rn. 277 Zwekter Blatt <60. Jahrgang Erscheint ILglich mH VriSnahme de» sonntags» 4 a A 4 a ▲ jk .a. A (Mra^it^F jitttOTAM» eSlnAetfler* viermal roöcbenthd) beiqeleqt, da- fei U W wy B il ^^j|L D R. W EL ILr £L „Krctsbtati für ben Kreil Sietzen" iroetmal fjf O Jö V ■‘X£X;?=Xxr General-Anzeiger für Gderhesfen greltag, 25. November 19|T Rotationsdruck und Verlag der BrÜhttschen UnwerfllälS • Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. •, Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion:^« 112. Tel.-Adru AnzergerGießen, Lin neues Gesetz über die vesugniffe der hessischen Cberrechnungskammer. Der hessischen Zweiten Kammer ist eine Regierungsvorlage über einen Gesetzentwurf zugegangen, der dem Gc- setz über die Einrichtung der Oberrechnungskammer zlvei neue Paragraphen einfügen will: Artikel 8ä. Die Oberrechnungskammer darf davon absehen, die Einziehung zu wenig vereinnahmter oder zu viel verausgabter Beträge, wie auch die Auszahlung zu viel vereinnahmter oder zu wenig verausgabter Beträge zu verlangen, wenn es sich um geringfügige Summen handelt, oder wenn die Einziehung oder Auszahlung mit Weiterungen oder Kosten verbunden wäre, die nicht im richtigen Verhältnis zu der Höhe des Betrages stünden. Artikel 8b. Die Oberrechnungskammer ist befugt, sowohl auf die Vorlage von Belegen minderer Bedeutung zu verzichten, deren Prüfung bereits von einer anderen Behörde veranlaßt und bescheinigt ist, als auch in geeigneten Fällen die Prüfung von Belegen auf Stichproben zu beschränken. In der Begründung heißt eS: Der Erlaß des Reichskontrollgesetzes vom 21. März 1910 (R. G. Bl. S. 521) l>at zu der Erwägung veranlaßt, ob eS sich empfehle, auch für Hessen Bestimmungen zu treffen, die eine Vereinfachung im Geschäftsgang der Ober» rechnungslammer ermöglichen Bei der Verschiedenartigkeit der Verhältnisse — der Rechnungshof des Deutschen Reiches besaßt sich nur mit Staatsrechnungen, die von einer Verwaltungsbehörde vorgeprüft sind — kommen die meisten Bestimmungen dieses Gesetzes für Hessen Nicht in Betracht. Dagegen empftehlt es fiel) zur Verminderung des Schreibwerks und zur Vereinfachung der Rechnungsprüfung die Vorschriften des § 8 Absatz 1 und des § 5 genannten Reichsgesetzes durch entsprechende Er- gänzung des Gesetzes, die Einrichtung und die Befugnisse der Oberrechnungslammer betreffend, vom 14. Juni 1879 (Reg.-Bl. S. 471) zu übernehmen. LaMagsadgeorönctcr Ueiicharl f. Darmstadt, 24. diov. Der Landtagsabgeordnete und Fabrrloefitzer, Kommerzienrat Nikolaus Reinhart in Worms, ist heute nachmittag 2V< Uhr nach längerer Krankheit im eben vollendeten 69. Lebensjahr verschieden. Mit ihnn ist einer der bekanntesten hessischen Parlamentarier aus der Welt geschieden, der nahezu die Hälfte seines Lebens der Zweiten Kammer angehört hat. Nikolaus Neinhart war am 22. November 1841 in Worms geboren und besuchte dort zuerst die Volksschule, dann die Realschule und später das Institut in Lausanne. Er widmete sich dem Kauftnannsstaiide und war als solcher namentlich in England tätig, woraus er zur weiteren Ausbildung längere Reisen in Spanien, Italien und Frankreich machte. In Worms begründete er im Jahre 1871 die Lederfirma Dörr und Reinhart, deren Seniorchef der Verstorbene war. Zwei Jahre darauf wurde er in die Wormser Stadtverordnetenversammlung gewählt, ter er über 30 Jahre angehört hat, unb ebenso war er lange Jahre Mitglied des Kreistags und des Provinzialausschusses, welch letztes Amt er un Jahre 1899 ausgab. AIS streng gläubiger Katholik war er auch viele Jahre hindurch Vorsitzender der katholischen Kirchengemeinde und eifriger Förderer der großen Dombau-Renovierungsarbeiten, als welcher er namentlich auch in der Ständelammer die Interessen der Wormser Domgemeinde vertrat und dabei nicht selten mit den behördlichen Organen in Widerspruch geriet Der Zweiten Kammer gehörte der Verstorbene seit dem 24. September 1878 als Vertreter der Stadl Worms an, und zwar als Nachfolger des Abg. Kaufmann Edinger. In der 23. biß 26. Legislaturperiode war er Mitglied des dritten Ausschusses, in der 27. gehörte er dem zweiten (Gesetzgebungs-) Ausschuß, dann nach dem sogenannten zweitägigen 9kotstandslandtag im Juni 1893 und dem darauf folgenden 30. Landtag keinem Ausschuß an und im 31. Landtag entwickelte er neben seiner Zugehörigkeit zum Ausschuß auch eine eifrige Tätigkeit als Mitglied des ersten Sonderausschusses für die Vorlagen inbetreff der Errichtung einer hessischen Pfandbriefbank, der Landeskreditlasse und der öffentlichen Sparkassen. Im 32. Landtag war er Mitglied des Sonderausschusses für das Wahlgesetz und deö sechsten Ausschusses (Landständische Ge- schaslsordnung) und nachdem er schon vorher kurze -Zeit al» Setretär funktioniert hatte, wurde er am 1. November 1901 zum dritten Präsidenten der Kammer gewählt Vom 33. Landtag ab war er Mitglied des Finanzausschusses, in welchem er nach dem Tode des Abg. Möl- linger auch den Vorsitz übernahm. Weiter gehörte er mehrere Jahre als laudständijches Mitglied dem Staatsschuldenausschuß an, auch war et Aufiichtsratsmilglied der Vank für Handel und Industrie. Reinhart war von der nationalliberalen Partei ui Worms gewählt worden und begleitete nach dem Ausscheiden des Geheimen Justtzrat Schmeel auS der Zweiten Kammer das Amt des Vorsitzenden der Kamrner- frattion, als welcher er stets eine vermittelnde Stellung Kwhcheu den agrarischen und den mehr liulssiehendru Gruppen einnaljin und die Gegensätze auszugleichen sich bemühte. Sern unerwartetes Hinschetden rcttzt eine tiefe Zucke in die bisherige Arbeusverieuung der Zweiten Kam- mer, der er immer als ein pflichteifriges und unermüolich rrveitsireudiges Vorbild galt Vie UeiHsversicherungsordnung. • * Berlin, November. Der Neicl'.sverslcherungS-Ausfchuv eileüigte heule Oie cee« un i a l k v e'r 11 ch e r u u g und zog öabei, abßeiel)cn von rebaluo- aetlcu ülenOecunflen, nur oolgerungen aus deu'Deschlusien Oer ßciueib* i’^eu UiiiaUuei|ict)evuiig. Alle Beschlüsse, die finanzielle Be- Innungen bedeuten, werden, wie m der ganzen zweiten Itesung der tttelchsuerlicheiuligsordnung, sur eine dritte Ueiuiig zurucl- ßeilellt. Freitag, beginnt die Beratung der Reichs-Invaliden* Cürkijch-persische liämpse. Urmia, 24. Nov. Das Gefecht auf der Straße von Urmia nach SalmaS wurde heute unterbrochen. Ter Tag wird zur beiderseitigen Befestigung der Stellungen benutzt Die Türken erhielten größere Verstärkung. Eine Abordnung angesehener Gutsbesitzer, Kaufleute und Geistlicher begab sich an daß Ostuser deß Urmiasees, um von dort mit Teheran telegraphisch zu verhandeln. Die Abordnung hat den Auftrag, die Regierung zu ersuchen, unverzüglich gegen die ungesetzliche Handlungsweise der Türken wirksame Maßregeln zu ergre?,en, widrigenfalls sie die fremden Mächte um .Hilfe angehen wurden. Die Konstantinopeler Blätter berichten über Zusammenstöße der türkischen Truppen mit persischen Irregulären an der Grenze des Wilajets Van. Die Türken sollen sieben Tote gehabt haben. StuOentenfunögcbungen in Petersburg. Petersburg, 24. Nov. Heute nachmittag sammelten sich auf dem Newskiprospekt zwischen der Kasan- Kathedrale und der Polizeibrücke einige Tausend Studenten und Studentinnen, wodurch der Verkehr gestört wurde. Ein zufällig vorbeimarfchierendes Jn- iantcrieueginieiit sowie Kosalensolnien drängten die Menge in die angrenzenden Straßen. Berittene Polizei versperrte die Zugänge zu dem NewSliprospekt. Die Menge verlies sich allmählich, besonders da durch Absperrung der Nikolausbrücke der Zuzug von Studenten aus Wajsili-Ostrow verhindert wurde. Später befestigte ein Student an einem Zeitungskiosk, gegenüber der Kasan-Kathedrale, eine Ichwarze Fahne mit der Aufschrift: „F o r t mit der Todes st rase l" Fahnen mit derselben und mit der Aufschrift: „Ich kann nicht schweigen" tauchten verschiedentlich in der Menge auf. An verschiedenen Stellen griff berittene Polizei mit der blanken Waffe ein und drängte die Meitge zum Nicolai-Bahnhof Zurück. Am Anitschotoiv- PalaiS fang die Menge das Lied „Eioiges Angedenken" und den Traucrmarjch. Einige Verletzungen find vorgekommen. Die Ruhe ist vollloinmen wiederhergestellt. Durch Aufruf der zur Opposition gehörenden Duma- mitgLieber werden die Siudenten aufgeforbert, die für heute geplante Kundgebung zu unterlassen. 2iu$jcld)nungcn zu Srotzherzogs Geburtstag. Aus Anlaß von Großherzogs Gedurtstag wurden u. a. verliehen: DaS Ehrenkreuz mit der Krone des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem OberstleutnaM Schmidt, Diftrikiskoinmandeur im Großhenzoglichcu Gcndarmerickorps. Dem Sekretär deS Deutschen ZkünstlcrbuudcS Theodor Broder sen in Weimar der Charakter als „Hosrat" und dem 2iU- inhaber unb Leiter des Insel Verlags Dr. Anton Kippenberg in Leipzig-Gohlis das Ritterkreuz I. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen. Das Prädikat „Eizcllenz^: dem Oberkammerherrn Dolprecht Riedesel Freiherr zu Eisenbach in Darmstadt. Den Charakter als „Hoskainmerrat": dem Hofsekretär Heinrich Meinhardt. Die Goldene VerdiensttnedaMe des LudewigsordenS: der Hos- weißzeirgverivalterm Sophie F a i l l a r d. Das Ritterkreuz II. Klasse des Verdienstordens Philipp- deS Großniütigen: dem Archttetten Alft. Weißhaar in Offenbach a, M. Das Großkreuz des LudewigsordenS: dem Reichskanzler und Präsidenten des Königlich Preußischen Staatsministeriums und Minister der auswärttgen Angelegenhetten Dr. von Bethmann H o l l w c g. Das Großkreuz des Verdienstordens Philipps des Groß- müttgcn: dem Stellvertteter des Reichskanzlers Staatssekretär des Innern, Preußischen Staatsminister Delbrück unb dem Hessischen außerordentlichen Gesandten unb beovllmachttgten Minister, Wirklichen Gchermerat Freiherrn von Gagern in Berlin. Das Ritterkreuz I. Klasse desselben Ordens: dem Direktor der Attiengesellschajt für Holzgcwinnung unb Dampssägen Ladio. Horch in Wien, dem Postdirekwr Konr. Bormet in Mainz, dem Posldirektor Otto Wolf in Friedberg. Das Ritterkreuz II. Klasse desselben Ordens: dem Postsekretär Joh. Nik. Kleinschmidt in Cberstadt (Kreis Darrnstadt), beni Postsekretär Gg. Kleiß in Offenbach-Bürgel. Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste" am Bande des VerdienswrdenS Philipps des Großmütigen: dem Oberpostschastner Hch. Volpert in Gießen. Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste": dem Postschaffner Lorenz Lang in Alsfeld, dem Briefträger Eduard Traub in Herbstein, dem Postschaffner Phil. Zink in Gießen. Den Charakter als „Generalkonsul": dem Konsul Fricdr. Wilh. Kempsf in Hamburg. Den Charakter als „RechmmgSrat": dem OberrechnungS- revisor Gg. M a l s Y in Darmstadt und dem OberrechnungSreoijor Aug. R e t t b e r g II. in Darmstadt. Das Komturkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Präsidenten des Oberlonfisdorimns Ludwig Rebel zu Darmstadt. Das Komturtteuz II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Superintendenten unb Öbertunfiftotialcai Prälat D. Dr. ftriebr. Flbring zu Darmstadt. Das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps bc5 Großmütigen : dem Vortragenden 9iat in der Abteilung für Schul- angelcgenheiten des Ministeriums des Innern, Geh. Oberschulrat Dr. Ernst Scheuermann. Die Kr-^ne zum Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Beigeordneten Baurat Fr. Jäger zu Darmstadt. Tasbiiiterrreuzl. KlassedesVerdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Oberlehrer an dem Realghmnaiium zu Rrainz Pros. Karl A l t e n d o r s, dem evang. Pfarrer Friedr. Beck zn Alzey, dem Fabrikanten Anton B e ni b e zu ib'tains, dem Oberlehrer an dem Gymnasium zu Worms Prof. Dr. Herm. Briegleb, dem Oberlehrer an der OberrealsckMle zu Worms Prof. Mich. Dietrich, dem ordentl. Professor in oer eoangclisct--theologiichen Fakultät Tr. Samuel Eck zu Gießen, oent Cberleljrer an dec Realschule und dem Progymnajium zu loingen Pros. Gottsr. Erctmann, dem Superinlendemen Ober- koliiijtorialrat Ferd. E u l e r zu Darmstadt, dem Oberlehrer an Dein Laiidgraf-Ludwigs'Gymiiasium zu Gießen Pros. Dr. Jul. Fink, dem Oberlehrer an der Realschule zu Gernsheim Pros. X^ubiu. Freund, dem Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Darmstadt Prod Dr. Mit, Friedrich, dem Obettchrer j wirtfchaftundGewerbe: dem Oekonomierat Fritz Schade zu Alsfeld. Die Krone znm Ritterkreuz IL Klasse deS Verdien st ordens Philipps deS Großmütigen: benti Stadlv. und Ortsgerichtsvorsteher Karl Müller zu Darmstadt. Das Ritterkreuz IL Klasse deS Verdienstori dens Philipps des Großmütigen mit der Krone.z dem Mühlenbesitzer Hch Brauer zu Ober-Ofleiden. Tas Ritterkreuz IL Klasse deS Verdienstordens Philipps deSi Großmütigen: dem Lehrer Herm. H o tz zu Nidda, dem Feld- bereinigungsgeometer Gg. Maurer zu Büdingen, dem Lehrer Pet. Weidmann zu Büdingen, dem Lehrer Adam W e i n e 1 zu Büdingen, dem Lehrer Hattmann Will zu Rendel. Die Krone zum Silbernen Kreuz des Verdienstordens Phi-.^ lipps des Großmütigen: dem Bürgermeister, OrtSgerichlsvorsleher und Standesbeamten JaL G r o t h II. zu Gelnhaar, dem Gemeindeeinnehmer und Kirchenrechner Aug. R e u n i n g zu Nidda.. DaS Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mit der Krone: dem seitherigen Bureauvorsteher der« Handelskammer Gießen Heinrich Bruchhänfer zu Gießen, bem; Lehrer Hch. Gundermann zu Assenheim, dem Lehrer Karl, Herbst zu Wahlen (Kr. Ällsfeld), dem Lehrer Wilhelm Jung! zu Holzheim, dem Lehrer Herrn. Karpf zu Eschenrod, dem Lehrer! Pet. Jos. Kohl zu Nieder-Mörlen, dem Lehrer Ludw. K ö m p tz zu Lauterbach, dem Lehrer Karl Lepper zu Reichelsheim lKr.j Friedberg), dem Lehrer Hch. Loch zu Wallenrod, dem Lehrerj Wilh. Mohr zu Ober-Eschbach, Mitglied der Kriegerkamerad-^ chaft „Hassia", dem Lehrer Hcb. Neeb zu Groß-Fttda, demi Lehrer Karl Schuchmann zu Zell (Kr. DenSheim), dem Lehrer^ Herm. Strack zu Ruppertenrod. Die Silberne Verdienstmedaille des LudewigS-Ordens: bet; Hebamme Karoline Busch zu Bübesheim (Kr. Friedberg), der Hebamme Katharine Flach zu Wenings, der Hebamme Mari^ Herd zu Rinderbügen, der Hebamme Karoline Hofmann Fauerbach bei Nidda, der Hebamme Karoline K ö l s cy zu Nidda, der Hebamme Margarete Männche zu Lauter, der Hebammes Katharine Müller zu Maulbach, der Hebamme Elisabeth R o 11) zu Staden, der Hebamme Anna Elisabeth Rühl zu Gettenau, der Hebamme Katharine Rupp zu Setters, der Hebamme Maris Werner zu Echzell. DaS Silberne Kreuz des. Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Kreisstraßenmeister Hch. Braun zu Alsseld, dem, Rechner der Vezirkssparkasse Mathildenstift zu Friedberg Wild. F a a tz daselbst, dem Landwirt Wilh. Goebel zu Pohl-Göns> Mitglied der Kriegerkameradschaft „Hassia", dem Kreispsand- mcil'ter L P. Gg. berget zu Vilbel, dem Kreisstraßenmeister Wilh. Jeckel zu Büdingen, dem Polizeiwachtmeister Ludw. Kimmel zu Gießen, dem Kreisstraßenmeister Hch. L i st m a n n zu Hungen, bem Bürgermeister, Ortsgerichlsoorsteher und Standesbeamten Friedr. N o s zu Wolf, dem zfriminalwachimeister Stephan P,efier zu Gießen. DaS Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für 50jährige treue Dienste": dem Gemeindeeinnehmer Konrad Hofmann V. zn Bodenrod. Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für lang-! jährige treue Dienste" am Bande des Verdienstordens Philipps' des Großmütigen: dem Bürgermeister, Orts^erichl. vorstehe'' und' Stairdesveamten Konrad Lips 111. zu Unter-Schwatz, oem Bürgermeister, Ortsgerichtsvorsteher und Standesbeamten Johann Tobias R a ck 11. zu Dorn-Aiienheim, dem Bürgermeister, Orts* gerichtsvorsteher und Standesbeamten Hch. Schmidt X. zu Queck- bvrn. Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste"^, dem Beigeordneten K, Mljes zu EulcrS^ darf, dem Gemeindeeinnehmer Hch. B ä r HI. zu Groß-Karben, b,em Gemeindeeinnehmer Hch. Becker zu Gleimenhain, dem früheren Beigeordneten Hch. Berlau zu Eudorf, dem Gemeinde- -innehmer Karl Brück zu Albach, dem Beigeordneten Joh. G o t t w a l z zu Burkhardsfelden, dem Gemeindeeinnehmer Gg. Hch. Lahn zu Uetzhausen, dem Beigeordneten Hch. Jnder- t h a l II. zu Rödgen (Kreis Gießen), dem Schutzmann Bernhard Krause zu Gießen, dem Gemeindceinnehmer Antonius Kübel zu Herbstein, dem Beigeordneten Wilh. 11 o III. zu Beuern, dem Gemeindeeinnehmer Hch. Karl Schmidt zu Ruhlkirchen, dem Gemeindeeinnehmer und Kirchenrechner Joh. Schneider zu Appenrod, dem Kreisdiener Gg. Schröbel zu Gießen, dem Beigeordneten Konrad Weber zu Haarhausen, dem Kirchenrechner Johann Adam W e i tz II. zu Dorir-Assenheim, Dem Kirchenrechner Hch. Zinßer zu Romrod. Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für treue Dienste": dem Polizeidiener Jak. Bechtold zu Glauberg, dem Kommunalforstwart Karl B r ü ck II. zu Rödgen (Kreis G'.eßen), dem Polizcidiener Hch. Fenchel zu Eckartshausen, dem Nachtwächter und Schweinehirt Wilh. Fey h III. zu Gontershausen, dem Polizeidiener Hch- F l a ch II. zu Crainfeld, dem Polizcidiener Konr. G r a s m ü ck II. zu Stockheim (Kreis Büdingen), dem Polizeidiener Joh. Grünewald zu Heimertshausen, dem Polizcidiener Peter Hartmann zu Harbach, dem Feldschützen Phil. Heppner zu Stammheim, dem Freiherrlich Riedeselschen Forstwart Gg. Jäger zu Eisenbach, dem Polizeidiener Hch. K a i s e r zu Ober-Breidenbach, dem Polizeidiener Hch. Kemps zu Bindsachsen, dem Polizeidiener Hch. K r a m e r II. zu Lumda, dem Fcldschützen Hch. Konr. Meier zu Rodheim a. d. Horloff, dem Polizei- und Ortsgerichtsdiener Hch. Müller III. zu Dors- Gill, dem Polizeidiener Joh. Eberhard R e i t s ch m i d t zu Watzenborn-Steinberg, dem Polizcidiener Karl Repp zu Unter- ichmitten, dem Feldschützen Hch. R u h l I. zu Elbenrod, dem Polizeidiener Hch. Rupp zu Gleimenhain, dem Polizeidiener Wilh. Scharmann zu Rodheim a. d. Horloff, dem Polizeidiener Joh. Adam Schneider zu Trais-Horlosf, dem Feldschützen Hch. Seipp III. zu Ehringshausen, dem Feldschützen Gg. Strecker zu Alsfeld, dem Schuldicner Karl W i l k e r zu Alsfeld, dem Polizeidiener Joh. Hch. Z a h r t zu Maulbach. Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für treue Arbeit" am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Werkmeister Gg. Mandler zu Launsbach (Kreis Wetzlar). Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für treue Arbteit": dem Waldarbeiter und Holzhauermeister Hch. Albus zu Usenborn, dem Werkführer Joh. Gg. Bayer zu Lauterbach, hem Fabrikarbeiter Ludw. Bender zu Crumbach (Post Rodheim an der Bieber), der Waldarbeiterin Katharina Bommerheim zu Nieder-Vessingen, der Fabrikarbeiterin Margarete Dauberts- Hauser zu Rodheim an der Bieber, dem Weber Joh. Diehl zu Wallenrod, der Fabrikarbeiterin Katharina Dudenhöfer ,yr Rodheim an der Bieber, dem Bergmann Tobias Embach zu Dorn-Afsenheim, dem Schäfer Hch. Freund zu Garbenteich, dem Bergmann Gg. Klos zu Weckesheim, dem Holzhauer Hch. Knaf zu Düdelsheim, dem Waldarbeiter Cristoph Leyerer zu Climbach, dem Kasinodiener Hch. Löffler III. zu Lauterbach, dem Arbeiter Wilh. Michel zu Steinberg (Kreis Schotten), dem Schafmeister Jak. Möller zu Erbacherhof bei Büches, dem Bergmann Martin Hch. Müller VI. zu Gießen, dem Meister Karl N a g e l zu Gedern, dem Waldarbeiter Joh. Gg. S a l z m a n n zu Laubach, dem Schafhirten Kaspar Schäfer II. zu Harbach, der Fabriürrbeiterin Katharine Schmidt zu Rodheim an der Bieber, dem Rottmeister Paul S ch ö t t zu Zahmen, dem Rott- meister Wilh. Seibert I. zu Reuters, dem Waldarbeiter Jos. Stein zu Climbach, der Fabrikarbeiterin Katharine Stork zu Rodherm an der Bieber, dem Waldarbeiter und Holzhauermeister Peter Strauch zu Ranstadt, der Zigarrenarbeiterin Helene Wagner zu Lollar, dem Fabrikarbeiter Gg. Weil zu Rodhcim an der Bieber, dem Werklehrer in der Blindenanstalt zu Friedberg Jak. Wurm,, bem Kulturarbeiter Konr. Zinn zu Düdelsheim. Das Ernst-Ludwig-Eleonorenkreuz für Verdienste in der Wohlfahrtspflege: dem Kreisrat des Kreises Worms, Geh. Re- gierungsrat Dr. Karl Kayser, dem Geh. Medizinalrat Dr. Jak. Krug, Schriftführer des Alice-Frauenvereins zu Mainz. Den Charakter als „Geheimer Obermedizinalrat": dem Vortragenden Rat in der Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege des Ministeriums des Innern Obermedizinalral Professor Dr. Gust. Lorenz. Den Charatter als „Geheimer Oberschulrat": dem Vortragenden Rat in der Abteilung für Schulangelegenheiten des Ministeriums des Innern Oberschulrat Rud. Block. Den Charakter als „Geheimer Negierungsrat": dem Kreisrat des Kreises Groß-Gerau Dr. Eduard W a l l a u. Den Charakter als „Geh. Justizrat": dem derzeitigen Rektor und ordentlichen Professor in der juristischen Fakultät der Landcs- nniversität Dr. jur. Johannes Biermann zu Gießen. Den Charakter als „Geheimer Baurat": dem ordentlichen Professor der Bau- und Jngenieurwissenschasten an der Technischen Hochschule Leo von W i l l m a n n zu Darmstadt. Den Charakter als „Geh. Hofrat": dem ordentlichen Professor der darstellenden Geometrie an der Technischen Hochschule Dr. vhil. Rheinhold Müller zu Darmstadt. Den Charakter als „Geheimer Schulrat": dem Direktor der Oberrealschule zu Heppenheim Dr. Ludw. Baur, dem Direktor des Herbstgymnasiums zu Mainz Dr. Hch. Blase, dem Direktor des Seminars für Volksschullehrerinncn zu Darmstadt Dr. Phil. Jacobi, dem Direktor der Oberrealschule zu Worms Dr. Wilh. Lahm, dem Direktor der Viktoriaschule und des Lehrcrinnen- feminars zu Darmstadt Dr. Eduard Otto, dem Direktor der höheren und erweiterten Mädchenschule zu Gießen Dr. Adolf Stö r i ko. Den Charakter als „Geheimer Medizinalrat": dem Kreisarzt des Kreisgesundheitsamts Offenbach Medizinalrat Dr. Georg P f a n n m ü l l e r daselbst. Den Charakter als „Geheimer Kommerzienrat": dem Vorsitzenden der Handelskammer Gießen und Handelsrichter Kornmer- zienrat Siegmund Heichelheim zu Gießen. Sxm Charakter als „Bergrat": dem Landesgeologen Professor Dr. Gust. Klemm zu Darrn st adt. Den Charakter als „Vaurat": dem Betriebsleiter der städtischen Wasserwerke Ingenieur Phil. Balß zu Mainz. Den Charakter als „Professor": dem Privatdozenten für deutsche Philologie und Literaturgeschichte an der Technischen Hochschule Dr. Karl A l t zu Darmstadt, dem Kunstmaler Wilh. Bader ;u, Darmstadt, dem Privatdozenten für Philosophie an der Tech- nischen Hochschule Dr. Ernst Schrader zu Darmstadt, dem Privatdozenten für Geologie und Paläontologie an der Technischen Hochschule Bergrat Dr. Alexander Steuer zu Darmstadt. Ten Charakter als „Schulrat": dem Kreisschulinspektor bei der Kreisschulkommission Alzey Hch. Hetterich. Den Charakter als „Medizinalrat": dem Kreisarzt deS Kreis- gemndheitsamts Schotten Dr. Karl Kö Niger daselbst, dem Direktor der Landesirrenanstalt bei Alzey Dr. Karl O ß w a l d zu Alzey, dem Kreisarzt des Kreisgesundheitsamts Erbach i. O. Dr. Ernst W a l g e r daselbst. Den Charakter als „Sanitätsrat": dem praktischen Arzt Dr. Herrn. Alker zu Gießen, dem praktischen Arzt Dr. Gust. Buß Darmstadt, dem praktischen Arzt, Stabsarzt a. D. Dr. Wilh F r i e d r i ch zu Mainz, dem praktischen Arzt Dr. Berth. Gutenberg zu Darmitadt, dem praktischen Arzt Dr. Ernst Knauf zu Neu-Isenburg, dem praktischen Arzt Dr. Franz Pahl zu Ginsheinr-Gustavsburg, dem praktischen Arzt Dr. Anton Rosfi )U Offenbach, dem praktischen Arzt Dr. Nik. Sch mi tt zu Lindenfels, dem praktischen Arzt Herrn. Scriba zu Pfungstadt, dem praktischen Arzt, Stabsarzt a. D. Dr. Gg. Weidenhammer zu Worms. Ten Charakter als „Kommerzienrat": dem Fabrikanten Friedr. Wilh. C l o o S zu Nidda, dem Fabrikanten und früheren Handelsrichter Fritz Doerr zu Worms, dem Kaufmann Aug. F e l n e zu Mainz, dem Vorsitzenden der Handelskammer Friedberg Kaufmann Wilh. Fertsch zu Friedberg, dem Fabrikanten Herrn. Heß zu Mainz, dem Fabrikanten Jak. Phil. Hinkel zu Offen- dach a. M., dem Gold- und Silberwarensabrikanten Bernh. Albert Mayer zu Mainz. Den Charakter als „O ekon ornierat": dem Land- wirt Rud. Brennemann zu Ober-Erlenbach, dem Landwirt Tr. Gust. Adolf Dehlinger auf dem Weilerhof bei Wolfs- kehlen, dem Landwirt Moritz Hahn, Bürgermeister zu Heßloch, dem Landwirt Gg. Kessel IV., Bürgermeister zu Schwabs- burg, dem Landwirt Oswald Klingelhöfer zu Hof-Graß (Kreis Gießen), dem Landwirt Gust. Korcll zu Angenrod. Ten Charakter als „Garteninspektor": dem Fachlehrer (Obergärtner) an der Obstbau- und Landwirtschaftlichen Winterschule zu Friedberg Karl John zu Friedberg. Den Charakter als „F ö r st e r": dem Kommunalforstwart Wilh. B r ü ck zu Rödgen (Kreis Gießen), dem Kommunalforstwart Karl Krämer II. zu Michelbach (Kreis Schotten), dem Koinmunalforsttvart Heinrich Schäfer III. zu Rohrbach (Kreis Büdingen), dem Kommunalforstwart 3rriebr. Stumpf IL zu Wolf. Das Komturkreuz I. Klasse deS Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Präsidenten des Oberlandesgerichts Gust. K u l l m a n n. Die Krone zum Komturkreuz II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Reichsgerichtsrat Eberhard Weller; Das Komturkreuz II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Präsidenten des Landgerichts der Provinz Obcrhessen Dr. Gust. G ü n g e r i ch und dem früheren langjährigen Handelsrichter bei der Kammer für Handelssachen in Worms Geh. Kommerzienrat Wilh. Jos. Valckenberg in Worms. Tas Ehrcnkreuz.des Verdienstordens Philipps dcsGroßmü Ligen: den Oberlandesgerichtsräten Joh. Wagner, Karl Pfannmüller und Tr. Friede. Buff in Darmstadt, dem Landgerichtsdirektor bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen Hch Nees und dem Landgerichtsdircktor bei dem Landgericht der Provinz Oberhesscn Rud. P r ä t o r i u s. Die Krone zum Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Darmstadt II, Amtsgerichtsrat Hch Breidenbach. TasRitterkreuzl. KlassedesVerdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Oberstaatsanwalt am Landgericht der Provinz Obcrhessen Ludw. Lang, dem Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Alsfeld Alex. Fritz, dem Obcr- amtsrichter bei dem Amtsgericht Wimpfen Wilh. Krämer, dem Obcramtsrichter bei dem Amtsgericht Nidda Karl Ferd. Röm- Held, dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Darmstadt I, Amtsgerichtsrat Gg. Hörle, dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Mainz, Amtsgerichtsrat Tr. Eduard Rossi, dem Obcramtsrichter bei dem Amtsgericht Michelstadt Friedr. Kolb, dem Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Hirschhorn Franz Host i n a e r , dem Lendgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg Karl Lebrecht, dem Landesgerichtsrat bei dem Laichgericht der Provinz Oberliessen Ferd. S ch m i dt, dem evang. Anstaltsgeistlichen an der Zellenstrafanstalt Butzbach Pfarrer Karl R o t h, dem Handelsrichter bei der Kammer für Handelssachen mit dem Sitz in Darmstadt Kommerzienrat Ferd. Jacobi in Tarrn stabt, dem vormaligen Handelsrichter bei der Kammer für Handelssachen mit deni Sitz in Offenbach Kommerzienrat Adolf Krafft in Offenbach und dem Handelsrichter bei der Kammer für Handelssachen mit dem Sitz in Gießen Komnrerzienrat Hch. Schirmer in Gießen. Das Ritterkreuz II. Klasse des Verdinstor- dens Philipps desGroßmütigen: dem Aktuar bei dem Amtsgericht Höchst Leonhard Pfeiffer, dem Aktuar bei dem Amtsgericht Ulrichstein Wilh. Lind, dem Aktuar bei dem Amtsgericht Schlitz Joh. Gg. G ö l z, dem Aktuar bei dem Amtsgericht Tarnistadt II Karl Veith und dem Vorsteher des Orts- gerichts Gießen Franz Gros. Das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mit der Krone: den Gerichtsvollziehern Hch. Adolph in Alsfeld und Joh. Meyer in Ortenberg und dem stellvertretenden Standesbeamten Kanzleirat Theodor Vuchmann in Offenbach. Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige, treue Dienste": den» Amtsgerichtsdienern Theodor D o n d e in Darmstadt und Hch. Nicolai in Gießen, dem Gesangcnaufseher an der Zellenstrafanstalt Butzbach Phil. Winkes, den Octsgerichtsmänncrn Hch. Kaspar I. in Altenburg, Johs. R ö m e r II. in Heimertshausen, Johs. Hafermehl und Johs. Weiß II. in Nieder-Brciden- bach, Hch. Wissig II. in Maibach, Heinr. Ernst Laux in Holzheim, Konrad Wissel in Griedel, Anton Kling III. und Jak. Bell in Oppershofen, Johs. Fenchel II. in Gambach, Joh. Gg. Anselm in Rockenberg, Phil. Theis in Münster, Hch. Stichler VI. in Ilsdorf, Johs. Velten in Solms-Ilsdorf, Johs. Kraft UI. in Altenschlirf, Hch. Stürz in Eichenrod, Hch. Dürr II. in Rixfeld, Phil. Friedr. Schwarz in Utphe, Konr. Philippi II. in Obbornhofen, Johs. Stoll in Steinheim, Otto Karl Martin Henkel in Inheiden, Konr. Schwarz in Heblos, Karl R a ck in Ober-Lais, Karl Roth I. in Nidda, Johs. Köhler in Effolderbach, Louis Krempel in Eckartsborn, Adam Marx in Frau-Rombach, Hch. Alles II. in Unter-Sck)warz, Johs. Schmidt in Kölzenhain und Hch. Berges daselbst. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Mlergnadigst geruht, zum.25. November: den Charakter als „Gehcimerat": dem Gencralstaatsanwalt am Obcrlandesgericht Dr. Karl Pree- torius; den Charakter als „Justizrat": dem Rechtsanwalt und Notar Ernst Metz in Nidda, dem Notar Dr. Johann Reinhardt in Mainz, dem Rechtsanwalt Dr. Artur Osann in Darmstadt und dem Rechtsanwalt Dr. Hugo B e n d e r in Tarm- tadt; den Charakter als „Oberaktuar": dem Aktuar bei dem Amtsgericht Gießen Karl Bühner zu erteilen. Das Komturkreuz II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem vortraacndcn Rat im Königt. Preuß. Ministerium der öffentlichen Arbeiten, Geheimen Oberrcgierungs- rat WUH. W e l ck e r zu Berlin. Das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem vortragenden Rat bei der Abteilung für Bauwesen des Ministeriums der Finanzen, Geh. Oberbaurat Reinhard Klingelhöffer, den Vortragenden Räten bei der Abteilung für Finanzwirtschaft und Eisenbahnwesen des Ministeriums der ginanzen, Geh. Oberiinanzrat Dr. Fcrd. Rohde und Geh. bersinanzrat Gg. S e i p. Die Krone zum Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Vorstand des Katasteramts, Geheimen Finanzrat Dr. Ludw. Lauer. Das Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Vorstand des Finanzamts Dieburg, Finanzrat Adam Hübner, dem Obersteuerinspektor bei dem Hauptsteueramt Offenbach, Finanzrat Dr. Adolf Heil, dem Oberförster der Oberförsterei Michelstadt, Forstmeister Ed. Heß, dem Ober- örster der O.berförsterei Heldenbergen, Forstmeister L. A u g st zu Friedberg, dem Oberförster der Oberlörsterei Homberg, Forst- mei>ter Otto Bär, dem Oberförster der Oberförsterei Worms, Forstmeister Hugo Schaub, dem Oberförster der Oberjörsterei Babenhausen, Forstmeister Hermann Eid mann, dem Mitglied der Eiienbahndirektion Mainz, Regierungsrat Mart. Schmidt. Die Silberne Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft: dem Leiter der Kurkapelle zu Bad-Nauheim, Professor Hans W i n d e r st e i n. Das Ritterkreuz II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Revisionsbeamten bei dem Forstvermessungsund Taxationsbureau, Rechnungsrat Adolf Schenck, dem Mi- nisterialregistrator bei dem Ministerium der Finanzen, Rechnungsrat Joh. H a l l st e i n, dem Buchhalter bei der Hauptstaatskast'e, Rechnungsrat Hartmann Bätz, den Katastergeometern Wilhelm Schaubach zu Worms uud Joh. L a u b n e c zu Friedberg, den Bezirkskassierern Rendanten Karl Lauckhard zu Fürth, Friedr. Bitsch zu Schlitz, Peter liebel zu Osthosen. Tas Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem FinanzamtsgehUsen bei dem Finanzamt Gießen Karl Möbus, dem Hochbauanffeher .Wilhelm Hübner zu Gießen, Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „FTx treue Dienste": dem Forstwart der Forstwartci Heimcrts. hausen, Förster Mam Stappel zu Heimertshausen, dem Forst- \ wart der Forstwartei Schwickartshausen, Förster Gg. Christian ' Hartmann zu Schwickartshausen. Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit": dem Rottmeister Konr. Thron zu Kohden, dem Holz- sctzcr Hch. Weiß zu Unter-Schmitten, dem Waldarbeiter Pcler Seng II. zu Lumda, dem Waldarbeiter Hch Becker zu Rein- ; hardshain, dem Rottmeister Kaspar Dingel zu Zell in Ober- . Hessen, dem Holzhauer Johannes Müller IV. zu Zell in Oberhessen, den Kulturarbeiterinnen Elise Schmidt und Berta Scheuer zu Romrod, dem Holzhauer Karl Scheer zu Romrod, dem Waldarbeiter Johs. H o f m a n n II. zu Treis a. d. Lumda, ; dem Holzhauer Ludw. S ch m i d t II. zu Saasen, dem Waldarbeiter Hch. Klemm zu Vusenborn. Den Charakter als „Geheimer Oberbaurat": dem Vorträgen- den Rat bei der Abteilung für Finanzwirtschaft und Eisenbahnwesen des Ministeriums der Finanzen, Oberbaurat Hch. Kilian. Den Charakter als „Geheimer Finanzrat": dem Vorstand be« ' Finanzamts Groß-Gerau, Finanzrat Adolf Schmitt zu Grotz I Gerau. Den Charalter als „Rechnungsrat": dem Ministerialrevisor * bei dec Buchhaltung des Ministeriums der Finanzen, Aug. E r n st- berger, dem Revisor bei dem Katasteramt Phil. Bauer, dem Assistent bei dem Erbschaftssteueramt Hch. Strauch, dem Vorsitzenden des Vorstandes der staatlichen Bctriebskrankenkasse Phil. Harth, dem Oberbahnhossvorsteher .Adam Wein, gärtner zu Bingen. Den Charakter als „Rendant": dem Vezirkskassicr der Vc- zirkskasse Mick>clstadt Jakob Hilß, dem Bezirlskassier der zirkskasse Nidda Christian Becker. Den Charakter als „Förster": Dem Forstwart der Forst- wartei Rudingshain Gg. Tröller, dem Forstwart der Forstwartei Bodenrod Johann Hch. Saltenberger zu Maibach, dem Forstwart der Forstwartei Oberndorf Ferd. Simon. Das Komturkreuz II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem vortragenden Rat im Preußischen Mini- sterium der öffentlichen Arbeiten, Geh. Obcrbaurat V reu sing zu Berlin, dem Präsidenten der Eisenbahndirektion Frankfurt am Main R e u l e a u x, dem Präsidenten der Eisenbahndirektion Mainz Dr. Michaelis. Das Ritterkreuz I. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Mitglied der Eisenbahndirektion Frankfurt am Main, Ncgicrungs- und Baurat Schwarz, dem Mitglied der Eisenbahndirektion Mainz, Regierungs- und Baurat Holt- mann,' dem Geh. Rechnungsrat C z e l u s ch k e im Preußischen Ministerium der öffentlichen Arbeiten zu Berlin. Aus Anlaß des diesjährigen Allerhöchsten Geburtsfestcs. wurden an hessische Beamte und Bedienstete der Staatseisenbahnverwaltung 48 Erinnerungszeichen für vierzigjährige Dienftznt. und 163 Erinnerungszeichen für fünfundzwanzigjährige Dienstzeit f . verliehen. Die Eolüfunüe in der Eifel. In dieser hochinteressanten Angelegenheit ist weiter zu berichten, daß die Interessenvertretung der Gewer»schafl August Mitteilungen über den Bergbau in der Eifel ge- inacht hat, die deshalb zu begrüßen sind, da sie sachlick die Darstellungen über den Bergbau in der Eifel auf das richtige Maß zurücksühren. Tie genannte Jnteressengcmcii». schäft erklärt, daß sie nicht die Absicht habe, Kapital fui die Ausschließung und Entwickelung dec Gewerkschaft auf zunehmen. Die Sache befindet sich in dem Stadium bei allerersten Vorbereitungen. Cs ist noch gar nicht gesagt daß das Vorkommen abbauwürdig ist, bisher war die Zer nicht ausreichend, die nötigen Vorarbeiten vorzunehmen Es ist deshalb recht bedauerlich, daß das jßublitun durch die von anderer Seite verbreiteten Nachrichten auf geregt worden ist. Dagegen haben die Interessenten bei Gewerkschaft August nur den Wunsch, daß sie in ihren ruhigen Arbeiten zur Ersorschung des Wertes des Bor ' kommens nicht gestört werden, namentlich auch deshalb ; weil es sich um eine große Anzahl von Berechtiguugei i handelt, welche alle in ein und derselben Haird liegen Es ist recht wohl möglich, daß in den Tälern der Ci,e ein recht hoher Zurunjtswert schlummert, aber es ist mm bestens ebensowohl möglich, daß das Vorkommen nicht reich genug ist, um einen Abba: lohnend zu gestalten. Es entspricht auch nicht den Tatsachen, daß, wie ir einzelnen Veröffentlichungen zu lesen war, für Felder ii dec Eifel bereits große Summen bezahlt suid. Es haubcl. sich in der Haupt,ache vielmehr um lang,listige Optrons; Verhältnisse. Die Bewertung der Felder hängt ganz uul gar davon ab, wie sich im Lause der nächsten Jahre bb. Versuche gestalten, welche ohne Ueberstürzuug in vorstä» tigster Weise in die Wege geleitet werden. Die gegen wärtigen Interessenten der Gewerkschaft August metbci keinen Platz geben für irgend welche spetulatwe Unter ; nehmungen, da es bis auf weiteres ausgeschlossen ist, baj irgend welche Beteiligungen an der Gewert.schast .Augllj angeboten und abgegeben werden. Nttivcriitäts-Nachrichte». hk. Frankfurt a. M., 24. Rov. Der Tozem für Dersicher. uilgswlssenscya't und Slanfük an der Akademie für Sozial- un Handels,vls>enfckiaucn, Sladnat Dr. sec. publ. Hcy. Bleiche wurde vom 1. Rovembrr 1910 ab wiederum am die Tauer voi fünf Jahren zum ÜJU i g 11 e b des B e r f, ch e r u n g s b e l r at beim Kaiserlichen Aufsichlsamt für Privaweriicherumz ernannt. Spielplan des Gießener Stadtthcaiers. Dneltton: Hermann öteiugoeuer. Montag den 2". November, abends 7 Uhr: Guslspkek de ! 6)roßh. Ho'oper in Tarmsiadt: „Das Nachtlager in Granado. Romanlijche Oper von Conradln Kreutzer. Ende 91/, Ihn Dienstag, 29. Nov., abends 8 Uhr: 8. Tienslags-Abonneiueia-- . Voruellung: „Der Graf von Gleichen.^ Ende 1074 Uhr. 'Dhh I \ ivoch, 3 i. Nov., abends 7 Uhr: 7. NUttwochs-Abonnements-Boi s ! Heilung: .Jugend'rennde." Ende 9 Uhr. Freuag, 2. Dez., abend j 8 Uhr: 7. Freuags-Abonnements-Vorstellung: .Taifun.' tz»c 11 Uhr. Sonntag, 4. Dez., nachmittags 3*/, Uhr, bei kleine Preüen, unter Antwirknng der Kapelle des hiesigen 3ufaiuciii ' Regiments: „Der fidele Bauer." Ende gegen 0 Uhr. Abend L 41/, Uhr, bet gewöhnlichen Preifen: .Taifun.' Ende 107, Uhr. | Voranzeige: Moniag den 19. Dezember: Gastspiel iHit I Sacchetto. Meteorologische Beobachtungen der Station Siehcit Wetter Nov. 1910 55 E s <3 ~Z -d SS tJO E - NZ c» w ev 1-53 SM-S'ö I ft 1 1 I I I 24. 2'4 751,1 । l.o 3,6 J 72 NNE 2 0 Sonncnschem 24.] b || <63.0. — 2,3 3,5; 89 NNE 2 5 25., V : «48,2 —4,6 3,0 I 93 , NNE | 2 3 I I I i I i II I Höchste Temperatur tim 23. bis 24. November - -f- 1,6 *3* Niedrigste , , 23. , 34. r o — 3,4 Ntederjchlag: =» 0/) mm. sind drei Eigenschaften der DVu P'aner Bechthol 4 heinrer. lm CuftlxfiUll. Pn f InnLnn uö rJdLm gi||j|6S BMiW Darmslädler fflel für Damen und Kinder 64J6 Ä r ä m f t. 6434 Giessener Fleischhalle Walltorftrafie 32 5984 Walltorstrane 32 Aüitlilhk BekmtliiliARtll Her AM Eicha. rind die Vorzüge der Eleganz »s» m Haltbarkeit m MiM#I Preiswürdigkeit Prämie mit Herren - Stiefel M. 1250 13. Schuhhaus Wlederverkäuser. lsst7/n Aubrinncn. M»>/u Separat - Anprobier - Salon für Damen. 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Dienstag den 29. November, nachmittags 4 Uhr im Matthäus- saal: FrmiemnisnonSoerein. Atttuvoch den 8). 9lovember, abends 8 Uhr: Vereinigung der fonfiuinevteii 'IHöbdien der MarkuSaemeinde. Donner^iag den 1. Dezember, abends 8 Uhr, im Matthäussaal. Bibelslunde. (Bilder aus dec Apostelgeschichte.) P'arrer D. Schlosser. Freitag den 2. Dezember, abends 8 Uhr: Vermmmlung teS Frauenvelems der Marlusgerneinde tm Gemenidenial. Weitere ^lbendmahlsfeiern werden gehalten am 2. ?ldvent ffir die Maittmnsgemenlde und am 3 'llbveiit für die AtorkuSgeinetnde, jedesmal im Abeichgottesdienlt. tvozu befondtrs auch die konnr- mierte Fugend em ieloben tvtrd. Anmeldung vorher bet dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In 6er Zohannerklrche. Vormittags 9', Uhr: Pfarrer B e ch l o l S h e i m e r. Beichte und heiliges Abendmahl für die LnkaS- und Johannes- I fl ä Qnhrd bewährt sich nun« fl "l dulju mehr Netter'S &JL ■ vaarwasser (München) 1b naatl.geprüft u. begutacht. Z. h. um 40'13 f. u.Mk.l.lObei J.II.Fnhr,$oi 11 teuft r. 25. Jhy^/i rar ZuctierKranHe und Nierenleidende DL J. Sihater’l physiol. Nährsalze ohne Diätzwang, iiztllch empfohl.,Preis M.3, -u.4.50 Zu hab. In Apotheken, wenn nicht erhältlich, bei Dr. J. Sr an : o-elegenheit jur heil. Beicht. „ um 7 Uhr: Tie eriie heil. 'Messe. , um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. , um 9 Uhr: Hochamt mit Predrgt. , um 11 Uhr: Heil. Diene mit Predigt. Nachmittags um ö'/, Uhr: Christenlehre: darauf Advents-Andacht. Frenag um 7'/, Uhr ifl Legensmefse. u Garantie für jedes Stück r: Umtausch gestattet L Salomon L Cie. Blumentische Blumensiänder in gröfner Anoioahl bei (6205 Pbitivv Henkel, Sounenstr. 14. • Brcnnliolzvcrknnf. SamStag den 20. bS. MtS., nachmittags 2 HOr, werben im Hofe der allen Eeiverbeschnle 25 abganglge Schulbänke, größtenteils ^»rennboU, meiiibieiend verkallfi. Bon einem hiesigen Ehepaar sind uns aus Anloh eines Fainiliengedenkiages 2000 Alk. mit der Bestimmung überwiesen worden, l ieranS Kartoffeln und Brcunmateralicu für Bedüriliae Lu beschaffen. Aieldnngen hierzn, unter gleichLeitiger Angabe, ob Kartoffeln oder Kohlen oder beides erbeten wird, sind bei der Bürgermetsterei, Znnmer Nr. 9, schriftlich oder mündlich bis zum 29. do. Alts, vor» FriilhMchcaeWn sowie Nch im Anschnitt empfiehlt (08911 H. Klotz Wwe., Telephon 486. Mänsburg 17. Ästiae-D.S1I- Hüubchen in vielen Preiblagen iu Selters weg 52 Stadt. WohnnngsnachwetS Gießen, -lstcrweg 9. 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Höchster Bar-Rabatt EMIL ROTH M GIESSEN Verlags- Buchhandlung. Vor kurzem ist erfchienen: Der Kursstand unserer Staatspapiei e (Heft 5 deS II. Bandes der Sammlung natioualäkouomischer Aufsätze und Vorträge). Bon Dr. jur. et phil. Magnus Biermer, ord. Prof, der SlaatSwisseuschaiten a. d. Universität (Sieben. Oktav «Format. Geheftet Mk. 1.00. Die ^Strahburger Bürger-Zeitung" schreibt darüber: „Proiessor Biermer pilt mli Recht als eine Autorität aus ■ dem Gebiete der prakiischen Rationalökouomie. Mil der obigen Sammlung bat er sich ganz hervorragende Verdienste um ; die Pvoularisienmg feiner Wissenschaft erworben. In meifier» Hafter Weise behandelt Verfasser die schivierlgsten national- öfunoniiidjen Probleme. Die vorliegende Broschüre -ersällt in 4 Teile. Der er ne Teil behandelt die Ursachen des nieb« I rinen und schwankenden Kurses der deutschen Siaatsvaviere Biernrer ist nidji der Alt sicht, dah die Schuldeninacherei in Staat ultd Band, so sehr sie in gewissen Beziehungen zu ver- urteilen ist, die Ursache an der.Kalamität wäre, auch die TilaunqSvolitik des Reiches ober die Bilanzierung des Etais kann nicht eilten grohen Qrtnflnh aus die Skursentivickeluug der deutschen FondS gehabt haben. Auch die Kreditsäbiakeil, die Stenerkratl und die Solidität der deutschen HauSialle, an welchen kein Verständiger deS In> und AuSlaitdeS zu zweiieln iunnt, können keineswegs die Ursache der Kursem- ivertung sein. Verfasser nudel vielmehr, dah es bei uns in bedenklichem Umfang an der festen Fnvestaltou der Renten fehlt. Sie siltd zu mobil, zu auShäuüg. Erotische Pavtere. Kontmunal-Obligatiouen und Piaudbriese absorbieren einen nioqen Teil deS überssüfügen mobtlen Kapitals. Eine Kurs- beienigung liehe sich nur erreichen, ivenn man die bisher fluktuierenden Werte in Üchere Kanäle ableuete und dort verankerte. Im zweiten und dritten Teile werden bie Ultiiel zur Hebung des Kurses krilisdi beleuchtet. Der Abnehmerkreis, der für staatliche Renten in Frage kommt, und seine 1 Aufnahmefähigkeit müssen vergröbert werden. Unsere Svar- lassen sollen, ebenso luie in anderen Vänbern, eine Quote der Anlage in Staatsvavieren anlegen. Auch die Berssche- rungsgesellschasteu müsseu zur Wertvavieraulage herange- zogen werden. Bon den vebensversicherungSgesellschaiteu. die Aktiven von 4,3 'Milliarden Mark onfiueifeiL sind nur etwa 117 Millionen, d. h. 2,7 Prozent, in Wertpapieren angelegt. Das letzte Kapitel beleuchtet die KouversierungSsrage und daS Verbälinis der Staatsfinanzverwaltuug zum Prival- baukier. Verfasser stellt fest, dah die Entfremdung deS Pub- UkumS von den StaatStverien hauptfächltch von der leinen grotzen Konversierung von 1807 datiert. Will man daS Publikum für den Fondsmarkt gewinnen, so mutz man daS Gespenst einer Konversierung fernhallen. Wir empfehlen auiS wärm sie die vorliegende Broschüre allen lernbegierigen Lesern deS „Kleinen Kapitalisten". die einen klaren Ueberblick in alle diese brennenden Fragen der Gegenwart gewinne» lvollen" (a*/n Zu beziehen durch alle Buchhandlungen