Nr. 302 T." dem deutsch feindlichc — telegraphischen Uebermttteku- iari§" zur ng C ft Metzers durchaus adelige Freundin und Be-l gewaschen, die von den Weinbauern angewandt wurden. In nie v Francois, sehr schlichte Mansarden am Saal- p a n i en und P o r t u g a l sind die W i lt e r u n g s v erhalt- Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^5L Reüaktion:e^112. Tel.-AdruAnzeigerGießen. nisse nicht so schlecht gewesen, so daß man auch hier ans eine bessere Ernte hoffen darf. Je weiter inan nach Süden kommt, desto günstiger werden auch die zu erwartenden Ergebnisse. Natürlich ist ebenfalls eine große Preissteigerung zu gewärtigen, denn bei den durchweg schlechten Ernteaussichten, die de- anders in Frankreich vorhanden sind, ist es auch nicht möglich, daß in einem Teil des Landes durch eine gute Ernte wieder wett- geniacht wird, rvas im anderen verloren geht. Viel Erfreuliches wird also das Jahr 1910 dem Weintrinker auf keinen Fall bieten, aitch wenn sich die bösen Prophezeiungen, wie zu hoffen ist, nicht Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. überall bewahrheiten werden. — Der ruhelose Eiffelturm. Ein seltsames Gebühren hat ein Mitglied der französische»i Akademie der Wissenschaften an dem Eiffelturm wahrgenommen und feine Beobachtungen in einer Sitzung seinen Kollegen mitgeteilt. Was er erzählte, erregte zunächst grobe Bestürzung, aber er konnte die Aufgeregten im weiteren Verfolge seiner Mitteilungen wieder beruhigen. Der 300 Meter hoheEisenturm huldigt nämlich der wunderlichen Gewohnheit, sich amTage zu drehen und des Nachts dann wiederzurückzudrehen. Dieses wunderliche^Verhalten wird durch die Sonnenhitze heroorgerusen. Im eommer wendet• er sich derartig, daß bei Sonnenuntergang der Blitzableiter an der^ Spitze sich ostioärts neigt; im Winter zeigt er mehr eine Neigung nach Westen. Die Nacht bringt alles wieder ins Gleiche und benw, Morgengrauen des nächsten Tages steht der Blitzableiter wieder! seickrecht. Ter Gelehrte hat nachgewiesen, daß dieses Schwankem des Turines n i ch t u n b e t r ä ch t l i ch ist und daß die Spitze des^ Blitzableiters von der Vertlkallinie um eine Entfernung von I V, bis' zu 8 ßoll abweicht. Doch konnte er durch genaue Beobachtungen feststellen, daß die seltsame Neigung des Turmes, sich rund um ficb, selbst in verschiedenen Richtungen zu drehen, mit der Zeit auch nicht um ein Haarbreit zugenommen hat, und deshalb ist keine Gefahr vorhanden, daß er bei seinen Schwankungen einmal das Gleichgewicht verlieren und Zusammenstürzen könnte. Vielmehr werden sich die Pariser noch lange dieses Wahrzeichens ihrer Stadt erfreuen können, denn auch die Ueberschwemniungen des letzten Winters, von denen man eine Erschütterung seiner Grundmauern fürchtete, haben dem Riesenturm nichts geschadet: er steht io fest wie je zuvor. Mancher ästhetisch feiniühlende Bewohner von Paris würde dabei das Verschwinden des Turmes mit Freuden begrüßen, denn in das wundervolle Bild der Sonnenstadt sticht die scharfe Nadel des alles überragenden Baues uiiangenehm hinein und zerstört so manche weich geschwungene Linie des schönen Schatten- risses. Die Künstler haben auch bereits des öfteren die Nieder- lcgiing des Eiffelturmes befürwortet, aber seine Abtragung würde ebenso bedeutende Siunmen verschlingen wie sein Aufbau. Aus Statt und Cant» Gießen, 30. August 191-0. Gesellenprüfung der Fabriklehrlinge. -In Letzter Zeit ist öfters darüber verhandelt worden, ob Fabriklehrlinge ein Recht auf Zulassung zur Gesellenprüfung hätten bezw. ab die Handwerkskammern befugt seien, sie von diesen Prüfungen zurückzuweisen. Es kairn wohl taunt zweifelhaft sein, daß eine Nichtzulassung der Fabriklehrlinge zu den Gesellenprüfungen als eine Unbilligkeit erscheint. Einmal ist es nicht immer freier Wille eines jungen Mannes, ob er in einem Handwerksbetrieb oder in einer Fabrik in die Lehre tritt, sehr oft nötigen ihn die Verhältnisse, die letztere zu wählen, ihm deswegen sein weiteres Fortkommen zu erschweren, wäre unbillig. Dann aber muß zugegeben werden, daß eine entsprechende Lehrlingsausbildung in der Fabrik sehr wohl möglich ist, wenn die Vorschriften beachtet werden. Einem ordnungsmäßig ausgclcrnten jungen Handwerker aber die gesetzliche Einrichtung der Gesellenprüfung vorenthalten zu wollen, liegt offenbar nicht int finite des Gesetzes. Uebrigens sagt § 129 Ws. V der R. G. O. ausdrücklich : „Die Zurücklegung der Lehrzeit kann auch in einem dem Gewerbe angehörenden Großbetriebe erfolgen." Aus dem Die „Siebener Zamiiiendlätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Srit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. raterin, Luise v. Francois, sehr schlichte Mamarden am Saat ufer bewohnte. Bei meinem Besuch 1880 nahm ich die Hand- chrift ihres altfritzischen Schauspiels „Posten der Frau" aus den Weg mit und fügte dann meinem gelinden Zweifeln gegen bte Bühnengerechtigkeit des späten Erstlings die Bitte um neue epische Schöpfungen bei. Sie antwortete aus Schlangenbad, dieser Ort gelte zwar für einen Jungbrunnen alter Damen, doch von ihr werde nichts mehr vor prüfende Augen treten: „Dagegen mochte ich die Aufmerksamkeit eines jungen Kritikers von Beruf reckst dringend auf Marie Ebner-Eschenbach lenken, in deren Aphorismen, und bis zu entern, gewissen Grade auch in den Novellen, ich die gedankenklarste und urteilsfähigste Frau, die jemals in Deutschland geschrieben, und durch deren Persönlichkeit ich das wärmste, liebreichste, gütigste Herz — ein Kinderherz unter einem Mannes sch ädel — habe kennen lernen. Solch ein Talent ulw Streben soll durch Lob und Tadel gefördert werden. Mit so schwerwiegenden, nicht uneingeschränkten Superlativen warb die norddeutsche Greisin für eine österreichische Freiftau, die, lxtmals schon 50 jährig, erst auf der Schwelle des Ruhmes stand und ihrerseits zur „letzten Reckenburgerin", laut einem schönen Gtz- denkblatt nur wie die Staude zum Baumriesen emporschauen roolüe." — Die „Aphorismen", aus die Luise v. Francois sich bezieht, waren in demselben Jahre 1880 zum ersten Male erschienen. Ihnen vorausgegangen war nur ein Band „Erzählungen" und die Novelle „Bozena". Gleich ihrem norddeutschen Geistesverwandten Theodor Fontane sollte auch Marie von Ebner erst die Schwelle der Sechzig erreichen, bis die bücherlesende Welt zu begreifen an fing, was sie an ihr besitzt. Annsi> Wissenschaft nnd Leben. ' __ Die Gutenberggesellfchaft (Sitz Mainz,) hat nach dem soeben erschienenen Jahresbericht für das Museum 338 Bände, 255 Broschüren und 233 Einzelblärter (Farbendruck, Akzidenzen) erworben. Der Mitgliederbestand hat wieder bedauerliche Verminderungen durch Tod und Austritt erfahren. Vor allem ist der Tod des Mitbegrün- ders und langjährigen Ausschußmitgliedes, des am 22. September 1909 nach kurzer Krankheit verstorbenen Prälaten Professor Dr. Franz Falk, zu beklaaen. Das Vermögen der Gesellschaft beträgt 19 778.74 Mk. Die Einnahmen im Geschäftsjahr 11881 Mk., die Ausgaben 11754 Mk. An das Gutenbergmuseum wurden 6000 Mk. überlviesen. h Der Rüsselsheimer Markt. Gelegentlich der Eröffnung der Rüsselsheimer Kirchweihe. veranstaltete der dortige Heimatsverein eine Art Umzug, wie er ungefähr vor einem halben Jahrhundert in Rüsselsheim in der ötobe war. Gegen 2i/3 Uhr hörte man vom Rathaus her nahenden Trommelwirbel, der den Schritt der bewaffneten „Dkarktgesellen" begleitete. Ter Gruppe voran schritt ein Fahnenträger und ihm folgte mit würdigen,' gemessenen Schritten der Gemeindebüttel, mit der alten, buntgefälligen Tracht vergangener Zeiten angetan. "Den struppigen Kopf bedeckte eine langschildige Mütze und eine schwere Muskete erhöhte noch den Eindruck behaglich biederer Feierlicksteit. Der Markt ist erreicht. — Lang anhaltender Trommelwirbel. — Hieraus das Verlesen der Urkunden, kraft denen der zur Stadt erhobenen Gemeinde Rüsselsheim durch die Grafen von Katzen-Ellendogen zum ersten Akale im Jahre 1437 die Marktfreiheit gewäbrt wurde. Diese Frechen wurde im Jahre 1686 unter Ernst Ludwig — Landgraf von Hessen — und 1696 und 1754 abermals verliehen. Allerdings hat der Markt, der früher besonders in Vieh- haudel bedeutend war, jetzt sein Ansehen verloren und vermehrt höchstens die Zahl der übrigen „Kerben". — Aus Marie von Ebner-Eschenbachs Anfängen. In wenigen Wochen wird die literarische Welt ben 80. Geburtstag der größten deutsch-österreichischen Schriftstellerin feiern. Längst hat die Sonne des Erfolgs den fübcrnen Scheitel ber verehrten Frau mit ihrem Strahlenkranz umwoben, und kaum denkt noch jemand von der jetzigen Generation daran, wie schmerzlich lange auch diese Dichterin darauf warten mußte, bis sie Anerkennung fand. Um so augenfälliger geht das aus einer kleinen Reminiszenz hervor, mit der Erich Schmidt seinen im nächsten Hesle der „Deutschen Rundschau" erscheinenden Huldigungsartikel für die settene Frau eröffnet. „Es sei mir gestattet," schreibt er, „mit einer persönlichen Erinnerung anznheben, die vorerst nicht nach Wien, sondern in das kleine Weißenfels. - schlechte Weinjahr 1910. Die trüben Aussichten, die die diesjährige Weinernte allen Freunden eines guten Tropfens eröffnen, faßt der Herausgeber einer englischen Fachzeitschrift zusammen, indem er die Verhältnisse in den einzelnen Wem- ländern erörtert. Am schlimmsten steht es wohl in Frankreich, wo vielfach behauptet wird, dieses Jahr werde das schlechteste in den letzten 12 Jahren sein. Die Ernte für Bordeaux wird wohl auf die Hälite der früheren Erträge geschätzt; Ehablis rechnet mit nicht mehr als 6000 Galonen Wein; die Eöte d'Or und die Grands Erus werden etwa l's der gewöhnlichen Weinmenge ernten. Aus anderen Gegenden wird sogar ein völliger Ruin der Ernte , prophezeit, so besonders aus der Champagne, so daß die Aussichten des Champagnertrinkers recht nngi'mftig sind. Die Berichte, die au5 dem Rheinland und von der Ai o s e I kommen, sind nur ein wenig besser als die aus Frankreich. Tie Menge des Weins tvird sehr gering fein, aber man hofft, daß die Güte hervorragend wird, wenn die letzten Wochen noch Sonne bringen. Zu viel Regen und zu wenig Sonne, das sind die Gründe der Mißernte in Frankreich, Deutschland und Italien. Der Regen hat allerlei Krankheiten hervorgerusen und hat zugleich die Heilmittel weg- schläge Ku erteilen. Spenden und Verm'ächtniffe zu Gunsten des Auslandsdeutschtums. Den sichersten Beweis für die im Deutschen Reiche wachsende Anteilnahme an dem Ergehen der deutschen Volksgenossen irn9lus- land gibt das Anwachsen der Spenden und Vermächtnisse, die zu ihren Gunsten dem Verein für das Deutschtum un Ausland zünftigen Jimerhalb der letzten drei Wochen sind ihm nicht weniger als drei Vermächttüsse zugefallen: 5000 Mr. aus Stuttgart, 5000 Mk. ans Dresden und 2500 Mk. aus Potsdam.^Autzerdem wurde seiner Königsberger Ortsgruppe eine größere Summe zur Vertellurig an deutsche bedrohte Gemengen in Böhmen und Südtiroc zur Verfügnng gestellt. Der soeben erfolgte Bettritt des Norddeutschen Lloyd zum Verein für das Dentschtnm im Ausland mit einem erheblichen Jahresbeiträge zeigt, daß auch in den maßgebenden Kreisen des deutschen Handels die Bedeutung der nationalen Dr. A. Glock und Dr. Lohr" hier abgedruckt: „Endlich wird die Staatszugehörigkeit in einem Bundesstaat sowohl dem Angehörigen eines anderen Bundesstaates, als einem Ausländer stillschweigend dadurch verliel;en, daß derselbe im Reichs- oder Staatsdienst ober unter staatlicher Bestätigung im Kirchen-, Schul- ober Gemeindedienst angestellt wird, es sei berat, daß bei der Anstellung ein ausdrücklicher entgegen- ftehenber Vorbehalt gemacht wird." Wenn bisher einzelnen Herren hier, die unter eine der oben genannten Gruppen fallen, Zuschriften zugesandt worden sind, so kam dies daher, daß sie nicht in der letzten Wählerliste zum Hessischen Landtag (1908) standen, obwohl die vorherige Reichstagswählerliste ihre Namen aufwies. Diesen Herren ist anzuraten, beim nächsten Mal Einsicht in die Liste zu nehmen, wenn sie nicht ihres Wahlrechtes für die betreffende Wahl verlustig gehen wollen. '4, Auf Anfragen von Herren vom Lande sei initgeteilt, daß auf Wunsch Bewerbungsformulare an der s, Zt. bezeich- neten Stelle zur Verfügung stehen.________________ Die augenblickliche HIeischteuerung und die preuhische Regierung. Von gut unterrichteter Seite schreibt man uns: Die Tatsache, daß seit Wochen eine erhöhte Steigerung der Fleischpreise eingetreten ist, läßt sich nicht bestreiten. Die Annahme aber, daß die preußische Regierimg den veränderten Verhältnissen gegenüber interesselos gegenüber-- ftehe, trifft keineswegs zu. Das zuständige Ministerium hat die Entwickelung verfolgt und auch Erwägungen angestellt, ob eine Milderung der hohen Fleischpreise durch Re- gierungsmaßnahmen möglich sei und wo die Gründe für die Fleischteueimng zu suchan seien. Das Ergebnis ist folgendes: (Eine Fleischteuerung besteht nicht allem in Deutschland, sondern in ganz Mitteleuropa, vor allem auch jn Oesterreich, der Schweiz und in Holland. Ter Grund ist wahrscheinlich in der schlechten Futtererrtte des Vorjahres zu suchen, die viele Biehbesitzer veranlaßt harte, chre Bestände zu verringern, um nicht mit großen Unkosten später Futtermittel kaufen zu müssen. lLine Herabsetzung des deutschen Viehbestandes aus spekulativen Gründen zur Erzielung höherer Fleischpreise dürfte nicht erfolgt sein, weil eine solche Maßnahme kaufmännisch unklug wäre, überdies läßt sich schlachtreifes Vieh nicht längere Zeit zurückhalten, weil das Risiko der Erkrankung für dieses Vieh bei Ueberfürterung zu groß ist. Nachdem der letzte Winter bei verstärktem' Angebot die Preise reduzierte, trat aus obengenannten Gründen im Frühjahr eine Verminderung des Viehbestandes ein. Erst nachdem die Futterernte dieses Jahres befriedigend ausgefallen ist, wird der Viehbestand vergrößert werden und das herangewachsene Vieh möglichst schnell schlachtrÄs gemacht werden. Ein Heruntergehen der jetzigen Fleischpreise darf also in den nächsten Monaten erwartet werden und zwar auf das Niveau der letzten Winterpreise. ' Es ist eine Oeffnung der Grenzen in der Presse gefordert worden- Eine solche Maßnahme wird keine Besse- , rung bringen, denn in den Nachbarstaaten besteht auch^ Fleischnot aus den gleichen Gründeii wie bei uns. Das Ausland würde selbst bei einem Ueberschuß an Schlachtvieh unter den gegebenen Verhältnissen die Konjunktur ausnutzen und hohe Preise fordern. In sanitärer Hinsicht könnten aber leicht schwere Schäden durch eine spontane Grenzöffnung entstehen. Es bestände auch die Gefahr, daß durch zu scharfe Auslandskonkurrenz, man sprach von argentinischer Vieheinfuhr, die Rentabilität der deutschen Viehzucht sehr in Frage gestellt wäre und die heimische Viehzucht stark vernachlässigt würde Eine Herabsetzung der Eis enb a h n tarif e wäre ein anderes Mittel, der Staat würde dieses Opfer bringen, wenn dadurch eine Verbilligung der Preise eiw- treten würde, was immerhin zu bezweifeln wäre, denn es ist beobachtet worden, daß die Aufhebung der städtischen Schlachtfteuer die Fleischer nicht veranlaßt hat, die Preise um diesen Betrag zü vermindern, sie haben den Profit eingesteckt. Eine Tarifherabsetzung würde ihren Zweck nur erreichen, wenn sie eine Preiskontrolle im Gefolge hätte. Die Fleischteueruna ist aber nur vorübergehend und eine Besserung der Verhältnisse bald zu erwarten. Preußen leidet unter der Teuerung viel weniger als die süddeutschen Staaten, die weniger Viehzucht betreiben als Preußen. Im allgemeinen ist der Ausschlag in preußischen Westen mir minimal, im Osten kaum spürbar. Iubiläum der Unfall- und InvaUden-versicherung. Der Verband der deutschen Berufsgenossenschaften schrrtbt ^denkfeier, welche die gewerblichen und landwirtschaftlichen Berussgenvssenschaften zufarnmen mit den Landes-Ver- sicherungs-Anftalten vorbereiten, beginnt mit einer Feier im Reichs - Versicherungsamte. Am 30. September, nachmittags 2 Uhr findet nämlich in den Räumen des Reichs-Venicherungs- amtes die Enthüllung des B ö d i k e r - Denkmals statt. Präsident Dr. Kaufmann, als Vorsitzender des Denkmals-Ausschuises, wird im Plenarsaale des Amtes eine Ertnnerungsrede auf Bö- diker halten. Dann erfolgt die Enthüllung des Denkmals. Außerdem wird bei dieser Gelegenheit das für den Plenarsaal beftumnte Bild des ersten Präsidenten und die für die Feier geschaffene Erinnerungsmedaille überreicht werden. Am Abend des 30. September ist im Reichstage Empfangsabend. Das eigentliche Fest wird am 1. Oktober vormittags 10. Uhr ebenfalls im Reichstage begangen werden. Dabei wird je ein Vertreter der Gruppe der gewerblichen und landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften sowie der Landes-Versicherungs-Llnstalten über die Tätigkeit biejer Organisationen in dem abgelaufenen Vierteljahrhundert Bericht erstatten. Dann wird sich ein Vertreter des Reichs-Versick-erungs- amtes in einem zusammenfassenden Schlußworte über die Bedeutung und die Leistungen der Arbeiter-Versicherung aussprechen. als derartige „Imitationen". . Nochmals: es ist ein englisches, es ist ein demokratisches, es ist ein deutschfeindliches Blatt, das sich gedrungen fühlt, der undeutschen Auslandsdienerei des „B. T." olches ins Stammbuch zu schreiben. Herr Wolfs aber hatte, wie die „Deutsche Tagesrtg." feststellt, diesen sogar im Ausland gebrandmarrten Artikel für eine so hervorragende Leistung angesehen, daß er ihn noch vor der Veröffentlichung im „B. T." dem deutschfeindlichen „Echo de Pari. übergab. Es ist das deshalb von besonderem Jnterefte, weil dieser Journalist sich berufen fühlt, dem nationalen Liberalismus allerhand ungereimte und unerbetene Rat- Zweites Blatt 160» Jahrgang Dienstag 30« Angnft 1910 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Ä j A lölvgvllvl ZlHJvljJvl General-Anzeiger für Gberhesien Die Cholera. 40-41 80-82 Meteorologische der 49 44 40 48 42 37 32 85 79 72 68 60-65 100-108 53—59 89-98 48—52 80-87 71—73 71—73 68—70 81-84 76—81 56 56 54 72 69 84-87 77—82 70—75 66-70 62 56 50 40 87 82 73 104 93 83 81 Feinste Mast- (Vollmilchmast) und beste Saugkälber .... Mittlere Mast- und gute' Saugkälber * Geringere Saugkälber...... 93e11in, 29. Äug. Die bakteriologische llntcrsuckiuna er» MAT'A061 ba& ba/ ^^ar Sdrnow in Spandau tatsächlich an Cholera gestorben bezw. erkrankt ist. Die Tochter «nh ^>n°w ? ?paarc?z btc l)ier in Berlin verheiratet ist hifpnt Vorgestern erfolgtem Tode ge- Isolierbaracke gebracht und unter ist ii^Vnllkp- €in hiesiges Mittagsblatt meldet, Da^ fnrrlhVSL- * anbau ein Lazarettgehilfe unter cholcravcr- Feuer solllda chtigen Symptomen erkrankt. f r?J;r £r c 1Jn C)roßh. Hess. Steuerauf- s ey er hielt am Sonntag seine Ha u p tv er sammlun g w Jcatitj ab. Die Tagesordnung wurde eingehendster Berarung^iinterzogen und die Beschlüsse einstimmig gefaßt. Betreffs Teuerungszulagen sollen der Regierung die not-! wendigen Unterlagen übermittelt werden. Von den ein- geladenen Abgeordneten war Herr Bach-Mainz erfd^enen. SXe Versammlung war äußerst stark besucht und nahm den schönsten Verlauf. ..^Rom 29. Äug. In Nm letzten 24 Stunden sind in Bar- ’h! “ ncuc Erkrankungen und sechs Todes- _T “J ^^o^gekommen, in T ran i em choleraverdächtiger Fall h E- s.u M olfetta drei Erkrankungen, in A n - fcllf *n choleravcrdachttger Fall, in Spinazzola zwei Er- krankungen und zwei Todesfälle, in C a n o s a eine Erkrankung undern Todesfall. In Rune, Bisceglie, Corato und vI^If^^Enden^der Provinz Bari sind keine weiteren Fälle Kommen i, Ferdrnando eine Erkrankung und! lle, m Trinitapoli sieben Erkrankungen und ein Todesfall. In Margherita di Savoia sind drei Er- krankungen und zwei Todesfälle, in Cerignola und andern Gemeinden der Provinz Foggia sind keine weiteren Falle vorgekommen. u Kleine Tngeschronik. mnnn I.mS11? $Äl n wurden ein Drogist, ein Kauf- eure.Plätterin, welche von außerhalb stammen, ver- hpr ' r ,C Schmuckstücke versetzen wollten. cvl- f Eides unte r s u ch u n g wurde festgestellt, daß alle hpnpr^im°nen ^Esitze vieler Brillanten, Ringe, gol- und einer ^großen Geldsumme waren; auch fand ^u^Eu lauteiche Papiere. Die Verhafteten ver- weigern icbc Auskunft über die Hertunst der Gegenstände. v ^,n l u l i tz ist cm Ziegeleischuppen eingestürzt, er Arbeiterinnen unter sich, von diesen wurde eine J rci2!nb Eine tödlich verletzt. Vier andere Arbeiterinnen erlitten schwere, die übrigen leichte Verletzungen. ! rosen verschiedener Nationalität, die in! Jmeafa an Bord des sranzoslschen Dreimasters „Scan" gegangen roaren, um desertierte Franzosen zu ersetzen, meuterten und ™ ,6?t unb feinen Stab. Aus Falmouth, toenhnr^a2vaTOro^toe Befehle empfing, erstattete er der kanzösisch. ^*iff.?nfnte«evirbün8' 10 ,ba.6 61c Meuterer nach Ankunst des ^unkircheii verhärtet toerben. Der Dreimaster wird heute nacht m Dünkirchen erwartet. rvn qxr 7oßceuvorräten gefüllte Scheune des Landwirtes M v o l l st ä n d i g n i e d e r. D.s Fruer fou ourch eine herabfallende brennende Laterne entstanden sein. . I^?L o.tt en, 29. Aug^ Die Lu d wig s t ag s ko n- Getreide-Wochenbericht 5er Preisberichtstelle des Deutschen Laiibwirtschaftsrats vom 23. bis 29. August 1910. I mir hnr Äs^^^^^I^^^onalen Getreidemarktes wird nach f f Su^he^IxcÖ von Frankreich beherrscht. Je nach- ^onzo,Ischen Importeure als Käufer auftreten oder mit Anschaffungen zurückhalten, ändert sich das Bild. Die Er^g Ausfall gegenüber dem Vorjahre 15—20<>/o burtte, deckt sich zwar keineswegs mit der Auf- EM-rhin aber schien sie die Uniernchmungs- lust zmOverse etwas zu bampfen, unb bie Folge bavon war, bast w1*1}!,"9 b-r ersten Wochenhälste zur Schwäche E ;/ toar «der auch Italien Käufer für Weizrur "UEi mehr, bafi bie bärtige Ernte bebcutmb ?Inter2>£Ll- ^Iä^tIS.(5 Schatzungen zurückbleibt. Jebenfalls fehlte ^mal nicht an Exportgelegenheit. Zeitweise bot auch E 9e ®"C711’J9 3ur Festigkeit, unb in gleicher Richtung r^^ufe nr.ebcr fest geworbene Donauangebot toraett^r4%jAÄt4tov ^gegeukommenber, boch hält bie Furcht wegen der Quatttaten die Importeure von Anschaffungen zurück rtn . Berichtswoche veröffentlichte Ernteschätzung für! ca^^125000^/^^als die Weizenernte nur um ca. l-o 000 Tonnen großer als tm Voriahre, nämlich auf 2 389 466 I toJrb; Man hat in HaL>elskreistn'em blutend gunsttgeres Ergebnis erwartet. Auf eine Verschlechteruna der m?n burcf) hic allseitigen Klagen über den I «ÄaÄavorbereitet und man glaubt vielfach, daß auch die auf! 8 279 456 gegen 8 625 425 reduzierte Schätzung noch zu bock 1*565 995 €ltT bUr?QQR?ai Schätzung für Sommergerste lautet 6 050 ™ 1 935 891 t und für Hafer 5 290 231 gegen A.O5O 5O4 t im Voriahre. Es scheint, daß die Landwirte in dieser ^ulaß zu überstürzten Verkäufen erblicken, denn das Angebot halt sich andauernd in verhältnismäßig bescheidenen «ll-rbmgs war mau in her letzten Wochkvstlsach .wch imit dem Emfahren beschäftigt, auch scheint der llmffrmh I ntiK Itrfl 1 x i iiLt ** < * geerntet wurde unb Udj 00^: noch nicht als marktfähig erweist. Im übriaenl wird die Nachfrage Tür Weizen und Roggen zurzeit in der Hauvt-1 ^L°« bestimmt, ber m benutzten Ta^en « C-»2-armit rusammenhängenbe Deckungen bewirkten änen^a&säbt|fen,"3(fn bis iu 5-/. Mk., toä^enb Jemen Preisstand nur mäßig zu bessern vermochte Hafer ist in I SÄ1"““6 fCft Uni> auc6 Malware war 6or= L Zusammenhang der Vorschriften über die Lehrlingsausbilduna mit den über die Gesellenprüfung aber ergibt sich, daß, wenn die ^.u^ucklegung der Lehrzeit in einem Großbetriebe gestattet ist Sfir ?T-hnrC aud) 5ur Gesellenprüfung zugelassen werden müssen.' .ineiomgs ist eine weitere Folgerung, daß bei dieser Lebrlinas- ^asblldung m Großbetrieben auch die Vorschriften über das ri k • c^cnf° wie in den Handwerksbetrieben zu befolgen smd, denn eine Hauptvorbedingung für die Zulassung zur Ge- MenYruTung ist die ordnungsmäßige, d. h. die den Vor- schrMen entsprechende Zurücklegung der Lehre, wobei besonders die Vorschriften über die Befugnis zum Anleiten Don' Lehr- Hochstzahl der Lehrlinge, Dauer der Lehrzeit, Lehrvertrag, stn- und Abmeldung bei der .Handwerkskammer usw. zu beachten iuo Mr die Zulassung der ordnungsmäßig ausgebildeten Fabrik- ichrlmge zu den Gesellenprüsuugeii sprechen auch praktische Gründe ttin lunger m der Fabrik ausgebildeter Handwerker wird, wenn ~!ILbur r bie ^rrrcIun9 bes Handwerks m seinem Fortkommen ^chwierigkcilen bereitet werden, cm Feind der Handwerksorgani- lation werden, womit dieser keineswegs gedient ist in Anbetracht r.^kn Berührungspunkte unb des vielfachen Jneinander- greisens von Industrie und Handwerk. Daß auch von den Re- glerungen eine Zurückweisung der Fabriklehrlinge von den Ge- lbllen-rufungen im Handwerk als Erschwerung des Fortkommens 'olcher Lehrlinge, angewhen wird, beweist der Umstand, daß der tf!e r^inl^r ?c5 n??,lcrn sich bereit erklärt hat, für Fabriklchrlinge besondere Gcsellmprüfungsausschüsse zu errichten. I . Mdinz, 29. Ang. Die Eisetibahnverwaltnnq hatte ^Ausschreibung für einen Wellblech- s chirppen erlast en, deren Ergebnis Forderungen zertiate die zwischen 383 und 1346 Mark schwankten, tzäwiß genau ae- rechnet. — Ern Arbeiter aus Mainz-Monibach versuchte do^straße sich an einigen Mädchen zu vergehen Orb Schutzmann zu Hilfe gerufen wurde, benahm er Cnb ,UIIk erfUia$ Zuziehung fünf weiterer Schutz- leute gelang es, den Wutenden zur Wache zu bringen -, ^rfrenb man gestern abend in einem Mainz-Msteler Wirtshause ,,Kerb feierte und sich nach allen Regeln der Kunst vergnügte, brach ein D i e b in die oberen Räume des Hauses der bie 9/?n*e Wohnung. Gerade als sich der Spitzbube drucken wollte, wurde er entdeckt und mit Hrlse der Gaste festgenomnren. — Am gestrigen Sonn- gefei?rTben l” ^t)eniI)eh"en uicht weniger als ^2 Kerben )( M a r b u r g, 29. Aug. Das schon seit Jabren scbwe- bende Projekt, das Marburger Rathaus» iL inneren Raumen umzubauen und durch einen West- omie spater durch einen Nordanbau zu erweitern stand heute in einer besonders hierzu auberaumten Stadtverord- neten-Versammluug zur Erörterung. Der Um- bezw. Neu- b rl°! r lC? bem ^^ara^er des alten Rathauses anpassen jedoch P^ant man, am Rathause die Holzstützen durch feuersichere jsauleu zu ersetzen und hiergegen hat der Landes- lonservator, Professor v Drach, seine Stimme erhoben. Nach ^bsprechuug, ui der man die vorgelegten Pläne z.war I mäst kritisierte, aber doch die Eite der VorUiae heftritt^s bie !'ohen Kosten (175- bis 400 000 Mk) ins oeld führte, wurde beschlossen, die Borlaae zurückittistellen und erst die Ansicht der Bürgerschaft zu hören H !??•« ^ar^rt Zunkowitsch, der alle europäischen Volker und Namen auf slawischen Ursprung zurückzuführen /neint, daß der Name Berlin auf eine einstige Ge- richtsstelle höherer Instanz deutet. Im Kroatischen wie im .man unter Berlin den Pranger, den Ansiedelung in der Nähe des heutigen ^erlins müsse in Berlin ihre Mchtstätte gehabt haben und zwar in dem Stadtteil Altkölln, ursprünglich vielleicht Berlinholm, wie etwa Stockholm genannt. Auch diese Er-^ llärung ist ungenügend, denn wo eine Gerichtsstelle höherer, ^Instanz besteht, da muß schon vorher eine größere An- gewesen sein und den Nanien Berlin oder Kölln geführt haben. Näher liegt die Annahme, daß der älteste -r. eil von Berlin, der Jnselteil, ursprünglich als Berteidi- ^tlarmplatz gedient habe. Aber auch damit laßt sich der Nmne Berlin oder Kölln nicht recht in Zusammenhang bringen. Märkte. ne,?h(‘s?lC?Clt,r 29, ^Ud* Der Heu- und Strohmarkt auf Rnfnh pnÖaiSl te tU ?eu ^Etzten 8 Tagen immer noch schwache eirnt mil 1^!“ Ä' bCt' 8ent,,ec Pcu nut 2.60-2.70 <>U0g MU l.oU—1.60 'Ulf. ' Ochsen. Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 47-52 85-90 Junge, fleischige, nicht ausgemästete und altere ausgemästete 42—46 Mäßig genährte junge und gut'genährte ältere 38—42 Färsen, Kühe. Bollfletschige ausgemästete Färjeu höchst. Schlachtwertes 46—50 Dollfleischige ausgemästete Kühe höchst Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 40-45 keltere ausgemästete Kühe und wenig 6.ut entivickelte ji'mgereKiihe u. Färsen 35-39 Mäßig genährte Kühe und Jävfeii . . 30-35 Kälber. L, . ^nrt°nel,,1(1^1 . Bericht voin 29. Auqiist 1910. M? 9 'Moosen , frühe, Btt. 2.35, Frühe iveiße, Siniferfvoite M^ -8c>, Nieren, Paul eus Juli Mk. 3,70, Holländer Mäuie Alk 3 85 Dortmund: Holländer Mäuse Mk. 3'30. Kölu a. Rh - Fnche weiße, Mk. 2.40, Nieren, Paulsens Juli Mk. 2.95-3.20. Eres^ld SiHtriJ-S Paulsens Juli Nlk. 3.00-3.20.' ’ P evcn' Poilheus Juli Mk. 2.80. K em 0 e 11 □ 'Rh • SS,Ö«enn «rf’ 6’18f §üllä,i?cr Tläll|e ~1,L 6.00,^N'osen,' sri he m Lfk?,.^t>-Velb Unulfn§ CuI 1 Mk. 6.00, Neue lauge Mk. 6.00 0?^ren Paulsens Juli Mk.3.20. Saarlouis: Rose.i uilje 2)^. -.50, Frühe iveiße, Matfertroiic 2Jif. 2.70—3.00 M a 11 n- l) e t in : Frühe weiße Kaiserkrone Nlk. 3.10. (Alles für 50 J\g.) fc. Frankfurt a. M., 29. Aua. (n/; ^ff€\bad^ a: Attg- In der Straf- gbgen den Beigeordneten Walter hat die ^Laat^anwaltschast die Men dem Ministerium unterbreitet hrfVh™ T^Ullbr bcr sesetzlichen Vorschriften darüber zu befinden hat, ob eine VorentscheiÄung des obersten Ber- waltungsgevichtshofes über die dem Beigeordneten Walter ~rr)hIi-f9C f9trern ^E'pergehen herbeigeführt werden soll. l^fT£b5?IntroUcur Dredenhofen von der städtischen^ «Maßenbabn, gegen den von dem Stadtverordneten Hamel! htmh^hp5 ^Were Anschuldigungen erhoben wurden, hat heute den Bürgermeister um Einleitung einer Untersuchuna gebeten, ine von der Kriminalpolizei geführt werden soll^ r7^J ' ^»nubergaiig in der Wilhelmsstraße ae- Feten geftem nachmittag zwischen 5 und 6 Uhr wieder o Menschenleben — 4 Frauen und ein Mann — in Gefahr I bie bei offener Schranke den Uebergang passierten als I eine Lokomotive herankam. 3 w " z al5 Sport. - Leichtathletik. Bei dem am Sonntag abgeüaltenen ^"erns Meeting des Sportvereins ,,Nrk7^ wurden folgende Resultate erzielt: Im 10 Kilometer-Lauf erhielt 5 Schmidt mit 40,25 Mm.; 2. wurde Hch.Haustr mit 43,31 33^ , 3. .Max Grünewald mit 44,24 Mstt7 4 Hch ftocö mit 47»3o Mm., o. Julius Braun mit 47 43 Mch 6 400 Meter-Stafette gewann die 2 Mann- i^Üm> n' / Thöt, Hauser) in 55 Sek. gegen ^ie ^^Ä^ lMannche, Kapeller, Grünewald, Wermr) Im (17 Startende) wurde 1. Hch. Hauser 27 5 Sek ^peller, 3 ^oh. Altensen. Beim Fußballweitstoß er-! g Konrad Kleinke den L, Ewald Männch^Ln 2 Äar Sl?.'J1,,7.1: - ->■ «■“I"'- --«>» »■» M?| , „ vermischter. Bisher ist"/--Mn °u'ung des Namens Berlin. I|,1 ^elchrlcn noch nicht qeluitqen eine be- £eb'S:”b‘ Erklärung d?s Namens der dentichen Reichs haupl,iadt zu geben. Ein österreichischer Major ferb.otröati-1 Fast nnentbehrllch. WH-L-LLWMLW W^^ZO H n/ 29- «u3. Stute ftüh ist ber seü Sonntag abend •' q’V”' V ertranne, in der Oderberger Straße wohnüaste Hausdiener Ottn ' aMr^rh \nif r c ,c 50 9 e 1 § 6 e r g ipar roieber fo an choleraähnlichen Erscheinungen gestorben Der! ic. Frankfurt a. M 29 ^lua iDrrr, i - . A al) esuch t, daß >lch der L>aal als zu klein erwies. I -'Morgenpost zufolge sind auch die Frau und ein Kind des Ver- Anzeigers".) Karto sfel m'ark't ^Man tiDn Dettenhausen hielt einen mit großem den gleichen Erscheinungen erkrmckt und irn Rudolf Waggons Mk. 5.50—0.00, im SUemhcmbel ü)lf*65J ^o^fih- u Mtzsche" ^^Emenen Vortrag über „Schopenhauer \inb borden. Die übrigen ^|100 Kg. «lerntet Mk. 6.5J-0..0 tut ie L . 2® « H m a t«t p c e 1 f e: Weizen : Berlin Sept. 203.00 ( 4- 5.75) Budapest Oft. 164.30 (— 2.10). Paris August 223.95 (— 0.90) Liverpool Cftbr. 171.55 (4- 4.05), Ehieago Sept. 154.50 (4- 2.35) Berlin Sept. 152.00 (+ 1.00). Haser: Berlin September I loz./o (-)- D.oO) Mf. Handel. — Die Einführung russischen Zuckers nach den deutschen Kolonien, besonders nach Ostafrika, ist schon früher beobachtet worden. Im letzten Jahresbericht des Vereins der deutschen Znckerindustrie lesen wir nun folgendes: "7u 5" Beginn des letzten Berichtsjahres die Tatsache, Zucker Uber Hamburg und) den treulichen Kolonien °?^esuhrt wurde und dort a l s d e n t j ch e W a r e Eingang fand, ohne daß die Zollämter bei der Einfuhr Ursprungsauefie ver- '"Ehr um sich griff, so haben wir cs für geboten crad)tct, den Herrn Reichskanzler abermals um Abhilfe zu bitten ?orauf ersuchte der Herr Reichskanzler die Hamburgische Regierung, n ,le Septeinber 1908 ab die Durchfuhr russischen Zuckers über Hamburg nach unseren Kolonien beobachten zu lassen. Nack; dem ?lÖe?änLCf btclCLs Beobachtungen waren in den Nlonaten ^ovtembcr 1908 bis Ende Februar 1909 Über Hamburg insgesamt ^.ovpelzentner russischen Zuckers nach den deutschen Kolonien ausgesuhrt worben, und zwar nach Osiasrikn 3271 Doppelzentner nad) Sudweslafrika o!9 Doppelzentner imd nach Kamerun 2 ^owel- mtär? hi«^•nhLü9i .erei'i ^Q?aa^lU,^Cn ^oaden, daß in den Monaten 2P ,fMArb v M 21 1909 Uber Hamburg insgesamt 3337 Doppel- s" ? nach den deutschen Kolonien ausgefühn wordensind, und zwar nach Ostastika 3327 Toppelzentner und nad, üi“bece|qe'.t nn10 Nach den leisten Erheb,m3°n „ Ul der Zett von Anfang September 1909 bis Ende Februar 1910 Rnfnn^i?,UnUag r^? ruf^’d)ev Zl'cker mehr imd) den deutschen Kolonien ansgefuhrl worden. Unser Vorgehen, bcziv. die auf anaestcMp,? R? ^^chsregierung m dankenswerter Weise angestellten Bcobachtimgen scheinen also Erfolg gehabt zu haben." S d) a \ e. Masilammer und jüngere Drasthammel S d) >v e 111 e. Bollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht 56—57 Bollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 56-57 Fleischige Schweine 53—55 ■,'dnnbieP Preise für inlänbisches Getreibe am da M- ? "n- yr° 1= nach Qualität, wob" hln J X <+/ .beäw. Wemger (-) gegenüber bcr Vorwoche in Klammern () beigefugt ist, wie folgt: ; 11 Königsberb Danzig Stettin Vosen Breslau Berlin Nlagdeburg Halle Leipzig Dresden Hamburg Hannover Düsseldorf Frankfurt a.M. Nlamiheim Straßburg Münck)en Verlobte .Ansäung, ohne vorher unsere neuesten Modelle, dw alles bisher üagcwesene an Qualität, Formenschünheil und erstaunlich billigem Preis übertreffen, besichtigt zu haben -ckugusr Schwab jr., Darmstadt Rbcinstraßc 39, nächst den Bahnhöfen. Telephon 397. s“mvlc“e WobnungScinrichtuugcn von 1000 bis Ivoo« Mk. Freie Lieserung, dauernde öaraniie. Alles offen ----au^kiezeichnet. Man verlange Preisliste und Abbildungen. 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(4- 2) 2m (— ) 145'/, (- ) 2) 154 198 (+ 2) 147 (+ 152 131 (- 1) 140 (- 1) 147 193 (— 1) 148 (4- 6) 154 (— ) (4- 1) 200 ( + 1) 150 (+ 3) 176 197 197 (+ (- 1) 1) 147 152 (+ (- 1) 1) 165 159 (+ 3) (- ) (- ) (4- 2) (— ) 197 (- ) 154 (+ 1) 164 201 200 ( + (- 3) 3) 154 148 (4- (- 2) 1) 170 170 198 (+ 2) 152 (4- 2) 158 (— ) 208 (+ 3) 154 (4- 1) 157 (4- 4) <+7,> (” ) (- ) 207*4 217'/, (4-37,) ( + 27,) 1531/, 160 (f (4- 2* 2) /,) 167'/, 1577. 215 223 (- (-b ) 3) 167*/, n. 153 (- (- ) ) 17d 162 Gefahr laufen Sie G^ervierlii hv*/»] Gratis I Dose ff. Cakes für 50 Gutscheine. Verlag von Emil Roth in Giessen Bis zum OrijiaaMea. 4414 D»/8 Der Bürgermeister. I.V.: Sell. B”/8 Die Königliche Baugewerkschule für Hoch- und Tiefbau zu Idstein (Taunus) rr=/ ?Ä??o^e^T^öIbiO&t °m OktobersI Programme ■--- ‘---------------Tic Direktton. Bergebung von Drainageardeiten. Für die Feldberemigungsgesellschaft Odenhauseu, Kreis Gießen, sollen bie tm Herbst d. 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