Erstes Blatt 160* Jahrgang Die heutige Nummer umfaht 12 Seiten. Keine neuen Steuern! j man die Jsteinncrhme der J er den Etats s von Aragon unb Bittvtta « 1 'S 3 a -- !S .S 4 n - s s s 3 man die Eten, bar auf zu hoffen, dieses Defizit nicht nur um ein bedeutendes verringern zu können, sondern sogar in ein kleines Plus zu verwandeln. Denn zählt man Ist ein nähme (701460 738 Mk) und Solleinnahme (751640 587 Mk) zusammen, so ergibt sich gegenüber dem Jahresvoranschlag (1441 488 560 Mt) ein Plus von etwa 12 Millionen Mark. Nr. «53 Der Oietzenrr Anzeiger edchemi täglich, außer Sonntag«. - Beilagen: p, er in al wöchentlich SitfientrSamillenblätter, Iivennalivöchentl.rttels- latlfiirdenNreir Stehen (Dienstag nnd Freitag); zweimal monatl. Land. lvirlkchaftNche Seltfragr» Fernjprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, «S Seneral-Anzeiger für Sberhesieil W w ÜÄ Rofaflonsbrn» und Verlag der vrühl'schen llnlo.-vuch- und Steindruckerei H. Lange. Redaktion, Expedition und vruckerel! Schulstrahe 7. ' Es handelt sich also im Grunde genommen um denselben Vorgang, wie wenn man einen flachen, mit Wasser gefüllten Teller aus ber horizontalen Lage langsam ein wenig nach einer Seite kippt. Wenn diese Veränderungen wäbrend ber kurzen Beobachtungszeit auch so geringfügig _ _ Unb, daß es ein Triumph der Meßkunst ist, sie überhaupt > älteste letzt das ehrwürdige Alter von 78 Jahren erreicht hat, !estgesteltt zu haben, so darf doch nicht übersehen werden, Gesinden sich sechs Dichtungen und Entwürfe, achtzehn novellistische Partei mnnrnehmbar sei. Man sollte die fetzige bewährte Einrichtung beibehalten. Ans der sozialdemokratischen Partei. Blät- termeldungen zufolge soll der frühere Reichs- und Landtagsobgeordnete Balthasar Kramer-Darmstadt seinen Austritt aus der sozialdemokratischen Partei erklärt haben. Wegen seines Besuchs beim Großherzog hatte Kra- mer früher schon Konflikte mit der Partei gehabt. Oentjcbes Neicv. Oberlaudesgerichtspräsident Dr. Spahn, der bekannte Z-tntrumsführer, wird in gleicher Eigenschaft von Kiel nach Frankfurt a. M. versetzt. 21 ms Stadt und Land. Gießen, 28. Okt. 1910. Russische Ordensverleihungen. _ f. Friedberg, 28. Okt. Der Kaiser von Rußland hat bei seinem Scheiden von Fried- Lerg außer den bereits mitgeteilten nod) nachstehende Orden und Ehrenzeichen verliehen: Den St. Stanislausorden 2. Kl. dem Führer des Wachtkommarrdos Hauptmann Schmitz (Regt 168)- den St. Annenorden 3. Kl. Poftnrspektor Frisch-Friedberg; den St. Stanislausorden 3. Kl. den zum Wachtiommando in Friedberg kommandierten Offizieren und Sanitätsoffizieren (il a. Leutnant von Holy zu P onientzki vom Regiment 116), Bamnspektor Haag, Telegrnphensektretär Fink, Ober-Bahnhofs - vorsteher, Schwarz, Bahnmeister 1. Kl. Goth und Kassenvorsteher Hamel, wmtlrch in Friedberg: die kleine goldene Medaille am Anneiibande Hochbauauffel-er Schäfer-Friedberg; die kleine silberne Medaille am Stanislausbandc Ober-Postschaffner Ruckelshaus, Ober-Leltungsaufseher Dahmer, die Postschaffner Rau, Fischer und Henrich, sämtlich in Friedberg. In Bad-Nauheim erhielten noch Geh Baurat Dr. Es er den St. Annenorden 2. Kl., Bauinsepktor ost den St. Stairis laus irden 3. Kl. Ferner erhielten Ordensauszeichnungen Techniker Mentzer und Brunnen aufs eher Mülle r. Dem Badearzt der Kaiserin Dr. Grote verlieh der Zar den St. Stanislausorden 2. Kl. mit Brillanten. Den beideii Bade- fr au en der Zarrn wurden außer den goldenen Uhren Gcldaesäienkb van 200 und 150 Mcrvk zu Teil, den Brunnennrädck-en silberne Uhren und ie 50 Mk. Einheitliches wechselrecht. _ , „Reichsanzecher" gibt in einer Sonderbeilage das Schluß Protokoll der un letzten Sommer im Haag abgehaltenen W echselrechtskonferenz bekannt, das die auf dieser Konferenz ausgestellten Vorentwurfe eines Abkommens zur Vereinheitlichung des Wechselrechts und eines einheitlichen Gesetzes über dm gezogenen und eigenen Wechsel entl)ält. Nach einer historischen Darstellung der Bestrebungen auf Vereinheitlichung des Wechselrechts urid der Verhandlungen der Haager Konferenz » , ausgeführt, daß die dort gefaßten Beschlüsse den deutschen »erschlagen trotz einzelner Abweichungen im großen und ganzen Rechnung tragen Einen die Staaten bindenden Charakter haben die Enyvurfe nicht; sie sollen vor allem als Grundlage für die endgültige Verständigung auf einer weiteren Konferenz dienen die bald zusammentreten soll Es ist zu hoffen, daß die neue Konferenz zu einem Ergebnis führen wird, das die Annahme eines emheitlichen WMelgesetzes angängig erscheinen läßt. In diesern Smne haben sich die Delegationen fast aller Staaten, auch die deutsche, ausgesprochen. Bei Großbritannien und den Vereinigten Staaten von Amerika begegnet die Annahme eines solches Weltvertrages besonderen Schwierigkeiten, indes dürfte Aussicht be- stehen, daß die Machte wenigstens auf autonomem Wege ihre Wechselgesetze dem neuen Vertragsrechte möglichst annähern werden Persien. ** Gesellschaft für Erd - und Völkerkunde. Den Reigen der diesjährigen Veranstaltungen eröffnete Dr. Hugo Grothe, Leipzig, mit einem Bericht über seine siebenmonatliche Wanderung in Persien. Während dieses Land vor kurzem noch außerhalb der handelspolitischen Erwägungen Europas siand und in ihm höchstens ein Gebiet phantastischer Märchenhaftigkeit ™lt»e butch einige allgemeine Ausführungen über bas Wesenilber nationalllberalen Partei Äwas erweitert würben, nicht als „bas Programm" unseres Reuchstagskanbibaten gelten sollten unb baher auch nicht als solches ausgebeutet werben können. Das „Programm" des Herrn Prvf. Gisevius war von ihm v o r der Vertrauensmann er-V er sammlung ausführlich schriftlich nieder- grtegt und durch den Wahlkreisvorstand dieser wörtlich be- kannt gegeben worden und zwar v o r der Beschlußfassung Aufstellung des Kandidaten, wie dies ja für jeden ponttjch tdtiaen Mann selbstverständlich ist. Wir erklären gleichzeitig, daß wir nicht geneigt sind, schon heute in den Reichstagswahlkampf, den wir sonst absolut nicht fürchten emzutreten". ' 1 1 ' (?) Gießen, 28. Okt. Der Vorstand des Vereins der Freisinnigen Volkspartei war am Donnerstag abend im Kaiserhof zu einer Beratung zusammen. Man billigte die Haltung der Vertreter ' des Vereins rn der Versammlung im „Einhorn" und bekundete, ^man für ein Unrecht gehalten haben würde, wenn man dem Mehrheitsbeschluß jener Versammlung auch nur passiv zugestimmt hätte, welcher von vornherein die Wiederwahl des Stadtverordneten Orbig — nur weil er der Sozialdemo- frahe angehört — ausschließt. Der Vorstand beschloß, sich m der Angelegenheit der Stadtverordnetenwahl vorerst zu verhalten. Betreffs der Wahl zum herrschte ebenfalls darüber Einstimmigkeit, daß der Vorschlag der Nationalliberalen, Professor Gisevius als gemeinsamen Kandidaten zu proklamieren, für die VolksLine Dauersitzung der mährischen Landtags. Aus Brünn wird gemeldet: Die Obstruktion der deutschen und sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten gegen die von den tchechischen Parteien aus dringlichem Wege eingebrachten Finanzsteuervorlagen setzte am Dienstag abend ein. Die um 7 Uhr begonnene Sitzung dauerte noch um 1 Uhr früh fort. Wie verlautet, soll die Sitzung bis zur Ueberwindung der Obstruktion bis Sonntag fortgesetzt werden. vriand in der Abwehr sozialdemokratischer Angrisse Paris, 27. Okt. Die Besprechung in der Kammer über den Eisenbahnausstand wurde heute fottgesetzt. B o u b e r i (unlinierter Sozialist) griff den Ministerpräsidenten Briand, der etnft selber zugunsten des allgemeinen Ausstandes gesprochen habe, hefttg an. „Wir ließen Sie damals nach Chalons kommen," rief er, „und b e z a h l t e n I h r e R e i s e!" Der Ministerpräsident erwidette: Ich kam als Advokat und war immer uneigen n ü tz i g und ein Advokat der Niedrigen. Ich gab gelegentlich über die sozialistische Pattei, die damals geteilt war, Erklärungen ab, befand mich mit Millerand und Jaures, die damals von ihren heutigen Freunden geschmäht wurden und habe unter den Reformisten das Bewußtsein, immer der Republik unb den Arbeitern gebient zu haben. (Beifall.) Die Auseinandersetzungen werden morgen fortgesetzt. öcet unb Flotte. D i e Ueb erficht über die Ergebnisse des Heer es-Ergänzungsgeschäfts sowie eine Nachweisung über die Herkunft und Beschäftigung der Militärpflichtigen für das Jahr 1909 ist dem Reichstage zugegangen. In den Aushebungslisten wurden 1226 730 Mann geführt, hiervon wurden ausgeschlossen 856, ausgemustett 34 890, dem Landsturm überwiesen 138 364, der Ersatzreserve überwiesen 91132, der Marine-Ersatzreserve überwiesen 2530, au sgehoben wurden 218541, davon für das Heer als einjährige Trainsoldaten 2138, als Zweijährige 190 588, als Dreijährige 12 306, zum Dienst ohne Waffe 2730, iür die Marine 10 779. Freiwillig traten ein: in das Heer 12 383 Einjährig-Freiwillige, 47 058 sonstige Freiwillige, in die Marine 930 Einjährig-Freiwillige, 3562 sonstige Freiwillige. Von den Ausgehobenen waren auf dem Lande geboren und in ^e.r und Forstwirtschaft beschäftigt 58 586, «darunter 490 Einjährige), auf dem Lande geboren, anderweit beschäftigt 80157 (davon 3023 Einjährige), in der Stadt geboren und in der Land- und Fotttwittschaft beschäffigt 7809 (207 Einjährige), in der Stadt geboren und anderweitig beschäftigt 71 989 (8663 Einjährige). Es standen mithin 138 743 auf dem Lande Geborenen nur 79 798 in der Stadt Geborene gegenüber. Die Arbeit der hessischen Aammerausschüsse. Darmstadt, 27. Okt. Der Ausschuß der 2. Kammer yte Verwaltungsgesetzrevision ist von seinem Präsidenten, Abg. Dr. G l ä s s i n g , zur Wiederaufnahme seiner Beratungen für Donnerstag, 3. (November, einberufen worden. '3ur Beratung resp. zur Verlesung und Genehmigung werden zunächst die Bettchte der Ausschußberichterftatter für die Städteordnung (Abg. Dr. Glässing) und die Landgemeindeordnung (Abgg. Stöpler unb Uebel) gelangen. Daraus soll auch in die Beratung des dritten der vorliegenden Gesetzentwürfe zur Verwaltungsgesetzrevision, der Verwaltunasreü-tspflege, eingetreten werden, über welche Abg. Dr. Gut fleisch den Ausschußbettcht übernommen hat. Der Bittschrift en-Aus schuß der 2. Kammer hielt heute vormittag unter Vvrsitz des Aba. Breidenbach eine Sitzung ab. Zur Bittschrift der Witwe Paul I. aus Nonnenrot h bei Gießen wurde beschlossen, die Regierung zu ersuchen, der Witwe eine entsprechende Unterstützung zu gewähren, lieber die Vorstellung des Verbandes hessischer Privatarchitekten wegen der von staatlichen Baubeamten ausgefühtten Privat- arbeiten liegt zunächst erft ein Rückäußerung des Ministeriums der Finanzen vor. Der Ausschuß beschloß, auch erst die Antwort des m der Frage ebenfalls interessierten Ministeriums des Innern abzuwatten, bevor er sich ich er die Vorstellung selber schlüssig macht. anzutreffen sind. In den Gebirgsländern des Westens Hanse» Kurden und Suren, nebst den kriegerischen Bachtijaren, die in den letzten kriegerischen Verwicklungen sogar die von russischen Offizieren geführten Kosacken mit Erfolg bekämpften. An der Südküste, in der Landschaft Chnsistan, ist besonders das arabische Element von Wichtigkeit. Ter übrige Teil der Bevölkerung besteht aus Armeniern, Juden und Chaldäern. Bei aller scheinbaren Znsammenhanglosigkeit der zusammengewürfelten, Bevölkerung bildet doch der ungewöhnliche Fanatismus der schiitischen Massen, geschütt durch zahlreiche Derwische, ein festes Band. Der Handel Persiens bedient sich mangels der Eisenbahnen noch des Karawanenbttriebs und hat seine Mittelpunkte in den vielen Karawansereien, die namentlich von Schah Abbas in oft mächtiger Ausdehnung errichtet wurden. Eine Bahnlinie von 17 Kilometern Länge zwischen Teheran und einem benachbatten Wallfahrtsotte ist mehr Spielzeug, als daß sie praktische Bedeutung hätte. Sehr im argen liegt das Bildungswesen. Mollahs (Geistliche) inmitten einer Schar von einigen Dutzend Schülern unb trichtern ihnen .eine Anzahl Koranverfe ein, das ist ein typisches Bild persischer Bilbungsbeftrebungen. Auf Anregung unseres Kaiserhat Deutschland in Teheran mit persisch-deutschen Mitteln eine Schule errichtet, auf der in den Oberklaff'en das Deutsche bie Unterrichtssprache bildet. Diesen Versuch kultureller Einwirkung auf zukunftsreiche Länder begrüßte der Vortragende aufrichtig, bedauerte aber nur, daß der deutsche Etat dafür im ganzen nur den Posten von 90 000 Mk. aufweise, während beispielsweise Italien jährlich 25 Millionen zu demselben Zwecke ausgebe. Wenn sich der kulturellen Tätigkeit wirtschaftliche Maßnahmen an- schlössen, insbesondere die Bagdadbahn einen Vorstoß nach Nordosten ausführe, könne auch Deutschland an der Erschließung Persiens lohnenden Antell gewinnen. Tageskalender für Freitag, 28. Oktober: Stadt- theater: „Der große Name." Anfang 8 Uhr ** Justizpersonalien. Gerichtsassessor Grohrock ist als Hilssgerichtsschreiber an das Oberlandesgericht berufen worden. Gerichtsassessor Dr. Kleinschmidt ist mit Vertretung des Amtsrichters Dr. Schmitt in Butzbach anläßlich dessen anderweiter Verwendung beauftragt. ** Kreisamtspersonalien. Der Großherzvg hat beit Bureauvorstehern bei dem Kreisamte Schotten Johs. Hach zum Bureau vor steh er bei dem Kreisamte Alsfeld und den Kreisamrs- gehilfen bet dem Kreis amte Bensheim Karl 2S ingefef b zum Bureauvorsteher bei dem Kreisamte Schotten ernannt. ** Wie groß die Zahl der Mäuse im Felde i ft,tonnte man vor einigen Wochen an den Kläranlagen sehen. Innerhalb des die Anlage umgebenden Walles hat die Stadt dem Oekonomen Preiß etwa 2 Morgen Land zur Bewirtschaftung überlassen. Das .Stück ist abgeerntet und wurde vor einigen Wochen mit Älärbeckeninhalt gedüngt, also unter Wasser oder unter Pfuhl gesetzt. In Scharen tarnen die Mäuse dabei aus ihren Schlupflöchern aus dem Boden und versuchten vergeblich, das Trockene zu gewinnen. Die Gase in der Flüssigkeit betäubten gar bald das Ungeziefer und Tausende von Mäuslein fanden oei dieser Düngung ein nasses Grab. **ErlebnisseinderFremdenlegion. Man schreibt uns: Im Saale „Zur neuen Welt" wird Herr Göllner- Düsseldorf Samstag abend über seine traurigen Erleb« nifse in der französischen Fremdenlegion sprechen Die Bilder, die hier entrollt werden, sind bestimmt von all- gemeinem Interesse und werden vielleicht manchen jungen Mami vor einem unüberlegten Schritt bewahren. (Näheres im Inseraten? teil.) • • Die Pferdevormusterungen beginnen im Kreise Gießen am Freitag, 4. November. Wir verweisen die Pferdebesitzer auf die Bekanntmachung im heutigen Amtsblatt. • • Vom Gendarmeriekorps. Der Großherzog hat den Oberstleutnant Frhrn. v. NotSmann auf sein Ge^ such von der Stellung ä la suite deS Großh. Gendarmerie-, korpS enthoben. • * 3eftgenommen wurde in Marburg ein vom hiesigen Bezirkskommando steckbrieflich verfolgter Mann. Kreis Büdingen. — Echzell, 27. Okt. Das seltene Fest der diamantenen Hochzeit feierten heute die Eheleute Georg Mogk von hier. Die 80jährige Jubilarin, deren Lebensabend wegen der ärmlichen Verhältnisse, Krankheit usw nicht sorgenlos ist, versieht noch den Haushalt ihres gelähmten Sohnes mit dessen 5 Kindern. Kreis Lauterbach. f. Lauterbach, 27. Okt. Eine Ausstellung des Tuberkulose-Museums durch die Großh Lrndesver- sicherungs-Anstalt findet auf Wunsch der Orte Schlitz und Herbstein Anfang nächsten Monats in diesen Orten statt. Als Eröffnungstermin ist für S ch l i tz der 5. Und fürHerbst e i n der 11. November d. I. vorgesehen. In beiden Orten wird die Ausstellung 5 Tage, einschließlich eines Sountags, dauern. Vorträge, die anderwärts einen sehr großen Erfolg hatten, werden auch hier an Hand der Aus- 'tellungsgegenstände durch Sachverständige gehalten. Es bietet sich hierbei Gelegenheit, diese so gefürchtete weit verbreitete Krankheit in ihrem einzelnen Stadium kennen zu lernen. Vereinen, Schulen und allen Personen, die auf dem Gebiete der Kranken- und Wohlsahrtsp lege tätig sind, wird der Besuch der Ausstellung besonders empfohlen. — Freitag 11. Nov., vormittags 10y2 Uhr findet in den Kreisamtsgebäude zu Lauterbach eine ofsentttche Sitzung des Kreisausschusses statt mit der Tagesordnung; Ablösung der Streu- und Weideberechtigungen der Gemeinden Pfordt, Uetzhausen und Mieder- Stoll in den Gräflich Gortzschen Waldungen. Die Verhandlungen hierüber schweben schon längere Zeit, konnte aber bis jcht keine Einigung erzielt werden. f. Rixfeld, 27. Okt. Ein auf Hof Eisenbach bedien- teter verheirateter und hier wohnhafter Dien st kn echt, messen Frau noch nicht lange gestorben ist, hat seine beiden kleinen Kinder hier sitzen lassen und ist spurlos ver- ch w u n d e n. — Vorn Oberwald, 27. Okt. Die auf drei Tage angesetzte Treibjagd int Oberwald, dem Pachtrevier des Jreiherrn von Müffling und des Forstmeisters Metten- Heimer zu Nornrod ging mit Mittwoch zu Ende, eine große Zahl Gießener Herren war daran beteiligt. Das Ergebnis war so gut, wie es seit Jahren nicht der Fall war,' dazu kapitales Wild von außergewöhnlicher Stärke. Einen be- onderen Glöckssall hatte Fabrikant Wilson aus Gießen, der einen Perrückenbock bei Beginn des Dienstagstreibens erlegte, das Geweih ist von seltener Gleichmäßigkeit und Größe. Im Ganzen wurden 31 Rehe, 4 Füchse, 9 Fasanen und 15 Hasen erlegt. Daß Standgiiartier der Jagdgesellschaft ivar wie in den verflossenen Jahren Hochwaldhausen. Kreis Friedberg. A Butzbach, 27. Okt. In der Zeichenschule de§ Gewerbeverems findet nächsten Sonntag und Montag eine gewerbliche Ausstellung statt. — Im schönsten Blütenschmuck prangt em Apfelbaum im Garten des Aufsehers Wohlfahrt. L Bad-Nauheim, 27. Okt. Auf eine Beschwerde be§ Pächters der Staatsguellen wurde den Bewohnern Nau- Heims, die seit uralten Zeiten unbeschränkt LuowigSwasser halten, diesen Sommer von der Badeverwaltnng nur das Recht zugellanden, bis zu 8 Flaschen täglich zu holen. Darob gab eS große Aufregung in Nauheim, eine Anfrage in der Stadtverordneten-Versammlung usw. Nunmehr kann wieder unbeschränkt Ludwigswasser geholt werden, jedoch nur für den Gebrauch in der Familie und nicht für Handelszwecke. Vom nächsten Montag an werden nur Bäder im Bade- hauS V i II gegeben. Zur Zeit sind noch einige hundert Kurfremde hier und täglich treffen noch neue ein. rb. Gr oß-Karben, 28. Oft. Geitern abend ver- schied auf Schloß Groß-Karben Kammerherr Moritz, Wilhelm, Georg Freiherr von Leonhardi, nachdem er vor 14 Tagen schon einen Schlaganfall erlitten hatte. Er war unvermählt und gehörte als Vertreter deß Grund- adelS der 1. Kammer an; außerdem war er Mitglied der Landes-Synode und des erweiterten Oberkonsistoriums. Freiherr von Leonhardi, der in der Oeffentlichkeit wenig hervortrat, erfreute sich allgemeiner Beliebtheit. Er beschäftigte sich vorzugsweise mit feinen Studien, namentlich mit Anthropologie. Starkenburg und Rheinhessen. w. Darmstadt, 27. Oft. Der Kaiser von Rußland wohnte heute abend mit dem Großherzog und dem Prinzen Heinrich von Preußen der Vorstellung im Hoftheater bei, wo die Operette „Der Graf von Luxemburgs zur Aufführung gelangte. R.B. Darmstadt, 27. Okt. Die seit mehreren Jahren hier errichtete Schutzmannsschule für Hessen hat heute einen neuen Lehrgang, den zwölften, ,im Gebäude des hinesigen Polizeiamts begonnen. An dem Unterricht nehmen sieben Schutzleute aus Mainz, vier aus Worms, zwei aus Darmstadt, zwei aus Offenbach und einer aus Gießen teil. rm. Bensheim, 27. Okt. Ein Eisenbahnunfall ereignete sich heute abend kurz nach 8 Uhr auf der Station Bensheim Anscheinend infolge falscher Weichenstellung sprang die Maschine eines Güterzuges aus dem Geleise , ohne daß weitere nachteilige Folgen, außer einiger Verkehrsstörung! entstanden. Der Schwaden ist nicht von Bedeutung. ! Mainz, 27. Oft. Vor einigen Tagen wurden in den Anlagen der Kaiserstraße mehrere Palmen im1 Werte von 800 Mk. von Frevlerhänden zerstört. Die Blatter der prachtvollen Blumen waren alle am Stamme abgeschlagen. Die Bürgermeisterei hat nun aus die Ermittlung der Täter eine Belohnung von 100 Mk ^gesetzt. — Wie wir vor einiger Zeit mitteilten, erhob die Kasteler Bürgerschaft Widerspruch gegen die Verlegung des Korpsbekleidungsamtes nach Mainz und verlangte die Aufführung des Baues in Kastel. Dagegen erhebt nun der Verein Mainz-Neustadt Protest und ihm schließt sich> der Mombacher Bürgerverein mit dem Verlangen an, das Korpsbekleidungsamt xus die ursprünglich vorgesehene Stelle zu bauen: auch bat der letztgenannte Verein auf den kommenden Sonntag eine Bürgerversammlung einberufen. W Mainz, 27. Okt. Heute ist in Kassel der General der Infanterie z. D. Paul Baron v. Collas gestorben. Der Verstorbene war in den Jahren 1895 bis 1898 kommandiert zur 22. Division in Kassel und wurde im Jahre 1898 hierher versetzt, wo er 1900 zum General der Infanterie ernannt wurde, Nach feiner Ruhestandsversetzuug zog General von Collas wieder nach Kassel. Hessen-Nassau. 1 x Ro dheim, a. d. Bieber, 27. Okt. Mitglieder der Handwerkskammer Wiesbaden haben bei dem Zentralvorstand des Gewerbevereins für Nassau beantragt, die Tagesordnung zu der Vollversammlung der Handwerkskammer (3. November) mit den Vorständen der Lokalvereine ihres Bezirks zu besprechen. Diese Vorbesprechung findet am nächsten Sonntag inBiedenkopf statt; vom hiesigen Lokalverein find hierzu Schreinermeister Karl Schlierbach Und Schuhmachermeister Konr. Platt gewählt worden. [] Marburg, 27. Okt. Der vielfach erörterte Konflikt zwischen der hiesigen Ortskrankenkasse und 'der ihr vorgesetzten Behörde, die die Rückzahlung der für Krankenkassentassungen verausgabten Summe von 495 Mk. an die Kasse verlangt, hat dadurch feine Erledigung gefunden, daß die Verfügung wieder zurückgezogen wurde. W. Frankfurt a. M., 27. Okt. (Priv.-Tel.) Heute vormittag i/212 Uhr stürzte der mittlere Teil eines Neubaues an der Ecke. Weidenbornstraße und Seckbacher Landstraße vom Dach bis zum Keller in sich zusammen. Der Arbeiter Otto U s i n g e r war sofort tot, drei Arbeiter sind schwer, mehrere andere leicht verletzt. W Hanau, 27. Oktober. Tie Polizei ist hier einer umfangreichen G o l d d i e b st a h l s ° und Hehlerei-Affäre nut die Spur gekommen; drei Goldarbeiter und ein Diamantschleifer wurden verhaktet. (ßericbtefäflL Mainz, 28. Okt. Nachklänge zum Fall des Notar Hubert. Die Erben des Notar Haas hatten sich mit der Bezirkssparkasse Oppenheim seinerzeit ins Vernehmen gesetzt wegen einer Hypothek von 50 000 Mk. Die Bezirkssparkasse gewährte das Geld, zahlte es aber an den Notar Hubert aus, der aber den Erben Haas nur 18000 Mk. auszahlte und die 32000 Mk. unterschlug. Die Erben Haas strengten nun Klage gegen die B 'zirkssparkasse an auf Herauszahlung der fehlenden 32000 Mk. Hypothekengelder. Das Landgericht Mainz verurteilte die Bezirkssparbasse auf Herauszahlung der 32000 Mk, da sie und nicht die Masfe Hubert als Schuldner in Betracht lontme. Es schweben noch weitere derartige Prozesse in Gesamthöhe von 80 000 Mk. gegen'die Bezirkssparkasse, die für die Kasse einen ähnlichen Ausgang nehmen dürfte. — Ein te^leres Brückengeländer, lieber den Floß- Hafen bei Kostheim führte eine kleine Brücke, die dem hessischen Fiskus gehört, welche ober kein Schutzgeländer besitzt. Durch wiederholte Unfälle hatte die Gemeinde Kostheim darauf gedrungen, daß die Brücke ein Geländer erhalte. Der Fiskus war mit der Anbringung eines Schutzgeländers einverstanden, die Gemeinde sollte aber die Kosten tragen. Das lehnte die Gemeinde ab und die Brücke blieb ohne ein Geländer. In der Mcht des 26. Dezember 1907 stürzte der Fabrikauft'eher Michael Krämer von der Brücke in den Flußhafen und ertrank. Die Witwe Und ihre zwei minderjährigen Kinder strengten durch Justizrat Dr. Loeb Klage gegen die Gemeinde Kostheim und den hessischen Fisttls beim Mainzer Landgericht an. Jetzt kam mit dem hessischen Fiskus eine Vereinbarung zustanoe. Darnach erhält die Witwe Krämer vom 26. Dezember 1907 bis zum 16. Februar 1929 eine Rente von jährlich 468 Mk., ihr minderjähriger Sohn Peter von demselben Zeitpunkt an bis 19. August 1917 eine jährliche Rente von 126 Mk. Die beiden Renten sind monatlich auszuzahlen, die Beträge von Dezember 1907 bis jetzt werden mit 4 Proz. verzinst. — Die Anbringung eines Schutzgeländers vor dem Unfall wäre bedeutend billiger gekommen. Kleine Tageschrontk. Die Spar- und Darlehnskasse in Selters (Westerwald) hat einen Fehlbetrag von 196000 Mark. Die Stadtverordnetenversammlung inBer lin hat beschlossen, für die Erweiterungsbauten des städtischen Wasserwerks 5 400 000 Mark zur Verfügung zu stellen. Die Schietzversuche im Mordprozeß Breuer sind vom Polizeipräsidium nachträglich genehmigt worden. Unerhörte Grabschändungen sind auf dem Gemeinde- ftiedhos in Kalkberge-Rüdersdorf verübt worden. Durch bisher unermittelt gebliebene Täter wurden eine ganze Anzahl von Gräbern zerstört, Denkmäler umgestürzt und zerstört, Blumen und Pflanzen aus den Hügeln hevausgerissen. und andere Bc- fd)übigimgen ungerichtet. In Toulouse wurde am Donnerstag ein cwoßer Teil des Gebäudes der medizinisch-pharmazeutischen Fakultät durch eine Feuersbrunst eingeäschert. Die kostbare Bibliothek wurde vollständig vernichtet. In V i c t o r i a (Britisch Columbien) zerstörte eine Feuersbrunst viele Gebäude im Geschäftsviertel. Der Schaden wird auf z w ei Millionen Dollars geschätzt. Der Hofmeister Kocpckc aus Charlotten Hof bei Reinfeld wurde am Donnerstag früh' erfrvren anfgefvnbeM Er ist das erste Opfer des Nachtfrostes in diesem Jahre geworden. Der Polizei gelang es, drei bei dem großen Preziosen- d i e b st a h l in der Oranienstraße zu Berlin beteiligten Einbrecher zu verhaften und die gesamter! gestohlenen Sachen, die einen Wert von rund 50 000 Mark darstellen, bis auf eine Uhr zur Stelle zu schaffen. Wegen Kindesmvrdes wurde das Zimmermädchen Schoen in München verhaftet, das ihr lebendes Kind ins Feuer geworfen hatte. Märkte. Frankfurt a, M., 27. Oft. (Vlehinarkt). Am heutigen Markt im städtischen Viehhof standen 25 Ochjen, 0 Bullen, 43 Färsen und Rübe, — Kälber — Schafe und 1078 Schweine zum Verkauf: aus Oesterreich 0 Ochsen. § Ruppertenrod, 26. Oft. Unser heutiger Herbstmarkt, der einen Tag früher als sonst fiel, nahm bei dem schonen Herbstwetter einen recht guten Verlaus. Der Schweinemarkt zeigte trotz der Beschränkung der Auffahrt, die nur für Orte aus dem Kreise Alsfeld zugelassen, einen Antrieb von 500 Stück Jungschweinen. Die Preise stehen naturgemäß tiefer als die Frühjahrs», rind Sommerpreise, müssen aber dennoch als verhältnismäßig gut bezeichnet werden. Es galten das Paar billigster Ferkel 32 bis 35 Mk., bessere 40—45 Alk., beste 50—54 Alk. Ta der Gallus- rnarkt nicht abgehalten worden war, so erhielt hier der Handel lebhaften Fluß. Der Krämer markt war gut mit Ständen besetzt und hatte starken Besuch. fc. Wiesbaden, 27. Oft. Heu- und Strohmarkt. 'Ungefähren waren 22 Wagen Heu und Stroh. Man notierte: Heu 6.30—7.6) Mk., Stroh (Richtstroh) 5.00—5.40 Alk. — Frachtmarkt. Haler (alt) 16.20—16.40 Alk., (neu) 14.40—15.40 Mk. Alles für 100 Kilo. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Wetterausfichten in Hessen am Samstag dem 29. Oktober 1910: Zeitweise heiter, schwache östliche Winde; morgens Nebel, meist trocken, etwas wärmer. Letzte Nachrichten. O Göbelnrod, 27. Oktbr. Heute vormittag wurdt einem verheirateten, bei der Ftrnia Heßler in Queckborn befchästigten Fuhrknecht beim Laden von Stammholz im hiesigen Walddistrikt Breitenloh das rechte Bein unterhalb des Knies schwer verletzt und mußte mittels Fuhrwerks nach seinem Heimatort gebracht werden. Die Abreise des Kaiserpaares aus Brussel. Brüssel, 27. Okt. Der Kaiser, die Kaiserin und die Prinzessin Viktoria Luise sind um 11 Uhr ab gereist. Der König und die Königin geleiteten sie zum Bahnhof, wo der Ehrendienst, der Gesandte v. Flotow und die Herren und Damen der Gesandtschaft erschienen waren. Eine Ehrets wache erwies die Honneurs. Die Verabschiedung der Majestäten war sehr herzlich. Köln, Z8. Okt. Der kaiserliche Hofzug kam um 7 Uhr hier an. Nach der Besichtigung des Domes setzte das Kaiserpaar um 8 Uhr die Reise nach Station Wildpark fort. ♦ Kaiserslautern, 28. Oft. Die pfälzischenWinzer hielten in Königsbach eine Versammlung ab, in der beschlossen wurde, angesichts der schlechten Weinernte bei Regierung und Landtag um die Gewährung zinsloser Darlehen zu bitten. Madrid, 28. Okt. Der Internationale Kongreß zur Bekämpfung des Mädchenhandels nahm gestern einen Beschluß^zur Herbeiführung einer internationalen Konvention über btc Heimbeförderung verschleppter Frauen an. London, 27. Okt. Aus Peking kvird gemeldet, daß die Finanzgruppe Morgan-Loeb bei der chinesischen Regierung um die Uebernahme der Anleihe von 250 Mil- lionen Francs bemüht ist. Es heißt, die amerikanische Regierung unterstütze die Gruppe. _ London, 28. Oft. Zwischen Sir Edward Grey und dem französischen Botschafter C a m b o n kam in der Angelegenheit des verhafteten indischen Revolutionärs Savarkas ein lieber ein* kommen zustande, daß die Sache dem Haager Schiedsgericht vorgelegt werden soll. 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November 1910, vormittags 9 Ubr beginnend, werden etwa 160 städtische Triebviertel, zwischen dem alten Steinbacher Weg und der Grünberger Straße, zwischen der Siechenanftalt und der Irrenanstalt und hinter der neuen Kaserne gelegen, auf die Dauer von 7 Jahren meistbietend verpachtet. Zusammenkunft auf der Sicher Straße an der neuen Kaserne. An demselben Tage, nachmittags 21/2 Uhr beginnend, werden verschiedene Grundstücke der Stadt und des Hospitals, am alten Wetzlarer Weg bei der Eisenbahnbrücke, im Neustädter Feld hinter dem Schlachthof und in der Schwarzlach (darunter ein eingesriedigter Garten von über 2000 qm mit vielen Obstbäumen) aus 6 Jahre anderweit verpachtet. Zusammenkunft an der Eisenbahnbrücke und um 3 Uhr beim Schlachthos._____________BM/tl, Stadt. Wohnungsnachweis Gießen, Asterweg 9. Es sind zu vermieten: 1 Wohnung von 10—11 Zimmern, 1 Wohnung von 9 Zimmern mit Badezimmer, 1 Wohnung von 6—8 Zimmern, 4 Wohnungen von 7 Zimmern, 5 Wohnungen von 6 Zimmern, 1 Wohnung von 5—6 Zimmern, 4 Wohnungen von 5 Zimmern, 1 Wohnung von 5 Zimmern und 2 Kammern, 1 Wohnung von 6 Zimmern und 2 Kammern, 1 Wohnung von 4—5 Zimmern, 6 Wohnungen von 4 Zimmern, 1 Wohnung von 3—4 Zimmern, 3 Wohnungen von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern, 1 Zimmer und Kammer, 1 Zimmer und Küche, 8 möbL Zimmer, 1 möbL Zimmer mit Kabinett, ein möbL Zimmer mit Pension, ein unmöbl. Zimmer, 1 dreistöckig. Lagerhaus mit Pferdestall und Heuboden, 1 Laden mit 2 Schaufenstern, zwei Zimmern und Lagerraum. Zu mieten gesucht: 29 Wohnungen von 2—10 Zimmern. zftädtischer Arbeitsnachweis liessen Asterweg 9. ES können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern. 1 Schuhmacher, 1 Glaser, 1 Schmied, 2 Dienstmädchen, 1 Sauf« Mädchen, 1 Lauffrau. Lehrlinge: 1 Schlosser. Gatt- und Schankwirtschaftöversonal: 1 Köchin, 2 Küchenmädchen. b. bei auswärtigen Arbeitgebern. 3 Möbelschreiner, 1 Anstreicher, 1 Schmied, 1 Wagner, 1 Spengler, 1 Elektromonteur, 1 Schuhmacher, 2 Schneider, 3 landw. Knechte, 3 Dirnitmädchen, Erdarbeiter. Gast- und Sckankwirtschaftsversonal: 1 Küchenmädchen ES suchen Arbeit: 1 Buchbinder, 1 Kernmacher, 2 Sattler und Polsterer, 1 Schreiner 1 Bäcker, 2 Installateure, 1 Wagner, 1 Heizer und Maschinist 1 Bauschlosser, 1 Anstreicher, 3 HauSburschen, 4 Fuhrtnechte u. Fahrburschen, 8 Taglöhner, 1 Kassierer u. Packer, 1 Bureau- vder Lagerarbeiter, 1 Laufmadchcu, 6 Putz- und Lausiroiil-n 2 Waschfrauen, 1 Handlungsgehilfe, 1 Näherin, 2 j. Dicnitmadcheu für leichtere Arbeit. w Lehrlinge: 1 Friseur, 1 Schlosser. Ä“'5 »eltaer, 16-12 Sohn- und Aushilfskellner. Llndenplate Tel. 405 Kirchenplatz 5915] 7 Damen, 2 Herren. 09096 Carl Schwaab Seltersweg 23 (5239) Fernruf 27 werter ein. abends 8 Uhr, tu der neuen Aula. 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