m. 502 Erscheint tügNch mit Ausnahme der Sonntag». Die „Sietzener ZatnillendlStter" werden dem ^Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kretsblatt für de« Kreis tieften“ zweimal wöchentlich. Die „takbwirtfchastllchrn Stlt- ftagen" erscheinen monatlich zweimal. Drittes Via« 160. Jahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Zamtag, 24. Dezember 1910 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwersitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: s-^51. Redaktwn:d^N2. Tel.-Adr.:AnzeigerGießem Der Gesetzentwurf über den Erwerb und vertust der Staatsangehörigkeit. Aus Berlin wird uns geschrieben: Der Entwurf über den Erwerb und Verlust der Staats- angehörigrett ift jetzt soweit fertiggestellt, daß er voraussichtlich noch nn Januar dem Bundesrat wird zugehen können. Wie der Reicl-slanzler bei der Haushaltsberatung im Reichstage bereits erwal)nt hatte, gehört dieser Entwurf zu den Vorlagen, die der Reichstag vor dm Reuwahlen noch erledigen soll. Die Vorarbeiten zu dem Entwu^ haben sich jahrelang hingezogen, da die Meinung sv er s ch l ed e n h e i t e n in gewissen Fragen zwisck^en dem A u s w a r t r g e n A m t e und der Heeresverwaltung zu große waren. Es ist schließlich gelungen, die Bedenken der Heeres- venvaltung zu beseitigen und einen Mittelweg zu finden, der sowohl der Heeresverwaltung als auch dem Ausländsdeutschen entgegenkommt. Die schwierigste Frage war die Regelung der Dienst- bet den Ausländsdeutschen, lvährend die übrigen staatsrechtlichen Fragen größeren Schwierigkeiten kaum begegnen. Bekanntlich verliert ein Auslandsdeutscher zurzeit feine Staatsangehörigkeit, wenn er länger als 10 Jahre keine Eintragungen m eine der deutschen Konfulatsmatrikel bewirkt hat. Nach dem neuen Gesetz sollen diese Eintragungen in Zukunft fortfallen und ein Auslandsdeattscher seine Staatsangehörigkeit ohne seinen Willen überhaupt nicht melyc verlieren. Die Wiedererwerbung der deutschen Staatsangehörigkeit von ehemaligen Deutschen, die sich nach ihrer Auswanderung aus der deutschen Heimat im Auslande hatten naturalisieren lassen, wurd hurd) den neuen Entwurf wesentlich erleichtert. Gerade dieser Punkt hat bei den Vorarbeiten zu diesem Entwürfe besondere Schwierigkeiten ge- mod)t, weil naturgemäß die Dienstpflicht der männlichen Nachkommen früherer Deutschen, die einer anderen Nationalität beigetreten waren und die nunmehr die deutsche Staatsangehörigkeit wieder zurückerwerben wollten, geregelt werden mußte. Betreffs dieser Nachkommen wird bestimmt, daß sie ihre militärische Dienst- hslicht nur abzuleisten haben, wenn sie beim Wiedererwerb der deutschen Staatsangehörigkeit das 20. Lebensjahr nicht erreicht haben. Für die übrigen Ausländsdeutschen besteht die Verpflichtung, sich den Bestrebungen über die Ableistung der militärischen Dienstpflicht -u unterwerfen, wenn sie vor dem 20. Lebensjahr ins Ausland gegangen sind und die deutsche Staatsangehörigkeit für die Zukunft nicht verlieren wollen. Da die Ableistung der Dienstpflicht für die Ausländsdeutschen in den meisten Fällen mit größeren Schwierigkeiten verknüpft ist, so bestimmt der Entwurf, daß alle Härten vermieden werden sollen, toeil die Ableistung der Dienstpflicht für die Auslandsdeutsckien unter den gleichen Bedingungen wie im Jnlande die Interesse des Deutschtums im Auslande nicht heben wird und eine Massen- flucht aus dem deutschen Staatsverbande herbeiführen könnte. Den Ausländsdeutschen wird also in weitestem Maße entgegen- gelommen werden. Für alle Deutschen, die dauernd Aufenthalt in Auslände genommen haben oder die wenigstens für viele Jahre im Auslande zu bleiben gedenken, wird bestimmt, daß sie die ärztlichen ^Untersuchungen auf Tauglichkeit ohne größere Mühen bewerkstelligen lassen können. Sollten Zweifel an der Richtigkeit der ärztlichen Untersuchung bestehen, so würde der Ausländsdeutsche nur verpflichtet sein, sich am Orte eines deutschen Konsulats nochmals untersuchen zu lassen. Eine Stellung zur ärztlichen Untersuchung in der Heimat fällt fort. Für die militärtauglichen Ausländsdeutschen soll nur der einmal gesetzliche Militärdienst ein- tzeien, während alle in der Heimat üblichen Reserve- und Landwehrübungen für die Ausländsdeutschen in Fortfall kommen, so lange sie sich im Ausland befinden. Die Ableistung der Dienstpflicht soll, wenn irgend möglich, in den deutschen Kolonien erfolgen, soweit diese eine weiße Säwhtruppe haben. Für die Ausländsdeutschen in Ostasien käme also Kiautschou, für die Ausländsdeutschen m Südafrika und in Südamerika Deutsch-Südwest-Afrika in Betracht. Der Transport der militärpflichtigen Ausländsdeutschen zur Ableistung ihrer Dienstpflicht in den Kolonien oder m der Heimat soll auf Kosten des Reichs erfolgen. Die Aushebung zum Militärdienst wird auf wesentlich anderen.Grundlagen beruhen, als in der Heimat, vor allem soll eine Befreiung vom Militärdienst eintreten, wenn wirtschaftliche Maßnahmen dies als unbedingt notwendig bedingen. Ist z. B. ein Auslandsdeutsck)er Besitzer einer Farm in Südamerika und seine Anwesenheit auf der Farm unbedingt notwendig, oder würde der Zwang ihn zum Militärdienst heranziehen, seine wirtschaftliche Existenz auf das ernsteste gefährden, so würde dieser Grund hinreichend fein, ihn vom Militärdienst zu befreien. Der Grundgedanke des Entwurfes ist also folgender: 'Der Ausländsdeutsche verliert gegen seinen Willen die deutsche Staatsangehörigkeit nicht und genießt überall den vollen Schutz des -Reichs. Als Aequivalent verpflichtet er sich dem Reiche gegenüber, feine gesetzliche Militärdienstpflicht abzuleisten, wenn nicht ganz wichtige Gründe einer solchen Ableistung entgegen» stehen. Für den Mobilmachungsfall wird man im allgemeinen auf die Einziehung zur Fahne für die Ausländsdeutschen, sofern sie sich im Ausland befinden, verzichten müssen, doch ist jeder Ausländsdeutsche, der sich im Falle einer Mobilmachung in der Heimat befindet, verpflichtet, sich der Fahne zu stellen, das gleiche 'gilt für alle Ausländsdeutschen, die sich im Falle einer Mobilmachung in einer deutschen Kolonie befinden. Die Grurchzüge des Entwurfes sind von den Bundesregierungenf gebilligt worden, so daß der Verabscksiedung des Entwurfes im Bundesrat keine Schwierigkeiten mehr ent gegen stehen. Berühmte Spionage-Prozesse. Der Prozeß gegen die beiden englischen Spione Trench und Brandon vor dem Reichsgericht, die mit verhältnismäßig milder Strafe davongekommen find, erregt mit Recht das größte Aufsehen, da er die Anstrengungen Englands dartut, die deutschen Perteidigungswerke auszuspionieren. Wie uns von militärischer Seite geschrieben wird, find derartige großzügige Spionageunternehmungen glücklicherweise selten oder |ie werden selten entdeckt. Sicher ist, daß wirklich große Spionageprozesse in allen Ländern zu den größten Seltenheiten gehören. In Deutschland fiel der letzte große Spionageprozeß in das Jahr 1886, wo der deutsche Hauptmann Hönsch, der Pole Kratschewski und der dänische Offizier Sar au von dem Reichsgericht zu sehr schweren Freiheitsstrafen verurteilt wurden, weil sie militärische Geheimnisse an Frankreich zu verkaufen versucht hatten. Frankreich selbst hat mehrere derartige Prozesse aufzuweisen. Im Jahre 1885 erregte der Prozeß gegen zwei italienische Spione Minardi das größte Aussehen und führte zu dem Gesetz vom 18. April 1886, in dem die notwendigen Vorbeugungen und Abschreckiinasmaß- regeln getroffen wurden. Das Gesetz führt den Titel: „Loi, Qui stablit les psnalitös contre i’efpionage". Der zweite große Prozeß, der in dasselbe Gebiet fällt, hat nicht nur Frankreich in seinen tiefsten Grundsätzen erschüttert, sondern hat die ganze Welt erregt. Es handelt sich um den bekannten Prozeß gegen den damaligen Hauptmann D. r e y s u s. Die sogenannte „Dreysus-Asfäre", die späterbin mit der Rehabilitierung des angeblichen Verräters und seiner Beförderung zum Major abschloß, ist auch heute in Frankreich noch nicht ganz überwunden. Rußlano hat nach der ganzen Veranlagung seiner Beamten des öfteren Verratsaffären aufzuweisen, weil die Beamten zum Teil käuflich sind. Unter allen diesen Prozessen, die wie die großen Diebereien der Generäle und anderen Offiziere als notwendiges Uebel geduldig ertragen werden, ragt der Prozeß gegen den Obersten Grimm durch die unglaubliche Dreistigkeit der Verbrecher hervor. England hat auch mehrfach gegen Spione Abwehrmaßregeln ergreifen müssen. Kein Land wird davon verschont, uno es ist nur die Frage, ob die Sicherheitsmaßnahmen groß genug sind, um die Spionage einzuschränken. Zu den berühmtesten .Spionageprozessen Englands gehört der gegen La - v oissier und Genossen vom Jahre 1887. Es handelte sich dabei um Auskundschaftung von Seebefestigungen. Die Spionage war Unter ganz raffinierten Umständen vorgenommen worden. England versuchte sich zwei Jahre später durch das „£fficial Secrets Act" gegen die Wiederholung derartiger Vorgänge zu schützen. Die Sätze können zwar abschreckend wirken, können aber nicht Schutzmauern bauen. Darum werden die Staaten immer über die Kriegsmacht der anderen Staaten unterrichtet fein. Dafür sorgen schon die Militärattaches, die im gewissen Sinne privilegierte Kundschafter darstellen. $ür 90 Millionen Mark Nindcrspielzeug nimmt in diesem Jahre das Ausland diesem Zweige der deutschen Industrie ab. In den ersten elf Monaten dieses Jahres betrug die Ausfuhr bereits 78,7 Mill. Mark, und da sie im November allein 11,4 Mill, betrug, wird die Jahresausfuhr den Wert von 00 Mill. Mark erreichen; denn auch in her ersten Hälfte des Dezembers ist die Ausfuhr frmn Kinderspielzeug und Christbarunschmuck von den Hauptstätten dieser Industrie Berlin, Nürirberg und Thüringen noch sehr erheblich. ^Weihnachten ist daI Fest des Schenken". Nur deshalb zu kaufen,, um wieder zu verschenken, ist zwar volkswirtschaftlich ein etwas anfechtbares Gebaren, und gewiß wird um Weihnachten allerwärts viel Geld nutzlos ausgegeben. An der Aussuhrziffer für Spielwaren aber sieht man, daß die Kleinen in aller Welt doch auch ein nationalökonomisches Wertobjekt sind. Sie find Abnehmer en gros. Fast ein Viertel unserer gesamten Spielwarenausfuhr geht nach England und von dort über die Meere in die englischen Kolonien. Die kleine Miß liebt ihre deutsche Puppe nicht weniger, als ihr Bruder Bobby sein aus Deutschland stammendes Schaukelpferd. Frankreich wird durch seinen Nationalstolz nicht behindert, der zweitgrößte Abnehmer deutscher Spielwaren zu sein. Tann folgen hie Niederlande, Oesterreich- Ungarn und Italien her Reihe nach. Die von Deutschland hauptsächlich ausgegangene Sitte des Schenkens am Wei- nachtsfest hat sich allmählich über hie ganze Erde verbreitet und rückwirkend hem deutschen Markte nicht unwesentliche Vorteile gebracht. ' Ans Stadt nnd Gießen, 24. Dezember 1910. • • Veränderungen im 18. Arm eekorpS. Zu Bats.-Kommandeuren ernannt: Hildenbrand, Major beim Stabe des 1. Nassau. Jnf.-Negts. Nr. 87. — Zum Komp.-Chef ernannt, unter Beförderung zum Hauptmann, vorläufig ohne Patent: Schreiber, charakteris. Hauptmann im 5. Großherzogl. Hess. Jnf.-Regt. 9h:. 168. — Versetzt die Oberlts.: Wegener im 5. Westfäl, Jnf.-Regt. Nr. 53, mit Patent vom 18. Mai 1905 in das 1. Nassau. Jnf.-Negt. Nr. 87, v. Hirschfeld im 1. Hannov. Jnf.-Negt. Nr. 74, in das 1. Nassau. Jnf.-Regt. Nr. 87, v. Nathusius im Inf -Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großherzogl. Hess.) Nr. 116, in das 9. Lothring. Jnf.-Negt. Nr. 173, v. Lichtenberg im Jnf.-Leibregt. Großherzogin (3. Großherzogl. Hess.) Nr. 117, in das Jnf.-Negt. von Manstein (Schleswig) Nr. 84. — Zum Eskadr.-Chef ernannt, unter Beförderung zum Rittmeister, vorläufig ohne Patent: Oberlt. Graf v. Königsmarck im Garde-Drag.-Negt. (1. Großherzogl. Hess.) Nr. 23, unter Versetzung in das Leid-Drag.-Regt. (2. Großherzogl. Hess.) 9h\ 24. — v. Grabow, Hcmptrn. und Battr.-Chef im 1. Nassau. Feldart.-Regt. Nr. 27 Gramen, zum Stabe des Feldart.-Regts. von Holtzendorff (1. Rhein.) Nr. 8 versetzt, Krüger, Hauptm. im 1. Nassau. Feldart.- Negt. Nr. 27 Oranien, zum Battr. Chef ernannt, v. Griesheim, Major beim Stabe des 2. Großherzogl. Hess. Feldart.-Negts. Nr. 61, zum Abteil.-Kommandeur ernannt, Moeller, Hauptm. und Battr.-Chef im 2. Hannov. FKd- art.-Regt. Nr. 26, zum Stabe des 2. Großherzogl. Hess. Feldart.-Regts. Nr. 61 versetzt, Tamm, Lt. im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großherzogl. Hess.) Nr. 116, scheidet am 7. Januar aus dem Heere aus und wird mit dem 8. Januar 1911 in der Schutztruppe für Kamerun angestetlt. — Befördert zu Lts.: Tül ff im Feldart.-Negt. General-Feld- zeugmeister (1. Brandenburg.) Nr. 3, Jungeblodt im 1. 9hiffau. Feldart.-Regt. Nr. 27 Oranien — Der Abschied bewilligt: dem Oberlt. Schmidt im 5. Großherzogl. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168; diesem unter Verleihung des Charakters als Hauptm., dem Major Frhr. v. Schauroth beim Stabe des Garde-Drag.-Negts. (1. Großherzogl. Hess.) Nr. 23, dem Hauptmann und Koiiip.-Chef Beck im 3. Lothring. Jnf.- Regt. Nr. 135, unter Verleihung des Charakters als Major, mit der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Großherzogl. Hess.) Nr. 116. — Im aktiven Sanitätskorps als Oberarzt angefteßt: der Oberarzt der Res.: Dr. Weckerling (II Darmstadt), vorläufig ohne Patent beim Ins.-Leibregt. Großherzogin (3. Großherzogl. Hess.) Nr. 117. — Versetzt: die Stabsveterinäre Woite beim Großherzogl. Hess. Train-Bat. 9lr. 18, zum Garde- Drag.-Regt. (1. Großherzogl. Hess.) Nr. 23, Dieser beim Jayer-Regt. zu Pferde 9!r. 2, zum Großherzogl. Hess. Train- Bat. Nr. 18; der Dberoeterinär Parsiegla beim 3. Bad. Feldart.-Regt. Nr. 50, zum Magdeburg. Trag.-Regt. Nr. 6, der Veterinär Dr. Erb beim 2. Großherzogl. Hess. Feldart.- Regt. Nr. 61, zum Leib-Garde-Hus.-Regt. — Der Abschied bewilligt: dem Oberstabsveterinär Höhnte beim Garde- Drag.-Regt. (1. Großherzogl. Hess. Nr. 23, mit der Erlaubnis zum Tragen feiner bisherigen Uniform. * * Kun st v er ein. Die seit 8 Tagen neue 'AussteUrmg zeigt wieder so viel Schönes, daß sich ihr Besuch lohnt. Leider können die jetzt ausgestellten Bilder nur kurze Zeit irt der Ausstellung bleiben, da die Kollektion Paul Segisser nach Stuttgart und die der Weimarer.Künstler nach Leipzig zur Ausstellung gelangen müssen. Auch auf hie beiden anderen Kollektionen von I. Bakof f und G. Wustmann, sei rwchinals besonders hingewiesen. Verkauft wurden die von O. Kowarzik ausgestellten Aquarelle „Dutenhofen^ und „Erntezeit", von E.' Proch-Dachau „lleberschwemmung", von F. Rupperd-Halensee „Pariser Straßenkehrer" und eine kunstgewerbliche Arbeit von C. Brose-Dresden. Dste Aus stellung ist am 1. Weihnachtsfeiertag geschlossen, am 2. ift sie von 11 bis 3 Uhr offen, die folgenden Tage von 11 bis 1 und Mittwochs auch nachmittags von 3 bis 5 Uhr. * * V o m Kolosseum wird uns geschrieben: Am 27. Dezember (3. Weihnachtsfeiertag) beginnt im Kolosseum eine int er-, nationale Ringkampfkonkurrenz. 12 erstklassige Ringer aller Ra^ tionalitäten werden täglich um die 3000 Mk. betragende Prämie kämpfen. Eine ausnahmsweise gute Konkurrenz ist zusammen ge* stellt, biMiIle bisher hier stattgefundenen derartige Veranstaltungen in den Sck>atten stellen wird. Ganz besonderes Interesse erregt die Teilnahme des Türken Renlach, des Finnländers Eggeberg, des amerikanischen Ringerriesen Jacksen, und des hier bereits bestbe- rannten Bayern Michael Hitzler. Für vornehme sportliche Durchführung der Konkurrenz bürgt der bekannte Ringkampf-Maneger Max Senitt. Den Ringkämpfen geht ein durchaus erstklassiges Varieteeprogramm voran. Landkreis Gietzen. --- Dorf-Gill, 21. Dez. Daß hie Haftpflicht- versicherungsanstalt her lanb-unh forstw. Bc- russgenossen schäft für Hessen Schah en genau und zufriedenstellend erledigt, beweist nachstehender Fall. Bei dem Dreschen her Frucht in her Scheuer eines hiesigen Landwirts wurde hie Strohpresse des Maschinen- besitzers Karl Hch. Weitz von hier beschädigt indem ein Brett von dem über dem Dreschwagen und der Strohpresse befindlichen Gerüst sich loslöste und in das Schwungrad der im Gang befindlichen Strohpresse fiel, daß es vollständig zertrümmert wurde. Durch das Vorhandensein eines Ersatzrades wurde der Betrieb mir eine Stunde gestört. Der Maschinenbesitzer machte den Landwirt für den erlittenen Schaden verantwortlich und dieser wandte sich an die Haftpflichtversicherungsanstalt her land-- und fortstw. Berufgenossenschaft, die denn auch die erforderlichen Feststellungen machen ließ und dann den Sck)ahen im vollen Umfartg ersetzte. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Darmstadt, 22. Dez. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten machte Oberbürgermeister Dr. G l ä s s i n g die MiNeilung, daß der verstorbene Geh. Medizmalrat Tr. Jäger die Stadt Darmstadt zum Hanpterben eingesetzt bat. Nach Abmg einiger Legate bleiben 170 000 Mk., die dem städtischen Krankem banse zu gute kommen sollen. Tie Stadtverordneten genehnnglen den Vertrag mit der Eisenbahndirektion über die Abgabe von elektrischem Strom für die neuen Triebwagen. Weiter wurde eine Vorlage bekannt gegeben, nach der der elektrische Strom verbilligt wird. Vorerst soll die Vergünslignng nur für die Abnehmer von Kraitstrom eintreten, und man hofft den entstehenden Ausf >ll durch neue Anschlüsse zu decken. Die Abnehmer von Licht müssen sich noch gedulden, da der hierdurch entstellende Allskall von etiva 85 000 Mk, nur durch eine Steuererhöhung ausztigleichen wäre. Doch smd Vergünstlgungen bei größerer Stromabnahme, Reserve- anichlüssen :c. vorgesehen. Ter Schlachtgebührentarif für Schweine und Kälber wurde auf Antrag der Schlachthowerwaltung etwas herabgesetzt. Aach einer Mitteilung des Beig. Müller steht nach dem Rückgang der Fleischprerse in Mannheim und Mainz zu erwarten, daß auch hier die Preise fallen, besoiiders durch die Ein- flihr französischen Viehes. Wegen des Zuschusses zum Großherzogl. Hoftheater erklärte der Vorsitzende, daß das Staatsministerium an die Bürgermeisterei eine Zufchrlft gerichtet habe, die in Gemäßheit des Beschlusses der Zweiten Kammer das Ansinnen stellt, einen erhöhten Beitrag zu den Kosten des Hoftbeaters zur Besserung der Lage der Hofmusiker aufzuwenden. Der Vorsitzende erklärt hierzu: In den Verhandlimgen der Zweiten Kammer wurde die Ansicht laut, als ob die Stadt Darmstadt in engherziger und kleinlicher Weise »nid Verkennung ihrer Vervsiichtungen die Erhöhnng des Zuschusses zu den Kosten des Hoftheaters zu Unrecht ablehne. Nachdem ich bereits im Jahre 1908 in eingehender Darlegung diese Auffassung in der Kammer als unberechtigt feststellen konnte, muß ich auch heute als Vertreter der Stadt mit aller Entschiedenheit diese Ansicht zurückweisen. Bürgermeisterei und Stadtverordneten- Versammlimg haben wiederholt in dieser Sache ans wohlerwogenen Gründen emmütig eine ablehnende Haltung eingenommen. Ich halte es für meine Verpflichtung, auch bei der nunmehr vorliegenden Zlischnft des Staatsnnnisteriums darauf hinzuweisen, daß es in erster Linie Sache des Landtages ist, durch entsprechende Erhöhung der Zivilliste des Großherzogs den Ansprüchen, deren Begründung auch die Stadt Darmstadt iviederholt anerkannt hatgerecht zu werden. Zur Sache selbst wird die Stadtverordneten, Versammlung demnächst eine Vorlage der Bürgermeisterei erhalten', die in eingehender Weise über alle Verhältnisse Ausschluß gibt. Die oberhessischen volkszählungsergebnisse. Kreis Alsfeld. Gemeinde Ruhlkirchen. Zahl der Haushaltungen 115, Emwohnerzeahl 538, davon sind 9 evangelisch, 529 katbolisch» (1905: 545.) Gemeinde Ruppertcnrod. Zahl der Hanshaltnngen 1L6, 717, davon sind 716 evangelisch, 1 katholisch. (1905: 726.) ^reis Büdingen. Gemeinde Devghe im. Zahl her Hanshaltnng^n 82, Einwohnerzahl 384, sämtlich evangelisch. (1905: 365.) Kreis Friedberg. Gemeinde Friedberg. Zahl her Haushaltungen 2047 Einwohnerzahl 9520. (1905: 8852.) Gießener Strafkammer. )( Gießen, 23. Dszember Wegen EinbrulbSdiebstabls bei dem LandtagSabgeordneten Karl Breidanbach zu Dwlnnm standen der Metzger Ehr. E. auS Unter-WidderSheim, her DraSVrrrsche DH. B. lMS SxmrnrcOtiTg imb 'bec (St* tegenheftsarbeiter Chr. Huf er aus Frankfurt unter Anklage. Sei ihrer nächtlichen Arbeit wurden sie gestört imb auf der Flucht verloren sie einiges von den gestohlenen Gegenständen; dabei mürbe auch einer von der Kugel des B. in die Düfte getroffen, ohne jedoch eine erhebliche VerlcMng zu erleiden. Am anderen Tage trafen sich die Angeklagten in Frankfurt wieder und verkauften ihre Beute an den Tagelöhner Wilhelm Nikol aus Dainzenberg, der wegen Hehlerei unter Anklage steht. Tie drei Diebe wurden zu je 2 Jahren Zuchthaus, worauf je ein Monat Untersuchungshaft anberechnet wird, verurteilt und ihnen die bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre abgesprochen. N. kam mit drei Monaten Gefängnis, unter Anrechnung von 14 Tagen Untersuchungshaft durch. Eine schwere Körperverletzung beging der Tagelöhner G. B. aus Stierbach, der zurzeit in Mariew- schloß eine Zuchthausstrafe verbüßt, an einem anderen Sträfling. Er geriet mit dem Verletzten, mit dem er schon öfters Reibereien hatte, in einen Wortwechsel. Im Verlaufe desselben sprang er aus, faßte einen großen Schürhaken und schlug den Verletzten mehrfach auf den Kopf, wobei die Spitze des Hakens das rechte Auge traf, und dadurch das Sehvermögen verloren ging. Der Angeklagte wurde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Diebstahl im Rückfall verübte der Tagelöhner Ehr. G. aus Steinfurth bei einem Müller zu Ober-Mörlen, indem er sich in die Wohnung seines früheren Dienstherrn begab, eine Tischschublade aufzog und daraus ein Portemonnaie mit etwa 40 Mr. mitnahm. Das Geld verpraßte er. Tas Gericht verurteilte ihn zu 9 Dtonaten Gefängnis, worauf eine Woche Untersuchungshaft in Anrechnung kommt. (ßcrtcbtsjaaL Metz, 22. Detz. Nach dreitägiger Verhandlung wurde gestern abend ein Prozeß zu Ende geführt, der sich gegen 19 Personen, darunter drei Männer, richtete, wegen Verbrechen gegen das keimende Leben bezw. Abhilfe hierzu. Die Hauptangeklagte wurde zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt, drei andere wurden freigesprochen; die übrigen, darunter zwei Männer, zu Gefängnis- strafen von drei Wochen bis acht Monaten verurteilt. Dermi$cbtes< * Waren die Franzosen 1870 bereit? Das stolze Wort des französischen Kriegsministers aus den Julitagen 1870, nie entschlossene Erklärung „Wir sind bereit", hat in der Geschichte Frankreichs einen schmerzlichen Klang erhalten. In der Revue des Deux Mondes weift nun Olivier nach, daß dieses Wort keineswegs eine Phrase war. Nach dem Ende des unglücklichen Krieges wandte er sich an den Marschall Leboeuf und forderte Rechenschaft über diese Erklärung. Da erklärte der Kriegsminister in langen, mehrtägigen Sitzungen an der Hand von Dokumenten und Karten, daß Frankreich damals »wirklich bereit war, so bereit, wie eine Nation im Augenblick der Kriegserklärung es nur sein kann. Mächtige Vorräte von Proviant und Waffen waren aufgestapelt, über eine Million Chassepots standen zur Verfügung, 300 000 weitere Gewehre, 10111 Kanonen, 175 Millionen Patronen, 400 000 Granaten und Kartätschen^ und über 4 Millionen Patronen für die Mitrailleusen Die Festungen waren reichlich versorgt, es fehlte nicht an Truppen, und ein bis ins kleinste Detail vorbereiteter Angriffsplan wie auch ein Verteidigungsplan lagen bereit. Die Arbeit des Kriegs- ministeriums war fast vollendet, Mac Mahon und Bazaine waren verständigt, daß sie den Befehl über je eine Armee übernehmen sollten — im ganzen sollten drei Heere aufgestellt werden —, als Napoleon plötzlich beschloß, nur eine einzige Armee unter seinem Oberbefehl zu bilden, die in acht Armeekorps zerfallen sollte. Er folgte damit, zu spät, dem Rat, den chm im März des Kriegsjahres der Erzherzog Albert von Oesterreich gegeben hatte. Umsonst widersetzte sich Leboeuf diesem Plane, wies darauf hin, daß es eine Katastrophe bedeute, alle bereits geleistete Arbeit wieder umzustürzen und zwar in einer Zeit, da jede Minute kostbar sei. Er wies darauf hin, daß der Oberbefehl Napoleons auch bei der Formierung dreier Armeen möglich sei, tvährend die Trennung in acht Armeekorps die Ausübung des Oberbefehls erschwere. Aber der Kaiser schnitt alle Einwande ab mit einem entschlossenen: „Ich will es", dem sich der Kriegsminister beugen mußte. Mit fieberhaftem Eifer versuchte man nun in aller Hast die vom Kaiser verlangte Truppenteilung durchruführen. Aber auch dann noch märe, trotz mancher Mängel in der Truppenführung, ein Sieg möglich gewesen, (?) wenn Napoleon, her Generalissimus, sich in einer günstigeren seelischen und körperlichen Verfassung befunden hätte. Wie Napoleon I. hatte er sich alle Initiative Vorbehalten, während er sich nur mit Mühe auf dem Pferde halten konnte, die furchtbarsten Schmerzen erduldete und nicht im Stande war, selbst aufs Schlachtfeld zu eilen, um den Stand der Dinge zu übersehm. Er war gezwungen, in einem Zimmer zu sitzen, dicht neben dem Ofen, sogar im Sommer. Das alles traf zusammen mit einem unvollkommenen Sh st em der Mobilisation. Man war bereif, aber die Mobilisation fehlte oder kam zu spät. „Nicht Leboeuf, nicht Niel, ja selbst der Kaiser nicht waren an der Katastrophe schuld, sondern alle unsere lllustren Generale, die die militärische Organisation jener Zeit fast mit einem Götzenkultus umgeben hatten." * Abgespeist. Student: „Lieber Onkel, ich bin überzeugt, du rtxfirbeft mir das Geld bestimmt geben, wenn bu dich nur einmal in meine Lage versetzen würdest." — Onkel: „Mag sein, aber ich habe eben nicht die Uebung im Versetzen wie du." Kleine Tageschrontt. Bon den unter dem Getreidespeicher inNikolajewsk Verschütteten würben bisher 15 als Leich en geborgen. In der Nacht brannte das Unterknnftshans am Altvater nieder. Sechs Wanderer wurden gerettet, der Wirt wird vermißt. Als eine Lehrerin in der Malstatter Rathausschule zu Saarbrücken die Türe des Klassenzimmers öffnete, wurde eine davorstehende Schülerin namens Blank von der Türklinke so unglücklich am Kopf getroffen, daß sie bewußtlos zusammenbrach und der herbeigerufene Arzt nur noch den Tod feststellen konnte. Auf der staattichen Geschützfabrik in Ko lpino explodierten Behälter mü Sauer- und Wasserstoff. 34 Arbeiter wurden verstümmelt oder verletzt, drei getötet. Die unter auffallenden Umständen zur Heilsarmee über» getretene Schauspielerin Hedwig Wangel in Berlin hat sich ganzer Krankenpflege gewidmet und ist m ein Stift im Rheinlande eingetreten. Vörsen-Wochenbericht. --- Frankfurt a. M., 23. Der. 'Die Börse verharrte in der Apathie, die seit einiger Zeit den Verkehr herabgedrückt hat. Die Spekulation zeigte keine Neigung, sich in größere Transaktionen einzulassen und auch die Kapitalisten beobachteten Zurückhaltung, wobei die Nähe der Feiertage und des Jahresschlusses nicht ohne Einfluß waren. Aehnlich lagen die Verhältnisse an den Auslandsmärkten, in New- Bork, London, Paris und Wien verhielt sich die Spekulation reserviert. Daß die europäischen Märkte zu einer längeren Tauer der in Newyork auftretenden Haussetendenz kein rechtes Vertrauen haben, kann man Unten nicht verübeln, denn die häufigen Schwankungen, denen in letzter Zeit die Newyorker Börsenstimmung unterlag, ließ erkennen, daß drüben eine Klärung der durch die Antitrust- Äesetzgebung in das wirtschaftliche Leben bineingetragenen Wirren ich noch nicht vollzogen hat, und wenn auch aus neueren Auslassungen des Präsidenten Taft zu entnehmen ist, daß er von der Schädlichkeit weiterer antikapitaliftischer Viaßnahmen überzeugt ist, so liegt darin noch keine Garantie für ein entsprechendes Verhalten der Regierung. Zur Zurückhaltung mahnt auch die Situation des amerikanischen Eisenaewerbes, die noch keineswegs rosig erscheint. Am heimischen Markte sind es namentlich die Verbandsfragen, die einen Anlaß zur vorsichtigen Haltung der Börsenkreise und des Kapitalistenpublikums geben. Auch der Verlauf der letzten Mitgliederversammlung des Stahlwerksver- bandes hat keine Klärung wegen der Verlängerung des Verbandes gebracht, indessen ist der Bericht über die Geschäftsentwicklung, der tn der Versammlung erstattet wurde, geeignet, pessimistische Anschauungen zu korrigieren und günstige Aussichten zu eröffnen. Eine Anregung hat die Börse daraus nicht geichöpft, auch nicht aus der sehr befriedigenden Entwicklung des Güterverkehrs auf den deutschen Eisenbahnen. Eine wesentliche Stütze der immerhin gut behaupteten Tendenz bildete der Geldmarkt, auf dem die Situation sich insofern immer mehr zu klären beginnt, als genügende Mittel vorhanden sind. Tie Besorgnis, daß die zurückgehenden Devisenkurse die Möglichkeit erschweren könnten, Geld namentlich aus Paris hierherzuziehen, scheint nicht zuzutreffen; denn andauernd gehen so große Beträge ein, daß auch fernerhin ein Mangel kaum zu erwarten ist. Trotz der Geld- ftüssigkeit wird die Reichsbank zweifellos zum Jahresschluß stark in Anspruch genommen werden, im großen und ganzen kann man aber der nächsten Zell mit größerer Ruhe entgegengehen, als dies in den letzten Jahren geschah, lieber Einzelheiten des Geschäfts ist kaum etwas zu berichten. Zeitweise machte sich einiges Interesse für Bankaktien geltend, doch konnten diese ihre mäßigen Kursbesierungen nicht aufrecht erhalten. Bahnen lagen still und kaum verändert, Schiffahrtsaktien leicht abgeschwächt. Am Montanmarkte blieben die Umsätze eng- begrenzt. Westeregeln Alkali Tonnten 3 Proz. anziehen. Von anderen I n d u st r i e p a p i e r e n waren nur einzelne Werte get fragt und höher, wahrend im allgemeinen die Geschäftsstille ein Abbröckeln der Kurse zur Folge hatte. Heimische und fremde Fonds blieben gut behauptet. Privat-Diskont 47/i6 Proz. märtte. th. Gießen, 23. Dez. Der Heumarkt auf Oswalds- garten war in den letzten 14 Tagen nur sehr gering befahren, weil die gebotenen Pieise zu gering waren. Tie Landwirte rechnen mit einem Preisaulschlag für Heu nach Neujahr und bleiben, de§- halb dem Markte fern. Bezahlt wurde für gutes Heu Mk.' 3.25 bis 3.50, für geringere Ware Mk. 3—3.20 der Zentner. Strohzufuhren blieben ganz ans. F.C. Wiesbaden. Biehhof-Marktbericht vorn 23. Dez. Austrieb: Rinder 37, Halber 92, Schafe 30, Schweine 191. Tendenz: Rinder gedruckt, Halber flau, Schafe mittelmäßig, Schweine mittelmäßig. Preis Durch- pro 100 Pfo. schnittspreis p , . t'ebenb» Schlacht, pro 100 Pfund C$’en* „ ST*6' «.-• Vcöenb. «dnajjt, $onnelf»iqe, ouSflemäftete, ß5»ften «.w-ch. Schlachtwertes, höchstens 6 $abre alt 46—49 84—86 48 85 junge, fleischige, nicht ausgemastete und ältere ausgemastete...... 43—45 82—83 44 82 Mäßig genährte junge und gut genährte ältere......... 37—42 74—31 39 77 Ö ä rf en, Kühe. 3ollfleischige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtwertes........ 40—47 72—82 43 77 l'ollfletschtge ausgemastete Kühe höchst. Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 34—39 65—70 36 67 Weitere ansqemäftcte Kühe und wenig gut entwickelte simgereKuhe u. Färsen 29—83 58—63 31 60 Naiver. peinste Dl ast- (VoUmllchmast) und beste Saugkälber......... 56—62 93—103 59 98 Mittlere Mast* und gute Saugkälber . 48—56 80—92 51 86 Geringere Saugkälber..... 40—46 68—76 43 72 Schale. 'Mastlämmer u. jüngere Masthammel 39—00 78—00 39 78 Schweine. Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgeivtcht........ 51—53 65—68 52 66 Vollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht ........ 51—53 65—68 52 66 Fleischige Schweine....... 48—50 62—65 49 68 1 Mit oder ohne? *9 jiuwj *uaq3Ji?[sifl m pp 19. Christins Bommsrsheim, geb. Gimmel, 49 Jahre alt. 5riedberg. Aufgebote: -'Dezember 20. Christoph Julius Kegler, Me- chaniker in Friedberg, mit Wilhelmine Susanna Katharine Loth tn Friedberg-Fauerbach. — 20. Petrus Paulus Gutermuth, Schneider, mit Margaretha Dörr, beide in Friedberg. Geborene: Dezember 15. Dem Güterbodenarbeiter Hermann Dingel eine Tochter, Katharina Erika. — 15. Dem Postboten Heinrich Rühl ein Sohn, Ludwig Georg Heinrich Konrad August. < St erbe fälle: Dezember 19. Maria Christina König, geb, Burk, 31 Jahre alt, wohnhaft in Ober-Mörlen. Großen-Linden. (Gebotene: Dezember 14. Ludwig Albach ein Sohn, Mbert. » ’ 'Dezember 19, Katharina Spengler, geb. veß, 74 Jahre alt. Heuchelheim. l i.eßu n g e n: Friedrich Hartmatm, Maurergeselle von Atzbach, mit Margarete Arnend in Heuchelheim. Geborene: Dezember 15. Dem Fuhrknecht Georg Volk- g™™ Sohn, Otto. — 16. Dem Gärtner Karl Wllhelm Weihrauch ein Sohn, Wilhelm Heinrich. Klein:£inöen. G eborene: Dezember 15. Dem Bahnarbeiter Franziskus Malinowski eine Tochter, Emma. qö Sterbefalle: 'Dezember 20, Philipp Jung, Landwirt, do Jahre alt, x v Krofborf. a) Standesamt Krosdor,: Gemeinden Kinzenbach, Krof- dorf-Gleiberg, Vetzberg, 0) t o n b c § a m t P ei n n ä b n rti: G-m iuhcn Lmmsbach, Wißmai Geborene: Dezember 21. Dem Hüttenarbeiter Heinrich Wagner zu Wißmar em Sohn, Adolf. S 'erbefäl( e. D-zcmLer 19. Johs. Gattern, Landwirt rn Wißmar, 71 Jahre alt. Lang-Göns. o- •? e b o t e: Dezember 17. Heinrich Sames, Maurer in Trais-Munzenberg^ mtt Anna Rühl in Lang-Göns. - 19. Jakob Althen, ^iensttnecht, mtt Luise Viehmann, beide in Lang-Löns Sterbefälle: Dezember 18. Anna Maria Mandler^ geb. Hrnller, 81 Jahre alt Laubach. Geborene: '^zmiber 14, Dem BMhossvprstzcher Johann Georg Lvbwtg eure Tochter, 5 M Standesaintsnachrjchteir. Gießen. Auf geböte: Dezember 19. Jakob Stephany, Pianist, mit Margarete Stephan, beide in Gießen. — 20. Wilhelm Mehl, Lackierer, mit Anna Faber, beide in Großen-Linden. — 22. Friedrich Kalbfleisch, Bildhauereibesitzer m Gießen, mit Paula Vogeler in Wiesbaden. Eheschließungen: Dezember 17. Karl Becker, Lehrer in Götzen, mit Elisabethe Häuser in Gießen. — 21. Otto Veith, Wagenführer, mit Martha Küchrnann, beide in Gießen. — Hermann Höwelmejer, Kaufmann in Osnabrück, mit Rosa Aron in Gießen. Geborene: Dezember 14. Dem Eisenbahn schaffte er Georg Valentin Faust ein Sohn, Theodor Valentin. — 15. Dem Eiscn- dreher Elias Schön ein Sohn. — 16. Dem Schneider Heinrich Wilhelm Heumann eine Tochter, Gertrude Elisabeth. — 18. Dem Universitäts-Professor Dr. Wilhelm van Gaffer eine Tochter. — 19. Dem Backofenbauer Emanuel Eduard Norbert Eßer eine Tochter, Maria Magdalena Regina. — 21. Dem Hilfsfchaffner Georg Zimmer eine Tochter, Margarete Emma Katharine. Sterbefälle: Dezember 16. Luise Koch, Lehrerin i. P., 71 Jahre alt, Johannesstr. 7. — Elisabethe Margraf, geb. Kuppel, 52 Jahre alt, Neustadt 59. — 17. August Haubach, Rentner, 87 Jahre alt, Goethestt. 33. — Katharine Frey, 78 Jahre all, Löwengasse 2. — Emilie Wallach, geb. Mansbacher, 54 Jahre alt, Bismarcks^ 14. — 21. Wilhelm Schwab, Untewfsizier, 23 Lahre alt, Kaiser-Allee 116. Alrfelb. „Aufgebote: Dezember 16. Johann Simons, Ersenbahn- Sssrstent, mit Berta Ide, beide in Duisburg. ,-^h^ch^ßungen: Dezember 22. Ludwig Löser, Fabri- kaut zu Frankfurt a. M., mit Anna Flörsheim in Alsfeld. Geborene: Dezember 17, Dem Taglöhner Wilhelm Weber rate Tochter, Ottilie Marie. SterebLfalle: Dezember 17, Marie Kehl, 3.7 Jahre all. Alten-vuseck. <£cLore ZI, Johannes Knau, Gräsl. Kammerbote, 71 Jahre alt Lollar« ' Geborene: Dezember 10. Dem Hüttenarbeiter Christian Zimmermann eine Tochter, Msabethe. — 13. Dem Metzgermrister Georg Scküvalm eine Tochter, Ottilie, Londorf. Geborene: Dezember 14. Dem Streckenarbeft er Hernlan» Opper eine Tochter, Marie Katharine, Nidda. Aufgebotes Dezember 21. Heinrüh Wolf, Spengler^ melfter, mit Lina Herzberger, beide in Nidda. Geborene: Dezember 14. Dem Schaffner Otto Wolst eine Tochter, Erna. — 17. Dem Schremermeister Otto Eckhardt ein Sohn, Albert. — 17. Dem Gast- und Landwirt Ludwig Wagner eine Tochter, Sophie Lina. Sterbefälle: Dezember 10d Wflhelrrr Ringshausen« Rentner, 64 Jahre alt 5chotten. Geborene: Dezember 10. Deut Metzger vnö Gastwirt Hemrick) Karl Hofmann ein Sohn, Karl. — 13. Dem Taglöhner . Karl Bischoff eine Tochter, Ida. — 14. Dem Schuhmacl-ergescllen Ludwig Rühl eine Tochter, Johanna. — 16. Dem WeiAinder- gehüfen Wllhelm Merz eine Tochter, Msabethe wtejeck. i ® Mf geb ote: Dezember 16. Johannes Strauber, Täglöhner. mtt Anna Deibel, beide in W'.eseck. Eheschließungen: Dezember 22. Ludchig Krieger, Tas- löhner in Wieseck, mit Marie Lepper in Beuern. Zwangsversteigerung. Die nachstehend bezeichneten Grundstücke, die zur Zeit der Eintragung deS VersteiqeruugtzvermerkS auf den Namen des Ferdinand Schenk zu i/2 und seiner Verlobten Barbara Ilse Kleinknecht zu i/a im Grundbuch eingetragen waren, sollen Donuer-tag den 16. Februar 1911, vormittags 9 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht ans dem Geschäftszimmer deS Grotzh. Ortsgerichts zu Alten-Buseck versteigert werden. Die Versteigerung ersolgt im Wege der Zwangsvollstreckung. Der Versteigerungsvermerk ist am 15. Dezember 1910 in daS Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung deS Ver- steigerungSvermerkS aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unter- zeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung deS geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung deS Bersteigerungserläses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegen* stehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung deS Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung deS Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle deS versteigerten Gegenstandes tritt. Gießen, den 22. Dezember 1910. Scotzherzngliches Amtsgericht. Bezeichnung der Grundstücke. Grundbuch für Alten-Buseck. 1. Flur 10 Nr. 596 = 3044 qm Acker beim Buchenweiher 2. Flur 10 Nr. 633 --- 2960 qm Wiese in der Udenbach 8. Flur 10 Nr. 702 = 1063 qm Wiese in der Georgenheck 4. Flur 10 Nr 710 = 1363 qm Acker daselbst 5. Flur 10 Nr. 713 = 331 qm Wiese daselbst 6. Flur 10 Nr. 741 — 1419 qm am Gänsweg 7. Flur 11 Nr. 15 = 1688 qm in der Georgenhecke 8. Flur 11 Nr. 66 = 2306 qm in der Georgenhecke am grünen Weg 9. Flur 11 Nr. 101 = 4975 qm Wiese am Troher-Bkunnen 10. Flur 11 Nr. 104 ---1719 qm Acker daselbst 11. Flur 11 Nr. 105 ----- 1313 qm Acker daselbst 12. Flur 11 Nr. 108'/,. = gg bei der Mittelstmühle 13. Flur 11 Nr. 110i/10 = 661 qm Scheuer, Stallung mit Hofraum daselbst 14. Flur 11 Nr. lll7/10 ----- 2472 qm Wiese daselbst 15. Flur 11 Nr. 113l/l0 = 676 qm Grabgarten daselbst 13. Flur 11 Nr. 115 = 10300 qm Acker daselbst 17. Flur 11 Nr. 140 = 744 qm Acker an der Großmühl 18. Flur 11 Nr. 141 = 5125 qm Acker daselbst 19. Flur 11 Nr. 148 = 3863 qm Acker beim Troherbrunnen 20. Flur 11 Nr. 150 = 1456 qm Acker beim Troherbrunnen 21. Flur 11 Nr. 152 ----- 9656 qm Acker daselbst 22. Flur 11 Nr. 154 = 1050 qm Acker beim Bruchweiher 23. Flur 11 Nr. 156 = 687 qm Acker daselbst 24. Flur 11 Nr. 1142/io = 1621 qm Hofreite bei der Mittelstmühle 25. Flur 11 Nr. 1144/ie = 1104 qm Grasgarten daselbst 26. Flur 11 Nr. 114e/10 = 687 qm Grabgarten daselbst 27. Flur 11 Nr. 1148/10 --- 9718 qm Acker daselbst = 7678 qm Wiese daselbst 500 M. 660 „ 150 , 200 , 60 , 350 „ 160 , 370 , 1350 , 420 „ 325 „ | 1200 p 7000 , 800 , 210 , 3300 , 100 , 900 „ 440 , 170 „ 1500 „ 120 „ 60 , 10000 , 8000 , 2300 „ Summa 35625 • Bekanntmachung. Detr.: Die Ergänzungswahl des Vorstandes der israelitischen Religionsgemein.de Gießen. Bei oer heute Dor genommen en rubr. Wahl ist Herr Geh. Kommerzienrat S. Heichelheim dahier für eine Amtszeit bis Ende des Jahres 1915, und Herr Zadok Kann dahier für eine solche bis Ende des Jahres 1913, zum Mit- gliede des Vorstandes der israelitischen Religionsgemeinde gewählt worden. Cs wird dies mit dem Anfügen öffentlich bekannt gemacht, daß während dreier Tage, nämlich am 27., 28 und 29. Dezember d. Js., das Wahlprotokoll mit allen Anlagen ifcv der Wohnung des Unterzeichneten, Süd-Anlaae Nr. 5, offen gelegt sein wird, und daß während der unerstrecklicken Frist Dieser drei Tage die Stimmberechtigten sowie die Gewählten von dem Wahlprotokoll und dessen Anlagen Einsicht nehmen und Einwendungen gegen die Wahl oder gegen die Gewählten, bezw. auch Ablehnung der Wahl, bei Vermeidung des Ausschlusses bei Groß herzoglich em Kreisamt Gießen vorbringen können. Gießen, den 23. Dezember 1910. 8"/»s Der Wahlkommissär: Max Friedberger. Bullenverkauf. Die Gemeinde K e s s e l b a ch will einen abgängigen Dullen aus Submission vergeben und müssen die Offerten Pro Zentner Lebendgewicht vis zum 28. Dezember l. I., nachmittags 2 Uhr, eingereicht fein, wo dann die Eröffnung auf hiesiger Bürgermeisterei erfolgt. K e s s e l b a ch, den 23. Dezember 1910 . Großh. Bürgermeisterei Kesselbach. SchwalL G61. Bekanntmachung. In das Genossenschaftsregister wurde bezüglich des land- wirtschaftlichen Konsumvereins E. G. m. u. H. in Wieseck eingetragen: Wilhelm Reh ist aus dem Vorstand ausgeschieden und an seiner Stelle Heinrich Becker in oen Vorstand gewählt worden. . Gießen, den 20. Dezember 1910. B2Vu Großherzogliches Amtsgericht. Bekanntmachung. - In unserem Handelsregister B wurde heute bei der „Gewerkschaft des Eisensteinbergwerks Elijenburg in Hungen" folgendes eingetragen: Dem Betriebs fuhr er Johannes Wilhelmi zu Lich ist Kollektivprokura erteilt und zwar mit der Bestimmung, daß er in Gemeinschaft mit einem anderen der bestellten Prokuristen ßue Vertretung der Gewerkschaft, insbesondere auch zur Veräußerung und Belastung von Grundstücken berechtigt tft. Die Prokura des Hermann Schubert ist erloschen. Hungen, 9. Dez. 1910. BH/n Großh. Amtsgericht.___________________ Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Gardentelch für 1911 Rj. liegt vom 26. d. Mts. ab acht Tage lang zur Emstcht der Interessenten offen. Garbenteich, den 23. Dezember 1910. Großherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich. Kissel. 69G2 Müller. 6959 6967 Statt Karten Lich Hangen Hochfeine u lisch - Gxtrahte von UlrniHtUZinfrOrrg Wio»rriu$tf HlCbk Taschen-Uhren für Herren und Damen, Regulatoren, «40t Stand-, Wand- und Wecker-Uhren, :: reizende moderne neue Muster :: kaufen Sie nirgends besser und billiger als bei Georg Jung VL, Uhrmacher, Leihgestern. Kätchen Jung Hermann Schieferstein Verlobte meter und 14 bis 25 Mtr. Länge = 48 Fstm. 2. 1376 Stück Derbstangen = 41 Fstm. 3. 220 Stück Reisstangen = 3 Fstm. 4. 6,5 Rmtr. eichene Knüppel. 5. 76 Rmtr. Fichten- und Eichen-Reisig. 6. 14 Rmtr. Fichten-Stöcke. Muschenheim, am 23. Dezember 1910. Grotzh. Bürgermeisterei. Becker. Die Gemeinde Klein-Eichen -vill einen sprungsähiq. Vogelsberger Güllen anschaffen. Besitzer von Herdbuchtieren möchten sich unter Angabe des Alters bei unterzeichneter Stelle meloen. Großherzogliche Bürgermeisterei. Rum, Hrac etc. köstlichem Aroma und reinem Geschmack bereitet man sieb selbst am besten mit den berühmten Original - Reichel - Essenzen Vorrätig in: Otto Reichel, Berlin so. Vorsicht! Losie sich Niemand durch Nachahmungen täuschen! Man kaufe nur ine bekannten „Rtichel-Essenzen", denn dies« sind altbewährt und einzig echt mit Marke „Lichtherz“. In Gienen bei: E. Karn, Schulstrahe: A. Noll, Babnhof- stratze 21; K. Seibel, frankfurter Strahe 39; Otto Schaaf, Selterßweg 39; A. Schäfer, Marktstrahe 5. Grünbery: Karl Schott, Kronen-Droaerie. Lich: F. Zimmer, Drogerie. Nidda: F. Jost, Drogerie. D*VU Holzversteigerung im Gemeiudewal? zu Muschenheim Donnerstag den 29. Dezember d. I., vormittags 10 Uhr, im Hinterwald kommt zur Versteigerung: 1. 70 Fichten-Stämme von 13 bis 30 Zentimeter Durch- Ananas-, Kaiser-, Schlummer-, Schwedischem - Punsch und Grogk (75 Pf.), Punsch mit Glühwein- (75 Pf.), u. Burgunder-Geschmack (90 Pf.), Düsseldorfer Punsch (90 Pf.), Royal-Punsch (1.— M.) Herstellung von je 2 Ltr. Punsch-Extrakt. Reichel’s Rinn-, Arac-, etc. Extrakt Eine Origrinalflasche ä 75 Pf.. Extra Qualität*** 1,25 M. stammbuchstute und königl. Hengst, Pkllllil lltlUllllll WURlUlllHt 1 «tammbuchstute,rhein.belg.,trag.v.kgl-Hengst, ^uu u Buuuluh vlU|)lUlJlCU 1 'echsiähr.Rasscvscrd, znverl., ein- u.zweifpänn., Mnflirimffnlifftt Oebntabrtncö Rassepferd, „ „ WllUjnijUHHJttn Bullenkälber Niedcrungsrasse, abstammend von o»uchtkuhen, die unter Kontrolle deö butter Inst tiuts dT!andwirlsch -Kammer s. d. Rh. stehen Industrie- Saatkartofsel, ein Selbstfahrer, Herren-Phaeton, 1 leichter Dransvortwagett, 1 Federbandkarre, 1 Balancepflug, Unter grundpslug, Musterschutz4Z2429,1 Heuwender. Rotschild Grauschild Violetschild Cardinalschild Grünschild ) kräftige fiaffiP Weissschild /ConsumJMUII,u ß HliS Ergiebig empfiehlt als zweckmässige Weihnachtsgeschenke Friedrich Kropann Bahnhofstr. 30 d*/11 Telephon 401. Verlobten empfehle Michen-Einrichtungen in bekannt tadelloser AuS- fuhrung ie nach Auswahl zu besonderen Borzugspreisen und franko ied. Bahnstation. Zusammenstellungen von Ausstattungen m der Pretslage von Mk. 50.- bis au Mk. 900.- erhalten Interessenten kostenlos und stehen viele Referenzen aus ersten Kretsen gerne zur Verfügung. Haus- und Küchenartikkl - Spezial-Geschäft von Ludwig Kröll Plock.traBe PlocketraBe Ä Ä Irtht-p bewährt sich nun- A el mehr Retter' J vaarwasser (München) ■ flm staatl. geprüft ir. begutacht. Z.h.um4OPf.u.Mk.l.lObei J.H.Fuhr,@onncnhr.25. khvnh Trockenes, kurzgeschnttteneS Abfallholz (Schwarten) zum ^eueranmachen liefert, von5Ztr.au, fnrMk. 1.15 pro Ztr. frei ans HauS. (6012 B. Ruh«, Lollar. +Itaeo-Biofa + prima Qualität per Dtzd. 75 Pfg. und 1 Mark. Wafchb. Binden 27, 35 u. 45 Pfg. SkMli» '{laut Bm. Speztal-Damensrisier- und Haargefchäft KaplanSgasse 2. [6461 Edgar Bomii Giessen, Eisenhandlung, Neustadt 11. Nähmaschinen hervorragende deutsche Fabrikate Kassetten eigener Fabrikation W-StaÄ IIIBallen ebn. je ttl Ztr. tsware (Dw/n biHigrst, da vorteilhaftgele^en 70—-75°/0 Trockengchalt. Ang. Risch bieth jr., Torfstren -Fabrik, Neustadt a. Rbg. (Hann.). Vertreter geg. gute Provision gesucht Sand Sandi von beute bis 1. MSrz 1911 gebe ich M-urrrsand, JoDtlspännrr zu 1.10, ßinfomrr zu 0,80 Mk. : ab- Die Sandgrube liegt direkt an der frankfurter Strafte im ■ offuSri ^Eschen Stiem« und Grohen-^inden. Prima neu djaufherte ! ^o^ahrt.mm H. Bernhardt, StleimVinöen. ■ Mn ■ empfiehlt (3487 ■ Rumler j Hannel Gut Ettenhausen, Post Stieldorf, Siegkreis. » ’ Fernsprecher Amt Bonn 1770. Postscheckamt _______yoiztzanvlung. Köln 7731. 65721 eine ~ untf und billm kaufen Sie am besten bei zoh.PH.MchLGsscriO. Heuchelheim. 6331 KWtaiKläSfl-LollM Die Ziehung der I. Klasse 224. Lotterie beginnt am 13. Januar 1911 I HQD '8 für jede LÜÖB M. 5- M. 10- N. 20- M. 40.- sind, so lange Vorrat, zu beziehen durch die Königl. Preuss. Lotterie-Einnehmer in Giessen. Es empfiehlt sich die Lose schon jetzt abzuholen irönt. Gesetzlich geschützt Seibert. Fritz Scheller Söhne Homburg v. d. H. Gegr. 1843 Niederlage in Gießen: Gebr. Adami, Mäusburg.