Nr. 300 Lveller Blatt (60. Jahrgang vounerrtag, 22. vezemder 1910 tx^eud tLgNch mit M ComütgS. Die „•Ufoeiitr LamUirndlätter" werden dem ,9lnictflfr* * viermal wöchentlich beigelegt, das „XrdsNatt fir ben Kreit Gießen" zweimal wöchentlich. Die „ranbwirtfchaflltchea leit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Rotationsdruck t** Verlag bet vrühNch« Universität« - Buch- und Steindruckeret. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druekerei: Schul- firaße 7. Expedition und Verlag: e« 5L Redaktion: ««112. Del.-AdruLnzeigerstage vorgetragen habe, sei eine Witzblattidce und nicht einmal originell, da man sie in einem älteren öfter» reichisckien Witzblatte finden könne. Mit solchen Mätzchen solle man nicht operieren. Wenn Abg. Raab den Artikel 18, nach dem alle Hessen nach dem Gesetze gleich sind, für seine Partei in Anspruch nehme, so vergesse er den Artikel 30, der von beit staatsbürgerlick-en Pflichten der Hessen spreckie. Abg. Ulrich (Soz.): Nack) Abg. Uebel habe nur der ein Recht zu leben, der gut katholisch ober protestantisch sei. (Lebh. Widerspruch. Na, na, na!) Abg. Uebel habe den Grundsatz: Laß mick) sitzen und bleibe du stehen. Die Regierung komme diesen Gesinnungen noch zu Hilfe. Alle Posten, die von Bedeutung seien, bis zum Nachtwächter herunter, beanspruch Abg^ Uebel für sich, der eine ihm unliebsame, von ter {einigen ab weichenden Tendenz mit Gewalt unter»rucken wolle. Keme Verfassung sei zu einem dauernden Bestände gemacht und die Verfassung forbera auch gar nicht, daß alle Burger monarchisch fern müssen. Irr bet Verfassung selbst habe man festgelegt, daß Aenderungen möglich sind, wenn die efforberliche Mehrheit vorhanden ist. Sogar die Republik könne eingeführt werden. Was würde das schaden? Hamburg sei auch eine Republik und absolut nicht staatsfeindlich, Früher sei das Zentrum reichsfeindlich gewesen, heute gehe es Hand in Hand mit denen, die früher seine Feinde waren. Der Gedanke der sozialdemokratischen Anschauung marschiere txxnnu,- Die Masse deS Volkes habe feine so schwache Auffassung von der Entwicklung deS Menschengeschlechts wie Abg. Uebel. Sie werde den Beweis dafür dadurch erbringen, daß sie von Generation zu. Generation immer mehr zur Sozialdemokratie übertrete. Schon! letzt leide bie proße Mehrheit des deutschen Volkes eminent unter der gegenwärtig beliebten wirtschaftlichen und allgemeinen Politik« Daher arbeiteten die Sozialdemokraten im Rahmen der Gesetzt an der Aenderung der Verfassung. Der Redner polemisiert weiter in längeren Ausführungen gegen feinen Vorredner. Die Berfa ssun g s b estimmungen selbst bewiesen, daß Herr Uebel sehr übel beraten sei. Es schlage der Wahrheit ins Gesicht, wenn behauptet würde, das sozialdemokratische Programm widerspreche wirtschaftlich und politisch den Grundgesetzen des Landes und die Sozialdemokraten hätten kein Recht, ihr Programm so zu propagieren Der Witz, den der Vorredner als schlechten hingesbellt habe, sei nicht übel und werde große Wirkungen haben. Ueber die Ausführungen des Abg. Dr. Winkler habe er sich amüsiert. Ter Neduev ergebt sich sodann in beleidigenden Aeußcnmgen gegen diesen Abgeordneten imo zieht sich infolgedessen eine Rüge seitens des Vizepräsidenten Dr. Schmitt zu, muß auch mehrmals ermaJmC werden, zur Sache zu sprechen. Abg. Dr. Osann (Ntl.): Die ganze lange Rede deS Abg. Ulrich habe nicht im geringsten den Gegen staub bet Verarm« berührt. Der Redner wolle den staatsrechtlichen StandpuuD rechffertigen, auf dem bie National liberalen stehen und ben Vorwurf zurückzuweisen, daß sie die Verfassung mit Füßen träten: und geneigt seien, einen Verfassungsbruch zu begehen. Das ganze Haus sei sich einig, baß der Bestätigungsparagraph beibchaltat werben müsse. Die Regierung habe die Verpflichtung, dafür zu sorgen, daß in ihrem Sinne bas Land regiert wirb. Sogar Bebel foabd zugegeben, daß bas Bestätigungsrecht von feiten der Regierung zu recht gehandhabt wirb. Diese Auffassung Bebels sei von einem anderen Sozialdemokraten, Frank, als unerhört bezeichnet: worden. Es sei für die Sozialdemokratie unmöglich in das Amt eines Bürgermeisters und Beigeordneten gewählt zu werden, da sie durch die Erstrrimng solcher Stellen in allerlei Gewissenskonflikte gebracht würden. Die Sozialdemokraten wollten sich mir bereinbrängen in bie politische Macht. Wem gegenüber feien; denn bie vom Abg. Fulda als charakterlos bezeichneten Mäimcv eigentlich charakterlos. Sie hatten sehr viel Charakter, da sie sich außerordentlich vielen Beschimpfungen imd Anfeindungen aus- setzten müßten. Der Redner bedauert die Abwesenheit Dr. Fuldas, der sich der sozialbemokratischeu Partei nur aus persönliches Gründen angeschlossen habe. Das Parteiprogramm habe er nicht nt dem Maße erfaßt, wie z. B. Abg. Ulrich. Auch gegen bte nationalliberale Partei sei verschiedenes in scharfer Weise vor- gebracht worden, was 6et der Nähe von Wahlen immer der Fall sei. Dagegen sprächen die Nationalliberalen immer in sachlicher Weise. Die Theorie, daß die Verfassung durch die Nichtbestättgung mit Füßen getreten werde, sei eine ganz falsche. Das werde aber von den Sozialdemokraten nicht verstanden. Aus agitatorischen Gründen hätten getvisse Leute es auch notwendig, das mcht w verstehen. Im Interesse der Wohlfahrt des Landes möge man sich auf den Standpmtkt der Regierung stellen. (Beifall.) Abg. Dr. Uebel (Zentr.) weist einige Unrichtigkeiten zurück^ die Abg. Ulrich vorbrachte. Wenn Abg. Ulrich behauptet habe, ec hätte ein Recht, republikanische Gesinnungen zu äufjenu so habe er dasselbe Recht, dies and) mir anarchiftisckZen zu tun. Abg. Dr. Winkler (natl.) hatte zuerst geglaubt baß bic Sozialdemokraten nun parlamentarischer sich verhalten würden, doch habe er sich getäuscht. In seiner kilometerlangen Rebe habe Abg. Ulrich nichts besonderes gesagt. Seine Ausführungen seien sehr flach gewesen und hätten etwas unendlich Bedauernswertes, tveil sie bas Ansehen des Hauses vor dem ganzen deutsck-en Volks sck)ädigten. Abg. Ulrich habe den Landtag mit einer sozialdemo- (ßiefjener Stadttheater. Den König drückt der Schnh. Märchenoperette von Josefa Metz, Musik von Nogumil Z e p l e r. Josefa Metz, als Verfasserin einiger reizvoller Kinderlieber auch weiteren Kreisen schon bekannt, hat ihre Operette red)t im Sinne ber Märchen gehalten: gefällig, rührenb, harmlos. Ein Königsscchn, ber sich ein armes Mäbchen zur Frau nehmen nrill, wirb barob von seinem Vater verbannt. Mit bem Hofnarren zieht er in bie Welt utib wirb Schuhmacher, bierocil sein Mäbchen in bes Narren Gewanb am Hose bleibt Nun begibt es sich, baß ben König ber Schuh brückt — ober eigentlich bas Gewissen — unb auf seinen Befehl finben sich bie Schuhmacher bes Lonbes rin, um 'ihm von seiner Qual zu erlösen. Darunter ist auch ber Sohit, ber natürlich bie richtigen Schuhe gemacht hat unb versöhnt nelymen ihn bie königlichen Eltern wieber auf unb Mich das arme Mäbchen findet Gnade vor ihren Augen. Diese bescheidenen, aber anmutigen Vorgänge werden von der feinen Musik Bomtmil Zeplers empfindungS- voll illustriert und vertieft; die Liedchen und die Grim* mungsmalerri namentlich sind prächtige Arbeiten, und die weick>e, sanfte Melodik schmiegt sich wohlig ins Ohr, so daß die Aufführung einen guten Erfolg hatte. Direktor Stringoetter, der die Darstellung leitete, hat mit den zur Verfügung stehenden Kräften daS Mögliche erreicht, und für eine prachtvolle äußere Herrichtung gesorgt. Von den Darstellern ist vor allem Hermann No r Den als Hofiiarr, Hegermann, die liebliche Försberchristel, als Ursel und Charlotte Hill als Lehrbub zu erwähnen. In der rick)rigen Erkenntnis des naiven Märchentones spielten sie mit ungefudyter Schlichtl-eit und kamen somit dem Charakter des Werkes am nächsten. Der Prinz Kurt Goldbergs litt an einem selbstgefälligen Pathos, das seine Leistungen im allgemeinen stark beeinträchtigt. Besorrders zu erwähnen sind nod) der von Lina O ldini eingeübte Kinder- trißeii unb bas Schuhballett, bie sehr gefällig waren unb Unfern Beifall fanben. Der Gunst bes Publikums bürsten »ie lebenfatls recht zahlreichen Wieberholuugen bes Weckes Wt iW . - ‘.NGelehrten-Anekdolen. Im Verlage von Hermann Sack bi Berlin-Schöneberg ist soeben von Dr. W. A h r e n s eine Sammlung von „Gelehrten- A n e kd 0 t e n" erfd}icnen, die aus den besten unb mannigfachsten Quellen geschöpft sind unb vorwiegend Gelehrte unserer Zeit betreffen. Wir entnehmen der vcrgnüngliehen SckZrift folgende Proben, die mit Gießen in Verbindung stehen. Der als Augenarzt berühmte Professor Balser inGießen (t 1848) konnte Widerspruch nicht gut vertragen. — „Du hast wohl zuweilen kalte Füße, liebes Kind?" fragte er einmal mit genjinnender Freundlichkeit eine Patientin. — „Ich, kalte Füße? Nein!" — „Besinne dich, meine Liebe, du hast wohl nicht acht darauf gegeben. Kalte Füße?" — „Aber gewiß nicht, Herr Ge- hrimerat!" — „Mends, wenn du ins Bett gchft?" — „Ich habe gewiß nicht kalt!" — Balser, mit erhöhter Stimme: „Ick) frage nach Falten Füßen. Hast du wicht kalte Füße? Wends beint Schlafengehen, kalte Füße?!" — Das Mädckicn weinerlich: „Gewiß nicht, nein, gewiß nidjt!" — Balser, sie zornig am Arme schüttelnd: „Dummes Ding! Du mußt falte Füße haben!" AIS ber Kurfürst fen Hessen einmal fernen Kammerdiener geprügelt hatte, improvisierte Herman Grimm, ber nachmals so berühmte Aestbetiker, das Rätsel: Wäre das Ganze je wahrhaft sein Zweite- gewesen. Hält' es nicht nötig gehabt, sich zum Ersten ucs Bette zu fegen. Die Königin (spätere Kaiserin) Augusta, ber man dies aufgab, rief richtig: „Kurfürst". Der Gi eßener Romanist von Löhr (1784—1851) kannte nur drei Materien, übet bic er prüfte: die passessio bonorunu die dos und die Pekulieu (Sondervermögen). Sriile Amtsgenosscnv versudsten daher rinmal, ihn zu überreden, dod) auch mal rin anderes Tl-ema zu »oählen: Löhr war auch gleich bereit dazu und kündigte an, über das Eigentum prüfen zu wollen. Es begann. Erfte Frage: Was ist das Eigentum? — „Richtig!" — Zweite Frage: Wer hat an den Total gegen ständen das Eigentum, der Mann oder die Frau? — „Richtig! Da wollen wir uns doch gleich die dos einmal etwas genauer ansel-en!" Damit hatte er denn den Anschluß an das beliebte Thema erreicht und ging davon auch nicht wieder ab. Die Kollegen gaben es auf, ihn aus den alten Geleisen zu bringen; sie wußten jetzt, daß, wie auch die erste Frage lauten mochte, die zweite unbedingt die Ueberlcihmg entweder zur bonorum pessessio ober zur dos oder den PeLücen bringen würde. • „Meine Haaren! De Philosophie Tann nich gelahrt und nid) gelarnt waren!" So pflegte der (aus fiMtfalen stammende) Professor Johann Bernhard W i l b r a> n b (1779—1848) in Gießen ferne Vorlesung über Naturphilosophie zu beginnen. Einmal wav fast die ganze Studertt en schäft zu der Erösfnungsvorlesung erschienen. Milbrand fing wieder, wie angegeben, an; doch kaum hatte er den Satz beendet, als das ganze Audborium aus stand und versd)wand. Was hatte man noch in einer Vorlesung zu tiui^ bi der „nichts gelehrt und nichts gelernt" werben konnte? • tzum Schluffe noch ent größeres Geschichtchen: In dem Gießen, in bem Karl Vogt, der berühmte Zoologe, feine Jugenb verlebte, beschäftigte sich der Bürger allgemein mit Zucht von Gänsen, unb insbesondere zu Martini unb zum Christ lag hatte nahezu jede Familie ihre gebratene Gans auf bem Tisckic. Aber eine Gans konnte nicht verzehrt werden, wenn sie nicht eine Zeit lang frei in der Kälte gehangen hatte, wohl gerupft und zur unmittelbaren Einlegung in bie Bratpfanne zugcrichfet. Währetib bes ganzen Winters wütete bähet, wie Karl Vogt erzählt, rin stiller nächtlicher Kampf Mischen Studenten und Hausftauenr — erstere alle erdenklichen Listen ersinnend, um die Gans vott dem Fenster wegzustel-len, letztere ihren Kops zermarternd, um! ihren Braten zu retten. Man hing die Gänse oben im zweiten! und dritten Stock prahlerisch in Ketten auf — die Studenten kamen in der Nacht mit langen Stangen und Feuerhaken, an deren Eicde eine scharfe Sichel befestigt war, und fdritten mit derselben dem Vogel die Deine ab, die dann zum Hohngelächter der Vorüber- pehenben morgens bi der Luft baumelten. Ter TIdeologe Surer- mtendent Palmer (Karl Christian, 1759—183$) hotte zur Zeit semeS Rektorats, wohl im Vertrauen auf die Unverletzlichkeit feinei Würde, euie überaus fette Gans, die rin Landpsarrer für Seins Hockiwürden mit Mais genudelt hatte, an dos Fenster des znx-uen Stockes gehängt, wv sie verführerisch übet den Kirdenplatz hinüber- glänzte. Vorsorglicherwrise hotte die Gattin aber ben fetten Bmttrp so vemestelt, daß alle Mühe ber Studenten während einiger Nackte vergeblich gckvesen war. Da schellt es abends um 11 Uhr stürmisch an der Haustür. Palmer öffnet das Fenster: „Wer ist do?" „Um Gottes Witten, Magnifizenz," schreit eine Stimme iwu iintenu „He sind an Ihrer Gans!" Palmer rennt herzu, nestelt dis Gans lod, aber in demselben Augenblick, als er sic bin einmal .ml nnll, erhält er mit rin er langen Stange einen starken GdMagi «rul ferne vom Frost erstarrten Finger. Er läßt die Gans foltert nnb mit dem Rus „Danke, Magnifizenz!" verschwimmen erntgß Spukgestalten die sich tn der Nische verborgen gehalten hartem, — Professor extr. v. Grolman (Joh Lug, 1805 ms 1848) hatte seine GanS Nugerweise an ein Küdrenscüster ge- bangt, nad) dem Hof hinaus, ber von bem Hof des Nockbnr!>auU>i durch eine hohe Quermauer getrennt war Trotzdem ocridmvanbl die Gans, und es ging das Gcnücht, daß (Ludwig Knopp (ipüter als Piwaidp-ent in Heidelberg, rin fctctpgenoüe Bckwv 48 85 83 74-81 T7 Larsen, Rübe. 48 77 86 67 81 60 39 78 53 66 Neteorologlscheveobachtungen der StatlonSießen. B t: Wett« S 58 49 59 51 43 44 89 66 63 Dez. 1910 98 86 7 2 73-83 65-70 e ~ "Z x? Halber. Lelnste Mast* (Collinddjmaft) und beste Saugkälber 66-63 93—103 Piittlere Blast- und gute Saugtälber . 48—65 bO—92 Geringere eaugfalbec . . .... 4U—46 68-/6 -Schale. Masllämmer u. jüngere Mafthammel 89—00 78-00 Schweine. Voklfleischige Sdjrocme bis zu 3 Zentner VcbenDgciuidd 61—58 65—68 l'oli|ieihi)tfle Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht ....... . 51-58 65—68 Llkischige Schweine ...... 48—50 62—65 Doll fleischige ausgemästete Larsen höchst. Schlnchtiverte« 40—47 ^oU|ifi|ri)tfle auSgemäslete Rühe höchst. schlacht.verte» bi» zu ? fahren. . 84—89 Welle« unsgeniäslete Hülje uno wenig gut entwickelte jungereRühe u. ßäcieii 29—83 58—63 . . r Zeitig die gl ech n ung en aus stellen 'inb pünkt- ich bezahlen! DtU dem Schlüsse dieses Jahres |üib für den Vandwerler eine Reihe von Berptlichtungcn fällig, zu Denen rl. ^arvlc.n Feldes dringend bedarf. Tab der Handwerker oft über eine Berhältnl|se und ungewöhnlich lang Kredit gewähren must, bedeutet für chn eure schwere Schädigung. Im Interesse des fcanbr Uirehliche ttacyrichren« UuanyvH|u}i’ tveiiKiiive. Freitag den 23. Dezember: 3n der Iohannertirche. Nachmittags 8'/, Uhr: ilßeujiiacDueiei lür die RinderNrche der Lukasgemerude. Purerer Bechtolsheim er. 3$raditi|d)e ueugtEgememde. ©ottesuuiiii m oer 5yiiagoge (Suo-Anlagej. Samstag den 24. Dezember 1910: Vorabend: 4.30 Uhr. Llorgens: 9.00 Uhr. Nachmittags: 8.30 Uhr. Gchrlsterkläntna, Sabvatausgang: 5.20 Uhr. Jrraetiuia,/ ^aejellschast. Gottesdienst. 6«bbat'eier am Lt. Dezember 1910 Freitag abend 4.05 Uhr. Samstag morgen 8.30 Uhr. Samstag nachmütag 3.30 Uhr. Sabbat'ÄiiSgang 5.20 Uhr. 9vod ennotitebieiifi: Wwrgen« 7.10 tttir, abends 7.00 UKr. i! kritischen BersannEnng venoechsekr. Er steche mrr für Galerie, und seine Ausführungen entsprächen feinem gewohnten Millen. Er nehme eS auch deshalb bem Abg. Ulrich nicht übel, wenn er ihn mit allem möglichen vergleiche. Seine Art zu reden. Dürfe Dem Lande nicht vorenthalten werden. Abg. Naab (Soz.): Die Ausführungen Dr. OsannS und Dr. WinklerS seien nur VerlegenheilSredcn gerv-rsen. (Ruse: Oh!) Der Bestätigungsparagraph bedeute eine Rechtsbeugung. (Vizepräsident Kvrell ruft den Redner wegen dieser Aeusterung zur Ordnung. Abg. Ulrich: Unerhörte Geschäftsordnung! Der Vizepräsident ruft hierfür den Abg. Ulrich zur Ordnung, der darauf behauptet, er müsse gegen eine folck-e Geschäftsführung protestieren. Zuruf bei Abg. Dr. Fhdba: Wir nennen die Dinge wie sie sind: DaS ist Eidesbruch, VerfasfungSbruchl Lautes Lachen und gröfjte Unruhe. Die meisten Abgeordneten verlassen Den Saal. Abg. Dr. Fulda wird wegen seines Zwischenrufes zur Ordnung gerufen.) Abg. Raab (fortfahrend): Der BestätigungsParagraph solle nur v^biik^rn, da» unfähige Personen gewählt «vcrden. Er Unlrde jedoch auch auf Sozialdemokraten ongervandt. Solange nicht in daS (Keses Die Bestimmung ausaenommen würde, 65- Gialdencokralen dürfen nicht bestätigt werben, handele man unehrlich bei der Nichtbestätigung. Die Sozialdemokraten würden den Kampf solange führen, alS ihre Gegner wtefene Anträge somit 133 (beinahe die Hälfte), bacunier 66 wegen Masfcnmanaels. Beendet wurden 1903 145 Sion- kurse, rnh zwar 94 durch Schlustverteilung, 29 durch Zwang^vergl.ich, b infolge allgemeiner Einwilligung unb 17 wegen MassenmangelS, der sich nachträglich heraus- tellte. Man beachte nun die in diesem Puntt besonders Ion chrcitcnde Verfchlechic-rung der Bethalln.fse: Im Jahre llXX) wilden 166 KonLirse beenbet, davon UV durch Schlug* Verteilung, 27 durch Zwangsoergleich, 6 infolge allge- meiner Zustimmung und nicht weniger als 31 wegen nach- träßlidj lestgestelllen Massenmang.ls. — Auch b z..g ich der ^chuldcnntafse und her Ausfälle uh Forderungen eignen )id) bie beiden angeführten Yahre zu interessanten Ber- gleichen. 1(J0j handelte es fia.) um eine Gesamt-Schulden- nia()c von 4 302115 Mk.; und die TeiluugSmasse belief ich auf UDO611 Mk., waS für jeden ber u836 Konkurs- gläubiger im Durchschnitt einen Aus,alt von 638 Mk. bedeutete. Im ganzen fielen aber ans 3 723 623 Mk., davon 6645 Mk. bevorrechtigte und 3 /16 £84 Mk. nicht bevor- rechtrgte Forderung.n, obg.s hen v.n nicht b.ü 'ticib.nb.n Massenlosten. Im Jahre 1U0J ergab sich folgendes Ai.d das noch traurigere Ans.ichtcn cr.^nct: Gesamt Schuldeii- lnas.e 8 2o6 695 Mk., darunter nicytdcvorrechtigte Forderungen 807/ 031 Mk.; TellungSmaf.e 1433492 Mk.; Zahl der Konkursyläubiger 7783; ausfallender Betrag aus den Kovs der Giäubigerschar: U28 Mk; Gesamtsumme der aus- allenden Forderungen: 7 2-3 4öa Mk., darunter nichtbrvor- cechligei 7 130358 Mk. - Die Kosten des Koniursver- ahreitS machten ILOj nicht ganz 13 Pi.oz der Teilungsmaise, IM etwas über 13 Proz aus. Im ganzen bietet also die KonlurSstatistll ein sehr trauriges Biw und die Zahlen i.n ciiizclneit wie im gesamten deuten auf eine noch ungünstigere Weiterentwicklung hin. v. Schkfscls unb „bei Knapp" des RobenstemerS in bessen Liebem) der Täier gewefen sei. Professor Knapp, der in t>aii Rachbarhause wvlnue, nahm seinen Bruder scharf iuS Verhör, und es gelang Luv, den Prosenorbrudei so sehr von ber «lmnöglichkeit seiner Ku überzogen, dast bieser zu km Eutschlub kam, feinem Nachbarn unb Kollegen v. Grolman einen Besuch zu machen Am auch ihn von der Grundlosigkeit der Beschuldigung za über» brachte alle meine Grüiche vor," so crzähl.e Pro- sesfor Knapp hunerher, „und Grolman, eine lange Psciie schmau- Aod), Hidie immer beifälliger, so hast ich schon getvonnen Spiel iu haben glaubte. AlS ich aber meine lange Demonstration mit Ülaube niajt, dast Lutz es getan N"- .^a-eiie das Ungetüm ganz freuiidtich, paffte mit eine bide tqbaUioalle m das G-ucht uiib fagte; ,Lch glaube cs auch Nicht, llcbcr Kollege — uch habe chn aber aui ber Mauer scheu — tou fielen bie Flügel vom Leche! Ich enwiahl muh MU stummer ißcrbeuguiifl. aber Grolman reichte mir bie £>aub ,um Äblchieb, als nwUte n sagen: „Nlchiz für ungut, Kollege, Wir habai es fruter auch so gemacht!-- - Der Auochruch: ,^ch alaube es auch nicht — ich fcbe ihn aber auf ber ÜJäuia /Leu sehcu wurde u Giestcn zum geflügelten Wort. « ^^^?""knfcheinautoqravh. Der Unterschirb in der täglichen Tauer de« Sonnenschein« ist für die Derfdr.cDcnen Lunder Euiopa« ganz deträctnlich; während Schvitlan) nur drei ?1.Ulmen.(lie|er gemeinsamen ferlvü leisten. Ich erkenne die bisherige nutzbringende Tätigkeit uxb die idealer. strebungen ihrer Lnf-.T gern an. Es find durch sic eine Anzahl Jünglinge erzogen und sct-adlichen Einflüssen ferngehalten wo.>n. auf bie fon|t eine ahnllä-e vorbeugende Einwirkung vielleicht nicht aud- geübt wo-den wäre. Auch darf bet Reiz, den jede rti(itäri)dy Betätigtmg für un.erc Jugend hat, .i'cht unterfA-ätzl werden. Soiveit aber auf ELerz^ren und Schiestcn in dem Uebungsplan rin HaupUucN gelegt irir**, kann ich ur. ui/cht verhehlen, dast eine derariig? Ausbildung sich für militärische Zwecke weniger nützlich cnveiien wird als eine pi.-.nmastige Durchbildung des Körpers, wie sie in dm Vereinen für Körperpflege betrieben tvird. Ich sehr l/ierbei ganz davon ab, der Frage naher zu treten, ob bie Vorteile einer Vorbereitung ber Jugend in den eben erwähnten Dieiisi- zweigen mcht durch manche hierdurch hervprgerufene Erichwerungm der Ausbildung bei der Truppe tAngllvöhuung von Fehlern, ober- slächlut'« Dienstauffassung, Befserwissen) zum mind-sten ausgewogen werden. Für meinen Standpunkt ist in erster Linie mast- gedeiid, dast selbst füz Die nonuenDige körperliche Durchbildung bei unierer zumeist burch gewerbliche Anforderungen stark in An- iprudj genommenen, schulmtlafseiien Jugend die zur Verfügmig stehend« Zeit knapp ausreick/en wird. Ein körperlich gut vorbereiteter Ersatz wird die Ansaiigsaründe des EzerzierenS und schiestcn- auch ohne Vorübung in diesen Dienstzweigen vor der Einstelluiig ver!)ältniSinastig leicht lernen. Das bjiveifen viele btr jur seit leihet nur vu;r*i Bruchteil des Ersatzes ausmachenden Rekruten, die Turnvereinen ausübend angehört haben. Es kommt daher f.'ir mich in erste' Linie die Milwitkuug ber nationalgefiiuiteii ,?'eye!n’9JIll0en für Körperpstege in B^l.achi bei ber vorbereitendeu Arbeit, durch die ein«* ?^in£>erung ber f!(usöiihungsschwierigkeilen ju cnvariai ist, mit denen bie Armee bet ber )£Mtn kurzen Dienstzeit schtver zu kämpfen, hat. tonTrrfUitixS Tottr hrShakv nW oft gntng daraus hinyewlese^ werden, daß der Handwerker nur bann konkurrenzfähig und wirv, schaftlich selbständig bleiben kann, wenn et L)hne und Ein* kaufe pünktlich zu bezahlen im Stande ist. Deswegen must immer wieder daran erinnert werden: „Bezahlt dm Landwerkern die fälligen Rechnungen." Es darf hierbei aber nicht verkannt werden, dast auch von den Handwerkern selbst auf pünktlicheren Ein- gang ihrer Austen stände dadurch hingewirkt werden (ann, dast bie Buchführung nicht als Nebensache ansehen, und ihre Neclmungen n'cbt erst dann ausschreiben, wenn die Kasse leer ist, oder nach so- lang-r Zeit, bast bie Kunben die Lieferung beinahe schon vergessen haben. Darum ergeht ebenso dringend baS 9Jtabnn>ort: „Land* nierfer, seid nicht nad}läf|'ig Im Aufstellen ber Rechnungen." I^der für seinen Teil, Publikum und Handwerker möge bei- trogen einen UebelÜnnb zu beseitigen, der schwer empfunden wird und doch verhäliniSmästig leicht bei gutem Dillen abgestellt werden kann. Man wird nicht fehl gehen in der Annahme, datz kein Ihintx etwas Da^in finden wird, wenn mit Ablieierung der Arbeit, für Reparaturen vielleicht monatlich, Rechnung ausgestellt wird, sofern dieieS allgemein zur Einführung gelangt; liegt es doch im Interesse be»ber Teile, schon um Streitigkeiten zu vermeiden. Zum Iahresfchlust richten wir deshalb die Mahnung an alle Beteiligten: „Zeitig die Ltechnunges aus- stellen und sie pünktlich bezahlen." Streik ßricDucrö. fr. Butzbach. In der hieichen Zellen strafan stakt hcck sich ber Landwirt Roth von Ober-Florstadt, der wegen Wilddieberei unb Wcherstauds gegen die Staatsgewalt 2'/, Jahre Geiängnis abzusitzen hat, mit einem scharfen Instrument die linke L>and glatt abgehauen und sich Verletzungen am Hopfe beigebtacht. Die 1frt 140 W 1» ScfrutMn bte WrtOTrnrlöhr^ ber' Gemeindebeamten. 140 und 141 werden genehmigt Bei 142, Allgemeine Vorschriften für Ernennung und Anstellung, beantragt Abg. Uebel, nach fünfjähriger Dienstzeit die im allgemeinen auf Widerruf angesteklten Gemeindebeamten unwiderruflich an» zustellen. Geheimerat B e st widerspricht dem, desal. Abg. Dr. Glässing (natl.). Abg. Uebel (Zentr.) bittet, seinen Antrag ansunehwen. Abg. Wolf (93b.): Dieser Antraa gehe bei Gemeinden zu weit. Die Forderuna hon fünf Jahren bestehe nirgends. , Der Ausschustantrag aus Annal-me ber Regierungsvorlage wirb angenome.nen, der Aittrag Uebel abgelehnt 143 bis 159 werden genehmigt. Abg Bähr (wild) bezweifelt bie Deschluhfähigkeit des HauseS, die der Präsident darauf feststellt DaS HauS wird sod^i gegen 2 Uhr aus Donnerstag, 22. Dezember, vormittags 9 Uhr vertagt. An» miD ttanOe ® i e ü e n, 92. Dezember 1910. Militärische Jugeiiderziehung. Crtne Reihe Don Staaten des Auslandes viacht in den letzten Jalneu mehr oder minder graste Kraftansttengungen, um durch sie Bildung mititärischer Jugeudorganiiationen ihre Wehrkraft zu hebe.t Diese Ju^--"dlichen stehen meist im Atter zwisä^en Schule und vecresdienst. »um Teil gehören sie noch Dem Schulalter an. Ticser Vorgang hat Hn Dorsitzendrn deS Zentralausschusses für Volks» und Iugendspiele, Abg. vor Schenckeudorff, Berautas- lung gegeben, in ber letzten VocitandSfitzung zu Eijenach Stellung zu nehmen. Die Frage ist für den Zenttalausschust nicht neu. 'sdpn tr feinem fhierfe „Wehrkraft durch Erziehung" ist u. a. von Gyninasial-Rektor Siürenöurg-Drfsden nachgetviesen, welckx etbehlid'e Bedenken hierg-gen erhoben werden müllen. Die Frage l/at in einem früheren Studium auch schon Molike Dorgelegcii, der alle Jugendmürzen m't dem Zweck militärischer VotbckDung vex- wirft unb als vornehm'.ichsten Weg zur Förderung der Wehrkraft die Erhöhung der körperlichen Tüchtigkeit durch Die Erziehung ansieht. Auf Jugendp-ganifaiionen mit ausge- iprod)eiinn Ziveck her allgemeinen IngenOpflege Hot Dies leinen Bezug. Eine auS dieser Amccaung herar^ Fcrfaftte „Denkschrift über nationale Erziehung durch Leibesübungen" von dem Abgeordneten von Schenckendcrst ist in Abschrift auch Dem Preustiicheu Kultus^ und Kricgsministermm übersandt woc- Der Kriegsminister Hal in einer programmatischen Erklärung an den Bcrfajfer dazu Stellung genommm, in der u. a. gejogl luirö: Euer Vochivohlgeborcn ipredx ich mein volles Eiiioerständnis . mit den Leitiaven aus. Namenllich geben mir die Ausfuhr'mgen bezüglich der Bavenung der militärisch organisierten Iugend- loehreu bie gewünschre Gellgenhcit zu ?itvr zu stimm enden St-llung- 1 nähme. Bei Art 116, Oesfenrlichknt der Sitzungen, sprechen sich die BDbgtt Dr. Fulda (Soz.) uno Wolf- Stadecken (Bb.) für die Oeffenllichkeit auS, die Abgg. Finger (nait) und Stöpler (als Berichterstatter) gegen sie. Die Regierungsvorlage treffe baS Richtige, wenn fle die Oeffentlichketi b'* zrlasfe, w- sie cS für richtig halte. Die Artikel 120 bis 132, behandelnd die Tätigkeit des Bürger- Meisters und der Beiaeorbn?ten, werden genehmigt Bei Art. 125, DiSziplinarveihältnisse, beantragt Abg. Uebel Strich deS Aus. II, ber biSjchttnllrten Gemeindebeamten einen Teil deS Ruhegehalts tznspricht. Er braründet seinen Antrag. Geheimerat Best betont, dast durch diese Bestimmung Härten vermieden werde» sollen, denen auch die Slaolsbeamten nicht LnSgesetzt sind. Abg. Dr. Glässinß tritt für den AuSschubautrag du, den gtnim Artikel anzunehmcu. 2lbg. W o l f-StadeckL» (Bb.) wird fstr bie Regierungsvorlage stimmen. Wenn ein solcher Beamter jahrelang Beiträge in die Fürsorgekasse geleistet habe, müßten ihm diese Beiträge wieder zu rückerstattet werden. Mg. Hebel (Zentr.) tritt nochmals für seinen Antray ein. Der zweite Absatz bedeute eine Bevorzugung b« disziplinierten Beamten vor den treuen. Llbg. Stöpler (natl) rechtfertigt ben AuSschustantrag, bn toonivuimm wird. Der Antrag Uebel wird abgelehnt Bei Art. 127, Vertretung bet Gemeinde bei Vornahme von Rechls- geschästen, beantragt Abg. Reh (freis.), die beiden BHoüJtD- nelcn, die austcr dem Dürgermeister bei Beurkundungen zugezogen werden sollen, zu streichen. Abg. Wolf (Bb.j schliestt sich dem cul Abg. Stöpler (nall.) rechtfertigt als Berichterstatter drn AuLsomganlrag. Dieser wird abaelebnt, der Antrag Reh angenommen. Die Art 133 bis 139, die Deputationen und Kom- viilsionen betreffend, werden gcncljmigt Ein neuer Artikel 133 a toirD rinnefünl: Durch Gev-einderatsbeschluh kann, abw-i-bend Von der Vorschrift des Art 133, Abs. 1, bestimmt werden, datz den Deputattoueu für das Armemoesen, für Unterrichts- und Srziehuugswefen, Gefundheitspslege und Krankenfürforge Frauen bis |u cuian Viertel der Rditglieder Sitz und Stuiuuc ansehörcu köuueu. vüchertifch. DäuSliche Konditorei. 325 erprobte Rezeptr ptr Bereitung von Torten, Kuchen unb Backwerk. Von L. von P r o e v p e r, neu bearbeitet von Marie Breilhaupt. Vierte Auflage. Verlag von Trowitzsch u. Sohn in Franknirt a. b. Oder. Ein besonderer Reiz deS Weihnachtsiestes, eine Vorfreude „sützesler" Art in Des Wortes eigenster Bedeutung ist die Festbackerei. Und wetche Freude, wenn der Kuchen gut gelungen, bie Plätzchen mannigfachster Art diesmal bejonoers gut schmecken. Die Hausfrauen, die sich bis jetzt noch nicht an das Selbstbacken gewagt haben, sollten es in diesem Jahre nur einmal probieren. Es ist io so leicht, nach ber praktischen Anleitung des attbewährten RezeptbucheS zu verjähren. Und schmeckt nicht Selbstgcbaclrnes bejonders gut, ist es nicht auch viel billiger? Bei grötzere» Mengen beoeulet das schon eine ziemliche Ersparnis. Jeder Geschmacksrichtung und jedem Geldbeutel — ber Preis der einzelnen Gerichte ist angegeben — ist Rechnung getragen. Tie erprobten, leicht verständlichen Rezepte behandeln alle Arten von suchen und Torten, Schmalz- und He,engebäck. kleineres Konfekt Lebkuchen, überhaupt den ganzen Bedarf an festlicher unb Alltagsdackerei in Voltständigkeit — Ein reizendes Weihnachtsgeschenk für unse« Damenwelt ist das im Verlage von John ßenrg Schwerin, Berlin Sst. 57, neu herausnetornmene herrliche und äutzerst umfangreiche Familien-Monogramm-Album. Tassetde er- jcheiut in elegantem Umschlag und enlhätt mehr als 1250 Mon> g ramme für Platt- und ltteuz stichst icke re i, sowie entzückende Kronen, Vignetten ufw., so dast jedem Geschmack und jeder Buchsurben- Zusammenstellung Genüge geschieht. Es ist stannenswrn, wie für dm billigen Preis ein derartig umfcmgreick-es UBerf geboten werden kann, das über 1250 Monogramme enthält, und liegt daS Gec-imniS wohl einzig und allein in der großen Abfatzjähigkeit und Popularität des Familien-Monogramm-Albums, das in leuia Familie fehlen sollte. Märkte. ?.0. Wiesbaden. 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