gierigen eilen seit dem frühen Vormittag nach der .Unfallstelle. 37 eile L 43-47 78-82 * "8 38-43 78-” 40 39 36 33 78 71 63 63 70 67 62 69 69 68 80 75 73 96 87 75 83 1C' 36-39 7! 67 52 45 41 erste: j allen ist, wird uns noch das Folgenoe geschrieben: Die pye vevorpano, oaB ]ie schon 'ahn hübet, wenn ^r^ne^äfttein glaubte bestimmt das Surren Eisenbahnttinnels zwischen h'.er und -imburg aßt e n eine msolchen Augen, weiteö ^°i-n-°l umiaumend - men ^-lbk-eeL Das englische Luftschiff gescheitert. London, 25. April. Das Armeeluftschlff, da8 bei Farnborough nn Sturm zu einem Probeflug aufflieg, überschlug sich. Die Gashülle ist geplatzt, das Gerippe zerbrochen. Drahtmeldungen: Weilburg, 25. April. (Von einem besonderen Bericht« erstatter.- Las Luftschiff „Z. II" hatte schon während des ganzen Vormittags auf seinem Landungsplatz bei Limburg nut parken Böen zu kämpfen gehabt, llürz vor 1 Uhr wurde es in der Flanke von einer beionders heftigen Böe gepackt, die eine Ge- icywindigkeit von zirka 18 Sekundenmetern gehabt haben dürfte. Die Stahl trösten, mit denen das Luftschiff verankert war, rissen und vergeblich bemühten ftch die Dewachungsmannschafteti, das Schiff zu hatten. Um ein Unglück zu verhüten, mutzten die Mannschaften zum L o s l a > s e n des Schiffes auf- gefordert werden, das sofort bis 2 00 Meter 5) ö h ci einporstieg und vom Winde in der Richtung aus W e i l b u r g fortgetrieben wurde. Um 1 Uhr 20 Min. wurde das Luftschiff von Weilburg aus gesichtet. Es flog auf das Oders- bacher Feld zu und man hatte den (Sinbrutf, als wollte das Schiff dort landen. Plötzlich, wahrscheinlich durch einen nach dem Boden zu gerichteten Windstoß wurde das Luftschiff in das Lahntal herabgedrückt. Hinter Weilburg erhebt sich saft senkrecht über der Lahn und der Eisenbahnlinie der Webersberg, gekrönt von einem Kurhaus mit einem Gartenhaus. Ter felsige Abhang des Webersberges ist mit Obst- und Tannenbäumen bedeckt. Das Luftschiff wurde bis auf den Bahndamm herabgedrückt, wobei die Telegraphenleitungen zerstört wurden. Es erhob sich dann wieder und wurde auf den äußersten Gipfel des W ebers- berges geschleudert. Ter Hintere Teil des Schiffes mir I Den Steuern blieb an dem Gartenhaus hangen, während der vordere TeU, der über den Berg hinausragbe, in der Mitte a b g e f n i cf t wurde. Das Schiff senkte sich dann den Mhang des Berges hinunter, nach dem Tale zu. Der Ballon ist z e r st ö r t. Sofort waren die Weilburger Unteroffizierschule, die Gendarmerie, die Polizei und Feuerwehren zur Stelle geeilt, um Hilfe zu leisten und das von allen Seiten herbeiströmende Publikum von der Unglücksstelle fernzuhalten. Die Luftschiffofsiziere mit Major Neumann an der Spitze waren von Limburg herübergekommen, um die Leitung der Bergungsarbeiten zu übernehmen, welche voraussichtlich fünf bis sechs Tage erfordern werden. Mit der Abrüstung des vorderen Teiles, ift bereits begonnen worden. Die vordere Gcmdel ist schon beseitigt die Moto re sind unbeschädigt geblieben. > 44 37 32 26 Hn>. machen. . Sehr ernst zu denken gibt Wetter die Tatsache, daß nrcht genug Gas am Landungsplätze in Homburg vorrätig war; die Vorbereitungsfrist war wohl zu kurz gewesen. Daher konnte Zeppelin nicht rechtzeitig und gleichzeitig nut Parse- Dal die Rückreise antreten. Der Führung des Luftschi,ses mangelte ferner die eigene Selbständigkett und Verantwortung; so soll zum Beispiel „von oben", das heißt von Vorgesetzten, der strikte Befehl erteüt worden sein, keinesfalls zur Nachtzeit zu fahren. Man wird hier die Praxis auf hoher See zum Vergleich heranztehen dürfen. Würde es dort nicht auch als barer Unsinn auge^ljcn werden, mit ähnlichen, allgemein gehaltenen Anweisungen den Verfügungsbereich der Kapitäne zu beschränken? Die Anregung des Kaisers, an der Landungsstelle in Homburg einen Denkstein zu errichten — wir lasen davon in einem Frankfurter Blatt —, wird wohl nicht befolgt werden tönnen. Es könnte sich höchstens für unsere militärischen Luftschiffer um eine Warnungstafel handeln, aus der unauslöschlich zu stehen hätte, daß über Wmd und Wetter nur Einer Meister ist, der keiner Kommandogewalt untersteht. Limburg (Lahn), 24. April. Tas Luftschiff „Z. II" riß sich heute mittag nm 1 Uhr, nachdem es eine neue Gasfüllung erhallen hatte, unerwartet von der Verankerung los und flog m nordwestlicher Richtung davon. Weilburg, 24. April. Das führerlose Luftschiff schwebte über dem Webersberg und senkte sich 1 Uhr 10 Miu. auf den Restaurationsgarteu nieder. Dort geriet es zwischen die Bäume und brach beim Anprall in der Mitte durch. Tas Luftschiff gleicht einem Trümmerhaufen. Was noch ganz war, wurde beim heranzieheu und Festhalten zerbrochen. Auf Webersberg find etwa 40 Offiziere der umliegenden Garnisonen, sowie 90 Mann ans Dietz zur Bewachung eingetroffen. Von unserem Sonderbcricyie^stat.er, der sich sofort nach dem Bekanntwerden des Unfalles nach Weilburg b^gub, erhalten wir die folgende anschauliche Schilderung: Weilburg, 25. April. Gestern nachmittag 1.30 Uhr erschien zu großer F^ude bei .Weilburger im Südwesten in ansehnlicher Hohe 6t: .Feuersnot" Hunrad: •6. April'): „Fra Tiavolo.' Ihr: »Salome.' (Salome: g den 28. April: .Undme.' .Eleklra." (Klyiämnestra: den 20. April: .Der Trou- ton? Äonlag den 2. Mi, in." Ticiislaq den 3. Mi: Diai, abends '/,3 Uhr: ,6in is. iarrers Tochter von Strela- ie Rampe." Mittwoch den (Mariamne: Irene Triesch.) (Hobler.* (5ebba: Freue '.anitis bet Warr.' fy'ot: „Rosmersholm." (Sktetta: LäMiüatzs y|,W: ,Dü Mariamne.' (Mariamne „Die Rampe.' Dienstag >den 4. Mai: .Die Rampe.' nerkt, abends um 7 Uhr. ” 38-4« ; t?_37 66-68 4*’ 33-34 60—66 j'1- 4.2_ 46 76-80 35-39 67-75 * 30-38 6^=7 sen 48-bS 54 54 53 ' i 41-42 ®'tt nid 41 Wer 54-55 69-’° ^49 71-80 Maßregeln möglich gewesen wären. In eingeweihten Kreisen war man von Anlang an über den militärischen Standpunkt des Unternehmens erstaunt. Es ist betont worden, es handle sich um eine rein rn il itLr isch e Fah rt, bei der man keine so weitgehenden Rücksichten auf das Wetter nehmen könne. Ein Nllegsluft- schiff mü|fc auch im Ernstiaue bei schlechtem Wetter fahren tönnen. Tas mag richtig sein, aber die Lenkluftschiffahrt ist eben noch nicht so wett fortge,chiitten, imd auu) zu. sehr von Wind und Wetter abhängig. Zeder Versuch mit so unzulänglichen technischen Mitteln ist Tollkühnheit, bei der das Gnde klar liegt. Und dazu handelt es sich doch um zu hohe Werte, um derartige Versuche zu wagen, mag sie auch das militärische Jnterefte fordern. Da Lenkluftschiff i|t nur bei gutem Wetter zu gebrauchen und dos wird auch im Kriegsfall so sein. Um für die Zukunft solchen Unglückssallen vorzubeugen, muß ein metorcnogischer Sicherheitsdienst eingerichtet werden, der bei beabsichtigten Fahrten das entscheidende Wort zu sprechen hat. Bei der letzten Fahrt handelte es sich darum, daß der Kaiser innerhalb dreier Tage das Erscheinen der Luftschiffe in Homburg ge- w ü n s ch t hat. Schon vor der Abfahrt in Köln i)t auf die Unsicherheit der Wetterlage hingewiesen worden. Schließlich ) hoffte man damals, bei dem herrschenden Nordwind rasch nach Sjomburg gelangen zu können, um dort eine 53-11 erung öer Gelegenheit abzuwarten. Es kann bei der Unzulanglich- teit unserer modernen Lenklnftschisse noch nicht an eine unter allen Umständen seldmaß.ge Verwendung gedacht werden. Erst müssen zahlreiche Lustschif,hallen erbaut sein, die eine rasche Zuflucht ermöglichen. Dazu wird uns von anderer Seite noch geschrieben: £ Weilburg, 25. April. Heber tue schwere Katastrophe, der gestern das Luftschiff „Z. 2" zum Opfer ge- he, . WA Die Zertrümmerung des Z. II. Gietzen, 26. April. Das stolze Luftfal-rzeug, das wir am Freitag noch in Homburg bewundern tonnten, liegt in Trümmern. Hie schlimmsten Befürchtungen, die wir schon damals für die Rückfahrt anbeuteten, sind zu einer schrecklichen Gewißheit geworden. Damit wird die forschende Frage nach den eigentlichen Ursachen des Unglücks, und danach, wie man es hätte vermeiden können, immer unabiveislicher. Es handelt ich jetzt nicht mehr darum, welches System in der Luftschiffahrt sich am besten bewährt, sondern um die elemen» tarften Gesetze bei gefahrvollen Unternehmungen überhaupt. Und die Beurteilung deS Geschehnisses muß, wie wir schon am Samstag schrieben, in erster Linie bei der Beobachtung und Berücksichtigung der Wetterlage einsetzen. Es darf ausgesprochen werden, daß die meteorologischen Feststellungen sich vollauf bewährt haben. Un(ere Le,er wissen, wie genau z. B. die Leitung der hiesigen Wetterdienststelle den Wechsel oes Windes vorausgesagt hat, und heute erfahren wir dazu aus den bestimmtesten Quellen, daß auch vor der Abfahrt in Köln die zuständigen Meteorologen in Aachen vor der Fahrt der drei Luftschiffe gewarnt hatten! Damit hat sich verwirklicht, was wir am Feitag in unserem Berichte hatten durchblicken und dahinstellen müssen: die Reise ist unter» nommen worden, weil man einem Wunsch des Kaisers ent» gegentommen wollte, weil man weniger als sonst den Mut fassen konnte, aus ungünstigen Wetterursachen von einer gefahrdrohenden Unternehmung abzulassen. .Hier muß die volle Kritik in der öffentlichen Meinung einsetzen, und wir nehmen an, daß bei der Größe des Unglücks, bei dem Umfang Der Kosten auch, die daraus dem Reiche erwachsen, ein ernstes Nachspiel auch schon in den allernächsten Tagen im Reichstage sich ergeben wird. Man wird dabei den Kaiser so viel wie möglich aus dem Spiel lassen müssen. Die Verantwortung für das Wagnis der Fahrten trotz der schlvierigsten Umstände tragen andere. Wir brauchen nicht einmal anzunehmen, daß byzantinische Schwäche die Erfüllung des kaiserlichen Wunsches bewirkt habe. Es mag für berufsfreudige Offiziere em schwerer Widerstreit der Pflichten sein, zu tun, was bie Um» ftänbe gebieten ober verbieten und anderseits' sich vtel» leicht der „allerhöchsten Ungnade" auszusetzen. Aber die schweren Folgen haben- diesmal gelehrt, daß tn solchen bergen es nur eine Entscheidung geben darf, bte des eigenen Gewissens. — Zn Homburg hat es sich doch wohl nicht um ein mttitärrfches Erfordernd wie es sonst eine Truppenübung sein mag, gehandelt, sondern um eine Huldigungsfahrt, deren Bedingungen von außergewöhnlichen Voraussetzungen diktiert wurden. Es wirb auch in bic Wag schale geworfen werden müssen, daß die Homburger Saatfelder kein geeigneter Landungsplatz waren, daß schon die nicht unerheblichen Flurschadenkosten dem Reiche hätten erspart bleiben können. Dann aber hat das militärische System bei der Fahrt weitere, höchst bedenkliche Schwäcben gezeigt. Ter „binnen drei Tagen" unternommenen Fahrt wurde zwar auch von wis.enfchaftlichen Meteorologen in den Begleitautomobilen gefolgt, aber sie machten bte Reise in erster Linie als untergeordnete Lffi- ztere, nicht als Persönlichkeiten mit eigener, maßgebender Verantwortung. Sie würben ben Luftfahrern wohl am liebsten immer die Warnungssiguale gezeigt haben. Aber sie standen „unter Befehl", und die höheren Dispostttonen gingen eben dahin, das Wagnis unter allen Umständen zu cht. Aiis ijeutigein Wo-im- -1.25 Alk., Hühnereier 1 El. fietfe pr. St- 6-8 Pf, D Psd. 00-00 Psg., Tauben -j 100-1,60 Mk., vähne vr. >-70 Pf., Enten vr. Stück 1,80 b-84P'g,Kuhsleijchpr.^d. 0—74 Pig, Schweinefleisch nefleild), M Eta, hannnelsle'lch pr. W 550-6.00 Alk., Zwiebeln per tev 20 Pig-, Ajeißkraul ver Äjb. schniltspreis „on&on-W i’Ä; lun9 nach ohn. > err -S QI,Te. be. > in di' L?'bl-iben, ,cs. Als irh -, bc5 QHen ^UieuSunb0,5 MZZ SiAe'"e 9en"9e Miele wie nn Museum l) lösen W, ih^ Lösung nLönB Sammlungen am nhegen oder längere Zeii bt gehört, ist es da- erwaltung und des >zuwirken, daß sie and zwar ein für ie WZWMMM» MWWD-MDWUßWW WDWZMJ-ZWMZMMZ Ueberdie eigentliche Ursache des Unglücks in Weilburg, 25. Apnft oimbura ist folgendes zu berichten: Ganz unerwartet für die Die Meteorologen Direktor P o 1 i -ö iinD des,en Assistent .m. militärische Leitung riß sich das Schiff los. Man hatte die Re eg er von der Aachener Wetterwarte, Albert Pcpplcr von Ballonfpi^e an genügend starken Drahtseilen befestigt, die der Gießener Wetterwarte berieten gememscnn mtt Oberlehrer verankert waren. Um eine B-schadrgnng d.r gondeln durch wtt etlUQ,3 er9Iai-)rcn. Man hört aber iiber ben Grund des das leicht mögliche Aufschlagen zu verhüten, htelten Sol- man ßcj her Wetterlage unter leinen Umständen baten das Schiffsheck an starken Tauen. Erne plotzlrche Don Homburg hätte absahren dürfen, wo der Zeppelin fest und Wi-.bböe, die von der Seite kam, riß die Mannschaften recht g^i^f Dor Anker lag. Zn Limburg war bei der Verankeruiig zusammen, aber zunächst konnten sie durch skarteS Anziehen ^cht genügend Rücksicht auf eine geschützte Lage des Lumchms die Schwankung aufhatten. Dabet wurde das Anlecsell an genommen, so daß von allen Setten der Wmd ankommen tonnte, ber Svitte gelockert und bildete eine Schlinge. Eine neue. Die Meteorologen erklärten^ daß bei den heftigen -W^dftotzer jäh einfttzend^Böe konnte von den SOidarelt aber nick)t mehr selbst ein doppelt so starkes Stahlseil Wissen wäre und auch du jaq cm 1.U4UU. ra.frhf ,nm oOÄiafjCn acJ eftcite Verankerung ben Böen nicht Stand gehalten hatte, ausgegluljen werden, es WM der Befehl zum g ^as Loskommen dc^ Luftschifses erklärt «ich, wenn man er- geben worden, x-a» "Schfts sahrt ra,ch an unöjpannt Die ba6 bie Soldaten, die die Ausgabe hatten, cs in der Wmd- schlaffe Verankerung mit einem scharfen Ruck )o liart an, rirf)tung ,u h^en und die Gondel vor dem Aufschlagen zu be« o daß das Draht,eil mitieii entzwei reißt. wahren, gegenüber dem Wiuddruck nicht standhaften konnten. Durch Vorn meteoroiog. Standpunkt aus ist das Verhaften der die Manöver der Mannschaft, der Lage wieder Herr zu werden, Schifssleituna am Samstag unerk.ärlich. Die ojsenlunbige bildete das Drahtseil eine Schleife, wodurch bet einer erneuten Besserung des Wetters hätte unter allen Umständen die Rück- heftig wehenden Boe das Anker,eil durchrly, womit die Un- Meiert Dieser' Jg "s°" lÄtt begleitenden Meteorologen scharf betont wordm^doch hat Iq SoIbatcnr b{c ^aue des Ballon--' hielten, mtt nach oben man milttarischersetts Bedeuten erhoben. Zunächst hob man worden und der schmerzliche Unsall hätte dann noch hervor, daß Z.--Schiffe wegen der erschwerten Orientierung I Menschenleben gefordert. nachts nicht gefahren werden sollen und dazu auch noch eine Weilburg, 26. April. Tic Unfallftelle des Z. 2 bietet nächtliche Landung in Köln notwendig gewesen wäre, die ^cute vormittag em unverändertes Bild. Mannsüiasten des 160. unter Umständen gefährlich toerben konnte. Besondere ^„^nterieregimems aus Dietz und Gendarmen hielten die Nacht Schwierigkeiten befürchtete man bei dem Einbringen in bie wache an dem Luftschiff, an dessen Auseinander,tahmc unter Amjor Sckiffsballc bas bei starkem Winb schließlich gar unmög- Neumanns Leitung weiter gearbeitet wird, oamende von Neulich gewesen wäre. Diese Bedenken mögen für eine Landung 'spm Rnrm,ttM nn(fa her llmallltelle. nach 2 Uhr nachts, wo der Wind wieder aufzufrifchen begann, ja berechtigt gewesen sein; aber keineswegs für eine frühere Landung, die viel wahrscheinlicher war. Wo es fich um Sein oder Nichtsein des Schisses ljanoeltc, mußte tn der günstigen Zeit unter allen Umständen die Ruck- : fahrt versucht werden, selbst wenn zu befurchten ; mar, daß das Einbringen in die -Halle in Köln nicht ohne : einige Beschädigungen abginge. Die völlige Vernichtung ' wäre sicher verhindert worden. Unentschlosien hat man Die 1 günstige Wetterlage vorübergehen lassen und ist am Sonn- ■ tag früh gefahren, als das Wetter bereits stürmisch war. : sftun mußte man in Homburg bleiben, wo vielleicht bessere Nr. 96 Erstes Blatt 160. Jahrgang Dienstag 26. April 1910 ___ Vez«g»prets: Ter Lietzener Anzeiger nionatlich7öPf^viertel» erscheint täglich, außer Ar "’tHÄ WD . . ▲ jährlich Mk. 2.20; durch Sonntags. - Beilagen: £ ▲ La ▲ ▲ ▲ A A ® AA .A. jA Abhole- u. Zweigstellen viermal wöchentlich M A. ■ H 3S ▼ monatlich 65 Ps.; durch SieBener^aminenblätkr, Ä MM II MM Tlyll 11x1 diePost Mk.2.-viertel- zivcimal wöchentl.lireir- Kfl M fi Jr H B ÄJr M W B| B B B ■ B B jährt. auSschÜ Bestellg. ZW General-Anzeiger für Oberheffen MM <ür oie Tagesnummer UHtattc zzbnlck und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch- und zieindruckerei R. Lange. Uebattion, Erpedltton unb Druckerei: §chnlftratze Anzeigenteil: H. Beck. bis vormittags 9 Uhr. _____________________________ Die neue wahlkreireinteilung m Hessen. R. B. Darmstadt. 25. April. Der Gesetzgcbungsausschuß der Zweiten Kammer wird voraussichtlich in der nächsten Woche seine Sitzungen wieder aufnehmen und sich in erster Linie mit der Beratung der neuen Wahlkreiseinteilung beschäftigen. Die WahlkreiSeinteilung bildet bekanntlich den dritten der Gesetzentwürfe -zur Einführung des direkten Landtagswahlrechts und in mehr als einer Hinsicht auch mit den trächtigsten. Doch es leuchtet wohl jedermann em, daß auch die beste und volkstümlichste Wahlrechtsbestimmung einfach über den Haufen geworfen werden kann, tvenn die Grundbedingung für das Wählen überhaupt, die gleichmäßige, gerechte Einteilung der Wahlkreise, nicht erfüllt wird. Haben wir doch schon bei den früheren Wahlrechtsberatungen die Tatsache feststellen können, daß unter Zuhilfenahme einer geschickten Wahlkreisgeomctrie Vorschläge zustande gebracht wurden, die durch Zusammenfügung jetzt getrennter Teile von Wahlbezirken und Bevölkerungsgruppen manchen Parteien einen starken Mandatszuwachs in den Schoß gelebt hätten und daß einzelne Abgeordnete sich ihren Wahlkreis so schön „abgerundet" zu gestalten bestrebten, daß ihnen dadurch der sorgenlose Besitz des Mandats ^sür alle Zukunft garantiert worden wäre. Eine neue Wahlkreiseintelluna in Hessen muß erfolgen, weil die Zahl der Landtagsmalidate bei Einführung des direkten Wahlrechts von .50 auf 58 erhöht werden soll. Es gibt ja viele Leute im Lande, die der durchaus nicht von der Hand zu weisenden Meinung sind, daß eüi Staat mit 1120000 Einwohnern sich wohl mit seinen 50 Volksvertretern ganz gut begnügen könnte; die übrigen Bundesstaaten haben zumeist im Verhältnis zur Bevölkerungszahl weniger Abgeordnete. Nachdem nun aber schon seit einer ganzen Reihe von Jahren über die auch von der Regierung als absolut notwendig anerkannte Vermehrung der städtischen Mandate vergeblich gestritten worden ist, glauben Regierung und Kammer endlich durch die Vermehrung der städtischen Mandate um fünf und der ländlichen um drei — für jede Provinz eins — den Widerstreit zwischen Stadt und Land am glücklichsten beseitigen zu können; sie tun dies selbst auf die wenig erfreuliche Aussicht hin, daß von einer so vermehrten Abgeordnetenzahl noch mehr geredet und dem Lande noch erheblichere Kosten auferlegt werden. Ten stärksten Widerspruch gegen diese Mandatsvermchrung hatte man bisher von der Ersten Kammer befürchtet. Bekanntlich hat sich aber deren Wahlrechts- ausschuß jüngst ausdrücklich mit der Vermehrung auf 58 Abgeordnete einverstanden erklärt, so daß eine darauf auf- gebaute Wahlkreiseinteilung beim anderen Hause auf keine Schwierigkeiten stoßen wird. Es ist nun eigentümlicherweise von einem parlannnrta- rischcn Mitarbeiter des Mainzer Zcntrumsblattes der unschöne Versuch gemacht worden, die Dinge dadurch zu verwirren, daß er allerlei uncrwiesene oder unzutreffende Behauptungen aufstellte, die nur darauf ausgehen können, das nach den jahrelangen Kämpfen ach so mühsam erzielte Einvernehmen zwischen beiden Kammern zu zerstören. Seine Ausführungen gipfeln in dem Satze, daß die ganze Wcchl- rechtovorlagc durch die Stellungnahme der Ersten Kammer ernstlich gefährdet worden sei. Der parlamentarische Herr erblickt die Gefahr einmal in dem llmstand, daß der Wahlrechtsausschuß des andern Hauses erst dann in die Spezialberatung der beiden vom "Ausschuß der Zweiten Kammer fertiggcstelltcn Gesetzentwürfe cintreten null, wenn auch die Wah'llrciseintcilung ihre Ausschußberatung passiert habe. Er meint, daß damit das Reforniwerk „an einem toten Punkt angclangt" sei und behauptet, „daß die Abneigung der StandeSherren (gegen die ganze Wahlrechtsreform) int allgemeinen noch ebenso vorherrscht, als vor Jahren." Beide Annahmen sind aber nichts als leere Hypothesen, und ebenso unzutreffend ist nach unfern zuverlässigen Erkundigungen die Befürchtung des Artikelschreibers, daß die erste Kammer das leider durch die unschöne Abmachung der Mehrheits- partcien der Zweiten Kammer in die Vorlage hineinbug- |icrte Pluralwahlrecht noch erlvcitern und auch auf Bildung und Besitz auSdehnen wolle. Der parlamentarische Mitarbeiter des Zentrumsblattes ereifert sich da ganz unnötig über Dinge, die gar nicht vorhanden sind und variiert dabei das Thema von der Preisgabe von Volksrechten, Reaktion nsw. — Worte, die sich gerade von seiner .Seite und in einem Zentrumsblatte doch etlvas sonderbar aus- nchmen. Diese ganze schiefe Beurteilung der Lage hat nun aber die dankenswerte Folge gehabt, daß in einem heute (Nlontag) abend erschienenen zweiten Artikel desselben« Blattes eine andere Zentrumsstimme zum Wort Lelangt und ^war — wie wir glauben — die tzcs Vorsitzenden des Gesetzgebungsausschusses. Er erklärt zwar einleitend, daß er mit dem ersten Artikel „nicht vollständig einverstanden" sei, weist aber fast sämtliche Ausführungen seines Fraktionsgenossen mit überzeugenden Worten zurück und sagt zudem auch den verschiedenen Parteien der Zweiten Kammer recht deutliche Wahrheiten. So wendet sich der Artikel gegen den „toten Punkt" und führt aus, die WaylkreiSeinteilung sei allerdings, wie der erste Aufsatz bemerkte, in erster Linie Sache der Zweiten Kammer; es sei aber doch von ganz besonderem Interesse für die Erste Kammer, in welcher Weise voraussichtlich demnächst die Zweite Kammer zusammengesetzt sein werde. Würde aus einer Wahlkreisein- teilung sich ergeben, daß der Radikalismus einen entschiedenen Einfluß erlangt, so sei es klar, daß diese Tatsache für die Erste Kammer von großer Bedeutung sein könnte; man könne es ihr daher nicht verübeln, wenn sie wünscht, Kenntnis von der demnächstigen Wahlkreiseinteilung zu haben. Weiter heißt es: „Man kann aus dem Vorgehen der Standesherren nicht folgern, daß die "Abneigung noch ebenso bei ihnen vorherrscht, wie vor Jahren. Im Gegenteil, wir behaupten, daß wenigstens von einer solchen Abneigung bei der Iiehrheit iveny zu spüren ist, und glauben auch nicht, daß Frhr. v. Heyl der Reform ernste Schwierigkeiten machen wird. Die Auffassung, als wollte man in der Ersten Kammer das Pluralsystem auf Bildung und Besitz erweitern, entbehrt bisher jeder tatsächlichen Unterlage; es liegen keinerlei Anzeichen vor, die darauf schließen lassen." Der Parlamentarier bezweifelt auch entschieden, daß die Erste Kammer die Vorlage scheitern lassen wolle: Im Gegentell, man weiß in der Ersten Kammer so gut wie im Lande, daß ein abermaliges Scheitern der Reform niemand angenehmer wäre, als dem hessischen Radikalismus, und daß bei dessen zweifellosem Erstarken unter dem jetzigen System eine wirkliche Reform des Wahlrechts, wie solche im Interesse einer ruhigen Entwicklung hessischer Verhältnisse liegt, kaum jemals mehr die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit finden wird." Der Artikel betont dann, daß es jetzt Sache des Aus- fchusses der Zweiten Kammer sei, an die Wahikreiseintei- lüng heranzutreten und daß hier die Schwierigkeiten in oer Zweiten Kammer liegen. Zweifellos sei, daß )fe diesbl^üglichen Vorschläge der Rearerung nrcht angenommen werden, aber ebenso zweifellos werde die Regierung mit der Verständigung der Zweiten Kammer ein- verstanden sein. Diese Verständigung könne aber nicht im Ausschuß, sondern müsse im 'Kammerplenum erfolgen. Der Ausschuß habe bereits vor zwei Monaten ein- timmig die Parteien ersucht, Vorschläge zu machen: „Dieses einstimmige Ersuchen ist bis jetzt ohne jede Antwort geblieben und man kann den eiw- zelnen Parteien den Vorwurf nicht ersparen, daß durch diese Haltung das Reformwerk verzögert, ja sogar ge- ährdet wird. Wenn deshalb mit mehr oder weniger Recht an der Haltung der Ersten Kammer Kritik geübt wird, so dürste auch an der seitherigen Tätigkeit der Zweiten Kammer Kritik geübt und verlangt werden, daß die Führer der Parteien endlich die hohe Wichtigkeit der Vorlage erkennen und ihrerseits mitwirken, daß baldigst das hessische Volk Klarheit darüber haben wird, ob die Reform kommen oder ob sie auch diesmal wieder wegen der Uneinigkeit der Parteien und der beiden Kammern unerledigt bleiben wird!"________________________________________ Der Aufstand in China. £ London, 24. April. lieber Newhork wird folgende Darstellung der Lage in der chinesischen Provinz Hunan hierher berichtet. Danach soll die Situation eine kritische sein. Frauen und Kinder fliehen bereits aus Tschaugscha. Mehrere Dörfer, )ie in der .Nähe der Hauptstadt lagen, sind von dem Nivb vollständig zarstört, die meisten ntedergebrannt und dem Boden gleich gemacht worden. In allen Ortschaften sind Plakate angeschlagen worden, durch welche die Chinesen aufgefordert werden, alle Ausländer zu töten, deren sie habhaft tverden können. Diese Nachrichten werden von .den letzten Missionaren nach Hankau gebracht, die aus Nchangscha entflohen. Sie berichteten, daß alle ihre Häuser eingeäschert und ihre Habseligkeiten verbrannt worden seien. Weiter meldeten die Missionare, raß die britischen Kanonenboote, die vor Tschaugscha lägen, hre ^Geschütze auf die Stadt gerichtet hätten, alle Aus- änder würden an Bord derselben aufgenommen. Drei- ausend chinesische Soldaten hielten die strategisch wichtigen Punkte der Stadt besetzt und in alle die Distrikte, aus denen beunruhigende «Nachrichten kämen, würden wei- erc Truppen entsandt. «Sehr viele Chinesen sollen bei den .Unruhen bereits «ihr Leben verloren haben. In einem Fall wurde eine chinesische höhere Schule in Brand gesteckt und über dreißig Studenten fanden ihren Tod in den Flammen. Als die ausländischen Schiffe den Fluß hinauskamen, um die Ausländer .aufzunehmen. füllte der Mob eine Anzahl Schiffe mit Petroleumfässcrn und setzte sie in Brand. Die trennenden Schiffe wurden den Fluß hinuntergestoßen, damit sie hie h eran kommenden ausländll scheu «Schiffe ebenfalls in Braud stecken sollten. Als die Missionare Tschaugscha verließen, war alle Verbindung mit dem Westen abgejchuitten. Der britische Konsul, der so lange wie möglich in Tschaugscha geblieben war, ist in» zwi,cheu auch in Hankau ctngetroffen. Er berichtete, daß das Konsulat niedergebraunt worden sei, well er bei einem Neubau chinesische Arbeiter aus einer anderen Provinz benutzt hatte. Der Kaifer in Straßburg. Straßburg i. E., 2b. April. Um 11 Uhr nahm der Kaiser einen Vorbeimarsch der Truppen der Garnison ab. Mittags folgte der Kaiser einer Einladung des fom- mandierenden Generals v. Fabel zur Tafel. Der Kaiser besuchte heute nachnnttag gegen 3. Uhr das Münster und ließ sich vom Dombaumeister Knauth und Prälat Keller an der Hand von Plänen und Photographien eingehend Vortrag erstatten über die unifassenden Reparaturarbeiten, die gegenwärtig an dem großen Turmpfeiler vor- genommen werden. Der Kaiser, die Kaiserin und die Prinzessin Viktoria Luise wohnten nach dem Diner beim Statthalter einer Festvorstellung des Straßburger Stadttheaters bei. dum Ausstand der Bauarbeiter. Der außerordentliche Kongreß der Geiverkschaften in Berlin, auf dem ca. zwei Millionen Mitglieder von 58 Organisationen durch 422 Delegierte vertreten sind, nahm eine Entschließung an, in der den ausgesperrten Bauarbeitern Sympathie ausgesprochen wird und sämtliche organisierten Arbeiter aufgefordert werden, den Ausgesperrten ihre Solidarität durch sofortige allgemeine Sammlungen zu beweisen. Die christlichen Gewerkschaften und die Hirsch -Dunker'schen Gewerkvereine waren der Einladung zur Teilnahme am Kongreß nicht gefolgt. Berlin, 25. April. Als eine Kolonne Arbeitswilliger der Firma Altmann auf dem Heimwege in einem Gerüstwagen die Grolmannstraße in Charlottenburg passierte, wurde sic von etwa sechzig Streikenden umzingelt und mit Knitteln und Stangen angegriffen. Der Polier gab einen Schreckschuß auf die Angreifer ab. Ein starkes Polizeiaufgebot trennte die Streikenden und geleitete den Wagen zur Arbeitsstätte. Ein weiterer Zusammenstoß zwischen Arbeitswilligen derselben Firma und Streikenden erfolgte nachmittags am Schinkelplatz. Auch hier mußte ein starkes Polizeiaufgebot Ordnung schaffen. Berlin, 25. April. Am Terraffenrestaurant in Halensee kam es heute früh zu schiveren Zusammenstößen zwischen Streikenden und Arbeitswilligen; ein Arbeltsivilllger gab auf die Streikenden einen Schuß ab und traf einen von ihnen in die Brust. Er will in Notwehr gehandelt haben. Der türkische Ausstand. Die Nachrichten aus Oberaldanien lverden ungünstiger. Bei Ghllan stehen, so heißt es, 3000. an der Drenitza 2000, in der Gegend von Lipljan 4000 bei Podrima 5000, in der Umgegend von Prizren und Podaori 3000, bei Lapteseti und bei Liuura je 6000 bewaffnete Anlauten. Hierzu kommt iwch der 2000 Mann starke Stamm der Ostrosops. Weitere zwölf Bataillone und vier Batterien sind nach Albanien untenvegs, so daß die Gesamtzahl der Truppen 52 Batalllone und 16 Batterien beträgt. Die Reservisten von Salonik sind einberufen worden, Scheftet Torget Pascha beriäumtc, das Defilö von Katschanik rechtzeitig zu btfeyeu, so daß sicht 3000 Arnauten dort festietzten und den Bahnoerkehr hindern. Sie ließen nur die Post passieren, entwaffneten 20 den Bahnzug begleitende Soldaten und zwangen diese, nach Ucstüb zurückzukehren. Konstantinopel, 25. April. Der gestern gemeldete Kampf bei Stimlia endete mit der Zurückdrängung der Albanier, die große Verluste erlitten. Aus feiten der Truppen wurden drei Soldaten getötet, ein Offizier und zehn Soldaten verwundet. i < Saloniki, 25. April. Heute wurde wiederum im Engpaß Katfchanik ein Zug von Arnauten durch Schüsse aus- gehalten, die Weiterfahrt aber gestattet, da der Zug weder Militär noch Kriegsmaterial beförderte. Der Engpaß ist angeblich von 10000 Arnauten besetzt. Weitere Militärtransporte auf dieser Bahnstrecke sind eingestellt worden. Köln, 26. April. Nach einer Meldung aus U e s k ü b 'habest ich die Stämme des oberen Albaniens dem .Auf- tand angeschlossen. Konstantinopel, 25. April. Der Mini st errat be- chloß, die Redifbrigaden in Saloniki und Smyrna zst mobilisierest und nach Ober-Albanien zu entsenden. Deutsche Kolonie«. Der Entwurf über b i e Errichtung eiltet o b er ft en Kolonial- unb Konsulargerichtshofes, dessen Inhalt wir bereits mitgeteilt haben, ist jetzt dem Reichstage zugegangen. Der gedachte Gerichtshof soll eine Revisionsinstanz sein für die Urteile der kolonialen Obergerichte, deren Entscheldnng bisher endgültig war. Diese Gerichte hatten sich durchaus bewährt, doch sind in den Kolonien, namentlich in Südwestafrika, ost Rechts- fragen aufgeworfen worden, die voll einem höheren Gerichtshof zu prüfen notwendig wäre. Ter neue Gerichtshof wird ferner die höchste Instanz der Konsulargerichtsbarkeit sein, die zurzeit noch das Reichsgericht ist. Ferner bestehl die Absicht, dem Gerichtshöfe päterhin noch cme andere, auf dem Gebiete der konsularischen Betätigung liegende Aufgabe zuzuweisen. Nach der beabsichtigten Neugestaltung des Gesetzes, betreffend die Organisation der Bundes- konsülate, sowie die Amisrechte und »Pflichten der Bnndeskollsltlu, vonl 8. November 1867, sollen nämlich den nicht mit Gerichts» barkeit ausgestatleten Konsuln des Reiches die Verrichtungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit, also insbesondere die Geschäfte des Bormundschaitsgerlchts und des Nachlaßgerichts, in Ansehung von Deutschen übertragen werden, soweit dies im Rahmen der Staatsverträge und der fremden Landesgesetze zulässig ist. Für diese Tätigkeit der Konsuln ivürde eine oberste gerichtliche Instanz em» zurichten fein, der die endgültige Entscheidung über das Rechts-^ mittel der Beschwerde gegen die Verfügungen des Konsuls zustände. Als solche Instanz käme der neue Gerichtshof in Frage, der für die Entscheidung von Fragen, die großenteils aus dem internationalen Rechtsgebiete liegen werden, besonders geeignet ist. Aus der Nordwestprovins Deutsch-O st afrikas, Sultanat Ruanda, wird soeben die Ermordung eines katholischen Missionars gemeldet. Nach einem tcle-> graphischen Bericht des stellvertretenden Gouverneurs hatte Pater/ Lolkpias den gegen den Sultan Msinga rebellischen Grenz Häuptling Lukarra ausgesucht, um die Klage der Eingeborenen wegen Viehraubs 511 vertreten. Lukarra wollte si chentfernen, angeblich um das Vieh zu holen. Der Pater faßte ihn am Arm, um ihn zurückzuhalten, worauf die Leute Lukarras auf dessen Befehl ben Jäter mit Speeren töteten. Die Mörder fluch- . c t c n na chDer anderen, Seite des Muhavura auf kongo-belgisches Debiet. Der Vorfall ereignete fich am 1. April. Am 5. April wurde eine von der 11. Kompagnie verstärkte Polizeiabteilung an der Grenze in Marsch gesetzt. Der Vorfall ist nach der Auffassung des Residenten für Ruanda rein persönlicher Bedeutung und ivird voraussichtlich ohne weitere Folgen für die Ruhe des Landes bleiben. Die übrige Grenzbevölkerung beteiligt sich am der Verfolgung der Mörder. Deutsches Reich. Der Bundesrat erteilte in seiner heutigen Sitzuitg der. Vorlage betreffend das Zusatzabkommen zu dem zwischen dem' Deutschen Reiche und Aegypten bestehenden Handelsabkommen vom 19. Juli 1892 seine Zustimmung. In einem Gnadenerlaß aus Anlaß der Geburt des Erbgroßherzogs bestimmte der Großherzog von Mecklenburg- Schwerin, daß allen Personen, gegen welche bis zum 22. ds. — diesen Tag mit eingerechnet — Geld- oder «Freiheitsstrafen von nicht mehr als sechs Wochen bezw. 150 Mark rechtskräftig er kannt sind, diese Strafen, soweit sie noch nicht vollstreckt sind, und die rückständigen Kosten erlassen werden. Haftstrafen bleiben ausgeschlossen, sofern zugleich auf Ucbenucifung an die Landespolizeibehörde erkannt ist. 26uslanO. Das österreichische Herrenhaus nahm am lUcnulag, die Aule he nsvvr läge nach längerer Aussprache an. Aus Brüssel wird gemeldet: Die deutsche Abteilung, der Weltausstellung wurde am Montag nachmittag durch einen Empfang seitens des Neichskommissars, Geheimrat Alberti und des Vorsitzenden des deutschen Ausstellungskomitees, Geheimerj^ Kommerzienrat Raveue, offiziell eröffnet. Der Feier wohnten ctroa 600 Gaste bei, unter ihnen als Vertreter der belgischen Re-< gicrung der Minister für Industrie und Arbeit, Hubert. Das englische Unterhaus nahm am Montag die zwelle Lesung des F i u a n z g e s e tz e s mit 328 gegen 242 Stimmen an. Tie irischen Nationalisten stimmten mit der Regierungspartei, Die L a g e i n d c r P r 0 v i n z ll r in i a ist nach einer Peters-, bürger Meldung eine äußerst schwierige, da loeber die persischen, Behörden noch die Führer der türkischen Truppenabteilung, die mehrere Gebiete besetzt hält, für Ordnung und Sicherhell sorgen. Die mohamedanische Bevölkerung zeigt offene Feindschaft gegen die Christen, insbesondere gegen die! orthodoxen Syrier. Die Gutsbesitzer bedrängen die in ihrer Leib-j eigeuschast befindlichen Christen. Mutben verüben nächtliche Heber-, fälle, rauben die christlichen Dörfer aus und entführen die Frauen,^ die sie zwingen, den Islam anzunehmen. Ein vor drei Wochen entführtes orthodoxes Mädchen wurde trotz des Protestes des rufsischen Konsuls nickt ausgeliefert. Ohne das energische Em" schreiten Rußlands und Englands besteht, so heißt es bezeichnend^ in der russischen Meldung, keine Hoffnung auf Wiederherstellung der Ordnung und Erleichterung der Lage der Christen. 2lus Stadt rind Land. Gießen, 26. April 1910. •’ Ministerialbuch Haltung. Der Gro ßherzog hat den Vorstand der Buchhaltung der Ministerien des Innern und der Justiz, Rechnungsrat Ludw. Petry in Darmstadt, auf fein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste unb unter Verleihung des Charakters als Geheimer Rechnungsrat in den Ruhestand versetzt und den Mimsterial-Buchhalter Rechnungsrat Ludw. Götz in Darmstadt zum Vorstand der Buchhaltung bei den Ministerien deS Innern und der Justiz ernannt. ** Bataillonsbesichtigung. Eine Besichtigung "deS 1. und 3. Bataillons unteres Regiments durch den kommandierenden General von Eichhorn fand gestern früh auf dem Truppenübungsplatz Darmstadt statt. Das zwelle Ba- talllon wird heute besichtigt. ’• Landw trtschaftSkamme r. Die 53. Vorst a n d s s i tz u n g der Hessichen Landwirtschaftskammer findet am Mittwoch, 4. Mai, statt. Auf der Tagesordnung stehen der Voranschlag der Landwirtschaftskammer für 1910, der Ausschlag der LandivirtschaflSkammer-Umlage, Neuwahl der Delegierten zum Deutschen Landwtrtschafts- rat, die Neuwahlen zur Landwirtschaftskammer sowie eine Anzahl weiterer Punkte, betreffend Gesetzgebung, Handel, Verkehr, Bodenkultur, Tierzticht, sowie Obst-, Wein- unb Gemüsebau. ** 'Die für Gießen erworbene ethnographische Sammln na. Zu dieser in der letzten Zeit in mehreren Ein-, sendungen besprochenen Frage wird uns geschrieben: Dem aus daS Wohl der eth^ographischett Sammlung in .Gießen so eifrig LS' 'SF NJ® Das Gemüse schmeckt köstlich bei Verwendung der beliebten Delikatess • Margarine - Marken Siegerin oder Hohra die In Geschmack, Rroma und Verdaulichkeit feinster Molkereibutter gleichkommen. (Jeberall erhältlich! Alleinige Fabrikanten: A. L. MOHR G m b H. RLTOMR-BRHREMFELD. der beste unterrichten Hat. Vanillinzucker und Reeses Salizyl. (hv18/ Gummimäntel Trotz der vielen Vorzöge nur 10 Pfg. 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Tas Tiesdruckgebret liegt immer noch vor der norwegischen Küste und ruft in weitem Umkreis lebhafte Seewinde hervor, lieber den britischen Inseln herrschen starke Rordweslwinde, die dort Abkühlung bringen, die sich ostwärts sortpslanzt. Auch morgen ,st noch leine wesentliche Aendcrung in Sicht, da die Zyklone, ostwärts ziehend, unserem Bezirk nahe bleibt. Wetteraussichten in Hessen am Mittwoch dem 27. April 1910: Trüb und Regenschauer, starke böige Westwinde, kühler. Lcuning 2. Preis. Dam envercin: 160 Silben: Fran Lina Karn buch 1. Preis, 80 Silben: Marie Luch, Lina Bra'ch, Emma Ploch 1. Preis, 60 Silben: Martha Neumann 1. Preis, Minna Nather, Marie Kroh 2. Preis. Akademische Lergg : 200 Silben: Ernst Meyer 1. und Ehrenpreis, 140 Silben: Hermann Reuß 2. Pr : Verein amGymnasium: 140 Silben: Wilh. Heckmann 1. und Ehrenpreis, 60 Silben: Kirrt Kramer 1. Preis. Verein am Realgymnasium: 160 Silben: Emil Weber 1. Preis, 140 Silben: £tio Gans 2. Preis, 100 Silben: Wilhelm Jordan 1. Preis: Rudolf Schmidt 2. Preis, 60 Silben: Georg Kyritz 1 und Ehrenpreis, Konrad Ploch 2 Preis. Der nächste Bezirkstag findet im nacktsten Jabr in Nidda statt. OLaubach, 25. April. Heute fand im Saale des Solmscr- Hof eine außerordentliche Generalversammlung der hiesigen Sparkasse statt, die sich mit dar Wahl eines "Direktors an Stelle des unlängst verstorbenen Bürgermeisters Jochem hier beschäftigte. Mit Stimmenmehrheft wählte man das seitherige Vorstandsmitglied Lberamtsrichter Zimmermann zum Direktor. _ Dortmunder Union-Bier vollständ. Ersatz für sogen, echtes Pilsener Kirche und Schule. O Dutenhofen, 25. April. Die Lehrer des Schul- aufsichlSbezirks Wetzlar waren heute nebst den Lokalschulinspektoren zur Frühjahr skonserenz hier in der Schule zusammengekommen. Im Mittelpunkte der Tagesordnung standen Lektion und Vortrag über den Turnunterricht nach _ dem neuesten Mmisterialerlaß, gehalten von Lehrer Klaue r-Groß-Rechtenbach, «leine TixncvtlironiL Das Alpendorf Javrc unweit von Lione in Südtirol ist Sonntag nachts durch eine Feuersbrunst bis auf die K irche und zwei Häuser ein geäschert wordan. 130 ctiaaf SeJtersweg 39, Goetheetr. Bett Nr. 3“"’ Erhältlich in Restaurants, Kolonial-u-Delit.^Geschäst., sowie Flaschenbierhandl., wo nicht, direkt von Eugen Walleniels Gießen. Telephon 689« o-abr. u. Nieder!, alkohotfr. Getränke, Mineralwasser und Limonaden Höchste Auszeichnung: Goldene Medaille und Ehrenpreis. Vertreter am Plaste itnd Umgegenb stets gesucht. la. bochleinen Iplelwein sowie ieiosleo Speierliog Ersatz für Bowlenwein empnehtt Firma Konrad Roth U, Zozelsgafse 9, Weinhandlung u. Äpfelweinkelterei. Telephon 375. (2473 Emil Schmall, Giessen Frankfurter Str. 7 1986 Telephon 83 bedachten Derrn erwidere ich mit Freude, daß fein Wunsch, den Inhalt der , Kisten und Kasten" zu schauen, alsbald in Erfüllung geben wird Durch das Entgegenkommen des verehrlichen Oberhauptes der Stadl ist es nämlich bereits jetzt möglich geworden, einen passenden Raum für eine allerdings provisorische Aus- ftcllung der Sammlung — oder doch wenigstens ihres größten Teils — in dem Turmhaus am Brand zu finden. Dort wird die Kunst der Wissenschaft für einige Zeit den Platz räumen, ein Vorgang, der überhaupt, besonders aber in Hessen, selten ist Man beginnt schon mit der Ueberfübrung der Sammlung. ** Der Zirkus Schumann trifit am Freitag, 29. April, mit Sonderzug von Düsseldorf hier ein und wird feine Riesen- zclte wieder auf dem Lswaldsgarten ausschlagen. Der Zirkus, dem Gießener Publikum sowie dem der Umgegend noch von seinem vor 3 3aIrren biet gegebenen Gastspiel in bester Erinnerung steht, wird dieses Mal, wie man uns sch-recht, mit einem vollständig neuen Programm aufwarten. Die Eröffnung findet Samstag, 30. April, statt. ** Leichenländung. Tie Leiche der seit vorigen Sonntag vermißten Frau Keller wurde gestern abend am sog. Sxfjler aus der Lahn gelänbct. *' Stenographisches. Der Bezirk Gießen im Hessisch-Nassauischen (Main-Rheingau-) Verband Babelsberger s ch e r Stenographen hielt am Sonntag in Vilbel sein Vezirfssest ab. Sowohl die Beratungen der Vertreter als auch das Wettschreiben erfreuten sich eines ganz vorzüglichen Besuches Am Wettschreiben nahmen 150 Personen teil, von Denen ein großer Teil den Vereinen in Gießen angehörte. Als Ehrenpreise für die besten Leistungen in den einzelnen Abteilungen waren vom Vilbeler Verein, und einigen öilbder Geschäften -wertvolle Gegenstände gestiftet. Folgende Mitglieder Gießener Vereine erhielten Preise: 1. Verein von 1861: 1. und Ehrenpreis lüt die beste Ausnahme eines Teils des Festvortrages des Schriftstellers Dr. GantterFrankfurt a. M. Christian Weller, in ber Abteilung für 220 Silben: 1. und Ehrenpreis Hans Rolaff, 200 Silben: 1. Preis Ehr. Weller, 160 Silben: Aug. Leicht 1. Preis, 140 Silben: Heinrich Döll, Heinrich Ohr, Ludwig Petr: 2. Preise und Richard Neumanp 3. Preis, 120 Silben; Paul Neumann 1. und Ehrenpreis, Andreas Reinig 1. Preis, 100 Silben: Konrad Scheer, Heinrich Wißner, Heinrich Sann, Wilhelm Schmidt, Karl Rockel, Robert Loos 2. Preise und August Fackiner 3. Preis, 80 Silben: Karl fölanbler, Karl Horn, Emil Becker, Fritz Weidemeyer, Christian Reuter, Otto Deibel 1. Preise, Georg Beinrborn 2. Preis, 60 Silben: Alwin Wolfs, Karl Währum, Hermann Schmidt, Franz Bonn 2. Preise. 2. Stenographische Gesellschaft: 1. Preise für die Ausnahme eines Teils des Vortrags: Louis Lenz und Karl Peter, 180 Silben: Julius Klipstein 2. Preis, 160 Silben: Mols Rühl I Preis, Karl Peter 2. Preis, 140 Silben: Friedrich Kyritz 1. Preis, 120 Silben: Heinrich Müller 2. Preis, Eduard Rademater und Ludwig Becker 3. Preise, 100 Silben: Heinrich i 'jtuyH-- „ l, in . gute Ü»" . ,, itskÄniec fut 1L, irtschal^,^ Y b=l*b* y'l !u«,le' ,hl joi»« Möbel und vettenHabrll Th. «rück «rohh. hcff. Hoflieferant 4de Schlohaaffe-vrandplatz-rkanzleiberg C“A Nd. enhauc' nahm am Malt- ingeret Au-ivrachc an. Tic deutsche Äbtcilu::: am Montag nachmittag dL: fommül'ars, ©cbcimtd «kn lu^stLllungslomitees, ochtinu- cröfsnet. Ter frier raofofc L Vertreter der bclgtMn J» . unb Arbeit, Hubert 5 nahm am Montag drc M t 3'8 gegen 242 stimmen & "Äd-r w=*e* Urmia ist nach einer W* S Wtei rfn'd'-’n TruppenabteilE, h- sät . ttoangen toi Wr luljmen. 61« lejy » st. Off i‘*r- Neuheit! Billig! 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