Drittes Blatt M. Jahrgang Nr. 257 Gießener Anzeiger Erscheint tt-Nch mtt Ausnahme deS Sonntags. General-Anzeiger für Gberhesfen Dre ^Gießener ZamiliendlStter" werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Xrdibtatt für den Kreis Stehen" zweimal wöchemlich. Dre „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Mittwoch, 2. November 19|0 Rotationsdruck und Verlag der VrÜhrchen UnwersitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^6L Redaktion:e^KII2. Tel.-Adru An-eigerGießen. Aus Stadt und Land. Gießen, 2. Nov. 1910. * * Der Lieder- und Klavier-Abend des Gießener Konzertvereins am nächsten Sonntag in der neuen Aula wird uns die Bekanntschaft eines ausgezeichneten Künstlerpaares vermitteln: Frau Susanne Dessoir und Herr Bruno Hinze-Reinhold konzertieren seit Jahren zusammen und sind in Deutschland, wohin sie auch kommen, gerngesehene und gehörte Gäste, die man immer, immer tvieder gerne hört. Ist es doch ein ganz besonderer Kunstgenuß, zwei Künstlernaturen zu lauschen, die so miteinander eingespielt sind und harmonieren wie diese beiden. Beider Kunst voll ausgereift und tvurzelecht, feinsinnig wie das gewählte Programm, so auch der Vortrag und die Ausführung, von der man rühmt, daß sie den zum Vortrag gebrachten Werken im ' höchsten Grade gerecht wird. Die schönsten alten und neuen Deutschen Lieder wechseln mit lieben alten Volksliedern und köstliche Stücke der Klavierliteratur inmitten. Versäume niemand, was sich ihm hier bietet; dieses Künstlerpaar gehört zu haben, ist bleibender Gewinn. * * Aus der Praxis des Handelsrechts. Im Auftrage des Kaufmännischen Vereins und des Ortsgewerbe-Vereins sprach im Hotel Einhorn Syndikus Dr. M o l l a t - Siegen über das Thema: „Aus der Praxis des Handelsrechts". Der Redner wußte seine Zuhörer in beinahe l3/4 stündigem Vortrag durch die lebendige, gewandte Darstellung und durch die Wichtigkeit der Sache selbst bis zum Schluß zu fesseln. Einleitend gab er eine kurze Geschichte der Entstehung des Handelsgesetzbuches, zu dessen Abfassung schon im Jahre 1848 die Anregung gegeben, das aber erst 1897 fertiggestellt wurde und am 1. Januar 1900 mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch, die sich beide gegenseitig ergänzen, in Kraft trat, so daß jetzt im ganzen Deuts,ä)en Reiche einhertlhckfe Normen in Handel und Verkehr gelten und bei der Rechtsprechung zu gründe gelegt werden. An der Hand von fünf Einzelfällen, die in typischer Weise in das Leben der Handelsivelt einzuführen geeignet waren, und die er auf gründ der einschlägigen Gesetzesparagraphen prüfte, gab Dr. Mollat eine Fülle von Belehrungen und Richtlinien, ohne deren Verständnis und sinngemäße Anwendung der Kaufmann kaum noch auskommen kann. Er legte dabei fest, wer nach dem Gesetz als Kaustnann anzusehen ist, und das find viel mehr als man für gewöhnlich anzunehmen pflegt, da im Sinne des Gesetzes jeder Fabrikant und Industrielle als Kaufmann gilt, während andererseits der im kaufmännischen Betriebe Angestellte nicht unter die Rubrik „Kaufmann" fällt. Sehr wichtig sind die Bestimmungen über die Rechte und Pflichten des Prokuristen zu seinem Chef und umgekehrt. Nur der Vollkaufmann ist berechtigt, Prokuristen anzustellen. Da er ihnen vollständig in die Hände gegeben ist, so steht ihm naturgemäß das Recht der Kündigung zu, allerdings unbeschadet der Vergütungen, die sich aus bestehenden Verträgen ergeben und zwar ist die Kundigmrg immer in dem Falle statthaft, wenn der Prokurist das Vertrauen feines Vollmachtgebers mißbraucht. Die Frage des Schadenersatzes, die in dem Falle in die Erscheinung tritt, wenn irgend ein Unbefugter im Namen eines anderen einen Geldbetrag erhebt, beantwortet der Vortragende dahin: Ist die Quittung echt, so hat der Lieferant das Nachsehen, bei unechten Quittungen oder Blanketts ist der Schuldner zu doppelter Zahlung verpflichtet. Bezüglich der Kon- kurrenzklausel hält das Gesetz die mittlere Linie ein, wonach die Entscheidung dem richterlichen Ermessen unter Berücksichtigung dec Vertragslösung- anheimgestellt ist. Nicht alle Verträge sind rechtskräftig. Die Rechtskraft ist ausgeschlossen, wenn der Wille mangelt oder infolge angeborener Schwäche die Einsicht fehlte. Der Kommissionär hat das Recht, ja die Pflicht, bei zweifelhaften Aufträgen, die möglicherweise zum Nachteil seines Auftraggebers ausfallen können, diesen von der Unzweckmäßigkeit des gegebenen Auftrages in Kenntnis zu setzen. Mit dem Hinweis, daß der Vortrag dazu beitragen wöge, die Zuhörer zum fleißigen Studium des Handelsrechts zu veranlassen, schloß Herr Dr. Mollat seine sehr beifällig aufgenommenen Ausführungen. * * Stenographie. .Am Sonntag fand tm Hotel Einhorn die in Zukunft immer in Gießen abzuhaltende Herbst-Bezirks-Vertreter-Versammlung des Bezirks Gießen im Hessisch-^Nassauischen'(Main-Rheingau-) Verbände Gabelsbergerscher Stenographen statt, der neben der Beratung anderer geschäftlicher Angelegenheiten auch die Neuwahl des Bezirksvorstandes oblag. Auf Vorschlag des Gab.-Stenogr.-Verei.ns Gießen von 1861 wurde an Stelle des seitherigen Vorsitzenden, Pros. Kramer-Friedberg, der eine Wiederwahl Mehnte, Geschäftsführer Hasenkrug vom Verein von 1861 als erster, Kaufmann Kuhl von der Stenogr.-Gejellschaft als zweiter Vorsitzender gewählt. Der Versammln^a ging am Vormittag eine Prüfung für Geschäftsstenograpyen voraus, eine Einrichtung, die Unter der Aufsicht des Deutschen Stenographenbundes Gabelsberger steht und die in diesem Jahre zum erstenmal in Gießen abgehalten wurde. Die Prüfung liefert den Nachweis der Fähigkeit zur Aufnahme eines 10 Minuten dauernden Diktats in Abteilungen von 150, 180, 200 und 220 Silben, von 240 Silben an aufwärts werden Zeugnisse ausgestellt, die die Besitzer zur Führung der Bezeichnung „Praktiker" berechtigen. Aus den Gießener Vereinen bie- standen die Geschäftsstenographen-Prüfung: in der Mbtei- lung 200 Silben: Hans Roloss (Ver. 1861 und Akad. Ver.), in der Abteilung 150 Silben: Friedrich Kyritz (Sten-Gesellschaft), und Alex Karnbach, Arthur Meirich und Andreas Reining (Ver. 1861). "Der Kamps gegen die Mücken. Zur Beseitigung der Mückenplage hat Professor Dr. Schilling im Institut für Infektionskrankheiten in Berlin eingehende Versuche angestellt. Es hat sich herausqestellt, daß Schwimmkäfer und Stichlinge die besten Vertilger der Mückenlarven sind. Auch die kleinen Wassersalamander und die Larven der Libellen fressen viele Mückenlarven. Es ist also zu empfehlen, diese Mückenseinde zu schonen und sie in Tümpeln, wo sie nicht vorkommen, einzusetzen. Gerade während des Winters sollte diese Maßregel am energischsten betrieben werden, denn der Winter, der bei uns nur vorübergehend die Wasserflächen mit Eis bedeckt, tötet die darin enthaltenen Mückenlarven nicht ab. Die wirksamste Art, die Mücken zu bekämpfen, besteht indessen darin, die überwinternden Mücken zu vernichten. Mit Winteranfang flüchten die Mücken in Keller, Gewächshäuser, Schuppen, Ställe, Re- nusen usw. und sitzen dort in einer Art Winterschlaf an Wänden und Decken. Diese Mücken (meist Weibchen) können durch den Rauch von gutem reinen Insektenpulver bei ) (- 162 (- 3) (- 2) (~ 2.25), Mai 4.75), Mai feit BIS ZU 90 % FEUCHTIGKEIT ".». 168 (- 146 (- 165 (+ 163 (— 150 (- Mannheim Straßburg München Wo keine Niederlage, unmittelbarer Versand frischer Füllung. 1) 2) 5) 3) 3) 1) 2) 3) 2) 2) 2) 4) ) 1) 1) Königsberg Danzig Stettin Posen Breslau Berlin Magdeburg Halle Leipzig Rostock Hamburg Hannover Düsseldorf 1) 2) ) 1) 2) 1) 160 (— ) 160 (- ) 170 (— 21/,) 168 (- ) richtiger Altwendung nicht nur betäubt, sondern auch getötet werden. Quaker Oats durch den besonderen Röstungsprozess entzogen, deshalb ist Quaker Oats so viel ergiebiger und schmackhafter als andere Haferprodukte Haier 152 (- 155 (— 150 (— 152 (— 152 (— 174 (- 160 (- Wetzen 100 Zig. 20.50 - 21.»0 Mk. Noaaen 100 Kg. 15.50-00.00 Mk. Bei 50 groß- Flaschen frachtfrei in ganz Hessen. Pu/M 140V, 143'/, 145 139 147 147'/, 151 155 156 140 153 153 152 152'1, 156 167'/, 170 Weißbrot 2 Kg. 62 Pfg. Schwarzbrot 2 Kq. 54 Pig. ^eoiuctteii Brelsen nicht an Deckungen. Im HafergejHau ivar die Tendenz diesmal weniger fest. Die Kauflust für das immer noch knappe und preishaltende Angebot hat merklich nachgelassen, und da Rußland wieder mit billigen Offerten im Markte war, fo gab Lieferung im Verlaufe um 4—5 Mk. im Preise nach. Russische Gerste konnte eine mäßige Preisbesserung nicht voll behaupten. In Mais schien sich bei den gedrückten Preisen etwas mehr Lebhaftigkeit zu sentwickeln. Es stellten sich die Preise für inländisches Getreide am letzten Markttage in Mark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr (4-) bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche in Roggen (- 2'/,) Die Marktpreise für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 31. Oktober 1910. 2077, (- ) 226 (— 2) 200 (— 198 (- 190 (- 191 (— 192 (— 195 (— 197 (— 196 (— 199 (— 191 ( + 195 (— 194 (— 200 (— Weltmarktpreise: Weizen : Berlin Dez. 197.75 (— 8.25); Mai 200.75 (- 4); Budapest April 179.75 (— 2.35); Paris Ott. 2'4.80 (— 14.95); Liverpool Dez. 157.00 (— 4.60); Chicago Dez. 140.10 (— 2.80). Roggen: Berlin Dez. 149 50 (— "" 155.75 (— 3.00). Haier: Berlin Dez. 145.75 (— 153.25 (- 4.25) Mk. Klammern () beigefügt ist, wie folgt: Wetzen Quaker Oats ist nur echt in Paketen mit dem geschützten Namen MQuaker Oats“. Jeglicher Versuch, lose Ware oder andere Pakete für Quaker Oats zu verkaufen, ist strafbar. Darmstädter Möbel. Unsere neuen Modelle übertreffen alles bisher dagewefene an Qualität, Formenschönheit u. erstaunlich billigem Preis. August Schwab jr. Darmstadt, Rbeinstr.39, nächst d. Bahnhöfen. $cl.397. Spezialität: Komplette Wohnungseinrichtungen von 1000—10000 Mk. Freie Lieferung, dauernde Garantie. Alles offen ausgezeichnet. Man verlange Preisliste ------ und Abbildungen. - ■ Iss^/s Getreide-Wochenbericht der Preisbericht < o • De i; . nowirtschaftsratS vom 25. bis 31. Oktober 1910. Die überall herrschende Zurückhaltung, namentlich die Untätig- der französischen und italienischen Importeure hat ihre Wirkung auf die Forderungen der Exporlgebiete auch in der Berichtswoche nicht verfehlt. Namentlich Nordrußland, das nicht wie der Süden über große Lagergelegenheiten verfügt und deshalb für die ankommende Ware im Auslande Absatz schaffen muß, suchte wieder zu billigeren Preisen zu verkaufen, und auch Südrußlatid zeigte sich zeitweise entgegenkommender, wöbet der Zwang, den gemieteten Dampferraum auszunützen, immerhin eine gewiffe Rolle zu spielen schien, denn in der Zil'uhrtätigkeit aus dem Innern wäre ein Grund für dte vermehrte Verkaufslust der Exporteure kaum zu finden gewesen. Auf das Verhalten der nordamenkanischen Märkte war außerdem der Umstand von Einflllß, daß Argentinien günstige Aussichten für Weizen behält und infolgedessen mit den alten Vorräten auszuräumen sucht. Wie im Auslande, so herricht auch an den deutschen Märkten große Zurückhaltung. Das Angebot ist zwar immer noch klein, aber die Feldarbeiten nähern sich allmählich ihrem Ende, und es scheint, daß man diesen Zeitpunkt abwarten will, da man dann billiger anzukommen hofft, vorausgesetzt, daß bis dahin die Situation auf dem Weltmärkte keine entscheidende Veränderung erfährt. Lähmend auf die ohnehin nur geringe Kauflust wirkt übrigens auch der allgemein schwierige Mehlabsatz. Dazu fommt noch, daß der Export augenblicklich nur genüge Ansprüche stellt, bezw. so niedrige Gebote macht, daß sich weitere Geschäfte nach dieser Richtung nur schwer bewerkstelligen laffen. Naturgemäß brachten sich diese Verhältnisse auch auf dem Lieserungsniarkte zum Ausdruck, aber die Preisrückgänge hielten sich trotzdem m mäßigen Grenzen, denn wie bei den Käufern, so machte sich auch auf Seite der Abgeber eine gewiffe Vorsicht bemerkvar, auch fehlte es zu den Frankfurt a.M. 197'/, (—2'/,) ' 210 (- ) Starkenburg und Rheinhessen. ch. Bingen, 30. Oft. In der letzten Zeit verursacht )er täglich auf dem Rheine liegende starke und dichte Nebel erhebliche Störungen der Schiffahrt. Die Schiffe vermögen bei diesem Nebel nicht ihre Fahrzeiten einzuhalten und so kam es zum Beispiel, daß die niederländischen Boote in den letzten Tagen mit Berspst- tungen von ganzen Tagen eingetragen sind. Der Nebel regt oft bis vormittags 11 HUr auf dem Rheine. Natürlich ist der Verkehr an den Nachmittagen um so stärker. In Verbindung mit dem Nebel stehen die gegenwärtiges WasserstxrndsverhältTrisse, die einem Schiffahrtsbetrieb tote er bei dem solange herrschenden hohen Wasser möglich war, erheblich im Wege stehen. Schiffsunfälle ereignen sich denn auch oft genug. Unangenehm ist in erster Linie für die Bewohner der beiden Rheinufer zwischen Mainz und Koblenz, daß sie bei Nebel nicht auf die andere Rheinseite gelangen tonnen, weil die Schiffe nicht fahren und eine Brücke nicht vorhanden ist. Diesem Hebet müßte endlich einmal durch Erbauung einer Brücke zwischen Bingen und Rüdesheim abgeholfen werden. — Am 10. November werden in Bingen die Stadtverordnetenwahlen stattsinden. Insgesamt sind fünf Stadtverordnete zu wählen. Es scheiden ans die Stadtverordneten Rentner Kavl Bretz, Rentner Job. Baptist Eck, .Kaufmann Jos. Hagrmann, Kaufmann Rich. Pennrich und Fabrikant Gg. Racke. ch. Lorch a. Rh., 1. Nov. Wie weit es mit unserem Winzer st and gekommen ist, wie traurig die Verhältnisse heute liegen, beweist wohl am sichersten ein Beschluß der hiesigen Stadtverordnetenversammlung, der Bürgermeister möge beim Kreisausschuß den Antrag stellen, daß die Staalsregieruirg den Winter hindurch Notstandsarbeiten vornehmen läßt. Man hofft, daß dadurch wenigstens die dringendste Not gelindert werden und den Winzern das tägliche Brot verschafft werden kann., Die Gemeinden sind nicht in der Lage, neue Lasten zu 'Übernehmen, da ihre Steuerkraft bei der Not der Winzer zu sehr geschwächt ist Vielleicht könnte als Notstandsarbeit der Ausbau der Rheinuferstraße vorgenommen werden. Den üblen Geschmack Im Mund, der sich nach längerem Rauchen, Biergenuss oder Aufenthalt in rauchigen, staubigen oder schlecht gelüfteten Räumen einsteUL vertreibt man durch ein paar Wybert-Tabletten rasch und zuverlässig. Sie sind zahlreichen Menschen treue und unentbehrliche Begleiter, die sie nie von sich lassen. Die lange ausreichende Schachtel kostet in allen Apotheken 1 Mark. Depot in Giessen : Pelikan-Apotheke, Kreuz 2. fs«*/. Landwirtschaft. ch. Aus Rheinhessen, 31. Okt. Die allgemein Traubenlese ist wohl durchweg zu Ende und die Traube sind eingebracht. Ein so geringes Ergebnis wie dieses Iah war seit länger als 15 Jahren nicht mehr zu verzeichnen. Bezüglich der Güte des 1910 er wird in einzelnen Gegenden bestimmt angenommen, daß er besser ausfallen wird als der Wein von 1909. In anderen Bezirken aber rechnet man kaum auf eine besonders zufriedenfttllende Güte des Weines. Der Gehalt an Säure ist durchweg recht erheblich. Der Mostverkauf gestaltete sich äußerst lebhaft und gar mancher Besitzer, der seit Jahren schon seinen Wein auf den Versteigerungen zum MaLkte brachte, hat jetzt scl>on seine Ernte an den Handel abgesetzt. In der Oppenheimer Gegend erbrachren die 1200 Liter Most 800—950 Mark, in der Wörrstadter Gegend die 8-Liter-Maische 3,80—4,50 Mk. In Nieder- und Obersaulheim wurden für das Stück 1910 er 800 Mk. erlöst In der Gemarkung Großwintern- l>eim wurden etwa 100 Stück Weißwein geerntet, die zum großen Teile eingekellert wurden. Bei stattgefundenen Verkäufen wurden 4,50—5 Mk. für die 8-Liter-Maische bezahlt. In Elsheim stellte sich das Stück 1910 er auf 840 Mark. Für Weine aus alteren Jahrgängen wurden in den letzten Tagen 800—1200 Mk. für das Stück bezahlt. Mileile künstlerische Möbel! zu wohlfeilen । Preisen kaufen will, verl. koetenfr. Offerte. Besichtig, uns. grossstädt. eingericht. Fabrik- lagers mit Ober 80 compl. Zimmer-Einricht. sehenswert u. lohnend. Bei gross. Kauf FahrtverqQt. Lief.fr«>! Wohnung unter Garantie Faatüberall viel« Referenzen. Conr. Sauer Söhne, Fulda, Möbelfabrik mit Dampfbetrieb, liege. 1883. -- Winterkur für Südabh. d. Taunus. Behagl. einger^Lt. kL Anst. Spezialbeilanstalt. Centr.Heiz. - En® u. Beleuchtung, neue Geeeliechaftsr&mne, g warme und kalte Liegehalle. Noraaame WBfdgg Behandl. u. Verpflegung. Diätkur. Ä v VII (Dependance für Minderbemittelte.) Prospekte franko Dr. BI. Schoize-Iiahleye*, Nervenarzt. Sanatorium i^ofHeim im Taunus. Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M. 1 Fleischpreise in Gießen Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 93—98 Wt. Kg. Schlachtgew. 96-103BL Kg. 84-92 Plg. *k . 88-90 . y, . 8o~96 . . Getreidepreise in Dl a n n h e i m Brotpreife in Gießen kaufen Sie am vorteilhaftesten in dem Spezial Handschuhe 5972 G-eschäft, der aller Arten für Damen, Herren und Kinder Seltersweg 8 Goethestr. 31 verlangt ihn immer wieder J. SchmückeF Nachf Wasserdichte Gummimäntel Diesen Sonnabend Ziehung Hervorragende Auswahl! ie schwimmen oeden öenSfrom Sicherheitsschlösse *AN€RX(NHDhG\ leXVORRAGENDeR SieiSTÜliGEIM Wettermäntel Pelerinen Für den Winter Ofenschirme empfehle ich besonders: > Kohlenkasten - Oefen und Herde - Laternen - Anfertigung und Lieferung aller Konditoreiwaren in nur feinsten Qualitäten und promptester Versand nach auswärts Grösste und bedeutendste Spezialfabrik für Gas-Badeöfen Verkauf nur durch die Installationsgeschäfte. — Kataloge kostenlos. Seit zwanzig Jahren bestehendes solides Haus, völlig neu und gut ventiliert Vorzügliche Tasse Kaffee, Tee, Schokolade Erstkl. Biere, als: Pilsner „Urquell“, Giessener „Union“, Münchener Bürgerbräu, BerlinerWeisse Grätzer. Gefrorenes hervorragender Qualität Angenehmer gemütlicher Aufenthalt 58341 Reparaturen an Gas- und Benzinmotor.,Dampfmasch.,Autos schn. u. bill. J.Marnech jr., i>rank- nirf a. M., Schleiermacherstr. 11. 5576 Ofenvorsetzer Hausfrauen täglich die beliebten Margarine-Marken nSiegerin^ und ^fiflohra116 verwenden, ein Beweis für deren Güte,Wohlfeilheit u. Bekömmlichkeit. Alleinige Fabrikanten: A. L. Mohr. G. m. b. H.. Altona-RnhrPnfPM 11 Lose 10 Mk. — Porto und Liste 25Pfg. extra — zu beziehen durch alle Verkaufsstellen und auch von lässt Spitzen, Gardinen, Batist, Waschow Seide, Stickereien etc., überhaupt alle zarten Stoffe beim Waschen wieder wie neu werden! Denkbar gründlichste Reinigung bei grösster Schonung und Erhaltung des Gewebes. Ueberall erhältlich! Alleinige Fabrikanten:: Henkel & Co., Düsseldorf, auch der seit 34 Jahren weltbekannten Vaillanfs Wand-Gas-Badeöfen ,Geyser‘ u. automat. Heisswasserapparate JA ** llk Job. Vaillant M Remscheid. vollständig diebessicher, in jedes KorrWon* Zimmer- und Haustürschloss anzubringen. 6014 Schlosserei Christ. Voll, Zimmerluft-Befeuchter Ein Posten zurückgesetzter Waren unter Einkaufspreis. “^9® August Kröll, Giessen Seltersweg 12. Da Anfang 1911 mein Geschäftshaus abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt wird, will ich meine Lager bestände möglichst verkleinern. Ich habe deshalb sämtliche Preise bedeutend ermässigt und bietet sich Gelegenheit zu aussergewöhnlich günstigem Einkauf von: l?W-MMW»NlMWlck. Privat - Unterricht I Griechisch. Latein. Deutsch und Geschichte für alle Klassen und Examina höherer Knaben- und Mädchenschulen. Französisch und Englisch für die Elementarstufen. — Gute Pension für 1—2 Schüler. g Gustav Bewert, Lotteriebank G. m. b. H. in Eisenach. 1 5. Jenaer Geld-Lotterie Ziehung am 5., 7. und 8. November 1910. Hauptgewinne 20000,5000 IU. Kornbrot Kinzenbacker Mühle b. Gieße« 09146) Telephon 770._________ Jauchefässer Weinfässer Krauttässer Fleischbütten Waschbülten Beste Qualitäten ! !Billigste Preise! den besten und gesündesten aller Kaffeezusätze, den allein echten * Kaiser-Otto * mit Schutzmarke „HauS". 4 'f :V 'M W M iE % w' 'Ä'-'r* i 3OÜ) .-’J 5" # M N III S'L M-s i 'S» Z ■ ;t. MW k A Henkels BIeich-Soda. fe