Vwekk« Blatt (60. Iahrgcmg Donnerstag, 29. Dezember W Gießener Anzeiger Ertchetsl SgNch mÜ Untnhtmi btt General-Anzeiger für Gberhefjen RotaHontbrutf unb Verlag der vrüblichen UnioersüätS • Buch- und SteinbrudcrcL R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftrafoe 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:e-E112. Tel.-Adr.: Anzeigers letzen. Di« „tlrftmT Ka»tlie»dlütter" werden dem bAnzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, bat „Xrcisblafl ftr den Kreis •leben0 zweimal wöchentlich. Die ,,ttvb»lN|chaftltche» Lett- frage»" er(chemen manalltch zweunal. Das Wirtschaftsjahr (910. ii. Ein 'charakteristisches Zeichen für das Wirl-scyaftsjahr 1910 ist die gewaltige Konzentrations- und Futonsbewegung auf dem Gebiet der Montan- und ileftmitätdinbuftde. Diese Erscheinung ist um deswillen nteressant, als hierbei das Bestreben bei den einzelnen Unternehmungen obwaltete, bei Erneuerung der großen Syndikate (Kohlen, Stahl und Eisen) sich eine höhere Be- ^iliaungsquote zu sichern und den Konkurrenzkampf eventuell und auch ohne den Rückhalt eines solchen Verbandes lufnehmen au können. Die Fusion der Deutsch-Luxem- iurger mit der Dortmunder Union eröffnete -den Reigen. Von der Oessentlichkeit wurde dieser Zusammenschluß nicht sehr günstig beurteilt. Man fürchtete, daß die gewaltigen Kapitalien, die hier vereinigt nmrben, wohl erst nach Längerer Zeit von bem Markt ausgenommen werden könnten, daß ferner die räumliche Trennung der Unternehmungen nicht- günstig wirken würde und daß eine Ren- tabilität dieser Kapitalien wohl ohne weiteres nicht zu erwarten sei. Es kam ferner die Aufnahme der Röhren- ualzloerke Poensgen und der Düsseldorfer Röhreniudustrie in den Konzern Phönix hinzu, und man glaubt, daß noch löeilere Zusammenschlüsse auf diesem Gebiet zu erwarten sein dürsten. Die Börse hat von diesem Gedankengang heraus manche Anregung empfangen und in den Kursen ;um Ausdruck gebracht. Ob sich alle Vermutungen, die man in dieser Beziehung hegt, bewahrlwiten werden, das wird unS erst das neue Wirtschaftsjahr zeigen. Auf dem Gebiet der elektrischen I n d u st r i e hat aber die Kon- ;entrationsdewegung großartige Fortschritte zu verzeichnen. Die Aktien der großen Unternehmungen dieser Industrie standen lange Zeit im Vordergrund des Interesses. Als Endergebnis dieser Bewegung kann feftgcftcllt werden, daß jür die nächste Zeit der Konzern Der Allgemeinen Elek- tri^itäls-Gesellsä)aft nur noch dem Konzern Siemens- 3d)udert gegenübersteht unb daß als nennenswerte Außenseiter nur noch die Bergmann-Gruppe und die schweizerische Aesellsckjaft Brown Boveri zu nennen sind. Man hofft von diesem Zusammenschluß ein Schwinden des bisherigen schweren Konkurrenzkampfes, das allmähliche Herausbil- ben eines Ri es en Monopols, von dem die ganze Industrie nur Vorteil erringen kann. Syit doch die elektrische Industrie für die Zukunft wirtschaftliche Fragen von größter Bedeutung zu lösen. Es sei hier in der Hauptsache des Baues von Ueberlandzentralen gedacht. So sind die ober- rheinischen Kraftwerke gegründet worden, um Elsaß und einen Teil Badens mit elektrischer Kraft zu verseyen, das bayerische Parlament hat dem großen Projekt der Aus- nuftung der Wasserkräfte des Walchensees seine Zustimmung gegeben. Im Saargebiet ist ein Unternehmen dieser Art im Entstehen begriffen unb bie A E. G. hat mit bem Herzogtum Sachsen-Koburg-Golha wegen bc5 Baues einer Ueberlandzentrale unb der Versorgung des Landes mit Licht unb Kraft ein Abkommen getroffen. Man hofft, daß durch den Ausbau dieser Kraftzentralen auch der Bau der Kleinmotoren in dem Landwirtschaftsbetrieb einen großen Aufschwung nehmen wird, und es steht außer Zweifel, daß die Frage des Uebergangs unserer Eisenbahnen, we- nigstens in ihren Hauptstrecken zum elektrischen Betrieb, durch diese Kpnzentrationsbemeaung eine Förderung erfahren dürfte. Unsere elektrische Industrie dürfte also, wenn keine wirtschaftlichen und politischen Zwischenfalle eintreten, für die Folge einer besonders günstigen Entwicklung entgegengehen. Diese Hofftruiigen haben in den Kursen der in Frage kommenden Unternehmungen zweifellos schon einen gewissen Ausdruck erhalten. Die Frage der Erneuerung der großen Syndikate, die für'bie nächsten Jahre auf ber Tagesorbnung steht, hat iljre Schatten schon vorausgeworfen. Nach welcher Richtung lftn sie gelöst wird, läßt sich bei bem Wiberstreben der mächtigen Interessen, bie hier im einzelnen nach be- [riebigenber Lösung ringen, nicht Voraussagen. Jedenfalls haben bie Vorverhandlungen schon während des ganzen Jahres geschwebt, und von Zeit zu Zeit die schwierige Lage beleuchtet, der wir in dieser Beziehung entgegensehen. Es ist im Interesse unseres ganzen Wirtschaftslebens zu wünschen, daß es gelingt, die immer von neuem auftretenden Schwierigkeiten zu beheben. Wie bereits erwähnt, hat von Beginn des Jahres an ein gewisser Optimismus über die günstige Entwicklung nnfereS gesamten industriellen Lebens vorgeherrscht. Diese Stimmung ist ohne Zw-eisel vielfach zu weit gegangen, unb eS laßt sich nicht leugnen, baß von ber Mitte des Jahres an eine gewisse Zurückhaltung in der Beurteilung dieser Weiterentwicklung eintrat. Man darf der Hoffnung Raum geben, daß die Aufwärtsbewegung in unserer Industrie trotz ber verschiedenen Rückschläge weiter gehen wird, man hat sich aber bezüglich der Schnelligkeit dieses Aufstrebens der größten Zurückhaltung zu befleißigen. Wenn wir noch einen Blick auf einzelne Industriezweige werfen, so hat in der Kohlenindustrie die milde Witterung auf die Absatzverhältnisse im allgemeinen nicht günstig gewirkt. Auch hat die wachsende Zahl der außer- lyndikatlichen Zechen auf bie Konkurrenz einen nachteiligen Eindruck ausgeübt. Selbst die lebhafte Beschäftigung der Industrie hat sich nicht so stark durch Abruf von Kohlen bemerkbar gemacht, wie dies zu erwarten gewesen wäre. Erst in ber zweiten Hälfte bes Jahres ist eine Besserung zu verzeichnen. Der große Arbeiterausstand in Englano zu Anfang des Jahres wirkte auf kurze Zeit belebend auf unsere Kohlen-Ausfuhr. In ber Eisenindustrie sanden namentlich zu Anfang des Jahres eine Reihe von Preissteigerungen statt, bie eine belebende Wirkung auf den Markt dieser Werte ausübten. Die bereits erwähnten Fusionen hatten eben» alls die Aufmerksamkeit weiterer Kreise aus die Vorgänge in dieser Industrie gelenkt, und als werteres gün- tiges Moment muß die Gründung der Verkaufsvereinigung der Hochofenwerke bezeichnet werden. Man erwartet stervon eine Milderung des verderblichen Wettbewerbs unter den einzelnen Werken. Zweifellos ist dieser Zu sammenschluß durch die Not in bieier Industrie aezeiligl worden, waren doch die Preise von Mitte Mai 1908 von 76 Mk. bis Anfang 1909 auf 58—60 Mk. zurückgegangen, unb konnten sich erst allmählich bis Juli 1910 auf 63—65 Mark erholen. Die Verlängerung ber Stabei envereini- gung uno ber Grobblechevereinigung hat eben alls günstige Wirkungen geäußert. Die schwierige Lage Der ameri konischen Eisenindustrie hat mit Rückficht auf die bereits erwähnte gesunde Lage unserer Industrie im allgemeinen keinen nachhaltigen Eindruck auf unsere deutsche Eisew industrie zu machen vermocht, und schließlich hat sich auch die Aussperrung im Bauhandwerk verhältnismäßig nicht so ungünstig bei ihr bemerkbar gemacht, als man ursprüng lich befürchtete. Auch die Stahlindustrie hat sich vorherrschend in günstigem Sinne entwickelt, und wenn auch das In landgeschäft hie und da stiller war, so hat fid) doch im Auslandhandel eine etwas lebhaftere Tendenz geltend gemacht. In der Entwicklung des Kupsermarktes zeigte sich die überragende Stellung Amerikas. Die Lage dieses Marktes war fortdauernd ungünstig, aber auch hier zeigte sich daß die krisenartigen Erscheinungen nicht im Wirtschaftsleben der Union begründet sind, obwoyl zugegeben werden muß, daß der Jnlandverbrauch in Amerika durch die verminderten Materialbestellungen der Eisenbahnen stark nachlietz und daß Produktion und Konsum nicht im Einklang standen. Vielmehr machte sich auf dem Kupfermarkt eine Reaktion geltend, die aus die Auswüchse der Spekulation zurüchMühren ist. Erst von Ende Dftober an trat eine kleine Besserung ein, dank der tatfächlich durchgeführten Probuktionseinschrcmkuug der Großproduzenten und der dadurch erfolgten Abnahme ber Bestäube. Aus dem hessischen Voranschlag für \9\\. ui. Tie Staatsschuld wird sich zu Beginn des neuen Etatsjahres voraussichtlich, wie folgt, stellen: eo CT> xO eo OJ ao O CO oo 00 «o o eo •o TD «5 s> 00 *o Z 00 ao lag mit drei Prozent aus der vom 1. April 1911 ab für andere als Eisenbahnzwecke aufzunehmenden Staatsschuld (= 1011800 Mk.) auSfetzt (für werbende Anlagen, für die 1,9 Prozent anzusetzen wären, ist nichts vorgesehen^: 5. mit 10 000 Mk. Abtrag auf einen Vorschuß der Hauptstaatskasse an die Domänenverwaltung. Für Verzinsung der Staatssckiuld sind 15 187 555 Mk. 08 Pfg. eingestellt oder 254 062 Mk. 30 Pfg. mehr als 1910. Die Landeskreditkasseschuld hat ihren alten Stand von 12699 200 Ml. behalten. Da die Rückzahlungen der Kasseschelldner zu neuen Ausleilwngen verwendet werden und bei Herairziehung je5 aus solckxm Rückzahlungen in den letzten Jalrren angesammelten Betriebskapitals hierzu ausreick>en werden, ist auch diesmal weder eine Tilgung noch eine Begebung neuer Sckwldv er schreib ungeil vorgesehen. Der Zinsnibedars ist deshalb mit dem gleickxm Betrag öü jür 1910 - 47Z Mt. c^nMellt. er Md totikx vorgesehene 4920 Mk. Verwaltungskosten werden von der Landest frcbitfaffe wieder ersetzt. Die.Einnahmen erfüllen mit 1 481 440 Mk. bei der Daupt-" staatskasse — worunter 1 143 700 Mk. Zinsen von nutzbar angex- legten Aktiven der Hauptstaatskasse und 332 440 Mk. Gewinnanteil aus dem staatlichen Besitz an Aktien der Landes-Hypothekenbank bei Annahme einer Erhöhung der Dividende von 33/< Prozent auf 4 Prozent — und mit 1 271 798 Mk. 88 Pfg. bei der Staats- cknrldenkasse — worunter 100 000 Mk., 400 000 Mark unb 10 000 Mk. Abträge des Ergänzungsfonds des FamilieneigentunlZ des Grobherzoglichen Hauses, des Erneuerungsfonds Bad-Nauheimi and der Domänenverwaltung auf die ihnen vom Staat gewahrtem Darlehen. In ber Hauptabteilung XII: Pensionen, erscheinen die von der Staatskasse endgültig zu fragenben eigent-^ Lieben Zivilpensionen, d. i. die Summe aller dieser Pensionen nach Abzug der von der Hessisch-Preußischen Eisenbahugcm.in^ 'chafts-Derwaltung zum Ersatz kommenden Pensionen von Eisens babubeaalten mit 1598 900 Mk. oder 4800 Mk. weniger al5 1910, die Lehrerpensionen nach Abzug der Beiträge der Ge-^ mernden zum LelTrerpensionsfonds mit 648 940 Mk. oder 46 500 Mark mehr, der Etat über die Versorgung der Witwen und Waisew mit einem Zuschußbedarf von 971050 Mk. oder 16 650 Mk. mehr, der Etat für Kranken-, Invaliden- und Unfallversicherung mit 177 200 Mk.. oder 4800 Mk. mehr und der Etat für Fürsorge- maßnahmen für die Beamten usw. der Landgemeinden usw., staatliche Arbeiter und Kommunalsorstwarte mit 122 890 Mk oder 6700 Mk. weniger als 1910. Im ganzen ist ber Zuschußbedars um 55 464 Mk., d. i. auf 3 648 194 Ml. gestiegen. In der Hauptabteilung XIII: Verhältnis zum Reich, sind in ber Erwartung, daß es auch für 1911 gelingen wird, eint! Mehrbelastung ber Bundesstaaten an ungedeckten Matrikularbei- trägen über den Betrag von 80 Pfg. auf den Kopf der Bevölkerung! hinaus hintanzuhalten, dem bereits vorliegenden Reichsetatsentwuri entsprechend, hie Matrikularbeiträge und die U eb erweis ung en mit der glciri/en Spannung wie in 1910, also mit einer Herauszahlung an das Reich von 1025 212 Mk. eingcfteUC worden. Die Vergütungen aus ber Reichskasse a rt Verwaltungskosten der Zölle unb Reichs st euerw unb bie Gebühren für außerordentlche Amtshandlungen im Zoll-« unb Reichssteuerverkehr mußten um 92 583 Mk. niedriger veranschlagt werben. Der Abschluß der Hauptabteilung ergibt einer EinnalMesumme von 3 925 861 Mk. unb eine Ausgabesumme vo^i 5 151 474 Mk., also einen Zuschaißb^ars von 1225 613 Mk. oder 98 986 Mk. mehr als für 1910. Die schon mehrfach genannte Hauptabteilung XIII a: Ausgleichs- unb Tilgungsfonds, weist eine Abfülyrung an biefen Fonds auf von 1 728 118 Mksab batfei er am 31. Dezember 1910 Freitaq abend 4.10 Uhr. Samstag morgen 8.80 Uhr. Predigt. Samstag nachmittag 3.30 Uhr. Sabbat-Ausgang 5.25 Uhr. A oci enaoltesdienst: N/orgenS 7.10 Itbr, abends 7.00 Nbr. yToftQ-CTb, erste Raten für @ttoeitmntg der Bahn HS fe Badens hausen und Fulda, zweite und weitere Raten für Umgestaltung der Bahnhossanlagen zu Darmstadt, Auswvcl-selung der eisernen Ueberbauten der Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Mainz, Erweiterung der Bahnhöfe zu Kranich stein, Bensheim, Friedberg, Alsfeld und Nidda: 46950 Mark für Forderungen im Hochbauwesen, 100 000 Mk. für weiteren Ausbau des Waldstraßenneves — sie werden von der Domänen Verwaltung mit 4 Prozent verzinst und mit mindestens 10 Prozent getilgt — und eine dritte Rate von 301 800 Mk. aus dem Staatsanteil an den Kosten der Erhöhung und Verstärkung der Landdämme des Stockstädter und Niersteiner Systems, der Erweiterung des Hochflutprofils des Rheinstroms und der Erhöhung und Verstärkung der Land dämme des Larn- pertl)eim—Gcrnsheimer und des Herrrrs heim—Oppenheimer Systems. Kreis Schotten^ ? Kaulstos, 28. Dez. Bei der gestrigen Wasil eines Beigeordneten wurde der Gastwirt Heinrich Her- g e t III. gewählt. § Burkhards, 28. Dez. In große Aufregung wurde gestern abend unser Dorf durch einen Schornsteinbrand im Hause des Johannes Schäfer L versetzt. Es ist )ies schon der zweite Brand dieser Art. -r. Ulrichstein, 27. Dez. Ein bitterböser Tag war )er vergangene Samstag. Eisgestober und Glatteis machten ein Weiterkommen aus der Straße unmöglich. Die Telephon- und Telegrcrphenleitungen von hier aus waren nach allen Richtungen gestört. Biele Bäume sind umgebrochen. Der dritte Weihnachtsfeiertag hat uns Schnee gebracht, der stellenweise schon 3 0 cm hoch liegt. P Vom oberen Vogelsberg, 28. Dez. Der gestrige Tag war ein kritischer erster Ordnung. Heftiges Schneetreiben, verbunden mit starkem Nordost teilten sich gegen Mittag ein. Hohe Schneewehen haben ich hinter Hecken und an Rainen aufgestapelt. Der Winter- Klelnt dagtHjrattil Au§ Berlin wird gemeldet: Als am Dienstag «tob Bq Schlosser!ehrling Hamann in der Wohnung seines Vater- mit euin* Revolver spielte, löste sich plötzlich ein Schutz, die Kugel drang den, Bruder am linken Ohr so in bon Kvpf, daß er starb. Der Täl« ist aus Verzweiflung flüchtig. Das Königreich Württemberg hatte am 1. Deznw ber 1910 laut Mitteilung des Statistischen Landesamts übet 2 435 600 Einwohner. An dieser Ziffer dürste durch die endgültige Feststellung nichts erhebliches geändert werden. Infolge der anhaltenden Regengüsse in der letzten Woche sinL nach einer Meldung aus Genf die am Saleve gelegenen Dörfer Archamps, B err ier eS und Blecheins durch E r b- rutsche g ef ährdet. brechern entwendet. In London zerstörte eine Feuersbrunst gestern die Lederfabrik von Gebrüder Löonin der City. Die 500 Angestellten, die sich in dem Gebäude befanden, entkamen, mit AuSnuhi^ eines bejahrten Krüppels, der in einem Hinteren Schlag zimmer verbrannte. Durch eine Explosion eines Dynamitvorrates wuv den, wie aus Elpaso (TexaS -gemeldet wird, in einer Grube der Schmelzhütte, die ber American Smelting and Refining Com» Pany gehört, 20 Arbeiter verschüttet. Man belürdMrt daß viele getötet wurden. Märkte. la. Frautfnrt a. M. Eckweinemarktbericht vom 28. Dez, Aulgetrieben waren 699 Schweine. Dollfleischige Schweine biß zu 2 Zlr. Lebeudgew. 00.00^00'1UL Schlachtgewicht 00.00 - 00 Alt, Vollfleischige Schweine über 2 Ztr. Lebendgewicht 66.00 - 56.00 Mk., Schlachtgewicht 68.50-70 Mk. Vollfleifchiae Schweine übet 2lit Ztr. Lebettdgeiv. 64.5 >— 55.b0.Nlk., Schlackitgewtcht 68.00—70 Alk. Fett, schweine über 3 Ztr. Lebendgewicht 64.5'»—55.00 Dlk., Scklachtge,v. -8-70 Alk. Fleischige Schweine Lebendgewicht 52.00—54.00 'Ulf Schlachtgewicht 67.00—69 Mk. Sauen Lebendgewicht 00— 00 SIL Schlachtgewicht 00—00 Alk. Geschäft mittelmäßig, Ueberstand. Limburg a. d. Lahn, 28. Dez. Fruch tma rkt. Durch» schnittspreis pro Rlalter. Roter Weizen (nastautscher) 16,30 Mk, iueiuer Weizen iangebante Fremdlortel 15,80 Mk., Korn 11,00 Mk. Gerste: Fllttergerste 9,00 Nlk., Braugerste 11,25 Alk., Haier M. 7,00 Erbsen 0,00 ML Kartoffeln 5,60-6,60 ML Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 28. Dez Austrieb: Rinder 89, Kälber 132, Schale 69, Schweine 818. Tendenz: Rinder mittelmäßig, Kälber lebhaft, Schale mittel« mäßig, Schweine mittelmäßig. Preis Durch» pro 100 Pfd. ftbnitteprert Wetzlar. Dez. Die HolzfällungS- insolge der günstigen Witterung die erste Holzversteigerung, aus Au- Stadt und Land. Gießen, 29. Dezember 1910. **DerKindergartendeSGießenerFröbel- Seminars feierte dieses Jahr in Steins Garten sein erstes W e ih n a ch t s f e st. Welches Interesse der Anstalt entgegengebracht wird, zeigte der sehr zahlreiche Besuch des Festes, der den Krnoern kaum Platz für ihre Spiele frei ließ. Unter den Klängen eines flotten Marsches marschierten die Kleinen in den Saal, um die Spiele mit einem Svldatenspiel zu beginnen und mit einem Musikstück, in dem sie alle mitwirkten, zu schließen. Darauf erzählte die Leiterin des Kindergartens in leicht faßlicher, dem Kindergemüt angepaßter Art die Weihnachtsgeschichte und zog bann mit den Kindern unter dem Gesang eines Weihnachts- licdes in den Nebenfaal, wo inzwischen die Lichter des Christbaums angezündet worden waren, und wo die Arbeiten der Kinder und der jungen Mädchen, die in dem Seminar ihre Ausbildung erhalten, ausgestellt waren. Hatte man sich bei der Feier mit und an den Kindern gefreut, so konnte man hier den Fleiß und die Geschicklichkeit der Kleinen sowohl als auch der jungen Mädchen bewundern. Der ganze Baumschmuck und niedliche Geschenke für die Mütter waren Erzeugnisse der Kinder; die Arbeiten der Mädchen bestanden in Kiirderwäsche, Kinderkleidchen, an» gekleideten Puppen, Stofftieren usw., die alle durchweg Ichön und sauber ausgeführt waren. Besonders bemerkenswert waren die aus sonst wertlosen Abfällen hergestellten Sachen, und allgemeinen Beifall sanden eine Schneewittchen- stube mit den sieben Zwergen, ein Kaufladen mit Obst, iGemüse und Gebäck, alles aus Ton geknetet und entsprechend angemalt, sowie ein Rotkäppchen mit dem Wolf. M Rassenverbesserung des Vogelsberger ÄiindeS. Der Versuch, den der Landwirtschaftskammer-Auß. schuß für Oberhessen gemacht hat, das Vogelsberger Rind durch Kreuzung mit rotem Frankenvieh zu verbessern, ist von Erfolg gekrönt gewesen. Man hat in Heuchelheim b. Gießen und in Busenborn Frankenbullen eingestellt und die von diesen mit Vogelsberger Rindern erzielten Kalber zeigen ein weit größeres Gewicht als die von rein Vogelsberger Zucht, und sind in Farbe und Form befriedigend ausgefallen. Die befürchteten Schwierigkeiten beim Kalben sind nicht eingetreten. ES bleibt nur noch abzuwarten, wie sich das erzielte Jung» vieh zur weiteren Zucht entwickeln wird. Erfüllen sich die Hoffnungen, die erfahrene Fachleute auf diefe Kreuzung von Haufe auS fetzen, so werden wir mit der Zeit über einen heimischen Viehschlag verfügen, der auch den Ansprüchen betreffs einer ausreichenden FleischprodukUon entsprechen würde, was bisher nicht der Fall war. Landkreis Gießers r. Londvrs, 28. Dez. In tiefe Trauer wurde die Familie des Landwirts Friedr. Auman n versetzt. Das etwa 1/2 Jahre alte Söhnchen fiel am ersten Feiertag in einen Topf voll kvchenden Wassers und verbrannte sich derart, daß es trotz sofortiger ärztlicher Hilfe heute morgen starb. * k. Lang d, 27. Dez. Noch rechtzeitig hat sich der Himmel besonnen und Dorf und Felo mit einer weißen Decke eingehüllt. Seit der Nacht vom 2. zum 3. Feiertag schneites sehr heftig. ch. Eb erstadt (Kr. Gießen), 28. Dez. Gestern abend fand im Saale des Gasthauses Buß die Weihnachtsfeier des Gesangvereins Liederkranz statt. Der Verein, der seine Gründung der Anregung des früheren Ortsgeistlichen, des vor drei Jahren in Gießen verstorbenen Kirchenrates Cellarius, verdankt, blickt auf ein öüjähriges Bestehen zurück. Das Programm zur gestrigen Feier war schön zusammengestellt und man kam zu der Ueberzeuaung, daß auch in einem ländlichen Verein treffliches geleistet werden kann. Pfarrer Kappess er hielt die Festrede; Frl. Marie Alles, Frl. Emma Vorbach, grl. Emma Balser, Frl Ottilie Müller und Frl. Mathilde Görlach trugen durch poetische, teils gesangliche Vorträge zur Verherrlichung der Feier bei. Erwähnt sei, daß durch die Verlosung mancher Teilnehmer mit einem hübschen Gewinngegenstand erfreut wurde. — Am ersten Feiertag abend wurde in unserer Kirche ein liturgischer Gottesdienst abgehalten. Wie all» jährlich wurde von den Kindern ein Festspiel zur Aufführung gebracht. Die Bedürftigen unserer Gemeinde, ebenso die Schuljugend erhielten Geschenke. Die Mittel hierzu werden der „Görlach-Grieb-Stistung" entnommen, öie ausschließlich zu diesem Zwecke von den vor etwa dreißig Jahren verstorbenen Spendern errichtet wurde. a. Hungen, 28. Dez. Heute früh entgleisten auf der Strecke Friedberg-Hungen in der Nähe von Bellersheim zwei Leerwagen eines Güterzuges. Die dadurch entstandene Verkehrsstörung konnte zwar bald beseitigt werden und hatte weiter keine schlimmen Folgen, nur erhielten die in der Richtung nach Laubach weiterführenden Passagiere den Anschluß zu dem Frühzug nicht mehr und mußten bis nachmittags 3 Uhr in Hungen den Abgang des nächsten ZugeS ab warten. Kreis Lauterbach. --- Lauterbach, 28. D^. Nachdem die hiesige Ge- yend mehrere Wochen von Einbrechern verschont geb.Leben ijt, sind in der Nacht vom 27. auf 28. d. Mts wieder verschiedene Einbruchsdieb st ähle vorgekommen. So wurden in der im Steinigsgrund bei Lauterbach gelegenen Schlosserschen Tuchwalkerei mittelst Einsteigen durch ein Fenster aus einer Tischschublade 12 Mk. entwendet. Auch zwei Hühner hatten die Einbrecher mitgenommen, diese wurden aber noch in derselben Nacht von Der benachrichtigten Gendarmerie in der Nähe des Tatorts toi ber gefunden. Das eine Huhn toar durch Erwürgen getötet, lvährend das andere stth nach einiger Zeit wieder erholte. Die Täter sind anscheinend von der Abwesenheit des Besitzers unterrichtet gewesen, denn als er um 10 Uhr abends von Lauterbach zurückkehrte, war der Diebstahl bereits aus- gesührt. Auch die Bahnhofsgebäude von Blitzen- rob, Frisch Vorn, EisenVach, Zkixseld Und Herbstein wurden von den Einbrechern beimgesucht. Da sie kein Bargeld vorsanden, begnügten sie sich mit dem Erbrechen und Durchsuchen von Kisten usw., ohne eine Beute zu erlangen. Sämtliche Einbrüche wurden nach den zurück- gelassenen Fußspuren von zwei Tätern auSgesührt, die die ganze Nacht tätig gewesen sein müssen, denn in dem Bahnhofsgebäude zu Herbstein wurde noch gegen 5 Uhr früh Licht bemerkt. Den Bemühungen der Gendarmerie ist es gelungen, einen vermutlichen Täter noch an demselben Tage zu verhaften. Er wurde in daS diesige Amtsgerirhtsgesängnis eingeliefert. Der Verhaftete ist der angebliche 23jährige Glasbläser Josef Förster aus Breslau und bat die Diebstähle bereits eingestanden. Er war am Abeno des 27. in der Wirtschaft des Beigeordneten Möller in Blitzenrod eingekehrt und von diesem der Gendarmerie als mutmaßlicher Täter genau beschrieben worden. Nachdem die Gendarmerie im Lause des Vormittags auf den verschiedenen Bahnhöfen die Diebstähle festgestellt hatte, fuhr sie um 2.17 Uhr nachmittags von Eisenbach nach Lauterbach zurück. In einem Abteil 4. Klasse entdeckte sie einen Mann, dessen Signalement und Kleidung genau nach den Beschreibungen des Beigeordneten Möller paßte. Auf der Station Lauterbach (Alt) wollte sich der Täter eine Karte nach Fulda lösen, wurde aber hrer von ber Gendarmerie verhaftet, wobei er den Versuch machte, aus^ureißen. In seinem Besitz befanden sich das gestohlene Geld sowie alle Arten von Einbruchswerkzeugen und ein Revolver, den er an einer Schnur umgehängt hatte; außerdem verschiedene Gegenstände, darunter eine neue Taschenuhr, die zweifellos von anderen Diebstählen verrührten. Allem Anschein nach hat die Gendarmerie in Dem Täter einen guten Fang gemacht und man bat es mit einem berüchtigten Änbrecher zu tun, der, nach oem umgehängten Revolver zu beurteilen, fein Menschenleben verschont hatte. Kreis Alsfeld. A AuS dem Kreise Alsfeld, 28. Dez. Eine sehr zeitgemäße Polizeiverordnung erläßt soeben das Kreisamt. Sie betrisst den Besuch von Wirts- häusernund öffentlichen Tanzbelustigungen durch jugendliche Pers o.nen. Hiernach ist Personen unter 16 Jahren der Besuch von Wirtshäusern und öffentlichen Tanzbelustigungen ohne Begleitung iyrer Eltern oder deren Stellvertreter, wie Vormünder und Pflegeeltern, untersagt. Die Fürsorge für unsere Jugend nach Entlassung aus oer Schule beschäftigt gegenwärtig alle Volksfreunde und Volkserzieher. Man sucht nach Mitteln, um die Lücke, die in der jugendlichen Fürsorge um genanntes Lebensalter klafft, wirksam auszufüllen. Dient der Kamps gegen die Schundliteratur dazu, in geistiger Hinsicht einen Hebel anzusetzen, so ist genannte Polizewerordnung ohne alle Zweisel ein Mittel baui, unsere Jugend in erster Linie von körperlichen Schäoen zu bewahren, mit denen aber stets auch geistige verbunden sind. Die Hauptsache bei dieser, ber Volks Wohlfahrt bienenden Anordnung bleibt nun ihre Ausführung. x Ohmes, 28. Dez. Unser neues Schulhaus ist jetzt int Rohbau vollendet. Die Einweihung soll im 'Juli 1911 erfolgen. <ßerid)ßiaaL ^Mannheim, 27. Dez. (Die geänderten „Gänseit ßch e n".) Nach Ibjähriger tadelloser Dienstzeit im 14. bad. Armeekorps will der Feldwebel X. dem militärischen Leben Valet sagen und er bewirbt sich deshalb um eine Stelle bei der Post. Er fügt dem Bewerbungsschreiben seine Militärpapiere bei, aus denen zu ersehen ist, daß er bisher keine Strafen erlitten hat. Und doch war einstmals vor langen Jahren noch vor seinem Eintritt beim Militär etwas passiert, wofür er gerichtlich bestraft worden war. Er war knapp 17 Jahre alt, Lehrling in einem Kolonialwarengeschäft und hatte sich damals aus dem Warenlager seines Prinzipals öfters Zigarren angeeignet. Es mögen vielleicht nur wenige gewesen sein, denn solch junge Menschen inb ja noch keine starken Raucher; aber gleichviel, er hatte sich eines Diebstahls schuldig gemacht und wurde dafür mit 4 Wochen Gefängnis bestraft. Später beim Militär hatte er als Feldwebel die Stammrolle seiner Kompagnie zu führen. Als er das Register übernahm, fand er bei seinem Namen ein paar " (sogenannte! Gänsefüßchen) bezeichnet, was soviel wie unbestraft zu bedeuten bat. Unser Feldwebel hat in der Annahme, daß die alte Geschichte aus seiner Lehrlingszeit beim Militär nicht bekannt geworden ist, keinen Anlaß, an dieser Signatur in der Stammrolle etwas zu äitbern unb nimmt naturgemäß auch keinen Anstand, als einmal angeordnet wird, anstelle ber Strickieläsen das Wort „keine" ZU setzen, dies bei allen Namen, also auch bei dem feinigen zu tun. Das aber sollte zu sehr unliebsamen Weiterungen führen, denn als nun die Postbehörde bei der Heimatsbehörde des Feldwebels vorschriftsmäßig Erkundigungen einzog, erfuhr sie seine frühere Bestrafung, von der aber in den Militärpapieren nichts verzeiclmeti war. Die Sache wurde untersucht und bie Folge war eine Anklage siegen ihn wegen Urkundenfälschunsi. Das Kriegsgericht nahm ledoch an, daß der Feldwebel der Sachlage nach ganz korrekt gehandelt habe und sprach ihn frei. Der Gericlstsherr hielt sich zwar verpflichtet, Berufung einzulegen, das Oberkriegsgericht gelangte aber gleichfalls zu. einem Freispruch. och,-- Vollfleischige, auSaemallete, höchsten von-blsvon-bt- Schlachtwertez, höchstens 6 Jahre alt 48—60 86—87 Junge, fleischige, nicht auSgemd|iete und ältere ausgemästete...... 44—47 84—86 Port kann jetzt beginnen. Kreis = Wißmar, 28. arbeiten wurden diesmal ehr gefördert. Schon winkt T-z m. önrometer aui 0® reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit . Windrichtung Windstärke t|4L e.l-VI 191.300/1200 8 9 8 57. V'/, 6 11 6«/a 6 97. 5 8 11 6"/Te 67, 10 5 8 Dresdner Bankverein . Eiseiibahn-Stentrn-Bl. . Franks. pypoiyet.-Bank k Hyp.-Klrd.-B. M. 161.20 212.20 167.40 102.- 122.30 130.10 9 7' 10 8 do. bi. IM 6.83 9 b7. 96.90 89.70 994)0 99.nO 99.50 100.20 91.40 91-40 Brest. DiSkonlobank Mk. 600/1200 Commerz, u. DiSloalo-Bank . . Laiuisladler Bank . . M. 1000 Bank |. Handeln. Industrie) Deutsche Bl. 6J-X M. 600/1200 l£f|clt.« u. Wechselb. Alt. 100 236.50 135.— 134.75 211.- 105 20 167.50 124 60 138.9u 200 — Ryeln. ttreditbl. M. 600/1000/1200 Sihetn. Hyp.-Bank M. 600/1200 Wurttdg. Bankanstalt BereiuSdant bo. be. bo. bo. 13 9 67, 67, 6 6 67, bo. bo. bo. Tiskonto.Gesellschaft SW. 600,1200 Dre-dner Bank . . M. 600/1200 Bank-Aktien. NeichSbank . . . M. 1000/3000 Frankfurter Bank . . M. 1000 Badische Bank . . . Dir. 100 Psälzische Bank . . . Preug. Bodenkreditbank be. Hyp.-iklkt.-Bk. M. 600/1200 Dayr. Hyp.-u. Wechselbk. s.fl. 500 Berliner HandelSg. M. 500/1000 Hyp.-Bt. Lit. A 1><. 1000 bo. Vit. B HL 1000 4 Berl. Hyp.-Dk. (vr. Pommx., abgest. 80°/, 3*/t do. bo. abgest. 80’/, 4 Frl. Hyp.-Bk. Ser. 14..... * 16 u. 17 mit. 1910 "37Hk. HyP.'Bk. Ser. 19..... 37, bo. bo. Kommunal Ser. 1 unk. 1910 4 Frt. Hyp.-ftred -Ber. ©.15-19,21-27,31,34,85-39, 42 4 be. bi. S. 40 u. 41 unk. b. 1910 . 4 bo. bo S. 43 unk. b. 1913 . . . 4 bi. bo. S. 46 lünbb. ab 1908 . . 4 bo. bo. S. 47....... 3'/4 bo. bo. S. 44 unk. b. 1913 . . . 37, bo. bo. S. 28-30, 32 (tUgb.) . . . 31/, bo. bo. S. 45 (tllgb.)..... 47, Lanbw. Kreditbank Psanbbr. T-V . • 4 bo üanbiö. Kreditbant Ult. D-J . . . 4 do. do. Ult. N-P ..... 4 Vandw. Krrbitbank Pfdbr. Lit. Q-S . . 4 Hambg.Hyp.-Bt. S. 141-oSOkündd.av 1905 4 bo. bo. S. 341-400 unk. b.1910 4 bo. bo. S. 401-470 unk. b. 1913 37,Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1 —190 u. 301-310 31/, do. do. Ser.311-350 unk. b. 1913 47, Mecklb. Hyp. 1L Wbk. Ser. 1 veri. 412 31/, bo. bo. Ser. 3 abgest...... 31/, bo. bo. Ser. 2 u. 3 lünbb. ab 1905 4 4 4 4 37, 37, 37. 37, Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 ... do. bo. Ser. 6 . . . . bo. bo. ^>er. 7 lünbb. ab 1901 bi. bo. Ser. 8 unk. v. 1911 bo. bo. Ser. 9 bo. bo. be. bo. abgest..... bo. lünbb. ab 1905 . bo. lünbb. ab 1907 bo. Ser. 10 . 4 37, 4 67, 4 4 4 4 4 3/4 3% 37, 47, 4 3 37, 67, 37, 4 4 4 4 Preug do. do. bo. bo. bo. bo. da bo. bo. be. be. bo. 6Dp.t»tt,n.*tu.8!^QU|80./iebg Hyp B. Zf*. lünbb. ab 1905 . bo. bo........ Psbbr. Bk. G. 18 lünbb.ab. 1908 bo. S. 19 unk. b. 1909 bo. S. 22 unk. b. 1912 bo. S 25 unk. b. 1914 bo. S. 27 unl. b. 1915 bo. S. 23 unk. b. 1912 da. S. .6 unk. b. 1914 bo. S. 17 u. S. 18 . bo. S. 24 unl. b. 1912 Ä11 ein. Hyp. Mamiyeim lünbb. ab 190- bo. bo. bo. lünbb. ab 1907 bo. bo....... . . do. bo. unl. b. 1914 . . . bo. bo Kommunal..... Wests, vdkr. Hyp. (Stötiiy S. I u. 2 . . bv. bo. bo. Ser. 5 unk. b. 1909 do. bi. bo. Ser. b unk. b. 1911 be.bt.be. Ser. 7 uaf. b. 1913 91.40 92.50 99.20 99.jO 99.80 99.30 100.10 93.6i j 91.50 91.50 97.^0 86- 86.- 86.- 141.99 99 — 99.25 90 50 90 50 jl5- 90 - 3 — 99.- 99.— 99.— 99.- 99.10 91.— 91- 91.- 93.— 97.— 89.-0 99 - 94.30 98.80 98.80 99.30 99.20 99.30 93.30 93.30 90.40 91 1 • 99.30 99.30 90 30 90.30 9b .50 98.80 98.8* 98.80 99.20 37, Westd. Bskr. Hyp. (ftdlh) e.ö lünbb. l90.) 37, do. do. so. Her. 4 lünbb. I9u6 4 Südb. Boden Kr.S.53u. 54 kündb. 19u6 37, be. bis incl. Ser. d2 . . Staatl. oder vrov inzi al-garant, 4 Hess. LaudeS-Hyp. Bank Ser 12—13 . n. 14-15 . 37, be. be. Ser.I — V unk 1909 4 bi. bo. Rom. ObL S. 5—6 . u. 7—8 . 37, do. bo. Kommunal Ser In.II unk. 1909 37, Wastauifche Uanocsv. Vn. F. ü. H. K. u. L. 37, do. 00. , 1L N. P. . . 37, Casseler Lanies-Crebuansi. unk. . . , "90.50 9 .50 100.30 92.10 100.70 lOu.90 »1 90 100.70 100.90 91.9o 94.50 94.50 95.- Direrse Obligationen» 4 BuderuS r. 103....... 47, Atsch. Uuzemo. conv...... 47, do. t. 102..... 47, Ctseub. Slcntendank...... t le. be. ...... 47, Eisenwerke 1‘oilar r. 102 .... 47, Cietir. acrl poinoucg r. 103 . , . 4 A. Atlant Acicycai...... 4 Franleu-Allee, gacant. 0. Frankfurt . 4 Franks. .yo| r. 10a..... 4 Neue Boden r. 102..... 87, do. bi. c. 101 ..... 4°/, Ung. Volalbahn Serie J r. 105 . 4% do. do. Serie II r. 102 . 99.- 102*- 102 50 H9.60 101.50 102.50 98*70 9^.- 95.90 89 5 / Verzinsliche Lote« 4 Badische Prämien Serie II . . Dir. 100 a Donau-rtteguitcrung . . . . B. fl. 1U0 37,Goiyaer ipcauu Pfandbr. I . . Dir. 100 37, do. do. H . Dir. 100 3 Hamburger e. 1866 .... Dir. oO 3 ^)vuati0tiche K^mm. v. 1871 . . lOv j1/,$toiH-2)iinoe«. Brauerei Binding. w Henninger. w do. Pk. All. , Kempfs . . e Llalnzer Akt. e otetlenmeyer , eirtiRVOe«.) , Werger . . ^euients. Karlstadt Uqtrn. Bad. AUilltt „ BletU.Stlb.Br. „ GrieSh. Aieklr. „ Albert . . . Dl. Ali. Lelegraph tltlll. Bose Borj. E Allgem. Berlin , Lai,meyer . . , Schubert w S»em. dt Halske , Untern. Zurich Farbwerke pochst. KunitfeideFfLa.M. Masch. Kleyer. . „ Grtyner . . „ Fav.üt.Schleich. Hainv..Am.-Pdlft. Nardd. Lloyd . . Steaua Aom.Petr. rtriiiM tztirle. 137.90 103 40 184.80 1-9.- I3o.7ö 123.50 206 - 116.- 193.— <5.- 129.DU 508.90 122.75 512*- 128.20 263.90 110. - 156.— 248.- 539.75 98.- 433.— 26..- 143...0 129^60 Bltesendach Bcrgw. , vorz. Alu Bochumer wug Buderus Eisen >aotii.iroia Bergd. 4/L L'ujcmb. vg.o. -Lleltr.^tchlu.uraft «ckschivetier Bergw. oayou ^»annsiaot , Borz.AlL Ge.senklrch. orgio. Zarpener , ^-asper Eiseniv. . ycUuiwoc Zement piozcma Bcrg.o. ^osch. «lieiuu. ^umvolo ^»asch. . cauraymte. . . ^,aiicu Bergoau. Mülheimer Bicgw. -tirdd. LioUlauim. L-vtrichies.ir.-Znd. Pyonii vergw. Äthe»u-ittals.«Bglv. ttthettL «lÄyhvttl€ diuDtd u/ientan . schlei. Berg-Zink Wegelin L ^ubner Wesieregclu Alkali , Barz. Alt. 221.25 H4.40 328.10 2d '.25 135.50 1^3 25 192.75 195.10 2.10.— 185.— 169.10 117.— 291*50 136— 109.71 116.- 190.60 157.- 94.50 241.80 324.75 163.201 200.4^ 230 JO 230.60 104.2<