Srst-r Blatt 160. Zahrgam General-Anzeiger für Oberhessen g e zu diesem Gesetz- ber nächsten Nummer ft. Ztg. veröffentlicht werden sollen. Aus der düng der neuen Vorlage entnehmen wir der beider Darm Begrün! lager von --- ■ , gölten habe, mag man ja heute wohl kaum glauoen Abänderungen und Nachträ entwarf vorgelegt Ivorden, die in ^Weiter hat sich die finanzielle Lage dadurch verschoben, daß der Anteil Hessens an dem ll e b e r s ch u ß aus (Tieiieiag und ftreuag); zweimal monatl. tand- wtrljchaflliche dcitfranen sternlprech - '2lnid)lu||e: fui die iHebafiton 118 Verlag u. Lxpedmon 51 Ädielle tot Tepdrtien: «nzetger «tcßcu. $ I Siebener Theaterverein. Gastspiel des Darmstädter Hoftheaters und der H o f m u s i k. LaS Nachtlager von Granada. Gießen, 28. November 1910. Granada" genannt, daß' Ausführung wirkte außerordentlich erfreulich gar iE am oen ö:on aniummt - daß das Nacht- Zum Schluß noch eine Frage an den S Granada als Schauspiel an sich auch einmal etwas ge- atsfeur . ip. man man ia deute wohl kaum glauben •— daß er Abbleno Lheiredakteur: A t^oetz. Verantwortlich für den politischen Xeil: August Goey; für .Feuilleton', , Vermischtes' und wiw ~ v w i ft» „Gerichlbsaal": K. Neu- «""‘«"‘limeenünunCT trotatianrdnlck MldVerlag btt vrühl'ichen Univ.-Vllch- und Steinöniderti rr. Sange. Keöaftton, Expedition und Drndtrei: rchulstratzt 7. Lani>": E.He^0ür d-tt bi» Dormuiag« 9 Uhr. Expedition für Büdingen: Bahnhofstraße Iba. - Telephon Hr. 50. Anzeigenteil: H. Beck. lichster Lieder, Einzelgesänge, Duette, Terzette und Chore; nicht ohne Grund ist Sheufter als Liederkomponist noch heute am meisten bekannt. Mit einer gewissen Naivität sind sie aneinander- nefüaf die begleitende Orchestermusik macht jedesmal nach solch einem Lied eiuse kleine Pause, als wollte sie sagen: „seht einmal, wie schön!" Schade, daß das Publikum diese, von Komponisten offenbar gewollte und von den Darftellmr bisweilen anscheinend auch erwartete Gelegenl-ell pir Beisalls- äußerung so wenig benützte, um dafür mit einem Barbarismus sondergleichen — es war übrigens nur eine Minderheit und auch die schämte sich offenbar alsbald — nach Beendigung des von ^>errn Konzertmeister SckMidt wunderbar edel gespielten Gergen- solos im Beginn des 2. (eigentlich 6.) Auftritts des 2. Aufzugs die ganze Stimmimg durch ein prasselndes Geklatsch zu zerreißen. lieber das Werk selbst und die Musik ist im Uebrigeu in der Textausgabe von Witt mann alles gesagt, lvas zu sagen ist. Die, Auffüdrunq war vorzüglich in Gesang, Spiel, Zusammenspiel und Regie, die prächtige Leistung des Orchesters der Großh. Hofmusik unter Leitung des Herrn Kapellmeisters Kittel nidyt zu vergeßen. Viermaliger Hervorruf dankte zum Schluß den Darstellern. Fräulein G e n e r s b a ch, die sich von ihrer Erkrankung anscheinend wieder ganz erholt hat, irlnr cursgezeickmet bei Stimme und verkörperte auch in Erscheinung und Spiel die duftige Voewche Gestalt der Gabriele vollendet. Herr Semper, der Jager, sang sehr schön; sein Spiel schien mir bisweilen an einer etwas zu sentimental-unfreien Auffassung seiner Rolle zu leiden Die Hirten und Ganez waren gut besetzt. Ganz besonderes Lob verdienen die prächtigen Chöre, auf deren gute Einstudierung Die Darmstädter Oper stets besonders and war. Die ganze frische, flotte Zum Schluß noch eine Frage an den Gießener Herrn Re- ur oder Inspizienten: Läßt sichs nickt, durch ent,brechende )ung etwa, vermeiden, daß während bec Ouvertüre und der Eisenbahngemeinschaft für 1909 statt der Der* anschlagten 12 950 000 Mk. die Höhe von 13 535 926 Mk 73 Pfg. erreicht hat. Es hat dies zur Folge, daß in 1910 der Ausgleichsfonds nicht ausgezehrt wird (f. u.). Auch für 1910 wird bie Boranschlagssumme wesentlich überschritten werden. Außerdem ist auf die zum Budget 1910 bewilligte Steuererhöhung zu verweisen. Einem Versuch gegenüber, den Vorschlag verstärkter Schuldentilgung jetzt überhaupt als unnötig darzustellen oder ihren Beginn auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, wäre zunächst die Tatsache zst betonen, daß der Fortbestand des neuen Verhältnisses zum Reich an sich mir zeitlich begrenzt und keineswegs auf die Dauer gesichert ist. Was aber die Eisenbahnüberschüsse angeht, so darf auch noch so berechtigt scheinender Optimismus bei einem Ausblick in die Zuiünst an zwei Dingen nicht vorübergehen, die dringend zur Vorsicht mahnen. Es sind dies bie Entwickelung des Anleihezinsfußes und des sogenannten Betriebskoeffizienten der Staatsbahnen. 1. Der Passiv-Zinssatz ist für die hessische Eisenbahnrente von besonderer Wichtigkeit, weil Hessen im Gegensatz zu Preußen die Kosten für die Ergänzungs- und Erweitern ngsan lagen der Staats eisen bahnen, die nach d m preußischen Grundsätzen nicht zu Lasten des Betriebsetats zu verrechnen sind, sämtlich aus Anleihemitteln bestreitet und auch weiterhin zu bestreiten gezwungen sein wird. Hierin liegt aber die Quelle des ständigen und starken Steigens der lZinsenlast (1897 --- 7,5 Millionen, 1900= 8 Miktionen, 1903 --- 9 Millionen, 1906 °- 9 5 Millionen, 1908 =. 10 Millionen, 1909 ----- 10,5 Millionen Mark). Diese Zinsen- last würde die hessische Rente noch mehr beeinträchtigt haben, als tatsächlich der Fall, wenn nicht bisher der tatsächliche Passiv-Zinssatz der hessischen Eisenbahnschuld nur zirka 3,16 Prozent betragen hatte. Es beruht dies darauf, daß der größte Teil der Schuld in Höhe von 207 Millionen Mark zu nur 3 Prozent hatte begeben werden können, während 92 Millionen zu 3V2 Prozent und 52 Millionen zu 4 Prozent ausgenommen worden finh Der letztgenannte Satz hat im wesentlichen für die seit 1906 aufgenommenen Anleihen bezahlt werden müssen. Auf billigeres Geld ist in absehbarer Zart nicht zu rechnen, ebenfowenig darauf, daß sich neue Darlehen für Ergän^ungs- und Erweiterungsbauten in den niedrigen Grenzen halten können, wie dies für 1910 unb 1911 der Fall sein wird. In den Jahren 1900/01 bi§ einschließlich 1909 sind jährlich im Durchschnitt 95/4 Millionen Mark an Anleihen neu ausgenommen worden. Wenn sich auch das Steigen des durchschnittlichen Passiv-Zinsfußes nur langsam vollzieht, so ändert dies doch nichts daran, daß das fortgesetzte Wachsen der Eisenbahnschuld infolge Zugangs hochverzinslicher Anleihen an sich den hessischen lieberschußanteil zu „verwässern" geeignet ist, zumal die Eisenbahnschuld durch die Reineinnahme aus den Eisenbahnen durchschnittlich mir mit 4,15 Prozent verzinst worden ist und die durchschnittliche Rente nur 0,93 Prozent betragen hat. Im ganzen hat der Reinüberschuß unseres gesamten Anlagekapitals prozentual bisher keine steigende, sondern eher sinkende Tendenz gehabt. Es können also die Investitionen in die Staatseisenbahnen, die unzweifelhaft ja einen werterhaltenden und sogar wert- steigernden Charakter haben, keineswegs auch schlechthin als „werbende" Anlagen bezeichnet werden. 2. Von ebenso großem, wenn nicht noch größerem und , ebenfalls unmittelbarerem Einfluß aus die Eisenbahnüder- schüise ist der B e t r i e b s k o e f f i z i e n t, d. h. das prozen- tuale Verhältnis zwischen Betriebsausgaben und Betriebseinnahmen. Bei einer Bruttoeinnahme von rd. 2 Milliarden Mark, wie sie das Jahr 1909 erbracht hat, bedeutet jedes Prozent 20 Millionen und der hessische Antell hieran runb 420 GOO Mark. Was das praktisch für das Gesamtergebnis der Cisenbahngeineinschaft und den hessischen Anteil aus-, macht, mögen zwei Beispiele zeigen: a) Das Jahr 1909 hat gegen 1908 eine Ennahmesterge- — Historischer Verein fürvasGroßberrogtum Hessen. Mit einem Vortrag über den „hessischen Historiker Johann Justus Winckelmcmn" (geb. 1620 inGießen, geft. 1699 zu Bremen) leitete Stadtpfarrer D. Dr. Wilhelm Diehl bi<5 Reihe der Wintervorträge des Vereins in Darmstadt ein. Der Titel war gewählt, weil weiteren Kreisen Winckelmann vor* nehm lieh als Historiker bekannt ist. Der nach gründlicher und vielseitiger Dorbüdung -nm Historiographen Hessens ernannte Gelehrte hat in der Tat auf dem Gebiet der Geschichte vieles Ersprießliche geleistet. Die nach mannigfachen widrigen Schicksalen, Angriffen und Kritiken endlich 1697 gereifte Frucht ist die „Beschreibung der Fürstentümer Hessen und Hersfeld". Manches würde man, so führte Pfarrer Diehl nach der Darmst. Ztg. aus, heute daran anders machen. Höchst achtenswr-rt ist aber noch immer die Anlage des Werkes, fern Streben, aus Grund von Sclbstgeschautmr zu berichten, und zwar in deutscher Sprache. Hier geht Winckel- manns Bedeutung über die vonSchuvpius und Goldast weit hinaus. Mehr aber noch als in den geschichtlichen Gelegenheits-Schrift.'n tritt Winllelmanns Begabung in seinen pädagogischen Schriften zutage, obwohl er nie eine Stunde Schule gehalten hat. In: seiner bedeutendsten Schrift: „Einfältige Bedenken^' hat er geistvolle, neue und geradezu ntobeme Gedanken freimütig ausge^ sprochen. Wenn. Diehls Vermutung zutrisst, und sie wird's tun, wird Winckelmann dem großen Comenius ein gut Stück seines Ruhmes streitig machen. , - Kurze Nachrichten auS Kunst u. Wissenschaft Das Bezirksgericht von T u l a hat das von Tolstoi eigen- händig am 5. Jicki 1910 in Jaßnaja Poljana getenebene Te^ [tarn ent bestätigt. Er vermacht bann alles, waS en bis zum Jal/re 188 1 und auch später geschrieben ha:> sonnyl alle Handschriften seiner Tochter Llexandro, „Darmst. Ztg.": Nach dem Ergebnis der Verhandlungen über den Staatsvoranschlag für 1910 in den Finanzausschüssen beider Kammern mußte es als nahezu ausgeschlossen erscheinen, daß über den im November v. I. den Ständen vorgelegten Gesetzentwurf wegen Tilgung der Staatsschuld in der ursprünglichen Fassung ein Einvernehmen zu erzielen sei Ueberdies hat sich in der Zwischenzeit die Lage in einzelnen Punkten geändert, über welche bie Ansichten damals zum Teile auseinandergingen. Unser früheres Verhältnis zum Reich war durch die Reichssinanzreform bekanntlich u. a. dahin umgestaltet worden, daß zwar den Bundesstaaten die Last der aus den Vorjahren gestundeten Matrikularbeiträge von 40 auf 80 Pfennig auf den Kopf der Bevöllerung erhöht worden sind. Im Zusammenhang hiermit ist zur Deckung der Reichslast aus der Uebernahme der gestundeten Matrikularbeiträge außer den Ueberschüssen in der eigenen Wirtschaft des Reichs auch der etwaige Mehrertrag der Branntw-einsteuer über den Sollbetragcher Ueberweisungen hinaus dem Reiche überlassen worden, wogegen diesem ein hinter dem Etatssoll zurückbleibender Minderertrag zur Last fällt. Ob dieser zunächst mir für 1909 und 1910 geschaffene Zustand auch für die kommenden Jahre bestehen bleibt, ist mindestens Line Kalferreöe bei der Einweihung der technischen Hochschule in Breslau. BreSlau, 29. Nov. Der Kaiser traf um 11 Uhr 25 Mm. vormittags hier ein und fuhr im offenen Auto- . mobil über biemeue Kaiserbrücke nach der Technischen Hochschule. Bei der'Einweihuna der Technischen Hochscyule hielt der Kaiser folgende Rede: Die mir besonders am Herzen liegenden Bestrebungen, das technische BildungSwesen seiner hohen Bedeutung für die Zukunft des deutschen Vaterlandes entsprechend zu heben und auSzugestalten, haben durch das verständnisvolle und opferbereite ^ujammenwirken aller dabei interessierten Kreise, Behörden und Körperschaften zu einem weiteren glücklichen Erfolge geführt. Lebhafte Freude erfüllt mich, daß es mir vergönnt ist, heute der zweiten unter meiner Regierung gegründeten technischen Hock)- IdXile persönlich die Weihe zu geben. In diesem Bau, der selbst ein stalllick-es Denkmal techinsck>en Könnens bildet, sollen Wissenschaft und Technik in harmonischer Vereinigung eine neue würdige Arbeitsstätte finden. Die innigen B^ Lehmig en der technischen Wissenschaften zur Industrie sind von Jahr zu Jahr deutlicher in die Erscheinung getreten. Nicht zufällig läuft der gewaltige Aufschwung unseres industriellen Lebens mit der fortschreitenden Ent- nntflimg des Hochschulwesens in Deutschland parallel. Vorüber sind die Zeiten, in denen für den Ingenieur im wesemlichen die exinile der Praxis genügte. Wer den hohen Anforderungen der 7,echillk in unseren Tagen gewachsen sein will, muß mit dem Rüstzeug einer gediegenen wissenschaftlichen und technischen Bildung in den Kamps des Lebens treten. Wie wenige Provinzen der Monarchie zeichnet sich Schlesien tml feiner hochentwickelten Industrie und seinem umfangreichen Berg- und Hüttenwesen durch gewerblichen Fleiß und UMeruehmungsgeist aus. Eisen imb Kohlen sind ergiebige Quellen seines Wohlstandes: Spindel unb Webstuhl werden seit Jahrhunderten von fleißigen Händen der schlesischen Bevölkerung be- bieai In Schlesiens Hauptstadt sind daher die Vorbedingungen nn ein ersprießliches Wirken der Technischen Hochschule in reichem Maße vorhanden und folgerichtig war es der dringende Wunsch von Stadt und Land, neben der ehrwürdigen Leopoldina eine zweite Anstalt gegründet zu sehen. Indem ich die Provinz und ihre Hauptstadt zu der Erfüllung dieses Wunsches von Herzen beglückwünsche, spreche ich zugleich allen, welche zu dem Gelingen des Werkes beigetragen haben, meinen königlichen Dank aus. Wenn die junge Anstalt zurzeü noch nicht alle Abteilungen umfaßt, so habe ich besonders in ihren Rechten fie den älteren voll auSgestaltetenSchwefternimLandeyleichgestellt Ich vertraue aber, daß fie ihrer großen provinziellen und nationalen Ausgabe mit derselben Treue gerecht werden wird, wie jenen nachgerühmt wird. Wer hier forscht und lehrt, tue es im Aufblick z-u Gott dem Herrn mit heiligem E r n st e. Wer hier lernt, fei sich stets bewußt, daß er dazu berufen ist, dem Volke einst ein Führer auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiete und zugleich ein Vorbild in treuer Pflichterfüllung gegen König und Vaterland zu sein. Die Arbeit nur, bie fürs Ganze geschieht, ist ganze Arbeit. Dieser Arbeit weihe ich hiermit dieses neue Haus." Nach dem Kaiser ergriff der Kultusminister von Trott zu Solz das Wort. Nach Worten des Dankes für das Erscheinen des Kaisers sagte er ll a.: Soll die schlesische Industrie sich im wirtschaftlichen Wettstreit mach fernerhin kräftig behaupten, so kommt es nicht zuletzt auch daraus an, den jungen Nachwuchs dieser Provinz mehr als bisher zur Mitarbeit heranzuziehen und in ernster Wissenschaft' kicher Sckmlwng für die großen Ausgaben auszurüsten, die sick> gerade in diesem Lande, bedingt durch die Eigenart seiner Natur- hafte unb Bodenschätze, der Schaffenskraft des Ingenieurs darbieten Den strebsamen Söhnen Schlesiens öffnet darum biefi Hochschule der Technik vor allem ihre Pforten. Nicht minder soll die Hockffchule aber auch der schaffenden Industrie des Landes eine stets bereite Helferin und Beraterin sein. Der Rektor der Technischen Hochschule, Prof. Dr. Schenk, sprach dem Kaiser den Dank der jungen Hoch- fdjulc, ihrer Lehrer und ihrer Studentensc^rst für seine huldreichen Worte und- Zukunftswünsche aus. Der Kaiser reiste um 4 Uhr nachmittags mittels Sonderzugs nach Station Wildpark. Er traf dort abends um 10 Uhr 35 Min. ein und begab sich zum neuen Palais. Nr. 281 fcn Siebener Anzeiger eddieini tägllch, außer Sonntag*. - Beilagen: Dtf i mal rvöcheittlid) SttbenerFamtllrnblStler, Iivcimal rodd)eniLKrft$i latijürben Kreis Glefcen Mittwoch, 50. November 1910 OtiaflO reUt monatlich 75 öt., viertel-- fährllch M. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 66 Pf.; durch die Post Mk.L—vienel« jährt auSschl. Beftella. ZeilenprevS: lokal 15'91., auswärts 20 Pienniq. — ü,?Ä*T W5 MWÄ FSonr ffirrraelaefänae, Duette, Terzette und Chöre; nicht nrrgeridwo, wenigstens so ftoreich rote hier, gefefcn habe, mu8 es dock wohl ernzurtchten fein. m. Aus dem englischen Mahlkampf. Der Wahlkampf in England hat einen vielversprechenden Anfang genommen. Der Minister Churchill wurde mit faulen Fischen beworfen. Wahrscheinlich handelt es sich bei diesem Angriff wieder um die Tat halb- verrückter Stimmrechtlerinnen. Wir erhielten folgende Meldungen : Calchester, 29. Nov. Ms sich das Mitglied des Kabinetts W i n d st o n Churchill gestern abend zu einer Versammlung begab, wurde er auf der Straße mit faulen Fischen und Straßenschmutz beworfen. Inden Räumen des liberalen Klubs wurden die Fenster eingeschlagen und ein für die Wahlagitation verwendeter Wagen zerstört. Tie Polizei patrouillierte noch in später Nacht in den Straßen der Stadt. London, 29. Nov. Tie irische Partei erTlärt in ihrem Wahlaufruf, eine Nieder la g e der Lords bedeute freie Bahn für die Hom ernte. Weiter wird auf die ruchlose Verbindung der Unionisten mit den Anhängern O'Briens hingewiesen, die reichlich mit Geldmitteln versehen seien und den Zweck verfolgten, die irische Partei zu erschöpfen und deren Partsikasse zu erschöpfen. Aber die irische Partei stehe, wo sie immer gestanden habe und fordere eine vollständige nationale Selbstregierung In einem heute abend veröffentlichten Wahlaufruf erklärt Asquith, von den Wählern hänge die ganze Zukunft der demokratischen Regierung ab. Der von den Liberalen bekämpfte trügerische Reformplan der Lords würde vorherrschend eine konservative zweite Kammer ergeben, mit einem noch schlimmeren Veto als bisher. Der Wahlaufruf Greys bewegt sich in derselben Richtung unb spricht sich außerdem aber für die Homerule für verschiedene Teile des Vereinigten Königreichs aus Grundlage des eanadischen Systems aus. Der hessische Eesetzentwur? über die Tilgung der 5taa!§schulö. Der vor etwa Jahresfrist von der Großh. Regierung eingebrachte Gesetzentwurf über die Tilgung der Staatsschuld ist von den Ständen bis jetzt nicht verabschiedet worden. Den beiden Ständekammern sind nunmehr einige Das man selten hat, genießt man doppelt; drei Opern im Jahre ist gewiß nicht viel unb so ist jede ein Ereignis sehnsüchtig erwartet unb, wenn's erst soweit ist, mit einer Aufnahrneiatzigtelt, einer Freude und Begeisterurrg begrüßt, daß das wieder aut die Darsteller sich überträgt, bie mit ganz besonderer Frische unb Wärme spielen Dazu der entzückende Rahmen unseres intimen goldroien T Heater cheus, wie geschaffen für Mozart, ^Leber unb die romantische Oper überhaupt mit ihren uns menschlich so nahe stehenden „Handlmigen", die doch schließlich meist Nichts weiter sind, als ihrerseits der Rahmen für alle bie großen und Finnen Gefühle imb Gesühlchen, bie da im Rokoko- oder ^cknser- unb Hinengewand aufgeputzl vor uns stolzieren, Liebe und Eiser- suck-t imb ihre Vettern und Basen; Handlungen, zu denen man nicht erst Stellung nehmen, sich einstellen muß, sondern die mit ganz naiver Selbstveifftänblichkeit auf uns wirken, too braucht man gar nicht mit den Erinnerungen alter Damen und Herrn an ihre romantische Jugendzeit, wo Opern dieses Styls „die' Opern waren, geschnrücft zu sein — man hörte und sah sic gar fröhlich überall freute abend, diese alten Damen und Herrn — uw den Abend wirklich ganz wunderschön zu finden, tun nut empfänglichem Hermon und frischen Sinnen all die Köstlichreiv dieser Musik einer verschwundenen Zeit in vollen Zügen in sich aufzunehmeu, einer Musik, die so gar nichts bedeuten will und doch gerade deswegen so viel bedeutet, die nicht am Schreibtisch „komponiert", sondern im Herzen empfangen worden ist Es ist so bezeickviend für diese Munk sei fie nun -Figaro „Freischütz" oder „Tas Nachtlager von G- *** es für sie gar nick-t auf den Stoff ankommt den Ausgleichsfonds Gesetzentwurf hatte steigende Ten- Jahre 1897/98 auf tragen und damit eine Zuführung an schon nicht mehr ermöglicht haben. Ausweislich der Anlage D zum der Betriebskoeffizient bisher eine denz: er ist von 56,5 Prozent im AttSlNttö. Die italienische Kammer nahm ihre Arbeiten wieder auf. Zu Beginn der Sitzung gedachten Murri und Cotugno in ehrenden Porten des yinidjeiDeiid Tolstois. Uuterriasts- mimstec (i-rebau) gibau/te e^e..,a^s in ehrenoen Worten Tolstois, der als Künstler und Denker allen Völkern gehörte und einer jener Männer geweien sei, bie tieie Spuren ihres Wirkens äutüdlQijen. . Aus Paris wird gemeldet: Der allgemeine Arbeitsoerband beschloß mittels Maueranschlag gegen das Urteil des Rouener Schwurgerichts Eimpcucy zu erheben und am nächsten Montag in Paris, Reims, Lyon, Marieüle und Havre Pcvtestversanrmlungen abzuhalten. Deutsche» ilcicb. Beim Reichskanzler sand am Dienstag aus Anlak iÄeburlslages ein Essen im engeren streue8 statt Daran ^chl°8,,sich muiikaliiche Untcrljaltung, bei der das rutsche Trio Kortrag^ ersreuten,^ unj) tituüet öie Gäste durch ihren r . ®ct. ,äb9ei>rbnetc von Oldcnburg.Ianusch au leale bMäLniti>e^Smanbat !iit ben Lalldtogswahllreä Elbing- Marien- 69,7 Prozent im Jahre 1907 und auf 74,6 Prozent im Jahre 1908 gestiegen. Für das abgelaufene Jahr 1909 ist es zwar gelungen, den Koeffizienten auf die erwähnten 68,99 Prozent herab zudrücken und damit im wesentlichen das überraschend günstige Ergebnis dieses Jahres zu erzielen. Die Gemeinschaftsverwaltung geht aber hierbei von der Tatsache aus, daß es besondere Umstände waren, die im Jahre 1909 eine große Zurückhaltung in den Ausgaben zuließen. Sie nimmt daher an, daß diese vom laufenden Jahre ab wieder beträchtlich anwachsen werden. Hiernach darf auf ein Heruntergehen des Koeffizienten auf den günstigen Stand der Jayre der abgelaufenen Hochkonjunktur (1905 = 62,7 Prozent, 1906 ---- u4,7 Proz.) nicht gerechnet werden. Hlernach beanspruchen die in der Begründung zu dem Entwurf für eine stärkere Schuldentilgung geltenb gemachten Gesichtspunkte auch jetzt noch forttoirienbe Geltung. Allerdings haben sich die Eisenbahnüberschüsse günstiger entwickelt, als im vorigen Jahre erwartet werden konnte. 21 ns iisib Land. Gießen, 30. November 1910. **Tog"Skalender für Mittwoch, 80. Noo. Stadt- , t h e a t e r ,j a g e n ö I r e it n ö e*. Anfang 7 Uhr. Hess. e i e i n t g u n q für Volkskunde: Nachmittags 4 Uhr nn (Sai6 Ebel: Von rag con Lehrer Weber- Reuters: Geheimsyrachen im Vogelsberg. Akademische Vorträge. Abends 81/, Uhr im großen Horsaal der Unwersilät: Prwatdozem Llc. Glaue: Rei,e- Erinnerlmgen vorn Sinai. Deutscher Pnoat-Beamten-Verein: Abends 81', Uhr un Kaiser Hof: Vortrag von Hern, Ernst 3t e l n e m u n d- Diagbeourg: Tte Prioatbeanrtenverstcherullg, eine zviUschastllche 'JlonuenDigleiU • ** Vom Großh. H ose. Prinz Heinrich von Preußen traf gestern 1 Uhr 3 Mm. nachmittags mit dem versöltllchen Adjulanten Kapilänleutnant von dem Knesebeck zu kurzem Besuch nn Neuen PalaiS zu Darmstadt em. - Kirchenräte. Der Grobherzog hat zum 25. November dem evangelischen Pfarrer und Dekan Kari Strack zu Leihgestern und dem evangelischen Pfarrer und Dekan Ludw. Vötjlng zu Gnubsheun den Charakter als Uirchcnrat erteilt. ”3u der Manöveraffäre bei Langsdorf, bei der 'ich ein Gendarm der Bevölkerung gegenüber übereifrig benommen haben soll, wurden durch KriegSgerlchtsrat Obenaiiev in der alten Kaserne vor 14 Tagen und gestern wieder zahl- reiche Zeugen vernommen. •• Die Schwurgerichts-Verhandlungen für das letzte Vierteljahr dss. Is., die in der nächsten Woche beginnen, werden sich voraussichtlich auf drei Fälle erstrecken. Der Fall Werner, der wohl am meisten Interesse beansprucht, ist auf Dienstag, 6. Dezember, angesetzt und wird vielleichi noch den folgenden Tag in Anspruch nehmen. Die Anklage vertritt Oberstaatsanwalt Lang, während die Verteidigung Rechtsanwalt Tuteur von Kaiserslautern fuhrt. *' Decnationalliberale Verein hält morgen abend im Kaiserhos^ seine Hauptversammlung ab, in der auch die letzten Stadtverordneten wählen besprochen werden sollen. ** Vortrabslursus ffir praktische Landwirte. Der von der hessischen Landwirtjchastskammer veranstaltete Vor- tragslursus wird am 3. Januar, vormittags 10 Uhr, im stobt. Saalbau m Darmstadt eröffnet werden und 4 Tage in Mn- Auch nehmen. Folgende Gegenstände werden behandelt werden: Dienstag, 3 Januar: Geh. Hofrat Pros. Dr. P. Wagner- Darmstadt: Kann man auf hessischen Aeckern und Wiesen trag und Gewinn noch steigern und durch welche MUtel ist das möglich? — Sekretär Dr. Hamann- Darmstadt: welche Maßnahmen kommen zur Förderung der Pflan- z e n p r o d u k t i o n auf Grund der im Großherzogtum Hessen gegebenen Verhältnisse für die Zukunst in Betracht ? — Mittwoch, 4. ^anuar: Generalsekretär Prof. Dr. Da de-Berlin- Tie handelspolitische Lage Deutschlands seit dem Ab- schluß der letzten Handelsverträge. Prof. Dr. Giseoius - Gießen: Neues über Boden. Klima und Pflanze. Donnerstag, 5. Januar: Prof. Laur, Sekretär des Schweiz Bauernbundes-Zürich: Die Wirtschaftsorganisation und Beratung auf Grund der B u ch s u h r u n g. — Königl. Landesiwpektor für Obst- und Gartenbau R e b h o l z - München: Ueber die Maßnahmen zur Förderung der Ob st Verwertung und des Obstbaues, die sich in Bayern besonders bewährt & r 3ünuar: Hauptgeschäftssührer der deutschen Geielstchaft ,ür Zuchtungskunde Dr. Wilsdorf-Berlin. Züch- t u n g s z i e { e und Haltungszwecke in der Nindviehzucht. Qrt^rDf‘a^)r- a thusius - Halle a. S.: Allgemeine Züchtungsgrundsatze bei der Hauspferdezucht. Stunden- plane können durch die Landwirtschaftskammer in Darmstadt bezogen werden. Ntaul- und Klauenseuche. Neue Ausbrüche der Seuche sind gemeldet aus Prosselsheim, Negierungs- bezirk Unferfranfen; Bezirksamt Griesbach, Regierungs- bezirk Äliederbayern; Butow, NegierungSbezirk Stettin; u 11 m a r § t) e i in, Oberamt Marbach a. Neckar. ** Besitzw echsel. Weißbindermeister Wagner Verluste sein Haus Bismarckstraße 26 an den Bäckermeister nnr™ V' bec bann eine Feinbäckerei err/hten will, für o<5 VuU Mtt ’ Landkreis Gietzen. c T ?ollar, 29. Nov. Ter Gesangverein „Lie - o er täfel begeht nächstes Jahr, wie bereits früher be- richtet wurde das silberne Vereins.Jubiläum. ^eabfic^tigt die Liedertafel am 9. und 10 ^uii 1J11 em allgemeines Volts,eft im größeren Maß- tabe zu veranstalten. Von einem Wettstreit in der ient bei ähnlichen Anlassen Sitte gewordenen Form soll ab- gesehen werden. Dagegen erhobst man für eine Reform juf diesem Gebiet, die der Verein vorbereitet und in seinen zur Versendung^ kommenden Einladungen näyer ?,u^uhren wird, lebhafte Sympathien besonders seitens der Gesangvereine unferer engeren Heimatt Tie Unterstützung r , 6- Aas Höchstmaß dieses Zuschusses soll nach dem durchschnittlichen Gesamtergebnis der Eilenbahnüberschüsse berechnet werden das sich ergeben haben würde, wenn das neue Gesek aleictacitin mit der Betriebsgemeinschaft in Kraft getreten wäre? Me iw bewnderen Teck der Begründung näher darzulegen ist, darf oemgematz der Zuschuß bis zu 950 000 Mark betragen. Bis ju vieler Summe soll dem Fonds der Betrag entnommen wer- icn JiLnnen'f?rCr Btm einzelnen Rechnungsjagr zum Abschluß des Hauptvoranschlags ohne Fehlbetrag ober vielmehr zur Verödung nnes solchen in Der Rechnung nötig ist. Der Fonds felblt ist auf das etwa Vierfache der höchltzulässigen Jahresent- nähme zu bringen. Um dieses Ziel möglichst rasch zu erreichen, als erste Einlage der Reitbetrag des dermaligen ^lus- aleichSlonds überwiesen werden, den Artikel 7 des ur.prünglichen Entwurfs, ebenso wie grundsätzlich die Eisenbahnüberschüne, zur L , IDi||£n wollt-. Sieier R-bb-trlg wird bei Achchluß des Rechnungsjahres 1910 sich auf etwa 800 0üO 2^01! bdaufen Die Jahresentnahme von 950 000 Mark darf wenn der Ausgleichs- und Tilgungsfonds •Den geglichen Hochstbetrag noch nicht erreicht hat. f . T. / der neue Ausgleichs- und Tilgungsfonds seine ae- setzliche Hohe erreicht, oder i]t er auf sie naa- Entnahmen jeweils wieder ergänzt worden, so sind Mehrbeträge, die sich über ben lauiende Verwaltung hinaus bei den Eisenbahnüberschüssen und Den jonnigen, vorstehend erwähnten Mckteln ergeben, ebenfalls zur Schuldentügung zu verwenden. . r o- Im übrigen bleiben Die Vorschläge des Entwurfs im !WHÄÄtcn.C J ' ,1UC f°U G-j-S am l^Aprü Trotzdem ist die Großherzogliche Regierung unverändert überzeugt, daß die Finanzlage des Landes sich nachhaltig nicht bessern kann, wenn nicht vor einem Herantreteu selbst an dringlichste Ausgaben der Grundgedante der Vorlage gesetzgeberisch verwirklicht wird. Die Raschheit, mit der dies geschieht, wird für solche Aufgaben, wie für die künftige Fiuanzwirtschast des Landes nicht minder entscheidend fein, ats die Durchführbarkeit der zu ergreifenden ,Maßregeln. Unter diesen Umständen hat die Großh. Regierung erneut geprüft, ob das erstrebte Hiel bei der nunmehrigen Sachlage nicht auf einem Wege pU erreichen sei, bei dessen Wahr zugleich die Einwände und Bedenken gegen die ursprüngliche Vorlage geeignet berücksichtigt werden können. Es fragt sich insbesondere, ob ohne neue Inanspruchnahme der Sreuerrrast des Landes eine sachlich ausreichende Schuldentilgung auch für die Zeiten geringer Eisenbahnüberschüsse gesichert werden kann, und ob zugleich die Ueberschüsfe noch für den Dienst der ordentlichen Staatsausgaben nutzbar zu machen sind. Die Großh. Regierung bejaht die Frage und erachtet als den geeignetsten Weg ihre chiermit gemachten neuen Vorschläge. I m wesentlichen gehen die Vorschläge kurz gefaßt dahin: 1. Beibehalten wird der leitende Gedanke des Entwurfs, wonach grundsätzlich die Ueberschußanteile aus der E i f e n b a h n g e m e i n s ch a f t zur Tilgung der bestehenden und kunstig neu aufzunchmenden Eisenbahnschulden und Daneben, um die Steuerzahler zu schonen, auch der zurzeit vorhandenen sonstigen Staatsschuld zu verwenden sind. 2. A b w e i ch e n d von Dem Entwurs wird für die Tilgung der erstgenannten Schuld nur eine Rate von zwei Fünfteln statt von drei Fünfteln vorn Hundert vorgesehen. 3. Auch das hierdurch um rund 700 000 Mark geminderte -rilgungssoll wird nicht ausschließlich aus den Eisenbahnüberschüssen gedeckt. Vielmehr werden für den Tilgungsdienst noch a.ldere Mittel herangezogen, die ihrer Rechtsnatur nach hierfür verfügbar sind oder auf Grund landständiicher Bewilligung im Haupiooranschlag der Staatseinnahmen und -ausgaben bereitgestellt werden. Von solchen Mitteln nennt bereits Der Entwurs in Artikel 1 Absatz 4 und 6 zwei Gruppen. Ihnen sollen nun Swei weitere Gruppen hinzutreten. Es sind einmal die Abträge aus dem Domänen -Akquisitionssonds auf diejenigen Darlehen, die diesem Fonds zu Ablösungszwecken aus Anleihemitteln der Hauptstaatstasse in Höhe von rund einer Million Mark gewährt worden sind. Ferner sollen herawgezogen werden die Abträge, die aus verfügbaren Ueber schüss en des Bades Nauheim an die Haupt st aatskasfe auf deren Vorschüsse für die Bauten usw. im Endbetrag von etwa 9,3 Millionen Mark zu leisten f i n b. . „ 4. Die Mittel aus den vier in Ziffer 3 genannten Gruppen wllen zunächst und an erster Stelle zur Schuldentügung dienen Nur das nach ihrem Abzug noch verbleibende Erfordernis für E Tilgungssoll ist aus den Eisenbahnüberschüssen zu decken Der von diesen verbleibende Rest kann dann für die allgemeine Verwaltung nutzbar gemacht werden. , ist in der Weise gedacht, daß die Schräge, die aus den Eisenbahnuberschußen jeweüs für die Schuldentilgung nach Ziner 4 nicht erforderlich sind, in einen besonderen „Ausgleichsund Tilgungsfonds "fließen, der an Stelle des bisherigen, auf Dejü Gejetze vom 26. 3. 1904 beruhenden Ilusgleichsfonos tritt 2d. 8. 1907 £nb der allgemeinen Staatsverwaltung den nachhaltigen Bezug lestte^soll^ öu machenden Jahreszuschusfes gewähr- rung von über 121 Millionen gebracht. Würbe der Koesfi- fcient auf der Höhe des Jahres 1C03 geblieben sein, so würden die Mehrausgaben 114 Mil.'ionen betragen, die Mehr- einnahme also fast gänzlich aufgezehrt haben. b) Der Anteil Hessens am Betriebs Überschuß des Jahres 1906 hat bei einem Betriebsloeffizient von 64,6 Prozent 14,4 Millionen betragen und damit bis jetzt den Höchstbetrag erreicht. Bei dem Koeffizienten des abgelaufenen Jahres mit 68,99 Prozent würde er nur 12,65 M l i^nen b> Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung^ schreibt: Im Anschluß an die Aeußerung des Abgeordneten Ledebour beschäftigt sich der „Vorwärts" neuerdings mit der An'brache, die der K a i s e r bei der R e k r u t e n v e r e i d i g u n g i n P o t s - d a m gehalten hat. Die über den Wortlaut dieser Aniprache verbreiteten Angaben sind falsch. Insbesondere enthielt sie einen Satz des Inhalts, es könne für einen Soldaten keinen Konflikt zwischen Pflicht und Gewissen geben, nicht. Den kritischen Betrachtungen über diese militäriiche Anfpracpe fehlt somck jeder Boden. Im Verlag der Buchhandlung der nationalliberalen Partei (Berlin W. 9, Schellingstraße 9) ist soeben eine farbiagca- phische Darstellung der Parteien im Reichstag von 18 7 1 an b i s zur Gegenwart, herausgegeben vom Zentralbureau der nationalliberalen Partei, erschienen. Das Werk zeigt in guter Uebersichtlichkeit die Vertretung jedes einzelnen der 397 Wahlkreise durch Die betreffende Partei in jeder Legislaturperiode und ersetzt dadurch in vielen Falten die größeren und schwer zu handhabenden Nachschlagebücher. Sodann aber gibt Die Darstellung einen ganz ausgezeichneten Uebcrblicf über die jeweilige Stärke der Parteien im ganzen Reich sowohl wie in den einzelnen Landesteilen. Jrn selben Verlag ist auch der 1. Nachtrag 1910 des „Politischen Handbuchs der nationalliberalen Partei" erschienen. hervorragender Fachmänner und Gesangsfreunde Dürfte Me denkbar beste Aussicht zum guten Gelingen bieten. X Rabertshausen bei Nidda, 29. Noo. Ta bie Wasserverhältnisse unserer kleinen ©emeinöe nicht die besten sind, bat der Gemeinderat die Erbauung einer Wasserleitung beschlossen. Kreis Büdingen. Büdingen. 29. Nov. Tie Reihenfolge, in der die ge. wählten H a u p t s ch ö f f e n an den einzelnen ordentlichen Sitzmi. gen des hiesigen Schöffengerichts im Jahre 1911 teilzunehnicn haben, wurde heute in öfsentlicker Sitzung durch Auslosung kvu folgt bestimmt: 1. Friedrich Dittmann, Gr. Beigeordneter in Aulendieback. 2. Heinrich Meininger, Weißbinder in Eckarts- hausen. 3. Friedrich Jul. Volz, Landwirt in Attwiedcrmus. 4. fönl Jek, Landwirt in Dudenrod. 5. Johann Fr. Hirschenhain, Land, wirt in Haingründan. 6. Johannes Kaufmann, Steinrichtec in Rinderbügen. 7. Albert Hch. Lochmann, ßanDroirt in Eckarts, hausen. 8. Israel Lahnstein, Kaufmann in Büdingen. 9. ftrbt Nagel V., Gemeinde-Einnehmer in Lorbach. 10. An ton Schüßln Oberpostassistent i. P. in Büdingen. 11. Christian Messeis^niidr' Wagner in Mittelgründau. 12. Theodor Ludw. Kalkyof, Kauf.' mann in Büdingen. 13. Kerl Neuler I., Maurer in Himbaä, 14. Heinrich Henrich, Landwirt in Wolf. 15. Konrad Jünglmg' Gemeinde-Einnehmer in Michelau. 16. Wilhelm Bopp I., üünbj wirt in Diebach a. Hg. 17. Christian Glanz IV., Schlosseime<,ür in Büdingen. 18. Wilhelm Lehr I., Wagner in Düäelsheiui. X Düdelsheim bei Büdingen, 29. Nov. Auf der letzten Hauptversammlung des „N d d e r -Se e m e n t a l- Sängerbundes" wurde beschlossen, als Maiseuchore b.e beiden Chorlieder: „Dir treue H.imat dort am Üt.jcin ', Ton. laß von I. Brvdt, Musi.direttor in Hanau, und „Wo em Altar", Satz von Fiiodrich Silcher, auf dem nächsten Bundes feste zum Vortrage zu bringen. Das Fest findet an.an^s Just hier statt. Gleia^zeitig verbindet der hiesige Gesangverein ,chliederlranz" damit das Fest seines 40jahrigen Bofteheus und die Wethe einer neuen Vereins sah ne. Kreis Lauterbach. ^Frischborn, 28. 9iov. Gestern abend kurz nach 8 Uhr biach in der vollgesüllten Scheuer des fianöioirU Georg Bing IV. hier Feuer auS, Das Durch Die dann be- sinDlichen Fruchtoorcäte reichliche 9lal)rung fand. Scheuer unb em angrenzender Schafstall, aus beni die Schafe mit 9lot gerettet weiden kouiuen, brannten trotz Der alsbaldigen Löfchoersiiche der Feucnvchr Dolluänöig nieder. ^luch ein m der Scheiier stehender Wagen und eine Mähmaschine sind vollständig niitoecbcannL Die EntstehungZucjache Des FeuetZ ist unbekannt. ~ UellerS Hausen, 28. Nov. Bürgermeister Johannes Eunch IV. hier, Der feit 1884 Dieses Amt m hiesiger Gemeinde mit Zufriedenheit betleiDet, wurde zuw vierten Niale ernstmimig wiederge wählt. Tie Bestätigung durch daS Kreisauit ist heute erfolgt. Kreis Friedberg, L. Friedberg, 20. Nov. Biele Menschen umstanden den Naa)mittag über eine der belebtesten Stellen unserer Kaiserstraße. Um 12 Uhr gelangte an das Stadtvauaml Die Mitteilung, daß an der K a i s e r st r a ß e, Ecke bei Schirngasse, plötzlich Das Pflaster sich gejenkl habe. BR Ausräumung fand man, daß ein weites, tiefes Loch sich gebildet hatte von etwa 6 Meter Tiefe, auch mü Wafser ge,üllt. Man hat es hier mit einem sogenannten Lehmlvcye zu tun. Solche Lehmlöcher fuhren an verschie- denen Stcl.en unter der Kaiserstraße her und waren jchon vor Jahrhunderten begannt. Ter berühmte Altertums- lorschec Liefsenbach erwähnte in seiner Geschichte FRebbergs diese sich unter Der Kacserstraße herziehenDen Lehmgänge. Eine Anzahl ArbeUec ist mit der WUdeiheistel.uug Der Kaiserstraße be|d)ä|tigt. — Tie G e w e r b e s ch u l e in diesem Winterhalbjahr 40 Schüler. Ter Bestand har sich gegen Das Vorjahr wcjentlich erhöhtt Starkenburg und Nheinhessen. R. B. Darmstadt, 29. Nov. Zur Gründung einer allgemeinen Vereinigung für Kr üppelfür- sorge fand heute nachmittag eine Versammlung vo» Damen und Herren aus allen Kreisen statt, darunter der Fürst zu Erbach-Schönberg, Oberkonsistorial-Präsident P. Rebel, Provinzialdirektor Fey, Oberbürgermeister Dr. Glaf- sing, Oberbürgermeister Mecum-Gteßen, ferner Kteisräte. Aerzte, Prof. Vitlpius-Heidelberg, und als Vertreter des Badischen Vereins für Krüppeljursorge Oberregieruitgsrot Dr. Becker-Mannheim. Der Vorsiaenoe, Geh. Regierungsrat Dr. Dietz, gab näheren Aufschluß über die Grutwe, die viele Menscheusreunde zur BUdung eines solchen VereiiiS zusammengeführt hätten. Die Allgemeinheit wende sich namentlich der dringend erforderlichen Fürsorge für die jugendlichen Krüppel zu, deren es über 75 000 in Deutsch- land, ohne Bayern, Baden und Hessen, gebe; in Hessen allein sei die Zahl der Knüppel auf 1436 festgestellt worden. Die Krüppelfürsorge hänge aufs engste nut der Ju< gendsürsorge zusammen und er Dante be,onders der Fcall Ltli Wolsstehl und dem jüngst verstorbenen Dr. Lossen für ihr edles Wirken auf diesem Gebiete. — Im Anschluß an diese Darlegungen hielt Beigeordneter Müller einen längeren Vortrag über die Beoeutung der Krüppelfürsorge und deren Organisation in Helsen. Dann sprach Pros. Dr. Vulpius-Heidelberg über die „ärztliche Arbeit in der Krüppelfürsorge", wooei er feststeckte, daß Die Kruppesi sursorge ohne ärztliche Mithilse nur Stückwerk fein würde. Nachdem noch Gey. Oberregierungsrat Dr. Becker-Mannheim die Art und Ausdehnung der Krüppelfürsorge üt Vaden näher geschildert hatte, nahm die Versammlung einstimmig folgende Entschließung an: „Die heutige Versammlung erklärt das Zusammenfas>en der seither unoermtiteÜ nebeneinander hergehenden Bestrebungen auf dem Gebiet der Kruppelfursorge für zweckmäßig und ist mit der Gründung eurer hesstschen Vereinigung für Krüp- pelsürjorge einverstanden. Die Verjammlung beauftragt einen Ausschuß von 30 Personen, die weiter erforderlichen Schritte zu tun, insbesondere auch die Satzungen bei neuen Vereinigung _ auszuarbeiten." An der Aussprache über diese Entschließung beteiRgten sich: Provinzialoiref tor Fen, Kirchenrat D. Schlosser-Gießen, Direk- tor N e b e n t i s ch - Offenbach, Obertonsistoriatpräsident D. Rebel, Kreisrat Steeg-Bingen, Kreisrat Dr. Fren- z e l - Worms u. a. m. Rach einstimmiger Annahme bei Entschließung wurden in den Ausschuß gewählt: Provin- ziaidtrertor Dr. Breidert, Beigeordneter Schmitt und Dr Tillmann in Matnz, Kreisrat Dr. Kayser, Oberbürger- meister Köhler und Kreiswohninspektoriu Frk. Dr. Krohut tn Wornis, Direttor Dr. Neveniisch-Offenbach, Provinztal- dtrettor Dr. U (inger, Oberbürgermeister Nt e c u in uni t10!- Dr. K ö p p e-Gießen, und aus Darmstadt Frau ^taatsmuiister Ewacd, Frau LiR WolfSkehk, Frau Dr. Sen> Der, Frau Mame Frey tag, Minister v. Hambergk, Oberkow istortalprastdent Dr. Nebel, Geh. Öbermediztnalrat Du Weibljart, Beigeordneter. Müller u, tu Vessen-Raflau. Franksur' a. M.. 20. 9loo. Bei der beutiqrn Stadtverordnete »-Stichwahl würben sechs Anhänger der Fortschrittlichen Volkspartei, drei TotionaQibcrale und zwei Atttteliländler gewählt. Die Sozialdemokraten unterlagen überall, im heiß umstrittenen 7. Bezirk blieben sie um mehr als 200 Stimmen hinter den bürgerlichen Kandidaten zurück. Gewählt sind im 1. Bezirk: Bernccker (F. V ), Sattes (9L), MontaimS (TL); 2. Bezirk: Nupp Q. V.); 6. Bezirk: Korfs (F. V.); 7. Bezirk: TrommerShausen (9L), Bech'tedt (F. V.), Balzer (F. V.). Schäfer (TI.); 6. Bezirk: penö (A. V.); 19, Bezirk: Kleinschmidt (9L). — Daß Parteiverhältnis in der jetzigen Stadtverordneten-Versammlung ist nunmehr folgendes: 34 Fortschrittliche Volkßpartei, 11 notionalltberale Partei, 20 Sozialdemokraten, 4 Thtielflänbler, Zentrum und Antisemiten je em Mitglied. vcruzischtcs. "Sturm nachrichten aus dem O st e n. In Odessa, Nikolai ew, Berdjansk und Baku herrscht heftiger Sturm. Aus dem Schivarzen, Asowschen und KaspischenMeer stock! der Dampferverkehr. Viele Schaffe erlitten Schäden. Aus dem Asowsen Meer ging ein Segelschiff mit der Mannschaft unter. — Der Dampfer „Imperatriza Alexandra" ift, nach einer Meldung aus Astrachan, nach dreitägigem Kampfe mit dem im Kaspischen Meere herrsä-enden Sturme in Petrowsk eingc- trofseu. Es ist ihm gelungen, sechzilm Schiffbrüchige zu retten. Insgesamt sürd sechHehn Barken gesunken. Zweihundert persische und mein: als hundert russische Hafenarbeiter sind während des Sturmes auf die See hinausgetricben worden und dabei erfroren oder ertrunken. — Auf der Reede in G u r j e w sind zwei Dampfer und vier Barken, vom Eise eingeschlossen. Sieben Küstenortschaften sind überschwemmt. Die Lage der Einwohner, die sich auf einer Heu- säwber gerettet haben, ist trostlos. Das Vieh steht im Wasser, die Kälte verschlimmert das Elend. Don hier ist ein Dampfer mit Lebensmitteln abgegangen. * Eisenbahnunfälle. Ein Eilzug der von Madrid nach Frankreich fuhr, ist unweit von Villa Franca infolge eines Erdrutsches entgleist. Niemand wurde verletzt. — In Breda (Holland) erfolgte ein Zusammenstoß zweier Güterzüge; drei Personen wurden getötet. Der Material- ichaden ist bedeutend. Die beiden Vlissinger Züge wurden umgeleitet, sie hatten zwei Stunden Verspätung. — Im Bahnhof von Abreslc (Rhone-Departement) entgleiste ein Person e n z u g. Zehn Reisende wurden mehr oder weniger schwer verletzt. — Durch einen Sandwirbelsturm wurde der Eiienbahnzug aus Kresnovodsk zum Stehen gebracht. Der Verkehr ist unterbrochen. Eine hier noch nie vorgekommene Kälte verhindert bte Säuberung des Gleises. * Ein Brand von Benzintanks in Bo^berg- Rummelsburg konnte noch nicht gelöscht werden. Dte einzelnen Tanks sind durch ein System von Röhren untereinander verbunden. Es kann nicht anders sein, als daß durch diese Röhren von den anderen unversehrten Tanks fortwährend Benzin nach den brennenden durchsickert. Bei den Löscharbeiten aus dem Brand- Platz wurde auch eine von der Berliner Feuerwehr angeschasfte Benzinpunrpe benutzt. Gegen 11 Uhr abends explodierte diese Plötzlich und das umherspitzende Benzinfeuer setzte einen Holzstoß in Brand. Glücklicher Weise waren genug Seme vorhanden, um dieses Feuer noch im Keime zu ersticken, Märkte. Io. Frankfurt a. M. Schweinemarktbericht vom 30. Rov. Abgetrieben waren 1611 Schweine. Vollfleischige Schweine bis zu 2 Ztr. VebenOuem. 0".00 — o^.OO lUf., Schlachtgewicht t» - 00 Alk. Vollfleischige Schweine über 2 Ztr. Lebendgeivicht 55.00- 56.0U 'DIf., Schlachtgewicht 69- .0.00 Alk. Vollfleisclnge Schweine über 2'/zZtr. Lebendaeiv. 54.0 —56.50.Alk., Schlachtgewicht 6«.0o—70 Alk. Fett- schweme über 3 Ztr. Lebendgewicht 54.0-'- 56 50 Alk., Schlachtgew. 70-71 Alk. Fleischige Schweine Lebendgewicht 53.50—54.50 Alk., Schlachtgewicht 68.00—70 DIE. Sauen Lebendgewicht 00-00 Alk., Schlachtgeivicht Oü—00 Alk. Geschaht mittelmäßig, bleibt etwas lleberftanb. Verlaut der '•Witterung seit qefiern trüb' Das roeultcbe Tiei ist unter starker Verflachung nordtvärls abgezogen und die gestern über der Biskaya lagernde Zyklone ist langsam vorgedrungen, so daß über Frankreich und Westdeutschland em Rücken liefen Trucks liegt. Unter seinem Einfluß sind noch geringe Regen gefallen, während Osteuropa im Bereich hohen Trucks kaltes und frtitettt Wetter halte. Von Westen nähert sich ein Hoch, das wieder 6m* fluß nul unsere Witterung gewinnen bürtte. Wetteraussichten in veilen am Donnerstag, dem 1. Dez. 1910r Zeitweise heiter, kalter bis Frost. Schneebericht: Allenthalben im Mittelgebirge Tauwetter Taumtd |d)ncefrei. Vogelsberg Schnee lückenhaft. Letzte Nachrichten. Paris, 30. Nov. Bei Saumur ist die Loire über die User getreten. Militär wurde zur Hilfeleistung heran--, gezogen. Paris, 30. Nov. Fn der Redaktion der „Autoritö" gaben gestern mehrere Anarchisten ein Schriftstück ab, bt dem sie dem Herausgeber wegen eines Artikels des Blattes über den Wahrspruch des Schwurgerichts in Rouen ein» Verwarnung zuteil werden lassen. Beim Fortgehen gaben sie im Treppenhaus mehrere Revolverjchüsse ab, ohne jemand damit zu verletzen. Lissabon, 30. Nov. Ein nach Madeira entsandter Arzt hatte festgestellt, daß es sich bet der in Funchal au5* georochenen Epidemie um asiatische Eholera handelt. UJahlleile künstlerische IW! will, veri. Kofcienti. ufleite. t esichtig. um«. groBsNtädt. eingerlcht. Fabrlk- lagere mit über8'> compl. Zimmer-Hinricht, sehenswert u. lohnend Bei gross.Kauf FahrtverqUt. Lhf.fr«! Wnhnt>nf unter Garantie Fastflberall R«f«ren'en Conr. Sauer Söhne, Fulda Möbel fahr k mit Wer modern» künstl. Möbel zu wohlfeilen Preisen kaufen Stutz, sagt Mcyer, mach mir nix vor! 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Levermann, SelterSweg 83 |6M3 (Haus Brüder Schmidt) (KrotzcS Vaflcr in farbigen uud weißen Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht. unsere Mitglieder von dein Ableben unseres langjährigen BorstandS- mttgliedeS, Kollegen Jakob Sommer II. in Watzenborn geziemend in KennmtS zu setzen. Wir ersuchen unsere Mitglieder um recht zahlreiche Beteiligung bei der am Donnerstag dem L Dezember, nachmittags 3‘/< Uhr, stattfindenden Beerdigung. Danksagung Allen, welche unS in unserem großen Schmerze um den Verlust unseres lieben Hermann so trostspendend ihr Beileid ausgesprochen haben, sprechen rote hiermit unseren innigsten Dank aus. a®* Preisherabsetzung * O r wegen vorgerückter Saison v auf sämtliche Damen- und Mädchen-IIiite bei hervorragender Auswahl, teilweise bis zur Hälfte dee bisherigen Werte*. — — Alle Zutaten, sowie ein Posten Theater • Sch leier zn billigsten Preisen- Versteigerung. Freitag, 2. 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