Nr. 47 Drittes Blatt 160. Jahrgang Freitag 25. Februar 1910 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag?. Die „Lietzener FamUienblätter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Lreirdlatt für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seil- fragev" erscheinen monatlich zweimal. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Rotationsdruck und Verlag der Brüh liehen UnwersitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion: 112. Lel.-Adr^ AnzeigerDießen. 3um besuch der Aammer-Ausschusses in Kriedberg Wird uns weiter geschrieben: Friedbergs 24. Febr. Jeder, dem es mit Ersparnis-Absichten ernst ist, nmü den Nuschyrungen in 9h:. 44 vom 22. Febr. zustimmen. Es ist geradezu unbegreiflich, wie jetzt, wo täglich über die Fmanznot gelingt wirf und fortwährend kostspielige Verhand- Iimgcn zur Beseitigung der Not stattfinden, immer noch neue Anträge auf 5>erst>eUung nicht unbedingt notwendiger Bauten, Nebenbahnen usw.. Gehör finden. Was insbesondere den Neubau des A m ts g e r i ch t s Friedberg anlangt, für welchen vorerst 150 000 Ahrrk vorgesehen sind, so mau, t der Einsender jenes Artikels in Nr. 44 einen sehr be- herzigenAverten Vorschlag wie am leichtesten Abhilfe geschaffen Und eine große Llusgabe vermieden werden kann. Tie Tie n stgebäude sollen doch in erster Linie zur Unterbringung des Amtes selbst dienen, warum sorgt man nicht, daß Mnächst für GerülMschreiberei, Amtsamoalt und Grundbuchamt entsprechende Räume in dem dafür vorhandenen Gebäude frei ge- madjt bezw. hergerichtct werden? Es ist ja säfon wiederholt im Landtag betont worden, daß die Amtsgerichte — auch in den Neubauten — zu wenig Platz haben. Devor man aber an Erridftnng teuerer Gebäude herantritt, prüfe man, ob nicht in der vorgeschlagenen Weise abgeholfen werden kann. Der Fehler, bau man bei Amtsgebäuden in erster Linie eine geräumige Wohnung mit Zubehör, Garten usw. für den dienstAUS öem preufjiscyen watzlrechrsausfcyuß. :: Berlin, 24. FÄr. Die Besprechung beginnt mit dem § 22 des konservativen Antrages, der von der Wahl der Abgeordneten durch die Wahl- derdienen. Sie kommen hier mit allen möglichen Mitteln zur Hebung de? Mittelstandes, aber Sie wissen ganz gut, daß diese Mittel alle untauglich sind, weil das Handwerk nicht bestehen kann gegenüber der Konkurrenz der Großbetriebe. Den Angestellten macht man Versprechungen, aber sie losen will weder die Negierung noch die Parteien der Mehrheit. Der A'-beiterschutz muß nicht nur den gewerblichen, sondern auch den ländlichen Arbeitern gewährt werden. (Beifall bei den Soz.) Staatssekretär Delbrück: Ich furchte, baß eS mir beim besten Willen nicht gelingen wird, die volle Zufriedenheit dcS Herrn Vorredners und seiner Freunde auf sozialpolitischem Gebiete zu erringen, und es wird mir auch nicht gelingen, die mancherlei schiefen Vorstellungen auS der Welt zu'^schaffen über die Regierung und ihre Ziele, die sich wie ein roter Faden durch die Ausführungen des Vorredners ziehen. Ich habe absichtlich die Anregungen a u § _ b e m Hause abgewartet ehe ich mich über die Sozialpolitik äußere, weil ich Sie nicht ourch allzuhäufige Reden ermüden will. Ich habe aber auch nicht allzu viel Materien gehört, auf die ich ein. augetjen nötig hätte. Man kann auch nicht von mir verlangen, daß ich unbegründete Anträge, deren Motive ich nicht kenne, im voraus bekämpfe. Ich habe schon in meiner ersten Rede darauf hingewiesen, daß die Sozialpolitik, wie sie die verbündeten^ Re- gierungen seit einem Menschenalter betreiben, noch eine Fülle von ungelösten Aufgaben bietet, und daß ich bestrebt fein will, diesen Aufgaben, so wie meine Vorgänger, gerecht zu wer>n. Dazu kommt der Grund, der unS und den größten Teil dieses Hauses von Ihnen scheidet. Sie verlang?» einen jähen Sprung in neue Verhältnisse. Wir sind bestrebt, in ruhiger Entwicklung allmählich diejenigen Forderungen zu erfüllen, die er- füllbar sind unter Wahrung aller berechtigter Interessen. Eine deutsche Regierung kann nicht die einseitige.r Interessen einer einzelnen Klasse schützen. Eine Regierung, die ihrer Pflicht sich bewußt ist, ist dazu berufen und verpflichtet, dafür zu sorgen, daß die verschiedenen mit einander kollidierenden. Interessen nach Möglichkeit berücksichtigt werden. Nur so kommen wir zu Neuem auf dem Wege der Evolution, im anderen Falle kommen wir zur Revolution. (Zustimmung rechts. Huhu-Nufe bei den Soz.) Sie wissen ganz genau, daß ich „Revolutionen" nicht in dem Sinne gemeint habe, daß mit scharfen Waffen gefochten werden muß, sondern im Sinne eines raviden Umsturzes von einem System zum anderen. Wenn im Laufe dieser Debatte die Sozial- Politik nicht den Raum eingenommen hat, den Sie erwartet haben, so liegen dafür äußerliche Gründe vor. Ich bin seit Eröffnung des Reichstages fast alle paar Tage hier erschienen. Fast ausschließlich sozialpolitische Fragen haben uns beschäftigt. Wir haben die Lösung von Problemen versucht, deren Erledigung uns bisher noch nicht gelungen ist. Der Schatzsekretär verweist auf das Stellenvermittelungsgesetz und das Arbeitskammergesetz. Freilich haben wir unS gesträubt, Gesetze anzunehmen, die zu einer ein- fettigen Beschränkung her Koalitionsfreiheit führen müssen. Sind die erwähnten Gesetze fein Fortschritt auf dem Gebiete der Sozialpolitik? Sind sie nicht ein Versuch, die Kämpfe zwischen Arbeitgebern und Arbeitern abzuschwächen? Ferner ist die Förderung der Tarifverträge vorgesehen. Ist das nicht auch ein sehr wichtiger Fortschritt? Wenn wir eine Stelle schaffen, die gegebenenfalls die Tarifverträge fördern kann, wo die Verhältn'pe ein Eingreifen der Organisationen nicht gestatten, so ist das zweifellos ein großer sozialpolitischer Fortschritt, und bann können wir uns vorläufig die schwierigen juristischen und theoretischen Erörterungen ersparen, die uns bevorstehen, wenn wir Herangehen an eine juristische Regelung des Tarifvertrages. Ich halte diese Frage noch nicht für reif. Es ist ferner vorgesehen die Förderung des Arbeitsnachweises auch auf der Grundlage des Tarifvertrages. Auch das wird ein Mittel sein, die Schwierigkeiten auf diesem Gebiete -u lösen und die Verhältnisse dem Ziele entgegen zu führen, das ja in einem großen Teile des Hauses erstrebt und im Gegensatz zu mir von manchen schon für erreichbar angesehen wird, die obligatorische Einführung eines paritätischen Arbeitsnachweises. Es ist Ihnen sodann ein HeimarbeitSgeseh vorgelegt, auch ein Gesetz, das Ansätze zu einer sozialpolitischen Entwicklung auf einem Gebiete gibt, das sich bisher der Gesetzgebung versagt und mindestens auf außerordentlich große Schwierigkeiten gestoßen ist. Man wird also beim besten Willen nicht ä.iien sozialpolitischen Stillstand behaupten können. Wäre ich dieser Ansicht, dann hätte ich dieses nutzlose Amt nicht auf mich genommen. Aber ich bin der Ansicht, daß diese sozialpolitischen Fragen nur gelöst werden können im Zusammenhang mit unferm ganzen Wirtschaftsleben, mit bet Gruppierung ber Parteien dieses Hauses und mit den politischen Verhältnissen, mit und in denen zu arbeiten wir nun einmal genötigt sind. Ich habe damit in großen Zügen eine ganze Reihe von Momenten erörtert, durch die wir grundsätzlich in der Sozialpolitik weiter zu kommen hoffen. Daneben geht eine zweite Kategorie, die unS ebenfalls schon seit Jahrzehnten beschäftigt und noch lange beschäftigen wird, das sind die Forderungen auf Besserung der Arbeitsverhältnisse, Verhinderung von Unfällen und Beschränkung der Arbeitszeit. Das alles sind Dinge, die man nicht ohne unser ganzes Wirtschaftsleben zu stören, von heute auf morgen ändern kann. Insbesondere werden wir die Frage der Maximal- arbeitszcit niemals auf Grund eines Gesetzes regeln können. Ein Maximalarbeitstag kann nur festgelegt werden, wo sanitäre Gründe den Gesetzgeber zum Einschreiten zwingen. Darüber hinaus ist die Frage der Arbeitszeit eine Frage der freien Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Bedeutung der Arbeitslosigkeit verkenne ich nicht, aber ich behaupte, daß wir eine größere Widerstandsfähigkeit bei den letzten schweren Krisen gezeigt haben als andere Länder, daß wir aufsichtführenden Richter, ferner eine allerdings unbedingt erforderliche Wohnung für den Diener Vorsicht, dann aber an den Räumen zur Unterbringung des Amtsgerichts selbst spart, wo nur irgend möglich, führt zu dem Uebelltand, daß bei vielen Gerichten die Akten und Urkunden in Keller und Speicher ausbewahrt, nebenbei womöglich auch noch Räume gemietet werden müssen. Zur Sicherheit der Amtshäufer genügt es vvUständig, wenn der Diener, dem hie Bewachung, Reinigung, Heizung und Beleuchtung obliegt, darin wohnt, wie dies m den größeren Städtern ja auch Stier Fall ist. Aus diesem Grunde baue man nicht größer als für das Amt mit Dienerwohmmg unbedingt erforderlich. Wenn auch für die Richterwohnung eine Miete gezahlt wird, so steht diese doch betcumlüch in keinem Verhältnis zu den Kosten der Unterhaltung und Verzinsung des Mehraufwandes für einen so viel größeren Bau, der auch dementsprechend die zuständigen Baubehörden erl)eblich mehr belastet. Deshalb nutze man, w-ie vorgeschrngen, die vorhandenen Tienstgebäude ihrem Zweck entsprechend richtig aus u. baue nicht für ungeheuere Summen Amtshäufer anlegen, in melden der größte Teil per vorhandenen Räume für die sogenannte Dienstwohnung vorweg abgeht imd für die der Staat alljährlich ganz erhebliche Beträge zuschießen muß. rebuTtionen absehen konnten. Die ganze Frage Ser Arkeitslösdeft kann man natürlich nicht auS ber freien Hcmb_ heraus lösen. Die Ansätze, bie auf dem Gebiete ber Fürsorge für di« Arbeiter von ben Kommunen gemacht finb, werden uns auf den Weg führen, der uns vielleicht zur richtigen Lösung bringt. Generell diese Frage zu lösen, das vermag kein Gesetzgeber. Wenn wir auf Grund des Gesetzes über ben Arbeitsnachweis unb die Stellenvermittlung zu reicheren Erfahrungen gelangt sein werden, wird sich später die Möglichkeit bieten, auch auf dem Gebiet her Arbeitslosigkeit gesetzgeberisch vorzugehen. Heute sind wir dazu noch nicht reif. Zur Frage ber Arbeiterkontrolleure im Bergbau mochte ich herauf verweisen, daß e? unS in Preußen nach harten Kämpfen gelungen ist, ein Gesetz zu verabschieden, daß diese Kontrolleure in Preußen einführt. Mein Amtsvorgänger hat seinerzeit erklärt, er werde bereit sein, sich mit ben verbündeten Regierungen in Verbindung zu setzen, ob sie denselben Weg zu gehen gewillt sind. Inzwischen ist in Bayern ein entsprechender Entwurf verabschiedet, im Königreich Sachsen ist ein ähnlicher Entwurf vor- gelegt und auch in den Rcichslanden schweben Erörterungen über die gleiche Frage. Es sind dann Anträge auf dem Gebiete des Knappschaftswesens eingebracht worden. Diese Forderungen kehren immer wieder und beruhen auf Unkenntnis ber bestehenden Verhältnisse. Die Knappschaftskassen sind so verschieden, daß bie Frage nach einer gleichmäßigen reichsgeschlichen Regelung nicht reif ist. Die Regelung, die die Frage in Preußen gefunden hat, wird zu einer allmählichen Sanierung deS Knappschaflskassen- wcsens in Preußen führen und damit kommen wir dem Ziel einer gleichmäßigen Regelung für baS ganze Reich nahe. Ich bin überzeugt, baß wir auf biesem Wege, den wir vorsichtig beschritten haben, rascher zum Ziel kommen, als wenn wir durch Reichsgesetze eingreifen würden. Was das Vcivatbeamtengesch anlangt, so Hai meine Zaghaftigkeit m bezug auf bestimmte Versprechungen lediglich ihren Grund darin, daß ich vor acht Wochen noch nicht mit Sicherheit wußte, wann ich ein solches Gesetz würde fertig stellen können. Die preußische Gewerbeinsvektion, bie bet Cor- rebnei angegriffen hat hat sich von Jahr zu Jahr ihren Aufgaben mehr gewachsen gez-igt, und von Jahr zu Jahr ist daS Verständnis dieser Beamten mehr dafür gewachsen, daß ihre Aufgaben nicht begrenzt sind in rein polizeilich gesteckten Zielen, sondern daß sie mit einem gewissen sozialpolitischen Verständnis an ihre Ausgaben heranzutreten haben. In bezug auf bie Frage der W a u f u n t r o 11 e u r c kann ich mich auf die Bemerkung beschränken, daß in ber Auffassung ber bertiünbeien Regierungen eine Aenberung nicht eingetreten ist. Ich glaube, ich habe jetzt einaeherd gezeigt, baß ich in ber Lage bin, über Fragen aus der Sozialpolitik Auskunft zu geben, selbst wenn sie nicht direkt an mich gerichtet sind. Dann die Frage ber Wahlurnen. Die hat eine grundsätzliche Bedeutung u-id eine anekbotcnhafte, letztere im Zusammenhang mit ner Zcitungsrneldung, bah vom ReichSamt oeS Innern eine Anzahl zuriickgeschickt seien mit der Bemerkung, sie seien geprüft, obgleich bie Pakete nicht geöffnet seien. Meine beteiligten Beamten versichern mir sämtlich, daß alle Wahlurnen, bie von bem Herrn aus Königsberg eingesanbt feien, geprüft seien. Ich weiß n'ch^, welche Veranlassung vorliegen soll, diese Prüfung zu unterlassen, wo wir 30 bis 40 verschiedene Modelle von Wahlurnen schon geprüft haben. Was die Frage der Wahlurnen selbst anbetrifft, so kann kein Zweifel bestehen, daß alles geschehen muh, waS irgendwie geeignet ist, eine Verletzung des Wahlgeheimnisses, eine Beschränkung der Wahlfreiheit und alle sonstigen Vorkommnisse zu verhindern, die das Wahlresultat beeinflussen können. (Hort! Hört! linfe* Bebel ruft: Und Preußen?) Herr Bebel, wir sprechen hier von Wahlurnen unb nicht von Preußen. (Heiterkeit.) JnPreuße« haben wir das öffentliche Wahlrecht, über daS wir uns hier nicht zu unterhalten haben. Für das Reich ist daS geheime Wahlrecht vorgeschrieben. Daraus folgt, daß es auch mit allen zulässigen Mitnln gewahrt werden muß. DaS ist Gesetz, und wir sind in Deutschland gewöhnt, d'e Gesetze, die wir gegeben haben, auch avszuführen. (Lachen linkS; Beifall links.) Die Zahl der Wahlen, Die wegen einer unzweckmäßigen Verwendung der Wahlurnen beanstandet wurden, ist sehr gering. Nur in drei Fällen wurde festgestellt, baß Unregelmäßigkeiten vorgekomme» sind. Wir haben uns mit ber Frage neuer Urnen bereits beschäftigt, obwohl bie Kosten nicht gering sind unb etwa eine halbe bis breibicrtel Millwi.en betragen. Solche Urnen geben aber auch die Möglichkeit, daß aus formalistischen Gründen leicht eine Wahl kassiert wird. Wie ist es, wenn zum Beispiel an einem kleinen Orte die romplizicrte Urne am Morgen der Wahl unbrauchbar ist. Es lohnt sich gar nicht, um die ganze Frage zu streiten. Es ist eine Zweckmäßigkeitsfrage, an deren Lösung man erst heran- treten sollte, wenn man sicher ist, daß nicht an die Stelle des einen Nachteils drei andere kommen. Wir haben eine ganze Anzahl von Urnen durchgeprobt und werden die Sache weiter im Auge bemalten. Dann kann später eine Regelung erfolgen, vielleicht mit anderen Kauteler«. bezüglich der Legitimation der Wühler unb Maßnahmen zur Verhinderung von Toppelwahlen. Die Handwerkerforderungen werben forg faltig geprüft. Es ist eine Versicherung ber Hanbwerker mit einem Einkommen von weniger als 2000 Mk. gefOtbert worben. Wir haben versucht, diese Frage im Rahmen der Reichsversicherungsordnung zu lösen. Ob sie Ihren Beifall finden wird, weiß ich nicht. Man hat ferner ein sofortiges Inkrafttreten des zweiten Teiles der Gesetzgebung über die Sauforberungen verlangt. Das ist Sache ber Lanbesregieriingen. In der Zigeunerfrage müssen wir einheimische unb ausländische Zigeuner unterscheiden. Ob wir gegen die einheimischen Zigeuner mit Ausnahmegesetzen vorgehen können, ist zweifelhaft. Ich bin überhaupt kein Freund von Ausnahmegesetzen. Ich hoffe. Sie werden zu mir das Vertrauen haben, baß ich allen Wünschen bie nötige AufmerL- samkeit schenke. (Beifall.) •' ' ' ^reifag. 12 Uhr. Schluß 6% Uhr. Deutscher Reichstag. 43. Sitzung, Donnerstag, 24. Februar. Am Tische bc8 BunbeSratS: Delbrück. Dizepräsibent Dr. Spahn eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 15 Minuten. Der Etat des MeichSamtS bc8 Innern. (Fünfter Tag.). Die allgemeine Aussprache wird beim Gehalt beS Staatssekretärs fortgesetzt. Die Zahl der vorliegenden Resolutionen ist auf 51 angewachsen. Abg. Werner (fllefpj dankt der Regierung für ihre landwirtschaftSfreundliche Politik. Der Bauernstand sei die treueste Stühe des Staates. Er Schürfe her staatlichen Fürsorge, ebenso wie ber Handwerlerftanb. Der Rebner forbert Maßregeln gegen bie Warenhäuser. Aller- höchste Herrschaften haben neulich sogar einen Besuch bei Wertheim gemacht. Das wirb vom beutscheu Volle nicht gutgeheißen. (Lachen links.) Mg. Göring (Zentr.) behandelt Handwerkerfragen. Wir erwarten bestimmt, daß die berechtigten Forderungen des Handwerks berücksichtigt werden. Der Staatssekretär kennt ja hie Verhältnisse von seiner früheren Stellung . her als Minister für Handel unb Gewerbe., Eine papierene Sozialpolitik machen wir nicht mit Ter Staatssekretär sollte ohne Herzklopfen an diese wichtigen Aufgaben Herangehen. Zu Handwerkskammersekretären sollte man Männer aus hem Hanbwerk nehmen, nicht wie bisher _ nur Theoretiker. Die Handwerker.Ausstellungen müssen gefördert werben. Ter Rebner rühmt die Tätigkeit ber katholischen Gesellenvereine, die selbst von Bebel in seinen Lebenserinnerungen anerkannt worben sei. Die Handwerkergenossenschaften wirken segensreich. Sie sollten auf gesetzlichem Wege gefördert werden. Das Handwerk muß billigen Kredit bekommen. Sine scharfe Abgrenzung von Fabrik unb Handwerk ist fast unmöglich. Es sollten aber allgemeine Grundsätze für diese Frage aufgestellt werden, damit von Fall zu Fall entschieden werden kann. Ter Redner fordert die Heranziehung ber Großbetriebe zu ben Kosten der Innungen und die Veranstaltung statistischer Erhebim- gen. Bei Vergebung staatlicher Lieferungen sollten Kautelen geschaffen werben, um Pfuscher auszuschlicßen. Tie Unterstützung des „Deutschen Handwerkerblattes- burch das Reich sollte auf bas doppelte erhöht werben. Der Rebner wünscht eine schärfere Ueberwachung der Wanderlager, Abzahlungsgeschäfte und des Hausierhandels. Mit dem H a n s a b u n d hat bas deutsche Handwerk nichts zu tun. Für die weiblichen Handwerker müssen Ausnahme- bestimmungen in die Gewerbeordnung ausgenommen werden. Sie wissen, was dem Mittelstand fehlt. Er will Schutz der ehrlichen Arbeit haben. Abg. Findel (Nail.): Die Klagen des gewerblichen unb kaufmännischen Mittelstem bes finb trotz bes wirtschaftlichen Aufschwunges ber letzten Jahre nicht geschwunden. Der Mittelstand hat zu lange be- scheiben im Hintergrunb gestanden. Die Schulb an ber Not ber Handwerker trifft ben Staat. Auch Jnbustrie unb Lanbwirtschaft babin sich schon wieberholt in einer Notlage befunden. Ihnen aber ist burch staatliche Unterstützung und Fürsorge immer auf. geholfen worben. In Kleinigkeiten ist ja manches geschehen, so z. B. gegen das Hausiergewerbe unb bie SBanberlager, bie ben seßhaften Mittelstand schwer schäbigen. In ber Hauptsache aber ist alle» beim alten geblieben. Eine Abgrenzung zwischen Fabrik unb Hanbwerk ist bringenh geboten. Die schwere Konkurrenz, bie hie Gefängnisarbeit bem Hanbwerk macht, muß aufhören. Wie wenig ber Mittelstanb berücksichtigt wirb, sieht man ja jetzt wieher an her famosen preußischen Wahlrechtsvorlage. (Lebhafte Zustimmung links.) Abg. EarftenS (Fr. Dp.): Wir finb her Meinung, baß nur burch eine gesunde ©feuer« unb Wahlrechtspolitik die Lage ber Hanbwerker verbessert werben könnte. In ben Ausführungen bes Staatssekretärs vermissen wir eine klare Stellungnahme zu vielen wichtigen Fragen. Wir verlangen nicht eine sofortige Aenberung unserer Wirtschaft?- unb Hanbelspolitik aber .daß eine gemäßigte Schutzzollpoli- t t k allmählich inauguriert werde. Wie stellt sich ber Staatssekretär zu ben Schiffahrtsabgaben? Den Ausbau ber Reichsversicherungsgesetzgebung halten wir für bringenh not, toenbig. Die Bebeutung ber Synbikate verkennen wir nicht; sie haben auch zur Hebung d:S Arbeiterstanbes viel beigetragen. Aber sie weisen auch viele Mißstände auf, wie z. B. bas Kohlsn^yndikat, beflen Auswüchse allerbingS zum großen Teil auf bie Kappe bes preußischen Staates kommen. Die in mehreren Resolutionen verlangte Einführung ber achtstündige» Arbeitszeit würbe zu einer wesentlichen Einschränkung unb Verteuerung ber Produktion unb damit zur Schädigung auch ber Arbeiter führen. Sie (zu ben Soz.) verlangen also Maßnahmen, bie bie Arbeiterschaft schwer benachteiligen muß. (Beifall links.) Abg. Hoch (Soz.): DaS Kapital konzentriert sich immer mehr in wenigen Händen, die Leiter ber Großbanken unb Synbikate beherrschen heute allein unsere ganze Wirtschaftspolitik. Die Gesetzgebung muß ba= hin wirken, daß bie in ben Kartellen bereinigten Arbeitgeber nicht lediglich auf ihren eigenen Vorteil Einarbeiten hülfen, fonbern baß bas Gemeinwohl Berücksichtigung finbet. Die Arbeitslosigkeit hat bis in ben Marz bes Voriahrcs einen ganz enormen Umfang ge- habt. Jetzt, wo bie Wirtschaftskrise überrounben ist, muß man darauf bedacht fein, baß solche unerhörten Zustände nicht wieder vorkommen. Statt dessen werden die Lebensmittel immer teurer, so baß selbst bie bestgestellten Arbeiter nicht mehr pr-n- ° männer handelt. Hierzu hatten die Freisinnigen beantragt, auch diese Wahl in geheimer Abstimmung vorzunehmen. Gegen diesen Antrag wenden sich die RMer der Konservattven und des Zentrums. Aber von einem j&ebncr der Zentrumsvartei wird hervorgehoben, daß es wünschenswert sei, die Wahlmänner für jeden Urwahlbezirk aus dem ganzen Wahlkreise auswählen zu dürfen. Dadurch würde es jeder Partei möglich, eine geeignete Anzahl Wahlmänner ans- stellen zu können. Er> kündigte für die zweite Lesung einen dahingehenden Antrag an. Der Vertreter der Nationalliberalen erklärte, er habe mit seinen Freunden für die Forderung der geheimen, indirekten Wahl gestimmt, um für den luidjtigen Grundsatz der geheimen Wahl eine möglichst große Mehrheit im Ausschuß zu erhalten. Freilich habe man dafür die indirekte Wahl in den Kauf nehmen müssen. Seine Partei würde sich bis zur zweiten Lesung darüber entschließen, ob durd? diesen Nachteil dec gemachte Gewinn nicht an gehoben würde. Zm übrigen erklärte fid> der Redner für ben freisinnigen Antrag. Entweder seien die Wahlmänner, wie dies von den Konservativen' hervorgehoden sei, Vertrauensmänner der Urwähler, dann bedeute es ein Mißtrauensvotnin, wenn man sie durch die öffentliche Abstünniung kontrollieren wolle! während die kontrollierenden Aiwnymi selbst durd) die geheime Abstimmung geschützt seien. Oder aber die Wahlmänner seien nur Beauftragte der Urwähler, dann seien sie überslüiiig. Wolle man sie aber behalten, dann müsse man sie durch die geheime Ab- ftnrmunw schüfen vor ben mancherlei Einflüssen, btc auf sie ein* wirken. \ Rachdcm Noch rin frei finniger Redner empfohlen hatte, ör dieser Frage die Wahlwänncr durch Hauptstimmen zu ersetzen, wird der An trag abgelehnt gegen die Stimmen der National- Tiberalen und der gesamten übrig-rn Sintert. Mit derselben Mehrheit Wird der § 2 2 das konservativen Antrages an- genommen. Tie übrigen Paragraphen werden ohne wesentliche ?Iussprache erledigt. Gegr-n die Stimmen der Linken wird be- schLossen, die beantragten Entschließungen, darunter die national- liberale, fveklbnservattve und freisinnige, über Vermehrung dev Abgeordneten oder Neueinteilung der Wahlkreise j 2,852 Pfg. auf den Gulden Steuerkapital (7,497 Pfg. au» ye Mark)» Demnächst. findet die Erhebung dieser Umlage in einem Ziele unter Zusendung besonderer AnforderungS- zettel statt. DaS Reichsgesetz vom 15. Juli 1909 beseitigt die seitherigen Vorschußleistungen der Postbehörden für die Unfallentschädigungen und verlangt von den Tragern der Unfallversicherung die Ansammlung eines Betriebsfonds, ans dem künftighin die Postoorschüsse zu decken sind. Hierdurch erklärt sich, neben der zuständigen Zunahme der Unfälle, die Erhöhimg der Umlage. ** Der Verband Deutscher Gewerbevereine und Hand Werkervereinigungen versendet den Bericht über die Tätigkeit des Verbandes, dessen Vorort zurzeit der Gewerbeverein für das Großherzogtum .Hessen ist, über das 18. Verbandsjahr 1909. Danach gehören dem Verbände 1449 Vereine mit 152 837 Mitgliedern an. Die Gesamteinnahmen betragen 19 903 M., die Ausgaben 17 064 Mk., das Vermögen 24 588 Ml. liebet die Tätigkeit des LandesgewerbevereinK für Hessen haben wir Ausführliches schon mitgeteilt. — Ehrenvorsitzender des Verbandes i|t B. Berghausen, Fabrikant und Stadtverordneter, Vorsitzender des Gewerbevereins für Köln und Umgegend, Köln. Den Ortsvorstand bilden: Noack, Geh. Regierungsrat, Vorsitzender des Hess. Landesgewerbevereins und der Großh. Zentral- ftellc für die Gewerbe in Darmstadt, Landtagsabgeordneter, Verbandsvorsitzender; Reuter, Gewerberat, Sekretär bei der Großh. Zentralstelle für die Gewerbe in Darmstadt, stellv. Vorsitzender : sowie als Vorstandsmttglieder Berndt, Geh. Bcmrat, ord. Professor-Darmstadt, Ehrhardt, I., Verlagsbuchhändler-Bens- hettn a. d. B., Götz, £., Rechnungsrat-Darmstadt, Jochen:, G. H., Gewerberat-Worms, Knipp, K., Schlossermeister - Bad-Nauheim, Mahr, A., Verbandssekretär und Schatzmeister, Weber, Justus, Zofznnmermaler-Darmstadt, Wiener, Dr., Geh. Hofrat, ord. Professor-Darmstadt. ** Vom Landes-Lehrerverein. Der Voranschlag des Landes-Lehrervereins für 1911 ist in Einnahme mb Ausgabe auf 14 225 Mk. festgestellt worden, wobei die Mitglieder^ahl zu 3350 angenommen ist. Ter Deutsche Lehrerveretn will mit dem 1. Juli 1911 die Haftpflichtversicherung der Mitglieder übernehmen, wofür für jedes Mitglied 15 Pfg. mehr an den Deutschen Lehrerverein zu /ahlen sind. Für die Vertreter-Versammlung in Bad Nau- jeint, die in der Woche nach Ostern abgehalten wird, sind i. a. folgende Anträge etnge^angen: Bei den maßgebenden Faktoren soll der Antrag Köhler, sowie der des Bürger- .ereins Gießen wegen Aenderung der F e r i e n o r d n u n g mterstützt werden (Wald-Michelbach). Das Leich en- linken i>st aufzuhaben. Es ist eine veraltete und unzeitgemäße Einrichtung und nicht mehr mit dem Amt eines Lehrers zu vereinigen, da es zu manck)erlei Mißhelligkeiten ührt (Osthofen). Der Landes-Lehrerverein solle beim Ministerium des Innern dahin vorstellig werden: die Ver- ügung vom Sommer 1908 derart abzuändern, daß es den Gemeinden so lange unbenommen ist, Ortszulagen zu ae- oähren, nm einen gerechten Ausgleich ihrerseits schassen zu tänncit, als die Lehrer nicht den mittleren Beamten zleichgesbellt sind und die Gehaltsbezüge der seminaristisch gebildeten Lehrer selbst, je nach den Schulgruppen, denen fteselben angehören, noch verschieden bemeffen werden. «Friedberg, Bad Nauheim.) Der Vorstand be5. Landes- Lehrervereiits wolle bei Großh. Staatsregierung bean- .ragen, daß in Zukunft die Bestimmungen des „Bürgerl. Gesetzbuches^, die zwischen Mietern und Vermietern gelten, auch aus die Inhaber von Lehrerwohnungen Anwendung ,inben. (Gonsenheim, Meder-Olm und Weisenau.) — Ter Feuer-Versicherungsverband hessischer Lehrer hält seine Generalversammlung gelegentlich per Vertreterversammlung am 30. März, vonnittags 9 Uhr, . beusalls in Bad Nauheim ab. — Der Lehrer- s rapendank an Vater Backes zum Büsten des Lehrer- ycims Vogelsberg hat bis jetzt 725 50 Mk. erreicht. ** Promotionen von Oberhessen an der Landes- iniversität 1909. NegierungSassessor Hch. Kühn ans Gießen zu gründen. Es soll damtt Not, Elend, Kummer und Sorgen der Hinterbliebenen der im Beruft! gefallenen Forst- und Jagd beamten gelindert werden, und zwar ohne daß die Hilfe von irgend einer Mitgliedschaft abhängig gemacht wird. Die Bvtrläb« sollen dem Verein „Waldheil" zufließen, brr feinen Sitz in Nendamm hat, und an ben die meisten Bittgesuche von armen Berufsjägerfamilien einlaufen. * En gl an bs Kohlen! ag er Das bebaute Areal der sieben größten Koh'lenfelder Englands beträgt, wie bie Zeitschrift „öbohle'und Erz" mitteilt, 7200 Quadratkilometer mit 190 Flözen von mehr als 0,6 Metern Mäcl-Üigkett innerhalb einer Teufe von 1200 Metern. Tic Gesamtmächtigkeit der Flöze beträgt 200 Meter, ihre TurchschnittsmächtigFeit etwa 1 Meter. Der KvhlLNvorrat innerhalb einer Teufe von 1200 Metern beträgt nach einem Lerielfte der Königlichen Kohlenkommission, die bei dieser Berechnung eine DurchschnittsMäd'tigleit von 0,6 Dietern lutninunt, 79 000 Dtillionen Tonnen. Wenn die weniger mächtigen und die tiefer liegenden Flöze mttgerechnet werden sollen, tommen zu diesen 79 000 000 000 noch) 70 00C 000 000 Tonnen, ein Vorrat den Englands Kbhlenbebarf erst in 600 Jahren erschöpfen kann Tic Märchen von einer in Aussicht stehenden Kohlennot, die England bedrohen würde, sind also hinfällig. * Nette Aus sichten. Verehrer: „Mer, gnädige Frau, wollen Sie nun wirklich für immer Witwe bleiben?" — Junge Witwe: „Immer nicht, aber von Zeit zu Zeii möchte ich's fein!" * Aus dem G erichtssaal. Angeklagte (als die Verhandlung nur sehr langsam von ftatten geht): „Dürst' ich vielleicht irm ein Strickzeug bitten?" * Abweisung. Bureauvvrstand (zum Schreiber, dem der Alagen knurrtft „Lassen Sie doch diese unverschämte Knurrem bleiben! Gehaltsaufbesserung gibt's nicht! Verstanden:!" rLirchliche Nachricbten. Lvangeilfche o)emcinoe. Sonntag den 27. Februar, Oculi: Gottesdienst. In der Ltadtkirche. Vormittags 9Vv Uhr: Piarrer Schwabe. Vormittags 11' Uhr: Kinderkirche für die Älarkusgememde. Pfarrer Schwabe. Abends 6 Uhr: Piarrer D. Schlosse r. Montag den 28. Februar, abends 8 Uhr: Vereinigung der fonfiwücrten weiblichen Jugend der MatthauSgememde. Mittwoch den 2. März, abends 6 Uhr: 4. Passions-Andacht. Pfarrer Schwabe. 3n der Zohanneslirche. VormtttagS SV, Uhr: Prof. D. E ck. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Abends 6 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbefprechung im Johannessaal. Mittwoch den 2. März, abends 8 Uhr, ,vird Pfarrer Zöckler auS Stanislau über „Eoangelifche Rettlmgsarbeit im österreichi- scheu Karpathenland" reden. Freitag den 4. Marz, abends 5T/? Uhr: Versamnrlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukas-- und der Johannesgemerndc. katholische wemcinöt, Gotterdienst. Samstag den 26. Februar: tzlachnnttagS um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichr. Sonntagden 2 7. Februar, 3. Fast en »Sonn tag: Vormittags von 6'/. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. Vormittags um 7 Uhr: Die erste heil. Vlesse. ,. um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vormittags um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , um 11 Uhr: Heil. Aiesse mit Predigt. Nachmittags um 51/, Uhr: Christenlehre: daraui Passions-Andacht. Dienstag und Freitag abend um 6l/s Uhr ist Fastcn-Andacht. Freitag um 7 Uhr ist Segensmesse. Drucksachen aller Art Ausstattung stilrein u.preiswert die ßrühl'sche Univ.-Druckereu 4 Stuttgart G. 100 do. Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 do. do. Preußische Consols M. 1000/2000 do. do. 4 Preuß v. 1903 unt. b. 92 30 500 do. Sard. ©ec. stfr. gar. I u. II 4 ©lciliarnsche fkeuersr. t. G. 93.99 4 do. t. G. do. 4050 1902 do. Kovenbag. v. 1901 unk. 1911 2043 91.80 97. 82.65 2000c Ser. 30*33 unk. b. 1913 1000 r Württembg. gar. Westd. Bdkr. Kommunal t. G. 88. 0 AuSlänVische Boden Kr. S.53u.b4 künbb. b. 37, do. bis incl. Ser. 52 100.6 j Kr. M. 5%' Sofia 4 do. v. 1889 I. Rg. Lire 67.10 37, 98.40 134. 25.80 99.60 Standeeherrliche Anleihen. M. do. v. 102 10050 3’/, Hess. Provinz Oberbessen 47, Eisenb. Rentenbaul v. 1886 do. do. do. 37, Gräfl. Solmr-Laubach abgest. 95, s.fl. M. 8 94. M. 4 1884 do. 37, Alzey ö. SW. DWIlweißcub.*Raab*Gra. 27, Lstr. v. Unverzinsliche Lose, v. 19u7 fr. 7: 38.60 M. M. 300/1200 unk. b. 1910 4 Heidelberg Pes. 39.10 abgest. do. 1890 Preu». Bodenkreditbank v. 464. z 7 Ultimo 100.70 v. 1896. 92. v. 1898. Fr. 93.20 Lstr.! Industrie-Aktien, 8 Pfandbriefe. abgest. 80°/- 4 Frk., Hyp.-Bk. iMannheim v. 1901 kündb. ab 1906 100.60 92. 1903 1910/11 4 v. 1904 v. 1902 unk. b. 1913 . unk. b. 1913 99.30 89.60 3 47, Offenbach 47, Landw. Kreditbank Pfandbr. T-V i. S. 37, Rtedeck Montan . 205.— 400 L Schles. Berg.Ziuk 408.25 100. Wegelin L Hübner 198.— Fr. t. G. Westeregeln Alkali 216.75 abgest. do. E. v. 71 t. G. » Lorz.Akt. 102.50 v. v. 500 500 v. 1901 v. 1883 ab ab ab ö. 1889 u. 1891 ö 6 B 3 57* 4 4 3 3 ab 1901 . ab 1902 . ab 1908 . G. G. G. ®. 500 500 500 500 91.90 100.45 do. do. do. 230.60 127.90 101.70 99.40 1909 1911 1913 1905 1906 1906 6 5 5 47, 4 4 4 4 4 37, 3 4 Fulda 4 Gicgen kündb. kündb. kündb. amort. ab 1907 amort. ab 1910 . . 500 . 1000 400 400 400 500 200 74.50 ■118.40 DiSkonto-Gesellschaft M. 600/1200 Dresdner Bank . . M. 600/1200 4 4 4 4 37. do. 37, dv. 37, do. 4 4 4 4 4 4 do. do. v. 1886 . v. 1895 . v. 1886 . v. 1895 kündb. ab 1905 v. 1904 untilgb. b. 1912 M. 1000 M. 1000 M. 1000 Gotthardbahn. Ztal. 'Mittelmeer Anatol. Eisenb. Prutce Henrt . Prag-Dux St. Akt 212.40 101.50 163.40 123.40 136.80 110— 117— 137.40 146.30 178.70 S. 19 unk. S. 22 unk. unk. unk. unk. unk. 136.90 77.80 4 - 4 4 5 1888 1897 M. Kr. 101.10 47.10 47.40 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, do. do. do. do. do. 103.— 89.20 100— 91.50 b 5 4 5 <7. 3 l 4 125— 178.20 178.20 371.50 39.80 4 1 4 4 v. 1889 v. 1891 0. 1888 convert. v. 1897 v 1902 v. 1905 RetchSbank Frankfurter 47, Grs. Henckel Hg.v. ■ onu. r.Llu5v.84 4 Fürstl. SolmS-Braunfels v. 1880 , do. S. 40 do. ©. 43 do. ©. 46 do. S. 47 do. S. 44 kündb. ab 1906 unk. b. 1911 . ft 4 37, 3 4 4 37, do. 37, do. . ö. st. 150 i 113.90 . ist fl. 150 11O2J3U 100.50 93.20 92 — 4 37, Nürnberg. VcreinSbk. Oest.-Ung. Bank . Dest.-Latiderbank Oest.-Kredit-Austalt. Pfälzische Bank . . Zürich v. 1889 Stadt BuenoS-AireS ab 1905 ab 1907 47, 4 4 4 4 ^9 40 84.50 37, 4 do. do. do 114. 65. 90 60 91.50 85.80 22 u. 23 . . . . 10, 12*16, 24*26, 29 Nbl. Lire M. Schweiz. Central v. 1880 . Moskau-Kasan unk. 1915 . Russische Sndost 97 steuerfr. do. do. do. 37. 37. 4 4 4 4 37, 37, 37. v. 1886 n. 88 . . . v. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 u. 1894 . . . v. 1891 Lit. H . Dl. 1000 Tlr. 100 b. 1909. b. 1912. b. 1914. b. 1915 . d. 1912. b. 1914? 92— 99.50 99.50 99 56 99.80 92.20 92.20 100.40 93.60 Trier v. 1901 kündb. ab 1906 . do. v. 1899 Ulm v. 1905 Wiesbaden v. 1900 kündb ab 1905 do. do. Lissabon Moskau 165.59 107.95 137.30 do. v. 1886,9 1899 . . v. 1901 v. 1894. . . . . v. 1905 v. 1902 kündb. ab 1907 v. 1903 kündb. ab 1908 v. 1897 4 4 4 37, 37, Bank-Aktien. . M. 1000/3000 W>9 7.77 s.fl. Kr. M. Fr. Tlr. 100 Tlr. 50 h.fl, 100 Tlr. 100 Tlr. 50 M. Fr. Fr- Fr.' © 25 ©. 27 S. 23 ©. 26 S. 17 ©. 24 u. ©. 18 . . unk. b. 1912. v. 1888 . . . v. 1895 . . . v. 1898 kündb. ab 1905 . . . . 190» 9.89 9 7 5 13 9 6'/, 16 >.25 22.90 ö. fl. 200 ö. fl. 200 ö. fl. 200 600/1200 . I. fl, 350 dv. do. do. do. do. Südd. S7ie d°. 4 do. 3'/, do. 100— 91— 91.— mrtgeteilt von der do. ©er. 14 37, Gräfl. Solms-Rödelheim . . . . 37, Fürstl. ?)send. u/Büd.-Birstein v. 1887 10 7", 77= Starkenburg . . . a. 'M. Llt. N u. Q abgest. 103.20 103 10 81.>-0 96.50 76.50 4 4 37. 57, 6 unk. b. 1914 . . . Kommunal . . . . Hyp. (Köln) S. 1 u. 2 . . Ser. 16 u. 17 traf. 1910 Ser. 18 ©er. 20 Ser. 12, 13 Ser. 15 ©er. 19 Kommunal Ser. 1 unk. 1910 448,40 192— 376.50 233. - 140.20 139.10 106.25 141.50 do. dv. Oest. Süd 37, Aschaffenburg v. 1888 . ... . 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . , 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898 kündb. ab 1903 37, Bamberg v. 1888 37, Berlm v. 1886/92 4 87, 3/, Lstr. M. Lstr. M. 101— 101.50 102— 100.10 98.- 91.90 76.20 102.20 101.30 84— 100?/. 101-0 92.65 37, 37, 37- 37, (Lomd.) fts. do. „ do. 1893 1896 1897 1903 1905 do. do. do. 4 3 37 81.80 84.70 101.7. 93.65 93.40 93 60 83.80 37, 37, 37, 37, 37, i. B. v. 1900 lündb. ab 1905 v. 1881 u. 1884 abgest. v. 1888 v. 1898 kündb. ab 1902 v. 1903 kündb. ab 1908 1901 ©er. I lündb. ab 1906 ö.p. 'M. 6 57, 6 ©er. 5 unk. b. ©er. 6 unk. b. Ser. 7 unk. b. Ser. 3 kündb. Ser. 4 kündb. n. 14-15 . Ser.I-V mit. 1909 Kom. Obi. S. 6—6 . 4 r- v. 1906 . , . . „ R abgest. . . (Straßenbahn, v. 1899 . v. 1901 Äbt. I. . . . v. 1901 Abt. II. u. III. 1899 unk. b. 1912 . . . v. 1901 kündb. ab 19^6 . . abgest v. 1887 v. 1891 abgest v. 1896 v. 1898 v. 1902 Ser. II kündb. ab 1907 v. 1901 kündb. ab 1907 . , . v. 1887/89 v. 1896 lündb. ab 1901 . . . Mexik. amort. innere Ser. I—IV do. cons. äußere v. 1899 steuerfr do. cons. innere 100.60 92 — 100.50 94— 92.2" 100.70 100.70 102.80 100— 91— 90.90 37, 37, 97.80 94.30 101.60 102.60 68.90 /,Lütttcher v. 1853 . . . 'Madrider abgest. . Meininger Präm. Pfandbr. Oestcrr. v. 1860 . . . Oldenburger Russische 0. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . fnubfitier $et|t Aschass.Masch. Pap Reue Boden A. G. Brauerei Bindütg. „ Hennmger. „ do. Pr. Akt. „ Kempfs . . „ 'Mainzer Akt. „ Retteumeyer „ ©teru(Oberr.) „ Aerger . . Zements. Karlstadt Cyem. Bad Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ GrieSh. Elektr. „ Albert . . . Dk. Atl. Telegraph Elektr. Böse Borz. „ Allgem. Berlin „ Lahmeyer . . „ ©chuckert „ Siem. & Halske „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KnnstfeideFft.a.M. Masst,. Kleyer. . „ Grttzner . . „ Fab.LSchletch. Hamb.-Am.-Pkltft. Nordd. Lloyd . . Steaua RonuPett. j StaatSb. v. 83 „ 1—vm Em. ,. IX Em. „ v. 1885 „ (ErgänzgS.-N.) „ v. 1895 stf. ,. G. 83.40 78 90 79.30 77.15 74.50 68.50 96.- 99.90 do. ©. 28-30, 32 (tilgb.) do. ©. 45 (tilgb.) . . 1887 stf. gar. ~ 200/1000 Dresdner Bankverein . Elsenbahn-Rcnten-Bk. . Franks. Hypothek.-Bank do. Gold-Rente . . . . do. cmbeitl. Rente (conti.) 102.7, 85— 59.7« 59.05 5^ 6 97g 92 30 100.80 100.30 92.35 101.20 92.60 85 20 99.30 Franz-Joses . . t. Kaschau-Odrb. v. 1889 M. n 4 3 37, 37, 37. 4 4 4 4 37, »7, Lit. B 'Di. 1000 4 o7, 3/, 37, 37, 101.30 98.30 92.30 92.- 91.80 95.40 101.<0 96— 94.10 93.70 94.80 91.30 92.7, 92.20 92.20 141— 148.50 149 — Bayr. B. s. Hand. u. Jnd. M. 1000 Bayr. Hyp.- u. Wechselbk. j. st. 500 Berliner Handelsg. . M. 500/1000 Oest.-Ung.StaaSb. Oest.Südb.(Lomb ) Oest. Nordwett A do. B . Raab-Odenb. . . 11 । «»/» 4 9% 5 8 5l , 7 9 7 8 10 7*A 7'7 37, do. Diverse Obligationen. Buderus r. 103 Dtsch. Luxemb. r. 100 . . M. Fr- Lose. . Tlr. 100 ! 159.70 . ö. fl. 100 > —— . Tlr. 100 —.— Spez. - . amort. do. do. amort. amort. 92.30 92.30 100.30 100.60 92.10 92.10 92.10 92.10 98.20 00 90 100— 100.50 100— 101— 92.80 92.80 92.80 93.50 82.7, 99.80 84.20 do. do. do. do. 1914 . b. 1910 b. 1910 Fr. 80 Fr. 100 280.- 133.25 184.75 120.— 191.50 161.80 108— 221.50 296— u. 41 unk. b. 19j0 . unk. b. 1913 . . . kündb. ab 1908 . . 4 37, 37, 3V, M.! —— Tlr. 103.70 do. do. do. do. do. do. do. do. do. v. 1897 fi euer fr. (Eisern Tor) Gold stfr. . do. 98 unt. 1909 stfr. gar. do. 1901 unco.b. 1915 ßf.g. ©übivefl stfr. gar. 408/2040 do. -WachterSbach v. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 88.40 88.. 0 G. G G. G- 98— 96 20 194 — 109— 197.00 82— 131 10 432.00 111.30 261.50 462.00 123— 27.75 261.70 108.20 134.80 236.50 Rudolf .... „ i. ®. do. (Salzkgtb.) stf. t. G. . . Ungar.-Galizische . stf. u © Vorarlberg . . „ ©. 'Jo 3tal.ftl.gar. E.B.Ser. A-E i.G. Ital. Mittelmeer steuerfr. t. G. 147.- 153 65 190.50 137— 140— Kr. 1400 ö. fl. 20o ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 v. 1892 v. 1888 v. 1909 Rente Rente do. Rente Rente 100.30 95.n0 9o.70 88.10 94.80 87.35 95.85 93 35 82.80 37, 4 37, 37- 4 4 37, 37, 3^ 3'/, 37, 37, 4 37, 37, 37, Pes. 103.50 Lstr.! —— M. -.- ©er. 6 ©er. 7 ©er. 8 ©er. 9 abgest. kündb. kündb. v. 1903 unt v. 1884 conv. b. 1888 conti, v. 1895 . . v. 1898 . . do. v. 1889 EL Rg . . . Salonique-Constam. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 1904 » 1904 . 1906 . Staats-Anleihen. a. Deutsche. Deutsche Reichs-Anleihe . » . . 4 4 5 37, 37, 3 /, 37, 67, 4 93.85 84.90 93.85 84.90 101.1.5 92.— 98.60 87-50 101-40 93-95 93-30 83-65 92.30 37, Kassel abgest. 37, Kifsingen 0. 1886, 1888 u. 1903 4 Köln v. 1900 4 „ v. 1908 215— 204— v. v. v. ti. v. Fr- M. Pcs. Lstr. M. do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kredltbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bauk M. 600/1200 Schaffhauf. Bankver. . M. 1000 ©udd. Bodenkreon-Bank . M.600 Hyp. do. do. do. do Staat!, oder vrovinzial-garaut. Heff. Landes-Hyp. Bank Ser. 12—13 . 216.75 139.25 203.60 224, 223*75 215.10 204.60 182— 120.70 Ausländische. Elisabeth steuerfr, 1. G. . . 2000 St. Herd. Rrdb. 1887 sts. i. S. . . berliner zj-rse. Bliesenbach Bergw. „ Borz. Akt. Bochumer Guß . Buderus Elsen . Concordia Bergd.. Dt. Luxemb. Elektr.LichtuUtraft Eschweüer Bergw. Fa^on Maunstädt . Borz. Akt. Gelsenkirch. Brgw. Harpener „ Hasper Eiseniv. . Hemmoor Zement Hiberuia Bergw. Hösch. Eisenm. jpumbolb Masch. . Laitrahütte. . . Massen Bergbau. Rknlheimer Bergw. Nordd. Wollkäinm. Oberschles.E.-Jnd. do. do. do. do. do. do. do. ixdo. do. do. do. do. do. do. 9 j?7, ! 5 8 v. 1903 kündb. ab 1908 v. 1879 ..... ti. 1900 kündb. ab 1906 v. 1891/92 (abgest) . . v. 1898 v. 1902 lündb. ab 1908 v. 1905 Anl. abgest. do. do. . . 99.60 99.60 100.— 99.60 100.50 94.60 92.50 92.50 95— 86— 86— 86. - .9.75 Verzinsliche 4 Badische Prämien .... > Donau-Regulierung . 3'/.,Gothaer Präm. Pfandbr. I 37, ö0- do. ii 3 Hamburger v. 1866 . > Holländische Komm. v. 1871 37,Koln-Mindener 3'/, Lübecker 0. 1863 . . . . 66.20 12 40 91.60 102.20 91.40 91.15 91.35 99.75 91. 0 Sächsische Rente ti. 1907 . 1881/88,92, 93 \. G. v. lu03 l. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . Pes.! 2Pr.( Pes-! M. ö. fl. Argent. do. do. do. do. do. v. 1875—80 abgest. ti. 1900 .... v. 1903 .... ti. 1896 .... do. do. do BreSl. DiSkontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. Diskonto-Bank . . Darmstadter Bank . . ??.. 1000 (Bank f. Handeln. Industrie) Deutsche Bk. S.I-X M. 600/1200 Effekt., n. Wechselt,. Tlr. 100 Gold-Anl. v. 1894 steuerfr. do. v. 189b steuerfr. »-fl- do. do. do. do. 37, Kreuznach v. 1888 u. 1898 . . . . 37, Lahr v. 1889 37, 60. v. 1902 37, Limburg abgest. 37, LudwtMafen v. 1896 37, do. v. 190*3 lündb. ab 190! 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37, 37, do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. WormS do. do do. do. do. do. do. do. 102.70 102.60 100.— 102.— 102.80 99— 99.bO 99.90 96.50 89.70 do. do. do. do. do. do. Wien do. do. do. 99.60 99.60 99.60 99.70 190.— Hessische ©t.-Anl. ti. v. 1906 101.10 101.40 93.30 101.10 101.40 93.30 95— 95.— 95.70 37, do. do. 37, Frankfurt , 4 4 4 4 4 37, <7, 37, 37, Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . f.st.7 B. fl. 100 ö.fl. 100 - s.fl. 7 ß. fl. 10 Fr. 400 Fr. 400 d. fl. 100 Lire 80 o 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. v. 1902 unk. b. 1910 do v. 1896 do. do. do. do. do. dü do. i.P. 1. G. t. G. 47, Eisenwerke Lollar r. 102 . 17, Elektr. Werk Homburg r. 103 . ' 4 D. Atlant Telegraf 4 Franken-Allee, garant. u. Frankfurt t Fraukf. Hos r. 105 4 Reue Boden r. 102 ..." 37, do. do. r. 101 . . * * do. do. do. do. do. do. do do. do. do. do. do. Rhein, do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. ©er. 10 Fr. M. 3V, 3 !'■ 4 37, S/> 3 4 37, r- 87, n 4 37, 3 4 4 37, 31/? 3 3 4 37, 37, 37. 3 do. do. do. do. do. do. do. 47, Bukarest 4V. ' Oest.-Ung. ©tSb. 1873/74 i.G. do. Brünn-RS. 72 stf. i. C do. do. 37, Dffenburg v. 1898 kündb. Psorzhetm v. 1899 kündb. kündb. Augsburger . . . Braunschweig . . Fmnländtsche . . Fretdurger . . . Genua Mailänder . . . Mailänder . . . .'Jieinuiger . . . Ocstr. v. 1864 . . Desir. Kredit v. 1858 Papcnh. Gräfl. . . RudolfS-Stlstmtg Türkische .... do. .... Ungar. Staats . , Benetianer . . , 4 Würzburg v. 1899 unk. 37, ‘ ----- * do. do. do. do. do. do. do. do. G. G. G. G. G. do. do. Bramtschweig. Landes-E.-B. II E do. do. I_E abgest. do. do. Mainz v. 1900 unk. b. 1910 . . abgest. 1878 u. 83 . . . abgest. Lit. J v. 1884 . . 4 5 5 4 4 F- 47, 5°/0 5°/0 Rio de Janeiro ti. 1909 i. G. do. do. do. do. do. do. 12 47. 6 9 7 6 8 9 8 57. 6l/, Eisenbahn-Prioritäten Inländische. Badische Anleihe ti. 1901 unt. 1909 do. von 1892 n. 94 do. do. do. dc. do. äuß. E.-B. i. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Anl. do. do. 3>/, Karlsruhe 37, do. 3 do. Frk. Hyp.-Krei ©. luoy, 21*27,31,34,35-39,42 27,„LivorneS. Lit. C. D. u. D/2 4 ~ i 37, 37, do. do. IIIE unt. b. 1905 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 7, ©üdd. Eisenbahn-Gcs. Darmstadt . . . do. do. do. i. 1221 do. do. do. do. do. Provinzial- und Communal- Obligationen. Rheinprovinz AuSg. 20 u. 21 uni. b. 1902 do. Hyp.-Kred.-B. M. 600/1200 Uutteio. Bblr. (Greiz) Au. B. M.1000 Mitteldschc. Kreditb. . M. 300/1200 Ratlb. f.Dtschl. ©.I-VIM. 300/1200 .Hamburger ©t.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 . - 60. d. 1887,91,f1*2,00 27l0®flbital.(2Wertb.)Sr.A-H. 4 Toscanische Central . . 5 Ä'-estsicilian v. 1879 37,Goithardbahn . . . . 37, Jura-©imvlon v. 1894 Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr., abgest. 80% do. ' ' * . . ö. fl. 500 I 174.80 . . Tlr. 40 alt. K. Rbl. 100.462.— alt. K. Rbl 100 1 — 38/l0 'Neapel itaatl. gar. Stockholm v. 1880 L Außereuropäische, tnu. G.-Anl. v. 1887 do. Bagdad-Bahn . ■ Ungarische Gold-Rente 2025 r ©taatS-Rente . do do. Aktien ausländischer Transport- Anstalten. ö. fl. 104.- H 96.- Lire — 37, Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 . . 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 .... 31/ do. v. 1903 kündb. ab 1903 4 'Nürnberg v. 1899-1901 4 Sank für handel und Industrie Niederlassung Gießen. Bayr. E.-B-Anl unk. b. 1906 . . . do. E.-B. u. Allg. Anl do. LandeSlultur-Rente do E.-B.-Anl Bremer ©t.-Anl. ti. 1888, 92, 99 . do. do. ti. 1896 unt. 1912 . do. do. v. 1902 unk. b. 1912 4'/, Mecklb» Hyp. u. Wdk. Ser. I Bert. il2 do. do. ©er. 3 abgest do. do. ©er. 2 u 3 küubd.ad 1905 Hyp°theken-Akt..Bk.^^go%abg. Hyp.B.Zfl kündb. ab 1905 . . do. do Psddr. Bk. ®. 18 kündb. ab. 1908 do. t. P v. 1898 kündb. ab 1908 Jnvcst-Anl P/ Chile Gold-Anl. ti. 1889 . . . 6 Chinesische StaatS-AnI. v. 1895. 5 do. do. “ 1on£? 47, do. do. 4 Egyptische unifizierte. 87, do. prtvil. . . 3' do. garantierte 47, Japaner Ser. II v. 1905 4 do. v. 1905 Phönix Bergw. . RheiiMNass.-Bgiv. Rhein. Stahlwerke 183.81 Bingen v. 1901 lündb. ab 1906 do. v. 1895 do. v. 1898 , 4 do. do. - - 5 Bulaar. Tab. Anl. v. 1902 1. G 16, Kriech. E.-B. v. 1890 steuerfr. I»/10 do. 'Monopol-Anl. v. 1887 . 4 * Italienische Rente - • • - 27in do. do. 1. - - 47 Oest. Silber-Rente .... -■ vo. Pav.er-Rente .... Kursblatt des Gießener Anzeigers vem 25. Februar 19|0. 6 • b Ungar. Kreditbank . . Unionbant (toten) . . Wiener Bankverein. . toürttbg. Bankanstalt . do. BeretnSbank 37, Metz v. 1903 unk. b. 1912 . 4 München v. 19O0/01 unk. b. 37, do. ti. 1903 füubbb. ab 1908 . ö.fl. 6fL®! Str । 149.75 207.50, ; 132.80, i 101.50 2hb.- ! 180.60 129.— do Landw. Strcbitbauf Lit. D-J . . . do. dv. Lit. N-P Landw. Kreditbank Pfdbr. Lit. Q=S . . Hambg. Hyp.-Bk. 5.141 -340 fiinbb.ab 1905 do. do. S. 341-400 unk. b.1910 do. do. ©. 401-470 unk. b. 1913 do. r------ Rufi. StaatSaul. v. 1905 . 37, Schwedische v. 1880 abgest. . . . 37^ do. ti. 1890 ..... 3 do 87, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 4 ©erb. amort. - 1895 (405) . . . 4 Span, du-31. Reute v. 1882 abgest. L Europäische. 47^ Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 Prag-Dux v. 1896 sts. Raab-Oed.-Edens. , do. do. v. 91 do. do. ti. 97 , Mannheim kündb. ab 1902 do. kündb. ab 1907 do. do. ex. A. ©ch, do. Anrechtscheine . k u. 7—8 . . do. do. Kommumil Ser.Iu.il itnk. 1909 37, Nafiauische LandeSb. Lit. F. G. H. K. u. L. 37. do. do. „ M. N. P. . 37, Caffeler LandeS-Creditanst. unk. . , . 91.50 91.50 92.80 98.10 91.— ! 99.- 94.- 99.7 99.‘/„ 99.80 100.- 100.30 94.25 1 94.25 91.— 92— 100.10 100.10 92— 37, Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 11. 301-310 37, do. do. Ser.311-350imt.b.l91L 37, Türk.-Egypt. Tribut . . 4' Türken v. 1903 . . . do. v. 1890 steuerfr. do. conti, v. 1903 . . Consoltd^AM. v. 1880 . . „ Gold-Anl. v. 1889 . . . Cons. E. B. ©er. I u. H 89 Gold-Anl. Em. III 0. 1890 . „ Staats-Rentc v. >894 . alt.Kr.Rbl. do. v. 1902 steuerfr. M. Ryäsan-KoSlow steuerfr. gar. . . do. llralsk steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. . Warf t'.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 toladlkawk. 85 stfr. gar. 4U8/2040 Anatolische i. G. . . . 2040r do. l G. (©. II Ergnz.) 2040 Portg. E. B. v. 86 (Baira Baixa) do. ©taars-Rente .... „ Oest E.-B. St. ©ch.-Dersch. (conv. Elifab. Dbl.) t. G. steuerfr. . .öfl.G. 57 Oest E.-B. ®L ©ch.-Berfch. (conti. ‘ Franz-Zosef) t. ©iw. steuerfr. . S.fl. Oesterr. Lolalb. (veritaatl.) ... Kr. do. E.-B. St. ©ch.-Berfch. (abgest. Elisab.-A.) t. steuerfr. Pp. Tortug untfiz. v. 1902 -&er. I do. umfiz. v. 1902 ©er. III do. 1 Rumän, do. do. do. 257.80 107.25 128.75 197.90 166.60 105— ; 150— 212.30 161.60 103.40 120.60 128.90 ÄS S: " »L is s 'S' V ff-3 **’£ .2 c- ö r^c 3 «»' C1‘ O>. L D= o 's-3 cre ’S ? ? fs=- x» p, -* 3 fc |ä 2,g S'il :5Ö -■£ ,E8 ro s letä MZ fäaSff« Kl^ffZZ •?ya§ !L e 77 gf es- 3 n> ro •Ä 3 S"aS 2 — o = o ® rvö er 2> er 3 5 2 22^5 »5 s ro « 2^3 s q - ^3 ZZLZAL 35 5. 2-ff^ Acz II3Iö- I SLZZoLLZ ’ 3 _ 2 S. £ " ff E; ro ■ 8ZW'°K h ZL?W°A » « c'°'o;2. — » SLKZ? o OS'ä s ~2.£K3 ;|p$8 e, ö 3 3 Hihi 5s5 - 5 * F to CO Z Z 8 K ro p iS*3 Z§ ro ro « S 3 «o§3 ” 2. O A 3 ff -j 3 O* 3: x 2. -, S Q 3 n ■> >» Q K o <-fe S -2-3» rz» -KP «?? «x-fS 2.vv —■ 2 ZL — *K» •rt w ro =’ ö s3* ff S So_3 ZL SS §5 FS Pe Zss ff 3 ro-CP ff. »SV “2* L L fl» ff-2.« 3 3 7 ff LZ Z-^ff 3 to Uffß Q±J « "|fso § ." S’a-§ s-”- <»Ä a EZZ cv Su's' ?ZK •S 3 .g^ HKoZ S3 ff^ >!3L. ff 3 ro «$o 00 £> s«ss ifi crO^e 3 2. ff-2 §« 3 ^gs:f M^Z a 2 n"?SP i § 00 g. «' 21 Z5 § §e?r Ji ^•CS>® «■•£3" "3 3 3 >- 3:3 CD 3 er •— ff-^°^ ACOtOH*^*® ff- — ......ff<® S' 3 » s s Cf «* CT» <^» s CD CO i 5 »iir® sfs|| w Srn« 3 3 S> 3 * Gr **♦ *n *» 58 « 3 <3 ro s fo ■w» 3 K c CT» rv F1 Ä CT a ? C Die t Her Nr iß nicht Ä Minister ni ilitf an ge [eine potiti iunbete, do langte. Di bubtet Stc rügen mir sollte das Mnzftag Sielleicht c L als Hess | und Schult liehen känn men Sitzr rchmck V i?tunbe P: als eine t boten der Z lat nicht X dinzuwersk riidenb, A nehmende' Tie Wüns nicht schl« hanbett, goimtoüf' 5nali^ ,'iril^ nir^ Y 0**1 Auzciger r nie *J oorm'u S 9 Äff =-■ = ® S- 3? .&2. g" S ö w2 -9,3 S S' »Sv 3 3 ff C13 »2 2 TZKsA S 2 2=™ 5 5S« CD L 3 1 S' «°ff 3 s 5 e'^ ffS ÄoL » 3 «Sv R 3 S S 5 ff-3 ° @9 3PS 3 ä ZRZ'^Z^ ro »Sv cO ^|p ■ t5»ff-"° ■ 2; 9 er- •So* Ö** ör A. ffj » - o 2 2 —.»- o ” o <-: er A § 3 ff—, 5 A-q §- PZ F 5 g %-o rrs'Z §«?ZK 3 « «5^2 2 Ä>3 5 L L§ 2? 5» => ff* . ffffi„ -- p§^8oF°5 ^5tt?r3» ff2 2-^A ♦ «o^ Sff , E ro Lüro 3^3 Sr S 2Ö2Ö- ZL? S'S'iaS —, MS» 3 5 s-? 5-3 = rZtz>ffL L^LZ-S or@o- 1-1Ä" g> 5s CD® A- = %' •=*% §2 S1* —-ä ' 3 3 .■’«)f>Ö'H2 2 -- D , ff o CPA3 «V S r>-' »5V» p- rO »22 « =• ff 3 —tisroo 3’2 3 o P^ODs " 3 »sc «• r 3 CT co ff ff.3f«gas !£5s's P<5 2^3 2'§ f 5' S-'« _' 'S2 Pj£ «3/ § fff f»t 3"- ^i§rL ~ s== । ?h?i? “=s.§^e@k=§w,s5s« Säs-Hs.Bo.fÄg^af £ ¥5?«a”§ä-ÄF P-er eo a -*ä' CT* •—S Cfl to p 3 CP -1 3 CD 3 e ro CT' ro> 3 ff 8 3 Ö®2 S »fi ©eg Ml tO K) CP äs'« 2? 12 ,ti' -ro B 5 Lt3 O' to to o» g» S ffi LZ 2'" Ö® Z a » Ö 9 Ot> 00 05 ® **■ o 52 3^0 CSOCfl Windstärke 9J=? K H M- glgSS-BSä:'-' = ' 2,7 V> ai cz 3 ■Ö* Z 6) LZ§ se® 8 §8§ 8 St co Qo »to LsZ §88 PF Fi 2 5 Wind- nchkung -a 3-»t L* Z-3 SL- —® ° S5S3 ^LL *1 (54 »a s NO “S3 ZLT s- bj» ro 3 OSs S z; ro ff rö p L S-L LS 2. L^s •»3 5 » «nb JS". i) > es , b k v n3 sachte «kt? tIe, s*^ in.