r.228 rg hatte 3909 Streikende mit die Zahlen für das Jahr 1909. nxiren, und endlich Oldenbu ^ftge >!-S Vie Gerichtsfitzung gegen den Leutnant Helm. Mündung verlangt. liche Minister erklärte, er habe keinen Auftrag Zulassung.einer Bürgschaft Verwahrung ein?" wird. Graf von Aehrenthal ist in Begleitung des £e* gationsrats Grafen Szapari nach Turin abgereist. Die Reichrversicherungrordnung. [:: Berlin 28. SeM. ». -tetzener h-inl täglich, außer । mtags. - Beilagen: S rmal wöchentlich li ienerFamiliendlStter; I unalwöchentl.Xieis. । iisürdentcreirSiehen monatlich 7ÜPf^ viert el- sährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePostM.2.—viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal lbPs^ auswärts 20 Pfennig. al ** .Berlin, 28. Sept. Ein Trupp arbeitswilliger Kell- ' n e r, die mittags nachHamburg abfahren sollten, wurde,----z; -- t , am Lehrter Bahnhof von Aufständischen teiltveise mit'AnKahl Unmündtger beteiligt ftnd. rbDer Vertreter vom Reuterschen Bureau befand sich dort nut fbem Vertreter der „Daily Mail", dem Vertreter :tu bei „Daily News" und der ,/5im", um von einem ^Automobil aus die Tumultuanten zu beobachten. Plötz- eu! id) gingen, wahrscheinlich in der Meinung, die Journalisten oOJ seien Organisatoren der Tumultuanten, Schutzleute gegen das Auto- mobil vor und brachten namentlich einem der Herren empfindliche Verletzungen bei Berlin, 28. Sept. Nach deut a mtl i chen B er i cht über ßlt die gestrigen Vorgänge in Moabit, gingen die Angriffe und . Widersetzlichkeiten meist nichtvondemsogenanntenJan- J Hagel, wie am Abend vorher, sondern von besseren Arbeitern aus. RoM, 28. Sept. Der Minister des Aeußern reist heute abend in Begleitung des Generalsekretärs int Ministerium des Auswärtigen, Bollati, und des Kabinettsekretärs Baron Fasciotti nach Turin, wo er mit dem Grafen Aehrenthal eine Begegnung haben London, 28. Sept. Die Verhandlungen gegen ben = Leutnant Helm' waren nur kurz, da er sich seine Verteidi- B für den Prozeß vor dem Schwurgericht vorbehielt, em das Gericht den Fall vor die Geschworenen ver- t hatte, beantragte der Verteidiger die Haften!-.! flh] lassung unter Bürgschafts stellung. Der öffent- e . liche Minister erklärte, er habe kernen Auftrag, gegen dre 855 enthalt die Bestimmungen über dre Art, wre dre zur Be- Zulassung einer Bürgschaft Verwahrung einzulegen. Das chlußfassung über die Unfallverhütungsvorschriften vom Genolsen^ Gericht beschloß in Gemäßheit des Antrages. chaftsvorstand zuMziehenden V ertre 1 exber *** Das Polizeigericht sprach die Ueberweisung des Leut- zu wählen srud.Ernem Antrag chenV er n ant sH elm a nda sG e s chwo renenaericht aus. Bis zur Zah- -inr q1 ung entsprechend wurde dreser Paragraph folgendermaßen lung einer Bürgschaft von tausend Pfund seitens des Leut- Vertreter der Versicherten werden von den 35er* nants Helm, oder je fünfhundert Pfund sertens Awerer sichtnrnngsvertretem der Versicherungsämter gewählt, in deren britischer Untertanen, soll Helm int Gefängnis zu Wincl)-ester Bezirk die Genossensäiast ober die Sektion Mitglieder hat, verbleiben. Wahlberechtigt sind jedoch nur solche Versicherungsvertreter der __■ Oberversiä-erungSämter, welche als Vertreter der Versicherten Eine »«g-,n-n, 6er Madftnn»» IHnHIKi ÄSÄä Minister oes Auswärtigen. genossenschaft kann durch die Ätzung bestimmen, daß die Vertreter der Versicherten Knappschaftsältefte sein müssen. Wird' diese Bestimmung getroffen, so werden die Vertreter der 33er* sicherten von den Knappschastsältesten der beteiligten Knapp* fchastsvereine und Knappschaftskassen gewählt. Dw Vertreter; der Versicherten werden nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt. Die Wahlordnung kann die Stimmabgabe auf Vorschlagslisten beschränken." Die weiteren §§ 856 bis 872 wurden unverändert ange-t nommen. Der § 873, der bestimmt, daß zur U eb e rw achung von den Genossenschaften technische Aufsichtsbeamte migestelll wer-, - « den dürfen, wurde angenommen, naä)dem auf Antrag der Ford- polltifcpe aagcslcnau» schrittlichen Volkspartei eingefügt worden war, daß Sine Statistik der deutschen Ausstände. unter den „technischen Beamten" auch frühere Arbeiter als lluf- l J T < “ r, . . sichtsorgane fungieren dürfen. Jrn übrigen wurden die 874 Von volkswirtschaftltcher Seite wird uns geschrieben: 889 unverändert angenommen Die Streikunruhen in Moabit haben einen ungewöhnlich Gestrichen wurde nur der § 877, der den Unternehmern heftigen Charakter angenommen. Auf allen Gebieten des hie Pflicht auferlegen wollte, den Mitgliedern der Genofsenschasts^ industriellen Lebens machen sich Lohnbewegungen der Ar- prganc und den Beamten des Re^v^stch^^a^ 6 eiter gettenb, die teils friedlich, teils unter geringeren wackung dm Zutritt tu kra •“ ft™ bö öd» größeren Unruhen vor sich gehen, Es wird nun. von Ätm angmonmen l^ 3nt^effe fein, erfaßen, hne ssroß die Anzahl sämtlicher -m § 905 festgesetzte Verjährungsfrist der Aitsprüchc wurda Ausständigen m Deutschland in einem Jahre tst. Als lehr- brttsmechend einem nationalliberalen Antrag aus 18 reiches Beispiel sei das l e tz t v e r g a n g e n e Jahr 19 09^^/ von dem Tage bcmejfen, an dem das strasgeEstli-chü angeführt. Eine besondere Note erhalten diese Zahlen bo rechtskräftig geworden ist. Ist fein strafgeriästlühes Urteil durch, daß, wie auch im Moabiter Ausstand, ch,ne große erforderlich, so verjähren sie in einem Jahre nach der ersten IAnzahl Unmündiger beteiligt [intx 1 reÄskräftracm Festsetzung der EntschLdigtrngspfticht, spätestes alxs Die heutige Nummer umsatzt 10 Seiten.__! Vie Strahenkämpfe in Berlin. *4 Aus Berlin wird uns geschrieben: Berlin hat des öfteren Streikkrawolle gesehen, aber Üa üe wie sie am Mvntag abend und Dienstag nacht in abit stattsanben, stellen alles bisher auf diesem Gebiet gewesene in Schatten. Ist es doch dort wo in der tinaenstraße der Lagerplatz der Kohlensirma Ernst Kupfer Co belegen ist, deren Arbeiter bekanntlich seit einigen if icn streiken, z-wischen den Ausständigen und dem Jan- L der dortigen Gegend auf der einen und der Schutzes nnschaft auf der anderen Seite Mi Kratvallen aekommen, revolutionären Straßenkämpfen verzweifelt ähnlich ext Und dabei kann man diesmal nicht sagen, daß die 1 sschreitungen der Meiige, wie das gelegentlich der Wahl- Zsdemonstration zum Teil der Fall war, durch die Schützte provoziert wurden. Vielmehr war es der Pöbel, sm ausfallendes Verhalten eine immer größere Verstär- l