Nr. 175 Zweites Blatt Keßen«", «MW Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. 1 \ General-Anzeiger für Gberhejfen 160. Jahrgang Die „Oiehener ^amiliendlStter" werden dem „Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Krtisbldtt fik den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Freitag SS. Juli 1910 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schea UnioerfitätS - Buch- und Steindruckeret. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^g^öL 8tcbaftion:e^ll2. Tel.-Adru AnzetgerGießen. tungen aufgestellt. Nunmehr ist ein wirtschaftlicher Beirat für die Kolomalverwaltung eingerichtet worden, und sicherem Vernehmen nach beabsichtigt auch das Auswär- tige Amt einen derartigen Beirat zu schaffen. Die Klage der Dentisten. Der Kongreß Deutscher Dentisten hat am Mittwoch in Köln folgende Entschließung gefaßt: „Der heute in Köln am Rhein tagende, von Vertretern von" 36 Landes- und Provinzial-Vereinen beschickte Kongreß Deutscher Dentisten verwahrt sich energisch gegen die fortwährenden von zahnärztlicher Seite in Wort und Schrift unternommenen, ebenso ungerechtfertigten wie maßlosen.Herabsetzungen und Verdächtigungen des Dentistenstandes. Die Dentisten sind von den gesetzgebenden Körperschaften als ein durchaus notwendiger Stand anerkannt und die beabsichtigte Reorganisation auf dem Gebiete der Zahnbehandlung verletzt weder berechtigte zahnärztliche Interessen, noch dient sie anderen Zwecken als denen des Volkswohles. Die zahnärztliche Kampsesweise zeigt, daß diese kleine Interessengruppe unter verfahrenen Schlagworten vom „Volks- Wohl", „Beschränkung der persönlichen Freiheit" usw. versucht, ihre eigenen Interessen zu fördern und ein Monopol für 3000 Zahnärzte gegen d i e über 6000 zäh lenden Dentisten gewaltsam durchzudrücken. Die Dentisten appellieren an dasGerechtigkeitsgefühl der gesetzgebenden Körperschaften, derTages- presse, der Krankenkasse und des zahnleidenüen Publikums und' weisen mit Entrüstung die zahnärztlichen Verdächtigungen als unhaltbar und unbeweisbar zurück." Beiräte für die Reichsämter. In den „Mitteilungen vom Hansabunde" lesen wir: Bekanntlich haben die Zentrale und zahlreiche Zweigvereine des Hansa-Bundes die Forderung zur Errichtung von wirtschaftlichen Beiräten bei den Reichsverwal- vei Bismanf zu Gast. Die fesselnde Wiedergabe einer Tischunterhaltung mit Bismarck, aus der man ein intimes Bild von dem Wesen des Kanzlers in Verkehr und Gespräch erhält, steht diesmal im Mittelpunkt der „Erinnerungen aus meinem Leben", die die Deutsche Rundschau aus dem Nachlaß Julius von Eckardts veröffentlicht. Außer den Familienmitgliedern, dem Grafen und der Gräfin Rantzau, waren nur noch die Geheimräte von Rotenburg und Görlach sowie Vrof. Schweninger anwesend. Kaum hatte Eckardt die bereits versammelten Mitglieder der Gesellschaft in dem großen Salon ?ks Reichskanzlerpalais begrüßt, „da wurden im Nebenzimmer ichwere Schritte hörbar: man hätte meinen können, der Komtur des Don Juan-Finale sei im Heranschreiten begriffen." Gleich darauf, trat der Reichskanzler ein, der frischer und kräftiger denn je aussah, in heiterer Stimmung zu sein schien und uns mit der r-eebenswürdigkeit empfing, an welcher er es in seinem Hause niemals fehlen ließ. „Wir wollen es machen wie im Reichstage," T-«£.er Begrüßung an, ,cher älteste der Herren soll meine Achter zu Tische führen. Wann sind Sie geboren?" wandte er nch an mich. Ich nannte meinen Geburtstag und erhielt die Auf- lorderung, von meinem „privilegio odioso" Gebrauch zu machen. Der Fürst plauderte zunächst von dem unaufhaltsamen Wachstum der Stadt Berlin und erzählte dann von der alten Zeit, luo einfache Verhältnisse herrschten, wo es schon für verschwen- densch galt, wenn man ein Beafsteak für ,/rcht jutc" im Eafe ■Kohal zu verzehren und innerhalb der Altstadt mit einer Droschke ?u fahren den Mut hatte. Er ging dann von dieser Bescheidenheit v? ?ltcn berlinischen Gewohnheiten zu der Beschränktheit der Menschen und der Verhältnisse über, die sich bis heute auf dem Nachen Lande erhalten habe, und teilte dabei eine Geschichte mit, rue ihm im vorigen Jahre bei einem größeren Spaziergange im ^achsenwalde passiert sei. Er hatte sich babei auf seinem Besitz- rum vollständig verirrt, so daß er ermüdet und verdurstet in fine einsam gelegene Hütte getreten war, nm ein Glas Milch zu er6lttcSn dem einzigen größeren Gelaß fand er eine alte Frau ic , cU?l,er ki"es Holzknechtes —, die ihr in der Wiege liegendes ^nkelilnd fchaukelte Bevor sie aufstand, um die Milch im Stall Zu holen, fragte sie erst den unerwarteten Gast, ob der Herr auch Io lange das „Gör" schaukeln wolle. Der Fürst setzte also die -mege in Bewegung, bis die Alte mit der gewünschten Labe wiedertehrte. Während Bismarck trank, fragte die Geberin ihn, oo er vielleicht der Herr Oberförster sei. „Nein," erwiderte der Fürst, „ich bin der Herr selber, der Bismarck". „Von dein weiß ich nichts," erhielt er zur Antwort, „aber unseren Herrn Oberförster hätte ich gern einmal gesehen." Nach diesem Beweise „für die engen Grenzen seiner Popularität" stellte der Fürst eine strenge Kritik des Mittagessens an, das inzwischen bis zur dritten Speise vorgeschritten war. „Sie sehen, wie Schweninger mich behandelt," klagte er. „Eine weiße Suppe, weißer Fisch, weißer Kalbsbraten und dazu weißer Wein —, denn von den Rebhühnern, die noch folgen werden, soll ich nichts bekommen. Schweninger, ein Glas Rotwein werden Sie mir dock) gestatten? Morgen ist mein Geburtstag." „Ich möchte raten, davon lieber Abstand zu nehmen," gab der gestrenge Arzt zur Antwort. Der Fürst zuckte die Achsel. „Es ist wenigstens gut," fuhr er fort, „daß wir nicht noch Taubenbraten essen müssen. Sie, als ehemaliger Russe, hätten diesen Vogel am Ende gar nicht angerührt. Unbegreiflicherweise wird die nichts weniger als tugendhafte, vielmehr ehebrecherische und gefräßige Taube in Rußland heilig gehalten. Aber Sie haben ja auch in .Hamburg gelebt und teilen wahrscheinlich die Meinung, daß man nur dort das Kochen verstehe. Sagen Sie aufrichtig, haben Sie jemals so schlecht tote heute gegessen?" Seine Antwort kleidete Eckardt in eine Anekdote, die von dem „alten Sbargreabed", einem begeisterten Hamburger Lokal- vatrioten und besonderen Feinschmecker, erzählt itnrrbe. Als dieser einmal gefragt wurde, wie es ihm bei seinem letzten Aufenthalt in Berlin gefallen habe, antwortete er: „Ich war dieses Mal zu Delbrück geladen und habe dort ein wirklich exquisites Diner eingenommen. Seit dem denke ich milder über das Reich". Der Fürst schüttelte sich vor Lachen. „Ja," sagte er, „die Ueppigkeit hat in Berlin Fortschritte gemacht. Delbrück und Camphausen gelten für sehr feine Gourmeth. Nur Ihre Kollegen," wandte er sich an Schweninger, „die vornehmen Aerzte geben noch ko- btöfere Mahlzeiten. Natürlich — wenn die Leute sich den Magen verderben, haben die Herren Doktoren den Vorteil davon" Das Gespräch blieb eine Weile beim Essen und Trinken und bei der Wichtigkeit, die manche Leute darauf legen. „Besonders die Diplo- malen," sagte der Fürst. „Im Sommer 1852 mürbe ich von Frankfurt nach Wien geschickt, um den Gesaiidten Arnim zu vertreten, der auf Urlaub gehen wollte. Tags nach der Vor- stellung bei Buol ließ dieser uns zum Essen einladen. Arnim wollte ablehnen, ich aber hielt es für Pflicht, anzunehmen, und redete ihm in diesem Sinne zu. Schließlich, erklärte Arnim, er wolle seinen, dem Boulschen „chef de cuisine" befreundeten Koch fragen, ob es der Mühe verlohne, der Eiickabung Folge zu leisten. „Monsieur le Comte", gab dieser Herr zur Antwort ’A 0 Ea le grand diner de 1850". Auf die Kunde, daß dieses historlich gewordene Menü festgestellt worden, beschloß Arnim, auch seinesteils anzunehmen." An Hamburg bewahrte Bismarck keine angenehme Erinnerung. „Meine letzte kurze Anwesenheit daselbst mar allzu fatal ausgefallen. Von einem Besuch in Holstein zurückgekehrt, [uar ich lpät abends aus dem Dammtorbahnhof eingetroffen, um den Zug abzuwarten, der mich zum Berliner Bahnhof und von da wnler fuhren sollte. Ermüdet und ahnungslos saß ich da, als plötzlick) ein Mann meiner gewahr wird, mich erkennt, auf den ft r 1 n 9 t und mit lauter Stimme ausruft: „Mitbürger! Hier sitzt der Mann, der Deutsch- land einig gemacht hat. Bringen wir ihm ein dreimaliges donnerndes Hoch!" Und so riefen die von allen Seiten auf mich beranbrängenben Leute ihr Hoch, bis der Zug endlich anlangte. Man muß eben auf seine P ri Vater istenz verzichten, wenn man ein öffentlicher Mensch geworden ist." Nach Tisch, als der Fürst sich feine Pfeife angezündet hatte und im Salon an einem großen Tisch Kaffee gereicht wurde, entstand eine Unterhaltung über französische Literatur, ^-'/elne Lieblingslektüre", erzählte Bismarck, „waren in früherer Zett Berangers Lieder. Noch jetzt gedenke ich mit einer gewissen Sehnsucht der schönen Stunden, zu denen ich mich an warmen Sommer tagen unter einem großen Baum in Schön- bansen mcberließ, um mich an Börauger zu ergötzen". Als Eckardt bemerkte, daß dieser französische Lyriker heute seine frühere Popularität eingebüßt habe, weil die Republikaner ihm die Verherrlichung Napoleons I. nicht verzeihen könnten, antwortete Bismarck, daß die meisteii Leute töricht genug seien, über den jedesmaligen Modeschriftstellern die wahren Größen der Literatur zu vernachlässigen. Rottenburg erwähnte bann als seinen Lieblingsschriftsteller Diderot. „Diderot", sagte der Fürst mit einer abwehrenden Bewegung, „Diderot war Materialist und dre Materialisten halte ich mir vom Leibe." Merkwürdig mar nur, daß Bismarck sich bet einer späteren Wendung des Gespräche zu der — m den Zeiten seines Werbens allerdings vorherrschend gewesenen — Meinung bekannte, daß der zweite Teil des Faust" unverständlich und darum ungenießbar fei; den ersten Teil konuw er bekanntlich auswendig. Vie Hegerrepublit Liberia — amerikanisches Schutzgebiet? Eine Nachricht von höchster Bedeutung kommt aus London: In ber englischen Presse gehen Gerüchte um, daß die peinigten Staaten Nordamerikas die Negerrepublik Liberia nach Verständigung mit Berlin, Paris und London annektiert haben und dadurch in die Reihe der afrikanischen Kolonialmächte cingetreten seien. Die Negerrepublik an der Pfefserküste Oberauineas verdankt ihren Ursprung der am 31. Dezember 1816 in Washington gegründeten amerikanischen Kolonisationsgesellschaft für freie Neger. Viele Negerfamilien, die von ihren Herrschaften damals freigelassen worden sind, siedelten sich hier an und am 8. Juli 1847 erklärte der Senat der Vereinigten Staaten die bisherige Kolonie für einen selbständigen Freistaat, dem 1857 auch die 1834 am Kap Palmas gegründete Negerrepublik Maryland bcitrat. Nach der Verfassung werden Präsident Vizepräsident (beide mindestens 35 Jahre alt) und das aus 13 Mitgliedern bestehende Abgeordnetenhaus auf 2, die acht Mitglieder des Senats auf 4 Jahre gewählt. Jede Grafschaft sendet 2 Mitglieder in den Senat, und der Zuwachs von je 10 000 Seelen ermächtigt zu einem Repräsentanten mehr. Die Republik erstreckt sich gegenwärtig ctroa 380 .Kilometer weit vom Mannafluß (nordwestlich vom Kap Mount) bis zum Rio-S-an-^Pedro jenseits Kap Palmas und umfaßt 24 780 Quadratkilometer; auch beansprucht sie im Nordwesten die ihr von England streitig gemachte Gallinasküste zwischen dem Manne und den Sherboro- Inseln. Nach dem Innern ist die Grenze nicht festgestellt. Als Kolonie wäre Liberia jedenfalls ein großer Gewinn Auch für uns Deutsche nicht ßu verachten. Bisher war-Liberia allerdings dem freien Handel bis auf einige wenige Häfen völlig verschlossen. Die Handelshäfen Robertsport, Monrovia, Egma und Buhana fowie Harper und Greenville, die bisher sehr wenig benutzt wurden, treten jetzt mehr in den Vordergrund des öffentlichen Interesses, besonders seitdem Liberia an das Kabel angegliedert ist. Jetz ist es die beste Zeit, für den deutschen Handel und die deutsche Industrie, Liberia als Absatzgebiet zu gewinnen. Das handelstüchtige Amerika hat durch die Gerüchte, die von der Annexion auftauchen, bewiesen, daß es die richtige Stunde zu benutzen versteht. Denn selbst wenn die Gerüchte nicht wahr sein sollten,, so geht doch sicherlich irgend etwas vor, da dort, wo Rauch' ist, auch Feuer zu fein pflegt. Ein Vertrag, der die Unabhängigkeit Liberias garantiert, ist bisher noch nicht abgeschlossen worden. Trotzdem aber darf man annehmen, daß die Unabhängigkeit Liberias, die im Jahre 1740 erklärt worden ist, durch die anderen interessierten Mächte, wie England und Frankreich, bewahrt werden wird. Liberia hat nicht nur eine große Ausfuhr an Elfenbein, Kaffee, Zucker, Palmöl und Ingwer, sondern auch einen recht beträchtlichen Bedarf für die Erzeugnisse Europas. Besonders m Frage kommen Maschinen aller Art, für die der Neger - frcistaat ein großes Interesse hat. Der Handel befindet sich schon jetzt zu einem großen Teil in den Händen der Engländer und der Amerikaner, die in dem Wettstreit mit Franzosen und Deutschen sich bemühen, auch weiterhin ihre führende Stellung zu behaupten. Auch die schwarzen Bewohner der Negerrepublik haben sich sämtliche Kenntnisse des Handels und Verkehrs angeeignet und wissen sie zu benutzen. Mihrend sie den Weißen volle Handelsfreiheit gewährten, sind alle anderen Neger von dem Handel im öreiftaat ausgeschlossen. Im Jahre 1909 wurde eine gesetzliche Bestimmung darüber in dem „Gesetz über die Eröffnung des Landes" erlassen, durch die die rechtliche Stellung der Neger zum Ausdruck kommt. Der betreffende Paragraph 31 des Erösfnungsgesetzes lautet: Neger, die nicht in Liberia geboren sind, dürfen nrcht zum Handelsbetriebe zu- getassen werden. Hauptsächlich richtet sich diese Bestimmung gegen die Leute von der Sierra-Leone, welche sonst in .Scharen nach dem fruchtbaren Freistaat auswaudern würden. Es kommt für den Handel noch der günstige Umstand hin^u, daß das Land noch fast vollständig unerschlossen ist und durch eine regelrechte Organisation vom Gietzener Iugendsest. Gießen, 29. Juli. Das gestrige Jugendfest hat den Beweis erbracht, daß diese schöne Einrichtung unserer Stadt noch nichts von ihrer Anziehungskraft und Volkstümlichkeit eingebüßt hat. Zwar nicht ganz, aber doch mindestens halb Gießen suchte am Nachmittag den Festplatz im Philosophenwald auf, der sich bei der wachsenden Größe der Stadt fast zu klein für die Aufnahme der Festbesucher erwies. Die Straßen der Stadt boten um die Mittagsstunde ein eigenartiges Bild. Tie festlich geschmückte Jugend eilte mit frohen Gesichtern nach ihren Sammelplätzen in den einzelnen Schulhöfen, von wo sie gegen 2 Uhr in geordneten Zügen den bei der Bürger^ meifterei liegenden Straßen zustrebten. Von hier aus erfolgte der gemeinsame Ausmarsch zum Fest, der wie immer einen Hauptanziehungspunkt der ganzen Veranstaltung bildete. Rund 4000 Schülerinnen und Schüler aller Lehranstalten nahmen daran teil. Klassenweise zogen sie dahin, die Mädchen mit Efeukränzchen im Haar und die Knaben mit Fähnchen an den Mützen. Schul- und Klassenfahnen, sowie die mitgeführten mit bunten Bändern gezierten Gaben- ständer erhöhten noch den festlichen Eindruck des Zuges, dem selbstverständlich die nötige Musikbegleitung nicht fehlte. Neben den Lehrerinnen und Lehrern sorgten freiwillige Ordner, die wie immer die hiesigen Turnvereine stellten^ für die ungestörte Abwickelung des Anmarsches und auch zahlreiche besorgte Mütter und Väter ließen es sich nicht nehmen, ihre Lieblinge selbst zu geleiten. Die Hitze drückte nicht LU sehr, denn das Wetter war wie geschaffen zu dem Feste. Es war ja auf Wunsch der Bürgermeisterei dom Gießener Wettermacher für das Fest besonders gemacht worden. So störte denn keine Zyklone, kein Tief und kein böiger Wind das fröhliche Treiben im Walde, das alsbald nach dem Eintreffen des Zuges einsetzte. Zunächst sammelte sich die Jugend um die Tribüne und nach dem gemeinsamen Gesang des Liedes „Tretet in die Runde" hielt Hauptlehrer K n a u ß folgende Ansprache: Hochgeehrte Festversammlung, liebe Kinder! „Jugendsest" so hat es schon feit Wochen geklungen bei Alt und Jung; denn unsere Kinder haben sich schon längst aus dieses so sehr beliebte Jugendsest gefreut. Aber auch die A e l t e r e n und Alten, die es wissen, wie innig bas Jugend- Mt. mit unserer lieben Stabt Gießen verwachsen ist, werben im Gettw wieder jung, wenn sie die muntere Kinberschar heute spielen, turnen und tummeln sehen unb jauchzen und frohlocken Horen. Allen, — benen ein jugenbfreunbliches Herz — einerlei obs unterm leinenen Kittel ober der seidenen Bluse — int Busen schlägt, sind heute hierhergekommen, um in ihrer Begeisterung und Erschließungstätigkeit eine großartige Erwerbsquelle werden muß. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben wohl dies mit richtigem Blick erkannt und in dem Freistaat ein gegebenes Absatzgebiet in Afrika gesehen. Von der Ausbeutung der wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichleiten war bei den trägen Negern bisher nur in sehr beschränktem Umfange die Rede. Was Wunder also, wenn die Republik Liberia seit dem Jahre 1871 eine Staatsschuld von 227 600 Pfd. Sterling in England kontrahierte, und nicht einmal imstande war, die Zinsen dafür aufzubringen? So befand sich Liberia nicht nur fortgesetzt in Geldnot, nein, die Abhängigkeit von seinem englischen Gläubiger brachte es auch mit sich, daß „englisch" in Liberia Trumpf war, obwohl dort auch französische, deutsche und amerikanische Handelshäuser tvichtige 'Interessen haben. Um den finanziellen Bedrängnissen und dem Druck Englands zu entgehen, machten sich schon im Jahre 1900 in Liberia Bestrebungen geltend, die auf seine Ang lieber ung an die Vereinigten Staaten hinzielten, doch sanden diese Stimmen damals in Washington kein Gehör. Erst im Jahre 1908 trat die Union der Frage eines Protektorats über Liberia näher, indem sie einen Ausschuß nach Liberia schickte, welcher sich über die einschlägigen Verhältnisse an Ort und Stelle informieren sollte. Dennoch scheint man damals in Liberia noch nicht völlig entschlossen gewesen zu sein, die von der Union für das Protektorat auf- gestellten Bedingungen ohne jede Korrektur zu atzeptieren. Wurde doch im Juli 1908 eine Gesandtschaft n ach Berlin geschickt, um nicht nur die Handelsbeziehungen Liberias zu Deutschland günstiger zu gestalten, sondern auch dahin Fühlung zu nehmen, ob nicht Deutschland,im Einvernehmen mitder Union, die liberischen Finanzen sanieren und über Liberia eine Art Protektoratausüben wollte Ueber den Erfolg dieser Mission ist keine bestimmte Meldung zur Kenntnis gelangt. Wahrscheinlich hat man in Berlin, in Rücksicht auf England, das liberische Angebot abgelehnt und den Amerikanern damit das Feld allein überlassen. Denn schon am 25. Marz 1910 empfahl Präsident Taft, der hierin den Fußtapfen Roosevelts folgt, in einer Sonderbotschaft dem Kongreß, auf Grund der Vorschläge des nach Liberia abgesandten Regierungsausschusses, nicht nur in den Grenzstreitigkeiten, die Liberia gerade damals wieder, wie schon so oft, mit feinen Nachbarn hatte, vermittelnd einwgreifen, sondern ihm auch gleichzeitig eine Anleihe zur Beftttediguna feiner Gläubiger zu gewähren. Als Garantie und Aequivalent dafür sollten die Vereinigten Staaten in Liberia die Kontrolle über die Zölle und sonstigen Finanzen ausüben, bei der Aufstellung eines Polizeikorps mitwirken und sich eine Kohlen st ation an der liberischen Küste einräumen lassen. In dieser Form scheint das Protektorat der Union über Liberia nun jetzt feste Gestalt angenommen zu haben. Die „Köln. $tg" gibt in einer offiziösen Meldung aus Berlin die Ansicht der dortigen amtlichen Kreise wieder: Wie schon mitgetcilt, streben die Vereinigten Staaten weder eine Einverleibung noch ein Protektorat Liberias an. Tatsächlich 'teht die Sache so, baß Norbamerika sich für den liberischen Freistaat, ber seiner Zeit unter amerikanischer Unterstützung gegründet mürbe, interessiert und dem nur sehr muhsani sich entwickelnden Staatswesen durch eine Anleihe aufhelfen will. Da man aber durch diese nicht nur die finanzielle Lage Liberias erhalten, sondern auch die Vorbedingungen für eine zukünftige nützliche Verwertung schaffen will, so wirb, wenn bic Anleihe zustande kommt, jedenfalls eine Finanzkontrolle eingeführt werben, bei ber den Vereinigten Staaten als dem gelbgebenden Staate unb auch mit Rücksicht auf seine alten Beziehungen zu Liberia eine Vorzug- stellung eingeräumt werben Dürfte. Daß baburch auch ein politischer Einfluß auf Liberia begründet wirb, steht außer Zweifel, boch besteht in den Vereinigten Staaten nicht bic Absicht, bic Unabhängigkeit des Landes anzutasten. Schule der Wetter 8,4 6C« Meteorologische der «Ziehen. Sonnenschein Bem. Himmel Bed. Himmel Nummer trägt das Datum: 30. Oktober 1870; der Ballon, mit dessen Hilfe die Exemplare aus Paris geschasst wurden, landete in Tours. Auf dem Streifband sieht man noch die Abonncmcnts- bedingungen, in Paris sollten je 10 Nummern 2 Frs. und in der Provinz! 4 'Frs. kosten. Die Zeitung erstattet genauen Bericht über die Ereignisse, die in jenen kriegerischen Zeiten in der französischen Hauptstadt stattsanden, witzig geschriebene Lokalnotizen fehlen nicht. Unter anderem findet man in dem Blatte einen Bericht über einer: „Protest des Institut de France gegen die Beschädigungen, die die französischen Kunstsammlungen durch die Belagerung erleiden könnten", und einen „Beschluß betreffend die 'Anwendung eines Barrikadenspstems, das Paris mit einem zweiten Befestigungsgürtel umgeben soll". Was die Aufregung des Tages brachte, wird verzeichnet, und so liest man auch in jener Nummer, daß das Personal der Omnibusgesellschaft sich zu einem Lpezialbataillon der Nationalgardc formiert hebe. Aber auch ^;hr lieben Kinder vergeßt es nicht, daß Euere Eltern, Euere Lehrer und Lehrerinnen und Euere Vaterstadt, dre alle zusammen gewirkt und gearbeitet und große Opfer gebracht haben, um Euch diesen Festtag, diesen Freuden- und Ehrentag zu bereiten. Und dafür sollt ihr von Herzen dankbar sein. Und tiefen Dank könnt und sollt ihr beweise!: durch Gehorsam Fleitz und gutes Betragen. Gehorsam, freiwilligen Gehorsam, gegen aUe Menschen, denen Ihr cs schuldig seid. rNeißig sollt Ihr sein schon in der Jugend, denn Arbeit dic Aufgabe des Lebens und wer diese in rechter Weise -erfüllt, der ist ein Meister, gleichviel an welcher Stelle er sein Werk erfüllt, ob in geistiger oder körperlicher Tätigkeit, immer ^p,ocr Gedanke in Euch lebendig bleiben, daß Ihr auch schon WiUchten zu erfüllen habt und jedes von Euch muß sprechen: Aus diesen Platz hat mich mein Gott gestellt und den muß ich stuchen auszufüllen. Endlich drittens sollt Ihr Eueren Dank beweisen durch g u te s Betragen. Ihr sollt anständig und brav sein im Elternhaus, in der Schule und in der Stadt. Und heute aukch sollt Ihr zeigen, daß Turnen und Spielen veredelnd w:rken und Euch zum Gehorsam, zur Verträglichkeit, zum Fle:s; und anständigen Betragen erziehen. Wenn Ihr lieben Kinder so Euere Pflichten erfüllt und immer gehorsam, brav und fleißig seid, dann werden aus Euch gute - rc und nützliche Glieder der menschlichen Gesellschaft. Wer aber diese Mahnungen nicht beachtet, sondern ungehorsam und träge ist und sich schlecht beträgt, aus denen werden arme, mnorauchbare, verachtete Menschen, .die im Strome des Lebens glntergehen. Darum saßt heute wieder von neuem den Entschluß, daß ,'^.hr gute Menschen sein und werden wollt. Dann könnt Ihr sprechen: Mein Arm wird stark und groß mein Mut, Nehmt mich an Eueren Herd, Verachtet nicht mein junges Blat, Ich bin der Menschheit wert. Und daß aus Euch brave Menschen und gute Bürger ifür Stadt uiw Staat werden mögen, das sei unsere Hoffnung heute -am 26. ^ugeichfest und in dieser Hoffnung lasset uns ausrufen: Unser Vaterland und in ihm unsere liebe Stadt Gießen -sie leben hoch! hoch! hoch! Dann verteilten sich die einzelnen Klassen an ihre Spielplätze, während die Jüngsten, soweit sie nur den Zug Mitternacht hatten, mit ihren Geschenken zu den Angehörigen trollten. Bald hallte der Wald vom fröhlichen Spiel der Jugend wieder. Ball-, Reif-, Tanzspiele, Drittenabschlagen, ■ Hasch-tzasch, Katz und Maus, Wurstschnappen, die Rolle usw. erfreuten die Jüngeren und mit ihnen die Festbesucher, die in ^kirchliche Nachrichten. Evangelische Äememoe. 10. Sonntag nach Trinitatis, den 31. Juli: Gottesdienst. 3n der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlaffer. Zugleich Ehristenlehre für die Neukonsirmierten aus Matlhäusgemeinde. Vormittags 91/o Uhr: Pfarrassistent Hanstein. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Die elektrische Straßenbahn hatte ihren Be- trreb zwischen Marktplatz und Schützenhaus verdoppelt und machte glänzende Geschäfte. Sollen doch einmal in einem Wagen 76 geduldige Menschen zusammen gewesen sein. Im ganzen wurden von der Straßenbahn 6900 Leute befördert. Das Jugendfest gehört zu denen unserer Einrichtungen, die rn der gesamten Bevölkerung am volkstümlichsten sind und es ist zu hoffen, baß es in seiner seitherigen Weise weiter bestehen wird. i W:r müssen dem Körper und Geiste der Kinder die zur Erfüllung der Lebensbedürfnisse notwendigen Kräfte beibringen, da- 'm:t sie zur Ueberzeugung gelangen, daß sie Glieder im vicl- verzwe:gten Organismus des Lebens sind und durch Erfüllung ihrer Pflichten ihre Daseinsberechtigung und Existenz ermöglichen. Das alles, hochgeehrte Festversammlung, kann aber nur erreicht werden, wenn dieselben Faktoren, die durch einmütiges und tatkräftiges Zusammenwirken das Jugendfest ermöglichen, auch mit Hand ans Werk legen, unsere Jugend zu bilden, zu lehren^ und zu erziehen; und das sind: Elternhaus, ' und Stadt. <ßerid?tsfaal. . . 3. SRarburg, 28. Juli. Das Schöffengericht verurteilte d:e Studenten, die nut entern Handkarren in den Straßen wr Stadt Wettfahrten gemacht hatten, zu je 10 Mk. Geldstrafe. Die polizeilichen Strafmandate hatten auf jc 20 Mark gelautet. „ um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. * um 9 Uhr: 'Hochamt mit Predigt. „ um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Ehristenlehre; darauf Andacht für die Abgestorbenen. Freitag vormittag um 6 Uhr ist Segensmesse. E Die WutzendsröhUNeit mitzufeiern und teilzunehmen an der edlen Freude, wie sie das Jugendfest bietet. Und wahrlich, Ihr Eltern, Lehrer, Lehrerinnen und Freunde N'Uder, wer heute sicht, wie sic — unsere Hoffnung und Zukunft f:ch freuen und ihrer Freude Ausdruck geben durch Singen, Turnen und Spielen, der muß cinschen, wie gut es ist, wenn linserc fügend körperlich, sitllich und geistig ausgebildet wird, damit s:e allen schädlichen Einflüssen — von innen und von Nutzen — kräftig Widerstand leisten können. , Aufgabe muß cs darum sein, die materielle und unseres Volkes zu erkennen und mit Hand ans Werk zu legen, unter Einsetzung aller unserer Kräfte, durch unterricht und Erziehung unsere Jugend so heranzubilden, daß Hie imstande ist, den Wettkampf im Kulturleben der Völkc 'bestehen zu können. Vernnychtcs. * Zu b er Verhaftung der Leipziger Erpresser wird noch folgendes mitgeteilt: Durch die Ergreifung des Kellners Koppius sind noch andere früher begangene Verbrechen aufgeklärt worden. Nach den vom Staatsanwalt Dr. Mühle veranstalteten Untersuchungen handelt es sich bei dem Verhafteten unter anderm auch um den Attentäter, der 1906 den Geldbriefträger Rübner überfallen hat. Koppius hat bereits einge- tanden, daß er die Postanweisungen an den Rechtsanwalt in Deutrichshof damals geschrieben hat. Ferner ist jetzt estgestellt worden, daß Koppius auch mit dem Mörder der Frredrichschen Eheleute identisch ist. Nach Vergleichung mit seinem Taschenbuch sind nämlich einige Post- anwetsitngen, die die Unterschrift Paul Schlegel und Ewald Schäfer tragen, von ihm geschrieben. Auch der Ueberfall auf die Frau W a g n e r in der Gottschedstraße in Leipzig dürfte auf sein Konto zu fetzen sein. Ein Stiefbruder des Verhafteten hat fehr belastende Aussagen gemacht, die auch von anderen Personen unterstützt werden. * Die „Ballonpost" von 18 70. Das Pariser Armeemuseum ist durch c:ne interessante Gabe bereichert worden- dem Museum wurde ein Exemplar der ersten und zweifellos einzigen 'Nummer jener einzigartigen Zeitung überwiesen, die in den stür- mischeit Tagen des Jahres 1870 unter dem Titel „Die Ballonpost ' in Pa.xis begründet wurde. Die Zeitung wurde von Gabriel Pfarrer O. Schlosser. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrassistent H a n st e i n. 3it der Iohannerkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer B e ch l o l s h e i m e r. Zugleich Christenlehre für die Neukonsirmierten aus derLickas- gemeinde. Vormittags 97, Uhr: Pfarrer Adolph. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemcinde. Pfarrer Adolph. Abends 8 Uhr im Konsirmandensaal der Johanneskirche: Versammlung und Bibelbesprechung. katholische Gemeinde Gottesdienst. Samstag den 30. Juli: Nachmittags um 5 Uhr mid abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. Casten bei ihren Spielen schon ernstere Aufgaben, Stangen- und Tauklettern, Hoch- und Weitsprung, Barrenturnen und (verwerfen usw. Ueberall herrschte froher Eifer, es den anderen zuvorzutun, und es zeigte sich, daß die Gießener ^ugend noch ihrer Kindheit sich freut und sich gerne dem Turnen und Spiel hingibt. Nach einer Pause nahm das frohe Treiben seinen Fortgang. Freudestrahlend nahmen die Kinder ihre Preise und Geschenke in Empfang, Hrst nach / Uhr erfolgte der Heimzug der allerdings stark ge- lichteten Reihen, da die meisten inzwischen von ihren Angehörigen in Empfang genommen waren. Das Publikum, das sich nach richtiger Volksfestart aus allen Kreisen zusammensetzte, hatte außer dem Zusehen bet den Jugendspielen noch Konzert von drei Musikkapellen 5U) einer Unterhaltung. Für Erfrischungen war ausreichend gesorgt und es verdient hervorgehoben zu werden, daß Milch, alkoholfreie Getränke und Obst nicht allein zu haben waren, sondern auch sehr viel begehrt wurden. Aber auch die Bierwirtschaften und das Cafe machten gute Geschäfte, so daß wohl alle zufrieden waren, die bei dem Feste geschäftlich beteiligt waren. Erst die sinkende Nacht machte dem Volksfest ein Ende, wenn auch der Wald bis zur späten Abendstunde von frohen Menschen belebt war. Sonntag den 31. Juli, 11. Sonntag nach Pfingsten: Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichu v um 7 Uhr: Die erste heil. Messe. Verantwortlich für „Feuilleton" und „Vermischtes"' I. V.: A ugust Goetz. drNen die LpteAlaHe umstanden, sich an ^‘etn Richard und einigen ^stNarbeitcrn in der Rue des Mariprs rein- -?en ergötzten und dabei der eigenen Jugend giert unb durch besondere Ballons während der Belagerung von und ihrer Kinderfreuden gedachten. Der größeren Schüler Baris in die Provinz geschickt. Tie im Armccmnseum ausgestellte Höchste Temperat» j am 27. bis 28. Juli Niedrigste , , 27. „ 28. Juli 1910 Barometer 1 auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke der DersöNlung in Zehntel der lichtd. Himmelsfl. 28. 2”! 746,4 22,1 9,7 49 SE 4 28. 8" 744,4 16,6 12,0 85 E 9, 5 29. 7’7 744,1 13,5 10,6 93 SE 2 10 1 4 6 1 1 4 2 4 4 4 4 4 4 5 3 6' 3 4 5 4 4 1 I1 4 4 Kursblatt des Gießener Anzeigers ä? Bant für Handel und Industrie vonr 28. Juli RIO. Niederlassung Gießen. 4 Stuttgart v. 1895 kündb. ab 190 Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I Verl. L12 100 do. Staatsb. Meininger Hyp.-Dk. Ser. 2 do. do. Wiesbaden v. 1900 lündb. ab 1905 100.40 Preußische ConsolS . M. 1000/2000 do. do. Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 93. do. v. 91 do. do. v. 97 95.10 v. 1901 lündb. ab 1907 do. 103.30 Lire S. 18 kündb.ab. 190? 500 91.30 4% Bukarest M. 4 do. i. G. 4050c Kopenhag. v. 1901 unk. 1911 2043c u. S. 18 . Fr. unk. M. 101.90 unk. b. 1914 Russische Südost 97 steuerfr. gar. Wien Kommunal i. G. dv. do. Ausländische. b. I. Europäische. Kr. M. 101.- 4 48.50 Lire 74.20 i. G. B.fl. 97.80 67.20 37. do. do' einbettl. Rente (conv.) 138.— Raab-Odenb. . 25.- öfl.G. Standesherrliche Anleihen. 4 22 u. 23 M. 29 do. v. 1886 . 37, Gräfl. SolmS-Laubach abgest. do. M. 3 37, Gräfl. Solms-Rödelheim . . 94. 31/. Fürst!. 2)L 93 93.40 4 do. 93.40 93.30 M. Dividende do. do. io 100.— Bank Badische Bank . Verzinsliche Lose 4 v. 1902 steuerfr M. 92.50 do. do. Gold-Anl. v. 1894 steuerfr. do. 130.10 127 84.70 4 Erlangen M. 600 Tk Lstr. 154.50 v. v. 1907 do. 92.10 Unverzinsliche Lose M. 76.30 37. unk. b. 1910 . Außerenropäif che. II- 4 Heidelberg um. G.-Anl. v. 1887 . P-s. abgest. do. 1890 37z Karlsruhe D, 37. 1888 u. 1903 Lstr. do. v. 1898. 180.60 91.50 Fr. 383.50 garantierte . Lstr. 91.10 BerernSbank do. 8 . Industrie-Aktien. do. Pfandbriefe. Berk. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.- abgest 80°/ Eisenbahn-Prioritäten. Mannheim v. 1901 kündb. ab 1906 91.50 1903 1910/1 do. do. 4 Nürnberg 4 v. 1902 unk. b. 1913 91.60 4 98.20 unk. b. 1913 3 kündb. ab 1908 47, Offenbach 1887 ftf. gar. kündb. ab 1906 S. 200/1000 v. 1891/92 (abgest) Kasch au.Odrd. v. 1889 do Landw. Kreditbank Lit. D-J lündb. ab 1908 Oest. Süd (Lomb.) ftf. 400 S. 341-400 unk. b.1910 Fr. v. 1901 do. E. v. 71 i. G. V. 1883 abgest« 37- Ser.311-350 unk.b. 1913 do. do. do. do. do. do. 1889 1891 90.40 100.20 do. do. do. M. 1000 M.1000 M. 1000 do. do. 5 4 4 4 1888 1897 500 500 89 10 89.10 83.20 91.40 80.90 86.90 3 3 Offenburg v. 1898 Pforzheim v. 1899 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. v. 1903 v. 1879 v. 1900 kündb. ab 1907 kündb. ab 1908 ab 1901 ab 1902 ab 1908 500 1000 500 200 500 500 500 500 400 400 400 do. do. 158 50 20.70 M. 1000 Tlr. 100 ab 1901 1914 . b. 1910 b. 1910 do. do. do. do. kündb. ab 190 unk. b. 1911 106.40 134.50 102. 93. 4 5 5 8 5 5 5 47, 47, 4 4 4 4 4 37, 3 4 37, 37, 37, 3 Allgemeine Deutsche Kleinbabnen abg. 60°/fl ©übt». Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . do. do. v. 1889 v. 1891 v. v. Pes. Lstr. Pes. öfl.G Kr. M. Kr. 90.50 90.50 37, Kaffe! abgest. . . 37, Kissingen u. 1886, do. do. v. 1898 v. 1902 v. 1905 1893 1896 1897 1903 1905 amort. ab 1907 amort. ab 1910 ab ab ab G. G. G. G. S. 1904 1904 1906 37, 4 do. do. do. do. do. do. do. 37, 4 do. do. do. do. ab 1905 . ab 1907 b. b. b. b. b. b. 190 191 191 190 1906 1906 37, 37, 3 37, 37, 4 4 4 4 «7. 4 37, 4 4 4 4 M. ö.fl. 102.50 98.90 101.40 3'/> 37- v. 1888 convert. v. 1897 v. 1902 v. 1905 4V, 47, 4V, 4 3V, 3 4 4 37, do. v. 1899 37, Ulm v. 1905. 46 47 44 8 9 8 57« 67- 6 13 9 67- 67- 6 6 67- 4 4 4 4 4 4 4 4 5 4 27, 37- 3 4 Fulda 4 Gießen d. fl- M. ö. st. Fr. Bk. Lissabon v. 1886 . Moskau Ser. 30-33 102.50' 101.50 100.— M. Fr. kündb. lündb. kündb. 97.50 90.80 90.80 90.80 90.— Eisenbahn-Renten-Bk. . Franks. Hypothek.-Bank 232.50 131.30 125.80 270.7, 101.40 Ser. 6 unk. b. Ser. 7 unk. b. Ser. 3 kündb. unk. unf. unk. unk. unk. unk. Rente Rente do. Rente Rente Lstr. M. Lstr. M. kündb. kündb. kündb. Reichsbank Frankfurter 87.30 87.30 94.10 86.75 4 4 37, 37, 87. 37, 37, 91.50 96.20 100.50 v. 1886 . v. 1895 . 250.90 107.20 127.75 185.50 156.50 100.90 101.10 92.80 100.90 101.10 92.80 94.50 94.50 95.40 97.— 93.30 do. do. do v. 1875—80 abgest. v. 1900 .... v. 1903 .... v. 1896 .... 98.10 78.50 55.90 78.90 75.20 75.20 Zürich v. 1889 Stadt Buenos-Aires v. 1892 i. P. 2000c b. 1913 1000 c do. do. do. do. 1881/88,92 1. G. v. 190 t. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . 99.10 93.80 94.70 37, 37, Umonbank (Wien) . . Wiener Bankverein. Württbg. Bankanstalt. do S. do. S. do. S. do. S. do. S. 1909 1912 1914 1915 1912 1914 169.20 148.25 115.70 115.70 Fr. M. Pes. Lstr. M. v. 1888 . . . v. 1895 . v. 1898 kündb. ab 1905 . . . . u. 1894 . . v. 1891 Lit. H 105.75 103.50 97.70 82.- 80.20 Rbl. Lire M. ö.fl. IW. Ser. Ser. Ser. Ser. Ser. Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. kündb. kündb. 115.20 99.50 36.20 1SU8 7.77 9 7 136.75 173.40 123.50 1909 5.83 9 57. 91.60 91.60 6 97, 87; v. 1888 i. G. v. 1909 t. G. ö.fl. Kr. 101.25 9*5.— 91.60 75 90 102.30 Sächsische Rente . . Württembg. v. 1907 . unk. b. 1913 . . kündb. ab 1908 . 4 37, 37, 3V, 37, 37, 4 4 37, do. do. 90.30 90.50 do. von 1892 u. 94 . . do. v. 1902 unk. b. 1910 . do. v. 1896 do. do. 73.30 117.60 102.50 abgest. Lit. J v. 1884 V. 1886 u. 88 . v. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 I-VIII IX v. v. 1901 kündb. ab 1906 abgest...... v. 1887 v. 1891 abgest. . . . v. 1896 ..... v. 1898 v. 1902 Ser. II kündb. ab: 100— 91.60 100.50 do. do. v. 83 Em. Em. 1885 143.- 202.— 133.50 ftf. S „ S. v. v. 37. 37, 37, 37, 37, 169.20 102.20 119.50 122.25 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37, 37, 13 9 67= 67; 6 57, 6 4 4 4 4 37« 37, 37; 47, 4 4 4 4 4 4 do. do. r. S. 1. G. 1. G L G. t. G- t. G. v. 1903 kündb. ab 1903 v. 1899-1901 .... Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 82.80 82.20 47 47 66.20 67.60 12.10 91.— 101.70 92.— 92.60 80.70 101.- 100.60 S. 19 S. 22 S 25 S. 27 S. 23 S. 26 S. 17 S. 24 47, Grs. Henckel Hg.v. Dann. r.ül05v.84 4 Fürst!. SolinS-Braunfcls v. 1880 . 99.60 93.60 99.60 99.70 100.— 91.10 91.10 91.10 92.40 99.80 90.- 4 3 37, 37. 87, 3 7, 37, 3V, 37, M. Tlr. M. Fr- 4 2* 4 4 4 37, 37, 37, 37, 4 99.80 96.60 89.30 94.80 94,75 ö. st. 200 ö. fl. 200 ö. fl. 200 600/1200 . i. st, 350 do. do. r. 101 . , u. 7—8 . do Kommunal Ser lu.II unk. 1909 12 V 123.25 139.- 196.90 142.30 179.20 90 50 100.25 91.50 92.10 92.10 97, 8 57. 6 67. Ocst.-Ung.StaaSb. Oest.Südb.(Lomb) Starkenburg . . . a. M. Lit. N 11. Q abgest. v. 1906 . . . „ R abgest. (Straßenbahn- v. 1899 v. 1901 Abt. I. . . v. 1901 Abt. II. 11. III Rio de Janeiro 0, 1909 i. G. Sofia 37, 3 r- 4 37, 8/, 3 4 ft 3 37, 3% 3 4 3V, 3 4 4 87, 37? 3 v. 1896 unk. 1912 . v. 1902 unk. b. 1912 97.40 93.10 99.60 100.10 do. Ji, do 2%, do 156.— 137.— 147.10 147.80 11 567/7o 6V, 10 5 8 57. 7 9 773 8 10 8 ?7, 7 Schweiz. Central v. 1880 Moskau-Kasan unk. 1915 . v. 1903 steuerfr. conv. v. 1903 . . 4 do. Diverse Obligationen. Buderus r. 103 do. v. 1904 Fr. ", ! 102*30 99.— 99.— 99.80 100.— 100.10 94.20 94.- 90.30 91.30 99.80 99.80 91.— 91.- 91.— 99.60 99.60 99.60 99.75 91.20 91.20 100.40 100.40 Inländische. Braunschweig. LandeS-E.-B. II E . . Dk. 600/1200 Dresdner Bankverein . 102.- 99.70 91.80 95— do. Ser. 3 abgest do. Ser. 2 u. 3 künbd. ab 1905 4'/, 37, r- 4 4 4 4 37, 37. v. 1900 unk. b. 1911 . . . i. B. v. 1900 lündb. ab 1905 . v. 1881 u. 1884 abgest. v. 1888 v. 1898 lündb. ab 1902 v. 1903 lündb. ab 1908 . 1901 Ser. I kündb. ab 1906 . 91.40 80.70 83.30 102,10 92.80 92.- 92.10 93.50 100.20 91.50 92- 37, Metz v. 1903 unf. b. 1912 . 4 München v. 1900/01 unk. b. 31/, do. v. 1903 küudbb. ab 37, Alzey v. 1899 unk. b. 1912 . . 37, Aschaffenburg ü. 1886 .... 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) . . . . 37, Baden-Baden v. 1898 kündb. ab 1903 3'/, Bamberg v. 1888 37, Berlin v. 1886/92 do. do. Spez. . i. amort. do. do. amort. amort. Staats-Anleihen. a. Deutsche. Deutsche Reichs-Anleihe . . . . Gold-An!. v. 1889 Lons. E. B. Ser. I n. II 89 Gold-Anl. Em. III v. 1890 . „ StaatS-Rente v. 1894 . alt.Kr.Rbl. 4 5 5 4 4 37, 6 4'f, 57° 57° 57° do. L P 0.1898 lündb. ab 1908 Jnvest-Anl do. do. v. 1886,97,1902 4 3'/, 4 4 4 4 4 37. 37. 37, :A 3 37, 37, 4 4 4 37, 37, 4 37, (Ergänzgs.-N.) „ v. 1895 ftf. i. G. do. do. do. do. do. 16 u. 17 ituf. 1910 20 * * ' ' 12, 13 . . . 15 . . do. 98 unf. 1909 ftfr. gar. do. 1901 uncv. b. 1915 ftf. g. do. do. 4 37. 37, 37, 37, do. do. do. do. do. do. Bayr. E.-B.-Anl. unk. b. 1906 . do. E.-B. 11. Allg. Anl. . . . do. Landeskultur-Rente . . . do E.-B.-Anl Bremer St.-Anl. v. 1888, 92, 99 do Südwest ftfr. gar. 408/2010 Ryäsan-Koslow steuerfr. gar. . . do. Uralsk steuerfr. gar. 404/2020 Kr. 1400 ö.fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 37,Lübcckcr v. 1863 . 27,Lütticher v. 1853 . 3 Nkadrider abgest. 4 Mcuunger Präm. Psandbr. 4 Oestcrr. v. 1860 . 3 Oldenburger. . , * * 5 Russische v. 1864 .' 5 Russische v. 1866 . ' v. 1901. v. 1894. v. 1905. v. 1902 k v. 1903 I v. 1897 . 100.20 100.20 79.40 102.50 92.90 99.40 91.30 284.50 16.3.40 130.50 130.50 111.70 Hessische St.-Anl. v. 1899 . v. 1906 . . . . 93.10 83 90 93.10 83.90 101.— 94.- 91.90 86.- 101.30 91.80 Würzburg do. v. 1904 untilgb. b. 1912 Trier v. 1901 kündb. ab 1906 . Bayr. B. s. Hand. u. Jnd. M. 1000 Bayr. Hyp.- u. Wechsclbk. s. fl. 500 Berliner Handelsg. . M. 500/1000 do. Hyp.-Bt. Lit. A Mk. 1000 1887/89 . 1896 lündb. 1903 unk. b. v. 1899 unk. v. 1903 unk. 1884 conv. . 1888 conv. 1895 . . . 1898 . . 40 u. 41 unk. b. 1910 1907 - - fl.7 . Tlr. 20 . Tlr. 10 . . Fr. 15 . Lire 150 Lire 45 . Lire 10 . . s-fl.7 . ö. ft. 100 . d. fl. 100 . . s.fl.7 . ö. fl. 10 . Fr. 400 . Fr. 400 . ö. fl. 100 . Lire 30 Anl. abgest. . do. . . . do. . . . do. do. 97 do. Lit. B Ri. 1000 BreSl. DiSkontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. DtSkonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 do do. Franz-Josef do. do. do. do. do. do. do. do. /,°SüditaI. (Merid.)Sr.A-H. 4 Toscanische Central . . 3 Westsicilian v. 1879 37, Gotthard'oahn . . . . 37, Jura-Stmplon v. 1894 37, do. do. 37, Frankfurt । 38/t° Reavel staatl. gar. Stockholm v. 1880. do. kündb. ab 190 Köln v. 1900. . . „ b. 1908 Kreuznach v. 1888 u. 1898 . Lahr v. 1889 ..... do. v. 1902 ..... Limburg abgest Ludwigshafen v. 1896 . . G. G. G. G. G. G. G. do. do. do. S. 401-470 unk. b. 1913 37,Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 u. 301-310 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 do. do. do. do. do. V. V. V. V. V. 47, do. do. 1 4 EgYPtische unifizierte. . privil. . . . 37, Türk.-Egypt. Tribut 4 Türken v. 1890 . 93- 93.— 93.- do. Bagdad-Bahn " Gold-Rente 2025 r do. do. do. do. do. do. do. öuß. E.-B. t. G. innere v. 1888. äußere Gold-Anl. do. do. do. do. do. Hyp.-Kred.-B. M. 600/1200 Muteld. Bdkr. (Greiz) Au. B.M. 1000 Mitteldschc. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f.Dlschl. S.I-VIM. 300/1200 Ungarische do. do. do. Argcnü do. do. do. do. do. Hamburger St.-Anl. amrt. 1900u. 1909 . do. bo. d.1887,91,93,99 do. do. do. de. bo. do. do. Pfdbr. Bk. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Worms do. do. do. do. do. do. do. Rhein, do. do. do. do. Ung. Lokalbahn Serie I r. 105* 00. do. Serie II 1. 1Q2 Sard. Sec. ftfr. gar. I u. II 4 Siciliantsche steuerfr. 1. G. 1 01/ m .......... j. u.ii unr. iuuy 37, Nassauische Landesb. Lit. F. G. H K. u L 3 /, hA **- do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. v. v. V. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Ser. 10 do. do. do. do. do. do. do. do. do. dv. do. 11 6,8/to 6 97s 5 8 57, 7 9 7 8 10 77, 77- 7 7 ZS. ft. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. M. do. do. do. do. do. do. do do. do. do. do. ... -------- - 1908 37, Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 37, do. 5 Dtsch. Luxemb. r. 100* f7, do. r. 102 47, Eisenb. Ncntenbauk Nürnberg. Bereinsbk. M. 300/1200 Ocst.-Ung. Bank do. do. do. do. do. do. do. v. v. v. v. Staatl. oder prov inzi al-garant. Hess. Landes-Hyp. Bank Ser. 12-13 47, Eisenwerke Lollar r. 102* 47, Elektr. Werk Homburg r. 10*3 4 D. Atlant Teleoraf 37, do. 4 37i 37, do. „ 10, 12-16, 24-26 37, Hess. Provinz Oberhesseu . . . do. v. 1903 lündb. ab 19 Mainz v. 1900 unk. b. 1910 . . do. abgest. 1878 u. 83 . . . D. Atlant Telegraf .*..'. * * Franken-Allec, garant.'v.'Frankfurt * Franks. Hof r. 105 . . Reue Boden r. 102 Rufs. Staatsanl. v. 1905 . Consolid.-Anl. v. 1880 Ausländische» Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Nrdb. 1887 ftf. i. S. 47, Japaner Ser. II v. 1905 do. v. 1905 4 Freiburg ?,*/» 37, Badische Prämien Serie II 5 Donau-Negulieruug 37,Gothaer Präm. Pfandb'r. I 37, do. do. 11 3 Hamburger v. 1866 . 3 Holländische Komm. v. 187*1 37,Köln-Mindencr. . 4 4 37, 37, ft ft 4 37, 37, rA 37, do. v. 1898 Darmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A 11.V Isenb.u.Büd.-Birstcinv. 1887 do. »Wächtersbach v. 1884 Provinzial- und Communal* Obligationen. Rheinprov,nz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 1902 91.50 91.50 , 9i.50 91.50 91.50 91.50 99.70 I 100.50 91.80 91.80 Augsburger...... Braunschweig Finnländische . ... . Freiburger ..... ’ Genua * ' Mailänder 'Mailänder ' ’ Meininger .....* Ocstr. v. 1864 Oestr. Kredit v. 1858 . , * * Papenh. Gräfl. Rudolfs-Stiftung . * Türkische.......* do. .... Ultimo. . Ungar. Staats...... Benetianer • 1 do. do. „ AI. N P 3 /, Casseler Landes-Creditanft. unk. Oest.-Ung. Stsb. 1873/74 i. do. Brünn-Rs. 72 ftf. i. do. ***—' 17 Chile Gold-Aul. v. 1889 . . . 6 ' Chinesische Staats-Anl. v. 1895. ß do. do. v. 1896. Hypotheken-Akt.-Bk. i Z0°/o ab Hyp. V. Zs', kündb. ab 1905 . S. 15-19,21-27,31,34,35-39, 42 do. S. 40 u. 41 unk. b. 1910 - -- Ser. 4 kündb. Südd. Boden Kr. @.5311.54 kündb. do. bis incl. Ser. 52 47, Bosnien u. Hercegov.v.1902 unk. 1913 4 do. do. 5 Dulgar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. . Pi Griech. E.-B. v. 1890 fteuersr. 1’/" do. Monopol-Anl. v. 1887 . . 4 * Italienische Rente Oest.-Länderbank Oest.-Kredit-Anstalt. * Pfälzische Bank . . . Preust. Bodenkreditbank do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditb k. M. 600/1000/1^0 Rhem. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schasshaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 Ungar. Kreditbank . Aktien ausländischer Transport- AnstaSten. Gotthardbahn. Jtal. Mittclmeer Anatol. Eisenb. Prince Henri . Prag-Dux St. Akt Ser. 19 . . ' ' Kommunal Ser.luuk 1910 Frk. Hyp.-Krek-Ler. W 37, do. 3 do. do. I E abgest. do. IIIE unf. b. 1905 do. 1. G. (S. II Ergnz.) 2040 Portg. E. B. v. 86 (Baira Baixa) do. v. 1889 I. Rg. . . do. v. 1889 II. Rg . . . Salonique-Constant. Jonction do. Nionastir . . 2020/4040 n. 14—15 . do- ©cr.I—V mif. 1909 00. Kom. Obl. S. 5—6 do. do. Lit. N-P Landw. Kreditbank Pfdbr. Lit. H.-Z Hambg.Hyp.-Bk. S. 141-340 kündb.ab 1905 do. do. do. do. ----unk. b. 1912 '. Hyp. Mannheim kündb. ab 190 do. steuerfr. gar. Warsch.-Wien. ftfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 ftfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G. . . . 2040r Prag-Dux v. 1896 ftf. Raab-Oed.-Ebenf. , do. * " (Bank s. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-X M. 600/1200 Effekt.- u. Wechselb. Tlr. 100 Bereinsbank . . . M. 600 DiSkonto-Gesellschaft M. 600/1200 Dresdner Bank . 28-30, 32 (tilgb.) . do. @. 45 (tilgb.) . . Landw. Kreditbank Pfandbr. T-V Mexik. amort. innere Ser. I—IV do. cons. äußere v. 1899 steuerfr do. cons. innere Kommunal. . Wcstd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 u. 2 * ’ do. do. do. Ser. 5 unk. b. 271O do. do 47 Oest. Silber-Rente . 4’? do. Papier-stiente . 4 do. Gold-Rente . . do. StaatS-Rente Oest. E.-B. St. Sch.'Versch. (conv Elisab. Obl.) i. G. fteuersr. . 57 Oest. E.-D. St. Sch.-Bersch. iconv Franz-Josef) t. Silb. steuerfr. 3 Oefterr. Lokalb. (verstaatl.) 5»/ do. E.-B. St. Sch.-Bersch. (abgest * Elisab.-A.) t. steuerfr. Pp. . Portua. unifiz. 0.1902 Ser. I . do. ninfiz. v. 1902 Ser. III . do. Rumän. do. do. do. StaatS-Rente . . . do. v. 1897 steuerfr (Eisern Tor) Gold ftfr. do. v. 1896 steuerfr. 37 37, ... 4 Preuß 37, 3 do. - 37, Schwedische v. 1880 abgest. . . . 37’ do. v. 1890 3 do - - 37 Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 4 1 Serb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Span. ouvl. Rente v. 1882 abgest. Rudolf .... t, do. (Salzkgtb.) ftf. t^G.' Ungar.-Galizische Vorarlberg ... „ .. » Jtal.stl.gar. E. B.Ser. A-E. i.G. Jtal. Mittelmeer fteuersr. 1. G. ^7io Livornes. Lit. C. D. u. D/2 4 Sard. See ftfr nnr T it TT 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, Butgen v. 1901 kündb. ab 1906 . do. v. 1895 .... Tlr. 100 ö. fl. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 h.fl.100 Tlr. 100 Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100 . . Tlr. 100 . . ö. fl. 500 . . Tlr. 40 alt. K. Rbl. 100 - . • r t ~ • • • alt. K. Rbl 100 27,Stuhlwcißenb.-Raab-Graz . . ö.fl 150 27, do. do. ex. A. Sch. . ö.'fl. 150 Anrechtfcheine . . . . fl. Lravkfllrler §örfr | gnüncr K-rft. Aschaff.Masch.Pap 139.- Bliesenbach Bergw. 1 Neue Boden A. G. 146.- w Borz. Akt. _ _ 97.90 Brauerei Binding. 187.50 Bochumer Guß . 229*— 90.80 „ Henninger. 137.90 BudcruS Elsen . 107.— 100.— „ do. Pr.Akt. Concordia Bergb. 285.— 100.20 „ Kempff . . 121.- Dt. Luxemb. Bgw. 202.25 100.-- „ Rkainzer Akt. 205 50 Elektr.Lichtu.Kraft 140.50 100.70 „ Rettenmeyer 108.— Eschweiler Bergw. 185.50 92.30 „ Stern(Oberr.) 198.- Fa^on Mannstädt 215.— 92.30 „ Werger . . — „ Borz. Akt. 216.75 92.30 Zements. Karlstadt 129.40 Gelseukirch. Brgw. 204.30 92.50 Chem. Bad. Anilin 477.50 Harpener „ 101.25 „ Bleiu.Silb.Br. 122.25 Hasper Eisenw. . 171.25 99.6o w Griesh. 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