Alfa-Laval-Separator, G.m.b.H., Berlin SW.28b WM Samstag ÄV.März 1910 Drittes Blatt Nr. 71 160. Jahrgang Giehener Anzeiger Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Gderheffen Die „Eiehener Zamilienblätter" werden dem ^Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. Rotationsdruck und Verlag der Drühl'schen Universiläts - Buch- und Stemdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e-^5I. 9teboftton:e^ll2. Tel.-AdruAnzeigerGießen. Das Osterseft uns die Mijsion. Von rörcm Geistlichen Wird uns geschrieben: Stehen beide in einem inneren Zusammenhänge? Ohne Zwei es. Tenn ?aß der ru.ontmengebwcl^ene Glaube ter crftenJünger Jesu eine Auierftehung erlebte, daß chnen die klare persönliche Gewißheit wurde, ihres Herrn Leben und Werk habe im Tode keine Vernichtung gefunden, daran war Ostern schuld. In jener Stunde wurde di? Mission geboren. Nun währte es nicht lange und es zogen jene Männer aus und überwanden mit den vielen, die ihnen nachsolgten, eine alte Kultnrwelt, das römische Weltreich, ohne Gewalt, gegen die Gewalt, von innen heraus, in zähem, selbstvcrleugnendem Zeugeumute, mit der Botschaft von dem gekreuzigten u. auserslandenen Herrn, mit ihrem Leiden und mit ihrerLiebe. Die Ausbreitung des Christentums hat seitdem nicht stille gestanden, obwohl es Zeiten in der christlichen Kirche gab, wo rrrnerer Zwiespalt und Abkehr von den Lebensguellen das Ende der christlichen Religion zu bedeuten schien. Aber sie ist noch am Leben. Das beweist die Arbeit der Mission in unseren Tagen. Diese aber steht zwei sei l^K nach dem Urteil aller Sachkundigen jeder Richtung am Beginne einer neuen entscheidungs'oollen Epoche ihrer Geschichte. Von ihrer Weiterentwickelung wird nicht nur die religiöse Entwickelung des größten Teils der Menschheit abhängen, sondern, was hiervon niemals getrennt werden kann, auch die Entwickelung fundamentaler wirtschaftlicher, kultureller und politischen Interessen für unser Volk. •, Wir werden dies verstehen, wenn wir uns erinnern, daß in den letzten Jahren eine neue Wendung der Verhältnisse vor allem, in Oslasien, wo ein Drittel der Menschheit wohnt, eingetretcn ist. Denn „seit dem Siege Japans über Rußland, der die wsiatiscbcrr Völker bis ins Innerste hinein bewegt hat und noch! fortgesetzt bewegt, ist auch China in das Zeitalter grundlegender Reformen) in seinem Staatsleben und in seiner gesamten Kultur eingetreten. Eine moderne Verfassung ist vom Throne herab zugcsagt; die Verwaltung des Reiches wird nach westlichen Grundsätzen reorganisiert, Schulpflicht und modernes Unterrichtswesen nach dem Vorbilde Europas sind in der Einführung begriffen. Tie Allciii- herrschast der alten und erstarrten chinesischen Wissenschaft ist gefatlen und fortan wird die Aneignung der „westlichen Wissenschaft" für jeden Chinesen die tatsächliche Vorbedingung zum Eintritt in den Staatsdienst und für das Borwärtsk-nnmen im träglicken Leben bilden." So schreibt der Allgemeine Evangelisch-- Vrotestantisch? Missionsvercin, der in dem deutschen Schutzgebiet Kiautschou und seinem Hinterlande, der chinesischen Provinz Schan- timg, arbeitet und nun dorr in verstärktem Maße das Mädchene schulwesen und die Hospitaltätigkeit pflegen will, in einem kürzlich erlassenen Ausrufe. Ter deutsche, um die Entwickelung des dortigen Sck.'utzgebiets hochverdiente Staatssekretär von Tirpitz aber antwortet ans biegen Ausruf: „Ich spreche meine besten Wünsche für das Wirken des Vereins aus, wobei ich betone, daß> idl die Arbeit des Vereins an der Verbreitung deutscher Sprache und Kultur stets mit Anerkennung verfolgt habe." Aber was bedeutet die Unterstützung, die dieser Verein imb ältere Missions- gesellschasten aus der deutschen Heimat empfangen, im Vergleich mit der Kpaft und Energie, die die Engländer, und Amerikaner cirtfegtn, um den genannten Umschwung der Dinge in China im Sinuc ihrer nationalen Jntcresfen auszunutzen. Bekannt ist, daß die Amerikaner die gesamte chinesische Kriegsentschädigung vom Boxeranfstände an China zuruckbezahlt haben unter der B» dingung, daß czn? große Anzahl chinesischer Studenten zur Ausbildung nick Amerika fomine. „Außerdem sind nicht lvenigev als 4 klniversität-Ln großen Stils, deren Gesamtkosten sich auf viele Millionen belaufen, in China von amÄrikanischn- und englischer Seit? teils bereits geschaffen, teils in Vorbereitung." Es soll eben die gesamte chinesische Kultur in Zukunft möglichst unter den bestimm mdm Einfluß der angelsächsischen gebracht werden. Wenn Amerika und England für die Geltendmachung ihres geistigcn Einflusses im fernen Osten sich ihrer dort arbeitenden! Missionsgesellschaften bedienen und ihnen immense Summen aus privaten Kreisen zur Verfügung stellen, sv geschieht dies gewiß nicht nur aus religiösen Gründen, sondern auch aus nationalen uiib wirtschaftlichen, denn „der kluge Mann baut vor". Man weiß dort, daß „der Eintritt Chinas in die Kulturwelt zukünftig! selbst die Modernisierung Japans als ein in seinen Folgen verhältnismäßig kleines Ereignis erscheint". Eine chinesische politische Zeichnung stellt die Erdkugel dar,, umwunden mit einem' Bande. Tie Scherzfrage heißt: „'Was ist das längste Ding der Welt?" Antwort: „Der chinesische Zopf. Alle chinesischen Zöpfe -zusammengenoMmen reichen dreimal um die Erdkugel." Ter Sinn soll der sein, daß China, wenn der Zopf abgeschnitten ist, 'einmal imstande fein wird, die Welt zu beiherrschen. Es wäre aber falsch und ungerecht, zu meinen, als ob England und Amerika nur ein selbstsüchtiges Interesse für ben fernem Osten hätten, nein, in jenen kolonienreichen Ländern ist feit langer Zeit die Mission ein volkstümliches Werk, das von viel allgemeinerem und inteniiüerem Interesse aller Voltskreise getragen wird als bei uns. In den Vereinigten Staaten und Canada ist seit 3 Jähren eine sog. LaienmissionÄewegung im Gange, die in der bisherigen Geschichte der Mission ohne gleichen ist. Zehntausende von Männern aller Berufsarten haben sich unter Führung her airgesehensten Persönlichkeiten auf großartigen .Kongressen begeistert zu Vereinigungen Tonftituiert zu dem Zwecke, die Million 5,u einer alle Kirchenglieder verpflichtenden Angelegenheit zu machen und die Beiträge tun das mehrfache zu prhöheir. In Amerika ist es auch nichts leltcncs, öan grüße porrttia>e Zeitungen aus ihre Kosten eigene Korrespondenten die verschiedenen Miisionsgebiete bereisen lassen, um so ihren Lesern aus eigener Anschauung' Bericht erstatten zu können. Dieser Aufklärungsarbeit entsprechend sind auch die Leistungen der deutsch-ev. Christenheit gegenüber jenen Ländern bescheiden zu nennen. Gegenüber der Gesamt- leiftung des Vrotestanlismüs mit 7 9 Millionen Mark jährlich, steht das ev. Deutschland nur mit 7 Millionen da. Von den rund ftuUu ev. Millionären und -10 0 0 unverheirateten Missionarinnen entfallen auf Deutschland nur 112 3 (171k Am dürftigsten ist das deutsche ärztliche Personal, nämlich nur 19 unter 9 2 2. Doch Wad die Gründung des beutfcUn Instituts für ärztliche Mission in Tübingen, in dem bereits, 15 Studenten eingezogen sind, gelviß in diesem Punkt bald Besserung schaffen. lieberbaubt ist mit Freuden zu konstatieren, daß die Missions- gedanken in ben letzten Jahrzehnten tiefere Wurzeln in unserem Volke geschlagen haben. Es hängt dies gewiß auch mit dem! vermehrten Kolonialintereise zusammen. Tie Stellung unserer Kolenialregieruna ist eine durchaus freundliche, ebenso wird es auch immer mehr die der besonnenen Kolonialkreise, bei beneii die Erkenntnis endlich durchbricht, daß wir auch Pflichten gegen unsere Kolonien haben, und daß die gesunde Erziehung der Eingeborenen die beste koloniale Wirtschaftspolitik ist. Aber es kommt alles darauf an, daß das Verständnis hierfür in immer weiters Volkskreise getragen wird. , . * Wenn ein objektives, sozialdemokratisches Urteil (G. Hildebrand in den sozialistischen Monatsheften Nr. 21 S. 1393 ff.) lautet: „Tie Mistion bedeutet einen Tteweis für d'e außerordentliche Lebensfähigkeit des Christentums und ihrer Geschichte im 19. Jahrhundert, wohl die größte Massenleistung von Selbstverleugnung und Weltentsagung, die die Menschheit tennt . . ." „Auch wer persönlich das Christentum von sich abgeftreift hat, muß der Ausopscrungssähigleit der Mission Anerkennung zollen und darüber hinaus zugeben, daß die Missionstätigkeit in Bausch und Bogen genommen, zum mindesten ein nützliches geistiges Gärungsmittel in weite Gebiete kultureller Abgeschlossenheit und Stagnation bringt," — so fällte man meinen, es wäre an der Zeit, dap weite Kreise, die „das Christentum noch nicht abgestreift, haben" und dennoch kühl bis ans tzerz hinan abseits stehen, ja oft wohlfeile, durch keine Sachkenntnis getrübte Urteile über die Missionsarbeit ab geben, ihr Urteil einer Revision unterziehen. Man hat die e!v. Mission einmal den^,größtenBildungst- v er ein" der Welt genannt. Er unterhält 26 000 Volksschulen, 1500 höhere Sckmlen b:5 hinauf zu Gymnasien, Seminaren und selbst universitätlichen Lehranstalten, die zusammen von IVi Million Schüler besucht werden. Von den sprachlichen, völkerkundlichen, religionsgeschichtlichen Arbeiten (haben doch ev. Missionare in reichlich 400 Sprachen eine umfangreiche religiöse und weltliche Literatur produziert) soll nicht weiter geredet werden. Tas alles ist erfreulich, aber immer ernster wird die Frage: Was wird die Zukunft bringen? Tie Arbeit wächst. In Korea hat eine großartige christliche Bewegung eingesetzt. Von allen Missionsgebieten kommen Stufe, die Arbeit wachse ins Riesengroße, die Kräfte fehlen. Es ist eine. gwlV, entscheidungsvolle Zeit, in der wir leben, auch in religiöser Beziehung. Ter entscheidende Kampf mit den heidnischen Meltreligivnen hat begonnen. Wird die Christenheit und zuMäl die deutsche, die Zeichen ter Zeit auch im eigenen Interesse verstehen? Wird sie, nicht nur aus nationalen und wirtschaftlichen Gründen, sondern in erster Linie aus religiöser Ueberzeugung kräftige Hand anlegen, daß das Christentum und in feinem Gefolge Kultur im besten! Sinne und gesunder Fortschritt die Völkermillionen aufwärts führe? Sie wird es, wenn unserem Volke nach seiner überwiegenden Mehrheit Ostern bas Siegesfest göttlicher Liebe und unvergänglichen Lebens bleibt, durch ba3 einst eine alte, morsche Welt neu geboren wurde. Gußman n Auszug a. ö. StaKöesamtsregiftern der Stßöt liegen. Aufgebote. März 21. Alfred Klauß, Kgl. Techn. Eisenbahnsekretär in Kassel, mit Marie Kölle in Gießen. — Heinrich Wilhelm Karl Friedrich Spörl, Uhrmacher in Frankfurt a. 'DL, mit Anna Mar- qaretc Kammerer in Gießen. — Gustav Seydicke, Kaufmann tn Gießen, mit Lina Lem in Hungen. — Wilhelm Müller, Kaufmann in Gießen, mit Dorothea Rett in Hanau. — 22. Richard Geißler, nihrmann, mit Rosalie Bogaschewska, beide m Gießen. — 23. Philipp Wilhelm Fleischhauer, Elsenbahu-Afsislent in Gießen, mit Anna Katharine Johanna Klingelhöfer tn Frank,urt a. M. — Karl Gustav August Probst, Bautechiliker in Gießen, mit Minna Görlach in Eberstadt. Eheschttehungen. März 19. Karl Ziegler, Vize'eldwevel, mit Antonie Unverzagt, beide tu Gießen. — Konrad SB ramm, Kaufmann, mit Luise Sepp, beide in Gießen. Geborene. März 18. Dem Fabrikanten Friedrich August Heinrich Harries eine Tochter, Marie Agnes. — 20. Dem Tapezier Friedrich Oswald Fritzsche eine Tochter, Anna Katharine. — Dem Ziegeleiarbeiter Heinrich Klingelhöfer eine Tochter, Berta Friederike. — Dem Küchenchef Wilhelm Bentz eine Tochter, Margarete. — 21. Dem Berufsfeuerivehrmann i. P. Jofevb Link eine Tochter. «estorbene. Marz 18. Erna Otter, 4 Jahre alt, Alicestr. 20. — 19. Katharine Haas, geb. Mitze, 65 Jahre alt, Walltorstr. 11. — 2'). Ludwig Bacher, Erdarbeiter. 36 Jahre alt, Ederslr. 19. — Eliiabech Heil, geb. Hartmann, 53 Jahre alt, Leihgesterner Weg 5. — 21. Katharine Jockel, geb. Rentner, 72 Jahre alt, Sicher Straße 74. — Margarete Herold, geb. Herold, 57 Jahre alt, Am Riegelofad 41. — •’2. Sovhie Bott, geb. Fresenius, 83 Jahre alt, Selters,veg 81. — 23. Susanne Wilke, geb. Geller, 29 Jahre alt, Am Riegelv'ad 21. Die nach- A a r 7 | 0 sind nur von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr stehenden Avl «Iv nachts für dringende Fälle sicher anzutreffen: Am 1. Feiertag: D26/3 Dr. Richter. Frankfurter Strapse 4. Sanitätsrat I>r. Zinsser, Goetbestrasse 10. Am 2. Feiertag: Dr. Mueller, Liebigstr. 47. — Dr. Stuhl, Seltersweg 79 m. LLircyltche Kad?rid?teii« Evattgeitsche v>eiiiciiiöe. A m 1. D ft erfrier tag, den 27. Alärz: Kollekte für die Kirchenkasse. Gottesdienst. 3n der 5tadtkirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für Matthäus und Markus- gemeinde. Pfarrer S ch w a b e. Abends 6 Uhr: Pfarrassistent Hanstein. 3n der Zohanneskirche. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgememde. Pfarrer Bechlolsheimer. Abends 6 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Im Anschluß an den Gottesdienst: Beichte. In der Stadtkirche. 2. Ofterfei ertag, den 28. Märzt Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer D Schlosser. Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konftr» manden ans der Markus- und Militärgemeinde. Pfarrer Schwabe. Am Sonntag Quasimodogeniti, den 3. April, findet die Konfirmation der Kinder ans der Markus- und Mllitärgememde und in Verbindung damit die Feier des hl. Abendmahls statt. Die Beichte dazu Samstag den 2. April, nachmittags 2 Uhr. Die ueufonfiriniertcn Mädchen der Matthäusgemeinde iverden eingelaben, sich Mittwoch den 30. März, nachmittags 1 Uhr, am Neustadter Tor zu versammeln. 3n der Iohannerkirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Ausfeld. Konfirmation der Kinder aus der Johannesgemeinde. Feier des heil. Abendmahls. Nachmittags 2 Uhr: Vorstellulig und Prüfung der Konftr-- manden aus der Lukasgemeinde. Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r. Abends 6 Uhr: Pfarrer Adolph. Am Sonntag Quasimodogeniti, den 3. April, findet^ die Kon- firmation der Kinder aus der Lukasgemeinde und tn Verbindung damit die Feier des heil. Abendmahls statt. Die Beichte dazu Samstag den 2. April, nachmittags 2 Uhr. Angesichts der bevorstehenden Feiertage und der Konsirma- malionen wird darauf aufmerksam gemacht, daß die unsere Gottes- dieiislordiiungen eiiihaliendeii Heftchen auf der Geschäftsstube des Kirchenvorstandes, Krrchstr. 1, bet den Kirchendienern und bei den Verkäufern von Gsjaiigbücherii zu 5 Pfg. zu beziehen sind. Es gibt viele Malzkaffees, aber nur einen Kathreiners Malzkaffee. Dieser hat sich seit 20 Jahren bewährt und wird von den Aerzten empfohlen. Malzkaffee auf Es gibt keinen = der ganzen Welt, der auch nur annähernd an die allgemeine Beliebtheit und Verbreitung des echten Kathreiners Malzkaffee heranreicht. d»/, Fabrikanten n. Patentinhaber. Hermann Hurwitz & Co., Berlin C. 2, Stralaner Str. 56 Niederlagen in Giessen bei: 1733 Ernst Ludwig, Inhaber Louis Reiss, Seltersweg 53; Springmann’s Schuhwarenhaus ballen placiert. „ACHILLES“ ist federnd und elastisch zugleich. „ACHILLES* gibt das Gefühl, auf Samt zu wandeln. „ACHILLES“ macht das Gehen zu einem Vergnügen, da es vor Ermüdung schützt. Preise pro Paar: Damenformat M. 1—; Sie verlängern Ihr Leben wenn Sie „AGHILL^S“-FersenkiBse2i im Stiefel oder Schuh tragen. Bei Maschinen, Geräten, Rädern etc. hat man längst Vorkehrungen getroffen, um durch Federn, Puffer, Pneumatiks und dergleichen die beim Betriebe entstehenden Stösse und Erschütterungen einerseits abzuschwächen, anderseits die Lebensdauer zu verlängern. Dagegen ist die Mensch-Maschine, d. h. der Mensch als Fussgänger, bisher während seines Erdenwallens so gut wie ohne jede Schutzmittel geblieben, um das Ermüden beim Gehen oder Stehen zu I „ACEilLLES“ verbessert die Passform des Stiefels und erhöht die Figur. । „ACHILLES“ beugt dem Entstehen von Hühneraugen und sonstigen Fussübeln vor. ' „ACHILLES“ beugt manchen Frauenleiden vor. fragen Sie den Arzt. I „ACHILLES“ ist unentbehrlich für Kranke I und Nervöse. । „ACHILLES“ L-t unempfindlich gegen Hitze und Nässe und bleibt dauernd elastisch. Herren-Format, Klein M. 1.25, Gross M. 1.50. beseitigen resp. herabzumindern. Nun ist es gerade der Fersen-Ballen des Fusses, der am stärksten und zuerst ermüdet, weil auf ihm der weitaus grössere Teil des Körpergewichtes lastet. Man hat zwar längst versucht, Hacken-Einlagen zu machen, aber dabei vergessen, diese genügend elastisch und weich zu gestalten, sie waren vielmehr zumeist starr und hart. Diese Umstände spornten daher die Erfinder an, ihre Anstrengungen zu erhöhen, welche endlich in dem „ACHILLES"-Fersenkissen ihren Abschluss fanden. „ACIIILLES“-Fersenkissen wird innerhalb des Schuhes oder Stiefels unter dem Fersen- den Alfa - Laval - Separator Für Euer gutes Geld — das Beste nur bestellt: Der Alfa-Laval-Separator ist die anerkannt beste Milchentrahmungs- Maschine der Welt. Sie wird von keinem anderen System auch nur annähernd erreicht. Rund I Million Alfa verkauft lieber 850 Erste Preise. ALFA bringt seinem Besitzer Freude und Gewinn. Seine unerreichten Vorzüge gewährleisten ein ruhiges, angenehmes und überaus langes Arbeiten. ALFA ist. an vielen Stellen über 20 Jahre im Gebrauch. Der Gewinn wird bei jeder Entrahmung erzielt; in c.a. 6 bis 8Monaten hat sich der ALFA selbst bezahlt gemacht. Von nun an ist der Ueberschuß barer Verdienst. sv"/- Verlangen Sie die kostenlose Einsendung der Ufa-Druck- Vergebung von Bauarbeiten. Die Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung der Hochbauten für die Pumpstation zum Wasserwerk Inheiden wie: 1. Erd- und Maurerarbeiten, 2. Steinmetzarbeiten, 3. Zimmerarbeiten, 4. Dachdeckerarbeiten (Schieferdach), 5. Spenglerarbeiten, 6. Glaserarbeiten, 7. Schreinerarbeiten, 8. Weißbinderarbeiten, 9. Schlosserarbeiten, 10. Eisenlieferung sollen im Wege schriftlichen Angebots in unserem Bureau, Bleichstraße 11, am Mittwoch, dem 13. April l. Js., vormittags 10 Uhr, vergeben werden. Die Angebotsunterlagen können während der Dienst- stunden eingesehen werden. Die Eröffnung der Angebote, die bis spätestens zum genannten Termine bei uns einzureichen sind, findet in Gegenwart der erschienenen Bieter statt. Die Zuschlagsfrist beträgt 3 Wochen. Unter sämtlichen Anbietern bleibt freie Wahl Vorbehalten. d*j3 Gießen, den 23. März 1910. Neubauverwaltung der Provinz Oberhessen. Müller. Bekanntmachung, Um vor Schaden zu bewahren, machen wir darauf aufmerksam, daß das Betreten der Hegen verboten ist. Die Hegen und überall wo Wege aufstoßen, zum mindesten aber an den vier Ecken, durch Schilder kenntlich gemacht. Das gesamte Personal, Forstwarle, Leibiäger, Vorarbeiter und im Forstschutz aushilfsweise beschäftigte Männer, ist angewiesen, Zuwiderhandelnde zur Anzeige zu bringen. Die Häufigkeit der Waldbrände zur Frühjahrszeit in den Vorjahren veranlaßt uns, an das Publikum die Bitte zu richten, beim Wegwerfen von Streichhölzern, Zigarrenstummeln, Zigarettenresten recht vorsichtig zu sein, und Kinder sowohl als junge Leute vom Mißbrauch des Zündmaterials abzuhalten. Auch Eltern und Lehrer bitten wir dringend, die ihnen anoertraute Jugend zur Vorsicht zu ermahnen. (B23^ ____________________Fürstlich Solmftscke Oberförfterei Lick. Holzverfteigerung. Dienstag den 29. d. Mts. wird im hiesigen Gemeindewald folgendes Fichtenholz versteigert: 80 Stamme 7—14 Mir. lang — 7 Fstm. 500 Derbstangen — 21 Fstm. 13 Rm. Knüppel 78 „ Stöcke 1728 7400 Wellen Reisig. Die Zusammenkllnft ist vormittags 10 Uhr beim Bergwerk. Großen-Linden, 21. März 1910. Großh. Bürgermeisterei Großen-Linden. ___________________Senn. - Nachtrag zur Bilarrzveröffentlichung am 31* Dezember 1909. Gefamthaftsumme Ende 1908 . . . 3900 Mark Zugang 1909 . . . . — Abgang 1909 . . . . — Stand Ende 190!* .... 3900 Mark Gießen. 24. März 1910. BestKttuugsgcnofscmckaft der freien Schreinervercmigung G. m. b. H. zu öicfccn 1796 LoniS Beil. H. Haas III. W. Weigel. T MAGGI* $uppen-V/ürfel bk. SWU.' V 5 KA '-‘gj 111 Ä Ostes*ax*til$el als Schokolade Hasen und -Eier, Zucker-Hasen und -Eier, Marzipan-, Likör-, Kognak-, Mandel- und Nougat-Eier, Kartonnage-Hasen, -Eier u. -Körbchen empfiehlt in größter Auswahl lendwig* Doll Konditorei, Schokolade- und Zuckerwarcn-Fabrikation Marttstraße 32 Telephon 528 Versand nach auswärts prompt.(1401 Sparsame trauen, C/ Stricket nturSternwolle feinste Sternwollen hochfeine Sternwollen Orangestern Blaustem Rotstem Violetstem Grünstem Braunstern beste Konsam-StemwoHen Strümpfe und Socken ausäternwollel sind die billigstem, weil anl Haltbarkeit imTragen unübertroffen! ReWame-Plakate auf Wunsch (ratk! Wordd«nt>oh> WetftäniMerel fc KamwiQtrB»plnaerel, ^Itvaa SaliroafalL 8 Ö 1630 Dr. v. Hippel Spezialarzt für Chirurgie. Ich eröffnete Blockstrasse 13 H ein Röntgen-Institut Sprechstunden: wochentags */»3—4 Uhr Alice-Schul-Verein Biessen. Abt. I. Alice-Schule für Frauenbildung und -Erwerb, Kirchstraße, beginnt am 4. April ihre Kurse m allen weiblichen Handarbeiten, sowie des Kursus zur Aus- bildung von Handarbeitslehrerinnen. — Anmeldungen sind zu richten an die Oberlehrerin Fräulein L. Moeser, Gartenstr. 30. Abt. II. Koch- und Haushaltungfchule mit Pensionat, Steinstratze 10. Beginn des neuen halbjährigen Haushaltungskurses, sowie de§ neuen Kochkurses am 4. April. Nähere Auskunft und Prospekte durch die Vorsteherin Fräulein A. Deutsch. vs. MM Kenig»oianii Falihmeii kohlensaures Eisenmangan-Wasser mit stärkstem Eisengehalt und unübertroffenem Manganreichtum. Trinkkuren, Badekuren. Günstigste Kurerfolge. Prächtige, ruhige Lage mit ausgedehnten Waldungen. Mäßige Pensionspreise. Prospekte und Wohnungsvermittlung kostenlos durch die Verwaltung des Fafnirbrunnen, König im Odenwald. ss13/3 Pallabona »SSStS». entfettungsmittel, macht die Haare ö ’ locker und leicht zu frisieren, verhindert das Auflösen der Frisur, verleiht seinen Duft, reinigt die Kopfhaut. Ges. gesch., ärztl. empf. Dosen zu Mk. 1.50 .und Mk. 2.50. Depots in Gießen bei den ZDamenfriseuren: Arno Feigcnspan, H. Fuiy, Emil Koch. 10*% Knabenpensiouat Goetheschulr, Offenbach a. R. Privatreal- u. Handelsschule, erteilt Einjährigenzcugnis. Gute Verpflegung u. Aufsicht. Sorgf. Ueberwachung d. Schularbeiten. Pen- fionspreis tnkl. Schulgeld900—1000 Mk. Prospekte durch die Direktion. [SS1»/,! Städt. subv. unter Staats* aufsioht stehende Höhere Handelsschule Laniau (Pfalz). I. Minktt SSSTSSÄ“ 11 lathjibr. Hanilelskurse junge Leute von 16—30 Jahren. Sohul* u. Pensionatsräume in imposanten Neubauten- Gewissenhafte Beaufsichtigung; anerkannt gute Verpflegung^ Ausführliche Prospekte versendet Direktor A« Harr« Neuaufnahm e 13. April 1910. ss«A, Wissenschaft!. Institut Marburg a. Lahn. C Sichere Vorbereitung a. Einjäbr., Prima., Abitur."' Kleine Klaff. Best. Erfolge nachweisb. Nur 25 Pensionäre. Familienleben. Gr. Gart., elektr. Licht., Svielvl., Bad re. Erste Empfehl Prosp. frei d. d. Leiter Dr.Engels, Sybelstr. Handeislehranstalt Kirchheim^ Institut I. Ranges mit Pensionat. Gegr. 1862. Höhere Handelsschule, Realschule nut Unterricht in den Handelawissenichaften und eicherer Vorbereitung für das Elnjährlgen-Examen. Muster-Kontor ■» Prospekte und Referenzen durch .Direktor Aheimer. ’ Alislinäsr-Kfifsi. | leiufaihiu April, f Sprasbso-lutM 88'°/, ECruse's S^Üusik-Bsistitut. MP- Schüler-Konzert am 3. Qsterfeiertag, Dienötag den 29. März, 41/, Uhr im Pbiloiopbenwald, unter Leitung ihres Dirigenten C. Kruse Reichhaltiges Programm in ensemble, sowie Solo-Borträgen eines jeden Schülers sind vorgesehen. Programms berechtigen zum Eintritt und sind bei den Schülern zu 30 Pfg. verteilt, im Vorverkauf bei Herrn Graveur Schwan, Mäusburg 16 und Zigarrengeschäft G. Sonntag, Schulstraße, sowie im Philosovbenwald bei Herrn Harnickel zu 40 Pfg. zu haben. — Familien zu 4 Personen: 1 Mk. — Die Schüler spielen in blauen Couleur-Mützen, da bei Konzert- AuSslügen ein schönes, einheitliches Aussehen dadurch erzielt wird und ladet ergebenst ein (1664) Dirigent Kruse. Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. Polizeiverordnung über bie' Einfuhr und Durchfuhr von frischem Fleisch in der vom 1. April 1910 an gültigen Fassung. Auf Antrag und nach Anhörung der Stadtverordneten-Der- sammlung und mit Genehmigung Großh. Ministeriums des Innern vom 15. März 1910 wird auf Grund des Artikel 1 des Gesetzes, die Ausführung be£ NeichSgiesetzes über die Schlachtvieh-- und Fleischbeschau betreffend, vom 4. April 1903 und des Artikels 56 der Städte-Ordnung bestimmt: § 1. Alles nicht im öffentlichen für die Stadt Gießen errichteten Schlachthof ausgeschlachtete frische Fleisch darf in den Stadtbezirk nur dann ein geführt und daselbst verwendet werden, wenn durch eine amtliche Nachuntersuchung festgestellt wird, daß die Schlachttiere, von denen dieses Fleisch herrührt, der nach dem Reichsgesetz vom 3. Juni 1900 vorgchchriebenen amtlichen Untersuchung unterlegen haben und hierbei nicht beanstandet worden sind, sowie daß dieses Fleisch inzwischen nicht verdorben ist, noch auch sonst eine gesundheitsschädliche Veränderung seiner Beschaffenheit erlitten hat. lUntersuchungspflichtig ist alles Fleisch, das nach» § 1 des' ReiäMeischbeschau-Gesetzes der Beschau unter liegt. § 2. Das zur Einfuhr oder Durchfuhr bestimmte Fleisch muß mit einem amtlichen Stempel versehen sein, aus dem hervorgeht, daß die Schlachttiere, von denen das Fleisch herrührt, der nach dem Reichsgesetz vom 3. Juni 1900 vorgeschriebenen amtlichen Untersuchung unterlegen Hecken und hierbei nicht beanstandet worden sind. '§ 3. Das zur Einfuhr bestimmte Fleisch muß auf dem kürzesten Weg nach dem städtischen Schlachthof verbracht werden, Woselbst es mit dem Tag der Gebührenbescheinigung (§ 7) in ein Verzeichnis eingetragen wird. Die Untersuchung findet täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage statt: in den Monaten April bis September von 7 Uhr morgens bis 5 Uhr nachmittags : in den .Monaten Oktober bis Mwrz von 8 Uhr morgens bis 5 Uhr nachmittags. Wird das Fleisch nicht beanstandet, so wird es mit einem entsprechenden Stempel versehen und dem Verkehr freigegeben. Wird es beanstandet, so ist eine polizeiliche Entscheidung über das wettere Verfahren erforderlich. § 4. Wird eingeführtes frisches Fleisch beanstandet, so sind neben einer etwa verwirkten Strafe die Beschaugebühren in jedem Fall zugunsten der Schlachthofkasse verfallen. § 5. Das nur zur Durchfuhr bestimmte Fleisch muß bei der Ausfuhr noch mit dem in- § 2 genannten amtlichen Zeichen versehen sein, das jederzeit nachgeprüft werden kann. Ist das Zeichen verletzt oder ein Zeichen nicht vorhanden, so wird das Fleisch beschlagnahint und in den Schlachthof zur Untersuchung oer- bracht. Dort wird damit nach § 3 auf Kosten des Cinbringersi verfahren. § 6. Die Einfuhr von gehacktem Fleisch ist verboten. § 7. 'Der Einbringer hat vor der Untersuchung eine Beschau- §gebühr an die Schlachthofkasse zu entrichten. Diese beträgt für 1 Klg. Fleisch oder Eingeweide, soweit letzteres nicht im ganzen eingeführt wird, 4 Q3fg.: für das gesamte Eingeweide eines! Stückes Großvieh werden 40 Pfg., eines Stückes Kleinvieh 30 Pfg. Erhoben. Bruchteile eines Kilogramms werden voll berechnet. Bei Schlachttieren, die mit der Haut eingeführt werden, kommt bei der Berechnung das Gewicht der Haut in Abzug. Auch ist für alle im natürlichen Zusammenhang eingebrachten Teste eines Schlachttteres als Beschaugebühr kein höherer Betrag als die jeweilige für den Schlachthof zu Gießen festgesetzte Schlachtgebühr zu entrichen. Die Beschaugebühr wird an der Schlachthofkasse erhoben. § 8. Tie Bestimmungen dieser Polizei-Verordnung finden keine Anwendung auf von Privaten etttgeführles fiisches Fleisch, sofern es zum Verbrauch im eigenen Haushalt bestimmt ist. § 9. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieser Polizei-Verordnung werden, soweit nicht nach anderen Bestimmungen, insbesondere dem Reichsfleischbeschau-Gesetz eine höhere Strafe verwirkt ist, mtt Geldsttafe bis zu 30 Mark bestraft. § 10. 'Diese Polizei-Verordnung tritt am 1. April 1910 an die Stelle der Polizei-Verordnung vom 8. August 1905. Gießen, am 24. März 1910. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. J.V.: Keller. Die Voranscklage der Armenkaffe Gießen und der Plockiicken Stiftung für 1910 liegen von Mittwoch, 23. März 1910, ab eine Woche zu jedermanns Einficht aus dem Armenamt, Asterweg 9, offen. Die Verteilung der Schott-Stiftung (Qitergeld) wird am 1. Osterseiertag. nachmittags 61/» Uhr, in der Stadtkirche vorgenommen.(B26 In Die Maurer-, Pftaster-, Beton- und Asphalt-Arbeiten für die Neubesestigung der Wetzsteingaffe bezw. Wetzsteinstraße sollen Samstag den 2. April, vorm. (P/s Uhr, vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen auf unserem Tiefbanamt zur Einsicht offen und sind Angebote auf Vordruck dahin einzureichen. ________________________B^3_______________________ Die Lieferung eines Apparatem'chrankcs für das Real gymnasium und die Oberrealschule soll Montag den 4. Zlpril d. I., vormittags 10 Uhr, öffentlich vergeben werden.. Die Unterlagen liegen auf unserem Hochbauamt offen, woselbst auch die /liigebote bis zum genannten Termin ubzugeben sind. lB,ja/n Arbeitsvergebung. Die nachstehenden Arbeiten und Liesernngeu zur Einfriedigung oes Geländes am städt. Elektrizitätswerk zu Gießen sollen öffentlich vergeben werden: 1. Maurerarbeiten 2. Zimmerarbeiten 3. Schlosserarbeiten 4. Anstreicherarbeiten. Zeichnungen und Bedingungen liegen im Bureau des Architekten Hans Metzer dahier zur Einsichtnahme offen. Auch können Angcbotssormulare daselbst in Empfang genommen werden. Die Angebote sind verschlossen und portofrei bis Montag den 4. April d. Fs., vorm. 11 Uhr, bei dem Architekten H. Meyer einzureichen.B Donnerstag den 31. I. Mts., nachmittags 5 Uhr, werden aus dem t-,:'........ • "•♦r-n h-'r Dammfiratze verschiedene Grabstücke an Ort und Stelle öffentlich verpachtet.tB86In jladt. Elektrizitätswerk sucht für die Unterhaltung von Zählern und Schaltuhren einen zuverlässigen und nüchternen Zählermonteur, gelernter Uhrmacher, mit Kenntnissen im Jnstallationswesen in dauernde Stellung. Eintritt sofort. Ferner: einen Fustallationshilssmontenr gelernter Schlaffer oder Mechaniker. (B^/s Offerten mit Zeugnisabschriften und Lohnansprüchen find an das Bureau des städt. Elektrizitätswerks, West-Anlage 51, zu richten. Die Stelle eines Feldschiitzeu ist alsbald anderweit zu besetzen. Mit der Stelle ist ein Ansangsgehalt von 1125 Mk., fieigeick alle 3 Jahre um 95 Mk. bis zum Höchstgehalt von 1600 Mk., verbunden. Die Annahme erfolgt auf Widerruf. Bewerber, welche mit den Besitzverhältniffen in der Feldgemarkung vertraut find, werden bevorzugt. Meldungen sind bis zum 20. April d. Js. einMreichen und denselben Lebenslauf, Zeugnisse über bisherige Beschäftigung, Führung und Gesundheit, sowie Angaben über die Familieuver- hälmisse beizusügen. IBM/3 Militäranwärter haben bei gleicher Befählgung den Vorzug. Städt. Wohnungsnachweis Gießen, Asterweg 9. Es sind zu vermieten: 3 Wohnungen von 7 Zimmern, 1 Wohnung von 6—7 Zimmern, 2 Wohnungen von 6 Zimmern, 1 Wohnung von 5—6 Zimmern, 2 Wohnungen von 5 Zimmern, 2 Wohnungen von 4—5 Zimmern, 3 Wohnungen von 4 Zimmern, 1 Wohnung von 3—4 Zimmern, 3 Wohnungen von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern, 1 Wohnung von 1 Zimmer u. Kabinett, 3 möblierte Zimmer, 1 möbl. Zimmer mit Pension, 1 unmöbl. Zimmer, 2 Zimmer für Bureauzwecke, 1 Werkstatt, 1 Scheuer mit Slallung, 1 dreiftöck. Lagerhaus mit Pserdestall und -Heuboden, 1 Laden mit Bureau und Zubehör, 1 Laden mit 2 Zimmern, 1 Laden mit 2 Schaufenstern, 2 Zimmern und Lagerraum. Zu mieten gesucht: 27 Wohnungen von 1—6 Zimmern.B”G Städt. Arbeitsnachweis Gießen, Asterweg 9. Es können eingestellt werden: BM/8 a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Tapezierer, 1 Wagenlackierer, 2 Schlaffer, 10—15 tüchtige Erdarbeiter, 2 Dienstmädchen, 1 Laufmädchen, 1 Putzfrau. Lehrlinge: 2 Bäcker, 2 Schlosser, 2 Buchbinder, 2 Schreiner, 1 Glaser, 1 Kaufmann, 1 Stukkateur, 1 Tapezierer u. Polsterer, 1 Gärtner, 1 Wagner, 2 Schneider, 1 Spengler u. Installateur. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Sattler und Tapezierer, 1 Schmied, 1 Gärtner, 2 Schreiner, 1 Wagner, 1 Rahmenglafer, 2 Schuhmacher, 2 Schneider, ein landw. Knecht, 1 laudwirisch. Arbeiter, 1 landw. Dienstmädchen. Lehrlinge: 2 Schmiede, 1 Sattler. Es suchen Arbeit: 2 Bäcker, 1 Metzger, 1 Blankglaser, 1 Maschinenschlosser, 2 Bauschlosser, 1 Jagd- ob. Waldaufseher, 1 Handlungsgehilfe, 2 Schreiber, 1 Elektromonteur, 3 Spengler, 1 Küfer, 1 Schmied, ein Eisendreher, 1 Schreiner, 2 Maurer, 2 Weißbinder, 1 Schuhmacher, 1 Krankenpffeger, 1 Gartenarbeiter, 2 Ausläufer, drei Hausburschen, 4 Arbeiter, 2 Fuhrknechte, 2 Lauffrauen, 1 Waschfrau, 1 Flickfrau. Lehrlinge: 1 Kaufmann, 1 Schlosser. Witkop. 1770 Einfache Möbel Bett Nr. 3 1219 Carl Stückrath Seltersweg 38 Seltersweg 38 ÖfirKdG.SJ, M Ecke Blockstrasse Seltersweg F. W. Rincker, Sinn. Dia/xl SB L Spszial-Bürsten-Geschäft Fernsprecher 218 Liebigstratze 13 Höhere trivaischnle Darmstadt Telephon 1512. [ss’/x] Heiurichstrahe 70. ß Frankfurt am Main Tüchtige Vertreter g Braunfels, Schloss-Hotel Wieder - Eröffnung: Ostern 1910. Kuhivatoresi WendepHüge eiserne Pflüge Eggen aller Art Milchzentriiugen Jauchepumpen etc. kaufen Sie vorteilhaft bei B. Häuser 1202] Neustadt 50 Rodheimcr Strasse 42. Telephon 172 Muster stehen gern zu Diensten ieti iyüllunn lOPfd. Vaiibvuvf Veilchenseifenpulver ist für die Reinigung der Wäsche vorzüglich und erfreut beim Oeffnen der Pakete durch entzückende Geschenkeinlagen Alt u. Jung. Preis pro Paket 15 Pfg. Man achte genau auf den Namen „Sonneborn“ u. weise minderwertige Nachahmungen zurück. UeberaU erhältlich u.wo nicht, direkt vor der Seifenfabrik 8. Sonnebern, Marburg u- Wif-derverkäufor u. kautionsfähige Agonien werde« ueter Aegebo solider Befereitee um Aufgabe Ihrer Adresse gebeten. Permanente Ausstellung landwirtschaftlicher Maschinen ----- und Geräte. ----- Reparaturen an Maschinen jeder Art werden in meiner Werkstätte prompt und billig ausgeführt. -SSX IC12/? T apeten ErnstBloednerNachf. Messin^-fenster und Portieren-Garnituren, Messing - Garderobe - Träger : Messm^-Bett-Baldachine : sowie sämtliche Metallwaren für Inncn-Dekoration für Wohnhäuser Schaufenster-Einrichtungen i. Messing für alle Geschäftszweige Hotel-, “Restaurant-, Cafe- etc. Einrichtungen in einfacher und feinster Ausführung liefert Schränke. Vertikos, Tische. Stühle. Spiegel, Küchenschränke, Sofas, Matratzen, :: :: komplette Betten :: :: in nur gediegenster Ausführung zu allen Preisen Fedsrzahn- Kultivatoren 5 , 7- und 9 zinkig -- Sack’sche Ein- und Mehrscharpflüge sowie neueste Wendepflüge für alle Bodenarten. Hackmaschinen für Ruben und Getreide, Hederichspritzen, Düngerstreuer Wenfalia, Acker- und Wieseneggen, Wiesenhobel, Glatt-, Ringel- und Cambridge-Walzen sowie alle anderen Geräte für die Landwirtschaft empfiehlt und sendet Kataloge gratis und franko W. Rosenthal BnltataSack säen alle Fruchtarten ohne Radwechsel und haben einfachste Entleerung. ErnstChallier(RudolphsNachf.) GIESSEN Spezial-Geschäft für Musikwaren aller Art Grosse Ahiw&IiI Solide Preise Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko Masikalien- Handlang end -Leih-Anstalt Spezialität: Billige Ausgaben D«/> für l)rc$dima$cliiH6abe$iücr »di offeriere hiermit zirka 1OOOO Klar, prima russisch "anabanf- Bindegarn, 600 Mtr. pro ^lgr ; a 1.18 Mk. pro Rlov und stelle mit Mustern oder Probeballcn gern au Diensten. Ludwig Lazarus, Gießen. Fernsprecher 608 ' 1724___________Fernsprecher 505. Friedrich Wilhelm Preussische Lebens- u. Garantie- Versicherungs-Aktien-Gesellschaft Berlin W. Behrenstr. 58-61. k Gegründet 1866. :: Neue Anträge wurden eingereicht in 1901: M. 66 000 000 1903: M. 70 000000 1905: M. 93000000 1907: M. 118000000 1909: M. 129000000 Bett Nr. 21 Gründliche und schnelle Vorbereitung zum: Eins.-, Prim., Fähnrichs' u. Abit. Eramen m durchaus individuellem Unterricht, daher beschränkte Schnlerzahl. Anerkannt unübertroffene Erfolge. Mit der Anitalt ist ein kleines Familieupensionat verbunden. Schule und Pemional sind von den besten Kreisen vorzüglich empfohlen. Wdbere Auskunft durch den Vorsteher v. Rupp. Hermes-Lehr-Institut Giessen, Bahnhofstr 27II _ __ Zur Schulentlassung. Eltern machen wir hiermit darauf aufmerksam, daß für junge Leute, welche Eftcrn die Schule verlassen und sich dem Kaufmannsstande widmen wollem einzigen Berwe, der besonders auch jungen Mädchen sichet e ExistenB bietet, besondere Kurie eingerichtet werden Scho»' nach drei monatiaer Unterrichtszeit haben ,unge Ltadchen auf Grund der absolut fachmännischen, streng der Praxis ctUfprechenden Ausbildung gute Stellungen bekleiden tonnen. 02447 Beginn neuer Karie vom 1. vis einiml. 10. apra» Dieselben umfassen: Schönschreiben, eint., doppelte rmd amerikBuch?iihrung,Korre,pondenz,2i)echsellehrc,.Nechnen, Rechtschreiben, Stcnogravllie, Maschiutnschrciben. Einzrl- facher nach Wa6l. Anmeldungen zu den neuen Kursen werden tunlich cntneacnncnoiiiincn. ------ Hiermit zur gefälligen Kenntnis, daß wir jetzt auch elektrische Lichtbäder] verabreichen. Zur Anwendung kommen Blaulicht-, Voll-^ und Teilbäder, sowie Bestrahlungen einzelner Körperstellen. Teilbäder können auch außer bem Hause verabreicht werden. Kratz n. Frau Telephon 354. 02433 Landaraf-Philipp-Platr 8 I. ♦♦♦♦ rahren Sie^Sm MUPMtzW '•Äfein RädohneTadei^ml xuti&niusterhaftes deutsches Erzeugnis von hervorragend schönem Bau, modern,dauerhaft u.am billigster^ -jXPrachtkafaioa 320 Seit, illuslr. auch über£ C3F A «tow>„ -Tahrrad-Zubehör.Nähmaschinsn^^^ ffiOzxTTxJOnderwagan ctr. gratis,1 fit 25 Wi. 38. iS Schweinetteinfleisch van 30 Psd. an, enthaltend: Köpfe, Schwänze, fleischige Pfoten, Ohren 2C, von inländischen Landschweinen, amtlich untersucht, leicht gesalzene Ware., sPV3 10 Vid. Colli Mk. 2.50 I la. CiSbciU v. Pf. 50 Bf. la. Schälrippenp. Pf. 40Pf. la. Aleifchwurtt v. Pf. «8 M la. Plockwurst p. Pf. 1 Mk. I la. Zervelatw. p.Pf. 120Pf. Alb. Carstens, Altona 384. Möbeltransport v. Kessle & Merkel befindet sich jetzt [1281 Kreuzplatz 61. Vor Abschluss einer L^banaverslcherting versäume man nicht unsere Prospekte t-lnzufordern. Vor Ueb.°rnahme einer Millen oder off .zlellen Vertretung verlange man unsere Bedingungen. Subdirektion: Frankfurt a. M., Kaiserstrasse 19. [D“/» Man verlause illustrierte Preisliste. :: Maler, Schreiner und Glaser erhalten bei größeren 1068 :: Bezügen hohen Rabatt. v. J. Sm, Gtgssea 130 cm breit Einschläfrig 20.50 Fällung IVPfd. Bettsedern 28.50 Fällung IVPfd. Halbdaunen 40.00 ^^®^ulyceri n-u. Honig-G eiee "^* widm G Kann Mi Unit Jahr Ä kauss bleibe Kauft ausm vorlü den ' S hcrtri gültic 101 Von 2256 30 b Ni Itorb Mi bettfi oder Rötel hustet heilen heilen bloje tuberk „ Hi -Men ttligiö 'Miciii tanzen Bitten Rier. Ml N