Ur. 283 VrArr Matt 160. Jahrgang •dtbetn! StzNch mtt Wulne^me btf VsnntagU. ®tt ,#t€|mer KamtiiendlStter" werden dem ,Anstiger* etermal roöttoentltd) bestiegt, bat „Mrtisllatl flr de» Krets Oietzeu" 4ro?tmal W-chenitich. Die .^anvwtrtlchatMcheu ictt» trage»- erl ehernen monatlich irocimaL Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gderhesfen Sreltag, 2. vezember 191» RgtattonSbruck und Vertag der BrühNch« UmverfilätS - Blich- tmb 6tetnbrudeteL R» Lange, Sieben. Kebaftio«, Exvedtttoa imb Druckerei: Schnd» strage 7. Expedition tmb Verlag. E-E 02. Redaktion: e^KUL. Tell-Ad r.: Anzeigers leben» LJ H - --- Die europäijche RüdenzuSerproüutlion stellt sich in der laufenden Kampagne 1910/11 nach einer vorläufigen Statistik auf 7 791 000 Tonnen gegen 6 082 000 Tonnen in der Kampagne 1909/10. Hiernach würde die Zunahme gegen das Vorjahr 1 709 000 Tonnen oder 28,1 Proz betragen. Gewählt wurden 1282 Fabriken, die sich auf die meisten Länder Europas verteilen, nämlich Deutschland, Rußland, Frankreick), Oesterreich-Ungarn, Belgien, Holland, Italien, Schweden, Dänemark, Spanien, Rumänien, Serbien, Bulgarien und die Schweiz. Deutschland, Rußland, Oesterreich-Ungarn und Frankreich haben zusammen 1074 Fabriken; die Produktion dieser vier Länder stellt sich für die baten Kampagnen 1909/10 und 1910/11 wie folgt (Tonnen): 1909/1U 1910/11 Deutschland .... 2 027 300 2424800 R 'glaub..... 1 123 600 2 085 200 Lenerieich-Ungarn . 1 246 6u0 1629 800 Frankreich . . . . 803 OOP________703 300 zus. 5 199 500 6 743 1 M Hiernach Btefern die vier Länder zusammen in der lausenden Kampagne 86,6 Proz. der gesamten Produktionsmenge Europas gegen 85,5 Proz. ün Borjahre. Die Produkten Deutschlands hat fid) gegen das Vorjahr um 19,6 Prozent, Rußlands um 85,6 Proz., Oesterreich-Ungarns um 22,8 Proz. vermehrt, die Produktion Frankreichs dagegen um 12,7 Prozent vermindert. Rußland hat seine Produktion so gesteigert, daß es unter den Pro du ktions ländern von der dritten an die zweite Stelle gerürkt ist. Die dies- jühnge Zunahme der russischen Zuckerproduktion wird natür- luh zur Folge Haden, daß der Zuckerexport Ruß- lauds ganz gewaltig toad^fl, und daß der russische Zucker, der bekanntlich Prämien genießt, namentlich auch auf dem englischen Markte .in schärferen Wettbewerb mit dem aus Deutschland, Frankreich usw. stammenden Zucker tritt. Schon jetzt wird russischer Zucker in großer Menge nach England angeführt. Wenn dies aus der englischen Statistik nidjt ersichtlich ist, jo rührt das daher, daß der russische Zucker über deutsche Ostseehäfen nach England geht und deshalb in der englischen Statistik als deutscher Zucker angeschrie- ben wird. Die deutscheZuckerausfuhristim laufenden Jahr andauernd geringer als in früheren Jahren; sie hat betragen in den zehn Monaten Januar bis Oktober 1910 insgesamt 488 792 Tonnen gegen 630 835 Tonnen gleichzeitig 1909. Davon entfallen auf Rohzucker 165 892 (gegen 273 259) Tonnen und auf Raffinade 322 900 (gegen 357 576) Tonnen. Besondere Beachtung Derbient der starll Rückgang der Ausfuhr nach England; diese hat nur 30863t Tonnen betragen gegen 484 835 Tonnen im Vorjahr, davon waren Rohzucker 95182 gegen 229 418 Tonnen. Um» Stadt und Land. Sieben, 2. L,czember 1910. ** Zur Feier beS 40jährigen Dozenten jubiläumS des Geh. Hofrat Prof. Dr. Pasch fand am 29. Nov. auf der Liebigslchhe ein Kommers der Studentenschaft statt. Den Vorsitz führte der Mathematisch- Raturwissenschaftliche Verein, dessen Ehrenmitglied und Verdands-AUer Herr Dr. Pasch rst. Richt nur die akademische Jugend, auch zahlreiche Mitglieder des Lehrkörpern und ehemalige Schüler des Jubilars waren erschienen um den erfolgreichen Dozenten zu ehren. Die Festrede des zweiten Vorsitzenden des Math.-Rat. Vereins stud. math F Spiegelberg feierte den Jubilar und seine wissen- schafttiche Tätigkeit in einer Rede ungefähr folgenden Inhalts: Am. 29. Rov. 1870 begann Geh. Hokrat Professor Dr. Pasch als junger Privatdozent seine akademische Lauf- bahn, so daß er haute auf eine 40jahrwe Dozententätigkeit, reich an Arbeit, aber auch reich an Erfolgen zurückblicken kann Rur einiges wenige möchte ich zur Charatterisierung seiner wissenschaftlichen Betätigung sagen. Im 19. Jahrhundert hat die Mathematik eine ungeheure Entwickelung genommen. Run kann aber die Wissenschaft nicht vorwärts schreiten, ohne immer wieder ihre Grundlagen zu prüfen und zu festigen. Gerade hierbei hat sich unser Jubilar in ganz hervorragender Weise betätigt, oetne „Vorlesungen über neuere Geometrie", die „Einleitung in die Differenlial- imb Integralrechnung", die „Grundlagen der Analysis" find die Früchte dieser seiner Arbeit. Reben der Absicht, einen Vorrat von positiver Kenntnis zu geben, verfolgt er th seinen Schriften wie in seinem Unterricht stets deutlich den Zweck, zu mathematisch-logischem Denren zu erziehen. Die aut es ihm gelungen ist, seine Ziele zu erreichen, beweist das yobe Ansehen, das überall seinen Werken gezollt wird. Die aefamte Studentenschaft kann daher stolz darauf sein, ihn, den scharfdenkerrden Forscher, als Dozenten zu besitzen. and oerbmöet mit den Gtuctwunityen zu dem yeutigen Feste den Wunsch, daß es dem Jubilar noch lange vergönnt sein möge, wie bisher zu wirken, der Wissenschaft zur Forderung, der alma mater ßubouiemna zur Ehre, ©in begeistert exerzierter Salamander auf Herrn Prof. Pasch bewies, daß der Redner im Sinne aller Anwesenden gesprochen hatte. Nachdem einige Lieder verllungen waren, sprach Direktor Dr. Pitz-Alsfeld im Namen der ehemaligen Schuler und betonte besonders, daß es der Jubilar wie kaum ein anderer verstanden habe, persönliche Beziehungen zu seinen Schülern zu pflegen. Gerade desyalb seien dies/ )o zahlreich hier erschienen. Sichtlich erfteut dankte der Jubilar für die Feier der Studentenschaft, für die Reden für das Geschenk des A.-H.-Verbandes des math.-nat. 23er eins und für das der augenblicklichen Schüler. Dann schil- derte er, oft in viel zu bescheidenen Worten, sein Wollen und Wirken während der vier Dezennien akademischer Lehrtätigkeit und brachte zum Schluß ein begeistert aufgenommenes Hoch auf die Ludovicnana aus. Nachdem Heri Schotterer vom Korps Hassia den Rektor, die akademi schen Lehrer und die Gäste im Namen der Studentenschaf begrüßt hatte, sprach der Rektor Geh. Justizrat Dr. Bierman n in markigen Worten über das Verhältnis zwischen dem einzelnen Studenten und seinem Lehrer. Die Beziehungen zwischen dem Jubilar unb seinen Schälern seien stets vorbildlich gewesen, wenn nur der Schüler, wie es ihm zukomme, sie anzuknüpfen versucht habe. An den offiziellen Teil schloß sich eine Fidelitas, auf der auch noch manch kerniges Wort geredet wurde. ♦♦ Gegen den Ausstellungsschwindel. Der R e r ch s k a n z l e r hat an sämtliche Kaiserliche Missionenund Konsulate einen Runderlaß gerichtet, in dem es heißt: „Wie namentlich durch Mitteilungen der Ständigen Ausstellungs- kommifswn für die Deutsche Industrie bekannt geworden rft, lassen Ausstellungsagenten, Mebaillenhärrdler usw. nicht selten Urkunden, die über bie Verleihung von Auszeichnungen aus Anlaß von Ausstellungen zweifelhaften Charakters ausgestellt fatb, amtlich beglaubigen. Es soll hierdurch der Anschein erweckt werden., als ob der Inhalt der Urkunden amtlich anerkannt worden sei. Derartige Beglaubigungen sind geeignet, über den wahren Charakter der Ausstellungen und den Wert der verliehenen Aus-eichnungen Täuschungen zu erwecken imb den unlauteren SBettbeiperb zu fördern. Dies gibt mir Anlaß, darauf hinzuweisen, daß es un- bedenklich und angezeigt ist, Anträge auf Legalisierung abzulehnen, weim der Jnhall des ?ur Beglaubigung vvrgelegten Schriftstückes geeignet ist, eine Täuschung des Acklckums herbeizufüh-ren, also unlauteren Zwecken zu dicuen. ** I n Amerika verstorbene Hessen. Johann Scherrer, 75 Jahre all, aus Biblis, in Columbus; H. Reubauer, 86 Jahre all, aus Albig, in Erie; H. Thorwart, 68 Jahre all, aus Gießen, in Chicago; H. W. Nickel, 77 Jahre alt, in Detroit; Jvh. Hamel, 71 Jahre alt, ans UdeuHauscn, in Detrvit. Kreis Friedberg. Friedberg, 30 Nov Am evangel. Predigersennnar wird in diesem Winter tviiber ein sozialer Kursus t>mi )ier Borträgen Dom Sozialen Museum in Frankfurt gehalten. Vorgesehen ftno: Psychologie des deutschen Arbeiters, Geschrchte der sozialen Gese'-gebung des Deutschen steichs, wirtschaftliche uttö soziale B beutang des G noss -n- chastswesens, neue Strömungen bi der Armenfürsorge Den trsten Dortrag (-die Psychologie des Arbeiters) hält Professor Dr. Stein-Frankfurt am Donnerstag, 8. Dez. Hessische Theologen sind zur unentgeltlichen. Teilnahme am Kursus berechtigt. L. Bad-Rau heim, 1. Dez. Ganz verändert haben sich die früheren Anlagen am Kurbrunnen. Man kennt sich kaum aus, wenn man in dieses Gebiet kommt. Verschwunden ist der Musiktempel, an dem die Morgenkonzerte ftattfanben. Die neuen gärtnerischen Anlagen daselbst werden eben abgesteckt und müssen bis zum 1. April fertig gestellt sein. Hunderte von Arbeitest sind an den T rin lkuran statt en beschäftigt, die bestimmt bis zum 15. April dem Gebrauch übergeben werden. Den Zeichnungen nach werden die Trinkkur-Anlagen das schönste sein, was Rauheim a^fzuweisen hat. L. Ockstadt, 1. Dez. Eine opferwillige (gemein b e für ihre Kirche ist unser Dorf. Es bat sich hier der Gebrauch eingebürgert, bei Hochzeiten uno allen sonstigen festlichen Gelegenheiten eine Sammlung für die Kirche zu veranstalten. So sammelt man eben für neue stilvoll« Bän ke in der Kirche. Hessen-Nassau. = Aus dem Biebertal, 30. Nov. Unsere Dorfmetzger sind gegen früher aeradezu mit Arbeiten überhäuft. Jnfolae der geringen Kartoffel ernte sucht man allgemein vor dem Weihnachtsfest die Schlachtung vorzunehmen. Fette Schweine sind reidjlid) vorhanden und stellen sich gegen das Vorjahr verhältnis- mäßig billig. Sie werden mit 68 Ml der Zentner Schlacht gewidst bezahlt, so daß auch der kleine Mann sich ein Schwei» schlackten kann. . j 0 Marburg, 1. Dez. In die hiesige chirurgischel Klinik wurde ein etwa 40 Jahre alter Mann eingeliefert/ Der auf dem Bahnhof in Treysa gestürzt war und sich schwerere Verletzungen zugezogen hatte. Da der Verunglückte bis jetzt nock nicht vernehmungsfähig ist, toraite fein Jterföjv» tichkeit auch Noch nicht festgeftellt werden. fc. Wiesbaden, 1. Dez. Der früher in Rüdesheim amtierende Amtsgerichtsrat Ludwig A n t h e s , der vor kurzer Zeit 82 Jahre alt in Stuttgart, wo er im Ruhestände lebte, gestorben ist, hat dem hiesigen Evang. Kircben- öaufond 15 000 Mk. und der hiesigen Blindenschule 10 000 Mk. testamentarisch vermacht. fc. Hadamar, 1. Dez. In dem nahen MolsberA erschoß sich der Oberrentmeister Longa rd, der in Diensten des Grafen Franz von Wallerdorf stand Longard ;atte den Posten seit 25 Jahren inne und geriet über eine in inem Limburger Blatte erlassene Anzeige, in der mitgeteilt vurde, daß die ihm von dem Grafen erteilte Generalvollx macht erloschen und ein Nachfolger ernannt sei, so in Aufregung, daß er tobsüchtig wurde und in einem unbewachten Augenblick einen Revolver ergriff und sich erschoß. ILirchlictze Loangeiifche Gerneinoe. - i Am 2, Advent, Sonntag ben 4. Dezember: 6ehe$bknft 3b brr öladttirche. Vormittag? 91/, Uhr: Piarraiststeut Schorkemmer» Vormittags 11 Uhr: Kinderklrche für die Mattlisgemeinde. Piarrer Schwabe. Abends 5 llbr: Pfarrer v. Schlosfer. Beichte und heil. Abendmahl für bie MatthäuSgemeinde, wozu bei anders auch bie tonfirnuerte Jugend etugelaben wirb. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer der Gememde erbeten. Montag den 5. Dezember, abends 8 Uhr: Berfammlrmg bet fonfirmicrien weiblichen Jugend der Diatthäusgemeinde. DonnerÄtag den 8. Dezember, abends 8 Uhr, im Atarkussaal: Bibelstunde. (Bilder auS dem Leben Jefu.) Pfarrer Schwabe. Rächstkünttigen Sonntag, den 11. Dezember, findet im Abend- gottesdrenst Beichte und heil. Abendmahl für die '2)lartn6gemeinbe statt, wozu besonders auch die konfirmierte Jugend emgelaben wird. Anmeldung vorher bet dem Pfarrer der Gentemde erberen«. 3n der Zohaonerkirche. Vormittags 91/, Uhr: Prof. D. C ck. LormutagS 11 Uhr: 5llitderkirche für bie JohanneSgemetndo» Pfarrer A u 5 f e l b. RachmMaqs 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Berchte und hetltgeS Abendmahl für bie Lukas gememde. Anmeldungen werden vorher im PfarrHause, Liebigftraße 56, erbeten. Abend« 7•/, Uhr: Versammlung der konfirmierten männlichen Jugend der L u k a 4 gemetnde nn Lulassaal. Abends 8 Uhr: Derfammlung und Bibelbesprechung im Johannessaal. 'D(itimod) den 7. Dezember, abends 8 Uhr: MissionSstunde im Johannessaal. Piarrer Ausfeld. kommenden Sonntag den 11. Dezember findet im Abend- gottesdlenst Beichte und heil. Abendmahl für die Jo Hann eS- gemeinde statt, wozu besonders dte konfirmierte Jugend eingeladen ivird. 2Utmeldungen werden vorher nn Pfarrhause, Süd-Anlage 8, erbeten. Heute, Freitag den 2. Dezember, nach«. 51/, Uhr: Versammlung der konftrmterlen w e t b l i ch e n Jugend der Johannes gememde im Johannessaal. -------- \X katholische «emelk-e. Sotterbienst. SamStag den 3. Dezember: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur beü. Beicht. Sonntag den 4. Dezember, 2. AdventS-Sonntag: Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste heil. Aiesse. r um 8 Uhr: Austetlung der hl. llommunwn. , um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. r um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predtgt. Nachmittags um 5‘/, Uhr: Chrtstenlehre: darauf AbventS-Anbacht, WMWHWW—H fSrucksachen aller Art liefert In jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Brühl’sche Universitäts-Druckerei. Schulstr. 7 ^®ee@©s^©e®®o®eeeee® Zweckmäßige Ernährung. ES gibt rricht wenige KrmckheibM, /die wusfchl restlich durch Ernährung übdtounbcn nxrboL Thomas Hydenham ' 1625/1689. NchenhE, ein Jberü^mter Arzt, den die Engländer ym ihren HippokrateS nennen, tour der erste, der in einer zietbewußten Ernährung die Möglichkeit der Heilung von Krankheiten erkannte. Wie recht er mit seiner Anschauung hatte, das wird von der Heilkunde der Gegenwart mehr Und mehr anertamit. Ist doch neuerdings in der Diätetik eine besondere Wissenschaft geschaffen worden, welche die Lehren, durch zweckmäßige Ernährung Krartkheiten zu verhüten und zu heilen, ausgestctttet hall In der Tat hängt tn vielen Fällen Besserung und Genesung ganz allein von dem vorhandenen Kräftevorrrrt und von der Möglichkeit ab, den Körper bei Kräften zu erhadten. Auch bei dem menschlichen Körper gilt der physikalische Grundsatz, daß bei jeder Kraftentwicklung Stofs verbraucht wird; das be- »ieht sich auf jede men/chliche Lebensäußerung, die von den Nerven und Muskeln auSgeführt wird Der Körper (Reicht diesen Verbrauch durch zivecklnäßigc Ernährung aus Und der gesunde Wrper ist imstande, sich diese Ersatzstoffe aus dv» gewöhnlicheu Rahrungsmillelu herauszulöjeu. Der go- schwächte und kränkliche Körper bedarf eines leichter aus- Trutzbaren Nähr- und Kräftigungsmittels, um die gewoltten Zwecke zu erreichen. Von allen Nähr- und Kräfti-gungsmitteln hat unstreitig das Eiweiß den höchsten Wert, und das alte Wort Liebigs, daß es die Quelle der Muskelkrarft sei, wird auch heute noch als voll zu recht bestehend anerkannt. Hat doch noch g>anz vor Lurzern der berühmte Kliniker Pros. Dr. von Roorden davor gewarnt, die Ciweißernähruug im Volke dauernd geringer werden zu lassen, indem er schrieb: „Fast alle Vollsstämme, die in der Weltgeschichte durch Ausdauer und Energie jahrtausende lang Großes geleistet haben, sind von jeher große Eiweiß-Konfumenten gewesen." Eiweißreiche Kost ist also in erster Linie geeignet, die menschliche Leistungsfähigkeit zu erhöhen und das ist ja auch für die Aufbesserung der Kräfte bei Sck)wäche- und Krankheitszuständen das Hauptziell Während aber die anderen Hauptgruppen der Emäh- mngselemente, Fette und Kohlenhydrate, in Form von Butter, Pflanzenölen ober Stärke und Zucker stets genügend rein erhältlich sind, ist es schwer, ein ganz reines Eiweiß für Ernährungszwecke zu erhalten, da die wichtigsten Ei- weißquellen, Fleisch, Eier und Pflanzeneiweiß, für den in feiner Verdauung geschwächten Organismus schädliche Nebenprodukte bilden. Den Forschungen moderner Wissenschaft und der Anwendung moderner Technik ist es gelungen, in großem Maßstade ein solch reinstes Eiweiß herzustelleu, eS löslich zu machen und ihm einen wetteren Nährstoff auzu- gliedern, dessen leicht verdauliche Ueberführung in den Säftestrom des Körpers die stets willkommene Kräftigung des Nervensystems herbeiftihrll Dieses Präparrtt ist da§ Sanatogen und die Erfahrungen, die die Aerzte mit diesem ausgezeichneten Präparat gemacht haben, bewahrhetten Den Ausspruch Sydenham's noch heute. Tausendfältig ist eS gelungen, durch Samatogenemähnmg Schwache und Krank« wieder zu stärken. Mehr als 12000 Aerzte haben ihre Zufriedenheit mit der Wirkung des Sanatoaens schriftlich zum Ausdruck gebracht und nachweislich nehmen nahe an 50 000 Menschen täglich dieses Präparat zu sich, das ihnen neue Leistungskraft verleihen soll. • ©analogen ermöglicht es, dem Körper schnell imb leicht Kräftigung und Stärkung auf dem Wege der Ernährung zuzuführen. Es ist deshalb a-ugezeigt als GtärkungsmitteL bet allen Schwächezuftärck>en der Kinder und der Erwachsenen, bei Blutarmen, Nervösen und Neurasthenikern, während^ oder nach erschövfender Krankheiten, nach Blutverlusten undi Operationen. In der Verbesserung der allgemeinen Er» nahrung und des allgemeinen Befindens liegt auch das Geyeimnis der San-allogenwirkirng bei vielen nervösen Beschwerden. Durch die Ernährung mit ©anotogen können die Nerven ihren durch He berat bei tu ng herbetgeführten Kräfte Verlust ausgleichen. Sie verlieren ihre krankhafte Reizbar-, feit und gewinnen die Wiederherstellund chrer Energie. Ausführliche Mitteilunaen sind in einer übersichtlichen, reich illustrierten, Inter e^anten Broschüre zusammen» oestellt, die von den 738 106 681 815 634 771 602 SA 824 333 650 684 575 503 478 200 62 185 354 18102 363 20375 22058 192 607 725 80 za 500 84 47 647 [1000] 875 183 SOS 42 774 854 659 727 41 855 74 463 । 618 27 383 13032 127 48 52 6 1 564 601 22 179 406 38 571 60 1 880 98 841 161124 212 488 601 710 828 47 [500] 931 245 682 811 943 210 61 343 455 18 44 65 87 97 531 77 899 1 68882 [3000] 764 893 170118 [500] 61 269 403 35 78 [ 3000] 37229 341 700 78 828 38057 [1000] 39034 453 579 759 40059 232 94 428 47 747 »o«-?60561 856 "No] 858 2 6 1 017 93 244 527 898 2620S1 154 239 ROO 587 751 910 263182 221 62 820 491 523 [500] 701 2 6 4072 75 115 322 503 779 836 265001 61 302 41 44 453 757 825 [3000] 28 965 7 7 2 6 6-5*4 742 [5°°L^ 267251 639 [500] 44 268 «32 754 [500] 824 982 269883 417 [500] 604 738 843 [500] 2700,4 825 88 808 170001 82 2 7 1 098 140 843 [5001 568 748 2 7 2025 50 112 429 714 911 21 »49 27300' 41 52 [8000 | 91 109 3.10 40g 605 875 2 7 4017 8*5 108 544 020 825 27 5012 83 200 [500 ] 553 62« 8t 788 8,3 276006 01 J35 561 695 753 [1000] »9 [15 000] 277029 106 18 216 384 98 571 780 8*2 278076 112 340 619 704 42 70 [3000] 828 930 86 279027 47 SS 434 688 815 87 909 [5OO] 83 92 53 139 870 88 494 599 959 7 8000 43 91 601 865 79104 96 589 805 13 5009 194 379 710 1 3 6021 131 745 52 P14 [3000 ] 810 [500] 747 sSOOO] 89 [500] 138210 [1000] 95 845 1 3 9 096 244 828 [3(>00l 7g (500) 140017 [ 500] 245 56 876 1 4 1 077 125 851 72 415 39 553 901 2 9 5 002 724 36 [3000] 75 318 36 453 621 717 8 74 298206 816 19 447 614 1» 39 72 997 299723 884 DßlüalgssenKolonialwarenVeinbamünng Beste Bezugsquelle für gute Qualitäten Prompter Versand nach auswärts Ausgabestelle für Gießen: Frau Emma Seilheim, Bismarkstrasse 38, parterre 58 721 825 [500] 14 2 217 399 552 959 87 143'290 504 49 632 56 1 4 4398 497 524 702 *80 1 4 5027 162 r 3OO005 57 66 109 [1000] 811 9*1 301090 117 [500] 366 489 530 656 59 909 59 3 0 2 221 427 526 [1000] 627 743 3 0 3108 812 [5000] 57 59 f 1000] 938 Im Gewinnrate verblieben : 1 Prämie zu »w> OüO 1 Gewinn zu 150 000. 1 za ISO 000, 1 zu 70 000, 2 50 000, 3 zu 40 000. 2 ZU 30 000 5 zu 15 000, 24 10 SOS, 84 ZU 5000, 577 ZU 3000, 920 ZU 1000, 1475 zu 270 95 432 588 80147 SIS 831 406 70 523 grofje Posten vorjähriger Saison In nur guten Qualitäten geben zu den äußerst billigen Preisen von 21124 26 651 769 940 57 23129 882 472 93 590 '20. Ziehung 5. KL 223. Kgl. Preuss« Lotterie Ziehung vom 1. Dezember nachmittag». Sar die Gewinne Uber 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern belgefllgt (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 20. Ziehung 5. KL 223. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung rom L Dezember vormittags. Nur die Gewinne Ober 240 Mark zlnd den betreffenden Nummern In Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) Gebr. Weil Neustadt 10 GIESSEN Fernspr, 506 76 [500] 178 207 19 851 670 676 707 66 977 [3000] 270*8 28023 67 [1000] 227 476 561 476 «38 711 894 915 30061 249 [500] 895 473 819 36 970 94 31118 46 248 178 252 99 971 [1000] 1001 77 [8000] 544 97 2157 823 69 412 40 593 [500 ] 825 [1000] 931 3'94 416 781 904 23 49 4020 176 [500] 224 310 441 524 667 77 835 983 5047 139 370 475 841 58 6013 69 197 212 75 [500] 342 567 649 [500 ] 670 994 [500] 7692 821 36 911 ----- “ 190161 339 442 518 25 86 [1000] 629 978 1 9 1 023 79 896 589 627 192049 67 174 847 417 733 VOS 193054 295 [3000] 806 402 47 652 [5001 87 736 955 1 94,77 94 683 737 852 1 9 5009 86 89 133 231 571 [500] 196415 197020 79 107 59 258 310 16 568 75 601 [500] 57 I 3000] 955 1 9 8025 84 288 635 719 844 1 99044 48 287 494 [500] 506 639 64 996 [3000] 77 109 719 [500] 28 2010« 80 [1000] 818 42 [500] 666 [1000] 717 821 916 [3000] 202399 562 771 839 61 978 2 0 3 062 341 80 487 5*3 608 844 2 0 4075 175 260 473 760 2 0 5019 [5001 20 215 68 [3000] 90 403 74 «18 748 924 206044 132 SS 210 467 93 [3000 ] 578 701 2 07123 44 [500 ] 444 [500] 923 [ 3000 ] 83 208209 477 [1000] 575 66l 81 20 9 022 76 157 209 378 --------- 902 1 7835 809 19336 605 [1000] 867 ViSHKAKlLN in jeder beliebigen bcnnjlari und Adrtonsotk 1 1 । sowie mit Zirkeln aller studentischen kr Einigungen liefert tu mäßigen Preisen die B rühr sehe Univ.'Druckern 40012 201 856 565 41028 685 914 [1000] 42110 17 215 39 555 [500] 664 4 3173 224 888 440 91 [500] 784 90 87 44.98 686 730 90 4 5012 280 SSO [1000] 4 6 436 504 88 912 4 7029 38 SV 2*1 424 517 51 " 6LJ6?.78 918 48372 80 788 49263 95 603 044 ÖÖ4 IDVUJ 83 61 M. 150138 275 313 434 883 [8000] 963 [8000] 151VW 28 116 219 314 680 844 1 5 20U SSI 515 824 [ 500| « [5001 89 153180 [1000] 312 454 518 816 28 935 fl 154003 [500] 213 60 403 878 1 5 5045 144 426 559 »1 951 15 6078 530 854 904 23 1 57 107 204 25 351 [1006] 567 639 731 58 811 46 1 5 8 304 4 50 701 36 [8000] 84 8kl 997 159059 67 174 345 526 649 856 972 160064 200 691 700 867 998 1 6 1 236 717 M’ [1000] 23 1 6 2004 164 406 50 587 650 »91 163* 112 5R1 712 9(2 76 [500] 16 4214 74 388 626 781 80 87! 165210 33 448 63 526 769 [500] 801 935 [500] 166001 160 269 176 773 802 925 1 67123 [8000] 46 Ml 417 44i> 612 21 042 [1000] 168144 70 94 401 596 777 [3000] BU 50 1 69062 216 353 540 86 [3000] 887 943 17 0029 159 767 970 1 71136 316 444 [3000] 48 V [500 ] 665 630 715 810 15 65 1 7 2223 [ 500] 89 529 [ÄM] 61 611 28 1 73169 214 91 86 307 588 612 763 1 74(HI BIM [500] 2SS 339 707 1 75110 59 720 [SON] U 176018 81 182 73 434 790 846 901 177060 430 Hö 911 73 83 1 7 8 271 582 629 755 179035 214 19 38 *1 473 549 714 828 64 [ 30001 180678 89 [8000] SOS 181022 78 121 278 822 TO 581 723 907 78 1 82109 97 281 369 78 477 [10001 500 601 55 72« 183010 100 [ 500] 6 29 68 78 [1000] Bll 411 U 557 637 849 948 1 84103 241 70 423 [500] 2« 667 816 73 SO [1000] 904 1 85146 385 613 771 856 1 8 6001 38 199 872 465 7 3 543 57 680 745 931 187006 47 140 » 826 [ 500] 18 8008 133 261 475 545 74 620 721 189'U 25 [500] 83 182 482 741 959 403 97 552 689 769 [500] 817 162144 816 958 163106 65 358 491 535 675 754 164097 495 [ 500] 16 5097 187 [500] 166121 73 [ 500 [ 93 “* ----- — --- - - I**vl V4»‘UV «4JJ 1 4 UW I 880 [500] 33526 681 837 3 4038 157 828 [500] 59 422 [1000] 586 616 82 [8000 ] 748 88 3 5154 371 647 700 13 64 94 825 SOS 89 3 6148 428 “ * Zur MuacHÄM . ferne, Zimt, Zitronat Orangeat ufto. in nur allererster Qualität. |Tcirvijon 78i.| Eberh. Metza-r Nachf. ____Heinrich Driesch. 50271 98 441 674 714 940 5 1044 51 221 [500] •T76 91 530 605 95 958 81 52105 328 51 596 807 49 959 o? ??e[S00°] 242 63 620 78 753 845 930 U"00] 50 54097 92 129 73 247 651 735 820 28 37 [1000] 934 55074 86 S!S 28 56810 405 666 95 712 70 831 57021 27 « «5 524 45 48 M H 628 771 847 67 Ml 58» 59014 20 111 [500] 78 215 845 *11 ® 78 ri0001 480 lNH 797 985 1'01 [500] 864 489 550 787 996 3 2375 85 454 666 726 917 3 3 050 875 435 616 3 4010 162 85 232 460 970 35309 52 774 975 36069 [500] 806 89 921 37280 [1000] bis 709 «« llE] 95 38107 58 65 88 [3000] 658 810 * 920 £ 205 U 36 45 71 98 302 20 68 M 411 111 10 ot>3 297085 1'--- öS 738 [500] 80 824 655 79 820 38 940 2 5 006 [500] 757 85 2 6317 15 5 202 383 448 5*» SO 92 98 384 989 1 5 0 075 79 83 1?4 233 34 42 343 44 [500] M4 766 72 R82 [ 500] 97 954 157238 679 [500] 705 841 038 90 158163 220 29 472 85 587 681 921 15 9 049 257 474 504 [1000] 53 726 29 160032 110 310 [1000] 536 48 084 --- 130027 *27 93 [500 ] 575 679 1 31*14 1 32S(7 [8000] 63 809 [ 500] 4 2 7 0 707 828 [10001 133164 491 605 24 .... 134037 44 [500] 206 66 96 456 1O069 129 269 42* [500] 628 11179 [500] 12054 164 2-78 98 415 -------*---- 111 [500] 78 215 345 bOL82 488 524 646 6 1 089 680 [500] 62150 850 ü? 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