160. Jahrgang
Zweites Blatt
Nr. 121
Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
ift geeignet, die Blute der Manen wieder mehr am du eigene | o e t erachtet wird und die katholische Kirchengemeinde die Familie zu lenken, wahrend heule so viele bie mangelnde Be- Kosten des Verfahrens zu tragen hat.
Freitag 27. Mai 1910
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerei.
R. Lange, Gießen.
Futtersegen nicht berechtigt.
w. Offenbach, 26. Mai. Tic hiesige Stadtverordnetenversammlung hat in namentlicher Abstimmung beschlossen, den Bürgermeister Dr. Dullo auf 67 000 Mark Schadenersatz zu verklagen. Ter Beschlus; bedarf noch der Genehmigung des Ministeriums. Es handelt sich um Spekulationen in Kaiserhof-Aktien.
Kassel, 25. Mai. Eine VereinigungderWald- besitzer Niederhessens und der angrenzenden Gebiete wurde hier dieser Tage begründet. Turch die Vereinigung soll eine bessere Verwertung des Holzes der Privat und Gemeindewaldungen erzielt werden. Man will eine höhere Rente dadurch erzielen, das; der in Niederhessen vorherrschende Gemeinde-Mittel- und Schälwaldbetrieb nach mkd nach in Hochwaldbetrieb umgcwaudelt wird. -Ferner hofft man auch durch gemeinschaftlichen Verkauf bessere Preise zu erzielen. Tie Vereinigung behält zunächst Gültigkeit für fünf Jahre. Zum Geschäftsführer wurde Geh. Regicrungs- und Forstrat Mühlhausen bestellt.
Die „Steftener ZamlNtnblätter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, daS „Krclsblott für de» Kreis Siehen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit- fragen** erscheinen monatlich zweimal.
(Eine Mtzftimmung zwischen dem Erzherzog zranz Zerdmand und dem König der Bulgaren?
£ London, 25. Mai.
Zu der auffallend frühen Abreise deS österreichischen Thronfolgers gleich nach den BeisetzungSseierlichkeiten in Wmdsor erfährt die Wochenschrift „Truth", daß die Ursache in der Anwesenheit des Königs der Bulgaren zu suchen ist, mit welchem der Erzherzog auf einem sehr schlechten Fuß steht. Die Absicht des Königs, nach London zu gehen, war bis zum letzten Augenblick geheim gehalten morden, und weder in Wien noch in London war etwas darüber bekannt. Sonst würde der Kaiser von Oesterreich einen anderen Erzherzog mit seiner Vertretung beauftragt haben. So fuhren der Erzherzog und der König von Bulgarien in demselben Zug von Wien nach Calais und auch in demselben Dampfer über den Kanal, aber sie kamen während der Fahrt nicht zusammen.
-r. Heb los,' 26. Mai. Ein schweres Gewitter, von Hagelschlag begleitet, zog gestern abend über unfern Ort. Der Blitz zündete im Bauernhof von W. und brannte das Anwesen vollständig nieder.
X Nidda, 26. Mai. Zwei schwere Wetter brachten uns gestern abend, obivohl mit Hagel vermischt, keinen Schaden, inohl aber großen Nutzen durch den erquickenden Regen, welcher niederging. Wir können jetzt einer reichlichen Heuernte entgegen sehen; alle Garten- und Feldgewächse stehen ausgezeichnet und ist cs klar, loarum die Getreidepreise sinken. Möchten nun auch die Brotpreise bald folgen. Auch die hohen Milchpreise sind bei dem reichen
Redaktion, Expcdüion und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e-^51. Redaktion: 112. Tel.-Adr.:AnzelgerGieben.
Die kretische Zrage.
Salonik, 26. Mai. Tie Regierungstruppen nahmen in der Umgegend von Ghilan drei Hauptführer der Arnauten mit einigen Begleitern fest. Die Gefangenen wurden gefesselt und dem Kriegsgericht übergeben.
K o n st a n t i n o p e l, 26. Mai. Der Pforte nahestehende Kreise erklären, bei den gegenwärtigen Verhandlungen über die Festlegung eines definitiven Regimes für Kreta vertrete die Pforte den Standpunkt, daß die Türkei der Ernennung jeder Persönlichkeit, selbst eines Kretensers, zum Chef der autonomen Verwaltung Kretas zustimmen könne, aber niemals der Ernennung eines Griechen aus dem Königreich. Uebrigens rechnet man in den Kreisen der Pforte nicht auf einen baldigen Abschluß der Verhandlungen.
21 us Stadt und Land.
Gießen, 27. Mai 1910.
** Theologische Konferenz. Wie alljährlich am Donnerstag nach Trinitatis tagte auch in diesem Jahre die Gießener Theologische Konferenz im Neuen Saalbau (Steins Garten), v. E m i l K n o d t, Direktor des Predigerseminars in Herborn, referierte über _,,Tic Bedeutung des Calvinis- mus für die protestantische Welt im Lichte der neuen Forschung." Sodann hielt Dr. Karl Scho ell, Professor am Predigerseminar in Friedberg, einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag über: „Tie Unterscheidung zwischen Glauben und Theologie in ihrer pragischen Anwendung und Bedeutung". An den Vortrag schloß sich eine lebhafte Besprechung. Tie von Professor Dr. Krüger- Gießen geleitete Versammlung war von Geistlichen aus Ober- und Niederhessen, aus Nassau und Frankfurt gut besucht.
Das Blatt schließt:
Der GrirndLedanke all dieser Bestrebungen, durch die dem Volke gesunde und preiswerte Wohnungen verschafft und die fluktuierenden Massen wieder bodenständig gemacht und mit dem heimischen Boden enger verknüpft werden sollen, ist entschieden ein lobenswerter. Die Freude am eigenen Heim, die Sorge für - v - -■ c,..r -, . <• '«v-r„
ein eigenes Stückchen Erde — und sei es noch so klein —*baijxn lautend verkündet, daß die Beschwerde für begrün
Giehener Anzeiger
G§nera!-Mzeiger für Gderhesftn
•* Die Unterhaltungkosten der Kreisstraßen im Kreise Gießen haben nach dem Verwaltunasbericht des Kreisausschuffcs für das Jahr 1908/09 195 745,19 Mk. er- fordert. Der Staat hat dazu 67 120 Mk., die Provinz und der Kreis je 58 180,56 Mk. beigetragen. — Für den Neubau der Kreisstraße Garbenteich—Lich wurden 73 017,33 Mk. ausgegeben. Zu diesen Kosten gab der Staat 25 635,65 Mk., die Provinz 17 725,11 Mk., die Gemeinden Lich 7571,68 Mk., Garbenteich 7571,68 Mk. und die Fürstlich Solms-Lichsche Rentkammer 1250 Mk., sodaß der Kreis noch 17 725,11 Mk. zu decken hatte.
** Neubau der Kreis st ruße Gießen—Wißmar. Seit Jahren wurde besonders in der schlechten Jahreszeit über die Beschaffenheit der Straße nach Wißmar geklagt. Der Teil, der sich vom Viadukt der Main-Weser- oahn neben dem Bahnkörper hinzieht, war zeitweise in einem Zustand, der eher einem Schlammbad als einer Kreisstraße glich. Man ließ daran nichts bessern, weil dieses Straßenstück verlegt werden sollte. Zwei schnell fahrende Fuhrwerke konnten nur mit Gefahr sich unmittelbar am Viadukt begegnen. Für Automobile, die glücklicherweise hier selten verkehren, ist die Straße mit ihrer hier kurzen Klurve eine reine Falle. Um diesen liebelstand zu beseitigen, hat man bei der Feldbereinigung eine neue Straßenführung vorgesehen und im vergangenen Jahre diesen Weg zum Ausbau bereits freigelegü Im Voranschlag 1906/07 der Kreisrechnung war diese 860 Meter lange Straßenstrecke bereits in Aussicht genommen. An Kosten sind dafür erforderlich 12 000 Mark, wovon der Staat 4500 Mark, die Provinz und der Kreis je 3750 Mark zu übernehmen haben. Die recht notwendige Straßenverlegung soll im laufenden Rechnungsjahr hergestellt werden.
" Oberhcssifche Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. Am Mittwoch den 1. Juni wird eine wissenschaftliche Sitzung stattfinden. Prof. Dr. Garten wird im Hörsaale des physiologischen Institutes einen Vortrag über elektrische Fische halten. Vorher soll eine Besprechung über den geplanten SommerauSflug stattsinden.
**DerfortschrittlichepolitischeBildungs- v er ein nimmt, wie er uns schreibt, nach zweimonatiger Pause nächsten Mittwoch, 1. Juni, im Hotel Schütz seine Tätigkeit wieder auf. Als Redner ist ein Gesinnungsgenosse aus Marburg gewonnen, wo er im akäd. Freibund eine her vorragende Rolle spielt. Cand. Hans Maier ist trotz seiner Jugend eine schätzenswerte Kraft. Das beweist die Tatsache, daß ihm vom Nationalverein für das liberale Deutschland während der Osterferien die Leitung eines politischen Kurses in Frankfurt übertragen wurde. Da die Mitgliederzahl des fortschr. polit. Bildungsvererns während des Winters das erste Hundert beträchtlich überschritten hat, l'o ist hoffentlich der Besuch der Versammlung recht gut und die Aussprache lebhaft und fördernd. Auch Gaste sind, wie immer, herzlich willkommen.
** Arbeits-Jubiläen. Nachdem vor 14 Tagen der Taglöhner Wilhelm Bepling aus Heuchelheim sein 25jähriges Jubiläum im Dienste der Firma H. Schaffstaedt G. m. b. H. begehen konnte, kann heute wiederum über ein derartiges erfreuliches Ereignis in dieser Fabrik berichtet werden. Heute sind es 25 Jahre, daß der Metalldreher Karl Müller aus Kleinlinden ununterbrochen bei Schaffstaedt tätig ift. Wie bei früheren ähnlichen Gelegenheiten wurden auch diesmal wieder die Jubilars von der Firma, den Beamten und den Arbeitern aus diesem Anlaß durch Glückwünsche erfreut und mit Geschenken reich bedacht.
= Klein-Linden, 26. Mai. Der Kaninchen- und Geflügelzuchtverein hält am 7. August eine Lokalau Sstellung ab. Auch ist dem Verein die Bundes- Ausstellung 1911 des Dritteldeutschen Kaninchenzüchter- Verbandes übertragen worden.
. ----Bersrod, 25. Mai. Der Kriegerverein ist nun wieder im Zunehmen begriffen. Die Zahl der Mitglieder ist innerhalb zweier Jahre von 20 auf 33 gestiegen. 91m nächsten Sonntag, 29. Mai, hält der Verein ein Preis- scheibenschießen ab. Es werden ungefähr für 35 Mk. Prei'e verteilt.
Setzung der Stadtverordneten.
Giesen, 26. Mai.
Anwesend sind: Oberbürgermeister Mecum, die Beigeordneten Keller, Heyliqenstaedt; die Slaotvcrordnelen: Brück, Dr. Ebel, Eichenauer, Emmelius, Faber, Habenicht, Dr. Haberkorn, Heichelheim, Helirich, Helm, Jann, Jughardt, Leib, Löber, Orbig, Petri, Plank,' Schaffstaedt, Simon, Troß, Wallenfels, Dr. Wimmenaner und Winn.
Baugefuche,
Ein Baugesuch von Hermann H o sm a nn bei der Veterinärklinik mar früher ltbgelehnt worden, weil nur ein einstöckiges Gebäude errichtet werden sollte. Es wurde in abgeönderter Form eingereicht, durch die sich ein besseres Bild ergibt. Das Gesuch wird nunmehr befürwortet. 1
Albert Rahnefeld will an seinem .Haufe die Durchfahrt überbauen, um ein Zimmer nnb eine Küche zu gewinnen. Da in feuerpolizeilicher Hinsicht keine Bedenken bestehen, wird der erbetene Dispens befürwortet.
Befürwortung findet weiter ein Gesuch von Dr. P l o ch, der seine Hofreite Asterweg 34 anders einfriedigen will
Zwei Baugesuche von Paul Eim für den Wetzlarer Weg, um deren Beschleunigung gebeten wurde, gehen an die Bau- Deputation, da mehrfache Dispense erforderlich sind.
Neubau der Oberrealschule.
Wie der Vorsitzende ausführt, hatte die Versammlung schon vor längerer Zeit beschlossen, im Anschluß an das vorhandene Gebäude für Phvsik und Chemie ein neues Schulgebäude für die Ausnahme der Oberrealschule zu errichten, do das fetzige Gebäude sich für das Realgymnasium und die Oberrealschule als zu klein erwiesen bat. Man Hal aber dieses Projekt wieder aufgegeben, da man damit der wachsenden Raumnot auf die Dauer nicht abhelfen konnte. Es wurde dann beschlossen, auf dem jetzt städtischen ehemaligen Aktienbrauereigelände., für die Oberrealschule ein neues Gebäude zu bauen, das 600 000 Mark kosten sollte. Als dann die alte Klinik in den Besitz der Stadt überging, wurden Erhebungen angestellt, wie hoch sich ihre Einrichtung für die Zwecke der Oberrealschule stellen würde. Man kam — einschließlich des Kaufpreises von 250 000 Mark — auf die Summe von 610000 Mark. Um womöglich billiger zu dem neuen Schulgebäude zu gelangen und weil es vorteillmst ist, Realgymnasium und Oberrealschule zusammen zu lassen, kam man auf die ursprüngliche Absicht zurück. Ein neu ausgearbeiteter Plan sieht unter Erwerbung des Grundstückes von Geilsuß an der Stephanstraße die Errichtung des Oberrealschulgebäudes mit allen erforderlichen Nebengebäuden für die Summe von 500 000 Mark vor. Das Realgymnasium und die gemeinsame Vorschule blieben in dem jetzigen Gebäude und es wäre dann soviel Raum vorhanden, daß alle Klassen doppelt sein könnten. Gey. Schulrat Dr. Rausch, die Schuldeputation, die Finanzkommission und die Baudeputation sind mit diesem Plane einverstanden.
Nack längerer Besprechung, an der die Stadtvv. Heichelheim (der mit Rücksicht auf die raschere Verwertung des dortigen städtischen Geländebesitzes das Projekt für das Aktienbrauereigelände vorgezogen hätte), Dr. Ebel, Eichenauer, Petri, Wallenfels, Jann, Schaffstaedt und W i n n (der einfache Bauausführung wünscht) teil nehmen, wird dem Vorschlag der Bürgermeisterei einmütig zugestimmt.
Städtische Arbeiten und Lieferungen.
Forstwart Arft hat darum ersucht, daß der Waschkessel aus der Küche in den Stall verlegt werde. Dies würde 200 Mk. erfordern und wird abgelehnt, weil als Grund für das Gesuch nur angegeben wird, daß die Küche für den WirtschaftsbetrieA zu klein fei.
Stadtv. Troß sprach sich für das Gesuch aus mit der Begründung, daß eine Waschküche bis jetzt nicht vorhanden sei und eine solche doch eigentlich zu jedem Haus gehöre.
Für das Schlachthaus ist die Anschaffung eines Laufkranens und eines Aufzuges erforderlich. Der freihändigen Vergebung der Lieferung an die Maschinenfabrik Wiesbaden wird zugestimmt. Kosten rund 1600 Mark.
Straßen- und Grundstücksankelegenheiten.
Der Vorsitzende teilt mit, daß bis jetzt bei den Ausschreibungen für die diesjährigen Straßenherstellungen gegen den Voranschlag 17 360 Mark gespart worden icicir Es könnten daher einige weitere Straßen (Wetzsteingasse, 2 ch I o ß g a s f c und Katharine n g a s s e) noch in diesem Jahre hergestellt werden, wofür 14 250 Mark cmfzuwenden seien. Für diese Straßen, wie auch für die W o l k e n g a s s e, L ö w c n g a s f e und Brau b- gaffe werde Vulkanol vorgeschlagen, das zwar teurer als Gußasphalt fei, aber auch haltbarer und angenehmer. Voranschlagsmäßig würden diese Straßen 22 120 Mart tosten, bei Herstellung in Gußasphalt 17 645 Mark und bei Vulkanol 20 815 Mark. Die Wetzsteinstraße soll Kleinplaster erhalten.
Die Versammlung ist damit einverstanden, ebenso mit der Herstellung der Fortsetzung des Weges vom Rampenabschlußbau nach der Friedrichstraße, die 400 Mark erfordern wird.
Die W i e s e ck b ö s ch u n g in der Alieestraße zwischen Frankfurter Straße und Bahnhofstraße, für die ein neues Gitter.
politifcbe Lngessctzau.
Die Eartenstadtbewegung.
In der Allgemeinen Städtebau ausstellung hielt am Mittwoch abend Geheimer Regierungsrat M u t h e s i u s einen fesselnden Vortrag über das Thema „Die Garten-- stadtbewegung". Der Vortragende führte nach dem B. T. folgendes aus:
Der Name „Gartenstadt" gehört zu jenen Worten, die schon durch ihren Klang einen Zauber auf uns ausüben. Das unserer Zeit eigentümliche Sehnen nach der Natur und nach besseren Wohnungsverhältnissen drückt sich in ihnen aus. Der Gedanke der Gartenstadt ist in England entstanden, wo die Entwicklung der Wohnkultur ihm zunächst einen günstigeren Boden bereitet hatte als in Deutschland. Er verdankt seine Entstehung einem Buche von Ebenezer Howard „Garden-cities of to morroto",, in dem der Verfasser überzeugend darlegte, daß vernünftige Wohnverhältnisse für die weniger bemittelten Klassen nur auf zwei Grundlagen geschaffen werden könnten: einer gesunden Bodenreform und einer planmäßigen, allen Verkehrsund Betriebsverhältnissen Rechnung tragenden Anlage. Das Problem der Gartenstadt ist also gleichzeitig eine boden- reformatorische und eine städtebauliche Frage.
Howards Buch wirkte in England so stark, daß sich bald eine Gesellschaft bildete, die dessen Ideen durchzusühren begann. Es entstand die Gartenstadt Letchworth, die heute bereits eine ansehnliche Ausdehnung gewonnen hat. Weitere Gartenstädte, so vor allem 'die Gartenstadt H a m fiste ad bei London, sind im raschen Aufblühen begriffen. Die anmutigen Anlagen verfehlen nicht, auf den in England Reisenden ihren bestrickenden Reiz auszuüben. Besonders überraschen die innige Verbindung zwischen Natur und Menschenwerk und die gute Architektur der Häuser. Diese war allerdings nur möglich infolge der jahrzehntelangen Tradition ün guten Hausbau, durch den sich England von anderen Ländern unterscheidet. Schon vor Gründung der Gartenstädte waren reizende Arbeiterhauskolonien in Port Sunlight und Bournville entstanden, die durch ihr Betanntwerden in Deutschland auch unfern Kleinhausbau aufs glücklichste beeinflußt haben.
Den Gedanken der Gartenstadt in Deutschland zu verbreiten, hat sich vor allem die Deutsche Gartenstadt- gesellschafi zur Aufgabe gemacht, die durch literarische Propaganda in der eindringlichsten Weise für sie eintritt An vielen Orten Deutschlands regt es sich auch bereits, die Ge- danlen in die Wirklichkeit umzusetzen. Das hervorragendste, besonders in Bezug auf Organisation, musterhafte Beispiel ist die Gartenstadt Hellerau bei Dresden, die sowohl die städtebaulich en Anforderungen als die einer gesunden, auf Gemeinnützigkeit begründeten Bodenpolitik aufs beste erfüllt. Zu unterscheiden von den wirklichen Gartenstädten sind die willkürlichen Bezeichnungen dieser Art, die sich einzelne Terraingesellschaften aus Reklamezwecken zugelegt haben, Gesellschaften, die reine Erwerbszwecke verfolgen und bei denen, selbst angenommen, daß das städtebauliche und architektonische Prinzip einwandsrei zur Geltung käme, von Gemeinnützigkeitstendenzen keine Rede ist.
Die „Kl:euzzlg." beschäftigt sich in einem Leitartikel mit der Gartenstadtbewegung und schreibt, im Widerspruch zu der obigen Darlegung:
Tee Gedanke der Gartcnstadtbewegung i|t zuerst inDeutlch - land aufgetaucht. Ter bekannte Buchhändler Theodor Fritsch,m Leipzig sprach ihn 1896 in feiner Schrift „Die Stadt der Zukunft" zuerst aus. Prakttsche Folgen zeitigte dieser Schritt aber noch Nicht. Zwei Jahre später hat dann der Engländer Ebenezer Howard, unabhängig von Fritsch, Vorschläge zu einer Gartenstadt ginnachi, die alsbald in England in die Praxis übersetzt wurden. Erst als englische Fabrikanten der Bewegung durch Mststersiedeluugen wichtige Pionierdicnste geleistet hatten, sand sie in Deutschland und in andern Kulturländern Nachahmung. Daß sie zuerst in sCngtand zur Betätigung tarn, ist begreiflich, wenn inan sich vergegenwärtigt, daß die Verstadtlichung in England viel weiter vorgeschritten, war als in Deutschland."
-r. Lauterbach, 26. Mai. In der heutigen Sitzung des Kreisausschusses wurde das Urteil in der Reklamation der evang. Kirch eng em eind e iu Herbstein, die sich gegen die Verwendung von Gemeindemitteln zu ausschließlich katholischen Kultzwecken wendet,
ftiebigung daheim hinaustreibt, in Wirtshäusern und Vereinen Zerstreuung zu suchen, und sie da zu einer leichten Beute einer demagogischen Agitation macht. Die Schaffung eines Geilt, Herz und Gemüt bescl-äftigenden, Zufriedenheit gebenden Heimes ist das beste Mittel, der einseitigen Ucberfi'itierung der Massen mit Politik aufreizenden Charakters vorzubeugen. Wie zur seelifchen, so trägt ein solches Heim auch zur körperlichen Regenerierung der Massen in den großen Städten bei. Die Ziele der Bewegung verdienen also durchaus Anerkennung. Es kommt nur daraus an, das; auch die Mittel und Wege, mit denen diese Ziele erstrebt werden, sich in Bahnen halten, die gegebenen Verhältnissen Rechnung tragen und sich von utopischen Illusionen frei halten. Nur so werden wirklich ersprießliche Erfolge zu erreichen fein.
föfoffen t|i, soll ähnlich wie nach der Lubwigstraße zu mit .Bäumen bepflanzt werden.
Stadtv. Petri bemängelt den unschönen Anblick des Wieseck- users nach der Ludwigstraße hin, worauf der Vorsitzende bc- nterft, daß die Mittel zur besseren Herstellung schon bewilligt seien.
Stadtv. Winn regt an, die Anlieger auf der Nordseitc der Wieseck zu veranlassen, daß sie die teilweise recht schlechten Spaliere Herstellen lassen.
Beig. Keller unH sich in diesem Sinne bemühen.
Stadtv. Heichelheim macht auf den schlechten Zustand der Brücke über den Schorgraben nächst der Jphanneskirche aufmerksam, der geradezu eine Gefahr bilde.
Beig. Keller teilt mit, daß der zur Unterhaltung der Brücke Verpflichtete kürzlich einen Polizeibefehl bekommen habe.
Stadtv. Winn bemerkt, die Sache ruhe gegenwärtig, weil der Besitzer mit der Stadt in Unterhandlung wegen Gelände- tLnsches stehe.
Stadtv. Wallenfels macht auf den schlechten Zustand der Einfriedigung von Steins Garten nach dem Schiffenberger Weg zu aunnerksam und bittet um Abhilfe.
An der Wetzsteingasse wird ein kleines Stück Gelände an Schmied Klotz für jährlich 10 Mark verpachtet.
Stadtv. Winn fragt an, wer die Straße an der Biebertalbahn zu unterhalten habe, die sehr schlecht sei.
Der Vorsitzende teilt mit, die Unterhaltung liege der Biebertalbahn ob, aber nach Lage der Sache sei gegen sie nicht viel zu machen.
Stadtv. Troß fragt, ob es richtig sei, daß die Konzession der Biebcrtalbahn tatsächlich verlängert worden sei, ohne die Stadt zu fragen. (Der Vorsitzende bestätigt das. Die Konzession sei von 50 auf 99 Jahre verlängert worden.) In Preußen habe man die Bestimmung, daß der Staat derartige Bahnen bei Erreichung eines bestimmten Reinertrages übernehmen könne. Ob dies in Hessen auch möglich sei?
Der Vorsitzende verneint diese Frage.
Stadtv. Plank macht darauf aufmerksam, daß bei dem Sturm vor 14 Tagen der Schutzstreifen an der Irrenanstalt so gelitten! habe, daß er seinen Zweck völlig verfehle. Es empfehle sich, beit Weg, der als Holzabfuhrweg zu entbehren sei, anzupflanzen und den Fußweg 40—50 Meter nach Süden zu zu verlegen.
Der Vorsitzende sagt Prüfung dieses Vorschlags zu und bemerkt weiter, daß Stadtv. Dr. Wimmenauer mit seiner Voraussage bezüglich des Schutzstreifens völlig recht gehabt und der Sturm die Haltung der Versammlung in dem Streit gerechtfertigt hätte.
Stadtv. Simon ersucht, veranlassen zu wollen, daß die Sperrung der Licher Straße, die jetzt so wie so zU früh erfolge, wieder aufgehoben werde, da der jetzige Zustand für die Holzabfuhr recht mißlich sei.
Wie der Vorsitzende mitteilt, hat Stadtbaumeister Braubach schon Auftrag erhalten, beim Kreisamt in diesem Sinne vorstellig zu werden.
Da8 Wappen der Stadt Gießen.
Stadtv. Dr. Cb e l hat vor längerer Zeit den Antrag gestellt, das jetzige unheraldische und unschöne Wappen der Stadt durch ein richtigeres und schöneres zu ersetzen. Der Antrag wurde damals grundsätzlich angenommen und Dr. Ebel mit der^Ausarbeitung eines neuen Wappens auf der Grundlage älterer Stadtsiegel beauftragt Stadtv. Dr. Ebel legt in längeren Ausführungen an Hand zweier farbiger Entwürfe das Ergebnis seiner Forschungen dar uni) schlägt schließlich vor, entsprechend einem vorhandenen Reitersiegel ein goldenes Schildwappen als Wappen der Stadt zu wählen, auf dem ein Reiter (.Heinrich das Kindl sich befindet. Die Zugehörigkeit der Stadt zu Hessen soll durch einen rotweißen Löwen, die tübingische Gründung der Stadt durch eine rote dreiwimpelige Fahne ausgedrückt werden. Auf dem Schild soll ein althessischer Helm (mit silbernen Hörnern und Blattstengeln) angebracht werden. Stadtv. Dr. Ebel schlägt schließlich vor, das Wappen von dem bekannten heraldisckien Maler Hupp in Schleißheim (dem .Wnstler, der den vorjährigen Wandkalender des Gieß. Änz. entwarf. Red.) zeichnen zu lassen.
Es entspinnt sich über diese Wappenfrage eine längere Aus- sprach>, an der u. a. die Stadtvv. Troß, Heichelheim, Winn, der Vorsitzende, die Stadtvv. Eichenauer, E m - melius, Petri und Wallenfels teilnahmen. Sie drehte sich hauptsichlich um die (durch den früheren Beschluß schon erledigte! Frage, ob überhairpt ein neues Wappen genommen werden solle, sowie um den Wunsch, den gehörnten Helm durch eine Bürgerkrone zu ersetzen. Die genauere Bestimmung des neuen Wappens wird schließlich dem Vorschlagsausschuß überwiesen, nachdem der Vorsitzende unter allseitiger Zustimmung dem Stadtv., Dr. Ebel herzlichen Dank für seine mühevolle Arbeit ausgesprochen hatte.
Verschiedenes.
Die G r a s s a m c n c r n t c bei den Kulturen im Stadtwalde wurde für 25 Mark freihändig an Hofmann in Steinbach vergeben.
Der Männerturnvcrein wünscht Anschluß des Fest- Platzes auf dem Trieb an das elektrische Kabel, ebensck Herr Textor für die Liebigshöhe. Der Anschluß an die Freileitung nach dem Philosophenwald ist leicht möglich. Die Versammlung stimmt zu, bei Herrn Textor gegen die übliche Garantie.
Die Verpachtung der Sandgrube am Rödger Weg, die zuletzt auf 3 Jahre für 1201 Mark erfolgte, wird für die Zukunft nicht mehr vorgenommen. Rach den guten Erfahrungen, die mit den anderen Sandgruben gemacht wurden, will man die Grube in Selbstbewirtschaftimg nehmen.
Die Stadt hat schon früher die K a t a st e r v e r m c s s un g s - arbeiten für die Teile der Gemarkung, in denen die Feldbereinigung durchgeführt war, gegen Vergütung übernommen. Dasselbe geschieht nunmehr auch für den Rest der Gemarkung links der Lahn.
Der Waldwirtschaftsplan für 1911, der von Stadtv. Dr. Wimmenauer begutachtet worden ist, sand die Zustimmung der Versammlung.
Das diesjährige Jugendsest wurde ttuf den 2 8. Juli festgesetzt.
Ein Gesuch der Louise Deichert Wwe. um Gaszuleitung für Liebigstraße 69 wird abgelehnt, da nach einem; früheren Beschluß der Versammlung Straßenaufbrüche innerhalb zweier Jahre nach Herstellung der Straße aus solchen Anlässen nicht mehr erfolgen sollen.
Die Wirtschaftskonzessionsgesuche von Karl Rühl für Riegelpfad 39, Hch. Kn och für Bahnhofstraße 31 und Hermann 11 h ( für Schloßgasse 9 werden befürwortet.
lürebe und Schule.
** Der Evangelische Kirchengesangverein für Hessen feierte am 22. Mai in Langen sein 31. Kirchengesangfest, das zahlreich besucht war. Rach dem von dem Vereinsvorsitzenden, Prälaten D. Flöring Darmstadt, in der Hauptversammlung erstatteten Jahresbericht hat die günstige Weiterentwicklung der Kirchengesangvereinssache in Hessen angehalten. 16 Vereine sind im letzten Jahre neu entstanden ober dem Landesverein beigetreten, in Oberhessen: Södel, Deckenbach, Stumpertenrod, Hainchen und der Männerchor ehemaliger Chorschüler ,in Friedberg. Der .Kirchengesangverein umschließt nun 175 Vereine: 85 in Starkenburg, 41 in Ober Hessen und 46 in Rheinhessen. seit 1901 ist ihre Zahl von 110 auf 175 gestiegen. Im Kirchengesangverein für Deutschland nimmt der Hessische Verein jetzt die vierterste Stelle ein. Die Einnahmen betrugen 2286,69 Mk., die Ausgaben 1922,44 Mk., so daß die Jahresrechnung mit einem Ueberschuß von 374,25 Mk. abschließt. Das Bereinsvermögen beläuft sich auf 3531,09 Mk. In dem Fest- g o t t e s d i e n st e am Nachmittag, in dem Pfarrer Zaubitz-Bens- beim die Feftpredigt hielt, bildeten die .Kirchengesangvereine von Arheilgen, Dreieichenhain Götzenhain, Langen, Offenthal, Sprendlingen, Sreinbach i. T. und Wixlwusen unter Professor Arnold Mendelssohns Leitung einen prächtigen Festchor. Eine von weit über tausend Personen besuchte Nachversammlung in der Anthes- schen Liegenschaft, in der Prälat D. Flöring, Dekan Wehsarg- Egelsbach und Pfarrer Hein Dreieichenhain Ansprachen hielten, beschloß das aufs schönste verlaufene Fest.
Universitäts-Nachrichten.
*' Burschenschaftstag. Wie alljährlich versammelten sich auch dieses Jahr an Pfingsten in Eisenach die in der „Deutschen Burschenschaft" vereinigten Burschenschaften zu ihrem 29. ordentlichen Verbandstage. Sämtliche 65 Burschenschasteii hatten Vertreter entsandt, und so bot Eisenach ein farbenprächtiges Bild. Es wurde der Bau eines Bursehenscha'terhauses am Fuße des Burschensehaitsdenkmals bei Eisenach beschlossen und weiter der Beschluß gefaßt, daß die Burschenschasten noch mehr als seither ihr Augenmerk auf die körperliche Ausbildung ihrer Tlitglieber richten und besonders Turnen und Leichtathletik eifrig betreiben sollten. Tie übrigen Verhandlungen waren innerer Natur. Der Vorsitz ging von der Burschenschaft Teutonia-Jena auf die Burschenschaft Armmia-Würzburg über.
GerichtsyaaL.
-o. Zur Auslegung des §17 des Weingesetzes. Der Kaufmann Fröhlich in Frankfurt hat ein Kolonialwarengeschäft mit etlichen 30 Filialen und hielt darin ein Apfel- wein Produkt feil, das 1,60 Mark die Flasche kostet. In einem Inserat pries er dies Getränk neben anderen Weinen und Schaumweincn als „K a i s e r s e k t" an imb kam daher mit dem neuen Wcingesetz in Konflikt. Der Fall kam vor die Wiesbadener Strafkammer und war insofern von prinzipieller Bedeutung, als es sich um die Entscheidung der Frage handelte, ob unter die gemäß § 17 des Weingesetzes vom Bundesrat erlassenen Vorschriften über die Bezeichnung schaumweinähnlicher Getränke auch das Zeitungsinseratfalle. Der § 17 schreibt vor, daß die Bezeichnung erkennen lasse, welche weinähnlichen Getränke zur Herstellung verwendet wurden, und weiter, daß die vom Bundesrat vorgeschriebenen Bezeichnungen auch in die Preislisten, Weinkarten und „sonstige im geschäftlichen Verkehr üblichen Angebote" aufzunehmen sind. Der Angeklagte wollte ein Inserat nicht als solches „Angebot" gelten lassen, auf welchem Standpunkt noch mehr Händler stehen. Das Gericht war anderer Meinung, konnte aber dem Angeklagten keine Absicht bei der Uebertrctung der Bundesratsvorschriften nachweisen unb, er kam deshalb mit 30 Mark Gelbstrafe weg wegen Außerachtlassung der nötigen Vorsicht. Wenn erst einige solcher Urteile allgemein bekannt sein werden, wird das „Nichtwissen" allerdings nicht mehr gelten.
fc. Wiesbaden, 25. Mai. Der straffreie Orts- bialclt. Wegen ungebührlichen Benehmens hatte der Fort- bildungsschüler Hch. Klaas in Bier stadt einen polizeilichen Strafbefehl von 3 Mark erhalten. Nach der Ursache .seines zu späten Erscheinens in der Schule gefragt, gab er zur Antwort; „Ei, ich funrnt von da harn." Der Lehrer, welcher auf eine korrekte Aussprache seiner Schüler viel Gewicht legte, fragte nochmals, in der Hoffnung, diesmal eine „gutdeutsche" Antwort zu erhalten, die jedoch in den Worten aus klang: „Ei, ich hunns doch ehe gesoagt." Nunmehr erstattete der Lehrer Anzeige, worauf gegen den Schuler Strafverfügung erging, gegen die er richterliche Entscheidung beantragte. Der hiesige Jugendgerichtshof vertrat heute die Ansicht, dap zwar die Lehrer, besonders aus den Ortschaften, in den Ortsdialekten einen schlimmen Feind behufs der Ausbildung ihrer Schüler in einer korrekten Aussprache hätten, andererseits aber der Ortsdialekt als ein ungebührliches Bei nehmen im Sinne der Schulgesetze nicht anzusehen sei. Aus diesem Grunde hob das Gericht die Strafverfügung auf und sprach den Schüler frei.
Paris, 26. Mai. Das Kriegsgericht fällte heute das Urteil über die beiden Soldaten Graby und Michel, die am 15. Dezember 1909 bei Brunoy die Witwe des Großindustriellen Gouin im Bahnwagen ermordet unb beraubt hatten. Grabh wurde zum Tode, Michel zu zwanzig Jahren Zwangsarbeit verurteilt.
Mohilew, 26. Mai. Das Kriegsgericht verurteilte neun Zuchthäusler, die am 12. März die militärische Begleitung eines Eisenbahnzuges überfallen hatten, zum Tode.
die Erneuerung des S y n b i f a t £ ö c r t r a g e §. Die heutige Hauptversammlung genehmigte einstimmig ohne Erörterung ben Jahresbericht, sowie den Rechnungsabschluß für 1909 ünb erteilte der Verwaltung durch Zuruf die Eittlastung.
Newyork, 26. Mai. Die Firma Kuhn, Löb u. Co. gab bekannt, daß 5 0 Millionen Dollars 4°/o igc Bonds der St. Paul-Eisenbahn, die nach 15 Jahren zurückgezahlt werden sollen, nach Paris begeben worden sind. Der Emissionskurs dürfte auf 97<>/o festgesetzt werden.
Partie.
tb. Gießen, 26. Mai. Der Vorrat auf dem gestrigen Schweinemarkt betrug etwa 200 Ferkel und 300 Läufer und Einlegschweine. Tie Nachfrage nach Ferkeln war sehr schwach, dagegen wurden Springer unb Einleger flott gekauft und hoch bezahlt. Ter Vorrat konnte ben Bedarf nicht zur Hälfte decken. Man kann auf unseren Schweinemärkten, auf denen die Zufuhr von Vieren aus Preußen, besonders dem in Frage stehenden Pro- duklionsgebiet Hannover, durch die Quarantäne behindert ist, je länger je mehr beobachten, das; die Käufer aus ben preußischen Dörfern unseren Warft nicht mehr zu Emkäufen benutzen, weil eben bort bic vorteilhafte Einkaufagelegenheu fehlt. Neuerdings wirb beabsichtigt, in R o d h e i m mehrere S ch w e i n e m ä r k t e einzu- richlen, um den kleineren Landwirten der Gegend Gelegenheit zu geben, ihren Bedarf an Ferkeln 2C. in Preußen zu decken. Nächster Warft 7. und 8. Juni.
*• Gießen, 26. Mai. Viehmarkt. Bei dem am 24. unb 25. Mai abgehaltenen Markte waren 1627 Stuck Rindvieh unb 537 Schweine aufgetrieben — Der nächste Markt finbet am 7. unb 8. Ium statt, am letzteren Tage auch Krämermarkt.
(Evaiigeii|ü)c chemmioe.
x. Sonntag nach Trinitatis, ben 29. Mai: Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Markusgemeinbe.
Vormittags 97. Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Vormittags 11'Uhr: Militärgottesdienst.
Pfarrer Schwabe.
Nachmittags 2*/, Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde.
Pfarrer D. Schlosser.
In der Iohanneskirchc.
Vormittags 8 Uhr • Pfarrer Ausfeld.
Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten au§ der Johanuesgemeinbe.
Vormittags 97. Uhr: Professor D. Schian.
Vormittags 11'Uhr: Kinberkirche für die Lukasgemeinde.
Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r.
katholische Gemeinde.
■* Gottesdienst.
Samstag ben 28. Mar:
Nachmittags um 5 Uhr unb abends um 8 Uhr: Gelegenheit jur heil. Beicht.
Sonntag den 29. Mai, 2. Sonntag nach Pfingsten:
Vormittags von 67? Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Welfe.
„ um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
„ um 11 Uhr: Heil. Welfe mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr : Christenlehre; darauf'Andacht mit Segen.
Wontag abend 87? Uhr ist religlonsivissenschaülicher Vortrag des Herrn Professor 'Schwarz über „Glaubenspflicht unb Glaubensschwierigkeiten."
Dienstag abend um 67, Uhr ist Mai-Andacht.
Freitag um 6 Uhr ist hl. Messe mit Segen.
Sport.
D Süddeutscher Ruberverba nb. Auf der Sonn- tag, 12. Juni, nachmittags 3 Uhr, in Offenbach a. M. statt- finbenben 13. Regatta des Sübd. R.-V. kommen 9 Rennen zum Austtag. Es starten im Junior-Einer: Gießener R.-Kl. „H a s s i a", Franks. R.-G. „Borussia" unb Offenbacher R.-Kl. „Germania"; im Anfängerviorer: „H assia"- Gießen, „Germania"--Oftenbach, Mainzer R.-Kl. 1903 und Limburger R.-Kl. 1907; im 1. Senior-Vierer (Verbands- Wanderpreis) : Franks. R.-Kl. „Aleinannia", Franks. Rudersport- Verein „Amicitia" und „Germania"-Offenbach; im Senior- Einer: „Alemannia"-, „Amicitia"- und „Borussia"-Frankfurt; im I u n i o r - V i e r e r: „Borussia"-Frcuiksurt, Klub 1903-Mainz und „Germania"-Offenbach; im 3. Senior-Vierer: „Has- sia"-Gießen unb ,,Germania"-Offenbach: im 2. Senior- Vierer (,,Germania"-Preis): „Amicitia"-, „Borussia"-Frank- ftirt und „Germania"-Offenbach: im A chter (für alle Mannschaften) : „Borussia"-, „Amicitia"-Frankfurt und „Germania"- Offenbach. Für bat Tro ftvierer hat sich bereits Mainzer ,Kl. 1903 gemeldet, weitere Meldungen der im Anfänger- und Junior- Vierer unterlegenen Vereine töraten noch bis 1 Stunde vor diesem Rennen erfolgen.
* Die Bonner Studentenausschrcitungcn und der K ö s e n c r S. C. Auf dem 43. Vereinigungsfest alter Korpsstudenten in Godesberg verwahrten sich die beiden Hauptredner, Oberst v. Arni m unb Professor Moldenhauer, gegen die Versuche, die jüngsten Ausschreitungen einzelner Bonner Korpsstudenten für bas ganze Korpsleben zu verallgemeinern. Professor Molden- hauer erklärte, die Jugend dürfe nicht vergessen, daß sic auch in überschäumendcr Laune der Jugendlust einen der wichtigsten Grundsätze des Korpslebens befolgen müsse, den Grundsatz der eisernen Disziplin und der damit verbundenen Selbstbeherrschung in jedem Augenblick studentischen Lebens. So seien auch die Worte des Kaisers zu verstehen, die dieser, vielleicht hinsichtlich der Bonner Ereignisse, jüngst über das Trinken gesagt habe.
Kleine Trraeschronik.
Der^Großindustrielle Geheimer Kommerzienrat Karl R o e ck - l i n g - Saarbrücken ist heute im Alter von 84 Jahren gestorben.
Im Krankenhause zu Großwardein kamen zusammengewachsene Zwillinge zur Welt, die bald nach der Geburt starben. Die Kinder hatten ein gemeinsames Herz, eine gemeinsame Leber, zwei Köpfe und vier Beine.
Der griechische Dichter PeriklesJonoplulosin Athen verübte aus Lebensüberdruß Selbstmord, indem er nach einem nächtlichen Bankett in Üie See hineinritt und sich erschoß.
Handel.
Essen, 25. Mai. Kohlen-Syndikat. Die Abschwächung, die der Kohlen-Absatz in den ersten Monaten Januar und Februar gegenüber dem Ergebnis der beiden letzten Monate des Vorjahres erlitten hat, hat nach dem Bericht des Vorstandes auch im März und April noch angehalten, was überwiegend auf die außergewöhnlich milde Witterung des verflossenen Winters und die infolgedessen eingetretene starke Verminderung des Brennstoffverbrauchs für Hausbrand und Industrie zurückzuführen ist. Die dadurch bewirkten Ausfälle häben den Ab|atz fortgesetzt stark beeinttächtigl. In der heutigen Beira t ss i tz ung wurden die U mlagcn für M a i und Juni wie, bisher festgesetzt. Die sich daran anschließende Zechenbesitzer- berlammtung genehmigte nachträglich die vom Vorstände in Anspruch genommenen Beteiligungsanteilc und setzte diese für Juni in Kohlen auf 85 Proz. 'wie bisher), in Koks auf 72i,2 Prvz. (nne bisher) unb in Briketts auf 80 Proz. (82y2 Proz) fest. Die vorgeschlagenen Ersatzbencnnungen zum Beirat würben genehmigt. Aus ben Antrag bes Aufsichtsrats und des Vorstanbes wählte bie Zechenbesitzerversammlung einen aus 36 Mitgliedern bestehenden Ausschuß zur Aufnahme von Verhandlungen über
Israelitische Religionsgemeinöc.
Gottesdienst in der Synagoac (Süd-Anlage).
Samstag den 28. Mai 1910:
Vorabend 7.45 Uhr.
Morgens 8.30 Uhr.
Nachmittags 4.00 Uhr. Schristerklärnug.
Sabbatausgang 9.20 Uhr.
hv7.3
||
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
Höchste Temperatur am 25. bis 23. Mai — -s- 23,5 0 C.
Niedrigste , , 25. „ 26. „ = + 12,8 °C.
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Wetter
Mai
1910
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schon sind sieb Radfahrer und Fachleute einig über die grossen Vorzüge des
Heute zeigt sieb nod> dasselbe Bild; Continental immer noch
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Elisab. Obi.) 5*1. Dell. E.'E- St-. '* FWW' 3 Ctfltrr. Üotalb, 6'1. bo. S-l.
Elisab.-A.) i.
3 PoNuz.nM. v io. unchz. v
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4 do. do.
4 bo. wort.
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31/, Echwkdischr v. 18
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3'/,Echw-iz. Gibg. (? 4 Selb, amott. . 1 4 Span. ou4l. Ren 31/, Tütl.-Eghpt. Irit 4 Türken v. 1903 < bo. v. 18! 4 bo. tonb. v. 1! 4 bo. Bazdad.La 4 Ungarische Hold-» 4 bo. Staat!
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3 do. (Eisern
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Id bo bo, bo.
Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.
do.
do.
Preußische ConsolS
do.
do.
Rudolf . .
74 2U
Lire
do.
41/, Bukaresf
Siciliamsche ficuerfr. t. ®. v. 1889
i. G. v. 1891
do.
do.
do.
do. d. 1886,97,190
do.
Kopenhag. v. 1901 unk. 1911 2043c
2000c
1000c
M.
Wien Kommunal t. G.
do. 98 unk. 1909 slsr. gar.
Südd. Boden Kr. S. 53 n. 54 kündb.
Ausländische.
b.
do.
bis incl. Ser. 52
I. Europäische.
Kr.
M.
4
Lire
68.70
do. Kommunal Ser In.II unk. 1909
do.
31/, Nassauische LandeSb. Lit. F. G. H. K. u. L,
do.
21. N. P.
3'/, Casseler LandeS-Creditanst. unk. .
24.—
Raab-Odenb. .
Standesherrliche Anleihen
98 —
Sfl.G.
Di.
r. 102
4*/, Eisenb. Rentenbank
do.
3'/, Frankfurt
94.10
M.
4
do.
Dividende
10,7
1906
do.
100.10
Bank
Verzinsliche
Badische Bank .
117.60
do.
II
37io d°-
3‘/, d°.
v. 1891 Lit. H
4 Freiburg
161.70 I 2'/,Stuhlwelßenb.-Raab-Graz
Franks. Hypothek.-Bank
v.
v. 1907
Unverzinsliche Lose.
Di.
(Eisern Tor) Gold stfr. .
Nürnberg. BereinSbk. M. 300/1200
uuk. b. 1910 .
do. v.
Außereuropäische.
4 Heidelberg
IL
inn. G.-Anl. v. 1887
do.
v. 1897 . .
v.
100.80
185.60
Ultimo
91.50
Industrie-Aktien.
Pfandbriefe
do. eons. innere . .
100.60
9 ommunal Ser. 1 unk. 1910
57,
unk. b. 1913
2000
99.10
4
3
47, Offenbach
Kafchau.Odrb. v. 1889
v. 1889
do.
Gritzner
do. v. 1891
Fab.LSchleich. 143 —
Oest. Süd (Lomb.) stf.
400
i.
1904 .
ob
ab
1906
Fr.
i. G.
v. 1883 abgest.
do. <5. ».711®.
do. do. do.
do. do. do. do.
do. do. do. do.
Oesl.-Ung.StaaSb.
Oest.Südb.(Lomb)
37. do.
37, do.
141.50
141.50
do. do.
do. do.
99.35
94.20
94.90
99.70
91.10
3
3
4
37.
do. do. do. do.
do. do. do.
do. do.
ab 1901 ab 1902 ab 1908
91.30
100^60
do. do.
162.60
20.35
do. do.
5
5
5
47»
47,
4
37,
do. Spez. • Rumän. amort.
500
500
101.20
48.80
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99.10
85.40
4
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4 Fulda
4 Gießen
4 4 37»
1893
1896
1897
1903
1905
kündb. lündb. tündb.
amort. ab 1907 amort. ab 1910
500
1000
500
200
91.50
91.50
86.70
Reichsbank Frankfurter
4
4
4
4 4
4
do. do. do.
do. do.
40
43
46
47
44
M. 1000
M. 1000
M. 1000
—.— I 3 Hamburger v. 1866 . . 112.201 3 Holländische Komm. v. 1871
100 — Dt. Atl. Telegraph
99.60 Elektr. Böse Borz.
Allgem. Berlin Lahmcher . . Schuckcrt . . Srem. HalSke Untern. Zürich
Hyp. do. do. do. do.
Ser. 5 unk. b.
Ser. 6 unk. b.
Ser. 7 unk. b.
Ser. 3 kündb.
Ser. 4 kündb.
102.65
37.50
39.80
212.20
572.—
463.80
4
4
4
4
4
4
37.
3
102.35
99.75
66.45
68.—
90.50
91.—
3
3
4
4
5
4
37, 37» 37, 87,
37; 3
convert. v. 1897 v. 1902 v. 1905
4
5
5
4
4
Stern(Oberr.) Werger . .
1909
1911
1913
1905
1906
1906
4
5
5
3
M. ö.fl.
v. 1886 .
v. 1895 .
v. 1886 .
ö.fl. 200
ö. fl. 200 ö. fl. 200
600/1200 . 1. fl, 350
M. 1000
Tlr. 100
99.60
99.60
Staatl. oder pro»inzial-garant. Hess. LandeS-Hyp. Bank Ser. 12—13 .
Pes. Lstr. Pes-
Fr- M.
106.20
103.70
98.50
91.30
100.70
100.70
81.50
4'/, 47, 47, 4
37, 3
4
4
do. do.
Bleiu.Sllv.Br. GrieSh. Elektr. Albert . . .
Prag-Dux v. 1896 ftf.
Raab-Oed.-Ebenf. ,
Rente Rente do.
Rente Rente
S.fl.
M. ö. fl.
Kr. 1400 ö.fl. 200 ö. fl. 260 M.1200 Tlr. 200
92.85
84.40
92.95
84.35
108.20
92.70
92.7u
68.10
96.-
99.40
103.80
Ocst.-Ung. Bank . . Oest.-Ländcrbank . . Oest.-Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preug. Bodenkreditbank
do. do. do.
137.— 147.60
148 50
100.50
83.20
57.55
ii. 41 unk. b. 1910 unk. b. 1913 . . kündb. ab 1908 .
99.75 Hamb.-Am.-Plktft. 143.20
91.— Nordd. Lloyd . .'112.—
91.— | Stcaua Rom.Petr. | 147,40
unk. b. 1914 Kommunal. .
99.90
99.90
91.40
9140
91.60
99 60
99.60
99.60
99.75
91.40
91.40
100.4oi
02.40-
do.
do.
92.25
82.10
79.60
v. 1888
v. 1895
v. 1898 lündb. ob 1903
t. G.
t. G. t. ®- t. G. '. S.
91.50
94.60
Meminger Präm. Psandbr. Oesterr. o. 1860 . . . Oldenburger ..... Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . .
v. 1875—80 abgest.
v. 1900 ....
v. 1903 ....
v. 1896 . . . .
82.— 78.10
79.—
Ser. Ser. Ser. Ser. Ser.
88.50
95.10
87.30
400
400
400
99.50
96 80
89.50
94.75
94.75
. ö.fl 150
. ö. fl. 150 . . . fl.
4
37,
37,
37,
Rbl. Lire M.
100.10
94.60
92.50
92.50
92.—
v. 1899-1901 . . . .
v. 1902 unk. b. 1913 .
75 90
102.»0
101.30
91.50
91.50
91.50
91.50
91.50
91.50
100.50
100.25
. . T?. 600 M. 600/1200 M. 600/1200
ö.fl.
Kr. M. Fr- Pcs. Lllr.
M.
37, 37, 37» 37, 37,
Bank-Aktien.
. . M. 1000/3000
74.10 118.-
102.50
95.20
101.30
97.80
91.60
do. v. 1902 unk. b. 1910 do. v. 1896
1887 stf. gar.
. . i. S. 200/1000
489.- 181.- 413.75
242.-
4
3?
4
4
4
37,
37, 37, 37, 4
92.75
85.10 78 — 96.90 96.—
Bercinsbank . DiSkonto-Gesellschaft Dresdner Bank . . Dresdner Bankverem Eifenbahn-Renten-Bk.
100.90
101.10
92.82
100.99
101.10
92.80
95.-
95.-
95.50
do.
do. amort.
4
37,
37,
37,
- - - 37, do.
101.70 37, do.
- fl.7 Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150
Lire 45
Lire 10 . ML 7 ö. fl. 100 ö.fl. 100 - f.fl. 7 ö. fl. 10 Fr. 400 Fr. 400 ö. fl. ioo
Lire 30
v. 1901.
v. 1894.
v. 1905.
250.70 3
107.30 4
128.10 4
187.60 3
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390. -
42.50
1881/88,92,93 i. G. v. 1903 i. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 .
Brünn-Rs. 72 stf. Staatsb. v. 83 „ i—vni Em. „
IX Em. „ v. 1885 , (ErgänzgS.-N.) „ v. 1895 stf. t. ®.
v. 1881 u. 1884 abgest. .
v. 1888
v. 1898 kündb. ab 1902 .
v. 1903 kündb. ab 1908 .
1901 Ser. I kündb. ab 1906 .
Hyp.-Kret^D-r.
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210.90 27, 167.90 103.50 119.90
I 4 96.60 4 96.50 4 -.-37, 103.50 37, I 4 -.-37,
Staats-Anleihen.
a. Deutsche.
Deutsche Reichs-Anleihe . . . .
Rio de Janeiro v. 1909 i. ®.
Sofia . .
do. t. P ».1898 kündb. ab 1908 Jnvest-Anl. . . . .
92.40
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v. 1888 i. ®.
v. 1909 t. ®.
do. . . Ungar. Staats Benetianer
83.501 Farbwerke Höchst.
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I Zravbfiuttr Sörse
I Aschaff.Mafch.Pap 137.75
I Neue Boden A. ®. । 148.50 97.90 Brauerei Binding. 194.—
100.05
92 60
92 —
Ausländische.
Elisabeth steuerfr. t. ®. K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S.
Fr- Fr-
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92.501 Zements. Karlstadt
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Gtrliner zierst.
BlicsenbachBergw.
„ Borz.Akt. Bochumer Guß . BuderuS Eisen Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu. Kraft Eschweiler Bergw. Fa^on Mannstädt
„ Borz.Akt. Gelsenlirch. Brgw. Harpener „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hlbernia Bergw. Hosch. Eisenw. rmmbolö Masch. . Laurahütte. . . Klaff en Bergbau . Mülheimer Bergw. Nordd. Wollkämm. Oberschles.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Rhein-Nass.-Bgw. Rhein. Stahlwerke Riebeck Montan . Schles. Berg-Zink Wegelin L Hübner Westeregeln Alkali
„ Borz.Akt.
v. 1903 lündb. ab 1908
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v. 1891/92 (abgest) . .
v. 1898
v. 1902 lündb. ob 1908
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Ser.I—V unk. 1909 Kom. Obl. S. 5—6 . u. 7—8 .
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28-30, 32 (tilgb.) .
45 (tilgb.) . .
Reue Boden r. 102 .... do. do. r. 101 . . . .
Ung. Lokalbahn Serie I r. 105
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Eisenbahn-Prioritäten
Inländische.
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97.75
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71.—
4 Stuttgart v. 1895 kündb. ab 1905 37, do. v. 1904 untilgb. b. 1912
4 Trier v. 1901 lündb. ad 1906 .
37, do. v. 1899
do.
Frk., HyP.-Bk.
98.501 4 Badische Prämien Serie II 283.2015 Donau-Regulierung . .
174.20 3'/,Gothaer Präm. Psandbr. I
101.30
101.-
91.80
■1.80
81.-
83.60
101.80
93.50
92.70
92.70
83.40
Moskau-Kasan unk. 1915 . . . Russische Südost 97 steuerfr. gar.
Argent. do. do. do. do.
37, Kastel abgest
37, Kissingen v. 1886, 1888 u. 1903
4 Köln v. 1900
4 „ v. 1908
37, do.
Diverse Obligationen,
4 BuderuS r. 103
5 Dtsch. Luxemb. r. 100
4 do.
Würzburg do.
S. ®. G ®. G-
87, 37, 37, 37, 37»
Aul. abgest. do. . - do. . -
do. do. do. de.
do. do. do. do. do.
201.—
82.- 180- 484.-- 117.80 263.90 487.- 127.80
13.50 270.20 117.90 166.— 246.25
235.— 108.40
275.— 208.90
143.10 196 — 232.— 232.— 211.30 194.25 179.— 118.40
88.90
88.90
Fr. M. U.k 1
47, Eisenwerke Lollar r. 102 . . .
47, Elektr. Werk Homburg r. 103 . .
4 D. Atlant Telegraf
4 Franken-Allee, garant. v. Frankfurt
4 Franks. Hof r. 105 ....
102.30
91.-
90.90
90.90
90.90
9t .35
91.—
90.45
90.60
131.50137, do.
123.— Augsburger . . . I Braunschweig . .
230.— Finnländische . . 128.801 Freiburger . . ,
125.601 yjcmrn . . . .
207.701 Mailänder . , .
101.201 j)iaiiänbec . . .
164.50 Meminger . . .
123.20 I Oestr. v. 1864 . .
239.— Oestr. Kredit v. 1858 197.801 Papenh. Gräfl. . . 14'40 RudolfS-Stislung . 179.60 I Türkische ....
16 u. 17 unk. 1910
18 . .
20 . .
12, 13 . . . .
15
19
do. do. do. do. do. do. do.
dv. do. do. do. do.
3
4
37,
3
4
4
37, 37, 3
3
4
37, 37, 87, 3
91.50
102.50
9150
91.50
99.90
100.25
92.20
do. do. do. do. do. do. do. DormS do.
293.75 142.— 174.—
118.— 196.—
151.—
99.90 224.60 297.75 178.— 195.10 395.— 207.25 221.75 103.-
Lose.
. Tlr. 100
. ö. fl. 100
. Tlr. 100
. Tlr. 100
. Tlr. 50
. h.fl.100
. Tlr. 100
. Tlr. 50
- Fr. 80
. Fr. 100
5
5
4
3
3
3
3
3
3
27,»Südita>.(Merid.)Sr.A-ll.
4 ToScanische Central . .
5 Westsicilian v. 1879
31/, ®ottb nöbabit ....
v. v. v.
v.
Württembg. do. do. do. do.
bank für handel und Industrie
Niederlassung Gießen.
do. S. do S. do. S. do. S. do. S. do. S.
. . Tlr. 100
. . ö. fl. 500
. . Tlr. 40
alt. K. Rbl. 100
alt. K. Rbl 100
Provinzial- und Communal- Obligationen.
Rheinprovinz AuSg. 20 n. 21 unk. b. 1902 ] do. , 22 u. 23 ... .
3‘/: do. „ 10, 12-16, 24-26, 29
37, Hess. Provinz Oberhestcn.....
37, do. do. Starkenburg
37, Frankfurt a. Dl. Lil. N u. Q abgest. ö. 1906 .... . „ R abgest. . . .
(Straßenbahn) v. 1899 . .
v. 1901 Abt. I v. 1901 Abt. II. u. III. .
v. 1901 kündb. ab 1906 .
abgest
v. 1887
v. 1991 abgest
v. 1896
v. 1898
v. 1902 Ser. II kündb ab 1907
1901 lündb ad 1907 . .
1887/89
1896 lündb. ab 1901 . .
1903 unk b. 1914 . . . v. 1899 unk. b. 1910 . .
v. 1903 unk. b. 1910 . .
do. do. do. do. do.
do. do. do. do.
do. do. do. do. da. do. do. Frk.
do. do. do. do. do. do. do.
do. do. do. do. do.
do. (Salzkgtb.)stf. i. ®. . . Ungor.-Galizrsche . stf. S Borarlberg „ >. ©.
47, do.
do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kredilbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600
4 ' Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 . .
j. B. v. 1900 kündb. ab 1905
«mim*
Henninger. 141.— do. Pr.Akr. !142 50 Kemp ff . .1 124 —
Mainzer Akt. 200 —
Rettenmeyer 109.—
3'/, Jura-Simvlon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880
Mannheim kündb. ab do. kündb. ab
Bayr. E.-B -Anl. unk. b. 1906 do. E.-B. u. Allg. Anl. . . do. LandeSkultur-Rente . .
Listabon ..
Moskau Ser. 30-33 unk. b. 1913
do do.
Franz-Josef
114.— I Z'/,Köln-Mindencr . . .
130.70 37,Lübecker v. 1863 . .
I 2'/,Lütticher v. 1853 . .
“ Madrider abgest. . .
37, do. . „ .
47, Landw. Kreditbank Psandbr. T-V do Landw. Kreditbank Lit. D-J .
37, Kreuznach v. 1888 u. 1898 ....
37, Lahr v. 1889
37, do. v. 1902
37, Limburg abgest
37, Ludwigshafen v. 1896 31^ do. v. 1903 lündb. ab 1908
4 ’
37,
37, 37, 37,
83.40
91.30
8I.2O
81.20
101.50
92.50
. . ö.fl.
. . M.
Bahr. B. f. Hand. u. Jnd. M. 1000
Bayr. Hyp.- u. Wechselbk. s. fl. 500 Berliner HandelSg. . SOI. 500/1000
do. Hyp.-Bk. Lit. A Dl. 1000 do. do. Lit. B M. 1000
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Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handeln. Industrie)
Deutsche Bk. G.I-X M. 600/1200
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37„ Reavel itaatl. gar. Stockholm v. 1880
Mainz v. 1900 unk. b. 1910 . abgest. 1878 u. 83 . . abgest. Lit. J v. 1884 .
dv. do. 1901 uncö.b. 1915 ftf. a.
do. Eüdwcst stfr. gar. 408/2040 Ryäsan-Koslow steuerfr. gar. . .
do. UralSk steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. . Warsch.-Wren. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 Anatolische 1. ® 2040r
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do. v. 1889 I. Rg. . .
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Gotthardbahn. .1 —. Jtal. Mittelmeer . —. Anatol. Eifenst. . —. Prince Henri . . I 140. Prag-Dux St. Akt. —.
—4/, -.-37, -.-37, 94.30 4 92.50 1
100.80 4 100.80 4
i P7’
— 3*/, —.— I 4 — 37, —.— 4 — 37, 4
— I 4 4 —4 '__4
-'-37.
--3'/.
99.50 37, -.- i7, 82.40 4 Rhein.
82.80 3 do.
Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 u. 94
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
5
5
3
47,
37» do.
4 Nürnberg
I 99.-
1101.—
1102.90
'. 102.-
! 100-
1 100.60 102.30
i 98.50
äußere Gold-Anl. v. 1888 - 1897
4
4
4
4
4
5
4
27.0
27« do
do. Serie II r. 102
do.
Heffische St.-Anl. v. 1899
v. 1906 . - •
37, do.
4 Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 u. 2
Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 80°/»
do. abgest. 80«/o
Ser. 14
41/, Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 5 Bulgar. Tab.^Anl. v. 1902 iE..
ie/ ßriech. E.-B. v. 1890 steuerfr.
" do Monopol-Anl. v. 1887. .
do. amort. .
Ruff. StaatSanl v IMo. . - - „
Confolid.-Anl. v. 1880 . . „
Gold-Anl. v. 1889 . ... „
(Koni. E. B. Ser. I n. II 89 Gold-Anl. Em. III v. 1890 . ,
StaatS-Rcnle v. 1894 . alt.Kr.Rbl. do v. 1902 steuerfr. M.
Gold-Anl. v. 1894 steuerfr. . „
do. v. 1896 steuerfr. .
do E.-B.-Anl
Bremer St.-Anl. v. 1888, 92, 99 do. do. v. 1896 unk. 1912
do do. v. 1902 unk. b. 1912
Hamburg« St-am. amrt WM u 1909 bo. d. I081 ,yi,yd,yy
do. do.
37» do.
37, Gräfl. SolmS-Laubach abgest.
abgest.
äuß. E.-B. G. v. 1890
innere v. 1888 . . . •_
27,» Jtol.stl.gar.E.B.Ser. A-E i.G. . . 4 Jtal. Mittelmecr steuerfr. ». G. . . 2716 LivorneS. Lu. C. D. u. D/2 500 4 Sard. Sec. stfr. gar. I u. II
37, Gräfl. SolmS-Rödelheim ....
37, Fürst!. Bsenb. n. Büd.-Birstein v. 1887 do. -Wächtersbach v. 1881
do. do. ex. A. Sch. do. Anrechtscheine .
Braunschweig. Laudes-E.-B. II E . . do. do. I E abgest. .
do. do. HIE unk. b. 1905
3 ’ AllgemeineGeutsche Kleinbahnen abg. 607» 37, Südd. Eisenbahn-Gef. Darmstadt . . . Zi? do. do. do. v. 1904
47, Grs. Henckel Hg.v.Tonn. r.L105v.84 4 Fürstl. SolmS-DraunfelS v. 1880 . do. v. 1886 .
do. Hyp.-Kred.-B. M. 600/1200 MUtelb. Bdkr. (Greiz) Au. B. M. 1000 Mitteldschc. Kreditb. . M. 300/1200 Raild. s.Dtschl. S.I-VIM. 300/1200
37, Hambg. Hyp.-Bk. Ser. l—190 u. 301-310
37, do. do. Ser.311-350 unk. b. 1913
Ungar. Kreditbank . . Unionbank (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt.
do. BercinSbank
do. ö. 91
do. v. 97
do. do. do. do. 3’4 do.
37, Alzey v. 1899 unk. b. 1912 . . .
3'/, Aschaffenburg v. 1888
4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . . . 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898 kündb. ab 1903 .
37» Bamberg v. 1888 ........
37» Berlin v. 1886/92 4 Bingen v. 1901 kündb. ab 1906 . . .
3 do. v. 1895
37, do. v. 1898
3*L Darmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u.V - v. 1888 u. 1894 . . . .
37, Zürich v. 1889 .....
6 Stadt BuenoS-AireS v. 1892 i. P.
47,
57»
570
57»
37, do.
37, do.
37 Karlsruhe v. 1902 kündb. ab 1907 v. 1903 lündb. ab 1908
K do. —
VI Chile Gold-Anl. v. 1889 . . .
6 Chinesische StaatS-Anl. v. 189s.
r do do. V. 1896.
41/ do. do. v. 1898.
4 1 EgYPtifche unifizierte
31/ do. privil
3 do. garantierte . . . .
47. Japaner Ser. II v. 1905 . -
*' do. v. 1905 • •
Merik. amort. innere Ser. I—IV do. cons. äußere v. 1899 steuerfr
37' do. 1905
37, Metz v. 1903 unk. b. 1912 ....
4 München v. 1900/01 unk. b. 1910/11 31/ do. v. 1903 kündbb. ab 1908 .
31? Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 . .
37, Neustadt a. d. H. v. 1889 . . . .
v. 1903 kündb. ab 1903
37' do. v. 1905
31/, Offenburg v. 1898 kündb. ab 1904 Pforzheim v. 1899 kündb. *c 1AA' v. 1901 kündb.
37, Ulm v. 1905
4 Wiesbaden v. 1900 lündb ab 1905 4
37, 37.
3‘/, 37, 37, 37» 4
37, 37,
37,
4 do.
do. do. Lit. N-P Landw. Kreditbank Pfdbr. Lit. Q-S . . Hambg. Hyp^Bk. S. 141 -340 kündb.ab 1905 >0 do. S. 341-400 unk. b.1910 do. S. 401-470 uuk. b. 1913
4 * Italienische Rente . - - - - • 24/ do. do t. ®.....
4,/Oest. Silber-Rente 41? do. Papier-Rente - do. Gold-Rente ......
do. einhettl. «tente (conv.) . . .
do. StaalS-Rente . . . . - « E-B. St. Sch.'Dersch. (conv. Elisab. Ob!.) i. G. steuerfr. . . Oest E.-B. St. Sch.-Bersch. lconv. 5/1D ^an^ofcf) t. Silb steuerfr. . o r.R-rr Lokalb. (verstaatl.) .
I; C bo E.-B. St. Sch.-Bersch. (abgest.
U Elisab..A.) 1. fl-ue^r. P?. - -
Portug.unifiz.v.l902^-r. I . .
do. unifiz. v. 19U-
v. 1884 conv
v. 1888 conv
v. 1895 . . . 4050c
v. 1898
o do 00. V- ........ •
37, Schwedische v. 1880 abgest. . . .
37’ do. v. 1890 .....
37, Schweiz. Eidg. (A-'G.) uuk b. 1911
4 Kerb, amort. - 1895 (405) . . .
4 Span. au5l. Rente u. 188-' abgest. Pes.
37, Türk.°EgYPt. Tribut .... . Lffr.I ^ur en D.^ isg0 ^Efr. . . , bo. conv. v. 1903 .... bo. Bagdad-Bahn . • . • ■
Ungarische Gold-Rente -0-or 9 StaatS-diente .... do. v. 1897 steuerfr.
v. 1886 u. 88 v. 1894 37' do. v. 1905 unk. b. 1915 . . 4 Mannheim v. 1901 kündb. ab 1906 37, 37, 37,
Kursblatt des Gießener Anzeigers tx
vom 26. Mai 1910.
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1 । 1
1 ‘ *
do.
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2 u 3 lünbb.ab 1905
.—■
Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 ....
99.60
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99.60
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Ser. 7 kündb. ab 1906
99.*)
do.
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Ser. 8 nnk. b. 1911 .
99.76
do.
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Ser. 9 ...
100.—
do.
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abgest .....
91.10
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lündb. ab 1905 . .
91 10
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kündb. ab 1907
91.10
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Ser. 10
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92.40
Preust bo.
Hypotheken- bo
yft-,yL|auf80e/»abg. ’ kündb. ab 1905 . .
97.86
90.30
bo.
Hyp B. Zs
99.—
bo.
bo. bo.
- - e ■ ■ — — ■
96.—
bo.
Psdbc. Bk
S. 18 lündb ab. 1908
99.10
bo.
bo.
S. 19 nnk. b. 1909 .
99 10
bo.
bo.
S. 22 unk. b. 1912 .
99 60
do
bo.
S 25 unk. b. 1914 .
99.70
bo.
bo.
S. 27 unk. b. 1915 .
99.70
bo.
bo.
S. 23 unk. b. 1912.
94 —
bo.
bo.
S. 26 unk. b. 1914.
94.—
bo.
do.
S. 17 u. S. 18 . .
91,30
_ do.
do.
S. 24 nnk. b. 1912 .
91.36
i. ®.
M.
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500
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Lehrlinge: 1 Wagner, 1 Glaser, 1 Schreiner, 1 Spengler.
b. bei auswärtigen Arbeitgebern.
1 Bäcker, 1 Feuerfchmied, 1 iüng. Wagffer, 10 Sattler, 3 Schreiner, 1 landw. Dlenstmädchen, 1 Schornsteinfegergehilfe. Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Wagner.
Es iucken Arbeit:
1 Maschinenschlosser, 1 Alaschinenformer, 2 Schweizer, 4 Maurer, 1 Steinhauer, 1 Spengler, 1 Tapezierer, 1 Schreiner, 1 Bäcker, 2 Weißbinder, 4 Bauschlosser, 1 Schmied, 2 Packer, t Ausläufer, 3 Hausburschen, 10 Arbeiter, 2 Fuhrknechte, 4 Lausfrauen, ein Laufmädchen, 2 Dienstmädchen, 2 Waschfrauen, 2 Krankenpflegerinnen, 1 Kassierer, 1 Buchhalter.
Lehrlinge: 1 Mechaniker.
Kelranntmachnng.
Das Großh. Ministerium der Justiz hat beit 23. Mai I. Js. als den Tag bestimmt, an dem mit der Anlegung des aus den seitherigen Fluren XVII, XVIII und XIX der Gemarkung Watzenborn-Steinberg und den seitherigen Fluren XX, XXI und XXII der Gemarkung Leihgestern gebildeten Grundbuchs unb Berg- grundbuchs für btc Gemarkung Ober-Steinberg zu beginnen ist.
.Gießen, den 25. Mai 1910.
Großherzogliches Amtsgericht.
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In einem Gehöfte zu Grebenau (Kreis Alsfeld) ist die Schwoinescuche (Schweinepest) feftgestellt. — Gehöftsperre ist verhängt.
In einem Gehöfte zu Flensuirgen (Kreis Alsfeld) ist die Rotlaufseuche (Backsteinblattern) festgestellt. — Gehöstsperre ist verhältst.'
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-SS 5 vormittags, von. 9—10 Uhr, statt, wozu ich die Beteiligten unter . der Androhung einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind.
Die Einwendungen snrd schriftlich e'inzureiä)en und zu begründen.
Friedberg, 21. Mai 1910.
Ter Großherzogliche Feldbereinigungskommissär:
S ch n i t t s v a h n , Großh. Kreisamtmann.
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Städtische Bflichtfeuertvebr. Montag den 30. Mar 1910, abends 8 Ubr, auf dem Brandvlatz am Turmhaus
Antreten
aller alten und neuen Mannschaften.
Versäumnisse werden gemäß Artikel 13 der Landesfeuerlösch« ordnung und nach § 368 Ziffer 8 des Reichsstrafgesetzes geahndet.
Die zur Entlassung kommenden Mannschaften haben die
Armbinde abzuliefern. B2t/S
_______________Traber, Branddirektor._______________
Die Wiederherstellung des äußeren Verputzes und Anstrichs am Verwaltiingsgebäudc des städt. Gas- und Wasserwerks soll
Dienstag den 31. Mai d. Js., vormittags 10 Ubr öffentlich vergeben werden. B”li
Die Unterlagen liegen auf unserem Hochbauamt zur Einstcht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin dort einzureichen.____________________________
Samstag den 28. Mai 1910, nachmittags 5 Ubr, wird an Ort und Stelle die einmalige Grasnutzung vom städt. Qbtt-
WZ
Alleinverkauf für Giessen
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Schulstr. 4