6 man irrtet* ■ke Aktiengeeelbehah. > Uhvin»Bllliu>|i, S.Uutei In hUHiValOicii Wendepflüge eiserne Pflüge । Eggen aller Art Mücbzentrifiicen - Janchepnmpen etc. ; kaufen Sie vorteilhaft bei J. B. Häuser, ; 1202] Neustadt tß Rodheimer Strasse 42. 14. Apnl. [W» Ü, MM r mit stMstem Eisest chtum. Trinkkuren, Bade- Prächtige, ruhige Lage rn •e Pensionspreise Projekte ■nlosduich die Verwalt» im Odenwald. Achtung Kundschaft g. Möbel-Ge- 02611 s G* CO Z .eine werte 1 ich mein i618 nach I ""Ö ss 5 eS . I ! h h.6 Mhol' *■*2« *«“*3 Art#** Die heutige Nummer umfafjt 10 Seiten. Deutsche» Reich Pastor von vodenschwingh f. r , Bielefeld, 2. April. Der Gründer der Anstalt Bethel, Pastor von Bo d el s ch w in g h, ist heute nachmittag um ein Uhr gestorben. .. . Homburg v. d. H., 3. April. Der Kaiser hat an den Sohn des verstorbenen Pastors v. Dodelschwmgh cm Beileidstelegramm in sehr herzlichen Worten gerichtet und hat mit seiner Vertretung 6et der Versetzung den Oberpräsidenten Staatsminister Frhrn. von der Recke Präsidenten Roosevelt, über dessen Trmmptzug m Jtalten so viel unnütze Meldungen verbreitet werden. Umwelt selbst, der alte Reklamemacher) sieht es wahrscheinlich nicht ungern, hat er doch jetzt sogar nach einer Ofenpelter Nachricht .den Grov- qrundbesitzer Stojbavich in Wagredm davon veruandigt, das, er demnächst zur B ü f s e l j a g d nach Ober-Ungarn kommen werde! Die Schaffung einer Kriegsluftflotte in Rußland. Ebenso einsig wie die Franzosen sind auch die Russen um die Förderung ihrer militärischen Luftschrffahrt bemüht. Petersburg, 2. April. Tie R e i ch s du m a stimmte. >en vom Landesverteidigungsausschuh formulierten Punschen zu, nach welchen Vorlagen eingebracht werden sollen betreffend die Schaffung einer Kr ic g s-Luftflotte und einer Luftschiffertruppe sowie betreffend die Forderung der einheimischen Lustschifsiudustrie. Für bat laufende Iah? wurden sür Flug«vparate, dtc ichwer-r als dic Luft sind, Prämien im Gesamtbeträge von -aOOO Rubel, bereitgestellt. Ferner wurde es als äußerst wünschenswert anerkannt, daß die mit der Lustschiffahrt verknüpften staatlichen Fragen durch einen besonderen Ausschuß aus Vertretern aller Ressorts beraten werden. Weiter genehmigte die Reichsduma die Vorschläge bey Landesverteidigungsausschusses über die Verstart u n S der Feldmorserartillerie und die unverzügliche Ausstellung neuester Werkbänke in den Artilleriesabriken, ailch wenn solche im Auslande bestellt werden mußten, ferner betreffend die schleunige Versorgung dieser 'Fabriken mtt Vorräten an Materialien, die von der russischen Industrie nicht in genügender Weise hergestellt werden. 3m Frage der Luftschiffahrt erklärte sodann der Gehilfe des Kriegsministers, das Ressort befasse sich gegenwärtig mit den Fragen der Taktil und der ^»crwendungio-i weise der Flugapparate und mit der Auswahl und Verwendung ausländischen Materials bet der Konstruktion eigener Apparate und mit der Vorbereitung einer geschulten Truppe Diese Vorbereitungsperiode fei beinahe ab- geschlosscii. Im Mai fänden über Petersburg shstema- tische Probeslüge mit lenkbaren Luftschiffen statt, die alsdann, entsprechend der Verteilung der Armee, an verschiedenen Orten des Reiches stationiert werden. nicht ergeben. Im dritten Abschnitt werden die gcmachtci, Abänderungsvorschläge, wie die Wiedereinführung des ^den titätsnachweises usw. eingehend gewürdigt, -rre Regierung nimmt keine endgültige Stellung zu der Frage und ertlart, daß der Bundesrat bei strenger Auslegung der bestehenden Vorschriften nur die Geltungsdauer der Scheine verkürzen oder statt Kaffee und Petroleum andere Ersatzwaren bestimmen kann. _________ 2Utdlatifc. Aus Paris wird gemeldet: M e h r e r e ta u se nd Ei s e n- bahnbedienstete haben in einer Versammlung einen Beschlußantrag angenommen, in dem mit dem Gesamtausstandgc- droht wird, falls die Forderungen ihres Syndikats bis Müte April nicht bewilligt werden sollten. Eine der Hauptforderungen der Eisenbahnbediensteten ist der Tagesmimmallohn von fünf o^^Das türkische Kriegsministerium ordnete die Entsendung von Truppen nach Ipek an, wo, wie die Blätter melden, der Belagerungszustand verhängt worden ist. — Nach weiteren Meldungen der Blätter fand ein neuer Zwischenfall an der türkisch-bulgarischen Grenze statt. Bulgarische Soldaten schossen auf den türkischen Posten in Koulovo, Sandschak Kirk-Kilisse, und verwundeten einen Soldaten. Die türkischen Truppen erwiderten heftig das Feuer, worauf die Bulgareit flüchteten Aus Saloniki meldet man: Als am Samstag Mutesfarif Friedrich von Bodelschwingh wurde am 6. März 1831 als Sohn 'des bekannten Mtnisters in Haus Mark bet Tecklenburg (Westfalen) geboren. Er studierte zuerst in Berlin Philosophie und Naturwissenschaft, mußte sich dann aber aus Gesundheitsrücksichten der Landwirtschaft zuwenden, bis er sich nach zwei Jahren doch wieder zum Studium entschloß, und ztvar zu dem der Theologie. 1858 wurde er Pfarrer an der deutschen Gemeinde zu Parts, und 1864 in Westfalen. Die Kriege von 1866 und 1870/71 machte er als Felddivisionspfarrer mit. Seit 1872 stand er in seiner so segensreichen Wirksamkeit in Bielefeld. 1905 trat er vom Pfarramt zurück; Kaiser Wilhelm verlieh ihm damals den Roten Adlerorden 2. Klasse mit dem Stern. Die rechts- und staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Münster ernannte ihn wegen seiner hervorragenden sozialen Verdienste zum Ehrendoktor. Eine Reihe von Jahren bis 1908 hat Friedrich von Bodelschwingh dem Abgeordnetenhause angeyört. Mitte April erlitt er einen Schlaganfall, und jetzt ist Friedrich von Bodelschwingh sanft hinüber ge- chlummert. Auf dem Gebiet prakttscher Fürsorge hat Pastor von Bodelschwingh viele segensreiche und mustergültige Einrichtungen geschaffen. ■ Die italienische Mission des Reichskanzlers. Florenz, 2. April. Der deutsche Reichskanzler v. B e t h - knann Dollweg begab sich um 11 Uhr vormittags zum Minister des Auswärtigen, Marchese di San Giuliano. Die Unterredung der beiden Herren dauerteübereine Stunde. Um 12V- Uhr erwiderte der Minister den Besuch des Reichskanzlers und nahm bei ihm das Frühstück ein. „Agenzia Stefani" veröffentlicht folgende Mitteilung aus Florenz: Heute vormittag fand eine Unterredung zwischen Reichs- lanzler v. Bethmann Hollweg und San GuUiano patt. Aus der Begegung der beiden Staatsmänner ergibt sich noch einmal Die völlige Uebereinstimmung, gegründet auf dem Drei- b u n d und aus der schon in den Unterredungen des Reichskanzl^s mit den bisherigen italienischen Ministern festgestellten Gleichheit d e r A n s ch a u u n g en An der F r ü h stü cks tat el, die heute Mittag bei dem Reichskanzler v. Bethmann Hollweg stattsand, nahmen außer dem Minister Marchese di San Giuliano, der Kabinetts-Ehes des Ministers, der Präfekt von Florenz und der Gesandte v. Flotow teil. Um 5 Uhr trat der Minister die Rückreise nach Rom an. Am Bahnhofe sand sich auch Reichskanzler v. Bethmann Hollweg ein; die beiden Staatsmänner unterhielten sich noch lange und verabschiedeten sich von einander mit großer Herzlichkeit. Florenz, 3. April. Reichskanzler v. BethrnannHoll- w c g ist heute nachmittag in Begleitung des Gesandten v. Flotow nach Mailand abgereist; am Bahnhöfe waren zur Begrutzung der Präfekt von Florenz und der deutsche Konsul erschienen. Das Wolsf'sche Bureau tischt den Lesern eine Anzahl italienischer Zeitungsstimmen auf, in denen das Ergebnis der Unterhaltungen mit Herrn v. Bethmann Hollweg gepriesen wird. Da die italienischen Minister aber nichts anderes versicherten, als daß „alles beim altem' bleibe, sollte man ja kein Fest daraus machen. Ebensowenig ungefähr, wie aus den Reisen des früheren (Ein günstiger Abschluß der württembergischen Staatsbahnen. Stuttgart, 2. April. Die Zweite Kammer hat heute den Gesetzentwurf betteffend die Schaffung des Reservefonds der S t aats ei se nb ahnen angenommen Gegenüber den Ausführungen eines Redners, der ^dauerte, daß man anstelle des 2,3 Pfennig- den 2,5 Mnnig-Tarif jur die vierte Wagenklasse eingeführt habe, erklärte Mtmsterprasident Tr. v Weizsäcker- Ich kann konstatteren, daß btc .^armrhohung, soweit die Regierung mit den Ständen ^Aangen ist, sich bewahrt hat; ob eine weitergehende Erhöhung sich auch bewahrt haben würde, weiß ich nicht. Tie Ostemottzen der Zeitungen waren zu sanguinisch Schätzungsweise kann ich die Zahlen des voraus- sichtticl.cn RechnmigSergebnisses des am 31 May abgelaufenen Rechnungsjahres mitteilen. Wirr e ch neu a us ein en Be triebsüberi chuß von rund 20 Millionen ..tau, gjgeniibct 16 430 Mark im J°hr° 1908, also mtt einem Mehr- Überschuß von 3Vr Millionen Mark wiffinmn Gegenüber dem Haushaltssatz bezifferni sich diese 3V- Millionen Mark nur auf ein Mehr von 1,8 Itillwnen Mark Tie lamend. Verwaltung wird den zehnjährigen Durchschnitt mit 18 715000» erhalten und außerdem kann |ie tn den Reservefonds 1,3JDhUwnen Mark abführen. Wir gehen davon aus, daß aus den 1. April d I der Reservefonds rund 2 Millionen Mark betragen wird Tie Ursachen dieser günstigen Gestaltung liegen Nicht so lehr m einer wesentlichen Erhöhung der Einnahmen, bandelt sich da vielleicht um Million Mark, , nur dem unertoartet mtnfhaen wirtschaftlichen Aufschwung, der tm September v. x5-. eingesetzt hatte, ist es zu verdanken, daß die Befürchtungen der Vermattung, man würde den Haushaltslatz bezüglich der Einnahmen nicht erreichen, sich nicht bewahrheitet haben. Aac ^esscrgestaltung unseres Betriebsüberschusses beruht im wesentlichen auf den Erfolgen Da energischen Sparsamkeitsinaßrcgclw nochmals der Andrang zum juristische Studium in heften. Wir erhalten von einem Juristen folgende Zuschrift: In Nr. 75 Ihres geschätzten Mattes haben Sie einen Artikel deS „Main-,er Anzeigers" über obengenanntes Thema auszugsweise zum Abdruck gebracht, der m mwickfen Punkten Nicht un- widersprochen bleiben darf. ... „ ,, , Es ist allerdings richtig, daß gerade m dni letzten Jahren ein außervrd.mttich starker Zudrang zu dem luristtschen ^udium ui Hessen stattgcfnuden frat, der weit die Bedürfnisse deS aatts, der Kommunen, der Industrie und des Haiidels an wristtsch ge- ttldeten Kräften übersteigt. Es kann auch nickst geleugnet werden, daß dieses allzu reichlickie Herandrangen zum inristtschen -Ltudiuin rielsack' zurnckzuführen ist auf eine Ueberschätzung der Möglichkeiten, irt Kommimäl oder Privatdiensten Unterkunft zu, findem ^re allerwenigsten der jungen Juristen reftektwr«t auf den Staatsdienst, nmuonteniger als ja die Regierung schon seit Zahlen tmm r wtieder vor dem mristischen Studium gewarnt hat, und dw außerordentlich iingüirstigen Aussicksten in der Bettvaltung und m noch viel höherem Grade in der Justiz nur zu augemcheinlich fuid. Nacki Abschluß der Examina ergibt sch iedoch für sie die Uiimoglich- teit, in außerstaatlichen Ticnsten Stellung zu sind en, und so müssen sie notgt brungen das große Heer der unbezahlten d nm ar ter aut oen Staatsdienst vermehren helfen.. . _ ,Y. Wie hier ab-ulelfen sei, ist eine schwierige Frage. Verfehlt aber ist jedenfalls der Vorschlag, das juristische etubiunt tn Sieiicn durch Sistierung der Fa kut'tä tsprüfung in G ießen völlig zu sperren. Ganz abgeiechu von der sck weren^achadigung, die eine solche Maßnahme für die Universität und btc etabt Gießen Edeuten würde, stellt sie sich auch Äs eine Verkürzung der Rechte h r Jurisprudenz-Studierenden dar. Tenn so lange eine iiiri,tische Fakultät in Gießen bestehen wird, werden auch Jurisprudenz- Studierende vorhanden sein, unb diese haben allerdings cm Recht tmuif, daß ihnen nach Abschluß ihrer Studien bezeugt wird, ob sie mit Erfolg ihren Studien ob gelegen haben, und btefc> Recht kann ihnen der Staat burdj Versagung der Prüsung nicht vor- rntha'tten. Eine andere Frage wäre, ob nickst überhaupt diciiiri- st-ich? Fakultät ganz aufzuheben sei, wlozu der Ltaat zweisello^ kerechtigt ist; doch kann u. E. diese Frage ernstlich nicht erörtert inerden ' Höchst sonderbar aber mutet der weiter im! „Mainzer Anzeiger" oimackste Vorschlag, das Staatsexamen zu erschweren und die preußische Wertting einzuführen, und noch mehr die hierzu gegebene Legründung an. Man möchte für einen Augenblick zweifelhaft fein, ob Böswilligkeit oder völlige Unkennttiis der Tuige die Feder geführt hat, weim hier von einer Minderwertigkeit der tcifischen Assessoren gegenüber den preußischeii und baheriichen e<1prr>chen wird. Gerade das Gegenteil ist der Fall. Tw 'hessischen .Issessoren wtzrden überall bevorzugt und das mit vollem Reckst. Taß die Refcrendarzeit um ein Jahr in 5)eisen kürzer ist als tn Preußen und Bayern, ist von gar keiner Bedeutung. W ist in Hessen die Ausbildung eine viel intensivere, und gerade in Preußen wird die in Hessen geübte Art der Aussildung gegenwärtig stark angestrebt. T a S S t a a t se x a men a be r i,t i n H ef, e n h Jahre bis zu einem zweiten Examen warten müssen, was sonsvvo auch nicht der Fall üt. Die Verhältnisse der hessischen Assessoren, auch der, die tm Staalsoienst Verwendung gefunden haben, sind so erbarml-ch schlecht, baß es wahrlich nicht notwendig ist, sie vor aller Welt ungerechtfertigterweise herabzusetzen. Der Ausschuß des Reichstags hat seinen Bericht über die Beratungen zum R e i ch s b e a m t e n h a f t p f.l i ch tg e setzer- ftattet und beantragt die Annahme deS Entwurses mit solgenoen Aenderungen: Für die Schutzgebietsbeamteii übernimmt sur das Reich das Sckstitzgebiet die Haftung. Tie Vorschrifttn über -^uft- pflicht des Reiches finden keine Anwendung: 1. wwett es stch u.m das Verhalten solcher Beamten handelt, die, abgesehen von der Entschädigung für Tienstauswand, aus den Bezug von Gebühren angewiesen sind, 2. soweit es sich ^rn das Verhcckten eines mit Angelegenheiten des auswärtigen Dienste^ befaßten Beamten handelt und dieses Verhalten nach einer amtlichen Erklärung des Reichskanzlers politischen oder internationalen Rücksichten entsprochen hat. Unberührt bleibt die Vorschriften anderer Reichsgesetze, soweit sie für bestimmte Falle die Haftung b« Reichs über einen gewissen Umfang hinaus ausschließen Der Ausschuß schlägt ferner die Annahme solgender .Entschlietzung vor: den Reichskanzler zu ersuchen, in benjemgen EiN-elstaaten in denen die Haftung des Staates für feine Beamten noch nicht geregelt ist, eine Regelung dieser Frage ui Anrechnung zu bringen. sJn den meisten Staaten gelten bereits Haftpslichtgesetze dieser Art.) Ter Entwurf wird vom Plenum noch tm Laufe des April öcrabfdnebet werben. , „ Der Geschäftsausschuß des Deutschen Aerzte-Ver einsbundes beschloß, für den 17. April einen außerordentlichen deutschen Aerztetag nach Berlin einzuberufen, um zur Reichsversicherungsordnung Stellung zu nehmen. In Stuttgart haben am Donnerstag und Freitag abend Verhandlungen der Lohnausschüssc der Tapeziermeister unb Tapeziergehilfen Groß-Stuttgarts ftattgefunben. Sw smb g c - scheitert. Die Tapeziergehilfen, 210 ,an der Zahl, sind in denAüs stand getreten. . L . . Der Abgeordnete Singer mutzte sich am Sonntag in der Klinik des Professors Abelsdorff in Berlin einer Augenopera- tion unterziehen, die sehr gut verlaufen ist. Aus Bremen wird berichtet: Die iSoztald em otratie hatte für Sonntag fünf Versammlungen einberufen, üi denen der Forderung nach dem gleichen allgemeinen W ah l r e cht Ausdruck gegeben wurde. Nach Schluß der Versammlungen bildeten sich Züge, die, aus den verschiedenen Stadtteilen kommend, auf dem Marktplätze zusammentrafen, unb von hier aus unter Gesang unb Hochrufen auf bas gleiche Wahlrecht durch die Straßen der «Äadt zum Bürgerspark zogen. Im Bürgerpark wurden Arbeiterlieder gesungen und fortdauernd Hochrufe auf das „gleiche Wahlrecht ausgebracht. Auf dem Spielplätze formierten sich bie Teilnehmer zu einem großen Kreis. Nach Absingen meitcm Lieder forderten die Führer zum Auseinanbergehen auf unb btc Menge leistete biefer Forberung willig Folge. Es ist mrgenbd zu Ruhestörungen ober Ausschreitungen gekommen. Nr. 77 Erstes Blatt 160. Jahrgang Montag 4. April 1010 In1 Mir n M zllliCia vl «Dien-tag nndFreuag); M I I Wk ■ M Mk, ■ M ML H QL W 40k «»swLrtS Pfennig, zweimal monall. Land- ■ HL ■ Wr ■ Ehefredakteur:A Goetz, lotrtfchastlicheseitfragen V ® W MM Verantwortlich für den svernsprech-Anschlüsse: R» _ oolilischen Teil: August für die Redaktion NS, e < << E ZlA’U Goetz; für .Feinlle- General-Anzeiger für Goeryessen Z-MM STwSS „>Deila, »„>,»«11», U.l.,».* „> »l.ln,*,« «. ML S*lllr*Z' Sl.-l”' bi8 vormittags 9 Uhr. Der Kalter in Homburg. Homburg v. d. H., 2. April. Der Kaiser, die Kaiserin und die Prinzessin Viktoria L u i s e begaben sich mit dem gesamten Gefolge heute nachmittag in Automobilen auf die Saalburg. Der Kaiser besichtigte dort il a. die Neuaufstellung der Münzensammlung und eine außerhalb des Kastells liegende, neuerdings freigelegte römische Schanze aus der Zeit vor dem Kastellbau. Hiernach machten die Majestäten noch einen längeren Spaziergang durch den Taunus bis zum Wildgarten und kehrten mit Automobilen nach dem königlichen Schloß zurück. Homburg v. d. H., 3. Apml. Der Hof begab sick heute nachmittag in Automobilen nach Köppern und von da zu Fuß durch den Taunus nach Wehr heim; er kehrte von hier in Automobilen nach Homburg zurück. Das Wetter ist wärmer und sehr schön. Vie Wirkung der Linfuhrscheine über eingesiihrter Getreide. Die Denkschrift über die Wirkung der Einfuhr- scheine über eingeführtes Getreide ging dem Reichstage zu. Sie zerfällt in drei Abschnitte, deren erster die geschichtliche Entwicklung der Frage behandelt. Im zweiten Abschnitt werden die Wirkungen der geltenden Vorschriften und ihr Einfluß auf die Reichseinnahmen, die Preisbildung, den Schiffsverkehr, die Viehhaltung und die Müllerei auseinandergesetzt. Die Denkschrift kommt dabei zu den Ergebnisseii, oaß die Erteilung. unb Anrechnung von Einsuhrscheinen für die Reichsiässe n ich t>n a ch t e i l i g ist. Die Beseitigung des Identitätsnachweises hat zur Au - besserung der Getreidepreise im Osten, zur Verminderung der Spannung zwischen den dortigen Preisen und denen im Westen beigetragen und den Schiffsverkehr in den östlichen Häfen belebt. Eine ungünstige Wirkung auf Viehhaltung und Müllerei dagegen hat die Einfuhr des Scheinsystems ShSmail £)ei der in Aussicht stehenden Beteiligung nicht ausbleiben, daß das erste Reiterfest in Gießen befriedigend verlaufen wird. — Tie ausführlichen Programme für das Sportfest sind von morgen ab in der Zigarrenhandlung von Buchacker zum Preise von 30 Pfg. zu haben, ebenso am Mittwoch auf dem Festplatz. ** Vom Kolosseum wird uns geschrieben: Das Beste, was seit langer Zeit geboten wurde, ist unstreitig Madame Stefanie, die Primadonna des Kais. Königl. Theaters in Wien. In dieser Dame lernt das Publikum eine Sängerin kennen, wie man ihr mit ähnlich großen/ künstlerisch durchbildeten Mitteln selbst an einer Opernbühne wohl selten begegnet. Die Stimme der Künstlerin ist von außerordentlicher Klangschönheit, sie besitzt ungemein warmes Empfinden und reiche Ausdrucksfähigt'cit. Die Zuhörer zeigten sich entzückt von dem herrlichen Gesang und spendeten der Sängerin stürmischen Beifall. Auch die übrigen Tarsteller in dem Sketch verdienen Anerkennung. Willy Hellmitz gab den eifersüchtigen Gatten sehr gewandt und Renate Delmar als Zofe war reizend in ihrer Rolle. ** Besitzwechsel. Das Anwesen der Frau Gerber Ploch Wttv., Großer Steinweg 22, ging für 31000 Mk. durch Kauf an Frau Fabrikant Halm Wtw. über. •• Hessische Domänenmeine wurden auch von einer hiesigen Wein Handlung gesteigert, nämlich ein Halbstück St. Albahn Nießling. A Schotten, 3. April. Eine neue Schulklasse ivird von morgen ab an unserer Volksschule errichtet. Die neue (fünfte) Stelle wurde dem Schulverwalter W. Lenz aus Klein-Linden übertragen. Auch im nahen Rudingshain tritt heute eine neue, und zwar die zweite Lehrerstelle in Kraft. . Der neue Lehrer Schaf aus Heimertshausen traf heute ein. —r. Lauterbach, 2. April. Eine öffentliche Sitzung des Kreistages fand heute im Kreisamtsgebäude statt. Nach Erledigung bczw. Genehmigung der Prüfung und statt. Nach Erledigung bzw. Genehmigung der Prüfung und Begutachtung der Kreiskassenreckniung und des Berwalttmgsberichts für baltungs- und Koch schule beschlossen. Ferner wurde der Voranschlag der Krciskassc für 1910 genehmigt, der mit 228,893 Mk 3G Pfg. abschließt. Hierbei sind u. a. für die restliche Befesttgung mit Klempflafter der Bahnhofsttaße in Lauterbach 8000 Mark in Ausgabe gestellt, während eigentliche Straßenneubanten für 1910 nicht vorgesehen sind. Die Sttaße Obersükendorf-Untcrsicken- dorf-Allmenrod soll auf Nachsuchen der betreffenden Gemeinden mit Unterstützung des Kreises bezw. der Provinz ausgebaut und damit eine direkte Verbindung Wallenrod-Allmenrod geschaffen werden. Herr Boreen-Lauterbach legt sein Amt als Kreisausschußmitglied nieder. Rittmeister Freiherr Riedesel zu Erfenbach wurde dafür als Mitglied des Kreisausschusses neugewählt. X Helden bergen, 3. April. Zwischen Hcldenbergen und Erbstadt der Sttecke Friedberg—Hanau stürzte heute vormittag ein achtjähriger Knabe, der mit seiner älteren Schwester reifte, aus dem fahrenden Eisenbahnzuge. Jedenfalls hatte er spielend die Wagentür geöffnet. Tie Notbremse wurde sofort gezogen und der Zug zum halten gebrndjt. Glücklicherweise hat der Knabe keine schweren Verletzungen erlitten. Er wurde in das Landkrankenhaus nach Hanau gebracht. Moch die meisten Aerzte des 18. Jahrhunderts haben die echte und künstliche Mumie empfohlen; bis 1843 sand man „ägyptische Mumie" in österreichischen Apotheken, und 1855 fand man in der Apotheke zu Trettnang bei Friedrichshafen unter den seit einigen Jahren zurückgestellten Sachen auch Mumienstücke. Fk. — Aus der deutschen U niversitätsstackisti k. Jin vorigen Jahre hat die zweitälteste Universität des deutscher Reiches, Leipzig, ihr 500 jähriges Bestehen glanzvoll gefeiert, in diesem Jahre rüstet eine der jüngsten, deren Errichtung zur Wiedererweckung deutschen Mutes und deutsck^r Kraft beitragen sollte, Berlin, sich zum Feste des hundertsten Geburtstages. Aus diesem Anlasse werden auch einige Zahlen über den heutigen Stand der 21 Universitäten unseres Vaterlandes nicht unwinlbmmen sein. Wie toon angeführt, 's st Leipzig die zweitbeste Universität in Teutschland: ihre ersten Studenten wanderten zum' großen Teil cais der 1348 gegründeten Universität Prag ein, aW dort nationale Streitigkeiten ausgebwchen waren. .Heute — wir führen nach K. Knabes Büchlein „Das deutsck)e Unterrichtswefen der 6>cgeniuart" die Zahlen vom Sommersemester 1909 an — steht Leipzig, der Zahl der Studierenden und der Dozenten noch, an dritter Stelle; es zählt 4581 Studierende und 233 Tvzenten. An erster Stelle ist natürlich Berlin, das, als Reichshauptstadt, auch auf die Ausländer eine bedeutende Anziehungskraft ausübt, w-ie auch« die Zahl der studierenden Frauen recht stattlich ist: die Gesamtzahl der Studierenden beläuft sich, auf 7194, zu deren Unterweisung 488 Dozenten vorhanden sind, so daß ungefähr auf 15 Studenten ein Dozent kommt. München, 1826 gegründet und die jüngste bcutfdx* Universität, abgesehen von dem erst 1902 zur vollen Universität erhobenen Münster, dessen Hochschule ober bis 1786 zurückreicht, stand mit 6547 Studenten Berlin nur um etwa ein halbes Tausend nach: dagegen betrug die Zahl der Dozenten nur 250. Mehr als 3000, nämlich 3801 Studierende hat die zweitjüngstc Universität Bonn, deren Lehrerschast sich auf 196 beläuft. Sechs Universitäten zählen mehr a.s 2000 Studenten: Freiburg i. Br. 2760, Breslau 2317, Halle 2310, Göttingen 2289, Heidelberg, 1385 gegründet nnd die älteste deutsche Universität, 2171 und Marburg 2134. Straßburg, dessen Hochschule schon im Jahre 1621 begründet worden ift, die aber als deutsche Universität jetzt erst 38!Jahre zählt, battr un vorigen Jahre 1935 Studierende: fast ebensoviel, 1921, wies Tübingen ^auf: ein ziemlich schnelles Wachstum zeigt Münster mit 1/60 Studenten: auffällig ist die Verschieden heil in der Zahl der Dozenten bei diesen drei Hochschulen: den 170 Straßburgern flehen 112 Tübinger und nur 92 MÜnstcwer gegenüber. Di" genngftc Frequenz weist nach immer die l»0 Jahre nach Leipzig begründete mecklenburgische alma matcr Rostock aus: hier werden 713 Studierende von 67 Dozenten betreut. Greifswald, das auch jdi^u^das ehrwürdige Alter von 454 Jahren hat, zahlte wenigstens 967 -studentm und 106 Dozenten. Es sind die beiden einzigen = Wißmar, 3. April. Die hiesige J'agd ist noch nicht verpachtet. Weder dem Angebot auf die Wald- jagd mit 1000 Mk., noch demjenigen auf die Feldjagd Wißmar mit 430 Mk. wurde bis jetzt der Zuschlag erteilt und er wird auch wegen der zu niedrigen Gebote nicht erteilt werden. Der Pachtpreis der Wald- imb Feldjagd betrug bisher 3000 Mk. jährlich. Der Jagdbezirk hat neben einer guten Feld- und Wasscrjagd in seinem 700 Hektar großen geschlossenen Wald, der sich an ausgedehnte Staats- und Gemcindervaldungen anschließt, einen guten Rotwild- und Rehbestand. [] 'IW ar bürg, 2. April. Der Kreistag hielt heute unter dem Vorsitz de§ Landrats v. Negelein eine Sitzung ab. U. a. wurde der KreiShauShaltetat beraten u. mit 348 254 Mk. festgesetzt. An Kreissteuern sind insgesamt 166 500 Mk. aufzubringen, das sind 20 Proz. Kreissteuern und 10 Proz. Bezirksabgaben. Als neue Einnahmequellen gelten die Kreis- Umsatzsteuern und die Hundesteuer. Der Voranschlag der Kreisbahn Marburg—Dreihausen schließt ab mit 77 880 Mk. Einnahmen und 67 850 Mk. Ausgaben, so daß der Kreis zur Verzinsung und Abtragung des Baukapitals rund 41 305 Mk. an Steuern aufzubringen, bezw. zuzulegen hat. Bei der Gelegenheit wurde auch darauf hingewiesen, daß die Verhandlungen wegen Weiterführung der Bahn nach der Station Mücke an der Bahn Gießen—Fulda mit der hessischen Regierung im Gange seien und jedenfalls bald zu einer befriedigenden Lösung führten. w. Frankfurt a. M, 3. April. Tas Automobil des Fabrikanten Otto Rasche stieß heute mittag in der Kälbachergasse mit einer Herrschaftschaise so heftig zusammen, daß Rasche herausgeschleudert wurde und besinnungslos liegen blieb. Er trug neben schweren inneren Verletzungen eine Gehirnerschütterung davon, so daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. W. Siegen, 2. April. Heute nachmittag 21/» Uhr wurden auf dem Bahnhose Wehbach der Kleinbahn Kirnen—Freudenberg durch die Einfahrt des Personenzuaes 140# infolge un zeitig er Entriegelung und Umstellung der Weiche die fünf letzten Wagen des Zuges in ein Nebengeleise abgelenkt und gegen dort aufgestellte Lokomotiven geworfen, wobei drei Personenwagen entgleisten und erheblich beschädigt wurden. Zwei Reisende wurden schwer, drei andere und ein Sck)afftier geringfügig verletzt. Aerzt- liche Hilfe war sofort zur Stelle. Tie Schwerverletzten wurden in das Krankenhaus zu Kirchen gebracht. <ßcrtd?tsi e ( b r ü ck in Stettin anfgestiegen wär, ist nach einer kurzen, aber verhängnisvollen Fahrt, wobei die Teilnehmer teils sehr schwer verletzt wurden, teils ertranken, im Hafen von Saßnitz untergegangen. Seither liegen folgend? Nachridsten Dor: Saßnitz, 3. April, 2 nachm. Heute mittag 11 _■ Uhr ist der Ballon „Pommern", der heute früh in Stettin auf- gestiegen war, gegenüber dem Herrenbad in die Ostsee gefallen. In der Gondel befanden sich vier Perso-nen, darunter der Reichstagsabgevrdnete Delbrück-Stettin. Bisher wurden zwei gerettet, einer brach den Fuß, der andere er ■ hielt eine schwere Kopfwunde und ist besimmngslos. Die Fehlenden zw'Li tverden noch gesucht. Die Schreckensfahrt. Stettin, 3. April. Die beiden ausgefundcmm Insassen des in die Ostsee gefallenen Ballons sind der Kaufrnamr Hein und der Bankbeamte Semmel hack. Hein ist tot, Semmelhack hat, wie bereits gemeldet, ein Bein g>eb rochen. Die beiden anderen nod; Vermißten sind der R c i ch sck a g s a b ge o r d n e t e Delbrück und Stadtbaurat B e n d u h n. Tas Unglück ereignete sich 1000 Meter vom Lande. Stettin, 3. April. Ueber den MsMeg des verunglückten deutschen Hockstchülen, deren Studentenschaft sich auf weniger als 1000 Häupter beläuft. Die Gesamtheit der Dozenten betrag 3403; unter ihnen waren 1229 ordentliche, 119 Honorarprofessoren, 741 außerordentliche Professoren und 1097 Privatdozentew —; Ainus in London. Tie japanisch-britische Astsstsl- lüng in London, die demnächst eröffnet werden soll, wird auch einige Vertreter der japanischen Urbevölkerung^ aufweisen. Diese Ainus, die heute noch in spärlicher Anzahl vorhandenen 11 rein =1 wohner des Landes der ausgehenden Sonne, werden auch Haar- menfchen genannt, w«eil sie unter allen Völkern der Welt die stärkste Behaarung aujweisen. Wenige Tausende dieser starken, kleinen und wilden Rafse leben noch auf den. ziemlich unbcfanntenl Inseln des nördlichen Japan, wo sie mit Fischen und Jageü kümmerlich ihre Nahrung finden. Sechs solcher Ainus sind nun unterwegs, um auf der Ausstellung die Urahnen des heutigen Japaners darzustellen. Ein anderes interessantes ethnologisches' Scharispiel wird durch die Vorführung einer .^Familie" der Ureinwohner mit Formosa geboten; es sind 24 Personen, darunter eine Anzahl von Mädchen. Unter den anderen beachtens'-perten. Erscheinungen der Ausstellung befinden sich auch 50 japanische Ringer, die sich in Japan Ruhm ertolorben haben und in Preisringkämpfen auftreten werden. — Rotes Wasser. 'Der „Kosmoshandweis^ berichtet hierüber: Jedermann weiß, daß das lange, schmale Meer zwischen Arabien und Afrika das „rote" Meer heißt. Die große Mehrzahl der 2—300 000 Reisenden, die alljährlich diesen Weg nach Ostindien und Oftasien zurücklegen, wird aber diese Bezeichnungf für ganz unbegründet erklären. Nichtsdestoweniger ereignet es sich bei ganz stillem Wetter, daß große Strecken dieses Meeres/ mit einer rötlichen oder gelblichen Farbenschicht überzogen werden, so daß man den Eindruck hat, als fahre dos Schiff durch Blut> Wer diesen eigenartigen Anblick einmal gehabt hat, vergißt ihn so leicht nicht wieder. Dicht an der .Küste, namentlich in den! geschützten Buchten, ist die rötliche Farbe ganz allgemein. 'Diese seltsame Erscheinung rührt von einer mikroskopisck)en Alae her, die int Wasser oft in ungeheuren Mengen Dorfomnit, vielfach in ausgelöstem ober schon verfaultem Zustande. Auch an der inhifdjen Küste hat man diese Rotfärbung schon beobachtet, und ebenso vor einigen Jahren nn einem ganz entgegengesetzten Punkte der Erde, nämlich bei Rhode Island in Nordamerika. Die Algeti traten dort in solchen Mengen aus, daß das Wa'ser undurchsichtig wurde, und die verfaulten Pflanzeiimengen verbreiteten einen widerlichen Geruch, wahrend zugleich viele Fische abslarben, eine Ersckfeinung, die üud) im roten Meere schon öfters beobackstet wurde. Der Gedanke, daß die erste der ägyptischen Plagen, von der im zweiten Buck) Moses, Kapitel 7, die Rede ist, derselben Ursache eiitsprach, liegt nahe. . 10’ bei V Ot-ilu" . 3 Mil> x®1 'S -•t-M % Mit eine jj gegen den M ge'alisl i» s fficntg nteflL ., tu idleuiMt öU t zu aber di-’ Ventil Air n Lallon ra der ■ b^lossat' ?u «MM in ?eine 7-r Vind'tt« gehrutfi. oani Ä 5" langsamer n b'a E 2r(i^£ v#-, sjmr rem W-( & noch S«cn, - mir wann anberen sank- ^twimmen ’uä.e «6 fiß M ui das Netzwerk, ■tt) die ilhm nahenden Wc, dam fchirM^n w Weiter nitb aus «jaren das Niedergehen,i Mtke" in 3ec und V wurde mit deinLorb v. mente Mn. W 'ifd.fr suchen iwd) öie beiÄigt. AukLtrandc menge angciantmcÜ. Dtt i Roch ein zweites 5 der Lust gestern gefor der sich erst seit ein pa< Er weilte zu San Se nvchc tcilnaljin. LeoM zu Detlefen, liebe: ben Sau Sebaftiaii Üeblon bolliüljttc trotz das Meer, als der 5fußi jagte und aus großer S war auf der Stelle tot San Sebastian, denselben UugaMrat bi habe. Infolge einer B ckpvaral zuerst und sti Schnelligkeit in die Sei von bem aus ihn falle: erfolgte josori. Lie Uhr stehen. 2er Vcrunglüci ungeheure Menge versc dem Ausstieg bei, unb r an das User wo man ii man sie vorerst zurück, wobei iirf) eine herzzen Nichte den AugapWal rvziv. Kn' den iß. 2 »<>„ • (I »»IN», Kleine Taacsckronik. Tas von der Fürstin Lichnowsky zu Berlin vor einigen Tagen verlorene Perlenhalsband im Werte von 10 000 Mk. wurde von dem Sohne eines Portiers gesunden. Tas Dessauer Rathaus brannte größtenteils nieder. Ter große SitziuuiÄoal mir wertrollen (Gemälden und historiscken Tcnfltnirbigfciten in völlig vernichtet. Elf Arbeiter ber Fabrik X) inner in Moskau sind durch Gase erstickt. 70 trauen nmib-.m nur mit Muhe gerettet. uiuu Ü11U1 UÄJlli E3Z Chocolade Ein kösMenuss CüCocao!?T Ein labehrank 'M Fritz Rosenbaum Löwcnaasse 20. Tetephon 692. der Bestattuugögenossenschaft der freien Schreiuervcreinigung Gießen Riviera Q 81 Erüprinz Q Dayphia O mit den Aero-KlüH Waldeck s \J Pfg. Zur Erbauung eines neuen zweiklassigen Schulhans.s zwei Lehrerwohnungen in Eichelsachseit sotten die für Rohbau erforderlichen Arbeiten u. Lieferungen, wie: Erd- und Maurerarbeiten Steinmetzarbeiten Zimmerarbeiten Dachdeckerarbeiten Spenglerarbeiten Grobschlosserarbeiten Blitzableiteranlage und Eisenlieferungen trägt jetzt 83 000 Mark. Gießen, den 16. März 1910. Großherzogliches Amtsgericht. Zuschlagsfrist 14 Tage. Sch otten, den 1. April 1910. Dec Großh. Kreisbauinspektor. W i tz l er. Türk. Tabak- & Cigaretten-Fabrlk „Klos" o E. Robert Böhme, Dresden. Lieferant der französischen tabak-fygie. Bekanntmachung. $n daS Handelsregister Abt. B. wurde eingetragen bezüglich des HospizeS Bad-Nauheim G. m. b. H., Gießen: Durch Beschluß dec Gesellschafter vom 26. Januar 1910 ist das Stammkapital um 20000 Mark erhöht worden und be- auf dem Wege des öffentliche« Angebots vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen u. Bedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten während dec Dienst- stunden zur Einsicht offen, wo auch die Angebotsformulare gegen Erstattung der Unkosten erhältlich sind. Die Angebote sind verschlossel», portofrei und init entsprechender Aufschrift versehen bis Freitag de« 15. April d. Jahres, vormittags 11 Uhr, bet dem Unterzeichneten ein. zureichen, auf desien Bureau dann die Eröffnung der 9(ngc* m Gegenwart etwa erschienener Bewerber startsindet. Handel. Mannheim, 2. Apick. In der heutigen Aufsichtsratssitzung der Badisch m Anilin- uno Svdafabrtt Ludwigs- hascn a. Rh., Aktiengesells6)aft, wurde die Bilanz für das Geschäftsjahr 1909 vorgelegt. Diese weist aussckst'.-ßlich des Vortrages von 1 474 082 Mk. ein Betriebsergebnis von Mk. 16 341839 aegen 13 458 326 Mk. im Vorjahre auf. Ter Auf- sichtsral beschloß, mich Lonmhme der statutenmäßigeii Abschreibungen im Betrage von 5 806 573 Mk. der Generalv. rpmmlung der Aktionäre die Verteilung einer Dividende von 21 Proz. (22 Pwz. int Vorjahre) in Vorschlag zu bringen. Orrginat-DrahtmelSungen. R. B. Darmstadt, 4. Apstl. Viorgen findet in Berlin auf Einladung des Reichsschatzsekretärs eine Kv n fe ren z- d e r F i n a n z m i n i st c r d c r B u n d e s st a a t e n statt. Auch Finanz- minister Braun wird sich an ihr beteiligen. R. D. Darmstadt, 4. April. In der heutigen Generalversammlung der Darmstädter Bank wurde der Geschä,ks-- bericht genehmigt intb die Verteilung einer Dividende von 6 Ve Prvz. beschloss en. Der Angliederung der bayerischen Bank für £ anbei und Industrie an die Bank wurde zugestimmt. Paris, 4. April. In Süd-Irankreich verursachten Schnee st ürme beträchtliche Storungen im Bahnverkehr, dem Telegraphen- und Telephonbetrieb. Paris, 3. April. Der Senat beriet heute nadi* mittag das Flottenbudget. Der M a r i n e m i n i st er legte dar, er habe sich bemüht, aus dem, was. Frankreich an Kriegsschiffen habe, eine lebendige schlagfertige Flotte zu schaffen. Zuerst seien die Geschwader reorganisiert worden; er habe sie in ein Geschwader der modernsten Panzerschiffe vereinigt, so daß sie eine ernsthafte,'"' gleichmäßige Streitkraft bilden. In einem anderen (Geschwader habe er die älteren Panzerschiffe zusammengcfaßt. Beide Geschlva- der würden jedes Jahr unter einem einheitlichen Oberkommando Manöver abhasten. Er könne nicht sagen, daß diese beiden Geschwader sehr start seien, denn sie umfaßten nur 14 Schiffe, aber das sei so ziemlich alles, was Frankreich an.kriegstüchtigen größeren Kriegsschiffen besitze. Es sei ohne Zweifel wenig, aber Frankreich könne darauf rechnen, daß diese Schiffe sich von jetzt ab in vollkommener Kriegsbereitschaft befänden und auf den ersten Befehl in einer Schlacht das Maximum an Offensivkrast zeigen würden, dessen sie fähig seien. Die Torpedoboote müßten allmähltch durch Unterseeboote ersetzt werden. Nach dem vorgesehenen Programm werde die Flotte 28 Panzerschiffe zählen. Eine Flottenpolitik sei nur möglich mit großen Kriegsschiffen. Tic 13 ersten Kapitel des Haushalts wurden bewilligt und die Sitzung vertagt. Paris, 4. April. Der Flugtechniker Bub onnet flog von Savigny für Orge über Arpajon-Etampes und Orleans nach Fcrtc Saint Aubin, wo er landete; er hat eine Strecke von 11 0 Kil o m e 1 er n in einerStundeund fünfzig Minuten zurückgelegt. Pau, 4. April. Der neue Lentballon „Ville de Pau" unternahm einen Aufstieg mit vier Personen an Bord, Die Fahrt dauerte eine halbe Stunde. Saloniki, 3. April. Heber H pe k wurde der Belage-, r u n g s z u st a n d verhängt. Jchavid Pascha droht die Stadt zu bombardieren, falls die Arnauten sich nickt ruhig verhalten und die Wassen ausliefern. Der Urheber des .Anschlags auf den .Muteffarif Matti Bey und seinen Begleiter, ein gewißer Katis Abbas, ist mit seinen Genossen geflüchtet. Gute dauernde Stellung kann ein Herr auf dem Bureau einer Mainzer General-Agentur, die im Dezember d, I. nach Gießen verlegt wird, erhalten. Eintritt möglichst bald. Gesuchter muß flotter Rechner und mit Buchführung und Kastenwesen etwas vertraut fein.^ An- fangSgehalt mäßig; nach Erlernung unsres speziellen Faches aber wird die Stellung gut dotiert. Berücksichtigt wird nur ein absolut zuverlässiger Herr von tadellosem Rufe. Gefl. Angebote mit selbstgeschriebenem Lebenslauf, dem Zetignis- Iabschnsten und Referenzen beigefügt werden müsten, sind unter 1973 an die Exp. des Gieß. Anz. zu richten. Äeiter wird aus Saßnitz gcmeloct: Sofort, als man im fca'cn das Niedergehen des Ballons bemerkte, ging der Dampfer ..Mvlttt" in See und suchte die Unglücksitelle auf. Der Ballon wurde mit dem Korb von Fischern geborgen. Sänitiidye Znstrn- mente fehlen. Die Leichen wurden bisher noch nicht gefunden, -lieber suchen noch die UngtückSstätte ab. Ter Ballon ist stark beschädigt. Am Strande von Saßnitz halt: sich eine große Meirichen- mengt angesammelt. £üfte. * iinterqtßau-ev. er das schreckiche Ihtgliuf ifaei meldet der Tricht ent neu» modernen Beckchr wn allen nrern", bet geiltot por- bgadmdtn 2r. Tc'brüd ad> einer huyn, nher ver- lehmer teils sehr schwer ।, m Hafen vvn öaV liegen folgende Wridjtat heute miitaa V ? Uhr ist heute stütz m Stettin ouf- nbad in die Ostsee ge« sich vier Personen, btmmfc Teldrück-Ltettin. Ä ach den Fuß, der anbercer ist lesinmmgsb's. M letzungen. Jfcin unb tdj tarnen am otnen oaron. ynu unu ine nicht allzu schwere Kopfverletzung. Ich wurde mit ns Per straft gegen den Ballonrand geschleudert, p datz ul> m- rolge mm Schmerzen und Stichen in der Brust de s i nn u n g s l o s !vurde. Außerdem wurde mir das rechte. Bem m der KNieichLibe Kuuetidl. Biel gefährlicher war es ;edoch bei dem Zufammen- ujop, mit Len Telegraphendrähten. Ein Tert des den Ballon um> hüllenden Netzwer kes zerriß, so baß es den Ballon noch wenig mehr als zur .Hälfte umschloß. Wir mutzten gewärtig ,em, .eben Augenblick aus einer 5döhe von 1900 Metern zur Erve ge- icklleudert zu rcerben. Unsere Rettung war nur_tn einer Landung au suchen. Ibn diese hcrbeizuführcn, wollte pr Delbrück das Ventil ziehen, aber dies würde unmöglich, da die Lerne im Ballon riß. Wir mutzten uns alp ganz^ unterem Schick,al überlassen. Wir überflogen das Haff unb ^wmemunde, dann >u webten wir über der Ostsee und schließlich nordtth von Rügen. Wir hatten beichte», sen, den Ballon möglichst lange ans fliegen ,u lassen, um schließlich, trenn der Auftrieb zu gering geworden »ein sollte, vietteichi in Sckstvcden zu landen, per Balwn war tn eine Wolken sä. ich t geraten und bis aus etwa. o0 Meter herab- aebrüdt. Ter Wind trieb uns auf Rügen zu. Wir beschlos,en, m nächster 'Jiul)c des Landes von der Re iß bahn Gebrauch zu macken. In langsamer ruhiger Fahrt trieben nm: aus <-atznitz -n Sier riß Dr. Delbrück, nach seiner Feststellung ungefähr. 500 Meier vom Lande entfernt, die Reißbahn; mit emem furcht- bc reu Smrz stießen wir aui dem Wasser aus und es ist unö allen Vieren noch gelungen, uns aus dem ftäroc zu befreien. Jvet mir luaren dock schon zu sehr ermattet und einer nach dem anderen sank, find] mir drohten die Kräfte au schwinden; durch Schwimmen »ückte ich die Ballonhülle ?,u erreichen und ich-arbeitete mich, in das Netzwerk. Auf der Sülle liegend, tonnte -.(1) die schon nahenden Retter eyvarten. Ich hörte noch einige jiufe, dann schwanden mir die Sinne. • Kuoerts mit Firma billigst Srühl'sche Umverjitätt-Druckerei. H. Lange. Siegen Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Allgeineine Wetterlage seit gestern früh: Das südwestliche Tiefdruckgebiet ist zum Teil bis Tetitschland vorgerückt. 'Aus seiner Oslseite hatten wir gestern schwachen Oftivinb, der heiteren Himmel unb Erwärinung bis 17 Grad brachte. Dann drehte während der Nacht der Wind nach Süd und Südwest bei gleichzeitigem Eintritt von Bewölkung. Letztere oerfomberte auch Nachtfröste. — Die Zyklone über Deutschland und Frankreich zieht sich jetzt wieder nach Westen zurück, während das russische Hochdruckgebiet vordringt. Wetteraiissichten in Hessen am Dienstag Dem 5. April 1910: Zeitweise heller, nur geringer Regen (meist nachts), etwas wärmer. Belmmttrmchrmg. In das Handelsregister Abt. A. wurde bezüglich der Firma M. Hof-Wenzel m Gießen eingetragen: Das Geschäft >st auf den Kaufmann Ludwig Bock in Gießen übergegangen, der dasselbe unter der bisherigen Firma weiterführt. Der Uebergang der in dem Betriebe des Geschäfts begründeten Forderungen und Ausstände ist bei dem Erwerb des Geschäfts durch den Kaufmann Ludwig Bock ausgeschloffen. Gießen, den 18. März 1910. [B4/* Größt-er'oa -ick.es Amtsgericht. 3—4 Mark tätlich kann man zu Hause mit Stricken für uns unö Brivare auf unserer erstklassigen Strickmaschine verdienen, die wir mit 50 3Jt- An» zahlungu. bequem.Teilzahlung ttesern unter Garauticdauerndcr Arbeit beim Stricken für uns. Anlernen gratis. Streng reelles Unternehmen. Strickmaschinen-VertriebSgeicUickaft m. b. H., §iöln. lhv16Ao Vertreter: Frau H. Emrich, Gießen, Noonstr. 161. ♦ Der Flieger Leblon ertrunken. Noch ein zweites Opfer hat der Kampf ulm die Beherrschung der Luft gestern gefordert, den französiichen Flieger Leblon der sick erst feit ein paar Monaten mit der Fltegknnst beichaftigle. ür weilte zu San Sebastian, wo er an der spanischen Flug- n-ochc tcilnahm. Leblon war schon mehrfach geftnrzr, ohne ,ich ;il verletzen, lieber den tödlichen Sturz wird uns gemeldet: San Sebastian, 2. April. Der französische Flieger Leblon vollführte trotz des schlechten Wetters einen Flug über das Meer, als der Flugapparat infolge einer Beschädigung versagte und aus großer Höhe die Klippen hinabstürzte. Leblon war auf der Stelle tot. San Sebastian, 3. April. 9)lan behauptet, Leblon habe denselben Flugapparat benutzt, der Delagrange das Leben gekostet nabe. Infolge einer Beschädigung des Motors neigte sich der Apparat zuerst und stürzte dann senkrecht nut sästvindelnder Schnelligkeit in die See. Leblon ertrank nicht, sondern wurde Düll dem aus ihn fallenden Apparat erschlagen. Der ^vod erfolgte sofort. Die llhr des Fliegers blieb um 3 llhr -9 '.Jtuuitcn flehen. Der Verunglückte wurde ans Ufer gebracht, wo sich eine ungeheure Menge versammelt hatte. Madame Leblon wohnte dem Aufstieg bei, und mutzte das Unglück mitanschen. Sie eilte an das Ufer wo man ihren Gatten niedergelegt hatte, doch hielt man sie vorerst zurück. Sie sah den Verunglückten erst spater, wobei sich eine herzzerreißende Szene abspielte. Ein Dampfer fischte den Flugapparat auf. Das Eisenbahnunglück bei Mülheim a. Sh. Trauerfeier. lieber die Bestattung der bei dem Unfall ums Leben gekommenen Soldaten geht uns folgender Drahtbericht zu: M ü l h e i m a. R h., 2. Aprll. Hotte nachmittag 4 Uhr sand auf dem hiesigen Friedhöfe die große militärische Leichenfeier für die durch das Eisenbahnunglück getöteten Soldaten unter zahlreicher Beteiligung der Behörden und Wordnungen der von dem Unglück betroffenen Regimenter unb anderer statt. Der kommandierende General des achten Anneekorps, 05 en oral der Infanterie von Plötz, legte als Vertreter des Kaisers einen Kranz nieder. Nachdem der katholische und der evangelische Divisionspsarrer Leichenreden gehalten hatten, wurden die L-ärge auf zehn Plateauwageu nntergebrackt und unter militärischen Ehrenbezeugungen erfolgte die Ueberführung nach dem Güterbahnhof. Truppen bildeten Spalier. Die Eisenbahndirektion hatte jedem Toten einen Kranz gespendet. Die meisten Leichen werden heute nacht nach ihrer 5)eimat übergefütrrt. — ,-jn der Leichenhalle, wo die aufgebahrten 22 ^ärge fast unter Musen und Blumengewinden verschwanden, waren neben den Spitzen bei Behörden und den Abordnungen der vom Unglück betroffenen Regimenter auch Abteilungen aller Waffen der Ofar- nison Köln erschienen: das Ofsizierkorps war vollzählig versammelt. Die dem Kreiskriegerverband angehörigen Vereine batten ihre umflorten Banner um die Särge aufgepflanzt. Im Namen der Garnison sprach Exzellenz von Sperling den Angehörigen das herzlichste Beileid aus. Nach Beendigung der Feier begab sich General v. Plötz nach den Hospitälern und sprach den dort untergebrachten verletzten Soldaten das Seil eil) des Kaisers aus: er machte dem Kaiser telegraphisch Mitteilung Icker das Befinden der Verwundeten. — Nachträglich haben sich noch verschiedene Mannschaften, die sich in dem verunglückten Zug befanden und anscheinend unverletzt geblieben waren, Iran k melden muffen. Saßnitz, 3. Avril. Ter bei der Ballonfahrt verletzte Bank- veamte Semmelhack gibt über den Ausstieg des Ballons und den ^erlauf der 7>ahrt folgende Tarfkllung: ^r Zusammenstoß oes .^Pns mit dein Fabrikgebäude war unbeschreiblich und, die Folgen entsetzlich. Der Fül-rer beb Ballons, Dr. Delbrück, rlitt eine schwere Kopfverletzung; autzerdem wurde ihm :in Bein gebrochen. Stadtbaurat Benduhn erhtt einen llrm- und einen Beinbruch unb fdjmerc Kopfver- en. teilt und ick kamen am besten davon. .Hein erlitt * * **----. Ich wurde mit vermischte». * Einen Prozeß um das eigene Skelett führt, löic aus Kopenhagen berichtet wirb, ein reicher Bürger auS Stockholm, Herr Albert Vvftröm, gegen das Königlich Dänische Institut rür Anatomie. Vor etwa 20 Jahren unterzeichnete Byström einen Vertrag mit dem Institute, in dem er sich gegen Auszahlung einer bestimmten Summe verpflickstcte, nach seinem -rode seinen Körper dem Anatomischen Institut zu übermeuen. Mit den Jahren haben sich die Verhältnisse Vyftröms verändert, er ist heute ein rcidjer Mann und möchte um jeden Preis jenen Vertrag ausheben und sich die Ruhe nach dem Tode sichern. Als alle Verhandlungen scheiterten, wurde das Gericht angeruscn. Aber die Juristen konnten den seltsamen Vertrag nickst aus heben, er besteht zu Recht. Tas Gericht Ivies Vyström nicht nur ab, sondern verurteilte ihn zur Zahlung eines Schadenersatzes an das Institut, weil er in llcbertretuitg des geschlossenen Vertrages sich zwei Zähne hatte ziehen lassen, wozu er nur im Einverständnis mit dem Institut für Anatomie berechtigt gewesen wäre. * Vom Teufel. Zn einer Bürgerschule in Ofeupe st galt cs dieser Tage eine wichtige Frage endgültig zu beantworten. Ein Sckitter namens Mattpek fragte einen Professor, ob cs einen Teufel gebe, unb erhielt prompt zur Antwort: ^„Nein'. Ein gescheiter Mensch glaubt nicht daran!" In der Stunde darauf Taub Religionsunterricht statt, unb der Religionslehrer erklärte tcttegorisch, der Himmel sei voll von Engeln, die iÖölle aber v^ll von Teufeln. Mrttnstk stand auf und sagte: „Aber der Pvosci,or hat ja eben erst versichert, es gebe keine Teufel, an sie glaube kein gescheiter Mensch!" Der Religionstehrer unterbrach daraufliin den Urtterrickst und eilte zum Direkwr. Ter sand die Lüche p wichtig, daß er m allen Kniffen den Unterrickst cinjtclleu lt.T> und eine Lohrerkonferenz einberief. Es durste nickst geduldet iverdcn, daß die Kinder von dem einen Lehrvr auf die Frage ein Tue in, von dem anderen ein' Ja zur Antivort bekämen. i>dach langer, Debatte wurde zur 2lb,ttunnung geschritten, und die ergab mit zwei Stimmen Majorität: „Der Teniel existiert nt Wirklichkeu". Dies wurde den Sckchlerii belanntgcgcben, und der Unterricht nahm seinen Zortgang. — Also geschehen nach den „M.R.R." in Den Hauptstadt Ofenpest am 14. März 1910. * Enfant terr iblc. „Mama, was ist denn an dir entzwei gewesen?" — „An mir?" — „Na ja, Papa sagte vorhin zu Onkel Emil, er hätte dich gestern wieder einmal geleimt!" Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A. wurde eingetragen bezüglich der Firma Johann Georg Pfaff zu Gießen: Die Prokura des Otto Pfaff ist erloschen. Die Firma ist erloschen. Gießen, den 31. März 1910. |B4/4 Großherzogliches Amtsgericht. Ballons , Pommern" meldet die „Osksce-Zeitmtg":, Der JBaffon •lieg beute vormittag 1PV= Mr bei der &btteöor£r Gasanstalt bei sehrstarlcm Winde ans und verging pch^bei in Telegraph e n d r ä h t e, die icrrmen: bann iWirfce der Ballon gegen ein Fcckrikacbäude getrieben und durchschlug zweimal das Mf K UiinUitfie Gestänge. Äe Kühlvorrichtung und Teil d.'s Sck-omsleins wnrcen glatt durchchnitten. Tn- Ballon hob sich bann und verschwand mit großer Ge- 'ckwindigkeit. Deutlich konnte man,erkennen, datz die Gvickel ichwer beschädigt sein mußte; |ic tpivs schtef herunter. Mitteilungen eines Verunglückten. iW- ben MsgeMdenm LAt" «'sind b:r Kmlfmam W i. Hein ist tot, in gebrochen, tac cichstngsabseord^ Duhn. Tas UnglückereiM ^Wtieg des Mchcht^älls^ei ^ligSwDraaroreiloren, M 197 PrimMenten. LtSW i Sonnc, b(f allen Völkern Ä- des heutig tg dte Urahns es intems-EZ7derUl- cfirerDt11 . 15 % Tlfdr0Bt X ÄÄ« ,nfr ' n rolkoinnil' (jjeii M an derA B iners 1 ppjt des, „MW Ef u,l* -nIW MH -ec Kreis. ^gklein ein? 3^ ^eiQmt IßR-n3n4825^! ,Ucc. Kreitz. IQben, j0 J *l7?880X ck:vä‘ iu e'ner befrit. E^°bil in d« na^mittag 2V. in, -niahrtdesPersonenMeä :lJ"9 Md UntiteÄ i M lei,len » wurden schwer trmgsugig verletzt. W /iC schwerverletzter buchen gebracht aal. Ter 26 alte Arbeit» " W 'n der Nacht aui den er ^.ndiviqshalle einen Ueber- r "berführt erachtet und, da !, von der Ltraikammer zu us, abzüglich 1 Monat für Zum Schul - Anfang empfehle Kinder-Kleider, Jacketts, Capes, Faltenröcke, Blusen, Strohhüte, Mützen und vorschriftsmässige ______- Turn-Kleider in allen Grössen Robert Haas Nachfolger Seltersweg 18 Seltersweg 18 Kurz-, Woll- und Modewaren .. Kinder-Konfektion .. 1921 Für sparsame Hausfrauen 54 ist meine Abteilung „Rollwäsche“ bh* bequemste und billigste Einrichtung. 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