Die heutige Nummer umfaßt 18 Seiten für das hessische Punft zu streben. (Stürmischer, mibaltcnber Beifall: Ruß Bravo!) Der wirlschaftliche Aufschwung Ruhland;. Anschauungen Gnauths Nachfolger das Erbe politische Wochenschau. Gießen, 26. Febr. Der Rücktritt des hessischen Finanzministers Dr. Gnauth ist nicht überraschend gekommen. Wahrscheinlich hat der Minister mit dieser Notwendigkeit schon von dem Augenblick an gerechnet, als der Ausschuß der Zweiten Kammer seine politische Unsicherheit und Unselbständigkeit damit bekundete, daß er die Mitwirkung der Ersten Kammer verlangte. Dr. Gnauth war schon zu jener Stunde ein „entlaubter Stamm". Daß die Erste Kammer seine Pläne unterstützen würde, hat er wohl selbst nicht geglaubt. Aber er wollte das traurige Würfelspiel um' die Erledigung der Hinanzfragen und sein eigenes Los bis zum Ende abwarten. Vielleicht glimmte in ihm noch eine leise Hoffnung, daß er als hessischer Asquith mit seinen langjährigen Kampf- und Schnldgenossen gegen das Oberhaus werde zu Felde ziehen können. Da wurde ihm in der vorgestrigen gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse beider Kammern auch der letzte Schmuck der Zweige abgehauen, und so traurig das auch im Grunds ist: das hessische Volk hat keinen Anlaß, dieses Ende als eine traurige KUtchtrophe zu betrachten. Die Landboten der Zweiten Kammer d u r f t e n an die Verzweiflungstat nicht denken, der andern Instanz den Fehdehandschuh hinzuwerfen; hatten sie, langsam von Herrn Gnauth ab- rückend, A gesagt, so mußten sie schließlich, mit einem teil- nehnienden Blick auf den Minister, auch B und weh sagen. Die Wünsche und Erklärungen der Ersten Kammer untren nicht schlechthin von der Hand zu weisen, es mußte verhandelt, die mittlere Linie gefunden werden. Da, der Himmel keinen Fingerzeig dafür gesandt hatte, daß gerade das Jahr 1910 die regelmäßigen Wallfahrten zur Schulden- tilgungsbußMtte einleiten sollte, will man dem bangen Hessenlande den unvermeidlichen Steuerlustdruck auf eine mäßige und erträgliche Ziffer herabmindern. Dieser Entschluß sollte eigentlich in allen politischen Lagern gebilligt werden, denn wenn auch die Rechnung der Herren von der Ersten Kammer teilweise sich als trügerisch erweisen sollte, die Steuerschraube wird ja jederzeit wieder angezogen werden können. Einsstweilen aber ist es doch wohl nicht unbillig, auch die unbekannte Größe X der reformerischen Sparsamkeit und verwaltungstechnischen Enthaltsamkeit in die Rechnung einzuistiellen. Herr Gnauth hat in seiner Entgegnung auf die Ratschlüsse der Ersten Kammer ein böses Wort gebraucht. Er sprach von der Fortsetzung der „bisheran betätigten Lebensführung des Staates'". Und er hat mit diesem Ausspruch sehr düstere Erwägungen vieler hcs ischer Staatsbürger neu erwachen lassen. Jetzt, da die Würfel gefallen sind, kann man wohl nicht mchr in den Verdacht kommen, eine ungerechte und unwürdige Ministerhetze mitzumachcn, wenn man die Frage offen erörtert, ob der Rücktritt des Finanz- ministers nicht durch die Umstände geboten erscheine. Wem ist es — auch wenn er die Haushaltsberatungen des Ausschusses der Zweiten Kammer aus Mangel an Material oder andern Gründen nicht hinreichend hat nachprüfen können — treten wird. Aber nicht nur Graf Aehrenlhal in Deutschland. München, 25. Febr. Zu Ehren des Grafen voU A ehren t Hal gaben der Prinz und die Prinzess'^ Leopold heute abend 6 Uhr ein Diner zu welchem auch die Mitglieder der österreichisch-ungarischen Gesandtschaft, die Vor standschast des österreichisch ungarischen HilsSverems geladen lvaren. Abends findet bei dem Gesandten Vetieö v. Laszlofalva eine musikalische Unterhaltung stett, zu welcher we Prinzen und Prinzessinnen des Königlichen. Hauses, das diplomatische dtorps, die Minister, die Staatsräte, die obersten Hofchnrgen und titelt Mitglieder der standcsherrlichcn Familien erscheinen. R o m , 25. Febr. „G iornale d ' I t a l i ti" schreibt: Die gestern vom Wolffbnreau veröffentlichte Note bat eine Be< dentung, die niemandem eiilgehen tarnt. Indem die Note betont, daß Deutschland und Oesterreich-Ungarn, wie die übrigen Groß Mächte, die die Aufrechterhaltung des Statnsquv und die Konfoii- bierung des neuen Regimes in der Türkei anstreben, bringl fifi gleichzeitig zutreffend zum Ausdruck, daß in den Bez i e h u n g c n der beiden verbündeten Mächte zu Italien die größte Gclvähr für Ruhe und Frieden liegt. Wir teilen, fugt das Blatt hinzu, diese Beurteilung. Wenn die Note von dem Elementen der Eintracht zwischen den Mächten spricht, das ans der günstigen Entwickelung der Beziehungen Oesterreich Ungarnsund Deutschlands zu den anderen Mächten entspringt, spielt sie augenscheinlich auf die Wiederaufnahme herzlicher diplomatischer Beziehungen zwischen Oesterreich-Ungarn und Rußland an. Wir glauben, Italien teilt vollkommen diese Würdigung einer. Annäherung «wischen Oesterreich Ungarn und Rußland. Finanzministerium ist eine neue Aera gekommen, sondern auch für unsere hessische Volksvertretung. An der Zer- ahrenheit unserer Finanzen tragen auch die Abgeordneten einen großen Teil der Schuld. Das Wetteifern um kost- pielige Neuerungen wird künftig unterbleiben müssen. Wir »vünschen uns einen Finanzminister, der die Stcuerkräftc des Landes schont und die Hand auf den Staatssäckel hält! Für die Förderung von Bildung und Wohlfahrt, .so weit ie mit Staatskosten verknüpft ist, "scheint uns der hessische Staat im allgemeinen genug &u tun. Vereinfachung der Einrichtungen und Sparen heißt jetzt die Losung! Die neuen Steuern wird das Volk nur dann willig auf sich nehmen, wenn es überzeugt sein kann, daß nur die aller- notwendigsten Ausgaben gemacht und die Forderungen der Abgeordneten von einem größeren Verantwortlichkeitsgefühl getragen werden als bisher. Wir hoffen, daß in diesem Geiste die jetzt vollzogene Einigung zwischen beiden Kammern eine gute Vorbedeutung für die Zukunft sein möge! In der Reichspolitik hat nur der Besuch des Grafen Aehrcnthal in Berlin einiges "Aufsehen gemacht. Der Reichskanzler von Bethmanu-Hollweg scheint sich trotz mancher Gegeuraischläge doch entschlossen zu haben, die auswärtigen Geschäfte selbst zu führen. Denn die Berliner amtliche Ver- ösfentlichung über die Bedeutung und das Ergebnis des Besuches sind von Bcthmann'schem Geiste gestempelt. Zwar haben wir aus den paar amtlichen Worten wenig Neues erfahren. Aber der Ton, der daraus hervorklang, war würdig, und die übliche Höflichkeitsfloskel hat sich hauptsächlich auf die Verdienste des österreichischen Staatsmannes um sein eignes Land bezogen. Wahrscheinlich hat der Reichskanzler in seinen wiederholten Besprechungen mit dem Grasen Aehrenthal über den Inhalt der Wien-Peters burger Verhandlungen sich unterrichtet. Es ist klar, daß er dem deutschen Volke jetzt sein Herz darüber nicht ausschütten kann, und man must es dahingestellt sein lassen, ob er ganz uneingeschränkt auf dem früher halbamtlich geäußerten naiven Standpunkt steht, als würde unsere Politik durch etwaige Abmachungen zwischen Rußland und Oesterreich nicht berührt. Bemerkenswert tft, daß in Berlin ein besonderer Nachdruck auf den Schutz der friedlichen inneren Entwicklung in der Türkei gelegt worden ist. Diese Feststellung stimmt mit dem von uns vor einigen Tagen- zitierten Artikel des Freiherrn von der Goltz überein und erinnert gleichzeitig an den Ankauf deutscher Torpedoboote von der Werft in Danzig. Der dritten Dreibundsmacht bat man durch den freundlichen Zuruf bisher nur C.ne höchst unverbindliche Zeitungsäußcrung -abgelockt, und es ist verwunderlich, daß diese belanglose, heute vom Wolff- schen Bureau veröffentlichte italienische „Kundgebung" in Berlin überhaupt beachtet worden ist. Heißt es doch darin sogar: wir „glauben", daß Julien sich auch auf den Standpunkt der verbündeten Wkächte stellen wird. Es wird vom höchsten Interesse sein, wie der Berliner Besuch im Spiegel der künftigen praitischen Geschehnisse aussehen wird. Früher oder später werden sich die Farben lichten müssen. Au; Öen Reid)stagsausfd)üfien. :: Be rl in, 25. Febr. Der BUdgetcmsschuß erledigte am Freitag zunächst den M a , rine haushalt. Iw Verlauf der Beratung nahm 'Lckwtz- sekretär Wermuth das Wort und erklärte auf eine Anfrage, daß es sich empfehlen werde, die Beträge, die durch die im Haushalt beschlossenen Abstriche erspart werden, vorsorglich für dw Balancierung des künftigen Haushalts zu verwenden. Der Aufstellung namentlich der Haushalte für 1911 und 1912 sehe er mit großer Sorge entgegen, und doch werde eS für die Gesundung der Reicl sfinanzen durchaus unerläßlich fein, sic mit 80 Psg. pro Kopf Matrilülarbeiträge im Gleichgewicht zu eilten. Der Staatssekretär betont, daß ihm nur em Etat vertretbar erscheine, der diesen Grundsciz. wahre. Aus dem Ausschuß crFCärt mmtz sich damit einverstanden, ermahnt aber die. Ressorts dringend zu möglichster Einschränkung. Man einigt sich dahin, bei den! Matiilularveiträgen den Betrag von 48 Millionen nicht zu über- schreiten, aber auch nicht weniger heranzuziehen. Die gestrichenen'. 80 000 Mark Ortszulagen für die Helgoländer Offiziere merben wieder hergestellt. Darauf mürbe der Haushalt für Kiautschou! Mid das vstasiatische Marinedetachement in Beratung genommen. — Fortsetzung der Beratung am Dienstag. Der KaliauSschuß trat am Freitag zu seiner ersten Sitzung zusainmen. Es lag ein Antrag der Sozialdenrot'ra.tcnl •4 einer beneren öa* ' mifvnt’tcnhl'T Beifall : Ru le Bravo .) Deutsches Neich. Dem preußischen Mgeorduetenhaus ist ein Antrag Ea- hensly, vom Rath und Dr. Dahlem zugegangen, die Staats-' regierung zu ersuchen, nach Verständigung mit bet, großherzvglich-hessischen S t a a t s r e g i e r u n g tunlichst bald einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die Kanalisierung der Lahn zur Durchführung bringt. Der „Köln. Ztg." wird aus B e rlin telegraphiert: Die Verurteilung des deutschen Reichsangehörigen Bospertl zu vier Jahren Gefängnis, die von dem Gericht in Ser reS verhängt wurde, ist unter Umständen erfolgt, die von deutscher Seite nicht anerkannt werden können. Die Verurteilung erfolgte ohne Hinzuziehung deutscher Konsular^, behörden und nach Angabe des Oberstaatsanwalts in Wertes/ im Widerspruch zu den vom Generalgouverneur gegebnen: Anweisungen. Selbst der Oberstaatsanwalt in Sat'onik betrachtet das Urteil als ungültig. Bei dem Äali von Saloniki ist sofort Einspruch eingelegt worden und der Botschafter Frhr. v. Marschall hat unter dem Ausdruck! seines Erstaunens dem Ministerium des Auswärtigen mitgeteilt, daß er das Urteil als null und nichtig ansieht und sich vorbehält, welche Genugtuung er gegenüber dieser! schweren Gesetzesverletzung haben will. Zur zweiten Lesung des Haushalts für das Reichsamt des Innern beantragen die Abgg. Leon- hart, Behrens, Linz, Henning, Dr. Semler den Reichskanzler zu ersuchen, in den nächsten Etat Mittel zur Erforschung und Bekämpfung des A l k o h o l i s in u s einzustellen. Die na tionalliberale Reichstagsfraktion beantragt, den Reichskanzler zu ersuchen, in Anbetracht der schwierigen Lago der deutschen Hochseefischerei auf Herabsetzung derEisenbahntarife für d e u t s ch e Se e s i s ch e hinwirken zu wollen. __ 2lu$lanö. Aus Wien wird gemeldet: Im Laufe der Besprechung betonte der LandesverteidigungS Minister, die Vortags über die zweijährige Dienstzeit sei bereits sertiggesteltt. französischen Scherzlicdchen- verstehen. Allg. Musikz. iegen einen Vortrag über die Bedeutung und Aufgaben aus X Bad Nauheim, 25. Febr. Die dieswinterliche N h e l u -- M e i n i s ch e n Vor- ed. S a r n in De itnfimag baahnungen mid) (Jpetben i einer iflr ih raio leichlsiii! jlO MdI iiail'i verließ, nrletzung Wßung an ** Gilt1 tm$unb j ta Kaffe Zu der Sil mb da sie jiq heute n gegen die v tzeiene eti Anschein, y* Vom Elektrizitätswerk. Nachdem die neue maschinelle Anlage im Elektrizitätswerk, die 600 Pserde- träjre zahlt, jeii Mitte Dezember in Betrieb genommen war, wurde sie am Donnerstag einer gründlichen Leistungsprobe unterzogen. Direktor Stolte, Dipl.-Jng. Schmitz und Maschinenmeister Lange waren mit einigen Arbeitern von morgens 7 Uhr bis nachmittags 5 Uhr ununterbrochen im K'cstel- hause und in der neuen Maschinenhalle tätig, um sestzu- stellen, ob die von der Dingler,chen Maschinenfabrik Zweibrücken für den neuen Dampflestel und die große Dampfmaschine gegebenen Garantien erfüllt werden und ob bte von den Siemens.Schuckert-Werken erbaute Dynamomaschine das leistet, was sie leisten soll. Zu diesem Zwecke hatte man in der Maschinenhalle eine Anzahl eiserne Rahmen ^ausgestellt, in denen sich Spirale befanden, in die die von ^ster Dynamomaschine erzeugte Elektrizität geleitet wurde, untsben Strom in Wärme zu verwandeln. Nachdem die Mafis^encmlage von 7—9 Uhr in Tätigkeit war und sich im BelMwungszustand befand, ließ man die Anlage von 9 Uhr vormittags bis 41/2 Uhr nachmittags ununterbrochen mit normaler Leistung laufen. Tie sich in der Halle entwickelnde Hitze erreichte bald eine Höhe, daß sie den Beamten den Schweiß aus den Poren trieb. Gegen 4 Uhr nachmittags stellte sich auch Beigeordneter Kommerzienrat Heytigenstaedt ein, der nach Einsichtnahme in das Ergebnis der Leistungsprobe der Anlage erklärte, daß die von den Lie,e- r an len gegebenen Garantien beim Damv^estel und bei den Maschinen erfüllt seien, so weit man dies so beurteilen könne. Nach dem zahlenmäßig gewonnenen Material werden jetzt die genauen Berechnungen aufgestellt und dann erst erfolgt die Abnahme der Anlage. Stadttheater. Die Sonntagnachmittag-Aufführung von „Romeo und Jul la" ist die letzte des klassischen Werkes und findet bei kleinen Preisen statt. Die Rolle der „Julia" wird diesmal von Frl. Sybil Bane gespielt. — Die Abend-Vorstellung von „Robert und Bertram" mit den Herren Norden und Urban in den Titelrollen ist aufs sorgfältigste vorbereitet und wird auch in den Einlagen, z. B. der Salome-Parodie, besonders Lustiges bringen. schreibt: In dem Konzert der Mezzosopranistin Ella Schmücker u. . . . konzentrierte sich das Hauptinteresse aus die Sängerin, die neben einer Reihe französischer Lieder Schubert und moderne Kompollisten auf ihr Programm gestellt hatte. Ihre mit ersichtlichem Fleiße geschulte und tom'djöne Stimme, ihre mustergültige Aussprache und nicht zuletzt ihr hübscher und musikalischer Vortrag machen die Vorzüge ihres Könnens aus. ** Auf öie Versammlung des Hansa-Bundes, am Montag abend in Steins Garten, in der Dr. Mollat vörscn-Wochenbericht. — F r a n k f u r t a. Ä., 25. Febr. Die Lustlosigkeit, die sä-on in der Borwock^ den Markt beherrick/tc, gab dem Verkehr auch in der jüngsten Berichtsperiode das Gepräge. Hatte das GesckAst vorübergehend aud): ein lebhafteres Aussehen, so beschränkten sich die Umsätze doch nur auf wenige Spezialitäten. Die Mißstimmung wurde zum Teil durch die Haltung der Auslandsbörsen genährt. In Wallstreet haben die wilden Schwankungen laufgehört, indessen geben immer noch Die alten Motive, unter denen die Befürchtung ungünstiger Ge- ri-chtsveschlüsse in Sachen der Trusts im Vordergründe stehen, der Baisiespelulation Oberwasser, so das Ansätze, einer Aufwärts bewegung im Keime ersticken. Unter diesen Umständen sehen stA die kontinentalen Atärkte veranlaßt, weiter abzuwartcn. In 1 M' . iui .die Zur d hrgf brat je des rvc ätgenwiin -M, V * Schelle 5 Ziton gn erwartet LiMrts i bechlM. .egillierut ^MSgeschäst p Mstigen caTttn war gj auth sonsi gfll biC f neuen D |iitt Seträg-e fit timeit ns Ziei^lm! c des & atlgemeiiti . Privat Niti Ks teert L>V &•« kx 'S & bandstheatcrs im Sprudel-Hotel erfreute sich eines sehr guten Besuchs. Tie vier Schlvänke von Hans Sachs (1. Gottes verborgene Gerichte; 2. Untreue schlägt den eignen Herrn; 3. Der Doktor mit der großen Na)e; 4. Der Krä- merstoop) übten eine lebhafte Anz,iehungstr:aft aus, die sie wohl auch niemals verfehlen werden. Das Publikum freute sich gan ^unmittelbar der treffenden C^arakterzeich- nung, der Lebensllugheit und Spruchweisheit des Nürnberger Meistersingers. Besonders „Untreue schlägt den eignen Herrn", eine der gehaltvollsten Hans Sachsscheu Dtchtangen, hat wie vor 350 Jahren auch heute noch allgemein gepackt. Wie da in dem spaßig-ernsten Spiel von dem reichen Vater und feinen habgierigen Söhnen das König Lear-Motiv, das gleichzeitig^von Shakespeare zu einem Drama von zerschmetternder Tragik geformt wurde, schlicht und schlau abgewandelt wird, das berührte die Hörer aus dem Volt vor allem durch die Lebenswahrheit des Vorgangs. L. Friedberg, 25. Febr. In-der. gestrigen Stadt verordneteu-Sitzung entspann sich eine längere Aus spräche über den Standort des neu zu erbauenden W ässe r türm3 auf der Warte. Der Turm ist int Stil des früher dort gestattdenen Wartturmes projektiert und wird an 40 000 Mk. kosten. Bürgermeister Stahl schlägt vor, den Turm mitten aus die Landstraße in der Verlängerung der Frankfurter Straße zu stellen, wenn hierzu der Grund und Boden hergegeben wird, und die Straße um den Turm rechts und links herum zu führen. Der Vorschlag wird gebilligt, da aber dann eine Fluchtveränderung der Frankfurter Sttaße nötig ist, soll erst an Ort und stelle Einsicht genommen werden. Dem Turnverein Fauerbach \uirb die Genehmigung erteilt, am 16. Juli ds. Js. das Gauturnfest des Gaues „Wetterau" auf der Pfingstweide abznhalten; ebenso wird dem Athletenklub „Germania" die Erlaubnis erteilt, am 9., 10. und 11. Juli ein Äthletenfest auf der Seewiese abzuhalten. Die Anlage an dem südlichen Teil der Stadtkirche war s. Z. nach den Angaben und Plänen des Kirchenvorftandes von der Stad; mit Rasenbeeten und Ziersträuchern bepflanzt worden. Der Ltirchenvorstand teilt jetzt mit, daß der Geschmack sich jetzt so geläutert habe, daß man die Anlage wieder entfernen und den Platz mit Mied und hochwachsenden Bäumen bepflanzen solle. Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, die Ziersträucher herauszunehmen und anderweitig 511 verwenden im übrigen aber Der §birchengemeinde zu überlassen, sich den Platz so anzulegen, wie es ihr beliebe. Es wird besclstossen, eine Sarg senkvorrichtung „Pietät", die seither zur Probe benutzt wurde, für 240 Mk. zu kaufen. Dem Sladtv. Georg Falk, der jetztj 30 Jahre der Stadtverordnetenversammlung angchört, wurde vom Bürgermeister in einer ehrenden 'Ansprache ein Blumengebinde überreicht. w. Mainz, 25. Febr. Hier ist heute ein Milch krieg ausgebrochen. Die Milchhändler appellieren an die Konsumenten, ihren Bedarf nach Möglichkeit einzuschränken. te. Schonberg, 25. Febr. Die Fürstin Blutter zu Erbach-Schönberg, geborene Prinzessin von Batten- b rg, begab sich heute zu mehrwöchigem Aufenthalt nach England zum Besuche ihrer Schwägerin, der Prinzessin Beatrice von Battenberg, geborenen Prinzessin von Großbritannien und Irland in London, Kensington Palace. ** Konzert des Bauer scheu Gesangvereins. Ueber Frl. Ella Schmücker, Steglitz-Berlin, die in denr morgigen Konzert als Solistin auftritt, schreibt die „Deutsche Säuger- bundesz." Am 26. Januar gab der Berliner Liederkranz im großen Saale der Kgl. Hochschule für Musik ein von Ella Schmücker (Sopram unterstütztes Konzert . . ._ E. Schmücker legitimierte sich als Sängerin von sehr sympathischen stimmlichen Qualitäten; auch die Intelligenz ihres Vortrags berührte angenehm. Sie sand mit ihren Gaben gebührende Würdigung und mußte sich auf den lebhaften Beifall hin zu einer Zugabe 1 einem Ihre Einbringung Han- - von der Vereinbarung mit der ungarischen Negierung nn*bon der Entscheidung über die Frage der finanziellen Deckung ab. Auch die Reform der Militärstraf- prozeßordnung sei nur noch von der Regelung der Frage der Gerichtssprache abhängig. In Wien fand am Freitag eine Sitzung des Deutsch- nationalen Verbandes statt, in welcher die Frage der Einigung der deutsch freiheitlichen Parteien in einen einzigen Verband erörtert wurde. Vorher sanden Versammlungen der Deutsch-Fortschrittlichen Vereinigung uird der Teutsch-Raditälen Vereinigung statt. 'Auf Grrmd der Mitteilungen dieser Vereinbarungen beschloß der oentt'ch-nattonale Verband einstimmig die Bildung des vorgeschlagenen Deutsch-nationalen Verbandes. Die Vorlage betreffend die Erganzunaskredite für die englische Flotte in Höhe von 689 100 Pfiutd Sterling für 1909/10 ist' dem englischen Parlament zugegangen. Nachdem das englische Unterhaus das Amendement zur Adresse auf die Thronrede, betreffend die Einführung von Schutzzöllen zur Förderung der heimischen Industrie mit 228 gegen 185 Stimmen abgelehnt hatte, wurde die Adresse einstimmig angenommen und das Haus auf den 28. Februar vertagt. Arn Freitag fanden zwei Mini ft errät e statt und die Sage scheint nach einer späteren Meldung plötzlich eine Wendung zum schlimmeren genommen zu haben. Was für eine neue Schwierigkeit entstanden ist, vorausgesetzt, daß dies überhaupt der Fall ist, ist unbekannt, unzweifelhaft herrscht aber in den Foyers des Unterhauses eine sehr pessimistische Stimmung. Nachmittags war das allerdings vollständig unbestätigte Gerücht im Umlauf, daß die Regierung sich mit der Absicht trage, abzudanken. Der König von Schweden unternahm in Beglei- rung der Königin am Freitag zum ersten Male nach seiner Krankheit eine kurze Spazierfahrt im Automobil. Der „Lok.-Auz." meldet aus New York: Die Staatsgendarmerie stellte allmählich die Ruhe in Philadelphia wiederher und säuberte die Straßen von dem Mob. Ter Betrieb wird langsam wieder ausgenommen. Ter Generalstteik ist vorderhand auigegeben. Aus Peking wird gemeldet: Durch ein kaiserliches Dekret wird der Talai Lama unter Aberkennung seiner geistlichen Vorrechte wegen seiner Flucht aus Lhasa seines Amtes enthoben. Die Wählen für seinen Nachfolger wurden angeordttet. Hin und Har gestand der Regierungsvertreter der Gemeind« eine außerordentliche Holzfällung zu, und daß es ihr gestattet werden solle, ein Guthaben von 18000 Mark bei der Bezirkssparkasse Gießen zur Veftreirung der Kosten von 21—22 000 Mark abzuheben. Trotzdem ging der Gemeinderat nicht auf die Vorschläge der Behörde ein und will eine allgemeine Versammlung einberufen, um so die gesetzmäßige Forderung der Behörde einer kritischen Beleuchtung in der Öffentlichkeit zu unterziehen. _(m.: Nieder-Mörlen , 25. Febr. Wohl einer der ältesten Gemeinderechner OberhesfenS, Rechner Peter Jakob Mobs, hat krankheitshalber sein Amt niedergelegt 24 Jahre lang hat Mobs seinen verantwortungsvollen Posten treu und gewissenhaft zur Zufriedenheit der Gemeinde und seiner vorgesetzten Behörde ausgefüllt. Schon vor einigen Jahren hat er das Amt eines Rechners des Spar- und Vorschußvereins wegen Arbeitsüberhäufung niedergelegt. Sett Inkrafttreten der Versicherungsgejetze in Deutschland führte er auch die Kassengeschäfte der Gemeindekrankenkasse und der Jnvaliditätsverficherung. Gleichzeitig waren ihm auch eine Anzahl Ehrenämter übertragen, z. B. als Mitglied des Kirchen- und Schulvorstandes usw. Sehr ungern steht man den alten Herrn aus seinen Aemtern scheiden, denn allenthalben war er wegen seiner Zuvorkommenheit beliebt. L. B a d N a u h e i m , 25. Febr. Dem Vernehmen nach mürbe dem Restaurateur des Kurhauses H. Moder das neue Cafe in den Kolonnaden in Pachtung gegeben. M. B a d N au h eim , 25. Febr. Eine scheußliche Rohen wurde gestern am Hellen Tage auf der Lindenstraße verübt. Ein äußerst wertvoller £>unb des Mechanikers M. hier spielte auf der Straße mit anderen Hunden, als plötzlich ein Schuß fiel und der auf 500 Mark bewertete Hund tödlich getroffen hin sank. Da man einen Racheakt oer^ ' mutet, sind dahingehende Nachforschungen angestellt worden, die hoffentlich zrtr Feststellung des Täters führen. S L xPl ; p Miltes P Kaufleute, purt a. M p 'st Ges< 7 Sur $et h,xNian Seb bered;, rjwi Netzen,- be des Hansa-BundeZ halten wird, fei hiermit nochmals auf- mcrkfam gemacht. ** D i e O b e r h e s s i s ch e Gesellschaft, naturwissenschaftliche Abteilung, für Natur- und Heilkunde wird ihre letzte Wintersitzung am Donnerstag, 3. März im großen Hörsaal des physikalischen Instituts (Srephan- straße 24) abhalten. Dr. Phil. Hermann Meyer wird über die älte ft e n Spuren des Menschen sprechen. Gäste, aud.) Damen, sind willkommen. Besonders sind die Mitglieder des Oberhessischen Geschichtsverein und der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde zu dem Vortrage ein- geladen. '* Vom Kolosseum schreibt man uns: Saeco beginnt heute den s e ch st e n H u n g c r t a g. Sein Befinden ist noch normal, jedoch die blasse Gesichtsfarbe Saccos verrät schon die ersten Unannehmlichkeiten des Hungers. Tas Interesse des Pülllikums wächst von Tag zu Tag; es ist zu raten, den Künstler auch in den ersten Tagen zu besuchen, um bei späterem Besuche durch eigene Ueberzeugnng Den Eindruck gewinnen zu können, daß fein körperlicher Zustand sehr gelitten hat. Sein Befinden am fünften Tag war Temperatur 24, Atmung 21, Puls 94, Verbrauch an Wasser bisher 13 Flaschen, au Zigaretten 107 Stück. Befinden normal. " Der Biograph wird, wie man uns schreibt, von heule ab ein nach der gleichnamigen Oper ausgearbeitetes, großartig ausgestattetes Schauspiel „M i g n 0 n" und hieran anschließend ein Tonbild aus der gleichen Oper „Der Auftritt der Zigeuner" bringen. Laucelot und Elaine, ein 345 Meter langer Kunstfilm, zeigt in vorzüglicher Darstellung eine hochinteressante Legende aus der Ritterzeit. Für Humor sorgen „Tie Neuvermählten im Zoo", eine amerikanische Burleske, ferner Pneumatik Michelin, Herrn Unbedachts Revanche itnb das Tonbild: „Ein fideler Hochzeitsgast". Sehr schön, lehrreich und interessant, ist der farbenprächtige Natur-Kunstfilm „Die Schluchten der Aude in Südfrankrcich". Dieser kurze Heb erb lief genügt, um die gute Zusammenstellung des Programms zu zeichnen. V 0 r s i ch t a m F e r n s p r e ch e r. Durch schnelles und häufiges Drehen der Kurbel am Fernsprechapparat werden so starke elektrische Ströme erzeugt, daß die Beamten des Vermittelungsamts körperliche Beschädigungen erleiden können. Ein solcher Mil ist kürzlra) in Teutschental bei Merseburg vorgewmmen. Die Ober-Post-- direkrion in Halle a. d. Saale hat gegen den Schuldigen, einen Ingenieur aus .Leipzig,,Strafantrag .wegen sahr- täffiger Körperverletzung'gestellt (der Angeklagte ist zu einer Geldstrafe von 60 Mk. verurteilt worden. *• Gefunden. Die gestern als vermißt, gemeldete Verkäuferin hat sich wieder eingefunben. Sie hatte sich nach Wieseck begeben und sich dort aufgehalten. Y " Einhefsifches Krüppelheim ist am 20. Febr. zU^Ni e d er-R a m st ad t eröffnet worben. Am folgenden Tage hat das erste Kind Aufnahme darin gefunden. Im ganzen find vorläufig acht Plätze vorgesehen, beim es handelt sich zunächst um einen Versuch, für den man deshalb auch noch kein festes Hans, fonbent nur eine Baracke errichtet hat. Das neue Heim steht in schönster Lage auf bem Gebiet ber Epileprischenairstalt, bereu Leitung (Pfarrer, Arzt, Lehrer) und Verwaltung es angeschlossen ist, boch so, daß die Krüppelkiuder in keiner Weise mit den Epileptikern in Berührung kommen. Hauptzweck der Anstalt ist die Ausbildung der Krüppellinder zu selbständiger Erwerbstätigkeit auf der Grundlage einer guten Volksschulbildung. Jede nähere Auskunft erteilt die Änstaltsleitung, Pfarrer Wei- mar-Nieder-Ramstadt, der auch Meldungen zur Aufnahme entgegennimmt = Saubringen, 25. Febr. Zwei Unbekannte, angeblich Handwerksburschen, überfielen am Nachmittag des 24. Februar auf der Landstraße zwischen Daubrmgen und Atten-Buseck einen Holzfuhrmann nnb suchten ihn zu berauben. Der eine ist 24—25 Jahre alt, etwa 1,65 Meter groß, von kräftiger Statur und bartlos. Er trug einen hellen Anzug und einen grünen Hut; der andere ist 24—25 Jahre alt, schlank und bartlos. Er trug einen dunklen Anzug und einen hellen Hut. Letzteren hat ber Angegriffene mit einem Taschmesser in den Unterleib gestochen, so daß er stark blutete. Sachdienliche Mitteilungen sind an die Staatsanwaltschaft Gießen zu richten. X Ettingshausen, 25. Febr. Gestern abend hielt Pfarrer Han st ein von Gießen in dec Kirche einen Lichtbild e rv 0 rt ra g. Zn Beginn sangen die Anwesenden bas von Pfarrer Baur geüichtete geistliche Volkslied: „Bleibe bei uns, 0 Herr Jesu". Zunächst zeigte oer Vortragende an einigen Bildern 5ie Reife nach Palästina, die man heute in 3—4 Tagen zurücklegen kann. Tann zeigte er die bekanntesten und interessantesten Bilder aus bem Leben,Jesu nebst den uns bekanntesten Orten aus der biblischen Geschichte. Sodann führte er Bilder aus ber Kultur, ber Beschäftigung ber Bewohner und ihren häuslichen Einrichtungen vor. Die gegebenen Erläiitecungen waren sehr lehr lehrreich. — Der Gemeinderat hat dein Kaufmann Karl Bieler von Gießen die hiesige Gemeindejagb, welche sehr reichlichen Reh- bestanb hat, zum Preise von 1450 All. auf weitere 6 Jahre aus ber Hanb verpachtet, obwohl die Pachtzeit erst nächstes Jahr abläuft. Der seitherige Pachtpccis ist 1345 Rtk. = Bersrod, 25. Febr. Unsere einklassige Schule zählt seit einer Reihe von Jahren über 80, gegenwärtig 89 Kinder und steigt in 2—3 Jahren über 100. Zwecks Errichtung einer zweiten Stelle, die auch einen Neubau nötig macht, verhandelte die Behörde, vertreten durch Regierungsrat Merck, Schulrat Eck, Schularzt Langermann und Negierungsbaufuhrer Knoll, mit dem Gemeinderate, der von vornherein erklärte: Wir bewilligen gar nichts, wenn wir nicht dazu gezwungen werden.' Nach langem fit.: Tie A der N Tic Pläne «v 50 der l® dcin 6tei l?rz l. 3. £M6- 39m: I-M Ansprü Äb- im Wn- und $ Rmtidjtun M entließen r ,öcc bezcic Wloll oder Rüge«. hießen, Landwirtschaft. — Darmstadt, 25. Febr. Heute fand hier aus bem Pferde Marktplatz die erste Versteigerung von Pferden and Fohlen hessischer Landwirte statt. Tie Berfteigerung, die z. T. unter strömendem Regen vor sich gehen mußte, hal ein befriedigendes Ergebnis gehabt, trotzdem bei der Versteigerung selbst nur 7 Proz. der erschienenen Pferde verkauft würben Frei hänbige Verkäufe nach ber Versteigerung sind etwa zehn ge- melbet worden. Tie gleiche Anzahl Tiere dürste außerdem noch verkauft worden sein, ohne daß das Auktionsbureau in Anjpruch genommen wurde. Schätzungsweise famt man annehmen, daß 20—25 Proz. der erschienenen Tiere ihre Besitzer gewechfclt habcic Außerdem sind weitere Derkäuse aus Grund der Besichtigung auf dem Pferdemarktplatz angebahnt worden. Berücksichtigt man, daß die ganze Veranstaltung neu ist und erst nach allmählicher Einbürgerung aus ganzen Erfolg rechnen kann, so darf matt mit dem Ergebnis dieser ersten Versteigerung durchaus zufrieden sein. Tie 100 auf bem Platz erschienenen Pferde waren durch weg von guter bis bester Qualität. s)hir ganz vereinzelt waren geringere Tiere auf getrieben worden. Welch reges Interesse die Hess. Landwirte dem Unternehmen cntgcgenbrachten,, konnte man aus dem außerordentlich starken Besuch der Veranstaltung enb nehmen. 1500—2000 Personen waren auf dem Platze anwesend. y aiih( ijtii fi» lner 3u6o5 GerictztrsaaL. sd. Darinsladt, 25. Febr. Aon der Ehefrau eines Landwirtes in Dexheim war die bei ihr in Stellung befindliche Dienstmagd dJiortba Hoppe aud Breslau nach verschiedenen Ermahnungen mit den Ausdrücken Thealermensch und Haarenmensch (Heiden- reip. Zigelinermensch) bezeichnet, weil sie sich nicht in einer für ihren Dienst passenden Art kleidete und frisierte wid cbeiMo leichtsinnig war. Äon zwei Vorinstailzen ivar sie deshalb zu 10 Alk. Geldstrafe verurteilt worden, weil sie ohne weiteres den Dienst verließ. Tas Gericht nahm an, daß keine grobe Ehrverletzung vorliege. Tas Öberlandesgericht schloß sich dieser Auffassung an und verivari die von derH. eingelegte Revision. frni hot außerdem die imrerpalstische Lage grofee Verstimmung fartotfjenijcn und so fange in dieser Hinsicht keine Klarheit be- 1'tchL wird aucl, kaum in der abwartenden Haltung der Stvck- Exchange 'ine Aenderung eintreten. Paris und Wien gaben bcn tcutsch.'n Börsen' ebenfalls keine nennenswerten Anregungen. Ebenso wie von den auswärtigen Märkten fehlten aber auch aus heu Industriegebieten Mitteilungen, die die Kapitalisten zu regerer Anteilnahme am Effektenverkehr hätten bestimmen köir- ncn. Auf dem rheinisch-westfäliscl-en Eisenmarkt wird über Mangel an Beschäftigung geklagt und wenn auch für einzelne Eisensorten weitere Preiserhöhungen beschlossen sind oder beabsichtigt werden, so ist die Zuversicht, daß. diese Preisheraufsetzungen angemessenen Einfluß auf die Höhe der Erträgnisse üben werden, doch nur recht schwach. Aelnlich liegen br Verhältnisse in Oberschlesien, was ter Bericht der Laurahütte über die Geschäftslage deutlich zum Ausbruch brachte. Lauteten somit die industriellen ^Nachrichten nicht sonderlich animierend, so mar die i n n er po l i t i s che L a g e Teutschlands, die der Kampf um das allgemeine Wahlrecht in l’reuftcn geschaffen hat, erst recht nicht geeignet, den Betätigungseifer des mobilen Kapitals zu schiren. Der Hauptgrund für die gegenwärtige Zurückhaltung der Börse ist aber darin zu judyen, dass die Aufwärtsbcwegung des vorigen Jahres, die sich ia teüweiie auch noch im laufenden Jahre fortgesetzt hat, die industrielle Besserung zu reichlich in den Kursen eskomptierte. Nachdem man so lange mit großem Optimismus in die Zukunft geschaut und teilweise recht crfcbtidjc Gewinne erzielt hatte, will man jetzt abwarten, ob sich die .Hoffnungen realisieren. Mit der Entwicklung der .Konjunktur ist es langsamer gegangen, als man erwartet hatte, aber gerade dieses langsame Tempo verleiht der Aufwärtsbewegung unseres Wirtschaftslebens, in der wir imS befinden, eine gewisse Solidität. Die Entwickelung des Börsengeschäfts wurde in dieser Woche auch durch die Ultimoregulierung etwas behindert, indessen nahm das Prvlow- gationsgeschäft einen reckst glatten Verlauf, wie dies angesichts der günstigen Sage des Geldmarktes kaum anders zu erwarten mar. Ultimogeld stellte sich im allgemeinen auf 35/8°/o und auch sonst war Geld am offenen Markte reichlich an geboten, zumal die Sechandlung und die Reichsbank aus den ihnen auf die neuen Anleihen zugeflossenen Geldern dem Aiarkte nam- faste Beträge zur Verfügung stellten, da das Reich und Preußen diese zurzeit noch nicht brauchen und die Gelder auf Girvrechnung der Reichsbank _ zinslos bleiben würden. Die Geldflüssigkeit vermochte das Geschäft an der Börse nicht zu beleben, wenn auch her allgemeinen Tendenz eine gewisse Stütze dadurch verliehen wurde. Privatdiskonto 3l/9°/o. übertrage. 1hr n» M bei r । h)». otr | >o Ifa; 7s P’teS i Ung in g J einer der Beter w 'rgeleg hmgiöoL Nt der i I üllt I echners fa I iberhau^ I sie der (V1F, n nach luurbt I neue llastz,, I süche Rohch laße verübt ’ !rs M. hier nis plötzljtz ertetc huch 1 Racheakt'vei. ■ teilt tvorden iren. !sivinterlch hen Bcr- e sich eine? Hans Lech« |t den eignen 4. Ter W' ist aus, die 15 Publikum ! Matter,eiih I • des Niirn-1 schlagt den • Latzsschen s itejtod) all n Spiel von j Zähnen da? me zu einem 1 nirde, schlich: Landes um I lenAemtn» des Handel und Tndnsf '»«ser. Frankfurter Börse, 25. Februar, Llä Uhr. 31/,0/, Reichsanleihe 76-79 43 Elektriz. Schachert Eschweiier Bergwerk 69-75 38 40-43 74—77 41 35-40 67-74 37 30—34 115.30 78-80 39 70—72 55 55—56 Börse« 25. Februar. Anfan jak im. Tendenz: schwach. Broschüre kostenfrei. SS5/. Gegen das Aitern 70—72 68—72 60—65 50-54 55 54 23.75 162.30 134.00 l." 1 53 46 41 203.30 183.00 23.60 105.60 177.70 . 109.75 . 134.50 55-56 53—56 llarpener Bergwerk . Laurahütte . . . . Lombarden E. B. . . Nordd. Lloyd . Türkenluse . 180.00 105.70 106.85 179.60 137.30 2Ö7.0J 157.00 107.5t) 166.00 212.30 Deutsche Bank ... Deutsch - Asiat. Bank . Diskonto -Kommandit . Dresdner Bank . . , , Kreditaktien .... Baltimore- und Ohio- -«>•- Eisenbahn .. Gotthardbahn . . .i:.'; Lombard. Eisenbahn . >■ ..? Oesterr. Staatsbahn Prince - Henri - Eisenbahn I 85-92 75-80 73-75 32 25 244.00 . 111.85 3°/n 3 ’/.% 37o 3'/,"/, do. - Konsols do. Hessen . . Oberhessen 13.H5 84.90 93 65 92-00 100 20 99.20 95.9) Ochsen. Vollfleischige, ausgemästete. Ottawa, 25. Febr. Das Regiermrgsvrgan „Free Preß" meldet, das; demnächst ein Abkommen zwischen der Regierung und Harland Wolff oder Vickers Maxim bekannt gemacht wirb, betreffend die Errichtung einer Werft und^ Dockanlagen zum Bau von Schiften für eine canadische Flotte, die in bezug auf die Größe den Schiffen irgendwelcher anderer Mackst des Kontinents gleichkommen sollen. Tendenz: Rinder ruhig, Schweine gedrückt. Schweine. Vollfleischige Schweine brs zu 2 Zentner Lebendgewtchl........ VoUfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht........ Flefichige Sd)iueine . . . . . . 2lllhUU|u tvuuiuu'iujl. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Allgemeine Wetterlage seit Freitag früh: Eine Nefe Depression bedeckt Westeuropa und ruft überall starke Regeniälle »nit^zeitweise stürmischer Luilbewegling hervor. 9leue Zyklonen am Südrande des großen Wirbels bringen heute Nacht wieder stürmlschen Süd- roeft und auch morgen noch Regen. Welteraussichlen in Hessen am Sonntag dem 27. Febr. 1910: Zunächst Regernälle mrd stürmisch aus Südwest, später Bewölkung leicht abnehmend, etwas kühler. Schneeberichl: Feldberg Regen, Kuppe schneefrei, Wald stellenweise noch 10 cm OriginaL-Drahtineldungen. Die griechische Verfaffung. Athen, 25. Febr. Der Entlvurf der Berfasfungsrevifion, der voir der Regierung fertiggestellt ist, enth fit folgende Vorschläge: Fremde Untertanen können in Griechenland mit denselben Rechten wie Einheimische Dienste nehmen. Das Budget muß im Laufe einer ordentlichen Session von der Kammer angenommen werden. — Die Vertagung der Arbeiten der Kammer mittels Dekretes ist nur einmal in jeder Session gestattet. — Zwei Lesungen anstelle von drei genügen für die Annahme eines? jeden Gesetzentwurfes. — Die Abstimmung bei den Wahlen soll Gratis und franko bieten wir jedem Leser dieser Zeitung eine Probcdofc Nestle'S ftrndcrmebl zum Versuche an. Diese Nab rung hat sich für Säuglinge und schwächliche ft inber und auch ganz besonders als Stärkungsmi.tcl für Magenkranke, Genesende und Greise hervorragend bewährt. Die Nestle-Gcfcllschaft, Berlin S. 42, versendet auf Wunsch Probe und illustrierte Bochum Guss Buderus E. W.. Tendenz —. Berliner Canada E. B. . . Darmstädter Bank Deutsche Bank . Dortmunder-Union C Dresdner Bank . Dr. Hommel’s Haematogen WARNUNG! Man verlange ausdrücklich den Namen Dr. Hommel. Siehe das hochbedeutsame Werk: „Das Altern von Dr. Lorand Cap. X, 3. pro 100 Psd. tebenb« LLIachr- gcwichl von-bisvon-bis 'höchsten durch Stimmzuttel erfolgen. Die erforderliche Mindestzahl der Deputierten kann auch weniger als 150 betragen. — In Kriegs- zeiten können einige konstitionelle Immunitäten aufgehoben wer den. — Das Mindestalte.r aller Deputierten wird von 30 auf 25 Jahre herabgesetzt. Die Stelle eines Deptckierten wird fiir unvereinbar erklärt mit der eines Offiziers. Dieser Revftioits- entwurf wird den Parteiführern übermittelt und im Laufe der nächsten Woche in der Kammer eingebracht. Yetefomccfca Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Märkte. F.C. Wiesbaden. Vieh ho'-Marktbericht vom 24. Febr. Austrieb: Rinder 38, Kälber 111, Schafe 45, Schweine 217. Tnrch- schnittspreis pro 100 Piund t'ebenfi» SchtaL' liewichr . . 182.20 . . 137.40 . . 258.20 . . 91.70 . . 166.20 Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 42—45 Junge, fleischige, nicht ausgeinäslele und ältere ausgeinäilete .. .... . - 36—41 Färsen, Kühe. Vollflerschige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtwertes . . . : . Pollfleischige ausgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngereKuhe u. Färsen natürlich verfehlt, die hochanzuerkennenden Bestrebungen des Bundes hierfür verantwortlich zu machen. Kleine D^cschronik. Paul H e h s e wurde zum Ehrenbürger der Stadt München ernannt. Die Pariser Universität beschloß, den Mathematiker Henry Poincare als Vertreter zu der lOOJahrfeier der Berliner Universität zu entsenden. Aus Fr i e s l a n d wird gemeldet, daß mehr als ein Fünftel der Provinz unter Wasser steht. An vielen Orten können die Deiche dem Wasserdruck nicht Widerstand leisten. Kälber lebhaft, Schate mittelmäßig, Preis '* 4'/5°/o Oesterr. Silberrente. 4'7O Ungar. Goldrente 4° 0 Italien. Rente . . — 3n/0 Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen „ III . 4’/,% russ. Staatsanl. 1905 4'/.,°/o japan. Staatsanleihe 4% Couv.Türken von 1903 Tilrkenlose . . . . 4°/0 Griech. Monopol-Anl. . 4°/0 äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . . . . 4l/,% Chinesen . . f Aktien: 3 77°L. 4°/0 Oesterr. Goldrente Aläßig genährte Kühe und Färsen . . 24—27 Kälber. Feinste Mast- (Vollmilchmast) und beste Saugkälber .........51—56 Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 45—48 Geringere Saugkälber . .... 36—43 Schale. Mastlämmer und jüngere Masthammel 39—40 Gelsenkirchen Bergwerk . 214 00 Hamburg - Amerik. Paketf. 138.50 Hürnener Bergwerk. . . 200.00 Laurahütte . ... . . . Nordd. Lloyd . Oberschi es. Eisen-Industrie —.— Berliner Handelsges. 65.00 Darmstädter Bank . 66.15 100.00 98.00 94.70 177.60 47.30 91.60 69.20 99.85 93 85 : Elektriz. Lahmeyer 84.90 ]..... " ’ ’ Amtlicher Teil. Hoizverstelgerung LLmnerod 70 Stück — 5,80 Fm 0,69 o*7, Rm. u ff ff ff If n ir n u Huff in Essen ist erloschen. Gießen; den 1. Februar 1910. ____________Groß her o-i i des Amtsgericht. 366 132 10 2 15 100 349 4 64 34 i ’M njCfr uni Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. B. wurde bezüglich der Firma Mitteldeutsche Creditbank, Filiale Gießen, eingetragen: Ten Kaufleuten Jean Schröder und Heinrich Lockemann in Frankfurt a. M., sowie dem Kaufmann Bernhard Andrcae in Gießen ist Gesamtprokura dergestalt erteilt, daß jeder derselben zur Vertretung der Gesellschaft in Gemeinschaft mit einem Vorstandsmitglied oder stellvertretenden Vorstandsmitglied berechtigt ist. Die Prokura des Kaufmanns Karl verrni-ehtes. ** Ein e stürmische Sitzung fand Mitte der Woche im B u n d s ü r M u t t e r s ch u tz zu B e r l i n statt, da sich in der Kass e n führun g sehr starte Mängel gezeigt haben. Zn der Sitzung gerieten die Frauen richtig in die Hitze, und da sie alle vom hundertsten ins tausendste kamen, läßt sich heute noch kein voreingenommener Bericht liefern. Auch gegen die verdiente Vorsitzende der Berliner Ortsgruppe Dr. Helene Stöcker richten fich die Angriffe, aber es hat den Anschein, als ob einige „gekränkte" Damen die Triebfeder der ganzen, unangenehmen Verwirrung seien. Es tväre MN'*,: (erben b . MLigerE ien lnußle, j t V&JZ c!M außcroenr. . |0 i,OrL*! Buchen-Scheitholz „ Prügel Elchen» Weichholz- „ Nadelholz- „ Buchen-Stock „ Reisig Erchen- „ Gemischtes (Durchforstnngs-)Reisig Nadelholz-Reisig Fichten-Stangen, 9—11 Ctm., ca. 2000 „ =25 = 3,64 = 0,45 = 1,03 Kelranntmachung. Sßctr.: Die Anlage eines Anschlußgleises in Station 105 4- 50 der Nebenbahn Gründcrg—Lich (Gemarkung Münster'. Tic Pläne zur Herstellung eines Anschlußgleises in Statwu 105 -r 50 der Nebenbahn Grünberg—Lich ^Gemarkung Münster) nach dem Steinbruch in der Gemarkung Münster liegen vom 1. März l. I. ab innerhalb 3 Tagen zur Einsichtnahme auf der Großh. Bürgermeisterei Münster auf. Einwendungen, welche sich auf Ansprüche wegen Verlegung unb_ Aenderung öffentlicher, Wege, l'lb- und Zufahrten auf Grundstücke, Einfriedigungen, Wasser und Vorflutverhältnisse usw. sowie die Herstellung von Schutzvorrichtungen zur Sicherung gegen die aus dem Bahnbetrieb entstehenden Gefahren oder Nachteile beziehen, sind inner» halb der bezeichneten Frist bei Meldung des Ausschlusses zu Protokoll oder ichristlich auf der Bürgermeisterei Münster vorzubringen. Gießen, 25. Februar 1910. Großherzoglichcs Kreisamt Gießen. _ . • _____________I. V.: Dr. Merck. ie Hörer au? Vorgang- Yen Stadl längere Au? m Wasser es früher den 1 40 000 SRI rar mitten ev ter Straft 6en wird, nut u töbren. 2« ')tnerönberiiti! t unb otdi Mtcbaö) ■3 tiaiiturr i hallen; ete 1 is erteilt, c i efe abzuhalia war s. von der StaX worden. 2« i sich jetzt 9 •rnen und d.' pflanzen solle Zierstränch'!; i im übriger 6 hen W. en, eine benutzt »urtf. all, der i#; jrt, muck' dos ( UumengebM^ ein Milch Men an du in*“*1 iin «»“,h n von dalitD' asenlhalt na^j 3el Prinzell'n in von Erotz- Palace. -" 4- 8 » * Elchen-Stämme, 30—39 „ 1 Kastanie, 34 „ 1 Erle, 38 „ ® Elsbeere 32 „ x Anfang vormittags 9^ Uhr im Petersgrund. Sämtliches Holz wird im Petersgrund versteigert; nur dortige Brennholz wird vorgczeigt. Bon 11 Uhr ab |’mmen die Fichten - Stangen nnd das Nutzholz zur Ver- Drigerung, Sam es, Förster. Donnerstag den 3. März sollen in den Distrikten Eichwald, Neuhof, Petersgrund, Burgwald und Würzgarten versteigert werden: flcifchwurü v. Pf. 65 Pf. crtielatm. v.Pf. 120Pf. 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Mörz, 8V< Uhr, in der großen Aula d. Universität: Herr Profeffor F. Thorbecke (Mannheim) am! tettefl in frd-taera Mit Lichtbildern und [voraussichtlich) vhonographischenVorführungen- Zu dem von der Oberdesj. Gesellschaft für Natur- und Heilkunde am Donnerstag, dem 3. März, 8'/a Ubr, im Hörsaal des vhinik. Instituts veranstalteten Vortrag d. Herrn Dr.Herm. Meucr bierfclbit: Die ältesten Spuren des Menschen sind die Mitglieder der Gesellschaft für Erd- u. Völkerkunde eingeladen. |618 Morgen Seichälfs- Empfehlung Die von Herrn Konrad Junker seit 1889 mit bestem Erfolge geführte Lohnkutscherei wird von mir in dessen Lokalitäten — Diezstraste 7 — unter der Firma Ludwig Haas, vorm. Junker weiter betrieben. Infolge langjähriger Tätigkeit als Herrschaftskutscher bin ich in der Lage, allen Anforderungen zu entsprechen. Indem ich um gütige Bestellungen bitte, sichere ich streng solide, reelle Bedienung zu. Gießen, den 9. Februar 1910. 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Weingartner H. Wolf b) Der Gärtner c) Sehnsucht nach dem Frühling . . . 7. Chor a capella: Die beiden Särge lEtnti-ittskarfen: 1. PL Mk. 1.50, 2. PL Mk. 1—. zur Feier des 46. Stiftungsfestes unter Mitwirkung der Konzertsängerin Frl. Ella Schmücker aus Steglitz-Berlin und des Pianisten Hrn. Jul. Hahn von hier. Drommershausen H. Jüngst L. Geller Giessen. Dirigent: Herr Otto Görlach. Sonntag den 27. Februar 1910, abends 5 Uhr, in der neuen Aula der Universität 3. Cliöre a capella: a) Zu ihren Füßen ...... b) 0 Lust am Rheine 4. Stücke für Klavier: a) Novellette ....... bl Lyrisches Stück c) Rondo capriccioso 5. Volksliedes* für Illännerchor: a) Im Tale ........ bi Slavonisches Ständchen . . . c) 's Liese.1 ...... O. Lieder am Klavier: a) Winter ........ Restaurant Metropol 692 Inh : Otto Schmalzigaug Programm 20 Pfg Sonntag den 27 Februar, abends von 8—9 Uhr, in der cvang. Ttadtkirchc DrkchcN; Orgel - Konzert gehalten von Herrn P. von der 21 it aus Mainz o. Nb _______________Programm A 30 Ps. zum Eintritt.___________[1159 Wohltätigkeits-Konzert am Sonntag dem 27. Februar 1910, abends 8 (Ihr. im Saale der „Germania“ in Lollar. Thema: Kindheit und Heimat. Mitwirkende: Frau Landgerichtsrat Schadt-Giessen (Alt), Fräulein Elisabeth Felchner-Giessen (Klavier), Fräulein Meline Müll er-Wetzl ar (Rezitation), die Gesangvereine Germania-Lollar und Heiterkeit- Giessen, unter Leitung des Herrn Lehrer Ludwig Becker, Giessen Zum Vortrng kommen Lieder von Brahms. Schubert, Cornelius, Schumann. Havm, Wolf usw und Dichtungen von Handel Marzetti, Lowenbe.it* Hebbel Sturm Wildenbmeh Blüthgen, Eberhard D19/» EintrittNRnrfen : 1. Pfalz 0.50 Mk.. Z. Platz 0.30 Mk. im Vorverkauf bei Gastwirt Scherb (Germania) u Friseur Becker, sowie abends an der Kasse. Saalöffnnng 71/, Uhr. Zu MU veränderungshalb. bitt, zu verk 1195) Nobrbach. 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Bestellungen vünftlid) abgeholt. mjsen am Lust und £ motiv muj toai Defizit vo khing e; verlangt r bevölkern spruchnah^ Es ladet freundlichst ein 9181 ___________________ Program 10m 26. gebrnar bis 1. März 1910. Szenen aus Neu Süd-WaleS, mtereff. Naturausnahme. Prahlhansens.Heldentaten. Kölnische Szene von M Linder. Stürmische Heiterkeit. Liebe und Verrat, spannendes Drama. Immer fchneidig (Dec Bursche des Leutnants), humoristisch. Im Schatten des Todes, tiefergreifendes Lebensbild. Missgeschick eines kurzsichtigen Jägers humoristischer Schlager. Geschieden, moderner Liebesroman. Ein Schöntzeitsabend, Tonbild. fiebert «iÄ-n i|i>® M'仓 leitete k zinanzmo Freifinnigev Verein Wir machen unsere Mitglieder aus die Moutag den 28. Äebr. in Steins Saalbau stattsindende Versammlung des Hansabundes aufinerksam und fordern zu'recht zahlreichem Befuck) auf. [v*/; Ter Vorstand. Holossenm Giessen. Walltorstr. 36—38 Dir.: Albert Ravvmann r - Telephon 644 Heute Samstag, 26. Februar, abends 8 Ubr: Das Weltstadt-Programm. TW* Morgen Sonntag, 27. Februar, nachmittags 4 Ubr: -ng Fremden und Faunlien-Vorstellung zu ermäßigten Preisen. — Abends 8 Ubr: ZT Große Ala-AbMs-Mstkllllng. Mitwirkung sämtlicher engagierter Attraktionen. TW* Vorverkaufsbilletts sind gültig. ”W1 TW* Ab 1. Marz vollständig neues Programm. *W| Am 5., 6 u. 7. März 1910 Otto Reutterö Gastspiel. Reuiter-Karten sind von Sonntag ab im Kolosseum zu haben. Im vorderen Nestaurant täglich ab 7'/• Uhr bei freiem Eintritt Künstler-Konzert. (01582 Morgen Sonntag 11—1 Ubr Frübichovveukonzert. Nachmittags ab 4 Uhr: Familien--;onzert. Eintritt frei. ^gBilegrapi..... Il'w JMtato Giessen. DlrefctloB: Ker rau* Steligeettor. Sonntag dcn27.Februar 1910 Nachmittags 3Vt Uhr Kleine Preise! Kleine Preise! „Romeo und Julia1- Tragödie in 5 Aufzügen von William Sbakesveare Anfang 3'/-Uhr. EndegegLUHr Abends 7'/, Ubr , , Gewöhnl. Preise! Gewöhnl. Preise. Unter Mtttvirkung der Slaveüc deo hiesigen .Infaiu.-Negiment: „Kaiser Wilhelni" (9(r. 116) „Ruhsrl und Berlram“ Posse mit Gesang und Tanz in 4 Abteilungen v. Gust. Siaeber. Ans. 7'/. U hr. Ende geg. 10V- Uhr. Im 3. Bild: Einlage: Salome-Parodie. jfoflll Sdincdcr, Steinstrahe 43. Ein Heck obei Droffelkäsig zu kaufen geluchi 101545 Vahnstrain 5. Na i 3u feit 5 "erdien fegtet Wtige A Montag den 28. Februar abends 8’/s Uhr Zusammenkunft tiei Kamerad Allendörser. v*/, Da» Kommando- Der Einladung des Bwesslheii ßtionptttiti zu seinem Sonntag, 27. d. Mts., stattsindenden ------- Konzert == bitten rorr, »ahlr. sZolge zu letften. werden ni mittlere1 aus ein ausschnß Bemühui gelingen gesamte dem Der rung 211, gerufene Wortylägt Me (frtenn mit einem lujommen werden mii Zung zu c DttÄ itimmung als durchcc Wäge von ließ sich dc Wtung bi «e irresük bestimmen, und damit W treten, eine volle; & bcnn °"dern gal t lkibhah teh« KungerKHnstler Ktcardo Sacco TW* Biente 6. 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