Swektes Blatt Br. 258 Donnerstag, 5. November MÜ 160. Jahrgang Erscheint tvgNch mtt vu-nahme bei vonntag». März und April den Monaten in ist trotz vielen Suchens nicht aufzufinden. Nach einer ganzen Reihe weiterer örtiTel gegen daS Wc heim wird die Verhandlung auf morgen früh Vertagt Di« „Oletzener $tmllltnbiattern werden dem »Anzeiger, viermal wöchentlich betgelegt, da« „Kretsblatt für bei Kreis Gietzen" zweimal Wöchentlich. Di« „Landwirtschaftlich«!! rett' frage«" erfdjeinen monaihd) zweimal. Rotationsdruck unb Verlag der Brühlfch«« Universttätl - Buch- und 6teinbnidetel «.Lange, Sichen. Redaktion, Expedition und Druckerei: vchnl- straße 7. Expedition und Verlag: 6L Äebanünuewilg. Teü-Adru AnzeigerGiehea. 2lu$ dem SUasprozetzausschuh. :: Berlin, 2. Nov. Der Straftwozeßausschuß beriet in seiner Sitzung zünächst über die tfarm des Strafantrags: ob er schriftlich eingereicht werden soll, ob er zu Protokoll erklärt werden kann und wie daS Protokoll beschaffen fein must. Gin Antrag ist für die Juristen von Bedeutung; er ging dahin, die gesamten Bestimmungen über den Strafantrag einheitlich in der Strafprozestordnung zusammen^ zufassen und nicht zum Teil im Strafgesetzbuch, zum Teil in der Strafprozestordnung abzuhandeln. Begründet wurde der Antrag bannt, da st der Strafantrag die Voraussetzung für die Strafverfolgung, also prozessual sei, und deshalb nicht in bad materielle Recht gehöre. Dagegen wurde ausgesührt, dast der Strafantrag zugleich eine Begrenzung des materiellen Strafrechts endvciugesuche und vaupolizel. Es ist nichts Ungewöhnliches, daß alljährlich im Früh- fahr in Beginn der BLusaison Klagen darüber laut werden, daß die zur behördlichen Genehmigung vorgelegten Bau- gesuche von der zuständigen Stelle nicht rasch genug erledigt würden. Man macht hierfür gewöhnlich die mit der Handhabung der Baupolizei betrauten Beamten ver antwortlich, kengt nicht mit Vorwürfen wegen schleppenden Geschäftsganges und läßt seinem Unmut hierüber nicht selten auch in der Oefsentlichkeit die Zügel schießen. Wie ungerecht unter Umständen derartige Vorwürfe sind, zeigt eine uns in die Hände gekommene Statistik über die in der Zeit vom 1. Januar 1899 bis 31. Dezember 1909 beim Kreisamt Gießen zur baupolizeilichen Prüfung eingereichten Aaugesuche aus den Landgemeinden des Kreises Gießen. In dem statistischen Material fällt zunächst auf, daß die Zahl der eingetcmfenen Baugesncke von 619 im Jahre 1899 auf 1091 im Jahre 1909 gewachsen ist. Die hierdurch bedingte absolute Mehrarbeit wurde an sich wohl nicht allzu schwer ins Gewicht fallen, tu eint sich die eingehenden Baugesuche gleichmäßig auf die einzelnen Monate des Geschäftsjahres verteilen würden. Wie stellt sich aber die Sache in Wirklichkeit? Nach dem Durchschnitt der letzten 11 Jahre geht die Zal-l der eingelaufenen Bau- gesuche von Monat Mai bis zum Monat Dezember einschließlich ständig zurück, um dann äu Jahresbeginn wieder anzusteigen und in den Monaten März und April ihren Höhepunkt zu erreichen. Wie sich die Verhältnisse in den Jahren 1907, 1908 und 1909 gestaltet haben, zeigen folgende Zahlen der Statistik: April um Erteilung der Baugenehmigung einkommt, auch gleich bauen, weil in diesen Moturten die für den Baubeginn günstigste Jahreszeit einsetzt. Es stehen sich also hier einerseits Tatsachen, andererseits Wünsche gegenüber, die um jo schwerer vereinbar sind, als in den ersten Monaten des Frühjahres auch noch mit den während des Winters vorbereiteten Arbeiten für daS Kreis- und Gemeindebauwesen begonnen werden muß Außerdem liegt es in der Natur der Sache, daß bei einem Geschäftsandrang w i e dem geschilderten die Behörde den an sie gestellten Anforderungen nur nach Maßgabe ibres, auf normale Verhältnisse berechneten technischen Personals erklsprechen kann, was zur Folge hat, daß die Baugesuche, sowohl im Interesse der Beteiligten wie auch tu Anbetracht der den Behörden dabei zufallenden Verantwortung, eingehend geprüft werden müssen, nur nach der Reihenfolge ihres Einlaufens behandelt und dcm- aemäß erheblich langsamer beschieden werden können, wie in den übrigen, lveniger belasteten Geschäftszeiten des Jahres. Hier kann daS baulustige Publikum helfend einareifen. Reift doch der Entschluß zu bauen schließlich bei sehr vielen nidjt erst in den Monaten März und April. Wer auf dem Lande bauen will, Überlegt sich dies gewöhnlich sä-on eine ganze Zeit lang vorher. ES liegt deshalb im eigenften Interesse jedes Baulustigen, wenn er schon im Spätjahre seine Pläne anfertigen läßt und sie zur Genehmigung einreicht. Dann gestaltet sich das Genehmigungsverfahren naturgemäß erl/eblich kürzer und es werden vorgeschriebene, unter Umständen leüraubenbe Schriftwechsel über Festsetzung von Baufluchtlinien, Einholung von Baudispensen, Anhörung technischer Behörden fick) wenig oder gar nicht als verzögernd fühlbar machen. Tritt dann zu Anfang des Jahres günstige Witterung ein, dann kann der Bauluftige noch Belieben mit den Bauarbeiten beginnen, wahrend bei Beobachtung des dermalen nur allzu beliebten Verfahrens oft kostbare Zeit vergehen muß, ehe er in den Besitz der erfordertichen Genehmigung kommt. Wir wollen die Baupolizeibehörden keineswegs unter allen Umständen dagegen in Schutz nehmen, daß es bei ihnen hie und da nicht auch etwas schneller gehen könnte. Aber ein großer Teil Schuld an oft besagten Verzögerungen trifft auch das Pudcitum, und nur tu oft glaubt sich gerade derjenige über-mangelhafte Förderung feiner Angelegenheiten beschweren zu mü||en, der wegen der von ihm selbst beliebten schleppenden Sachbehandlung hierzu am allerwenigsten Anlaß hätte. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Cberheffen Hiernach sind etwa 7 —8mal soviel Baugesuche eingelaufcn als beispielsweise im Monat Dezember, und es sind in den Monaten März und April fast rund Vs aller während eines Jahres eingehenden Bau gesuche zu bearbeiten. GewöhrUich will aber der, welcher im März oder an, daß die vorgefchlagenen Vertreter in der städtischen Vertretung für das Handwerk eintreten und dessen Interessen zu fördern bereit seien. Herr Frey teilte noch mit, daß sich die Vereinigung der Gastwirte den Handwerkern angeschlossen habe. Zum Schluß führte er auS, daß dis zur Wiederwahl stehenden Stadtverordneten im Stadtparlament ihre Schuldigkeit getan hätten und den Dank der Handwerker verdienen. Auf Ersucl)en des Vorsitzenden berichtet Gastwirt JaS- k o w s k v sodann über das, was bisher vom Bürgerverein zur Stadtvcrordnetenwahl geschehen ist. ES habe sich ein Bürgerausschuß für die Wahlen gebildet, dem oie einzelnen zu ihm gehörenden Korporationen und Vereine (20) nun Vorschläge über Kandidaten zu machen hätten, aus denen dann den Wählern eine Liste der zu Wählenden vorgelegt werden würde. Der Antrag, die Sozialdemokratie von der Liste auszuschließen, sei in dein vorbereitenden Ausschuß gegen eine Minderheit von Vs der abgegebenen Stimmen angenommen worden. Stadtv. Petri II. erklärte, er freue sich, daß die Handwerker aus ihrer Zurückhaltung heraus traten, um iljre Interessen bei der Stadtverordnetenwahl zu vertreten, denn das Handwerk sei in der Versamnllung zu wenig vertreten. Diplom-Ingenieur Müller führte aus, es müsse erst da- rüocr Klarheit geschaffen werden, ob man die zur Wiederwahl stehenden, 10 seitherigen Stadtverordneten wied« wählen wolle, dann seien allerdings nur drei neue Plan- bäte zu vergeben. Der Vorsitzende Frey bemerkte, daß eine Anfrage bei den ausscheidenden Stadtverordneten von allen dalxrn beantwortet worden sei, daß sie eine Wiederwahl annehmen werden. Aber mit der Frage, wer wieder gewählt werden solle, brauche sich die Handwerkerverjammlung nicht zu beschäftigen. Man müsse dieses Mal mit der seitherige« Bescheidenheit brechen und 4—6 Maiidate verlangen. Bäckermeister Löb er jr. klagt über die großen Lasten^ die das Handwerk zu tragen habe. Er tadelt, daß der Bürgerverein und die mit ihm vereinigten Gruppen und Vereine sich wenig diplomatisch bei der Sache gezeigt haben und daß es richtiger gewesen sei, aus Gründen der Taktik, einen oder zwei Sozialdemokraten auf den Zettel zu nehmen; er verweist für die Richtigkeit seiner Ansicht anj Offenbach und Alzev. Es komme heute abend darauf an, daß die richtigen Seilte in Vorschlag kommen, die auch für die Wähler die richtige Zugkraft besitzen. Der Vorsitzende Frey erklärt bemgegenüfler, daß die Hanbwerkervereinigung in ber betreffenden Sitzung es abgelehnt habe, ein parteipolitisches Votum adzugeben. Ma« habe sich über die Frage, ob man bei Aufstellung der Kandidaten grundsätzlich Anhänger der Sozialdemokratie auÄ* schließen solle, überhaupt nicht geäußert. Diplom-Ingenieur Müller bemerkt, Justizrat Metz habe in die Verhandlungen in den Versammlungen Politik hineingetragen, die man bei dieser Wahl vollständig aus- jä/alten wolle. Man habe nicht für die Aufstellung von Sozialisten stimmen können, weil damit eben dargetan worben wäre, baß man Politik treibe. Taktisch wäre es toobl richtiger gewesen, anders zu stimmen. Aber man haoe trotzdem erreicht, daß die bürgerlichen Vereinigungen jammen gehen. Weißbindermerster Petri HI. trfiärt, daß eS sich mtt den Arbeitervereinigungen auskommen läßt, wenn die Arbeitgeber auch zueinanoer halten. Nur geschlossen könne das Handwerk etwas bei der Stadtverordnetenwahl erreichen, darum solle man jetzt jede Politir aus der Bv« spreck)ung lassen. Der Redner kommt dann auf die Ar-, beitsvergebunaen bei der Stadt zu spreck>en. Immer em halte der Billigste die Arbeit, ob er Schund liefere oben nicht. Das Verfahren ber Arbeitsvergebung beim Staat sei besser und geeignet, einen zufriedenen, steuerkräftigeoi Handwerkerstand zu schassen. Hier müßten die Vertret« des Handwerks in der Stadtverordneten^Versammluug ben Hebel an setzen. Schreinermeister E H. Müller macht beit Vorschlag 5—6 Kandidaten heute abend für den Bürger-Ausschuß zu benennen, und sraat, wie der Bürger-Ausschuß sich baut die Sache eigentlich denkt. Gastwirt Jaskowsky erklärt, jede nn Bürger-Ausschuß vertretene Bereinigung habe das Recht, diesem ganz nach ihrem Ermessen 1 bis 13 Zkandidaten für die Wahl vorzuschlagen, aus diesen Vorschlägen werden bann vom Ausschuß durch Wahl die der großen Wählerschaft vocz», schlagenden 13 Kandidaten bestimmt. Weißbindermeister Ehr. Schmidt ist wegen der weiteren Handhabung der Angelegenheit derselben Ansicht wie E. H. Muller, er beantragt, Vorschläge zu machen unti dann durch Wahl in geheimer Abstimmung 6 der Bor- geschlagenen zu wählen, die dann dern Bürger-Ausschuß als Kaiididaten der Hwidwerker vorgeschloaen werden. Der Vorsitzende schlägt vor, die Vorschläge in drei Gruppen zu machen und zwar aus der Bauhandwerker- der Nahrungsmittelbranche und dem Gaftwirtegewerbe. Es werden darMis vorgescl-lagen Schlossermeister Kreiling, Odev, meister Sack, Sch reine rme-ist er Louis BecL, Weißbindermeister Louis Petri III., Schreinerin erster E. H. Müller und Gast- ivtrt Jaskowsky. 9äul)dem die Herren Sack und Beil entschieden abgelehnt hoben, erklären die vier übrigen Bor- geschlagenen ihre Bereitwilligkeit, das Amt anzunehmen. Bauunternehmer I. G. Pfaff will wissen, wie sich der Kandidat Jaskowsky zu den Kommunalabgaben für Wasser, Kanal usw. stellt. Dieser erklärt, er werde die Handwerker in ihrem Sinne vertreten und dafür eiiitreten, daß diese Kam nru nal ab gaben, geacn die er sich stets ausgesprochen habe, erträglich gestaltet werden. Scyreinermeister E H. Müller bemerkt, daß er et» Lied davon singen könne, wie die Vergebung städtischer Arbeiten das Handwerk unzufrieden macht. Er werde, wen« er gewählt werde, nach dieser Richtung hin auf eine Bessv» ning der Verhältnisse hin wirken. Es werden weiter in Vorschlag gebracht Bäckermeister Val. Frey und Weißbindernieister Schmidt, die beide er* Hären, eine Wahl nicht annehmen zu können. Die gleiche Erklärung geben die weiter vorgefchlagenen Schniiedo« Vie „Wahrheit" vor Gericht. -4 Berlin, 2. Nov. Dm heutigen achten Verhandlungstage bedauerte der Vor- fibnibe, daß verschiedene Momente beri Pr ) zeß verschleppten, so daß er sich wohl noch bis in die nächste Woche hinein ziehen würde. Leider feint auch die als Zeugen aelabcnm Kriruirtalkommtssare Kopp und Trosckmo infolge des in Trier verhandelten Breuer-Prozesses noch Inaner unabkömmlich. Der Angeklagte Bruhn stellt fest, daß diesen beiden Krimmalkonrmissaren, dre zu seinen Gegnern zählten, die Erlaubnis zur Aussage erteilt worden sei, dagegen nicht dem Polizeirat Hennig er. Er beantragt Auskunft einzuholen, warum dem Heern die Erlaubnis zur Aussage verweigert worden sei. Der Vorsitzeitde erklärt, datz der Polizeipräsident keine Gründe für feine Handlungsweise anzugeben brauche. Aus ähnliä^e Vorhaltungen der Verteidiger erwidert der Vorsitzende fchließlich: Ich kann Ihnen nur den Rat gebau beschweren Sie sich bei dem Herrn Minister. Sodann wird Medizinalrat Leppmann über den Gesundheitszustand des gestern vernommenen Zeugen Jakobsohn alias Jackson gehört. Dor Zeuge ,nachte auf den Sachverständigen einen nervös erregten unh verworrenen Eindruck Tie Fortsetzung seiner Vernehntung würde für t>en Mann erhebliche Gesundheitsgefahren mit sich bringen. Er ist auch nicht eidessädig. Solche Personen legen sich in der Erregung keine Rechenschaft über ihr Tun ab und haben auch vom Eide keine red>le Vorstellung. Im ganzen genommen kann man sagen, daß bei Zeuge aus der Zwischenstufe »wischen geistig gesund und geistig krank steht. Ter Gericlitshof beschließt noch diesem Gutachten, den Zeugen nicht zu vereidigen. — In der darauf folgenden Bernehmun« des Angeklagten zum Fall Wertheim betont Wilhelm Brüh n, daß er Wolf Wertheim gegenüber niemals habe Erprel'sangen verüben können, weil die Artikel garnicht gegen diesen gerichtet gewefan seien. ES beginnt hieraus die Verlesung einer großen Reihe der yegen die Firma Wertheim gerichteten Arttvel. Einer Von ihnen trägt die Ueberschrift „Die Dletkammern bei Wertheim" und richtet sich gegen angebliche Mißstände im photographischen Atelier. Es wird weiter von der Firma behauptet, daß ste ein RamschauSoerkaufShaus sei Der Versassec des Artikels Polemisiert ferner gegen Wertheims eiftiges Bestreben, einen Untergrundbahnyos Vor seinem Warenhaus in ber Leipziger Straße zu erhalten. Es wird in dem Artikel behauptet, daß ber Teesalon des Hauses Wertheim der Tresfpunkt der Welt und Halbwelt geworden fei Es fehle nur noch, daß „ein direkter Zugang von dem Teesalon nach dem Licbestunnel" hin- überfüfjre. Bruhn bemerkt hierzu, daß der eine Artikel von dem bekannten Politiker Stockmann herrühre, zwei andere seien von Redakteuren großer Blätter geschrieben worden. Jn- nvischen sind zwei Zeugen erschienen, gegen die am Anfang der Verhandlung wegen Ntchterscheinens vor Gericht je 300 Mark Geldstrafe verhängt worden roaren. Es sind dies der Redakteur Kleebinder und der Klavterfabrikant Hintze. Die verhalte uni) daß deshalb auch die Materie des Strafantrag- in deu Gesetzgebungen aller Lander iin StrasreckK behandelt werde. Der Antrag wurde abgelehnt. Darauf nmrbe die in ber letzten Sitzung auSa^etzte Ab stimmung über den § 155a vorgenommen. Er betrifft daS sogenannte Legalitätsprinzip und bestimmt nach dem Beschluß erster Lesuna, daß die Staatsluiwaltsck)aft gewisse Uebcrtretungai nicht zu Verfolgen braucht. Der Paragraph wurde mit 16 gegen 11 Stimmen aufrecht erhalten und der Beschluß der ersten Lesung noch dahm erweitert, dliß die darin gemachte Voraussetzung ber Zustimmung deS Gerichts mit 18 gegen 9 Stimmen gestrichen wurde. Der Rest des Abschnittes über das Ermittelungsverfahren erfuhr nur unwesentliche Aenbcrungen. Am Sckilusse dieses Abschnittes fügte der Ausschuß folgende Bestimmung hinzu: Ist bei einem von der Staalsauwaltsck>aft eingestellten Ermittelungsverfahren die Verpsliästung ber Staatskasse zur Entschädigung des Beschuldigten für erlfttene Untersuchungshaft sestgestellt rvop den, so kann die Eröffnung einer Untersuchung nur auf Grund neuer Tatsachen oder Beweismittel beantragt werden. Der dritte Mschnitt des Buches über das Verfahren in erster Instanz behandelt die Voruntersuchung. Hier hatte der Ausschuß in der ersten Lesung die Regierungsvorlage dahin eingeschränkt, daß die Vorurttersuämng in Londgerichtssaä)en nur dann zulässig sein soll, wenn ein — und zwar nicht lediglick) wegen Rückfalls sich als solches darstellendes — Verbrechen den Gegenstand der Untersuchung bildet. Der Entwurf der Regierung will der Staatsanwaltschaft die Befugnis geben, die Voruntersuchung zu beantragen, „wenn sie jur weiterem Aufklärung erforderlich ist". Die Regierungsvorlage wurde jetzt in »weiter Lesung wiederhergestellt. Die Beratung dieses Abschil.itteS gedieh bis zum § 189a. Weiterberatung Donnerstag vormittag. hängten Strafen werden nach der Ent schuldig ung der Zeugen zurückaenommen. Der Zeuge Hintze erzählt, oah nach dem Erscheinen eines Arttkels geaen ihn in der „Wahrheit" der Angeklagte Weber bei ihm erschienen sei und ihm angedeutet habe, daß man auf die Firma eine gewisse Rücksicht nehmen würde, wenn sie Inserate ausgebe. Der Borsitzenoe Landgerichtsdirektor Lampe und ein Beisitzer bemühen sich lange vergeblich, von dem Zeugen eine klare Antwort darüber zu oekommen, ob er den Eindruck hatte, daß mau sagen wollte: Inseriere, dann wirst du nicht angegriffen:! Der Zeuge erwidert: Meine Herren, wenn erst zwei Angriffe gegen mich erfolgt sind und dann jemand wegen Inserate vorfpricht, dann schließt man darauf, daß einem ein gewißes Wohlwollen ent gegelte bracht iverixm wird. Der Zeuge hat dann in der „Wahiheit" inserieren lassen, aber nicht für feine Firma, sondern sür die Firma Schiedmeyer. Auf Defraaen, roanrm das Inserieren unter einer Decksirma erfolgt sei, erwidert der Zeuge: Wie hätte daS denn ausgesehen, wenn ein Angegriffener rlötzlich Inserate in der „Wahrheit" erscheinen läßt? Es soll eßt der Zeuge Kleebinder vernommen werden. Er hat ich aber inzwischen wieder aus dem GerichtSgebäude entfernt und ist trotz Vielen Suchens nicht aufzufinden. Nach der Verlesung einer ganzen Reihe weiterer SHirel gegen da- Warenhaus Wert- handwerkerversammlung zur 5taütverordnetenwahl. (+) Gießen, 3. Nov. Die für gestern aberrd nach dem Hotel Einhorn von der handwerkervereinigurig ein berufene Versammlung war von 90 Teilnehmern des richt. Obermeister Bal. Frev, ber ben Vorsitz führte, sprach feine Freude auS, daß die Handmerker sich endlich entschlossen hätten und in so stattlicher Zahl erschienen seien, um ihr Interesse für das Handwerk zu betätigen. Er erklärte, daß die Vereinigten Handwerker, sowie die nicht korpvrierten Handwerker, die erschienen waren, bei der bevorstehenden Stadtverordneten- mahl nur eins vereinigen könne, nämlich dem Handwerke zu einer rechten Vertretung im Stadtvorftand zu verhelfen. Man weise es von der Hand, darüber etu>a parteipolitische Gesichtspunkte gelten zu lassen, eL komme lebigtich darauf Monat 1997 Anzabl 7° 1908 Anzabl O/o 19u9 Anzahl 2t Januar . . . 57 6 60 6 56 5 Fediuar . . . 77 9 118 12 117 11 Üstar» .... 131 14 147 15 158 15 21pru .... 149 17 150 15 176 16 Riai .... 105 12 118 12 124 12 Juni .... 79 9 85 9 113 10 77 9 84 9 112 10 9luguft.... 77 9 56 6 78 7 (September . . 40 4 59 6 55 5 Oktober . . . 48 6 89 4 44 4 November . . 41 4 83 8 37 3 Dezember. . . 20 2 28 8 21 2 Menschenscheu schwerlich überwinden." Dcrmtidifes. * Eine Eisenbahnfahrt auf den Puffern von Er hatte die Reise bis Budapest umsonst mitlassen, die zu einer guten Wirkung erforderlich ist. Kleine Tngcsckironik. sein. Luftschiffahrt. veberall erhältlich Aaergesellschaft Berlin 0.17 d. Mainz, 1. Nov. In den letzten Tagen wurden wiederholt in der Meixlerstraße kleinen Kindern von einem M äd- Jahre für die Mission von größter Bedeutung sein würden. Pfarrer Julius Richter aus Schwanebeck hielt dann einen Vortrag über „Tie bevorstehende große Missionszeit und ihre Ausgabe". Er schilderte die Weltlage, den Zusammenbruch der heidnischen Religionen, die mit dem nationalen Erwachen der Völker im Zusammenhang stände. Ter nunmehr erstattete Rechen- schastsbericht ergab eine Einnahme von 1216,89 Mark und eine Ausgabe von 960,65 Mark, Kassenbestand 256,24 Mark Der seitherige Vorstand wurde wiedergewählt. — Abends schloß sich im Stadtsaal eine überfüllte öffentliche Persammlung an, bei der die Pfarrer Joh. Eisenberg-Marburg, Richter-Schwanebeck und Nordmann-Kassel Ansprachen hielten und auch der luth Kirchenchor mitwirkte. „Es tut mir leid, daß ich Roon entgegentreten muß, um b mehr als seine Reizbarkeit feit Jahr und Tag sehr zugenommen hat. Ich habe ihm gestern einen 10 Seiten langen eigenhändigen Brich geschrieben und ihn beschworen den Abschied nicht zu fordern, weil der Schritt nur dazu führen würde, dem Könige Verdruß und Sorge zu bereiten. Tie Sache hat mich ettvas alterierL und mir die gesttige Nacht gekostet; um die heutige bringt mich Mühler, der Cabinetsrath. Ich bekam die Sache, als ich heut früh zur Hühnerjagd fuhr, und beantwortete sie zunächst mit gallichtem Erbrechen aus dem Wagen. . . Wahrlich, ich gehorche bereitwillig wenn der König befiehlt, aber mich mit solchen Mühlerschen Kinderein füttern zu lassen, dazu bin ich zu alt und dazu ist mein Geschäft zu verantwortlich. Ich muß an mich halten, daß ich solche Jntriguen nicht beim wahren Namen nenne, aus Achtung vor der allerhöchsten Untersckwift, die man dafür erschlichen hat. . . Wundern Sie sich nicht, daß ich so ausführlich mein Herz ausschütte, ich muß es wenigstens in Gestalt von Tinte tun, sonst ersticke ich in Galle, da ich hier mit Niemand über diese Art Politik zu treiben mick) aussprechen kann." Am nächsten Tage schreibt er: „Ich bin, wie ich nach der gehabten Gemütsbewegung schon gestern fürchtete, die Nacht ziemlich elend und ganz schloflos gewesen, und mit meiner Gesundheit um 2 Monat zurückgebracht." Auch am 2. September, als er Wehrmcrnn neue geschäftliche Mitteilungen macht, ist seine Gemütsruhe noch nicht wieder hergestellt. Eine Reise nach Stettin gibt er auf. „Meine Gesundheit hat seit Sonnabend unter Mitwirkung des Umschlages im Wetter einen cntschiednen Rückschritt gemacht, und ich habe einen Rheumatismus im Rücken, mit dem ich bei diesem Novemberwetter kaum reisen, besonders aber der Flut von Festen, Menschen inib Geschäften nicht entgegen treten kann, oline^ öen Zweck meiner Zurückgezogenheit für nächsten Winter . Die Aerzte wollen , mich durchaus nach Mit einem energischen Hinweis darauf, daß für die Handwerker-Kandidaten, die der Bürger-Ausschuß nun bestimmt, auch die Handwerker eintreten müßten, schloß der Vorsitzende die Versammlung. Aus Köln wird gemeldet: Zwischen dm Stationm Eklem und Rhernbollm wurden in der Nacht zum Mittwoch Bäumst ä mm e und Eisenteile auf den Schienen befestigt Zugführer konnte im letztm Augenblick den Zug noch zum Stehen bringen. Auch die nahe gelegene Babnwärterbude war erbrochm. A gemacht; auf diese billige Art wollte er bis an seine rumänische Heimat kommen. Ganz geschwärzt und halbtot wurde er in Budapest hervorgezogen und verhaftet. In seinem Besitz wurden nur 10 Pfg. gefunden. * ® jn sicheres Gefängnis. Ein sinnreiches Verfahren, um Ausbruchsversuche aus Strafanstalten zu verhindem, ist nun ui pent Zuchthaus von Dillon in den Vereinigten Staaten ein- geführt worden, nachdem ein schlimmer Verbrecher eine cmfsehm- erregenbe Flucht bewerkstelligt hatte. Auf Vorschlag eines kanadischen Technikers hat man die Eisenbarren der Gefängnisfenster mit der elektrischen Leitung verbunden und in allen Zellen eine lakonische Warnung angeschlagen: „Wer die Fenster berührt, tut dies auf eigene Gefahr, da von dem Gitter ein Strom Vva 2000 Bolt aus geht." gab sie die Beraubungen zu. Es besteht der Verdacht, daß das Kind von seiner Mutter zu dm Räubereien veranlaßt wurde. Auch die nahe gelegene Bahnwärterbude war uswärtige Erdarbeiter fallen die Täter Hoflieferant, sachensendungen in den Papierkorb oder ins Feuer. Zur Verpackung von Drucksachen eignen sich am besten Kreuz- die bänder, einfache Streifbänder, die noch mit Bindfaden kreuzweise fest umschnürt sind, und Umschläge mit seitlichen Verschlußklappen, die einen zungenartigen, zum Einschieben in einen Schlitz des Umschlages bestimmten Ansatz haben. Kreis Lauterbach. Aur Statt mit Laut. Gießen, 3. November 1910. Größere Geschäfts-Anzeigen für die SamStagSauSgabe beliebe man schon am Freitag öormittüg zu bestellen. Nur dann ist eS möglich, der SatzAus München wird gemeldet: Am Mittwoch setzte hier gegm abend bei Verhältnis mäßig warmen Wetter Regenwetter, dann plötzlich Schneetreiben ein. Jedoch taute der erste Schnee des Winters infolge der Wärme bald wieder. Wie ,Lloyds" meldm, strandete die „Augsburg" mit voller Ladung 300 Meilen von Island. Der Kapitän, ein Maat, der zweite Ingenieur und vier Matrosen sind gerettet; fate Personen sind ertrunken. Aus Aberdeen wird dazu noch ge- meldet:_ Der Kapitän des hier eingetroffenen Fischereidampfers Arak < ent. Herwig" meldet, daß er auf der Höhe von Farr ^sle mit dem Fischereidampfer „Augsburg" zu- sammmgestoßm sei. Die „Augsburg" ist gesunkm. Sechs Mann der Besatzung ertranken. Die Ueberlebenden, dreizehn an der <*aT- faurtym in Aberdeen gelandet und werden in die Heimat zuruckbefördert. LirrgesairSt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) o , N e i s k i r ch e n Schon seit Jahren befinden sich in unserem auf der Landstraße Gießen—Grünberg über ein Dutzmd 10—15 Zentimeter tiefe Pfützen fast von der Größe einer Badewanne, die sich jetzt bei der nassen Witterung erst recht bemerkbar machtn. Will man das Dorf passieren, so muß man förmliche Winkelzuge emschlagen; und noch schlimmer ist es, wenn man morgens in völliger Dunkelheit nach der Bahn geht, da man allen Ueberraschiingen gewärtig sein muß. Wie leicht Bann man Uw auch hier einen Beinbruch oder sonstige Verletzungen zuziehen, und wer ist dann haftbar? ' Warum diese Mißstände nicht schon längst beseitigt sind, da es doch an Straßenwättern nicht fehlt, ist unbegreiflich. betrieben rourbe. Weiter wurden Reste alter Ofenkacheln qe- sunden die ihrer Technik nach 150-200 Jahre alt sind und Leren Verzierungen dartun, daß die handwerksmäßige Kleinkunst in Gießen sich vor zwei Jahrhunderten sehr gut sehen lassen konnte. Die Firma W,nn u. Co., die den Abbruch des alten Hauses ubernominen hat, wird die Funde dcni Museuin überweisen. 1 Hautet. ?0ukurse in Hessen, lieber das Vermögen des Bäckermeisters Johann Weinmann in Westhofen wurde am 24. Oft. das Konkursverfahren eröffnet, da der Gemeinschuldner zahlungsnmahig ut. Rechtsanwalt Fritsch in Osthofen wurde zum Konfursverwalter ernannt. Konkursforderungen falb bis zum sp $eln Amtsgericht Osthofen anzumelden. — lieber das Vermögen der Anna Nolde geb. Trepte, Ehefrau des ^^aermeiNers Georg Nolde zu Offenbach a. M. wurde am 27 Okt. das Konkursverfahren eröffnet. Gerichtstaxator Johannes Nied er ho f zu Offenbach wurde zum Konkursverwalter ernannt, ttonttirs orderungen stnd bis zum 18. November bei bem Amtsgericht Offenbach anzumelden. - lieber bas Vermögen bes Weiß- bmdermelsters I o h a n n P e t e r Ai e i s e n b a ch II. zu L a n g e n , ™Z,ne.n dsleger Franz Seivp baselbst, wurde am 28. Okt. bas Konkursverfahren eröffnet. Taxator Friedr. K ü st e r m Langen wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursiorber- ungen sind bis mm 21 November bei dem Amtsgericht Langen an- snnn&bCTT 7 Q C ba? .^"Mögen der Firma Johannes tTIL«n’JLps1).9en und deren Inhaberin Johannes ^nilo' 9,cb/ ^hinn in Jugenheim wurde am 25. Okt. das Konkursverfahren eröffnet. Ludwig Simon in Zwingenberg wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurs- forderungen sind bis zum 26. November bei dem Amtsgericht Zwingenberg anzumelden- f. En a elr o d, 2. Nov. Der Gemeinde-Einnehmer Georg Gred hier wurde vom Großh. Ministerium der Finanzen zum staatlichen Untererheber für die Gemeinden Engelrod und Hörgenau bestellt. f. Rixfeld, 2. Nov. Die Einweihung unseres neuerbauten Schul Hauses erfolgt am Donnerstag, 10. November d. I. Mit der Einweihung findet eine kleine Feier statt, an der Orts- und Schulvorstand sowie die *• Für die Festlegung des Osterfestes hat der Schulkinder teilnehmen. Deutsche evangelische Pfarrertag zu Königsberg den Antrag f- Qu eck, 2. Nov. Bei der B ür g e r m ei st e r w a h l des hannoverschen und hessischen Vereins der eine erhielt der seitherige Bürgermeister Heinrich Heill. 56 Festlegung auf den ersten Sonntag nach dem 4. Aprüsind Chmstian Hofmann 36 StimmenErsterer ist somit fordert, einstimmig angenommen. Es dürfte bei dieser Ge- >>nhre wredergcwahlt, er fuhrt schon fcrt 18r4 drc legenheit von Interesse sein, zu erfahren, daß schon Luther be ^lefl0en Bürgermeisterei zu aller Zufrreden- $on ,®onc- usi Kirchen 1539 sich mit dem 1 f. Wallenrod, 2. Nov. Die neu errichtete Kreis- „L-chuckelfest , dem „glimmend Hölzlein von Nieäno-Concilio" I h a u s h a l tu n g s- und Koch sch ule erfreut sich eines nu$t befreunden konnte und eine Festlegung durch bie Obrig-1 sehr guten Besuches. Es nehmen 26 Schülerinnen von hier keilen wünschte. Weiter wurde aber auch auf dem genannten itnb bem benachbarten Reuters an dem Unterricht teil. Psarrertag — ebenfalls auf Anregimg der obigen Vereine — Da der Unterricht unentgeltlich erteilt tvird und jede 'Meister Walter, Glasermeister BleraU, Hv, Franz B r ü ck und Installateur Rud. Rüdiger ab. Schließlich kommt man zu folgenden 6 Vorschlägen, l' sämtlich dem Bürger-Ausschuß als Handwerkerkandidaten für die Stadtverordneten-Wahl vorgeschlagen werden sollen. Karl Kreiling, Schlossermeister, E. H. Müller, Schrei- nermelfter, Louis Petri III., Weißbindermeister, Franz Brück, Hoflieferant, Konr. Walther, Schmiedemeister, Max Jaskowsky, Gastwirt. chen Geldbeträge abgenommen, für die sie Einkäufe Wien nach Budapest, lieber eine eigenartige Fahrt eines machen tollten. Es gelang gestern der Polizei, die 10 iah r i g e' auf der Heimreise begriffenen Rumänen, der in Budapest XoÄtet eines ^aglohners zu erwachen, als sie em Kinddes auf den Puffern eines Zuges aufgefunden wurde, wird aus Buda- Geldev beraubte. Auf der Polizeiwache bestritt das Mädchen pest berichtet: Mit dem Orientexpreßzug von Wien bis Budapest anfaiiglch entschieden, datz eä aud) m den früheren kNrlleu die fuhr ein junger rumänischer Mechaniker auf den Puffern zwischen - , Kinder beraubt hätte. Ms ihr die Kleinen gegenubergestettt zwei Waggons. Er hatte die Reise bis Budapest umsonst mit- auS|tattnng der Anzeigen diejenige Sorgfalt angedeihen zu I ?1n^er 1ie aFr ^ö^ne^n' j gemacht; auf diese billige Art wollte er bis an seine rumänische Drmksach«, werden häufig zu Brieffallen, wenn zur Verpackung nur ein loses Streif» ^geeigneter Umschlag verwendet wird. In ^si^eoffneten, taschensörmigen Falten derartiger rrnff^l^en®rtI^ban^e.nblm9ert und in die auseinander- riaffenben Umschläge mit nach unten eingesteckter Ver- verschieben sich unbemerkt »riefe, besonders Formats, Postkarten und andere kleine Ge- genstande und gelangen so an eine falsche Adresse. Günstigen Falles werden te von einem Postbeamten oder dem Empfänger,der Drucksache entdeckt und dann mck erheblich^ den Adre säten ausgehändigt. Oft genug aber toaubem fie mit den uneröffneten und unbefehenen DruL —I(jrcbc |tMÖ ^ebnle. ry« . f A 1 \ 2>e ' '1e kizei Und die gefälschte [1 Marburg, 2. Nov. Die heute mittag im Stadtfaale ch § usPreußen. Vor ermFer Zeit wandten sich die hier abgehaltene M i s si o n s ko n fere n z für Kurhessen Hessen benachbarten nassauischen Landgemeinden b.schwerde- war zahlreich besucht. Nach Ansprachen der Pfarrer Heer- führend an die preußischen Oberbehör'den, um ein V er b o t w ann-Marburg und H e u ß n e r - Gensungen erstattete der der Diensttätigkeit der hessischen Gesund- Vorsitzende, Geh. Kons-Rat Prof. D. Mirbt - Marburg, den heitspolizeiaufpreußischemGebietzu erreichen Jahresbericht, ut dem er besonders erwähnt, daß die Edenburger cAus einer Reihe ehemals nassauischer Gemeinden kommt täq. rrOn^O^rC^n\rUnb bL .Kvlonialkongreß zwei für lich Milch nach Mcrinz und w^nn bisber die WnitiiPr dw Mtsiton hochbedeut>ame Ereignisse seien, die den Teilnehmern " WWÄÄ6 SS gleich die Melkproben, aus deren Vergleich mit der gelieferten Milch sich ergeben kann, ob die Fälschung schon vom Lieferanten oder aber vom Händler vorgenommen wurde. Infolge der besagten Beschwerde ist es der Mainzer Polizei von der preußischen Behörde untersagt worden aus preitßtschem Gebiet den erwähnten Dienst zu tun, die Veraleichsproben im Stalle können also jetzt nur noch geholt werden, wenn der Lieferant in Hessen wohnt. Es ist uun schr ^teressant, welchen Einfluß die lahmAelegte Untersuchung der Milchproben auf die Qualität der Marktmilch ausübt Aufschluß gibt der letzte statistische Bierteljachrsbericht der £>tabt Mainz, aus dem der Kundige eine un gl aub lich e Zunahme der Milch fälschuna feststellen kann Diel R r m llntersuchimg sämtlicher Nahrungsmittel führte zu 10 l B e- ^drasidmm des Vereins für Mo'tor- anstandungen, von 98 auf hin 92orbm"rT mit bei Luftschcffv-r- 2.1?/ T.n en waren die Lieferanten nicht zu erreichen, bis es mindestens eine s Hl.P1 1 i 1» irrt Mit an . r • l r < ■ u .. rvv . , nrauroen nur öö erhoben, d. h. Luftschiff P. VI solange zur Verfügung des Vereins stebt weil sie tm erreichen, bis es müidestens eine Fahrt nach dem Norden mit Landung^ weil fie im „Ausland wohnen. Wett;edoch die Möglichkeit lst Flensburg und Schleswig und eine Fahrt nach Hamburg- vorlieat, daß die Milch tn diesen 45 Fällen bereits an der Altona mit Sanhung und Auffahrt ausgeführt haben wird. Ferner WW wurde — die Statistik weift die Wahr- Luftschiff verpflichtet, in der Zwischenzeit nach Mög- scheinlichkeit aus —, so kcrnn in keinem einzigen Falle ber 1 ? r? \a 9 r in i el auszuführen. Von Ham- Handler bestraft werden, er müßte beim sich selbst ber US ^ie Wetterlage erlaubt, die Fälschung beschuldigen. Dagegen hat er den Schien gcrtnL bur* bic an-_______________________ Einziehung der minderwertigen Milch zu tragen Dcrß der ~ . e -- —---- ost vorgebrachte Einwand nicht stich^ltig ifa die .KoMrolle viZMarck-vrieft. gelle jujobe Arttorderungen an die Mttch, diese sei oft Mit einigen bedeutsamen brieflichen Äußerungen Bis- ^ttr^rch genug, ergibt sich aus derselben warcks macht uns ein soeben erschienenes Buch bekannt, in «nm • L. Von den erhobenen 53 Sttttlproben wurde näm- „aus dem Leben des Wirkt. Geh. Rats Otto W ehrlich nicht eine einzige beanstandet, mann" „Blätter der Erinnerung an das Werden des pressante Feststellung wurde beim Reiches" von seinem Sohne zusammengestellt wer- Abbruch be§ alten Schuhmacher NikolauS'schen Hauses . Laufbahn eines hervorragenden preußi chen Be- am SelterSweg gemacht. In bem Anwesen wurde noch oor amte4n äteht hier in persönlichen Auszeichnungen, Doku- 10 Jahren Bäckerei betrieben. Man sand bei der Nieder- A < Briefen an uns vorüber. Wehrmann, der legung des Backofens eine eiserne Platte mit bem fAftn Landesökonomie-Kollegiums im landwirtgravierten Bäckerwappen und der Jabres'abl 173^ mmnit Ministeriums gewesen war, wurde 1868 durch erwiesen sein bürfte, bofi batnal« f*on in 'X etften Vortragenden Rat im Staatsmini- F,.fri;h,n L TO , ; 'S " bem Hoose Backerei sterinm befördert. Die Aufgabe dieses Beamten war es betrieben wurde. Wecker wurden Recke o,tee - dem Köni^ JmmediatvortrN zu Ke^, legte hohen Wert darauf, „daß sein erster Rat, welcher der Beratung der Gesetze beiwohne, ä.uch das Ohr des Königs habe und ihn (Bismarck) namentlich in seiner Abwesenheit I r?Lanrerecn Ministern gegenüber vertrete". Diese tatkräfliae ^stutze fand er nun an Wehr mann, der ihm allerdings nur uer .^atjre zur Seite stand, weil ihn dann eine schwere Er- zum Ausscheiden aus dem Dienst zwang. König Wilhelm begrüßte den Vortragenden Rat in seiner neuen Stellung mit den freundlichen Worten: „Ich denle, daß wir wJnin-ailber suhren werden", und beim Neu- Empfang 1869 äußerte er: „Nun, unsere Ehe geht ja sich in einigen persönlicher gefärbten als ihn Ende August 1869 zwei ^ftiste Aufregung versetzten. Der eine be- L ai n Uiit Roon; der andere wurde durch der ÄrÄft bel Kabrnrttsrats Msthler hervorgerufen' hnffhirpFfn.- ; U^S bcl®efi- P°strats Heldberg als Ober- w-Itte botm König Hintertreiben mm-^iRea8 § «us Barzin unterm 28. Au- yii15 loDU. eine allgemeine Kalenderreform in der Richtung, daß jeder Schülerin nur 2 Mk. wöchentlich für Anschaffung der Roh- Jjen Zweck mein Monatstag auf einen bestimmten Wochentag fällt, befürworte! ^^duktezu zahlen hat, dafür aber Mittaaefsen und Kaffee ernstlich zu gefährden. lLUU. mit dem Zusatz, daß dabei eine Anhäufung von Feiertagen *'-.?!}cT.nr B^i^nDater nici)t5 6e)|erey tun, als Marits oder Wight resp. Torguai schicken; ich werde aber meine vermieden werden möchte 3 a B fatne Tochter diese Schule besuchen zu lassen. Menichenscheu ichwerlich überwinden." ; ' Starkenburg und Rheinhessen. "—"——— --------— ■ ■ ■■ 1 , Märkte. -th. Gießen, 3. Nov. Der gestrige erste diesjährige Zwiebelmarkt nut Oswalds Garten halte einen Borrat von etwa U-O Zentnern Zwiebeln, meist Ware aus der Wetteran. Tie Nachträge war |d)on zn Begimi des Rlarktes sehr stark, doch machte sich der Pandel nur langsam, weil unseren £)ou5hnueii der gewordene Preis von 6 Mk. für den Zentner zn hoch erschien. Tie Verkäufer liehen nach Tlsch mit sich reden und schlugen für 5'/, Mk., später sogar zu 6 Alk. die Ware zu, so daß der Markt gegen 5 Uhr nachmittags ausverkanft war. In kleineren Mengen wurden Zwiebeln -Las 10-Lilernlasj nut 80—90 Pig, das Pilmd zu 7 —7^ Psg. abgegeben. Der Handel in Rnoblaiicf) und Merretlig ging nur mäßig und der Boirat war nicht gmrz unlerzubringen. E.C. Wiesbaden. Biehhoi-Ntarktbericht vom 2. Nov. Allftrieb: Rinder 76, Kälber 237, Schafe 98, Schweins 425. Tendenz: Rinder ruhig, Kälber und Schafe mittelmäßig, Schiveiiie ichlevvend. lleberstand: Rinder Uebersland, Kälber ausverkaiift, Schafe ausverkauft, Schweuie Heiner Uebersland. Preis Durch- pro luu Psd. fchnltlsprels ^dcnd.La-.°cht, pro luuPfund Bollsteischige, ou§aemäflete, höchsten von-bisvon-biz e.mchr Schlachtwerte^, höchstelis 6 ^ahre alt 48—52 87—90 50 88 Junge, fleischige, nicht ausgemaslete und altere ausgeinäflete...... 45—48 86—87 46 86 Mäßig genährte junge und gut genährte ältere......... 40—44 80—85 42 82 Färsen, K ü h e. Dollsteifchige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtwertes 43—48 78—84 45 81 L'oUflenchige aasgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 40—44 77—80 42 78 Steilere ausgemäslete Kühe und wenig gut eutiüideUe stulgereKuhe u. Färsen 36—39 72—75 37 73 Kalber. Feinste Mast- (BoUmilchmast) und beste Sailgkälver......... 69-66 98-110 62 104 Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 53—59 88 — 98 56 93 Geringere Saugkälber 48—52 80—87 50 83 Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthammel 39—40 78-80 39 49 Schweine. Vollsteischige Schweine bi5 zu 2 Zentner Lebendgewicht 57—58 73—74 57 73 Dollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 57-58 73—74 57 73 Fleischige Schweine . 54—56 70—72 55 71 Sauen 50—00 65-00 50 65 Limburg a. d. Lahn, 2. Nov. Frachtmarkt. Durchschnittspreis pro Malter. Roter weizen (nassauischer) 16,35 Mk., weißer Weizen (angebaute Fremdsorte) 15,90 Mk., Korn 11,uO Mk., Gerste: Futtergerste 9,50 Alk., Braugerste 00,00 Mk.. Hafer, alter, 0,00 Mk., neuer 7,00 Mk., Erbsen 0,00 Mk., Kartoffeln 6,00—7,00 Pik. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Nov. Wetter 1910 <3 3 ö u. 2. 2" 2. 8'- 3. 7** 727,5 729 8 731,9 5.7 4,5 3,7 88 WNW 4 37 SW 2 90 W 2 Höchste Temperatur am 1. bis 2. November 9liebviqite , , 1. „ 2. , 9tiederichlaa: - 2,5 mm 7,9 6 0. 3,4 “C. kirchliche Nachrichten. Evaiigeilsche weuuuiioe. Freitag ben 4. Nov., abends 8 Uhr, im Johannessaal: Bericht des Paiiors Ramballd ans Lüttich über die Slrbeu der beliuichen Misstouskirche, wozu besonders die Mitglieder des Gnstav-AdottS» Frauenvereins, des Gemeinde-Fral.envereiils und des Evang. Bundes eingeladen werden. Israelitische tiehgioiisgemetnöe. (5ottesöieii|i m Ser Synagoge (Süd-Anlage). Samstag den 5. November 1910: Vorabend: 4.45 Uhr. Dl o r g e n s: 9.00 Uhr. Nachmittags: 3.15 Uhr. Jugendgottesdienst. SabbatauSgang: 5.45 Uhr. 3sraciüi|ci)e Heiigio;isgeicllfd)afL Gotterdienst. Sabbatfeier am 5. November 1910: Freitag abend 4.30 Uhr. Samstag vormitlag 8.30 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. Sabbat-Ausgang 5.45 Uhr. Woche»igot.tesdieiist: Morgeils 6.45 Uhr, abends 7.00 Uhr. KiUig, gebrauchssertig, pikant sind: Willkommen f. d. Teetisch,;. Frühstück nsm. TU RK8 PABSTs «« Feinste Mayonnaise Anchovy-Paste & Sardellen-Butter^ S- i tj en Gicht vollständig geheilt. Der Nestor der deutschen Jrren-Aerzle, Herr Geh. Med.-Rat Pr- !n H. fchreibt: „Ich verwende Ihre St. Georgsguelle seit einigen Jahren für mich und einige Patienten, da ich an chronischen Verdauungsstörungen und Gicht leide. Ich habe es ledensalls außer der emgehaltenen Diät der St. Georgs- guelle mit zu verdanken, daß ich von meinem chronischen Heiden, sowie der Gicht vollständig geheilt wurde. Ebenso sprechen mir meine Patienten das grüßte Lob aus über die Heilwirkung der St. Georgsguelle bei harn saurer Diathese, womit ich die besten Erfolge erzielte. Nach solchen Erfolgen rann ich aus eigener Wahrnehmung nach Pflicht und Ge- wissen attestieren, daß ich die St. Georgsguelle in Biskirchen a. d. Lahn als eine hervorragende ‘.vetlqueüe allerersten Ranges bezeichnen muß. Preis für W Flaschen Mk. 9.- n „50 , ,17 inkl. Verpackung ab Station Stockhausen a. d. Lahn. fhv*/t Es geht ein Frösteln durch die Natur, oas Wetter ist unfreundlich und kalt und für alle, die zu Erkältungen neigen, begmnt eine böse Zeit. Die Anwendung ber Sodener Mineral-Pastillen (Fays ächte) wird jedoch alle Gefahren von vornherein ausschalten, und ist doch eine Erkältung vorhanden, so sind es wieder Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen, die sicher, schnell und angenehm damit aufräumen. Man kauft Fays Sodener in Apotheken. Drogerien re. für 85 Pfg. pro Schachtel. ss4/i 9/ ■ ■ ■ r* liefert billigst die Brühl’sche Hilt Firma Universitäts-Buch.undStein. SlUVÜä IO um I II Ilia druckerei.Gießen.Schulstr.7 Bahnhofstrasse 58 GIESSEN Bahnhofstrasse 58 Billige Ntmter - Verrufs - Tage 5= für alle Scbyhwaren. Beginnend am Donnerstag dem 3. November 1910, nachmittags 4 Uhr. 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Geöffnet: Mittwochs 3—5 Uhr Sonntags 11—1 Uhr Eintritt 50 Pfg. fD*/i0] Eintritt frei. Betanntmachnng. In das Handelsregister s2lbt. B. wurde bezüglich der Firma Mitteldeutsche Creditbank, Filiale Gießen, eingetragen: Friedrich Reinhart, Bankdirektor, Frankflirt a. M. ist zum weiteren Vorstandsmitglied bestellt. Den Kalifleuten Karl Wald in Frankfurt a. M., Fritz Nette in Berlin, Eurt Nepke in Berlin ist (Hesamtprokura dergestalt erteilt, daß jeder derselben zur Vertretung der Gesellschaft in Gemeinschaft mit einem Vorstandsmitglied oder stellvertretenden Vorstandsmitglied berechtigt ist. Gießen, den 31. Oktober 1910. ßa/n Grobherzogliches Amtsgericht. \ Qnhniinfnn beseitigt Gräme I UvIlIlUljlvH in weniger als 24 Stunden. I 50 Pfg-in Apotheken n. Drog. ^y Bekanntmachung. In das Handelsregkster Abt. A. wurde bezüglich der Firina (Sehr. Pletz zu Gießen eingetragen: Der bisherige Gesellschafter August Heinrich Pletz ist aus. der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden. Das Geschäft wird unter der bisherigen Firina durch den seitherigen Gesellschafter Ernst Pleg fortgeführt. Gießen, den 31. Oktober 1910. b»/u Großherzogliches Amtsgericht. Emmericher Waaren Kaffee besonders aromatisch und ausgiebig: Karlsbader Mischung Mk. 1.70 Wiener Mischung Mk. 1.50 Amsterdamer Mischung Mk. 1.30 Spezial-Geschäft für iee besonders empfehlenswert: Souchong, voller Geschmack Mk. 2.50 Dagoba, kräftiger Geschmack Mk. 3.40 Mandarinen-Mischung, mild, arom. Mk. 4.60 Weitere Sorten Injed. Preislage n. für jeden Geschmack -Expedition Kakao unübertroffene Qualität Mk. 1.—, 1.20, 1.40, 1.60, 1.80, 2.— echt holländischer Mk. 2.50, 2.80 Kreuzplatz 9 Direkter Import GIESSEH Kreuzplatz 9 Augsburg, Darmstadt, Dillenburg, Frankfurt a. M., Fulda, Freiburg, Hersfeld, Hanau, Homburg v. d. 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