Nr. 285 Wertes Matt 160. Jahrgang Erscheint tSglfth mit Ausnahme des Sonntags. txt „»ietzeun Larnlltendlätter^ werden dem r9ln.ieifler* viermal wöchentlich deigelegt, das „Krelsblati für -en Kreis riehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheine» monatlich zweimal. Giehener Anzeißer General-Anzeiger für Gberhchen Freitag. 2. Dezember |9|0 Rotationsdruck und Vertag der Brühl'fchen UnwersttätS - Bilch- und S teind rucke re i. N. Lange, Sieben. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- strabe 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion: 112. Tel.-Adr«. AnzeigerGretzen. Durch die Elektrizitätswerke und Installationsgeschäfle zu beziehen. Auerg Seilschaft Berlin 0.17 MWW WMMM: 70°/o Siromersparnls Dbg. Dr. Fassbender (Senft.)*A ien Instituts in Geisen- Lbg. Dr. Arning (Natl.): er weggetommen. Ich mißbillige unter allen Umständen die Ausführungen Dr stresemanns über die Naturheilkundigen. Nach dem Verlauf der Debatte mochte man lieber Kurpfuscher sein als Arzt, denn die K u r p f u s ch e r s i n d h i e r v ie ' u -* ? adt a. H. In umfassendem Maße waren wir bemüht, festzustellen, wie man namentlich mit chemischen Mitteln dem Sauerwurm zu Leibe gehen könnte, /-ür 1911 hat die Preußische Regierung einen besonderen Fachgelehrten beauftragt, in den stark heimgesuchten Bezirken deS Rheingaus weitere Experimente zu machen. Der Preußische Staat hat auch schon auf seinen eigenen Domänen umfassende und nicht erfolglose Versuche unternommen. Er war bemüht, auf andern Gebieten, namentlich in der Vervollkommnung des Verfahrens mit der Tabakslauge sich zu betätigen. Von den Mitteln, die bis jetzt im Rheingau, in der Pfalz usw. erprobt sind, erscheint am auL-stchtsvollstrn die sogenannte Winterbekämpfung, weil der Schädling dann nur in der Form den Puppe austritt und so am leichtesten bekämpft werden kann. auSzusetzen für denjenigen, der eine erfolgreiche und Tetcfit durchführbare Methode zur Bekämpfung des Sauerwurms findet Bis- her ist e- nicht möglich gewesen, diesen Preis zu verteilen. Im übrigen haben sich Botaniker, Zoologen, Chemiker nicht nur in Deutschland sondern auch hi denjenigen Ländern des Landes, die ebenfalls vom Sauerwurm heimgesucht werden, z. B. Frankreich, sich in umfassenden Arbeiten mit der ftraae einer Dagegen ist eine Reihe von Einwendungen laut geworden, die sich zum Teil gegen die Wirksamkeit der Methode und gewisse üble Nebenfoloen richten, in der Hauptsache aber geaen den polizeilichen Zwang. Ein derartiges Vorgeqen kann nur bann von wesentlichem Erfolge fein, wenn es bis in die letzten Konsequenzen durchgeführt wird. (Sehr richtig!) Unterlassung durch einzelne Saumselige ist unter Umständen geeignet, die Früchte oeß Fleißes eines ganzen großen WeinbaugebieteS illusorisch zu machen. (Sehr richtigl) Jedenfalls ist es mit hex' sonderer Freude zu begrüßen, daß Bayern mit der Winterbekäulpfung Versuche in großem Stil und in einer Form unternommen hat, die wahrscheinlich ein klares und zuverlässiges Bild über die Anwendbarkeit und den Erfolg der Methode geben wird. Neben der Winlerbekämpfung toirb aber auch aus die Sommer- bekämpfung nicht verzichtet werden können. Die Regierung ist aber bereit, in Erwägung darüber einzutreten, ob nicht auch der Zoll für die vom Ausland eingehende Tabaklauge erlassen werden kann, wenn sie zur Bekämpfung von Schädlingen verwandt wird. * Frachtermäßigung auf den Reich-eisenbahnen würde nicht von erheblicher Bedeutung sein. Wir werden trachten, das Zusammenarbeiten der Regierungen in dem Augenblick in die Wege zu leiten, wo die Erfahrungen Bayerns im Laufe di-seS Winters die erforderliche Grundlage gegeben haben werden, oder wenn sonst andere Mittel soweit erprobt sein sollten, daß chre Zuoerlässigkeit angenommen werden kann. Auf Antrag des Abg. Tahlem (Zentr.) wird die Besprechung der Interpellationen beschlossen. Abg. Huber (Soz.): In du Pfalz besteht schon ein dauernder Notstand. Dort sind recht praktische Schutzmaßregeln durch das Abceiben der Rebstöcke vorgesehen. Tie kleinen Winzer wehren sich dagegen nur deshalb, weil diese Maßnahme Mittel erfordert. Diese Mittel sollten den Winzern durch die Regierungen erstattet werden. Dee Kampf gegen dre Rcbschädlinge müßte ebenso. gesetzlich geregelt werden wie der Schutz gegen Viehseuchen. Würde der Weinbau im Osten betrieben werden, so hätten wir längst ein solche- Gesetz. Bayerischer Ministerialdirektor Dr. StrössearrvtHer: Dir haben in der Pfalz wiederholt zwischen den Interessenten und den Sachverständigen auf dem Gebiete des Weinbaues Besprechungen eingeleitet und auf Grund dieser Besprechungen hat. dann die Lehr - und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in N e ust a d t a. H. praktische Versuche durchgeführt. Insbesondere hat sich die Lehr- und Versuchsanstalt bemüht, in den Kreisen dec Winzer selbst zu wirken. Erst am 10. Oktober hat wieder eine Besprechung stattgefunden, bie speziell über Maß, nahmen zur Bekämpfung bes Sauerwurms zu beraten hatte«, Diese Besprechung hat sich einstimmig für den Erlaß der mehrfach erwähnten ZwangSpoNzeivorschrifteu ausgesprochen. Ein durchgreifender Erfolg dieser Polizelvor- schriften ist allerdings nur dann gewährleistet, wenn ihre Au^stüh- rung getragen wird vom guten Willen der pfälzischen Bevölkerung. Wir werden insbesondere die Winzer, die freiwillig sich zur Durchführung der Polizeivorschriften herbeilaffen, auch in finanzieller Beziehung unsere Unterstützung nicht ver« sagen. (Beifall.) Abg. Dr. Naumann (Fortschr. Dp.)r Bei keinem Kommerzzweig sind bte Schwankungen so groß wie beim Weinbau. Wir haben in ben letzten dreißig Jahren ein Minimum von 520 000 hl und ein Maximum von 5 Millionen hl pro Jahr gehabt. Aber nicht nur bie Quantitäten, auch bie Qualitäten schwanken. Der Ausgleich zwischen ben guten und schlechten Jahren vollzieht sich in den Kellern des Handels. Der kleine Winzer aber hat nichts davon, daher ist er in Der Redner schildert den Kampf gegen die Schädlinge in den Neckarbezirken, besonders den Sauerwurm. Hoffentlich gelingt der Pfälzerversuch mit der Winterbehandlung. Besser aber als eine durch Strafandrohung erzwungere Tätigkeit ist die Aufklärung. Durchaus gerechtfertigt ist das Verlangen, den Winzern die Auslagen für Kupfervitriol usw. aus Staatsmitteln zu erstatten. Man sollte auch erwägen, ob man nicht die Selbsthilfe der Natur mehr anrufen farm. Die Vögel hat man durch Vernichtung der Wälder vertrieben. Vielleicht errichtet man künstliche Hecken, um diese Bundesgenossen gegen die Insekten wieder anzusiedeln. Vor allem brauchten wir eine Körperschaft, die sich sachverständig mit diesen Fragen beschäftigt. (Beifall.) Abg. Dr. Dahlem (Zentr.): Die zahlreichen Zwangsversteigerungen im Winzergebiet beweisen am besten den herrschenden Notstand. Dcr springende Punkt bei der ganzen Frage ist: Wie gelingt eS, den daniederlisgen- den Winzerpand wieder hochzuvringen? DaS kann nur geschehen durch finanzielle Unterstützung der Winzer. Mit Rat- chläaen sind sie genügend versehen. Allerdings muffen Polizei- Vorschriften erlaffen werden, da man die Bekämpfung der Reb- chädlinge nicht dem freien Willen überlassen kann. / Freitag 1 Uhr Werterberatung. Damit schließt bie Aussprache. Die Vorlage geht an eine Kommission vo« 28 Mitgliedern. v " Die Interpellation Ober die Bekämpfung der RcbFchädllnge. Die Interpellation b t s Zentrum- lautet: Ist der Reichskanzler bereit, unter den Bundesregierungen Erwägungen darüber herbeizufuhren, wie auf Grund einer Verständigung der beteiligten Staaten ein wirksamer Kampf gegen die Rebschädlinge, die fett einigen Jahren so allgemein unb verheerend aurtreten, burchgeführt werden kann? Die Inte pellation der Rationalliberaken hat folgenden Wortlaut: Ist der Reichskanzler bereit, mit Rücksicht darauf, daß die Rebschädlinge seit Jahren dem Rebbau großen Schaden zufügen und in Verbindung mit ungünstigen WitterungS- Verhältnissen dieses Jahr in vielen Gegenden die ganze Weinernte vollständig vernichtet haben. 1. in größerem Umfang als bisher Reichs mittel zu deren Bekämpfung (insbesondere für Ersorschong wirksamer Methoden) zur Verfügung zu stellen? — 8. Weitere Maßnahmen zu ergreifen, welche diese Bekämpfung dem Winzer erleichtern und verbilligen? — 8. Im Einvernehmen mit den beteiligten Bundesstaaten eine 2BC Unb fUrC| wirksame Bekämpfung dex Rebschädlinge Abg. Dr. Jaeger (Zentr.) begründet die Interpellation seiner Partei, schildert bte Bedräng- n'sse der Winzer unb bie Schäden, die der ganzen Volkswirtschaft dadurch erwachsen. ES ist das gute Recht der Weinbauern, Staats- Hilfe zu verlangen. Abg. Dr. Blankenhoro (Ntl.)? begründet die nationalliberole Interpellation. Die Schädlinge haben in diesem Jahre einen Notstand herbeigeführt, wie noch nie zuvor. ES ist ein Notjahr nicht nur für Deutschland, sondern für bie ganze Welt. Frankreich z. B. hat nur bie Hälfte deS Ertrages des vorangegangenen Jahres geerntet. Das ist freilich nur ein schwacher Trost. Wir m Baden haben von den 18 Millionen Mark Schaden, der dvrch den Ausfall dieses Jahres verursacht wurde, aflein_ 8 Millionen Mark zu tragen. Es gilt einzugreifen, um für die nächste Zeit den Notstand abguschwächen. Die Regierung hat sich in dankenswerter Weise dazu bereit erklärt, und der Minister deS Innern sich selbst von dem Notstand überzeugt. Zunächst muß et« Steuernachlaß durchgeführt werden. Daneben muß aber eine energische Bekämpfung der Rebschäden eingeleitet werden, damit bie Winzer neuen Mut fassen. Der Staat unb bie ©emeinben muffen Kupfervitriol unb anbere bewährte Mittel liefern und ben Winzern bie Kosten stunden. Die ReichSelsenbahnen müffen Transportermäßigungen bewilligen. Da- Reich könnte auf bie Zölle verzichten, bie auf Mittel gelegt sind, die au- dem Ausland bezogen werden. Außerdem könnte eS direkt durch höhere Subventionierung de- Deutschen Wein- b a u v e r e i n S Unterstützung gewähren. Vielleicht könnte e i n »1 7? -p c c 1 8 hi€ Zugabe wirksamer Bekamp fungS mittel ausgeschrieben werden. Polizeiliche Vorschriften, die von mehreren Seiten angeregt werden, wünschen bie ■äsinger nicht. Nur Richtlinien unb ein gemeinsames Vorgehen bet beteiligten Gemeinden hält man in ihren Kreisen für angebracht. Vielleicht werden auch Prämien für Vernich, tung von Rebschädlingen angezeigt. Großer Wert ist auf den Vogelschutz zu legen, da viele Vögel die besten Ver- tilget der Rebschädlinge sind. Dor der Einführung der amerika- "'schert Rebe möchte ich warnen, da sie doch»nut schlechten Wein gibt. Alle beteiligten Faktoren müffen den Winzer unterstützen, damit er mit größeren Hoffnungen in bie Zukunft blicken kann. (Lebhafter Beifall im ganzen Hause.) Staatssekretär Dr. Delbrück: ' Di e Not der Winzer und ihre Klagen find den der. bündeten Regierungen nicht entgangen und bilden für sie den Gegenstand ernster Sorge. Die Leiden, die Jahr für Jahr den Winzern die Frucht ihrer Arbeit zerstören, drängen danach, den Winzern in ihrem Kampf um ihre Existenz zu Hilfe zu kommen. Die Pflicht hierzu liegt aber nach der Verteilung der Kompetenzen zwischen Reich und Bundesstaaten in erster Linie bei den letzteren, und wir haben feststellen formen, daß bie in Betracht kommenden Bundesstaaten sich dieser Pflicht nicht entzogen haben. Die Be- tätigung des Reiches, die nur eine ergänzende und vermittelnde fein kann, muß sich beschränken auf bie Unterstutzuna wissenschaftlicher Bestrebungen, zollpolitische Maßnahmen und evtl. Verein- bar un gen über eine gemeinschaftliche Bekämpfung. Die beiden Vorredner haben darauf hingewiesen, daß neben den Pilzkrankheiten der Sauer wurm der größte Feind der Weinberge ist und daß gerade die Verwüstungen, die er im Jahre 1910 anaerichtet hat. die Hauptveranlaffung zur vorliegenden Interpellation gewesen ist. Nun hat man schon in diesem Kampfe gegen den Sauerwurm eine Reihe chemischer Mittel angewandt, bte auch wirksam gewesen sind, sofern sie rechtzeitig und mit der nötigen Sorgfalt angewandt wurden, vor allem eine Kupfer- k a l k l 5 s u n g. Schon Ende der neunziger Iahte hat die preußische Regierung Veranlaffung genommen, einen Preis von 2500 Mark mb. Deutscher Reichstag. 9L Sitzung, $on nerltaa, L Dezember, Am Dische de- »unbeStaiei: Dr. Delbrück, Dumm, Dr. v. Joncquiäres. P^sident Graf Schweria-Löwitz eröffnet bte Sitzung um 1 Uhr 15 Mut. * ° Erits üehmg des KurpfuFdiergeletjes. (Zweiter tag.) Abg. Dr. Mayer-Kaufbeuren (Zenkr.)'? Mißstände bestehen, aber bie Vorschläge in der Vorlage schießen weit über das Ziel hinaus. Das Willen macht es nicht allem, eS gibt auch Personen, die ein gewiffeS Talent zum Heilen bestden. .senken Sie an bie Prießuitzfche Wallerheilmethode. Und wieviel Leidenden hat nicht der Pfarrer Kneipp ge- bolfenl Diesen ärztlichen nicht approbierten Talenten darf ibce segensreiche Tätigkeit nicht geschmälert werden. . Eine Beschränkung der Heiltätigkeit der Nichtapprobierten wäre auch eine arge Beeinträchtigung der charitativcm Werke Welche mummen hat nicht allein Pfarrer Kneipp für Wohltätig- feit auigtioenbet! Wir haben ja jetzt schon sehr viele Einidicän. hingen beS Heilgewerbes. Das Heilen im Umherziehen ist verboten, Irrenanstalten bedürfen der Konzession, auch die Tier- Heilung ist eingeschränkt. So oberflächlich wie Abg. Zietsch darf man bie Frage der Verhütung der Empfängnis nicht beurteilen H,er sind die Bestrebunger' der Vorlage nicht von der Hand zu weisen, viel kann man hier von einer Stärkung beS religiösen Verantwortungsgefühl- erwarten. Abg. Stücklev (Soz.)? Wünschenswert wäre eine Statistik, wieviel Aerzke in den letzten 10 Jahre» wegen sogenannter Kunstfehler angeklaat worden find. «erzte, bie vielleicht Leute schwer geschädigt haben, werden mir wegen Runf:feiern verfolgt; wenn Kurpfuscher anneflagt pnb, werden ihre Konkurrenten, die Aerzte, als Sachverständige vernomliien. Diel schlimmer als die von der Vorlage erfaße Kurpfuscherei ist der zunehmende Mystizismus, die Gesundbeterei und hypnotische Scbwmdelei. Man mutz dem Menschen das Recht laßen, sich dort unb so heilen zu laffen. wie er will. Die eigentlichen grotzen Kurpfuscher würden durch die Vorlage nicht ge- troffen, sie würden sick einfach einen Arzt engagieren. (Sehr richtig! links.) Es werden ja heute schon sehr erhebliche Strafen über angeklagte Naturheilkundige verhängt. Die Aerzte sollen offen sagen, daß sie sich nur eine sehr empfindliche Konkurrenz vom Hälfe schaffen. Die Vorlage sagt, daß das deutsche Volk noch nicht gebildet genug ist, um h,er richtig zu unterscheiden. Wir unterstützen voll bie gesetzliche Bekämpfung der Gcheimmittel, sind aber gegen eine Machtvergröherung des Bundesrats. Ein Redakteur kann sich nicht alle Krankheiten zulegen, um alle im Inseratenteil empfohlenen Mittel zu erproben. (Heiterkeit. . Der Entwurf ist nur eine mißglückte Gelegenheitsarbeit. Die ' Kurierfreiheit soll auf keine» Fall angetastet werbe». lDeifall b. d. Sozialdemokraten.) Abg. Dr. Struve (TZp.)r . —. Da» Gesetz darf nicht mit Parteileidenschaft gegen bie «erzte, sondern muß mit dem hier sehr nötigen Ernst beurteilt werben. Mit ben hier schon auf das richtige Maß zurückgeführ- len Aeußerungen deS Abg. Zietsch gegen die Aerzte werden wir uns wohl in der Kommission, wo sie ergänzt werden dürften, auseinandersetzcn. Prof. Pierre Somlo ist in ärztlichen Fragen kerne Autorität und die Aerzte lehnen seine Einmischung Bei diesem Gesetz ab. Bedauerlich ist eS, wenn praktische Aerzte Teilnehmer an Schwindelsirrne» werden. Solche Aerzte betrachte ich nicht mehr als meine StandeSgenoffen. Die Aerzte können den Kampf gegen das Kur- pfuschrrtum nicht allein fuhren, der geführt werden mutz im Interesse der Zukunft deS beugen Volkes. (Beifall.) Die Herren vom Zentrum, die sonst überall den arohen Befähigungsnachweis einführen wollen, wollen auf bem Gebiet her Heilkunde merkwürdigerweise vom Befähigungsnachweis nichts wissen. Herr Faßbender hat gestern die aufklärende und segensreiche Wirkung populärmedizinischer Flugschriften recht lebhaft empfohlen. Es ist doch aber etwa- seltsam, wenn Dr. Faßbender in seiner Broschüre .Iß dich gesund!- die Nudeln und Maccaroni einer bestimmten Firma empfiehlt. Von sehr zweifelhafter Art sind auch sehr oft die sogenannten sexuellen Aufklärungsschriften für pinge Leute. Abg. Dr. Streskmanv (Natl.)r Die Zahlen der Vorlage sind nicht e.'iwandsfref. Schon hn Fahre 1879 enthielt das «Berliner .Jntelligenzblatt" 119 Inserate von nicht approbierten Personen. Diese Zahl hat sich derhältnismäßig nur wenig erhöht Ganz falsch ist es, das Königreich Sachsen als Herd des Kurpfuschertums hin- zuftellen. Berlin mit zwei Millionen Einwohnern hat viel mehr Kurpfuscher als Sachsen mit seinen 4% Millionen. Ein Miß- trauen aegen bie ärztliche Wissenschaft besteht nicht. Man darf ■ober nicht Kreise stören, bie eine gute Aufklärungsarbeit leisten Wie kann man bie Dentisten gewissermaßen als moralisch minberwertig hinstellen. DaS ist geradezu ehrenrührig! Man sollte die Dentisten überhaupt ganz euS dem Gesetz herauSlassen. Die Dlankettvollmachten deS BundeSratS gehen zu weit. ES darf nicht Brauch werden, daß wir immer nur ben Rahmen spanne» und dem BundeSrot bie Ausführung überlassen. Es ch ein Eingriff in bte persönliche Freiheit, wenn man sich nicht von ber Person behanbeln lassen barf, zu ber man Vertrauen hat. 8 6 ist in der vorliegenden Form un- annehmbar, weil keine Beschwerdeln^tanz gegen den Entscheid der Sachverständigenkommission vorhanden ist. Mit dem Verbot der Tierbehandlung schädigen Sie die Landwirtschaft. Dort hat sich vom Vater auf den Sohn oft mehr Heilkunde vererbt als theoretische Wissenschaft geben kann. Die Sraturheilkundigen leisten eine ernste Aufklärungsarbeit. Sie tragen durchaus gesunde Ideen in bie Bevölkerung. Die rigorosen Formen müssen aus dem Gesetz heraus. Ein geistig minderwertiges Kurpfuschertum wollen wir bekämpfen, schützen müssen wir aber die ehrlich ! streitende» NaturheiltunötLeL. l Bei fall). ; s wirksamen Bekämpfung beß Sauerwurm? beschäftigt. Ich ber- Auf die gegen mich gerichteten Angriffe werde ich in dcr auf die Arbeiten des preußisch, Kommission antworten. —, - - heim unb beß bayrischen in N e u st a Kursblatt des Gießener Anzeigers Bant für handel und Industrie vom V Dezember 1910» Niederlassung Gießen. M7 4 Türken Bagdad-Bahn 97 do. do. 90.00 Wl. do. do. M. Preußische ConsolS Änßerearopäische. do. n do. Pes. 1890 v. 66.60 1 90.20 Rhemprovmz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 1902 22 u. 23 do. Lstr. 97.70 v. 1906 4 *ej. v. v. 187b—80 abgest. 6. 1896 do. do. 99.60 do. 97.60 91.20 93.10 S. i. G. 97.10 99.70 do. v. 18ö9 U do. v. 1891 Lest. Süd (>iomb.) fts. 400 (conv.) i. G. Sr. do. E. v. 71i. 4 (Die uni 100 do. I-VUI Lr. v. 91. an. 3 1000/2000 M. iS. 190ö do. Epez. v. Reale 1881/88,92, 93 Lt 86.40 94.. lOOJu do. 600 w*. Uli. 94.20 M. Mannheim v. 1901 lüadb. ab 1906 100. Russische Sudost 97 ft euer fr. gar. . Lstr. 89.70 91, 91.40 83.50 400 400 400 1900 1903 100.10 92.04 4 4 4 4 4 4 ö ä 3 L L 1888 1897 1889 1891 3 3 91.80 9LoO 101 — 101.80 4 4 4 4 5 4 4 5 5 ö 4V, 4 4 3V, 3 500 1000 500 500 500 500 500 500 72.20 114.60 101 70 98.60 101.50 BfL® fit. o 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 8 4 4 5 4 G. G. S. 6. v. v. 73.70 101— 101.60 101.70 4 4 4 4 4 5 5 3 Fr. M. do. emtieitL Real do. SiaalS-Reme L v. 1003 L (D. D. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . 96.50 83.00 81.20 lo0.7o JOi— 98.70 93.30 93.80 do. do. do. do. do. 100.90 50— 48.80 (ErgänzgS..9t.) „ v. 189o fit. i, G. v. 83 i£m. Em. 1885 Lstr. M. ftr. 105 30 103.90 97.80 81^0 do. do. do. do. 92.80 85.30 t I 99 10 80.2o 8H.0U t>9— do. do. do. 99— 78.60 93.60 92.25 83.60 92.00 83 70 100.50 92.25 91.20 v. 1302 kündb. ab 1907 v. 1903 lüadb. ab 1308 V. 1897 Ramäa. do. do. do. do. ftni. abgest. do. . . do. . . Reale do. Reale Reale M. Pes. Lstr. M. Schweiz. Zentral v. 1880 Moslau-Kaian mit. 1315 do. do 91— 91— 93.— 90.90 b0.9u do. do. M. Tlr. M. Fr. 99.80 99.^0 99.-10 99X) do. do. Lstr. M. Lstr. M. V. 1888 v. 1895 . . . . ’ v. 1898 ländb.ab 1903 19ud..... do. do. 93.60 92— 101.8u 9/.4u 89 80 89.ö0 adgeil. Lu. J o. 1884 V. 1086 IL 88 . . . V. 1894 v. lUoö unL b. 1915 ö.fl M. b. rru-ländische. L Luropäilche. 4 5 Fr. Fr. 4 >4 4 4 4 n 500 200 31/» n 31/, 1101— 97— 91— 91.10 91.10 95.30 10I.UO 93.50 93.20 93uro 94.20 408/2040 . 2040ü do. do. do. do. do. v. v. Allgemeine Deutsche Kleindal.nen adg. 60°/. Eudd. Eiseabahu-®cs. Larmstaül . . . n 91.40 80— 82.90 101.90 92.9 LLladlkaivk. 85 ft fr. gar. AnatoUsche l G. . . Ryäsan-KoSlow fteuerfr. gar. . . do. UralSk fteuerfr. gar. 404/2020 81.70 76.10 77.10 7bio 67.80 94.80 98.— *xk d1/, d % d‘/t d1/, 4 d1/. n d1/, do. do. do. do. do. aniort do. do. omort. amort 81.50 89. b 79.80 79.60 100.70 v. v. I dy, 3V, 3 37, 37, 64.50 66.60 11.- 91.50 102— 91.70 91.30 3 3 4 &/, 37, 37. 3 87— 93— do. do. do. do. Wow-Lat v. 1889 .... , Loaft 16. 8. 6er. I u. II 89 , (Dollarn. Em. HI v. 1890 . „ tziaaiS-Renie v. 1894 . alt.Kr.Rbl. do. v. 1898 Lärmst, abg. v. 79 LU. v a. 81 LU. A it do. v. 1904 do. do. do. do. i. B. v. 1900 liiubb. ad 1905 v. 1881 u. 1884 abgest. V. 1888 v. 1898 lünbb. ab 1902 v. 19UÖ lünbb. ab 1908 1901 Ser. 1 lünbb. ab 1306 19u7 1893 ’ 1896 lünbb. ob 1901 . 189 < lünbb. ab 1902 . . 1903 lünbb. ab 1308 . . 1905 aal. b. 1910. . . v. 1901 . V. 1894. . , . . , • H abgest. . . (Etragenbahii/ o. 1899 . v. 1901 tibu L . . . v. 1901 Abi. LL 0. m. i. ®. i. G. t G. i. G. l. G. t. G. do. do. v. 1886,97,1902 4 3 47. 37, 37, 37. 37, do. do. v. 1888 IL 1894 . . couvert. v. 1891 LU. H v. 1891 v 1902 omort ab 1907 v. o. v. v. v. v. v. do. do. do. do. do. do. 2e|tfuilian v. 1879 . 37»®oilyarbdaha . , . . 3‘y, Iura»Simplon v. 1894 Kr. Fr. Are 6. ft. do. v. 1902 fteuerfr. 6olb*AoL v. 1894 fteuerfr. . 4 Heidelberg 3V, do. 37, do. 8»/, Karlsruhe $7, da. 8 do. — — -- fteuerfr. gar. . SBarff.-SBien. ft fr. gar. 2020/4040 do. V. 19ÜJ Mexik. omort. innere Ser. I—IV . Pes. do. cons. äußere v. 1899 fteuerfr. Lstr. do. do. do. do. do. Laowigshasea v. 1896 .... do. o. 1903 lünbb. ab 1908 Mainz 8. 1900 aut. b. 1910 . . , do. abgest. 1878 a. 8Ü .... do. do. do. 37, da. v. 1902 37, Limburg abgest. 3 7, ' 37. M. ö.st. Staate-Anleihen, a. Deutsche. 8•/, Deutsche Reichs-Anleihe . » • • Wk 4 do. do. Hamburger Sl.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 . do. do. v. 1887,91,93,99 Sächsische Reale . 1907 Brunn-Rs. 72 ftf. SlaaiSb. Provinzial- und Communal- Obligationen. Oest.-Ung. SlSb. 1873/74 t®. do. ......- ‘ Eisenbahn-Prioritäten. Inländische. Braunschweig. LaadeS-E^B. H E . Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. do. von 1892 u. 94 do. do. v. 1902 uak. b. 1910 do. do. v. 1896 Dayr. E.-D -Anl. unk. b. 1906 . . do. E>B. u. Allg. AaU.... do. LandeSkultur-Rente .... do E.-B.-Anl. Bremer St.-Aal. v. 1888, 92, 99 . 3 do. do. v. 1896 fteuerfr. ,&/ Schwedische v. 1880 abgest. . . 37, do. v. 1890 .... 3 do - »7* do Rust. Eiaaisanl. v. 1905 . Lousolid^Aal. v. 1880 do da. 188? ftf. gar. . Franz.Iosef . . i. S. 200/1000 fiaschau-Ldrb. v. 1889 u 6. . . ß. fL Pt. ö.fL Lire Ungarische (Kold-Rente 2025r EiaatS-tileate . , 3 F 4 Vk 3/, 3 4 :3V, t* 3'7 3% 3 4 ■?* 4 4 37, do. I E abgest. . do. lUEunl. b.1905 4 Freiburg 37, do. 37, da. 37, do. 87, do. 4 Fulda Prag-Dur o. 1896 ftf. Raab-Led.-Ebenf. e do. do. d. 91 B do. do. v. 97 , 37, Kastel abgest. 37, Nisluigeii 0. 1886, 1888 u. 1903 4 fibln 0. 1900 4 , b. 1908 67, Kreuznach v. 1888 a. 1898. . 37, tiobr 0. 1889 ..... G. IS (S. (S. 37, do. , 10, 12-16, 24-26, 29 37, Hest. Provinz Oberhessea .... 37, do. do. Starlenburg .... 37, Frankfurt a. Ult. >nt M u. Q abgest. do. v. 1896 unk. 1912 do. v. 1902 unk. b. 1912 137, Schweiz. Lidg. (Ä.-®.) unk. b. 1911 4 6erb. omort. . 1895 (405) . . . 4 Span. ansl. Rente v. 1882 abgest. 37, Turl.'Egypt. Tribut . . . . . :4 Türken 0. 1890 14 do. prw. v. 1903 fteuerfr. . , . 14 do. conv. unif. v. 1903. . . . Hessische GL-Knl v. 1899 do. 0. 1906 .... Ausländische. Elisabeth fteuerfr. u ®. . . 2000 fi. berb. Rrdb. 1887 ftf. i. S. . . do. cons. innere 17, Chile Gold-Änl. v. 1889 .... 6 Chinesische SlaatS-Anl. v. 1895. . Lstx. 5 do. do. v. 1896. . „ 41/, do. do. v. 1898. . „ 4 Egyptische anistzierte. .... Fr. Wilrllembg. do. do. do. do. Oesi. E.-B. St. ch.-Versch. (conv. Ensab. Obi.) i. ®. fteuerfr. . . vfl.G. 57 Deft. E.-B. St. ch^rbersch. (conv, Franz-Fosef) i SUb. fteuerfr. . 8.fL 3 Ccfterr. Lolalb. (öeriloaiU) 5«/. do. St. Sch.-Bersch. (abgest. Slisab.-A.) 1. fteuerir. Pp. . . Parma, uinfiz. v. 1902 Ser. I . . Lo. uniftz. v. 1902 Ser. III . . do. v. 1897 fteuerfr. (Eisern Tor) Gold ftfr. . Snß. E.-B. L G. innere v. 188b. äußere Gold-Aal. do. do. 3 V, 8*/, do. v. 1905 amort. ab 1910 4 Erlangen v. 19uu uni b. lull . do. 98 uni. 1909 ftjr. gar. do. 1901 uucD. b. 1915 ftf. g. do. Sudwest ftfr. gar. 408/2040 87, Alzey v. 1899 Mit. b. 1912 . , . 87, Aschanenburg v. 1888 4 Augsburg d. 1901 unk. b. 1908 . . 4 Babenhausen (Hessen) 87, Baden-Baden v. 1898 lünbb. ab 1903 87, Bamberg v. 1888 ...... 87, Berlin 0. 1886/92 ..... Bingen v. 1901 lünbb. ab 1906 . , do. v. 1895 Rudolf .... „ i. do. (Salzkgtb.) ftf. 1. ®. , Uagar.-iLalizische. ftf. 1. G Vorarlberg ... „ u 2*lu Iiai.stl.gar. E.B.Eer. A-E. u®. 4 Iiai. Mitielmeer fteuerir. l G. 2*/„ Lioornes. LU. C. D. u. D/2 4 Sard. Sec. ftfr. gar. I u. II 4 SicUlaaischc fteuerfr. i. G. 4 do. , L ®. 37, 37, do. 37, da. L G. (S. II Ergn^) 2040 Portg. E. B. v. 86 (Baira Baira) . do. v. 1889 L «g. do. v. 1889 IL tilg . . . Saloniqne-Constant. Jonetion . . do. Utionoftir . . 2020/4040 41/, Bosnien u. Hercegov.v. 1902 unk. 1913 4 ' do. do. . . k . . 5 Bulgar. Tob. Anl. v. 1902 L (5*, l*i Griech. E.-B. v. 1890 fteuerfr. 17 do. Wionopol-Aal. v. 1887 « 4 4 Italienische Rente j 2*1.. do. do 47 Oest. SUber-Rente 47, do. Pap»er-tiiente - do. Gold-Renie. 37, do. prwil. . . . 3 do. garantierte . 41/, Japaner Ser. II 0. 1905 ArgeaL inn. G.-AaU v. 1887 do. abgest. do. 4 tiiürnberg 4 3 47, Ostenbach do. 1906 ab 4 Stuttgart ab 1905 37, do. 90.60 47, Bukarest v. 1884 conv. M. 98.31 4050c *20Ö0c 80.90 Moslau Ser. 50-33 unk. b. 1913 lOüüc 99.60 &bien Kommunal 1. G. do. v. 1888 i. G. v. 1903 l G. <7i 47, 100 90 99.80 5 5 4 4 37, 6 n v. 1901 lünbb. v. 1883 abgest. v. 1895 lünbb. do. do. do. Rbl. Lire M. do. do. do. luO.- Iu9.. Zürich v. 1889 Stadt Buenos-Aires v. 1892 L P. 91.40 91.40 do. do. 1 37, 37, 37, 3V, 3 4 4 do. L P 6.1898 lünbb. ab 1908 Invest-Aul..... do. v. 1898 Kopenhag. v. 19ul unk. 1911 2043c 1 y/, 37. 37, 37, 37, 37, Reustadl 0. d. H. v. 1889 .... 37, do. ö. 1903 lünbb. ab 1903 v. 1899-1901 V. 1902 unk. b. 1913 . . v. 1903 lünbb.' ab 1908* *. v. 1879 v. 1900 lünbb. ab 1906 . 3e/te Reapel iiaatl. gar. 4 i&iodijolm d. 1860 91.40 ÖU.öO 96— 97— 75.30 102.70 v.st. Sir. Wl. Fr. Pes. Lstr. do. do. do. do. do. do. do. WormS do. do. do. v. 1891,92 (obgeft) . . V. 1898 v. 1902 lünbb. ab 1903 57, do. .. 5% Rio be Janeiro v. 1909 L G. b7. Sofia . ÖL- 94*70 37, do. v. 1905 37, Ostenburg v. 1898 kündb. ab 1904 4 Pforzheim v. 1899 tünöb, ab 1904 4 do< 7, do. 37, Mey v. 1903 unt b. 1912 . . . M. 4 München v. 1900/01 unk. b. 1910/11 37, do. v. 1903 lünbbb. ab 1908 . 37, Nauheim v. 1902 uni. b. 1912 . , . do. v. 1888 conv. do. v. 1895 . . 37, vo. v. 1904 untilgb. b. 1912 4 Trier v. 1901 lünbb. ao 1906 . 37, do. v. 1899 37, Ulm 0. 1903 4 Wiesbaden v. 1900 lünbb. ab 1905 v. 1901 lünvb. ab 1906 . . abgest . v. 1887 v. 1891 abgest. . . . . . v. 1896 v. 1698 v. 1902 6er. U lünbb. ab 1907 v. 1901 lünbb. ab 1907 . . . v. 1887/89 v. 1896 lünbb. ab 1901 . . . 37, do. v. 1903 unt. b. 1914 . . . . 4 Würzburg v. 1899 uak. b. 1910 . . . 37, do. v. 1903 unt. b. 1910 . . . do. v. 1886 do. v. 1895 Lissabon v. 1886 37, do. Aktien ausländischer Transport- Auütaiten. OefL-llag.StaaSb. Oest.Sudb.(Lomb) N aab-O denb.« . 27.50 Gollhardbahn. . IiM. Mltlelmeer . Analol. «ti|cnb. . vrince Henn . . Prag-LiiL St. Akt. Standeeherrliehe Anleihen. <7, Grs. Henckel Hg.v. Tonn. r.ä l05v.84 M. —— 4 Fürstl. Solms-Brannsel- v. 1880 . , —— 37, do. do. v. 1886 . _ 90*50 37» iÖrafU ColmS-Lanbach abgeft. . . ft ft. 91,50 37, Grast. EolmS-Rödelheim .... d7, Fürstl. ^fenb.n.Bud.-Birstemv. 1887 4 do. do. -Wächtersbach v. 1884 M. 91- Diwldeede 6 6 127, Dresdner Bankverein . M. 1000 Eifenbahn-Reiuen-Bk. . wl. 1000 Frankf. Hypoihek.-Bank M. 1000 9 7 7 abge 10 8 13 9 67, Kr. 1400 6. st. 200 L. st. 260 Wu 1200 Tlr. 2oo 11 5”/» 67. 10 5 8 do. k do. do. 16 u. 17 an! 18 . . . 20 . . . 12, 13 . , 15 . . . Ser. Ser. Ser. Ser. Ser. 97, 8 57. 6 67, 11 6 «/. 6 97, 5 8 67» 7 9 7 8 10 77. 1904 7.77 9 7 S. st. 200 ö. st. 200 d. st. 200 600/1200 » I. lft 350 289— 169— 128.50 128.50 111.40 8 9 8 67. 67, 6 13 9 67, 67, 6 6 67, 159.80 159.50 215.20 167— 162.10 121.10 180.50 130.80 258.80 110— 12.,.80 193— 12 47, 6 9 77, Pfälzische Bant . . . Preng. Bodentreditboak 143.70 201— 133^0 236.50 135— 134.20 6 97 «V, 101— 90.60 99^,0 99.80 99.00 100.70 91.50 91.50 do. do. IM 5.83 9 5>‘k 80% 8ü % 1910 105— 164.60 122.40 138.75 19'— 142.90 178.7a 214.50 158.80 139.60 14d.a0 149^0 Uniüiibant (B-iea) . Wiener Banloerein. Wurltbg. BaritanstaU da. Bereiusbaut do. Hyp.-Kred.-B. M. 600/1200 ,'L» uieio. Bdir. (Greiz) Au. B. i> 1.100O Muleldsche. K redub. . M. 300/1200 Raub. f.jLtlajL S.I-VIM. 300/1200 do. Hyp.-Akl.-Bk. M. 600/1200 Rhem. Kredubk. 2,1.600/1000/1200 Ryem. Hyp.-Baak M. 600/1200 Schasthani. Baalvec. . M. looo Pfandbriefe. /■ Berk. Hyp^Dk. (vr. Pomm^., abge Sudü. Bodentrevu-Bank . tut. 6O0 Ungar. KredubaM Bank-Aktien. I Reichsbank . . . M. lOoO/äOOü 'Frantfuner Baak . . M. 1000 Badische Baak . . . Tlr. 100 Bayr. Hyp.- u. Wechselbk. f. ft. 500 'Berliner HandelSg. . M. 500/1000 do. HYP.-BI. LU. A M. 1O00 do. do. Lit. B M. 1000 DreSl. DiSkontobaak Mk. 600/1200 Lommerz. u. DiSlonlo-Boak . . Dalmiiadter Bant . . 21)7.1000 (Bant f. Handel u. Industrie) Deutsche Bt. 6J-X 1Ui. 600/1200 (fftelM u. Wechselb. Dir. 100 BereuiSbank . . . Wi. 600 Diskonto-iSeieüschäft M. 600,1200 Dresdner Bant . , M. 600/1200 ffk d°. do. 3 Frk. Hyp^vk. Ger. 14 J do. I1/, d°. Nürnberg. DereinSbk. M. 300/1200 Oe,i.-Ung. Baak f£e|i. -VüiioerUanf Oest.-Kredu-Anstalt 37, Frl. Hyp.-Bl. Ser. 19...... 31/, do. 00. kommunal Ser. 1 unk. 1910 4 Frk. Hyp.-Kred.-Ber. S. 15-19,21-27,31.84,35-39, 42 4 do. do. S. 40 u. 41 unt b. 1910 4 do. do S. 43 unt. b. 1913 . , 4 do. do. S. 46 lünbb. ab 1908 , 4 do. do. S. 47 ..... . öe/4 do. do. S. 44 unt b. 1913 . . 37, do. do. S. 28-30, 32 (tUgb.) . . 37, do. do. S. 45 (ulgb.) .... 47, Landw. kreditbanl P>andbr. T-V • 4 do üands. Kreditbant Lit. D-J . . 4 do. do. Lit. N-P 4 Landw. fiYcbilbanl Pfdbr. Lit. Q-S . 4 Hambg.Hyp.-Bl. 0.141 •d40Uinbb.üb 1905 4 do. do. S. 341-400 nnt. V.1910 4 do. do. S. 401-470 unt. b. 1913 37,Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 u. 301-310 37, do. oo. Ser.311-350 unt.b. 1913 47, M ecklb. Hyp. a. Wbt. Scr. 1 oerL 412 31/, do. do. Ser. 3 abgest. 37, do. do. Ser. 2 u. 3 lünbb. ab 1905 4 4 4 4 4 67, 67, 37, 37, Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 , . . . do. do. do. do. do« do. do. do. do. Ser. 6 . . . . . do. Ser. ? lünbb. ab 1906 do. Ser. 8 uut ö. 1911. do. Ser. 9 . ... do. abgest. do. lünbb. ab 1905 . , do. lünbb. ab 1907 Ser. 10 . 4 37, 4 67. 4 4 4 4 4 3% 3% 57, <7, 4 3 37, 3/, 37. 4 4 4 4 *7» do. Hyp. B. 5ft lünbb. ab 1905 . . do. do. do do. Pfdbr. Bt <6. 1b lünbb.ab. 1908 do. do. S. 19 unt b. 1909 . do. do. S. 22 uut b. 1912. do do. S 25 uut b. 1914. do. do. S. 27 unt b. 1915 . do. do. S. 23 unt b. 1912. do. do. S. -6 unt. b. 1j14 , do. do. S. 17 n. S. 18 . . do. do. S. 24 unu d. 1912. R ein. Hyp. Mannheim tunob. ab 1902 do. do. do. luuDb. ab 1907 do. do. e do. do. nnt b. 1914 . . ’ do. do Kommunal ..... BZestd. Bdlr. Hyp. (ttüUi, S. 1 u. 2 . . . do. do. do. Ser. 0 uut b. 1909 do. do. Ser. 0 unt b. 1911 do- do. do. Ser. 7 uut b. 1913 91.50 92.50 99.20 99. iü 99.60 99.uO 100.10 93.uo 91.50 91.50 97.00 86— 8u.— 86— 99— 99— 99.25 90.50 90.50 99.- 99.— 99.— 99.- 99.30 90.8o 9o.b0 VO.80 93.- 89.60 37, Westd. Bolr. Hyp. (Köln- S.3 lünbb. 190 37, do. do. 00. «er. 4 lünbb. I9u 4 Südb. Boden Kr. S.5vu.54 künob. 1906 87, da. bis inet Ser. o2 . Etaatt ober provinzial-garant 4 Hest. LaadeS-Hyp. Bank Ser. 12—13 . k n. 14-15 . 3/, da. da. Ser.I-V unt. 1909 4 da. do. tom. Obt S. 5—6 u. 7—8 87, do. do. Kommunal Ser In.II unk. 1909 $7, Rastamfche Lanoesv. Lit P. G. H K u L. 37, do. do. , AL N. P. 37, Lasseier LaadeS-Lrediiaitii. uuL . . ’ Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103 .... 47, Dtsch. lüqtuio. coao. ' ’ ' ‘ ' 47, do. t, 102 ’ * * 47, Siseab. Rentenbauk * 4 do. do. 41/, Sisenwerle Lollar t, 102* ’ * * ’ # 47, Liettr. tU'txl Pomburg c. 103 ’ ’ * * 4 D. tiilaiu Xeiegrai , 4 FraiUeu-Allee, garaut'v. Fr'anlkurt ' 4 Frant|. po| r. lUu • . . 4 Reue Boden r. 102 , , e 87, do. 00. r. 101 . , * * * ’ 4% Ung. Lokalbahn Serie I r. 105* * 4% 80. do. Serie 11 r. 102 . e 99- 94.30 98.80 98.80 99.10 99.20 99.W 93.10 93.10 90— 91.- 99.20 99.20 90.- 90.20 9o.30 98*75 9ö.75 98.75 Verzinsliche Lose« 4 Badische Prämien Serie II . , z,lr. 100 ö Donau-Regniieruag . , . . b. |u loO 37,Gomaer Pram. Pfandbr. J . ' Llr. 100 ^7, vo. 00. 11 e Umou 3 Hamourger 0. 1866 . , , , 3.1c. oü 3 ^onaiidiiche komnt 0.1871. . b.ft lOu 37,koin»itlliii0eiier..... z^o 37,vuueaer v. Ido3 z.lr! 50 27,Luilicher v. iQoö.....Öc. 80 3 iviaoriocr abgcit . . , , ur, 100 4 Meininger Pram. Pfandbr. . . Dir. luO 4 keilen. 0. 1800.....d. st. L)0o 3 Oidenvurger.......2,lr# 40 5 Ru||i|che 0. 1264 ... alt K. Rbt 100 5 Mu||i|che 0. lotid ... an. st. vtbl loo 2^/, Siu.^ioeigenü.-titaab-Graz . . 0. st lo0 »7, do. do. ex. A. Sch. . s. st. löu do. Aarechtichemo. . , . ft 91— 91— 100.30 91.50 100.70 iOu.9j 91.70 100.70 100.90 91.70 94.50 94.50 101.40 98.- 102*70 102 70 99.60 101— 102.50 97.8o 98.7o 99— 104.60 177.30 124.50 480— 880— 114.50 99— 40— UuverzinsUciie Lose- Augsburger st. 7 Bramischweig ...... Dir. 20 Fiiuiialivische Lix. lu Fremurger . . Fr. Io •^cuua . . ........Lire loo Kiouauöec ....... ^tre 4u i/iaiiüuoer ........Lire 10 x/icinuiger • , ....... m 1 Oestr. 0. 1864 ...... fi.ft.loo Ueur. Kredit v. 1858 .... ö.ji. iuo Papeuh. WräfL.............. ......................fi. jt 10 Lurlische Fr. 40o do. .... Ultimo. . . Fr. 400 Ungar. Staats . .....fi. |t luo Beuttianer ^ue 30 173. 178.80 385.— 42.90 549.- 449.- Industrle-Aktien« pirfc Vtuuet AschastLrasch.Pap 137— BliesenbachBergw. Rene Boden A. is. 143— » Borz. Alt Brauerei Bmdmg. 183.- Bochumer is-ug . 223.75 e Henninger. 130— Buderus iLi|en 113.- „ do. Pr. Alt 134— doiuocoia Bergb. 334.- , Kcmpst . . 119.00 tufeuib. Bg.v. 204.- , Mainzer Akt 20500 Etetlr.Lichin.ura|t 107.- „ Reneiimeyer 111.- ElchweUer Vergw. löD^O , Slerui,Obere.) 192— öu^uu u/iauunaoi 196.75 , tucrger . . 72.00 ■ Borz. Alt 137.- Iemenl|. »tarlitabi 129.40 ^eiieutiriy. Brgm. 211.50 Q-^cm. Bad. Anilin 502.50 parpener , Ibo.bO , Biei n.Silb.Br. 123.70 •yaipec Eisenm. . 172.00 , Griesy. »leUr. 275.5 Hemmoor gement 114:20 „ Aiberl . . . 499.00 *>iuernia Bergin. Dt AU. Lelegraph 127.30 Hvlch. ttifeuiu. 295^0 Elettr. B0|e Borz. 10— ^jumooio a/tasch. . 131.50 „ Allgem. Berlin 265.8 Luurayuite. . . liü^O , La^meyer . . 117.10 -umiien Bergbau. 119.26 , udert . . L.6.- Pulheimer B.rgm. 191.->0 , etc in. öl Halske Jioibö. Lvoulamut 159.70 , Untern. Zurich ■■ ■ _ —- Bberschie|.ir..^no. 100.- Farvwerte ^bchst. 540.- P^ouit Berg.n. , 244.10 Umi|t|eideF|l.a.M. ■».— tiiyein-^ais.»Bgw. 328.- Mafch. Kleyer. . 429.80 tityeut oia^imaic 168L0 , Briyner . . 265.- tiiicbed luiuiuan . 2uü — „ Fab.LSchleich. 142L0 schles. Berg-Zuik 4)3.- Hamo..AnfPctt|t — - — Blegelin L ftiuuucr 222— Rorvd. Lloyd . . 107— A>e|ieregeln Allan 224.60 Steaua RontPett. 130.- , Borz. All. 10)160