklagte, hu den Schutzleuten gegangen und habe höflichst gefragt: Darf id) hier vielleicht durch'? Einer der Beamten sagte darauf: Was IdlII ber? Haut ihn! Das gesckiah, ohne daß irgend ein Schimpf- toort von ihm gefallen war. Die Beamten Hütten dann in der dunklen Straße gemeinsam auf ihn logeschlagen, so daß er sich duckte und bie Hände in bie Taschen seines Ueberzieherz steckte. 3n der einen Tasche habe er das Messer gefühlt, bieses heraus- gezogen und sich damit verteidigt. Dann sei er von ben Besten direkt niedergeschlagen worden. Die beiden Schutzleute, die stch in der Begleitung des verletzten Schutzmanns Köppen befanden, Derunben, daß der Angeklagte, als sie ihn mit ben Armen STOeffer in ber Hand hatte, ohne baß sie es merkten, xjfrc ftollege Köppen habe plötzlich gerufen: Der Mann hat ja ein Messer. Darauf hätten sie ihn losgelassen, ihre Säbel ge* zogen und ihm einige Hiebe versetzt, so baß er zur Erde fiel. iDer Verteidiger sucht durch zahlreiche Querfragen fest- Lusteilen, ob die Beamten nicht schon vor dem Stich auf den Angeklagten los geschlagen haben. Beide Zeugen bestreiten dies ganz entschieden. Einer von •V”kburt$ eitlen zweiten Messerstich des Angeklagten, ber mer Klewungsstücke durchdrang, leicht am Unterleib verletzt wor- ben, bie Wunde tst aber .i acht Tagen verheilt, ohne daß ber -Zeuge fernen Dienst aussetzen mußte. Nächste Sitzung: Donnerstag. spater, daß er getroffen war und würbe von seinen Kameraden nach dem Krankenhause transportiert, wo sofort eine Operation an ihm vorgenommen wurde. Der Zeuge hat drei Wochen zu Bett geleaen und wurde dann nach Hause entlasten. Er wird vermutlich erst Mitte Dezember wieder dienst- fähig sein. schästigteS Mitglied der vorstellig gewordenen Lohnkommisstoi, entließ. Auf Grund dieser Maßregelung der Arbeiter sahen 'ich dieselben genötigt, die Arbeit mederzulegen, da Herr Denmnghofs jede weitere Verhandlung ablet)nte*. Kreis Lauterbach. = Schlitz, 29. Nov. Kürzlich ging in einer hiesigen Wirtschaft em behäbiger Schreinermeister mit einem Bauersmann von Pfordt eine Welte um 1000 4/ip Glaser Bier em daß er ben Weg- von Schlitz nach Pfordt und wieder zurück in einem Zeiträume von 1 Stunde zurücklegen würde. Es handelt fjrfi hierbei um eine Strecke von gut 4 Kilometer. Die Wette wurde 'christlich festgelegt nachdem sich der Schreinermeister die Sad» erst noch einmal etwa y2 Stunde lang gründlich überlegte. war nämlich vereinbart, daß er vom Psordter Bürgermeister em» schristliche Bescheinigung mitbringen mußte, um seine Anwesend beit in Pfordt zu beweisen. Als nun der Schreinermeister feinen Marsch angetreten hatte und ber Psordter Bauersmann sich j(60n auf ben kühlen Trank freute, war die Spannung ber anwesenden natürlich groß: aber bie Freude des Psordters bauerte nur 57 Mmuten, denn genau so lange hatte ber Schreinermeister a.ur Zurucklegung des 8 Kilometer langen Weges und was bie Hauptsache ist, zur Erlangung der erso derlichen bürgermeisterlicheik ye|d;ieinigung gebraucht — nebenbei Dcmccft, ist der Weg h/ . Tunkelhett gemacht worden —, so daß er die Wette glänzet gewonnen hatte. Der Bauersmann soll jedoch ein sehr em, tausckstcs Gesicht gemacht haben. Kreis Schotten. xAusdemKreiseSch otten, 29. Nov., wird uns geschrieben: Im Greife Sch. ist zurzeit ein Lehrer wegen Krankheit beurlaubt. Von einer mehrklasfigen Schule ih für die Zeit der Beurlaubung oes bete. Herrn ein Schu l. Verwalter von seiner Stelle abberufen und mit Vertretung des erfrantten Lehrers beauftragt word.n. Das Vorgehen der Schulbehörde ist aus Sparfamkeitsrücksichten nur äu billtgen, da die Mitversehung einer Schulstelle von Lehrern der Nachbarschaft weit mehr Kosten verursachen Hessen-Nassau. - Wetzlar, 29. Nov. Bei der heutigen Stadtver- ordneten-Strchwahl in der 3 Klasse wurden der feitlieriae Stadtv. Frohn und Gerichtssekretär Dietz gegen die ^ozmldemokraten Fauth und Poppe gewählt. ’ X Franken berg, 30. Nov. Der vor einiaen Monaten verstorbene Dlrektor des Landeshospitals Haina (Irrenanstalt) ^nita drat J^r ©d)eel. ber während eines Zeitraumes von 19 x$abren bte Geschäfte des leitenden Arztes und sodann noch Allere 19 Jahre lang die Geschäfte eines Direktors btr Anstatt geführt, hat m feinem Testament das L a n d e S h o s p i t at Satittt zum Erben seines Vermögens, daS auf 150000 Mack ^schabt wird, eingesetzt. Die Zinsen sollen in erster Linie vev, menbet werden zu angemessener Unterstützung dreier unverheirateter Schwestern auf Lebenszeit, weiter $ur Ausbesserung ber Verpflegung lolcher Pfleglinge 2. Klasse, die aus besserer fL mtlie flammen, eine bessere Perpflegung bisher gewohnt warm bi?rAr^l.nn un\ Verständnis dafür bewahrt I>aben, durch bie Gleichstellung mit Kranken 2. Klasse indessen besonders uip angenehm berührt werden, ferner zur Unterstützung hilssbedürfti^r Hinterbliebener von HospitalsbeanUen, Dienern ober ständigen ^r*ClLern" lP.130,1 ?em Verstorbenen bestimmt, daß, meint natt) bem Ableben feiner drei Schwestern die Zinsen des Nach. ' laifeS $u ben nn Testament bestimmten Zwecken nicht voll ja au gebracht mürben, der Derbleibenbe Ress zur Erleichteruu! « SQXb^emet^n,bcd Kreises Frankenberg bienen lolle, bie auf ihre Kosten Pfleglinge im Landeshospital Hama K" baden. Die Genehmigung zur Annahme der Erb. fchaft ist beantragt aber noch nicht erteilt. — Der Landes-Ausschuß, - ^>eben in Kassel taat hat zum Direktor der Irrenanstalt Si . ßaina ben snthenge-n Oberarzt Dr. Schürmann vorn 1. nuar 1911 ab gewählt. v K.» » < dm 3^ 92ohmber 1910. An dm SBorfifcenbeit beä SRahonamberaten Vereins, berrn Professor Luley, bochivohl- geboren ®ic^n. &pr geehrter Herr Prosessor! Aus Ihre Zu- vorn 24. I. Mts. erwidere ich ergeb en st: inTs9’raAe stehende Flugblatt ist unrichtiger Weise ^^bichnet. ,,Der Vorstand der fortschrittlichen Volkspartei", ift lediglich von mir versalzt und veröffentlicht. Es war feine lSeit and? nur den engeren Vorstand zu berufen. 2. Ich bm nicht in der Lage, den Nachweis dafür zu liefern, daß ber mit unwahren Behauptungen gefüllte Artikel in Nr 273 9n T®&nCT ü?n cinem in ber Versammlung vom 2U. 1. Mts. anwesend gewesenen nationalliberalen Führer verfaßt ift, noch auch, daß das verspätete Ersck-einen des Gießener An- Ö äfÄUf a3eranlaffunS -iu-s Führers Ihrer inrr « Auch den Ausdruck „Schelmenstück schlimmster Art, dessen ^u'ualliberale Führer fähig sind" halte ich jetzt — außer- S/nT119 Wahlkampfes — für entschieden zu scharf, Imb stehe nicht an, diesen Ausdruck zu bedauern. btesm Brief heute in der Gießener Morgensri .G^ßener Anzeiger veröffentliche, und so meiner- 6cnr8U crlenneV gebe, die Momente zu beseitigen, Vurteien unnötig verschärfen, hoffe und lin ^rer Partei Gelegenheit nehmen flcnCr Desfentlichkeit den von Jl/rer Seite gegen uns erhobenen Vorwurf zurückzunehmen, als hätten wir zu der Zeit «?^rer Seite durchaus ehrlich gemeinte Verhandlungen über die Reichstagswahl führten, gleichzeitig mit ^Uier anderen Partei, der sozialdemokratischen, verhandelt. Hochachtung x btz, Justizrat, Vorfltzender des Vereins ber fortschrittlichen Volkspartei, schallt laut und frei und sie war am 1 a^e vorher so überanstrengt worden, dass am Abend kein Ton mehr heraus kam. Ein paar Wybert- f ' 1 a b 1 e 11 e n haben die Stimme wieder rein, den Hals frei gemacht _ ____________________ die sind für niemanden zu entbehren, ! der viel und laut zu sprechen hat Eine Schachtel mit ca. 400 Tabletten kostet in allen Apotheken nur 1 Mark. 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Js. ab acht Tage lang zur Donnerstag früh eintreffend: Feinste Nordsee-Tchcllfische 2—5 pfundig. Pfund 36 Pfg. Prima Brat-Schellfische Psd. 20 Ptg. Feinster Nordsee-Kabliau per Pfund 26 Pfg., im Ausschnitt 28 Pfg. garantiert nur frische Ware. Selbst den stärksten Hustenreiz lind, ßonuswerkbonbons ä 30,50.1.00 M. nur Hirsch- u. Pelik.-Apoth. IhvWio) Donnerstag früh treffen lebendrrische Schellfische, feinste Nordseefische, ein bei Georg Wallenfels, Marktplatz 21, Televbon 46- neoenüber der Engelavolheke. Aufgabe d. grünenNaballmarken. 620 , Garteukies. Nähere Bedingungen und jede weitere Auskunft erteilt der unterzeichnete Fmilassistent, auf dessen Bureau (Bade- haus 9) Angebote mit Proben bis zum 13. Dezember ds. Js. unter Bezeichnung: „Submission von Wegbaumaterialien * einzureichen sind. (D80/n Eröffnung am 13. Dezember 1910. vorm. 10l/a Uhr. Bad-^iauheim, den 1. Dezember 1910. Der Aorstassistent Gr. Kurverlvaltung: Egger?. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Vlllmgen pro 1911 Nj. liegt vom 2. Dezember l. IS. ab 8 Tage lang auf dem Im Ausschnitt Heilbutt n. Hecht per Pfund 80 Pfg. heute frisch eingetroffen. MlnG, ViSMllchm!igk,Br«tlicriiigt, Sorhincn in ‘/i, xlv 2, 4 und 8 Liter-Dosen. Miez Xombrot auS eigener Bäckerei, 4 Pfund-Laib 45 Pfg. Wurstfüll- maschinen Räucher- apparate mit drehbarem Gestell wegen Geschäftsueubau zu äusserst billigen Preisen* 16294 August Kröll, Giessen, 5elterswe$ 12 Bekanntmachung. Betr.: Die Lieferung von Walzniatenalien im Jahre 1911. Im Jahre 1911 werden zum Walzen der llreisftratzen deS Kreises Gießen 8167 cbm Kleinschlag, 1197 cbm Grus und 1658 cbm KieS erforderlich. Angebote hierzu sind verschloffen, postsrei und mit entsprechender Ausschriit versehen b,s DicnStag den 13. Dezember b. I., vormittags 10 Uhr. bei mir Landgrof--Phtlipp-Platz 8, Regierungsgebäude Zmuuer Nr. 20, einzureichen, woselbst alsdann die Eröffnung m Gegenwart der erschienenen Bewerber stattsindet. Die Lieferungsbedingungen liegen während der Dienststunden auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten (Zimmer 23) zur Einsicht offen. Angebotsunterlagen können daselbst gegen Erstattung der Herstellungskosten abgegeben werden. Zuschlagßfrist 3 Wochen. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt Vorbehalten. Lcrgtbllllg voll WellblluillllttNllllkll. Gr. Kurverwaltung Bad - Nauhcun (Forstassistent) ver. gibt die Anlieferung folgender Wegbaumaterialien: 150 cbm Mainsand ----- Die so beliebten echten Nürnberger Lebkuchen aus der ältesten Lebküchnerei von Georg Goetz-Nürnberg empfehlen zu den billiaften Preisen (Scbrüber Adami M ä u sburg 14. 6488 Adler-Backpulver ist an Güte dem heften, Hefe ersetzenden Pulver gleich und ist wegen seiner auhergewöhnlichen Trcibkrast ganz beionb. belicht. Pack 20 und 10 Pfg. Adler - Drogerie ff. lW. Mm 1» Alk. 75 W, W Ltck, 7.20 Mk. garantiert gesunde Ware Mc fusche LickicrlÜst. 85 Pfg., 59 5t. 4.15 Mk. 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