160. Jahrgang Erstes Blatt die Post Mk. 2.—viertel- jährl. ausschl. Bestell-. ZeilenpreiS: lokal 15Pf^ auswärts 20 Pfennig. Cheftedakteur: 91. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für .Feuilleton" und.Vermischtes" K. Neurath; für.Stadt u. Land" und „Gerichts- Freitag 30. September 19 lv M» B«,ug»»rets: Ty monatlich 7LPf., viertel A A ▲ jährlich Dtt. 2.20 . d»rrch Abhole- iu Zweigstellen H M em 41 wPk SBgV monatlich 65 Pf.; durch J?r. Ä2S Der Oietzeaer Anzel-r, erschein! täglich, außer Sonntag«. - Verlagen: viermal wöchentlich SlctzenerFamllienblLtter; zweimal wöchentl.Xreir- blatt für den Ureis Sietzen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Laad- virlschaflllche Settftage« Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, • —- =~ General-Anzeiger für Gberhesfen Siwahme von Lnzetge» V i • ’ ' ... . Ht varmMa^suh" Bofafieitsönttf lmd Verlag der vrühl'schen llnlo.-vuch- und Steindruckerei 8. Langt. Redaktion, Expedition und vruckerel: Schnlstratze 7. NgmtFl°?'H?veck. Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. Tschechen und Deutsche. Der int Frühjahr 1908 gewählte böhmisch'e Land- ag hat bisher den ihm gestellten Aufgaben nrcht gerecht 7 erd en können. Er mußte schon nach vier Wochen vertagt -erden, weil die Deutschen die Ablehnung ihrer nationalen Forderungen durch die Tschechen mit Obstruktion beantwor- eten und, als geschustsord-nungswidrige Vorgänge hinzu- amen, beschlossen, die Obstruktion nicht eher einzustellen, als is die Tschechen den Deutschen die ihnen Ankommende Stel- ung eingeräumt hätten. Man präzisierte diese Forderungen in einem Antrag Frengl, der die Bildung von natio- alen Kurien verlangte, die bte Wahlen in den Landesaus- huß und in die Landeskommissionen vornehmen und ein Vetorecht in allen nationalen Fragen besitzen sollten; man orderte, daß die Landes einncchrnen nach einem gesetzlich fstgelegten Schlüssel von diesen nationalen Kurien vergaltet werden sollten, und drang schließlich auf eine Ab- renzung der Verwaltungsbezirke nach nationalen Gesichts- unkten, während die Tschechen nach wie vor von alledem ichts wissen wollten, sondern auf der Unteilbarkeit Böhmens beharrten. Zwar wurden im Herbst 1909 noch Versuche emacht, den Landtag wieder flott zu machen; als er aber m 3. Februar 1910 zum zweiten Male zusammentrat, setzte ie deutsche Obstruktion wieder ein, diesmal zur Unter- ützung der Regierung, die dem Landtag einen Gesetzes- ntwurf hatte zugehen lassen, der die deutschen nationalen Forderungen insoweit berücksichtigte, als er das Landesver- -altungsgebiet national teilen und die Geltung der beiden undessprachen neu regeln wollte. Nun soll der böhmische Landtag am heutigen Freitag um dritten Male zusammentreten, nachdem sich unter der legide der Regierung Kwiscken Deutschen und Tschechen ine Art Verständigung angeoahnt hat. Man hat sich vor- iufig über die Tagesordnungen zweier, durch einen Zeit- aum von drei Wochen getrennter Landtagssitzungen ge- inigt, in deren erster die Regierungsvorlage über die Be- ceiung der Personaleinkommensteuer von den Zuschlägen, ie Vorlage über die Bierabgabe, die fünf nationalpolitischen Regierungsvorlagen, sowie die dementsprechenden Anträge er Parteien an zwei besondere Ausschüsse überwiesen werden sollen, die binnen längstens drei Wochen, wo die zweite Vollsitzung stattfindet, Bericht erstatten sollen. In dieser oitzung soll als erster Punkt der Tagesordnung der Bericht er nationalpolitischen Ausschüsse, als Aweiter derjenige des Zteuerausschusses stehen, so daß die Deutschen es in der )and haben, die Steuern zu verweigern, wenn der Bericht .er nationalpolitischen Ausschüsse ihren Absichten nicht end- pricht. Diese Vereinbarung scheint auf den ersten Blick nur die Zerabredung eines dreiwöchigen Waffenstillstandes zwischen deutschen und Tschechen zu bedeuten. Doch ist es immerhin nöglich, daß, mögen auch die Tschechen bereits einen Antrag forscht vorbereitet haben, der die Unteilbarkeit beS König- eichs Böhmen in legislatorischer und administrativer Hin- icht feststellt und die absolute Gleichberechtigung beider Landessprachen weiter — beides im Gegensatz zur Regie- -ungsvorlage und dem deutschen Antrag Frengl — ge- ichert sehen will, man sich im Ausschuß über einige Fragen )on geringerer Bedeutung, wie z. B. über den Gebrauch ier Leiden (Landessprachen bei den autonomen Behörden ind über die Erhöhung der Zahl der Landesausschußbei- itzer verständigt, nicht aus Liebe zu einander, sondern untejr )em Druck der in. Böhmen herrschenden Finanznot und in Rücksicht aus den Zusammentritt des Reichsrats und somit auch der Delegationen. Denn mit den Finanzen Böhmens', des reichsten Landes der österreichischen Krone, sieht es zurzeit geradezu trostlos aus. Da der Landtag seit zwei Jahren nicht arbeitsfähig war, war es weder möglich, das Defizit des Etats für 1909 in Höhe von 221/2 Millionen Kronen durch eine Anleihe zu decken, noch die Biersteuer, die 131/2 Millionen Kronen abwirst und die am 31. Dezember 1909 ablief, rechtzeitig zu erneuern. Zwar konnten die Kassen des Landes noch immer die dringendsten Bedürfnisse des Schulhaushalts mit §üfe der Erhöhung der Landeszuschläge zu den direkten Steuern decken, aber für alles übrige fehlte es an Geld, so daß man den alten Haushalt nicht nur um 18 Millionen Kronen kürzen, sondern auch bei der Landesbank ein Darlehen von 20 Millionen Kronen a conto der Erneuerung der Biersteuer aufnehmen mußte. Die Weigerung des Bankinstituts aber, mehr Geld herzuleihen, machte seit einiger Zeit die Finanzlage Böhmens so kritisch, daß diese Tatsache nicht ohne Einfluß auf die Verhandlungen des nationalpolitischen Ausschusses bleiben kann, weil eben von der dortigen, wenn auch vielleicht nur partiellen Verständigung die Bewilligung und Deckung des böhmischen Budgets ab hängt. Wie lange freilich auch die bescheidenste deutschtschechische Verständigung dauert, ist eine andere Frage. Der Aufruhr in Moabit. Auch am gestrigen Donnerstag abend wurden in Moabit, wenn auch in minderem Maße, die Ausschreitungen fortgesetzt. Es' wird jetzt, auch von amtlicher Seite, immer nachdrücklicher festgestellt, daß an dem Aufruhr sich vorwiegend auch sozialdemokratisch organisierte Arbeiter beteiligt haben. Auch der „Vorwärts" läßt diese Annahme Äii, indem er nämlich schrieb, falls die Behörden sich an die Organisationen um Hilfe gewendet hätten, würden die Ausschreitungen viel eher beseitigt worden sein. Moabit, 29. Sept. Bis 9 Uhr abends war alles ruhig geblieben, abgesehen von einigen kleineren Zwischen- sällen. So beschimpfte in der Rostockerstraße eine Frau vom geöffneten Fenster aus die Polizei, sie wird sich vor dem Strafrichter deshalb zu verantworten haben. Zwischen 7 und 8 Uhr, der Hauptverkehrszeit der Arbeiterschaft, zeigten die Beußelstraße und deren Nebenstraßen sehr starken Verkehr, denn trotz des scharfen Vorgehens der Polizei an den vergangenen Tagen und Nächten waren wiederum Neugierige in großen Scharen erschienen. Die Schutzmannspatrouillen sorgten dafür, daß alles in Bewegung blieb. An den vier Ecken der Beußel- und Turmstraße liefen immer wieder Tausende zusammen, die alle lOMinuten vondenberittenen Schutzmannschaften zerstreut wurden. Für das Gefängnis in Plötzenjee sind besondere Maßnahmen getroffen worden, um einem etwaigen Angriffe der Menge aus die Strafanstalt vorzubeugen, dorr ist eine Wache von 20 Gendarmen ausgestellt. Um 9 Uhr wurde aus dem Hause Turmstraße Nr. 56 ein Blumentopf auf die Beamten geworfen. Auf Befehl wurden nachobenzweiSchüsseabgegeben,- die jedoch keinen Schaden anruhteten. Darauf wurde die ganze Straße gesäubert. Hierbei kam es wiederholt zu Verletzungen, die jedoch anscheinend nur leichter Natur sind. Ein Teil des zurückgedrängten Publikums traf aus eine an der Ecke der Beußel- und Erasmusstraße angesammelte Menschenmenge. Hier wurden von beiden Seiten die Charlottenburger Polizei und die übrigen Po li^ eim ann schäft en angegriffem,- Auch die Höfe wurden abgesucht, die vielfach mit halbwüchsigen Burschen und Gesindel besetzt waren. Mit Hilfe von Berittenen wurden die anaesammelten Mengen zerstreut, wobei es wiederholt zu Verletzungen kam, auch wurden verschiedene Personen verhaftet. Es wurde dann die ganze Straße bis wr Ottostraße gesäubert. Besondere Aufmerksamkeit wird jetzt auch den Straßenbahnhaltestellen zugewendet, wo vielfach Personen sich lange Zeit aushielten^ Seitens der Polizei wird dafür Sorge getragen, daß dort keine Ansammlungen entstehen. Der abgesperrte Teil von Moabit, in welchem die Unruhen vorgekommen sind, beruhigte sich im Lause des Abends immer mehr. Kurz nach 10 Uhr erschien der Minister des Innern in Begleitung des Polizeipräsidenten v. Jagow und ließ sich von Polizeimajor Klein eingehend berichten. Sodann durchfuhr der Minister einige der gefährdeten Straßerr. Der Minister des Innern erschien kurz nach 10 Uhr an der Reformationskirche und sagte den hier versammelten Jour-» na list en, sie möchten auf ihre englischen Kollegen einwirken, daß diese den gestrigen Vorsall nicht zu tragisch nehmen. Scherzend fügte er hinzu, es wären Wunden, die sie auf dem Schlachtfelde erhalten hätten. Seitens der Journalisten wurde der Vorschlag gemacht, daß den Journalisten in derartigen Fällen polizellicherseits Er- kenrmngszeichen verabfolgt werden müßten. Der Minister unternahm dann einen Rundgang. Er hat sich bis gegen Mitternacht im Moabiter Streikviertel aufgehalten, wo ihm die Scheinwerfer vorgeführt auch wurden, mit denen die Straßen erleuchtet werden sollen, falls sie noch einmal der Beleuchtung beraubt werden sollten. Nach einer Meldung der Abendblätter wurden zwei Milchwagen der Meierei Bolle von Exzedenten umgeworfen Einem Kutscher wurde die Geldtasche geraubt. Von zuständiger Seite erfährt das Wolffsche Bureau, daß nach amtlicher Feststellung unter den am Dienstag bei den Straßenkrawallen in Moabit wegen Aufruhrs t) er*, hafteten 12 Ausrührern sich neun Personen befinden, welche einer auf s ozial d emo krati^ schem Boden stehenden Gewerkschaft ange^ hören. Von diesen sind drei auch Mitglieder der hiesigen sozialdemokratischen Wahlvereine, vier sind streikende Kohlenarbeiter der Firma Kupfer u Co. Daraus erhellt sich am besten, wie falsch die von sozialdemokratischer Seite verbreitete Behauptung ist, daß bei den Streikunruhen organisierte Arbeiter und Streikende der Firma Kupfev überhaupt nicht beteiligt seien. Die Verletzten. B erlin, 29. Sept. Bei den Unruhen in Moabit wm> den gestern abend 73 Personen so erheblich bet* letzt, daß sie sofort verbunden werden mußten; fünf Verletzte mußten im Krankenhaus bleiben, wo jetzt insgesamt 22 Verletzte sind. Die angehaltenen Personen wur^ den nach Feststellung ihrer Persönlichkeit bis auf fiinf emstzi weilen wieder freigelassen. Der Vorstand des fortschrittlichen Vereines! in Moabit beschloß auf Anregung des Landtagsabgeordneten und Predigers Runze, den Ober-Bürgermeister Kirschner zu ersuchen, sofort in Verhandlungen einzutreten, die geeignet sind, den Ausstand beizulegen, und damit den Unruhenden den Boden zu entziehen und ferner, einen Aus der Zeit der vefreiungskriege. An die Gebildeten des deutschen Volkes ohne Unterschied des Standes wenden sich „Die Befreiungskriege 1813 bis 1815" von Rudolf Friedrich, deren erster Wand, den Frühjahrsfeldzug 1813 behandelnd, soeben im Verlage von Mittler u. Sohn in Berlin erschienen ist. , tm , Auf Grund eines fast 25 jährigen Studiums rst die Arbeit des als Chef der Kriegsgeschichtlichen Mtellung II des Großen Generalstabes bekannten Verfassers entstanden, ergänzt und berichtigt durch langjährige archivalische Forschungen. Als Napoleon sich im Jahre 1812 anschickte, Rußland, den einzigen Staat des europäischen Festlandes, der sich bisher noch seine politische Selbständigkeit bewahrt hatte, mit Gewalt seinem Willen zu uMerwerfen, stand er nach damals allgemein verbreiteter Anschauung auf dem Gipfel seiner Macht. Er hatte Oesterreich in drei Krüegen überwältigt, ganz Italien wrterworfen, Preußen völlig zerschmettert, das übrige Deutschland in die Form eines Rheinbundes gegossen und zu unbedingtem Vasallendienst verpflichtet. Nie noch batte Europa seit Karls des Großen Zellen eine älchliche Machtfülle in einer einzigen Hand vereinigt gesehen. Gelang es ihm noch, Rußlands Macht zu brechen und damit auch Englands See- und Handelsherrschaft zu vernichten, so war er .in Wahrheit nicht nur Herrscher des Abendlandes- sondern Herr der Welt. So mußte sich dem damals lebenden Geschlecht ine Lage Europas darstellen. Arrders aber erscheint das Bild, werm wir mit dem Missen und dem Ueberblick der heutigen Zeit die Grundlagen der Macht Napoleons einer kritischen Untersuchung unterwerfen. Msdann erkennen wir, daß das Fundament seiner Herrschaft bei weitem nicht so fest gefügt war, als es darrmls den Anschein hatte, und daß Anzeichen genug vorhanden waren, Jem Reich als einen Koloß mit tönernen Füßen erscheinen zu lassen. Kein Mensch hat seiner Zeit und Umgebung den Stempel '.einer Persönlichkert so aufzudrücken verstanden wie Napoleon. Am meifteii kam dies begreiflicherweise in Frankreich zu.> Ausdruck. Hier herrschte er tatsächlich unumschränkt, der von ihm eingeführte Konftitutionalismus war in Wirklichkeit nur Schein. Der Kaiser gab der ganzen Regierung die Richtung, sein Wille allein war entscheidend, — das ganze Leben der Nation in politischer, gesellschastlickfier uiü) geistiger Beziehung mußte sich nach seinen Vorschriften bewegen; er regelte und bestimmte alles, das Kleinste wie das Größte. Und die Größe seines Gerües wie die Vielseitigkeit seines Könnerrs ermöglichten es ihm, sich zu gleicher Zeit und an jedem Ort mit den heterogensten Dingen zu beschäftigen. Die Gleichhell her französiMr: Bürger; vor des Gesetzen und die Unverletzlichkeit der Richter bestand nur auf dem Papier, eine Preßfreiheit gab es nur dem Namen nach, Kirche und Schule waren durch Gesetze und Regulative gefesselt, die Zensur unterdrückte jede freie Meinungsäußerung und das Eingreifen der Polizei in.die persönlichen Verhältnisse der Bürger geschah in einer so schamlosen Weise, wie sie die Geschichte kaum ein zweites Mal in gleichem Maße zu verzeickmen hat. Wie ein Blitzstrahl aus hellerem Himmel wirkten darum die Nachrichten, die am 17. und 19. Dezember 1812 durch die Zeitungen veröffentlicht wurden, nämlich daß der Kaiser auf der Reise nach Paris nach furckübaren Niederlagen in Rußland durch deutsches Gebiet gekommen sei. Und das am 26. De-ember erschienene 29. Bulletin des Kaisers, datiert aus Molodetschno den 3. Dezember, gestand der entsetzten Welt den Untergang der Armee ein. Die Tatsachen, die das Bulletin enthüllte, verkündeten ein Gottesgericht, wie die Menschhell ein ähnliches nie erlebt hatte. Sie durchliefen mit einer für die damalige Zeit geradezu erstaunlichen Schnelligkeit die ganze Kulturwelt, drangen innerhalb weniger Tage von derc Hauptstädten bis in die entlegensten Gebirgstäler, bis zu den fernsten Hütten. Jedermann fühlte instinktiv, daß die Weltgeschichte an einem Wendepunkt angelangt sei, daß die Zeit gekommen war, mll dem Unterdrücker Europas abzurechnen. Ostpreußen hatte von allen preußischen Provinzen feit dem Unalücksjahr 1809 am meisten gelitten. Kein Wurrder, daß bier mehr als an anderen Orten der Frarrzosenhaß verbrellet, oaß Doch und Niedrig in dem Gedanken einig war, Rache zu nehmen für die erlittene Ausplünderung, für all den Hohn, den Uebermut und die Anmaßung der bisherigen Unterdrücker, — kein Wunder, daß jetzt Bürger und Bauern den eben in das Land eingezogenen Russen als den Rettern des Vaterlandes entgegenjubelten, und daß das verarrnte Volk willig das Letzte hergab, um die fremde Einquartierung zufriedenzustellen. Am 8. Januar 1813 traf Dorck in Königsberg ent Die Begeisterung des Volkes stieg damit auf den Siedepunkt. Die Studenten der Albertina brachten dem General am Abend des 8. einen Fackelzug. Ihr Sprecher, Hans v. Auerswald, der im Jahre 1848 Meuchlerhanden in Frankfurt zum Opfer fiel, gab ihm im Namen der preußischen Jugend die Versicherunb, daß sie für König und Vaterland zu sterben allezeit bereit fei. In die gespannten Verhältnisse der Zeit, die nock> dadurch verschärft wurden, daß eine Reihe von Regierungserlassen erschienen, die auf alles andere nur nicht auf eine Lösung des Bündnisses mit Frankreich hindeuteten, griff nun ein Mann ein, der durch seine Persönlichkeit, Vergangenheit und Tatkraft, sowie durch sein Verhältnis zum König wie znm Zaryr^ Mehr als jeher andere gee.ignet war, den gordischen Knoten der Verwirrung mit kühnem Schwert" schlage zu zerhauen, — der Freiherr vom Stein. Stein hatte nach seiner Verbannung aus Preilßen und mannigfachen Wanderungen einer Aufforderung des Zaren Folge gt* leistet, und sich nach Rußland begeben. Jetzt, wo die Lage in Preußen immer mehr zur Entscheidung drängte, litt feine Ungeduld ihn nicht länger in Petersburg. Er begab sich, begleite^ von dem getreuen Arndt, den er nach Petersburg berufen hatte, nach dem Hauptquartier des Zaren, und von da, mit ausgedehnten, kaiserlichen Vollmachten nach Königsberg, wo er am 22. Januar eintraf. Die Vollmachten, die er mitbrachte, waren ein CrrgebniS' der augenblicklichen Lage. Ost- und Westpreußen waren fron;, den Russen besetzt, und Stein war vom Zaren beauftragt worden,' die Regierung der Provinz in die Hand zu nehmen unb berefl Hilfsmittel der guten Sache nutzbar zu machen. * ) Der Ehrenbürgerbrief für Graf Zeppelivh Die Stadt Baden-Baden hat den Grafen Zeppelin zumi Ehrenbürger ernannt. In dem Schreiben, das der Oberbürgermeister in Ausführung des Beschlusses der Stadtväter art den Grafen Zeppelin hat gelangen lassen, heißt es: „Durch biefen; Beschluß, mit welchem der Stadtrat hofft, Eurer Exzellenz eine Freude zu beretten, soll die dankbare Bewunderung zum! Ausdruck gelangen, welche die Bürgerschaft Unserer Stadt im Verein mit dem gesamten deutschen Volke, ja mit allen Kulturvölkern des'. Erdballs Ihrem genialen Lebenswerk zollt, durch welches bis; siegreiche Beherrschung der Luft durch den Menschent gewährleistet und banrit ein Ziel erreicht wurde, das feit der grauen Vorzell der Sagengeschichte bis auf unsere Tage ein Traunp vorwärtsstrebenden Menschengeistes gewesen ist. — Die Ehrung gilt aber auch dem deut scheu Manne, welcher unbeirrt durch' Anfechtungen und ungebeugt durch Schnksalsschläge seine ganze; sieghafte Kraft in den Dienst feiner großen Idee gestellt hat, einem Manne, zu welchem das Vaterland mit Stolz aufblicken wird, so lange der Deutsche seine großen Männer zu ehren weiß. — Die Ehrung will endlich bekunden die Freude von Badens Bürger-, schäft darüber, daß ihrer Stadt die Auszeichnung zutell wurde,- als erste Station für den Passa gierverkehr mit Zeppelin-Luftschiffen den Beweis für die Entwicklungsfähigkeit dieses neuen Verkehrsunternehmens erbringen zu helfen und dadurch für alle Zeiten in eine ihr selbst zur hohen Ehre ger-chenden: Beziehung zu Euer Exzellenz großem Werke zu kommen. — Dch Urkunde über die Verleihung des EhrenbürgerrecÄs wird nach Fertigstellung Euerer Exzellenz durch eine Abordnung überbrachd werden." regung miterMtzen werde man wohl bald größere Erfolge er- ** Der Ausbruch der Maul * und Klauen ■xjie L Die Hungen-— Nl '’ ;-------- vv uKwuiinHmit| ujiitcjfwaunjen oirjer Yin* a an__e praktischen Vorbildung auf I mti>en- ^te Schlachthosverwaltung habe den Einkauf in die Hand ... _ . ■■ z . -x. . I <2PTTT) tttTTTCTT iziw^TTTt Mli i M t fh uv. K -------- r < • nr UM die Gemeinde sehr verdienten Mannes ist für den Gewählten, wie die Gemeinde gleich ehrend. = Alsfeld, 30. Sept. (Tel.) Heute morgen brach in der Scheuer des Ernst Koch in der Untergasse Feuey aus, das sich rasch auf die angrenzenden Wohnhäuser des Koch und der I. Schmidt Witwe verbreitete. Die Scheuer wurde vollständig vernichtet, von den beiden Wohnhäusern brannte der Dachstuhl vollständig ab und auch das Wasser richtete erhebliche Verwüstungen an. Dank der eifrigen Tätig, feit, der Feuerwehr, der Wasierleitung und der herrschenden Windstille konnte das Feuer nicht weiter um sich greifen, sonst wäre wohl ein größerer Gebäudekomplex zerstört worden' lieber die Entstehungsursache deS FeuerS ist nichts Bestimmte« ermittelt, angenommen wird, daß daS in der Scheuer befindliche Grummet zu naß war und sich selbst entzündet hat. O Friedberg, 29. Sept. In den gegenwärtigen Herbstferien werden im Lehrerseminar wieder größere bauliche Veränderungen vorgenommen. Die Z e n t r a l h e i z u n g ist vollendet. Gegenwärtig wird im Wohnbau ein neuer Treppenbau aufgeführt. — Butzbach, 30. Sept. Die Abteilung für jugendliche Gefangene wird von Darmstadt nach Butz, bach verlegt. Die Gefangenen werden am Samstag nach der hiesigen Strafanstalt übergeführt. — Ernannt wurde der Gefangenmärter an der Zellenstrasanstalt Butzbach Johann Wanner zum Gefangenaufseher. jUetntbcöartö notigen mummen mit Heranziehung des österreichi- ^hen und des deutschen Geldmarktes finden könne. Es sei nicht gering zu schätzen, daß es sich in diesem Halle gezeigt habe, daß x ä ft beß französischen Geldmarktes ood) nicht ) o unbedingt fei, wie man in Frankreich an- E^^uuni habe Mit dem Ausgang dieser Angelegenheit könne das Verhältnis zwischen Deutschland und der Monarchie, wenn ” /rgenbtoic möglich wäre, an Innigkeit nur gewinnen und so bedeute das Zustandekommen der Anleihe einen Erfolg! gerade derienigen Kreise, die der französische Geld- lnV erlege nhcitbr ingen-Kn könnenglaubte. 11* Januar 1911. Auf der Gelnhänser Linie werden vorerst 2 Triebwagenzüge gefahren. Der eine Zug geht abends 8M oon Hungen im Anschluß an einen von Friedberg um 822 I eintreffenden Zug ab und trifft 935 hier ein. Die Rückfahrt erfolgt 1123 nachts bis Nidda, Ankunft daselbst 1230. Strecke Hungen— Friedberg sind bis jetzt vier Triebwagenzüge vorgesehen. Sie führen nur 3. und 4. Klaffe. Auch auf der Strecke Hungen—Mucke und Hungen—Villingen |inb je zwei Triebwagenfahrten in Aussicht genommen. ♦ ** Taschenfahrplan. Die Eisenbahnverwaltunqen Zrnd von ihrer Absicht, alljährlich nur noch einen Fahrplan herauszugeben, wieder abgekommen. Auch der Taschenfahrplan des Gießener Anzeigers wird in Zukunft wieder in einer Sommer- und Winterausgabe erscheinen. Für das kommende Winterhalbjahr ist dies aber nicht der Fall, da der am 1. Mai herausgegebene Fahrplan für das ganze Jahr eingerichtet ist. Der abgeänderte Winterfahrplan, der in das am 1. Mai erschienene Fcchrplanheft einzulegen ist, wird unseren Abonnenten in den nächsten Tagen zu gehen. ♦ Deutsche Kolonien. ,At Sortfthritt der Presse in Deutscheste hÄS*? ^rCn Sro6® Fortschritte gemacht, t^ben den deutschen Zeitungen rn der & tonte bestehen dort sieb en Eingeborenen.Zeitungen sechs dre von Missionen, eine, die von der Regierung herausg'egeben nnrd^ sie erscheinen größtenteils im Bezirke Tanda und sind mit zw« Ausnahmen in Suaheli abgefaßt Die Leitungen erscheinen alle vier bis sechs Wochen und werden von den lesekundtgen Negern sehr gern gelesen. I 2 e t e Tt a bä ^2 aM Donnerstag in S?afrttflbb?rt .rrA„^?9 Schutzmann Henschel von eine« f^°U.en: der Tater wurde v c r h a s t e t. Hen- schelUnterlaßt eine Witwe und ein zweijähriges Töchterchen zur Sorkttituna Vß 21,16,(1)1,6 der Stadtverordneten “T.: aJr 3rcitundn Wahl eines neuen Oberbürger" Finanzminister ernannten Dr. bte Mehrheit der Stimmen auf Dr. Gerhardt in . H^v. Kiderlew-Wächter hat in einer Unterredung mit t. Oktober ab um^ Uh^ von' 7-8 ^r vormitW besteh! etnem österreichischen Journalisten mit einer leichten Spitze beschränkte Dienstbereitschast Gespräche die zwischen 7 und aegen Frankreich gesprochen, das auf dem Geldmärkte eine*0 ---/ uns 1° anmaßende Vorherrschaft üben will. Wien, 28. Sept. Die „Neue Freie Presst meldet aus Ofenpest: Staatssekretär v. Kider len-Wächter empfing auf der Durchreise nach Bukarest den Korrespondenten der^„Neuen Freien Presse". Er gab dabei feiner Freude barüber Ausdruck, daß es gelang, die ungarische Anleihe unter Heranziehung des österreichischen urbi des deutschen Geldmarktes in so erfolgreicher Weise zustande zu bringen. Mit dieser Angelegenheit seien ohne jede innere Berechtigung non ausländischer, weder von ungarischer, noch von deutscher oder österreichischer Seite, auch politische Momente verquickt wor- Unter diesen Umständen sei es verständlich, wenn auch die! Deutsche» Reich. Die Blätter berichten aus Breslau: An der sch le- srsch-russ > sch en Grenze hat der Fleisch schm ug- gel seit kurzem einen derartigen Umfang angenommen' fraß in einer ?">Ä^^?^l"dIi ^w^rtsausgaiig waren die Preise Nehmen^ntt^Kurve^vez h or n um; die Steuerung hatte beim loses erglw etwa das Doppelte des Voranschlags. 1 " • “ ui UnfeC Turnverein wird am 23. Oktober ein Abturnen veranstalten. Es soll mit einem Wetturnen für die Zöglinge und Turner beS Vereins ver- Kunden werden. Abends schließt sich ein Ball an. , ,ur «oroere o n0bborn,hofen, 29. Sept. Unser Bürgermeister Konrad m e i st er s, Leschhorn III. wurde heute zum drittenmal mit 114StunmenZ^^,t.. um »r. iservLrdt ut fcufruf an die Bürgerschaft von Moabit zu richten, daß drese ohne Rüch'icht auf ihre Stellung zu den wirstchaft- kichen Kämpfen alle Maßnahmen zur Wiederherstellung des bürgerlichen Friedens unterstützt. Aus Stadt und Lund. Gießen, 30. Sept. 1910, Aenderungen im Winter-Kahrplau. Der ab 1. Oktober gütige Fahrplan weist gegen den ^ommersahrplan nur ganz geringe Aenderungen auf. Aus der Main-Weserstrecke sährt der seitherige D 43 Frankfurt—Berlin, der jetzt die Nr. 101 führt, anstatt 1237 bereits 1281 nachts ab. Ferner sährt Perfonenzug 791 ' ' g) statt 638 früh 539. ’e Gießen—Köln fährt der Perfonenzug )ereit5 588 ab. Die übrigen Ausstaude. Berlin, 30. Sept. Zur drodenden Aussperrung der Metallarbeiter veranstaltete gestern das christliche Metallarbeiterkartell eine öffeMliche Versammlung Die Sozialdemokraten beschrankten sich darauf, die Angriffe der Gegner scharf zurückzuweisen, während die Redner des christlichen Verbandes ihre Politik der Zweckmäßigkeit und der Kompromisse! für die Werftarbeiter empfahlen. In Bremen wurde gestern eine Versammlung des Deutschen Metallarbeiter ^Verbandes eine Entschließung dahmgehend angenommen, daß die angedrohte Aussperrung geeignet fei, die Arbeiter zum äußersten Widerstand zu treiben und sie dazu zwinge, Luch unter den größten materiellen und persönlichen Opfern den erfolgten Aussperrungsbeschluß zu vereiteln zu suchen. Die Versammlung forderte den Verbandsvorstand auf, sofort einen der I vadflage entsprechenden Extrabeitrag zu erheben. Es wurde weiter! beßhlossen, während der ersten zierzehn Tage der Aussperrung! cruf llMerstutzung aus Verbandsmitteln zu verzichten. Zn Köln ist der Hafenarbeiterausstand 6 e e n b e t; I me Hauptforderungen sind bewilligt worden. Heute beginnen! vV Tarnverhandlungen mit sämtlichen Speditionsfirmen. Jjfa & amburg sind die aus ständigen Cafekellner, mrrch Berliner Arbeitswillige erseht worden. Dem „Berliner, Tageblatt" zufolge beabsichtigt der Verein der Kaffeehausbesitzer,, dem sich die Gastwirte angeschlossen haben, die in Betracht kom-, menden Arbeitgeber-Organisationen zum Ausschluß der Äusstan-, drgen aus dem gesamten deutschen Gastwirtegewerbe zu ver- anlassen. o. lliderlen-wächter über öas Zustandekommen f der ungarischen Anleihe. SU »S® 'SS7m ffÄÄÄ’aÄ L"SS -r- nicht allein andere Bedarfsartikel, sondern auch, Fleisch nur am HEer ut Hungen. ! Mainz, 28. Sept. Aus Furcht vor Strafe erschoß c Der Zirkus Alt ho ff gab gestern abend der Dragoner Cr am er vom Dragoner-Regiment Nr. 6. auf dem Juxplatze seine EröffmingsvorsteNung, wozu ein Set$e tvurbe heute morgen in seiner Stube entdeckt. - reichhaltiges und gutes Programm ausgestellt nxtr. Das Men der nächstens sbattftndenden VolksKählunq hat Unternehmen ist durchweg in solidem Rahmen gehalten und Ve Stadt Marntz an die Direktionen der höheren Lehr- seine Leistungen sind gut. Als besondere Zugkraft ist vor anstalten gewendet mit der Bitte, den Primanern die Bei- Een T)dn der Ausbrecherkönig Kleppini zu nennen, h)lfe an den Arbeiten Ku gestatten. Eine ganze Reche der lebhaft interessierte und wirklich Anerkennenswertes hat sich gemeldet. — Das Kind des Bootsbesitzers leistete. Nicht nur, daß er es versteht, sich von schweren ^twich sturz-te beim Spielen in den Zollhafen und ertrank Fesseln innerhalb einiger Minuten zu befreien, auch das , • △ hausen, 29. Sept. Die Geineindewasser- Entrinnen aus einem vollständig verdichteten Fasse gelang P1 ^€b 9«wntmtn worden. Die Quellen liegen chm^ fabelhaft leicht und rief große Bewunderung fiertior iDie Leitung ist eine Freifall- Herr Cartella Betätigte sich als"SSr faffat^ mtt sciuer dessen Technik große Spannung erweckte. Auch bte Pferde' Prteath^r^it^ssic M f.2*16 ®°^f>ruil9en des Herrn Inspektion Gießen hat die Pläne ausgearbeitet unt> ite Bradbury m seiner „Hohen Schule" verdienen be» Führung beaufsichtigt. ” * fottberg genannt zu werden; sie zeugen von guter, -V '— 2 k r l^er Schulung. Gefallen haben auch Fräulein IßericbtsfaaL MahtseilMnftlerin, Fräulein Althoffals Kößlin, 29. Sept. Das Krieasaerickt verrr^in- I Schulreiterrn, sowie die Herren Fr a n co is und C h a r le s I ^en Leutnant Mehlhorn wegen Diebstahls dienst^ Jockeyreiter. Daß auch der Hunwr voll zu li<6er Gegenstände drei Jahren Gefängnis uÄ> fernem Rechte kam, dafür sorgten dre Clowns in aus- Ä" ° b u n g aus dem Heere. Die Begründung erfolgte unter grebrgster lobenswerter Werse. Der Besuch der gestrigen ^o^s^uß bet Oeffentlrchkeit. Vorstellung ließ allerdings etwas zu wünschen übrig, doch hoffen totr, daß er sich- zumal die VorMrungen nur vier vermischte». Tage^dauern werden noch, bessern wird. schauerlicher Raubmord ereignete sich L Rekruterr Wegen des am ^bend !des gestrigen Donnerstages auf dem Gute A 9^°ber stattsindenden rfraelttischen Bersöhnungsfestes Schoenhagen bei Pritzwalk. Der Besitzer Kleine wurde hat das Generalkommando des 18. Armeekorps verfügt, daß “on ^nem russisch-polnischen Landarberter vermutlich dre auf diesen Tag etnberufenen israelitischen Rekuteu erft P*”" “ "«t Namen, int Stalle durch Hammerschläae a ™ Oktober ernzurücken brauchen, wenn bei bem ^totet; bte Ehefrau wurde int Sessel erwürgt und zustandtgen Beztrkscommando etn entsprechender Antrag qe- °ie V°hrtge Tochter im Bett gefesselt Dann suchte stellt wtrd. der Tater Geld. Inzwischen gekang es der Tochter, sich Das städttsche Freibad an der Lahn, da« ^ ^freten, worauf sie in bte Stadt eilte, um Hilfe herbei- tm kommenden Jahre auch, für Frauen benutzbar gemacht dwse etntraf, war der Raubmörder mit taufend »erben soll, wurde in diesem Sommer (vom 14. Mai bis TO-rL5n^DtmnE* Clner späteren Nachricht hat der 10 S-chtemberj von 15616 Badegästen gegen 9937 im Vor- ffiori>cLganzen nur elf Mark erbeutet. Er ist auf lahre benutzt. ™nent Dantenrade entflohen und hat falsche Papiere Falsches Geld. Gestern nachmittag verausgabte ^lan glaubt jetzt, daß er Zander oder Krause heißt. moate. Er hatte vorher dort schon einige Bücher abgesetzt z^wch. mißglückte. Das Verbrechen wurde damals auf den Namen eines anderen bekannten Herrn, angeblich in fingiert gehalten. Der Errnorbete ist der Bruder besten Auftrag. Es stellte sich heraus, daß er die Bücher ^Habers etuer Großhandlung in Berlin. seinem Chef gestohlen hatte. Kleine Taaeschronik. . " D" Ausbruch der Maul- und Klauen°si ®uf -Suso", Schacht 2, bei Buer (Westfalen, ffeme?€t ^us Schtvelbein, Kreis Schwel- Leiter. Einer ist tot, der andere hp1n **--•-*• • * — - ’ : I s.ch w er verletzt. Beide waren in der Förderschale beschäf- HÄ A T 1 Z> Ml A V» A A4« Or . < e 68 Lehramts referendare, die jüngst ihr Studium beendet Haden, traten im Laufe dieser Woche in &te 8 hessischen Seminarien ein, von denen I ?n höheren Lehranstalten in Darmstadt, Kwei rn Vtainz und le bines zu Gießen und Oppenheim bestehen. **DieFortbildungsschule beginnt am Montag den 3. Oktober, nachmittags 2 und 5 Uhr, in der Stadt-, - knabenschule an der Nord-Änlaae. Eltern und Lehrherren Darmstadt, 29. Sept. Die seit längerer Zeit zwischen k5^bu darauf aufmerksam gemacht, daß das Fernbleiben der bem alten, renommierten I. Sander'schen Bankgeschäft Zöglinge von der Schule bestraft wird. (Inhaber Alexander Sander) in Darmstadt und der Bank s^^^^°^°^brnsprechdienst beginnt vom für Handel und Industrie geführten Verhandlungen ktober ab um 8 Uhr- hnn 7—8 nfir- tüegen Uebernahme des genannten Bankgeschäfts sind zum ,8 Uhr geführt werben" gelten"alsH ch t ge"spräche'; fite che'Darmstädttt^ ^°b°r geht baS Bankhaus an ^de in dieser Zeit hergestellte Verbindung zwischen Teil- ®^nrwfi-nhf r~ Y m nehmern des Ortsfernsprechnetzes werden also 20 Pfg. Zufolge des Beschlusses hoben. der Gießener Stadtverordnetenversammluna, die auf Antrag ^*Telegrammverkehr. Das Reichs-Postamt hat Kommission die jüdische orthodoxe Gemeinde zugelassen, daß künftig die den Empfängern zuzustellenden K3 §flt, beabsichtigen die bestehenden ortho. Telegrammausfertigungen mit Tinten sti sck ^geschrieben Bingen, Darm- werden. ' y 1 J ltadt Gießen und Main^ beim Ministerium zu beantragen " Pfarrwaisen -Verein. Die Bereinsver- * 1841 Pfarrwaisen-Vereins für Hessen soll Mon- rm. D ar m stad t ? 29. Sept. rsn ber beutiaen öu 8 r a n k f u r t a M. ftattfinden. Der Stadtveroronetcuversamm^lung teilte Beig^ M ü'l l er Verein wirkt nun schon viele Jahre in aller Stelle fegens- mü, man habe ~^9- neuner . m .------- v„ «evviuMiwiax/, ivc4ui uuu^ VI«:Ireich indem er bedürftigen eltem- oder vaterlosen Söhnen direkten Bezug Ätsche Regierung auf das Zustandekommen dieser Anleihe großes und Töchtern evangelischer Geistlichen der Landeskirche «uni r"2 Iimarii1 sL r 15^' 1l£S^Tn bit ^ulbih^erhand- Zwecke der wissenschaftlichen oder praktischen Vorbildung auf I"—•-*wiuxjl9 yuur wn vnirrauT in Die VMit fcr « ÄÄÄÄtt te ÄtiSt iS**-ÄÄliÄ“ rwianzkreisen seit ieher m Würdigimg der Unte^edentien dieser An-1 Motor- Barmslädler Höhl Fernsprecher 367 Laden Bahnhofstr. 65 5387 B*79 3901 Lacke, Pinsel, Parkettwachs ußw. »-/, Mäiisbllrk 13 Gustav Walter TkltHll 386 JAVOL gegen Haarauafidl Jarol das Beate 1907 1857 O8O62] Eins, frd l. möbl. Zimmer z.v. Walltorstr. 6II, Eina. Hunbsgaste. Ö&L12] Frbl. möbl. Zimmer bill. z. verm. E.Schiller-u.Stemstr. 37II. ÜK117] Gut möbl. Zimmer bill. zu vermieten. Lubwigstratze 571. » 311 vermieten W leige! uche Strllfn-ftfrudjf (Offenr Strllcn verschiedenes weltberühmt durch ihre Formen- Schönheit, Solidität und ihren billigen Preis liefert Ihnen vollständigfrei ins Haus unter Garantie Dn/e] von 10 Jahren das s 8 Nähmädchen für ständig gesucht. [B* Universttäts Augenklinik. 8^ Visitenkarten liefert rasch end billiget Brühl'echo 0ah4)rackerd Junger Kaufmann tagsüber für schriftliche Arbeiten gesucht. Schrift!. Angebote unter 5402 an den Gietz. An-, erb. Gießen, den 21. September 1910. GroßherAogliches Amtsgericht, 5393] Sch. möbl. Zimmer an Kaufmann ob. Beamten zu vermieten. Näber. Seltersweg 89, Laden. Die Stelle des Dieners des Armenamts, verbunden mit der Hausverwaltung des früheren Hospitals, ist alsbald anderweit Zum sofort. Eintritt Monats- mädcken oder Frau gesucht. Frau von Eisenbart-Rothe, 080781 Moltkestr. 2. Man verlange Preisliste. Durchaus tücht. Verkäuferin sucht sofort Stellung. Schriftliche Angeb. unter 08145 an den Gießener Anzeiger erb. 08129] Gr. 3-Z. Wohn. z. 1. Okt. ob. spät, zu verm. Kaiser-Allee 33. Großb. Bürcrermeisterei Lauter. Aff. Märkte. fc. Frankfurt a.M., 30. Sept. Heu- und Strohmarkt. Angefahren waren 9 Wagen Heu unb 4 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 3,30—8,50 Mk., Stroh (Kornlangstroh) 2,20 bis 2,50 Mk., Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles per 50 Kilo. Geschäft rege. Die Zufuhren waren aus Oberhessen und dem Kreis Hanau. Arntücher Wetterbericht. Verlauf der Witterung feit gestern früh: Die nordwestliche Zyklone ist rasch ostwärts vorgedrungen, wobei fie ihren Wirkungsbereich südwärts bis Mitteldeutschland ausdehnte. Das östliche Hochdruckgebiet, das gestern noch heiteres und warmes Herbstwetter brachte, hat sich nach Südosteuropa entfernt. Daher ist Nebel und Regen eingetreten. Nach dem Abzug des mitteldeutschen Rand- Wirbels ist Nachlassen der Regenfälle m Aussicht. Wetteraussichten in Hessen am Samstag dem 1. Okt. 1910: Zeitweise aufheiternd, nur noch vereinzelt Regen, kühler, frischer West. mann in Gießen. Gießen, den 23. September 1910. Großherzogliches Amtsgericht. Montag den 3. Okt., abends S1/« Uhr, 1. MMtSversaMluilg b. Kam. Buchbergcr, Riegelvfad Tagesordnung: Bericht über SonntagSwachen 1910 und über 55jähr. Stiftungsfest. [v30/# Das Kommando. Laufjunge sofort gesucht. [08143 W. Wirsig, Seltersweg 8. Aepselversteigerung. Montag den 3. Oktober l. I., von vormittags 10 Uhr an, sotten die hiesigen Gemeindeäpsel, sehr gutes Tafeln und Kelterobst, an Ort und Stelle versteigert werden. Der Anfang ist an der Kreisstraße nach Wetterfeld. Lauter, den 28. September 1910. 08121] Einfach möbl. Zimmer zu vermieten. Hammftraße 10al. Senatspräsident am Oder-Landesgericht, Geheimer Ober-Juftizrat Karl Matthes, ist im Alter von 69 Jahren infolge eines Schlaganfalles in Breslau a e st o r b e n. Eine aus dreißig Mann bestehende Räuberbande voll- führte, wie aus Breslau gemeldet wird, an der russischen Grenze cnten Raubzug, bei dem drei Wächter, her Gemeindevorsteher und zwei Bauern durch Revolverschüsse getötet wurden. Als Militär die Verfolgung aufnahm, war die Kande spurlos verschwunden. Auf dem Gute des Landwirtes GverÄdorf in Spreenhagen entstand dadurch Feuer, daß ein Pferd dem Knechte eine brennende L aterne aus der Hand schlug. Das Petroleum explodierte; Statt, Scheune und die an- grenzenden Gebäude wurden eingeäsd-ert. Große Vorräte Md vernichtet. Suche für Anfang Oktober einen tiidjtiflcn Mn, welcher auch etwas Konditorei versteht ober erlernen will. [M71 E. Nicolai, Alsfeld. 081001 Möbl. Zimmer zu vermiet. Löberstratze 2 III. 07995] Möbl. Zimmer zu vermiet. Erednerstrahe 46III. Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A. wurden eingetragen die Firmen: 1. Friedrich Schreiner, Gießen. Inhaber: Friedrich Schreiner, Metzgermeister in Gießen und Heinrich Sulzer, Metzgermeister in Gießen. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. September 1910 begonnen. 2. Viktoria- Drogerie, Alex Schäfer, Gießen. Inhaber: Alex Schäfer, Kauf- Fahrbursche aes. 5345] Sonnenstraße 6. 5405] Tüchtiger Bursche bet hoh. Lohn unb freier Station m. gut. Zeuguiss. sofort gesucht. Abfüller wirb bevorzugt. Ludw. Werner, Mmeralwaster- fabrik, Lubwigsburg b. Wieseck. 18 Jahren für leichte Arbeit sofort gesucht. Rabfabrer u. Stabt- kunbige bevorzugt. Näh. zwischen 2 unb 3 Uhr nachmittags 080651 Walltoritr. 63, Kontor. TMzingkhilfc gesucht. Th. Erb, Neuen Bäue 2. M Bereiferinnen sofort gesucht. (5401 Andreas Euler Steinstraße 11. 080311 Schön möbl. Zimmer zu vermieten. Grabenstrahe 11. 08051] Zwei frbl. möbl. Zimmer zu vermiet. Dammitraße 261. Inh hiftp benjenigen Herrn, ber be- loll ulllu reit ist, Zigarr, a. Wirte rc. zu verkaufen gegen hohe Provision ob. M. 300.— Bergütg. per Monat, sogleich zu schreiben an Wilh. Volckmann, Hamburg 24. [hv”/9l Darmstädter Möbel - Einrichtungshaus Efldwig Stritziiger Kunstgewerbliches Etablissement für Innenausstattungen Telephon 1441 DARMSTADT BeinriGhstr. 67 Portofreie Zusendung meines Prachtkataloges. Damenverein Gabelsberger, Giessen und Stenographen-Gesellschaft - ■ Gabelsberger -■ Der Vortrag dcS Herrn Müller-Cffcuhod) a. M. findet am Sonntag nachmittag 4 Uhr in Gardcnbcim statt. Ähf. 31S nach Wetzlar. v*/(, Die Angehörigen unserer Mu glieber sinb herzlich eingeladen. Ein Mädchen, bas in Küche unb Hausarbeit grünblich erfahren ist, wirb zum 15. Oktober für eine kl. Familie nach Köln gesucht. Hoher Lohn. Zentralheizung vorhanden. (5406 Frau Hermine Mayer Stephanstraße 9. Griginal.vrahtnicldungen. Düsseldorf, 30. Sept. Hier begann unter Führung der Professoren Pannwitz, Ni ein er und Schloßmann die hygienische Studienreise, die Deutschland, Holland und Belgien berührt. _ . Eger, 30. Sept. In dem Burgerwalde an der bayrischen Grenze ertappte der Wildheger Rott den Taglöhner Luft beim Wildern. Beide schossen aufeinander. Der Wildheger wurde dabei so schwer verletzt, daß an seinem Auskommen gezweifelt wird. Ter Wilddieb wurde ins Krankenhaus geschasst. Paris, 30. Sept. Nach den Mitteilungen eines als Forschungsreisender bekannten Offiziers werden die s r a n z ö s i s ch e n OPEL Fahrräder-Nähmaschinen mmmpwa . ___—___ltti erteilt 10 jähr. Mädchen während 14 Tagen tägl. eine Stunde Nachhilfeunterricht in Französisch und Deutsch. Schriftl. Angebote unter 08144 an den Gietz. Anzeiger erbeten. 08113] Nach Düsseldorf wird wegen Heirat des jetzigen, sauber, jünger. Mädchen für die Küche gesucht. Wäsche auher dem Hause. Näheres Frau Meuser, Nord-Anlage 1. Bekanntmachung. In das Genoffenschaftsregister wurde eingetragen: Landwirtschaftliche Bezugs- und Absatz-Genossenschaft, ern- getr. Gen. m. b. H., Lollar. Sitz: Lollar. Gegenstand des Unternehmens ist: a) Gemeinschaftlicher Einkauf von Verbrauchsstoffen und Gegenständen des landwirtschaftlichen Betriebs, b) Gemeinschaftlicher Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Die Haftsumme beträgt 100 ALark. Vorstand besteht aus: 1. Heinrich Streuber, Weißbinder, Lollar, Direktor, 2. Heinrich Seidler, Werkmeister, Lollar, Rechner, 3. Gustav Hera-et, Kaufmann, Mendorf a. d. Lda., Stellvertreter des Direktors. Das Statut ist errichtet am 7./14. September 1910. Geschäftsjahr: Kalenderjahr. Bekanntmachungen erfolgen unter der Firma der Genossenschaft in der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaftspresse. , Willenserklärung und Zeichnung für die Genossenschaft müssen durch zwei Vorstandsmitglieder geschehen. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden der Firma der Genossenschaft ihre Namensunterschrift beifügen. Die Einsicht der Liste der Genossen ist während der Dienststunden des Gerichts jedermann gestattet. 5390] Suche zum sofortig. Eintritt ein jüng., lür dickte williges 2HUUU|lH Hausarbeit bei guter Behanblung. Melb. bei Frau Lutfe Schultz, Bad-Salzhausen,Villa Charlotte Fronhuseil«. L. Sonntag u. Montag, 2. und 3. Oktober: Kirmes. Zu zahlreichem Besuch ladet ein Carl Jost, i«. Restaurant zum Bahnhof. Die verehrlichen Altersgenoffen werben hiermit zu einer Be fprechung über eine Familienfeier am Jahresschlüsse auf SMagii.l.M.M.gW in ben Schipkavatz «Saal rechts« geziemenb eingelaben. [08151 Mehrere Altersgenossen. Militärposten an der tripvlitanischeu Grense vv« den Angeborenen, die anscheinend von den türkrsch«r Gren^- truppcn unterstützt werden, beunruhigt. Eine Verstärkung der französischen Posten sei unbedingt erforderlich. Paris, 30. Sept. Der G ou v erneur v o n M adagas- lat, Quintot, beabsichtigt, -wischen verschiedenen Orlen der Kolonie einen Po st dien st mit Flugma s ch i n e n ernzu richten. 081141 Schön möbl. Zimmer lsep. Eing.) z. verm. West-Anlage 27II. 081161 Schön möbl. Zimmer zu verm. Laubgrafenstratze 6III. Bekanntmachung. Tie Mitglieder des Unterstützungsvereins (Armenvereins) in Gießen werden auf Dienstag den 4. Oktober ds. I s. vormittags 11 % Uhr in den Sitzungssaal des Regierungsgebäudes dahier zur diesjährigen Hauptversammlung ergebenst eingeladen. Tagesordnung. 1. Vorlage der Rechnung für 1909. 2. Voranschlag für 1910. 3. Ergänzung des Ausschusses. 4. Ernennung eines neuen Rechners. Gießen, 28. September 1910. Der Vorstand des Armenvereins. I. V.: Mecum, Oberbürgermeister. Zmg. gräulein, eDanSew (-Stellung als Stütze in kl. Haushalt, auch bei einzelner Dame. Suchenbe kann selbständig kochen, versteht alle Hausarbeiten unb kann etwas schneibern. Schriftl. Angebote unter 08056 an den Gießener Anzeiger erb. 53961 3 tüchtige Mäbchen, sowie jüngere, suchen Stellung burch Frau Simon, Herborn. Pianos Flfigel Harmoniums Ständiges Lager von 150 bis 200 Instrumenten Vertretung von : : €r ro tri an - Steinweg Nadifl., Jbach : : Schiedmayer & Söhne, Hand, Römhildt new. Annahme gebrauchter Instrumente. Günstige Zahlungsbedingungen bei Raten. Höchster Bar-Kabatt. Garantie 10 Jahre. Vermietungen: 2 bis 10 Mark pro Monat . (2111 Stimmungen, Reparaturen. Franko-Lieferung. August Förster in Giessen ond Lieh. Onut möbl. Zimmer, incinanb~ Ä gehenb, einzeln ober getrennt, in ruh.Hause. [6S5j Norb°Ant35 II. Drucksachen aller Art Ausstattung stilrein u.preiswert - die BrühPsche Univ.-Drucker Mk. 10 - Mk. 6 000 aufprtmaHypotheken Mk. 5 000 p. alsbald z. vergeb. Mk. 4 000 Näheres unter 5384 au den Gießener Anzeiger erbeten. TflT 1OOOO Mark auf erste Hypothek gesucht. HauS ist 22000 Mk. taxiert. Schriftl. Angebote unter 08102 an ben Gietz. Anzeiger erbeten. IW Dienstrottdchen W gef. [081531 Bleichstratze 16al. 5367] Erfahrene ältere Frau zu Kinbern tagsüber gesucht. Vorzustellen nachm. zwischen 5 unb o Uhr Bahnhofstraße 27 I. I. 5398] Suche für sofort ein tüchtig., sauberes Mädchen für tagsüber zu leichter Hausarbeit. Zu erfragen Kreuzplatz 8. 081561 Zuverlässiges Mädchen in kleinen Haushalt gesucht. Frau Schmidt, Weserstraße 5. 0ßl081 Möbl. Zimmer zu vermiet. _________Wetziteinstratze 441. 08093] Möbl. Zimmer zu vermiet. Seltersweg 81 p. l. 080861 Möbl. Zimmer zu vermiet. Laubgrafenstratze 2 III. 53631 Möbl. Zimmer zu vermiet. _ 08082] Best. möbl. Zimmer m. gut. Pens, z. verm. Sonnenstr. 2511. 08077] Sck. möb. Zimmer m. elektr. Licht u. Warmwasserheiz, an ruh. Herrn zu verm. Seltersweg 18. °***\ Möbl. Zimm. ev. m. Schreibt zu verm. Laubgrafenstratze 4III. 08091] Schön möbl. Zimmer billig z. verm. Hammstr. 13III, Neub. 5365] Zwei möbl. Zimmer, zufam. ober getrennt, zu vermieten. Neustadt 7811. 08123] Wohn- u. Schlafzimmer zu vermieten. Liebigstrahe 89 v. 08122! Zwei gut möbl. Zimmer mit Schreibtisch, zusammen ober einzeln, zu vermieten. Frankfurter Stratze 2511. 08137] Freuubl. möbl. Zimmer zu vermieten. Dammstratze 441. 08140] G. möbl. Part.-Zim. m. fep. Eing. bill. z. verm. Schrllerstr. 151. 08127] Ein möbl. Zimmer zu vermieten. Bahnhofstratze 54III. Möbl. Zimmer | 0Ö106] Einfach möbl. Zimmer zu Derrn. Kleiner, Seltersweg 16. 08148] Möbl. Zimmer zu vermiet. Bahnhofstratze 58. 08152) Eins. möbl. Zimmer, ev. mit Pens., zu verm. Neustadt 27. 08149] Möbl. Zimmer zu vermiet. ____________ Dammstratze 311. 08158] Schön möbl. Zimmer zu vermieten. Lubwigsvlatz 3. 5409] 1 bis 2 möbl. Zunmer mit ober ohne Pension zu oermteten. Steinstratze 48. 08109] Ein m. Zimmer m. v. Pens. zu verm. Näh. Neustabt 48 p 08110) Gut möbl. Zimmer a. beff. Herrn zu vermieten. Ludwigstratze 4011. ÖÖiiÖ] Schön möbl. Zimmer, ev. elektr. Licht, zu vermieten. Seltersweg 3511 08067] Pflastersteinrichter und Erdarbeiter finden dauernde Be- schästigung bei ________W. Sckevv, Saasen. 08028) Tücht. Erdarbeiter nach Mainzlar gesucht. ~ Georg Rubl, Lollar. Tüchtiger junger Mann nach ausw. als Knecht zu ein. Pferde . gesucht. Nur solche, welche etwas | in Laudwirtsch. bew. find, woll. sich melden. Zu erfragen in ber Ge- fchäftsstelle des Gietz. Anz. Ausgeb. Krankenpfiegerin übernimmt Privat- u. Wochenpflege. Näh. Frankfurter Str. 51. ]08046 In israelitischer Familie findet Herr ob. Dame gute Pension. Schriftl. Angebote unter 08142 an ben Gietz. Anzeiger erbeten. Ä Theaterplätze (1. Parkett, nebencinanberl Freitags - Vorstellungen für daS Jahr 1910/11 zu vergeben. Schriftl. Angebote unter 5391 an ben Greh. Anzeiger erbeten. Perfekte Friseuse nimmt Abonnenten an. [07871 Frl. Partbier, SelterSweg 81 Leute -um (08139 W Kartoffelausmachen -MA gesucht. Hinter der West-Anl. 5. (toMWn Aaviemtemcht n. bew. Methode ert gewistenh. Otto Gutjahr, ehem. Hoboist im Ins.-Regt. „Kais. Wilh." 9tr. 116, 52601 Gletzen, Goethestr. 63111. 4915J Schöne große 3 - Zimmer- Wohnung zu vermieten. Näheres Steinstratze 48 v. 3-Zimmer-WohilW, sofort beziehbar, zu vermieten. 5404] Näh. Schanzenstratze 2. 07991] Sch. 3-Zim.-Wohnnng mit Zub. zu verm. Hammstratze 14. 5353) Schöne 3-Zimmer Wohnung per 1 Oktober zu vermieten. Seltersweg 2, Laden. 2 Zimmer 08133] Möbl. Zimmer zu Vermietern_______Grabenstratze 91. 08131] Möbl. Zimmer mit ob. ohne Pens, zu verm. Lubwigstr. 61. 08130) Möbl. Zimmer m. fep. Eing. zu verm. Grabenstratze 31. 08135] 2 schöne, sowie 1 eins. möbl. Zimmer z. v. Marktplatz 17III. 08134] Möbl. Zimmer m. sep. Eing. zu vermieten. Plockstratze 12. zu besetzen. Mit der Stelle ist ein AnsangS- gehalt von 1125 M., steigend alle drei Jahre um 95 M. bis zum Höchstgehalt von 1600 M., sowie Anspruch auf Ruhegehalt unb Hinterbliebenenversorgung ver- bunben. Die im früheren Hofvital gewährte Wohnung mit Heizung kommt habet mit 200 M. in Anrechnung. Slabtkundtge Bewerber wollen ihre Meldung unter Beifügung von Lebenslauf und Zeugnissen bis zum 10. Oktober bei unS einreichen. fB90/« Gietzen, 29. September 1910. Bürgermeisterei Gtetzen I. B.: Keller._______ 50 ßrtoheiter genommen. Dauernde Winterbeschäftigung. BahnhofS-Erweiterung Atzlar. E] P. Schepp, Burkhardsfelden. 08094] Schön möbl. Zimmer "zu vermieten. Grabenstratze 41. Zdföii möbl. Zimmer #ulZm. Landgraf-Pbilivv-Plair 81. Litsttvvg boh Verpßegimgsbedörsuisseii. Die Lieferung des Bedarfs von Kolonialwaren, Kartoffeln, Gemüsen, Eiern, Käse, Butter und Milch, sowie die Abfuhr des Gespüls soll bet dem unterzeichneten Bataillon für die Zett vom 1 Alovember 1910 bis 31. Oktober 1911 neu vergeben werden. Vertragsbedingungen pv. liegen auf dem Zahlmeister-Geschäftszimmer — Zeughauskaierne — zur Einsicht auf. Versiegelte Angebote für die ganze oder auch teilweise Lieferung mit der Aufschrift Angebot für Lieferung von Verpfiegungsbebürfnisten" find bts zum Eröffnungstermin am 15. Oktober 1910, 8 Uhr vormittags, an bte Küchenverwaltung ber Zeughauskaserne einzureichen. D80/» I. Bataillon Infanterie-Regiments „Kaiser Wilhelm" Nr. 116. Fussboden-Anstrich. Berusteinlackfarde, lose gewogen Pfund 90 Pfg., Oelfarben, AöiteMiichrden-Wühitting, 2 Zimmer unb Küche, per sofort zu vermieten. (08141 Näheres Steinstratze 70 p. 54031 Kleine Wohnung, 2 Znnmer, Küche, Bleichplatz ufw. zu verm. Wolkengaste 21. 07993] Möbl. Zimmer zu vermiet. Seltersweg 24III. Modi. | Läden etc | 08128] Großer Stall u. großer Keller zu vermieten. Näher. Marburger Stratze 56 Hinterhaus. 3330 6-Zim.-Wohn. ipart. o. 1. Sick.) m. Badezim. u. all. Zub. ev.Stall rc. u. Gart, p. 1. Okt. Bergstraße 1. | 5 Zimmer ] •»”] Frdl. n. berg. 5-Z.-W. n. Zub. u. Gartenant. sos. ob. fvä» z. verm. H. Lublinski, Ecke Steinstr. 41. 3 Zimmer 2—3 -Zimmer - Wohnung von kinderlosem Ehepaar gesucht. Schriftl. Angeb. m. Preisangabe unt. 08107 an den Gietz. Anz. erb. 5397] Für das Wintersemester, ab 1. November, suche ich zwei be- quetn möbl. Zimmer «Wohn- u. Schlafz.s, Bahnhofsnähe beoorz. Stud. Dingcldey, Heidelberg, Gaisbergstratze 17. an kinderl. Ehepaar ob. ruh. Leute per sof. zu verm. Linbenplatz 12. Verschiedene ~ \ 07998] Mehrere kleine Wohnungen zu vermieten bei H. Baumann, Walltorstr. 24, Zur Alten Poft. tel25] Zwer unmöbl. Zimmer mit Kab. zu verm. Zlsterweg 5. Wegen Feiertag e tot unser Geschäft aM/t Bahnhofftrake 27 Fernsprecher 231 s 5318 WMlU«,fasen, ftfüiftfiwen IS * ierl Gestatten Pilo aut-Bleichereme ßaiwihtitoti Adler-Droeerle, 6dter8ni£iLML JUNKER^RUH OFEN ^V- V f ph K toi t » I e r' I s r if fl ir 1 i - fÄÄ,äÄ>‘Ä?J'T«‘ Laboratorium „Leo-, Dresden-A.1 tan ÖCrIa"fle ety „Chloro“ II C r m n bf r iiliil- djl K r V t k K Wohne jetzt = West-Anlage 51 =■ ■ (Daniel Wirth’s Nachfolger) Schwalm, Zahnarzt 1 sener Festsaal früher Kolosseum. s _ . 8 «ass ich mich Ihnen vorstelle: • Mein Name ist »Pilo*! Ich bin Überall bekannt als das beste Schuh- GtsMttck „Siifleniflranh" WieseL GamStag, 1. Oktober, abend im Vereinslokal Feier des 28 jährigen Bestehens ▼erblinden mit Rekrutenabschiedsfeier -W M Sonntag, 2. Oktober, nachmittag Ausflug nach der Weüersburg. 07 Der Vorstand tue ÄÖt l 4c m 6 4t h 4e 16 m üh ■n tbc n ht Dienstag den 4. Oktober den ganzen Tag Mittwoch den ö. Oktober bis abends 6 Uhr geschlossen. SU. Salomon & Cie. L. । d-, BKJgwmsMaaaams A. Holterhoff Söhne — Giessen, Seltersweg 20 ___________ empfehlen ihr reichhaltiges Lager von aM/t Neuheiten der Saison in Woll- und Phantasiewaren Frische Fische! Pa. Steinbutt, Heilbutt, Salm, Rotzungen, Hechte, Schelffische, erste Sendung Sonntag, zweite Montag früh eintreffeud, empfehlen: Gebe*. Berdux Kolonialwaren, Delikatessen Von heute ab täglich frisch: ff. Fleischsalat (in bklmttt 8ütk) ff» Braten im Ausschnitt ff. Frankfurter Würstchen Ferner empfehle meine sämtlichen anderen Fleisch- und Wurstwaren in nur feinster und bester Qualität. Friedrich Schreiner Langjähriger Lieferant der Kaiser». König». Hofküche sowie der Kronprinz». Mundküche. (5249 Unübertroffen bei Drüsen, Skrofeln, Blutarmut, Engi. Krankheit, Hals-, Lungen-Krankhe.it., Husten, zur Kräftigung schwächlicher, skrofulöser Kinder empfehle eine Kur mit D30/9 Lahusen’s ^„.Lebertran ” Marke „JODELE A“ ===== Durch seinen Jod-Eisen-Zusatz bedeutend wirksamer als alle anderen Lebertran- Präparate und Emulsionen. Leicht zu nehmen 2n SamStag 8'/, Ubr. — Sonntag den 2. Oktober w* 2 grobe tce Anfang 4 Uhr nachm. und abends 8 UHr mit Riesen-Programm. — Der Hof-Künstler MT Kleppini 08146 * tritt in jeder Vorstellung aus._______________Hier noch nicht gesehen. Giessener Ruderklub - Bringe hiermit meine Verleih - Anstalt für Frack-, Gehrock- und Smoking - Anzüge m empfehlende Erinnerung. Anfertigung nach Matz. Joh. Maud, Schneidermeister Weidcngasie 1.5894 Lass Krämer. speziell Echarpes • KinderÄamen’ • Golfjacketts Knaben- und Mädchen ■ Sweaters ®ie * pse'SptiielfibgeiL frische Rindswurst L Pfd. 80 Pfa. L. „ Im Bestaurant «« . „ f°roiE Das Wiener Damen-Orchester Czap. prtma Maststetsch L Pfd. 74 Psg. « ___________oaiso___________i Hen “— -------1 Der grosse Zirkus Althof f MWWWWM / putzmittel, das iw iM1/ Moment bei grösster f Billigkeit und Spar- hiu!f,WoUenHSih’gla'iZ g’bt Und das Lederer- halt. Wollen Sie s nicht einmal mit mir probieren? enorme Direktion: Csizmäs Andräs. Eintritt Anfang 1903 in genauenMaßen-die igerung von PALMIN Samstag, 1. Oktober ab täglich und PHLMONH und für die Beliebtheit Unlerer Produkte ift kaum denkbar. H. SCHLINCK & CIE., H.-6. Butter-Margarine) in Deutschland inner- halb der letzten 7 Jahre. - Ein stärkerer Sonntag 4 Uhr. ____ 5392