am rlauchten Souveräns bin id) und) Germania" einen Beittag, der vielleicht nod) mich mit den Marineveihältnisfen ^.Iqc ßQßcn 1Dirt> Das Zentturnsblatt erzählt: Die chinesische Studienmission beim Lasier. 111 LLLU-L} 4*141. A. V--L) uw — j-----/ 1 . p KronprinF-en, der Prinzen August Wilhelm und 'Oskar, des So bieten denn die wurde ausgesandt, aber erst mehrere Monate später fand man: zwischen Eisblöcken den Leichnam eines Eskimos, der zwisä^i der erstarrten Rechten noch ein Tagebuch hielt. Es war tn Eskimosprache geschrieben und gab in ferner lakonischen Knapv-. beit ein erschütterndes Bild von dem Leiden und Sterben feiner Gefährten Es ist vielleicht das tragischste Dokument aus der Gesuchte der arktischen Forschung: die letzten Zeilen hatte der Eskimo mit seinem Blute geschrieben. Bertelseus Bilder sind in einer Breite von 83 Grad entstanden; die Kälte zwang den Maler, den Farben Benzin beizumengen, um ihr Gefrieren zu verhindern. Deutschland gekommen, um i..—, -- --- • vertraut zu machen. Durch die Gnade Eurer kaiserlichen Maje- stät bin ick mit außergewöhnlichen Ehren empfangen und von den »Offizinen imd Beamten Eurer fÖtaie) tat begrüßt Word em Eure Majestät wollen geruhen, meinen ehrerbietigsten Daul dafür entgegenzunehmen. Der Name der deutschen Marine hat in der ganzen Welt einen guten Klang und die vorzüglichen Leistungen der deutschen Wersten ,md allgemein bekannt. Daher gereicht es mir zur ganz besonderen Freude, aus eigener Anschauung Deutschlands Fortschritt aus uiarftimem Gebiet kennen zu lernen. Es erfüllt Mich dann der lebhafte Wunsch, daß die freundschaftlichen Beziehungen unserer beiden Länder immer enger werden und stets nur Siebe unb Eintracht herrschen mögen, hiermit verbinde ich die Hchß nung, daß Eurer Majestät noch viele Jahre einer glücklichen Regierung beschieden sein mögen. Die ’JJiaRtegeluuq der Kattowcher Lehrer. Zur Maßregelung der Kattowitzer Lehrer, die für die panischen Stadtverordneten-Kandidateu gestimmt Haven, dringt Die • • ■ der vielleicht nod, Erörterungen zur Ansprache: Im Auftrage meines erlauchten Souveräns bin ich nach ICleiwes Feuilleton. — Mainzer Stadttheater. „Ter Graf von Luxemburg", der neue Operettenschlager Franz Lehars, tes Komponisten der .Lustigen Witwe", ist nunmehr auch auf der Mainzer Buhne mit schönem Erfolge aufgeführt worden. Die freundliche AuV nähme, die dem Stücke zu Teil wurde, verdankt es aussemießlich Lehars reizender, schmeichelnder Musik, denn der Text von Willner und Bodansky ist kläglich. Der Gras lebte wie seine Vorfahren herrlich, und in Freuden und tritt mit leeren Taschen m die Handlung ein. Da erscheint ihm Fürst Basilowitsch als Retter in der Not. Der Fürst will trotz seines Alters noch heiraten. Der in Betracht tontmente Bühnenstern ist dem Fürsten natürlich unebenbürtig und soll daher zuerst durch eine Scheinheirat nut dem Grafen wenigstens einigermaßen nobftittert werden. Der Graf erhalt eine angemessene Bezahlung für dieses Geschäft. Gleich nach der Hochzeit hat er zu verschwinden. Anfangs geht auch alles gut. Der Graf entflieht unter falschem Namen, die Scheidung wird beantragt und die Grafen lebt herrlich von des Fürsten Geld. Einen Tag vor dem Scheidungstermin kehrt der Graf zurück und lernt bei einer Festlichkeit seine kaum gesehene Gattin kennen und lieben, und ist bereit, seine Rechte als Ehemann dem Fürsten gegenüber M verteidigen. Allerdings bindet den Grafen sein Ehrenwort. Doch da erscheint in höchster/fcot eine frühere Geliebte des Fürsten, die den Alten durch ein schriftlickfes Eheversprechen zur .Heirat zwingt So löst sich die künstlich verschlungene .Handliuig mit bene gebräuchlichen „Lustspiel" Schluß. Mer dazu kommt Lehars freundliche Musik; eine Fülle lymlitfcr Walzer und prächtiger Schlager erfreut den Hörer, und lasst ihn rafd) die Mängel des Textes vergessen. Sowohl die Musikalische wie die Bühnenleitung sind gut und auch die Vertreter der einzelnen Partien boten gute Leistungen. N. — Ein Denkmal deutscher Wissenschaft. Wählend her Weihnachtswoche hat im Hotel Bristol in .Berlin eine von mehr als 40 der hervorragendsten Naturforscher und Mediziner Deutschlands und des Auslandes besuchte Beratung ftattgcf unten, zu der von Pros. Hinneberg, dem Herausgeber des bei Teubner erscheinenden großen Sammelwerkes „D i e Kultur der Gegenwart" die Einladungen ergangen waren. Die sich auf drei Tage ausdehnenben Sitzungen hatten den Zweck, für die natur- wissenschaftlichen und medizinischen Teile des Werkes eine die Aiiforberungen der modernen wissenschaftlichen Methotelogie vollauf berücksichtigende Gliederung des Darstellungs^sfes -u gewinnen. In den Hauptsitzungen war auch der Kultusminister zugegen.^a^ gcf$ic^t mit Cooks Beweisen? Wie der Daily Mail aus Kopenhagener Universftätskrelsen geschrieben wird, hat man sich dort in den letzten Tagen mit der Frage befdfaftigt, was mit den Tagebüchern und Aufzeichnungen Dr. Cooks geschehen soll, die noch immer in der Universität^kanzln lagern. Anfänglich wollte man sie dem Universitälsarchiv oder der Kgl. Bibliothek in Kopenhagen zur dauernden Aufbewahrung übergeben, aber durch! die Erbitterung über den stechen Betrug, den Cook an der ganzen Welt begangen hat, ist der Senat zu dem eiw- stimmig gefaßten Beschluß gekommen, den vielgenminten Dr. Cook nicht mehr als Gelehrten, sondern als^Verbrecher »u tetr achten und seine Aufzeichnungen daher weder dem Urchw der Universität noch auch der Bibliothek ernzuverlechen Die Uni- versitätsbehörden von Kopenhagen haben infolgedessen tue Pa- hiere Cooks der Polizei übergeben, damit diese ne in dem von ihr gegründeten und geleiteten kriminalistischen Museum unter- Der Kaiser hat die chinesische Marinestudieiikommisiivn in Audienz empfangen. Tie Antwort des Küisers auf btc Ansprache des Prinzen Tsai Hsin ist hir* und sachlich. Man hat wiederum den Eindruck, daß der Kaiser seit den Novemberereignissen des Jahres 1908 alles meidet, was ihm Angriffe zuziehen könnte. Das Volk wird darüber nur befriedigt sein können. Berlin, 5. Jan. Aus dem hessischen Manzausschich. R. B. Darmstadt, 5. Jan. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer tagte heute ohne Regierungsvertreter und machte sich nach einer eingehenden Besprechung über die finanzielle Lage und die Anforderungen im Etat für 1910 über eine Reihe von Vorschlägen schlüssig, welche in der morgen stattfindenden gemeinsamen Sitzung den Regierungsvertretern zur Meinungsäußerung und Stel lungnahme vorgelegt werden sollen. Aus diesem Grunde kann über die heutigen streng vertraulichen Verhandlungen eine nähere Mitteilung nicht erfolgen. Vor einiger Zeit haben die beiden Bischöfe von Elsaß- Lothringen in einem Hirtenbriefe allen katholischen Lehrern die Mitgliedschaft bei. dem Allgemeinen Deutschen Lehrertorein untersagt. Hiergegen hat jetzt die reichslandische Regierung offent- .ich Einspruch erhoben. „ Staatssekretär Zorn v. Bulach veröffentlicht, wie auv Straßburg gemeldet wirb, in her Amtlichen Korrespondenz em Schreiben an die Bischöfe von Metz und Sttaßburg, m dem er in verbindlicher Form, aber energisch gegen den Erlaß ber fiÄöfe Stellung nimmt, ber die reichslandischen Lehrer von dem Anschluß an 'den Allgemeinen Deutschen Lehrer^ern abhalten sollte. Die Haltung der Bischöfe wirb kcks^ em^Em^ft^ m tee sion. Prinz Tsai Hsin hielt an den Kaiser folgende " ' Als am Dienstag den 7. Dezember u I. die vier versetzten Volksschullehrer vom Rcgierungspra,identen tu Oppeln zu der berühmten Konferenz eiugeladeti wurden, oa haben die Gemaßregelten geltend gemacht, daß sie nach der Loyalitats- erklärung der zwei „Polen" und nach der über sie erhaltenen Auskunft an ihre Gefährlichkeit nicht geglaubt haben. Sie erschienen jedenfalls weniger staatsgefährlich als ihre teiten Gegew- kandidaten, die sich öffentlich als Anhänger der revolutionären. Idee Ferrers bekannt haben. Der Präsident bestritt ihren guter Glauben nicht, stellte aber ihre Schuld nut den Worten fest. „Sie mußten den Kreisschulinspektor fragen, wie Sie wählen sollen!" . M . Die „Germania" selbst betont, daß eine solche Aeußerung unglaublich klingen mag, versichert ater, sie könne .nach den Mitteilungen, die ihr von zuverlässiger Seite zugehen, nicht daran ,Weiseln, daß sie wirklich gefallen ist Wem, das rutri fl. !° wurde das allerdings eine ungeheuerliche Beschränkung der staatsbürgerlichen Rechte von Beamten darstellen. Zunächst aber hat ter Regierungspräsident von Oppeln das Wort. glottenangft und Wahlmanöver in England. Die Wahragitationen über dem Kanal nehmen tolle Formen an. Mehr denn je muß die Angst vor Deutschlands Flottenprogramm herhalten, und trotz wiederholter amtlicher Erklärungg'n von Deutschland her werden die unsinnigen Gerücht “e ver deutsche Rüstungen immer ratter verbreitet: * Lvndvn, 5. Jän. Aus «aß ber Wahlen veröffentlicht ber britische Flott enverein eine Kundgebung, in welcher erklärt wirb, die britische Vorherrschaft zur See werde von der größten Militärmacht des Kontinents bedroht, die int Begriffe fei, eine ungeheuere Kriegsflotte Ku bauen. England müsse für jedes deutsche Kriegsschiff seinerseits zwei Kriegsschiffe auf Stapel legen. Es sei dem brittschen Volke dringend ans Herz zu fegen, bei den kommenden Wahlen einzig für die Aufrechterhaltung einer unangreifbaren Vormacht der englischen Flotte seine Stimme abyugebat. Die britische Abteilung der in terparlamentarischen Union ersuchte in ihrer letzten Versammlung, ihren Präsidenten, Lord Weardafe, sich über die Richtigkeit der Zeitungsmeldungen, in welchen behauptet wird, daß die deutschen Marineaus- gab-en für das Jahr 1910 weit über den iM Flvttengesetz veranschlagten Bettag hinaus gingen, zu vergewissern, ^timete veröffentlicht die Abteilung eine Erklärung des Präsidenten ter deutschen Abteilung, Professor Eickhoff' und beet Generalsekrewrs Dr. Lange, in welcher icnc Berichte zurück ge wie sein! werden und in ter ferner nachgewiesen wird, daß sich die Ver- ntdjnmg ter Ausgaben in vollkommener Utbereutfhmnumg mit Der ^ers^ L^rd^ter^Adnriralität Mc. Kemra sagte in einer ErMruna an feine Wähler, die wilden Ucbcrtreibungen bezüglichder Flotte seien blo tze WghlMan ö ver und entbehrten jeder Begründung. So lange er ntt Amte sei, teerte die Admiralität nicht vor der Pflicht zurückschr ecken, alle Acatz- regdtn zu ergreifen die nötig seien, um ter Flotte die für den Schutz des Reiches und seines Handels ersorderlichc Starke^zu bewahren. Austen Chamberlain widmete den größten -teil feiner Rete, die er in Birmingham hielt, der Widerl^ung der Behauptung d-es Preutiernirnisters Asquith, daß die Arbeitslosigkeit in Deutschland größer fei als in England. — Die Süddeutschen Monatshefte haben mit ihrem Januarheft den 7. Jahrgang begonnen. Schöne Literatur, Kunst, Wissenschaft, Politik, Soziologie, Handel, Jndusttie. Das erste Heft des neuen Jahrgangs bietet als eine solche Rundschau eure tüchttge zusammenfassente Besprechung über „Neuere Voltaire- Literatur" von Paul Sa km a nn. Dieser Rundschau geht cm größerer Versuch von Josef Dofmiller über ..Thomas Mann" voraus. Mit Erzählungen sind Rudolf Hans B a r t f ch und Georg v. d. Gabelentz tertreten. In einem „Buch der Jugend" setzt Ludwig Gang Hof er seinen „Lebenslauf eines O p t i m i st e n" fort. Auch diese Fortsetzung der Gang- hoferschen Selbstbiographie lieft sich Prächtig. to.nen_ ttefstichen Nekrolog hat Friedrich Naumann für Leopold ^omiemann geschrieben („Ein alter Demokrat"). Albert Becker telt „Fünf unbekannte Gedickstc Friedrich Rückerts mit Lebhafte-, IMeresst wird auch der Aufsatz Henrv »an bc Veldes "Kunst und Industrie" finden. Paul Wolters teilt ,eme Gedacht,m.- rtte mit, die er in der Bayerischen Akademie der Wilfenschafteii auf Adolf Furtwängler im November gehalten hat. Karl v. Anura hat einen Aufsatz: „Montgelas über seine innere Politik geschrieben, der fick auf die von Laubmann und Treberl fcraib^ gegebenen Denkwürdigkeiten des Grafen MarlmiliMi ^os. v. M. M> gelas stützt. Ins moderne politische Leben Jntet ent An N M. Paul Buschings: „Der Zug nach links . So^kneten denn du Süddeutschen Monatshefte auch m dem neuen Jahrgang wuter eine Fülle von lvertvollen Stücken, wie man das von der ge biegenen, von gutem deutschem Geiste durchwehten 3«t d)nft g^ wöhnt ist und die ihr einen hervorragenden Platz uitte imlcixn Zeitschriften gesichert hat. England und der neueste deutsch-rufstsche Streck. Die „Times" gibt in der Hellseld-Assäre deu^ Russen ten „praktischen" Rat, die in Berlin Hegenten rwsiscten -'tevvG zuruck- zuziehen, da sie tert „vor Aventunsten und Piraten nicht sicher seien, und sie irgendwo zu deponieren, wv sie ter „räuberischen Anfällen" sicher seien. Das werte etwa. 800 Millionen Mark ausnmchen. Die Petersburger „Nonw^ Wremja" bemerkt dazu: . . . , ~ . „Bei stll der Friedensliebe — oder vielmehr ivegen ter krankhaften Friedfertigkeit, die "stußland verhuidert, ferne Rechte mit gehöriger Energie zu vertreten, gibt es in ter -r.a„ keinen anderen Ausweg. Daß, rann eine w ungeheure eummr dem Berliner Markt entzogen wird, ein kolviwler ^«Irad; die Folge sein muß, versteht sich von selbft. freundlich wir uns auch unserem nächsten Nack'.bam und hiftorncken /vreuno- gegenüber verhalten, bleibt uns dock ein unterer ,jeg nickt übrig, um unsere staatliche. Würde vor UebcrfaWm von P - r a teil :u schüten Das wttd zwar rin ttaungeS Ereignis NiN, ater was soll Rußland sonst tun. Mau kann tech ton Millionen nicht an einem umuteren Lrt ruhen laufen, ter vor Expropriatoreu nicht geschützt ist." . Das ist wieder ter deutsch-feindliche nationalistifche Ton. auf ben man in Rußland in ter letzten Zeit, öfter als sonst geilten' ist. Uebrigens leistet sich techelbe runvche Blatt in .aiwerem Zusanimenhang ebenfalls in Amnüpfung an die Hellfelteckfiare folgende Bemerkung: ... . „Die liberale russische Presse fielst mitztvauifch auf ernc Annäherung an Deutschland, denn sie furchtet cinc Beeintluf । ung1 Rußlands tm reaktionären Sinn. Die „Nvwoje ivremfa teilt nicht die liberalen Befürchtungen und setzt fanc reettiBMiat Öffnungen auf die Annäheiung an unseren Nachbarn, -dctei inerte Deutsche gibt bei den Wahlen seine Stimme einem fozial - demvttatischen Kandidaten, fo daß die Fundamelfte oer Monarchie ter Hohenzollern ernste Besorgniffe ui Bettachl ihrer festig tert und Dauer Hervorrufen. Von allen Staaten Europa-.-' ist Deutschland am meisten von der Flechte des Sozialismus zerfressen, und das macht ten konservativen BÄfern eine intime Gemeinschaft mit ihm wenig raun- schenswert." „ .... Wie lang ist es her, daß mau in grvßeii ruf suchen Stadtrn» sich nicht auf die Sttaßcn fragen konnte, ohne Gefahr zu laufen, das Leben einzubüßen? Und jetzt diese ftolze -Lvradie?. täte sowie anderer hohen Würdenträger die heute fruf) hier eingetroffene chinesische Marine st udientommis- poetnn, u. ^un. Der Kaiser empfing heute nach- staatshohettlichen Rechte bezeichnet, der entschieden zurückgewiesen mittag um 1 Uhr inr .^niglichen Schlösse rn Anwesenheit des luCrb^ä^1’j>c‘ ^teralc Presse das Vorgehen dx Regi«ung i----.»-" "7°"!" '-u c bearüRt, richten die ZentrumsÄätter gegen den Lrtaatssekrettir Reichskanzlers, der meisten staats Minister und Staatssekre- - ^eil sehr heftige Angriffe. Der Kaiser antwortete: Eurer kaiserlichen Hoheit danke ich für Ihre freundschaftlichen Worte und für die guten Wünsche, die Sie für meine Person zum Ausdruck gebracht haben. Es hat mich mit lebhafter Genugtuung erfüllt, daß Seine Majestät ter Kaiser von China Eure kaiserliche Hoheit an der Spitze einer Kom- missivn hoher Würdenttäger #imt Studium der europäischen Marineverhältnisse auch nach Deutsckstand entsandt hat und ich habe befohlen, die Erfüllung der Aufgaben der Kommission in jeder 5Seife zu erleichtern. Boi der hohen Einsicht Eurer kaiserlichen Hoheit zweifle ich nicht, daß Sie unsere Einriß tungen und Leistungen zu würdigen wissen, und ich gebe mich der Hoffnung hin, daß Sie unter dem, was Sie sehen werden, manches finden mögen, was Ihnen von Interesse und ter Beachtung wert erscheint. Ueberzeugt, daß auch Eurer kaiserlichen Hoheit Besuch in Deutschland dazu beitragen wird, die zwischen China und dem Deutf chen'Reiche bestehenden freunte schaftlichen Beziehungen zu fördern und zu festtgen, heiße ich Eure kaiserliche Hohett und Ihre Begleiter tn unserer Mitte von Herzen willkommen. Dem Empfange der chinesischen Studienkonimission nn königlichen Schlosse wohnte auch Dr. Krupp vonBohlen und Halbach bei. ~.. „ ,, , t , Berlin, 5. Jan. Prinz Tsar Hsin stattete freute abend dem ReichstaMler einen Besuch ab: er hatte daz-u das ihm verliehene Großkreuz des Roten Adlerordens mit Kette angelegt. Sodann begab sich der Prinz zum Diner beim Staats'setretär StaaisMinister v. Tirpitz. Kolst'zZche Tagesschau. Staatssekretär Zorn von Bnlach und die Bischöfe von Elsaß-Lothringen. bringe. . — Die Tragödie der dänischen Polarexpedition wird in ter Erinnerung von neuern wachgerufen durch die Gemälde tes dänischen Malers Aare Bertelsen, die in bat nächsten Tagen in London in ter Royal Geographteal ©ocutij ausgestellt werten. Die Bilder sind von bbsonterem Interesse, weil sie zum erstenmal die mensckfenftenite Schonheft .der arktischen Einöde mit ihren gewaltigen Licktphanomenen in künstlerischer Fassung wietergeben. Bertelsen hat an ter unglücklichen Expedition der „Dänemark" teilgenommen tee ausgesandt war, um festzustellen, ob Grönland eine Insel ist und die , zugleich die Dokumente einholen sollte, die Peary bet sauer grolftanbi.chen Expedition in ter nördlichen Eisregion deponiert batte. Beide Biele wurden erreicht, aber sie forderten zahlreiche Meustfen- leben und die Uetenuinbung furchtbarer Leiten. Boni ^>mter- lager wurden zwei Schlittenexpeditionen ausgerüstet; die erste hatte das Unglück, auf einem großen Eivfelte vom Festland ab mtb ins Meer hinausgettieben zu werten; die zwetfe, an da Bertelsen teilnahm, war glücklicher: nach qualvollat Enttehruu- gen gelang es ihnen schließlich doch, zuni Wufterlager zurück- zufinten Erst hier erfuhren sie, daß von der anderen Abteilung jede Nachricht fehlte. Eine Reihe von Nettungsexpedtttoneu Nr. 4 Erstes Blatt 160. Jahrgang Donnerstag 6. Januar IS 10 D« Metzerrrr 2hi6dt« 'M monatlich 75Ps„ viertel- «scheint täglich außer W W Ä jährlich Mk. 2.20; durch Eonntagr. - Beilagen: Y ▲ A W A> -MM Abhole- u. Zweigstellen viermal wöchentlich Ä WW W Ww Jwk »I MV monatlich 65 Pf.; durch I* /]Hl» Iflci S33VIvIIVIlVl MlwlVIHVl £^5$ Fernsprech - Anschlüss«: Vjjjy politischen Teil: August General-Anzeiger für Oberhefsen DW M‘^geÄ« Eotatiortsörud «nd ötrlag der vrMschen llnio.-Y«ch- und Steiudruck.rei R. Lange, «edawon, Lkpedition und Druckerei - Schulftratze 7. Anzeigenteil:' H. Beck. biS vormittags 9 Uhr. uw uw Heer und Flotte. — Deut Biseadmiral: Breusing, Dttekwr des Werft- Departements tes ReichsmarineanftS, wurde unter Verleihwtg des Charakters als Admiral ter nackigesuchte Ab s chtc d bew ill igft. Deutsche- Reich. Der Kaiser nahm am Mittwoch vormittag im Schlosse die Vorträge des Ministers ter öfientlichen Arbeiten, des Ministers tes Innern und tes Chefs des ZiviKabinetts entgegen. 3. 4. 9. 14. 10. 11. 1. 2 12. 13. ausgereifte Persönlichkeit, ein Charakter, eine Künstlernatur, tote sie unter den Klavierspielerinnen seit Teresa Carenno trxf) nicht wiedergekehrt ist. An ihrem SpiÄ rühmt die Kritik die bLwunderungswürdige technische und geistige Elastizität, kernige Bravour und einen großartigen Zug freiester Bewegung itmei> halb strenger Gesetz! ichteit, Zartlfeit und Milde des Ausdrucks und Anschläge in schönstem Ebenmaß und vollendeter Anmut. Gewiß der Vorzüge genug, mri dem Konzert am lommenden Sonntag einen * vollen Saal zu sichern. kostenfällig ab. ♦* Kleine Mitteilungen aus Hessen und den N a ch b a r st a a t e n. Die Verlosung des Gemäldes Balzender Auerhahn", die zum Belten des erblindeten Waldhüters Maibohm in Heuchelheim statlfcmd, ergab, daß der Gewinn aus Los Nr. 156 fiel. - In S ch a d e ck wurde der 19jährige Sohn einer Wittwe diirch zwei M e s s e r st i ch e schwer verletzt uud gestern in die Klinik nach Gießen überführt. <5cricbt»faaL ** Standgericht. Gestern verhandelte das hiesige Standgericht in 2 Fällen wegen Kontrollvergchcns gegen Rc- , ervist en. Der Gerichtshof bestand aus Major Hoos, Vorsitzender, Hauptmann Poly und Oberleutnant Fritz Firmenrch, Neuen Gymnasium zu Darmstadt ernannt. "Erledigt ist eine mit einem kath. Lehrer zu bc Aus Stadt unfc Land. Gießen, 6. Januar 1910. Oberhesfische Volkslieder. Der Verein für ländliche Heimat-, Kunst- und Wohlfahrtspflege veranstaltete am Mittwoch einenVolks^ liederabend zu Friedberg im Hotel Trapp. Der bekannte Sammler oberhessischer Volkslieder und Vorsitzende des Vereins für hessische Volkskunde, Psarrer Schulte-Gvoßcn-Linden, hielt einen Vortrag über „Das obcrhessische Volkslied, seine Feinde und Freunde". Er führte u. a. auö: Das früher so verabscheute Volkslied wird erst etwa seit den 80 er Jahren gesammelt, nachdem schon vieles verloren gegangen war. Ludwig Erck, geboren in Wetzlar, war ein eifriger Sammler und .Komponist der Volks- fieber. Ter erste Mann, der vbcrhessische Volkslieder sammelte und ein Buch darüber veröffentlichte, war der ehemalige Reichstags- ab geordnete Dr. Otto Böckel. Allmählich erwachte der Sinn für das Heimische, die Baudenkinäler famen unter Denkmalschutz, die Heimatpflegevereine entstanden, die vaterländische Presse nahm sich der Bestrebungen an und auch der hessische Verein für Volkskunde widmete sich besonders dem Volks iedc. Der Redner selbst sammelte im Vogelsberg über 200 Volkslieder. Hanptfeinde des Volksliedes waren, von jeher zahlreiche Geistliche, auch Luther und andere Reformatoren standen ihm feindlich gegenüber. Aber trotz- bem erhielten sick> viele Lieder bis in unsere Zeit. Ein anderer Feind des Volksliedes war die Gleichgültigkeit der Gebildeten, ferner das An Pochen eurer Neuen Zeit, der städtischen Kultur, die jetzt infolge des Verkehrs bis in das eirtlegendste Dörfchen flutet. Die alten Spmnstuben, die Pflege statte des Volksliedes, starben aus, entarteten und wurden vielfach untersagt. Tie neue Zeit brachte Gesangvereine, die Soldaten führten neue Lieder ein, ebenso die Volksschulen. Der unerbittlichste Gegner des Volksliedes ist also der Gckist der neuen Zeit. Wir dürfen seinem Untergang nicht gleichgültig entgegensehen, sondern müssen die einfachen und doch sio schönen Uwrmherzigen Lieder sammeln. Viele Geistlickic und Lehrer sind denn auch seine Freunde und sammeln das Volkslied, zahlreiche Komponisten fetzten und setzen es noch in Töne. Im Odenwald hat Lehrer Krapp-Darmstadt die Volkslieder gesammelt. Auch im Vogelsberg und anderen. Teilen Oberhessens wird gesammelt, so zi. B. von Lehrer Heinrich Weber in Stvrndorf. Ter Vortrag erntete lebhaften Beifall. Eine Anzahl der von Lehrer Weber in Storndorf gesammelten Volkslieder hatte Professor Dr. Karl Scknnidt-Friedberg nrusikalisch bearbeitet; sie wurden von Fräulein Thea Fey-Friedberg mit Kongvvller schöner Stimme vorgetragen mtb von dem äußerst Archlreicheir Publikum mit anhaltenden Beifallsbezeugungen ausgenommen. Es war eine schchic Auslese von Liedern, die so ziem- 1273 Seelen zählenden Orte bestanden. Durch den Tod seiner Frau und durch Krankheit war er gezwungen, das Geschalt awzugeben. Sein Nachfolger ging infolge Almwirtschaft kapul und als yypo- thekengläubiger kam Nceb wieder m den Besitz des Anliegens. Er ließ es 1909 erweiterii und kam um die Konzession ein. Gleichzeitig mit der Gemeindebehörde Naunheim und dem KreiSausschuß erachtete heule der Wiesbadener Bezirksaiisschuß ein Bedürfnis nicht als vorliegend und wies die von Neeb angestrengte Klage 'Der Kaiser folgte ant Mittwoch abend eiltet Einladung ■bei Ministers des Innern zum Diner, zu dem auch die tn Berlin anwesenden Oberpräsidenten geladen waren. Amtlich wird bekannt gegeben, daß der Kaiser du Eröffnung des Landtages am 11. Januar mrttags 12 Uhr im Weißen Saale des Königlichen Schlosses selbst vollziehen loill. Wir lesen in der „Natl. Korresp.": Durch die Blatter gehen seit ein paar Tagen allerlei Meldungen über den Ankauf der „Tägl. Rundschau" durch die n a t i o n a l l r b e r a l e Partei. Wir möchten dem gegenüber — auch gegenüber einer (vermutlich auf einen Hörfehler am Telephon zurückzufuhrendem Mitteilung der „Münch. N. Nachr." — feststellen, daß von einem Ankauf der „Sägl. Rundschau" durch die nationalliberale Partei nie die Rede gewesen ist. Im Wahlkreis Eisenach ist der bisherige natwnalliberale Kandidat, Gutsbesitzer Krug, von seiner Kandidatur zuruckgetreten; an seiner Stelle wurde von einer stark besuchten Vertrauensmatrncr- Versammlung Justizrat Appel ins einstimmig ausgestellt Wie aus Erlangen berichtet wird, ist der ehemalige Reichstagsabgeordnete Freiherr von Gagern tm Alter von 69 Jahren aus dem benachbarten Schlosse Neuenbuerg gestorben. t n Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung erklärt zum Fall Rudolf Haß, daß das auswärtige Amt, das sckwn lange Zweifel an der geistigen Gesundheit von Haß infolge einer Zuschrift von ihm, die ungewöhnliche Vorwürfe und schwere Beleidigungen enthielt, eine gutachtlickw ärztliche Aeußerung über benen Geisteszustand entftxrbertc. Das Ergebnis ging dahin, daß Haß an typischem Querulanten Wahnsinn leide und als gemeingefährlich zu erachten fei. In der Erklärung der „Rordd. Allg. 3tg." wird dann eine Reil)e Angaben von Haß über angebliche Benachrichtigung und fehlenden Schutz durch die auswärtige deutsche Vertretung als unrichtig bezeichnet. So entspreche den tatsächlichen Vorgängen nicht, daß Haß in einem Falle Hilfe vom Schiffe „Vineta" tu Anspruch nehmen mußte, nachdem ihm die Hilfe der deutschen Diplomatie versagt worden sei. Jin Gegenteil sei das Einschreiten der „Vineta" auf Antrag des deutschen Ministerresidenten erfolgt, der für Haß bei der venez-o- 'anischen Regierung Genugtuung durchsetzte. . Dem Vernehmen nach ist zum, kaiserlichen Gesandten m Rio c»e Janeiro der bisherige Gesandte in Lima, Dr. Micha- tzelles, bestimmt. Ausland. Auf eine pertrauliche Sondierung des italienischeü Kabinetts erteilte die Pforte ihre Zustimmung zur (Ernennung des italienischen Botschafters in Washington, Baron Mayor des Planches zum Botschafter in Konstantinopel anstelle des bisherigen Botschafters Marquis JMperickli, der nach London versetzt ist. In der griechischen Depütie rtenkammer brachte Mimsterpräsident Mavromichalis am Mittwoch die Vorlage be- treftend die Dien sta ltcrs grenze, der diplomatischen und konsularischen Beamten ein. Nach^ den Bestimmungen der Vorlage hätten cckle griechischen Gesandten mit Ausnal)me derjenigen in Washington, London und Sofia die T ienstaltersgrenze erreicht. Theotofts empfahl dem FinanMinister, eine Vorlage einzubringnr, betreffend die Aufnahme einer Anleihe für öffentliche Arbeiten. Ter Minister erwiderte, er sei infit der Ausarbeitung einer entsprechenden Vorlage beschäftigt. Die persische Regierung lehnte den von englychen Kapitalisten gemachten Vorschlag ab, die der Regierung gehörigen AktienvonNaphthaunternehmungeninBachtia-- r i en zu kaufen. Die Regierung verhandelt zurzeit über den Verkauf eines Teiles der K r v n j u w e l c n an ausländische Kapitalisten, deren Vertreter in Teheran anwesend sind. Die Rechtchilfe-Lonferenz der mitteleuropäischen wirtschasirvereine. Wien, 5. Jcür. Tie Rechtshilfe-Konferen^ der müteleuro- pärschen Wirtschaftsvereine besprach heute die prozessualen Farmen der Anerkennung und Vollstreckung der ausländischen Exekutions- Mittel und erkannte die Bestimmungen des österreichischen Rechtes als geeignet an. Eine längere Erörterung entspann sich bei der Erörterung, ob gewisse privatrechtliche Ansprüche ans Gründen der öfsentlichen Ordnung und der guten Sitten des Rechtsverkehrs von der Vollstreckung ausgeschlossen werden sollen. Schließlich wurden die Vereinbarungen betr. die Durchfülirung solcher Konkurse besprochen, wo sich Massevermögen in ntcfirercn Staaten befinden. .Hierbei wurde entpfohlen, vertragsmäßig zu bestimmen, daß die Eröffnung des Koirkurses in einem Staate auch Wirkung auf in anderen Staaten befindliche Ge- samtvermögen habe. Ter Vorsitzende, Freiherr v. Plener, kon- statierte, daß die Verhandlungen zeigten, daß auch auf dem weiten Gebiete, das zur Verhandlung stand, die Möglichkeit für den Abschluß eines Staatsvertrages gegeben sei. Zum Schluß würde die Zuständigkeit des crfcnneiibett Gerichtes im Vollstreckungsverfahren beraten. Die deutschen Delegierten neigten dabei der Auffassung zu, daß man an bent Erforbernis der Nachprüfung der sogenannten abstrakten Kompetenz festhalten müsse, daß aber von einer Normierung durch Vertrag der gegeitseitig anzuerkennenden Gerichtsstände mit Rücksicht auf die gairz verschiedenartige Lage der Internationalen Gesetzgebung Abstand genommen werden müsse. Hierauf wurde die Konferenz geschlossen. lich Sättitolagen zeigte, das Heimweh, Kriegers Tod, Liebes-i ** An- unl> Abmeldung ber Lehrlinge zur Leht- weh, daneben auch ein Tanzliedchen und humoristische Lieder. In lingsrollc. Jeder Lehrling, der innerhalb_Hessens eine haildwerrs- seinem Schlußwort gedachte der Vortragende der kernhasten Natur mäßige Ausbildung erhält, ist bei dem Sekretariate der v anb- des oberhessischen Bolksstammes und endete mit bent allbekannten Werkskammer zu Darmstadt anzumelden und bei Auslolung Ausspruch: „Was iat*f c Kerl es, das es c Owerheß." des Lehrverhältnisses unter Angabe des Grundes ivieder abz-umelden. « I Die Anzeigen sind spätestens vier Wochen nack) dem Ein- bezw. T a g e s k a l e n d e r für Donnerstag, 6. Jan.: Gesellschaft Anstritt auf vorgeschriebenem Formular bei dem Siefcn Winter sind somit nickik solche Klagen übet Ar Weiids gedachte Herr Jaskowsky noch der erfreulichen Tat- beitsmangel zu befürchten, wie in den beiden vorausgegangenen, fache, daß fid) die Zahl der Angestellten, die längere Zeit --Gro ßcn-Liu den, 5.. Jan. Ter hiesige ü an incheu- äi» sää“ Wn.s eg, »«sa ■£ bedacht werben. Es sind dies: . . . Herrn F^. Panecke ans Klein-Linden über „Die Zucht" verspricht Friedrich ^schauermanu, feit 1. Juni 1903 bet Ludwig Klein. I Interesse, Friedrich .Wenk, seit sl5. Oktober 1903 bei I. Lenz Ww. 9 Zang-Göns, 6 Jan. Aus der Schweinezüchterei des (Hotel Lew-). , . „ , Joh.'Wilh. Weber hier wurde ein Mutter sch wei n im GewiM Elisabeth Bott, fett 9. Marz 1904 btt ^5. Lenz Ww. ($)DtclL)on 592 Psuitd geschlachtet. Einen von dem gleichen Mutter ^Sen»). . . scksiveine abstammenden Eber von 686 Pfund schlachtete der Land- Wtlhelnt Schneider, seit 15. ^-intt 1904 bet Dch. Seync. lüirt Faber in Kirch-Göns. — Der Bahnwärter ^ak. Luh Franz Staub, feit 6. Februar 1905 bet «j. Lenz Ww. (yotcl | s^r seine 40 jährige treue Dienstzeit ein Ehrenzeichen unb 6. Pauline Schäfer, seit 1. April 1905 bei I. Berg, Trais-1 ^^^l z h"ei m, 5. Jan. Die am Sonntag vvm Turn- n q« • iqnc- t • n csnittwirf» verein veranstaltete Abendunter Haltung erfreute sich 7- Elsbeth Schäfer, leit 1, Mat 1905 bet Z. fcaubad) wotel 1.^ rcrf)t .^hireichcn Besuches. Schon vor beginn war 8. Heinrich Knorr, seit Juli 1905 bei Hch. Rausch, hier. der geräumige Saal des Gastwirts «-^es brs -mf den - Wilhelm Lotz, seit 27. Dezember 1905 bet F. Kreiling, letzten Platz gefüllt. Herr .HermE Buß erv-ssnete das Heuchelheim. Programm durch eine Ansprache mit drauffolgendem Pro- Gustav Whl, seit 1. Februar 1906 bei Hch. Elges. (Og. In verständlicher Weise sprach Herr Buß über die Ent- Gertrude Diehl, seit 1. März 1906 bet Fr. W. Schmidt stehung, den Werk und die Bestrebungen der deutschen Turn- Ä » 11. 1906 bei 3. Std—. SÄÄ «ÄtwSÄ fEÜ 3L 1906 6C1 3r' Sd,mlM Sngut «uä Katharine Oswald,' seit 3. September 1906 bei Anna Schabeck. geführt und die Mtwirkendcu mxv Water und dcn Turn 15. Marie Port, seit 6. November 1906 bei Priest aufsührungcn, sowie die Konzert-Vortrage der Kapelle 16. Elisabeth Best, seit 12. November 1906 bei Fr. Teigler. I Sarnes sanden großen Beifall. Den Schluß bildete ein 17. Carl Spohn, seit Januar 1907 bei Hch. Hettler. I Tänzchen. Mit herzlichen Worten überreichte Herr Jaskowsky den = Unter-Seiberteurob, 5. Jan. Durch Marrer Ausgezeichneten die Ehrenurtunden, indem er ein Hoch auf Jung von Ober-Ohmen, zu dessen Psarrei unser Ort als ö-iliaP sie ausbrachte. Konzert Vorträge der Feuerwehr- gemeinde zählt, wurde ein Posauuenchor gegrüudcL '5>er rapelle und Darbietungen eines Teils des Kolosseum- Chor zählt äwöls Stimmen. Leiter ber^ Kapelle ist ein Bewifs- Künstlerpersonals unterhielten den Abend über das Pub'li- musiker Mts Köddingen Wahres^r Feiertage wirkte der Chor tum aufs beste, bis gegen Mitternacht eine reich ausgestattetc int öffentlichen Gottesdienst ^rf • Tombola zum zweiten Teil des schönen F-estes, einem R. B. Darmstadt, 6 ^an. (Tel.) ^nt Wakde bm flotten Ball, überleitete. Heppenheim a d B. wurden 400 Fichtcnstammch^i Unentgeltliche Benutzung bet beutfd>en ti-^d)mtten ober auf «nbetc ®et|e be ^ab flt. ^n bet Patentschriften Bei der Bibliothek der Großh. Zentral - dortigen Gegend sind m der letzten Zeil oiter^ derartige stelle für die Oiewcrbc, Darmstadt, Neckarstraße 3, be- Beschädigungen an Bamnanlagcn vorgetommen. -me hiesige findet sich eine Auslegcstellc ber vom Kaiserlichen Patentamt inlStaatsaliwaltschast entsandte einen Kriminalbeamten mit Berlin herausgegebenen Patentschriften über die seit dem 1. Juli einem Polizeihund an den Tatort. 1877 erteilten Patente. Die Auslegestolle ist geöffnet an den w. Wetzlar, 5. Jan. Tie Kreis-Vieh lasse We tzla r Wochentagen von 10—121/2 unb 3—51/? Uhr (Sarnstog-Rcittag I,Tage "ihre gut besuchte Geiieralversammlung ab. An ausgenommen, und kann, von jedermann unentgeltlich benutzt Cmtschäbigunacu wurden im! letzten J-ahre für 413 A-älle 49 101,68 werden. Durch diese Einrichtung soll lebcrmann Gelegenheit gol m^rt ae-cablt und zwar für 25 Pferde 11719,91 Mark, für 124 geben werden, sich über den Inhalt von Patenten zu unterrichten. Tmdvieh 23 139,69 Mark, für 223 Schweine 13 379,48 Uni auch auswärts wohnenden Personen die Einsicht der Patent- g)^rrt unt) 41 Ziegen 862,60 Mark. Tie Bichteihkasse wurde schriften zu ermöglick)en, ist die leihweise Abgabe ehizelner Nurn- mit 3631 Mark von armen Landwirten in Anspruch genommen ment auf kürzere Zeit gestattet. 'Sie neu erscheinenden Patent-1 Kttb ilt Reinert Beträgen vvn 200 bis 400 Mack ju 4 Prozent schriften werden den Auslegestellen ,ede Woche übertoicjcn und ohtfen und nwnatlichem Kapitalabtrag ausgelieheu. Da bei ber dem Publikum alsbald nach ihrem Erscheinen zugänglich gemacht. I Rindvieh Versicherung außerordentlich viele Scktadeiifälle erntraten, ** Eily Ncy-Stefi Geyer. (Konzert am 9. Januar, I mußte der Nescrvesvnds znwTeckung in Anspruch genomm«i wer^n. nachmittags 5Vi Uhr in der neuen Aula.) Unsere Gießener ^ir diese Abteilung wird deshalb einstweilen ein erhöhter Ber Musikfreunde sind seit einigen Jahren meiner mehr verwöhnt sicherimgssatz (Vs Prozent 1 eingcsührt. worden und stellen ihre Ansprüche an Programm und Ausführung' sj Marburg, 5. Jan. Ein Opfer seines Bcru'ee- insbesondere an die mitwirkenden Solisten, immer hoher. Wer wurde der bekannte Marburger Arzt Dr. med. Dtto öappcl das Budget des Gießener Konzertvereins kennt, derlDer tm besten Alter stehende Blann halte sich eine ^nsektton zu- weiß, daß die verausgabten Honorare alljährlich erheblich ge- gezogen und ist nun infolge Shitoergütunq gestorben. — -^em stiegen sind. Im laufenden Jahre sind ganz mifrerorbetttlW I Dtrekkor des englsicheu Seminars, Prof. Dr. Wilhelm -b 1 e 10 r, Anstrengungen gemacht morden. Ter Marteau-Reger-Abcnd gab wurde das Ritterkreuz des sdiwedischen Norbstern-Orbens perltehen. davon bereits Zeugnis, und die beiden demnächst bevorstehenden fc. Naunheim, 5. Jan. Der Metzger Ludwig Neeb VI. Abende werden es .noch weiter erweisen. Sind auch die Namen! von hier hatte im Jahre 1900 für fein Anliegen an der Wuhetm- Elly Ndy und Stefi Geyer für Gießen neu, so weiß I siraße Ecke Lahnstrabe die Koitzefsion zum Betriebe einer G asi- tadj, wer das Musikleben der letzten Jahre verfolgt hat, daß | id i r tj d) a f t erhalten, obwohl Jd)on ^üter^ Wirtschaften tn^oem beide zu den allerersten Künstlerinnen unserer Zeit gehören und daß sie di ehöchstgespannten Erwartungen überall nicht nur befriedigt, nein, weit übertroffen haben. Stefi Geyer ist die Tochter eines Arztes in Budapest Schon mit 5 Jahren zeigte sich ihr ausgezeichnetes Talent, und mit 7 Jahren bereits wurde sie Schülerin des Budapester Konservatoriums, wo Prof. Adolf Kalman ihr Lehrer wurde. Mit 9 Jahren wurde sie Prof. Jene(e Hubags Schwerin, unter dessen Anweisung sie sich so rasch zur höchsten Stufe her anbildete, daß sie bereits 1900 tn Wien, im Alter vvn kaum 10 Jahren, als eines j>cr jüngsten Wunderkinder auftrat. Wo sie seitdem anftrat, hat sie die entzückten Hörer gefangen genommen und fafrf eiert und ist zur vollendeten Künstlor- sämit herangereift, wie die Kritik in seltener Einstimmigkeit allerorten anerkennt. Ihre Partnerin, Elly Ncy, ist eint voll- Durch- Preis 00 00 00 00 68-77 00 00 00 41-49 34-40 . 16—29 00 00 00 00 72 71-74 70-74 39 72 35 67 bedeutend. 71 70-72 74—75 58 74 74 58 Statt besonderer Anzeige. Fteste-Lager 00112 <£ina 'Bernard, Cismar ckstr ässe 6. pari. 1173 Gießen, den 6. Januar 1910. Statt Karten. [0105 Giessen, 5. Januar 1910. C•/, wird billigst besorgt. 4 kompl. gebrauchte I Neitsättel ftuhflcücb, Pfund 30 Pia- (B6/i verbürgt feinstes Hochlandgewächs l» Rheinisches Kaufhaus für Lebensmittel. L. Steinhäuser, Fernsprecher 186. (B6/i K 125/09. Lina Petri, geprüfte Lehrerin. 09763) 73 73 43-46 38—42 77—85 74-77 69-73 00 00 00 00 00 00 00 60—64 50-58 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 51 46 35 86 77 00 00 00 5. Jan. aewicht 38 67-69 62—65 90-96 85-93 77-33 70-72 62-66 49-54 44-48 35-36 82—90 74-80 30 26 K 126/09. (B6/i Donnerstag den 13. Januar 1910, nachmittags 3 Uhr wer den in unserem Amtszimmer die dem Rllht -Heinr. LI. und srau geb. Gorr in Gießen zuge fdwiebenen, nachstehend verzelch- nctcii. Parzellen versteigert. 1/998,; HO qm Hosreitc in der Neustadt. 1/998,6 - 139 qm Grabgarten daselbst. Giehen, den 8. Dezember 1909. Gras;h. Ortsgericht Giehen. Gros. Lebend-Schlachtgewicht s? Meiderstojff Beste Ich hatte Gelegenheit, grosse Posten Restbestände von besten schwarzen u. farbigen Kleiderstoffen weit unter Preis zu erwerben u. stelle dieselben von heute ab zu aussergewöhnlich billigen Preisen zum Verkauf. .v .v Die glückliche Geburt eines gesunden Mädchens beehren sich anzuzeigen Regierungsbaumeister Knoll und Frau. Die glückliche Geburt eines gesunden Töchterchens beehren sich anzuzeigen Leopold Blum und Frau 166] Jenny geb. Löwenstein. Giessen (Liebigstr. 3), 5. Januar 1910. pro lOO Psd. schniitspreis Lebend- Schlacht- pro 1OO Psd. gewicht - • • ~ • Bon-biS von-bis 3. Jebr. ifHO, , wird in Ochsen. Dollfleischige, ausgemästete, höchsten SchlachtiverteS, höchstens 6 Jahre alt Junge fleischige, nicht auSgemchiete und altere ausgemästete Mäßig genährte junge und gut ge- nährte ältere Bulle n. mit Zaumzeug, vorzügl. erhalt. 1 neues elegantes Mbtord, 1 neues leicht. Halbverdeck mit abuehmb. Bock. 1 gebraucht. Sandaulette, 1 gebrauchter Sandauer. August Kilbinger, SelterSwcg7S 1180] Tclcpti.276 62 54 Die trauernden Hiuterbliebeuen. I. d. 9c.: PH. Gans und Frau, geb. Keßler. Kartoffel« pr. Speise u Lalatkartofielu, empfiehlt <81 J. Weisel. Telephon 235. Lonnenftratzeb. Auslcgestclle der deutschen Patentschriften. Die seit dem 1. Juli 1877 erscheinenden Patentschriften über die vom Kaiserlichen Patentamt in Berlin erteilten Patente können in unserer Bibliothek wochentaglich von 10 bis 12i/., und Z—öi/z Uhr (Samstag-Nachmittag ausgenommen) von jedermann unentgeltlich eingesehen werden. Darmstadt, im Januar 1910. D*/, Großh. Zentralstelle für die Gewerbe. N 0 a ck. Bad Manheim. ,lMM CAnwendung’sämthcliei" Wohnung und Badeformen in. naaicr. Verpflegung im Hause oder in gut eingerichteten Hotels und Villen. hvVio Auskunft: Verwaltung des Konitzkystifts, „ Prof. Dr. Grunwald’* Menthol-Dragees Mit guten Erfolgen angewandt bei allen ttatarrden des NachcnS und des Zleblkovfcs. Schachtel Mk. 1.—• Berkaufsstelle: 1160 Pelikan Apotheke, Kreuzplatz 2. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Allgemeine Wetterlage seit Mittwoch früh: Die nördliche Zhklone zieht nordostwärts ab, während sich gleichzeitig mt Nord- TonncrStaa, 3. ? nachmittags 3 Uhr, unserem Amtszimmer die dem Georg Euler II. und Ehefrau geb. Weißmüller in Gießen zugesdwle bene, nachüchend verzeichnete, Zusclmeide - Lehranstalt Kaiser-Allee 14a. Gründliche Ausbildung; iin Massnehmen, Musterzeichnen, Zuschneiden und Anfertigung von Kostümen aller Art, Kindergeldern, Hauskleidern usw. Beginn des Kursus am 6. Januar 1910. Anmeldungen nehme jederzeit entgegen. Julius Schutze, Danksagung ^ür die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Beerdigung unseres lieben LatcrS,Schwlegeroalers,Groh. vaters und Urgroßvaters J©h« Kessler 18. ioiBic sür die vielen Blumensvenden und für die liebevolle Pflege der evangelischen Schwestern sagen wir hiermit unfern innigsten Dank. Oberförsterei Strupbach. Montag den 17. Januar 1910, vormitags'/fll.Ubr, werden in ötr Dörr'scheu Wirtschaft zu Erda aus dem ^utrtki >alberg versteigert: Eichen: 72 Stück zum Teil schwere St.ämnic mit u9 -yimtrn., 24 Rm. Rutzfcheit in Nollen von 2—4 Mir. Lange, K Nnu Brenn Scheit und Knüppel, 167 Rm. Reiser 3. Kl. und 47,5 Rm.^ ^todljül,. Buchen: 54 Rm. Scheit u. Knüppel, 3/0 Rm. Reiser Kl. Uiwere.' Lauvkolz: 2 Rm. Knüppel. flladelholz: 46 Stuck Kietcrn nut 24 Fmstm., 10 Rm. Knüppel. 39 Rm. Reifer 3. .Kl. . . , Das Brennholz wird zuerst versteigert. Der Berkaus des Nutzholzes beginnt um 12 Uhr. l‘"- Grrginal-Drahtmel-ungen. Berlin, 6. Jan. Der Südpolarforscher Shakle- ton ist heute morgen von Rom hier eingetrosfen. Berlin, 6. Inn. Die chinesische Marinest ud i e n t 0 m m i s s i o n ist zur Bcsichttgung der dortigen Werftanlagen nach Stettin abgereist. Köln, 6. Jan. Wie in der gestrigen Stadtverordneteri^ sitzuna niitgeteilt wurde, stiftete Frau Laura Oelbermanid 1 5 0« - > Markfürwohltö11 geZwecke, darunter 100 000 Mark als Grundstock sür eine Laura Oelbermann-stistnng^ Landau, 6. Jan. In Worth a. Rh. hat stch der Arbeiter Böckler vor den Augen seiner 18jährigen ^ck;wu- aerin erschossen, weil das achtzehnjährige Mädchen den Heiratsantrag des 4Ojährigen Witwers, der Baker von firnf LU artd)6.tC3an. Der „Schwab. Merkur" meldet aus Tübingen: Professor Wahl am .Hamburger Lwlonial-JMtttut yar einen Ruf als Nachfolger des nach Marburg berufenen Historikers «, 6. Jan. In dem P r 0 z e st gegen den Theater direttor Reinhardt-Berlin, der des Vergehens gegen die Ge- merboordnung angeklagt war, weil et die Konzession rnicmen vorjährigen Gastspielen nicht nachgeiucht chatte, wurde .Renchardt freigesprochen. Die Kosten wurden der ^taatstafle auserle^ Katt 0 witz, 5. Jan. xie „Gernmnia hatte ui einem Artikel über die Maßregelung der K a t to Witz er Be> amten und Lehrer, die bei den Kommuualwahlen sur polnstdu Kandidaten gestimmt haben, erzählt, der Regierungschmsidenthabe zu vier von diesen gemaßregelten Lehrern geäußert, fie mutzten den Kreisschulinspekwr fragen, wie sie mahlen sollten. Lierungspräsident veröffentlicht nun eine Beri cht 1 g ung m der „Germania", wonach diese Aeußerung weder den Tatsachen entsprichst, noch auch dem Sinne nach gefallen ist. Riga 5 Jan. Infolge des leit gestern ununterbrochen, herrschenden Sturmes ist der St r atzenbah n- und Tamp- fer-Verkehr eingestellt. Tie Duna ist um fünf Just über Mrmal gestiegen. Tie Eisenbahnen komnien nut großen ^r' spätungen an; in der Stadt sind mehrere T.acher lortgermen worden, wobei zwei Personen getötet und große .Holzvorrale fortgi- G. San., etaat^ctrctär ; sandte eine Zirtularuotc an die Mächte, in der er vorschlug, 1 den KU bildenden internationalen Jrredensge- : richtsh of mit größeren Befugnissen auszustatten. Bon t mehreren Regierungen sollen bereits zuftrmmende Antworten eingegangen sein. Parzelle versteigert: 27/129 1607 qm Grabgarien mit Häuschen über dem Rodt aus die Rodtgärten. Gießen, den 20. Dezbr. 1909. Großh. Ortsgcricht Gießen. Gros. Schellfische allcrscinste lebcndsrischc 173 sind in Eispackung eingetroffen I bei Georg Wallenfels I Marktplatz Sl. Telephon 46. 1 Gegenüber der Engelapocheke. osten Europas ein Hochdruckgebiet bildet Dor^rhänd ist die Witterung noch wenig verändert; fast überall in fteffen IjerricDtc gestern Nebel und feiner Nebelregen, 'nährend heute Nebelgewolk auftritt. Die Temperaturen liegen bei 3° Warme. — lieber Rußland ist Plötzlich intensive Kälte eingelreten, tu ,Finnland £4 , in Archangelsk 35° Stätte; auch entwickelt, sich dort ein Hochdruck- gebiet,-'das jetzt unsere Witterung beeinflußt und in den nächsten Tagen eine Frostperiode cinleitet. Wetteraussichten in Hessen am -^reitag dem 7. ^char 1510: Beivöttung und Temperatur abnehmend, itordliche -Inmöc. In nächster Zeit Beginn einer Frostperiode. Beider Die Anklage vertrat der Gerichtsofflzrer Leutnant Moll«. Im ersten Fall hat der Reservist 2ch. von Gießen die iöerbst- Kontrollversammlung versäumt und den water erhaltenen Befehl vor dem BezirkSseldwebel zu erfcheineti, nicht beachtet Er wird mit-5 Tagen Mittclarrest bestraft. - Weniger glimpflich lmn der Reservist W. R. davon. Der ^Ranu 'st bereits wegen Ausbleibens von der Frühjahrs-Kontrolle vorbestraft, trotzdem blieb er der Herbst^Koutroilversammlung lern und gibt an,.er habe damals außerhalb bei der Dreschmaichine gearbeittt und darüber das Kommen vergessen. Nach 'emer Rückkehr habe er einen Gestellungsbefehl erhalten, den er durch mne Frau an das Bezirkskommando geschickt hat nut der Entschuldigung, ti sF krastk und li?ge im Bett. Die, Fran brachte einen neueti Befehl mit, wonach sich R. wenige Aage spater heim meßpf tu- melden hatte, was er aber nicht tat. Ji. eitiaue, er sei noch bettlägerig und erkältet gerne fern weshalb er dem Befehl nicht habe folgen tönnen. Wenige Aage ipater st' er auf dem Wege zum Bezirkskommando gewesen, unterwegs habe ihn ein Äutzwann feftaenommen und dem BeziriSkommando nnrnefiihrt Die in der Berhaiidlung vernommenen Lnklastung zeuaen lassen R im Stich, selbst seine Ehefrau glaubt, daß ihr Mann d?rn zweiten Gestellungsbefehl hätte nachkommen können, wenn er gewollt hätte, da er an dern betreffenden J Ji ausaeaangen sei. R. wurde vom Standgericht wegen voriatzlich ^ernblech?ns zu feiner Dienststellung (§ 64 des M, «tr. G.) Ku 14 Tagen Mittelarrest, wegen llngehorfam gegen einen wieder- hnlfen Befehl zur geringsten zulafiigen ©träte von 14 Tagen A0ltCno« eirrpft /S 94 deS Dk StG 1 und wegen Belügens e^ne^^VorgeVetzten90 des M^St. G.) zu 2 Tagen Mittal- orreft oder zu einer Gesamtstrafe von 15 ^agen strengem Arrest Erteilt. R. erklärte, die Strafe nicht annehmen zu wollen. Schellfische in Eispackung, feinste Nord feewarc soeben frifcli cingctroncn und billigst bei August Watteufels, Marktplai; 17 Tclcpbon 262 Prompter Versand in die ^ladi und nach auSwäris. U6 Handel. Charlotte (NordkaroUna), 5. Jan. Auf einer Ko ns er e n z von 200 Baumwoltspinnern, die anderthalb Millionen Spindeln vertreten, wurde beschlossen, den, Betrieb bis zur Wiederkehr günstigerer Zeiten e i n z u s ch r a n k e n, ivenn nicht der Rückgang der Preise für Rohrnalerial sofort zu erreichen sei. Aufrichtige Liebe Recht die Mnrrho linieiie bei unseren Damen, denn zur Schönheitspflege gibt es keine verläßlichere Seife. Stück 50 Pfg.h ■1 fc »rattfhtrt a.Tl* Diehhof-Marktbericht vom 6 Jan. Auftrieb: Ochsen 20, Bullen 00, Kühe 152, Rinder 00, Kalber 859 Schafe 288, Schweine 761, Ziegen 4. Tendenz: Rinder lebhaft, Kalber lebhaft, Schafe lebhaft, Schweine lebhast. Markt geräumt. Hiutz- und Brennholzverkaus. königliche Oberförstcrei Krofdorf. ^reitaa dcn 14. Januar, vormittags 10 Uhr, kommen beiCarlJos,. Restaurant zum Bahnhof, ln^ronbauscn.zuinBe^ Schudbcz. Waldbaus: Dutt- o3b, Lichtenberg: Eichev> - 15 Rni.^Schichtnutzh. 1,25 u. 2 Mtr. lang, u6 Rn>. Smett, oO .Km. Knüvoel, 350 :)hn. Reisig. Buchen — 5 Rm. Schlchtnutzst - Mtt. lang «Hainbuche», 520 Rm. Scheit, 330 Rm. Knüppel, looO Rm. Rei?ig- Distr. 55b, Lindenschied: Buchen = 98 Rm. ,^^it. W R n. Lnijüoel 145Rm. Reisig. Diür. 56 u. 08,Lindenschied: Elck)en—/ Rm. scheit, 29 Rm. Knüppel, 1465 Rm. Durchforst.-Retiig. Buchen 4 Rm. Scheit, 40 Rm. Knüvvel, 688 Rm. Durchs. Reing- Barche — 1 “"SÄS-W 76b,.77du.79a. Hard,:Eich°n = 68 Stämme von 13—23 Ztm. Durchmesser, 8 Rm. Schichtnutzh- 4 Mir. lang, 2 Rm. Scheit, 4 Rm. Knüppel, 400 Rm.jreislg.^.yailn buche - 35 Rm Scheit, 78 Rm. Knüppel, 446 Rm. Reisig, sichten - 5 °°n, hinter 1*6-09. Buchen- Derbholz. Distr. 57a, Lindenschied: Holz Nr. 197 — 6 Rm. Scheit, Nr. 205 - 3 Nm. Knüppel. Distr. 77c, Hardt: Holz Rr. 71 ■= 2 Rm. Knüppel.____________-—LLLl- Vollfleischige, ansgeivachsene, höchsten SchlachtiverteS........«2 «1 vollfleischige, jüngere 37—39 Färsen, Kuh e. Pollfleischige auSgemästeteFärsen höchst. Schlachlwertes . . . . - , - - 35—41 Pollfleischige ausgemästete Kühe höchst. SchlachtwerteS bis zu 7 Jahren . . 34—40 6y—7U Aeltere ausgemästete Kühe und Jvemg gutentivickeltejüugereKüheund^arsen ^6—33 62—64 Mäßig genährte Kühe und Färsen . . 21 2o -- -- Gering genährte Kühe und Färsen. Kälber. Qeyl on Giessener Fischhaus BH. Simon, Walltorstr. 43 Telephon 614 empfiehlt Fluss- und Seelische Lieferungen für WciclljchaktS- Effcn werden prompt auSgetuhrt. Strümpfe M Ischen in prima Qualitäten. Ganz besonders empfehle sehr danerhafte fchwarzc und lcdcrbraunc Kinderstrumpfe in allen Größen zu billigsten Preisen w Strickwolle -w per Pfund von Mk. 2«50 an. Stricken und Anweben von Strümpfen Märite. x.6. Wiesbaden. Biehhof-Marktb erricht vom 5. Jan- Austrieb: Rinder 97, Kälber 415, Schafe 36, -Schweine 375. Schaf e. Mastlämmer und jüngere Masthammel Schweine. . Pollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht ■ ♦ • • • • - • 00 oy Pollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht ... . . - • 58-59 74-75 Pollfleischige Schweine über 2'/, Zentner Lebendgewicht . < 2-/4 01 Feltschive'iue über 3Zentner Lebendgew. 56—58 72—74 o7 Tendenz: Rinder mittelmäßig, Kälber mittelmäßig, Schafe inittclmäßig, Schwein- mitlebnäSig. ^Dnrch-^ gebend- Sckiacht« pro 100 Pfund gcwich- Gebend- Schiachr- i-biSDon-bi8 Feinste Mast- (Pollmilchmast) und beste Saugkälber .... ♦ • • • Mittlere Mast- und gute Saugkälber . Feinste Mast- (Pollmilchmast- und beste Saugkälber .... . • • • 54 58 Mittlere Blast- und gute Saugkälber . 54-oo Geringere Saugkälber ...... 4b 49 Schafe. Mastlämmer und jüngere Rlasthammel 31-00 Aeltere Plasthammel und gut genährte ...........25-27 Schweine. Pollfleischige Schweine über 21/, Zentner "ebeuduewicht o8.o0-60.50 7d—<6 00 Fettschweme i.ber 3Ztnr. Lebendgew. 59.00-60.50 74-77 00 Flei chige Schweine 58.00-60.00 74 76 00 ke.Frankfurt a. M. Schweinemarktbericht vom Aufgetrieben waren 1055 Schweine. Pollfleischige Schweine bis zu ZOZentner Lebendgewicht 00 - 00 2)1 L, Schlachtgewicht 00 - 00 Mk. NollfLschige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 00 - 00 Mk., Schlachtgewicht 00-00 Mk. Pollfleischige ^ckiweil,e über 2/z Zentner Lebendgewicht 58.00-60.50 Alk-, Schlachtgewicht 75-76 Mk. Fett- schiveine über 3 Ztr. Lebendgewicht 59—6O.0O Mk., Schlachtgewicht 74-77 Mk Fleischige Schweine Lebendgewicht 59.00—60.00 Alk., Schlachtgewicht 73-76 Alk. Sauen Lebendgewicht 00-00 Alk., Schlachtgewicht.00-00 Mk. Tendenz mittelmäßig, Ueberstand un- Ochsen. von- Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ansgeinästete . . • • • • 4U Färsen, Knhe. Pollfleischige ausgemästete Färsen l-ochst. Schlachtwertes . . . . . • • • dä 41 Pollfleischige ausgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes bis zu 7 Jahren . . 33—37 b4—w Aeltere ausgemästete Kühe und wemg gut entwickelte jüngereKuhe u. tzrarjen 29—32 Mäßig genährte Kühe nnd parsen . . -4—2» Kälber. Extra-Rabatt 48 pfg. breit jetzt cm 9 9 9 Pfg. jetzt Meter v 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 160 9 9 9 9 cm 9 jetzt Meter Angepasste Gardinen in engl. Tüll Serie II Fenster 7.50 Mk. Fenster 3.75 Mk. po Meter po Bunter Möbel-Kattun, jetzt Meter 38, 48, 58 und 88 Pfg. 80 130 Jackenkleider Abendmäntel Reisemäntel Reisekleider Sportkleider 70 85 110 125 135 gelb, 85 cm breit jetzt Meter 90 Pfg. Auf alle Waren, die hier nicht annonciert sind. Lehen wir während des Inventur- Räumungs-Verkaufs Serie I „ I 130 160 Ballkleider Kostümröcke Spitzenkonfektion Morgenröcke Jupons 125 cm breit Die jetzt noch vorrätige Damen-Konfektion zu ganz ausserordentlich billigen Preisen Serie IV L 85 pte. Serie III Mtn 55 Pfg. Serie II jetzt OX Mtr. Oe) Pfg- Paletots, schwarz Paletots engl. 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