begab sich! Organisationen bis spätestens den-^Ap^_^RertrLae bS n S Wtoilmä der Verlängerung der fetzt bestehenden Vertrage bis,; =3 Die heutige Nummer umsaht 12 Seilen. längstens 14. April einverstanden. sch7n Ereig. d°rinD°r-m mit^n ^tgeberverbänden l > 1 * - | ßejxojjenen Vereinbarungen Antwort der Aroeitneymer- matie ist wieder einmal, wie Nisse überrascht worden. Rom, 22. März. Der Reichskanzler 1 heute vormittag um IO1/2 Uhr mit dem Gesandten v. I ° - t0w nach dem Quirinal, wo er von dem Könige in Privataiuidienz empfangen wurde. Rom, 22. März. Der König verlieh dem Reich s- kan zler während der heutigen Audienz den An nun - ciatenorden. Rach der Audienz begab sichderRerchs- tanzler nach der Consulta und besuchte den Minister des Aeußern, Guiccardini; die Besprechung zwischen den beiden Staatsmännern dauerte dreiviertel stunden. Rom, 22. März. Der Reichskanzler besuchte heute nachmittag den Ministerpräsidenten und verweilte . 11 U 1 H ,4,1 1 11 1 । vi hu; w ., . , y- rr “ (Sure Königlich- Majestät! Cs ist mir erfreulich. Eure Königliche iWajcftiit auS Anlaß ^hrer Ankunft m Rußland auftickäig Willlommen zu l>eißen. £•?- engen Bande, die unsere stam moorw a ndten Völker verbinden, und schon oftmals in der ruhmvollen Geschichte zu Tage getreten. Ter Besuch Eurer Majestät ist eine neue Bestätigung der Freundschaft zwischen Rußland und Serbien. Diese Freundschaft Wird zwenel^s zur F e st i g u n g des allgemeinen Friedens und d e r r d - nung beitragen, was für eine ruhige Entwickelung des serbischen Königsreiches inmitten der anderen selb ständigen Staaten der Balkanhalbinsel so notwendig ist Aus tiefster Seele bringe ich die aufrichtigsten Wunsche für das Wohlergehen Ihres Landes und sein friedliches Gedeihen zum Ausdruck. Ich trinke auf das Wohl Eurer Königlichen Majestät, des serbischen Thronfolgers, Prinzen Mäander, und auf das Wohl des ganzen Königlichen Hauses. Der König von Serbien antwortete in' serbischer Die Reform der englischen Oberhauses. London, 22. Määrz. Im Oberhaus wurde ^e dritte End- schließ u^a Roseberrys, welche den Grundsatz auMellt, daß der Besitz der Peerswürde an sich nicht ohne weiterdw Mitglied'chast des Oberhauses nut firfH»ringt,- 3 7 0 gccrbänden der Arbeitnehmer überlassen blerbeu Jie TiSit die für die einzelnen Verbände geeigneten LochimethodM -il vereinbaren, soll durck) das Vertragsmuster gesirrt iverl^n. Eine Reduzierung der Lohnhöhe ist nicht beabsichtigt. Lae A Nvr d arbeit soll nicht nur als zweckmäßig erklärt, fonbern ilite Turchjuhrung auch int Vertrage gesichert werden. Durch crnc besondere Erklärung außerhalb des Vertrages soll c’nc nina der Arbeitgeberarbei^snachweise insofern sestgelegt werden, bnß diese von den Arbeiterorganisationen m keiner Weise gestört m8d«! dürfeii. Eine geringere als dreiiahrige Ver- iragsdauer soll aus-gefchlvssen sein. Dieser Beschluß soll den Zentralverbänden als entscheidende Entschließung des deutschen Arbeitgeberbundes für das Baugelverbe mitgeteilt werden. Tie Versammlung ,UL , k.... Kon 9si-ßk»,taebe'verbanden Deutsches Reich. Das deutsche Kabel Monrovia — Teneriffch ist feierlich eröffnet worden. , . ,r c -. Wie die Blätter berichten, greift in isuddeutschland die Lohnbewegung der Bäcker imnier '£?• Rach dem „Vorwärts" legten in Karlsruhe J)0 Backer die Arbeit nieder und traten in den Streit Aus Berlin wird gemeldet: Die Zahl der Mitglieder des wirtschaftlichen A u ss ch u s s es des Bei rat es für handelspolitische Maßnahmen soll ^hoht werden. Nach der „Nationalzeitung" nähern sich die deutsch-bulgarischen Verhandlungen über den neuen Konsularv ertrag bemMschlusse. eine halbe Stunde. Rom, 22. März. Heute abend fand im Quirinal zu Ehren des deutschen Reichskanzlers ein Diner statt, an dem außer dem König und Herrn v. B e t h> m a n n* $ 0 l * weg Ministerpräsident S 0 nnin 0 , der Minister des Au_->- wärtigen Guiccardini, die Botschafter Pans a und v. Jagow, die Mitglieder der deutschen Botschaft und eine Reihe von hohen italienischen Würdenträgern teilnahmen. Nach dem Diner hielt der König Cercle. Aus tiefster Seele danke ich Eurer Kaiserlichen Mafestat für den herzlichen und glän-enden Empfang, den ich m dem brüderlichen Rußlar h gefiinhen hccke. Empsaug ist eine neue und wertvolle Bestätigimg der iferzlichen und engen Bande zwischen dem mächtigen slawischen Mßland und meinem Bat er lande, sowie ihrer treuen und wsten Freundschatt, deren Andenken auf so vielen Seiten der Geschichte memes Volkes aufbewahrt ist. In Befolgung der uralten serbischen Station besuchte ich zu allererst das uns verwandte slawische Rußland in dem festen Glauben, daß ich von hier meiner fveimät die frohe Botschaft bringen werde, daß es uns bei unserer selbständigen, friedlichen Entwrck- lunq inmitten der anderen unabhängigen Staaten ^der Balkanhalbinsel gestattet ist, aus die mächtige Freundschaft Eurer Maiestat und des großen Rußlands zu vertrauen. Die,unvergeßlichen Worte in denen Eur? Majestät gute Wunsche für das Wohl- eraehen und die Entwickeluna Serbiens auszudrücken geruhten, wäden einen bcgeisterteii Widerhall in allen serbischen Herzen finden. Erfüllt von den aufrichtigsten und herzlichsten Wünschen, erhebe ich mein Glas auf k«s kostbare Wohl Eurer Kaiserlichen Majestät, Ihrer Maiestaten, der Kaiserinnen Alejandra Fevdorowna und Maria Feodorowna, des Thronfolgers Caesarew'tsch, des ganzen Kaiserhauses und auf ben Ruhm und die Größe des unermeßlichen Rußland! Das italienische Hunderttage-Ministenum. Als am 2. Dezember v. I. das Kabinett Giolitti über die italienische Steuerreform stürzte, und Baron Sydney Sonnino am 11. Dezember endlich sein Kabinett gebildet^ hatte, wußte man von vornherein, daß diese Kabinetts- Herrlichkeit nicht lange dauern würde. Zwar verhielt sich die Presse aller Parteien dem Kabinett Sonnino gegenüber -unächst abwartend-wohlwollend, ja, die großzügige Rede, in der Sonnino am 11. Februar der Kammer fein Programm unterbreitete, wurde allgemein beifällig ausgenommen. Aber nur im Prinzip. Die dort angekündigten Steuergesetze, die bedeutungsvolle Schulvorlage und das Dampfersubven- tionsgesetz waren die Klippen, die Sonnino erst umschifft haben mußte, sollte von einer Dauerhaftigkeit seines Kabinetts überhaupr die Rede sein. Jä, wenn er in der Kammer eine kompakte Mehrheit hinter sich gehabt hatte! Aber daran war kein Gedanke. Zweidrittel der Abgeordneten von Monte citario standen nach wie vor hinter Giolitti, und das übrige — z Drittel war so zerklüftet, daß, wenn auch Sonnino ber nahmen. Nach dem Diner hielt der König ^ercie. seiner Kabinettsbildung den rechten Flügel dieses Drittels ——— ■ ■---- berücksichtigt hatte, doch immer noch alles daraus antam . . $ und ÖCS RönigS VON Serbien, wie Giolitti und seine Anhänger, mochten sie im Kabinett LNM,prUlqe , * ^getroffenen noch so sehr vertreten sein, sich zu chm stellten. Lwuchen demZ-r-n unddem zum ME g l n Die latente Krise, wie sie jetzt nad; einer Regierung Spruch der hundert Tagen zuungunsten des Kabinetts Sonnino ent- bemerk ^ert . nd^ ^^der^ 3^ £rb.nung hinwirten will, die schieden ist, wurde bereits am 18. Marz bei der Beratung I Entwickelung Serbiens so notwendig sei, (womit auch des Gesetzes über die Schiffahrtssubventionen akut. Das bcr D«nk Serbiens in Anspruch genontmen mirb erwiderte Kabinett tonnte sich nur halten, wenn ihm das Gros der Sönig ran Serbien mit ben Ä^nÄ Partei Giolitti treu blieb, aber hier waren die verschiedensten ^rch die man beinahe an die Klapstochche ^hlings^de erlnm^ Elemente am Werk, gegen Sonnino zu wühlen, obwohl Nie- wird, in der es heißt: „w Naher, arme dich m^ier - - mand die Vorzüge des Schiffahrtsgesetzes an sich bezweifelte, in der angedeuteten vauptstette uberemsttnimunden Trmhp ch Wobt setzte sich der in Ilalien hochangesehene MarineministerI waren vorher verabredet. gegenüber darauf Hinweisen, daß sowohl Sonnino, als.auch Minister d.s Aeußeren, Iswolski, und andere. Bettolo früher eine andere Stellung zu der Subvenfions- Pet-rsburg 22 März. Bei dem Galadiner,.das frage eingenommen hatten, indem auch sie den Grundsatz Königs von Serbien statt- verfochten, daß die Scknffahrt, abgesehen von den Poft-brachte Kaiser Nikolaus in russischer «spräche liniert zwischen dem Festlande und den größeren Inseln, folgenden Trinkspruch aus: .., frei sein müsse, also nicht subventioniert werden dürfe. ~ "" Man wird diesen Vorwurf schwer verstehen können, wenn man z. G. an die fich stetig verändernde 5>altung der deurschen und preußischen Regierung bei der Reichssinanzresorm unb| Wählreform denkt. Aber der ganze Ansturm im Parlament gigen die Schiisahrtsvorlage Sonninos, die das Land übrigens voll und ganz billigt, ist auch nur ein Borwand. Man ist in Jialien wieder einmal eines Kabinetts müde und will selbst an die Herrschaft. Sonnino trifft dabei höchstens die Schuld, daß er die 51abinettsbildung uberuahm, ohne sich entweder vom Könige die Erlaubnis zur Auflösung der Kammer erbeten zu haben, ober, falls diese versagt wurde, [ bei der Zusammensetzung seines Kabinetts selbst Vorsorge^ dafür zu treffen, daß auch Elemente ber Linken unb selbst ber Radikalen darin vertreten waren. So lieferte er sich der Partei Giolittis von vornherein auf Gnade und Ungnade aus, unb sein fetziges Ministerium hat mit seinen hunbert Tagen gerabe ebenso lange gebauert, wie bas erste vom Jahre 1892. Trotz seiner hohen staatsmännischen Eigenschaften, trotz seines durchaus lauteren Charakters und besten Wollens scheint Sonnino jetzt ein politisch toter Mann zu sein, weil er kein parlamentarischer Routinier ist. Man könnte nun annehmen, bafr jetzt wieder Gio- 2hi$!an&. Präsident Fallier cs unterzeichnete im französischen Ministerrat ein Dekret, durch bas zwei Luftschiffe unb »ter Aeropl^ne, die dem Staate von der 3ettung e , n*ps angeboten worden sind, sowie ein von Paul Koecklm geftiftetep Flugapparat angenommen werden. Die französische Kammer hat der am 8. ^uli 1908 in Paris abgeschlossenen Kouveiition zur RegelungdeA Telephondienstes zwilchen Frankreich u n d D e u t s ch land ihre Zustimmung erteilt. Kammer nahm M weiteren Verlaufe der Sitzung durch Handeausheben fast einstimmig etnett Antrag an, nach welchem der G>en er a l d i r e k t o r d e r D 0- mänen anstelle der Liquidatoren sur die OrdenSsuttt treten und deren bisherige Funktionen unter der Kontrolle des Kultus- und des Finanzministers ausüben wlk. Im f r an z ö si, ch e n S en at wurde der Zol ltar if beraten Von einem Redner wurde du Erhöhung der Zolle auk gewöhnliche geknüpfte Teppiche beantragt, um die französische Produktion gegen die deutsche Konkurrenz zu schützen. Auf Verlangen des Ministers, der darauf hinwies, daß du Zolle von 1892 nach den Vorschlägen des Au-fchusses bereits um. 50 Prozent erhöht würben, wurde der Antrag abgelehnt unb btc Ausschußsätze wurden angenommen. , In Konstantinopel besuchte der König der Bul- a a r e n am Dienstag den Großwesir und spater mit der Stomgut das bulgarische Exarchat unb empfing hort das Lehrerperfonar des bulgarischen Seminars. - «sia» Der in der schwedischen Thronrede zur Eröffnung^ des Reichstages angekündigke, von der Regierung ausgearbecketü Gesetzentwurf betr. das A r b e its ü b er e in k 0 mm e n rwlschen den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern ist dem! Reichstage vorgelegt worden. Der Gesetzentwurf bestimmt u. a.; daß Kollekkivübereinkommen nicht auf langer als fünf Jahre abgeschlossen werden können; während des Bestehens eines solchen dürfen weder von den Arbeitgebern noch von den Arbeitern AuS. ^errungen, Arbeitseinstellungen oder Sympathiestreiks und Sym- pathieaussperrungen vorgenommen werden. Ferner wird du Er- ruftunq eines Arbeitsschied sgerichts mit dem! w! Swckholm vorgeschlagen, das aus drei Juristen und vier mck bat Arbeitsverhältnissen betrauten Personen bestehen soll. Den Aix beitaebern steht das Recht zu, die Arbeit zu leiten und zu bet* täten, fie müssen aber den Arbeitern die Freiheit zur Teilnahme an politischen oder kommunalen Wahlen gewahren Schließlich enthält der Entwurf Strafbestimmungen für du Veranstaltung von Streiks, die das Wohl des Staates gefährden. Das dem Repräsentantenhanse in Washingtort zugegangene Marinebudget beläuft sich in sewen Aus- q a b e nauf 129 Millionen Dollars. Es steht bat Bau von zwei Schlachtschiffen, einem Reparaturschiff, zwa tou* zern und fünf Unterseebooten vor. Ausstellung deh Schülerarbeiten der Gewerbeschule. b. Gießen, 23. März 1910. In der neuen Gewerbeschule findet zurzeit die Aus- stellunq der Schülerarbeiten dieser Schule aus dem letzten Schul- iahr statt, die wieder ein erfrcuÄS Bild der Leistungen m dieser. Schule bietet In der unteren Klasse finden wir sog. Gedächtnis- zeichnen, das eine wirksame Anregung und Stärkung des! Formcngebäd;tnisses bietet, und daran cmfchließend geometrisches Zeichnen, angewandt auf Fußboden, Plattenbelage, Türen usw., weiter darstellende Geometrie unb bereit Anwendung auf praktische Fälle. Das F a cb i e 1 ch n en bebaitiiett einfache Stein- und Zimmerverbände, anschließend hieran Bauformen unter Berücksichtigung der heimmllchen Bauweise sos z. B. Aufnahmen von alten Türen, Tischen, Stühlen, ~ur* beschlüge usw. In der zweiten Klasse erblicken wir u. a. einen durch- qearbeiteten Entwurf einer Sattlerwe r k st a t t e mit allen ' Einzelheiten und Kostenanschlag. . Em zur Verfügung gestellte- ' Entwurf eines Wohnhauses wurde tn sämtlichen Einzelheiten durch- ! gearbeitet. Die Bauformen umfassen Innen- und Außenarchite^ : üiren nach Skizzen des Lehrers und ^re^ots Ausnahme durch . die Schüler, Treppengeländer ustv., lme Beispiele ans Gießen l i t t i die Zügel der Regierung ergreifen werde. Ader wenn man auch mit ihm — Wie immer die innere Politik Italiens sich gestaltet — wird rechnen müssen, solange er lebt, und wenn auch seine Anhänger schon jetzt seine Rückkehr ungeduldig herbeisehnen, so läßt sich doch kaum annehmen, daß Giolitti bereits heute seine Zeit für gekommen erachtet, wo in Anbetracht der obengenannten drei höchst notwendigen Gesetze die parlamentarische Lage Italiens nach wie vor eine äußerst kritische ist. Er bleibt ja zufolge seiner Mehrheit aus Monte citorio doch schließlich der ausschlaggebende,MMin Italiens und wird es füglich anderen überlassen, sich die Finger zu verbrennen. Wer aber diese anderen sind, ift heute noch höchst ungewiß. Mau könnte an den früheren Justtzminister Orlando, den früheren Arbeitsminister Berto- llni, die Giolitti nahestehen, denken, oder auch an ein Koalitionsministerium aus Mitgliedern ber linksstehenden . ÄÄÄW nmen ' 1 I Lntschliehungen der Arbeitgeber im Baugewerbe. cm er üblen Lage befindet sich deshalb jetzt der deut- Die dritte a u ß er 01 d en tl r ch e H aup tv ei.^ sch° R-Msl-nzler, Herr v. Bethmann-h-Uweg. d«r. °bw°hl sa^m-m lu^k!^s^d eu N ch e i das SOtirnfterium Sonnino bereits wackelte, dennoch die Reise w a bo2 bie März b. I abgelausenen Tarlsver- nach Rom antrat, um sich endlich dort vorzustellen unb mit ben Urbcitnehrnerorganisationen unter Zugrunbe- den fäbrenbcn Männern der italienischen Politik Fühlung ^g^ng eines Tariwertragsrnusters erntuert werben, welche zu nehmen. Es sind lauter „Gewesene", mit denen er salzende Bedingungen enthaltcii u>Uen. jetzt dort bildert, unb mit benen politische Erörterungen' zu pflegen völlig zwecklos wäre. Ta muß man sich doch fragen- War denn ber brutsche Botschafter in Rom, Herr v Jagow, nicht in ber Sage, seinen Vorgesetzten von der italienischen Ministerkrise zu unterrichten? Da bie Neubildung des Kabinetts einige Zeit auf sich warten lassen dürfte ist Herrn v. Bethmann-Hollwegs Anwesenhett in Rom jetzt oolttommen Überflüssig, unb es trägt nicht gerabe ba5u bei das Ansehen des Deutschen Reiches zu steigern, wenn sein Kanzler jetzt mit „gefallenen Größen" diniert unb tm übrigen die Kunstschätze Roms in Augenschein nimmt Herr v. Jagow hat Herrn v. Bethmann-Hollweg in eine fatale, um nicht zu sagen lächerliche Sage gebracht, unsere Diplo- Nr. 69 Erstes Blatt 16V. Jahrgang Mittwoch »3. März 1910 Der (Siebener Anzeiger O monatlich 75viertel- erjcheint täglich, außer ® ä jährlich M. 2.20 durch ssssasslniAUiyTI£7r JlIlZrlllPI stä« blattsürdenllreisSiehen M W W Kj K&T M« M W W JF W KW W M Zeilenpreis: lokalIbPs^ (Dienstag undFrenaq); M W W. W M W W W. M W SL W auswärts 20 Pfennig. sääwwbl> | Fernjprech - Anschlüsse: N ff politischen Teil: August sür die Redaktion 112 Zll* 1C 4AX Goetz; für .Feuille- General-Anzelger für Oberheffen MM m?'T""snwmn°r Hotafionsfcnid und Verlag der vrühl'Ichen Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Redaktion, Lxpedition und vruckeren Schulstrahe r. H. B-ck. bis vormittags 9 Uhr. - ________ Unb Umgebung zeigen. Weiter sehen wir die Schattenlchre in ihrer Anwendung auf praktische Beispiele. Ans den Arbeiten der Oberklasse ist der Entwurf eines fr eist ehendenWohnhauses mit sämtlichen Einzelheiten, Kostenanschlag und statischer Berechnung hervorzuheben, sowie die Bauformen, die auf Wunsch der Denkmalpflege sich auf Aufnahmen alter Türen, Tore und kleiner Gebäude unserer Stadt und Umgebung erstrecken. — Die Arbeiten des inneren Gebäudcausbaues urtc Fenster, Türen, Treppen, Zimmerarbeiten usw. sind zweckmäßig in natürlicher Größe dargestellt. — Die Schattenlehre, die Mauer- und Zimmerkonstruktion wurden im Anschluß an das , 2. Semester weitergeführt. Die Fachklasse für Maler, Weißbinder, Schlosser u. a. m. lehrt das Freihandzeichnen nach der Natur und Stilisierung natürlicher Formen, als der besten Vorbilder für Kunstindustrielle. Außer teilt geometrischen Zeichnen, der Schattenlehre und Prospektive sehen wir das Zeichnen und Malen von Blumen nach der Natur und deren mannigfache Verwendung im Kunsthandwerk, an Wand- und Deckendekorationen, von Schülerhand ausgeführt, in Leim- und Oelfarbe, sowie in Holzimitationen. — Auch die zahlreichen Modelle in Plastilin beweisen Geschick und Verständnis. Die ausgelegten Hefte und schriftlichen Arbeiten aus jeder Klasse zeigen in den zahlreichen Lehrgegenständen ein erfreuliches Bild von der Gesamtleistung der Schule und gereichen dem Leiter unb den Lehrern in der segensreich wirkenden Anstalt zur Anerkennung. — Es kann nach Vorstehendem allen Interessenten der Besuch dieser sehenswerten Ausstellung nur warm empfohlen werden. B. Aus Stadt und Land. Gießen, 23. März 1910. * * Tageskalender für Mittwoch, 23. März. Stadt- theater: »Narziß". Aniang 7 Uhr. * * * Ordensangelegenheit. Der Groß-Herzog hat dem Vorstand der Betriebsinspektion 3 Geh. Banrat Frey zu Darmstadt die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des Ritterkreuzes 1. Klasse des badischen Ordens vom Zähringer Löwen erteilt. * * Pfarrpersonalien. Der Großherzog hat dem Pfarrer Ferd. Naumann zu Nauheim die evang. Pfarrstelle zu Schwickartshausen übertragen und den evang. Pfarrer Dr. Paul Thumm zu Zotzenheim auf sein Nachsuchen zwecks Ucbertritts in den preußischen Schuldienst aus dem Dienste der hessischen evang. Landeskirche entlassen. * * Lehrerpersonalien. Ernannt wurde die Lehrerin an der höheren Bürgerschule zu Butzbach Johanna Gockel zur Lehrerin an der höheren Bürgerschule zu Büdingen unter Belassung in der Kategorie dec Volksschullehrerinnen. " Erledigt ist die Stelle des ForstwartS der Forstwartei Hirschhorn I, Oberförsterei Hirschhorn. • • Die Großh. Zentrale für Säuglings- und Mutterschutz hat von einem Freunde der Bewegung für Säuglings- und Mutterfürsorge 5000 Mk. überwiesen bekommen. * * Landwirtschafts kaurrn er. In dar gestrigen 51. Vorstandssitzung wurde il a. beschlossen, bei der Regierung dahin vorstellig zu werden, daß. bei N o t s ch l a ch - tun gen im Falle der Verhinderung des Kreis rierarztes auch ein in der Nähe wohnender praktischer Tierarzt mit Her Fleischbeschau betraut werden darf. Der Gemeinde Flonheim wird zugegeben, daß die Bezeichnung „Flonheimer" als Gattungsname im Sinne des Weingesetzes anzusehen ist. Weiter wird die Landwirtschaftskammer bei der Regierung dahin wirken, daß die Unpfändbarkeit der Auszugsleistungen gesetzlich fcstgelegt wird. Für die in diesem Jahre in Aussicht genommene Einfuhr von Fohlen aus Belgien und Oldenburg wurden die vorjährigen Mitglieder des Ankaufsausschuises wiedergewählt. Die wachste Vorftandssitzung findet Samstag, 26. März, statt. * * Ab gangsprüfung in der Gewerbeschule. Nachfolgende Gewerbeschüler bestanden vor dem staatlichen Prüfungsausschuß, unter strenger Beurteilung, der Leistungen die Abgangsprüfung, in der sie ein Maß viel,eiligen Wissens und Könnens zeigten: Ludw. Amend aus Aliendorf, Hch. Arnold aus Beuern, Ernst Enders aus Gießen, Adolf Gieseler aus Butzbach, Otto Klotz aus Großen-Linden, Karl Metzler aus Oberkleen, Ludw. Spieß aus Großen-Linden, Karl Warner aus Albshausen und Friedr. Zimmer aus Mbach. Im Anschluß an die Prüfung sand eure Ausstellung der Schülerarbeiten statt, die aus vielseitigen Wunsch bis Donnerstag abend geöffnet bleibt. * • Stadttheater. Zur Vorstellung von »Rote Robe" am ersten Feiertag abend gelten Gutscheine; bemerkt sei, daß die sämtlichen Vorstellungen der beiden Feiertage zu kleinen Preisen stattftnden. * * Aus dem Kolosseum wird uns geschrieben: Der Mann mit der Maske war das Ereignis des gestrigen Tags. Man sah im ersten Moment, daß man es mit einem scharfen und starken Kämpfer zu tun hatte, der aber mehr Kraft als Technik besitzt. Im Publikum wurden verschietene Meinungen laut; man glaubt, daß es ein Wirt, StudeM oder auch ein erstklassiger Prosessional-Ringer sei. Der bayerische Herkules, ter sich ihm als eriier Gegner stellte, mußte sich gestern als besiegt erklären, da er sich nicht genügend Vorsatz. Er hätte bei dem Wurf den Untergriff von rückwärts lockern müssen und sich nicht festumklammert mit dem Maskierten zu Boden werfen dürfen. So war nun das Schicksal des Herkules besiegelt. Herkules verlangte mit Tränen in den Augen Revanche. Da er regelrecht gelegen hatte, stellte ter Kampfrichter dem Publikum die Entscheidung anheim, wodurch dem Herkules die Revanche gewährt wurde. Einer der schönsten Kämpfe war der des Schottländers mit dem deutschen Weltmeister. Beide Gegner hatten tüchtig zu tun. Der Kampf dauerte 30 Minuten und wurde als unentschieden abgebrochen. Man kann mit großem Interesse die Entnstridung erwarten. Kazucky (Ungarn) konnte sich der übermäßigen Kraft des Rheinländers nicht lange erwehren. Man sah, daß der Ungar Statt, Ausdauer und Technik besitzt, und der Kampf bot ein schönes Bild. Der Ungar wurde nach 16 Minuten besiegt. Mit großem Interesse darf man heute dem Entscheidungskampf E i g em a n n mit P ier r e le Boucher entgegen,elym, J)ejich Ergeoms seht zweifelhaft ist. 4- Lich, 21. März. Seit einigen Jahren wird hier aus Veranlassung von Hauptletzrer Roth die Entlassung der Konfirmanden mit einer öffeilllickjen Schulfeier verbunden, bei der Deklamationen, ^turnerische Vorführungen und Gesänge den Leistungen unserer Sckjule immer ein vvrzüglicl-cs Zeugnis ausstellen. In ter Bevölkerung begegnet die Schluß- feier einem regen Interesse; dies bewies auch wieder der Besuch der diesjährigen Veranstaltung in der Turnhalle. h. Münzende rg, 22. März. Ter hiesige Turnverein ist schon eifrig mit den Vorbereitungen für die Gauturnfahrt des Gaues Hessen beschäftigt, die am 29. Mai nach unserem Städtchen gerichtet fein wird. OJlit ihr wird die Fahnenweihe des hiesigen Vereins verbunden iverden. = Alsfeld, 22. März. Die Oberrealschule Alsfeld, deren Umwandlung von einer Realschule nunmehr vollzogen ist, wurde im Anfang vergangenen Schuljahrs von 269 Schülern besucht, durch 9 Eintritte und 16 Austritte stellte sich die Gesamtzahl auf 278 (249 im Vorjahr). Davon waren evangelisch 227, römisch-katholisch 15 und israelitisch 27; aus Alsfeld waren 148, aus anderen hessischen Orten 92 und aus nichthessischen Orten 29. Die Reifeprüfung bestanden 8 Schüler, davon studieren je 2 Heilkunde und Tierheilkunde, dem Bankfach widmen sich 2, der Kaufmannschaft und der Marine je ein Schüler. Die wissenschaftliche Befähigung zum einjährig-freiwilligen Militärdienst erwarben 31 Schüler. An der Anstalt unter-* richteten einschließlich des Direktors Dr. Pitz 17 Lehrer. Dem Jahresbericht ist eine Beschreibung und Abbildung des neuen Schulgebäudes beigegeben. In diesem Jahre kann die Anstalt Mus ihr fünfzigjähriges Bestehen zurück- blickem )( Alsfeld, 23. März. Die seit etwa 5 Jahren geplante Renovierung der Walpurgiskirche kann, mit Rücksicht auf die Finanzlage des hessischen Staates, wieder nicht erfolgen. Der Kirchenbauverein hat seit Jahren die Summe von 13690 Mk. gesammelt. Aus der Großh. Kabinettskasse flössen dem Verein 230 Mk. zu. Dagegen ist die Wiederherstellung des Rathauses mit einem Kostenauswand von 59 000 Mk. genehmigt, und es soll dieses Jahr begonnen werden. — Der städtische Voranschlag für 1910 rechnet mit einer Erhöhung der Gemeindesteuer um 10 bis 15 Prozent. Diese Erhöhung ist wesentlich infolge der durch die Anleihe von 225000 Mk. erwachsenden größeren Zinsenlast verursacht. § Schotten, 22. März. Die Wanderversammlung des Oberhesfi schon Bienenzüchtervereins findet am 17. und 18. Juli mit Ausstellung und Verlosung in der „Schützenhalle" statt. Geh. Rat Schönfeld hat den Ehrenvorsitz übernommen. O Vorn hohen Vogelsberg, 21. März. Der Neuschnee, der in den letzten Tagen gefallen war, ist fast wieder verschwunden, die Sonne hat ihm so zu schäften gemacht, daß die Halten imb Heiden fast völlig wieder frei sind. Anters sieht es im O b e r w a l d aus. Tort fyat sich noch eine dicke Schicht allen Schnees erhalten, die nur langsam weichen will. Es erinnert das an das Jahr 1907, in temi das Osterfest um dieselbe Zeit wie diests_Jahr fiel. Damals wars nur noch etwas schlimmer. Der alle Schnee lag da cm 1. April im Ober ward an manchen Stellen noch in Meterhohe. Ta er aber schon weich wurde, so daß man bei jedem Tritt bis zum Gründ einuTad;, war der Ooerwaldi kaum passierbar. Touristen, die am 1. Cflerfeiertog (1. April) vom Klubhaus auf den Hoherodskopf nach Hochwaldhausen wollten, mußten wieder umkehren. -k. Stockheim, 22. März. Auf frischer Tat ertappt wurden zwei 19iährige Bürschchen, als sie damit beschäftigt waren, an der Kreisstraße EckartShausen-Manenborn etwa 8 jungen Obstbaumen die Krone abzubrechen. Bei der Untersuchung hat der eine zugegeben, die Tat allein ausgeführt zu haben. rm. Offenbach, 23. März. (Tel.) Heute nacht wurde hier eine Falschmünzerbande verhaftet, die sich schon seit längerer Zeit mit der Herstellung von 1-Mark- und 10-Pfg.-Stücken beschäftigte. Es find drei junge Burschen, und zwar der Monteur Franz Derr et, der Marktsteher Heinrich Rückert und der Arbeiter Roth. Sie hatten in einer Wirtschaft ihr falsches Geld ausgeben wollen, der Wirt hatte aber Verdacht geschöpft und benachrichtigte die Polizei, worauf sie die Flucht ergriffen. Sie wurden in einer Wohnung in der Ziegelstraße verhaftet, wo man auch eine Menge von Hilfsmitteln und Werkzeugen befchlagnahmte. M a i n z, 22. März. Ein E i ubrnchsdieb stahl wurde am Sonntag vormittag zwischen 11 und 12 Uhr in der kn LH. Pfarrkirche von M o m b a ch ausgeführt. Der Spitzvube wußte wohl, daß nach Beendigung des Hauptgvtiesdienstes die Kirche für einige Zeit von Besuchern frei und der Opferstock besonders gut mit Geldstücken angefüllt ist. Er raubte den letzteren völlig aus. Dabei wandte er große Gewalt an, denn Schloß und Eisenbünder des sehr festen Opserkastens waren vollständig verbogen. Dieser Kirchenraub ist bereits der fünfte, der innerhalb weniger Jahre in der Kirche unternommen wurde. Erst vor zwei Jahren erbrach ein noch nicht ermittelter Spitzbube den Tabernakel und raubte eine wertvolle goldene Monstranz. Alle Nachforschungen nach dem Räuber blieben damals erfolglos, und aud) diesmal fehlt jede Spur von dem Einbrecher. Wahrscheinlich hat man es mit demselben Burschen zu tum -o Mainz, 22. März. Die Einführung des 10Uhr- Schlusses für die Wirtschaften mit Damenbedienung scheint nicht so glatt vor sich zu gehen. Mehrere Wirtschaftsinhaber, die von jeher werbliche Bedienung haben und denen niemals ein Vorhalt wegen ihrer Wirtschaftsführung gemacht wurde, haben einen Rechtsanwalt beauftragt, gegen die Beschlüsse der Stadtverwaltung auf dem Verwaltungswege bezw. im Zivilklageverfahren vorzugehen. Nachdcnn nun die wenigen Ausnahmen, die gemacht werden, bekannt fiitb, hat such heute auch der Verein der Gastivirte mit der Angelegenheit befaßt und auch er will gegen die Stadt vorgeheit. Von einzelnen Wirten ist bestimmt zu erwarten, daß sie sich am 1. April um das Polizeistatut nicht kümmern und cs auf gewaltsame Schließung ihrer Geschäfte ankommen lassen. Worms, 22. März. Gestern traf die traurige Nach- rick)t hier ein, daß Geh. Schulrat Schädel gestern nach- mittag plötzlich infolge eines Schlaganfalles ver schieden ist. Alle, die ihn kannten, werden tief erschüttert sein; besonders trifft sein Scheiden sein Lehrerkollegium und seine zahlreichen Schülerinnen, die einen unersetzlichen Verlust zu beklagen haben. Bickenbach, 23. März. (Tel.). Von dem letzten Abendzug der Nebenbahn, der gestern von hier nach Seeheim abging, ließ sich ein junges Mädchen namens Daom übers ahreu Wetzlar, 22. März. In der letzten Sitzung der Stadtverordneten teille Bürgermeister v. Zengen mit, daß Anfang Juni mit dein Bau der Unteroffizierschule begonnen werden wird. Der 1. Beigeordnete Hiepe, dessen Amtszell am 5. Juli abläuft, wurde für weitere 6 Jahre wicdergewählt. Veranlaßt durch den „Verein zur Züchtung reiner Hunderassen für Wetzlar und Umgegend" wird einheitlich mit dem Kreis eine neue Hundesteuerordnung erla,sen und zwar in der vom Kreistag beschlossenen Form. Danach soll von Hundezüchtern für sämtliche von ihnen gehaliencn Zuchthunde eine Pauschalsumme von 30 Mart jährlich gezahlt werden. sonstige Hundebesitzer zahlen sür jeoen Huno 15 Mark Steuer. Unter besonderen Verhältnis, en bleiben Hunde auch steuerfrei. Fe. Nassau, 22. März. Zu dem Termin zur Vergebung der Roharbeiten an der neuen Stadtschule waren über 50 Angebote ciugcgangen, darunter solche aus' Gießen, Limburg, Diez, Ems und Köln. Der Andrang der Geschäftsleute war jo stark, daß nicht der Rathaussaal, sondern b.'i große Saal der „Krone" in Anspruch genommen werden mußte. An S u b mi s j io ns v litten fehlte cS hierbei nicht., Einige Mindest- u. Höchstbeträge der Angebote seien erwähntx Erdarbeiten pro Kubikmeter 0,70 Mk. und 1,80 Mk.; Maurerarbeiten 40 477 Mk. und 53 050 Mk.; Spenglerarbeiten 1720 und 2350 Mk.; Schmiedearbeiten 1647 Mk. und 2257 Mk.; Asphalta-rbeiten 774 Mk. und 1441 Mk.; Stcinmetz- arbeiten 801 Mk. und 1564 Mk. Daß so viele Angebote eingegangen Mrd, wird als ein Tiefstand im Baugewerbe bezeichnet. Frankenberg, 22. März. Die Bewohner der durch den Bau der Edertalsperre dem Untergang geweihten fünf Dörfer seh-en sich unter der Hand nach neuen Wohn- stätt en um. Ihr Bemühen, in der Rühe eine neue Heimat zu finden, ist vielfach von Erfolg gefrönt. So hört man jetzt wieder, daß etwa 20 Familien aus Berich und Bringhausen gewillt sind, sich bei der zu diesem Zwecke zur Verfügung gestellten Domäne Büllinghaus anzusiedeln und dort eoent. eine neueDorfgemein schäft zu gründen. Der anfängliche Plan, die Leute zur Ansiedlung in Posen zu veranlassen, hat keinen Anklang gesunden. w. Frankfurt, 22. März. In der Stadtver- ordnetensitznng wurde heute der Schlußbericht des Finanzausschusses über den städtischen Haushaltsplan erstattet. Vor der Abstimmung erllürten die Sozialdemokraten, die bisher immer den Voranschlag mitgenehmigt hatten, daß, sie diesmal dagegen stimmen würden, weil verschiedene ihrer Anträge abgelehnt worden seien und wegen der Haltung des Magistrats zur Wahlrechts- Vorlage. Die Redner der bürgerlichen Parteien bezeichneten diele Gründe als nicht stichhaltig und der Voranschlag wurde sodann gegen die sozialdemokratischen Stimmen genehmigt. — Weller richtete die Versammlung mit großer Mehrheit an den Magistrat das Ersuchen, einen gemischten Ausschuß zu berufen, um einer etwa dro he nd e n M i 1 ch Verteuerung entgegenzutreten. ----- Wiesbaden, 22. März. Vom 18. bis 21. April wird hiev unter dem Vorsitze des Geh. Med.-Rats Pros. Dr. Fr. Kraus (Berlin) der 2 7. Kongreß für innere Medizin tagen Die Sitzungen finden int Neuen K'urhausc statt. Als schon länger vorbereitete Verhandlungsgegenstände sind vorgesehen: Die spezifische Erkennung uuo Behandlung der Tuberkulose. Die Entstehung und Behandlung der sekundären Anämien. Weitere Vorträge sind angemeldet zur Tuberkulose, Anämie, Magenkrankheiten und über Herz und Gefäße. ** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den N a ch b a r st a a t c n. In Schlitz ist einer der ältesten Einwohner dahingeschieden, der Glafermeister Georg Hainer; er erreichte, verhältnismäßig rüstig, das Alter von nahezu 86 Jahren. — Heute feiert die zurzeit älteste Einwohnerin von Wetzlar, Frau Stadtkämmerer Klara Werr Ww., ihren 9 0. Geburtstag. Wandern und Reisen. — Friedberg, 21. DLärz. Tcc Taunusklub „Wetter an" (Sektionen Friedberg und Bad-Nauheim) hielt am Samstag bei Gastwirt PH. Steinhäußer seine 2 9. Gencralver-. sammln ng unter dem Vorsitz von Tirektor I. Dörr-Friedberg ab. Nach dem Rechenschaftsbericht war ter Klub, ter übrigens in keinen Beziehungen zum Gesamtlaunusklub steht, im abgelauseneu Vereinsmhr rege tätig, sowohl durch Wanderungen als auch durch Anbringung von neuen Markierungen, Wegweisern und Schildern im Arbeitsgebiet. In Touristxnkreisen wird es freubig begrüßt werten, daß das baufällige Anssichtsgerüst aus tem Winterstein im letzten Winter neu hergestellt Worten ist. Die Mitglieterzahl des Vereins ist beständig im Steigen begriffen, sie beträgt jetzt 331. Ter sog. Turm baufonds, der zwecks Errichtung eines Aussichtsturmes auf dem Steintopf beim Vorschuß- und Kveoitvereiu angelegt ist, ist auf 1237,43 Marl angewachsen. Tie Betriligungi an den Wanderungen des verflossenen Vereinsjahres hat gegen das Vorjahr etwas nachgelassen. An allen 9 programmäßigen. Touren nahmen zwei Herren teil, die Wanderauszcichnungcn erhielten, ebenso konnten mehrere Mllglieter, die sich innerhalb fünf Jahren an mindestens 25 Märschen beteiligt haben, ausgezeichnet werden. ?ln Stelle des seitherigen V or - sitzenden, ter in 22 jähriger Arbeit den Verein auf seine jetzige Höhe gebracht hat, wurde Finanzrat H o o s - Friedberg gewählt. Turch Ergänzungswahl tarnen Reallehrer Zivth-Fried- berg und Oberlehrer Fuldner-Bad-Nauheiin in den Vorstand, lieber die Tätigkeit ter Kommission, die beauftragt Ist, ein eigenes Vereinstieterbuch herauszugeben, berichtete Finanzrat Hvos. Auf Anregung des letzteren sollen in Zukunft auch« monatliche Veroms- abente abweelßelnd m Friedberg und Bad-Nauheim eingerichtet werten. Bei ter Festsetzung des Wanderplans 1910/11 gab es im Anschluß an einen Antrag von Lehrer Oswald-Bad- Ällruheim, nach dem Beispiel anderer Touristenperein.e den Damen die Beteiligung an allen Wanderungen leichter zu ermöglichen wie seither und das durchs eine Veröffentlichung auf ter Mitgliedskarte bekannt zu machen, eine ausgedehnre Besprechung. T-chlicßlich wurde ein Antrag mit einer Stimme Mehrheit angenommen, iiadji tem vorerst nur zwei Wanderungen als jur Tarnen geeignet eingelegt werten sollen. Für tes kommende Wiirderiahr sind 12 Wanderungen vorgesehen, darunter drei außer Pvogramm. n Hirzenhain, 21. März. Am Schlnsse ihrer Wante- rungen trafen sich hier gestern im Stolberger Hof die Zwcig- vereme Frankfurt, Offenbach, Büdingen und Hirzenhain vom Vogelsberger Höhen-Cluo. Tie Frankfurter waren mit 50 Leuten von Echzell über Nidda hierher gewandert, die 40 Offenbacher hatten, den südlichen Vogelsberg durchauert und hatten eine sechsstündige Wanderung von'Wächtersback über Waldensberg, Rinderbügen, Michelau, Bindfachsen, Gelnhaar hinter sich und auch die Büdinger hatten ein halbes Hundert Leute hierher gebracht. Nach dem gemeinsamen Mittagessen begann ein gemütliches Zusammensein, das man „zu deutsch Kommers nennt", wie dessen Leiter, Prof. Georg Bender von Frankfurt, scherzhaft ausührte. Ingenieur Rauh begrüßte als Vertreter des hiesigen Zweigvereins die Besucher. In zündenden Worten sprach ter Vorsitzende des Frankfurter Zweigvereins, Prof. Bender, von den idealen Zielen der V.-H.-C.-Sache, die der Erschließung und Belebung des Vogelsbergs dienen und seinen Bewohnern neue Einnahmequellen öffnen soll. Lehrer Dern, ter Vorsitzende des nun über 100 Mitglieder zahlenden Zweigvereins Offenbach widmeije fein „Frisch auf" der ober hessisch en Heimat. Bürgermeister Fendt- Büdingen sprach im Namen des dortigen Zweigvereins und Lehrer Ritter-Frankfurt sagte den Hirzenhainern Dank für die freundliche Ausnahme.________ Luftschlssährt" ~ ' Monaco, 22. Vbarz. -rein y-Iteger Rangier, ter in den letzten Tagen mehrere wohlgelungene Flüge über tem mittelländischen Meere aus führte, >ow ie tem Gr trauer des Rouvierjchen Apparates, Voisin, wurde vom Fürsten von Monaco das Ritterkreuz tes Charies-Ortens verliehen. Verinsschtes. * Zu dem EisenbahnUnfall auf der Groak Western Railwüy werten aus Chicago nach folgende Einzelheiten gedrahtet: Ms ter Zug an tem Trümmerfeld eines kurz vorl-er auf einem Nebengleis verunglückten Güterzuges vorüberläm, sprang die erste Lokonwtivc aus den Schienen, und die zweite Maschine ftrhr auf die erste hinauf. Tie drei nächsten Wagen, Schlafwagen, Speisewagen und Rauchwagen, wurden ineinander- gcschvbcn und zersplittert. Nach den neueflcu Mit- reilungen sollen gegen 90 Menschen getötet sein; 45 Leichname konnten bisher aus den Trümmern gezogen roerten. Tic Trümmer fingen bald I-cuer, und es war den Hilssmaniv- jchastcn nicht möglich, sich ter Unglücks stelle zu nähern. Tie Aichrzahl der bisher gesunde neu Toten konnte nicht namhaft gemacht werden, da die Leichen vollschndig verkohlt sind. Kleine Taae-chronik. Si< ein aus Madagaskar im Marincnnn- stjernün zu Parts aingcMMgcn'.-H Telegramm meldet, ist ein g rvßcS Schiff intbcronntcr Herkunft IGO Meilen Don Diego ouarcj gescheitert. Ans den Naphthrttverken der Bakuer Navbtltagefeklschvst tmnbe eine neue Naptzthaauelle erschlossen, die bis 200 000 Pud (etwa 3200 Domren) täg’Iirip liefert. Infolge starker Regengüsse in Avulien sind die Nüsse £ f anto und (Ser Dato aus den Ufern getreten. Ter Eisenbahnverkehr zwischen Foggia und Bari ist unterbrochen. Die Brücke über den Cervarv aus der Strecke Fogg-ia-Potruza ist fort* gerissen. Das Wasser erreichte eine Lühe von ly. Meter. Der edjoben ist beträchtlich Arittst rind Wissenschaft. —. Professor Dr. Johaimcs Schilling ist im 82. Lebeus- sahrc in Äfotffdje gestorben. Der berühmte Bit dl-auer, dessen Hauptwerk das Rationaldenkmal auf dem Niederwald ist, an dem er in den Jahren 1877 bis 1884 gearbeitet bat, ist am 23. Juni 1828 jn Mittweida geboren. Scl)illing mar cm Schiller Rretschels und Drakes und inadttc sich zuerst durch seine iimtbilölidpcn Grtrppen ber Dior Jal)wszeitcn an der Brühl scheu Terrasse in Dresden in nxitcrcn Preisen bekannt. Der Künstler war von einer fast lutlicimlidjcn Sd>assenSlrast und vollendete eure ganje Ucengc von USerten, von denen ein Teil in Drcsocn im SdMiug^Mu'eum ausgestellt ist. Lluster dieser seltenen Ehrung hat Exzellenz Scl)illing eine grofjc Reihe bedeutender Auszeichnungen erhalten und war u. a. Ehvenbürgier von D r e S d e iu — Ucbcrtiagung1 des Typhus au f Tiere. In der Pariser Akademie der Wissensdiafdur teilte Prof. Metschnilow vom Pasteurinstitut mit, daß es tlM gelungen sei, bei Schimpansen eine dem Typhus durchaus ähnliche Krankheit hervorzurui en, _ Er werde nunmehr an Aftcn HeilungS- versuche mittels Serums vornclnnen. — Kleine Ehronrk aus Kunst und Wissenschaft. Zum 1. Deutschen Kongreß für Krüppeliürforge, der ain 31. Aiärz unter dem Vorsitz von Herrn Geh. Oberntedizittalrat Prof. Dr. Dietrich in Berlin stattsindet, haben zahlreiche Bundesstaaten, Provinzen, Landesdirektionen, Städte und Kreise ihre Vertretung zugesagt. Tie TagcLordiiung bringt Vorträge au« allen Gebieten der Krüppclsürsorge. — Gerhart H n »> p t m a n n hat ein neues Schauspiel .Herrn Arne« Schatz' (itach Selma Lagerist« gleichnamiger Novelle) beendet, das im Berliner Lessing- ,t 1) e a t c r in der nächsten Spielzeit zur Uraufführung gelangt. — H e d w i g -W a n g e l kehrt wieder zur Bühne zurück. Die .Künstlerin wird beim Gastspiel des Deu t s ch e n Theaters in P e st zum ersten 'Dlal wieder austceten. — (Sine höhere Lehranstalt ür fchtverhürige und taube Knaben wird von dem Berliner Verein der Schwerhörigen, genannt .Hephata", geplant, und eine Reihe allererster Ola men unterstützt, dem .Tag" zuiolge, das ntenschenirenndUche Unlernehmett, das unter dem Ehrenschutz des Prinzen Friedrich zu Schanntburg-Lippe und der Prinzessin Heinrich Schönaich-Earolath fleht. — Christine Hebbel, die hochbktagte Witwe des Dichters Friedrich Hebbel, ist seit einigen Wochen leidend, daß man für ihr Leben fürchtet. Christine Hebbel vollendete am 9. Februar d. Js. ihren 90. Geburtstag. Märltr. -tb. Gießen, 22. März. Der heutige Rin dvie hm arkt hatte einen Austrieb von 1500 Stück Großvieh und 5U0 Stück Jungvieh und Kälbern. Ter Vorhandel in schivarzbiiuter Milchwctrc nahm schon in der vergangenen Woche einen Umfang an, wie er lange nicht zu beobachten war, unb es wurden dabei sehr hohe Preise angelegt. Ter Handel am Markt war ebenfalls recht flott, besonders scheint der Bedarf an srischmclkendeii Kühen zu Client an Main und Rhein, Nahe und Mosel veranlaßt zu haben, daß für diese Gebiete auffällig starke Einkäufe gemacht wurden. Ter große Auftrieb brachte zuwege, daß die schon außergewöhnlich hohen Preise des letzten ölarfteS nicht noch höher hmautgmgen. Em Posten von schwarzbunten Rindern, */,—'/«jährig, der von einem norddeutschen Handelsmann an den Markt gebracht war, sand zu guten Preisen willig Olbnchmcr. Fettvieh war besonders in guten Stücken knapper als bei den letzten Märkten. Tie dafür erzielten Preise ivarcu die des letzten Marktes. Man rechnet damit, daß die aussteigende Tendenz der Fettviehpreise nun ihren Höhepunkt erreicht haben wird. Bei dem großen Antrieb in Kälbern war das Geschäft bei etwas weichenden Preisen gedrückt. Die Einkäufer aus den Großstädten, die sonst den Markt machen, zeigten ivenig Kauflust, schienen feinen direkten Bedarf zu haben und nur auf Spekulation zu fau’cn. Fahrochsen waren etwa 30 Paare am 'Markt, um die sich cm wilder Handel entwickelte, der zu hohen Preisen führte. Bezahlt wurden für das Stück: Milchkühe 1. Qual. 475—530 Pik. (einzelne bis 580 Mk.), 2. Qual. 400-450 Mk.» 3. Qual. 330—380 Mk., für schwarzbuntes Jungvieh '/.jährig 14 ) biö 160 Mk., »/.jährig 170—180 Alk., 1 jährig bi« 20u Alk. Ge- handelt wurde der Zentner Schlachtgeivicht: Fette Rinder 1. Qual. 71—72 Mk. (einzelne schwere Stücke bi« 74 Alk.), 2. Qual. 68 bi« 70 Alk.: fette Kühe 1. Qual. 64-65 Mk., 2. Qual. 57-62 Mk., 3. Qualität 53—5> Alk.; Kälber 1. Qual. 76—82 Akk. (vereinzelt bis 85 Mk.), 3. Qual. 65—73 Mk., 3. Qual. 56-62 Mk.; Gang- ochsen brachten das Paar schwerste Ware 1000—1200 Mk., Mittelware daS Paar 850—950 Mk., leichte Tiere 750—800 Aik.; für fette Ochsen werden in der Gegend in guter Qualität 75—76 Mk. der Zentner Schlachtgeivicht bezahlt. ic. Frankfurt a. M., 22. März. Heu- und St roh markt. Angefahren waren 11 Wagen Heu und O Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heil Pik. 4.50—a.00, Stroh (Korn-Langslroh) Rik. 0.00 bis 0.00, Wirrstroh 'Mk. O.uO.. Alles je 50 Kg. Die Zufuhren waren aus Qberhessen und dem Kreise Hanau. Ter Markt war rasch geräiimt: (Geschäft flotter wie seither. Tic SRarktprcisc für Vieh und Frucht und die Gicsiencr Fleisch- und Brvtprcise am 21. März 19Ith____________ Weizen lUU Kg. 23.2ö-tU.UU Aik. Wettzbrot 2 Kg. 02 Pig. Roggen 100 Kg. 16.75-17.00 Alk. Schwarzbrot 2 Kg. 54 P,g. Höchste Schlachtviehpretse tn Frankinrt a. 2)1. Fleischpreiso in Gießen Echsen Kälber Schiveinc 50 Kg. Schlachtgewicht 43-48 Hif. Kg. Schlachtgew. 60 -66 Pi. ' • - r bö-56 „ '/, Kg. 76-84 Pfg. '/, , 72-76 , V» . vo-W ,___ Getrcidcprcisc in Piannhei m Brotpreise tn Gießett WetteranSfichten in Hessen am Donnerstag dein 24. März 1910: Zeitweise Heuer, trocken, etwas wärmer. Griginat-VrahtinclVnngen« Aus den hessischen Kammern. R. B. Darmstadt, 23. März. Die beiden Ständekamm crn hielten heute ihre lebten Sitzungen vor Ostern ab. Die Er st e K a m m e r nahm den Rest des Voranschlags nach den Beschlüssen der Zweiten Kammer an, darunter auch die Forderung bon 674000 M k. für d i e Kolon- nadenbauten in Bad-Nauheim. In der Zweiten Kammer begründete Abg. Dr. G u t s l e i s d) Aunächst einen v o n M i t g l i c d e r n aller bürgerlichen Parteien gestellten Antrag, die Regierung zu ermächtigen, troy der Bewilligung von 15 Amtsrichter st eilen aus den Inhaber sreiwerdende Nichterstellen, falls sie ihre dauernde Beibehaltung für not- wetrdig l)ält, endgültig zu besetzen. Staatömiuister Dr. Ewald begrüßt diesen Antrag, der einen mit der Reichs- gcsetzgebung nicht zu vereinbarenden Zustand verhüte. Der Antrag sand gegen die Stimmen der Sozialdemokraten Annahme. . .. Auch der Antrag .Haas u. e n , bett*. <- eretn - sachung der Staatsverwaltung, nxirbc angenommen und ztvar einstimmig. O f e n v e st, 23. März. Aus allen Landesteileu laufen Shmpatlneknndgebungen für d i e i m A b geordneten hauS v er w tt n d c t e n M i it i st e r ein Im Klub der Regierungspartei bereitete man deut Ministerpräsidenten begeisterte Ehrungen. Graf Khueu 5>edervary erklärte, dast ihn nichts von den einmal gefaßten Beschlüssen ab bringen wurde Die Neuwahlen werden sdwn tn nächster Zeit stattfinden. Par 18, 22. März. Der Senat nahm bte Beratung des Altersversorgungsgesetzes nieder auf und billigte insbesondere das Amendement, das vor der Erreichung des 50. Lebensjahres den naturalisierten fremd ländischen Arbeitern das Recht auf gewisse Wohltaten des Gesetzes zuspricht. ArbeitSminister Brviani erllärte, die Arbeiter würden daS Recht (nicht eine Vergünstigung) haben, zu rellamieren. Der Senat nahm hierauf das Arbeiter vcrsichcrungSgesetz im ganzen mit 280 gegen 3 Stimmen an. Renn e s, 23. Marz. Aus der K' a t h e d r a l e wurden ein überaus Voftbarcr Kelch und ein elfenbeinernes Kruzifrr g e st o h l e n. Bon den Dieben fehlt jede Spur. Toulon, 23. März. Im Touloner Arsenal wurden abemttalü bedeutende Diebstähle entdeckt. ES wurden auS der Abteilung für Küstenverteidigung bedeutende Mengen Kupfer gestohlen. TifliS, 23. Marz. In der Nähe der Station wurde ein Zug, in dem sich grüpere Geldsummen befanden, von Räubern-ur Entgleis it n g gebr ach t. Aus beit Zug eröffneten dann die Räuber eilt Feuer, durch daS ein Postbeamter getötet und 2 verwundet wurden. Der den Zug begleitenden Polizei gelang eS, die Räuber in die Flncbt zu schlagen, ohne daß sie das Geld erlangt hatten. 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Ich werde auch fcrnerhi diesem Prinzip treu bleibe» und durch Engagement von nur crl riaffigen Kräften den gestellten Anforderungen gerecht zu werde.. versuchen. Jedoch nur durch gütige Unterstützung der verehrL Be. wohner von Gießen und Umg. werde ich hterdurch in den Stand gefetzt und habe ich durch Reduzierung der Eintrittsvre se emem Jeden hierzu Gelegenheit gegeben. Auf die augendlickUch statt' ßndende Jmernattonale Nmglampf'Konkttrrenz, welche ein lehr reges Interesse erweckt hat, nwchte ich noch besonders ansmerksam machen. Außerdem i|t eS mir gelungen, Mme. Stefanie, welche be- retts die größten Barietc'-.ö mit hervorragendem Erfolg absolvieren die Ehre hatte, aus ein kurzes Gastspiel ab 1. jprtl zu verpflichten. 1766 Gießen, den 20. März 1010. Albert Rappmann Direktor und Inhaber des „zroloffeum" Giebeu. ÖSE Bohnermasse für Parkett, Linoleum, Gestrichene Böden Große Ausgiebigkeit! 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