"cho Zweites Blatt Nr. 147 Erscheint täglich mit Ausnahme de» Sonntags. ‘essen. »tti Korporationen an gehörte, wegen seines nicht prämiierten Obstes s e.n jedes SlbonncmerrtbiHcIt bis mittags 1 lll)t gegen einen u Ä . - ■ < _ i . . t. . ...... ' . - r i < ... I«.«*. Sa»* < i 'hP'HA fl HAC von Geschäftsmann. von Michaftsurann. Zmszahluna garani itnt x s'2f» Aus ÄeHerr tat Schlosserei oder gar einem Schuhhaus usw. ein Meister j. höh. Mainz, eingeleitet wurde. Der Verbandsoorsitzende, Döbl in hatte ein Festkommers im Turnhallensaal am Woogsplatz slattgesunden. Heute vormittag war im Saalbau eine akademische Feier, die mit einer Festhymne von Beethoven, vorgetragen von den Gesangvereinen Mannheini-Ludwigshafen- 160. Jahrgang nicht vorzustehen braucht, sondern mich von unkundigen Nichtsachleuten betrieben werden kann, lehren uns heutzutage leibet; viele Fälle. Geradezu unverständlich erscheint cs deshalb, daß Montag 27.Jnm 1910 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UnwersttätS - Buch* und Steindruckerei. 9L Lange, Dietzen. striche n. Tie §§ 236 unb 237 fanden Annahme. § 238, der u. a. Hieben unverändert. Vor der Abstimmung über § 244, klarbegrenzten Titels N. N.-Meister mit der nichtssagenden Bezeichnung N. N., Schreinerei oder N. N., Schlosserei und dergl. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- stratze 7. Expedrtion und Verlag: e-^bl. RedaktiomS^112. Tel.-Adr^AnzergerDießen. laonnd; einem Zeugen oder Sachverständigen zur Unterstützung seines Gedächtnisses die frühere Aussage vorgehalten lverdcu darf, vertagte sich die Kommission auf nächsten Donnerstag. Der Ausschuß will noch bis zum 16. Jüli verhandeln und sich dann bis zum 19. Sept, vertagen. Allgemeiner deutscher Realschutmänner-Verein. X Marburg, 26. Juni. Gestern und heute tagte hier die Vertreter-Versammlung des Allgemeinen deutschen Realschulmänner-Verems. 65 Teilnehmer waren anwesend. Im Anschluß an seine Begrüßungsansprache führte in der gestrigen Borversammlnng Geh. Rat ^r. Stern bart- Duisburg aus, daß die S ch u l r e s o r m r n V r e_u B c n manchmal durch politische Ereignisse und Wechiel rm Mrnrsterrum gestört worden sei. Die Berichte der Zwetgvereme ltetzen erkennen, daß das Realschulwesen überall Fortschritte macht. Neue Vereine sind in Bonn und Marburg entstanden. Die Kasse schließt bei 4182,05 Mk. Einnahme und 406,05 Mk. Ausgabe, mit einem Bestand von 3775,45 Mk. ab. Ein Antrag Frankfurt, auch für die Sexta Zeichnen eiwzusühren, wurde zurückgestellt >;n den Vorstand lourbe Dr Steinbart-Duisburg wteder- und Dr. Giltschein umgetauscht werden kann, der zum Bezug eines Billetts für irgend eine andere Abonnementsvorstellung berechtigt. Die Gültigkeit dieser Gutscheine wird aber auch im kommenden Winter wieder auf eine Anzahl von Außer- AbonnementS - Vorstellungen ausgedehnt werden. Jedem '2lbonnement wird schließlich, wie schon im Vorjahre, wieder eine Karte beigelegt werden, die den Bezug von Billetts zu ermäßigten Preisen bei Außer Abonnements-Vorstellungen, Die „Gießener ZamiUenbläUer" werden dem „Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kccisblall für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. a"k „81* toi 28. 3* endspazierM d. Licbizshöh! perVorstood, Soooooo^ 'sitenkarttt rtolh und mhlsch.«»"'0"* Giehener Anzeiger General-Mzeiger für Oherhchen s. um. S. 8718 an den Inj. erb. isP; ißDcr Mcistcrtitcl. Mit der Einführung der Gewerbefreiheit wurde der Meistertitel, der einstmals mit so großer Hochachtung genannt wurde, gewissermaßen der Verachtung anheimgegeben, indem infolge einer Lücke unserer Gesetzesgebunq jeder halb ausgelernte Lehrling vor einem Jahrzehnt noch sich diesen Titel zulegen lonnte. Nachde.iv man von der Reichs- regiemng den unhaltbaren Zu stand erkannt hat, war man auf die Beseitigung dieses Mißstaiides bedacht und bestrebt, dem Meistertitel wieder zu Ehren zu verhelfen, die ihn einstmals so» hoch gestellten batten. Bon der Regierung ist hierfür alles geschehen und die Forderung der Handwerksmeister bczügl. den Sicherung des Ehrentitels „Meister" cutt gesetzlicher Grundlage neu geschaffen worden. Leider wissen viele unterer mobcmenJ Haiid wertsmeister diese Vergünstigung nicht zu schätzen und zu achten, denn tast auf Schritt und Tritt muß man erkennen, daß man diesen Ehrentitel nicht beachtet und an Stelle dessen benti Handwerksbetrieb jene Bezeichnung beilegt, die sich auch jebee andere beilegen kann, der nicht berechtigt ist^den Meistertitel zu führen. So prangen die Reklameschilder an stelle des scharf- unb dteserOStelle nochmals an die Absendung der Karten erinnert. R.-B. Darmstadt, 26. Juni. Der Verband neu eintretende Abonnenten ist es von Wichtigkeit, zu deutscher Buchdrucker, Bezirk Darmstadt, beging heute die Feier seines 75jährigen Bestehens. Am Abend vorher ibee zn Haw .hhJ**** j Liters „u2n-n , Eintritt s^j 'Vvcu-Konzeri. llb-rt Ravvmann. R.B. D a r mjt a b t, 26. Juni. Der G e s e tz g eb u n gs - ausschuß der Zweiten Kammer beschäftigte sich gestern mit der M ah l kr ci s ei n t ei l u n g,J)ie der Ausschuß HDd) vor Beginn 'der pa.rlamentarischcn Sontnterferien | erledigen will. Da die von der Regierung vorgelegte neue Abgrenzung der Wahlbezirke in den drei Provinzen — die jede einen ländlichen Vertreter mehr erhalten — bei keiner | Partei Billigung gefunden hat, so haben die Fraktionen wie einzelne Abgeordnete eine Reihe von Abändcrungs- twrschlägen gemacht, über die zunächst gestern eine allgemeine Aussprache stattfand. Weil es sich um die Ab-! Änderung einer Regierungsvorlage handelt, muß eine gc-, in einsame Beratung darüber mit der Regierung ftattfinben, was am nächsten Mittwoch geschehen soll. Dem Vernehmen nad) hat eine einstweilige Vereinbarung unter den Mehr- I>eitsvarteien der Kammer in der Weise stattgefunden, die Mäbli r eis ein teil ung in der Waise >burchzuführen, daß der S-ozialdemokratie, die ohnedies durch die Vermehrung der städtischen Wahlkreise zweifellos mehrere neue Mandate gewinnen n irb, nicht auch noch durch die Abgrenzung der länd- ltchen Wahlkreise neue Vorteile erwachsen Der Provinzial aus schuß für Starkenburg be- KTäftigtc sich gestern mit der Wahl eines Beigeordneten für die Gemeinde Eg e l s ba ch. Dort war im Mrz der sozial- demokrairsche Kandidat Adanr Kn ö ß XII. zum Beigeordneten gewählt worden. Die Wahl wurde vom Kreisamt Offenbach nicht bestätigt, weil nach der seitherigen Auffassung aus- gejprocheue Anhänger der Sozialdemokratie für das Amt eines Beigeordneter, nicht geeignet erscheinen. Der .Meis- ausfchuß hatte sich dieser Ansicht angeschlossen und die Be- cinc gute ftsindung t oder mich mit .«rariic! lusbeutung einer iohfe-, igen. 1. Angebote uni. 05318 er. lener Anzeiger erb. Mi'it. bausdei. übet!. >e ein. bö!>. Heamicn m. i. , Lohn eine frcnublid« ug zu ctmäsigi. w lenb welche ßegenltiit ion ielbftverftändlild. lieten unter 05311 m chiijisft. des Kick Soz. heiidc Metzgerei Milchten. tl ilngebotcJuntc’: 'E Eichener Anzeiger erb. teu i tiurgcrliaicniinoai 000 kg tn Gießen angekommen. Darunter befand sich eine «cndung, zu deren Entladung ausdrücklich Bockwinden an Stelle eines KranS verlangt wurden. Da cS sich hiernach nur um Aus- nahmefällc — 3 Fälle in 2 Jahren — handelt, liegt ein Bedürfnis zur Aufstellung eines weiteren Krans von mindestens 10 000 kg Tragkraft nicht vor. ** Eine Hebung der Freiwilligen Sanitäts- kolonne Gießen vom Roten Kreuz wurde gestern vormittag bei Kl ein-Linden, am Eintritt der Mamwcwrbatm in den Wald, abgetzaltcn Viele Zuschauer hatten sich dabei ein» gefunden, um den Vorführungen beizuwohnen. Es wurde angenommen, daß an der Ein'abrt in den Rangierbahnlws bet Klein- Linden ein Eisenbahnunglück vorgefallen war. Der tzlllszUg der Station Gießen iomttc aber nicht olle Verwnndeten laßen, so daß die Sanitätskolonnc alarmiert werden mußte. Kurz vor H Uhr traf die Kolonne in Klein-Linden ein. 12 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Klein-Linden hatten für Material zu Tragbahren und zwei Leiterwagen gesorgt. Am „Unglücksplatze angelommen, markierten die Feuerwehrleute die Verletzten, sofort ging die Sanitätskolonne ans Werk und innerhalb 10 Minuten waren den Verletzten kunstgerechte Verbände angelegt und Ht lagen aus den Tragbahren. Oberstabsarzt siegelt instruierte und prüfte die Sanitätsmannsckiaft über Art der Verletzung und ihre Behandlung. Dann leitete .Herr Grünig das Wegtragen der Ver- wundeten den hohen Bahndamm hinauf nach den beibcit Leiterwagen. Diese waren inzwischen für den Verwündeten-Transport! bergerichtet worden. Die Wagen brachten die Verletzten nach der „Deutschen Eiche". Oberstabsarzt S i e g e r t dankie der Kolonne für ihre guten Leistungen. Der Vorsitzende der Kolonne, Land- gerichtsrät Wiener, sprach .Herrn Siegert den Dank der Molonnc für die Mithilfe aus. Nachdem bi*' Wagen nbgyrültet waren, schloß sich eine Versammlung an. Landgerichtsrat W i e n e r sprach zuerst über den Zweck der Sanitätskolonnen.in Krieg und Frieden. Die 1904 in Gießen gegründete Kolonne habe ein reiches Feld ihrer Friedenstätigkeit aufzuweisen, 300 Hilfeleistungen unb 80 Transporte seien im letzten.Fahre ausgesührt worden. Da überall ein Bedürfnis für bic Sanität bestehe, so sei die heutige Hebung zu dem Zweck abgehalten worden, eine Abteilung Klein Linden ins Leben zu rufen. Oberstabsarzt Siegert hielt dann einen Vortrag über die „Entwicklung der >1 tankeiipflege und das Wesen der Sanitöts- kolonnen vom Roten Kreuz." Tie Sanitätskolonnen stehen milder Armee in enger Verbindung und sind für den Mobilmachungs- plan planmäßig ausgestellt. Während 1900 in Deutschland nur 962 Kolonnen bestanden mit 24 000 Mitgliedern, sind es heute 1776 Kolonnen mit rund GO 000 Mitgliedern: Hessen zählt 28 Kolonnen mit 700 Mitgliedern Landgerichtsrat Wiener und .Herr Grünig regten nun die Gründung einer Abteilung Klein- Linden an, und es meldeten sich sofort eine Anzahl Herren, fo daß am Zustandekommen der Abteilung nicht zu zweifeln ist. Aus dem SttQfprOJC§ÜUSfd}Ufj. I Beschwerde führte." Ter Redner empfiehlt Lokalausstellungen in :: Berlin, 25. Juni. einzelnen guten Obstartcn, hierfür wird gewiß von 1913 ab.auch 'Der Ausschuß für die Strafprv-zeßordnuna fetzte I die Kammer nad) dem neuen Plan Mittel Dörfchen. Cs i,t an imÄeÄS Äoltiu- rÄÄÄÄ?' »ÄtS rüdgeinteicn worden, so kann bas Gerecht beschlictzen, bas; £^5 an den Kreisstraßen darf nicht zu früh sein. Regierungs- (1 lütiierc Fragen, die er stellen will, vorder dem '801= rQI Langormann bedauert, daß vwle Gemeinden iür den sitzenden mitzuteilen ha.t", gestricveü. Angenommen Feldschutz zu alte, oder sonst arbeitsunfähige Leute nähmen zu wurde folgender konservative Antrag: „Tic Redattions- geringem Entgelt. Dr. H 0 s s m a n n spricht dann über Schad lommission wird ermächtigt, durch eine an geeigneter Stelle liuge des Obstbaues wie Mistel, Blutlaus, tadnubecrnrnparmer, in die Strafprozeßorbnung einzuflechtenbe Beistimmung klar- Schildlaus, über ifrainbe des Obstbaues wie ^gel, Fvitzmaus, irftetlcn, bafi bic Prozeßdeteittgtcn und. vorbchaMich von Maulwun. Mancnl-Ikichcc>, P-r °ug° und emvi ch °°n V» . 31. p..£.. ««ft bic bei,itzenden Richter und ill>rig(n, dc?°Lch!h'dcr Äng^ocl durch Erhattung >cc vcckcn und V, Nllglieber bc^ (^serichte Fragen an beit Angeklagten nur I ^f^fes^etkes unb durch Anbringung von Nistkästen. Gsünberg durch Vermittelung des Vorsitzenden stellen sonnen." besitze seit 1909 ein 8 Morgen großes Gelände, das die Stadt Die §§ 236 unb 237 sanbeu Llnna.hmc. § 238 ber u. a. jnr Brunnental cmkaufte und mit Anlagen versah. Die siesümmt, baß bic unmittelbare Vernehmung ber von ben Meisen haben sich ickwn bedeutend vermehrt. Di.' Böschungen Prozeßbeteiligten benannten Zeuaen unb Sachverstänbigen an ben Kreisstraßen sollten mit Gebüsch bepflanzt tverden Unter der Staatsanwaltschaft unb dem Verteidiger KU üdcrlasfen Beifall betont Kreisobstbautechniler Heberer-Gictzen ^tz das ist, wenn sie cs übereinstimmenb beantragen, würbe ge- wichtigste beim^ Obstbau dic! .Rohbearbeitung &cr S ben 1 I nicht aber der Baum;chnitt fei, er ermahnt Die liaiwivtar, an oen Behandlungskurscn an ben Kreisstraßen teilzunehmen da die etwa 17 000 Obstbäume der Zpreisstraßen das beste Änfchaiiuiigs- mittel für guten Obstbau abgäben. Bezüglich des Gießener Ob st markt es teilt Dr. Hoffmann mit, daß in Gietzeu cm Dsvvt für Gefäße, Miiten usw. eingerichtet werde. let 'M ig der ».iT® roci5 laremiicher Kennt- vinön acacn bic Entscheidung des K'rcisausschusses als un- nissc von den Realghmnasialabiturienten M verlangen: v) schon ne^inbA urärfS i k 11 sei unb ber Rekurrent die vor Ersüllung dieser Forderung ist wgleich die erneute Prüfung iwgrunoct ^uruli^urvi.i , i 11 l^- u . f., . ^er Realgnmnasialablturienten tm Latein aus den Beillmmungen Kosten des Verfahrens, fowic ernc Avcritonalstrafc Don Lbcr blf ‘a(‘iprad)Iidic Sonderprü'ung vom 22. November 1902 5 Mark zu ^hlcn habe. iu streichen: 2 der sogenannte Ersatzunterricht ist in allen ifo« — - —-------—----.—J. . -l=g ljerteil staatlichen Guninaiicn cinzufübreii und bei genügender Der Obftbauverein für den Amr Gießen. Schülerzahl in realgvmnasialen OberNaßen fortzuletzen. ' X Grünbeca 26 >uni Der solgendc Redner, Dr. Schul te-Tigg es (KasMmacht x y)ru n de r g, -n- ^‘7*/ , I ffl[nac für weitere Ausgaben des Vereins, die iLchanung Fm Hotel „Hirsch' veriammelte )td) h-ewke eine ^nCr Zmtralstelle für statistische Untersuchungen unö literarische Veriammlmig von Ovstzuchteni und Tätigkeit aus dem Gebiet des Realschulwesens betrafen. Man war Gießen zu der dicchährigen Kreisveriainmlung^ Der ~ it seinen Vorschlägen einverstanden. Obcrrealschuldirektor Dr. Regierungsrat L angcrm an n-Gietzen, ricAetc die Aufmerk-1 J b c dRarburg wies aus die Forderung des Latems bei den lamtcit der Züchter aur die Konllirrenz durch du C-iimstruich - CDn den Obcrrealschulabituricntcn hm ?°n Weinen unb Ämit bitte die Sagung ihr Ende erreicht. ES schieb sich 'idtten für dreien Herbst, cs* ict eine rrcht gute .lepiciernie mi 11 an warten. Er gedachte des Ablebens des langiahngcn Vonitzen-I nni^imiam ai. ------____ den des Obstbauvereins für Obcrhessen, Grasen Orwla, der den Verein in der kritischen Zeit der Bildung der Landwirt,chatts- 21115 2?tOOt 1Q1n kamnier erhallen und schließlich zu einem guten Einvernehmen Gietzen, 27. Zum 1910. mit Der Londwirtschaftskammer geführt habe. Bei der Erganzungs- .. 2{ug dem Militär-Wochenblatt. Herwig, wähl dos Vorsitzenden wurde Lehrer L e 1 b , Gietzen, cmittninttp nßenablmeincr von der 2. Abteil. 1. Nass. Feld-Art.-Reqts. -uni Stellvertreter acinählt Für dw S3auDtoci?ammIung, mc ^Dcrsaginituui. vuh -• v r, ™ 10 siti in illäfcto tagt, wurde sola-nder Antrag gestellt t M. 27 Dramen, aut feinen SInttag mit Tenfion m den Ruhe. TiL Tätigkeit der m Dci Fnedbergec ^oiwanichule ausgebildeten stt,ud versetzt. — Tie Erlaubnis zur Anlegung Nichtpreußtzcher . Bamnwärtcr soll von Friedberg aus beaussichtigt werden. ^^l£)rden wurde erteilt bezüglich des Großkreuzcs des Großh. ... , Hoffmann- Friedberg hielt dann einen Vortrag über „das O1 N0<>rb.ichüibren, Gen -Adjutanten wehr, ^alt idicuit e5, al-3 ,chanic man fich, emm inirth ^eld)5» -'uianlnlCTlarb^iten be^ Cbethef^iid^c^ Obstbauvereins mit dem I Heß. Ludenugs-Ordens Allertzochltchrem Gen.-^lUlanren ^sicherten Ehrentitel, den man mit Recht iührcn darf,. Lmibwirtfchaststammer-Aussckuß und die Tätigkeit des Obstbau- Gen. der Kav. v. scholl, Gen.-Kapiian bei Dchlotz- und beizulegen, zu gunften einer Bezeichnung, die jeder führen darf- vercii'.s" ^cid^r seien einige Ortsgruppen aus dem Kreisverein. Leibgarde und Kommandeur der Leibgcndarmerie. — Des ohne eine Befähigung nachgcwicsen zu haben. Daß einer Schrei- Lusgetrcten, aber nicht zu ihrem Vorteil. Fn Büdingen_ fer tnrfteuAe5 zweiter Klaffe des Großh. Hess. Verdienstordens nerei, Schlosserei oder gar einem Schuhhaus uiw. em Meifwr ein abgesonderter Kreisverband gegründet worden, nur die Orte ° Großmütigen: dem Gen.-Major v. Hutter, nicht vorzuitchen braucht ,andern mich von unkundigen Nicht- Ed zell Gettenau uiid Berstadt seien treu geblieben. Die Land- bwupp^ oes iDiotzinuiigen. * wiffTrFrP.i’PR WÄleuten betrieben werden kann, lehren uns heutzutage leiöcu wirtsdiattskamnur steht auf Seiten des Provinzialoerems. r,er Kommandeur der <4. Int.-Brigade. Jiuteitreude§ Diclc ^älle. Geradezu iuit>er,taublidi cndieuit es deshaU', daß CbftbauDCTein verfügi über -ahlreiche technische Beamte, die durch erster Klasse desselben Ordens: dem Hauptm. Koettichau, viele .Handwerker, die siel) den Meistertitel erworben und mit elb|t mit verschleiern helfen^ Der Verein bezahlt ES müssen noch mehr Baumwärter aus- " The ater-Abonnement im Winter 1910/11. Es ist deshalb an der Zeit, daß alle jungen Meister ihrer erwor-, gebildet werden iedc Gemeinde sollte junge Leute in die Kurse y. , 30. ds. Mts. läuft die Frist ab, innerhalb welcher die benen Rechte und der Würde ihres Titels stch bewußt werden, und totmn- Äffe V^bitug Gn «bonnenten de, »origen Winters ihr Anrecht auf ihr.- snt. UbLmS .mr? man Liebb^erär k ündet 'in Friedberg zwischen Heu- und Kornernte herigen Platze geltend machen können. Da wohl mancher einstmals, mit so viel Hochachtung genannten Titels „Meister", statt Er ist sür Landwirte sehr zu empfehlen. Ganz neu i,t ber DOn ihnen die ihm zugegangene Bestellungskarte zunächst dei- vorausgeietzt bei Lieferung musterhafter Ware, nneber vollauf Gartcnbaullirsite an dcni in erster Linie Frauen und Mädcken - qeleqt und dann vergessen haben wird, so sei auch an zu würdigen wissen. tciliiehmen, hier wird Gemüse- und Blunienzucht, Düngung und! ä - - - • — *■ D ü Bearbeitung gelehrt. Vorn 18.-20. Fuli findet em »erateh _■ 'M wurden "ctw^M LLg^'-b. .Riffen, di- P-°tz°eriei-uu-, fchon in der ersten Hälfte, des gehalten, GcrnarkuUgsgänge und Besichtigungen von Musteran- stattfinden wird. Es iit diesen also anznratcn, datz lic lagen schlossen sich an. Der Verein vermittelt den Baum-1 , Bestellungen an die Bürgermeisterei möglichst bald aus- bczug und den Obswerkauf und nertedt micntgelt tdi LMreucr Denn je früher die Bestellung erfolgt, desto günstiger Kamme? fiiibrt Grü n b cTg" c i n c Ob stau s - !md die Aussichten, gute Plätze zu erhalten. Wie große Vor- stelluuz statt. Es wurde beschlossen, datz in Suhinrt nur tcl(e das Abonnement bietet, durne woql bekannt sein. 9,Öl 0/.K. Binder 'siiiii. 5 a in o a u i j ch c .\1' o d) bis 26. , 26. deS Vereins zncrkannt. Auf "Jin trag des Geheimrats Prof. Dr. Haupt wird einstimmig Provin.'.ialdircktor Dr. Usingcr zprn I. Vorsitzenden gewählt, die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Geheimrat Dr. Schmidt, Ban rat Slicchl Wetzlar und Bürgermeister Broun Krofdorf, sowie .'itreiskosicnrechncr M'auh werden wieder gcivahlt. Provinzial direttor Dr. 11 finger erklärt, das; er alles tun wolle, um das Amt des Vorsitzenden im Interesse der Burg zu verwalten. Ein Gang um die Burg zeigte, das; das Mauerwerk der Ruine durch die Sicherungsarbeiten nicht im mindesten fein charakteristisches altes Aussehen verloren Hal, Stiahenmeister M'vhr Giessen, der diese Arbeiten geleitet hat- bcrfLinb eS, die Farbe der alten Mörtelfugcn auch bei dem neuen oder ergänzten. Mailernierf vorziiglich zu trcsfen. in Grossen Linden und .Butzbach Defekte und zwar am Benzintasteii. ^n Bad-Ncruheim brachte der Chauffeur scineii Wagen nicht in die Onirage, sondern ließ ihn vor ihr (zwischen ihr und dem Bahnkörper) im Freien stehen, ohne den Benzindehältcr abzustcuen. Tas Benzin slos; aus dein befetten Kasten und verursachte gegen i Uhr die. Explosion. Die nähere Umgelnrng wurde aus ooUnglück aufmerksam, in den weiter entfern!en Stadtteilen gewahrte mau nichts davon. Der explodierte Wagen nun; gegen die geschlossene Halle geschleudert worden sein itnb so die Kalasi. ophe hcroei- geführt haben. ’ Wie das Benzin zur Entzündung gekommen ist, weiß man nicht. Es wird nernmtet, das; vielleicht ein Funke von der Eisenbahn die Ursache war. Aus alle Falle war es eine Fahr lässig teil, daß das Auto uichl in die Garage gebracht worden war. Der Ehaufseur ist verhafiei und bereits vernommen worden. Heute morgen gegen -1 Uhr entstand in der an der Frantsurter Straße, dicht a m B a h n l ö r p e r d er M a i n "4ß c f e r b n h n gelegenen Aulogarage des "Apoj thelers H a h n eine gewaltige B e n z i n e x p l o s i o ii, die von verheerender Wirt ri n g mar: 7 w ertvollc Wöctzeml. Ueversichk öcrCoöcLMe L s.sravt Sietzen. 25. Woche. Von, 12. bis 18. Func 1910. 21 nul: Dm ui jtiuuimern genouu Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betretenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen aebrnebte Kranke kommen. in Zgetzlar geborenen, 1837 verstorbenen Malers Hehuemann nufaujen. Ein weiterer "Antrag bezweckt eine Vci> vielfältigung des Situationsplanes der Burg, um damit, den Wünsche» der Besucher gerecht zu werden. Von den 500 Warf, die rin Freund der Burg gespendet hat, sollen 300 Mark zur Herstellung der Hälfte des alten Burgweges Verwendung finden (die Herstellung des ganzen Weges erfordert eine "Ausgabe von 000 Ml. !. Es besteht die Absicht, die, Funde vom Gleiberg, die silb im Besitz des Museums in Gießen befinden, in der Burg, selbst ansznstellen. Hierzu bemerkt der Konservator des Museums, Dr. Kramer, die Funde seien Eigentum des Geschichtsvereins, ihm persönlich sei aber der Gebaute sehr siMpctt bisch, die Funde auf der Burg auszustellen. Lehrer Loch au Gleiberg teilte mit, daß die Gemeinde Gleiberg noch im Besitz von Lanzen aus dein Fahre 1818 fei, die am besten ebenfalls ihren Platz auf tx;r Burg erhalten würden. Ter Voranschlag für 1910/11 schließt mit 301B,l'i Ml. ab. Auf "Antrag des Verstandes wird dann Pro vinzialdireltor Dr. Breidert in Anerkennung seiner Ver^ tienfte nm die Burg Gleiberg die E h r e u m i t g l i e d | ch a f t erstattete den Jahresbericht und machte über die Geschenke, die dem Gnlenbergmuseum worden. Auch er gedachte des Todes des Prä« Dr. Falk, an beffen Bahre der Ausschuß einen Verantworllich für den politischen Teil i. 23.: R- Lange. Aach ruf. Zu Ehren an den Verstorbenen erhoben sich die Versammelten von ihren Plätzen. Ter Vorsitzende bedauerte den zunehmenden Abgang von Mitgliedern, der nicht durch Zugang ersetzt werde. Tie erste Begeisterung sei allerdings verraucht, er hoffe aber, daß die vorhandenen Mitglieder umsomehr zusammenhielteu, um die (siele, der (Gesellschaft und and) neue Mitglieder zu werben. - - Prof. t u n ff. Von dem braunen Voll, das gegenwärtig im Z o o- I o g i f d) e n Gar t e n fein ergötzliches Wesen treibt, hum man mancherlei lernen. ■ Dazu gehört u. a. die Juberei- 1111111 der Speisen, und unsere Frauen werfen neidische Blicke ans die samoanischen Evastöchter, wenn sie sehen, daß diese sid) damit gar nicht abzuplagen brauchen. Da gibt es feine angebrannten Stippen junger Hausfrauen, wie sie bei uns natürlich nur in den „Fliegenden Bläl lern" — byrtomnten, feine darüber unwirsd;en Männer, denn diese selbst besorgen die Müdjc und sie müssen es recht gut machen, denn es sind mir zufriedene Blicke, die man ans den schönen samoanischen Franenaugen aus die einfache Milche gerichtet sieht, die am Ufer des Weihers im Zoologischen Girrten errichtet worden ist. Auf lodern dem Hvlziener Jeheu dort die Töpfe, deren Filpalt das Mittagsmahl und später bciv Abendessen bildet, daneben Pjaunen, in denen, Fische Prozent und dabei die Inifügen s.ViännergeTtalteil, die in sorgsamer Ruhe, ihre melodischen Weisen singend oder |idi in ihrer volalreichen Sprache irnlerhallend, bald fdiiircn, bald rühren und Zutaten in die Töpfe tun. El» lebhafteres Bild bietet die Zubereitung eines ganzen Schweines, wie sie zeitweise veranstaltet wird. Mranz niedergelegt habe. Schmerzlich empfinde man den Austritt der Bnd)driickervereinigungen und der Buch' drnckereibesttzer ans der Gesellschaft. Mommerzienrat Scholz erstattete den Kassenbericht. Tie Einnahmen und Ausgaben,betrugen 11 881,46 M1, das Vermögen beträgt 19778,7-1 M., an Mitglieder bei trägen sind 4890 Ml'. Wahrheit in feilten Erzählungen gesagt und fr irrte bann mehr zurück, denn sonst hätte er den OffizicrSrock auszichen müssen. . m Danrit ist, wie der Vorsitzende jcjincllt, die Beweis- ausuahme im wesentlichen erledigt, es find nur noch bic S a ck)ve r st a istdi g en zu hören. Mcdizinalrat Dr. P uppe iMönigSberg, äußert fick über bic Art der Schußperletzimg und die Frage, ob Herr v. Schönebeck etwa int Bett erschossen worden, fciu könnte, fit ad) eingehenden Darlegungen kommt der Sach- verständige zu dem Sdilus,: Der Verstorbene erhielt b:it Schuf; als er staub, unb zwar in einer Entfernung von einem halben Meter, bi? Lage bei- Leiche entspricht den "Angaben des Herrn, v Gäben, von einem Erfchießeu im Belt kann leine Rebe sein. Gerichtsarzt Dr. Strauch (Berlin) hat die Angeklagte nach ihrer Einliesermig in bas Eharloltcnburgei Gefängnis untersucht, als sie nach der Rückkehr von bet Hochzeitsreise mit Herrn Weber wieder verhaftet worden war. Er hat bic Angeklagte da nials nicht für haftfähig gehalten. Der Bert. R. A. Bahn bemerkt, bau bas Lberlanbcsgericht Königsberg darauf bic Haftentlassung beschlossen habe. Der Vorsitzende stellt richtig, daß nur beschlossen wurde, die "Angeklagte gegen Stellung einer Stau lioit mit der Haft zu vcxschoucu. - Hieraus wird bic wertere Verhandlung auf Montag vormittag 9( > Uhr vertagt. gegangen. Ter Voranschlag wurde gulgeheißen und dem ncosierer Entlastung erteilt. An Stelle des Freiherrn von S; o m bergt wurde Provinzialdirektor okiieiuicrat B reib e r i in den Ausschuß gewählt. - Ter Eustos an der A u t o m o b i l c, von denen sechs hier anwesenden Kurgästen gehörten, verbrannten vollständig, nur die zusammen- gefallenen Gerippe sind als traurige Reste geblieben, ebenso die Halle; die angrenzenden Bureauräume wurden stark beschädigt und konnten durch die rasch zur BrandsteUe geeilte Feuerwehr nur noch teilweise gerettet werden. Menschenleben sind zum Glück nicht beschädigt worden.; nur ein im Nebenraum schlafender Ehausfeur erlitt leichte Ver- Die Besitzer der Autos sollen Der Sd)adeu beträgt 140 000 sich eine Ehrung der drei Mitglieder, die 25 Fahre dem Verbände angeböfen. Zum Schluß erfolgten Glückwünsche vom (Skuiootfianbc und den Bezirtsverbänden Mainz, Osfeu- bach, Gießen, Franksnrl, Wiesbaden, Mannheim, Ludwigs- Hasen, Heidelberg -e. Namens bcB PrinzipalvereinL bc6 Allgemeinen benlschen BnchbructervereinS sprach Biichbruckerei- besitzer Pfeiffer, BczirkSvorsitzenber beS BezittS Darmslabl Glückwünsche auS. Dem Festakt folgte am ^iachmittag ein Gartentonzert im Saalbau. (I. Ma inz, 26. 3n ni. Die Gutenberg Gesell schäft hielt heute im Stadthaus unter dem Vorsitze des Oberbürgermeisters Dr. Gölte! m a n n ihre Bi i I gliederversa m m I >> n g ab. Der Vorsitzende widmete dem verstorbenen, hochocrbicmcn Ausschuftmitglied, Prälat Dr. Falt, der Mitbegründer der GejeUschast war, einen Generalversaiiimlimg öes ©ieibergvereins. tl). Gießen, 27. 3 uni. Als stellvertretender Vorsitzender cröinieie Geh. Fustizrat Dr. Schmidt die aut Samstag auf dem Gleiberg tagende, gut besuchte Versammlung, er begrüßte bic. Mitglieder bc :■ Vereins, bei anders aber auch bcu Vertreter der AusficHtsbeHürde, Land- rat Dr. Sartorius Wetzlar, bic Mitglieder des Streisansschufscs des Kreises "Wetzlar, sowie bie Vertreter des Streife-S und der Stabt Gießen, und erstattete bann bcu Geschäftsbericht. Danach 3ohlt bei Verein 141 ordentliche und < außerordentliche Mit g lieber. An freiwilligen Beiträgen gaben ber beflijche Staat 300 Mk., die Streife Gießen und Wetzlär ic 200 Ml., bie Stadt Gießen 100 Mk., der prcutziscbe 5taut und bic Rheinproviuz je 300 Mk., ein nicht genannt fein wollender Freund der Burg .700 Mk. (Geheimrat Dr. Schmidt bemerkt, baß dieses Gefchenk im Fannar an bcu Verein gelangt fei und. derselbe Geber für das neue Rechnungsjahr weitere .'>0 0 M k. gespendet habe, mit bc.in Anträge, damit den alten Burgweg einer gründlichen Befserung unlccziehen zu wollen'. Fu der voriährigen General vcriammlung wurden durch eine Sammlung 80 Mk. zur Einrahmung bc-t von Maler Wille Düsseldorf gefcheulten Gleiberg GcinäldeS vereinnahmt. Ferner gingen ein: Anteile von bici Mitgliedern 60 '.Vif., Mitglieberbeiträge 457 "AVI., "Abgabe des BnrgwirtS NicbcrgaU 600 Mk., Fnhalt der Büchse für bcu. I Bamonds 1.51 Mk., fo daß mit einem Rest ans dem Vorjahr der Verein über 8521 Mk. Einnahme verfügen konnte. Davon waren zu leisten 4-76.01 Mk. Hupolhclen-iufen, 118.38 Ml. Ge fdiäftSunkosten, für Bauten, Mobilien, Versicherung und Steuern 2146.83 Mk., Abtrag auf die Hypothek 110 Mk., ansgclichcm: Mdpifalicn l.i)l Mk., in daß die Ausgabe im ganzen 3!.>:>.23 '.Viarl ausmacht und ein llcbcrfdmü von 367.77 Mk. verbleib!. Tte Rechnung wurde geprüft unb dem Rechner, Krciskassercchner Maiib, mit dem Dank für feine Mühewaltung Entlastung erteilt. Geheimrat Dr. Schmidt verweist darauf, daß der Verein im vergangenen Fahr burd- bie Versetzung seines 1. Vvrjitzcnben, des Provinzialdirekt. Gelicimerats Tr. Breidert einen empfindlichen Verlust erlitten Iwt. Ter Verein schulde Gcheiinerat Tr. Breibcrk für icmc unerniüblichc Tätigkeit großen Dank. "Auch tH'i- Fort gang bes VvrstandSNiilglicbes Proieffor Tr. Sauer nach ■fiel ist ein Verlust für den Verein gewesen. Zn dein Voranschlag Nir bas neue Geschäftsjahr hem er El Geheimrat Dr. Schmidt, der hessische Staat habe bei der letzten Anwendung erklärt, baß er für bic Folge seinen Beitrag an den Verein nicht mehr teilten wolle. Ter Vorstand hat es deshalb unterlassen, in diesem Fache beim Ministerium um die Gewährung, einer Beihilfe einzukommen, er habe dies umso lieber unterlassen, als man glaube, auch ohne diese 300 Mk. auskommen zu können. Für 1910/11 flehen dem Verein noch ic 5(K> Mk. vom preußischen Crtaal und der Rbeinprovinz, allerdings and) das lebte "AU al, zur Verfügung Tiefe Beträge muffen zu "Arbeiten für bic Sicherung des Bestandes der Ruine verwendet werden. Es find bann für bic Sictx'inng der Mancrrefte 10 000 Mk. verausgabt und bierzu etwa 1 z ans Mitteln des Vereins beigesteuert worben. Tce "Arbeiten an der Ruine werben im Eomnicubcn Jahre zu t'nhc geführt sein unb bitten uns bic Gewähr, daß das Wahr zcicl'cu unserer Gegend fommciibcn Geschlechtern überliefert wer den kann. Ter letzte Sturm hat glücklich.e Weife am Dach werk des Raffaurrbaucs nur wenig schaden altgerichtet, dagegen ist der alte Birnbaum auf dem Burghof dem Sturme 5um Cofer gefallen. Der Vorstand Dai beschloßen, für E- atz zu sorgen und and*, sonst an passenden Stellen Bäume anzupflanzen Ferner will her Vorstand eine alte Tuschzeichnnng der Burg des Der ANenstemer Mordprozetz. -A11 c it ft e iji, 25. Juni. Fe mehr die Verhandlung fortschreitet, bestg in ehr scheint sich bic Angeklagte zu erholen, zu Beginn der heitttgen Sitzung sieht sie fein' wohl aus. Es Wird die Zeugin "V c u g e b a u e r. nochmals aujgcrufcu, mit der Herr v. Gäben ein perverses Verhältnis uii- idhaltcit haben soll, und ihr vorgchaitcn, das; sie in der Hedcmauii- stiaße in Berlin zusammen mit einer bekannten Berliner Kupplerin eine Wohnung gemietet haben soll, in der ein „Pensionat für Herren" eingerichtet werben sollte. Ter Fournalift Paul Schwebe r «Berlin' bekundet, daß er jener Wohnung gegewiber wohnte. Die ")iad)bcrfd)aft habe sich über das Treiben aufgchalteu unb die Wöpiiungsinhaverinnen feien schließlich exmittiert worden, und zwar unter ziemliche". Skandcüfzeucn. Die Zeugin Neugebauer bekundet, daß fie von Hofrichlers Bcrurteiluug. Wien, 25.-Juni. Tas Urteil gegen Lberleulnant Hofrichtet' wurde um 5 Uhr nachmittags verkündrl. Es lautet, wie wir schon mittcilen konnten, auf Kassierung unb zwanzig Jahre verschärften schweren Kerkers. Nach Mitteilung des Reichskriegsmiuisteriums über das gegen H 0 frichtcr gefällte Urteil hat Hoirichler das am 27. "April vor dem Unlersuchnngsgcricht freiwillig abgelegte volle Eingeständnis in zwei späteren Verhören ausrccht erhalten. Er hat unter anderem ausdrücklich angegeben, daß er, um in den General stab übernommen zu werden, bic Vorbermäuner vergiften wollte unb zu diesem Zweck bic Giftsendungeu selbst expedierte. Dieses EfeständniS, heißt es in ber Mitteilung bes Reichs Slriegs- 111 inifli'riiim‘3, deckt fich bezüglich bes Motios der Tal und aller die Verübung üctrcffcnbeu Umstände im wesentlichen mit den Ergebnissen der llntei'f‘ud;iing und der ba.vnnf gestützten Annahmen des Gerichts. Die Provenienz des Giftes nidUe Höflich ter buid) bie Angabe zu erklären, er habe es vor Fahren von feinem in-wifchen verstorbenen Vater zu photographischen Zivccken erhalten und seither in gut verkorkten Fläfchdu'n ausbewahrt. Die Gerichtschemiker bestätigten, daß das Gitt bet sorgfältiger Verwahrung seine tatsächliche Wirkung durch die Fahre nicht ver^ liere. Das Geständnis Hofrichters konnte jedoch gemäß der Mili- tärftrafprozeßordnung dem Urteil formell nicht zugrunde gelegt werben, weil er es am 9. Mai widerrufen hatte, wenngleich ohne 'Jlitgabc von solchen Gründen bie Ablegung bc-5 falschen GestäubNlfscs erklärt ober bcu Widerruf glaubhaft gemacht hätten. Zufolge bes Widerrufs konnte Hofrichter zur Todes oder lebens- länglicher Kerkersttafc nicht vernrleilt werden. Die Pfhchiatcr haben ein Gutachten dahin abgegeben, baß ber Beschuldigte weder jetzt geisteskrank, noch es zur Zeit ber begangenen Tat war, und baß er trotz vorhandener pshchopatifcher Minderwertigkeit straf- rechtlicki vollkommen zurechsuungsfäliiq ist. Fiifolgcbeffen mar die Tatsache unb der Inhalt des Geständnisses Hofrichters int Zu- fammenhange mit den gegen ihn sonst erhobenen, an sich überaus schwerwiegenden, bereits vielfach erörterten Pcibachtsgrünben geeignet, bie Richter von feiner Schuld zu übertrugen, dies umsomehr, als die Nachsorsctiungeu über die vielfachen, auf andere Personen hinweisenden Vlnzeid;eii unb Svureu durch die Polizei und das Gerickü zwar sorgfältig erwogen wurden, jedoch eilt vollkommen negatives Resultat ergeben haben. HofrMer wirb zur Verbüßung der 20jährigen St eifer st rase einer Mit i t d r st r a t a n st a I t übergeben. Wien, 26. 3uni. xi 0 f r i cb t c r empfing heute vormittag, ben Besuch seiner F ran und seiner ^djWcfter. Das Bei- fauimciifcin, das in (Gegenwart von Gcrichtsvcrfonen stattfand, dauerte brcinicrtcl Stunden, Hosrichtcr bat beide Flauen, ihn nicht im Stiche zu lassen. Lpielplan 6er vereinigten Srantfurtcr Stadtthcater. §chauspiclhan§. •Dionlag*): „Bürgerlich und romantisch." TienStag: „Der Raub der Sabineiünneii." '.Vhttivod): „Bürgerlich unb romantisch." Tonnerstag, abends 71/, Uhr: „Das Konzert." Freitag, abends 7'/, Uhr: ' „Der dunkle Pnnlt." Samstag: „Der Richter von Zamncea." Sonntag: „Ter Richter von Zalamca." Bkontag: „Buridans Esel." DcenSmg: „Bnrgerliec) und romanlisch." Mill- woch: „Der Richter von Zalamea." Tonnorsmg, abends 7'/, Uhrü „Tas 6tonzerl." Freitag, abends Uhr: „Ter Raub bet eablnctinnen." im Werte von 48 000 Mark Eme vcn)iurxp!os!on in Vad-Nauhelm 0 Bad - dlauhei m , 26. Höchste Temperatur am 25. Niedrigste „ , 25. Niederschlag: — 3,7 mm. - Siof- und Staatsbibliothek in München, Dr. .Karl. S ck) ölten- lo her, hielt 511111 Schlnsse der Versammlung einen interessanten Vortrag über die liturgischen Trnckdenlmäler in ihrer Blütezeit. -th. Wetzlar, 26. Juni. Ter HanbelSmaun Karl Blech unb der Nlaurer Will). Ottweiler, beide hier wohr'- hnft, wurden unter dem Verdacht der Münzfälschung in Haft genommen. Bei den Verhafteten wurden falsche Zwei- uiaikslücke gefmibeu unb dem Blech ist nachgewiesen, daß er solche Stücke verausgabt hat. Mark. Ein sl'raftwagen war ganz neu an geschafft und erst seit 10 Tagen int Gebrauch. Im Laufe des Tages war die UnglückSstelle, die ein Bild trostloser Verwüstung bietet, fortwährend von Hunderten von Menschen umstellt, bic aus der ganzen Umgebung herbeigeeilt waren. Tas hiesige Amtsgericht und bic. Gießener Staatsanwaltschaft (Oberstaatsanwalt Lang) haben den Tatbestand bereits aufgenommen. Die Frage, wie die Explosion entstanden ist, ist bis jetzt noch nicht beantwortet. Ob bic Ursache des Unglücks überhaupt ganz aufgeklärt wird, ist nod; ungewiß. Möglicherweise trägt Fahrläs|igkeit die indirekte Ursadie. Jedenfalls steht das folgende fest: Gegen 1 Uhr früh Iain eins der Autonsobile von Gießen hier nn. Das Fahrzeug hatte schon unterwegs <4 Ö O -Auto-Klnörj Riviera Q Aero-Klob 1 Erbprliff-O Da*O Waldeck Türk. Tabak- & Clgaretten-FabrHi^Klos" o E. Robert Böhme, Dresden. Xiejeranf der französischen Cabak-Regk. Einwohnerzahl: angenommen zu 31.8UU cinki. Sterblicbkeiiszisjei: 29,12 nach Abzug von 12 Ortsfremden: Kr ü 0 c r hat bie Angeklagte in den ersten Lagen bpö Iänuar 1908 in ihrer Zelle gcichcn. Sie machte einen ganz gebrochenen Eindriicl. Daher habe er auch das Verlangen der Verteidigung noch einer Konfrontation der Angeklagten mit Herrn v.^Gäben abgelehnt. Seine Gründe feien von dem Sanilätsiat Dr. Stolten - hott gebilligt worben. Bezüglicb des Herrn v. Gäben hätten die militärifdieii Untersuchungsführer bicfclbcn Bedenken gehabt. Zeuge W cida.Jriiljcr Tragoncr in Allcnstein, jetzt Fabrikarbeiter in i'ijcn, war Stubeuburjche bei Major v. Schönebeck. Er bc - Uuibet, daß c- mitunter Streit zwisdwn den Eheleuten wegen des Essens gab. Tie Fran habe einmal gesagt: Wenn es dir nicht schmeckt/ kannst du ins Kasino geben. Rach seiner Entlastung aus den Diensten des Majors, die wegen Vernachlässigung feiner Pttichten erfolgte, hat der Zeuge Redensarten in der Ma ferne hören lassen, daß du- igeklagtr sich im allen möglichen Leuten abgegeben hohe, ein Bursche hak sich an ihr 750 Mk. verdient. Der1 Zeuge erklärt, daß diese Behauptung itidn wahr sei. Die "Aus wär ter in ".'l 0 w a c 5 h 11 hat. ntchrrad) bemerkt, daß ein Tasckrcistnch aut Sästafstubenfcustcr der Angeklagten hing, es ist ihr das aber nicht besonders ausgefallen. Die Waschfrau Sochaczewski hat zwei Jahre lang für die "Angeklagte gearbeitet; sic schildert bereit Verhalten als ein- wandsfrei. Frau Oberförster v. Schütze hat mit der Angeklagten, zusammen die Schule besucht unb sie bann später in Aneustem wiedergeti offen. Flir Mann habe den Maior v. Schönebeck sehr hodi geschätzt und m ihm einen guten Freund verloren. Er war ein nobler und anständiger Eharalter Frau v. Schönebeck habe sic nur wenig gesehen, diese habe sich dann immer sehr liebens.- würdig gezeigt Hauptmann v. Hafsken > Erfurts der die Erciguifse des Bureukricges ]ür den großen General stab bearbeitete, bekundet, daß Herr v. Gäben ihm Miiteiliingen gemacht habe, aus denen er (Utnchmcii mußte, v. Göden habe fpczielt an dem Gefecht am Spionskop perfonlich te.ilgciwmmen. .Er könne fich das nur so erklären, daß v. Goben Erzäbttcugcn der Genera le Botha und Burger für eigene ausgab. Materiell waren bic Mitteilungen, aber richtig, 10 daß ber General stab teilte Unrichtigkeiten ver» öffcntlichl h\U. v. Göden habe vielleicht einmal eine kleine Un> Es starben au: Zusammem Erwachsene: 1. ü Mi !eb eusjahr: vom 2.—15. Fahr Etlampsie KD 1 (1) — — Tuberkulose 2(1) 2(D — — Rose Eikrankimgen der 1 1 — — Lungen 3(2) 3(2) —— — Aderverkalkung 1 1 — —— öchlaqfluö 1 (1) 1 (l) — — Blinddarmeiitzuiidung 1 (Ij L'ebcv- unb Darm- — —■ 1(1) erfranfungen 4 (3) 4(3) — — Krebs 1 (1) 1 (1) — —- Verunglückung 2 (2) 1 (1) — 1 (1) it eben schwäche 1 — 1 — Eumnie 18 (12) 15 (1U) 1 2(2) , Funi 1910 Barometer | ouf 0® reduziert Temperatur; ber Lust Absolute j FenchlchkeÜ Relative Feuchtigkeit W'nd- rtchtuug Windstärke } ötab Oft *Beuöl&ut!g In ßebnttf der jpchid. himmeiLfl. Weller 26,i 2“ 733,5 13,6 10,8 94 WNW 2 10 Regen 26.1 9“ 735,7 13.2 9,3 83 2 10 Bed. Hiimnel 740,9 12,4 7,8 73 SW 4 6 ^oimenschein Lonnt<' iSgi -S? monatt- «r'Ä Weilt, Der W ksiel ha' Veränderung^ Justvarlig •u errvanen^ hewi von SA dagegen dürft tritt des jjea gemein al» u Lahrschmüch. folgten Angri Gwinner atf :Mtrittsgeui Die von Nachrichten ii zwar noch 1 oreitung bun cKiditigfeit. - Berlin vor, baß bic dem bctiorffcl märtigen, Fr futter Zeitlin allzu ferner; posten übern Äaechter tigen Amtes verlautet, tu mann zum naunt werd Berli Wir erfahret haben, bi Ätaben bew bienft durste Äegaöung ui Tienfte etha Besetzung de- legenheit bie lieber di baden verlav Herrn von < ianbte in B besonders be des Leiters ist an ?ethmann-Ho ieinerlet Erf< Du . Aus Da geschrieben: Tie neue letzentwiirfe i gilbet, und in bäte von 50 Ivie wir das NIid)crii)eiii gestalte Uberaten und TQlt anstelle • ??.. anderwe A Olt die Mer mir Wentli^ L- entschiet ^llen neu iy ii'crl ^'.krgen LK-nBorsj tW nur ne Wandere? bestimmter Listen M ^fen,Tn »tt Ä 6il S&“ Ltz & te* dsL Sm? ?51 Öw eil