. wird ein GiniriüS- L Cie. tft für Blusen endet Auswahl. erband. teilt'» Garten bildern. = Vers: i. Ecuador“. ven sind sreundlH chmachers. atz. ch vorzüglich. :ania. iph ^ivckstrM 12 Vielseitig lnb Mannend ii; 1044$ z-vous, l und andere mebr. ■esset cihi ßu Ä: »üSüJ^s LtzS Zweites Blatt Nr. 123 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonatags. 160. Jahrgang Montag 30. Mai 1910 Rotationsdruck und Verlag der Brühfschen UniversitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Die „Siebener Familitnblätter" werden dem »Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Hreisbloti für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^6L Redaktion: ^^112. Tel.-AdruAnzeigerGießen. hessischer Richtertag. — Frankfurt a. M., 29. Mai. Der Hessische Richtervercin, der älteste Landcsrichtervcrcin Deutschlands, hielt am SamStag hier seine elfte ordentliche Hauptversammlung ab, die gut besucht war. Der Vor sitzende, Oberstaatscurwalt von 5) e s s e r t, gab ein Schreiben des Justizministeriums bekannt, wonach der Justizminister und seine Räte durch dringende Dienstgcschäfte verhindert sind, der Tilgung beizuwohncn. Das Andenken des kürzlich verstorbenem Landesgerichtspräsidentcn 5)erzbergcr wurde in üblicher Weise geehrt. Der Geschäftsbericht des Vorsitzenden ergab, daß die hessischen Richter dem Verein fast ohne. Ausnahme angehören^ Im Hinblick auf die Aussprache, die sich an eine aus der vorigen Hauptversammlung gefaßte Entschließung geknüpft lzatte, wurde hcrvorgehobcn, daß ein daran beteiligter Landtagsabgcordnetev den ersten Teil der Entschließung, in der ausdrücklich das Recht des Landtags zur Kritik anerkannt ist, nicht gelesen zu haben. scheine. Es wurde mrtgcteilt, daß der Vorstand des Vereins zur Rücksprache über die von den Rickftcrn hinsichtlich der Bcsoldungsrcform vor getragenen Wünsche bis jetzt von dem Ministerium nicht empfangen wurde. Man hielt eine regere Beteiligung der Richter am öffentlichen und auch am politischen Leben für nötig. Eine solche würde am besten innerhalb der politischen Vereine geübt. Bei öffentlicheni Auftreten sei Vorsicht geboten und alles zu vermeiden, was zur Erschütterung des Vertrauens führen könne. ES wurde dargelegt, welchen Verlauf die Verhandlungen über das passive Wahlrecht der Amtsrichter genommen haben und daß man hoffe, der Beschluß der Zweiten Kammer wurde Gesetz werden. Auch diesmal wurde betont, daß für J)ic Fortbildung der Richter mehr geschehen müsse. Die jüngsten csparsamkeitsmaßnohmen des Justizministeriums, wie Nichtbesetzung etatmäßiger Stellen sogar am Obcrlandesgericht und die Verwendung unbesoldeter Asjefsorcn kamen zur Sprache. Die Ansicht der Versammlung wurde in folgender, einstimmig angenommener Entschließung ausgesprochen: „Der Hessische Richtervercin erkennt an, daß bei der jetzigen Finanzlage Sparsamkeit in der Staatsverivaltung geboten ist. Die Hessische Justizverwaltung hat von jeher hinsichtlich der persönlichen Ausgaben diese Sparsamkeit geübt. Die Heranziehung der Assessoren zur unentgeltlichen Aushilseleistung sogar Vie ReichLverfichenmgrordnumz. Berlin., 28. Mai. Der Reichsversicherungsaus schuß \Kyrle heute die Aussprache über die Frage der Bcrsickierungsämter fort. Es liegen hrerzu mehrere Abändcrungsanträgc vor. Der Ausschuß hat sich dahin verständigt, daß die Namen von Mitgliedern und auch selbst die Fraktionen, von denen Anträge gestellt werden, nicht in der Presse genannt werden sollen. Ein Antragsbeller führt aus, Bte verbündeten Regierungen wollen es den Eirselstaaten überlassen, roie sie sich einzurichten gedenken. Er beantragt, dem § 34 folgende Fassung zu geben: „Die Geschäfte der unteren Aufsichtsbehörde in Angelegenheiten der Reichsversicherung sind Gemeinde- Mm-rbcn oder Staatsbehörden zu übertragen. 'Las Nähere bestimmt die Landesgesetzgebung. Wo dieses Gesetz bie Hinzuziehung von Beisitzern vvrfchreibt, sind dieselben je zur Hälfte aus Arbeitgebern und aus Arbeitnehmern zn entnehmen/' Auf diese Weise glaubt der Antragsteller enorme Kosten zu sparen, die der sozialpolitischen Wirksamkeit der Bersicherungsträger zugute kommen würden. Won anderer Seite des Ausschusses wird die Einführung von Versicherungsämtern ebenfalls nicht für nötig gehalten. Geheimrat Spiel Hagen, der Vater der Reichsversicherungsämter, führt aus, daß die .Tätigkeit der unteren Instanzen nicht allgemein ideal sei. Welche Behörde in dem einen oder in dem änderen Falle zuständig fei, sei nicht immer teW- zu entscheiden. Hier solle eine Zentrale als Unterbau für das große Versicherungswert geschaffen werden. Gewisse Arbeiten werden den Ver- sick-erungsträgern abgenommen. Die Selbstverwaltung soll nicht beschnitten werden. Das Reichsversicherungsamt ist überlastet, die Rechtseinheit ist gefährdet. ’2ic Entlastung Qmm nur auf dem vorgeschlagenen Wege erfolgen. Die lokale JLnftanz liegt durchaus im Interesse des Arbeiters. Der Vorwurf weiterer Bureau- kratisierrmg müsse entschieden zurückgewiesen werden. Die eigene Bezeichnung als Versicherungsämter bezw. Oberversicherungsämter fei notwendig, um den einheitlichen Aufbau klar vor Augen zu stellen. 'Tie Abänderungsanträge bedeuteten eine Verbesserung des Bereinheitlichungsgedankens. Staatssekretär Delbrück gibt einen lMorischen Ueberblick über die Entwicklung unserer Versicherungsgesetzgebung. Finanziell sind nicht immer günstige Ergebnisse zu verzeichnen gewesen. Die Erfahrungen des einen Versicherungszweiges tonnten nicht nutzbar gemacht werden für die anderen Zweige. 'Diesem Uebelstande soll die vorgeschlagene. Organisation abhelfen^ 'Die Kosten werden nicht so groß sein wird, wie vielfach angenommen wird. Der Name verbürgt die kurze Adresse der zuständigen Stelle im Interesse von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Ter Staatssekretär hebt noch einmal alle Vorzüge der vorgeschlagewün einheitlichen Organisation hervor. Sie sei keineswegs ein Verlegenheitsprodukt, sondern wohl erwägen. Ein anderes Mitglied betont in seinen dchsfühmngen in erster Linie den Arbefterstandpunkt und wünscht träne Reichsrnstitutionen unter Ausschaltung des Staates und der Gemeinden. Der Redner empfiehlt den gemeinsamen Unterbau. Von anderer Seite wird betont, es wLkrde kein Unglück sein, Ivenn das Reichsversicherungsamt lediglich 'Revisionsinstanz bleibt. Der Redner versucht nachzuweisen, daß der Anschlag der Regierung weit überschritten werden wird. 12 bis 13 Millionen seien sicher erforderlich. Wenn man aber mit den Bersicherungs- ämtern spare, verlören sie viel von ihrer Bedeutung für den Versicherten. Die Svndcrversicherungsämter seien zu verwerfen. Es liege gar Tein Grund vor, die Betriebskrankenlassen des Reichs ünd der Einzelstaaten anders zu behandeln als die übrigen. Darunter leide auch der Gedanke der allgemeinen Auskunftsstellen. Ucbrigens brauchten wir diese behördliche Auskunstsstelle gar nicht. Es liege eine große Gefahr darin. Die Regierung sollte nicht immer neue Funktionen übernähmen, sondern sich zu entlasten suchen. Den Ausführungen der letzten Rckaner trat Ministerialdirektor Caspar, unterstützt von mehreren Ausschußmitgliedern, in den meisten Punkten entgegen. Ein klares Bild über die Stellung des Ausschusses zu der Frage der Organisation läßt Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Sberheffen Von Darmstadt zum Vergleich herangezogeo werden. Es muß schließlich noch hervorgehoben werden, daß rur dw Feststellung ber Wohnungsgeldzuschüsse der «LebcnshaltungS- Aufwand", der in dem Antrag des.Herrn Abg. Köhler ebenfalls hervorgehoben wird, in keiner Weise in Betracht kommt. Nach den oben mitgeteüten Derbältnissen wird es für die Großherzogliche Regierung nicht möglich sein, im Sinne des aus Seite 5 des fraglichen Antrags formulierten Ersuchens Anträge zu stellen oder dem Bevollmächtigten in Berlin Anweisung zn erteilen. Nach den letzten der Gros-Herzoglichen Regiermig ^gegangenen Mitteilungen ist in der Kommission des Reichstags eine Heraufsetzung der Stadt Darmstadt in eine höhere Ortsklasse abgelehnt worden. Nach denselben Mitteilungen ist in den Kommissionsverhandlungen die Einreihung Gießens in eine höhere Ortsklasse nicht zu erwarten. Nach biefcin ^tand der Sache würde es sich eventuell empfehlen, eine Geltendmachung oder Befürwortung der in dem Antrag verfolgten Jltteressen in den weiteren Verhandlungen des Reichstags durch Abgeordnete desselben gnzustreben, sofern nach dem oben mitgctciUcn Material ein Erfolg hiervon erwartet wird." Der Ausschußberichterstatter, Abg. Ucbcl, teilt die vor stehende Zuschrift im Wortlaut mit und bemerkt dazu: Nach dem mittlerweile in Kraft getretenen Reichsbcsoldungsgesetz vom 15. Juli 1909 ist sowohl Darmstadt, wie Gießen, den Ergebnissen der angestellten amtlickum Ermittelungen über die Mietpreise entsprechend, d e r S c r v i s k l a s s e 0 z u g e t e i l t. Die Reichsbeamten in Gießen sind somit denjenigen in Darmstadt gleichgestellt. Im übrigen dürfte durch die Mfttcilnng des Antrages an die Großherzogliche Regierung und deren oben ad- gedruckter Rückäußerung dem Anträge entsprochen sein. Der Ausschuß beantragt daher einstimmig: den Antrag Köhler für erledigt zu erklären. sich heute noch nicht gewinnen, da die einzelnen Redner nur für ihre Person sprack>en. Die Aussprache wird Montag nachmittag fortgeführt. ______________________________________________________ Vie Zuteilung der Stabt Stehen zur Seroisklahe C. Gelegentlich der vorjährigen Beratung des Reichsbesoldungsgesetzes hatte bekanntlich der Abg. Köhler bei der Zweiten Kammer ben Antrag eingebracht, die Regierung zu ersuchen, 1. Die Verhältnisse der Stadt Gießen inbezug auf Woh- nungs- und Lebenshaltungs-Aufwand der in ihr domizil .rten Reichs- und Staatsbeamten einer genauen Prüfung zu unterziehen und hiernach das alles mit denselben Verhältmssen in der Stadt Darmstadt zu vergleichen; 2. durch ihre Bevollmächtigten zum Bundesrat sowohl in dieser Körperschaft, wie im Reichstage und in Einwirkung auf die Königlich Preußische Regierung (den Preußischen Eisen- bahn-Ministerl eine Besserstellung de rStadt Gießen, wie sie im Beschluß des Preußischen Abgeordnetenhauses geplant erscheint, zu bewirken. In der bem Antrag beigegebenen Begrünbnng suchte der Antragsteller durch den Hinweis auf die hohen Wohnungsmiet- nnd Lebensmittelpreise in Gießen und ferner durch den Hinweis auf die Einreihung der Residenzstadt Darmstadt in die Servis- klasse B den Nachweis zu erbringen, daß die Zuteilung der Stadt Gießen in die Servisklasse C eine ungerechtfertigte Zurücksetzung der Beamten in Gießen bedeute. Der vierte Ausschuß, der sich mit der Beratung dieses Antrages zu beschäftigen hatte, erhielt dazu von der Regierung folgende Erklärung: „Nach der Auskunft, welche der Regierung über das für die Einreihung der Stadt Gießen in die Ortsklasse C zum Entwurf des Reichsbesoldungsgesetzes maßgebend gewesene Material erteilt worden ist, waren am 1. Januar 1907 Offiziere und Beamte des Reichs, sowie Beamte Preußens, welche feine Dienstwohnung inne hatten, vorhanden: in den Wohnungsgeldzuschußtarifklassen II III IV V VI zusammen 1 25 17 ; 227 394 664. Mietangaben lagen von 368 Offizieren und Beamten aus Gießen vor. Ter auf Grund dieses Materials im Reiche amtlich errechnete Einheit^immerpreis belief sich für Gießen auf 125 Mk., der Einheitszunmerpreis in Preußen auf 111 Mk. Hierdurch wurde Gießen in die Ortsklasse C eingereiht, welcher alle Orte mit einem durchschnittlichen Einheitszimmerpreis von 121 bis 160 Mark zugewiesen sind. Insoweit in dem Antrag des Abg. Köhler auf die Höhe der in Gießen auszuwendendeni Mieten hingewiesen wird, ist hervorzuheben, daß die in Aussicht genommenen Wohnungsgeldzuschüsse etwa 3A der Miete nach Abzug ber ortsüblichen Nebenkosten zu decken beftinrmt sind, in <3ic§en mithin bei durchschnittlichen Mieten für die Unterbeamten von 425 Mark sowie für die mittleren Beamten von 755 Mark ausreichend wären. Die Mietentschä- bigimg der Volksschullehrer, auf die Bezug genommen wird, beträgt allerdings für Gießen 600 Mark, hierbei ist aber zu berücksichtigen, daß nach Art. 8 des Gesetzes über die Gehalte der Volksschullehrer (in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. Oktober 1905) denselben freie Wohnung zusteht oder statt dessen der volle Betrag des Mietpreises für eine angemessene Wohnung zu zahlen ist. Was den in dem Antrag des Herrn Abg. Köhler hervor- gehobenen Vergleich der Städte Darmstadt und Gießen betrifft, so sind in der Beantwortung der Anfrage der Herren Abgg. Dr. Osann und Dr. Glässing vom 15. Mai l. I., betreffend die Einrerhung der Stadt Darmstadt in die Wohnungsgeldklasse C, die Verhältnisse der letzteren Stadt näher besprochen, und es wird bas Material, welches für diese Einreihung maßgebend war, dort ausführlich mitgeteilt. Nach dem Ergebnis jener Ermittelungen war für ine Stadt Darmstadt der durchschnittliche Einheitszimmerpreis auf 158 Mark festgestellt worden, und es ist hieraus ersichtlich, daß in den Ausführungen der in dem Antrag des Herrn Abg. Köhler mitgeteilten Zuschrift von Reichsbeamten und Beamten des Hessisch-Preußischen Eisenbahngemein- schaftsdicnstes zu Gießen mit Unrecht die Verhältnisse auch einige kleine Schwankungen — jedenfalls durch eine Umbesetzung hervorgerufen — nicht ganz zu vermeiden waren, namentlich bei dem Einsatz zu dem Duett der beiden Lebemänner im ersten Aufzuge. Die Leitung der Aufführung besorgte Rich. Helsing mit glücklicher Sxntb. v. * Konjert zum Besten des Saalbaufonös. Um das Interesse für den Saalbau neu zu beleben, veranstaltete gestern der Kronbauersche Quartettverein in Verbindung mit dem Schuler scheu Mämterchor aus Frankfurt a. M. ein Konzert in der hiesigen Turnhalle. Da beide Vereine (zusammen ungefähr 150 Sänger) unter ber Leitung Professors Trautmann stehen, so war man schon im voraus sicher, einen musikalischen Genuß zu haben. Daß die Erwartungen nicht nur erfüllt, so-irdem weit übertroffen wurden, war wohl jedem Zuhörer klar, als Bruchs „Vom Rhein" die Turnhalle durchbrauste. Von ergreifender Wirkung war Palestrinas „O hone Jesu", in dem das zarteste pianissimo und größte Forte inunberbar zur Geltung kam. Auch die hieraus folgenden, sehr geschickt verfaßten zwei Lieder int Madrigalstil: „Frohsinn" und „Heimkchr"von I. Spengel, erfuhren eine vorzügliche Wiedergabe. In Hegars schwierigem Chor: „Die beiden Särge" entfaltete der Chor seine ganze Kraft und bewies, daß er den größten Anforderungen gewachsen ist. Bon den drei Volksliedern, welche ohne alle Finessen mit tiefer Innigkeit vorgetragen wurden, mußte auf stürmisches Verlangen das „Wiegenlied" von Silcher wiederholt werden. Als Solisten waren Frl. Heghesi (Violoncello) aus Köln und Herr Adolf Müller aus Frankfurt a. M. gewonnen. Frl. Hegyesi spielte: Adagio und Allegro in A-dur von L. Bo- cherini, dann „Ständchen" v. L. He^hen, Addagio cantabile von Nordini und Gavotte von Popper. Dtc Dame verfügt über saubere Technik und schönen, klaren Ton, besonders in der höheren Lage, auch die schwierigen Flageolettöne gelangen ihr sehr gut. Bei fernerem fleißigen Studium dürfte sie bald zu den besten Cellistimmen zählen. Herr Adolf Müller fang zuerst: „Der Trimnps des Lebens" von Hugo Kann, eine eigenartige Komposition im Balladenstil, dann „Salomo", Ballade von Hans Hermann, sowie „Ganz leise" von Hans Sommer und „Stelldichein" von Schumacher. Sänttlicke Lieder gelangen Herrn Müller vorzüglich und seine gereifte Sangeskunst noch besonders loben, hieße Eulen nach Athen tragen. Herzlicher Beifall zwangen Herrn Müller zu einer Zugabe. Das Programm schloß in würdiger Weise mit Griegs „Länderkennung". Auch hier waren der Chor und Herr Müller (Bary- ton-Solo) auf der Höhe. Die Begleitung am Klavier und Pedal-Harmonium wurde von Herrn Pros, Trautmann in gewogter vorzüglicher Weise aus- geführt, X. — Die Schatzgräber des Meeres. Unermeßliche Schätze sind int Laufe der Jahrhunderte mit sinkenden Schiffen in den Schoß des Meeres getaucht. Man kann ruhig von dein größeren Teil absehen, der auf ewig in unerreichbaren Tiefen liegt, so bleiben doch noch viele Millionen übrig, die nachweislich an gewissen Stellen in unbedeutenden Meerestiefen liegen, von den mittelalterlichen Silberflotten der Spanier bis zu den versunkenen — und versenkten — Hilssschifsen Englands in den napoleonischen Kriegen. Zu ihrer Hebung sind seit Jahrhunderten immer wieder Versuche gemacht, Tauchapparate und Unterseeboote erfunden, Gesellschaften gegründet, und nicht immer ohne Erfolg. Eine neue Methode hat jetzt der bekannte englische Ingenieur Simon Lake vorgeschlagen, um alte vergrabene Schätze aus mäßiger Tiefe, z. B. die versunkenen Schiffe am Eingang der Zuydersee, zu heben. Er hat dazu einen schwimmenden Prahm mit großen Dainpfpumpen zum Sand- und Schlammbaggern bauen lassen. Aus bem Jnnenraume des Prahms geht ein Stahlrohr von fünf Fuß Weite und 30 Meter Länge in geneigter Richtung nach unten, bis es an den Boden stößt. Es kann weiter ausgestteckt und mehr ober weniger geneigt werden. Unten enthält es eine Arbeitskammer, durch deren Glasfenster elektrische Sckwinwerfer die Umgebung ablcuchtcn. Ist ber Ort des versunkenen Wracks gefunden, so werden die Schläuche des Baggers angelegt und die Pumpen gerührt, die ihre gewaltige Saugwirdtng entfalten und 40 000 Tonnen Schlamm in 24 Stunden verschlingen können. In wenigen Tagen kann so eine beträchtliche Schicht abgebaggert werden. Ist das gesuchte Schiffe oder was davon noch vorhanden sein mag, bloßgelegt, so beginnt die Arbeit der Taucher. Tie Arbeitsiammer wird fest in den Sand gebohrt, bann geöffnet und mit Preßluft erfüllt, so daß sich die Schatzgräber im Schutz der Druckluft und der stählernen Wände tief in den Sand und Schlamm hineinarbeiten können. Glückt es an einer Stelle nicht, so richtet man das Tauchrohr aus einen anderen Punkt und gräbt so den Meeresboden um, wie jene Schatzsucher ihren Weinberg. Schwere geftindene Gegenstände werden gehoben, Wrackteile gelüstet usw. Auch große mechanische Werkzeuge außerhalb ber Ärbeitskammer treten in Tätigkeit. LaE hat dergleichen schon bei seinen früheren unterseeischen Booten mit Erfolg angewandt. Werden sie nun gehoben iverben, die Millionen im Meeresschoß'? Eines Tages sicherlich wird man einen Teil ber einst versunkenen Schätze heben, und sollten Quo drattneilen des Meeresgrundes danach abgesucht werden. Ein? andere und vielleicht wichtigere Aufgabe der unterseeischen Schatzgräber wird aber die sein, jene Schätze zu heben, die das Meer nicht empfangen bat, sondern fort und fort erzeugt und vermehrt: die Perlen, die Korallen, die Austern! J^wn dürfte in Zukunft die Tättgkett all dieser Erffndungen vorwiegend gewidmet sein. — Kurze Nachrichten aus Kunst u. Wissenschaft. Julius Wolff ist in seinem Charlottenburger Heim schwer erkrankt. Das Befinden des fast 76 jährigen Dichters, der vor einigen Monaten seine goldene Hochzeft feierte, gibt zu einiger Beforarris Anlaß. II. )0(b 1 j',r 1. w&rt N> , <8abttborftra5£_Lj- KM MW ito «öwcW!!^ kM- viifficnet ___—' Gretzener Sta-ttheater. Der Opcrnbav. Operette von V. Leon und H. v. Waldberg, Musik ton Richard Heuberger. Richcrrd Heuberger ist trotz seines Alters — er wird in wenigen Tagen 60 Jahre alt — noch lauge nicht so bekannt und gesck)ätzt, wie es dem feinen und eigenartigen Tondichter zukäme. Seine lustige Operette „Der Opern- b a l l", die nach einem älteren Sck)!oank bearbeitet ist, hat noch nichts von ihrer lebensfrischttn Art verloren und die eingestreuten Lieder mit ihrer rcnztollen Melodik haben auch gestern das Publikum wieder ^u starkem Beifall hingerissen. Das Lied vom „Fußband", das Alma Walle mit neckischer Munterkeit sehr nett vor trug, mußte teilweise wiederholt werden, und auch die übrigen, wie „Ueberall, überall auf der Welt" (ich zitieve nach dem Gedächtnis, da kein Textbuch zu haben war), das Liedchen vom Seemann, der Liebesbrief, die Liebesunterweisung u. a. wurden mir Begeisterung ausgenommen. Zur Erheiterung trug vor allem das samose Mincnspiel des tatendurstigen Pantoffelhelden bei, der von Richard Helsing mit drolliger Komik und ausgelassener Laune dargestellr wurde. Als seine moralische, angejahrte Frau entwöckelte Tillh Stark die nötige Zimperlichkeit. Joses Fern spielte den abenteuerlustigen ProvinAftädter mit .Humor und Schneid und Marta Werten wußte das arme, Meine Frauchen sehr anmutend nnederzugeben. A)r Lied Uebecall, überall aus der Welt ist es schön, sand, wie schon erwähnt, eine sehr herzliche Ausnahme. Eine prächtige Karikatur schuf Erich Schön- selber als Obertellner Philippe, der den sehr mageren zweiten Aufzug glücklich belebcke. In ihrer kecken Rolle als Kammermädchen zeigte sich Grete Brill, die vom vorigen Jahre her noch in guter Erinnerung steht, von ihrer günstigisten Seite. Ihre stimnck^ichen Mittel wiesen sowohl an Reinheit als auch Kraft des Tones eine erfreuliche Entwicklung auf. Von den übrigen sind noch Herta Schroth und Karl Tralow als .Ehepaar Dumeniel zu nennen. Der zweite Aufzug brackfte eine Tanzeinlage der Geschwister Cortini unter Leitung des Balettmeisters F. Cortini. Sie tanzten zuerst einen russischen, dann einen Zigeunerianz, die ebensoviel Beifall fanden, wie die im folgenden Zwischenakt ausgcLührten spanischen Tänze und der Cakewalk'. Tie fDtufit wurde von §/erm. ©einetd sowohl bei der Operette als auch bei Begleitatug der TänJe gut geleitet wenn bei ctntntiifcaflEtt 'Steffen hnberftrctiet jetnxd) den Grundsätzen der Gerechtüftfit und Billigkeit. Die Nachteile, ixe hieraus der Rechtspflege erwachsen, stetzen in keinem Verhältnis zu den dadurch erzielten Ersparnissen." Ein Antrag, Gerictstsasscssoren als Mitglieder in den Verein hufetmetiinrn, wurde duvcl) Mehrheitsbeschluß abgelehnt. Bei aller Sympathie erschien es der' überwiegenden Mehrheit der Versammlung richtiger, die Mitch iedsckfaft, wie bisher, auf Widder und Staatsanwälte zu beschränken. Der Vorsitzende betonte, daß man Gewicht darauf lege, die guten Beziehungen, die seither mit dem .Assessorenverband bestanden haben, zu erhalten. Landgerichtsrat S ch u d t - Gießen, Amtsrichter Conradi- OftmrKach und Amtsriäfter Brehm-Mainz wurden neu in den Vorstand gewählt. Seuatspräsident Dr. Keller, welcher mehrere Jahre Vorsitzender des Vereins und 10 Jahre lang Schriftleiter der vom Verein berausqegebenen „Hessischen Rechtsprechung" gewesen war, wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Als Ort der nächsten Hauptversammlung wurde Mainz bestimmt. Senatspräsident Dr. Keller hielt schließlich einen fesselnden Vortrag über den Borentwurf zum Strafgesetzbuch, an den sich eine anregende Besprechung knüpfte. Ungeachtet einzelner Beanstandungen erachtet man den Vorentwurf als eine geeignete Grundlage für die Reform. Ein gemeinsames Mittagsmahl bildete den Abschluß der Ver- s ammluu g._________________________________________________ Ausstellung von Hunden aller Rasten. th. Gießen, 30. Mai. Der in Kreisen der Kinologen weit bekannte Verein Hundesport für Gießen und Umgegend halte gestern seine Ausstellung auf der Liebigshöhe gut vorbereitet. Die Direktion der Straßenbahn, die bei den .Hundsbesitzern gerade nicht im Geruch der Hundefreundlichkeil steht, weil sie mit Recht in unserer Trambahn die Mitnahme der Hunde verboten hat, empfand gestern doch ein menschlich Rühren mit den Ausstellern und gestattete in einigen eingestellten Sondcr- wagen die Mitnahme der Tiere. Der Besuch der Liebigshöhe gestern war sehr gut. Die Beamten der Wach- und Schließgesellschaft, die außer der Nachtwache miet) den Billetverkaus ausiührlen, hatten am Nachmittag alle Hände voll zu tun, denn über Tausend zahlende Personen hatten die Ausstellung besucht. Wundervolle Tiere waren zur Schau gebracht; hervorragendes Material war besonders unter den Jagdhunden vertreten, ober auch iietcr den deutschen Doggen, den denlschen Schäferhunden, den Dobermannpinschern, den Terriers, den Boxerhundcn und der großen Familie der Pinscher sand der Hunde- und Tierfreund viel schöne und sehenswerte Tiere. Am klügsten schauten unstreitig in das Gewimmel die Pudel drein. Besonders die ersten Preis- vudel, Prinz Arco v. Königstuhl itnb Prinz Eitel v. Rödelheim, sie blickten aus daS sonstige Httndevieh höchst herablassend nieder. Unter den weiblichen Besnchern der Ausstellung erregten natürlich die Schoßhündchen und die kleinsten der Kleinen, die Zwerghunde, besonderes Interesse. Zu bedauern war, daß bis zum Schluß der Ausstellung die Prämiierungsergebnisse nicht sämtlich zu haben waren. Die Preisrichter hatten bei der Menge der Tiere (360) bis zum Abend zu tun, so daß das Ergebnis erst Henle festgestellt werden fmm. GesangLivettstrett in Grotzen-Linüen. A Großen-Linden, 29. Mai. Heute pilgerten die Bewohner der Umgegend Gießens in Scharen hieher. Ter Gesangverein „Harmonie" feierte sein 60jähriges Jubiläum und verband damit einen R e s o r m - G e s a n g s w e 11 st r e i t. Schon die Einladung hierzu hatte einen starken Anklang gesnnden, und heute ivar die Beteiligung sehr groß. Um 9^ Uhr konnte unter großem Zudrang das Wettsingen in der Turnhalle beginnen. Obwohl nur drei Preisrichter arbeiteten, ging doch alles sehr flott von statten. Ueber die Leistungen der Vereine herrschte allgemeines Lob. Um 2 Uhr wurde der Festzug in der Bahnhofstraße a>ügestellt. Im Zuge marschierten die Kapelle des Kaiser-Wilhelm-RegimentS und die Kapelle Sames-Holzheim. Um den schön gelegenen Festplatz inmitten des Städtchens muß man Großen-Linden beneiden. Haüptlehrer F. Bach hielt die Festrede, in der er besonders betonte, die Gesangvereine erstrebten eine dreifache Harmonie, nämlich die Harmonie Ser Töne, der Geselligkeit und der Stämme Deutschlands, keines dieser drei Ziele dürfe veriiachlässigt werden. Sein Hoch galt der Harmonie im Sängerleben. Fräulein Anna Hofmann sprach ein von Hauptlehrer Bach verfaßtes Festgedicht und überreichte eine von den Festdamen gestiftete Fahnenschleife. Mit kurzen Worten dankte der Festpräsident Philipp Schmidt für das Geschenk. Nunmehr trugen die Gesangvereine ihre Chöre vor: Gesangverein Lützellinden, Gesangverein Hochelheim, Gerniania Großen-Linden, Einheit Allendorf a. d. L., Eintracht Hörnsheim, Liederkranz Nieder-Kleen, Harmonie Klein Linden, Germania Kirch- Göns, Germania Lang-Göns, Frohsinn Garbenteich iind Eintracht Butzbach. Fröhliches Treibeii begann nun aus dem dichtgesüllten Festplatz, das durch daS zeitweise leichte Regenwetter nicht beeinträchtigt wurde. Für Unterhaltung war auch alles geboten: Karussell, Panorama, Schießbude und bergt mehr. Um Uhr wurden die Preise verteilt. Tas Ergebnis des Wettsingens war: Klasse 1: 1. Preis Frohsinn Lang-Göns mit 217 Punkten. 2. Liederkranz Leihgestern 210 P., 3. Harmonie Rothenditmold 205 P. Teil Ehrenpreis in dieser Klasse errang Harmonie Rothenditmold mit 114 Punkten. Klasse 2: 1. Preis Eintracht Leihgestern 220 P., 2. Konkordia Wetzlar-Nieder- Girmes 212 P., Ehrenpreis Eintracht Leihgestern mit 110 P. Klasse 3: 1. Preis Doppelguartett Neu-Isenburg 220 P. 2. Liedcr- blüte Garbenteich 206 P., 3. Arion Klein-Linden 205 P., 4. Konkordia Klein-Karben 167 P. Ehrenpreis Doppelguartett Neu-Jsenbiirg 113 P Klasse 4: 1. Preis Heiterkeit Annerod 221 P., 2. Liederkranz Burg- 'olms 203 P., 3. Eintracht Ehringshausen 187 P., Jugendgrund Wieseck 184 P., 5. Konkordia Münchhausen 180 P., 6. Lahntal Dorlar 171 P., Ehrenpreis in Klasse 4 erhielt Liederkranz Burgsolms mit 105 Punkten. Der Gesangverein Harmonie mürbe 1850 aus Anregung des Lehrers Bergheinier vo>l 12 Herren errichtet, nur zwei Gründer leben noch: Hch. Seun I und Johs. Magnus. 1862 weihte der Verein seine Fahne. Der Verein zählt heute 24 Ehrenmitglieder, 46 aktive und 131 passive Mitglieder. Aus Stadt und Land. Gießen, 30. Mai 1910. '* Vom Großh. Hofe. Entgegen den Nachrichten in der Presse von dem Besuche deS Kaisers und der Kaiserin von Rußland im Sommer wird der „Darmst. Ztg." von lnaßgebender Seite mitgeteilt, daß dem Großherzogspaar der Besuch in diesem Jahre bis jetzt nicht in Aussicht gestellt ist. Es ist deshalb auch unrichtig, daß die Sommerpläne der Großherzoglichen Familie mit Rücksicht auf den erwarteten Besuch abgeändert worden seien. Der Aufenthalt in einem englischen Seebad war von vornherein für die Zeit von Mitte Juni bis Mitte Juli in Aussicht genommen. ** In Audienz empfangen wurden am SamStag vom Großhcrzog u. a. Oberlehrer Zimmermann von Schotten und RegicrungSrat Langermann. ** Iustizpcrfonalien. Der Großhcrzog hat den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Beerfelden Philipp Bechtold zum Staatsanwalt am Landgericht der Provinz Rheinhessen, den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Osthofen Johs. Schäfer zum Amtsrichter bei dein Amtsgericht Worms, den Gcrichtsassessor Dr. Mar' May aus Worms -um Amtsrichter bei dem Amtsgericht Osthosen, den Ge- richtsssscssor Ludw. Stenz aus Meainz zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Beerfelden, den Notar mit dem Amtssitz in Alzey Friedr. Karl Bohn zum Notar mit dem Amtssitz in Oppenheim ernannt. •• Landwirtschaftskammer. In der Sitzung des Vorstandes der Laudwirtschaftskammer am Freitag wurde beschlossen, die landw. Studienreise nach Dänemark aufzugeben, da infolge der in Oberhessen stattfindenden Neichstagswahl eine ganze Reihe von Anmeldungen zurückgezogen wurde. ** Der 2. Hessische Hebammen-Verbands- tag wind am 9. Juni in Darmstadt abgehalten. Auf der Tagesordnung steht u. a.: Bericht über das verflossene Verbrrirdsjahr. Kassenbericht. Vortrag des Prof. Dr. v. Franque in Gießen über Querlage und Zerreißung der Gebärmutter. Vortrag des Dr. Heil in Darm- tadt: Welche Geburtsfälle bedürfen der Krankenhauspflege? Vortrag des Prof. Dr. Walther in Gießen: Das Verhältnis zwischen Hebamme und Pflegerin. 7. Vortrag des Kreisarzt Dr. Balser in Mainz: Ueber Wvchenbettfiebcr in Stadt und Kreis Mainz und die Standesordnung. Vortrag des Dr. Kupfcrberg, Direktor der Großh. Hebammen- Lehranstalt Mainz (Thema Vorbehalten). ** Gießen im Bild. In dem bekannten Ansichts- lärtenverlag R. Tuck 8: Söhne ist eine Serie von sechs Postkarten erschienen, die sechs hübsche Ansichten von Gießen wiedergibt. Die einzelnen Karten sind nach Gemälden des französischen Malers N. Bcraud in der bekannten und geschätzten „Oilette-Manier" hergeftellt und zeigen Gießen von feiner schönsten Seite. „Eine Gesamtansicht" der Stadt von der Südostseite ist sehr schön gelungen, aber auch das bekannte Motiv „Partie an der Lahn", „Burg Gleiberg" im Abendschein, der „Marktplatz" mit den prächtigen Fachwerkbauten des Rathauses uno der alten Engelapotheke, der „Landgraf-Philipp-Platz" mit seiner malerischen Gestaltung ist sehr gut gelungen. Das neue Gießen wird durch eine hübsche Wiedergabe des „Stadttheaters" dargestellt. Die neuen Karten, die zu dei^ künstlerisch wertvollsten gehören, die wir von unserer ^Aadt besitzen, werden jedenfalls viel Gefallen finden. ** N c u n z i g j ä h r i g e i n O b e r h e s s e n. In B i r k- lar bei Lich starb die älteste Einwohnerin Frau Sch Neider. Sie war 95 Jahre alt. — In Dauern heim starb der 93jährige Johannes Heeg. Er war lange Jahre Waldarbeiter. — In Bingenheim lebt der in weiten Kreisen bekannte Flurschütz Sch w a b. Er steht im 94. Lebensjahre und ist noch sehr frisch und rüstig. Seinen Haushalt besorgt er selbst. In früheren Jahren hat er manches erduldet. So erlitt er u. a. dreimal Beinbrüche. ** Wahres Geschichtchen. Der kleine achtjährige Hans aus Darmstadt war beim Onkel und Tante in Gießen zum Besuch. Als Residenzler fühlte sich der kleine Mann über die Gießener sehr erhaben. Als er das Kriegerdenkmal äh, meinte er: Ach Tante, das ist doch gar nichts gegen unser Ludwigsdenkmal in Darmstadt. Das Schloß betrachtete er lachend und erklärte, in Darmstadt sei das Schloß wohl hundertmal größer. Die Wieseck bezeichnete er als unbedeutenden Graben gegenüber der Woog in Darm- tadt nsw. Schließlich bemerkte die Tante belustigt, „du Darmstädter Heiner, dir kann auch keiner was recht machen". „Tante," meinte der Bube, „wenn du Heiner zu mir sagst, sollst du mal sehen, wenn das unser Großherzog erfährt. Dann fängt er mit Gießen Krieg an; wieviel Soldaten habt ihr denn in Gießen? Als die Tante erklärte, ein Regiment Infanterie, meinte Hans: „Das ist doch gar nichts, dann seid ihr in Gießen verloren, weint es zum Krieg kommt, denn wir in Darmstadt haben viel mehr Regimenter." L. Friedberg, 29. Mai. Heute nachmittag fand eine Zusammenkunft des Wetterauer Reiter Vereins auf der Rennbahn der Seewiese statt, dem sich später eine gut beuchte Generalversammlung in der „Harmonie* anschloß. Am 26. Juni soll ein Reiter fest des Wetterauer und Gießener Reitervereins auf der Rennbahn der Seewiese stattsinden. An dem Preisreiten können sich Herren und Damen beider Vereine beteiligen. An das Reiten wird sich ein Schaufahren (für Herren und Damen) anreihen. Man erwartet eine große Beteiligung ans weiten Kreisen. -o. Rieder-Olm bei Mainz, 29. Mai. Hier hat sich heute nachmittag ein schweres Ballonunglück ereignet. Es fand der Aufstieg eines Militärballons statt, der von sechs Mann besetzt war. Als daS Kommando zum Los- lassen erfolgte, wurden zwei haltende Soldaten in die Seile verwickelt und konnten sich nicht mehr rechtzeitig daraus befreien. Beide wurden von dem aufsteigenden Ballon hängend mitgenommen. Der eine Mann stürzte au§ etwa 10 Meter Höhe herab und blieb bewußtlos liegen. Der zweite hielt sich so lange fest, bis ihn die Kräfte verließen, er stürzte aus einer Höhe von etwa 60 Metern ab und war sofort tot. Auch der andere Mann soll gestorben fein. -o. Oppenheim, 29. Mai. In der Angelegenheit des Notars Justizrat Hubert ist mitzuteilen, daß eine Reihe A m t s v e r b r e ch e n festgestellt wurde, die schon jahrelang zurückliegen. Zum Teil sind die Fälle in ihren Einzelheiten unglaublich. Nur durch das unbegrenzte Vertrauen und die allgemeine Hochachtung, die der Mann genoß, läßt sich das Geschehene erklären. War Hubert doch auch seit langen Jahren Beigeordneter. Bei allen An- und Bertäufen des hessischen Staates war er als "Notar herangezogen. Die Familie eines armen Fabrikschlossers hat Hubert durch schwindelhafte Manipulationen um ihr Vermögen gebracht, dies ist aber nur ein Fall von vielen. Dabei ist das veruntreute Geld — das Notariat warf jährlich etwa 35000 Mark ab — in liederlichster Weise von Hubert und einigen Familienangehörigen vertan worden. Hasardspiele und das „Ewig - Weibliche" verschlangen Unsummen. Nach dem Tode Huberts, der allem Anschein nach durch Vergiftung erfolgte, haben sich mehrere Frauenspersonen gemeldet, die Alimente beanspruchen. Eine der Damen, die' drei Kinder versorgt haben will, begehrt allein mehrere Millionen Mark. Der Skandal, den Säubert in Oppenheim und Umgebung hervorgerufen hat, ist nicht zu beschreiben; manche 'kleinen Leute, die durch Hubert um ihr Vermögen gekommen sind, stehen am Rand des Wahnsinns. Einige ländliche Sparkassen sollen erhebliche Verluste erleiden. Die hauptsächlichsten Opfer der .Hubertschen Verbrechen find kleine Handwerker und Bauern, weil von ihnen am leichtesten die Unterschriften zu haben waren, ohne daß Anweisungen erfolgt waren. Inzwischen hat das Amtsgericht auci) einen Na,chlaßpf le ger- bestellt. Aus dem Notariat wird Tag unb Nacht gearbeitet, um Ordnung in die Papierhaufen zu bringen'und die Verbindlichkeiten festzustellen. Noch am Tage vor seinem Tad (27. April) war Hubert in Mainz in vergnügter Gesellschaft. Immer noch treffen aus den verschiedensten Orten Rheinhessens Leute hier ein, um sich über das Schicksal ihrer Hubert anvertrauten Gelder zu erkundigen. Die Behörde täte gut daran, eine öffentliche Erklärung zu dem Fall abzugeben, um wenigstens übertriebenen' Gerüchten den Boden zu entziehen. Kurhesscn, 29. Mai. Nach der Fertig, stellung der Edertalsperre will man die gewaltige Wasser* kraft als el-cktrische Ueberlandzentrale der Allgemeinheit dienstbar machen. Man dachte zunächst an eine Gesellschaft auf genossenschaftlicher Grundlage. Jetzt wird mitgeteilt, daß die Staatsbchölü»en beabsichtigen, in Verbindung mit einer Landesmelioration eine derartige Anlage zu errichten und dazu nicht nur die Kraftquellen der Edertalsperre, sondern auch die anderer Jlüßse, z. B. der zu errichtenden Dinneltalsperre zu benutzen. Ans diese Weise wäre es möglich, einen äußerst geringen EleklrizitätspreiS zu bieten. Dr. lisch; goldenes Bcrufsjubiläum. 16. Stiftungsfest des Vereins hessischer Zahnärzte. Gießen, 30. Mai. Unser Mitbürger Zahnarzt Dr. med. GW. Koch komrtcZ am Samstag Jein goldenes Berufsjubiläum feiern, ein Ereignis, das in der zahnärztlichen Welt ganz Deutschlands wohl zum erstenmal vorgekommen sein dürste und deshalb von Nah und Fern die Berufsgenossen des Jubilars in großer Zahl hier zusammenführte, Um ihrem Altmeister, dem hervorragenden Mit- begrünber der zahnärztlichen Berufsorganisation, ihre Verehrung zu bezeugen. Dem schlichten Sinn des Jubilars wird es wohl am ineiften entsprochen haben, daß man nicht bloß feierte, sondern die be rufliche und fachwissenschaftliche Jahrestagung des Zahnärztlichen Vereins seiner engeren Heimat damit verbunden hatte. Dadurch wechselte die ernste wissen,chastliche Arbeit mit den einzelnen festlichen Veranstaltungen zu Ehren Dr. Kochs in bester Weise ab. Einem Em pfangs ab end im Hotel Großherzog am Freitag abend, der in schönster Weise verlief, schloß sich zunächst am Samstag vormittag 9 Uhr die Mitgliedersitzung des Vereins hessische Zahnärzte an, die in der Freimaurerloge ftattfand. Um 11 Uhr versammelte sich dann im Festsaal der Loge eine stattliche Versammlung zur eigentlichen Jubiläumsfeier. Es hatten sich eingefunden der Rektor der Landesuniversität, Geh. Medizinalrat Pros. Dr. Strahl, der Vorsitzende der zahnärztlichen Prüfungskommission, Geh. Medizinalrat Pros. Dr. Bostroem, Regierungsrat Welcker als Vertreter der Provinzialdirektion uitb des Kreisamtes, Beigeordn. Keller und eine Anzahl Stadtverasdneter, Mitglieder der Freimaurerloge, sowie zahlreiche Berufsgenossen und Freunde des Jubilars. Der Vorsitzende des Vereins hessisck>er Zahnärzte, Herr Köhler- Darmstdt, faiaerte als erster Redner Dr. K o ch, dessen Persönlichkeit ein emtes Stück der Geschichte der deutschen Zahn- heilkunde bedeute und hervorragend dazu beigetragen habe, daß die deutschen Zahnärzte einen guten Namen in der ganzen Kulturwelt haben. Er gedachte weiter der großen Verdienste, die sich Dr. Koch als Vorstandsmitglied des Zentralvereins deutscher Zal)n- ärzte, als Mitgrü»Ä>er des Frantsurter zahnärztlichen Vereins und als Gründer und langjähriger Vorsitzender des Vereins hessischer Zahnärzte um die Berufsorganisation der deutschen Zahnärzte erworben habe. Er beglückwünschte namens des hessischen Vereins den Ehrenvorsitzenden desselben und überreichte im Auftrag des Zentralvereins deutscher Zahnärzte dem Jubilar die Urkunde über sckne Ernennung zum Ehrenmitglied. Namens der Freinvnurerloge sprach Kaufmann T r i b u s Herrn Dr. Koch, als dem ältesten Mitgliede der Loge, das im nächsten Jahre feilt 50 jähriges Maurerjubiläum feiern könne, zum Berufs- jubil'änm herzliche Glückwünsche aus. Beig. Keller begrüßte im Namen der Stadt dann die erschienenen Gäste und ifprach über die Bedeutung der Zahtcheilkunde in sozialhygienischer Beziehung beherzigenswerte Worte. Auch beglückwünschte er den Jubilar, den Gießen mit Stolz fernen Mitbürger nenne, als den Bahnbrecher der zahnärztlichen Wissenschaft in Hessen, im Auftrag! der Stadtverwaltung zu seinem goldenen Jubiläum. Für die Landesunkversität sprach der Rektor, Geh. Medizinalrat Dr. Strahl, unter Hervorhebung der Tatsache, daß Dr. Koch seit 31 Jahren atls Mitglied der zahnärztlichen Prüsungs- kommission mit der Universität in engster Weise in Beziehung stehe. In ähnlicher Weise verbreitete sich Geh. Medizinalrat Dr. Bostroem als Vorsft^ender der Prüfungskommission über Dr. Kochs Tätigkeit, bessern gerechten und lauteren Charakter als Prüfungskommissär hervorhebend und zugleich wünschend, daß das von Dr. Koch angejstrebte zahnärztliche Institut bald erstehen möge. Privatdozent lic. G laue überbrachte die Glückwünsche der Oberhessischen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde, Kreisarzt Medizinalrat Dr. Haber körn die des Kreisgesundheitsamts und Zahnarzt B o r ch a r d t - Frankchrt a. M. die des Vereins Frankfurter Zahnärzte (»dessen Ehrennntglied der Jubilar ist», indem er ihm als Ehrengabe einen silbernen Becher überreichte. Weiler sprachen Vertreter des Vereinsbundes deutscher Zatzn- ärzte, des Vereins Hesse-n-Nassauischer Zahnärzte und des Zahnärztlichen Vereins zu Kajssel. Für die früheren Schüler und die Freunde des Jubilars wifdmete ihm Zahnarzt Repp- Darmstadt herzliche beglückwünscheiu-e Worte. ,Als Ehrengabe überreichte er eine künstlerisch crusgestattete Adresse und 2 Statuetten. Unter den zahlreich eingegangenen Glückwunschschreiben Und Telegrammen befand sich auch ein solches vom hessischen Ministerium des Innern. Dr. Kock banftc mit: herzlichen Worten für die zahlreichen Ehrungen und Glückwünsche, worauf ein Festvortrag von Prof. Dr. M i ch e l - Wü^burg. über die „Aetiologie der Karies" die eindrucksvolle Festsitzung beschloß. Hieran reihte sich eine wissenschaftliche Sitzung, die am Sonntag vormittag int Anatomiegebäude fortgesetzt wurde. Vorträge und Demonstrationen fanden statt von den Herren Dr. I. A l b r e ch t - Frankfurt,, B o d e - Hannover, Privatdozent Dr. Euler- Heidelberg, K ö l e r - Darmstadt, Professor Dr. A. Michel-Würzburg, Mohr-Köln, Privatdozent Dr. Reich- Marburg, O. Riechelmann - Straßburg, Prof. Dr. Römer - Straßburg, Dr. C. R u m pe l - Berlin, Dr. S a l z m a n n -Frankfurt, A. W i tz e l - Wiesbadeoll, W o l p e - Offenbach und Dr. Z i in - m e r - Pforzheim. Zahnarzt Repp- Darmstadt sprach über die Steuerveranlagung in Hesse»; er empfahl den Zahnärzten dringend eine kaufmännische Buchführung. Einen interefsanten Vortrag, der auch für weitere Kreise großes Interesse hatte, hielt Dr. K o ch - Gießen über die Zahn Heilkunde vor 50 Jahren. Wir. werden auf ihn nod) näher Mrückkommen. Am Samstag abend vereinigte im Saale des Großherzogs von Hessen sich eine große Z,?hl hiesiger und auswärtiger Freunde Dr. Kochs zu einem Fest komm ers, der in schönster Weise verlief. Nach einer Begrüßung der Gäste durch Zahnarzt Köhler- Darmstadt feierte derselbe Redner Kaiser und Groß- Herzog. Dann kommandierte Prof. Dr. R ö m c r - Straßburg einen Salamander auf den Jubilar. Ihm schloß sich Oberst von Müller mit einem dreifachen Hurra auf Dr. Koch, der am 29. Milt seinen 79. Geburtstag feierte, «in. Dr. K o ch dankte mit bewegten Worten für alle Ehrungen. Unter den gesungenen Kommersliedern gefielen namentlich zwvn, deren eines den Jubilar feierte, während das andere allerlei ctus dem Berufsleben der hiesigen Zahnärzte verriet. Der inoffizielle Teil des Kommerses brachte ernste unb heitere Deklamationen ber Herren Gühne unb Norden, sowie Frln. Koch, .die außerordentlich gefielen unb lebhaft beklatscht würben. Jnr Verein mit Frau Gähne und Fräulein Hiller, sowie Herrn Goll spielten dieselben Künstler recht flott ein hübsches Lustspielchen „zum Einsiedler", das mit großem Beifall ausgenommen itruröe. Bei dem Festessen am Sonntag, ebenfalls int Großherzog, sprachen Zahnarzt Repp- Darmstadt aus Dr. K o ch, Zahnarzt Köhler-Darmstadt auf die Damen und Prof. Dr. B iermer aus die zahnärztliche Wissenschaft, letzterer, indem er die Notwcitdigkeit der Errichtung einer zahnärztlichen .Klinik an der Landesuniversität tressend beleuchtete Ein Ausflug nach dem Schiffenberg bildete den Abschluß der in allen Tellen schön verlaufenen Tagung, A werden- • kv-nk zu ^crle iw -rjlauUL handelt E Urheber der ande m Trkran L daüingehend^ güt Form und Znl ib-rnimml ine W Mn M m let Rabatt spar! 8 Mmgm, Die Gegi seife ließ man hteft MebeiMtcnem üatten&c nm W Se meiner Geno! «tle sind, beweist d anb die .Ausdauer, hmmeln. Ich enst mente Einrichtung, jauern würden, un Mrles Argument saut die Behaupt! Rabatt erst auf die Wer immer noch Fälle in Mallen toi bewährt sich ober i 3d) bekomme z. b. Sabattmarfe. Es n Job biefer Gcgensta bild, von einer t ialfächlich zu 19 B ädrägen zusammei Lahres zu einem a 18. Ziehung 5. KL Ziehung v< Nur die Gewinne üb den Nummern (Ohne Gewähr.) 1 267 394 723 (11 180 98 384 532 56 82' (3000) 68 713 993 4» 256 309 [5001 58’ 6 64 520 643 767 [106 8091 277 825 52 999 $ 915 ti [500] 10068 3« SS 51 12633 848 13314 387 305 78 81 (6001 410 32 .16205 449 5S [3000] 18122 58 US 471 554 | 20ms es !37 Ci ' 597 22002 [500] 138 4 713 383 513 729 923 i M 13000) 87 [3000] 3 M 500) 72 97 26030 llOOO) 378 407 658 2 8 W 403 57 533 35 604 30067 166 92 417 « 15001 395 [3000) 76 A 473 (10001 746 9’4 » 991 34162 76 5 $946 3 6042 136 233 40561 76 98 $00 31 42135 268 73 6?7 57 8i 44503 60? 54 8-14 4S J,« 46105 -1500] ul 505 68 681 " SÄ 710 15001 84 8 ... AM 202 3Q2 76 < £ 52195 780 810. «>ii g> ® ’4 651 931 ”0202 89 301 73 4N [1(001 719 79 cao HP!«“* (.70007 [3000] -7 „ S«51«« *TM500] 78321 84 M124 07 94 , ’ 1OR.,, •'>30 4«, iv S 1600] toi,? <67 110001 u <>8 1500 ^»99 81 Hi 201' Daushall ständig eine llnmcngc jtlcrragfciten zu laufen. 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(Ohne Gewähr.) 639 84 437 733 55 442 662 836 419 693 345 986 870 99 860 88103 401 528 65 016 713 996 566 825 41 943 1500J 884 61 725 62 835 335 934 883 868 512 516 623 621 165 866 977 553 80 645 732 812 696 945 500 91 79051 82037 846 380 721 818 796 56 876 208 816 56Q 829 615 358 722 548 15 847 369 344 592 «L to 577 831 M, 366 414 183051 46d 691 186139 623 703 412 544 L1000J 87 686 53 151 02 430 746 73031 219 542 659 62 954 76259 L« Q- w C ; dessen der deutschen Zahn- eigctragen habe, daß Jt der ganzen Suüut- i Verdienste, die sich ererns deutscher Zahn- ihnärztlichen Vereins itzendcr des Strems iiation der bcutfdien fite namens des beiit, :lben und überreichte ahnärzte dem Jubilar frenmitglieb. innn X r i b u § Henn Loge, das im nächsten rn könne, zum Berufs- 525 UD u io 4 ad »au , 90086 [1000] 133 70 215 507 622 796 [500] 91058 -- — — 920 64 9 2048 80 191 386 2241 [1000] 64° 68 °312 87 485 750 986 89115 [500] 382 Ziehung vom 28. Mal, nachmittags. Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigcfllgt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 232 50 747 [3000] 1103 717 73 [500] 832 901 4 27 64 73 2 063 191 373 521 892 3160 81 496 807 903 1500] 4000 149 394 403 745 5106 28 252 [3000] 342 475 638 737 62 6059 151 232 369 7 6 482 594 625 738 50 83 [ 500] [500] 7308 542 4 4 902 40 79 [500] 8144 74 288 03 818 9009 17 65 203 577 745 99 [500] 833 [1000] 10265 405 511 655 773 84 11297 568 889 977 1 2064 [500] 512 68 709 [3000] 79 97 839 1 3265 [1000] 507 [10000] 710 1 4274 428 49 516 38 1 5212 456 62 710 [1000] 36 71 16052 [500] 76 70 85 111 373 409 [1000] 42 303 418 [3000] 591 645 843 80042 45 133 357 8 1701 83 [500] 851 81 ... [10001 228 [30001 369 401 7 23 [3000] 50 83005 119 434 36 [500] 547 633 783 8 4679 82 859 980 8 5051 551 [600] 725 813 14 41 87 977 8 6038 [500] 115 253 [3000] 82 409 753 907 87 8 7041 67 303 14 606 31 88171 437 542 [500] 627 65 713 8 9013 426 88 [1000] 506 776 90045 120 84 364 445 980 9 1055 301 49 4?1 504144 664 717 804 [500] 936 9 2246 535 73 84 l^OO] 640 [1000] 724 [500] 99 [500] 9 3050 403 87 518 610 49 [toO] 66 87 828 94066 177 218 724 926 97 95003 73 115 24 [500] 32 [500] 280 678 [1000] 734 36 884 96*49 82 600 [500] 782 803 39 9 7 426 4 3 580 628 724 [3000 ] 85 [ 3000] 840 996 9 8220 486 676 836 99193 234 331 90 706 100 227 55 378 406 652 818 1 0 1 033 173 201 99 314 469 [ 500] 536 676 944 102027 241 54 475 64077 tV®] 895 984 103197 305 39 77 553 [500] 867 1040.0 151 83 574 80 794 825 [5001 105017 119 432 58 500 657 708 825 106032 [3000] 60 107 19 713 23 95 [1000] 889 ( 3000] 107066 154 223 613 58 766 [50oj 960 67 108006 345 869 934 75 1 09121 304 559 690 736 , , 110437 558 614 75 822 2 9 33 56 65 [500] 111076 358 7, 4«9 561 694 820 33 919 112127 [500] 86 261 396 5H 625 76 771 113344 62 420 [500] 776 W 914 114118 45 376 432 51 [500] 52 529 42 62 [500] 7.9 844 912 33 30 1151^0 238 388 641 837 76 116299 339 117032 60 357 [3000]" 590 [500] 653 60 749 839 99 118210 476 [500] S [WOO] 95 953 119021 114 83 277 (500] 482 758 *^4 837 914 (5001 64 115124 36 68 398 627 <6 [500] -35 47 - 944 71 [1000] 116259 640 49 901 117006 111 252 [1000] 488 577 842 118004 115 220 [500] 69 498 74 947 119016 39 104 [500] 336 558 689 859 120267 90 378 409 26 700 1 21-40 58 463 827 122286 372 502 650 1 23128 551 634 47 704 17_ 47 984 1 24190 272 365 467 [1000] 529 90 720 48 1 2 5089 161 416 [500] 803 81 126023 25 220 320 632 [1000] 46 833 96 925 127111 370 407 538 361 [oOO] 910 57 99 128047 [500] SS 857 619 1 20095 HO [1000] 54o [1000] [500] 560 [500] 671 751 960 , , 3 0038 164 410 [500] 83 [1000] 514 [ 500] 691 [5000] 98 31146 62 343 833 3 2210 44 362 464 83 99 814 902 90 [ 500] 3 3012 462 656 745 66 3 4117 294 [500] 349 476 [1000 ] 630 988 3 5 426 [500] 570 [lOOO] 81 857 [3000] 74 962 36404 37 557 663 81 [500] 71 924 3 7 294 366 586 3 8018 215 348 [5000 ] 583 871 930 94 39248 79 [1000] 467 659 834 [3000] 912 60 40097 260 [500] 446 75 821 036 1500] 4 1 035 652 73 42115 26 316 35 631 87 4 3033 336 437 637 704 4 4077 245 [1000] 84 [500] 331 64 528 779 883 916 4 5054 72 154 66 375 834 (3000] 46048 131 207 308 492 523 47169 91 228 511 92 [500] 611 [3000] 700 872 917 48615 661 710 [1000] 36 71 16052 1500J 76 70 83 111 äiö [3000] 630 986 1 7194 (3000] 217 19 412 27 679 [1000] 739 [3000] 18081 87 250 312 85 419 526 [500] 29 89 628 66 891 971 99 10024 [3000] 343 508 744 982 04 20076 112 54 224 732 933 85 2 1380 694 772 988 22643 787 838 23025 358 [1000] 498 628 88t SSO 24124 64 327 489 534 82 857 2 5121 74 SS 276 334 50 4•■>4 629 62 758 2 6 007 211 394 455 SO [500 ] 074 2 7418 26 661 729 93 947 2 8365 [500] 609 706 [1000] 38 20033 Handel. ” Konkurse in Hessen, lieber das Vermögen des Kaufmanns Isidor Haas in Friedberg wurde am 21. Mm das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Tr. S e y d m Friedberg wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 11. Juni bei dem Amtsgericht Friedberg anzu° melden. — lieber das Vermögen der Firma I. Enders & Sohn, Ziegelei zu Dieburg, und deren Inhabers Joseph Enders II. zu Dieburg wurde am 2. Mai das Konkursversahren eröffnet Rechtsanwalt Fischer zu Dieburg wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 15. Ium bei dem Amtsgericht Dieburg anzumelden. — lieber das Ver- 154104 220 329 [15000] 86 sroo] 499 155050 270 569 869 94 156402 22 787 841 !500] lo7227 043 1 58101 403 982 [1000] 150013 136 05 .9- 85 657 784 942 [30001 62 160498 11000) 542 792 874 922 57 1 6 1 5-4 162 389 469 868 1 63301 19 AOO] 523 odi, 710 21 164151 484 671 16 5255- 406, 0 569 734 38 65 905 05 166312 [500] 83 418 500 622 83 852 944 167170 [500] 342 [1000] 449 .54 802 964 168— »04 44 [500] 552 73 650 776 160277 445 698 936 170254 362 71 760 923 [ 500] 171148 250 439 58 749 856 1 72058 128 463 97 512 17 647 796 1 73005 184 369 [1000 ] 79 552 637 43 55 898 174251 813 430 06 553 918 175031 172 220 371 454 689 ”5 [SOOOJ 9.3 176153 94 617 26 81 91 743 960 [500] 17709- 321 41 60 62 405 765 805 13 1 7 8035 77 163 [500] 465 «33 509 6 0202 89 301 73 443 653 895 [3000] 6 1 036 193 213 [1000] 719 72 892 96 6 2056 550 676 731 863 940 41 6304" 63 94 120 52 202 319 [1000] 548 701 71 64o >7 f10001 93 763 961 6 5020 5.3 228 460 563 717 93 6 6042 295 379 465 511 609 961 6 7021 488 628 701 813 '-1 L8 943 6 8231 74 383 828 6 0225 328 439 688 807 [1000] 70007 [3000] 27 279 773 887 96 [500] 7 1 507 41 flOOO] 456 58 546 659 911 87 7 2283 800 80 022 7 3161 [500] 295 610 38 796 834 93 945 U8 [1000] 74048 185 [500] 228 54 330 56 676 75713 7 6118 24- 801 563 685 721 [500] 77267 68 92 342 91 444 [1000] 55. 68- 766 (500] SOS 991 78321 523 78 85 802 919 4 00-3 t54 684 80099'124 [500] 403 70 762 91 [500] 920 [500] 81110 819 82our. 126 707 94 83381 11000] 452 [.->00] 90 683 836 982 8 4 066 ( 3000 ] 70 112 27 55 516 919 30 850.0 2OS 52 407 620 705 86087 1 65 269 [500] 311 459 - -- 850 913 [300] 22 31 M btt w wkäE5' rrZ Cln,n Mttj 7 267 894 723 [1000] 34 1 044 430 86 621 27 2050 190 98 384 532 56 822 918 32 71 [500] 3103 205 472 501 [3000] 68 713 993 4253 69 [500] 826 [500] 807 923 5085 256 309 [500] 582 648 728 853 970 6029 279 392 417 64 520 643 737 [1000] 992 7 228 456 [5001 552 60 889 8091 277 825 52 909 0 059 [1000] 70 105 25 200 766 [1000] 915 49 [500] 10068 .342 86 535 772 [500] 886 11292 410 536 12698 848 13214 387 670 705 78 815 [1000] 14171 81 305 78 82 [500] 410 32 680 732 78 905 1 5091 123 308 944 16205 449 56 [3000] 716 936 1 7147 411 550 945 91 18122 98 228 47 1 554 [1000] 73 746 10476 560 650/854 20008 63 237 477 939 67 21072 [1000] 254 66 428 597 2 2002 [500] 138 409 58 750 818 99 927 99 23184 213 383 513 729 923 29 24671 742 824 [500] 2ol87 ,75 [3000] 87 [3000] 397 409 61 76 519 64 738 [1000] 827 [500j 72 97 2 0080 144 343 88 558 755 2 7062 169 [1000] 378 407 658 2 8046 185 351 99 504 [ 3000] 20173 364 403 57 533 35 604 859 905 „ 30067 166 92 417 34 61 [3000] 602 783 879 3 1 028 ,51 [500] 395 [3000] 766 84 87 875 954 [500] 32075 79 322 4 73 [1000] 746 924 [500] 33000 171 253 305 79 703 71 894 901 34162 76 588 664 705 [1000] 19 3 5398 400 595 946 36042 136 233 345 525 675 796 832 37242 5?7 49 [1000] 611 63 911 38092 493 657 888 3 0 480 621 854 40561 76 98 800 38 4 2 84 928 4 1 240 60 [500] <97 42135 268 73 61’7 57 860 43210 96 631 74,i [3000] 825 44503 607 54 844 4 5228 324 437 591 95 627 55 <8 732 4" 812 89 4 6105 28 262 .376 922 4 7302 28 419 [3000] 20 [500] 31 505 68 681 836 989 [500] 48048 229 329 503 52 614 710 [500] 84 875 4 0003 100 333 60 4.3 -»01 90o 50181 202 302 76 436 558 810 901 5 1 038 145 593 799 821 52195 789 820 63 [500] 53001 16 86 210 54148 247 72 1500] 339 [500] 741 64 96 950 76 83 550ol 66 512 [1000] 87 029 753 [1000] 50468 736 76 947 57108 66 93 [15000] 284 339 684 741 88 832 76 58199 214 [500] 58= 638 92 759 87 [500] 832 5 0098 161 281 85 &12001T 423 67.3 783 [500] 820 121 A 533 93 618 819 51 908 1 22184 (3000) 395 63= 123048 [3000] 71 319 6 7 69 597 740 844 99 1 2 4040 71 85 94 -07 io «0 1 2 5081 595 609 79 733 925 1 2 0613 711 847 905 127142 [500] 382 493 [500] 711 826 1 28002 toi 736 838 932 1 20005 115 78 318 492 654 766 814 49 68 85 97. 130104 [500] 40 210 398 400 1 3 1004 156 82 91 730 899 132266 495 [3000] 604 51 760 1 33189 269 341 ’X? 31 M5 134030 326 511 135225 415 37 99 [500] ,L, ege 07 99 927 [1000] 130098 109 20 494 51- 57 758 970 1 3 7036 174 213 72 363 530 83 864 972 luS-136 50 85 506 8 5 1 30170 480 542 616 752 890 140^2 476 90 629 77 (500] 995 1 4 1039 101 69 232 RI RM 496 522 35 98 [3000] 640 613 18 801 142300 64 « rwil 143465 67 590 144039 169 295 855 145132 767 toO 945 99 [5001 146081 [3000] 97 144 SÄ 68 82 809 488 7M 34 964 147015 269 651 80 710 W 7? 972 1 48086 94 266 477 551 54 616 783 808 1 AClnis 130 *>53 74 462 681 803 961 SQ068 71 125 [ 5001 46 301 464 580 851 965 1 5 1043 [3000]B«W TOT 45 80 909 231 478 691 -r Stabt bann bic er ung ber Zahnteilknnte 1 Pipette Borte. Am mit Stolz fernen Mn ärztlichen Wissenick" j zu l'dncm golbenc ‘toi; (M SBebigittöl- r Tatsache, Mit 2*r. mMchen PÄunis- iie in Bcziehuny siete, ch. Mebizinastat Tr. ÄomMwn über Mieren Charakter als gleich ivünichenb. baii : änl'titut halb ernten . bic Glückwünsche bei b heilkunbe, ME'' ; smisgcsunbhertsaiM <01. die bcc« Berens eb ber Wil.ar CT Wer !>b°E buckes W* •]* feätstc e» X» Ä **r.Ä*ti ‘$6rw* »im-ckd iS 2 Statuetten. ■“■Sä".: «sM vatbozent 2- • . tr ffenbach i>ü Za» nb 'Aastc ^IöB dner r 06cr|t£ , schloß lld,^29. W t, .'loch- 5,^.1 beiveg^ . * dan^ ^inine^-" sj;or bef ■. <. m e uno .-j ZI?,Hx ebenfalls^. MW ßijt allen P Spielplan der vereinigten Srantfurter Stadttheater. Opernhaus. Rtontag, abends 7'/. Uhr: „Drc geschiedene Fran.^ Dienstag'): -Ter Prophet." Mittwoch geschloffen. Donnerstag: ,Fidelio." Freitag, abends 7'/, Uhr: Zum ersten Male: „Ter Gras von Luxemburg." Samstag, abends 6'/, Uhr: ^Lohengrm." oonn- tag : ,La Boheme." Montag, abends 7'/, Uhr: .Der Graf von Luxemburg." Dienstag: ,Ta»mhäuser." Mittwoch:^»Die lustigen We,bcr von Windsor." (Frau Ftuth: Frau Gutherl"Lchoder a. G.) Schaufpielhaur. Montag') : ^Alt - Herdelberg." Dienstag: „Johannisseuer." Mittwoch: „Der böse Geist Lumpazivagabundus." Donnerstag, abends 71/, Uhr: „Der dunkle Punkt." Freitag, abends 7^/, Uhr: _Tas Konzert." Samstag: Zum ersten Male: „Brand." eonn» tag : „Brand." Diontag: „Der böse Geist Lumpazlvagabundus. Dienstag: „Brand." Diittrvoch: „Jphtgenie auf Taurts." *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. 23 0100 427 543 673 756 891 919 24 00.39 186 240 392 [500] 483 891 974 [3000] 241(03 175 [1000] 407 628 847 66 71 242123 36 <2 206 657 [500] 735 74 819 69 89 931 243140 1500] 398 11000] 403 12 664 911 28 2 4 4073 113 [1000] 317 438 50 527 674 752 895 2 4 5025 130 212 9 0 391 467 677 .500] tog 2 46166 67 582 791 24 7052 281 392 868 944 248027 296 [1000] 325 510 [1000] 610 862 921 54 2 40162 382 63 99 417 637 [1000] 618 42 2 5 0056 296 328 424 35 41 513 721 896 2 5 1099 530 610 83 740 907 38 2 5 2206 [500] 63 644 [500] 601 41 55 253135 43 SGI 462 574 650 947 2 5 4049 249 [1000] 72 316 834 78 81 255048 725 67 [500] 2o6113 211 301 403 90 577 720 929 44 2 5 7051 237 323 491 507 39 «8 45 762 923 2 5 8023 258 [500] 762 852 2 5 0217 26 368 83 767 ___ 2602-0 356 450 524 885 20 1 031 82 120 80 371 [1000 J 562 654 821 26 2034 [3000] 168 532 88 11000] 616 827 2 6 3227 595 [1000] 808 67 901 26 4053 »9 [500] 194 372 84 469 560 741 26 5991 2 66107 -51 794 846 [1000 ] 976 267045 [3000] 524 [500] 626 711 15 268102 70 242 47 351 436 260014 95 515 686 L1000] 270159 566 607 955 27 1 058 347 584 849 905 76 27 2107 14 252 350 97 484 86 [500] 508 273416 26 841 944 90 2 7 4161 332 468 658 951 68 2 7 5488 ' 72 795 830 9°1 46 2 7 6139 52 332 419 864 91 904 2 7 7022 222 457 M2 278191 289 312 95 [500 ] 427 506 270005 77 [500] 104 5 [1000] 249 63 343 427 [3000] 70 601 727 941 51 ___ 28 0263 326 43 538 722 63 99 28 1037 186 261 339 4"1 804 [3000] 282235 66 75 [500] 351 744 64 [80000! 858 283009 187 [500] 434 624 64 [1000] 83 284040 !'49 463 [1000] 72 727 38 50 [1000] 824 285167 365 [500] 286268 360 [500] 511 639 53 912 2 87193 466 917 288111 "07 29 436 552 749 64 809 90 2 8 0323 20 0302 91 488 527 707 861 13000] 98 976 201350 525 623 83 77 789 894 2 0 2236 502 7 630 [500] 96 [500] 789 2 0 3058 276 85 563 720 815 2 0 4073 284 11000] 391 6’4 737 93 850 944 2 0 5047 124 348 532 821 993 J00713 68 297016 30 HO 331 415 35 655 2 0 8027 62 131 898 637 81 1500] 98 [1000] 20 0023 113 447 561 93 609 6‘3 13O040 79 195 284 94 322 424 535 l^1 815 »8 939 131302 6 [500] 78 [ 500] 84393M6 815 96 903 132013 29 52 258 418 554 671 739 813 ldd0o.i 179 .44. 56 [1000] 365 91 [3000] 454 544 649 [10001 8!93 135'04- 221 301 774 824 907 7 9 80 1 36100 6 - 69 367 439 .6 629 847 996 1 37172 587 692 1 38112 420 757 74 824 130021 84 113 201 57 [1000] 318 60 467 511 635 . 07 976 83 100032 249 569 866 7z 191156 263 871 972 102216 441 527 [500] 73 628 713 193185 335 85 525 682 92 861 10 4206 105122 87 508 [500] 47 898 100033 51 247 79 532 600 795 808 983 1 9 7 032 212 514 739 987 1 98072 232 [3000] 562 642 817 25 931 1991.7 811 270110 290 322 62 71 614 15 93 827 049 271105 [500] 756 932 272350 88 300 523 609 62 725 85 [1000] 859 78 948 86 273103 367 98 554 [10001 <8 [ 500] 637 “5 934 274041 257 61 [500] 325 430 523 86 643 45 705 50 [3000] 78 275021 302 84 560 769 82 839 276198 706 42 277162 M3 301 563 832 2781H 310 48 872 am 28. bis 29. Mai — + 17,1 °C. , 28. , 29. , = + 10,1 ’C. Niedrigste Niederschlag: — 1,0 mm. 140097 191 [1000] 431 517 77 83 602 7M 141ü77 677 724 49 1 42098 104 [3000] 357 143136 [500] 234 [1000] 814 83 691 [500] 705 11 935 144263 to toO 47 9", 145248 314 16 908 146030 lSOOO] 32 111 <1 822 485 754 989 2 1 0076 78 407 532 714 875 922 211052 126 307 [500] 657 769 2 1 2204 308 37 420 688 720 [3000] 50 928 2 1 3030 151 434 55 82 [500 ] 532 39 746 91 939 214183 °75 321 72 536 680 770 2 1 5206 84 589 756 2 1 6146 51 307 83 431 34 53 636 [500] 50 [1000] 724 89 217019 [500] 87 273 380 407 4 2 504 979 2 1 8024 5U 159 434 85 [1000] 512 [1000 ] 667 82 844 98 2 1 0444 303309 36 — — - — Im Gewinnrade verblieben: iPrflmle in 300 000 1 Gewinn zu 200 000, 2 zu 100 000, 1 zu <0 GOO, 1 tu 60 OöoT zT 40 000. 9 zn 30 000, 6 zu 15 000. 31 tu I 15U428 toi 13UUVI j.aiuzd iaaao’ es m 5000. 805 zu 3000, 1131 zu 1000, .1836 pu«£ 84 ?a 152337 40s 608 2? 728 953 [600] S T5yx75—-10 000, 6c zu vwv. 54 2 2 0064 279 469 79 671 [3000] 714 16 837 88 221515 800 1500] 54 008 11 [500] 94 222070 86 [500] 409 34 598 724 2 2 3008 [1000] 389 486 662 766 224001 5 [500] 140 290 814 225151 608 [3000] 62 742 948 2 2 0183 [3000] 228 505 7 (1000) 534 781 227000 [500] 178 705 961 2 2 8 415 638 708 822 36 90 220054 91 121 [500] 65 92 818 50 62 432 673 826 56 934 230005 28 250 [1000] 314 22 43 89 [500] 412 789 [500] 859 980 2 3 1 041 120 59 245 54 345 79 496 737 870 91" 47 48 2 3 2060 139 327 807 28 83 999 2 33161 215 87 513 844 903 2 3 4089 361 639 2 3 5152 211 454 633 so 736 95 [ 500] 802 76 972 2 3 6159 224 57 [5001 585 667 [1000 ] 813 [1000] 63 84 995 2 3 7026 140 537 772 875 998 2 3 8060 [500] 222 310 469 [500] 600 16 [oOO] 29. 2« 743,0 16,2 111 80 SW 2 10 29. 9« 742,8 14.4 10,3 90 W 2 10 30, 7« 740,6 13,5 10,3 90 SSW 2 10 I L Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, Samstag morgen 8 Uhr meinen lieben treusorgenden Gatten, unsem lieben Vater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel Herrn Christian Heil, MbMeiler nach langem, schwerem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden im Alter von 65 Jahren in die Ewigkeit abzurufen. 3039 Um stilles Beileid bitten Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Marie Heil Familie Ludwig Hisgen Familie Wilhelm Saeftel Familie Kari Heil Familie Paul Roscher, Giessen (Kaiser-Allee 47), Neu-Isenburg, Frankfurt a. M. Die Beerdigung findet Dienstag den 31. Mai, nachm. 2 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. und sichere reelle Bedienung, gute Speisen und Getränke zu 3045 Ecke Oswaldsgarterr Neustadt 58 Die Beerdigung findet Dienstag den 31. Mai 1910, nachmittags 4 Uhr, in Heuchelheim statt. 3042 BestattungSgenosteuschaft MsjMLM , der freien wm Bpwjui SchreLuervereiuigmrg Greste« lich geöffnet (D17A Fritz Rosenbaum Löwengasse 20. Telephon 082. 38 Nord-Anlage 38 2512 Halsfrei die grosse Mode. Medizinal E. wert. bei (a~/8 . Salomon 3040 ■I Befonders billiges Hngebof! Gebrüder 3mheufer Marktplatz 9—10 a‘% stets frisch empfiehlt (2970 Central-Drogerie, Schulstr. Halsfreie Kragen aus Mull. Batist, Tüll, Spachtel Halsfreie Blusen aus Batist in verseh. Preislagen M ■ I in größter Auswahl. Platten, Film, Papiere Juai WW. Darmstädter Schlossfreiheit- Geld-Lotterie Versuchen Sie Dr Uiailß'5 Dirken I ERFOLG ÜBERRASCHEND Großh. Bürgermeisterei Treis a. Lda. Benner. ife ist Tausende in L." ä Stck. Restauration Sauer. 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