Kelt« e» 3 K 26> 26. * o V tO ÜÖllt -15. JÄk Die Kretafrage. Die Botschafter der Kreta schütz machte überreichten am Sonntag der Pforte die Antwortnote auf die Note von, 13. Mai. Nach dem von der Pforte publizierten Text teilt die Note den bekannten Schritt der Konsuln bei dem itc: 1,11 .... 1« SW 1’ ! In»* kretischen Exekutivkomitee, sowie den Beschluß der Mächte mit, die vor Kreta stationierten Schiffe zu vermehren. Hierdurch bezeugten die Schutzmächte nochmals die Absicht, die S ouv e« ränitälSrechte des Sultans zu wahren. Die Schutz- niächte fordern daher die ottomanische Negierung auf, wirk- same Maßnahmen zu treffen, damit der Erregung im Lande ein Ende gesetzt werde, weil die Erregung, zu der die Haltung Griechenlands keinen Anlaß gäbe, bedauerliche Zwischenfälle Hervorrufen könnte. Wenn die ottomanische Negierung glaube, daß die Zeit zur Bestimmung des definitiven Regimes auf Kreta gekonnnen sei, so erklären die Schutzmächte, daß tnc Erörterungen hierüber nur unter Beteiligung sämtlicher Signatarmächte des Berliner Vertrages beginnen önnten. v Die türkische Presse bezeichnet die Note als einen ---------- ----- . . Ä aroßen Erfolg des Kabinetts Hakki Pascha, weil zum wirksam war die Erklärung, daß er (dncrfcT Urttcc)tubung ilitllg. nb:t« nab jWanjig 3a^te üb!id,z«,„ 4ter bas am 21 Ltli i S»U« 6ml 1 " «bolltn. St ht 1 ,n- l"ii in den ö-, ■; <'0rderma,iiicr VcMifttn P ^ngcit selbst ctpebicrte u«g des Aeichs-Kiieg^ •tws der lat und aller! 1 >v^n'nllicheu mit ben | ööi-ajn gestutzten Au-ff ws timci mditc Sos. I Wbc cs vor Jahren von # Wlographischen Zwecke,iß ’Wn auibcivahrt. Tv. Ü bei sorgsültigcr Bet' ? itz. die Jahre nicht ver-" ’ icdoch gcniätz der 9Kiiv| H nicht zugrunbc gelegt | -uiien Iwtte, wcnngleitb Z ‘ Äbltgitiig des iaijdien» llnubhflit gemacht hätten.7 zur Tode?- oder leben? > ivcrdcn. 2ie Psychiater i LÜ der Beschuldigte weder tz egangenen Tat war, und 1 : Mnderiverligkeit ÜM'>| . Jnsolgedesscn war die j isses Losrichters int > j thobenen, an sich überaus | en Berdachtsgrimdcn ge- - ii nberzengeiti die- wmiv ic vielsachen, ans *c , Lvurcn durch die : tvurdcn, jedoch ein voll- | teil. Losud-ter wird zur erstrasc einer Aili- smfiiiiifl hcitte vormittag Tas Be' nickilMrsanen slattsair h Wi W oraum, . ft- - 'OtlW ot* . L-Wb jfurter StaWeater. »lisch/. Ticnslag: Tr I 1,'iroerlich und roiiiriiM , loiucrt/ Freitag, "len«- Sr. .Ter Richter' v.-n M 'Zalamea/ ®* 1) und roiiiantiicy. * W1CT51M, ,, ll(jv: .Ter Raub w ^kt, QbcitbHblL^L^ Militär). 29,1'2 %v * erhaltung des territorialen Status quo i— manischen Reichs und der Balkangaaten. Folglich laßt sich stauen bei seiner Politik in der Kretafrage nur von der Notwend,gkert letten, | die Rechte des Sultans intakr zu halten, was keineswegs frtei freie Institution Kretas behindert. Es geht voller Eintracht mir den anderen Schutzmächten vor. Auch diese haben wie wir als Ziel ihrer Potttik die Aufrechterhaltung des friedens und des territorialen Status quo. Man kann nicht dulden, daß der Frieden durch die Haltung der ftreter geiährdet wird. Die Kreter müßten sich von der Notwendigkeit überzeugen, kerne werteren Provokationen gegen die Türkei zu begehen, wenn src vermeiden wollen, daß die Schutzmächte gegen ihren Willen gezwungen werden, Maßregeln zu ergreifen, die zur Ernsührung emes Regimes auf der Insel führen könnten, das der Mehrheit der Bewohner weniger angenehm sei, als das gegenwärtige BrSher haben fre Vie wahlireireinieilung in Hessen. Aus Darmstadt ivirb uns von unterrichteter L-erte geschrieben: 1 Die neue Wahlkreiseinteilung, die den dritten der öe» setzentwürfe über die Einführung des direkten Wahlrechte bildet, und infolge der Vermehrung der Abgeordnetenman- bäte von 50 auf 58 notwendig geworden ip, wird sich wie wir das schon früher einmal angedeutet haben — möglicherweise zu einem Stein des Anstoßes für das ganze fflcfek gestalten. Wästrcnd für Starkenburg die National- lrboralen und für Rh-inh-sicn Zentrum und N-ttanall^-. ralc anstelle der Regrcrungsvorlage neue D°r,chlage für eine anderweitige Wahikreiseintcilung cingearacht haben, ist für die Provinz L b e r h - f i c n die Fraktton der Bauern- bünblcr mit einer Wahlkrciseint-tlung hcrvargetreten, dre namentlich auf freisinniger und sozialdemokratttch^r iseite den entschiedensten Widerspruch findet. K^r sur Lber- hessen neu zu bildende Wahlkreis wll um Vilbel he.um gebildet werden, aber bei der dadm:ch bedingten anderweitigen Abgrenzung der übrigen Wahlkreise sollen nach diesem Vorschlag verzchiedene der alten Wahlkreise in einer Weise abgeändert werden, daß der Befitzstaiid ^er harter nicht nur neu befestigt, sondern auch mehrere Wahltre) der anderen Parteien durch Zuteilung re)p. 51^^6^)11119 bestimmter Wählerbezirke arg gefährdet werden dm meisten Widerspruch muß der Vorschlag ber, harter Hervorrufen, der dahin geht, den beiden Stadtkreisen Gießen auch noch die Landorte .Heuchelheim und Wies eck zuzuteilen. Der Vorschlag der Regierung ging dahzn. der Provinzial- Hauptstadt nur noch Schiffenverg und Herrenwa.d für die beiden Stadtkreise zuzuteilen. Bei der zweiten Lesung des Wahlgesetzes war es dann gelungen, im Art. 3 über die Bildung der städtischen Wahlkreise die von bauernbunb- lerischer Seite beantragte Hinzusugung der Orte Wieseck und Heuchelheim (die auch schon in der ersten bCy Gesetzes beschlossen worden war) abzulehnen und zu be- UL daß neben SchFenberg und Herremv^d nur noch Klein-Linden zu Gießen hinzugezogcn wurde, Bauernbündler haben nun aber bei der Vorlage über die Wahlkreissinteilung ihre frühere For^rung wieder ausgenommen und verlangen auch die Zuteilung von Wieseck und Heuchelheim zu Gietzem lieber dieses Verlangen hat sich.schon iv. der letzter Sitzung des Gesetzgebungsausfchufses eme spräche entwickelt, wobei gegen diesen /mfei^em Parteiinteresse erfolgten Vorschlag hefttger^Widerwrnch erhoben wurde. Eine Wiederaufnahme dieses- Bor)chlags erscheint uns auch um so weniger ratsam, als die neue ttw- grenzung der Stadt Gießen eine Gesetzesänderung bedeutet, 'kelll, dir ] to|m !?jnc £ ’öern W di? lein A bi; b-Nr W'C. wofür eine Zweidrittelmehrheit in der Kammer erforderlich wäre. Käme jetzt der Vorschlag der Bauernbündler bei der Wahlkreiseinteilung zur Annahme, so müßte vor allem auch der Art. 3 des vor?der Zweiten Kammer bereits verabschiedeten Wahlgesetzes wieder abgeändert werden, und ob sich auch für die damals abgelehnte diesbezügliche Bestimmung jetzt eine neue Zweidrittelmehrheit zusammenfinden würde, erscheint doch sehr fraglich. — Auch die Wahltreiseintei- lung für Rheinhessen hat schon im Gesetzgebungsausschuß Meinungsverschiedenheiten hervorgerusen und deshalb darf man auf die Stellungnahme der Regierung zu diesen Abänderungsvorschlägen in der am Mittwoch statt- finoenden gemeinsamen Sitzung von Ausschuß und Regierung sehr gespannt fein. W!8 Weitere Veränderungen in den höheren Regierungsstellen. Der Besuch des Reichskanzlers beim Kaiser in Nel hat hauptsächlich den Zweck gehabt, einige weitere Veränderungen in den höheren Regierungsstellen des Reiches und Preußens in die Wege zu leiten. Tie eine, die das Auswärtige Amt betrifft, war ja schon längere Zeit zu erwarten, denn über die Unzulänglichkeit des Freiherrn von Schön bestand wohl nirgends mehr ein Zweifel. Dagegen dürfte die Nachricht von dem bevorstehenden Rücktritt des preußischen Finanzministers von Rheinbaben allgemein als Ueberraschung empfunden werden. Nicht unwahrscheinlich ist, daß die im preußischen Herrenhaus erfolgten Angriffe des Direktors der Deutschen Bank von Gwinner auf die Finanzpolitik des Ministers an dessen Rücktrittsgesuch hervorragenden Anteil hatten. Die vom Wolffschen Tet-Bur. bis jetzt veröffentlichten Nachrichten über den bevorstehenden Ministerwechsel sind zwar noch nicht amtlichen Ursprungs, aber ihre Verbreitung durch das amtliche Buremi gewährleisten ihre Richtigkeit. Die Meldungen besagen: Berlin, 28. Juni. Der „Lolalanzeiger" hebt hervor, daß die schon wiederholt aufgetauchten Gerücklte von dem bevorstehenden Rücktritt des Staatssekretärs des Auswärtigen, Frecherrn von Schön, jetzt von der „Franl- furter Zeitung" als richtig bezeichnet würden. In nicht allzu ferner Zeit werde der Staatssekretär einen Botfchaftei- poften übernehmen und der Gesandte von Kiderlen- W a echter feilt Nachfolger in der Leitung des Auswärtigen Amtes werden. Wie der „Deutschen Post" zufolge verlautet, würde der Geheime Legationsrat Zimmermann zum Ministerialdirektor im Auswärtigen Amte ernannt werden. Berlin, 28. Juni. Tie „Kreuzzeitung" schreibt: Wie nur erfahren, ist dem Finanzminister, ^reiherrn von Rheinbaben, die erbetene Entlassung aus seinem Amte in Gnaden bewilligt worden. Sein Scheiden aus dem Staatsdienst dürste jedoch ganz vorübergehend sein, da die große Begabung und Arbeitskraft des Ministers dem öffentlichen Dienste erhalten bleiben soll^ wozu die noch ausstehende Besetzung des Koblenzer Oberpräsidiums die Gelegenheit bieten dürfte. Ueber die Person des Nachfolgers des Herrn v. Rhein- baben verlautet noch nichts. Der als Nachfolger des berrn von Schoen in Aussicht genommene seitherige Gesandte in Bukarest von Kiderlen-Wächter gilt als besonders befähigt für das schwierige und wichtige Amt des Leiters unserer auswärtigen Politik. Eine tüchtige Kraft ist an dieser Stelle um so nötiger, als Herr von Bethmann-Hollweg aus dem Gebiet der auswärtigen Politik keinerlei Erfahrungen besitzt. __J nicht beschmutze. (Lebhafter Beifall UnkS und im Zentrum.) Die republikanische Mehrheit habe die flacht und sie habe, um die Regierung für alle führen zu tonnen, ge> wisse Verpflichtungen, ohne deshalb ihre Ansichten aufzn. geben. Briand forderte die Majorität auf, ihm volles Vei- trauen zu schenken und nicht nur Vertrauen für die nackte Zeit, das der Regierung nur zu vegetieren gestatte und ihre Schwäche dem Land und ihrer Partei initteilc. Wenn ihm dieses Vertrauen nicht geschenkt werden könne, möge man es sagen. .Lebhafter Beifall links und bei einem Teile des Zentrums.) Briand besprach hierauf vcrfchiedene an- gelündigte Reformen. Die Wahlreform mune von der Majorität eingeführt werden, um lebensfähig zu sein. Zn dem Unterricht fei die Kontrolle des Staates liotwendig. Briand versicherte, er werde das Gesetz betreffeud ! die Altersversicherung der Arbeiter zur Ausführung bringen. Bezüglich der Monopole habe die Regierung nicht Partei zu ergreifen, denn dres fei eme Frage der Opportunität. Tas Programm, das Zeme Erklärung enthalte, müsse den Ansprüchen der Mchoritat genügen F-ür die Regierung bestehe die Notwendigkeit, ur die Ordnung und Sicherheit in den Straßen zu sorgen. Was die Zwischenfälle bei dem gestrigen Leichenbegängnise Tischlers anlange, so habe die Polizei erst (nngcgriftcn nach unerträglichen Herausforderungen Zum Schluß er- klärte Briand, er verlange Vertrauen ohne Emschrankung oder Hintergedanken, felbjt von denen, die dem Ministerium nicht günstig gesinnt sind und einen entscheidenden An- gri f, der ihnen heute nicht am Platze schiene, auf spatere ■3eit verschieben möchten. „Alles ober nichts", rief hier* bei der Ministerpräsident aus, indem er kräftig auf bie Rednertribüne schlug. Die ganze Kammer applaudierte, mit Ausnahme der extremen Linken und einigen Banken ber Rechten. Die Linke bereitete Briand eine vollkommene Ovation. Die Sitzung wurde sodann aufgehoben. Die Rede Briands rief einen sehr bedeutenden Em- druck hervor und zielte sichtlich darauf ab, dem M^stev^^ .. „ . eine rein republitauische Mehrheit zu sichern Besonders großen Erfolg des Kabinetts Hakki Pascha, weil zum wirksam war die Erklärung, daß er lemerlei Unterstützung ersten Male die Mächte den Ansdrnck Souveränttätsrechte von Seiten der Konservativen c rw arte, so wie die 'charfe A7auch- und nust-Lm d.° d-sinllw- -djun« d-r «i* ^$££^5 frage un Einvernehmen mit Oesterreich-Ungarn und Deutschland e, e^s ! Anhcuiger aber, wie die gestrigen in Aussicht gestellt hätten. Rubeftöruiigen gezeigt Haven, vor der Freiheit der An» Wie verlautet, wird die -Pforte bie Note der Machte beren wenig Achtung haben und sich selbst zu den schlimmsten rahin beantworten, daß sie die Zeit zur Bestimmung de^ ^bwalttätigkeiten hinreißen lassen. definitiven Regimes für gekommen erachtet. Das Ministerium ------ — "D ---' ~ des Innern erließ ein Zirkular, das den Provinz,albehorden Die päpstliche ENZYMM. die Note mitteilt und sie auffordert, auf die Beruhigung der Präsidium des Evangelischen Bundes erlaßt. Gemüter hinzuarbeiten. Die Polizeidirektion befahl den Agenden .Aufruf an die evangelischen Glaubensge- Polizeiorganen, darauf zu achten, daß der Boykott gegen nossen: Grreguno über die Schmähungen der deut- Griechenland nicht m Gewalttätigkeiten ausarte. scheu Reformation und Nation in der Borromäus-Enzyklika äußert Zn der italienischen Kam m er beantragte G all', en M bem Abschluß der preulßischen diplomatischevr Italien möge die Initiative ergregen, um die Kreta- n r -n iaI)lteid)en bedeutsamen Dlndgebungcn und rage im nationalen ^>inne zu regeln und w zur ihren Forderungen auch nach erfolgvcrheitzcnden fielen. Beruhigung des Orients beitragen. Ter Zwei vraküsche Ziele seien genannt: Zunächst sollte jcöcr d, San Giuliano erklärte darauf: Die Pol^ik Italiens zielt Protestant Mitglied des Evangelischen Bundes werben vor allem auf die Aufrechterhaltung des^S.r'edens *u™Xrd) ui'ere einmütige .210^1 ftärjm. und darauf hm, alles zu vermeiden, was eme Sodann aber rufen wir zu einer Anti - B o r r o m a u s- die Lage au, dem Balkan haben und Verwickelimgensveude auf, bie zu tatkräftiger Förderung der dcutfch-evange- könnte. Die Grundlage der ttaliemschcn Politik ist. bie «ujedj- iscken'Sache dienen soll. I " Namcnilich kommen folgende Ausgabeii in Betracht, denen ber Evangelische Bund schon seit langem nach Kräften seine Hille zuteil weroen läßt: Vermehrung der evangelischen Krankenpflege ?n der Diaspora. — Förderung der deutsch-evangelischen Jugend- erüehuna in Waisenhäusern und Erziehungsveremen m der Mt» marl, besonders in Posen und Westpreußen. — Tie Forderung der deutsch-evangelischen Sache im Auslande, insbesonderc in. unfern Schutzgebieten. - Ter Bau einer dcutsch-evangelifchen Kirche in. Nom — Die Pflege ber ncucniftanbenen evangelischen Gemeinden in Oesterreich, wo jährlich sett zehn Jahren 4—5000 Katholiken zur evangelischen Kirche übertreten. — ^ür biefc und die großen literarischen und lonitigcn unt=» fassenden Ausgaben unseres Bundes erbitten wir als segenbringende Frucht der Protestbewegung reichliche Gaben unserer evanaclischen roemget uuyentym in,, uw vuv I cv.laubensaenosseii. Ein Freund unserer Sache hat schon als sich darauf beschränkt icbc crn zweites Kriegsschiff J« bj« ^0^0^ 10 000 Mark uns zugesagt. Er muß ,und wird in zu schicken. Sie haben das Vertrauen daß die kretuche Regre. gro6cn Gaben eifrige Nachfolger finden I rung nicht zögern wird, die turtt,ä>en Beamten und ?5^^rten be,in ,ur Tat! Wer für eine der genannten Aufgaben feine zu ihren Funktionen zuzulaifeii ohne fie /^^en, den auaen^ Km stimmt, möge dies tun. Jedenfalls werden die Gaben scheinlich ungentzlichen Eid zu leisten, Hattung Gciechen>I v P^^^tung für alle bic genannten Zwecke »er- lands fei in der kretischen tfrage bw fetzt febr Morrett roenbct meröen. Unfern Haupt- und Zweigveremen sind An- und habe keinen Anlaßzu begrünoeten Klagen gegeben - Kcmrg Pe..D Jur Unierstützung dieser Spende zugeaangcn. der Hellenen habe in feinen Unterredungen mit ihm und fowni r ^iträge sind zu senden an die Zentralkassc des Evange- wisie auch m seinen Unterredmigen mtt den Min 'tern des Au^ Aschen W-s, Halle Saale), Postfach 178. roärtigen von anderen Landern mchts gesagt, was un Gegenfatz zu ber Haltung Griccheulanbs stehe, was ber Türkei bercdüigten • G^unb Mr Klage gebe. Die vier Mächte hätten ber Türkei Heibelberg, 27. Juni. Fürbie von ben evangelifchen ^ne Note übersanbt, welche, intern sie bie Türkei über bie Aufrecht- Gemciuberäten aller Stabttette Heidelbergs aus heute abend em- erhaltung ihrer Rechte auf Kreta beruhige, sie der hohen Awtimg berufene P r o t e st v e r, a m m l u n g gegen bie Borromaus- ver'ichere welche bie vier Mächte ihr zollten, wie man hoffen enjt)f[tta erwies sich ber große Saal ber Harmonie viel zu klein, könne wirksam bazu beitragen werbe, ben Bopkott zum Stillstand Viele Hunderte strömten zu ber Provibcuzkirche, wo ber Tagcs- m bringen Die Note ersuäfe bie türkische Regierung, energisch relmer Prof. NieberKall seine flammenbe V.stÜnblge Rcbc einzuareifen bamit der Agitation ein Ziel gesetzt werbe, bieaus- unmittelbar noch bem schluI wieberholen mußte -seine Aus- Wrische Zwischenfälle Hervorrufen fönn ". Ke burch bie Hallung führungen gipfelten m bem satze: Für alle Protestanten kann m GneNands nicht gereästferttgt werden, saii Gmliano schloß, einer gemeinsamen chriftlichen WellanschauiMg Mit den Ultramou- n w^>e weitere Erklärungen geben, wenn bas Bubgel bes I ^uen so lange lerne Rebe sein, als bis bas papslliche Schmähwort tnörtiacu zur Beratung stehe unb werbe bann nachwelsem daß zurückgenommen ist. hie S3a(tuna Italiens in der ÄTetafcagc völlig ubereinfttmme I 1 ■ ■ ' mtt bk Smanen Richtung in der^wärttgM Poli^ Jtaliens, Deutsche- Reich. Le vor allem von ber Wahrung ber Jnterepen Ztaliens bikttertfeu empfing am Wontag den Staatssekretär a. D. BrianÖS Politit. I c “seicStan^kr16^11^ Montag abend von Kiel nach Paris, 27. Juni. Die Kammer setzte heute dieIBerlin abgereist. , . Bei-nvuna der Interpellationen über ine allge- InPrimkenan erfolgte am Montag nachmittag die Bei- Berarnng oer p Beantwortuna der Ausfüh-Isetznng ber Prinzessin Feodora. In ber Umgebung meine P o l r t r k fort. In Ministerpräsident des Schlosses hatte bie Stadt Traucrschnmck angelegt. Um V,'? Uhr rungen verfchiebener ^eb”ertrffnber äSSS 1 fanb im Beisein der allerhöchsten unb höchsten Herrschaften in Briand, die Regierung wolle die -lu.ulmng D€ H . . bcr Hofkapelle, wo die Leiche anfgebahrt war, eme Trauerfeier! liehen Gewalt auf die r epublikanif c^e M.ey r y erl Während ber Leichenzug sich orbnete, begaben sich bie üü tz e n Bei den Kämpfen, ine die Repuvlit zu oefieyen Keiferin, ine Kronprinzessin und die übrigen fürstlichen Damen ' fjfit habe habe fie bis wellen, um stch den Sieg zu Wagen in bie evangelifche Kirche, wo sie in ber Hofloge Platz iiffaern bis zum äußersten gehen müssen. Wenn aber bie nai)mcn. Supermlendent J e n t s ch-Prünkeuml hielt bie Tr-mer- nemnnucn sei sei es die Pflicht des Führers, ber Lebe. Dann gelcucten^bic Leibtra^ndcn bic Leiche zur J-ursten- seme^Ärmee^achte, 'sie a^zuhallen, dmnll sie ihren Sieg l gruft, wo sie an ber Zelle tte Lltern beigesetzt wurde. Nr. 148 Erstes Blatt 16V. Jahrgang Dienstag S8.Juni 1V1V Der «iczener Anzeiger ***■ Ä • m^nat Ss^ss ffL ▲ HD HH 4 Af Ar AM ’EäS SB General-Anzeiger für Oberhessen MW to?Ob^e^flnesnum)net «otafion$bni(f und Verlag der vrübl'schen Umv.-Vuch' und Steinöruderet R. Lange. Redaktion, Lrpedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. Auze 1 genieß? eck. bis vovmütagS 9 Uhr. Dem Staatsminrfter v. ‘TRolLTc wurde nach dem cinftim^ migen befehlu« der städtischen Körpersckjastcn das Ehren- bürgerrecht der Stadt Tilsit verliehcu. In Karlsruhe vcrursacl-cn Gerüchte grobe Aufregung, an den G r o s; her z 0 g seien anonyme Drohbriefe gelangt, in denen es heißt, das Schlos; würde in die Luft gesprengt werden. Die Karlsruher Meldung besagte, der Groß- Herzog habe tatsächlich gestern mehrere Briefe vhuc Unterschrift erhalten, in denen von einem Bombenattentat aus das Schlos; gesprochen wurde. Bisher seien die Ermittelungen, die von der Polizei sofort angestellt wurden, völlig erfolglos geblieben. In maßgebenden Kreisen mißt man den Drohbriefen keine Bedeutung bei. Ausland. Der Graf von Turin ist von seinem zweijährigen Jägd- dufcnthalte in Afrika nach Italien zurückgckchrt. Aus London wird gemeldet: Die Gcdächtnistafel für die Unteroffiziere und Mannschaften der Royal-Tragoons, eie int südafrikanischen Krieg gefallen sind, wurde in der Krypta der St. Pauls Kathedrale durch den Generalmajor Rüssel enthüllt. Der Militär-Attache der deutschen Botschaft legte im Namen des deutschen Kaisers einen Kranz an der Gedächtnistafel nieder. General Laffon de Lade bat wurde zum Gcncral- st a b s ch c f der frmtZvsiscl>en Arnree ernannt. In Bilbao veranstalteten die Radikalen und Republikaner in lärmender Weise revolutionäre Kundgebungen. Als die Polizei einschritt, bewarfen die Ruhestörer die Beamten mit Steinen und verwundeten einen von ihnen. Drauf drangen sic in den Klub der Karlisten ein. In dem nun folgenden Tumult wurde eine Person getötet; mehrere andere wurden schwer verletzt. Die Zahl der verletzten Personen beträgt sieben. Die Ruhe wurde erst durch das Einschreiten des Gouverneurs wieder hergestcllt, der den Manifestaltteu gestattete, ihren Weg fortzusetzen. Ter s p a n i s ch e Ministerpräsident üanalejas erklärte in seiner Antwort auf die letzte Protestkundgebung des E p i s ko p a t s , die Regierung habe ein Werk der Toleranz und des Friedens unternommen, für das sich bei den letzten Wahlen die Mehrheit erklärt habe. Das Dekret betreffend die Auslegung des Artikels 11 der Verfassung verletze in, keiner Weise das Konkordat, sondern führe nur auch in Spanien die G c w i s s c n s f r e i h c i t ein. Einer Zeitungsmeldung -ufolge soll die norwegische Regierung wegen des günstigen Standes der Staatsfiuanzen beabsichtigen, dem Slorthing vorzuschlagen, vier Millionen Kronen von dem fünf Millionen bctrageltdeu Ueverschuh des vorjährigen Budgets für außerordentliche Aufwendungen für die Marine zu verwenden. Ter russische R e i ch s r a t nahm den Gesetzentwurf betreffend Finnland in der von der Rcichsduma genehmigten Fassung an. Wie die „Agcnce Roumnine" mitteilt, sind die Meldungen über eine Verschlimmerung des Leidens der^r u m ä n i s ch e n Königin falsch: sie überstand die Reise nach Siuaja vorzüglich. Die in Bukarest erscheinende Zeitung ,,2ldaverul" hatte behauptet, der deutsche Kaiser habe an den Kronprinzen von Rumänicn ein Telegramm gerichtet, in dem er den Ueberfall auf den r u m ä n i s ch e n D a mpfe r „Jmpcratul Trajan" im Piräus als eine schwere Beleidigung des gesamten Herrscherhauses Vohenzollepn bezeichnet und die Kinder des kronprinzlichen Paares zur Errettung vor den Ausschreitungen der Angreifer beglückwünscht. Das Telegramm nach der „N. A. Z." ist er- sunden. Ter Kaiser hat zu dem rumänisch-griechischen Zwischenfall in keiner Weise Stellung genommen. Tas türkische Preßbureau d e in c n t i c r t auf Grund offizieller Nachrichten die Blattermcldiingen über eine Gefährdung der Ordnung in Egypten. Am 23. Juni ist es am Ufer des llnterrcbia bei Kasbah zu einem Gefeclit zwischen srauzösischen fliegenden Kolonnen- stammen und' den Parteigängern Na-el-Ainims gekommen. Die M a r o k k a u e r erlitten schwere Verl u ft e, auf Seiten der Franzosen wurden mehrere verwundel. Tie französischen Truppen sollen bei Barudu zusammeugezogeu werden. Tic chinesische Regierung verweigerte ihre Zustimmung zu einer Denkschrift, in der von Delegierten von den Provinzen und den chinesischen überseeischen Gemeinden die Gewährung einer K o nft i tut io u gefordert war. Die Regierung erklärte in ihrer Antwort, es sei unmöglich, den von dem verstorbenen Kaiser festgesetzten Zeitraum von neun Jahren abzukürzen, da die Bevölkerung für die Erlangung konstitutioneller Rechte noch nicht reis. sei. Tiaz wurde zum Präsidenten und Corral zum Vizepräsidenten von Mexiko mit großer Mehrheit wiedcrgewähtt. ^taOt rrnd Lanv. Gießen, 28. Juni 1910. * * Tageskalender sür Dienstag, 28. Juni: Stadt- 1 Heal er: „Der Zigeunerbaron." Anfang 8 Uhr. * • * Ordensangclcgenheit. Dein Obersilt. v. Dewitz beim Stabe des Mccklenb. Füs.-RegtL. Nr. 90 wurde vom. König von Preußen die Erlaubnis zur Anlegung des Ehren» kreuzcS des Hessischen Verdienstordens Philipps des Großmütigen erteilt. * * Erledigt ist die mit einem evana. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemcindeschull' zu Nie d er-- Seemen. Mit der Stelle ist Organisten- nnd Lektordienst verbunden. Dem Fürsten zu Stolberg-Roßla-Ortenberg steht das Präscntationsrccht zu. ** B o m Evangc11 > chcn Bund schreibt man uns: Infolge der Protest-Versammlung gegen die Borromäus- Enzyklika! ist eine größere Anzahl von Eintritten in den hiesigen Zweigverein s r c i w i 11 i g erfolgt und täglich laufen weitere Beitritts-Erklärungen ein. In den nächsten Tagen sollen aber auch noch Lasten mit der Bitte um Beitritt in den Bund in Umlaut gcjctzr werden, und es wird bei den großen Ausgaben, die der Bund zu erfüllen hat, gebeten, leine gute Sache recht eifrig durch Erklärung der Mitglied^ schäft zu unterstützen. ** Tic Gießener Ruder gescllschaft auf der Fran?fu rtcrScg attn DieGieße nerRudergesell- schäft 187 7 beteiligte »ich am Sonntag, 26., und Montag, 27. Juni, an der Rudcr-Regatla zu Frankturt a. M. und zwar mit vollem Erfolg. Da in dem Slaatsprcis für Senioren 23 Boote gemeldet waren, mußten die Vorrennen schon am Samstag uach- mittag beginnen. Tie Mannschaft wurde in dem 4. Vorrennen, nachdem sie es bis 1700 Meter geführt hatte, burdf das Auftreten eines heftigen Gewitters uni) hohen Wellengangs zweites Boot und verlor dadurch, weil stets nur das erste Boot ins Haupt- rennen kam, die Berechtigung, am Sonntag zu starten. Wemr auch die Mannschaft nicht Sieger wurde, so müssen wir doch den Schluß daraus ziehen, daß sie zwar kräftiger war, aber an Technik dem Offenbacher Rudervercfti noch nachstand, was auch der kleine Zeitunterschied von einer Sekunde in M ainz bennefen hat. In den am Sonntag vormittag von 7' . Uhr begonnenen Borrenncn mußte die Gießener Mannschaft im Aussftjeidungs- fobren mit 26 Booten kämpfen, wobei sic int 2. Vorlauf in guter Form als erste durchs Ziel ging und dadurch das Recht erwarb, im Hauptrcnnen zu starten toict lieferte die noch junge Mannschaft trotz eines leichten Gegenwindes und stellenweise hohen Wellenganges den Beweis, daß sie unter dcr Leitung ihres englischen Trainers Mr. Artet in der kurzen Zeil etwas gelernt hat. Wegen Kolttjion mußte bei 1500 Meter ein fliegender Start gemacht werden und Gießen ging mit l1 2 Längen Führung im Ermuntcrungs'-- Preis (Junior - Vierer) mit schönem Schwung und guter Form als erstes Boot durchs Ziel. Ter Preis besteht in einer prachtvollen ZLanduhr nnp fünf ftlberncn Ehrenzeichen. Im Rennen um den Preis von -Oberrod' (Achter) konnten die beiden Mannschaften (3unteren und Anfängers trotzdem sie daS Vorrcnncn mit 10Rängen als erstes Boot gewannen hatten, am Nachmittag keinen Sieg an die Flagge ihrer Gescll- schaft heften. Trotzdem erzielte sie als zweites Boot eine gute Leistung, da in dem Nennen R uderer mitfahrcn durften, die im Vierer schon Rennen gewonnen hatten. Nach dem Ausgang dieses Ncnucns zu urteilen, kann man der Leitung empfehlen, sich durch auswärtige Zeitungsartikel nicht irreführen zu lassen und für die Folge Junioren-Rennen zu melden, um die Güte ihrer Mannschaften nicht herunterzusetzen und auch teilte zu große Anforderungen an sie zu stellen, denn vier Rennen an entern Tag zu fahren, dürfte für die jungen, strebfamcn Rudcwer noch etwas zu vtcl fein. Es ist anzucrkeuncn, daß die Gießener Ruder- (Gesellschaft vor nichts zurückschrcckt, um wieder auf die Höhe zu kommen und mit den größeren Vereinen in Konkurrenz treten zu können. Ein Besuch auf deut schön gelegenen Bootsplatz, wo allabendlich dos yZotiifboot, aus welchem dcr Trainer den Mann- schasten die Instruktionen gibt, die sricdlickien Fluten der Lahn pfeilschnell durchschitcidct,Zväre für Mftglieder oder Freunde des Rudersports ein schöner Spaziergang. ** Tie M aul - und Klauenseuche i st a u S g e - broch en: in Stier wurde er von Wingeß besucht und zu den Attcutatcn in Frankfurt und Friedberg verleitet. — Rach diesen Feststellungen erscheint es ausgeschlossen, daß die Anschläge von mehr als zwei Personen ausgeführt wurden, immerhin bedarf es noch der Aufklärung, besonders wegen dcs rätfei» haften Automobils, das verschiedentlich erwähnt wurde. Das Frankfurter Polizeipräsidium veröffentlicht ein neues Avsschreibcn, in dem es 800 Mark Belohnung und folgendes bekannt gibt: Tie Verbrechen in Frankfurt a. M. und Fricdbcrg find von dcn nachstehenden Personen begangen worden: 1. Kommis Otto Adolf Friedrich Wingeß, geb. 24. 9. 89 in Leipzig-Eutritzsch, welcher sich aus der Versolgung entleibt bat, 1,80 m groß, schlank, kräftig, hageres Gesicht, hat das Aussehen eines etwa 25jährigen, dunkelblondes, links gcfchefteltes, volles Haar, bartlos, trug dunkelblauen zweireihigen Sackanzug, wcißcn Strohhut. Tätowierung: Auf dem rechten Unterarm deutsche uuL amerikanische Flagge gekreuzt. Im linken Oberkiefer künstlicher Eckzahn. 2. Tachdcckcr — früher Oberrealfchüler — Friedrich Karl Werner, geb. 29. 9. 90 Kaiserslautern, welcher flüchtig ist, etwa 1,68 m groß, schmächtige Gestalt, blasses schmales Gesicht, graue Augen, blondes Haar, Auslug von Schnurrbart — vielleicht wegrasiert — hohe Stirn mit Narbe, trug dunkelblauen oder grauen modernen Sackanzug, oder grau-braun fcingcstreisten Sportanzug (Ehausscuranzug mit Kniehosen, weißen Strohhut oder Rcisemütze oder grünen Sammethut, wechselt häufig die Kleidung, nannte sich Friedrich Schmitt, Reisender aus Darmstadt, auch Georg Müller, Techniker aus Tarmstadt. T-er Täter zu 2. ist festzunchmcn. Ferner ist über feinen Verkehr mir dem Selbstmörder zu 1., feinen Aufenthalt und fein Treiben vor der Tat am 14. 6. bezw. 22. 6. 1910 nachzuforfchcn. Der schwarze Muster-Handkoffer ist noch nicht ermittelt. Ferner ist festzustcllen, woher die Verbrecher die Bomben sich verschallt haben. Dieselben waren mit Gclatine-Tynamit gefüllt. Am zylindrischen Blechmantel der einen Bombe stcht: „Taß 30 Gramm". Ter Polizeipräsident ersucht um geeignete Maßnahmen, möglichste Weiterverbreitung, auch an etwa unterstellte Behörden, und Drahtnachricht, auch an die Großh. ^tantsanwattschast Gießen. Personen, die sachdienliche Mitteilungen machen können, wollen sich an die nächste Polizei-Verwaltung wenden. Frankfurter Regatta. F r a it f s u v t a. M., 27. Juni. Vorrennen. Vierer. Erste Abteilung. 1. Ruderverein Fechenheim 7 Min. 147s Sek., 2. Rv. Hellas-Offenbach 7:17, 3. Rv. 9iürnberg 7 :24-/o. Zweite Abteilung. (Zeit wurde nicht genommen.) 1. Gießener 9t n b c r g c f e l i f cf) a 11, 2. Frankfurter Rg. Sachsenhausen, 3. Mainzer Rg. Trillo Ableilnng. 1. Mannheimer Ruderklub 7 : 233/6, 2. Hanauer Rkl. Heissia 7: 41, 3. Frankfurter Rg. Oberrad auigegeben. — Achter. Erste Ableilchig. 1. Gießener R u d e r g e j e l l s eb a f t 6:327z, 2. Frankfurter Rklb. 6:37, 3. Frankfurter Rg. Obcrrad 6:40'7. Zwcile Abteilung. 1. Offenbacher Ruder- gescllschaft Undine 6:27-/z, 2. Frankfurter Rv. 6:38'/z, 3. Mannheimer Rg. 6:40. — Eiuer. Erste Abteilung. I. Ruderverein Sturmvogel Leipzig (F. Wagner) 7:57',.,, 2. Rkl. Bamberg (I. Eichels-- bövfer) 8:oöl/s, 3. Mannheimer Rv. 'Jlmiciiia 7:51. — Dritter Vierer. Preis von Sachsenhausen. .1. .Heilbronner Rudergescllschast Schwaben 7:000, 2. Hanauer Rg. 7:040, 3. Offenbacher Rv. 7:08. — Zweier ohne Steuermann. Inselpreis. Ludwigshafener Ruderverein ging in 8:00 allein über die Bahn. — Anfänger-Viei er. Preis von der Kaiferlay. 1. Ruderverein Hcllas-Osscnbach 7: OG'/s, 2. Mannheimer Rv. Amieitia 7:10'.'.;, 3. Mannheimer Rkl. 7:370. — Erster Achter. Germaniavreis. I. Mainzer Ruderverein 6:250, 2. .Mannheimer Rkl. 6:32',/,, 3. Ludwigshafener Rv. 6:33. Lmtfchiffahrt. Düsseldorf, 28. Juni. L Z. VII ist heute früh 8i 2 Uhr aufgestiegen, um mit Vertretern, der Presse eine Fahrt über das Bergische Land zu machen. Vermischtes. — D i e Schule der Fidjiinfulaner. Unter allen Schöpfungen, die das Airdenken der Königin Viktoria lebendig erhalten, sind die nützlichsten und dauerndsten die Schulen, die unter ihrer Regierung in den englischen Kolonien gegründet wurden. Eine solche, die Gouoerncmenlsichule in Sura, dem Haupthafen dcr Kvrallcninseln, ist von den Fidjilnfulancrn mit einem Kostenaufwand von 2000 Pfund Sterling gebaut worden und wird mi-5 den Abgaben der Infcln, die ungefähr 16 000 Pfund Sterling! im Jahr betragen, unterhalten mit einem jährlichen 'Aufwand vo-n 1250 Pfund Sterling. Tic aufgcncmtmcncn Schüler zahlen nichts. Ursprünglich sollten nur die Söhne dcr Häuptlinge dort muei> richtet werden, die bestimmt sind, später in ihren Heimatsdörfern auf den verstreuten Inseln verantwortliche Posten als Beamte, Aerzte und aller Art Beschäftigungen zu übernehmen, für die ein geschulter Verstand nötig ist. Nach Erössnung der Schule fanb sich aber eine ganze Menge intelligenter Jungen, deren Väter teilte Häuptlinge waren und auch diesen wurde die Schule zugänglich gemacht. Bei einem Besuch der Schule fand der englische. Sudfeerciscnde Will Erooks daselbst 70 Jungen. Sie sind, wie der genannte Reisende berichtet, niemals müßig, treiben alle beliebten englischen Spiele, wie Fußball, Icitnic-, Krocket, Hockey usw. imb bebauen rn ihren Mußestunden ein kleines rtüd Land, das zu der Schule gehört. Wenn sie eintreten, von dcn fernsten Inseln hier zusammenkommend, sind sic einander srernd,^ aber bald schließen sie Freundschaften. Als W. Ervvks die Schule betrat, sand er die Knaben mit der Ueberfetzung eines englischen Buches m die Fidjisprachc beschäftigt. Sie bestürmten ihn mit allen möglichen Fragen: Ob er lesen könne ? Zum Beweis Mußte er ihnen ein Kapitel aus einem englischen Reisewerk vorlesen.. Ob er den König schvn einmal gesehen habe ? Wie der rnissehe?. Und als cr ihnen jagte, daß dieser, ein Mensch wie andere wenn cr ihnen begegnete, sie beZrüßen und ihn cm Pi? HaZL Preis Turch- vro 100 Pfd. schmtlspreiS voo-biSvon-biS 80—90 48 84 73-79 42 76 37-40 38 71 84 44-49 82-86 46 75-78 76 41 31 45—51 81 80-82 40 52-53 67 67—68 52 52 — 53 67-68 50—51 65—66 50 Tennisschuhe und Sandalen im Preise Marktplatz 2. Marktplatz 2. (**/.) ihm allseitig Liebe, Achtung und Offizier-Korps treu gewahrt und Namen des Offizier-Korps Im Llartonnagen in allen Preislagen. 3403 KL Kann, MS. UW* (053t 2 stadtvostlagernd. Bilanz am 31. Dezember 1909 Gießen, Neustadt 24, 28. Juni 1910. i machen Die Beerdigung findet Donnerstag statt. 3554 Ende 1909 . . Fortschr.-politisch 3 Gießen, den 28. Juni 1910. (3552 Ehr. 3ofcL Fendt. G u st a v K o h l h e y e r. Franf-Geiuche itcrfdiiebcnci einen treuen Kameraden, dessen dessen rechtlicher, gerader Sinn 95—103 90-94 15—84 67 60 60 55 48 Rabattmarken- Ausgabe. 67 65 Mk. = Zcr tSorSmiii dcr sM- uni) LcihkW ju §ungen (Eingetragene Geuoncufchaft mit unbcichränktcr Hastv flicht!. . 9 942.36 . 1 375 349.24 *) Anfang, Wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. I Vertrauen erwarb. Sein Andenken gepflegt werden. Geringere Saugkälber . Schale. 99 92 79 von heute bedeutend ermässigt. Gestern nachmittag wurde uns unser innigste geliebtes ♦ Genau. Gatte dwr nach zehnjähriger Abwesenheit aus Amerika zurückkehrt, bei seiner Frau anklopfend': „Ich bin's, Auguste . . . Kannst du mir verleihen?" — Sie (do? Fenster ir-.cocr zuschlagcnd': „Nein, cs ist jcfct elf Uhr . . . da kommt fern ordentlicher Mann mehr nach dause." Pollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht Vollileischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht Fleischige Schweine Tie Zahl der Mitglieder betrug Wahrend 1909 gingen ab Infanterie-Regiments' Kaiser Wilhelm (2. Grossherzoglich Hessischen) Nr. 116 von Lindequist Oberstleutnant beim Stabe. Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 46—50 Junge, fleischige, nicht ausgeinäslcte und ältere ansgemäslete 40—45 wird im In tiefer Trauer: Käthe Pfeiffer TSwc. und Kinder. Mastlämmer und jüngere Masihammel 40—41 Schwein e. IP™1 Kgt. Sacha. 1 9 [Technikum 11 d Mittweida LI Pirektor: Profeeioi Holzt. I Höhere technische Lehrens■ . für Elektro- u. Maschinentechnik. Sonderabteilungen für Ingenieure, Techniker u. Werkmeister. Elektrot. u. Maech.-Laboratorien. Lehrfabrik-Werkstätten. 1136. Schul).: 3610 Besuche*. 11 Programm etc. kostenlos V. Sekretariat. notierte: Heu (neues) 3/X>—3,60 Mk., Stroh (Kornlangstroh) 0,00 bis 0,09 Mk., Wirrstroh 0,00-0,00 Mk. Alles ver 50 Kilo. Geschäft flott. Die Zufuhren waren aus Dberhessen und dem Kreis Hanau. F.C. Wiesbaden. Diehhoi-Marktbericht vom 27.Juni. Auftrieb: Rinder 102, Kälber 37, Scha.se 40, Schweine 298. Tendenz: Rinder mittelmäßig, Kälber mittelmäßig Schafe Biidungsverein. Sonntag, 3. Juli, nachmitiags Ithr findet auf dcni »teuren mittelmäßig, Schweine mittelmäßig. Gesangverein Harmonie Heute abend 9 Ubv: Singstunde. va;6i Der Vorstand. Schulden Geschäftsanteile Auigenommene Kapitalien .... Amtlicher Wetterbericht. Oefjentliche Wetterdienststelle Gießen. Verlaus der Witterung seit gestern früh: Da? alte Tiefdruckgebiet ist ostwärts abgezogen und hat vorübergehend eine Abnahme der Regensälle gebracht. Rasch aber ist vom Ozean her ein neuer Wirbel vorgedrungen und verbreitet überall neue Trübung und Regensälle. Auch der Südwest frischt auf. Wetterausstchten in Hessen am Mittwoch dem 29. Juni 1910: Nene Regensälle, kühl, starker bis stürnnscher Südwest. Märtte. fe. Frankfurt a. M., 28. Juni. Heu- und S t r 0 h m a r k t. Angesahrcn waren 7 Wagen Heu und 0 Wagen Stroh. Alan Wilh. Herbert Inh.: Carl Herbert. berg eine Wicht Suimcnhinit der iortichr. Bolksvartci statt mit Dkustk, Gesang, Tanz und Am soraäien von Pfarrer Morell, Dr. Strecker, Professor Rade und anderen. 'D25« Wir bitten unsere Mitglieder, sich mit ihren Angehörigen recht zahlreich zu beteiligen. Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem mich betroffenen schweren Verlust sage ich allen, insbesondere den barmherzigen Schwestern für die liebevolle Pflege, meinen innigsten Dank. N B Darmstadt, 28. Juni Vor der Zivilkammer deS Landes er ich tos- klagten die Binder der Witwe Wolf- sturm, die bei dem Zujammenstoß eines Autos mit der Straßenbahn nach Griesheim umgekommen ist, gegen die Süddeutsche Ei s en b a h n g e s e l l s cha ft. Die Klage wurde deni Grunde nach für berechtigt erklärt; über die Höhe der Schadenersatzansprüche wird später entschieden ’ Rach dem 5?afbpflichtge|etz ijt die Süddeutsche. Etsenbahngesellschast haftbar zu machen, da sie nicht nachweisen tonnte, daß der Lod der Witwe nicht durch Verschulden der Eisenbahn eingerrcten sei. 05360) Ein Hocks. Salon Pianino (nuhb.), neu, billig zu vcrkausen. 0lähercs Wcicrstrastc 16IL 1000 Handwagen ausnahmsweise einzeln zu billigem Fabrikpreis an Private franko jeder Bahnstation, soweit der Vorrat reicht, unter Garantie, besonders stark u. gut qebaui. 1—10 Zrr. Tragtrast. Fordern Lie sofort Preise per Postkarte, ehe der Vorrat vergriffen ist. (3555 Flamme. Wagensabrik, Fnlda. Mäßig genährte junge und gut genährte ältere......... Färsen, R ü h e. Vollstcifchige auSgemästcte Färsen höchst. Schlachtwertes Vermögen. Tarlehen gegen Hypotheken Darlehen gegen Schuldscheine Gu:haben int Konto-Korrcnt am Schlüsse 1909 . . Bestand an Ltaalspapiercn, Kurs 31. Dezember 1909 Eedierte Güterkaufgelder Immobilien . . . Kassevorrat und rückständige Forderungen . . . . Ärti, jicherc kristcnz. 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Linichen nach kurzem aber schweren Krankenlager im Alter von 2V3 Jahren durch den unerbittlichen Tod entrissen. ivrigiiral-Vrahtnieldungen. Ans der Zweiten Hessischen Kammer. R.D. Darmstadt, 28. Juni. Del.) In der heutigen Sitzung der Zweiten Kammer führte der 2. Pizelnäsident! Dr. Schmidt den Vorsitz. Es tourbe sofort in die Einzelberatmrg des Gemeindeumlagengesetzes eingelreteu. Artikel 1 wurde ohne Erörterung angenommen. Zu Artikel 2 gab Abg. Weber eine nähere Begründung des Antrages Brauer nnd Weber, nach dem in Ausnahmefällen der Ertrag des Grundbesitzes bei der Steuerfestsetzung berücksichtigt werden solle. Rach Annahme des Artikels trat eine kurze Pause ein, in der von dem Finanzausschuß mehrere neue Anträge beraten wurden. redend» «-chlachr« pro 100 Pfund gervtcht___t'ebenb» 3dilad,t» vernicht Obstbaum-Karholinenm und andere Bedarfsartikel für Landwirtschaft und Gartenbau. 83U6J Adler-Drogerie, Seltersweg 39. Es wurden verkauft zu 68 Mk. — 118 Schweine, 67 61 Schweine, 66 Alk. — 29 Schweine, 65 Alk. — 26 Schweine. Nach kurzem schweren Leiden verstarb am 2b. Juni der Hauptmann und Kompagnie-Chef im Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm (2. Grossherzoglich Hessischen) Nr. 116 Herr Robert Giese. Das Regiment, dem er durch 21 Jahre angehört hat, verliert in ihm einen hochbegabten, pflichttreuen, durch hervorragende schütteln würde, da schrien sic begeistert „öutra". „Diel sprechen können sie nicht," sagt der Besucher befriedigt, „aber „Hurra" zu schreien, das verstehen sic." militärische Eigenschaften ausgezeichneten Offizier, das Offizier-Korps ehrenfester, ritterlicher Charakter, 8-8 siarkß Läiitataioe sind zu verkaufen. «05342 Mittelftmüblc, Stak. Rödgen. 66—69 56—64 Witt » über fei,,, ? «b m 0; 1910 nad)5uioi|d)cii lUkiil erniittch. brtdjtt die Bomben sich .latme-Lynnmit gefüllt 1 öomoe sicht: „Taß nete 'Maßnahmen, möq» ter|tcl[tc Behörden, unb Mwoltichaft Siegen tdicn können, wollen sich Suche sofort mittelgroßes Gut zu pachten. Aussührl. Offerte erbitte uiu. F. W. A. 659 an Rudolf Mossc, Frankfurt a. M. , Ausnahmetage mit Rabatt auf sämtliche Waren. Trübe Wäsche und Reste 'in s-Z-r Lri--L °n‘enüid)t n, 11: VvI9 nnb von Ab, geb. 21 a LL'L? m a Ä9, llflnnlc üd) bt'Qud) Georg Mülls, tta. VI (t. M„ 27. Juni. 1. Rudewerein Fechen« -ssenbllch 7:17, 3. Rv. wurde nicht genommen.) l, 2. Frankfurter Rg. .'leilnng. 1. Mannheimer 7:41,3. Frankfurter Rg. leiluufl. 1. (Siebener irlcr Rklb. 6:37,3. Frank- 119.1. Oßenbacher Ruder- .'.6.38'/;, 3. Mannheimer I. Rnderverein ctuvni- kl. Samberg (F. Eichels- eitia (K. Ähmidti 8:06. nb (W.Reubütd- 8:12'/, netto) 8:21, 3. Üanautr ’Sufic ybfeihmg. 1. Offen- Mannheimer M 7:34, lh.Rv. Rmieitia7:l6", iflUCfiHU. Ma >:ö6. AndergeseiNchlltt Lachsenhausen ': 39- > 1 Gängen gewonnen. - n 6:54’ 5, 2. Ludwig-' iit der Führung ad und - jiDciter TovvclMar Ulmer Ruderklub Totm 111. — Zweiter eiem. löcri'ficm b:44V5 2. Äü» Schwaben b.oo. 1 Kudervereut Ltmtn' iraitfiurter M A rMiborfet) 1 •46 '5- Essenbacher ^ermcll' KS WS fänger^tce ; $ann, Spidplan der vereimglen Zranksurter Ztadtthectter. Schauspielhaus. Mittwoch ben 29. Juni: „Bürgerlich nnb romantisch." Donnerstag, abends 71/, Uhr: „Tas Konzert." Freitag, abends 71/, Uhr: „Ter dunkle Punkt." Samstag: „Ter Richter von Zalamea." Sonntag: „Ter Richter von Zalamea." Montag: „Buridans Eicl." Dieustag: „Bürgerlich und romantisch." woch: „Ter Richter von Zalaiuea." Donnerstag, abends 7'/, Uhr: ^Tas Konzert." Freitag, abends 71;, Uhr: ,Ter Raub der Sabinerinnen." iS e "■ Han liefert billigst die Brühl’sche KnVPi'tS mit HrmA llniversitä,8.öuek.un68teia. i\UVV3 IO IIIH I II Ilia druckcrei,Gießen,SchulstrJ Reseroeiond 32 400.— Gewinnfatdo, einschl. der ZahreSerübrigung pro 1909 14 557.54 1 432 249.14 Mitgliederbestand Ende 1909. Wohl in jedem Haushalt bringt die Hausfrau geschmortes Obst auf den Tisch, jetzt Kirschen, als wohlschmeckende Speise gibt sie dazu statt Creme oder Eierschnee einen Flamnieri, gekocht mit WoU^aMlN unt Vollmilch. Das ist ein beliebtes und billiges Gericht, den» Kirschen find nicht teuer, und Mondamin ist sehr ausgiebig. Lesen Sie die Rezepte auf den Mondamia-Paketen'. . Unter öS® tti'dft l.i lebenöt? ds!-n. ölCn^ ünöel in einen1 $ utanC rtrS und bbJÄ fl fit die n ’u,(fnfini/n? * deren MH Sic d>' gMfti Handel. •• Konkurse in Hessen, lieber das Vermögen des Landwirts und Svezcreihandlcrs Zakob Lang in 28 ö II ft e i 11 wurde am 17. Juiu das Konkursverfahren eröffnet, da Geiucin- schuldner die Konkurseröffnung beantragt und seine Zahlungsunfähigkeit und Uebcrschuldung glaubhast dargetau. Rechts- vraktikaut Stesiau in Wöllstein wurde zum Konkursverwalter ernmmt. KoukurSsorderuugen sind bis zum 8. Juli bei dem Amtsgericht Wollstein anzumeldcn. — Heber das Vermögen der Laube n- Heimer Dampfziegelei, Aktiengesellschaft in Liquidation in Laubenheim wurde am 15. Juni das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Dr. Schreiber in Main; wurde zunr Konkursverwalter ernannt. Koiftursforderungcn sind dis zuni 9. Juli bei dcni Amtsgericht Mainz auzumelden. — Heber das Vermögen des Franz Peter Werner, Bauunternehmer 511 Neu-Isenburg, wurde am 21. Juni das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Dr. Eulau zu Offenbach wurde zum Konkursverwalter ernannt. KonkurSforderlluqcu sind bis zum 4. August bei dem Amtsgericht Offenbach ar^uindbcn. — Ueber das Vermögen der Ddeu- wälder Baryt werke, G. m. b. H. in Tarmstadt, wurde am 9. Juni daS Konkursverfahren eröffnet, da der Gc- jchästssührer öicicv Firma Karl Julius Angercr den Antrag aus Konkurseröffnung gcitcllt und glaubhast gemacht hat, daß die (9c- ieltschast zahlungsunfähig und überschuldet ist. Rechtsanwalt Tr. Webner in Tarmstadt wurde zum Koukursverwalter ernannt. KoulurSfordcrungcn sind bis zum 10. August bei dem Amtsgericht Darmstadt anzumelden. — Hamburg-Amerika-Linie. Ter Dampfer „Vrinz Cüfar" der Gesellschaft, der an der kanadischen Küste gestrandet ist, ntuß als verloren aitgcjcfjen werden. Es handelt sich hier um ein relativ noch neues schiss. Der Tomvicr ist im Jahre 19U3 m Dienst gestellt worden. Das schift gehört zu den kleineren i er .'bamburg-Amerita Linie und hat einen Gehalt von 6026 Re «.lN:rlons. Das größte Schift der Lime, die „Kaiserin Auguste Vsi'oria" umfaßt 24.581 RcgistertonS. 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