Nr. 77 BiSmarck I) I immer in Harmonien aufgelöst. Der lebhafte Verkehr, herbei, geführt durch die Main-Weser Bahn, durch den gewaltigen, Besucw , des Bades Bad-Nanheim, die Nebenbahnen ,in die Provinz, die Bahw I uach Homburg, die zahlreichen Kilnststraßeii, welche bier zu- I sammenlaufen, bringen dem Kreise und der -Ltadt ^rieovngj I reichen Segen. Die alten, stillen Zeiten sind bannt aiu, bic Arbeit häuft sich in dieser rastlos dahinsturmenden Zeit. Aber , I ui jeder Zeit meiner Amtszeit habe ich im Kreise Manner ge- t sunden, die mit mir zu arbeiten eifrig bemüht waren. Ich pcwe lebhaften "Dank zu sagen allen den Beamten, den, Gemeiiidp- Vorständen, der Kreisschulinspektion und allen den Hilfskräften, die mir unterstanden, bis herab zu den jungen Leuten an der Schreibmaschine. Durch dies willige und getreue Zinammenarbeften konnte geleistet werden was geleistet ist. Der hohe Wert der Selbstverwaltung hat sich auch bei uns aufs glänzendste gezeigt. Ter Redner spricht von der Gemeindeverwaltung von Friedberg, von den Akten von „Stahl", von dem ältesten Bürgermeister des Kreises, Alles, dem Mitglied des Kreisausschusses, der „alle» kann Er hvsse, daß ein Band, ein Freundichaftsband. ihn auch in der Zukunft mit allen seinen Mitarbeitern tut Kreise verbinde Besonderen Dank spricht der Redner auch seinem Kollegen aus, der so liebenswürdig seiner Familie gedacht habe, ^iicmat^ werde ich, schließt der Redner, des Kreises Friedberg vergessen und aller der Herren, mit denen ich so gern zusammen gearbeitet! dn Schlacht bei Lützen (auch Schlacht bei Groß- Görschen genannt) am 2. Mat 1813 fiel den hessischen,Sol- baten, die unter Napoleon gegen die russisch-preußische I Armee unter Wittgensteins Führung mitLämpften, bie schwere Aufgabe &u, eine vom Feind besetzte Anhöhe zu -nehmen. Lider mörderisches Feuer empfing die tapferen Stürmer, und ganze Reihen färbten Lützens Feld mit ihrem Herzblut. Unheimlich pfiffen die hageldichten Preußen- «uqeln um die Köpfe der blind vorwärtsdrängenden Hessen- jugend, von welcher so mancher kampfesfrohe Streiter zum ewigen Schlafe auf der blumengeschinückten Aue rncder- fant. Bedenklich waren die Verluste unter den führenden Mannschaften, welche wohlgezielte Geschosse von den Spitzen der anstürmenden Kolonnen hinwegfegten. Hart mitgenommen wurde auch die Abteilung, in welcher Bo mm er s- heim kämpfte. Sämtliche Offiziere und Unteroffiziere waren tot ober kampfunfähig, und führerlos hielt die tapfere 5'essenschar im Anstürme inne. Doch jede Sekunde brachte« Tod und Verderben. Da stellte sich Wilhelm Bommershemi an die Spitze seiner Kameraden und führte die immer mehr zusammenschmelzende .Heldenschar siegreich zum Ziele. Tas Offizierkorps belobte und beglückwünschte den mutigen Führer und lud ihn, den gemeinen Soldaten, um ihn für seine Dapferteit zu ehren, zum Offiziersmahle ein. eein Landesherr aber verlieh ihm den Ludewigsorden, welchen der Veteran zeitlebens unter seinen verschiedenen Auszeichnungen begreiflicherweise am höchsten schätzte, sich auch gern bei geeigneten Anlässen mit seinem „Osfiziersorden Die Lage der handardeittlehrerinnen in heffen. Tie Handarbeitslehrerinnen im Grvßherzog- inm Hessen haben zur Regelung ihrer Anm lungs-und Ge- haltsverhältnisse an die Zweite Kammer der Stande des Groß-, lcrzvgtums eine Vorstellung gerichtet, in der es heißt: ^ftit Sorge sieht man im Grotzherzogtum Lwssen der b.vor- s>ebenden Steigerung der Staats- und Gemeindesteuern r.a-,u gehören die Handarbeitslehrerinnen. In bedrängter *.agc beirnben )ic ,sich vor allem auf dem Lande, und das rührt daher, daß Ausbildung, finfteriung und Gehalt der Handarbeitslehrerinnen nicht durch Gesetz geregelt und sie vom Wohlwollen der Örtsvorstande abhängig ‘ sind. Aber auch in den Städten, die Gehaltsordnungen ntr ihre Handarbeitslehrerinnen tstschaften haben, ist ihre« Be- : ahlimg unzureichend und sehr verrchiedenartig,weilfie vvn der . ',ahl der Wochen stunden abhängig gemacht wird. Die Zahl der 'Wochenstunden wiederum beträgt an manchen Orten 20 _ itabt und Offenbach), an anderen 26 (Mainz), 32 (Uyarms), öu Gasten, 16 l Oppenheim) usw. TarauS ergeben sich die um qseichartigsten Gehaltsverhaltniffe. . Wir erlauben uns, unsere Bitten zusammenzufassen wrc folgt: 1 Ausbildung, Gehalt unb Anstellung der Handarbeitslehrerinnen wolle man in Stadt unb Land einheitlich durch Gesetz regeln uiid den Handarbeitslehrerinnen die staatiict'e feste Anstellung durch Dekret gewährleisten, wenn ftc wahreno ! einer Probezeit zur ZuftiÄenheit ihrer Vvrgeiehten gearbeitet 2 Es^werde durch Gesetz verfügt, daß die nicht vollbeschäftigten Handarbeitslehrerinnen nach Bestehen emer weiteren Fach- prüftmg als Turn-, Zeichen, ober Hausl>altnngslehrerinnen bie Stundenzahl erhalten, die ihnen feste Anstellung unb Ruhegehalt sichert. , , 3 Ter Ruhegehälter Handarbeitslehrerinnen Werde auf Grund derselben Vrozentsätzc berechnet, wie der der seminaristischen Lehrerinnen. _ .. ,. 4 Poll beschäftigten Handarbeitslehrerinnen, bie die borge» fdiricbencii Fachprüfungen bestanden l^ben, gewahre man 80 Prozent des Gehalts und der Mietentschabigung der seminaristischen Lehrerinnen. übernimmt Schularbeiten unb ö* Nackdilie m 1 Abreise r» ertragen m wrw Misslell^Gtev^lNs^ 2iri9,Ä*hir, nim 11 ä»nl - MWU ■ sSSs Provinzial-Autzfchuß der Provinz Oberhcssen. L. Gießen, 2. April. Durch Entscheidung vorn 4. September 1909 hatte der Provinzialausschuß bie Einweisung der Eisenbahndirektwn Frankfurt a. M. als Unternehmerin in den Besitz der zur Erweiterung d e s B a h n h o f s B ad -N au h eim benötigten,, in Gemarkung Schwalhei m gelegenen Grundstücke für zulässig erklärt. Nachdem der gegen dieses Urteil verfolgte Rekurs vom Ministerium des Innern abgewiesen worden war, und die Eisenbahndirektion den Nachweis der Hinterlegung der von der Lokaltommission begutachteten Entschädigungssumme erbracht hatte, konnte die Eisenbahn^ direktion heute, vorbehaltlich endgültiger Festsetzung der Entschädigung, in den Besitz eingewiesen werden. Auf Antrag der Frankfurter Lolalbahn-Aktiengesell-- schäft zu Frankfurt a. M. wurde die Enteignung bezüglich- ।des zur Bahn Heddernheim — Homburg v. d. H. rn Gemarkiing Nie d er-Es chb a ch erforderlichen Geländes- ausgesprochen, nachdem der Nachweis oer erfolgten Zahlung der Entschädigungssumme erbracht worden ist. Der Gemeinderat zu G r o ß --Ka r b en hat einen Vertrag mit der Gesellschaft für Heiz- und Beleuchtungswesen in Heilbronn über Errichtung einer N cetplen a n l a g e abgeschlossen. Dagegen beschwerte sich eine Anzahl Einwohner von Groß--Karben, welcher Beschwerde sich das Kreisamt Friedberg anschloß. Der Kreisausschuß des Kreise» I Friedberg versagte dem vorgelegten Vertrag die Genehmigung. Gegen diese Entscheidung rief die Gemeinde den ! Provinzialausschuß an. Dieser gab dem Rekurs statt und hob bie Entscheidung der Borinstanz auf, weil er der Ansicht war, baß weder die Beschwerdeführer zur Sache legitimiert, noch ein Verwaltungsstreitverfahren nach Lage der hierüber bestehenden gesetzlichen Vorschriften Platz greifen I konnte. „ , ,, , Der Ortsarmenverband Köln hatte den vorher ut Butzbach beschäftigt gewesenen B. G. durch Krankenpflege! unterstützen müssen. Da ber Beginn der Krankheit in bie dreiwöchige Frist fiel, für die die Ortskrankenkassen noch haften, verlangte Köln Ersatz seiner Auslagen von der Ortskrankenkasse Butzbach, jedoch ohne Erfolg. Auf die erhobene 'Klage verurteilte der Provinzialausfchuß. Butzbach zur schmückte. ' , . Gar oftmals hat in seinen alten Tagen der ehrwürdige I Greis den Kindern und Enkeln erzählt, wie ihn sein Glück in den heißen Schlachten bei Lützen, Bautzen und Leipzig vor den Preußenkugeln geschützt habe; „die Siebenschläfer sind eben Glückskinder", pflegte er lächelnd zu sagen (er war am 27. Juni, dem „Siebenschläfertag", geboren). Die Feldflasche, die Bommersheim 1813 trug, und die mit ihm heil durch alle blutigen Schlachten kam, Bewahrt einer seiner Enkel noch heute als ein Familienheiligtum. Napoleon hatte in der Schlacht bei Lützen 125000 Mann -meist aanz junge Truppen) mit nur 5000 Reitern und 250 Geschützen, die Verbündeten zählten 90 000 Mann (40000 Preußen und 50 000 Russen), darunter 25 000 Reiter und 520 Geschütze. Die Franzosen verloren 12000 Mann, darunter viele Offiziere unb 5 Generäle, die Verluste der Verbündeten betrugen 10000 Mann. Unter den Gefallenen war Prinz Leopold von Hessen-Homburg, und Schariihorst erhielt eine tödliche Wunde, an der er 2 Monate darauf starb. Auch Blücher, der scharfe Draufgänger, wurde leicht verwundet. Bei Lützen auf der Aue er hielt solchen Strauß, Daß vielen raufend Welschen der Atem ging aus, Daß Tausende liefen dort hasigen Lauf, Zehntausend entschliefen, die nimmer wachen auf. Trotz der heldenhaften Tapferkeit der Preußen blieb vöapoleon bei Lützen und in der folgenden Schlacht bei Bautzen (21. Mai) Sieger, und an diesen Siegen haben auch die „blinden Hessen" ihren ruhmreichen Anteil gehabt. -er. vorftanvsjitzung der Alldeutschen verdander. ' J 4 Hamburg, 3. 'April. Unter zahlreicher Beteiligung seiner Mitglieder aus ganz Teutidjlanb hielt hier im Atlantic-Hotel der Allbentschc Verband eine Vorstands,ißimg ab, um zu verlch eoenen ! Stellung zu nehmim. Am Abend vorher fmid zu Ehren der T-l^ gierten ein Bismarck-KvmMers statt, auf beut Gemraftnawr K e i m die mit vielem Beifall aufgenommene Festrede hielt Er.führte u. a _ aus: Wir haben nod) ein weftes FeD patriotinher Tätigkeit ml unserem Vaterlande vor uns. Wie steht cs nun Mü nnsewr Diplomatie? Neulich hat cm Mgeorbnetcr ^agt, man solle nicht daran rühren, sie märe das verichleierti: Bild von.Cai^ Unter Bismarck war das anders. Er, hat ten anderen L^aa en w « manchesmal ein Privatissimum yelesm. HÄ kann nicht sa^en, paß unsere heutige Diplomatie em verschleiertes Bild von ist, tvenn auch dieses ebenfalls ein weibliches Wesen war^, wie es unsere Diplomatie auch ist, die nur Mit Wafter locht, scheute sich nicht, den Parteien den Text zu lesen,^ganz g^ich, v I konservativ ober- liberal. Bismvrek hat Fremwlchaft zu Rußland zu halten gesucht- W machen sich dort Strömungen geltend, bte uns nicht günstig sind. Die neugebackenen. ^mge vom Balkan wandeln jept zunächft nach Petersburg, wo sie truhcr geächtet waren. Wir müssen nach Bismarcts Rczept dicAnge aurmxKl.en und die Ohrcn spitzen. BertraueEig sem ftt nicht b smarckisch. Frankreich ist nach. Bismarck das unruhiasti Laiid der Welt An dem Tage, wo es ftch un^'überlegen glaubt, schlagt cd loS. Frankreich ist das Volk in Waffen, Deutschland (nicht mehr. Dort kennt man feine Einjährigen, dort dient ieder m>ei Jabre. Dort bringt man persönliche Opfer, wie ]te m aller Zeiten unerhört sind. Frankreichs hat 14 Prozent ber ' unter den Waffen, wir nur 7 Prozent. Italien 'kern 'icherer Munbe. Zatfadir: ist, daß es im vorigen Jahre aui beut war, über Oesterreich herzufallen In Ccfkn-reidpUngain ^ben bie Alldeutschen vielleicht hier unb da Fehler gemacht, das ckommt aber in den feinsten Familien vor. aju 'Fremid mit Oesterreich. Was soll aber kommen, wenn es ^^^nftaat roirb^ Tann entsteht ans dem Freund em Fernd, Dun das Slawentum ist unierer Totfeind. Augenblicklich haben wir Alld^utlchen leicht noch nicht Reckst, aber wer sagt uns, daß wir nicht noch Reck-t bekommen. Wenn Oesterreich ein.Slawenstaat wird, dann wäre uns ein zweiter Bismarck zu wünichen, der d-as.vollendet ivas ber erste Bismarck nicht vollenden konnte oder wollte. Gegen 'das Wort des Reichskanzlers vom Hurra-Patriotismus erhebe ich als alter L-oldat Emspruch. Mit Durra sind wir Trntfche in bie Schlacht gezogen unb haben den Sieg an unsere Fahnen geheftet. Lassen Sie uns alle Mitarbeiten tm Bismarckschen Geiste an ber Erziehung des Volkes, deutsch und Tie^rs^sfttzung'b7s Alldeutschen Verbandes stand unter dem Vorsitze des Rechtsanwalts Elaß (Mainz) und war äußerst zahlreich besucht. Von den Führern der alldeutschen Betvegirng waren anwesend Freiherr v. Stössel (Potsdams Chefredakteur Reismemn-Grone (Esstni, General Keim ^Berlin), Senator 9deu- mann (Lübecks Reedereibesftier Jtzenplitz lMülheim) u. a Nach Erledigung geschästlichcr Angelegenheiten lourben bie Ergänzimgs'wahlen zum Hauptvorstand vorgmwmMen. Gewählt tviurben: Gcheimerat Kirdorf (Gelsenkirchen), Generalleutnant von Wrochm (Berlin), Tr. Hans Hartmeher (Wien), und Regierungsrat , ^Drmft beridpteteEhefredakteur Gras E. zu Rev entlow über das Thema: Ter Mldentsche Verband nndpraktische Pvlftik. Ter Vorsitzende Rechtsanwalt Claß (Mainz) brachte die Meinung ber Hauptleitung und des Gelchä f ts führend en A usschu sses bahnt zum Ausdruck, daß man dem neuen Reichskanzler feiner Persönlichkeit entsprechend, höchstes Vertrauen entgegengebracht unb erwartet habe, daß die von ihm angetunbigte ruhige unb stetige Politik erfolgen werde.. Als stetig könne man aber die unbestreitbaren S-ckstvankungen in Ellaß-Lothringen nicht an-1 erkennen, ebenso, wie man bie Teckung ber schwächlichen auswärtigen Politik durch! den ReickManzler Nicht praktifth nennen t-ürfe So schmerzlich es deM Alldeutschen Verbände sei, seine Hoffnungen erschüttert zu sehen, so wenig könne es die ^Berbands- leitung als richtig an nennen, daß man verzage unb $u der Meinung tarne, daß Bethm.ann^Hollweg in seiner Politik die Fehler der Dngangcnheit fortsetzen Werbe. Man dürfe Man, daß ein :Utgnn I von seinen Fähigstiten unb von seinem guten Willen bie(öffentliche Meinung beachten werbe, wenn sie auf Gefahren Hinweise. Gerade unter diesen Gesichtspunkten sei es doppelt Pflicht, die Oefsent- Mbeit aufzuklären. Es müsse jetzt bei einer so bebeutsamest und folgenschweren Frage, wie ber ber Verfassung von Elsa st Lothringen damit eingesetzt werden. Es sei auch) ungerecht, een Kanzler allein für die beunruhigenden Schwankungen veranttvort- lich zu macken, während die Boltsoertretung sie ohne Widerspruch mitmackite. ' Ter Vorsitzende empfahl den Ortsgruppen, mit allem Eifer an die Aufklärungsarbeit hevanzugehen. , - , Tr RrismannGrvne (Csten^Ruhr^ betonte beionders bic Gefährlichieit der Autonomie der Reichslandc und warnte eindringlich davor, an der Westgvenze die Kaisernelv'alt zu schädigen Ter Allgemeine Verbandstag wird Mitte September in Karls- Zweites Blatt 160. Jahrgang * Gießener Anzeiger General-Anzeiger für GberheMn 7. ruhe i. B. stattfinden. Lhrnng der scheidenden Provinzialdirektors 8ey von Zriedberg. Aus Friedberg erhalten wir folgenden Bericht: Auf Aufforderung des Kreisausschusses des Kreises Friede I berg, ber Bürgermeister von Friebberg und Bad-Nauheim und einer Anzahl von Herren aus Friedberg hatte sich am Samstag, dem 2. April, eine große Anzahl von Einwohnern des Kreises zu einer Abschiedsfeier im großen Saale des Hotel Trapp zu- sammengefunden. '3>er zu feiernde Provinzialdlrektor Fey war von seinem neuen Wohnsitze aus Darmstadt herüber gekommen, und als er den Saal betrat, war dieser schon fast vollständig von Festteilnehmern angesiMt. . . Oberamtsrichter Warthorst eröffnete den Reigen ber Redner, indem er ein Hoch ausbrachte auf den Großherzog, ben er als ben Förderer von Kunst unb Wissenschaft nnb als Huld vollen Herrscher pries. . Bürgermeister Stahl-Friedberg toastete auf ben nun schei benben bisherigen Kreisrat unb nunmehrigen Provinzialbirektor von Starkenburg. Dank unb' Verehrung sei ber Kreis ihm sckmldm für seine rastlose Arbeitskraft, seine Pflichttreue unb dafür, daß er stets einen Ausgleich zu finden gewußt habe, wenn einmal die Geister etwas heftig auseinandergeplatzt seien. Semen Untergebenen sei er ein ernster unb int hohen Grade gerechter Vor gesetzter gewesen, vertrauensvoll habe sich jeder an ihn wenden können unb ber Vertrauensvolle habe in ihm stets einen freund liehen Berater gefunden. Die besten Wünsche Aller begleiten ihn in feinen neuen Wirkungskreis^ Nach dem Bürgermeister Stahl sprach Schulrat und Kreis | schulinspektor Süß- Friedberg. Er schilderte die Schwierigkeiten im Kreise. Ueberall seien die Schulhäuser unb bie nchulsale mit ber wachsenden Zahl ber Schüler zu eng geworden. Neue Lehrer hätten angestellt werden müssen, und zu alledem fehlte ost das Geld, unb bie Schwierigkeiten schienen unüberwindlich. Auch ber Widerspruch ber zum Raten unb Taten in Stadt unb Land Berufenen hätte beschwichtigt werben müssen. Man habe es ost ausgesprochen, bie alten unb engen Schulhäuser seien auch lll61t*Klavier-M tat- M M.WHI -lisabeth Decker, _JWAnlage31. e. llfiinn??bCltoafletl für Änfar- -°mnl AnMoie ml Preis Amiden Gta Anz.erb peinigen, Wichsen, foTz tcuanlagc d. Parkettbödp öirö neid latbm. u. bill. aus- 'iübeieS^crirJubtoißttJi Lagerplätze mit direktem Geleise-Anschluß in d. Staalseisenbabn z. nerpasr. ÄeanTernLKo., Wiener Atm-! Wiii1 Tie erhalten Geld wie Hcu iu: gen. Herrenkleid./Tchube, Ädst. wenn Tie mir uni. 02620 an bei Gienen. Anz. biervon Nachriiii reden. Me8?age Abholung.^ 65 an den Gicxener Snzeiger pulenden. _____________ 7Äi Eineers.-ranemvUiÄu Züickenu.Putzen. WUt gpÄS iet der Schönen Wwitjek-. ,u verpachten. __Giadenln. Zahlung der statut-mäßigen Krankenunterstützung nebst vier Prozent Zinsen vom Klagetaae ab. Der Provinzialausschuß nahm im Gegensatz zu der Beklagten und in Uebereinstim- mung mit der Klagebehauptung als erwiesen an, daß der Beginn der Krankheit in die dreiwöchige Frist falle. Der Ortsarmenverband Frankfurt a. M. klagte gegen den Ortsarmcnverband Friedberg auf Zahlung eines Pflegegeldes von 1,20 Mk. täglich für das Kind der Tieustmagd Al d. ,H. Gr Ijatte zu Beginn der Unterstützung nach Friedbevg mitgeteilt, daß. das Kind gegen ein tägliches Pfleggeld von 60 Pfg. untergebracht sei, nach beendeter Unterstützung aber dies dahin berichtigt, daß der Pflcgbetrag sich auf 1,20 Mk. belaufe. Auf die Weigerung Friedbergs erfolgte Klage, die der Provinzialausschuß heute abwies, da er Frankfurt an seine erste Forderung als gebunden erachtete. Johs. Flohr will an der Straße nach Eifa in der Nähe von Alsfeld eine Wirtschaft für Ausflügler errichten. Trotzdem der. Gemeinderat von Alsfeld die Bedürfnisfrage einstimmig bejahte, lehnte der Krcisausschuß das Gesuch ab. Der Gcsuchsteller verfolgte Berufung, der der Pro- vin^ialaussmnß heute statlgab unter der Bedingung, daß in oer Wirtschaft kein Branntwein verkauft nrirb. Zu einer gegenteiligen Auffassung kam der Provinzialausschuß gegenüber dem Gesuch des Konrad Dechert von Alsfeld. Auch dieses Gesuch war vom Gemeinderat befürwortet und vom Kreisausschuß abgelehnt worden. Hier konnte sich and) der Provinzialansschuß vom Vorliegen eines Bedürfnisses nicht überzeugen und verwarf die Berufung des Gesuchstellers kostenfällig. Aus 5>taOt und Lau-. Gießen, 4. April 1910. Zur Berufswahl Mit Entlassung der Kinder aus der Volksschule tritt an die Eltern für ihre Söhne die Frage einer geeigneten Berufswahl heran. Der Zudrang zur Beamtenlaufbahn ist in letzter Zeit außerordentlich stark gewesen, so daß gegenwärtig alle Beamtenklassen übersetzt sind und durch die vorhandene große Zahl der Anwärter auch auf absehbare Zeit besetzt bleiben. Leider wurden durch diese überniäßige Strömung nach der Beamtenlaufbahn in dem letzten Jahrzehnt viele tüchtige Kräfte dem Handwerkerstand entzogen und ist vielfach mir minderwertiges Material als Ersatz verblieben. Durch die Verfeinerung des Geschmackes aller Bevölkerungsschichten werden heute an die Handwerker größere Anforderungen gestellt, ganz besonders aber an zukünftige Handwerksmeister. Eine bekannte Tatsache ist, daß gesuchte Meister heute mit Aufträgen überhäuft sind, so daß die Worte „Handwerk hat goldenen Boden" sich in diesen Fällen immer noch recht gut bewahrheiteten. Neben den Meistern werden aber auch stets tüchtige, geschickte Gehilfen gesucht. Wir leben also tn einer Zeit, wo die Wahl zum Handwerksberuf für junge Leute keineswegs verfehlt ist. Nur knüpst sich daran die Bedingung, daß mit der ausreichenden praktischen Ausbildung der Lehrlinge in den Werkstätten eine gediegene theoretische Bildung Ha>id in Hand gehen muß, die den jungen Leuten die für ihren späteren Beruf erforderliche Bildung sichert. Man versäume deshalb nicht, die Jungen beim Eintritt in die Lehre zum Besuche der SonntagSzeichenschule anzumelden, ferner im Lehrvertrag die Bedingung zu wahren, daß der Lehrling während der Lehrzeit in den Wintermonaten am Unterricht der Gewerbeschule teilnehmen kann. Schließlich sei noch aus den Abschluß eines .Lehrvertrags und Anmeldung des Lehrlings in die Lehrlings stamm rolle hingewiesen, wa§ nach den gesetzlichen Vorschriften unbedingt erforderlich ist. Wird kein Lehrvertrag abgeschloffen oder — auch wenn ein solcher abgeschlossen ist — nicht zur Eintragung in die Lehrlingsrolle angemeldet, so hat die Lehrzeit keine gesetzliche Gültigkeit und ' die jungen Leute sind durch Zurückweisung bei der Meldung zur Gesellenprüfung benachteiligt, so daß unter Umständen die Lehre wiederholt begonnen werben muß. ♦ ** Der V. S. C., Zweig verein Gießen hielt am Freitag abend seine Hauptversammlung ab. Nach dem vom Vorsitzenden, Redakteur Heß, erstatteten Jahresbericht stieg die Mitgliederzahl von 125 auf 204. Die Vereinstätigkeit war recht rege und für die Zwecke des Hauptvereins wurden außer dem satzungsgemäßen Jahresbeitrag 200 Mark zur Wasserleitung'auf dem Hoherodskop-f und 25 Mark für den Tauffteintürm beigetragen. Fünf Vorträge touristischen Inhalts wurden ab geh alten, darunter zwei mit Lichtbildern. Tourenwart Prokurist Wenzel berichtete, daß die 12 Vereinswanderungen bei einer durchschnittlichen Beteiligung von 61 Wanderern und auch die übrigen touristischen Veranstaltungen gut verliefen. Der von Kaufmann Frohnhüuser erstattete Kassenberichschloß mit einer Einnahme von 710 Mark und einer Ausgabe von 688 Mark ab. Der Vorstand setzt sich nach der er-- folgtest Neuwahl wie folgt zusammen: Redakteur E. Heß 1. Vorsitzender, Prokurist Wenzel 2. Vorsitzender, Spenaler- ntelfter K. Faber und Lehrer .Krug Schriftführer, Eisenbahn-Praktikant Andreas Rechner, Kaufmann Frohnhüuser und Architekt F. Noll Beisitzer, r- Die erste Vereinswanderung des Vereinsjahres 1910—11 wird am 17. April unternommen. Der Männer-Turnverein hielt am Samstag seine ordentl. Frühjahrs-Mitgliedcr-Versammlung ab, die sich eines sehr guten Besuches erfreute. Aus dem Jahresbericht, den der 1. Sprecher Rechtsanwalt Kaufmann erstattete, ging hervor, daß das Vereinsleben 1909/10 in turnerischer und gesellschaftlicher Beziehung sehr rege war. Die Mitgliederzahl stieg auf insgesamt 464, und zwar waren eS 346 ordentliche, 36 studierende, 49 Zöglinge und 33 Mitglieder der Frauenabteilung. — Trotz der Mehrausgaben, die der Verein im letzten Jahre durch den vermehrten Turn- betrieb hatte, konnten aus den Jahres-Einnahmen Mk. 450 dem Turnhalle-Bauschatz überwiesen werden, der dadurch auf Mk. 2400 anwuchs. — Zwei wichtige Punkte der Tagesordnung, Vorstands- und Turnratswahl und diesjähriges Stiftungsfest nahmen den breitesten Raum der Beratungen ein. In den Vorstand wurden gewählt: als 1. Sprecher Rechtsanwalt Kaufmann, als 1. Schriftführer Lehrer Kling, als 1. Ziechner Vuchdruckereibesitzer Meyer. In den Turnrat wurden gewählt: als 1. Turnwart Kaufmann Weis, als 2. Sprecher Kaufmann Schwarz, als 2. Turnwart Architekt Lippert, als 2. Schriftführer Hauptsteueramtsasseffor Schlegel, als Fechtwart Kaufmann Zorb, als Gegenrechner Kaufmann Todt, als 1. Beisitzer Kaufmann Ferd. Nennstiel, als 2. Beisitzer Photograph Burk, als Zeugwart Messerschmied Georg An Sommerfestlichkeiteu wurden festgesetzt: 5. Mai Turn- gang nach Aniöneburg, 29. Mai Gauturnfahrt nach Münzenberg, 11./13. Juni 25jähriges Stiftungsfest des M.-T.-V., 19. Juni Feldbergfest, 2./3. Juli Gauturnfest in Grünberg, 30. Juli dis 3. Aug. Kreisturnfest in Kreuznach, 18. Sept. Turngang. Die nähere Feststelliing der Tage, sowie die Einlegung weiterer Turngänge bleibt dem Vorstand überlassen. Zu jeder Veranstaltung wird im Gieß. Anzeiger besonders eingeladen. Aus dem Jahresbericht des 1. Turn- wartS war zu entnehmen, daß der M.-T.--V. auf große turnerische Erfolge in dem Jahr 1909 zurückblicken kann. Tie Vereins-Aiusterriege stand beim Gauturnfest in Marburg an erster Stelle mit 37% Punkten, eine Punktzahl, die seit Bestehen des Gaues im Muster- riegen-Turnen noch nicht erreicht wurde. Daß der M.-T.-V. auch im verflossenen Jahre seinen Ruf befestigt und erhalten hat, ergibt sich schon daraus, daß er im Jahre 1909 15 Kränze und 28 Ehrenurkunden errungen hat. Mit Rücksicht auf die vorgerückte Stunde wurde um 3 Uhr die Versammlung geschlossen. Es soll am Samstag dem 9. April eine außerordentliche Mitglieder-Versammlung stattfinden mit dem einzigen Punkt der Tagesordnung: Stiftungsfest 1910. ** Der Jahresbericht der freiwilligen Sani t ä t s k o l o n n e vom roten Kreuz, für das Jahr 1909 ist erschienen. Die Mitgliederzahl der Kolonne stieg im Laufe des Jahres von 36 auf 38, wovon 13 im Mobilmachungsfall zum Dienst außerhalb Gießens bereit und abkömmlich sind. Die Kolonne hielt 24 Uebungen ab, darunter solche im Gelände, Verladeübungen auf dem Bahnhof und Exerzierübungen. Am öffentlichen Rettungsdienst war die &Ötonne beteiligt mit 2 Wachen bei den Pferde- markten, 14 Wachen bei Ringkämpfen und einer fliegenden Wache bei der Parsevcitlandung. An ersten Hilfeleistungen waren 293 (1908: 272) zu verzeichnen, nämlich 36 (36) bei Knochenbrüchen und Verstauchungen, 2 (6) bei Augen- Verletzungen, 209 (200) bei Verwundungen, 6 (9'> bei Ohnmachtsanfällen, Schlaganfällen und größeren Blutungen, 40 (21 bei epileptischen Fällen, Krampfanfällen und inneren Erkrankungen. Dabei wurden insgesamt (48) 80 Transporte aus geführt, wovon (20) 40 auf Transport innerlich Schwcrkranker entfielen. Durch die Polizei wurde gerufen in (20; 16, von Aerzten (11) 31 und durch Private (102) 152 Fällen. (56) 88 Fälle von Hilfeleistungen waren davon auf Berbandstellen zu verzeichnen. (186) 199 Fälle außerhalb derselben und (29i 7 auf Wachen. Tie Rechnung schloß in Einnahmen und Ausgaben mit 1622.25 Mk. ab, während der Voranschlag für 1910 1500 Mk. beträgt. Das Inventar hat einen Wert von 3835 Mk. Die Kolonne hat 5 Vcr- bandsstellen, 202 unterstützende Einzel- und 20 körperschaftliche Mitglieder mit Beiträgen von 3 bis 25 Mk. Vorsitzender in Landgerichtsrai Wiener, stellv. Vorsitzender und Kolonnenarzt Dr. Schäffer. " Ter 72. Kreisturntag des mittelrheinischen Turnkreises findet am 24. April zu O b e r l a h n st e i n statt. Auf der sehr umfangreichen Tagesordnung stehen hauptsächlich turnerische Angelegenheiten. U. a. wird auch der Festort für das 1912 zu feiernde 30. Kreisturnfest gewählt. Gemeldet haben sich außer Gießen noch Mainz und Aschaffenburg. ** Tas Abbrennen der Hecken an den Rainen im Felde ist eine alte Unsitte, die §u beseitigen man überall entschiedene Schritte tun sollte. Abgesehen von dem dadurch geförderten Vogelschutz, sind diese Hecleit auch notwendig für das niecevc Wild. Die Lehrer sollten namentlich die Jugend über die Nützlichkeit der Hecken belehren. i △ Herb st ein, 3. Apnl. Vom Pferde erschlagen wurde der Landwirt Ruhl. Er kani einem Pferde von hinten zu nahe und schlug ihm mit der Hand unvermutet auf den Rücken. Tas erschreckte Tier sprang in die Höhe, schlug aus und traf Ruhl gegen den Unterleib. Nach 24 Stunden war dieser eine Leiche. A Altenstadt, 2. April. Das hessische Tuberkulose- Museum macht jetzt die Nttude in den größeren Landorten und wurde jetzt hier eröffnet von Regierungsassessor Schäfer und Amtmann v. Bechtold. Von hier kommt das Museum nach Echzell, Stockheim und Nidda. A Rainrod, 2. April. Im Zeichen der Wahlen steht dieses Jahr unser Dorf. Bürgermeister Viehl, der jetzt 18 Jahre Ortsoberhaupt ist, wird sicher wiedergewählt. Auch Beigeordneter Kröll erfreut sich de§ Vertrauens der Gemeinde. l. Langenhain, 4. April. Mit dem heutigen Tag, dem Beginn des neuen Schuljahres ist die hiesige seither einklassige Volksschule zweiklassig geworden. Die neuerrichtete Klasse ist im alten Schulhatls untergebracht worden. A Aus dem oberen Niddatal, 2. April. Die La ndwirte unseres Tälchens sind fleißig mit der Frühjahrsaussaat von Hafer beschäftigt. Das trockene Wetterder letzten Wochen war den Feldarbeiten recht günstig. Die Winterfrucht steht recht gut, hat aber durch die harten Nachtfröste der letzten Tage anscheinend gelitten, sank doch das Thermometer auf 4 Grad Kälte, so daß selbst die Fensterscheiben Eisblumen zeigten. In den Gärten werden allenthalben Salat, Spinat, Gemüsepflanzen rind Dickwurzsamen gesät, ja m manchen Gärten sind diese Sämereien schon aufgegangen. An geschützten Plätzen blühen Veilchen, Küchenschelle, Anemonen und Lerchensporn, und in den Gärten recken Primeln nnb Aurikeln ihre buntfarbigen Köpfchen in die Höhe. Die Stachelbeerstöcke und Fliederbäumchen zeigen Blütenknospen, Wiesen und Kleeäcker erfreuen durch ihr sattes Grün. A Jnhei den, 3. April. Die Hochbauten für die Pumpstation des Provinzialwasserwerkes sind jetzt ausgeschrieben und werden noch Ende dieses Monats in Angriff genommen. Der Gleisanschluß am Bahnhof Treis an der Horloff bis zum Quellgebiet ist fast vollendet und der Rohrstrang bis Geiß-Nidda gelegt. t Fauerbach v. b. H., 4. April. Unsere FeUd- bereinigung neigt sich ihrem Ende zu. Tie Kosten belaufen sich auf runb 200 000 Mk.; der Erlös aus dem Massengelände betrug 308 000 Mk., wobei der Morgen Land mit 2000 bis 2500 Mk. bezahlt wurde. Bon dem Ueber- schuß wurden 25 000 Mk.' verzinslich angelegt. Von den Zinsen werden ein Wiesenwart und gelegentliche Arbeiten bezahlt. Der Rest des Ueberschusses 'wirb zur Herstellung von Wegen, Straßenübergängen usw. benutzt. Nachbem die Güt er Verteilung im vorigen Herbst stattgefunden, haben die Besitzer jetzt viele mühevolle Arbeit. Neben der gründlichen Düngung der etwas vernachlässigten Aecker gilt es die seit 5 Jahren unbearbeiteten Baumstücke zu säubern. In den letzten Wochen wurden gan-e Wagenladungen Holz erngcfahren. Daneben werden die Rinden sauber gekratzt uitb gekalkt. Wer einmal gesehen hat, was für eine Menge schädlicher Insekten sich in den Rinden'der Bäume einnistet, der wird den hohen Wert des «Säuberns anerkennen. VerrnLschLer. ' Eine dunkle Geschichte wird aus Mühlhausen i. Elsaß gemeldet: Ein Monteur, der die elektrischen Hochspannleitungen nachsah, sand auf einem Maste einen Feldwebel, der Beobachtungen anstellte. Trotz der Aufforderung des Monteurs stieg der Feldwebel nicht herab, so daß schließlich er den Widerstrebenden mit Gewalt herunterzuholen suchte. Bei dem Ringen geriet der Monteur gegen die elektrischen Leitungsdrähte, die 6000 Volt Spannung hatten. Er wurde dadurch sofort getötet. FanriLsen-Nnehrichten. Geboren. Herrn Wilhelm Zöller in Schlitz ein Sohn. — Herrn Louis Krämer in Butzbach eine Tochier. Verlobt. Frl. Martha Abmeyer m Hannover mit Herrn Hermann Meyer in Schlitz. — Frl. Marie Richtberg in Billerts- yausen mit Herrn Heinrich Pfeil in Erbenhausen. — Frl. Ehrisline rjalf in Wernges mit Herrn Karl Döring in Wallenrod. — Frl. Ilse Betry mit Herrn Fritz Quickert in Wetzlar. — Frl. Selma Wolf in Wetzlar mit Herrn Albert Schlesinger in Mainz. — Frl. Lina Klipslein in Darmstadt mit Herrn Ludwig Sichel in Friedberg. (9 e ft o r b e n. Herr Karl Schnarch in Bad-Nauheim. — Frau N. Eri Witwe in Wetzlar. — Herr Job. Georg Petry III. in Gam- bach. — Herr Engelbert Kübel JII. in Herbstein. — Frau Katharina Grau, geb. Svahn, in Büdingen. — Herr Wilh. Scheid in Büdingen. — Frau Heinrich Jimg Wwe., Barbara, geb. Bensel, in Friedberg-Fauerbach. — Frau Margarete Dickert, geb. Hilbert,, in Sandlois. — Frau Marie Meißner in Marburg. — Fraw Marie Feick in Willofs. Spielplan der vereinigten frankfurter staöttljeater. Gpernhaus. Montag den 4. April, abends ',,8 Uhr: „Ein Walzerti aum." Dienstag dew'o. April'): „Ter fliegende Holländer." Mittwoch dcn 6. April: „Tannhäuser." Donnerstag den 7. April: „Amelia oder der Maskenball." Freitag den 8. April, abends 7% Uhr: „Die geschiedene Frau." Sanistag den 9. April: „Lobetanz." Sonntag den 10. April, nachmittags 3% Uhr: „Tie Fledermaus." Abends 7 Uhr: „Jzeyl." Montag den 11. April, abends 71/, Uhr: „Ter Waffenschmied." Dienstag den 12. April: „Cavalleria rusti- caua.“ Hieraus: „Ter Bajazzo/' Mittwoch den 13. April, abends 71/, Uhr: „Dle geschiedene Frau." Schauspielhaus. Montag den 4.April'): „Tie schöne Mirjam." Hieraus: „Ter schlechte Ruf." Zmn Schluß: „Ter Arzt seiner Ehre." TienStag den 5. April: Erstes Gastspiel von Joses Kainz: „Faust", 1. Teil mit Prolog im Himmel. Mephistopheles : Herr Jos. Kainz. Mittwoch den 6. April: Zweites Gastpiel von Jos. Kainz: „Torquato Taffo." Torquato Tasso: Herr Jos. Kainz. Donnerstag, 7. April: Drittes Gastspiel von Joi. Kainz: „^ainlet." Hamlet: Herr Jos Kainz." Freitag, 8. April: Viertes Gastspiel von Joses Kainz: „Tantris der Narr." Der fremde Sieche: Herr Jose' Kainz; Ter fremde Narr: Herr Josei Kainz." Sanistag den 9. April: Fünftes nut) letztes Gastspiel von Joses Kainz: „Tie Räuber." Franz Moor: Herr Joses Kainz. Sonntag den 10. April, nachmittags 3'/? Ubr: „Im weißen Rößl." Abends 7 Uhr: „Bei tins da drüben." Montag den 11. April:- „Ein Winterinärchen." Dienstag den 12. April: „Niniche " Mitt- idoet) den 13. April: „Tie schöne Mirjam." Hieraus: „Heiße Liebe." Zum Schluß: „Der schlechte Rus." *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Meteoralogische Beobachtungen Ser Station Siehe». 3? Q o 8 ‘O Wetter 2 0 10 739,8 737,3 738,3 Sonnenschein KlarerHiinmel Bed. Himmel April 1910 + 15,4 0 C. — 0,3 °C. 3. 216: 3. 9“ 14,0 | 6,0 51 7,3i 6.1 80 7.3 । 6.5 j 86 Höchste Temperatur am 2. Niedrigste „ „2. Niederschlag: — 0,1 mm. bis 3. April Teüeaomsche ECursbsricMe des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie^GiecRen, Frankfurter Börse, 3Reichsanleihe .s. . 93-00 3°/„ - - do. 84.90 3'/,0/o Konsols 93.00 3°). do. .... ,. 85.00 3'/An Hessen 92-00 S'/Ao Oberhessen -- 4°;„ Oesterr. Goldrente .«■. 100.10 4'/s°/o Oesterr. Silberrente: 89.00 4°,„ Ungar. Goldrente 95.60 4® 0 Italien. Rente . «— 3r',0 Portugiesen Serie I v 65.50 3°/0 Portugiesen „ III - 66.50 4'/,% russ. Staatsanl. 1905 100.-0 4%% Japan. Staatsanleihe 98.50 4°/0 Uonv.Türken von 1903 94.50 Türkenlose ...... r. 179.00 4°/0 Griech. Monopol-Anl.49.49 4"0 äussere Argentinier./.' 91.10 3°/0 Mexikaner . . ... 69.65 4',2% Chinesen . ■ . ^.^'7 99.00 Aktien: Bochum Guss . .. ...239.25 Buderus E. W. 111-00 Tendenz: schwach. 2. April, 1.15 Uhr. Elektriz. Lahmeyer . . . 107.70 Elektriz. Sehuckert . 144.00 Eschweiier Bergwerk . . 201.00 Gelsenkirchen Bergwerk . -13 75 Hamburg - Amerik. Paketf. 141.50 Harpener Bergwerk . . . 198.25 Laurahütte..... 172.00 N'ordd. Lloyd . . . 104.70 Oberscbles. Eisen-Industrie 95.00 Berliner Handelsges. , . . 181.50 Darmstädter Bank ... 137.20 Deutsche Bank .... 252.60 Deutsch - Asiat. Bank . •. 155.00 Diskonto-Rommandit .. E'0.60 Dresdner Bank . . . 162 25 Kreditaktien . . . .. 215.30 Baltimore- und Obio- -*^- Eisenbahn ... 110.80 Gottbardbahn . . .^.<5 . —.— Lombard. Eisenbahn .ie.jf. 21.85 Oesterr. Staatsbahn . 16 '.50 Prince - Henri - Eisenbahn . 135.40 Berliner Börse, 2. April. Aifa/i rsci'n. Canada E. B...... Darmstädter Bank ... . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C.-w. . . Dresdner Bank . . 184.20 136.80 253.00 94.10 162.40 Harpener Bergwerk . Laurahütte . . . . . . Lombarden E. B. . .. .’f. Nordd. Lloyd ., .' . . Türkeulusc . Tendenz: schwach 198.00 171.50 21.70 104 50 178-60 ^nrnmorlflir ffir Kranke. (Geisteskranke ausgesehlosa.) OUinillUlnUr IUI Bebagl eingericht. kl. Anstalt Spezial- M® 16Ä Ml Heilanstalt. Neue Gesellsch. -Räume, offene u. geschlo-n. Liegehalle. Kühler 5» B TO M*1 B ■■ schattiger Park Sorgsnine Behand- j?i ffl ■ RäB ■ 1UUK und Verpflc{fiii>w. Diätkuren. Bl V *60» ■ Z? (Dependance für Minderbemittelte J _______ Prospekte franko. Dr. M. Schnlze-Kahleyss. Nervenarzt. [Drucksachen aller Art ossär liefert in jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Brühl’sche Universitäts-Druckerei, Schulstr. 7 IW) PüHÖNNY, ■ - r 1 ■jV.Sztv'-' IW-< I Schweinefett ■; r te 2006 ti^*€X4.t***i^** in jeder beliebigen Schriftart und Karton-. I Teil forte. sowie mit Zirkeln aller studentischen v Vereinigungen, liefert zu mähigen Preisen Statt besonderer Anzeige. Nach Gottes ewigem Ratschlüsse verstarb heute morgen 3 Uhr ganz unerwartet im Alter von 32 Jahren meine innigstgeliebte und unvergessliche, liebe gute Frau, Mutter ihres lieben Kindes, unsere Tochter, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante Marie Gross geb. Henkelmann. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: I. d. n. Walter Gross- Giessen (Ebelstrasse 36), Lollar, Grenzhausen. Die Beerdigang findet Mittwoch den 6. d. Mts. nachmittag 2 Uhr von der Kapelle des neuenFriedhofes aus statt. (2023 * WB & E K U & K A X B ; .k-, G A K W M ■ W K .. ■ 'M G W ■’-N? 'M - :^n-, S 2008) Heuchelheim, M.-Gladbach, 3. April 1910. Die Beerdigung findet DienStag den 5. d. Mts., nach" gs2 Uhr, vom Sterbehause, Marktstraffe 13, auS statt. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Kröck. Heute vormittag entschlief nach langem schweren Leiden mein lieber Gatte, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Schwager Herr Jakob Kröck XII. im Alter von 66 Jahren. 168304.02 204937.64 134199.39 30000.— 52267.12 MtS. auf dem Bureau des Rechners zur Einsicht offen. Der Anfsichtsratsvoi sitzende: W. Dappcr. 2005] 9513.55 5605.86 Der Rechner: I. Becker XII. 1. 2. 3. 4. Reservefonds Betricbsrücklage Der Direktor: W. Becker I. Dec Kontrolleur: G. Amend. Die Zahl In der Mitglieder betrug Ende 1908 1909 gingen zu ..... Tagesordnung: Abhör der Rechnung pro 1909. Beschlußfassung über Dividendenverteilung. Antrag des Rechners um Gehaltserhöhung. Verschiedenes. Die Rechnung liegt acht Tage lang, vom 4. bis 10. d. a. gegen gerichtliche Obligationen b. gegen Schuldscheine c. gegen Güterkaufschilling In 1910 u. 1911 werden weiter fällig Kasseuvorrat und Ausstände Mobilien nach 2°/0 Abschreibung SM- uni) LMch-Bercin zu Trcis a. ö. M. E. G. in. u. H. Bilanz am 31. Dezember 1909 A. Aktiva Ausgelichcne Kapitalien: General-Versammlung. Sonntag den 10. April d. Js., nachmittags 3 Uhr, findet die erste ordentliche Generalversammlung auf dem Rathause dahier statt, wozu alle Mitglieder freundlichst ein- gcladen werden. 589954.10 . 209 13 222 . 13 . 209 In 1909 gingen ab .... Daher Stand der Mitglieder Ende 1909 B. Passiva. Aufgenommene Kapitalien 554446.53 Mitgliederguthaben 20388.16 245.93 589954.10 Ein erstklassiges Pianino direkt von einer renommierten u. leistungsfähigen Fabrik bezogen, wobei der Käufer den Händler nutzen spart, ist d. beste u. billigste. Man verlange Katalog mit Vie= serunas- u. Garantiebedingungen nebst Referenzen von der (ss% Pimsorte-Wrik Wilh.AWld.Ajchllssrubmg. Statt Panamaspänc und Gallseife verwendet man besser Karns Panamaseife Auin Waschen von weißen und sarbigen Stoffen jeder Art. Stück 25 Pig. nur Ecntral-Drogerie, Schulnrahe. (1448 u- Rüststricke JWHjCUC liefert billigst Hermann Vingmann, 2669) Seilerei, Llch. Todes-Anzeige. Freitag Nacht entschlief sank und unerwartet unser innigstgeliebter Gatte, Vater, Schwager und Onkel Herr Gar! Matthäus Cahn Frankfurt a. M. (Herrmannstrasse 16), Niederflorstadt, Kreuznach, Amsterdam, Wien. Die Beerdigung findet statt: Dienstag den 5. April 1910, vormittags 10 Uhr, vom Portale des israelitischen Friedhofes zu Frankfurt a. M. 2007 im 70. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Marie Cahn geb. Lorch Paul Cahn Heinrich Cahn Theodor Cahn Ludwig Cahn. Zuerft kommt Palmona, denn fie ift reine Pflanzen-Butter-Margatine, erseht die unerschwinglich teure Kuhbutter vollkommen und übertrifft alle anderen Fette an Reinheit und Woblgefchmack H. Scblindt & Cie. FL-6. Alleinige Produzenten von«Palmin» und «Palmona» Todes-Anzeige Anna Amend im Alter von 15 Jahren. Um stille Teilnahme bitten Altmühle bei Dorlar, den 4. April 1910. 2024 Die Beerdigung findet Mittwoch mittag 2 Uhr vom Sterbehause aus statt. emerft, abenfö um 7 Ufr. n der Station ein treues Andenken bewahren. [Sl”/u Otto Schaaf. (02780 den an die Erste Deutsche Schutzstelle geg.Rechtsnachteilei. Giessen 252.60 156.00 11.0.60 16225 216.30 110.80 21# 107.70 144.00 201.00 scheiden mit tiefer Trauer. Wir werden ihm stets 2. April U5 Oht. Gestern nachmittag 5 Uhr entschlief sanft unsere liebe Tochter, Schwester, Enkelin und Nichte * Frl. Johanna Ziegler, anfangs 1905 Mainz, * Emma Hedwig Orth aus Schönau, geb. 11. 4. 78, * Georg Johann Daniel und Michael Haucrwas aus Weisenau, geb. 1. 10. 46 und 21. 11.54, * Johann Georg u. Johann Friedrich und Konrad Heinrich Hofmann aus Landenhausen, geb. 1. 2. 64, 7. 7. 68,15. 1. 73, * Gotthard und Moritz Josef Traud aus Herbstein, geb. 10. 3. 57, 25. 2. 59, O Heinrich Karl Aull aus Mainz 23. 3.53. * wird empfohlen, sich umgebend schriftlich zu wen- I i I ß 3. April - + IM’C- , 3. , - - 0,3 C. 198.00 : MA r -21.70 V 10460 T 17860 die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Ludwig Amend Kursberichte m äer Bank f«r M ? Silben > Bcrstcifterunft. Dienstag den 5. Avril d. Js.. nachm. 2 Ubr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 2 Vferde, 1 Rollwagen, 1 Fahrrad, mehrere Hobelbänke mit Hobeln, 1 .Kaffenschrank, 2 Betten. 2 Schreibtische, 3 Plüschsosas n. verschiedene andere Möbel. Born, Gerichtsvollzieher _____________in Gieffcn._______(2001 Nachruf. Am 1. April verschied infolge eines Herzschlages unser langjähriger Vertreter Herr C. M. Cahn. Der Verstorbene hat über 45 Jahre in treuer, rastloser Tätigkeit für unser Haus gewirkt und erfüllt uns sein Hin- prucKere*1 ■Jektriz- Lahmeyer, Jektriz- Sickert-, ’^liweiier •»I.-eukirchen Bergwtt^ .Q hübarg-Am^ Pa 198.25 larpener Bergwerk m Q0 jiarabutte. • ■ • ‘ . W.70 ,Q9 den 7. den 9. fei. Uhr: ... 1 ? ' '-ie Fledermaus/ / A -l ' Qbenb§ 7‘/j Ubr -LZLÄNL aus. öne Airjam.' Hieraul: „Ter ^rzt seiner Ehre." Tiensla, loses Kainz: .Fach', i.y Herr Fos. Kainz. Mittwoch sos. Kainz: .Torquato Tasso.' icrslaq, 7. April: Drittes (AW let: Herr Jos Kain;.- Fnilag. ri ^ainz: „Dmitris der 91an.' nj; Der fremde Narr: 6eir V. Fünftes und letztes Gastspiel ranz Moor: Herr Josei Kaiuz 3k, Ubr: .Im weinenRW/ den." Monlaq den II. Äpril: !N 12. April: „'Dlimdie' l'litt* rjant/ Hieraus: »Heiße Liebe.' sKKs |er/enan ' a®»*6 |reif” — ---.ä** 4 2 Sonnenschein 2 \ 0 Klarerhnnmel 4 1 10 1 Led. Himmel - ein Lohn.. irgarrie Bnit >« Sl«rbuv? b-'!K (Jtciu S Wetter E « ßZX: Heute und morgen: Riudflcisch, Pfund 50 Pfg. örühl'sche Universitäts-Druckerei, Zchulstrahe 7 ®/.)aUcncd S1Ä w. Lrliner Handelsges... - w-idt« B»k • •: )fllt=cbe Banh. • • leotscb-Asiat. Bank • Wto-Kom^ ;♦ dresdner Bank • • Eisenbahn •. • - ,- LombardC’SDbi^-'-t. 16'^ LxSS--'°" Achten ^roij be A w l)cr0b. I«" 2 & 93erf.eiftmi.in. Mittwoch den 6. Avril l. 3et., nachmittags 1 Uhr, werden im Saale „Zum Psau", i>tenstadt 55, versteigert: 3 vollständige gute Betten, 1 Waschkommode, 1 Tcvvich, 1 ovaler Tisch, 1 nuffb. votierter Kleider schrank m. Aussatz, 1 nuffb. Kommode, I Laden - Einrichtung, Vadenthcke, Bult, 2 Sessel, 1 ov. Tisch, 1 länglich. Spiegel, 2 dopp Grkerspiegel, 1 Blumentreppe, ein Erkersvalier, 6 Blumenständer, 1 Aäbmafchine u. 1 Geige mit Kaitcn. (1996 Tic Versteigerung findet bestimmt statt. G e i ff l e r , Gerichtsvollzieher Am Donnerstag, dem 7. April 1910, vormittags 10 Uhr, wird auf dem Ererziervlatz — Trieb — das | daseloft auSgerodete Unterholz meistbietend gegen gleiche Bezahlung versteigert. (D4/< Zusammenkunft vor „LiebigS- höhe". Garnison-Berwoltung Gieffen. Versteigerung. Mittwoch den 6. Avril 1. I , nachm. i Ubr, sollen nn siadt. Psandlokale Seltersweg 11 dahrer 1.1 Äassenschrank, 1 Uüchenschrank. 2.1 Schreibtisch, 1 Sekretär, ein Sofa u. verich. a. versteigert werden. (2016 I Die unter 1. gen. Gegenstände ! kommen voraussichtlich bestunml zur Bersteigerung. Gem mecker, Pfandmelster. Gegen viele Haulleiden, wie juckcndcTcrmatoicn,Schuppen- Fischte ! (Psoriasis), Scoorrboea des i Kopfes u. Gesichts, Hautjucken, ! einfache, eitrige und entzündliche ■ Acne (Gesichtsvickel), Furunkulose, Jchtüvofis, Prurigo der j Binder, chron. Ekzeme (juckende Knötchen) usw., verordnet Herr Dr.med. S., Spezialarzt f. Hautl., mit bestem Erfolg Zucker's Patent-Mcdizinal-Seifc, a Stck. 50 Pf. 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Man W es um aller Energie eiiMgms nicht hervorragende K Vassagier-Tarnpfer ganz Paris, 4 SM '.fcifenbiteingefdjrm mittag abgebattena t »eriti uanbei bMo/Jen, bis , « Freiheit gesetzt, die „ung - j-ezogen und die bei einzeln ütatcoien entlaßen werden itenen Seeleute ebrnsaüs b Lie Compagnie Tr Sierung, bie im Sta tute für ihre Tampse ium bie Lesörderung von S . -und Tunis sicher zu Ali Seeleute erlieg einen Auir ibifate aller Lasen zur Ministerpräsident Lr lUnterilaatssekelar im M aeiner Lonserenz zusammen, wm den ossentlichen Tienst Lvare und von Bassagiere «egebenensalls die schär M bringen, um dem Lcnsli 'm« Indienststellung ..Paris, 4. April. \ J ^nMubgtt äußert h a S at,eiIie gestern < ?^'b^"Muluja". m»?ft?br risziplin in JJ® werde,ich »ach Mar Ä Elemente S "erde Anwendung angenommen. ,Jrtar|eille,4 Avri fi Infolge bei u? lTa 8z?-Z8 y;Ti ~,e 9einaijinte o MM Anarchie S- «ande 1 viel schlimm?/ igS'Ä£ lini ft» wird । w üben^Altellten 'eines iss Dienstag den 5. April d. I.» nachni. 3 Ubr, Restaurat. ,3um Darmstädter Haus" iWallror- strahe 6) wird versteigert meist- bietend: 1. Ein Flaschenzug lSeil mit 2 Flaschenköpsenl, fast neu. 2. Eine Präzisionswage mit Tief- und Jlachschale nebst Gewichten. 3. 30 Figuren von fit. Elfen- beinmnsse, s. Abwaschen, als: bl. Christus, Königin Louise, Beethoven, Mozart, VenuS im Bad, Dornauszieher u. v. a. Versteigerung bestimmt. 1997) L. Althoff, Konkursverwalter. grösser ab Seife oder Seife und Soda ohne dabei die Wäsche mehl anzugreifen. Minlos’sches Waschpulver ist daher das Beste, was zum Waschen von Wäsche verwendet werden kann, es schont das Leinen in denkbarster Weise, ist billig; und gibt blendende Weisse und völlige Geruchlosigkeit. 11 - je n .s5 ? L .2 > h s d S v -5 . s C3 0 kLt LL ” a • A a L ® 0 'S A O •$ -Z —.