sien 2525 Ltt Carl Sehwaab. Schutzmarke nkrebse, Kaviar •«gewogen laltakartoffela Saison-KitikeX ns und Likören e-Konsenen Preislagen W< n 1 Cie. ** Mß« JTE in ß* da»0 Seife und Soda, anzugrei’CT> tu'SffS ysi*“ „d <** *?js» *886® at pt, mensalon, Kaplan^ 7 lbrik’ Baveneburg. । buchen. ' B«tkno|i,er' Ä>, «SÄ om,wbGÄ«. den ®«nn 6a -iu Gericht. B”/« dampfer mit Reservisten erwartet. Ein weiteres Bataillon I (5ine Vcrgünsttgung für die fiskalischen Werke wurde durch Annahme eines Zentrumsantrags zu § 2b Avs. d rote loigt geht heute nach Ueslub ab. beschlossen: „Kaliwerke, die sich im Eigentum und Betriebe eine- Die heutige Nummer umfatzt 10 Seiten. Konstantinopel, 28. April. Nach dem Minister- angenommen. Der Ausschuß zur Beratung der Re i chsv er s i ch er un gs - ordnung verhandelte heute nachmittag über die geschäftliche Behandlung des umfangreichen Werkes und über das trott der Regierung einzufordernde Material. Der Ausschuß beschloß, vor Pfingsten keine Sitzung mehr abzuhalten. Er roill erst am 27. Mai ihre Arbeiten aufnehmen und dann bis 11. Juni durcharbeiten. Tann soll der Ausschuß sich vertagen und im September die Arbeiten wieder aufnehmen. Beim ersten Paragraphen des Gesetzentwurfes soll zunächst eine Hauptaussprache stattfindcn. rat erging an den Oberkommandanten der Befehl, die Wa* nefen, welche in einer Stärke von 8000 Mann den Engpaß von Katschanik besetzt halten, anzugreifen. Der Aufstand ()at nunmehr alle Dörfer von Oberalbanien ergriffen. genommen. Morgen Weiterberatung. einem Gefecht gab. Die Arn aut en sind entschlossen, auch | 1907— Mitrovitza anzugreifen. Aus Smyrna wird ein Transport- s Deutsches Keid). Dem Reichstage ist ein Entwurf zugegangen, der für die Mitglieder der Reichstagsausschüsse, die im Sommer wegen der Strafprozestordnuug und der Reichsversicherungsordnung tagen werden, 1500 Mark Diäten für jedes Mitglied auswirst. In Abzug sind zu bringen für jeden von einem Mitgliede versäumten Sitzungstag 20 Mark sowie die dem Mitgliede etwa zustehenden Dutten eines Landtags. Der Zolltarifausschuß im Jahre 1902 hatte ebenfalls Sommerdiäten bezogen. Tas Zusatzabkommen zum deutsch-ägyptischen Handelsvertrag ist nunmehr dem Reichstage zugegangen. Es handelt sich, wie uns aus Berlin geschrieben wird, um eine Verlängerung des am 12. März 1912 ablaufenden Vertrages bis zum 31. Dezember 1917. Der ägyptischen Regierung sind zwei Wünsche erfüllt wurden, Aus Hessen. Aus dem Wahlkreis Friedberg-Büdingen. Der „Oberhess. Anz" in Friedberg teilt mit, Dr. Becker habe der nationallioeralen Fraktion mitgeteilt, daß ernicht kandidieren wird. IZv | | | Cll . L 11 , vit | im Bundesstaates befinden, oder an denen ein Bundesstaat mtt mm» bestens einem Drittel beteiligt ist, behalten bis zur Klärung der Lagerungs- und Betriebsverhältnisse eine vorläufige Beteiligungs- iifter und sobald diese Klärung erfolgt ist, eine endgiltige Be- teiligungsziffer. Die im vorhergehenden Absatz für die privaten vorgesehenen Beschränkungen sindcn auf sie keine Anwendung Für die anderen Werke gilt diese Vergünstigung nur, oweit sie schon vor dem 17. Dezember 1909 mit bem Schacht abteufen begonnen haben. Ter Justizausschuß erledigte heute die §§ 47 und 48 der Strafprozeßordnung. § 47 wurde nach einer ausgedehnten Aussprache nach der Regierungsvorlage angenommen. Danach darf ein Geistlicher nicht über solche Tatsachen vernommen werden, über die er nach Annahme des Gerichts oder nach eigener Versicherung nicht aussagen kann, ohne seine Pflicht als Seelsorger zu verletzen. § 48 wurde dahin erweitert, daß sich das Recht, bte Aussage als Zeuge zu verweigern, auch auf die Angestellten der Rechtsanwälte und Aerzte bezieht, betreffs solcher Tatsachen, die ihnen bei Erfüllung ihrer Aufgaben anoertraut worden sind. Dienstag: Weiterberatung. Der Ausschuß für die W e r t z u w a ch s st e u c r setzte bte gestern begonnene Aussprache bei § 2 über die Auflassung beim Grundbuchamt fort. Dieser Paragraph wird mit einem Antrag Cuno lVp.) in folgender Fassung angenommen: Die Entrichtung der Zuwachssteuer liegt demjenigen ob, dem das Eigentum ober die Berechtigung vor dem die Stempel pflicht begründenden Reichsvorgangzustand. Mehrere Steuer pflichtige haften als Gesamtschuldner. Die Auflassung darf von dem Grundbuchamt erst entgegengenommen werden, wenn eine Bescheinigung der Steuerbehörde vorgelegt ist, daß die Steuer nicht geschuldet ober für bic Steuer Sicherheit geleistet ist oder der Erwerber sich bereit erklärt hat, für den Fall, daß die Steuer vom Veräußerer nicht beigetrieben werden kann, die Haftung für die Steuer zu übernehmen. Die Steuerbehörde bestimmt den Betrag der Sicherheit^ nach freiem Ermessen. Der Erwerber ist berechtigt, die Sicherheit zu leisten und bis zur Höhe der Sicherheit den Veräußerungs- Preis zurückzubehalten. Dann wurde die Verhandlung über den § 20, der die Steuer st asfelung enthält, wieder ausgenommen. Es liegen hierzu zwei neue Steuerstaffelvorschläge vor, der eine von dem Berichterstatter Grasen Westarp ausgestellt, und dann vom Abg. Dr. Jäger (Zentr.) als Antrag ausgenommen, ent anderer von den Äbgg. Dr. R 0 esickc und Gras Westarp. Der Antrag Jäger steigert bic Steuer von 10 v. H. bei einer Werl - fteigerung bis zu 10 v. H. des Erroerbspreises auf 30 v. H., bet einer Wertsteigerung von mehr als 200 Prozent des Erwerbs vreises unb rechnet für jedes Jahr der Besitzdauer 2ft° v. H. des Erwerbspreises hinzu. Der Antrag Roesicke-Westarv steigert bte Steuer von 20 Prozent bei einer Wertsteigerung bis zu 10 Pro-, zent des Erwerbspreises bis auf 30 Prozent bet einer Wertsteige rung von über 400 Prozent. Der Steuersatz ermäßigt sich für jedes vollendete Jahr der Besitzdauer bis zum 30. Jahr um eines vom Hundert seines Be träges. Für jedes vollendete Jahr der Desitzdauer werden dem Erwerbspreise hinzugerechnet bei bebauten Grundstücken P/2 v. H. bis Erwerbspreises, welchem bie Baukosten her vom Eigentümer selbst errichteten Bauten hinzugerechnet werben, bei unbebauten Grundstücken 21/« v. £>• des Erwerbspreises mit der Maßgabe, daß der über 100 Mk. pro Ar hinausgehende Teil des Er- werbspreises bei dieser Hinzurechnung unberücksichtigt bleibt. Grundstücke, deren Erwerbspreis den Betrag von 100 Mk. pro Ar nicht übersteigt, gelten als unbebaut. Ein Unter antrag D r. Weber (Natl.) zum Antrag Roesicke-Westarp will sagen: bei bebauten und solchen unbebauten Grundstücken, deren Erwerbspreis den Betrag von 100 Mk. pro Ar nicht übersteigt, 2V2 v. H. des Erwerbspreises, mit der Maßgabe, daß der über 100 Mk. pro Ar hinausgehende Teil des Erwerbspreises unberücksichtigt bleibt. Bei allen übrigen Grundstücken 2 v. H. des Erwerbspreises. Die Abstimmung über den § 20, betreffend die Steuer- staffeln, wurde ausgesetzt. § 22, der den Landesfürsten, bie Landesfürstin, das Reich sowie die Bundesstaaten und Gemeinden (Gemeindeverbände), in deren Bereich der Gegenstand des steuerpflichtigen Rechtsvorganges sich befindet, von der Steuer befreit, wurde unverändert angenommen. Gestrichen wurde der zweite Absatz des § 23, der eine Haftung der Miterben oder der Mit- berechtigten bei Auseinandersetzung einer Gütergemeinschaft vorsehen will. § 29, der den Veräußerer und den Erwerber mit Frist von einem Monat für jeden steuerpflichtigen Rechtsvorgang anmeldepflichtig macht, wird angenommen, nachdem die Regierung sich bereit erklärte, den Paragraphen so umzuarbeiten, daß durch ihn nicht die Geschäfte getroffen werden, welche ohne Preisveränderung lediglich eine Weitergabe eines Grundstücksangebots bedeuten. Die anderen Paragraphen bis § 48 wurden unverändert nach der Vorlage angenommen. § 17 wurde nachträglich in folgender, vom Grafen von Westarp Cfonf.) beantragten Fassung beschlossen: „Im Falle der steuerpflichtigen Uebedaffung eines gemeinschaftlichen Gegenstandes an einen Mitberechtigten oder Gesellschafter bleibt für die Bemessung des Wertzuwachses der Anteil des Erwerbers außer Betracht. Beim Eintritt des nächsten Steuerfalles, ist der Wertzuwachs, der für den Anteil des Erwerbers seit dem letzten, vor der Auseinandersetzung gelegenen steuerpflichtigen Rechtsvorgang entstanden ist, und der für die Anteile der früheren Mitberechtigten oder Gesellschafter seit der Auseinandersetzung eingetretene Wettzuwachs besonders zu versteuern." Die weitere Beratung wurde auf morgen vormittag vertagt. Der Kaifcr in Metz. Ri etz, 28. April. Der Kaiser begab sich heute morgen im Automobil von Schloß Urville nach Metz, wo er im Generalkommando um 9 Uhr eintraf und den Vortrag des hier cingetroffenen Kriegsministers hörte. Der Kaiser fuhr dann wiederum im Automobil nach dem Exerzierplatz Freseaty und srieg bei dem Fort Württemberg zu Pferde. Um 10 Uhr begann die Besichtigung des Jnfanterie-Regr- mertts (6. lotyring.). Nr. 145. Während dar Besichtigung degrüßte der Kaiser auch die Kriegsschule Metz, die am Divisionswäldchen Aufstellung genommen hatte. Um 11 Uchr trafen die Kaiserin und die Prinzessin Viktoria Luise tm Automobil von Schloß Urville aus beim Fort „Württemberg" ein und bestiegen einen vierspännigen ä ta Taumont bespannten Wagen, weichen der Kammerherr v. Winterfeld zu Pferde eskortierte. Tie Kaiserin begrüßte eine Anzahl Mannschaften der Garnison Metz, welche beim Mülheimer Eisenbahnunglück verletzt worden waren und die schon wieder hergestellt find. Nach 'Schluß der Bataillonsbffichti- qunacn ritt auch der Kaiser an die in Mülheim verletzten Mannschaften heran und sprach gleichfalls mit jedem Ein- t^lnen von ihnen. Nunmehr formierten sich die inzwischen angerückten Truppen der Garnison Metz zum Vorbeimarsch. Der Kaiser führte sein 145. Infanterie-Regiment, dessen Uniform er auch angelegt hatte, der Kaiserin vor. Am Schlüsse des Vorbeimarsches setzte sich der Kaiser an die Spitze seines Regiments, das er zur Stadt zurückführte. Ter Kaiser traf um 6 Uhr 45 Min. wieder in Schloß Urville ein. Zur Abend täfel am Mittwoch waren geladen: Generalleutnant v. Lyncker, Major Groß und Professor Dr. Hergesell. DcrAusstanS der Albanier. Immer ernster lauten die Nachrichten aus dem albanischen Aufstandsgebiet: Saloniki, 28. April. Es wird amtlich bestätigt, daß Djakova von Rebellen besetzt, ein halbes Ba- taillon entwaffnet und dieBehörden verhaftet worden sind. Die Besatzung von Ipek hat geschworen, daß sie sich den Aufständischen anschließen wird. Die Aufständischen veranstalteten darauf in der Umgebung ein heftiges Freudenschießen, das den Anlaß zu dem Gerücht von Das Programm öer neuen italienischen Regierung. Rom, 28. April. In seiner Programmrede führte .Ministerpräsident Luzzatti in der Kam m e r aus, daß die neue Regierung pn einer Reihe von Planen und Maßnahmen des früheren Kabinetts fest Halle, so an der Schas- füng eines Verkehrsmini st eriums, dem außer beit Eisenbahnen auch das Seewesen unterstellt werden soll, ferner an den finanziellen Maßnahmen zugunsten der Gemeinden und Provinzen, sowie zur Verbesserung des Volks- schutunterrichtes. Die Mittel zur Besserstellung der ärmeren Gemeinden, Lehrer usw. sollen durch eine Aenderung der Tabak st euer gewonnen werden. Die Vorschläge über die Zuckcrgcsetzgebung sollen eine Milderung hauptsächlich zugunsten der Landwirtschaft erfahren. Die Dringlichkeit einer wirtschaftlichen Reform des Steuersystems bedinge bte stufenweise Revision der Finanzgesetze, damii \talicn durch die Straft seiner Initiative auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen, wie industriellen Produktion zu einem Freihafen f ü r das einheimische und auswärtige Kapital werde, das in Italien eine sichere Gastfreundschaft finden soll. Man werde versuchen, ohne staatliche Hilfe eine Jndustriebank und eine Exportbant zu schaffen, die zwischen den alten Kreditinstituten und der neuen Arbeiis und Genossenschaftsbank stehen würden. Den größeren und kleineren sozialen Einrichtungen, bie ben Sucher mit Gelb, Produktionsmitteln, mit Wohnungsmieteu, Lebensmitteln usw. bekämpfen, sollen jebe Ermutigung zuteil werden. . Die Regierung fei sich ihrer historischen Mission Italiens auf dem Gebiet der Gerechtigkeit, Freiheit und Kultur bewußt. Von Iber Verteidigung des Vaterlandes zu Lande wie zur See zu sprechen, fei nicht notwendig: sie sei jedermann heilig und werde von dem WechseL der Ministerien nicht beeinflußt. Ebenso werde die Regierung den Beweis der Stetigkeit geben, bie, unbeirrt burch den Wechsel ber Minister, den Kammern das Ansehen und die Geltung der auswärtigen Politik Italiens sichere. Die.Festtb- keit des Dreibunds, die soeben sowohl bei dem freudig begrüßten Besuch btf3 (deutschen Reichskanzlers, des roiufonimenen Gastes in Rom, wie durch den herzlichen Austausch der gemeinsamen Anschauungen zwischen den auswärtigen Ministern Italiens und Oesterreichs-Ungarns neu bekräftigt werde, die aufrichtige Freundschaft mit Frankreich, Groß-Britannien und Rußland und die ausgezeichneten Verehren gen zu allen anderen Staaten lassen Italien immer deutlicher als einen tätigen Faktor der Eintracht erscheinen, der unter allen Umständen bemüht ist, Lösungen vorzuschlagen oder zu unterstützen, welche geeignet sind, die Regierungen einander immer näher zu 'bringen und die Völker zu vervrüdern. , Der Ministerpräsident gab der Hoffnung Ausdruck, daß man im Jahre 1911 gelegentlich der Jubelfeier der nationalen Wiedergeburt Italiens in Rom eine Konferenz zu- l'ammentretcn sehen werde zur Vorbereitung von allgemeinen festen Leitsätzen über Arbeitsverträge, Auswanderung und Verlust, bezw. Erhaltung ber Staatsangehörigkeit. Viele Deputierte beglückwünschen ben Ministerpräsidenten. Ter Kaliausschuß führte heute die Verhandlung über die Arbeiterparagraphen zu Ende. Tie Sozialdemokraten erklärten ebenso wie die Fortschrittliche Volkspartei ihre einstweilige Zustimmung zu dem Anträge Brockhausen mit der Ergänzung im Anträge Müller-Fulda. Für die zweite Lesung behielten sie sich Aenderungen vor. Gleiche Vorbehalte für die zweite Lesung wurden auch von anderen Patteim einschließlich ber Antragsteller gemacht. Ter Antrag Brockhausen wurde vom Antragsteller dahin geändert, daß an Stelle des Lohndurchschnins des Jahres 1909 dessen Reduzierung ein Verlust von 10 Prozent ber Beteiligungsquote nach sich ziehen soll, der Lohndurchschnitt -1909 gesetzt wird. In dieser Fassung wurde der Antrag drei Jahre ausgedehnt werden. Zu § 12, der von der Versetzung in den Ruhestand handelt, wird angeregt, dem in den Ruhestand versetzten Beamten Rekurs an den Bundesrat zu gewähren. Die §§13—20 werden unverändert angenommen. Nach § 21 steht einem Kolonialbeamten, ber dem Kölonialdienst in Deutsch-Ostafrika, Kamerun, Togo ober Deutsckj-Neuguinea 12 Jahre, in Teutsch-Sübwest- asrika, Samo ober bem Jnselgebiete ber Karolinen, Palau, Mariannen unb Marshall-Inseln ober bem Kiautschou-Gebiet 15 Jahre angehörte, auch ohne den Nachweis ber Dienstunfähig- teit ober ber Erwerbsunfähigkeit ein Anspruch auf lebenslängliche Pension zu. Es wirb nur die in den Schutzgebieten tatsächlich zugebrachte Zeit berücksichtigt. Ein nationalliberaler Abgeordneter findet 12 und 15 Jahre ju wenig unb wünscht Dftafrifa in bie Kategorie mit längerer Dienstzeit einzurücken. Der Regierungsvertreter bemerkt, in Ostafrika ftien nur 16 Beamte länger im Dienst, in Kamerun 3, in Südweftafrika etwa 20 Beamte. Abg. von Siebert iRp.) erklärt, für ihn sei § 21 der Clou des Gesetzes. Die Jahreszahlen seien nicht zu kurz gegriffen. § 21 wird unverändert angenommen, ebenso die §§ 22 und 23. § 24 wird mit der Bestimmung angenommen, datz die Pensionierung binnen 10 Jahren erfolgt sein muß, um eine Tropenzulage zulässig zu machen. § 31, wonach der Reichskanzler bestimmen sollte, wie weit einem in den Ruhestand oder m ben einstweiligen Rubeftanb versetzten Beamten bie Kosten bes Umzuges nach bem Wohnort innerhalb des Reiches zu gewähren sei, wird gestrichen. Bei § 51 wird bie Fassung des Ge- richtsveriassungsgesetzes über die Versetzbarkeit der Richter an= Aus den Reichstagsausschüsien. :: Berlin, 28. April. Der Budgctausschuß setzte die gestern begonnene Beratung des Kolonialbeamtengesetzes bei § 9 fort, zu dem Abänderungsanträge vorlagen. Nach § 9 kann bas Gericht des Schutzgebietes, bei bem gegen einen Kolonialbeamten, ber jcincr. önuernben Aufenthalt im Reichsgebiet hat, ein Strafverfahren anhängig ist, die Sacl)c an das sachlich zuständige Gericht des Wohn- pezirts verweisen; entsprechend es im umgekehrten Fall ober wenn der Beschulbigte seinen bauernden Au 1 enthalt in einem anderen Schutzgebiet hat, als in dem das Verfahren anhängig ist. Auf Antrag des Zentrums wirb hinzugefügt, daß das Gericht, bevor es über bic Verweisung beschließt, bie Staatsanwaltschaft unb ben Beschulbigten zu hören hat, unb baß gegen den Beschluß ber orbentliche Beschwerdeweg gegeben ist. Das Zentrum beantragt weiter einen neuen § 9a: Eintragungen in bic Personalakten ber Kolonialbeamten, welche diesen nachteilig sein können, sind dem betreffenden Beamten zur Kenntnisnahme vorzulegen. Eine etwaige Gegenerklärung des Kolonialbeamten ist den Personalakten berzufügen. Der Berichterstatter Dr. Broescher (Kons.) und der Regierungs- oettreter empfehlen eine Entschließung in diesem Sinne, aber keinesfalls eine Aufnahme in das Gesetz. Staatssekreter Ternburg spricht scharf gegen den Antrag. Der Bundesrat würde einer solchen Bestimmung nicht iuftimmen; man gefährde also das Gesetz. . Von Zentrusmseite wird auf die Drohung mit dem -scheitern des Gesetzes fein sehr großes Gewicht gelegt. Beamte würden in Der Tat durch die geheimen Qualifikations-Atteste häufig geschädigt. . . , § 9a wird nach dem Zentrumsantrag angenommen in folgender Fassung: „Eintragungen von Tatsachen in die Personalakten usw." § 10 über bic Versetzung in ein anderes Amt wird unverändert angenommen. § 11 über die einstweilige Versetzung in den Ruhestand wurde angenommen mit ber Bestimmung, baß nur Gouverneure, erste Referenten unb Referenten in ben einstweiligen Ruhestand versetzt werden dürfe" Dri einft'-n^ig: Ruhestand darf nur auf Nr. 99 Erstes Blatt 160. Jahrgang Freitag 29. April 1910 Ä?9mus?.M: V/1IL11JL111, |V L wirtschaftliche Seitfragen wj ■ H ™ 9 Chefredakteur: A Goetz. Fernsprech - Anschlüsse: N U Verantwottlich für den für die Redaktion 112, < M politischen Teil: August Sä General-Anzeiger für Oherhesten WWI Annahme von Anzeigen v faal"' E Heß- für den für oie Tagesmmnner Rotafiottsörud und Verlag der Vrühl'schen Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Redaktion. Expedition und Druckerei: Zchulstratze 7. Auzeigen'teü: H. Beck, bis vormittags 9 Uhr. 5 _ die Aufhebung her Bestimmung im bestehenden Abkommen, ixrß Wirren des deutschen Eigen Handels, die nicht Bo-den- oder Jridnstrieerz-eugnifse Deutschlands sind, unter der Voraussetzung der Gegenseitigkeit in Lbegypten ebenso behandelt werden sollen, wre die deutschen Boden- und Industrie- erzeugnissc, und ferner die Gewährung der Meistbegünstigung für ägyptische Zigaretten in Deutschland, die bisher nicht bestand. Deutschland wurden folgende Wünsche Kuge standen: Gewährung der freien Zulassung unserer Handelsreisenden und ihrer Warenmuster, AnertennuuL der an den Warenmustern angebrachten deutschen JdenritätsSeichen, formelle Anerkennung der Befugnis, aus Aegypten eingeführten prämiierten Zucker den durch die Brüsseler Zuckerkonvention vorgesehenen Retvrsionsmaßregeln zu unterwerfen, Zollvergünstigungen für Einfuhrgegenstände des deutschen Instituts für ägyptische Altertumskunde in Kairo. Die „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt: Der preußischen Eisenbahnverwaltung liegt die Annahme und Entlassung der Arbeiter in den Dienststellen, bei denen Arbeiter beschäftigt werden, ob. Neuerdings verfügte der Minister der öffentlichen Arbeiten, daß zur Auflösung des Dienstverhältnisses durch Entlassung und Kündigung gegenüber solchen Arbeitern, die Mitglieder von Arbeiterausschüssen sind, und ihren Ersatzmännern nur die Eisenbahndirektionen selbst befugt fein sollen. Nach einer Zeitungsmeldung haben zwischen den Vertrauensmännern der Fortschrittlichen Volk spartet und der Nation al liberalen Partei Besprechungen stattgefunden, die auf ein gemeinsames Vorgehen bei den nächsten Reichstagswahlen hinzielen. Die Bezirlsorganisationen beider Parteien sollen ersucht werden, möglichst sich schon jetzt über die Kandidaturen zu einigen und sich zu diesem Zwecke mit den Zentralleitungen in Verbindung zu setzen. Nach einer „Vorwärts"-Meldung aus MaLdeburg beschloß am Donnerstag eine Mitglieder-Versammlung des Verbandes der Bäcker mit 136 gegen 12 Stimmen den Aus st and. Eine darauf abgehaltene öffentliche Versammlung erklärte einstimmig die sofortige Arbeitsniederlegung. Die Blätter melden aus Marienwerder in Westpreußen : Die streikenden organisierten Maurer und Zimmerleute überfielen etwa 100 Mann stark die nichtorganisierten Berufsgenossen. rsusSand. Im österreichischen Budg et ausschuß erklärte der Abgeordnete Wolf, ehe die Tschechen den Gedanken an die Verwirklichung des lschechischen Staatsrechtes nicht aufgeben, sei die Herstellung des Fr icd e n s zw i s che n D e n t) ch en u n d T s ch e d) e n auf gesetzlicher Basis unmöglich. Der Redner verlangte die sofortige Wiederbesetzung des Postens des deutschen L a nd s m a nn m in i st e r s ohne Rücksicht auf die eventuelle Ernennung eines tschechischen Lands- mannministers. ^geordneter Kramarez erklärte: Die Tschechen wichen keineswegs einer Erörterung der Nationalitätenfrage im Nationalitätenausschusse aus, wenn nur nicht die Nationalitätenfrage diesem Ausschüsse überwiesen würde; denn in dieser lieber Weisung müßte man einen Kriegsfall erblicken, weil sie nicht zulassen könnten, daß die Sprachenfrage, die Kreiseinteilung und die Nationalitätenbegrenzung ausschließlich für Böhmen im Reichsrate verhandelt würde. Die Nationaliiätenfrage fei ein Problem aller Nationalitäten Oesterreichs und könne nur auf der Grundlage vollster Gleichberechtigung gelöst werden. Das cnglische Obechaus hat das Finanz gesetz in allen drei Lesungen angenommen. Das Ober- und das Unterhaus vertagten sich bis zum 26. Mai. Der russische Gesandte in P e f i n g wurde beauftragt, dem Waiwupn zu erklären, daß die russische Negierung hinsichtlich der Abneigung der chinesischen Regierung, das Schiffahrtsreglement auf dem Sun- g a r i - F l u s s e mit den Rußland zustehenden Vertragsrechten in llcbereinftimmimg zu bringen, dieses Reglement nicht anertennen könne: „Wenn bis zum 1. Juli, der Ablauffrist, bis zu der der russische Gesandte das Reglement bedingt anerkannt hatte, übereinstimmende Anordnungen nicht ausgearbeitet sind, wird die russische Regierung in der Frage der Sungari-Dchiffahrt ihre Atüonsfreiheit zurück- erhalten und die Rückzahlung der von den russischen Reedern in der vorigen Schiffahrtsperiode gezahlten Gebühren fordern. Mit der Eröffnung der diesjährigen Schisfahrt werden die Gebühren bis zum 1. Juli bei der russisch-chinesischen Bank deponiert." Der frühere Präsident Roosevelt ist mit Familie am Donnerstag mittag in Brüssel eingetroffen. Roosevelt hielt in Gegenwart des Königs einen Vortrag über Bürg ertug en d, Bürgerpflicht und sozialen Ausgleich. Mus Stockholm wird gemeldet: Da das Befinden des Königs noch immer nicht zufriedenstellend ist, wird der König am Samstag abend von Nizza nach Münch e n abreisen, um sich in die Behandlung von Professor S ch Wenninger zu begeben. Auf einer Versammlung der Maschinisten und Heizer des Kohlenbergbaues von Südwales in Swansea, bei der 47 Bergwerke vertreten waren, wurde einstimmig beschlossen, am 1. Maizu kündigen. Als .Kündigungsgrund wird angegeben, daß die Vorschläge der Arbeiter, betreffend eine neue Lohnliste, keine Beachtung gefunden hätten. Nach Ablauf der Kündigungsfrist werden gegen 15 000 Mann feiern müssen. Heev und Flotte. Weitere Lenkballons für die Armee. Wie wir aus Berlin erfahren, ist die Heeresverwaltung nicht nur in Verhandlung mit der Zeppelin-Lustschiffahrt-Gesellschaft wegen Bau eines neuen Zeppetin-Lustschisses getreten, sondern hat auch mit der Par scval-Luftschrfsahrts-Gesell schäft Unterhandlungen eingelötet, die gleichfalls den Bau eines neuen Lenkballons vom Typ Parseval für militärische Zwecke herbeiführen sollen. Außerdem kommt nod; der Neubau eines Luftschiffes nach dem System „Clouth" in Frage, zu welchem Zwecke gleichfalls mit der betreffenden Firma verhandelt wird. In diesem Falle handelt es sich nicht um Lieferung eines Heinen Luftschiffes dieses Systems, wndcrn cs soU ein größerer Typ gewählt werden. Die Militärverwaltung beabsichtigt demnach, wenn die Verhandlungen zum Ziele führen, den Erwerb von drei Lustschiffen verschiedener Systeme Es ist selbstverständlich, daß ebenso wie beim cörntuellcn Bau eines neuen Zeppelin-Luftschisses besondere Bedingungen gestellt werden, von denen die Uebernahme der Lenkballons abhängig ge macht wird. Abgesehen von, einer Steigerung der Eigengeschwindigkeit erscheint es notwendig, daß Witterung-seinflüsss einen möglichst geringen Einfluß auf die Verwendungsfähigt'eik dec Militärluftschifie ausübcn. Wenn Professor Wellner kürzlich berechnete, daß die Verwendungssähigteit der Lenkballons an. clnxt 80 bis 100 Tage im Jahre beschränkt sein würde, so er scheint es nur natürlich, daß die Heeresverwaltung möglichst auf Bedingungen sieht, die die Verwendungsfähigkeit auf eine größere Zeitdauer im Jahr erhöhen. Sollten die wegen Baues neuer Lenkballons eingeleiteten Verhandlungen zum Ziele führen, so. würde in absehbarer Zeit damit zu rechnen sein, daß die Armee über zwei Schiffe des Zeppettutyps, viLr!des Paneoal- typs, eins des Tlouthsystems, sowie über vier 3)ahtaruiüfax.ne verfügt. Bekanntlich ist M. 4 bereits im Bau und wird vo-raus- ichllich im Herbst fertiggestellt werden. An den General Derby du B e r n o i § , der am Mittwoch m Stockholm bei seinem Sohne, der Legationsrat ist, sein 60jahriges Militärjubiläum feierte, sandte der K a i s e r ein Telegramm, in dem es heißt: Mit berechtigtem Stolze können Sie aut ein schönes verdienstvolles Soldalenleben zurückbstcken. Zu dein hervorragendsten Posten berufen, haben Sie im Kriege und im Frieden Ihre große militärische Begabung und unermüdliche Arbeitsfähigkeit gleich pflicht- tretl iind erfolgreich zunr^ Nutzen der Armee angewendet. Tie Ueverliesermiq von wertvollen Erfahrungen durch Ihre Schriften an kommende Generationen werden reiche Früchte tragen. Ihrer vortrefflichen Dienste eingedenk, freue ich inich, Jhiien herzliche Glückwünsche im Fcierjahre darzubringen. Aus Stadt und Land. Gießen, 29. April 1910. "Pfarrdien st Nachrichten. Ernannt wurde Pfarrvikar Döll zu Babenhausen zum Pfarrvikar m Beedenkirchen ; Pfarrverwaltec Steiner 311 Rothenberg zum Pfarrassistenten in Worms-Neuhausen. 3UC Wiederbesetzung wird ausgeschrieben die euang. Pfarrstetle zu Nieder- Wcisel. — Der Hessische Landesverein für Innere Dliffion hat den Pfarramtskandidalen Pfarrer Gg. Glock z»ni Vereinsgeistlichen mit dem Wohnsitz in Nieder-Narnstadt (Epileptischen-Anstalt) berufen. Der Genannte wird als zweiter Geistlicher in der Epileptischen-Anftalt wirken und — ivie die seitherigen Vereinsgeiftlichen — auf Einladung der betreffenden Geistlichen Predigten und Vorträge über die Innere Mission in den evang. Kirchen des Landes halten. Das Oberkonststorium hat ihm hierzu die Erlaubnis erteilt und genehmigt im Voraus, daß die bei solchem Anlaß erhobenen Kollekten der Inneren Mission ziigute kommen. ••Lehrerpersonalien. Uebertragcn wurde dem Lehrer Franz Beller zu Hüttenthal unb dem Schulamts- aspiranten Jos. Kumpa aus Wöllstein je eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Viernheim, dem Lehrer Friedr. Rockel zu Lanzenhain eine Lehrerstelle an der Gemeinde- chiile 311 Münzenberg, dem Schulamlsaspiranten Karl Decher au§ Lehrbach die Lehrerstelle an der Gemeinde- chule zu Elbenrod. — Erledigt ist eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerslellc an der Gemeindeschule zu Blern h e int. ** Staatsexamen für Schutamtsaspiranten. Die og. zweite oder Definitorialprüfung für Schulverwalter und Schulverwalterinnen, die Mitte April in Darmstadt begonnen hat, wird in diesem Jahre bis zu Pfingsten dauern. Die Zahl der Teilnehmer ist so groß, daß die Staatsprü- üng in 6 Abteilungen stattsinden muß. Früher waren cs in der Frühjahrsdesinitorialprüsung immer nur vier Gruppen. " Neuer K a Ni m er j unter. Der Groß Herzog hat den Hofjunker und preußischen Regiernngsassessor Ludwig Freiherrn v. Nordeck zur Rabenau 511111 Kammerjunker ernannt. "•linier Regiment ist gestern nachmittag vom Truppenübungsplatz Darmstadt, wo es Bataillons- exerzieren hatte, hierher zurückgekehrt. Die Rückreise erfolgte junr größeren Teil mit der Bahn und zum kleineren zu Fuß. *"DcrstaatlichcHagelversichcrungsfonds vereinnahmte im Jahre 1908: 122 626,38 Mk., darunter 34 960,20 Mk. Pcämienvorschüffe und 87 665,29 Mk. Zu- schüsfe aus anderen Kaffen. Dieser Einnahme standen Ausgaben in gleicher Höhe gegenüber: 116 534 Mk. Nachschüsse auf die Nettovorprämie und 6092,38 Mk. Zinsen. Die üapitalschuld beS FoubS stieg von 130 228,68 Mk. auf 217 893,97 Mk. ••Die Genosscnschaftskasse für R 0 m m u n a 1 •= forftmärte hatte im Rechnungsjahr 1908 nach bem jetzt oorlicgcnben Abschliiß eine Einnahme von 68792.71 Mk., barunter 33814.73 Mk. Umlage auf bic Malbbesitzer unb 14575.88 9)lf. Ziischüsse bes Staates. Die Ausgaben stellen sich auf 60573.99 Mk., barunter 38362.97 Mk. für Pensionen unb 12272.93 Mk. für Witwen- unb Walsengelber. DaS Kapitalvermögen konnte um 6000 Mk. vermehrt werben unb beträgt jetzt 61 000 Mark. "• Hanbel mit Zeppelin-Anbenken. In einer hiesigen Wirtschaft wirb von Gasten ein förmlicher Hanbel mit Zeppelin-Anbenken getrieben. Fetzen ber äußeren Hülle werben nach Größe für 20—25 Pfg., solche aus gummierter Scibc von 50—1 Mk., Almniniumstücke bis 75 Pfg. verkauft. Sogar eine Signalglocke mürbe gestern angeboten. Man muß sich eigentlich rounbern, baß es Leute gibt, bie für gestohleiles Gut auch noch Gelb auSgebcn. ** Die Rabatt-Sparvereinigung, die dem hiesigen De» laillistenverem angeschlossen ist, hielt vorgestern ihre Ordentliche Generalversammlung ab. Aus dein von dein Vorsitzenden Herrn E. Rohr erstatteten Geschäftsbericht sei hervorgehoben: Die Vereinigung besteht jetzt ein Jahr; sie hat die Sympathie der mesigen Bevölkerung unb auch die umliegenden Ortschaften bringen ihr reges Interesse entgegen, was besonders daraus her^orgeht, daß auch aus diesen Teilen vorwiegend die Geschäfte ausgesucht werden, die der Rabatl-Sparverernigung angeschlosien sind. Die 3ahl der Mitglieder, die zu Aufang nur 38 betrug, hat sich um das doppelte erhöht. Im Lause des Jahres sind 2 375U00 Marken ausgegeben worden, was einem Barbelrag an gewährtem Rabatt von 23 750.— Mk. entspricht. Erwägt man, das die Zahl der Mitlieder der Vereinigung, jedenfalls zu Anfang des ersten Geschäits- >ahres noch nicht besonders hoch war, so durfte die Zahl der ans- gegebenen Marken bezw. die Höhe des danach gewährten Rabatts das beste Zeugnis da'ür abgeben, welch hohes Interesse mail nn kaufenden Publikum der Einrichtung entqegenbrmgt. Daß die Einrichtung auch auf den Gesamtumsatz und Barverkauf tu den 'Stressenden Geschäften sehr günstig wirkt, ivurde aus der Mitte 'er Versammlung wiederholt bestätigt. Tie Geschäfte der Ver- inigung wurden in 14 Sitzungen erledigt. Die Vereinigung gehört dem Verband der Rabatt-Spar-Vereine Deutschlands an. von diesem wird monatlich em Organ herausgegeben, das den -Mitgliedern unentgeltlich zugestellt ivird und in seinem Jnhali lehrreiche, für das Geschästsleben sehr nützliche Vorträge und Winke enthält. Die eingelösten Rabattbücher wurden unter .'luisicht vernichtet. Die Leitung der Rabatt-Sparvereinigung unterliegt einem Ausschüsse, der aus acht Mitgliedern besteht und dem außerdem der jeweilige 1. Vorsitzende des Detaillisten-Dereins angehört. Die derzeitig bem Ausschuß angehörigen Mitglieder sind: Herr E. Röhr, W. Mades, R. Buchacker, H F. Nassauer, F. Brück, I. Maternus, W. Kröll, R. Jmbenser und M- Levi. Sie wurden einstimmig wiedergewählt. Mit Rücksicht auf die gute Entwicklung der Vereinigung ist die Erhöhung des Eintrittsgeldes in Aussicht genommen; ein eiidgültiger Beschluß hierüber soll in einer spateren Generalversammlung erfolgen. Auch die Grüliduug von Ortsgruppen für einzelne Branchen zum Zwecke der Regelung aller geschäftlichen Fragen, besonders Festsetzung nort Mindestpreisen ec. ist in Aussicht genommen. Mit dem Wunsche, daß die Rabatt-Spar-Vereinigung sich immer mehr entwickele, zum Nutzen des kaufenden Publikums und Hebung des reellen Geschäftsverkehrs, schloß der Vorsitzende die Dersannnlung. •• DerFondsfürReibilsenbei Überschwemm- ungen hatte im Rechnungsjahr 1907 3969,91 Mk. Einnahmen (im wesentlichen Kapitalzinsen) und 3965,71 Mk. Ausgaben (u. a. 3532,15 Mk. neu ansgeliehene Kapitalien und 403,56 Mk. Beihilfen). Der Fonds betrug Ende März 1908 170 000 Mk. △ Alten-Buseck, 28. April. Der hiesige Spar- unb Vo rschußverei n hielt seine Gcneralversanimlnng bei Gastwirt 21. Krämer. Direktor Schwalb unb Rechner Krämer erstatteten den Jahres- unb Rechnungsbericht. Darnach zählt ber Verein 125 Mitglieder. Die Em la gen betragen 267 750 Alk. und der Reingewinn beläuft sich auf 1590 Mark. th Leihgestern, 28. April. Ein Kurpfuscher- stückchen, das andern Landwirten in gleicher Lage zur Warnung dienen mag, hat sich hier ereignet. Bei einem unserer Mitbürger zeigte eine Kuh im Stalle Schlingbewegungen, so daß man annehmen konnte, bem Tier sei ein größeres Stück verschluckter Riinkelrübe im Schlunb stecken geblieben. Der Besitzer bes Tieres war nicht baheim. Ob- gleich bas Tier keinerlei Anzeichen zeigte, baß irgenb welche Gefahr bestehe, nahm ein Viehhänbler, ohne dazu anfge- orbert zu sein, bie Schlunbsonbe unb führte sie ein. Man bemerkte bei beren Entfernung etwas Blut, bas so dehanbelte Tier erkrankte unb am nächsten Tage inurbe ber Tierarzt gerufen. Aeußcrlich konnte ber Arzt nichts feststellen. Die Rui) fraß nicht mehr unb bic Kasse, bei ber baS Tier oer- ichert war, orbnete gestern ans Veranlassung des behanbeln- ben Tierarztes Notschlachtung an. Direktor Mobbe stellte fest, baß ber unberufene Helfer mit ber Schlunbsonbe burch bic Luftröhre ber Kuh gefahren war und auch noch bie Lunge bes Tieres burchstoßen hatte. Es war infolgebcssen Lungenentzünbung eingetreten nnb bas Fleisch bes Tieres soll für ungenießbar erklärt fein. ES hanbelt sich um einen Schaben von 350—400 Mk., den bic Versicherung zu tragen hat, bie sich zweifellos an ben Kurpfuscher halten wirb. In der Speiseröhre bes Tieres unb in hoffen Magen befanb sich fein Futterrcst ber geeignet gewesen wäre bem Tiere Un- bequemlichkeitcn zu bereiten. = 2 a u t e r b a d), 28. April. Tic 67 Gemeinben unseres Kreises bringen im laufenden Gcsckiästsjahr 411 471 Mk. Gemeindesteuern auf oder durchschnittlich 141 252 Proz. Zuschlag der doppelten Grundzahlen und des ganzen Einkonuucnsteucrbctrags. Den höchsten Ausschlag hat Stcinfurt, das 5000 Mk. erhebt, mit 224,245 Proz., es folgen Hutzdors mit 216,904 Proz. (5800 Mk.), Rixield 205,267 Proz. (6500 Alk.), Vaitshain 202,607 Proz. (3000 Mk.), Willois 202,438 Proz. (4500 Mk.), Mctzlos 199,762 Proz. (3700 Mk), Wunichen-Aioos 197,h61 Proz. (1200 Mk.), Hemmen 191,313 Proz. (3440 Mk.), Aletzlos-Gehaag 189,585 Proz. (3000 9Jif.), lletzhausen 184,640 Proz. (3700 Mk.), Berushausen 184,634 Proz. (49uo Mk.), Rudlos 181,619 Proz. (3200 Mk.), Weib-Moos 183,453 Proz. (2000 Mk.), Heisters 180,409 Proz. (2700 Mk.>, Zahmen 179,469 Proz. (3000 Mk.), Eraiincld 176,685 Proz. (10 000 Alk.), Schadges 174,861 Proz. (1700 Mk.), Gunzcnau 171,172 Proz. (4300 Alk.). Qtieck 163,01 Proz. (7550 Alk.), Langenhain 161,634 Proz. (5000 Mk.), Landlo's 161,091 Proz. (3000 Mk.), Rimbach 159,532 Proz. (4800 Alk.), Niedcr-Stoll 158,489 Proz. (2400 Mk.), Bannerod 157,09 Proz. (2600 Mk.), Unter-Schwarz 156,348 Proz. (2500 Mk.), Wallendorf 153,2 Proz. (IOgOO Mk.), Pfordt 153,103 Proz. (5200 Mark), Hörqenau 151,194 Proz. (3000 Aik.), Radmühl 150,741 Pro;. (2300 Mk.)', Ober-Wegfurth 150,512 Proz. (1000 Mk.), Maar 149,277 Proz. (1600 Mk.), ReichloS 142,-67 Proz. (3000 Mk.), Heblos 141,86 Proz. (3700 Mk.), L'aubenljaufen 141,106 Proz. (9000 Mk.), Altenschlirf 139,931 Proz. 16600 Alk.), Allmenrod 136,067 Proz. (3500 Mk.), Schlcchtenivegcu 136,217 Proz. (4000 Mk.), Fraii-Noinbach 133,976 Proz. (3000 Mk.), Ucllcrshauseu 132,293 Proz. (2900 Alk.), Rimlos 131,659 Proz. (1300 Mk.), Eichenrod 128,759 Proz. (2800 Mk.), Nieder°Moos 128,295 Proz. (3300 Mk.), vopnnannsfeld 126,426 Proz. (4000 Alk.), Unter-Wegfurth 125,294 Proz (1650 Alk.), Ilbeshausen 125,018 Proz. (8500 Alk.), Greven- Ham 122,169 Proz. (10 40 ) Mk.), Schlitz 120,155 Proz. (52 000 Tlt.), Eichelhain 118,835 Proz. (2000 Alt.), Ober-Moos 116,245 Proz. (3200 Alk.), Reuters 115,022 Proz. (2500 Alk.), Wernges 114,47 Proz. (2200 Alk.), Dirlammen 112,503 Proz. (3700 All.), Harters- hausen 109,517 Proz. (3000 Alk), Stockhausen 105,413 Proz. (11 500 Mk.), Nösberts 104,906 Proz. (1300 Mk.), Lauterbach 104,178 Proz. (80 000 Alk.), Bermuthshain 102,959 Proz. (4300 Mark), Sickendorf 97,504 Proz. (500 Alt.), Salz 95,977 Proz. (2500 Mk.), Fleschenbach 88,904 Proz. (1600 Alt.), Frischborn 88,681 Proz. (5850 Mk.), Holzmühl 84,74 Proz. >1350 Mk.), Blitzen- rod 83,748 Proz. (5100 Mk.), Herbstein 78,8 Proz. (14 000 Mk.), Engelrod 78,793 Proz. (260u Alk ), Angersbach 47,541 Proz. (5631 Mark) und Freiensteinau 26,365 Proz. (2000 Mk.). L Bad -Nauheim, 28. April. Hier hat sich eine Ak t ienge s e l l s ch a s l hiesiger und auswärtiger Interessenten gebildet, die vom 1. Mai an regelmäßige A n t 0 m 0 b i l s a h r l e n von, Bahnhof aus nach dem Hochwald veranstalten luilL Vorerst werden 3 lositzigc Wagen eingestellt, die anschließend an die Hauptzüge vom Bahnhof durch die Ludwig-, Park-, Johannisstraße nach der Wald- reslauration uni) wieder zurück nach der Stadt führen. x Bad-Nauheim, 28. Apvil. Das Mittcl- deutsche V e r b a n d s s ch i e ß e n, daS lsier seit Sonntag äbgehalten wird, findet mit der Preisv erteilung ant nächsten Sonntag sein Ende. Es sind von verschiedener Seite, u. a. von der Schützengilde und von der Stadt, wertvolle Ehrenpreise gestiftet worden. Am Schlußtage gibt es an den Sch eiben ständen und im „Schützen Hof" fonzertlüüc Veranstaltungen. W. Bad Nauheim, 28. April. Der Kardinal-Erzbischof von San Franzisko Riodan ist soeben zur Kur im Parfhotel abgestiegen. § A u s d c m O h m t a l, 28. April. Gestern ist der Kuckuck zurückgekchrt. Seine Ankunft läßt auf den Eintritt wärmeren Wetters hoffen. Allerdings war bic verflossene Nacht so tast, daß das Thermometer ein Grad unter Null zeigte. Aua> die H a u s s ch w a l b c n haben sich eingestellt, während die Rauchschwalben schon vor 14 Tagen zurückgekehrt sind. Beide Schw^rlbcn- arten sind aber gegen das vorige Jal)r in ouffallender Minder^ zahl. Wie groß drese ist, beweist die Feststellung, daß von 12 Rauchschwalbennestern des vorigen Jahres in Viehställen nur 5 wieder besetzt wurden. RB. Darmstabt , 28. April. In ber heutigen Sitzung der S ta btv er ordneten teilte Oberbürgermeister Dr. Glässing mit, baß bic jüngst verstorbene Privatin Mathilde Stegmayr ber Stabt ein Kapital von 16000 Mk. vermacht habe, besten Zinsen alljährlich der Direktor bes Habt. Krankenhauses zur Unterstützung bebürftigter Erkrankten bei deren Entlastung, ober zur Unterstützung von Hinterbliebenen der im Krankenhause Verstorbenen Dcriucubcii soll. — ~,c Versammlung nahm folgcnbeu Eintrag bes Finanzausschusses zuber Besteuerung bc5 lanbwirtschaftlich benutzten Grunbvermögcns an: „Großh. Bürgermeisterei lind Stabtverorbncten-Vcrsainmlung wollen tunlichst im Einver- stänbnis unb in Gemeinschaft mit ben Vertretungen der übrigen Stäbte bes Großherzogtums bei Regierung unb 2anu* stänben bahin vorstellig werben, baß dem von sechs Mtt- Apfelwein W »ÖB, "en. b? «Mcj '!'"i««j '""»Ä beillbttl, ä8».’i aut « **» rali"’«nb'Ä lori 1908 lÄ’,SH. D-- °"°X WaföPri« e h'valb l2mllln9 bei unb g?P(L ^echntr «* ik-SV". ■£ btni ,' "" 6»««b fci® Mr Mr ,Ut'7 10 behandelte .«e der Tierarn 'uchts sestslellen. Tu e‘ öet das Tier öer. » des behandeln, ®>«ftoc Modde stellt- cr ^^undsonde durch Qc llnb auch noch bii jr«g insolgedksjen ,7 6le>lch des Tiere- ' handelt sich um einen ' .^rlrchcrnng zu tragen »lchcr halten wird. In essen Magen befand sich 1 wäre dem Tiere Un< 'Gemeinden unseres Kreile- 1471 M. Gemeindesieuern • ^»jchlag der boppellra inmenileucrbelrags. 2, Zahmen 179,46: roz. (10 i-OO Alk.), Lchabü-- .71,172 Proz. (4300 Ml. nn 161,634 Proz. (5000 M'_ Mnbach 159,532 Pnz oz. (2409 Alk.), Bannen. ,/150,348 Proz. (2500 B forbt 103,103 Proz. (52 rj, 3labmü()l 1&",i41 Pu Proz. (1000 Mk.), Aloe. i‘>,"67 Proz. W> Kl, iideiÜMstn 141,106 tyoy; - MO Mk.), yilmiiito: en 136,217 Proz. (M>^' Ult.), Ucllershanjen 132,2» •n:, (1300 Mk.), Gidicnre: s 128,295 Proz. (3300 '3IL) (.), Unler-Wegim-lh 125,294 Proz. (8500 All.), ®«bt- n 120,155 Proz. (52 Dber°Moos 116,245 tro. '500 Alk.), Acrnges IW ’ Proz. (3700 Mk.), Hartes Ltocthaulcn 105,413 ,, <1300 Alk.), Lautes U»»Ä 0 Alk.), cah 0o,9// 1- /i600 All.), sirächds. . 788 Proz. (14000 .x igcSacti 47,541 ' ff Ä eine AkUe- SKL Hnl. AM n. 7 t i>u"«c und van der 'äfft* I , an üt|*”U -s GM GH 5*ä 0 t hclich btü, . bednrM .^17 {ißljimg D^n iCfl. en üCrl5 Fina'ijO^^ ,töBl tiiiil^1 r yrL; nolle" rfrftui<^. I 11 ^i'iu"8 1. daß l fc. Frankfurt a.M., 29.April. Heu KD Parkett- Xfadcr- und Mädchen-Stiefel in tau und schwarz enorm billig Fabrikanten: vereinigteFarbe». mtd ■ sackfabriken G. m. b.> vormals g MnLMMn, 3h* X.; Schuhhaus Adolf Basr, Giosson Telephon 602 Marktplatz 7 Gartenkies Blau- Gold- kyviu- z=c\* —. Kies Snben Mottenschutz anderen Präparate [1687 billigst Gebr. Kahl, Telephon 87. 1 1 1 Bohnermasse für Parkett, Linoleum, Gestrichene Böden. kommen nicht in ihre Kleider U. Pelz waren, wenn Sie den sicher vo>n 2.—15. Jahr ( ) Marburg, 28. April. Leute zählte man hier bereits 2 011 Studenten, darunter die bis letzt nach nicht erreichte Zahl von 54 Damen. i/t Flasche 60 Psg. ohne Glas. Gebrüder Adami, Mäusburg 11. (1K4 sowie die ------ ----- . aus der Central - Drogerie, Schulftraße, rechtzeitig anw enden. läuferm Rakowski durch den Frsteur I u en cm anin.. Um 11 Uhr abends sanden sich in dem Laden, m dem das Madchm ermordet wurde, der Vorsttzende des Schwurgerichts, der Staatsanwalt, die Geschworenen, der Verteidiger, der Gerichtsarzt und verschiedene Kriminalkommissare ein. Ter Angeklagte mutzte den Hergang der Bluttat schildern. Um die gleiche Beleuchtung, Die in der Nacht des Mordes geherrscht hatte, herzustellen, wurden zeitweise die Gasflammen ausgedreht. Das Geriäst besichtigte auch die Wohnräume des Hauses, um scstzustellen, wie wert der Todesschrei des Mädchens gehört werden konnte. in Damen- u. Herren-Stiefeln in braun und schwarz finden Sie bei mir. Wetteraussichteu in Hessen am Samstag dem 30. Aprll 1910: Langsam aufheiternd, nachts kalt, am -tage warmer als heute, irischer Nord. Lustschiffahtt. Brüssel, 28 April. Ms der Lenkballon „Belgien" nach einer Fahrt über Brussel in die Halle zurückgebracht werden sollte, licnen die Bedienungsmann'chastcn die *ue zu früh los. Der Ballon stieg mir vier Personen wieder m die Hohe und landete nach kurzer Zeit glücklich in einem Nachbarorte. wöchenti. Ueberjichr derTooesMe L 0. Stabt Gietzen. 1 17. Woche? Vom 17. bis 23. April 1910. Einwohnerzahl: angenommen zu 31 800 (üttl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitszitzer: 24,51 /00, nach Abzug von 5 Orisiremden: 16,34 J/oo. Binder Amllicher Wetterbericht. Deff entliehe Wetterdienst stell eG letzen. Allgemeine Wetterlage seit gestern sruh: ^as nordweMlche Tiesdruckqebiet ist unter Verstärkung und Ausdehnung »lach Lruden ostwärts gezogen nnd hat nach einem heiteren und warmen Tage wieder Trübung und genügen Regen gebracht, ^.abcl sind lebhafte Westwinde eingetreten, Die Abkühlung bringen, -tic Zyklone zieht «ach Nordoslen, das westliche Hochdruckgebiet ruckt nach unserem Ls starben an: Zusammen: Erwachsene: nn 1. ^ebensiahr: Handel. Berlin, 28. April. Ter Vorstand des Kalisyndikats berichtete in seiner heutigen Au'sichlsratssitzung über den Absa h° rückaana im April dieses Jahres, der — rote schon früher mit: Reform-Haus 2452) Neuenweg. qoooooooood Quarz- in allen Körnungen liesern promot und GriginaUVrahtmelonngen. Wcilburg, 29. April. Tie A u f r ä u m u ng s ar b eiten an der Umallstelle des Z. 2 sind beenbSt. ^re eiw- itlnen Bestandteile des Lmt|chi,ss und in 6 Chenbahnwagm uad Köln abgegangen. Tie Bewachungsmanmchasten sind ge|l:ni. ob,nb und heute früh tiach Dietz zuruckgekehrch Berlin 28. April. Nach einem der „Deutschen Tageszeitung" aus Windhuk ^gegangenen Drahtbericht hat der Landes rat mit 24 Stimmen bei zwei Stimmenthaltungen gegen 1 Stimme s chlossen: 1. Das Kolonialamt möge telegraphisch den neuen Vertrag vor dem .Abschlüsse mit der Kolonialgesellschaft mit- teilen- 2 der Reichstag möge dies beim Reichskanzler und beim Kolonialamte besurworten; 3. das Gouvernement möge die Bitte des ^aichrates um/ vorherige Vorlage des Vertrages unterstützen. Der ^andevrat bittet gleichzeitig nm Uebcrsendung oes Gutachtens des Reichst lu'tizamtes, und das Kolonialamt amzmordern, bie verdaulichen > telegraphischen Verhandlungen mit Der 'stauchgrup.pe bekannt zu. !^Paris, 29. April. Infolge des Beschlusses der kretischen Deputierten, dem König von Griechenland den Hul-, digungseid zu Icifteu, teilte Die t urkis ch e R c g ie rung, Den Schützmächten mit, daß sie sich diesen Gingrisf in ihre Hohetts-^ rechte nicht gefallen lassen werde. .Sic «chutzmächte beschlossen daraufhin daß sie in Kreta Vorstellungen erheben und zur Unterstützung dieser Vorstellungen Kriegs,chisfe dorthin entsenden I wollen. _ > von Kennern als feinste Qualität anerkannt. Spezial-Ausschank Restaurant z. Aquarium H. Heyne, Apfelweinkeiterei Walltorstraße 5. 2381 Lieferung in Flaschen und Gebinden frei ins Haus. Unter dem Ausdruck „K o m m u n a l w a l d u n g c n" iverden die „Märker Waldung en" verstanden. Dieses Gesetz besteht noch,'vergl. Gesetzsammlung Reh Band« I S. L Allgemein hält man das Statut vom 2. April 1839 sur_resorrn- bedürstig. Da es darin an Bestimmungen fehlt, die Statuten enthalten müssen und es wäre wohl am einfachsten. Den Aus schütz auj Die gesetzlich Bestimmungen Der LanDeslulturgenosscnschasten als öffentliche Gcnosscnschait ausmerksam zu macheti, ^t diese Bestimmungen unserer seitherigen Verwaltung saft J^jeji. " ;'m "sjlnril dieses Jahres, Der — wie schon früher mit-1 Demgegenüber entgegnete Leidtch, daß er aetcü? — ^etwa 3 Millionen Mark beträgt; davon entfallen auf daß id, mit PMa-hendes B.G.B tarne b?Jnft « lXneÄr WOW Dztr. reines «L' im Werte von etwa Betracht zu ziehen sei. (Sinh btc von mir ang^WCnen Gesetz N2iark. Ter bedeutende Absatzrückgang nach Amerika nicht Londesgcsetze ? Bin ich Nicht von ichcr gegenDie^.n sor-ierlen außersnudikatlichen Verladungen der Kaliwerke wc,.dm.g M Auch m d-n Grund des 83 G. G. z. B. G. B. oeschtietzen^. >vao sie wour, i ^^naten wird das Syndikat einen bedeutenden Rückgang niemand, selbst das Kreisamt o^rda^Aimifterium oder De nQcI) Amerika aus denselben Gründen zu verzeichnens orDeutlichcn Gerichte hatten ein GingrtissE. ^r bat tun 1 >e Aussichtsrat bestätigt das provisorische Abkommen Ablehnung meines Antrages und Vor- nüt der Gewerkschaft Neuhof-Fulda, welche dadurch in. die „Aufhebung des Llalut'.s von 1839 , tonne a h ot-ö i beticniacn Werke einqetrcten ist, die den bekannten Vertrag sitzenden nebst c-tellvertreteis und 'UN vom 30. Juni 1909 mit dein Syndikat geschlossen haben. Das ■«giller abgAehnl und yieitur ocr ^.n r g cincnt Schiedsgericht unterroonen hat, wurde von dem Leidich „Aufhebung Des Statutes'von 18o9 ’Dier“2U musichiife des Auisichlsrats befahren. Tie Verhandlungen über Die wurde der neue Vorstand mH bereits b^r geschriebmm und aigg B Festsetzung Der Beteiligung sollen unmittelbar beginnen. X WL "L her «me.u Mbrrrhnh. ,o.,rbe le:d)tcrungcn zu l. eine Verschiebung der VermögenSsleuerlast zu Gunsten des i--^^ B. G. S außerhalb der Bauzone liegenden, überwiegend schon ber y erfolgte. Spekulation verfallenen, wenn auch vorübergehend landwirk- schaftlich benutzten Geländes und der Fideikommißgüter zum U ...--------- Nachteil der übrigen VermögenSsteuerpflichtigen ergeben würde, wir . _ Der größte Nachteil würde insofern aus dem 2lntrag entstehn, (ScricbtsjaaL als die jetzigen VermögenSste»ierwerte des unbebauten Grund» I Marburg, 28. April. Das Schöffengericht Der» besitzes im Ge,narkungSbereich der Städte zum größten 2eile urtei[te cincn jungen Mann wegen Veranstaltung emes Wahl- für die in Aussicht genommene Grundwertsteuer bei weitem ^rechtsdernonstrationszuges zu 20 A.k. Geldstrafe. Nicht mehr zur Deckung d-s AuS(°lls m Betracht lmnmcn) M..;„^rHtäf».2lacbridUcit. könnten, der an anderer Stelle, z. B. bei der Gewerbesteuer Damit behandelte Böden ■ können naß gewischt wer- ■ den, ohne daß sich Flecken g bilden und der Glanz ver» , - - loten geht. = ■ E Stein Staub! [TI ■ «em Geruch! I ■ «eine Glätte! Große Ausgiebigkeit! < Parkett-Seife ■ ---Marke Rose — W bestes, einfachstes und ■ billigstes Reinigungs- g mittel selbst für die dun- ■ kelsten Böden. Dollster ■ Ersatz für Stahlspäne und » ---- Terpentinöl- —— ■ «ein Stand! - Leichte ■ Arbeit! ~ Ratnrhelle ■ .. .. Böden! ~ ~ ■ Zu haben in den durch ■ Plakate kennlüche» Geschästem entstehen wird. RB Griesheim, 28. April. Der Kaufmann Philipp Hühl III. hat sich heute früh erschossen. Der Grund zu der Tat soll in einem längeren Leiden zu suchen sein. rm Bickenbach a. d. B., 28. April. Heute nacht wurde im hiesigen Pfarrhause ein schwerer Einbruchsdieb- stahl verübt Tie Diebe erbeuteten ui der Wohnung des Psarrrs Göhrs nahezu 800 Mark, wobei auch der erst eingenommene Gehalt des Pfarres war, sowie einen beDeulenbenJlSert an GolD- uiw Silbcrfadjai. Von den Tätern fehlt jebc epur. X Wißmar, 28. April. Nach rote vor wird hrer > VcritliicbtC»« l "nnaentuberkulose gebaut vor allen, na» der Haltestelle und nach „.»»-l-i^-r. .«..«ftW« Lungenentzündung Lannsbach zu. Die neuen Hau,er smden rasch Lwbhaber yrachrüht gebrQcf)t/ ^rai Zeppelin sei in Weilburg zur ycrzsehler und Mieter, zumal der Zuzug von ^utzerhalb zunimmt. baer des Lumchnies cingetroifen. ^.ie ccl)laqflu6 Infolgedessen haben wir auch sehr starte Schulklassen uttrl^.^. foigtc auf dem Fuße, denn schon um o hbr gab Rrebs insaesaml 323 Schülern, von ivelchen 53 neu ausgenommen Wolfssche Teiegraphenbureau beiannt, Dau Der Gral um, 2 Uhr Berungluckung N7urden. Unsere Schule ist mit 5 Lehrern die stärkste Land- Don Stuttgart nach Friedrichshafen abgefahren iet. Wie es min Blmvergmung schule im Schulaufsichtsbezirk Wetzlar. zu diesem Irrtum gekommen ist, erklärt lolgender Bericht. a,re Perniewse Anämie cyuti im H , .) .. twß Graf Zeppelm hier cmgetrotien sei, hatte sich m Altersschivache ------«Am Aor/nArfnilbr Marfmald Limburg und Umgebung mit grotzer SchnAligkeit verbreitet Geschwür ______________________—— ------ vom (DTUttinQCl'VOrjylUCl uiunwuiu. uni) bewirkt, daß erneut Tausende zur Uniallstatte eilten, ^n Summe 15 (5) 12(4) 2(1) 1 Man schreibt uns: , , o ,v., Wirklichkeit handelte es sich um einen D o pp e l g anger, der Anm.: Die ui Liuimmeru gei.^.tt Ziffern geoen an, wie Vitt In dem Artikel in Nr. 97 — 3. Blatt — hat Lchrer Leidig m feiner blauen Joppe und Der Luftschifsermutze eine getreue Todesfälle in Der betreuenden Faulheit aus von auswärts nach Lanqsdors, u. a. auch meinen Namen genannt, weshalb ich mich I A^pie des alten Grasen abgab. Unter ständigen D o chrusenI gebrachte Kranke kommen. gezwungen fühle, meinen Widerspruch in der am April 19101 t>cr Menge begab cr sich vorn Zuge aus zur Uchallstatte, aber als abgchaltcnen Versammlung Der Oeffentlichkett zu unterbreiten^ Bürgermeister v o n Weilb u r 9 anhub, ihn zu be- nnd den Angriff zurückzuweisen, datz meine angezogenen Gesetzes- gMen, trat er rasch vor und sagte dem verbluut Dreimchauenden paiagraphen mehr verwirrt als geklärt hätten. Sladwberhaupt, er sei ein Re al s ch u l d rr e k t or auS Ai les- Wie Leidich angibt, ging mein Antrag nach Eröffnung der p Dcn. Tie Menge beharrte indes,en dabei, daß sie den Graien Bcijammlung, infolge einer Vorbesprechung der Grünmger Mark- ^^r sich habe, Der das Jniognito wahren wollte, und das um hiliiaber, dahin. Die Tazesordnung „Ernennung emes Vor- mehr, als Der Bürgermeister feinen Gast Wetter herumiuhrte. standes" fallen zu lassen und einen Ausschuß zu bestimmen, * Eine seltsame Gerichts v e r h a ndlung. Der 'n t» r auf Grund der seitherigen Verwaltungs- und Aktenstücke einer I ^er Ariniinalgeschichte ungewöhnliche Fall einer nächtlichen Demnächst einzuberufenden Versammlung Vorschläge unterbreiten I Schwurgerichtsjitzung am Orte eines Verbrechens ereignete sich wiue und zivar unter Beibehaltung des seitherigen Statutes ftcrn in Berlin. Es handelt sich um den Mord an Der Ver- unD Rechte. 1«..«.«- vue|lllll0kll, prima Abstammg., zu verkaufen. (03637 Wilb. Scharmann, Walltorstr. 44II AaufMesttche Ausgekünnunies Maar, Abgeschnittenes Haar kauft Heinrich Tichh, (2067 SelterSw. 43. 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