Die heutige Nummer umsatzt 16 Seiten. i/arottov ma)i anoers geforbcrtc Die Ordnung sei setzt Verbots n e Anerkennung ferner Weiter te crbg^rochen. ßM-ZSSSW sSZZKLHM lungen deutscher Kun.st fuhrt. ^iefe weroen z ) g Schöpfers öurchgeführt wird. In ihm imrb Berlin, dessen: JfcSÄaEfcbeÄSfauce bauiüUertfcbe Entwicklung eine «eschicht. der versäumten wird. In ihm wird Berlin, dessen: erstehung feiern zu lassen. Die kirchliche Osterfeier ist voller Beispiele und Gleich- nisse. Der Mensch ist unvollkommen, und sein Tun voll Stückwerk. Von der Höhe freudigen Glaubens wird er oft doch wieder in die Nacht des Zweifels gestürzt. Darum erhält uns das Osterfest die bleibende Ermunterung, au das Schönste zu glauben, das im Menschen ist, und alles Sein über das Grab hinaus in die Hände dessen zu legen, monatlich 7öPs., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Avhole- n. Zweigstellen monatlich 6ö Pf.; durch diePostMk.2.—Vierteljahr!. auSfchl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal IbPf., auswärts 20 Pfennig. im Zukunftsstaat erreicht werden können, Gut und Bose lassen sich nicht trennen, und das menschliche Streben muß sich daraus richten, das Gute immer von neuem die Auf- lebendig, regelmäßig wiederkehrende bedeutsame Jahres- abschnitte innerlich zu ^erleben und zu vertiefen. Das ist uns wahrlich mehr wert, als die von Vereinsphilistern mitunter gepriesene Kunst „Feste feiern zu können". Ja, das wäre eine herrliche Gabe, wenn wir aus dem Staub der Erlebnisse und Kämpfe des Tages uns immer öfter und freier empor- richten könnten zu frohen Zielen, wenn wir den Kleinmütigen, die, in den politischen Parteien sowohl, als auch im hastenden Berufskampfe, der Zerkleinerungsarbeit sich hingeben, voll besseren Bewußtseins zurufen könnten: „Weh, du hast sie zerstört, die schöne Welt, baue sic wieder auf!" Solch ein Fest 'des Wiederaufbauens ist das Osterfest, das in der Verheißung des Frühlings immer wieder von neuem mit der bezauberndsten Hoffnung uns erfüllt. Menschen, die ohne Ewigleitswunsch zum Himmel emporblicken, fliehen aus ihrer „niedrigen Häusern engen Gemächern", stehen von selber auf. Die Freude an der Natur erwacht und treibt das Menschengewühl ins Freie. Frohe Lieder fangen wieder an zu tönen, und die munteren Frühlingsfestc dürfen mit Danz und Gesang sich erneuen — wenn dabei des Guten nur nicht zu viel getan wird, und die wachsende Natur durch das Geschrei der Blechinstrumente und Drehorgeln nicht gar zu sehr wieder erstickt wird. In manchen Gegenden Deutschlands ist der Lärm der Frühlingswanderer ins Grüne zu einer musikalischen Plage geworden. .S o dringt man nicht in die erhebende Feierstimmung des Osterfestes ein, so verstehen wir die tausendfältigen Stimmen nicht, die uns in mancherlei Lauten das Wort „Auferstehung" zustüstern und zurufen. Der Zweifel ist für den Denkenden und 'Erkennenden erst der Anfang des Guten. Tas Osterfest tyat eine wichtigere Aufgabe noch, als uns das : iwuntere Spiel des Frühling-? vorzugaukeln. Es ist ein Auferstehungsfest in all unserem Erleben. Nicht in dem Sinne, als müsse notwendig eine völlige Umwandlung er- solgen. Wir sollen heute nicht andere Menschen sein als gestern und ehegestern. Aber die österliche Verjüngung soll den Menschen mit all den Gaben, die längst bereit lagen, je öfter, desto besser, veredeln und schmücken. Immer wieder kehren wir zu Goethes Vermächtnissen zurück — die ja gerade jetzt wieder in der Urfassung von „Wilhelm Meister" eine besondere Auferstehung gefeiert haben — und wir sehen Faust, wie die dumpfen Osterglocken chm den Todesketch von der Lippe ziehen. Er, in seiner Fülle wogender Schicksale, hat uns die Auferweckung aus dunkeln Zweifeln zu lebensvoller Verehrung des Bestehenden neben der heiligen Schrift am deutlichsten gezeigt. „Euch ist der Meister nah!" Mit kleinen Deutungen nur hat Goethe der Messiaslehre Erwähnung getan, die wir aus den Evangelien in ihrer hohen Vollkommenheit besitzen. Und das ist die religiöse Osterbotschaft, daß wir das in Christus verkörperte sittliche Ideal uns ganz zu eigen machen sollen. Aus allen Lehren und neuen Erkenntnissen steigt es immer wieder als höchster Leitstern empor. Der Glaube an die sittliche Weltordnung wird nicht mehr untergehen, und wenn er schwindet, so wird unsere Kultur im Niedergange begriffen sein. Nimmermehr aber wird ein Zustand der Vollkommenheit der höher ist. . . Im Hessenlande klingen die Osterglocken heute voll Friede, denn auch die Politiker haben eine Auferstehung versprochen. Die beiden Kammern sind vertagt worden, und )ie schwierigen Finanzfragen des Landes sind unter einem vollendeten Friedensschluß aller Parteien und Mi-arbeUer für die nächste Zukunft gelöst worden. Möge unter der Förderung des von der Kammer eingesetzten Ausschusses )ie Vereinfachung und Umgestaltung der Staatseinrichtun- gen uns einem neuen Ostern entgegen führen!__ Die Ausführung dieser großartigen Plane, dre freilich in allen Einzelheiten noch nicht als baureife Losung gelten dürfen, ift nach Messels eigenem Wunsch fernem Freund,. — Falsche Anschuldigung Tschudis. Tie „DeuUche Kunst und Dekoration" hatte behauptet, daß T s ch u d i ein Biw durch zu enge Rahmung verstümmelt habe. Hierzu wird dem B. L A gemeldet' München, 24. März. An Rubens Münchener Galeriebild „Meleager" hat Tschuüi im Einverständnis mit der zuständigen Kommission eine anderthalb Meter breite spätere Anstückelung, welche die Rubcnssckie Kompofstcm störte, uuigebogen. Damit erweist sich der Vorwurf der Darmstädter Nunstreitschrift Deutsche Kunst und Dekoration wegen wüttürlu! r Verstummelung als völlig grundlos. — Erster T eutscher Kulturtag. Zur Erörterung' augenblicklicher Kulturfragen hatte eine Reihe bekannter Persönlichkeiten Einladungen zu einem ersten Deutfchen Kulturtagl in Berlin ergehen lassen. Professor Dr. Walter S ch ü cf i n g (Marburg- sprach über Kultur und Internationalismus, schriftsteller Penzig (Charlottenburg über Kirch? und Religiosität, und zum Schluß trat Prof. Dr. Ludwig Gur litt (Steglitz) für dre Trennung von Kirche und schule ein. bau künstlerische Entwicklung eine Geschichte der verfauntten Gelegenheiten darstellt, einst eine architektonische Sehenswürdigkeit ersten Ranges besitzen. Abseits auf einer Insel gelegen, entrückt dem Getriebe großstädtischen Verkehrs, werden die Berliner Kunstsammlungen durch den Reichtum des «inneren Gehalts und die Schönheit der äußeren archrtek- tonischen Form eine Stätte der Erbauung und des künstlerischen Genusses sein. O. K. Aur den französischen Parlamenten. Während bei uns die Parlamente Osterferien halten, ist die französische Volksvertretung noch ei,rrg an der Arbert. Der Senat erhöhte auf Antrag von Maxime Lecomte die Zölle für Maschinen zur Bearbeitung von Tex- tilstoffen trotz des Einspruches der Regierung von 12 auf 15 und 18 Franks. Weiter wurde dre Streichung des von der Kammer angenommenen Artikels 9, nach dem d e Gewerbetreibenden, die mehr als fun, außerhalb der Landes grenze wohnende Arbeiter beschäftigen, eme besondere Steuer zahlen sollen, mit 267 gegen 12 Stimmen beschlossen. Sodann wurde dasganzeZollgcsetz mit -81 gegen fun, Ostern. Gießen, 26. März. Gerade im deutschen Volke ist noch der alte Geist vorgcht. , v yg März. Die Häuptlinge der" Schoa st nm m c, biemitber R-gi^ng l-M'fEn warm baten sich zusammengetan und beschlossen, du Kaijerrn von jeder Einmischung in die Staatsgeschafte culMischtteßen Sie ließen den Ras Tasjama, de.i Knegsminister Titairrarr Aptc Georgis und andere Mitglieder der Regierungin die <5ände des Bischofs Abuna Mattheos schwören, ui lieber mK «5? Vm lebten Witten des Ne«us M Han. dein und den Rat und bic E en m I schun g d er Kars errn in die gesamten Regiernngsgeschafte unbedingt ser rub alten Sie beschlo, en ferner, alle Veianderungen in den Kommando stell en, die in dieser Zeit aus Beringung der Kaiserin in den Provinzen stattfanden, für ungültig zu ertlärcti und die friiljcreit Inhaber in 'dre rechtmahlgen KammandosteNen wieder emzusetzen. Die Besch nsse sollen der Kaiserin ofsiziell mitgetelli werden, dre irch auch mrt dein Verzicht auf jede Einmischung in die Staatsgescha,te ab finden zu wollen scheint. Mau hofft, die Krisis ohnü Kow- likte beizulegen. Der Oberstatthalter von Tigre,Dechas Abate, wurde beauftragt, sich unverzüglich nach Addis Abeba zu begeben. Die auswärtigen Regierungsvertreter halten sich vollkommen neutral. Die Stadt ist ruhig, die sicher heit der Europäer für den Augenblick nicht "Frage gestellt. ° Nach einer späteren Meldung liegt der Negus M e n e- lik in den letzten Zügen. Die Kaisein . abaesetzt und gezwungen worden, das kaiserliche Palais zu verlassen. AUe Häuptlinge leisteten dem Thronfolger bCn Aus'^erlin w^ird hierzu berichtet: In Uebercinstim- munq mit den seither bekannt gewordenen Nachrichten über den Regierungswechsel in Abessinien halt man hier an der Auffassung fest, daß die Sicherheit der Europa er vorläufig nicht gefährdet sei, da der neue Regent ab l sremdenfteundlich bekannt ist. Außerdem hatten die E^o- 1 päcr ihre Wohnungen derart gelegt, daß eine unmittelbare Gefahr aus geschlagen sei, man halt ev aber nicht fürPst- moglich, daß die Kaiserin versuchen werde, ihre Stellung wieder zu erobern, solange Menelik noch am Leben fei. qothischen Altertümer, im oberen die Werke der Renaissance nnd Barocklunst aufgestellt werden. Tas Erdgefchoß enthalt neben den Originalen Platz und Raum sur die Aufstellung von Gipsabgüssen. Von der archttektonifchen Ausbildung, die für diese Räume geplant fern mag, gibt die Erinnerung an Messels Da r m st ä dter Muse u m eine Vorstellung. Sie wird lme dort dem Gerste der Zeck angenähert sein, dem das Künstwerk angehort, fo daß stimmungsvolle Raumwirkungen erziel werden, -ter gegenüberliegende Flügelbau ist zur Aufnahme der vorderafmti- schen Sammlungen bestimmt, die bisher zum Tert in dem Pergamon-Museum untergebracht waren. Der Pergamonaltar das Hauptstück der Berliner Antikensammlung, wird ui bem mittleren Gebäude eine glanzvolle Aufstellung erhalten und seiner künstlerischen und wissenschaftlichen Bedeutung entsprechend den Mittelpunkt der gesamten Museumsanlage bilden ^Ein Stufenbau, überdeckt von einer Säulenvorhailc, führt empor zum Altarbau mit dem Gigantenfries, der nun mit verändertem Zweck, in alter Zett einst Heiligtum des Gottes, nun Heiligtum der Kunst, das'Ziel vieler Wallfahrer sein wird. Tie großen Säle, die sich, beider,etts an den Raum des pergamenischen Alrars anfchlie^en, werden die Architekturteile späthellenischer Bauten Kleinasiens und die Kunstwerke aus Milet aufnehmen. Chefredakteur: 91. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für »Feuilleton" und»Vermischtes K. Neurath; für »Stadt d e e u.Land" und „Gerichts- Redattion, Expedition und Druckerei: Zchulstratze 7. Anzeigenteil-. H. Beck. Mesiek Museumrbauten. Das „Jahrbuch der königlichen preußischen Kunstsammlungen" wird im Aprilheft eine Veröfsentlichung der von Alfred Messel (geb. zu Darmstadt) ausgearbeiteten Plane für den Ausbau der Museumsinsel enthalten, über die wir das Wesentliche schon heute mitzuteilen in der Sage stuo. Ter geplante Neubau, für den die Generaldirektion eine ausführliche Bauordnung aufgestellt hatte, ist vor allem dazu bestimmt, die Schätze altdeutscher Kunst aufzunehmen die Berlin besitzt und die bisher rn unzulänglichen Raumen unterqebracht waren. Mit dem deutschen Museum wird das frühere Pergamon^Nuseum verbunden werden, so daß durch den Neubau die seither noch verstreuten Einzelmuseen zu einer einheitlichen Gruppe verschmolzen werden. Ter Plan, dessen Bearbeitung Messel in den letzten Jahren vor seinem allzu frühen Tode beschäftigte, sieht eine symmetrische Grundrißanlage vor. Der Neubau wird auf dem noch freien Gelände der Museumsinsel zwischen dem Kaiser-FriedriA Museum und dem Neuen Museum errichtet werden und seine .Hauptseite dem Kupfergraben zuwenden, ^ajti dorische Dreiviertelsäulen gliedern die ivasfade, deren.strenge ernste Formen die weihevolle Statte der Kunst umgrenzem Langhans, der Erbauer des Brandeiiburger Tore-, und Schinkel, der Schöpfer des alten Museums am Lu tgartem sind die Ahnen dieser Architektur deren wahrhaft monumentale Größe von klassischem Geiste, durchdrungen ist Die Museumsbauten gruppieren sich um einen großen Hof von rechteckiger Grundform, dessen lange Sei^ Uir Stadtbahn parallel ist, während die schmale Sette nach dem LKijser hin durch eine Säulenhalle abgeschlossen ift, bteje erinnert in ihrer Form und in ihren ^mefsungen an die rn beiden Seiten des Brandenburger Lin Üonflikt zwischen Chile und Peru. Die Berliner chilenische Gesandtschaft teilt über emen zwischen Chile nnd Peru jüngst eingetretcncn Zivischenfall Mit: Der p e r u a- nische Geschäftsträger überreichte der chilenichen Regierung eine Note mit der Mitteilung daß er von se.ner Regierung abberufen worden sei und gleichzeitig den ttuftrag erhalten habe gegen die Maßregeln der chilenischen Regierung in der Provinz Tacna und besonders gegen die Ausweisung peruanisch c rPriester aus dieser Provinz P r o t e st z u e r h e b e n. Der chilenische Minister des Aeußeren erlviderte, daß er diesen Entschluß bedauere: er betonte ausdrücklich, daß der Abbruch der diplomatischen Beziehungen unmittelbar auf den Vorschlag der chilenischen Regierung folge, die Art des Vlebisgits betreffend die Zugehörigkeit der Provinzen Tacna und Arna zu regeln, der von der peruanischen Regierung nickst beantwortet worden sei. Die chilenische Regierung lehne cs ab, die Verantwortung sur diesen Schritt zu übernehmen und erkläre, daß die Priester auS- gewiesen worden seien in Uebereinstimmung mit den tn bet, ckstleniichen Gesetzgebung eiithaltencii völkerrechtlichen Grund- sätzen, welche es d?n Regierrmgen überlassen, die den Gesetzen zuwiderhandeln, auszuwcisen. Der Minister chgte hinzu, daß die Priester sich geweigert hatten, das von der chrlc- nischen Verfassung für die Ausübung gottesdienstlicher Handlungen uc'iuVu^Le Patent sich ausstellen zu assen und daß sre trotz desj Verbots weitere gottesdienstliche Handlungen vorgcnommen hätten. Weiter teilt die Gesandtschaft mit, daß der ch'lenuche Geschäftsträger in Peru bereits einige Tage vorher sein RücktrittSgesuch eingercicht habe, das von der Regierung bewilligt wurde. Somit seim die diplomatischen Beziehmrgen zwischen Chile und Pern Stimmen an g eno mm en. . , . ‘ Die Deputiertenkaminer beriet den Gesetzentwurf betretend die Nachtragskrctzite für bie Operationen tn Ma - rott o. In Erwiderung ber Ausführungen des Sozwlyten Constunz. der den Feldzug verurteilte, erklärte MmOer Pichon, der Feldzug wurde begonnen wahrend der Parlamentsserien, rm tve Ehre des Landes zu wahren: die entstandenen Ausgaben werden von Marokko zuruckerstattet. Rach langer Mühe ift ed uns gelungen, tmt Marokko ein Ueberrintommcn zu treffen, d-S alle Schwrerigkerten regelt Wir sind überzeugt, daß Mulay Hasid genaue Befehle geben wird, um die Bestimmungen des Uebereinkommens zur Ausführung zu bringen. Wir haben erreicht, daß die Rechte Frankreichs in Ptarokko geachtet und die vn.Jahre 1907 getöteten Franzosen gerächt wurden, ferner, daß alle Machte der Politik Frankreichs zustimmten und Deut,ch- land der vollständigen politischen Freiheit bet unserem Vor- aeben in Marokko keinen Widerstand entgegenbrachte. Es ist uns ferner gelungen, Algeriens Sicherheit wahren und die nationale Ehre gerächt zu haben. Der Minister dankte zum Schlüsse der Mehrheit des Hcmses, die es der Regierung ermöglicht habe, so günstige Resultate zu erzielen. (Beifall.) Im wetteren Verlaufe der Debatte ersuchte Jaurös die Regierung, ein Getbbuch über Marokko vorzulegen. Minister Pichon erwiderte, ein solches sei bereits fertiaaestellt. Jaurös äußerte dann weiter feine Bedenken über Frankreichs Vorgehen in Marokko, worauf der Berichterstatter Doumer erwiderte, man habe die Zivilisation bei den halbbarbarischen Völkerschaften Marokkos nicht anders als durch Gewalt einsühren können. ? nieder hergestellt, Franireich habe die Anerkennung se Rechte erreicht; man könne wegen der Zukunft Marokkos beruhigt sein. Die Kammer nahm schließlich dre Nachtrags- - tredite sirr Marokko mit 462 Stimmen gegen 74 Stimmen an. ^m weiteren Verlaufe der Sitzung wurde das Gesetz ■ betreffend die Ausschließung strafrechtlich Ver- Nr. 71 Erstes Blatt 160. Jahrgang Samstag 86. Marz 1010 --Wietzener Mzeiger MW General-Anzeiger für Oberhessen hiToie Tagesnuinmer Nolationrdkuck und Verlag der Vrühl'schen Unw.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. bis vormtttags 9 Uhr. urteilteräusderArmee des Mutterlandes im ganzen angeno mm en. Regierungswechsel in Abessinien. ..... Der lange erwartete Regierungswechsel in ^Emen ist enblich eingetreten, lute aus nachstehenben Meldungen »er Aus Hessen Hermann zu Stolberg-Wernigerode zum Besuch Jeucn Palais ein. ** Neuregelung des Schulgeldes. Mit Genehmigung des Ministeriums des Innern wird bas Schulgeld für den Besuch der Gymnasien. Realgymnasien, Ober- x.™‘ uud Realschulen (einschl. der Progymnasien) vom 1. Aprrl 1910 ab für die Klassen Oberprima bis einschl. Ober- serunda auf 150 Mk. und für die übrigen Klassen auf 130 Mark jährlich erhöht. Für die Schüler der Vorschulen der Augustiner schule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg, des Realgymnasiums #u Darmstadt, des Realgymnasiums und der Oberrealschule zu Gießen, der Oberrealschulen! zu Offenbach und Alsfeld, der Realschulen z-u Groß-Umstadt,! Michelstadt, Alzey, Bingen und,Oppenheim wird das Schul- Ans Stadt rind Land. Gießen, 26. März 1910. Vermischtes. * DerAetna ist seit einigen Tagen in Tätigkeit. Ausl eUva zehn Oeffnungen ergießen sich Lavaströme, die schon bis in die Nähe der Ortschaften San Leo und Rinazzi gelangt sind. Einige Weingärten wurden zerstört und mehrere kleine Häuser von Schuttmasscn begraben. Stenographie. Der Stenographenverein stolze-Schrey beginnt am 4. April d. JZ. einen An- fängerkursuS für Damen und Herren. (S. Inserat). L ** Einen Obstbaumbestand von über 122000 zählen ott Gemeindeobstanlagen in unserer Provinz, und in die Gerneinde- kassen fließen alyahrlich durchschnittlich 90 000 Mark Ter ;cbn- lahnge Gesamterlös von 1900—1910 beträgt 912 000 Mark ^nan stKn der Kreis Friedberg mit 300 000 Mark und Gießen mit 283 000 Mark. Wie gering der Obstbau im Vogelsberg ist, geht daraus hervor, daß die Gemeinden des Kreises Lauterbach nur rund 10 000 Mark einnahmen und nur 450 Apfelbäume I Den höchsten Ertrag hatte die Stadt Friedberg mit halt 50 000 Mark und einem Lurchschnittsertrag von 270 Mark I für jeben Baum. x Lauterbach, 25. März. Am 1. April tritt Lehrer Conte in den Ruhestand. Conte steht im 66. Lebensjahre, ist Lehrer an der Volksschule unserer Stobt seit 35 Jahren und allseits sehr beliebt und geachtet. Aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand wurde ihm dos Ritterkreuz 2. Klaffe verliehen. Seinen ferneren Aufenthalt wird Conte in Mainz nehmen. — Das Anwesen der ^sch^ster Frick hier ging durch Kauf zum Preise von 35 000 Mk. an Kaufmann Friedr. Luft von hier über Die Uebergabe erfolgt am 1. April. ü. Wenings, 25. März. Jm Laisenwald wurde dieser Tage eine Pappel gefällt, die etwa 18 Festmeter Holz I und einen Erlös von über 200 Mk. ergab. — Unser Nachbardorf Gelnhaar entwickelt sich immer mehr zu einem In- dustrieort. Nachdem im vorigen Herbst ein Basaltbruch daselbst angelegt worden ist, hat nunmehr ein zweiter Unternehmer ebenfalls einen solchen Bruch angefangen. w. Mainz, 25. März. Nach einem Streit mit ihrem Vater ertränkte sich gestern morgen im K o st - Heimer Floßhafen die 15 Jahre alte Greta Kroh von Kostheim. w. Wies b a den, 24. Mürz. Beim Spielen am Herdfeuer verbrannte gestern abeiid das 3 1/2 j ä h r i g e S ö h u- chen des in der Karlsttaße 38 wohnhaften Maschinisten Thies, wahrend sich die Ätter für einige Augenblicke aus der Wohnung entfernt hatte. Das Kind ist kurz darauf im Kranken- baust geüorben. Ein fünfjähriger Knabe, der sich ebenfalls in öer Küche befand, erlitt nur geringfügige Brandwunden. mart einen 500 Quadratmeter großen Bauplatz für 9000 Mk ” Der Bauplatz des Müllers Amend-Großen-Linden in der Neustadt (dte ehemalige Spieß'sche öo fr eite) ging durch ftauf jur 44 000 Mk. an Kommerzienrat Gail über der auch das Hinterland besitzt. *’ Eigentümer gesucht. Bei dem in Mainz wegen Diebstahls festgenommenen Franz Most aus Bretzenheim wurde unter anderem auch ein schwarzer feiner Herrenanzug (Smoking) vorgefunden, der die Firma Gebr. Stamm, Gießen trägt und über deren Erwerb er sich nicht auszuweisen „ vermag. Der Anzug ist offenbar gestohlen und der Eigentümer hat Anzeige noch nicht gemacht. Die Kriminalabteilung des Polizeiamts nimmt Auskünfte über die An- gelegenheit entgegen. 182 Schülerinnen; davon in der Kochschule 38, Haushaltunqs- schule 12, Backkurse 20 und im Abendkursus 12. Der Unter» ridjt wurde geleitet durch die Vorsteherin, 4 Lehrerinnen und 2 Lehrer. Die Schülerinnen, die sich als Haushaltungslehrerinnen auszubilden beabsichtigen, haben'am 13. März i^re halbjährige Lehrzeit durch Besuch der Haushaltungs- schule beendet und treten mit dem 4. April in das Seminar ein. Im August müssen sie sich einer staatlichen Prüfung unterziehen. — Die beiden Abteilungen des Mice-Schnl- Vereins beginnen am 4. April mit. dem Unterricht. Wie Inserate ankündigten, nehmen die Oberlehrer in Frl. Möser für Abt. I, die Vorsteherin Frl. Deutsch für Abt. II Anmeldungen entgegen. Schülerinnen beider Abteilungen fin- .. , den in dem der Haushaltungsschüle angeschlossenen Pen- Tie Rech- stonate sehr gutes Unterkommen. ' Lustschiffahrt. ! d ln, 26. März. Mit der Stationierung eines Luft- fchisfes m Düsseldorf werden sich in der nächsten Woche die dortigen Stadtverordneten beschäftigen. "Die seitherigen Ab- inachnngen beruhen darauf, daß von Mai 1910 an Z 4 ober Z 5 ln I/Ndorf stationiert werden solle. Zur Eröffnung der Luft- fchiffhalle geht er dann für kurze Zeit nach Baden-Baden, um tonn im Juli wieder nach Düsseldorf zurückzukehren. Auch eine s des Vereins zeichnen auch die wachseiiden Zahlen für diesen Ausgabeposten, .das Lteigen auch nicht ganz regelmäßig ist. Im Jahre 18,1 finden wir 1065,14 Mk., bis 1881 ist sie auf 13396,90 Mk., bfs 1891^auf 42 436,77 Mk., bis 1901 auf 85 507,26 Mk. ge» » " 9«n ^samtausgaben des Vereins in den 40 Jahren — für Wege- imd Hüttenoauten, die trefflich geleitete und ausge- ftattete Zeitfchrift, die zweimal im Monat erscheinenden Mittei- , uiugen und die Vcnvaltung — haben sich auf 7 076 940,69 Mk teiaufen. Tiefen stehen 7 3u4 387,67 Ml. Einnahmeii gegenüber. Großherzog hat sicherem Vernehmen nach Finanz- .minlster Dr. Braun das Kornmandeurkreuz erster Klasse des Ludwigs-Ordens verliehen; dem Geheimrat Dr. Becker wurde die Krone zum Komturkreuz zweiter Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmüttgen und dem Ministerialrat S ü f - f«rt der Titel „Geheimerat" verliehen. Diese drei Auszeichnungen sind wohl eine Folge der Ueberwindung der kritischen Lage, in die unsere Staatsverwaltung durch den Rücktritt des Finanzministers Gnauth geraten war; sie kamen unmittelbar int Anschluß an die am Mittwoch von beiden Ständekammcrn erfolgte Verabschiedung des Staatsvoranschlags. Dies gilt ganz besonders für die Auszeichnung des Finanzministers. Der Groß-, -----rr-7 herzog hat offen!)ar damit feinen besonderen Dank zum Aus- 6^ld vom 1. April 1910 ab auf 120 Mk. jährlich festgesetzt, druck bringen wollen, daß Minister Braun dem Wunsch gefolgt Vorschriften über den Schulgeldzuschiag für nichthcssische ist und in so schwieriger Lage die Leitung der hessischen Finanzen Schüler bleiben in Kraft. gelingt seiner Umsicht nnd Ge- ” Els e n ba h nper so n a l i en. Der Hilfsschaffner schicklichkeck, ihre völlige Gesundung herbeizufuhren. Werner zu Gießen wurde zum Schaffner befördert. Deutscber Neicb. ** Kunstverein. Die Gemälde-Ausstellung ist t \ , «. e , .. an den Olterfeiertagen von 11—3 Uhr geöffnet. Neu zur Zwecks Stellungnahme der vereinigten Berufskreife ans Ge- Ausslelluna nelannten ß (ÜPin/ifhn gr cL u 8 werbe, Handel und Industrie zu dem neuen Entwurf der Reichs- Q 9 o ” Gemälde von A. Lutteroth-Hamburg, Versicherungsordnung ist vorn Hansabnnde für den I ^nialde von v. L-enger-Bruck und em Gemälde von 15. April eine Konferenz von Vertretern der Industrie, des L"- Bennewitz-Stubai. Die Kollektion des Londoner Malers Handels, des Mittelstandes und der Angestelllen einberufen worden. Brown bleibt voraussichtlich nur noch kurze Zeit ausgestellt Der bayerische Legationssekretar erster Klasse Dr. v Schön *e Sta dttheatrr. Der kommende Dienstag bringt ™ »tafena9., Staatsministerium des Aeußeren zu München an bie bayerische Königs Sudraka, das wohl das älteste Drama Gesandtschaft nach Rom versetzt worden. lft, das bie Menschheit besitzt. Die Entstehung des Werkes ------- ■" " . ..... uj_.- - — wird um 400Jahre vor Christi vermutet. In der Läuterung I der Bajadere Basantasena durch wahre, reine Liebe, welche d^a^ien empfing am Donnerstag nach- in ihrer Erhebung zur Gattin des Reichsverwesers aivfelt mittag den Präsidenten der ^^putiertenkammer Marcvra, um weiß der Dickter hi» ßßrhftpn • i ibm die Bildung des neuen Kabinetts zu übertragen. Wrcora LÄ & • al Mthc^en fragen und ewig glaubt jedoch aus persönlichen wie politischen Gründen, die ber IDQyre Empfindungen m Charakteren und Situationen als König auch anerkannte, den Auftrag nicht annehmen zu gebildeter Geist feiner Zeit ciuszuprägen, was unwillkürlich körmen. Tem „Giornale d'Jtalm" zufolge soll der Könia Lur-Ian Goethes „Der Gott und die Bajadere" erinnert. Der hiesigen Aufführung dürfte die glänzende Ausstattung besonders zu statten kommen, da zum Teil prächtige Dekorationen aus dem Theaterftrnous bei dieser Gelegenheit zum ersten Male gezeigt werden können. Außerdem hat die Direktion einige Neuanschaffungen für das Stück besorgt. ** Von der Alice-Schule wird uns geschrieben- Das Schuljahr 1909/10 von Abteilung I des Aüce-Schul- 33 er eine; „Alice-Schule für Frauenblldung und Erwerb" fand am 17. März mit der Prüfung der Handarbeitslehrerinnen feinen Abschluß. Die Gesamtzahl der Schülerinnen betrug 140, nämlich im Kursus für Haud- - Außer der vorgesehenen ^dentlichen ^^9^9 ift bie Eher nni ytluu9er/ rorper^ l53ermaltung m ber Sage, 50 000 Mark als außewrdentlichc Rück-1 ** EinMuseum fü r^V ätfpr rifttSp.4„ r läge für 1 pater noch zu bestimmenbe Zwecke zu wachen. Obgleich C ' u r ü1 ’ c r r u n b e i n (ließen, mait bei bem feitheri^n Steuerzuschltag mit emem Mehr von ! Profesforen Dr. SieOcry und Geh. Justizrat Dr. Schmidt, nur 6000 Mark an Steuern gervchnct hat, bleibt dennoch ein '0^?e ein ungenannt bleibender Gönner haben eine wert- BettiebskapitÄ von 111000 Mark verfügbar, d. h. 66000 Mark ^lle und interessante 1540 Nummerm umfassende ethno- wLhr als iw >)ahr zuvor. Da dieses Kapital als Einnahmeposten logische Sammlung erworben, die in einem städtischen Ge- ^ünßwer Absä!rn^9 ist hwrburch ein baude als Anfang eines Mufeums für Völkerkunde unter» ^teuererhohung ausichließt, auch gebracht werden soll. Wie man hört, ist beabl'ichtiot diele S LEe der Wissen,'ch-ft un( ber städtischen Werke gedeckt unb zwar nach Wzua der Vcrfti^ina ^"^Aubringen, in dem jetzt noch die Ohren- der m den Werken Migekegten Werte. Von ton 120 ärozent befrnbet, das in zwei Jahren frei wird. Nach Ver- . ^tragenden Lteirereingängen müssen an Kreisabgaben 16 yttvz wird unsere Stadt die erste deutsche bezahlt werden fo daß für städtische Zwecke nur 104 Prozent Mittelstadt sern, die sich eines solchen Museums erfreuen darf, verwendet werden können. ♦♦ Der tteup eucn Palais em. ' glaube von Ed. Noll a 4 Mr. - Universitätsdiener Karl I äii t t er kaufte von Kommerzienrat Gail in der Stephans^ Bom städtischen Voranschlag. Ter seit freute ftüh vfsenliegende städtische Voranschlag für das Verwaltnngsiafrr 1910 schließt in Einnahme und Ausgabe in der BetnebSvechnimg tos erstemal mit über 3 Millionen Mark, nämlich mit 3 149 939 Attrrk ab. Vor 10 Jahren, 1900, .betrugen bic Emnahrnen und Ausgaben für die Betriebsrechnung 1 399 692 ^aT5--5tb?nt 1890/91 gar nur 964 519 Mark. Eine Durch licht des Voranschlags gibt ein sehr erfreuliches BUd für i 7. ™fc — uiiuquuvi|enen Pen-i * ,c: „ A .. . . - , b;e kmmtzielle Lage ber städtischen Verwaltung. Tie Rech- stonate jehr gutes Unterkommen. Das neu eingerichtete L f h, frfü V?.,.1 9 S r T V1?u n 9 1 nr c I.e.9 rav he n - ynng stellt eimn 3te>t aus vorderen Jahren (Uebersi^iß), der! Haus, in ruhiger, gesunder Laae bietet für iunae Wührhpn l C l* n cm öufolge, von entern froheren Tele- 1.909 70 OMM-rk «K tetrug mit 221000 Mark in Cf «lies wünschte und NotweEge inSeZr Ä " *en »T* 1W^C,L M edxm — Außer der vorgesehenen ordentlichen Sch-ulbentilauna ift hie I rirf1Pr imK 9 gefunvyeitticyer, körper- Drahte, tor mehrereStationen verbnwtt, wirb zu gleicher Zeit Gleichstrom unb Wechselstrom verwendet, so baß. man von euier Station aus auf einer Leitung gleichzeitig mit verschiedenen Stationen sprechen kann.. Durch diese Art der Verwendung einer einzigen Leitung würde eine große Ersparniseintreten. X'\£ seither zwischen München und einer benachbarten Station gemachten Versuche hatten ein günsttges Ergebnis. Ter cmztge Nachteil ber Ersinbung beruht darin, daß durch ö-tc Anwendung des Wechselstromes die auf bem nämlichen Gestränge laufenden Telephonleitimgen durch die starken Jnbultionsströme im Verkehr behindert werden. sv haft her Verein 227 446,98 Mk. erübrigt Hal, von denen u. a. dem Betriebssvnds 70 000 Mk., dem Pertswnswnds (für Führer ufro.) 25 000 Mk. überwiesen worden sind. T-a die Mitglieder- Mnahme im Jahre seit 1903 immer die Zahl 4000 überstiegen bat, tonn man annehmen, daß der Tentschr unb Oesterreichische Mpenvevein, der sür die Erschließung des Hochgebirges wvhrrnL seines Bestehens sich! die größten Verdienste erworben hat, in wenigen Jahren 100 000 Mitglieder zählen wird. * Eine halbe Million für eine Perle. Eine der größten Perlen, die je in die Vereinigten Staaten eingesührk Warden sind, wurde Ende der vorigen Woche von einer Newyvrker Firma eingcführt und gelangte zunächst zu der Zollbehörde, um ans ihren Wert abgoichätzt zu werden. Tie Perle ist birnew- sürmig unb hat ein größeres Gewicht als alle ähnlichen Schmuck- slücte, die seit langem in das Land gekommen sind. Ter Wer« der Perle, die für ein Gehänge dienen soll, roürb aus 100 000 Toll ar geschätzt; der Zoll würde demnach 10 000 Dollar betragen. Als Verkansspreis werden 150 000 Dollar angegeben. Kleine TageSchronik. 'Ter Hamburger Jigarren-Großkausmann Leo Salan wurde unter der Beschuldigung verhaftet, sich durch falsche Angaben Kredite und Darlehen verschafft und dadurch mehrere Firmen um etwa anderthalb Millionen Mark geschädigt zu haben. In Petersburg wurden 10 Kilometer Telephonkabel ab - geschnitten und gestohlen, etwa 1000 Abonnenten sind ohne Verbindung. Arbeiterbewegung. X. Hanau, 25. März. Tie hiesigen im Deutschen Metallarbeiterverband organisierten Diamantschleifer sind an ihre Arbeitgeber behufs Erzielung eines Vertragsabschlusses herangctreten. Ter Vertrag sieht vor eine Regelung der Lohn- und Arbeits-, wie aud> Lehrlingsverhältnisse. Verlangt wird vom 1. April 1910 ab neunstündige, vom 1. Januar 1912 ab achtstündige Arbeitszeit, Garantierung ernes Mindestlvhnes, Zahlung von 25 Prozent Zuschlag für Ueberstunden und Einsetzung einer Schlichtungskommission zur Regelung entstehender Differenzen. London, 24. März. Tie Delegierten der Bergleute von Süd-Wales und der Grubenbesitzer hatten heute gesonderte Unterredungen privater Natur mit dem Präsidenten des Handelsamtes, mit deren Ergebnis sich beide Parteien einverstanden erklärten. Tas Einigungsamt wird am -samstag in Gardist eine Sitzung onberaumen, in her von neuem der Versuch gemacht werden soll, eine Einigung herbei zu führen. handel und Verkehr, volkswirtjcHast. — Reichs- unb Staatsanleihen. Um welche Summen es sich handeln würde, wenn die in der Reichsver- sicherungsordnung verfolgte Absicht der Verpflichtung einzelner Versicherungsträger zur Anlage eines Teiles ihrer, Vermögen in Reichs- und Staatsanleihe durchgeführt würde, läßt sich an den Verniögensbeständen der VcrsicherungsanstaltLU und der Berufs- genofsenschasten erkennen. Ende 1909 belief sich das Vermögen der Träger der Invalidenversicherung auf rund 157,5 Mül. Mark. Tie Reservefonds der Berussgenossenschaften stellten sich zur gleichen Zeit auf etwa 270 Mill. Mark. Ta beide Ver- sicherungsträgerarten von den Vermögen ein Viertel zu dem gedachten Zwecke anlegen sollen, so würde sich bei ihnen die in Betracht kommende Summe jetzt schon auf über 460 Mill. Mark belaufen. Da die Vermögen sich von Jahr zu Jahr noch werter erhöhen werden, wird sich natürlich auch die für Reichs- unb Staatsanleihen zu verwendende Summe steigern müssen. K Deutsche Bank. In der Generalversammlung wurde auf die Anfrage eines Aktionärs von Direktor von Gwinner entgegnet, daß der Geschäftsgang im lausenden Jahr zufriedenstellend, wenn auch das Börsengeschäft stiller sei. Ter Umsatz sei um etwas mehr als 10 Proz. gegen das Vorjahr gestiegen Tie von dem Aktionär bekundete Ansicht, daß die Bank zu viel Geld an die Montanindustrie wende und anderen Gebieten zu wenig Achtung schenke, teile die Direktion nicht. Wenn die letzten drei Jahre kein ähnlich großes Plus in Geschäften, wie die zwölf Jahre vorher gezeitigt hätten, so hinge dies mit ber allgemeinen Konjunktur und der allgemeinen Krise von 1907 zusammen, die die schwerste gewesen sei, die das moderne Wirtschaftsleben je getroffen habe. X. Off en bnd) a 'DL. 25. März. Das Konkursverfahren über das Vermögen des Konsumvereins „Providentia", e. G. m. b. H. in Offen bad) ist ein gestellt, nachdem sich ergeben hat, daß keine 'Diane mehr vorhanden ist. w Frankfurt a. M., 24. März. Die Generalversammlung der Adlerwcrke vorm. H e i n r i ch K l e y e r, Aktiengesellschaft Frankfurt a. M., hat den Jahresabschluß für das Jahr 1908/09 den Anträgen der Verwaltung entsprechend genehmrgt und das ausscheidende Auffichtsratsmitglied wiedergewählt. De Dvidende von 25 Prozent ist sofort zahlbar. — Zur industriellen Lage. lieber dm Geichästs- gang der Lvlat Eisenbeton Akt.-Ges. Tüsscldorf, bereit Danksagung* Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem schweren Verlust meines lieben Gatten, unseres treuen Vaters, des 1833 Darmstadt, den 25. März 1910. Grossh. Landgerichtspräsidenten Wilhelm Herzberger Statt besonderer Anzeige. Gestern abend 9V2 Uhr verschied nach langem, sehr schweren Leiden meine liebe Frau, unsere gute unvergessliche Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Elise Müller, geb. Schimmel im Alter von 44 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Louis Müller, Schreinermeister. Giessen (Schifienbergerweg 16), den 26. März 1910. Die Beerdigung findet am 2. Feiertag nachmittags 31/* TThr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 1809 T odes-Anzeige Nach kurzem Leiden verschied sanft heute nachmittag 21/2 Uhr meine liebe Gattin, treue Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Schwester und Tante Frau Jettchen Rosenbaum, geb. Vogel im 64. Lebensjahr. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Julius Rosenbaum. Giessen (Kirchenplatz 4), den 25. März 1910. Die Beerdigung findet Sonntag, nachmittag 3 Uhr, von der israelitischen Kapelle des neuen Friedhofs ans statt. — Blumenspendeu werden dankend abgelehnt. 18-U Prima selbsigekellerten | Apfelwein I M. Schäfer Wwe. I Kaiser-Allee 4. | 1792] Frische Eier 10 Stück 65 und 70 Pfg. [02390 ______Ullrich, Schloßgape 7. Bettnässen. Befreiung sof. durch uns. taufend- fach bewährt. Avvarale. Aerztlich empfahl.,glänzende Dankschreiben. Alter u. Geschlecht angeben. Auskunft umsonst; Institut „Sanitas", Velburg Nr. 222 (Bayerns hv”/I0 sagen innigen Dank Die trauernden Hinterbliebenen. 1 DdeaJ ieJssRadfafireß, W. Jung VIII Kl.-U in den-Gießer Telephon 402. (lbu Tivldendc auf 8 Prozent gegen -1 Prozent im Vorjahre feitgcietzt wurde, wurde von der Verwaltung mitgeteilt, daß die Bautätigkeit eine merkliche Besserung zeige. - Tie Mausersche Gerne brfabrik in Oberndorf hat von Serbien einxn Auftrag ans Lieferung von 32 000 Gewehren erhalten. — Reedereiwesen. Tic Wörmann Linie, Hamburg" Amcrika-Linie und Hamburg Bremcr-Afrika-Linic richten, wie die „Afrika-Post" mitteilt, einen neuen direkten Tienst von Rew- york nach Westafrika ein. Als erster Dampfer wird ungefähr am 25. Juli die „Otavi" expediert. Tie Tanrpser werden i)on| Newvork über Las Pampas nach Fecondi, Accra, Lagos, Calabas und Duala expediert und, wenn sich genügendes Ladungsangebot bietet, auch nach anderen Häfen Westafrikas oder den Häsen Deutsch- Südwestafrikas. Die Rcwyorker Vertretung übernimmt das dortige Bureau der Hamburg-Amerika-Llnie. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Allgemeine Wetterlage feit Freilag früh: Einzelne Randwirbel ain Südwestrand des abziehenden nordöstlichen Tiefdruckgebietes haben gestern ganz vereinzett in Hessen unbedeutenden Regen hervorgernsen. Trotz des meist wolligen Himmels ist die NachmillaqSlenweratnr noch etwas gestiegeit, bis 11 und 12 Grad, lieber Nacht ist das westliche Hochdruckgebiet in energischem Vordringen nach Osten begriffen und lagert beide früh bereits über der Nordsee und Nordwestdeutschland. Daher ist jetzt Aufheiterung eingetreten. Wetleraussichten in Hessen am Sonntag dem 26. März 1910: Heiter, trocken, erheblich wärnier, doch nachts kalt, bis zu Frost. 'Montag, 27. 'Marz: Heiter, später zunehmende Bewölkung, nach milder Nacht tagsüber warm, trocken; südliche Winde. Vriginat-DrahtmeLdungen. :/: Madrid, 26. März. Zwischen Klerikalen und Antiklerikalen kam es in V a l e n c t a zu heftigen Zusammenstößen, weil die Antiklerikalen die Aufhebung des seitherigen Verbots verlangten, nach dem ihnen am Gründonnerstag und Karfreitag Wagenfahrten verboten sind. Einige Personen wurden verwundet, 40 wurden verhaftet. ■ / । liefert billigst die Brühl’sche Kuverts mit Firma tsssssss 2 Jahrzehnte an der Spitze Mwtal-tattaMBii Gntta-Pertiia-tt, te» schon sind sich Radfahrer und Fachleute einig über die grossen Vorzüge des Heute zeigt sich noch dasselbe Bild: Continental immer noch Continental Pneumatic K W w ■ ; U . Kl ■ ZW WM Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Margarethe Herold sagen wir innigen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen lRiegelpsad 41), den 24. März 1910. 02441 Gießen, den 26. März 1910. 02463 W'' Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meiner lieben Frau, unserer guten Mutter, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante Fm Susanne Wilke, geb. (Mer sagen innigen Dank Die trauernden Hinterbliebenen. Kemper idem Fabrfctlin alleiniges Gehtimröe der Firmt: HoflieferantSelner Majasfzf des Kaisers und Königs Wilhelm II. amRafhhausein RHI1HBIRG am Niederrhein; Gegr. 1846. Anerkannt bester Bitieflikör! 24 Preis-Medaillen! Underberg- Boonekams. Srsc stadtvottlagernd. (02449 TT Spottbillige Preise reicht o Der Vorstand. 1562) B R. Zuchtgcschft. a89/: Hautes r6f6rences. [01645 de N.-Renaud, Wilsonstr. 8. Telephon 581. 9671 [SS-‘/3 renzen etc. durch Am 2. Fctcrtag nachm. 5 ubr (02472) Bartenkies Telephon 259. 02341) 5U verkaufen. Iu2479 Kleine Preise! Kleine Preise! Bleichstraffe 13. 1799) (02169 Kleine Preise! Kleine Preise! Telefon 348 Kaiser-Allee 27 Getrocknetes Obst, Lb^/3 Mk. 7.50. Kleine Preise! Kleine Preise! Die Vorstände. Oie Presse ist äer Spiegel Neuer Besitzer: (1781 Jacob Simons. Fdrbe zu Hause GlBH.HEITMANH.KÖlN u RIGA. 3n ücrküitfen Einrichtung 98 Mark mit IO Mark Anzahlung Besuch. v”/3) ä Die ,91r wöc »■ Citzu Vern so kc noch 10 9 H-w/'i um 9 Ä! Tino Vertikos wie Zeichnung Mk. 48.— Anzahlung Mk.5.— pro Woche Mk. 1.— Kreditversand bis in die entlegensten Dörfer. Montag von 11 — 3 Uhr geöffnet. Mk. 45.— Anzahlung Mk. 5.— pro Woche Mk 1.— MÖBEL! Einzelne Möbelstücke 2 Mark Anzahlung. Jg. Fraulein, W Jahre, wünscht m. nett. Fräulein a. guter Bürgerfamilie in Verkehr zu treten. Gefl. Offerten unter A. 31. 22 u-,...... »e^?artenpnntpe zu kaufen gesucht. Marktstraffe 21p. ßsugetverfc -Sdjufe Offenßad) am Ttlain Direktor: Trof Sßerßarbt des öffentlichen Lebens. Wer sich ständig über alle Fragen des Zeitungswesens unterrichten will, lese den „Zeitungs-Verlag“, das Organ des Vereins Deutscher Zeitungsverleger, HANNOVER. Abonnementspreis vierteljährlich 3 M. Probenummem kostenlos von der Geschäftsstelle A vormil bei ui Äugen U- Mer ,Znr Neuen Welt* 02437) rni <> n ™ Am 2. Feiertag: als: Apfelringe, Aprikos&a, Birnen. Prünellen, Feigen, Pflaumen, Gemischtes Obst Steppdecken von den einfachsten bis zu den feinsten, werd, prompt angefertigt, sowie alte arfgearbeitet 2udwigstraffe 6II. Bäuerischer Gesangverein 2. Osterfeiertag Familieu-Ausfiug nach dem Gleiberg. Bei ungünstig. Witterung abends Zusammentunst im Postkeller. v”/s) _______ Der Vorstand. Heute Niudslcisch Pfd. 56 Psg. ia. Speise- und Salat- ^artoffeisi liefert z. den billigst. Tagespreisen H. Drechsler, Steinstr. 48. Reichs die U werde Äufn Änschl Besuch Vitali l 2' COimn ein fe dern । redlich voller inals, Reich zuJt curo neueft Comm gegebe diploir Rußla machte ms de lich b" Türke so erg nen Besorge auch das Auseinander- fahren und Ausbreiten des Kieses tm Garten. Suvervbosvbat, empfiehlt K. Sier, Dammstrahe 46. schus lolgen in QJei Hofs 1 Lrtsm buch । einer des ßi mnen guste i um (st such bi Bestie in Ge hedde eignui Dir. Weidemann Frankfnrt a.M., Taunusstr. 13 üü^Serin nimmt stunden in und außer dem Hause an. Kartoffeln vr. Speise- u Lalatkartoffcln, empfiehlt («1 J. Weisel, Telephon 235. Sonnenstrafie 6. W Novität! IM „Strantoder“ Ein Schauspiel in 4 Akten von Hermann Sudermann. Ansang3'/-Uhr. Ende geg. 6'/,. Uhr. Abends 7Vr Ubr maitresse brevet&e donnelecons. Gesangverein Harmonie 2. Feiertag Frühschoppen Vereinslokal bei Bäulke Mittag Scltersböb bet Ruth, 3. Feiertag bei Wiegand. Eiche MsciidMiirk"^^^ gegen dreifache Sicherheit von tüchtigem Geschäftsmann gesucht. Schriftliche Angebote unt. 02377 an den Gieh. Anz. erbeten. Gesangverein EMCM OSO« ßemünidikeit 2. Osterfeiertag bei Mitglied Kuhnd „Schöne Aussicht". Um rege Beteiligung bittet v*/.. Der Vorstand. Müschn wird sauber gewaschen u. 4uU|U|v aus neu gebügelt. (01810 Wäscherei Wolkcngassc 19. Fürwenige Pfennige kann jede Hausfrau Kleid u ng sstücke u Stof f e aller Art, aus: Wolle, Halbwolle, Baumwolle, u.s.w. prachtvoll u.echt färben. Alle Farben ä 10u.25 Pfg. Man Fordere ausdrücklich Heitmann’^ Farben. Schutzmarke: Fuchskopf Im Stern. Jedes andere Fabrikat zurückweisen. Stenographie. Unsere neuen Lehrgänge in Stenographie und Maschinenschreiben für Damen u. Herren beginnen Donnerstag, 31.März1910, abends y29 Uhr im Hotel Einhorn. Gefl. Anmeldungen an den Unterrichtsleiter, Herrn Kuhl, Weserstrasze 16, oder zu Beginn des Unterrichts erbeten. (v,l/3 StenMOn-AskflsW „(Sadelsbcrger". J. Jttmann, SZ? der einige Kunststücke macht [02495 billig zu verkaufen. Neustadt 22. Ein fast neuer Hundewagen zu verk. [18261 Franks. Str. 77 Ein Sommerwagen 10 sitzig mit Verdeck, 2 Break Zum 12. Male: Unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Fnsant.-Regiments „Kaiser Wilhelm" (Nr. 116) „Der ädele Bauer“ Operette in 3 Akten von Viktor Leon. Musik von Leo Fall. Anfang 7*/a Uhr. Ende geg. 10 Uhr. Dienstag den 29. März 1910 Anfang 8 Uhr 21. u. letzte Dienst.-Abonn.-Yorst. „Vasantasena“ Ein indisches Drama des Königs Sudraka in 5 Akten von Emil Pohl. Ansang 8 Uhr. Ende geg. 11 Uhr. Gartensand reines, schönes Material. Anfuhr prompt und billig. C. Rilbsame«, tollt Miß zu uttkuuscu 024661 Hotel Prinz Carl. Fahrräder, Mk'^75, AR gebr. Räder werd, zurückgen. Fabrradlagcr, Wolkengasse 16 p Z®f~ Za verkaufen gut erhaltene Treppe für 2 stöck. Wohnhaus, verschiedene Türen u. Fenster. <«,«») Bismarckstr. 6. JLo£5^28i^ÄiiÄe, fahrbar, mit Baubolzkreissäge, gut erhalten, wegen Geschästsauf- gäbe und Räumung sofort zu verkaufen für 950 Mr. Bezahlung nach Uebereinkunft, muh aber bis 1. April geräumt sein, auch einzeln. Schrtftl. Angebote unt 1834 an den Giehener Anzeiger erb. Gutscheine haben Gültigkeit. „Die rede Höbe“ Schauspiel in 4 Akten von Eugene Brieux. Deutsch von Anne St. CL-re. Ansang7'/rUhr. Ende geg.lO'F Uhr Montag den 28. März 1910 (Zweiter Oster-Feiertag) Rachmiltagö 3VZ Uhr Kleine Preise! Kleine Preise! „Der äochtourisl“ Schwank in 3 Akten von Curt Kraatz und Mar Neal. Anfang 3Vr Uhr. Endegeg.6Uhr. Abends 7Vi Uhr nWu ftorp Schle wichen W bl Tietzen, Bürstenwaren, Holzwareu, Korbwaren, Fensterleder, Schwämme, Rosenpfähle, Waschleineu, ttotosstricke, Rassiabast, Waschklammern in größter Auswahl und bester Qualität empfiehlt billigst Indwig Kohkrmann, 1569 Bleichstr. 12. Ebe-^^"^" England Prospekt E. 113 frei, verschloss. 60 Pfg. Brock & Co ..London E.C,Queenstr.90/91 lhf-%) - Wir eröffnen am Montag, dem 4. April, abends 8x/s Uhr, einen Anfänger-Kurses für Damen und Herren in unserem Vereinslokal im CasL Ebel. Anmeldung, werden burdj den Borsitzendeu, Herrn Sekretär Loh, Groffer Steinmeg 20, jetzt oder zu Beginn des Unterrichts entgegen genommen. (Honorar Gleichzeitig wird ein Schreib- maschiucnkursuS für Dkitglieder des Bereins und Teilnehmer an dem Änsängerkursus eröffnet, wozu Anmeldungen ebenfalls vorher entgegen genommen werden. Die Vorstände (vie/3 d. GabelSberger Stenogravben- Vcrciu (gegr. 18611 und Damen- verein Gabelsbcrgcr Gicffen. dstZ jn Nicht, bei beh geblieb, ^runn ♦* Aern dm Fi 'n leine lanberz kberras. Avttlc fe fern, ' J'Qnn Fnnt, y °nc Kenji bei « Äx bewährt sich nun- Ä «J ZMk mehr Retters BlkL 8 Haarwasser (München) staatl. geprüft u. begutacht. Z. h. um40Pf. u.Aik.l.lObei .1.H.Fuhr.Souneniti.25. (hv29/! vereine WzMM Giessen. Direktion; Hermann Stelngoetter. deu '*/«. ivieiVo 1V1O (Erster Oster-Feiertagl Nachmittags 3l/s Uhr ZmAriAlltzröhüsgUß CbUisalveter, D Spie«, West-Anlage 27. Belg. Riesen-Äauincheu zu verk. Jungtiere von 1 Mk au. [02477 _____________Schützenstzmhe 37. Im Auftrage einer Obstvaum- schulc in Oberfranken verkaufe ich in meiner Hosreite 250 2t. HM. mMtejuM Apfelbäume der bett. Sort. zu bitt. Preisen Gietzen, 26. März 1910. 11822 ÄouisridamFpeditkU. 024881 Em scharfer Hofhund zu verk. Werkmeister K. Schmidt, Nodhenn a. d. Bieber. Klein-Linden „Bernhardtsliäuser Ho!“ Am 2. Ostertag von 4 Ubr all. (02442 StsnsiHe Mil! Stansenboline Zeppelin wird co.32 em lang, 10 verbrauchsfähige Scholen wiegen ea. 1 Pfd. Portion 1.10 Mk. (1801 Maximilian Metsger, _______Weisenau-Mainz._____ Selbstgckeltcrter Prima Apfelwein in riapf Jedes Quantum frei Haus Willi. Mayer Einrichtung 200 Mark mit 20 Mark Anzahlung Bis zu den feinsten Einrichtungen den £im fiO s Miß Nf muß, unser allen einsai Frl. Partbicr, Fr., SelterSw.81 p. Restaurant „Krokodil" lebende Hühner 1909 Frühbrut lies, franko unter Garantie leb. Ank. i. belteb.Farbe. 12 St. Hühner u. 1 Hahn Mk. 28, 6 St. u. 1 Hahn Mk. 15.50, 3 St. Gesangverein Heiterkeit- 2lm 1. Feiertag von 11 Ubr bei Seibel, Am 2. Feiertag Ausflug uuib ber Kuelsruhe, Am 3. Feiertag bei Schuler, Stubt Lich. Um zahlreiche Beteiligung wird ersucht. v*/3 Der Vorstand Q Emil Fischbach ■ft Tausende Anerkennungen beweisen, dag meine (tat. Zucht- u. Legehühner die Ejssfatä beit. sind. bkat. grat. Beckers Gt-nngelhof, Weidenau-Sieg. (d^) sc Zum Umzug Z Tischdecken “ Zwangs-Verfalls. Dienstag den 29. März d. I., nachmittags 2 Uhr, werde ich auf dem Hose der Speditions-Firma Heinr. Schneider zu Marburg, Neue Caffcler Str. 3Va (gegenüber dem Hauptbahnhof) 32 Irommeln Karbid ä Trommel 112 kg, öffentlich meistbietend gegen gleich bare Zahlung versteigern. (1802 Der Berkaus findet vorausficht- lich bestimmt statt. Marburg, den 23. März 1910. Wellner, Gerichtsvollzieher. Privat- Tanz-Unterricht erteilt zu jeder Tageszeit Karl Schmidt, Tanzlehrer, _______31 Wetzsteingasse 31. (342 Unsere Deckstation für Belij. tao-Undien befindet sich Klein-Linden, Wilbelmstr. 3 neben der Gärtnerei. Deckgebühr 1 Mark. Preistier: 70 L, 15 Pfd. Haarunterlagen, 2ockendreher, sowie alle sonstigen Haararbeiten werden schön und dauerhaft angefertigt in dem [562 Spezial-Damen-Frisier- d. Baar-Gesehäli Hermann Plank Ww., _________.Naplansgasse 2,_________ Alle Sorten Saaikarloffeln frühe u. späte, sowie ff. Svcirc- und Salatkartoffeln enrpfiehlt zu billigsten Tagespreisen [1787 W. Hankel, Telephon 612. Neuen Bäue 7. Aelt. Schwemmstein-Fabrik autz. Syndik. fertigt auch gule Zement- dielen. PH.Gies, Neuwied. Ihv-Vs Visitenkarten liefert rasch and billigst Brühl sehe Oolw^Drudterei. Die Beleidigung geg. den Bahnbe- diensteten Jost nehme id) zurück. 02498]_________________K. Fach. Gebild. verm. j. Dame, 30 I., wünscht paffenden Briefwechsel zwecks Heirat. Schriftl. Angeb. unt. 1829 a. d. Giehener Anzeiger erbeten. Silberne Damenuhr verloren. Geg. Bel. abzugeben. 024811________Kaiser-Allee 2811 Stolze-Schrey. Leichteste Erlernbarkeit, bei guter praktischer Berwertung. 1908/09: 107 603 Unterrichtete. Dienstag den 4. Avril, abends 9 Ubr, beginnen wir im Restaurant Schivkapast wiederum einen Anfängerkursus für Damen und Herren. Dauer: 14 Abende. v*/s Der Vorstand des Stenographcn-Bereins Stolze-Schrey Gicken. Vsbclsbcrgcr Stmgrguhtn- VminKie8cnu.Iau!MMN Kubclsdcrgec kicflcu. Mittwoch, 30. März 1910. abends 9 Ubr im ($of6 Ebel, unterer Saal: Vortrag deszweitenVerbandövorsitzenden, Herrn Lebrcr Müller, Offenbach a. M. über: Auffassung und Verwirk- lichungd. Wortes Babelsbergers : Die Stenographie soll Gemeingut aller Gebildeten werden. Wir bitten um recht zahlreichen Schüler der böher. Lehranstalt findet liebevolle P c u s i o u in gutem Hause. Schriftl. Angebote unter 1619 an den Giefiener Anzeiger erbet. DaS Stricken und Anstricken von Strümpscn wird gut u. billig besorgt. Frau Johanna Fritsch, 1793]__________Bleichstratze 13. Ein gutgehendes 5iolonial- wareu-Geschäftm.Flaichenbier- u. Brotverkaus in guter Lage am Platze zu vermieten. [1824 Offerten unter A. A. stadtvostl. Fuhrleistungen jed. Art, sowie Auszüge, Möbeltransporte, Waschsuvren über- £l Äkl), Lb'wengaffe 11 Fuhrleifluugeu, Friedrich Ruhn, Dienstmann, °^) Bleichstr. 5, Gemüseladen. Abiturient (Oberrealsch. Ojt.1910) erteilt gründliche Nachhilfe. Schrittl. Angebote unt. L 20 stadt- postlagernd erbeten.________[02474 Acker auf dem Sand zu verpacht. 02465] Näh. Asterweg 15. Knabe oder Mädchen, welche die htesigen höheren Schulen ob. Alice - Schule besuchen sollen, findet gute Pension mit Familien - Anschluff in besserer israelitischer Familte. Schriftl. Angebote unter 1805 an den Gieffener Anzeiger erb. la. Silberkies für Gärten re. liefert Firma Emil Horst, 1742) Riegelvsad. Teleph. 26. Ia. Äepieiwein garantiert naturrein, liefert in Flaschen, Syphon und Gebinden, jedes Quantum frei Haus (l738 H.Trechsler,Steinstr.48. Tel. 581 Wirte u.Wleberverk. Extra-Preise Saatkartoüeln, die besten frühe u. späte Sorten, etnpf. zu billigsten Tagespreisen H. Trechsäerj Steinstr. 48. (1739) Teleph. 581. W ichtige Ratschläge für jede Frau enthält Dr. Schäffer's preisgekröntes „Frauenbuch". Zusendung gegen 60 Psg. in Briefmarken von Dr. Schäffer & Co., Berlin 204, Frtedrichstrahe 243.(sI10/8 Frankfurt a. Main, — Taunusstrasse 13 — PaesSagogium CaroSinum StaatL gen. und beaufsichtigte Vorbereitungs- . Anstalt Einjähiig-Freiwilligen-, Primaner- n. Fdhnr.-Prüf- ung, sowie für die mittleren una oberen Klassen aller höheren Lehranstalten (ein- schließl Abiturium). Streng geregeltes Pensionat zugleich auch für Schüler anderer höher. Lehranstalten. Ausführl. Prospekte über Organisation, Unterricht, Pension, Honorar, Befe- D. Pistreich, Breslau II 33. n. ää, empfiehlt in groffer Auswahl Waschbütten, rund und oval, Waschkörbe, W'aschseile, Pflanzenkübel, Bosen- pfähle, ItnöGabast, Kokossfricke, Holz- und Korbwaren, Besen und Bürsten waren, Haus- und Küchengeräte, Türvorlagen und Matten _______zu billigen Preisen. [1514 Braunfels. Hotel-Pension Bellevue. Gut. bürgerl. Haus. Wundervolle Lage, Leranda, Garten, Tvuristen- haus, Radsahrerstation. Eigene ^orellensischerei. — Telephon 38. Ankauf. Alt-Eisen, Lumpen, Knochen, Metalle, Flaschen, u. Papier kaust zu den höchst. Preisen [1215 Jakob Nußbaum, __West-Anlage 35 II. Wer verkauft sein Haus o. sonst. Anwesen, gl. w. Art, hier od. Umgebung. Gefl. Angeb. u. P. 3076 Haaicnsteiu & Vogler, Gicffen. ______________(hv^/s)_______________ Eine guteZiegel, 02476) Schiffeubergcr Weg 54. Javol das Beste gegen Kopfschuppen. gegen Haaravsfoll