M. 299 Smettes Blatt (60. Jahrgang Erscheint täglich mtt Nu-nahm, Wä Count agi. Die nttdem Kommando auch in der mörderischen Schlacht. Viele von unseren Leuten waren gewiß etwas kopflos geworben, manck>e dachten wohl.gar nichts, andere beteten. .Aber das Kommando, das sie zusammenhielt, hörten sie und gehorchten ihm mechanisch. Jchchabe die französischen Infanteriekolonnen bä Sc bau auseinanderfliegen sehen, wie Hühner, unter die der Habicht stößt, wenn unsere Granaten so präzise ein» schlugen. Das waren zum Teil sehr alte Soldaten. Aber ihnen fehlte der Drill. Nach diesen Beobachtungen habe ich wie gesagt, Respekt vor dem Drill bekommen — ohne den wirds auch in Zukunft nicht gehen. Auch andere Bataillone unserer Division waren heran-» sekommm. Man ging jenseits des Dorje» in <^chüLeulinien in ben Weinbergen vor, in denen die feindliche Artillerie stand. Sie ist bereits ausgewiesen und hat in der Eile zwei Geschütze stehen lassen, die bie fünfer en gern haben möchten. Allemal, wenn einzelne Züge sich nach ben Geschützen vordrängen, gibts aus bem kaum 500 Meter 'da hinter liegenden Dorfe Cernay ein mörderisches Feuer. Die Geschütze sind zu heiß, man läßt die Finger einstweilen davon. Unmittelbar links von uns fechten die Bayern. Sie drängen vor und haben besseren Erfolg. Während wir ein hinhaltendes Gefecht gegen Cernay führen, gennnnen sie das Dorf Villechaumont, das etwa in gleicher Höhe mit Cernay liegt. Jetzt bekomme ich auch'Arbeit. Unsere 2. Komp, ist schon voraus. Sie gebt aufgelöst über freies Feld zwischen den Dörfern Cernay und Villechaumont^ vor. Ich werde mit einem Zuge ihr zur Verstärkung nachgeschickt. Die drei Kompagnien des Bataillons waren in Crayant zurückgehalten, standen in vollkommener Deckung. Nun trat ich mit meinem Zuge aus der sicheren Deckung, ließ ausmarsckneren unb schwärmen und geriet in das Hagelwetter von Chassepotkugeln. Stehen in solchem Feuer ist sehr ekelig, Vorwärtsgehen ist viel leichter unb wir gingen rasch vorwärts, um bie zweite Kompagnie einzuholen. Diese hatte schon ihre bäben Offiziere verloren. Ein Vizeselbwebel der Reserve war vor ihrer Front unb führte sie weiter. Ich sehe noch, wie tapfer et ben Säbel schwang unb der Kompagnie nach vorwärts ben Weg zeigte. Ich verlängerte bie Schützenlinie der 2. Komp, mit meinem Zug und übernahm die Führung der vier Züge. Eine feindliche Batterie wich unserem Feuer auS unb verschwand am Südende des Dorfes Cernay. Vor uns sahen wir auf der Höhe än Gehöft mit einer Windmühle. Das Gehöft, bie ganze Höhe war besetzt, unter dem Feuer dieser Bäatzung litten wir. Von der Besatzung von Cernay, das wenige hundert Meter rechts von uns lag, wurden wir merfnrihrbigerroeife gar nicht belästigt, die schienen genug zu tun zu haben, sich ihrer Angräfer in der Front, wo auch bie verlassenen Geschütze standen, zu erwehren. — Ich hielt es für richtig, hier zu halten unb ein hinhaltendes Gefecht zu führen umsomehr, als der Rest des Bataillons uns nicht folgte. Ohne biefe Hilfe schien es mir än aussichtsloses Wagnis, weiter vorzugehen. Unsere Soldaten, die wir noch um unS hatten, waren vorzüglich. Der Drang nach vorwärts steckte ihnen im Blut. Sie baten mich, sie weiter vorwärts zu führen. Ich sagte den Unteroffizieren, bas ist dummes Zeug und schließlich gab ich, um nicht ben Leuten ben Eindruck zu machen, als fehlte es mir an Mut, bas Kommando zum Draufgehen. Wir schossen uns immer näher an bas Gehöft neben dem bie Windmühle stand — beide sind in der Karte eingefrädynet, die Windmühle brannte am Abend nieder — heran. Wir erreichten einen ausgebauten Feldweg, an dem Hausen Klopf st eine offenbar schon längere Zeit lagen, denn fie waren sehr flach, In ben Graben unb Hutter den Steinhaufen fanden wir einige Deckung, wir befanden unS nur noch 150 Meter von bem Gehöfte entfernt. Das Feuer ber Besatzung zischte uns über bie Köpfe. Wir erwiderten leb- Da klagte neben mir än Soldat ber 2 Komp.: Herr Leutnant, ich habe keine Patronen mehr. Was, feine Patronen mehr?, Ja, in ben Patronentaschen. Und in den Seitentaschen des Tornisters? Ja, ba stecken noch die Blechbüchsen. Ich käeche näher bei unb ziehe die Blechbüchsen heraus. Nun gibt eS wieder Dampf. Ein anderer ruft, mein Gewehr geht nid# mehr los, Herr Leutnant. Dann spucken Sie mal auf bie Zünbnabel, ober nehmen Sie etwas Schnee, der allerdings nur spärlich vorhanden war. Die heißgewordene Zündnabel oerroftete leicht durch ben Pulverschlcim und konnte sich bann im Nabelrohr nidjt mehr bewegen. Unter gewöhnlichen Verhältnissen hatten sich die Leute selbst zu helfen gewußt — in den Augenblicken höchster Gefahr klammern sie sich vielfach an den Offizier. Tas Feuer aus dem Gehöft und der Umgebung scheint schwächer zu werben. Die Zeit zum Angriff mit der blanken Waffe schien mir gekommen. Ich springe auf bie Straße, hebe den Säbel und kommandiere „auf" und Marsch Marsch. Wie ein Mann ist alles in die Höhe und nun beginnt än Laufen und än Hurrarufen auf bas Gehöft los. Die Flügel umfassen es. Ich stehe etwa in ber Mitte, springe über bie Straße in ben Garten. Ouer vor mir steht eine Scheune, deren Tore weit geöffnet find. Durch den Hauptweg des Gartens, dessen Ränder mit Buchsbaum eingefaßt sind, nähere ich mich rasch bem Tore, falle lang hin, ein Unteroffizier springt zu mir, um mich aufzuheben. Er glaubt, ich fei getroffen. Aber schon bin ich wieder hoch und betrete die Scheunentenne. Ein Mann ist rechts neben mir. In bem halbdunklen, fast leeren Raum zur Linken sehe ich äne Masse französischer bewaffneter Soldaten. Der Mann neben mir reifet bas Gewehr an ben Kops und schreit: Herr Leutnant, da sind sie! Blitzschnell fasse ich das Gewehr mit ber Linken, drücke es hoch unb schreie gleichzeitig ben Mann an: nicht schießen' Das Gewehr gebt zum Glück nickst los unb die sändlickwn Soldaten kommen auf meine ruhige Aufforberung, sich zu ergeben, aus bem Raum heraus, geduldig wie Hammeln. Die Gewehre haben sie gleich liegen lassen. Wir haben bas Gehöft. Von allen Säten finb meine Leute ängebrungen unb haben auch Gefangene gemacht. Waren es fünfzig ober hundert? Ich wätz es nicht mehr. Nur 'weiß ich, baß mir bie Gefangenen sofort Sorge machten. Kam ein Gegenangriff — unb das war in unserer sehr ausgesetzten Stellung zu erwarten — bann wurden •r ^fangenen wieder unsere Gegner. Den Franzosen war in ditter Beziehung nicht zu trauen, auch ihren Generalen nicht wie zahlreiche Vorkommnisse beweisen Begleitmanusckwften konnte ich nicht abgebem Ich führte die Gefangenen zurück vor, das Qiefiöjt unb befahl ibsen, da hinunterzugehen, »yo wir heraus-.' Sletfchpreife in ® le 6 en Brotpreste tn Lieben I IveiBlnoi z Ng. 62 tilg. | Schwarzbrot 2 Ltg. 64 Pig. Vetter Ved. Himmel Dezember = j- vttederfchlaq — 0,0 mm. Meteorologische veobachtungen der Station Sieben. Höchste Schlachtviehpretfe m y r a n f < u r t a. U)L 10 10 10 Ochsen Halber Schweine 7,4*0, M‘0, Eine der seltenen Quellen mt nur rein natürlichei Füllung ID“/*] Niederlagen: Jean Weisel Fernepr. 235 und Helnr. Zinn Fernspr. 807 60 Ra. Schlachtgewicht 01—93 U((. Hfl. Schlachtgew. 92-100 PI. '/, , . 6^'/,-70 _ lh Kg- 84-92 Psg. V, , 76-80 , 7. , 80-96 , Tic Viarltprcise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch» und Broipreise am 19. Dezember 1910. VISU KA R TEN m Jede/ beliebigen Schriftart und Kartonierte, n» 'Tri-,, -,-r—r-iir-« sowie mit Zirkeln aller studentischen Vereinigungen liefert tu mäßigen Preisen die B rühr sehe Uni*.-Druckerei, 19 bi» 20. 19. , 20. Höchste Temperatur am Shebviflite , schrmungSloS nrftnfrftft Un bat MdaNtrr VvrfkSnyen Brate bie Partei ihre moralische önnntroorhinn nicht men leugnen. Und dabei spielen die Herren noch den Entrüsteten! Redner bedauert innt Äblust den Ton, der im Hause eingerissen sei unb die eiiuSbrüde. die von feiten der Sozialdemokraten gebraucht würden. Schade sei, daß die Darmstädter Zeitung den Ausdruck „Hund-- söltisch" deS Äbg. Ulrich gestrichen und so dem Lande twrmb- batten haben. Derartige Vorkommnisse und Zustände gehörten in daS Kapitel „Aendcrung der Gesä^stsordnung". (Hört, hört bei den Sozialdemokraten.) Abg. Dr. Fulda (Soz.) ergeht sich weiter in heftigen Angriffen gegen den Dtinister und begründet dann seinen Antrag. Die dtichtbestätigung sei ein Akt der Kabinettjusti», ein Verfassung-- beuch. (Der Vizepräsident ruft den Redner zur Ordnung.) In der yttchtdestätigung unfähiger Leute solle die Regierung freie Hand haben, aber das politische oder religiöse Glauben-bekennMi- dürfe keine Stolle spielen Am richtigsten wäre e-, die Verfassung zu ändern. Der Standpunkt Dr. Winkler- sei »nm Teil brutal, zum Teil sei er Heuchelei. Den Schutz der Immunität müsse man manchmal gebrauchen (lebhafter Widerspruch): den ihm g«nachtcn Vorwurf verstehe er nid>L Tie Sitzung wird darauf auf D/i Uhr auf Mittwoch den 21. Dez. tonn. 9 Uhr vertagt. Au» Stadt und Land. Diesten, 21. Dezember 1910» Die Tanne. D Tarntmbmrm, o Tannenbarm. wie grün sind deine Mütter! Da ist nun plötzlich über Rächt in allerhand Ecken unb Winkeln ein barzdustendes Tannen- und Fichtenwäldchen ausgewachsen, und die jungen und Mädchen stehen rina-'tm und gucken zu, wie ein Baumi um den andern fortgetraprn wird . . . Wie alt ist wohl die schöne Sitte — wir möchten betonen, die deutsche Sitte —, zum Christseste einen geschm,?5i-n Weihnachtsbaum lendrtm zu lassen? Zwar heißt es sch"N tn einer Strastbnrger Chronik vom Jahre 1005: „Aufs Weihnachten richtett man Tanueubaum au Stra-burg in dein Stuben aufs, daran frenrfr* man rosten au st vielfarbigem Papier geschnitten. Aepsel, Oblaten, £tfd)# galt, Zucker usw." Und vier Jahrzehnte später schrieb der S^rah- jburger Theologe Tannhauer: „Unter anderen Lappalien, damit man die alte Weihnachtszeit oft mehr als mit Gottes Wort begeht, ist auch der Weihnacht-- oder Tannenbaum, den man zu Hause ausrichtet, denselben mit Vuppm unb Zucker behängt, unb ihn hiernach schüttelt und abblümen läßt. Wo die Gew-hn- heir herkommt, weih ich nicht. ES ist ein Kinderspiel, doch besser alS andere Phcttasey." Immerhin war der WeidnachtS- baum im 17. und 18. Jahrhundert ein seltener Zimmergast. Tie ersten Lichter sollen 1/37 aufgekommen fein. Und zu Beginn deS 19. Jahrhundert- war noch keineswegs in jedem deutschen Saufe zu ChristkindchenS Feier ein Radelbanm zu finden, ist um das Jahr 1830 tauchte der WeihnachlSbaum allgemein auf, die ..Krippe" mehr unb mehr verdrängenb. Wir können also annehmen, dah die allgemeine Volkssilte, am heiligen Abend und in der darauffolgenden Zeit (gewöhnlich bis zum neuen oder hohen neuen Jahr) eine Fichte oder Tanne im Zimmer zu haben, erst 80 Jahre alt ist. Finanzminister Braun. Die Besserung sm Befinden deS Finanzministers Braun macht Fortschritte, doch ist die Lähmung deS rechten Armes immer noch nicht ganj beseitigt. Das günstige Wetter ermöglicht eS Dein Minister, Ausgänge uno Ausfahrten zu machen. Immerhin wird noch ein längerer Aufenthalt in einem südlicheren Klima zur vollständracn Wiederherstellung notwendig sein. Es liegt in der Absicht deS Ministers, nach seiner Rückkehr sein Amt wieder zu übernehmen. Manck-c Kreise, die auch unterrichtet sein wollen, behaupten dagegen, dah selbst bet gänzlick)cr Wiederherstellung des MiniilerS die Wiederaufnahme der anstrengenden Amtstätigkeit unter keinen Umständen empfehlenswert (et Im Ministerium werden scl>on VLachsolger genannt. • * Das Patent a l s Geometer 2. Klasse wurde dem Geometergehilfen Wilh. Loth aus Friedberg-Fauer- bach erteilt. * * Rebenbahn BenSheim — Lindenfels. DaS hessische Ministerium der Finanzen hat der Kontinentalen Eisendahnbau- und Betriebsgesellscl-ast in Berlin auf die Dauer eines JahreS die Erlaubnis erteilt, Derinessun- aen und Vorarbeiten für eine Nebenbahn von BenSheim nach Lindenfels vornehmen zu lassen. * • Gießener K onzertverein. DaS nächste Konzert findet am ersten Sonntag nach Neujahr, otn 8. Jamia,, in der neuen Aula statt. Es ist ein Max Neger-Abend unter Mitwirkung deS Komponisten. * * D ie Bank für Handel und Industrie hier gibt bekannt, dast am SamStag, 24. Dezember, ihre sämtlichen Kassen und BureauS bereits um 2 Uhr nachmittags geschloffen werden. Starkenburg nnh Nheinhesten. rm. Darm sladt, 20. Dez. 6e l b ft m orb wegen gebrückter DeschästSoerhältnlsse beging heute der 86 Jahre altl Metzger meist er Karl Hein in der Karltraste, der voi einigen Jahren die Ochsenmetzgerei seine« BaterS mit dem Hause übernommen hatte und anscheinend in geordneten Verhältnissen lebte. Wie man nun hört, hot der schlechte Geschäftsgang, der durch die hohen Fleiichpreise noch ungünstigem wurde, den Mann zu dem Schritte veranlaßt. m. Offen back). 21. Dez. Nach dem endgültigen Ergebnis der Volkszählung beträgt die Einwohnerzahl 7 5593. Davon entfallen auf Att-Lffcnbach 18932 uno aus den Stadtteil Bürgel 0661. Dem männlichen Geschlecht gehören 38149 und dem weiblichen 37 444 Personen an. Aach den Religionsbekenntnissen gibt eS: 42 605 Evangelische, 27 038 Katholiken, 694 Altkatholi.en, 2281 Deutsch- katholische, 2374 Huden, 6 Griechisch-K.tthol.sche, IMoharn- medan-r, 63 Anhänger vrrschtt teuer Sekten und 538 Konfessionslose. Ausländer wurden 2242 gezählt und zwar 908 istussen, 863 Oesterreicher, 123 Schwerer, 86 Ungarn, 40 Engländer, 30 Ameri.'aner, 56 Italiener. 40 Engländer, 35 Holländer, 20 Türken, 12 Spanier, 18 Dänen. 15 Fran- -osen, 2 Norweger, 7 Luxemburger, 8 Schweden, 2 Ru- mäuier, 1 Serbter und 1 Japaner. - Mainz, 20. Dez. Nachdem im Mai 1909 eine Abstimmung über die Ferienordnung an den höheren Schu len in Main zstattgefunden hat, i)t nunmehr vom Minlsierium des Innern, Aotcilung für Schulangelegenheiten, durch Verfügung vom 15. Dez. 1910 ungeordnet worben, dast von Ostern 1911 an. um den Wünschen der Mehrheit der Beteiligten zu entsprechen, versuchsweise solgende F.rienordnuna eingcfuhrt wird: Öfter f erten: 1911 drei Wochen wie bisher; Dun Ostern 19.2 ab 14 Tage vom Palmsonntag an. P s i n a st f e r i e n: 8 Tage tote bisher. Sommerserien: 4 Wochen von dem Tonners- lag an, der dem 15. Juli zunächst liegt (1911 vom 13. Juli an). Herbstserien: 14 Tage von dem DonncrSiag an, der dem 29. September zunächst liegt (1911 vom 28. <5ep- lember an). W e i h n a ch t S f e r i e n: 14 Tage wie bisher. ' Nachnahmekarten. Die Frist für den Aufbromch > der von der Privatindustrie früher nach nichtamtlichen ; Mustern hergestellten Nachnahme-Pa ketadrcssen und Nack)- nabmetnrlm, die Ende Dezember ablaufen sollte, ist vom , ReichS-Poslamt bis Ende Juni 19 11 verlängert , worden. Tie Post verlangt jedoch, baß den älteren Nachnahmeformularen fortan ein Postanweisung Zsormular ober eine Zahlkarte (mit Klebeleiste) bereits ausgefüllt sowie haltbar befestigt beigefügt wird. Für diese beizufügenden Rach- nahme-Poftanwetslingen liesern die Postanstalten aus Antrag die Formulare kostenfrei in den Grenzen deS Bedarfs. Warmes Frühstück erhalten bis auf weitereS 286 Knaben und 274 Mädchen der Gießener VolkSschuleru ** Sektion Ober Hessen deS Deutschen und Oesterreichischen Alpenverein S. Die Hauptversammlung fand am 14. d. M. int CafS Cbel statt und wurde durch ein gemeinsames VCbenbeffen eingeleitet. Am 4. Febrrtar 1911 soll im Hotel Großherzog ein alpiner Abend mit Damen ftattfinben. Der Wanderplan für 1911 wurde von der Hauptversammlung genehmigt. Er umfaßt folgende Sektcoitswanderungen: 15. Januar: Bieber ,Düusberg, Gleiderger ForsthauS, Sck)melz, Fronhausen. 19. Februar: Wteseck, Hangelstein, Daubringen, Staufenberg, Lollar ('/, Tag). 19. März: Bad-Rauhetm, Winterstein, Kapersburg, Lochmühle, Saalburg. 2. Aprile Bieber, Cuserne Hand. Hümmerich, Gladenbach. 7. Mai ^Samstag nachmittag) mit Damen: Hochwart, Vchifsenderg. 2 1. Mo r: Butzbach, Hausen, Hausberg, Jsseltal, Münster, Ziegenbcrg, Fvrsth. Wcnterstein, Bad-Rauhetm. 11. Juni vüoim ): Spaziergang mit Damen nnb Kindern in den Forstgarten. 2 4. und 25. Juni: Zur Edertalsperre tl'/, Tag). 9. Juli: Fronbausen, Ober-Walgern, Alten- VerS, Lohra, Gladenback). 6. A u g u st: Reiskirck)en, Winnerod, Reitthartsharn, Bellersheim, Grüitberg ('/, Tag). 16. und 17. September: Alsfeld, Marck)eS, Ulrichstein— HoherodSlopf, Gedern. 1. Oktober (mit Damen): Friedeihausen, Totenbera, TraiS a. b. Lda. 15. Oktober: Alleudorf, 9tordeck, Rüdoingshausen, Deckenbach, Homberg, Rieder-Gemunden. 12. November Launsbach, Sieben Hügel, Gleiberg, Vetzberg, Rodhetm,(»/» Tag). 10. Dez. : 'Rieder-Wemtar, Frauenberg, Marburg. LanütrnS Gtegen. k. Rödgen (Kr. Gießen), 20. Dez. Im Saale deS Wirt Balser hält eine Büglerin aus Reiskirchen einen Bügelkursus ab, an dem acht Mädchen und Frauen teilnehmen. Zu gleicher Zeit tagt im alten Schulsaat die Wattoephaushaltungsfchvle unter Leitung von Frl. Mutschler, 16 Sck)ülecinnen, 3 Frauen und 13 Mad- chen, suchen hier ihre Koch-, Back- u,w. Kenntnisse zu bereitem. — Gestern hielt in der hiesigen Gemarkung Geh. Kommerzienrat Gail-Gießen T r e i b j a g e n ab. CS wurden un ganzen 107 Hasen erlegt. ” Garbenteich, 20 Dez. Am letzten Sonntag hielt der Zweigverein des Evang. Bundes hier Janen ersten gatb.suchten Familienabend sar di.feuW.nt r Rach Grösinung durch den Ortsgeiulichen hiett der neu- cvnannie Borsinende des Vereine Lehrer Weisel einen Vortrag über den Freiheitsdichter Theodor Körner. Er veritand es, nach einem geschichtlichen lieberblick über die damaligen Zustande und Z.i.ver^äitni^se em gutgetrvfie- neS Bild des jugendlichen Richters uno Freihettshclden zu zeichnen, das durch Vortrag einer Auswahl seiner Gedichte durch ihn selbst und durch Schuler der L filaife illustriert wurde. Mit Spannung folgten die Bersammetten den klaren Sck)iiberungew des Redners. x Allendors a. Lda., 20. Dez. In dem hier zurzeit ausgestellten Tuberkulofemufeum, das sich zahl- reichen Besuches zu erfreuen hat, vesonderS auch von den Schulen der Umgegend, hielt am Sonntag nachmittag der pralttsche Arzt Tr ft’uui, hier einen lehr instruktiven unb allgemein verständlichen Vortrag über bie Tuberkulose, iijre Verhütung und Heilutig. Gestern abend sprach in dep dicht besetzten Ausstellung Tieraizi Tr. Schaa-ner, hier über das Vorkommen der Tuberkulose bei den Haustieren und über die ^egen Weiterverbr».itung der ^ranchett zu ergreifenden Maßregeln. In Heiden, 20. Dez. Es ist nun beschlossen, daß wir in unjerem Ort ebenfalls ein ollen modernen Anforder- ungen entsprechendes Schulgebäude mit Lehrerwohnung errichten. Zwilchen drei Bauplätzen, einem am Friedhof, einem im Süden unb einem im Ollen des Dorfes hat man sich die Auswahl frei gelassen. Getreidepreise in Mannheim Weizen luu zü.ö j -*u6o Dlt. Roggen 100 Hg. 16.60-15.75 Rlk. Tez. 1910 Barometer auf 0« reduziert Temperatur [| der Luit L 9 *> •» - Ij Relative ti FeuN'ltgkeu ' Öumtpu ötnbftärffj 80. ‘"II 765,8 69 1 6,6 78 W 2 20. bM 756 4 2,8 4,9 88 WS vV 2 21. 1 <65,6 8,4 6,2 90 8 8 gekommen waren, also nach Crayant. Wenn sie sich nicht be» ellen umrden, ließe ich binterherlchießrn. Sie verstauben mich ehr gut und liefen im Feuer ihrer eigenen Leute zurück. Wenn ie ja gewollt hätten, konnten sie sich ja zu ihren Leuten nach Lentay bmüberieueu — aber sie waren wohl froh, baß sie ge* äugen waren. Das Gehöft wurde ordnungsmäßig besetzt. Jeder hatte einen Platz gesunden, von dem er in leidlicher Deckung verteidigungsweise sd)ießen konnte. Vor un- in den Weingärten lag eine dünne Schützenlinie, die uns unausgesetzt belästigte. Aus diese ricksttte sich unser ruhiges gut gezieltes Feuer. Hurra ! der liegt, fdyrie da einer, auf den hatte ich schon dreimal geschossen und )o fort. Wer bie Spezialkarte zur Hand nimmt weis fd)on, baß ich jrrtt meinen sclpoachen vier Zügen in gleidxr Hohe mit dem Südausgang des von den Franzvien besetzten Dorfes Ccrnov stand. Lti diesem SüdauSgang standen die Reserucn, auch die Vatteri.' bie wir vorhin vertrieben hatten. AuS dem Gehöft tonnten sic UnS mit Leichtiakeü aus räuchern. Ich verstand gar nicht, »Darum baÄ nicht längst geschah. Jeder Angriff, der nur einigermaßen tischen Dtthterschule in Frankreich, die Turgcm.f, b.richt.t, s ndet sich in ter neuesten Biographie des russiichen Poeten von dem Engländer I. A. T. Lloyd. „Einmal war ich bei Hugo cinge* laden," erzählt Turgenieff. „und wir plauderten über die teutlche Dichtung. Victor Hugo, ber es nicht liebt, wenn jemand anders in seiner Gegenwart spricht, unterbrach mich und entwars mir ein Porträt Goethes. ..Sein bestes Werk," sagte er in olympischem Ton, „ist der Wallenstein". „nEtschuldigen Sie, teurer Meister. ,,Wallenstein ist nicht von Goethe, sondern von Schckler." „Tas tst alles dasselbe: ich habe weder den einen noch den andern gv- lefcn. Aber ich kenne fie viel besser als die, die sie au-wendm gv» lernt haben." Auf diese kategorische Erklärung fand ter Schöpfer von „Väter und Söhne", ber in Deutschland studiert und soviel Verständnis für deutsches Schrifttum hatte, leine Antwort. . . Pfund Mk. 1 bester Erfatz für Landbuuer. Vanille im KlllS, 3 5tflnfltn 25 Psg per Pid. 40 Pfq per Pfd. 45 Pfg per Pfd. 85 Wq «allnüsie Haselnüsse Haseluubterne per Pfd. 42 Pfg per Psd. von 05 Pfg. an. per Pfd. von 48 Pfg. an. per Pfd. 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E G Jwercf Wwe., Darmstadt 30 4)1., Frau Lilli Wolfskebl, Darmstadt 30 3)1., Stadtverordneter H- Sameo, Kiunitni« 30 DL Atl. Luise «chleiermacher, Darmstadt 2» DL Pfarrer Hartmann, eF UL Evangelisches Pfarramt Dortelweil, 16,03 M-. Mreidrat von Hahn, Hevveu^'»>30 M Khjiipp Schäfer I.. Bäcker und Uhillcr tu Heppenheim 32 UL, Professor Dr. Karl Schncllbachcr, Z^oenhetin 3u M, Frau E- M. Schiisfcl, Heppenheim 30 M, Rentner Hugo Carlson, Hepv^nhetm 8U Dl., Rentner Karl (Emmerich, Heppenheim 30 M-. Professor Di- Horn, Heppeuheitn 30 l^vei« u.hrer Professor Hoffmann, Heppenheim 30 PI., Rentner Heinrich Franck L He v vs nhe f tn ., Professor Dr. Rcntzel, Heovenbeitn 30 M., Finanzrat Walther, •vcppenbetm 20 Dl.. •)’tfjlj(,brer 6. Schmitt, Hevpeubetm 4 M., Frau Direktor L. B eberbach, Heppenheim 3 M., Pfarrer R-Drescher, Eschollbrücken 10 M., Fräulein 5. Kuhlmann, Darmstadt 5 UL, Schtveuer Gretchen Guyot, ftretbura t. Br. 30 M., Pfarrer Zanbitz, Bensheim 30 Dl. Summme 715,08 RI .... . o «« u An jährlichen Beiträgen stttd für 1911 entrichtet von Forstmeister Dr. Schütz, Ulrichstein 2 , «sarrer Buhler, Ulrichstent I M., KretSstrastenmeister Ö. Hoinmnn, Hevvenheim 2 Ul., Ricietimte« binenuvorueher Schneider, Hevpenheim 5 Ul., Rentner Eh. A. DubS, Heppenhetm 5 UL, uQOitünn re>fnr Widmer, Hevpenheim 10 UL, Verwalter G. Listmattn, Heppenhetm 5 UL, Kaufmann Adott liller, Heppenheim 1 UL, Bahnhofsvorsteher Faeob, Heppethetm 1 UL, VattbivirtschaitsleUrer LJr. ißett, vcppenbetm 2 UL, Oberlehrer Schuchmann, Hepvenhetut 2 UL, Rentner Citbctm, Heppe.thettn 9 lil., Frau Regiernngsrat Lehr, Heppenhetm 1 UL, Gefchaftsiübrer G. Schobert, Kippenheim 1 ut., Jifiiinfr Tb- Cbcudtter, Hevpenheim 3 UL, Adolf Schmalz, Heppenhetm 1 Ul., Stuhlmachrr Bal. glbcin, Heppenheim 1 Ul., Ulnior Rehm, BezirkSoffizier, Oppenheim 2 M, Rettmer G. Kurt. ?>el'penhetm 1 UL, FinanzamtSgehilfe Schweikcr, Hevpenheim 1 UL, Werkmeister G Jitcfcnital)l, iyppenbeiin 1 UL Reallehrer F. Schmttt, Hevoenlieim 2 UL, Frau UL Kern, HevoenOciiii 1 UL, Stirer derb. Miiller, He open hei ut 3 UL, Kaufmann Friedr. Biirkcrt, Heppenhetm 1 M-, lLtlrnbahn «illnetn Bal. Sauer, Heppenheim 1 UL, Mator tt D. von Jaeger, Heppenheim 3 UL, »rran 4)aurai a tznoll, Heppenhetm 3 UL, Kreiskassenrechner Job. Stein, Heppenheim 2 UL, Schreuternietuer Fov Aprn 1 , Hepvenbettu 1 UL, Frau Direktor L. Bieberbach, Heppenhetm 1 UL, Qprftinetiter C Guutrum, Heppenhetm 1 UL, Kommerzienrat F. W ttich, Darmstadt 10 UL, Dumme 78 UL v An jährlichen Beiträgen finb lür 1911 angemelbet von Evaugel. Ktrchengemellide ?Natnz. Vlombach 10 UL, Evangel. Kirchengemelnde Bretzenheim 10 UL, Pfarrer Berck, Ul am z-Mo in v a m 6 dl, Professor Drümperl. Darmstadt 5 UL, Schuhmachermeister Ernst Heller, Darmstadt 2 ul, edtrlftTeuer Jakob Bubi, Darmstadt 2 UL, Beigeordneter R. Mueller, Darmitadt 3 M, »nau glifnbctb Mortteweg, Darmstad 2 UL, Lehrer Ulrich, Biebelsheim l UL Frau ^auttatsrat 4Zecker, »eniingen bet Bingen 1 UL, Lagerhalter der Genossenschast Konrad Bietfs, Darmstadt 2 UL üieiin Jelene von Düngern. Fretburg i. B. 3 UL Summe 46 UL Darmstadt, 18. Dezember 1910. Der vorläufige BerwaltungSauSschuh: I. 21.: Professor Dr. A. E. Berber. LGiiel-ZiiMcr-ÄohnW mit all. Zubehör per April 1911 zu vermieten. '4?. “ S. Gauh, Bletchstraste 26. 6in kinflilheS Mulktzl ober besseres Mädchen, nicht 10 Jahren, wird bet gutem Lob« \tt einer Dame nach Wetzlar gejucht. Dieselbe ntun den HauS« mit vollständig führen können und muh im Kochen perfekt fein. Auch etwas Gartenarbeit ist mit \u übernehmen. Schnitt. Angebote mit Zeug' nlsabschniten erbeten an Herrn Otto Schramm, Wetzlar, Bahn« loistraste 44.__(01U34S (Sin älter. Mädchen ober Frau zu einer einzelnen ilteren Dame gesucht. ___Harth, SelterSweg 75. 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