— gefüllt wurde. Die eigenartige Farm I in Posen im Stich lassen! Lieber noch träte ich Aar imferc > in den ehemaligen Glashütten Syriens rheinischen Provinzen ab Kann man )td) ein schlagenderes sonders guten Marke - _______ _ _ .. der Nasche ist für die in den ehemaligen Glashütten Vynens her gestellten Glaswaren durchaus charakteristisch. Ter Fall ist nicht sehr überraschend, da zwischen Syrien und der Gegend von Bordeaux kaufmännische Beziehungen bestanden haben; man besitzt in Bordeaux darüber drei auf Syrien bezügliche Inschriften. rheinischen Provinzen ab. wann man )ta) ein icyragenoeres Zeugnis für die Wichtigkeit denken, die unser größter Staatsmann unserer Ostmark beimaß? Rotationsdruck und Vertag der Brühl'fch« Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. iich in (o glücklicher Mischung vereint haben, geneigt sein, eine hervorragende und vielleicht entscheidende Rolle rn dieser Angelegenheit zu spielen. Wenn Amerika, Deutschland und England in neidloser Freundschaft zueinander ständen, so würde das schwierigste Problem der Zukunft in der vorteilhaftesten Weise gelöst, sein." Die „Siebener Zomilienblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kteisblait für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Leitfrage«" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: es® 51. Redaktion:e^ll2. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Die deutsch-englische Kritgswolie. In der neuesten Ausgabe von „McClures Magazine" veröffentlicht Professor Theodor Schiemann einen Artikel über „Die Bereinigten Staaten und die Kriegswolke in Europa". Kurz zusammengefaßt entwickelt Professor Schiemann drei Argumente in seinem Aufsatz: 1. Die deutsche Flotte wird zum Schutze des deutschen Handels gebaut. 2. Deutschland nimmt jeden Vorschlag zur Einschränkung der Rüstungen übel. 3. Der Reid Großbritanniens auf, den wachsenden Handel Deutschlands bildet die wahre Gefahr. Zum Schlüsse gibt Professor Schiemann der Hoffnung Ausdruck, daß die drei germanischen Völker, Deutschland, England und die Vereinigten Staaten, sich zur Aufrechterhaltung des Friedens zusammentun möchten. ~ Wir möchten aus dem sehr interessanten Aufsatz größere Stellen wiedergeben, weil ja gerade jetzt das sogenannte Friedensproblem wieder aktuell geworden ist. Prof. Schiemann, der bekannte Mitarbeiter der „Kreuzztg.", hegt dieselben Ansichten, die auch wir bereits darüber geäußert haben. Er sagt il a.: Die Bevölkerung der Bereinigten Staaten wuchs «ich aus einer hvlländisch-englische.n Wurzel zu einer Nation aus. Rach den zwei großen Kriegen, von denen der eine die politische Unabhängigkeit und der andere die nationale Einigkeit befestigte, haben die Vereinigten Staaten eine so große Menge deutschen Blutes aufgesogcn, daß sich sowohl die Engländer, als auch die Deutschen als ihnen eng verwandt betrachten. Die intellektuelle, wie die, politische Entwicklung Englands sowohl als auch Deutschlands findet ein wertes und sympathisches Interesse in Amerika, und im Falle eines Konfliktes zwischen den beiden Ländern würden die Sympathien des amerikanischen Volkes ziemlich gleichmäßig geteilt sein. Obgleich der politische Antagonismus, der die Weltlage heute beherrscht, jungen Ursprunges ist, reichen seine Wurzeln doch weit in die Vergangenheit zurück. Im Laufe der dreieinhalb Jahrhunderte seit den Tagen der Königin Elisabeth lind auf dem englischen Boden gewisse politische Traditionen ausgewachsen, die der Ration so in Fleisch und Blut übergegangen sind, daß man sie als nationale Instinkte 'bezeichnen tann. England hat diese Instinkte in der wunderbaren Energie und dem entschlosseiien Egoismus zum Ausdruck gebracht, mit denen es jede starke Seemacht, die entstand, vernichtete. Spanien, Holland, Frankreich und schließlich Ritßland sind alle durch dieselben Erfahrungen gegangen." Professor ,Schiemann beschreibt dann die Stadien, die Aur Einigung des Deutschen Reiches führten: „Die deutsche Einigkeit mußte durch „Blut und Eisen" in den Jahren 1864—66 eingeleitet werden, und mit „Blut und Eisen" mußte sie in "den großen Jahren 1870—71 aufrechterhalten werden. . . . Seit 'den achtziger Jahren mußte Deutschland ein großes Kolonialreich schützen, das, obwohl es sich nicht mit den ungeheuren englischen oder französischen Kolonien vergleichen läßt, chm doch ein weites Feld für die Entwicklung bietet; und diese kolonialen Besitzungen würden einem Feinde gegenüber einfach hilflos sein, wenn Deutschland sie njcht mit einer genügend starken Flotte schützen könnte. Und schließlich bedarf der deutsche Handel des Schutzes in allen Meeren. Ter Schwache kann seinem Richter nicht trauen, und der Traum der Friedensapostel ist nur ein Traum." — Ein unbekanntes Tacitus-Bruchstück? Die französische Wochenschrift La vie de Paris brachte vor kurzem einen Aussatz, der von dem Funde eines bisher völlig unbekannt gebliebenen Tacitus-Bruchstücks in der Bibliothek zu Fes zu berichten wußte. Begreiflicherweise erregte diese Nachricht in der wissenschaftlichen Welt großen Zweifel, wenn sie auch nicht widerlegt werden konnte. Tas Journal des Tsbats befaßt sich nun in einer längerem Abhandlung mit dieser interessanten Entdeckung, und die Gründe, die es für die Möglichkeit, sogar Wahrscheinlichkeit anführt, sind so bemerkenswert, das; sie wenigstens in Kürze mitgeteilt zu werden verdienen. Einleitend weist das Blatt darauf hin, daß man bisher von dem Bestehen afrikanischer, vor allem innerafritanischer Bibliotheken so gut wie nichts gehört habe, und doch besaßen die in unzugängliche Bergtäler versprengten abessinischen Klöster handschriftliche Schätze, von deren Reichtum man sich keine Vorstellung zu machen vermöge. Den äußeren Anlaß zur Gründung dieser Klosterbibliotheken, die aus ängstlicher Scheu jedem fremden Auge verschlossst blieben, obwohl die heutigen Mönche sie überhaupt sticht mölfr zu benützen vermöchten, bildete die Einnahme Alexandriens durch die Araber unter Omar im Jahre 640. Der blinde und unerbittliche Haß des Mohammedaners gegen Juden und Christen war bclaniü, uni> so rafften auf die Nachricht von dem Anrücken der Araber die Mönche der in und bei Alexandrien gelegenen.' Klöster an geschriebenen Büchern alles zusammen, lvas sich in der Eile nur ergreifen liefe, und flohen damit nilaufwärts. Die zurückgelassenen Reste der Bibliothek wurden dann bekanntlich auf Befehl Omars als „aufgehäufter Wust" verbrannt. Auf diese Weise können nun tatsächlich viele Handschriften griechischer und römischer Klassiker, die bisher als verschollen galten, vor dem Untergang gerettet worden feilt. Der Hanptteil befindet sich natürlich dort, wohin sich die meisten Mönche flüchteten, in Abessinien, doch ist es selbstredend nicht ausgeschlossen, dafe einzelne Stücke«auch nach anderen Ländern gebracht wurden, woraus sich der Fund in Fes erklären würde. Sollte sich die Nachricht von der Entdeckung des unbekannten Tacitus-Bruchstückes wirklich bestätigen, so würden sich dadurch der Wissen; chast Aussichten eröffnen, an die sie bisher nicht zu denken wagen konnte^ Die hessische Gemeindesteuerresorm. R.B. Darmstadt, 25. Mai. Im Finanzausschuß der Zweiten Kammer wurde heute noch einmal der ganze Gemeindesteuer- Gesetzentwurf durchgesprochen und dann die Achttm- mung vorgenommen. Zunächst wurde über die Grundsteuern gesprochen und dabei das Prinzip der Besbeue- rung nach dem gemeinen Wert festgestellt. Die Bestimmung, wonach für landwirtschaftliche Grundstücke bei erheblichen Abweichungen von dem gemeinen Wert die Möglichkeit der Annahme eines mittleren Wertes von Ertrag und gemeinem Wert gegeben wird, wurde vom Ausschuß einstimmig zugestanden. Die Bestimmungen über die Gewerbesteuer wurden alsdann in der gestern mitgeteil- ten neuen Fassung der Regierung angenommen. Es wurde beschlossen, die Konsumvereine, auch die landwirtschaftlichen, ebenfalls der Besteuerung zu unterwerfen; dies entspricht auch den früheren Beschlüssen der Kammer. Weiter wurde bann genehmigt die Warenhaus- und Filialstcuer mit der Modifflation, daß auch der Umsatz bei der Besteuerung mit herangezogen werden kann. Die Steuer von gewerbsmäßigem Handel mit ländlichen Grundstücken wurde nach den Vorschlägen der Regierung genehmigt. Dann kam die Kapital st euer und die (£ i n t o m m e n ft euer in der von der Regierung vorgeschlagenen Fajsung zur Genehmigung. Die ©teuerVerteilung ist so geregelt, daß Grundsteuer, Steuer vom Gewerbebetrieb, und Kapitalvermögen nach einheitlichem Satze für jedes volle Hundert des für die Besteuerung sestg ^stellten Wertes ausgeschlageu wird. 3m Verhältnis der Steuern zueinander heißt es bann, bap für je einen Pfennig der Steuer vom Grundbesitz, Gewerbe' und Kapitalvermögen mindestens 3,5 und höchstens 8 Pfq auf die Mark staatliche Steuer auszuschlagen find. Der Gemeindeautonomie ist möglichste Freiheit gegeben; so kann die Gemeinde namentlich die Einkommenklassen bis zu 900 Mark vollständig von der Steuer freilaffen. Das Gesetz wurde iu der Gesamtabstimmung mit allen gegen die Stimme des Abg. Ulrich angenommen. Der Ausschußberichterstatter, Abg. Molthan, wird nunmehr seinen umfangreichen schriftlichen Bericht über die Vorlage fertigstellen, was binnen einigen Wochen geschehen sein wird. Es besteht alsdann die Absicht, die Vollversammlung etwa Anfang Juli zu einer Sommer- raqiing einzuberufen, damit die Kammer noch im Juli die Gemeinde st eu er reform zur Verabschiedung bringen tann. Gehorsamsverweigerung im französischen Heere. Die Meuterei der Reservisten in Rimes wird, so schreibt uns unser Pariser Mitarbeiter, nicht von allen' republikanischen Zeitungen mit dem Ernste besprochen, den der Vorfall erfordert. Manche suchen für die gröbliche Durchbrechung der militärischen Disziplin nicht nur Entschuldigungen, sondern direkte Rechtfertigungen und greifen die Militärbehörden an. Sie gehen noch weiter und wollen finden, daß dem Falle, den sie als eine „Unart" ober einen „Kinderstreich" bezeichnen, aus politischen Gründen nicht nur von Gegnern, sondern auch von Republv- fanern eine zu große Bedeutung beigelegt werde. Es muß auch bemerkt werden, daß die Angelegenheit, die am Montag abenb passierte, überhaupt erst in den Miltwochblättern zur ausführlichen Besprechung gelangte, obgleich die Rack- richten sehr schnell eingelaufen waren. Aus diesen geht hervor, baß achtzig Reservisten bes 240. Jnfantene-Regi- ments< nachdem ihre sehr dringend vorgebrachten Forderungen, nicht auf dem durchfeuchteten Boden des Schießplatzes von Massillcm die Nacht zuzubringen, kein Gehör gefunden hatten, lärmend das Lager verließen und in die — Ein amtliches französisches Werk über den Krieg von 187 0 — 7 1. Der französische Minister des Auswärtigen, P i ch o n, hat am 9. März 1907 von dem Präsidenten F a 11 i e r e s eine Verfügung erwirkt, laut deren eine amtliche französische Quellenveröffentlichung über den Krieg von 1870/71 in die Wege geleitet werden sollte. Es handelt sich dabei um ent Werk von größter wissenschaftlicher Bedeutung, um die Herausgabe der Berichte der französischen Botschafter,, Gefandten und Sonderagenten aus allen europäischen Hauptstädten, beginnend vom 24. Dezember 1864 und reichend bis zum Kriegsausbruch 19. Juli 1870. Man wird also zwar nur dte französischen Akten erhalten, diese aber vollständig, „da unsere Demokratie das Recht hat, über die Wahrheit der Dinge unterrichtet zu sein, in deren Verlauf sie die volle Ausübung ihrer Souveränität erlangt hat"; und bei der großen BDeutung, die die sranzösische Politik für die Entwicklung der schleswig- holsteinischen Frage und der deutschen Frage gehabt hat, ist der Wert dieser Dokumente ganz unschätzbar. Das Werk, das den Titel „Les origines diplomatiques de la guerre de 18 7 0 — 71" Uhren soll, wird die Aktenstücke mit Anmerkungen versehen, aber in sparsamer Weise; es sollen vor allem die Texte sprechen und nur Aufklärungen gegeben werden, bic zum Verständnis der Texte unentbehrlich erscheinen, ä'S wird sich zeigen, sagt das Vorwort des Ausschusses, daß Frankreich damals auswärts gute Diener hatte, die nicht daran iwuld waren, wenn Frankreich über seine Interessen und die ihm drohenden Gefahren nicht besser uwerrichtet war. Der erste bis Ende Februar 1864 reichende Band wird demnächst erscheinen. Die K. Z. teilt daraus ein Wort Bismarcks mit, das wie für die Gegenwart geschrieben scheint. Der französische ^ondergesandte, General Graf Fleury, der Christian IX. zu seiner Thronbesteigung beglückwünschen sollte, reifte von Kopenhagen über Berlin nach Hause und hatte mit Bismarck am 24. Dezember 1863 ein Gespräch über den von Napoleon vorgeschlagenen Kongreß, der alle schwebenden europäischen Fragen regeln sollte. Bismarck sagte dabei, weil der Kongreß sich vor allem mit Polen und Italien beschäftigen sollte: „Lieber sterben, als unsere Besitzunaerr. Arinst, Wissenschaft uttö Leben. — Der Dramaturg auf Lebenszeit. Herzog Friedrich von Anhalt bat den Dramaturgen des Dessauer „Herzoglichen Hoftheaters", Pros. Dr. Arthur Seidl, auf Lebenszeit nunmehr bestätigt und im Charakter als Beamten des Herzoglichen Dienstes mit Pensionsberechtigung ab 1. Mai fest angestellt. Es ist dies ein wichtiger, überaus dankenswerter Schritt zur Verbesserung des Dramatiirgen-Amtes im allgemeinen; dürsten dock), derartig organisierte Posten an den Bühnen Deutschlands und Oesterreichs bislang überhaupt zu zählen sein. Noch erst jüngst vermochte die „Deutsche Theater-Zeitschrift" nicht unberechtigte Klage zu führen darüber, wie es noch immer nicht gelungen sei, das dramaturgische Fach und seine Funktionen! dem komplizierten, „Theaterbetrieb" genannten Räderwerke dauernd wirksam anzugliedern. Um so höher also das Verdienst des theatertundigen deutschen Fürsten, der damit nur wieder seinen w oft sckwn bewiesenen Scharfblick für das praktische Bühnenwesen und seine tiefere Einsicht in dessen nei^eitliche Erfordernse bekundet hat. — Nene Elemente entdeckt. Auf dem Chemikertag in Müncken berichtete Dr. Auer von Welsbach, der Erfinder des Gasglühlicksts, über neue Elemente, die er entdeckt hat. Drei davon, die bisher als einzelne Elemente galten, hat er in großer Menge dargestellt und nachgewiesen, daß jedes dieser Elemente aus zwei bis drei selbständigen anderen Elementen besteht. Dadurch ist — die Richtigkeit der Auerschen Entdeckung verausgeietzt — die Zahl der bis jetzt bekannten, in Brasilien, auf den Carolinen, im Urai umd in Norwegen usw. vorkommenden seltenen Erden von 16 auf 22 gestiegen. Die Entdeckung der neuen Elemente hat zunächst rein wissenschaftliches Interesse. — Ein alter Tropfen. Die auf dem galloromanischen und christlichen Kirchhof von St. Severinus in Bordeaux ungeteilten Ausgrabungen förderten cm geviertförmiges, der ersten Zeit des römischen Kaiserreiches angehörcndes Monument zutage, zu desseii Seite, unter einem Entlastungsbogen, eingefügt, sich ein riesiger Sarkophag auf einem Fußgestell von Statuen befindet. Im Sarkophag fand man neben einem Skelett eine kleine längliche Glasflasche, 45 Ztm. lang, von einer bis jetzt in Gallien unbekannten Form. Die Flasche enthielt einige Jnhaltsreste, die analysiert wurden und sichere Spuren von T a n n i n auswiesen, nach denen man schließen dürfte, bau die Flasche seinerzeit mit Wein — wahrscheinlich mit einer ganz be- Ein deutsch-englischer Krieg würde ein Unglück für bic ganze Welt, einschließlich Englands, sein; denn es ist eine natürliche Schlußfolgerung, daß gleichzeitig mit einem derartigen Ereignis alle Elemente in Asien und in Afrika, bic den Engländern feindlich sind, sich erheben und so ungerufene Verbündete des Deutschen Reiches werden würben. Die großen Handelsverbindungen der Welt würden aus- einandergerisseii, unberechenbare Werte würden zerstört werben, und alle Böller der Erde würben an diesen Verlusten ihren Anteil erleiden. Und all das um eines Phantoms willen. Der Anspruch, daß eine Ration die Beherrscherin der Meere sein muß, läßt sich nicht mehr verteidigen. Das Motto der Zukunft heißt: „Die Meere sind frei, fret wie die Luft, deren Hochstraßen ebenfalls nicht gesperrt werben dürfen." Ebensowenig zu verteidigen ist der Anspruch einer Ration, einer anderen zu verbieten, selbst darüber ^u entscheiden, wie stark sie sich bewaffnen muß, um den Frieden zu sichern. Die Kontrolle, die unser Parlament ausübt, bietet eine Gewähr gegen närrische Hebertreibnngen. Wir wissen viel genauer, was uns an England bindet, als was uns von ihm trennt, und wir sind jederzeit bereit, die Hand zu ergreifen, die uns entgegengestreckt wird. Es wird ein glücklicher Tag sein, wenn diese Verständigung stattfindet, aber sie ist nur auf dem Boden der Freundschaft mit gleichen Rechten möglich. Ich wage keine Anregung über das „Wie". Vielleicht werden die Bereinigten Staaten von Nordamerika, wo bas deutsche und englische Blut teil, den die Entwicklung der Erde den zivilisierten Nationen bietet. Es läßt sich unter diesen Umständen schwer verstehen, wie es in der zunehmenden Blüte anderer Völker eine Schädigung erblicken kann. Der Wettbewerb, den Amerika England bereitet, ist viel größer, als der Deutschlands; aber wir haben nichts davon gehört, daß England beabsichtigt, durch ein „Made in America"-Gesetz einen Boykott zu errichten, wie es iljn durch das „Made in Ger- many"-Gesetz gegen Deutschland hervorbringen möchte. Als Grund für die Feindseligkeit Englands gegenüber Deutschland bleibt nur der Umstand, daß Deutschland feine Flotte vergrößert hat." Nachdem Professor Schiemann dann als Beweise für seine Behauptung zahlreiche Preßstimmen angeführt hat, fährt er fort: „Bet der Schlüssel zu der auswärttgen Politik Englands waren die Bemühungen, Deutschland zu isolieren. Alle politischer: Reisen des Königs Eduard hatten dieses Ziel im Auge: das russisch-englische Abkommen vom 30. August 1907, der Versuch, Italien vom Dreibunde -ch- zulösen, und schließlich der ergebnislose Versuch int vergangenen Jahre, den Kaiser Franz Josef zu der antideutschen Vereinigung zu gewinnen. In dieser Krise ist das deutsche Volk in aller Ruhe seiner Beschäftigung nachgegangen. Trotz der großen Ueberlegenheit der britischen Schlachtflotte brach leine Panik aus; die Bemühungen, Amerika zu einer Allianz gegen Deutschland geneigt zu machen, gingen fast unbemertt vorüber. Deutschland wußte, daß die große Republik keme Ursache zur Feindseligkeir habe, unb daß die beiden Volker in den beiden vitalsten Fragen der Weltpolitik auf demselben ..'öden stehen. Beide Mächte wünschen, daß die Meere frei *üeiben, und daß die Türen überall dem Handel der ganzen Welt zu gleichen Bedingungen offen stehen sollen. Selbst die interne Krisis, die zur Auflösung des britischen Parlaments führte, hat in Deutschland keine Panik hervorge- rusen. Sie sühne auf feiten der Unionisten zu einer nachdrücklichen Wiederholung all der Argumente, die wahrend der letzten dreizehn Monate dazu gedient haben, die öffentliche Meinung in England gegen uns aufzubringen. Aber diesmal waren es die Engländer selber, die die Verteidigung Deutschlands aufnahmen. Mr. Asquith, Sir Edward Grey und Mr. Lloyd George haben mit dem größtmöglichen Nachdruck ausgeführt, daß die „Deutsche Gefahr" nichts mehr als ein Phantom ist. Nachdem jetzt die liberale Koa- lilion den Sieg baoongetragen hat, ist vielleicht der große Augenblick herangerommen, nicht nur zum Abschluß eines ehrenvollen Friedens, sondern zur Verwirklichung des idealen Gedantens, der einer engen Verständigung zwischen den drei germanischen Nationen — England, Amerika und Deutschland — entgegenblickt. England hat, wie Professor Schiemann weiter ausführt, leine Ursache, auf die Handelstätigkeit Deutschlands eifersüchtig zu fein. „Englands Handelsbilanz übertrifft unsere Handelsbilanz. Da die Bevölkerung Großbritanniens 41000 000 und die Deurschlcmds 62 000000 beträgt, so ist der Anteil, der auf jeden einzelnen Engländer entfällt, von größerem Werte, als der entsprechende Anteil, der auf jeden Deutschen entfällt. Deutschland, das 21000000 Menschen mehr erl alten muß und entsprechend mehr produzieren muß, trägt außerdem noch die Bürde einer Politik der sozialen Versicherung, in der ihm tein Staat der Erde nach- loinmt. England dagegen lebt von den Zinsen des ungeheueren Reichtums, den es geerbt hat, und besitzt die größten tzwldfelder der Erde; tatsächlich nimmt es an jedem Gewinn Nr. ISO Zweites Blatt 460. Jahrgang Donnerstag 26. Mai 4810 ------Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oderhesfen fünf Kilometer entfernte Stadt mar f feierten, wobei sie die i „Internationale" gröhlte n. Allerdings gelang es, ' als ihnen zwei Kompagnien des 40. Infanterie-Regiments in Waffen entgegentraten, .den Offizieren, sie zu bewegen, sich nach der Kaserne führen zu lassen, wo sie die sstacht \ verbrachten. Am nächsten Morgen festen sie dann ohne j weitere Widerstandsversnche in das Lager zurück. Der be- - deutlichste Punkt, nämlich, daß die Leute bei dem^Abfingen 1 der revolutionären Lieder die Kolben der Flinten 1 n a ch oben trugen, also ihrer antimilitaristischen Ge- \ sinnung den allerscgärfsten Ausdruck gaben, wird von diesen ' Vertuschern ganz verschwiegen, llntjo nachdrücklicher muß 1 darauf hingewiesen werden, daß alle Meutereiversuche, die die französische Armee in den letzten Jahren aufzuweisen hatte, gerade in dieser südlichen Gegend von Nimes, Nar- boiinc usw. stattgefunden haben, wobei nur an den besonders Aufsehen erregenden Fall des 117. Infanterie- Regiments bei der Winzer-Bewegung erinnert zu werden . braucht. Die Regierung sieht die Sache gewiß nicht so leicht an, wie diese allzu beschwichtigungssüchtigen sozialistisch-radi- laten Zeitungen eS für angebracht erachten, und wird es an den erforderlichen Maßregeln nicht fehlen lassen. Allerdings scheint bewiesen zu sein, daß von den Truppenführern die hygienischen Vorschriften hinsichtlich des Lagerns der Truppen nicht hinreichend beobachtet wurden, in dem auf die Durchweichung des Bodens durch lleberschwemmungen feilte Rücksicht genommen wird. Denn auch ans Tours haben Reservisten sich direkt an den Kriegs Minister mit der Bitte gewendet, veranlassen zu wollen, daß 'sie nicht weiter in dem feuchten Lager der Stadt schlafen müßten, da bereits Epidemien, von rheumatischen Anfällen gar nicht zu sprechen, sich zu zeigen begännen. Wenn da ein Rüffel erfolgt, wird man dagegen nichts eiuzuwenden haben, im Gegenteil. Aber die Disziplin-Verletzung der Reservisten von Nimes mir ihrenr ausgesprochenen revolutionären Charakter bleibt deshalb doch völlig unentschuldbar. Paris, 25. Mai. Zu der Meuterei der Reservisten von Massillan wird aus N i m ; v weiter gemeldet, daß vier Anstifter der Meuterei, von denen einer gegen den Regimentsoberst einen Schlag geführt hat, ins Gefängnis gebracht wurden. Das Lager wurde gestern abend durch den anhaltenden Regen von neuem ü b erschwemm t. Da man abermals eine Meuterei befürchtete, erhielten zwei Artillerieregimenter und ein Infanterieregiment Bereitfchastsbefehl. General Gallieni, Mitglied des obersten Kriegsrates, hat sich zur Einleitung einer Unter- suchung nach Nimes_ begeben Aus Staks und Land. Gießen, 26. Mai 1910. '* Pfarrdienstnachrichten. Ernannt wurde Pfarrverwalter Doll zu Lainpertheim zum Pfarrverwalter in Hitzkircheu; Pfarramtskandidat Becker zu Friedberg 511111 Pfarrverwalter in Lampertheim (zweite Pfarrstelle). Zur Wiederbesetziliig werden ausgeschrieben die evangelischen Pfarrstellen zu Badenheim, Undenheim, Groß- Bieberau, Groß-Gerau (1. Stelle), Lengfeld und BenSheim (2. Stelle). • * Vö lksw ctturnen des Gaues Hessen. Zu dem volkstümlichen Wetturnen bei der Gonfahrt des Ganes Hessen nach Münzen berg am nächsten Sonntag haben sich nicht weniger als 4 00 Turner angemeldet, eine Anzahl, die auf einer Turnfahrt im Gau noch nie erreicht worden ist; im vergangenen Jahr waren cs in Ober-Mörlen nur 147, auf der Gaufahrt nach Großen-Linden im Jahre 1908 315 Wetturner. Für das Wetturnen find folgende Hebungen gewählt worben: Steinstoßen, Weithochsprung, Stemmen und .Hindernisrennen, letzteres zum ersten mal im Gau Hessen. Beurteilt werden die Uebungen nach der deutschen Wertung: Auf jede der vier volkstümlichen Uebungen können bis zu 20, auf die Pflichtfreiübung 10 Punkte gewertet werden. — Bei gutem Wetter wird Münzenberg einen aiißerordentlichen Besuch beCommcn. Der Festplatz hat eine prächtige Lage, besonders ist aber auch der Turnplatz in tadellosem Zustand. * * K 0 n z c r t z u m Besten des S a a l b a u s 0 11 d s am 2 9. Ma i. Mau schreibt uns: Die Teilnahme für das Konzert hat sich, seitdem das vollständige Programm vcr- öffentlicht wurde, erfreulich gesteigert. Nicht nur die reiche Auswahl trefflicher Chöre auf dem Gebiete des Männcr- gefanges lassen auf einen schönen Verlauf der Darbietungen schließen, es sind auch die niiiwirfcnbcit Solisten, die großes Interesse erwecken. Fräulein L. H e g y e s i, eine junge Virtuojin auf dem Vivloueello, die Tochter des ausgezeichneten Mitgliedes des weiland berühmten Florentiner-Quartetts, hat sich eine Reihe wertvoller Bortragsstücke gewählt. Dazu tritt unser geschätzter und hierorts wohlbekannter Freund Socrr Adolf M älter aus Frankfurt a. M. inib so dürften alle Konzert-Teilnehmer eines wahrhaften Genusses sicher sein. Der älicfie deutsche Korps-Student („Teutonia" - Gießen), der älteste lebende einstige Angehörige der hiesigen Universität und zweitälteste deutsche Arzt, der Preußische Kreisarzt a. D. Dr. Eduard Stammler, begeht am 30. d. M. seinen 90. Geburtstag. Der Jubilar wurde am 30. Mai 1820 in Lauterbach geboren, bezog 1837 die Universität Gießen, bildete sich an den Kliniken der Universitäten Berlin, Prag und Wien für seinen Beruf weiter auS und ließ sich 1844 in Battenberg als Arzt nieder. 1846 erfolgte seine Ernennung zum Kreiswundarzt für den Bezirk Hirschhorn a. Neckar, 1859 zmn Kreisarzt in Battenberg. 1866 trat er nach Einverleibung des Hessischen Hinterlandes m die preußische Monarchie in preußische Dienste über und nahm 1875 seinen Wohnsitz in Gießen. • • Sic alten Taler stücke werden nach einer amtlichen Bekanntmachung von setzt ab bei den Reichs-, Landes- und Reichsbantkafsen durch Zerschlagen oder Einschneiden für den Umlauf unbrauchbar gemacht und alsbald dem Einzahler zurückgegeben, also nicht mehr in Zahlung genommen. "Die M aul - und Klauenseuche ist auS gebrochen in Inster bürg-Stadt, Regierungsbezirk Gumbinnen, bei Händlervieh, am 23. Mai. X M ii d c, 25. Mai. Ter Verbindungsweg zwischen Landstraße und Bahnhof bot jetzt eine Verschönerung erfahren durch die Anpflanzung von Lin d en b äu mc 11. Ein? solche An läge ist mit Freuden zu begrüßen: beim gerade an den Straßen überwiegt ost der Grundsatz der Nutzbarmachung den der Schön freit und des Angenehmen. Wenn die Lindenallee erst einmal groß geworben, so wird sie dem Bahnweg zur Zierde qercidjeit und dadurch die ganze Vahnhossanlage verschönern helfen. S. Friedberg, 25. 'Diai. Vom 6. bis 11. Juni finbet an der hiesigen Obstbau schule ein K u r s u S s ii r £ b st w e i u Produzenten und A e pfe l we i u w ir t e statt. Er umfaßt dre Bereitung der Obstweine, (^ärungschemie einsdilteßlich Rein- Hefen, Obstweinkrankheiten, Hebungen .un Laboratorium. Vormittags von 9 bis 12 Uhr finden Vorträge, nachmittags von 2 bis 0 Uhr Hebungen statt. Das Honorar beträgt für Hessen 10 Mark und für wchthessen 15 Mark. L. Ockstadt, 25. Mai. Unter großer Beteiligung der Gemeinde und vieler Auswärtigen fand heute nachmittag die Beerdigung des in weiten .Meisen der Provinz Oberhessen bekannten Oekonomen Feuerbach statt. F. war jahrelang Rechner der Gemeinde, Mitglied der Kreis- lommifsion für Flurschäden und bekleidete sonst noch viele Ehrenämter; er tarn auf diese Weise mit allen Orten der Wetterau in Berührung. Der kräftige Mann hatte in den letzten Jahren manche herbe Schicksalsschläge zu erdulden. R.-B. Darmstadt, 25. Mai. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde mitgeteiü, daß über den Antrag wegen der Besteuerung des landwirtschaftlich benutzten Grilndvenn ögens (mit Bezug auf den Antrag von sechs Mitgliedern der ersten Kammer) am 28. Mai in Mainz eine Besprechung der Vertreter der fünf größten hessischen Städte stattsinden werde. Von der Stadtverordnetenversammlung werden die Stadtv. Gallus, Henrich, K. Müller und Markwort teilnehmen. Weiter kam em Verbot des Polizeiamts gegen den Verkauf von Speiseeis auf öffentlichen Straßen und Plätzen an Schulkinder zur Verhandlung. Danach darf Speiseeis an Kinder unter 14 Jahren nicht mehr verkauft werden und die Eisverkänfer dürfen sich Spielplätzen während der Dauer der Bewegungsspiele nur noch bis auf 200 Meter nähern. Die Polizeiverordnung wurde von der Versammlung genehmigt. X. Offenbach, 25. Mai. Ter Unglücksfall Übergang der Biederer st raße, bei dem^ Bauunternehmer Vetter aus Haufen zermalmt wurde, gab der Stadtverordnete n v e r s a m m l u 11 g Anlaß, folgenden Antrag ihres Ver- assungsausschusses auzuuchmen. „Angesichts der großen und durchaus berechtigten Erregung, in die der beim Bahnübergang der Biebererstraße am 20. d. M. vorgekommene tödliche lutiall die gesamte Bevölkerung Offenbachs versetzt hat, richtet die Stadtverordnetenversammlung an die. Bürgermeisterei das dringende Ersuchen, bei dem Großtz. Ministerium den Antrag zu Hellen, die Großh. Staatsregierung wolle die Preußisch-.Hessilche Enen- kahnverwaltung nachdrücklich darauf Hinweisen, daß lediglich die unhaltbaren Zustände an den hiesigen Bahnanlagen die llrwche dieses tödlichen Unfalles und aller ähnlicher noch weiter zu gewar- tigenden bilden. Die Bürgermeisterei wird deshalb ersucht, an Gr. Staatsministerium die Bitte zu richten, Großh. ctaatömiiiiltcriuni wolle angesichts des Ernstes der Situation nunmehr Mit allem Nachdruck und mit äußerster Beschleunigung bei der Preußilch- Hefsischen Eisenbabnverwaltung dahin wirken, daß die Niveau- übergänge im Gebiete der Stadt beseitigt werden unb daß, solange dös nicht erreicht ist, durch noch wcitergehende --tchcrhctts- niäsinahmen, z. B. durch Ausstellung von Doppelposten mit besonders verkürzter Dienstzeit an den Uebergängcn, die Gefahr wenigstens in etwas verringert werde." — Die Stadtverordnetenversammlung beschloß ferner, dem $?anaucc Stadttheaterdirektor Adalö. Steift er für jede in Osienbach gegebene Vorstellung in der Zeit vom 1. C hoher 1910 bis 31. März 1911 einen Zujchutz von 50 Mark zu bewilligen. Z. 911 b § I) q u f e n 25. Mai. Der hiesige Gesangverein gedenkt am ersten Julisonntag sein 25 jähriges Stiftungsfest und die Weihe seiner Fahne zii feiern. Von den Gesangvereinen des Solmser Landes, der Dill und der Lahn liegen bereits 20 Anmeldungen vor. ^Aeber Balken- und Lensterschmuck. Von geschätzter Seite wird uns geschrieben: Die schöne Sitte, Fensterbretter, Balkone und jeden anderen geeigneten Vorsprung, beit die Bauart der Gebäude bieten, mit Blumenschmuck auszustatten, so daß nicht nur einzelne Häuser, sondern ganze Ortschaften ein einheitlich durchgechhrtes, überaus freundliches Aussehen erhalten, ist nicht neu. Sic wurde schon geübt, ehe bei uns das Wort „Ballonschmuck" in Gebrauch kam, in den stillen, weltfremden Dörfern der Schweiz und namentlich in den sonnigen Tälern des deutschen Südtirols, der Heintat der jetzt Mode werdenden Hängenelken. „Kein Giebel, wo nicht Nelken blühn. Und nirgendwo ein Fensterlein, ' Daran nicht die Geranien glühn." Ob nun die Sitte von dort zu uns gekommen ist, nachdem der Fremdenstrom auch in jene, vom Verkehr abgelegenen. Täler gedrungen ist oder ob sie bei uns neu entstanden, nachdem in den Großstädten jede bessere Wohnung ihren Balkon haben mußte, diese Frage mag hier unentschieden bleiben. Es genügt zu erwähnen, daß die Bewegung, die Häuser von unten bis oben mit Blumen zu schmücken, von den Großstädten, mit Berlin an der Spitze, vor etiua 12—15 Jahren ausging. Wer Berlin von früher kannte und nach 1900 wiedersah, wird mit Befriedigung Die Veränderung wahrgenommen haben, bie~ von den Wohnstraßen des reichen Westens ausgehend, in der Stadt sich vollzogen hatte. Wo früher die Sonne an den grauen Steinkästen heiß zurückprallte, beleuchtet sie jetzt wohltuendes Grün und bunten Blumenflor. Ganz ähnlich entwickelte sich die Sache in Leipzig, Dresden, Hannover, Hamburg usw. Private wetteifern mit den großen Hotels und öffentlichen Gebäuden. Die Rathäuser in München und Karlsruhe schwelgen in Blumenschmuck. Oesfentliche Anstalten, 'wie Krankenhäuser und Schulen, haben den Blumenschmuck angelegt. Hier und da beginnt man sogar die langweiligen Fenstersronten der Kasernen durch Blumen zu beleben. Was aber die Reichen tun, reizt die anderen zur Nachahmung. Wird dieses Bestreben von den Behörden unterstützt und wird das Interesse durch alljährliche Prämiierung der besten Leistungen rege gehalten, wie dies in fast allen größeren Städten der Fall ist, dann ist die Sache bald Mode und so sollte es in Gießen auch sein. Leider ist das nicht der Fall. Von vereinzelten Ausnahmen abgesehen, begegnet man überall nur schüchternen Ansätzen zum Fortschritt. Wenn man die dürftigen Geranienstöckchen auf den heißen Eisengittern im Sonnenbrände sieht, wie sie die neuen Balkons „schmücken", so tut es einem weh. Man scheut die Ausgaben für Kästen, denn es soll nichts kosten. Der Nachbar hats auch nicht besser. In den meisten Fällen aber weiß man nicht recht, wie man cs machen soll. Da ist cs mit^Freuden zu begrüßen, daß unser rühriger Verkehrsverein die Sache in die Hand genommen und ein kurzgefaßtes eochriftchen mit schönen Abbildungen herausgegeben hat, das alles enthält, was zu wissen nötig ist Aber Belehrung h l lein tut es nicht. Das Beispiel muß mirfen. Unser Bürgermerstereigebäude mit seinen kahlen Wänden, dre dem Auge weh tun, sollte nicht bloß schmuck anlegen, wenn her Kaiser kommt. Das Turmhaus am Brand, das nnster drein schauende alte Schloß, vor allem aber dec Schulen, in denen die neue Generation heranwächst, schreien nach Blumenschmuck und Grün. Hier müßte zuerst Wandel geschaffen werden. Wer aber im nächsten Sommer sein Haus, seinen Balkon oder Fenster besonders geschmackvoll mit Blumen versehen und sie w gepflegt hat, daß sie durch üppiges Gedeihen ihr Wohlbefinden beweisen, dem sollte eine Anerkennung in Form eines Preises zu Teil werden. Dann würde unser froh aufwärts strebendes Gießen in wenigen Jahren nachgebolt haben, was es seither vernachlässigt ; bat, nämlich den Blumenschmuck im Straßenbilde. , Für die Ausstellung von Blumentöpfen unb Kästen , sowie die Bepflanzung der letzteren gelten folgende Rege I n: Zuerst sorge man für dauerhafte Befestigung, damit bei t Sturm Vorübergehende nicht verletzt werden. Tie meisten neueren Häuser sind bereits beim Bau mit entsprechenden Vorrichtungen t versehen. Desgleichen ist geeigneter Schutz gegen das herablaufen.de - Gleßwasser in Form von Unterläßen aus Ton, bei Kästen aus - Zinkblech vorzusehen. Die Töpfe müssen gegen Sonnenbrand durch Bretter oder dichtes Gitterwerk (wie am Hause Marburger Straße 35) geschützt werden, weil sonst die Wurzeln tierbremten. Pflanzen mit verbrannten Wurzeln verlieren einen Teil ihrer Blätter und werden unansehnlich. Ist man genötigt, die Töpfe auf Eisen zu stellen (auf Baitonbrüstungen), so lege man zum Schutze dünne Brettchen oder Pappe,umtcr. Am besten gedeihen die Pflanzen in Holzkäften von 12—15 Zentimeter lichter Weite und Tiefe, in nahrhafter, mit etwas Sand vermisckster Mistbeeterde, wie sie die Handelsgärtnereie^ verkaufen. Man verlange unter allen Umständen nahrhafte Erde. Alter, ausgehungerter Boden oder Gartenerde ist untauglich und kann auch durch späteres Düngen nicht viel verbessert werden. Die Gärtner sollten in eigenem Interesse nahrhafte Erde abgeben unb das Publikum sollte senierseits lieber ein paar Pfennige mehr ausgeben. Kästen aus Eisen, Blech und Ton sind umzweckmäßig, wenigstens auf der Südseite, weil sie in der Sonne zu heiß werden. Grelle Bemalung beemträchttgt den guten Eindruck. Äm dankbarsten sind Geranien für sonnige, Fuchsien unb Hortensien für ganz schattige Lagen. Petunien blühen dankbar, lassen aber gegen den Herbst hin nach unb werden bei anhaltend! nassem Wetter lang unb unschön.^ Auch die neue veilchenblaue Sorte, die man im vergangenen Sommer viel angepilanzt sah, hat meistens enttäuscht. Denselben Nachteil, im Herbst mit Blühen rwchzulassen und eine zweite Pflanzung zu erfordern, haben die Lobelien. Es lassen sich aber mit ihnen ganz aparte Farben- zusammenstellungen erzielen. Für östliche unb westliche Lagen, die gegen Zugwind geschützt sind, haben mir in der bekannten rotblättrigen Fuchsie „Andenken an Heinrich Henkel", nebenbei bemerkt eine Gießener Züchtung, eine ebenso dankbare wie schone: Pflanze. Im'Schmucke ihrer scharlachroten überhängenden Müt.en- büschel sieht sie ganz entzückend aus. Sic gedeiht im Gegensatz zu anderen Sorten auch in voller Sonne vortrefflich und wirkt am besten für sich allein. Ueberhaupt wähle man nur wenig, Arten unb Farben unb diese nicht durcheinander. Welche Wirkung sich durch Bepflanzung mit einer Pflanzenart unb Farbe erzielen läßt, bavon war jahrelang ber mit Efeu-Geranien bepflanzte Ballon am Hause Kaiser-Allee 23 ein trefslicktes Beispiel. Schlingpflanzen, wie wilder Wein, Winden, Kapuzinerkresse und Cobaea an Schnüren ober leichten Holz gittern gezogen, erhöben' den Reiz ganz außerordentlich, indem sie durch ihr reichliches Grün beleben. Einen hübschen Schmuck, den sich jeder leisten tarnt und der sogar noch Gemüse für die Küche liefert, hatte in den, letzten Jahren die alte Gendarmerie am Brandplatz aufzuweisen, an deren Gebälk sich Feuerbohnen, in Holzkästen gesät unb an Schnüren hochgezogen, bis zum Dachstock rankten. Schlingrosen sind als Bekleidung für Balkons und Fenster - umgrünuug nur da zu empfehlen, wo sie in bad freie Land gepflanzt werden können, wie das bei Häusern mit Vorgärten, der Fall ist, sind aber dann von besonderem Reiz. Dieser kann gesteigert werden, wenn alle Hausbesitzer in einer Straße ein unb dieselbe Sorte, anpflanzen, z. B. die dunkelrote und sehr lange blühende Crimfon Rambler *). *) Der Berschönerungsverein in Eutin hat im vergangenen Jahr einige hundert Pflanzen dieser Schlingrose gratis an Hausbesitzer verteilen lassen. Sport. Frankfurt a. M., 25. Mai. Bei der Fußball- Afsociation zwischen Marine Wilhelmshaven und c 0 m b i n i c r t e r Man n s ch a s t des 81. Ink - R o|g t s. siegte Marine Wilhelmshaven mit 1: 0, bei Halbzeit 0: 0. Markte. Schweine sehr gedrückt. pro 100 Pfb. schnittspreis von-biSvon-biS Ochse n. höchsten 76-80 44 78 71-74 39 72 66-70 34 68 72-80 43 76 65-69 36 67 41-42 32-84 83 41 68—70 54 69 Meteoro!ogischeyeobachtungen der Station Gietzen« Mai Wetter 1910 s to 5erngeroitter Niedrigste + 10,8 -0. 96 89 78 69 67 30-34 24-30 68-70 66—68 92—100 85-93 73-83 60—65 49-60 58 53 47 Lebendgewicht Fleischige Schweine le. Wiesbaden, 54 52 c - c* w — o> 53—55 51—54 Höchste Temveratur am 24. bi-3 25. Mai — Z- 21,9 56-60 51—55 44—50 Feinste Mast- (Volllnilchinast) und beste (Bniigfälbcr......... Mittlere Mast- und gute Saugkälber . Geringere Saugkälber . . . . . . Schafe. Mastlämmer unb jüngere Masthannnel S cl) wein c. Pollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Müller'jche Badeanstalt. Mass erwärme der Lahn 1 8 °R. Junge, fleischige, nicht ausgemäslete nnd ältere ausgemäslete......37—41 62 54 32 27 An gefahren waren 14 Wagen Hen nnd Stroh. Plan notierte: p e u 9.00 bis 00.00 Mk., Stroh lRichtstroh) 6.00—6.89 Alk. F r u chtinark t. Hafer 16.00—16.80 All. Alles für 100 Kilo. Lebendgewicht........53—55 Pollfleischige Schweine über 2 Zentner Mätztg genährte junge nnd gut genährte ältere.........33—36 Färsen, K ü h e. Vollslcnschige ansgeinästete Färsen höchst. Schlachtwertes........40 — 46 Vollfletschige ansgemastete Kühe höchst. Schlachtwertes vis zu 7 Jahren . . 34—38 SleUere ansgeinästete Kühe nnd wenig gnt entwickelte gnigereKühe n. Färsen Mäßig genährte Kühe nnd Färsen . . Kalbe r. rciikiid« schlacht, pro 100 Pfund gcwlchr ^cbcnö.^rtjia du fieroid)t 25. Mai. Heu- ilnd St roh markt. Vollfleifchige, ausgemäslete, , Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 42—46 Der erste Schritt in's Leben '"XÄ?“ zusammen, je milder die Seife umso zarter wird die Haut. Die Myrrholinseife fördert geradezu vorbildlich die Hautpflege. LLirchLicye Nachrichten. Irraetttlsche HeligiorisgcfcUffeafL Gottesdienst. Sabbatkeier am 28. M a i 1910: Freitag abend 8.00 llhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. sstachiiiittags 4.00 Uhr. Sabbat-Ausgallg 9.20 Uhr. Wochengottesdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 9.20 Uhr. CD.O S.55 F.C. Wiesbaden. V i e l) h o i - M a r k t b e r i cht vom 25. Mai. Auftrieb: Rinder 77, Kälber 323, Schafe 3, Schweine 319. Tendenz: Rinder nnd Kälber mittelmäßig, Schafe gedrückt, Preis Dnrch- 24. , 25. 25. 746,9 21,8 9,7 50 NNE 2 | 6 25. 748.3 186 10,3 73 NE 4 10 | 26. 1 749,6 15,9 10,1 75 ESE o । 0 1 1 feinste Ausstattung Bestes Material Gasherde ^Gaskocher mit Patent-Sparbrennern denkbar geringster Gasverbrauch empfiehlt in grösster Auswahl ~ Carl Schunck Erstklassige Fabrikate Unerreicht bill. Preise DaMEierd-Öieekbettein mit guten, grauen Daunen reichlich gefüllt, Stück 21 Mt. Stück 13 Mk. 15 Mt. 18 Mk. 21 Mt. u. s. w. Federkissen Stück 4.75 Mk. 5.50 ML. 6.25 Mk. 8 Mt. u. s. w C> Röhr & Co. Bahnhofstrasse 44 Bahnhofstrasse 44 Mitglied der Nabatt LUar-Vcreiniguug.1172 Prima Speise- und Salalkarlttt, sowie neue Sooimer - Malta ■-Mott liefert zu billigsten Tagespreisen frei Haus (2979 W. Hantel, Telephon 612. bleuen Baue 7. Insektenpulver Adler - Medizinal -Drogerie Ctto Sckaas, Leltcröweg 39. t1025 15. Ziehung 5. KL 222. Kgl. Preuss. Lotterie Ziehung vom 25. Mal, vormittags. Nur die Gewinne Uber -m Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern befgefügt. ’ (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 65 167 202 310 613 66 785 [500] 956 1020 100 18 3« 601 (3000] 615 62 729 [500] 69 7 2 838 913 20-17 95 281 318 23 662 83.3 79 3004 12 93 [1000] 828 557 630 4015 272 .',97 51t [1000] 26 77 [600] 90 682 849 5038 408 551 920 6120 [5000] 73 697 852 7026 [ 500] 180 201 409 12 20 838 8217 72 86 330 9027 591 797 907 1O101 [1000] 480 94 543 82 606 17 72 750 66 821 934 Ö2 66 1 1116 64 397 976 1 2351 13045 141 2.33 41 301 91 [1000] 402 662 [500] 73 875 963 1 4783 [500] 94» 15187 326 691 811 16146 272 508 98 17073 132 $05 1 500] 627 847 18023 487 892 997 19073 150 [500] «72 795 [500] 20170 328 408 618 973 [15 000] 2 1 262 433 535 647 778 043 [500] 2 2041 386 473 501 609 23133 237 357 698 705 66 991 24113 310 [3000] 409 652 753 974 [ 500 ] 25363 645 49 708 37 54 97 864 906 S8 26174 218 77 890 471 75 84 663 27-116 500 706 27 813 [1000] 995 28144 45 260 70 99 368 [500] 887 2 9040 50 175 83 800 79 30009 ll'G 25 200 532 57 801 928 31100 200 428 587 684 707 37 802 [500] 067 3 2003 93 256 835 459 553 695 743 62 903 50 [ 500] 33194 270 300 [1000] 95 [500] 516 73 650 764 874 77 34175 251 [1000] 92 310 17 650 726 872 35014 311 42 [ 3000 ] 91 919 [1000] 79 3 6296 432 [1000] 552 89 638 816 3 7119 482 559 976 3 8191 220 646 [500] 974 3 9000 290 582 7.31 913 [1000] 53 73 40190 417 539 77 812 41111 212 447 560 69 762 42330 467 701 43 287 355 402 588 600 29 [10001 752 876 44045 71 7» 460 504 61S 45156 243 [1000] 481 [1000] 575 808 65 903 40 5 4 4 6284 91 366 486 587 99 634 759 808 15 968 [500] 47019 [3000] 155 218 51. 672 829 51 48145 477 [ 5000] 839 [500] 49299 854 916 50065 134 286 465 70 507 931 92 5 1 004 [1000] 270 323 786 807 34 5 2082 234 333 635 812 23 58 913 5 3 414 791 844 960 54036 150 304 418 93 886 55173 334 85 463 639 5 6001 345 474 [ 3000] 721 57029 168 320 97 [500] 515 90 662 805 [1C00] 58122 41 74 94 445 62 75 663 59078 149 344 663 834 59 60253 438 602 [1000] 906 61057 94 237 508 28 549 91 96 [1000] 701 62179 361 455 91 503 [3000] 43 679 [3000] 703 824 907 6 3160 628 53 57 811 95U 64152 339 439 574 [1000] 735 970 65207 50 $89 577 609 801 65 911 66111 83 92 §87 501 12 27 93 933 67017 247 66 341 532 774 811 921 61 6 8 335 406 29 653 703 906 6 9 299 609 722 818 [1000] 70014 184 273 481 591 639 72 827 30 933 71072 303 559 742 56 [ 500] 848 7 2169 393 471 569 682 733 828 84 89 91 98 969 73003 32 245 [500] 500 [500] 74280 469 590 830 6 4 988 7 5015 304 554 803 7 6 377 493 500 51 66 736 946 7 7 417 84 558 707 93 7 8185 740 836 7 9039 236 69 [500] 313 535 701 38 087 801 <0 295 497 510 659 753 912 65 80 8 1 336 615 833 50 82212 570 692 711 855 931 83141 335 478 864 84030 376 790 [1000] 954 91 85033 [ 500 ] 83 491 537 79 96 99 664 860 83 920 8 6221 [1000] 475 574 649 722 893 8 7075 219 30 1500] 440 896 8 8159 326 41 46 580 633 734 57 [500] 89027 235 6 7 468 [1000] 72 503 71 9 0012 245 655 809 41 90 910 37 50 9 1 584 602 9 2033 143 [3000] 287 477 500 42 776 914 93003 172 259 415 81 [500] 522 [500] 604 53 777 931 94043 212 343 415 94 524 737 [3000] 63 822 33 54 67 95022 [500] 58 [500] 63 445 560 [500] 93 809 96141 651 873 972 97117 21 386 573 90 658 [3000] 744 809 931 52 9 8270 11000] 338 931 99149 56 416 646 [500] 714 100047 59 242 346 441 561 757 83 832 44 1 0 1 027 [1000] 3t 203 70 79 92 454 588 859 95 1 02 415 42 876 103284 405 622 67 [500] 618 859 916 [ 3000] 22 57 104034 74 380 720 841 105163 380 [3000] 85 519 623 31 [3000] 51 838 970 1 06139 82 825 1O7170 82 246 382 485 634 811 52 [1000] 86 1 08094 560 607 750 956 1 09162 212 534 804 16 20 110058 231 350 60 777 814 [1000] 111366 451 532 67 763 81 112059 150 339 40 65 535 684 89 953 [500] 113021 31 303 64 465 687 114367 617 30 [1000] 700 828 115009 33 75 [500] 91 161 202 35 53 487 534 658 [1000] 909 79 116 096 213 326 [1000] 456 80 798 [10 000] 873 960 117120 542 684 877 921 118506 [500] 33 131034 143 41 138021 99 369 409 543 895 961 13 20=3 484 522 094 896 1 34-245 79 466 .508 14 25 34 60 717 26 93 929 51 700 22 901 136013 87 465 133254 135314 421 255 137040 57 61 [1000] * 869 80 496 507 38 82 922 1 49 008 49 122 390 91 [500] 428 571 812 .. --------f - - - 164 246 546 [3000] 881 139018 637 47 64 911 [1000] t>2 140055 146 203 24 766 92 887 1 4 1063 95 449 «14 84 [500] 783 880 85 [1000] 952 142061 202 458 76 613 21 710 901 143191 [1000] 320 517 87 144098 109 22 98 218 [1000] 29 65 71 [500] 347 533 84 705 45 57 145281 377 651 827 1 46130 217 [ 30001 26 876 722 825 147932 1500] 365 450 516 701 55 [1000] 96 148000 ------ 131 266 541 700 119144 49 235 624 120011 68 170 442 7 7 93 595 630 798 953 1 21175 441 66 503 51 53 73 736 938 1 22054 217 424 515 661 702 11000] 19 30 1 2 3038 243 442 49 688 801 124495 661 945 125 062 70 125 6S 253 300 640 018 1 26303 88 802 [3000] 59 1 27060 189 [500] 486 522 34 92 662 855 84 1 2 801!» 74 182 306 [500] 495 576 663 787 847 989 96 1 29173 897 130113 231 §6 48 89 359 471 821 935 "" *'e ------ [1000] 358 88 840 75 150069 222 369 493 1 5 1 091 99 60fl 17 35 83 831 76 1 5 2088 135 24 5 877 9 49 248 303 656 62 877 1 5 4063 [ 5001 155243 40 606 762 903 156094 192 247 368 [1000] 689 445 650 1 53005 211 387 97 720 556 818 157179 262 345 48 416 23 52 545 65 [3000] 825 [1000] 53 158000 136 259 89 401 60 529 718 1 5 9052 102 222 504 3 4 64 666 70 975 160311 70 500 32 76 [500] 87 614 99 759 938 78 16102? 335 483 686 893 162030 40 260 430 621 747 921 163035 67 108 204 [1000] 355 471 713 35 939 61 164079 88 113 212 46 350 [1000] 597 830 16o089 100 234 425 [500] 31 54 68 77 586 649 700 874 928 80 166033 167117 35 [3000] 213 465 [500] 97 789 [1000] 836 941 169314 538 753 835 170349 48-1 560 [1000] 82 791 824 91 171110 56 66 [3000 ] 203 323 453 [500] 64 99 670 705 889 1 72152 63 65 357 [500] 518 625 707 907 173493 512 14 79 174353 444 [3000] 627 29 603 50 779 928 1 7 5 008 74 177 217 98 $54 451 [3000] 70 86 501 [500] 8.37 970 97 176002 139 70 [500] 586 710 842 931 177090 21.3 85 367 45.3 550 902 25 54 173222 431 [500 ] 87 759 [500] 819 1 79444 791 [3000] 93 952 180090 159 68- 76 203 95 822 413 537 719 1 8 1 258 363 061 604 732 54 818 930 48 1 82052 110 378 579 [8000] 080 740 803 52 92 003 12 41 183152 599 909 184048 229 342 443 40 534 44 [500] 877 1 8 5 401 11 530 1 86043 187 274 419 [1000 ] 868 1 87084 231 365 [1000 ] 643 758 83 188049 119 37 208 04 329 [ 500] 411 550 [500] 943 189003 64 105 424 [1000] 822 19 0068 195 475 720 33 93 942 83 1 91105 333 472 571 736 1 92 010 183 237 85 460 568 91 734 79 193189 240 301 74 520 94 623 839 1 94034 [500] 75 [1000] 78 88 153 235 899 621 603 58 [1000] 983 1 9 5000 346 937 196167 460 81 98 576 98 058 918 53 [500 | 60 197011 73 [500] 229 451 580 [600] 58 779 828 1 9 8022 51 [3000] 224 354 400 1 9 9 010 201 57 7 2 369 [500] 464 631 794 822 951 52 2OO023 26 156 295 [500] 548 [500] 57 659 65 83 201079 [500] 293 385 [3000] 440 529 [1000] 76 [500] 778 2 0 2016 378 89 422 993 2 0 3004 168 230 [3000] 80 393 [ 500 ] 756 204174 223 [ 500 ] 34 762 [500] 894 959 20 5505 681 742 968 2 0 6096 336 488 522 790 [1000] 922 2 0 7005 124 60 [3000 ] 283 578 857 907 50 67 2 0 8078 [3000] 221 801 48 [500] 209165 91 [1000] 413 59 505 [500] 800 79 210261 [3000] 63 75 395 466 211017 36 [1000] 70 [1000] 98 2 1 2478 511 955 [500] 595 [3000] 617 295 434 248511 249282 394 444 507 955 2 5 1 321 607 59 82 408 613 219354 918 220-1S1 591 330 437 80 515 685 853 58 748 814 924 2 1 3 075 325 535 840 750 66 215064 [500] 661 930 42 730 690 38 917 68 922 435 857 305 98 31 24 4296 362 427 643 82 2 4 6049 807 12 247498 742 800 83 1500] 140 [500] 666 947 448 577 550 578 953 61 793 69 231182 [500] 721 806 2 3 2104 408 88 93 641 =43 960 23 3 206 34 343 627 806 65 80 911 2 3 4490 938 2 3 5 459 99 570 816 53 998 236003 78 251 326 982 -SS 237463 2 1 7389 95 419 2 1 8094 218 66 [1000] 94 701 811 57 949 221107 313 462 666 7.34 816 223080 185 234 46 222223 343 — -------- 742 69 878 [1000] 224237 $91 433 553 963 225101 76 245 325 438 90 951 60 [ 30001 226163 485 551 [500] 35 62 [5001 22 7010 33 213 307 770 858 [3000] 228032 48 [1000] 118 239 61 557 229106 [500] 2 3 0103 285 337 88 455 504 97 613 77 [500] 82« 250072 270 --- — — ------ „ 65 252204 7 446 586 786 871 [10001 93 2531?« 78 552 665 [1000] 993 [500] 2 5 4349 475 77 501 639 [500] 255744 813 928 2 5 6062 565 889 92 [3000] 257068 2 5 8027 83 99 459 672 80 813 £1000] 2 5 9 240 44 370 68 578 [500] 635 720 905 2 1 4240 356 412 4 6 69 --- 476 514 800 81 2 1 6075 89 233 507 [500] 91 [1000] 760 64 920 2 3 8-311 69 460 81 95 657 2 3 9018 194 580 735 77 950 [3000] 240101 14 288 93 440 60 61 575 724 61 241192 350 81 647 67 2 42150 563 898 912 243-397 659 --- 701 18 921 49 245075 211 23 *" 433 407 24 [10001 152 410 235 347 [1000] 525 718 722 860 97 597 297507 5000, 1574 zu 1000, 2494 ZU 500 878 809 559 50 267028 ISO 81 498 59 269058 [1000] 182 767 864 041 57 [3000] 77 [10001 70 249 [5001 317 271113 36 337 64 575 [5001 487 775 [1000] zu 300 000 100 000, 1 40 000, 10 5000. 1055 797 99 115 667 804 224 65 465 598 662 224 349 40 301189 214 502 49 [500] 268068 282 418 24 [1000] 270012 M. zu zu 2 60'73 105 661 69 754 837 2 6 1352 6 4 445 517 68 856 9"-' 2 6 2 012 272 529 92 678 812 2 63156 [10000] 395 470 2 6 4001 15 [1000] 508 57 896 [500] 265264 ' 95 [500] 698 728 40 849 SO 936 266012 ----- -* - — [500] 583 775 [500] 700 819 94 [5001 272119 42 53 3S0 95 829 2 7 3036 30 133 758 987 [500] 274301 488 580 [500] 90 671 733 885 275207 [500] 875 [3000] 98 700 802 276200 711 16 9-2 277102 11 408 963 64 84 278210 439 [1000] 897 279127 55 §54 602 [500] 71 [3000] 932 28 0060 235 62 98 432 865 2 81151 §78 [1000] [3000] 816 2 8 2026 41 84 [1000] 227 823 443 656 [500] 283409 37 61 555 284611 940 [1000] 285061 99 -92 391 4’7 532 736 [500] 8S3 75 997 2 8 6312 19 653 92 864*902 68 2 87130 30.3 457 733 34 2 8 8029 83 113 37 «3 72 -06 .392 741 28 9032 40 [1000] 81 144 311 525 718 29 00-10 255 324 541 56 661 776 [5001 83 291055 202 41 505 29 765 2 9 2141 5-1 62 443 54 69- — «« 980 85 2 9 3040 108 70 [500] 181 [1000] 360 [10001 717 [1000] 818 2 94115 32 597 [3000] 861 29 5074 121 39 -72 734 861 81 296216 63 428 808 963 2975": 74- [10001 97 [ 500] 80.3 64 2 9 8271 447 81 86 [1009] 594 870 2 9 9 299 423 54 520 602 792 802 300150 89 289 887 518 969 [30001 40 81 89 623 73 90 934 3 0 2151 200 312 3 0 3062 06 145 238 89 [500] 394 [30001 Im Gewinnrade verblieben: i Prämie 1 Gewinn zu 200 000, 1 zu 120 OOO, 2 zu SO 000, 1 zu 70 000, 1 zu 60 000, 2 zu 30 000, 12 zu 15 000. 40 zu 10 000, »6 W Befonders billiges Hngebott Wir haben einen Poften Herren-, Knaben* u. Kinder- Sfrohhüfe aus voriger Saifon, die wir zu Sehr 32 billigen Prellen abgeben 23 Olk. 3.50, 2.50, 1.25, 0.90, 0.45 früherer Wert bis Ulk. 15.00 Gebrüder Smheukr Marktplatz 9—10. a»/s K 14/10. (B86/* DonncrStagd. 16.2uni 1910, nachm. 3 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die dem Rühl, Carl und Ehefrau geb. Schlichcr in Gietzen zugeschriebenen. nach stehend verzeichneten Parzellen versteigert: 1/858 = 337 qm Hosrcitc in der Schcvveneck. l/859»/10 — 502 qm Grabgarten mit Häuschen daselbst nebst GastwirtschaftS- und Schank- wirtschastsinventar. Gietzen, den 23. Mai 1910. GrotzherzoglicheS Ortsgericht. Gros. u137ji Kinderwagen u. Sportwagen billig abzugebcn. Tammstr. 5. Üznii-flsM-MrrWm. Von 30 Ztr. an frei vors Haus geliefert pro Ztr. 70 Pfg. Einzelne Zentner „ , , „ v „ 90 „ Einz. Ztr. (Proben) „ , „ „ v » 75 „ Ferner empfehlen zu billigsten Tagespreisen: RuhranthrazitkohLen, NufrLohlcn, Bestmeliertc (gemischte Sohlen), Anthrazit-Mformbriketts und Braunkohlenbriketts, sowie alle Sorten Gaskoks und Zechen (Hütten)-Koks, Brennholz. Goteüdsr Ks.h.1 Telephon 87 1929 Frankfurter Str. 151 327 627 5-1 914 13015 132 247 390 477 80 237 549 614 829 18060 139 ÖS 338 59 892 54 124 81 27123 733 866 94 809 939 512 803 507 43 97 634 [1000] 969 739 6O06S 242 355 88 667 75 703 63006 595 607 56 93 93 2-16 [10U0] 706 73 32117 713 83 86039 88077 718 88 285 616 691 968 350 499 62141 260 84 815 901 65388 545 969 67159 517 707 20 700 703 963 10161 641 12126 37 221 [500] 642 952 298 743 829 67 [1000] 89 96 [1000] 32. 36 531 649 787 68253 99 [500] 452 64 [1000] 99 14766 15016 140 928 1 6018 773 883 920 27 1 7155 64233 382 481 657 971 6 6058 307 25 403 [500] 252 64 98 392 466 720 522 69085 98 [1000] 179 22136 293 612 947 [1000] 168 [500] 254 358 76 [500] 15. Ziehung 5. Kl. 222. Kgl. Preuss. Lotterie Ziehung vom 25. Mai, nachmittags. Nur die Gewinne ilber -40 Mark sind den betreffenden Nummern In Klammern beisefligt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verbeten ) 137 87 461 766 895 1009 4G $25 649 715 829 [500] 93 2002 240 059 970 3112 55 63 [500] 79 338 481 4’39 480 610 740 61 [500] 83-1 5237 81 327 430 562 720 27 54 [500] 6014 23 117 320 39 469 611 785 600 7 4 983 7 001 115 -76 347 665 8 163 871 92 9 123 269 320 877 900 95 92.3 27 11249 630 68 705 863 907 69 220 92 §30 731 947 21054 291 ' 23090 188 85 [ 500] 79102 214 768 822 8000'3 73 210 69 76 [1000] 434 50 81 641 81019 276 378 83 544 604 [500] 82 8 56 915 1 6 619 863 94 950 83143 422 99 549 [ 3000 ] 51 697 84456 596 623 831 [1000] 85067 155 335 660 757 348 542 797 803 8 7027 129 40 417 [3000] 85 [500] 262 413 782 936 89124 [500] 54 319 417 [3000] 634 4 5 96 939 82 40133 314 763 910 [1000] 19 82 41109 34 -.4 468 777 4 2042 2b6 315 458 556 617 916 63 [500] 43-01 43 413 17 24 [3000] 672 784 83 t 55 [1000] 44050 206 61 385 [3000] 974 45110 402 9 53 574 730 [1000] 833 46211 89 [500] 735 835 82 47190 308 76 470 4 8186 338 464 716 49215 674 955 [1000] „„„ 50127 567 686 [1000] 854 916 5 1038 222 <10 9.6 52331 552 [500] 53000 36 83 519 78 714 864 »ol 5401 82 3.34 51 42S [500] 619 84 777 5503. 206 48 4.1 5 6019 501 683 716 836 930 5 7312 464 73 554 [3000] 973 5 8 655 774 5 9 029 96 204 87 321 74 445 613 906 51 560 817 [3000] 6 1 014 19 138 53 214 314 486 619 [1000] 738 718 24095 ------- - - r - - - 59 892 2 5018 222 32 73 [500] 419 502 ... ------ |3000 ] 26231 35 [500] 62 [500 ] 332 64 458 85 8-18 27123 238 455 660 [1000] 762 28010 5! 124 81 [1000] 693 613 51 741 888 [500] 29133 374 [500] 401 [500] 4 577 96 733 866 94 70319 22 651 876 7 1 001 57 145 218 M 655 72114 56 453 63 587 689 7 3 268 [500] 490 951 74061 371 515 15 7 5050 307 65 992 7 6027 149 [1000| 2.5 437 60. 875 80 77037 297 [500] 467 536 623 7 8336 809 <7 30015 54 [10000] 147 56 [500] 232 306 477 555 [ 500] ß 1199 [1000] 216 [1000] 320 87 530 [3000] 943 3 204 4 80 323 542 691 716 888 958 6 4 3 3376 592 730 889 936 34419 570 708 68 7 7 81 35155 479 581 651 70 [1000] 785 3 6205 11 561 608 739 4 7 74 857 3 7103 273 [1000] 474 96 587 748 49 819 937 [500] 97 38115 31 54 83 [500] 558 674 883 056 39025 [500] 51 205 51 95 340 484 672 746 951 19703 912 2O 043 1 03 452 93 642 979 90259 782 91096 133 328 [1000] [vOOO] 8 8u9 [500] 92053 476 549 61 609 93364 725 [1000] 31 905 [500] 94'104 [1000] 286 [3000] 565 655q 8.4 931 95.03 40 334 76 603 29 756 64 916 9640. 76 698 817 088 073.4 [500] 616 763 70 98019 633 835 [500] 57 [500] 955 68 [5001 99 020 315 469 584 833 948 63 98 , 100132 415 605 916 91 101105 23 38 93 -’39 531 51 [500] 613 93 949 102045 50 711 863 9*2 (5001 86 97 103144 22 203 Al 81 88 435 [500] 562 667 819 88 104265 803 966 1 0 5200 l^OOO] 395 468 1 0 6049 64 -ao »IT r-UWIOl 303 75 536 98 78. 835 902 1500] 69 05 107°OS 340 4 2 422 598 853 1 0 8053 851 90 9 6 009 10K &]e4L?847[104°28 602 19 95 706 38 983 111099 193 244 69 491 805 6 lb°0] 929 69 112493 557 99 633 [5001 69 765 820 72 955 [1000] 113010 UOOI 122 352 [500] 441 57 713 9*0 114265 94 68 i357-598 [500] 709 804 115152 214 20 356 86 478 562 66 88 682 . 32 w? ?2 98 116221 349 471 932 117516 [500] 86 79o 802 118035 [40000] 92 [500] 434 89 572 . 84 862 119048 [500] 98 238 68 366 649 787 834 [3000] 51 . . 12024- 52 339 1 2 1 009 [1000] 203 350 [1000] 706 ,R K73 905 61 122122 334 LV 70 813 42 76 88 123060 137 269 469 536 54 [500] 661 [500] 728 940 124041 309 421 511 854 [500] 88 1 25128 203 [3000] 86 $36 54. -02 989 1 26062 132 |1000] 207 356 431 86 729 876 1270.5 38 94 [1000] 205 79 98 476 500 12 15 66 [3000] 60j 710 3® 128181 91 476 834 129238 §78 409 [500] 695 [1000] 474 76 456 595 745 860 135065 316 882 ‘09 130031 gl »57 96 555 1 3 1 010 26 234 M 687 94 735 42 [ 3000] 64 807 68 1 3 2020 264 K001 657 741 913 91 133127 249 1500] 659 13 4018 -7 98 451 [3000] 665 [500] 84 847 .2 199 212 11000] 70 83 418 582 852 1 36148 --- --- 1*374’6 -9 43 545 [1000] 625 765 |1000] 865 965 138281 401 flÖOOl 527 613 70 1 39098 156 352 86 140058 148 48 $00 43 459 809 982 141447 61 [1000] 68 508 51 820 142123 44 62 89 [10001 220 [1000] 490 603 764 [3000] 143398 491 671 760 837 [3000] 144051 im 234 300 12 640 64 98 851 145042 374 451 555 1463$ 424 663 741 14 7 342 7 2 508 37 80 632 92 [500] 766 72 893 99 1 48137 856 77 424 [500] 524 61 09 891 149228 $96 547 735 44 49 150012 682 757 91 15 1 030 686 860 1 52063 [8000] • 15 7 7 314 664 9=6 93 1 5 3 075 116 213 318 859 910 15 4 290 831 11000 ) 407 15001 6 t 614 861 lo513S Sa 25- [1000] CG 470 73 78 576 =0 641 816 1.16171 30. 5t 450 751 63 72 925 48 157094 517 »76 1 5 8004 220 66 338 98 [500] 725 [1000) 1)25 31 46 1590« 87 „O- 4. 174076 99 176031 195 57 520 41 73 [500] 467 500 917 84 996 84 87 50 89 249 826 973 684 636 853 4-7 [1000] 988 129 216 73 I1060] 97 180021 .... ... .. . - , , 775 [1000 ] 914 1811'9 335 49 602 821 941 18 2074 471 937 183191 201 C.l i [5901 84 93 700 880 963 184105 220 40 344 646 |5UO) 55 802 [500] 909 185197 320 733 [1000] GO 186174 206 433 542 858 902 33 187180 473 87 8 99 1 88066 293 [300] 511 784 189000 42 438 560 88 487 695 907 , 16 0 318 473 757 808 44 [ 500] 59 910 61 161118 [1000] 75 83 [300] 402 637 89 706 [500] 23 §2 [5001 921 162705 (1000] 16 3 013 115 7 4 385 453 612 164329 550 54 669 910 165195 242 96 3o2 8« 16 6043 323 423 548 94 860 1 67174 538 70 716 1 68163 64 [500] 229 81 [1000] 335 40 416 31 783 842 51 948 1150001 169 086 349 564 665 715 80 [500] 86 170047 447 1 7 1 035 179 211 639 64 73- 818 73 [500] 42 91 17 2 074 1 84 378 [500] 602 53 701 173 020 23 158 6.3 [1000] 251 412 73 82 852 73 97 --- [30001 233 619 971 175085 397 411 343 462 633 703 177002 66 111 [300] 491 633 707 803 [3000] iS 76 940 1 78845 86 1 79143 77 60ß 910 [500] 190105 469 512 [3000] 706 191157 220 440 556 632 51 748 895 1.1000] 997 [500] 192092 [500j 209 29 4 2 667 770 193523 C01 [500] 13 702 917 194120 268 316 468 519 [500] 600 22 893 1 9 5031 129 407 592 691 883 186116 29 58 11000 ] 380 461 827 197002 627 56 71 [500 ] 814 198280 515 641 [ 3000] 730 824 1 99083 226 04 [500] 410 86 631 723 934 200137 216 26 913 2 01109 36 281 324 35 83 439 57 73 89 802 202382 477 [500] 547 62 86 685 757 940 2O3000 41 321 61 436 [300 ] 527 972 2O4086 [506] 136 249 437 59 [1000] 737 58 6 7 83 931 20 5088 [10001 IG5 [3000] 352 58 432 651 206134 557 624 [ 3000] 58 723 86 87 868 2O7000 35 154 69 83 392 717 818 51 2 0 8073 293 583 602 52 2 0 9050 255 314 504 726 97 21O003 22 51 491 705 82 88 982 211019 61 94 158 295 517 701 88 919 2 1 2451 727 933 2 1 3093 126 41 394 901 4 13 2 1 4123 353 428 549 835 990 92 2 1 5034 13000] 100 10 81 226 333 498 [500] 671 965 216193 268 98 542 917 66 217002 72 158 277 802 82.3 67 930 52 [509] 93 2 1 8076 199 217 26 40 414 503 615 19 885 2 1 9024 54 87 270 871 87 94 [1000] 916 22O012 41 68 13000] 93 [3000] 310 502 66.3 [ 3000] 67 848 60 61 956 [500] 22 1 092 [500] 244 354 57 411 648 77 717 [500] 962 93 2 2 2068 271 628 78 85 726 37 57 [5.00] 61 806 84 2 2 3060 86 1500] 157 279 330 420 [1000] 677 2 2 4021 253 68 361 [500] 439 503 627 935 2 2 5403 533 792 811 22 6 336 426 4 2 554 81 674 721 801 7 89 [500] 910 31 2 2 7 207 66 431 541 842 981 22 8 264 544 725 b39 925 57 71 229326 474 563 643 708 818 91 950 2 3 0137 69 23 1 433 36 55 2 32191 271 485 [lOOO] 96 567 GUS 11 75 748 80 805 2 33179 .380 [3000] 65t 77 72.3 34 2 34133 46 381 928 [500] 235130 665 895 236714 825 2 3 7 005 59 241 336 410 43 552 2 3 8022 490 2 39007 186 802 452 828 71 2 4 0041 55 80 372 84 477 880 2 4 1 083 409 76 802 [1000 ] 905 46 2 4 2137 49 [500] 249 316 95 664 880 2 43124 67 391 554 649 852 [1000] 978 244044 43 101 200 42 86$ 472 896 2 4 5080 115 225 [500] 386 [500] 68 451 77 [500] 610 781 96t [500] 93 2 4 6168 240 487 [1000] 530 49 608 772 821 [500] 247084 [1000] 132 218 39 346 675 745 880 248113 208 18 48 683 7G6 77 847 [500] 69 249127 [500] 616 38 52 250015 54 109 §54 486 616 627 912 2 51 096 27$ 412 707 2 5 2041 132 201 638 [1000] 726 929 2 53153 [500] 71 664 91 713 $9 72 866 985 2 5 4014 163 305 445 2 5 511' 51 [1000] 666 820 46 939 256072 112 88 397 335 [1000] 765 913 2 5 7045 290 428 741 2 5 8098 126 220 563 793 2 59170 214 80 344 459 803 2 6 0039 67 117 49 311 65 [3000] 415 756 261005 237 87 391 414 [1000] 629 01 835 994 [3000] 262104 52 78 282 385 421 745 836 83 2 6 3061 136 315 626 891 [500] 983 264043 146 290 [10001 §46 483 574 SO 636 810 985 26 5174 530 2 6 6083 226 382 411 62 67 81 688 723 905 2 6 7066 306 538 713 803 14 268 362 555 678 734 59 63 8=3 [1000] 269063 119 [500] 248 486 556 G90 [3000] 744 89 996 270024 113 [3000] 272 489 821 87 903 11 27 1054 122 254 [1000] 82 84 623 838 936 2 7 2278 729 82 2 7 3043 540 816 47 274099 218 48 838 460 98 746 47 822 [1000] 51 62 2 75196 295 693 973 2 7 67-8 «7 802 923 277111 444 93 772 835 2 7 8674 [500] SG 823 2 79189 225 323 408 35 525 38 728 993 „„ __ 28 0093 99 130 59 24- 418 653 702 939 28 1 459 725 50 803 2 82137 836 58 906 23 93 2 83125 [3000] $7 [1000] 561 97 615 96 [1000] 284157 678 822 49 67 [1000] 285197 205 [3000] 88 434 55 [1000] 577 721 62 [500] 286175 87 632 780 838 905 [500] 287071 96 [1000] 125 [30001 657 2 8 8099 §70 [3000] 473 922 2 8 9026 92 126 342 [500] 402 553 54 752 290080 [1000] 100 5 7 9 328 426 557 908 9 [500] 18 48 78 84 291042 57 142 [1000] 800 75 409 742 [1000] 899 [1000] 941 2 9 2053 79 358 70 623 98 [3000] 748 97 8=5 2 9 3107 332 91 095 841 48 2 9 4257 71 393 702 842 295040 540 296075 115 353 297344 450 521 683 298255 439 816 [500] 299341 605 [500] 777 300077 149 274 [1000] 483 907 [500] 201067 [500] 225 [500] 427 [1000] 869 902 3 0 2072 140 637 58 785 850 955 303052 26- 467 [1000] 614 Für die Reisezeit bringen wir unsere a’7« eiserne unter SelbstvOTsehl^ss Misters □L Heldeutsche Orstiliitibank Siessten Heichelheim. Johannesstrasse 17 (gegenüber der Johanneskirche). abgegeben. Giessen, 26. Mai 1910. in unseren mit allen Errungenschaften der Neuzeit ausgestatteten feuer■ und diebessicncreu Piinzer ■ Gewölben in empfehlende Erinnerung. Die Fächer sind in fünf verschiedenen Grössen vorrätig, und werden auch für kürzere Zeit als Jahresdauer unter entsprechender Ermässigung des Freises Andrea«. Fernsprecher 168 u. 2089. © Fahrräder, Motorräder 2® Lose ä M. 3.—. Peter Kronenberg, Süd-Anlage 7 Giessen Telephon 680 BesioMigung ohne jeden Kaufzwang Original-Inserat. Nachdruck verboten. -Z Ziehung am 7. n. 8. Joni MO. 6269 Geldgewinne Mark: -X © ? *2 8d 120000 10000 Streng reelle und billige Bedienung “ Münster n **02 Grosses Lager in säoill. Zubebörleilen Emaillierong, VsmiBkelung in kürzester Zeit ' Verse Hnb in ^vencen von ^?erb2^' Lo W L 9 Sc^.bie W: & *äS.