Erster Blatt 160. Jahrgang «nzetger «icfeetu Bonnerstag, 24. November jM vezug-prei-r monatlich7LP^ vierteljährlich Dtk. 2.20; durch Abhole- il Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Mk.S.— viertel- jährl. ausfchl. Bestell«. Zeilenpreis: lokal IbPs^ auswärts 20 Pfennig. Chefredakteur: A Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für „Feuilleton*, „Vermischtes* und Nr. 2Z6 Der Lietzener Ifajetytt erscheint täglich, auuer Sonntag-, - Beilagen: viermal wöchentlich LietzenerLamlilenblatter; iioeimnl ivöcbcntl.Ktets« blatt für den llreir Sietzen (itenerag und Freitag); iiveimol nionatl. land» ivirtschaftlicheSeitfrage, pftnipied) - Anschlüße: für die Redaktion 112, Verlag u. Expeduwn öl Adresse iür Depeschen: __ General-Anzeiger für Oberhessen JTiSriUÄüS RotaNourdn-ck mrd vertag der vrühl-schen Unlv.-Vuch- und Steinörnierti H. tauge. Keöafilon, Lxptdiliou uud vnlckerek- Lchnlstratze 7. »nd bis vorrnulags b Uhr.Expedition für vüdlngea: Vühnhosjtratze lba. - Ceiephon Nr. 50. Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. DU englischen Kämpfe. In England geht eS „hoch her". Die Frauenrechtlerin- nen die dort scl-on so manchen Bennis ihrer vornehmen Ailtur gaben, haben die Minister auf der Straße ange- Griffen, ihnen die Kopfbedeckung über die Ohren getrieben, nach ihnen getreten und sie so schwer mißhandelt, daß der eine mit großen Sck-merzen heute noch das Bett hüten muß. Darob gibt es jetzt große gerichtliche Verhandlungen, und die weiblichen Hyänen werden bei dem jetzigen Lauf der parlamentarischen Feldzüge an8 politischen Gründen manche Fürsprecher unb Verteidiger finden, obgleich über ihre widerwärtigen Heldentaten, abgesehen von gerichtlichen Strafen, wahrlich kein Wort zu verlieren wäre. Die Sozialdemokraten halten merkwürdigerweise die Zeit für gekommen, vor der „deutschen Gefahr" zu warnen, währeird die Iren gegen die LordS und Großgrundbesitzer Hetzen. Inzwischen setzte das Oberhaus seine Verhaud- lungen über Lord LansdowneS Anträge fort. Wir erhielten folgende Meldungen: London, 23. 9tvv. Der Sozialist B l a t ch f o r d kommt in einem zwei Spalten langen Artikel in der „DaUy Mau" zu dem Schlüsse, daß die Oberhauöfrage ün Vergleiche zu der deutschen Gefahr, die heute größer sei als sie es vor einem Jahre gewesen, ein Streitpunkt von minderer Bedeutung ist. Die vereinigte irische Liga veröffentlicht eine Kundgebung, in der die Lords und der Großgrundbesitz, die beide gleichbedeutende Begriffe seien, heftig angegriffen werden. Ihnen wird die Verantwortung für die große Teuerung Irlands und sür die große Auswanderung aus diesem Lande beigcmcs.en. Erne Mii- lion von Voltsgerwsjen, dre gestorben unb verdorben sind, und fünf MiUronen von solchen, die üi5 Exil getrieben wurden, schreien — so heigt es — nach der Entthronung der schändlichen Körperschaft, von der )o grenzensjes Lerd herrührt. London, 23. Nov. In der Bowstreet erschienen 156 Anhängerinnen des Frauen st immrechtes vor dem Richter. Der Minister Churchill bestimmte, daß nur diejenigen gerichtlich zur Rechenschaft gezogen werden sollen, die sich vorsLtzlick)er Sachbeschädigung sck)uldig gemacht haben. Der Minister Birrell liegt infolge der erlittenen Verletzung, welche ihm von den Anhängerinnen des Frauenstimmrechts zugefügt wurde, im Bette. Die Verletzung verursacht ihm erhebliche Schmerzen. • AuS dem Oberhaus. London, 23. Nov. Die letzte Phase des Parlaments- kamp^es vor der Auslosung begann heute nachmittag mit der Beratung der Entschließungen, die Lord Lansdowne am Montag ankündigte. Lansdowne erklärte, nach Ansicht der Opposition sei keine vollkommene Regelung möglich außer aus Grundlage des reformierten neugebildeten Oberhauses. Lansdowne gab am Sck;luß seiner Rede zu, daß die wirklichen Schwierigkeiten erst beginnen würden, wenn die Einzelheiten des Planes zur Beratung gelangten. Aber dies {et kein Gruird, den Versuch nicht zu machen. Earl o s Crewe beklagte sich über daS willkürliche Vorgehen der Opposition, die Beratung der Veto-Bill zu verschieben. Er betrachte die Bill als tot. Es sei gleichgültig, ob der Bill die Kehle durchschnitten oder ob sie mit Watte erstickt würde. (Gelächter.) Earl of Crewe gab au, daß eine ausführliche Aussprache über die Vorschläge LansdowneS notwendig sei, da sie durchgreifende Äende- rungen enthielten. Der Erzbischof von Canterbury tadelte die Regierunn, weil sie an den verschiedenen Versuchen zur Reform ocs Oberhauses nicht tcilgenommen habe. Er glaube, LansdowneS Entschließungen seien das Ergebnis der Erörterungen in der Vetokonserenz und bitte daher dringend, die Frage ehrlich und klar vor das Land zu bringen. Das Oberhaus setzte seine Beratungen bis zu einer späten Stunde fort, doch unter immer geringerer Anteilnahme des Hauses. Der Erzbischof von Jork tadelte die Regierung wegen der Hast, mit der die Frage vor das Volk gebracht werde. Nach weiterer Aussprache wurde die Sitzung aus morgen vertagt. Die Unruhen In Mexiko. Newyork, 23. 9tov. Anscheinend authentische Nachrichten aus El paso besagen, die mexikanische Negierung habe alle Städte im nördlichen Mexiko wieder in ihrem Besitz. Eine Depesche aus El Paso berichtet von einem schweren Kamps bei Sanisidro, T na eh ei unb Chihuahua. Es wird gemeldet, daß Madcro an der Spitze einer erheblichen Streitmacht sich zwischen Monterey und Torieon befindet. Der Kamps in Torreon, der gestern wieder begonnen hat, dauert noch fort. 2000 Revolutionäre stehen 600 Soldaten gegenüber. Es heißt, die Revolutionäre hatten große Verluste erlitten, die Truppen aber zurückgeschlagen und etwa hundert Mann davon gefangen genommen. Chihuahua soll durch den Angriff von 8000 bis 10 000 Revolutionären bedroht sein. Die Linigungsversuche zwischen den NationaMberalen und der sortschriMichen Dollspartei in Hessen. Der Vorstand des Hess. Landesoererns der fortschrittlichen Vollspartei hat an den geschäftsführenden Ausschuß der nationalliberalen Landesparlei für das Großherzogtum Hessen folgendes Schreiben gerichtet: Ihr Schreiben vom 19. November d. I. geht von zwei unrichtigen Unierftellungen aus: eurmal, daß wir vor EintrUt in die Verhandlungen Ihre Unterwerfung unter die von uns einseitig ausgestellten Bedingungen gefordert hätten, und zum zweiten, daß wir durch Ausstellung von Kandidaten und durch Aitbahnen eines Kompromisses mit den Sozialdemokraten den Verhandlungen vorgegrijsen hätten. Beides ist unrichtig, baut L haben wir ketne Bedingungen formuliert, sondern lediglich die der pvlUischen Lage entsprccheltden Voraussetzungen mitgcteiU, unter denen allein mir von unserem Landcsausschuß ermächtigt sind, mit Ihnen in Verhandlungen einzutreten. Diese Voraussetzungen entsprachen vollständig der Haltung Ihrer Rerchstags- iraltion und sind die gleichen, unter denen ein Kompromiß zwischen den Ratwnallcheralen und der Fortschrittlichen VollSparrei in Württemberg zustande gekommen ist. Und 2. ist uns für die Reichstagswahlen von dem Anbahnen eines Kompromisses mit der Sozialdemokratie in irgend welchem hessischen Reichstagswahlkreise nicht das geringste bekannt, em solcher ist auch zu keiner Zeit in Aussicht genommen gewesen. Kandidaten sind unsrerseits nur in Alzey-Bingen und in Offenbach ausgestellt tvorden. Daß diese Kandidaturen aber fein Hindernis für eine etwaige Verständigung abgeben konnten, gehl auS dem Schlußsätze unsere- Schreibens vom 15. b. Mts. unzweifelhaft hervor, worin wir ausdrücklich hervorgehoben haben, daß wir in der Lage sind, über unsere sämtlichen Parteikandidaturen zu verfügen. Das gleiche haben wir auch bezüglich der von Ihnen in vier Wahlkreise« — darunter auch in solchen, die für uns von besonderem Interesse sind — bereits aufgestellten Kandidaturen vorausgesetzt. Im übrigen läßt auch Ihr zweites Antwortschreiben jede Erklärung darüber vermissen, daß Sie auf der von uns mitge^ teilten Grundlage zu Verhandlungen bereit sind. Wir können itur feststellen, daß Ihr Kampf lediglich gegen die Sozialdemokratie sich richten soll, daß Sie also nicht gewillt sind, auf der von uns mitgeteilten Grundlage in Verhandlungen mit uns einzutreten. Unsere Anfrage ist somit verneint, und wir müssen es nunmehr Ihnen überlassen, ob Sie es für angezeigt erachten, auf der von uns mitgeteilten Grundlage mit Vorschlägen an uns heranzutreten. Das bedeutet wahrscheinlich das völlige Scheitern der versuchten Einigung, denn einen Streit um Worte wird man doch wohl nicht zu führen brauchen, nachdem die nationalliberale Partei die Voraussetzungen oder Bediug- unßen, wie man es nennen mag, die von der fortschrittlichen Seite ausgingen, abgelehnt hat. politische Lagesschart. Zur Vieheinfuhr aus Frankreich. Mir lesen in der .Deutschen Voltswirtsch. Korresp.*: Nach den vorliegenden Zeltungsmeldungen ist bis jetzt die Emfuhr von französischem Schlachtvieh in die Schlacht- böfe folgender Städte gestattet worden: München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Hof, Kaiserslautern, Ludwigshafen, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg, Straßburg, Mülhausen und Metz. Die freigegebenen Wochenkontingente belaufen sich für alle diese Städte zusammen auf 3320 Stuck Rindvieh und 3800 Schweine. So viel Stück Vieh soll also Frankretch wöchentlich nach Deutschland liefern. Dazu reicht aber der Viehbestand Franko reichS auch nicht annähernd auS, und die betreffenden süddeutschen Regterungen hätten durchaus nicht nötig gehabt, so hohe Kontingente festzusetzen, der zehnte Teil hätte genügt. Auf den Mannheimer Viehmarkt sind denn auch, obwohl daS ganze dortige Wochenkoniingent von 200 Stück Rindvieh und 200 Schweinen freigegeben war, insgesamt nur 22 Stück Rindvieh auS Frankreich eingeführt worden, deren Preise sich genau so hoch stellten wie die beS einheimischen Schlachtviehs. In Frankreich sind infolge der Maßnahmen der süddeutsche« Regierungen die Viehpreise sofort gestiegen, in den süddeutschen Städten sind sie aber nicht herabgegangen. Großen Erfolg wird man sich daher von dec Oeffnung dec Grenze für die Vieheinfuhr auS Frankreich nicht versprechen dürfen« • IL Bethmavn-tzollweg a« die philosophische FakrütLt der Berliner Universität. Der Reichskanzler hat ans Anlaß seiner (Ernennung zum Ehrendoktor der philosophischen Fakultät der Berlins Universität das nachstehende sympathische und inhaltreiche! Dankschreiben an den Dekan der philosophischen Faknli tat, Geh. Regierungsrat Pros. Dr. Gustav Roeche, gerichtet: Euer Hochwohlgeboren bitte ich, der philosophischen Fakultät der Universität Berlin für die hohe Ehre, die Sie mir durch die» vor 40 Jahren an der Loire. L (Aufmarsch der Heere.) Nach dem Treffen bei Eoulmiers hatten sich die Truppen des Generals v. b. Tann mit den übrigen Teilen ber unter dem Oberbefehl des Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin stehenden Armee-Abteilung vereinigt (vergl. den Aufsatz „Coulmiers" in Nr. 263). Als die Franzosen nickst nachd rängt en, sich vielmehr nördlich von Orleans zur Ver- tewigung einrichteten, übernahm die Armec-Abtellung (1. bay- Tisthes Armeekorps, 17. unb 22. Jnf.-Division, 2., 4. unb 6. Kaoallerie-Tivilion) den Sck-utz de» deutscheu Linschließungs- heereL von Toury über Chartres bis Houban, während sich weiter nördlich eine Garde-Lanowehr-Brigabe uiib Teile ber Mans- armee anschlossen. Nachdem aber am 14. November die ersten Gruppen (y. Korps) der 2. Armee unter Prinz Friedrich K a r l an der oberen Seine unb der Honne (bei Fontaineblean- üngetroiien waren, wurde ber Bereich der Armee-Abteilung im ^-uben nur bis Boves ausgedehnt, während die 3 Korps der Armee sich zwilchen PariS und Orleans einfchieben sollten. Ties geichah (unter teilweisen Kämpfen mit dem Gegner) bis zum 21. November, an welchem Tage das 9. Korps bei Anger- tiiUc, das 3. bei Pithiviers und daS 10. bei Moiuargis Stellung bezogen. Von hier aus wollte Prinz Friedrich Karl nut bau 9. und 3. Korps gegen Orleans vorgehen, indeß das 10. sich gegen Königes wenden sollte (wie man in Versailles vorgesehen hatte). Als man aber festgestellt, daß der Feind eine starke Stellung von Ärgeres bis Beaune la Rolande besetzt hielt unb dahinter die ^iai)i Orleans zu einer zähen Veneidigung eingerichtet hatte, beiujioß Der Prinz, nut allen drei Korps — voraussichtlich am Aovcmber — den Angriff zu unternehmen. Zu t)ic|em Zwecke forderte er den Grotzherzog auf, mit jeiner Ableitung über Le Aians gegen TourS vorzurücken, damit der Feind vor Orleans Sur temienoimg von Truppen nach jener Richtung gezwungen nurbc. Der Großherzog hatte am 17. einen Vorstotz gegen 7-ieux mu) Chateamieus gemuckst unb gefunden, daß nach dieser ^’ue Die leüibuujen Sireukräste nicht bcöculenö und dai-er nicht önuijiiia) für das Einschlietzungsheer waren. Deshalb trat er — aenui'o einem Befehle aus dem Großen Hauptquartier! — am lo. um ^oimar,ch gegen Oe Mans—^ours an; die Weisung des Prinzen Friedrich Karl traf ihn also schon unterwegs nach dem Darin bezeichneten Ziele. Unter»bc|mnbigem Zurücrdiängen jetno- Oruppenmasien gelangte er jo bis zur Höhe Beilame—Nogeiit le bioirou Bron, als er (am 22.) die Aufforderung des Priiizen echteli. Kaum hatte er dementjprechenbe ^inordiuingen zu einem beichleunigteu rvorge^en gegen ve Mans getrogen uno die Truppen diese z. T. schon auszufuhreu begomien, als er (am 23.) von Versailles aus die Anweisung erhielt, sofort in ber Richtung auf Bcaugcncy (an der Loire, südwestlich von Orleatis) abzubrecheii, währciid Prinz Friedrich Karl aufgefordert wurde, bis zum Eintreffen dieser Unterstützung den Angriff gegen Orleans aufzu- schieben. Tie bcfohleiie Linksschtvenkung der Armee-Abteilmig wurde am 24. morgens eingeleitet; dabei kam es nur anfangs au Zusammenstößen mit dem Gegner, währeiid nachher nirgends mehr geschlossene Abtellungen angctroffen wurden. Schon in Bonneval trat die vorgesandte Kavallerie des 9. Korps mit bet 22. Zns.-Dioision in Vcrbiiidung. Am 28. war Ruhetag; bas Gros der Armee-Abteilung lag zwischen Bonneval und Chateaudun. Tie 2. Armee hatte unterdessen überall gegen den Fcittd aufgeklärt, und bet Oberbefehlshaber war zu der Ueberzeugung gekommen, da^ß inan ftairzösischerseits einen Vorstoß in der Richtung auf Fontainebleau beabsichtigte. Dct Prinz hatte damit rockst, beim die Regierung in TourS drängte sckstm längere Zell den Oberbefehlshaber, General d Aurelie de Poladincs, den vor- gcsehetien Marich zum Emsatze von Paris anzuireten, der General aber hielt es, linier Hinweis aus die (von ihm aber Diel zu hoch angeschlagene) Zahl der deutschen Truppen, die sich vor seiner öiellung befanden, für besser, ben Angriff ber Deutschen selbst zu erwarten, unb wünschte, als er nach Eintreffen von bedeuicTi- den Verstärkungen wieder zum Vorgehen aujgesordert wurde, erst eine Verständigung mit Paris betreffs eines Dutchbruchs- vcrsuches bcrbeifrutubwL Da wurde Gambetta in TourS ungeduldig unb befahl, um sowohl die Truppen zu ermutigen, als auch dem französischen Volke ben Wunsch nach Daten zu beinebigen, daß ber rechte Flügel ber Armee gegen PiihivierS vorgeschodeii werden sollte. Die Ausführung dieses Befehls brachte bie beiden Gegner in nähere Berührung niiteuianbcr, aus der die Gefechte bei Ladon unb Akaizietes (am 24. November) ent» standen; beim bie bisher bei MontargiS uniergebrachien Truppen bes 104 beutfckstm Korps wollten sich an demselben Tage um Beaune la Rolande konzentrieren, so daß sich al)o bie Franzoien und Deutjcheii gegenieitig in ben Weg liefen. Der Kamps endete bamit, daß bie Deutschen ihre neuen Quartiere entnahmen, bie Franzosen aoer in Benegarbc unb BoiScommun untergebracht würben. Am 28. jedoch sollte ber Vormarsch gegen Pithiviers nach einem neuen Befehl vorn 26. durch einen Angriff aus Beaune, Juranville unb Maizieres enbgültig inS Werk gesetzt werben. Es kam infolgedessen zu ber Schlacht bei löeaune la Ro 1 anbe, roeid)e ben Anfang zu einer Rell-c von blutigen Kämpfen gegen bie. sranzofischen VvllShcere bilbeie. Tie Zahl ber französischen Truppen, bie um Orleans versammelt waren, belief sich aus etwa 200 000 Mann. Davon waren bas 15. uub 16. Korps (die bei bouimwrs gerampft hatten), jowze bas 17. KorpS unb 2 Freischaren-Adtellungen unter Oberst Cathe- lineau unb Oberslleutncmt Lipowski bem Befehl des Generals! b^ A u r e l l e unterstellt, während bie beiden zuletzt angekommene« Korps, das 18. unb 20., unter dem Befehl des Generals E r 0 u z a t standen. In der vorderen Linie ber Stellung von Orleans befanden sich: bie Freischaren Lipowskis (als linke Seiten- deckung), bas 16. Korps (linker Flügel), das 15. Korps (Milte) unb die Freischaren Cathelincaus (rechter Flügel). Dahinten bas 17. Korps am linken Flügel, während die beiden Korps Crouzats (bas 18. und 20.) bie Mitte und ben rechten Flügel verstärken sollten, schließlich aber den äußersten rechten Flügel bildeten. Dieser Macht gegenüber waren bie Deutschen sehr in ber Minberheit, and) war bas Gelände ben Franzosen günstig, boch hob sich ber Unterschieb einigermaßen burch den Umstand auf, daß bie ftanzösisd-en Korps größtenteils aus neu ausgehobenen, ungeübten und nur lose zusammengefügten, wenn auch tellweise sehr begeisterten unb fanatisierten Massen bestanden, nährend bie deinsd-en Truppen kampsgeübte unb — sieagewohnte Männer waren; dieser Untersdsted machte sich im Laufe der wochenlangen Kämpfe auch Überall geltend. Daher konnte die bcutsche Heeresleitung immerhin ziemlich beruhigt ben Zusammenstößen entgcgensehen. Wiener Musikbrief: Leo Fäll im Theater a. d. Wien. Man schreibt mis aus Wien, 20. November: Leo Fall hat in dieser Saison das Erbe Lehars angetreten, Heuer wird er in allen drei Operettentheatern dominieren, unb nun ist er and) mit einer „romantischen" Operette erschienen. „Die schöne Risette" gehört zu den mißglücktesten Produkten der letzten Jahre- eine Kolportageromantik mit stark sentimentalem Einschlag, in das graue Mittelalter verlegt. Schabe um bie Musik Leo Falls, die an diesen Stoff verschwendet ist. Fall hat damit seine feinste Arbell geliefert, eine Arbeit, die auf lange Strecken bas Gebiet der tomtjdjen Oper durchschneidet. Ties kann aber kein Lob sein. Tie Operette bleibe Operette, bie komische Oper bleibe auch, was sie ist. Wenn wir auch bie neueste Operette Falls als eine schone künstlerische Arbeit anerkennen, so darf ihm beiuiod) der Vorwurf nicht erspart werben, daß er ein solch minderwertiges Textbuch vertont unb daß er um der lieben Tantiemen willen ben Titel „Operette" nicht scheut. „Tie schöne Risette" ist ein Irrtum, hoffen wir, daß er bei Fall der einzige bleibt — Kurze Nachrichten aus Sun ft u. Wissenschaft. Der Königsberger Polizeipräsident verbot nach der ersten Aufjührung von Webekinds „Frühlingserwachen" die weitere Aufführung des Stücke-. Tungen bezüglich des Anschlussesdes Königreichs Sachsen an den Preußisch-Hessischen Staats- eisenbahn-Verband völlig aus der Luft gegriffen ist. iS-tc nationalliberale Partei des Wahlkreises Altenkirchen — Wetzlar hat als Kandidaten für di'^, nächste Reichs- tagswahl den Justizrat Dr. Hohl zu Altenkirchen aufgestellt. Die Nachricht, daß der Reichstagsabgeordnete Dr. Pichler (Zentr.) sein Mandat niedergelegt hat, ist auf einen Irrtum zurückzuführen. Pichler dachte nicht daran, sein Mandat niederzulegen; er wird jedoch bei den Neuwahlen nicht wieder kandidieren. mischen Dozenten teure Konkurrenzwllegs lasen. Offenbar hat Bernhard, so schreibt die tf. Z., bei feiner Ber- pslichlung angenommen, daß man iijn höchstens vorläufig Don den Hauptvorlesungen, auf die ihm als ordentlicheui Professor an sich em Anspruch zusteht, ausschließen, bald aber Rat schaffen werde. Aber bisher hat man Bernhard feine Hauptvorlefung zugewiesen. Als nun Bernhard Schritte bei den älteren Ordinarien tat, um nicht länger verkürzt zu werden, und tneje Scl)ritte zu keinem Erfoige führten, fühlte er sich nicht mehr an den erwähnten Revers gebunden und erö,snete für Den laufenden Winter ohne Ber- einbarung mit den Kollegen eine Hauptvorlesung über, praktische Nationalökonomie. Zugleich kam ein fachlicher Gegensatz zwischen Bernhard uiib ,einen Kollegen in dem Ertrage zum Ausdrucke, den er kürzlich m der Vereinigung int itaatswisfenschaftliche Fortbildung gehalten hat Die Folge dieses Vorgehens war eine fast allgemeine Bewegung der philosophischen Ordinarien gegen Bernhard Der Konflikt hat zu persönlichen Differenzen geführt, die eine recht scharfe Zuspitzung erfahren haben. Scheckverkehr. . Der Scheckverkehr, welcher in seinem jetzigen vergrößerten Umfange in Deutschland als eine Neueinrichtung empfunden I wird, hat — wie alles Neue und sei es das Beste __ nm einer mehr oder minder starken Gegnerschaft zu kämpfen. Obgleich in allen beteiligten Kreisen über den ungeheuren Wert eines ausgebildeten Scheckverkehrs für unser Wirt- schaftsleben kaum eine Meinungsverschiedenheit bestehen kann so werden doch vielfach Klagen Geschädigter laut, die man nicht unbeachtet lassen darf. Aus Stadt und Land. liegen, 24. Aooember 1910. ** Tageskalender für Donnerstag, 24. Noo. O b e r h e s s. G e s ch i ch t s v e r e i n: Vortrag von Dr. B. Kahle aus Heidel- derg: Alusländisches Frauenleben. Abends 81/, Uhr im Cais Ebel ** Die Feier von Großherzogs Geburtstag wird heute abend durch einen Zapfenstreich unseres Regiments eingeleitet. Er beginnt um 7 Uhr und geht durch die Kicher Straße, Moltkestraße, Ost-Anlage, Walltorstraße, Marktplatz, Seltersweg, Süd-Anlage, Aufmarsch vor der Wohnung des Regiments-Kommandeurs. Der Rückweg geht durch die Bismarckstraße, Ludwigstraße, Kaiser-Allee zur Kaserne. Morgen ist um 7 Uhr Weckruf, der denselben Weg nimmt wie der Zapfenstreich. L th? a t? r-.. Es sei nochmals aus die „Räu - bet -Auffuhrung für .Schüler am nächsten Samstag hingewiesen, die um 8y3 Uhr beginnt und gegen 7 Uhr I endigt. ’ D"- öffentlichen Bureaus sind morgen ((Großherzogs Geburtstag) zum großen Teil geschloßen und Feiertagen geöffnet. Auch das Ortsgericht ist den ganzen Tag gesU)los,en. Die Reichsbant ist von 12 Uhr mittags ab geschlossen. o) p $ 6r ^ortrka9 über die Pr iva tb ea m ten-! Versicherung, der im gestrigen Tagesialender irr- oaAn9aUl9 Qm Tage der Ausstellung des Schecks. Tie zwischen dem Ausstellungsdatum und dem Tage der Präsen-I tauon liegende Zmjcnmarge müßte den Banken als Ent- chadlgung für ihre immer umfangreichere und kostenreichere Arbeit der Vermittelung des Scheckvertehrs verbleiben Tiefe Änderung würde die Banken auch in den Stand setzen den Empfängern der Schecks gegenüber kulanter bei der Em- loinng zu verfahren, da der den Banken erwachsende Hufen J oeibienit ihnen die Möglichkeit gäbe, weniger scharf den Zins-1 oerluit ben Scheckempfängern gegenüber zu betonen. Aiif bte^e Weise wäre allen beim Scheckverkehr Beteiligten in aeJ red) er Weise geholfen und die weitere Ausbildung dieses Verkehrs würde von allen Seiten so energisch gefördert werden, wie es der Wichtigkeit des Gegenstandes entspricht. ^le ‘üanfen besitzen in verschiedenen Beiemignngen Organe fUJ.U e|UlCr ^°Id)CU Ova9e nä^ec S" treten und dieselbe gcmemJ schastlich zu regeln. J i •• Ueberraschter Dieb. Eine im verlängerten ! er weg wohnende Frau traf gestern nachniletag, als sie .hre unverschlossen gelassene Wohnstube betrat, m ihr einen unbelannten Rtann, der die Kommode durchsuchte. Der Dieb der offenbar nach Geld gesucht Halle, ergriff eiligst die Flucht. 31 L ** Gebühr für die Revision n i cht st a a t l i che r IRechnungendurchdieOberrechnungslammer. Nach dem Gesetz vom 19. März haben alle Gemeinden, Kreise, Pro- I mn^en, Kirchen, Stiftungen und sonstigen öffentlichen Zwecken dienenden nichtstaallichen Körperschaften für die Revision und den I ^bfchluß ihrer Rechnungen durch bie Oberrechnungskammer eine Reviiwnsgebuhr zu entrichten, die vom Minisierium des Znnerti^ I im Einvernehmen mit der Oberrechnungskammer festzusetzen und zum erstenmal für die Rechnungen aus dem Jahre 1907 zu zahlen ist. Die Gebühr soll sich nach dem Umfang der Rechnung bemesfen, wobei zu berücksiastigen i,r, ob die Rechnungsbelege, bevor sie an die Oberrechnungskammer' gelangen, schon rechnerisch geprüft sind oder nicht. Tas Ministerium hat nach dem Vorschlag der Oberrechnungskammer bis auf weiteres jur den Arbeitstag eine Grundgebühr von 12 Mark festgesetzt ^Jei der Ermittelung der Arbeüstage wird nach den bisherigen Erfahrungen uver oie buva,imHiuuuiLU ALuge»iti|iuugcii lüiie Ar- bcuen bis zum Abschlüsse der Rechnungen einbegriffen) angenommen, dau bei Rechnungen, deren Belege nicht (oder nur teil- roene) vorgeprüft find (rote im allgemeinen bei den Landgemeinden Äiwfren, Stiftungen und Sparkassen), 90 Posten (Artikel und ! Belege), bei Rechnungen mit vorgeprüften Belegen 120 (bei den Provinztalkassen) ober 140 Posten (bei den 10 Städten mit ^tadteordnung) in einem Tag erledigt werden können. Die Summe der Artikel und Belege einer Reainung, geteilt durch 90, 1-U oder 140, ergibt sonach die Zahl der bei Berechiuing der Gebühr anzusetzenden Arbeitstage. Dabei bleibt der Oberrechnungskammer Ekhaltcn, für mangellwt geftelltc Rechnungen, deren Prüfung erhebliche Mehrarbeit erfordert, bie Gebühr entsprechend zu er- dahingehender Beschluß der Oberrechnungskammer mutz mck Gründen versehen fein und ist endgültig. — Tie Beträge die sich hiernach für die einzelnen Kassen ergeben, werden von der nns.rf11"mcr berechnet, in Heblisten -usammeitgestellt uno von dem Ministerium der Finanzen der Hauptftaatskasse zur Er-i Hebung uberroie cn. In Athen erwartet man für Januar 1911 zurReor- ganisationdergriechischenArrnee das Eintreffen seines französischen Generals sowie eines französi- schen Generalstabsvsfiziers, die den Kern der französischen Militärmission bittren sollen. Mülisterpräsioent Venizews erklärte, er werde den Poften eines Oberbefehlshabers des Heeres nicht wiederherstellen; die Arbeitskraft des Kronprinzen werde schon anderweit für das Heer nutzbar gemacht werden. Heer unö Flotte. Berlin, 23. Nov. Tas „loillitärwochenblatt" meldet: Generalleumant Deines, Oberquartiermeister, wurde mit Genehmigung seines Abschiedsgesuches unter Verleihung des Charakters als General der Artillerie zur Tisp0!ftion gestellt; Generalmajor v. W i n d h e i m , Kommaitdeur der 5. Kavallerie-Brigade , wurde unter Versetzung in den Generalstab der Armee zum Ober-1 quartiermeister ernannt. । sammendrängen. Bei dem außerordentlichen Anschwellen des Verkehrs ist es nicht möglich, die gewöhnlichen Beförderungsfristcn einzuhalten und namentlich auf weite Entfernungen eine Gewähr für rechtzeckige Zustellung vor dem Weihnachtsfeste zu übernehmen wenn die Pakete erst am 22. Dez. ober noch später cingelicfert ' , werden. Aie Pakete sind dauerhaft zu verpacken. Etwaige an dem Verpackungsstoff'e vorhandene ältere Aufschriften und sv? klcbczettel müssen beseitigt oder unkenntlich gemacht werden Di? 1 Bmutzung von dünnen Pappkasten, sck-wachen Schachteln, Zigarrenkisten usw. ist im eigenen Interesse der Abjender zu vermeinen Die Aufschrift der Patete muß deutlich, vollständig und haltbar! hergestellt fein. Kann die Aufschrift nicht in deutlicher j&ciie auf das Paket selbst gesetzt werden, so empfiehlt fidj bie Ver- Wendung emes Blattes weitzen Papiers, das dec ganzen Flä^e wnl fest au,geklebt werden muß. Am zweumatzigsten stiid gediuuie Ichiifteu auf weißem Papier; dagegen dürfen Formulare zu Pvil- paleiabrefien für Patetaufschriften nicht verwandt roeibeit ioct in Leinwand vnpaaien Sendungen nut Flei,a- uno anaetcii Gegen. ständen, die Feuchltglcit, Fett, Blut usw. avsetzen, darf bie Am-. Ichrlft Nicht auf bie Umhüllung geklebt werden. Dec "Name d.-s '-oestimmungsorts mutz peis rcaji gcog und tcäftig gebtuui oüer geichmevlui sein. Die Paketauffchcifi muß sämtliche Augaocn I ber Poitpakeiadresie enthaiien, ai|o auch den Franiovermeit bei Paleien nut Posiuachiiai-me den Betrag oder Hiachliahme sowie den Namen und die Woynung des Av,enders, bei Uupuieien hCn vermerk durch Eilboten u,w., damit un Falle des Berluues der ^o,ipaletaDce,,e das Patel doch dem Euipsanger auögciyanbiuL iuetöen kann. Auf Paieien nacp großen iurieii ist die ^vyuuna des Emp,angers, auf Paketen nach Berlm auch der Pouoeziu u,*y ^rugeoen. Zur Be,a-leuuigung des Deiri^ tragt es wesentlich bei, wenn die Paiete fraiuiert aufgeue,ert b- Y- ldie zur tyraidierung eriorberhajen Manen ja;un Dom Absender auf der Postpateiadre,,e ausgeilebt wecoen. -z'ie Bec- I ienoung mehrerer Paieie mftleiS einer Postpaüeiadresse iit wr ' ble Beit vom 12. bis eftischl. 24. Dezember nicht gestaltet. Nur nach Argentinien tonnen auch in btcier Zeu mehrere, jedoch hoa-stens drei Pakete nm einer Poftpaüeladre„e verianoi werden I E-cmeinschastliche Ein1ie,erungsbe,a)einigungen über mehceie ae- I wohnliche Pakeie werden — abgesehen von Seiidungen nacu Argew I Urnen — ui der bezeichneten Jett nicht ausgestellt. I ** Lehrerperson allem Ueberir agen wiirde dec Sdjulanitsajpiranttn Eiisabclh Zwilling aus w.öifdlcn eine liehretinikUe an der Gemeinüejchnle zu Dber.9iamnaöt, I nnö dein Mehrer J«h. Berg zu Biedesheim eine Lehrerslelle an der evang. Lchnle zu Lindenfels. — Erledig l ft.lö Eine evang. LehrersleUe zu Eich, einige Lehiec. uns I Lehrerinnenftellen m Eieheu, von denen eine mit einem hraelilijchen, eine mit einem kaiholischen Lehrer zu bejegen nt. Für eine Lehrerfielle fleht der Lladt Gienen das 'Ijiaien. lationsrccht zu. ** Eines Sitzung des Prov inzial-Aus- schuf f e s findet am Samstag, 26. d. M., Vvrmtttags 9 Uhr mit folgender Tagesordnung statt: 1. yteilaniatiuii gegen' ! beu Voranschlag der Gemeinde Herbstein für luOS. 2 Aw trag auf Entziehung des Führerscheins für Kra.ttsahr- ^^bs.Heuir. Kuhl zu Friedberg. 3. Rettamatwn ves Dr. H. Stoll zu Bao-Nauheim gegen die Heran- iie^ng zur Umlage der Landwirts chaststam- U(lj ^üni Muller II. unb des Wich. Nachtigall za Allertshausen, ö. Auf- brmgung der Kosten des G e 1 ä n d e e r w e r b s für b e ^bbbnbahn Friedberg-'Friedrichsdorf; hier Urteilsverkulidigung. 1 ** Maul- und Klauenseuche. Neue Ausbrüche der Seuche ,md gernttdet aus Metzlar, R.g.eruirnsb A k Rudolstadt. rsdorf, Fürstentum öü)\uu^u^ Landkreis Gießen. L« DerGeflugel-undKaninchen- Suchtver ein T rv h e-A lte n-B u s eck hielt am fennniL bei Gastwirt Schwarz hier eine Lo l a 1-G e f l u g e l und I Zka n i n ch en-Ausstellung ab. Sie war gut üoruereuet unö lebr gut beschickt. Die ausgestellten Tiere, deren Qualität nicht- ^ft?U.U.,?en ?uaten m ueuen, sauberen Käsigen aui5 I Beste umergebracht. der Kaninchett-Abteilung waren oue Bela yue)tn Ibivie die Silberkaninchen am stärksten Ärettm ermre hervorragend durch Große mid Gewicht, letztere geschätzt rocgcii ihres belieben Pelzwertes, ^irn. Geflügel rSgten öle I Italiener an Bahl unb Qualität hervor, desgleia-en waren ißeidur* I ^n-en lebt gm ueiUvten, u.w to.uite fe|tfle|telk roetStm bag Si !mnn?nn^r^ des ^eteuis Nicht zu unter- Ichatzenoe Jortfchrute geniadft Hal. .Das PreiSrtchierautt für Kamnchen lag m den vcuwen des Herrn M. SaMall-ÄieÜ M iS’hnt-51“1 Ludwig fcanau^iefieu ubmumum? ^eullat der Prauttierung war vlgenbeS: Kanin men; I^elg. Riesen: Jakob Roth-Twl-e 2 Ehrenpreise Ludw Benner-Alten-Buseck 1. Pr., H. Stabel-Trohe 2 Pc s Luüw ! Benner uiid Fr. Strecker-Alten-Buseck je 3. Pr Silber- k a n t n ch e n : E. Einhauser-Alten-Bu,eck 1. unb 2. Pr, H u auAcr- lir- ?■ D-chrrfAltcn°Büs«t ö. Pr ' Ru^rn I «3. Roth-ür,rohe zwei 3. Pr. Geflügel: ö >Lchwalb- ''rubL öüLnSLejrn‘hii> 2; ’4Sti 'm rcbhuhnfarbige Italiener; iüurgmnlm söajmtöt-^rohe zwei 1. Pr. für Peking-Enten unb zwei 3 sEr W Dvll-Trohe 3 USc. für VaniiJger LllL iaa, lp. Wagner 3. Pr. für Brieftauben. |,, “7 &1 y/ 'A00. Seute erste Probe aut be- uieiiterk » h" der P o l i z e i h u n v d.s G noarmer.e-Wacht. e en, D a u rn von hier. Gefiern abend 6 Uhr ver.chiva.id nuna 9e‘tttitrQU[e ¥crlon von hier aus ihrer L!oh- nung. Etwa 2 Stunden spater wurde D. mit feinem vunö 5)61 ^unt>. na^m Witterung in der Wohitmig unb z? lif2n 9r?t3Cn ^pcuttgen dara) aLe nuglictfen Gapchen !? J üli^ßn Baunc nadf der Wetter, wo ec stehen blieb. jWa» suchte das Wasser in der Nacht ab, fand aoer wegen bie $eute uwrgen wurde da.in nLefA^Pu11 w IbhareC 9^lje öefunöea, nachdem das Wasser abgclafien worden war. -cll- Grün berg, 23. Roo. Heute wurde Fabrikant Georg Stammler emuiinnug als ibiitglieb der Handels- lammer Gießen wiedergewählt. Kreis Lauterbach. Bei der heutigen Er- ö ?fn 9 lü a 1) i -um Kreistag durch die süuizia Ho chstbe steuerten des Kreises wurden me seitterimli ^rceh>err Riesel zu Eisenbach in Laui.er- bach und Kaufmann Louis Möller daselb/t mu le 28 iscim- nun imeo^gewichtl. - Die Ehefrau Backl aus^ ?ai»er ueTie^T Nm CEto6ec ö' 3- verllblen irtaubHiutObcriaaj P?^»verletzt wuroe, i,t ge^ecn vermutlich buuaie oer 'lo e^£a?hor^1i,nÄgUllÖei> 9 e |L 0 r b eIL öac Die ruaj^ lo,e ^at doch noch ujc Op.er gefordert. Wal 1 enrod, 23. 9too. Ein hiesiger Einwobnei auf 6cit Ojeitu6ShnrilaUtt ^5 )lraiu6eu wahr,u-cin.iH aul "en.(jenuB 1)011 rohem Schweines,elsch Aurui L uml. äorhfeL-T°^mi0 ^eiterverbreiiung sind die i'ö/igen oüt)iCi/iymLx|jiegedi angeordnet. . , Herb >iein, 2«. Noo. Bei der heutigen Verpachtung dcv neueibauten G e m e i n d e w i r t s h a'u s es iuucl-c öaöielbe an einen Wltt ans Grünberg je S B0'\ ^"0 Ml- und toieuung von Uo jjiact Kaution verpachtet. rufpn’i^miL1^ .2d' ytüö* reinc lebhafte Beuuruhigmig an nhhnr ^"'wohnerschaft zahlreiche Imia.uuTigeii an linddarmentzunöuug i-ervor. Heute wuruen . _ Gleßener Schachklub veranstaltet während des Winters un Easö Krämer em Preisturnier, an dem oudj Richtrnuglteder tecknehmen können. Als Beginn ifi Jll“lüoc^ öcc 30. November festgesetzt. Es wird jeden Mill- woch gespielt. Die Beranflalluug i|i öffentlich, jo daß anch Zllschauer Zutritt haben. Die 2uuiierbe|iunuiungen hangen un Beremslolal ans. ä Ernennung zum Ehrendoktor der Universität hat angedeihcn lassen, meinen herzlichen unb aufrichtigen Dank zu übermitteln. Sie hat dadurch die Bande verstärkt, die mich durch die Erinnerung an die Tätigkeit meines Großvaters und an meine eigene Studienzeit mit der Universität verknüpfen. Täe Begründung, die die Fakultät ihrem Schritte gegeben hat, vertieft die große Freude, die ich übet die Ehre empfinde. Unserer materialistischen Wertungen allzu geneigten Zeit liegt der Platonisch-Fichtesche Irrtum, der die Grenzen zwisck-en Erkenntnis und Tat verwischt unb die Philosophie zur Leckung des Staates berufen wlll, fern. Hier verfallen wir in den entgegengesetzten Fehler: Tl)corie und Praxis, die,! so Verschiedenes sie im Ange haben, doch aufeinander angewiesen sind, als getrennte Reiche zu betrachten unb M a ch t unb Wert der geizigen Arbeit im politischen Leben der Nation zu unterschätzen. Der erhebende Verlauf bet Jubelfeier der Berliner Universität bat burch eindrucksvolle Kundgebungen unb die Erinnerung an die mit bet Größe Preußens so enge verflochtene Geschichte der Universität kundgetan, daß eine starke, stolze unb freie Kultur des Geistes bas Fundament auch bet politischen und wirtschaftlichen Leistungen des deutschem Volkes ist unb bleiben roirbs Ein Gelchtteusireit in der Berliner philosophischen Fakultät. Berliner Blätter berichten über einen Zwist in der philosophischen Fattlltät an der Universität Berlin, der sich zwischen dem vierten ordentlichen Professor für Volks- wirtschaft, Professor Bernhard, und den älteren natio- ualöionomischen Ordinarien abgespielt hat. Für Bernhard war seinerzeit gegen den Wunsch der Falllltät ein neuer vottswictschaftlici-er Lehrstuhl in Berlin geschaffen worden. Schon damals kam es zu einer Bewegung gegen Bernhards Berufung, die durch das Entgegentommcn Bernhards beruhigt wurde. Dieses Entgegenivmmen bestand darin, daß Bernhard einen Revers unterzeichnete, durch den er sich ver-1 pflichtete, fiel) der heriömmlicyen Verteilung der national» monomischen Hauptvorle,ungen zu fügen. Die,e Verteilung war feit langem in der Weise erfolgt, daß die drei Haupt- oorle,ungen — theoretische und prattische Voltswirtschast und Fiiianzwissenichaft — abwechselnd von den drei Ordi- narren versehen wurden unb die anderen nationalötono» Deutsche» Ueich. In der Sitzung ües Buudesrul wurde am 22 d M dem Enlwurf -nies Ge,etzes über dieFricdensprase nt tarle des den scheu Heeres oie Zchtümnuna erteut lernet der zweite i/cauiirags^aushait >ur die m u n g eb ie te von 1910 angenommen, eue,i|0 bie Haushmiunarn jux bau Auswärtige Ämt, das Reichsamt des Innern ocs Reichstolon.a.aml- uno die Schutzgcuie.e. Schtwn.lch wurre über die Aaht de? Präjioenten uno eines Mug ieoes b -t der Tifzip.tiiarlai.uner ^r eoab-ivthIng^che beamte unb Lehrer in trotmar Befchüib ge,agt. uno zte itumiponDeiio Landesdienst" wird von ustandiger ^mte zu der ^rnurung ermuchngt, dast die Meldung eines Biattes übe: angebliche -veryand- wieder zwei Schüler zwecks Vornahme einer Blinddarmoperation ins Gräfliche Hospital ausgenommen. Im ganzen sind seit Juli d. I. acht derartige Erkrankungen zu verzeichnen, die sämtlich ein operatives Eingreifen erforderlich machten, das bis auf einen Fall, wo noch schwere Lungenentzündung hinzu.am, glücklich verlief. Kreis Schotten. n. Schotten, 23. Riw. Das „Lehrerheim Vogelsberg" am Altenburgskopf hat diese Woche seine Pforten fur die Dauer der Wintermonate geschlossen. Trotz des verhältnis-mäßig nassen Sommers war b.t Besuch im abgelauseneu Jahr recht gut, so daß die Räume, besonders währeud der Ferienzeit, |id) oft als nicht ausreichend er- wie,en, ein Mangel, dem in absehbarer Zeit der finanziellen Schwierigt.eiten lvegen nicht abgehol.en werden taun. Doch sind auü) im letzten Jahre an dem Heime ver,chiedene Verbesserungen bewcrksiel.igt worden, bie dazu beitragen, den Erholungsuchenden — die in der Mehrzahl hessische Lehrer sind — den Ausenthalt so angenehm wie möglich zu gestatten. Auch Jnoenkar und Suajerei wurden toiebec ergänzt und vermehrt. - » § Ulrichstein, 23. Nov. Der Schnee liegt im oberen Vogelsberg so hoch, daß die Post von Ulriujfteui nach Schotten schon seit einigen Tagen auf dem Po fisch litt en sahrt. Das i)'t nicht jebeit Winter der g-all. Der Postwagen, der die Verbindung zwischen Mücke und hier hersteltt, trägt auf seinem Fußboden einen Wärme- zylinder, der mit Gluhiörpern geheizt wird. Das ist seyr angenehm für die Reisenden, oie yier oben, sobald die Fichten an der Straße beginnen, erfahren, was sur ein Wintertu,tchen weht. Wenn aber die Türen am Postwagen überall singerweit klassen, wie wirttich der Fall, dann u-ird eine solche Wärmevorrichtung völlig ülusorisu) gemacht. Die Deutsche Reichspost hat doch wohl das Geld, einen wirtlich schließenden Postwagen für den Winter sur unsere Gegend anzuschasfen. — Die Treibjagden, die jetzt in den verschneii.en Feldern abgehalten werden, sind recht ergiebig. Das zeigt die Jagdbeute. Für unsere korpulenten Jäger ist es Querbingd teilte Stieiiiigfeit, der Spur des Wiioes durch den tie-.en Schnee zu folgen. Die Huhiier, die seither losgingen besser wie die Flinten, halten jeyt noch im Schnee. Für unsere heimischen Vögel mutz nun bie Aot- sutterung eintreten. Stütlcnburg und Nhcinhessen. Offenbach, wo. wuu. ~ul uiiy ^it|iu gebürtige Schreib- gchilse Gustav Hans ult hat sich heute vormittag, angeblich wegen Schulden, durch einen Su-nß au^ cntm lujuuerlaiiutiyCii Revolver in die rechte Schläfe getötet. L. Offenbach, 24. Nov. Tie Kriminalpolizei verhaftete gestern eine Diebesbande von fünf im Alter von 16 bis 10 Jahren stehenden Personen, die sämilich schon vorbestraft sind uiid teilweise son in Zwangserziehung waren. Die Vande machte fett Wochen Geschäsre und WiNschaften unsicher, und 8Marbura,23. Nov. Da- Schwurgericht verhandelte heute hinter verschlossenen Türen gegen den Knecht Daniel N e b e und den Spengler Justus Laukel aus Sterzhausen, die sich eines Sittlichkeitsvergehens schuldig gemacht haben sollten. Die beiden jungen Leute erzielten Freisprechung. Kleine Tageöchrontr. Im Rheinland tarn es bei der Zusammenlegung von Grundstücken, besonders in Holzweiler, zu schweren R u h e st ö r u n g e n. Die Dorfbewohner griffen die Landmesser und Abscyätzer an, so datz sie flüchten mutzten. Auch die Pferdeknechte auf den Feldern ließen ihre Gespanne stehen, um sich den Tumultuanten anzuschließen. Ter Landtagsabgcordncke Geh. prat B o e t t i n g e r in Elberfeld schenkte der Atademie der Wissenschaften in Vertin 30 060 Mark zur Anschaffung von Radium zu wissmschafilichen Forschungen. Im Ehemischen Laboratorium der Universität Göttingen wurde ein Platinschrank erbrochen und für 20000 Mk. Platintigel-Schalen, Retorten, Rohre, Trichter usw. gestohlen. Tie Tieoe, zwei Ausländer, sind im Automobil nach der Bahnstation Rosdorf und von dort mck der Bahn in der Richtung nach Kassel gefahren. Im 07. ^eoenviabre ist gestern die Frau von August Bebel in Zürich g e sl o r b e n im Hause ihrer an den praktischen Arzt Tr. Simon verheirateten Toaster. Bebel selbst war während brr letzten Wock-cn ununterbrochen um die Psteoe der schu-er icibenbeii Lebensgefährtin bemüht. Tie starten S ch n e e f ä 11 c, die in den letzten Tagen in Tirol niedergegangen sind, dauern immer noch an. Im Außen- serugebiet mußte die Tätigkeit der Mittenwalder Bahn eingekeilt werden. Im Mühlwatder Tat verschütteten zwei Lawinen die Straßen. Ter Berlehr über die neue Tolomckenstraße wurde wegen Sckstiecverwehung eingestellt. Aul der Elfen bah nsl recke Görlitz-Zittau stieß Mittivoch mittag der Peisonenzug 605 kurz vor Lstutz auf eine Anzahl Güterivagen. Ter Zusammenstoß erfolgte mit grauer Gewalt. Tie Lolomotive des Perjonenzuges wuide zertrümmert. Auch der sonstige Materialschaden ist bedeutend. feine Anzahl Personen fall verletzt sei». Ban Zittau aus ging ein hilfszng so i ort an die Unfall stelle. Aus Candan wird gemeldet: Ter bekannte Mörder Erippen wurde Mittivoch früh hingerichtet. Bor feinem Tode hat er weder cm Geständnis abgelegt, noch irgend eine Er- Mailing abgegeben. LLirctzlrctze llad?r<4?tuUj Gröger ^temiDcg 1.L Uoiß-UuiUQU Agtar. (W26 zu vermieten. (6.M) Louis Petri III wegen Neubau (6311 5 Zimmer WJTQj Ludwigsplatz 15. Sam-siag uuehmutai Sabbat-Ausgang ö.l Woa.eugvilisdieuit: 0 Uhr. A^orgenS 6.45 Uhr, abends 7.00 Uhr. WM« Akliengesellscliaft, Naftatt (Baben). Tiicht. Erdarbeiter können lofort eintreten am )Oahn- iiiditiflcä geiDüiiötfo Üllähdicn für Munje uuo ^ausarbiit tmyt Fr. Ä« Kretin, Vodnuniooauicu, w29| Stat. Ztvesvauien. Suche sofort ca. 200 Ztr. Kornstroh Maschmendrusch. Schrift!, ülngcbote unter 6407 a. d. Gieß. Anz. ctiieti Gin gebrauchtes Sitzpult zu kamen gemcht. Schrmt. Angeld, unter tkito an die GeichnftsneUe. Schöne 4-Ziuuner'Wol,'iiung für Anianq Februar 1U11 zu mieten geiucht. Schriftliche Angebote unt 6417 an den Giegener Anzeiger erb. M AM Stilloser, Dreher, Kieler o. Blechner finden lchicnüe LWitigung Der inittl. Stock meines Hauses, Auerweg:jä Ecke derÄord-Anlage, begehend aus 0 Zimmern, ztuche, Bad re. in alsbald oder fpaicr 1. 4^e6. tkCai uut muvi. öiul zu venu. ((Müll Grabeuitr. 4J1. Zu unicicn>.L'uuumeiiiatepeien stragej und mehrere hochmoderne .vumzinimer-'Luohnungen zum 1. April 1911 zu vermieten. (0401 Abermann & MUnfl, Lüberfir. 8 Patronen, Hülsen, Pulver, Schrot usw. Amtlicher Wetterbericht. WetterauSfichten m Hegen um yreuag, oem 25. Novbr. 1910: Zeitweise heiter, Fron. Schneeveihätiniße überall ün Gebirge sehr gut Taunus 40 cm Schneehöhe. Feier des Geburtstages ifachd, Cl3)au i. sa. 141._______(0424 bleigigcö zuverlässiges Dienstmädchen für Weihnachten oder 1. Januar bei gutem Lohn gesucht. rächillerurabe & Gm icvwarzcr uiuioimmautel, 1 noch iait neue Cttcrmuuc u. eine ^cizmuuc i. stnau. ^.eegunoj z. v. ivcrgur. 5, Gartenbaus. Prima 3icUy:uia)tr in gme Hanoe billig zu verrausen. 50 Äk. Mcheulohll oder ü0-60"/o Provision erhalt Jeder, der den Bertrich meiner lüiliberühmten uno tuiu lurrenzlosen iZlluuumumidjilbcr und -LLa ecu übernimmt, oaiutuer leyie yieuyeitcii u. touiutrcuAloic llvcihuachtoartikel. Bertretulig wird auch als yiebenbefcoaitigung übertragen. — Atumunumivaren lind imclenb leicht vertaustich. Auskunft und Muuer graus. Gs ueriaume daher niemand anzufragen. PosUane genügt. Adrehe: ^chaoetfuvntt, Post Erbach im Westerwald. Ihclcil-ALS-LlhMlisicll Z 150X44X1(1 cm mit 4 ausziehbar. Lchubl. zu verk. UJiattivlau 21. 14 51afsenschränke, gebraucht uno neu, aller Grögen, umgebend zu uertauien. (i°/e 4)ovcu ü (So., Örantiurt a. M. Alte Mamzer -Ltr. vu um aui. I Verschiedene | Otuij o uno 4^jiuimeLWüyuuiiüeu zu vermieten, yfautreo bei Hemrick) Schon, Vicbigitr. 65. 571)01 Ztl der 'Rave des Bahilhoss uno iwch verjchieuene 2» u. 3-Zim. Aroonungen zu vermieten. ^tOheres Evelitrage 3vp.______ 5034j Gute schone 2—3 - Zimmer- Unounung zu vermieten. ’jictiemocg 50. Herr mochte in dem von ihm teilweise vewolmtcn 1. Stock 2-3 Zlilumr, Muajc, Lodaikamiilein rc. vermieten an ruhige, ältere Dame, uic jur ^rn,.auvbattung ictn.öiminci mitznwrneuoaitc. ^ajrMargartne „Sanella* .H. 41. 10092L ä Psund 90Psg. stets frisch bet mir zu baden. Einige Herren tönnen an gutem Pmauuitlags- auch IMüscLcu. nehmen. (UU7V7I Wtliouttr. 4 L Engl. Unterricht gesucht. Offerten mit Preis unt 09« (W an den tihefo. AnL. erb. Wege« Todesfall wird einem tüchtigen Meoger die Gelegenheit geböte einzubeiraten in eine gut gebende Meügerei u. Wtri schait in einem gröst.Pe rlebrs» oiL Schrifll. Angebote unt 6390 an den Ehegener Anzeiger erb. Drohe brillante Berliner Humoreske. MeMbtirib Spannendes amerikanische« Drama. Herstellung einer llriescnkauone Hochinteressante IndusUieausnahme. Der Schüchterue. Neue deutsche Humoreske. Der Fächer. Spannende «omüdie aus der Nokokozeit. Aus vielseitigen Wunsch: Tonbild: Ballsireuenwalzer« Giessener Konzert-Verein Erster Kammermusik-Abend Donnerstag den 24. November 1910, abends 7'/« Uhr pünktlich in der neuen Aula der Universität. Das Hebner-Quartett ans Frankfurt a. Main sowie Ilerr Professor G. Trautmann (Klavier) kuMM Giessen Direktion: Hermann Steingoetlen Sretrag de» 25. November, abends ?*/• Uur. Auster AdonnemenL Gutscheine haben Gültigkeit. Fest- V orsteiiu »#• Leonoren-Ouverlure Ne. 3 in Mur — anschtiestcnd Novität! Novität! 3er Gras non Acitieii Schauspiel v. Wilh. Schuudlbonn linhe ItJ«/. Uhr a*/“ ^xxx4 »ruinvu » OBWI Ur». zweimal wochentl direkt oder über Southampton- Cherbourg Bremen - Raltlmoro Bremen-Canaria Genua«New-York Bremen Philadelphia Bremen - Galveatoa Bremen« Cuba Bremen «Braelllea Her WM ßi8rF88taBrant Eberhard Fetzer, Stuttgart Kanzleietraeee 20. Zu haben bei den KgL Preuss. Lotterie-Einnehmern, sowie bei allen durch Plakate kenntlichen Verkaufstclien.l-s*/' JUOOOOOQOQQ Lebkuchen alle Arien o. Heinrich Haeberlein Nürnberg. Aachener Printen von Henry Lauchery. Mandel-Spekulatins tau Uncta Liegnüzer Bomben von tüchtigen Fachleuten in Giesten zu mieten eventl. zu kausen gesucht. Schristl. Angebote u. 09787 an den Giest. Anz. erb. EuUauteu deutscher Schäjerbund, wolss- farbig, aus d. Namen Nolf hörend. Lvlederbringer tbelobnunn. 6423) Union Brauerei. Hervorragendes, letstüngSsäh. Möbti-Hgus (kein AbzahlungSgeichäft) liefert an Beamte und Private Zimm.» Eiuricht., io tute etnz. Möbcinucke- und Teppiche, bulligste Preise- Zahlung nach Ucbeicmfunft. Ges! Mittetl. erb. u. F.