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Garde-Feldart - , ur^er Neberweisung zum Generalstabe der Großh. Hess, (-d.) Div., in den Generalstab der Armee versetzt: Wevergang im Jnf.-Regt. General-Feldmarschall Prinz Friedrich Karl von Preußen (8. Brandenburg.) Nr. 64, in das ,6. Grosth. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168 versetzt; Och- senius, Oberlt. im Jnf.-Leibregt. Großherzogin (3. Groß- 5ct5oqT. Hefl.) Nr. 117 zur Dienstleistung bei der Schloß- garde-Komp. auf ein Jahr kommandiert; Graf zu Benthe im-Tecklenburg-Rheda (Wilhelm) im 2. Thürina Jnf.-Regt. Nr. 32, in das 1. Nass. Jnf.-Rgt. Nr. 87 versetzt- Grefve Wrangel im Füs.-Regt. von Gersdorff (Kur- 6eff j dir. 80, H 0 llidt im Jnf.-Leibregt. Großherzogin F Mi 1L7' Zickgruf im Jnf.-Regl W Gart (< Großh. Hess.) Nr. 118, Frhr. v. Krane im Magdeburg. Drag.-Regt. Nr. 6, Well Haus en im 2. Nassau gtr 63 Frankfurt zu Lts. mit Patent vom 20. Nov. 1908 befördert; Lichtenthäler im 1. Nass Ins -Regt. Nr. 87, H 0 eserim 2. Nassau. Jnf.-Regt. Nr. 88, Lambrecht, Andr6 im 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt Nr 168, Kettler im Fußart.-Regt. General-Feldzeugmeister (Brandenburg) Nr. 3; dieser mit Patent vom 11.'Dezember 1908, zu Lts. befördert; v. Borke im Jnf.-Leibregt Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117 zum Fähnrich befördert; die Unteroffiziere Lenhardt, Offenbach er im Jnf.-Leibregt. Großherzogin (3. Großherzogl. Hess.) Nr. 117, Habenicht, Kutsch im 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168, v. Dietlein, Eberhardt, Unger im Magdeburg. Drag.-Regt. Nr. 6, v. H ä n i s ch im Garde-Drag.-Regt. (1. Großh. Hess.) Nr. 23, Schel 1 eim Dhüring. Ulan.-Regt. Nr. 6, Backwinkel im 2. Nassau. Feld art.-Regt. Nr. 63 Frankfurt zu Fähnrichen befördert. Der Abschied mit der gesetzt. Pension bewilligt: den Hauptleuten und Komp.- Chessr Fonck im Königs-Jnf.-Regt (6. Lothring.) Nr. 145; diesem mit der Erlaubnis zMn Tragen der Uniform des Leibgarde-Jnf.-Regts. (1. Großh. Hess.) Nr. 115, Frhr. van der Hoop im 5. Grosth. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168, nut der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Füs.-Negts. von Gersdorff (Kurbess.) Nr. 80. Versetzt: Oberarzt Dr. Müller beim Jnf.-Leibregt. Großherzogin (3. Grvß- hrezogl. Hess.) Nr. 117, zum Kurh-ess. Train-Bat. Nr. 11. Lum Veterinär befördert: Zappe, Unterveterinar bei der Mrlitär-Veterinär-Akademie, unter Versetzung zum 2. Nass. F-eld-Art.-Regt. Nr. 63 Frankfurt. Rosenfeld, Div.- Pfarrer der 5. Div. in Frankfurt a. O., zur einstweiligen Wahrnehmung der Geschäfte des Militär-Oberpfarrers beim 18 Armeekorps nach Frankfurt a.-M. versetzt. Richarz, Kriegsgerichtsrat beim Generalkommando des 18. Armee- «sle Messerongen! Grösste Oaoerlialligkeil! Eöclisle Lcislüßy! ™ Zur Kun5t»Stickerei vorzüglich geeignet fateil!XaminofenfaM! tnttotaifener Regulierbar! Enormer Heizeffekt! Sparsamer Brand! 0 Beachten Sie den brennenden Kaminofen im Schaufenster! Oefen amerik. u. irisch. Systems! Bedeutendes Lager in geschmackvollen Mustern korps, zum Oberkriegsgerichtsrat ernannt. Oehl (Fried- berg), Oberveterinär der Larrtwehr L Aufgebots, der Abschied bewilligt. ** Steueramtspersonalien. Der Großherzog hat den Fmanzaspiranten Hch. Lautz aus Groß-Umstadt zum HauptsteueramtSasststenten ernannt. KreiS Wetzlar. -X- Wetzlar, 18. Nov. Im Hotel Kessel tagte heute nachmittag die Hauptversammlung der Lokalabteilung Wetzlar des Landw. V-reinS. Es waren recht s. D? rm st a d t 15 Nvv. Das hiesige Landgericht hat, wie die „Kieme Presse" erfahrt, durch Beschluß vom 15. Nov. den Nagenden Grafen Konrad und Eberhard von Erbach- Erbach das Armenrecht entzogen und sie zur Nachzahlung der Prozeßkosten, von deren Zahlung sie bisher befreit warm verurteilt. Zur Begründung des Beschlusses wird aus- gefuhrt, daß sich die Rechtsversolgung der Kläger nach der aus- gedehnten Beweisaufnahme als aussichtslos herausgestellt habe. Dre Klüger, ferne nächstm Agnaten, hattm bekanntlich Erbgrafm Erasmus der Erbfolge in das Gräflich Erdach-Erbachsche Frderkommißvermögen für verlustig zu erklären : uw em sie behaupteten, Graf Erasmus sei zur Zeit der Ein^ gehung seiner Ehe imt Dora Fischer nicht geisteskrank gewesen. Das Landgericht Darmstadt ist aber auf Grund der von rhm an- geordnelen umfangreichen Beweisaufnahme zu der Ueberzeugung belangt, daß rn der Tat diese Geisteskrankheit bestanden hat, wmrt dre Ehe des Erbgrafen mit Dora Fischer mit voller Berechttgrmg für nichtig erklärt ist. Folglich könne von einem Verstoß des Erbgrafen gegen die Hausgcsetze und damit von erner Verwrrkung der Sukzession in die sehr bedeutenden Fidei- kommrsse von Erbach-Erbach und Wartenberg-Rvt nicht die Rede Emil Pistor Nacht, Mslr.18 ------ Verlangen Sie Katalog! > besonders billig. August Kröll, Giessen, 5elterswejl2. 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Zeigt Euch als aufrechte, bürgerliche Männer und wählt die von uns vorgeschlagenen Kandidaten. Sie bürgen Ms für eine ehrliche und treue Vertretung unserer Interessen im Stadtparlament. D.l/u, Ittl Wähler ! M StllitötrorhllftflllMlll. Die fteisinnige Kanditatenliste ist von 61 Personen gemacht und das noch durch einen Gewaltakt bei der Abstimmung. Die Kanditatenliste der Bürgerschaftsvereinigung ist von 60 Männern gemacht, die die Beauftragten von etwa 2000 Bereinsmitgliedern waren. Und da wagen es freisinnige und sozialdemokratische Redner die Vereine, ihre Vertreter und die von ihnen erwählten Kanditaten als * uiiil planlos zosawwenpitt Misti zu verhöhnen. Bürger gebt am Dienstag diesen hochmütigen Spöttern die richtige Antwort! Wiele Baar ff er. Fabrikanten! Handwerker! Die freistnnige Partei offeriert Euch gemeinsam mit der Sozialdemokratie einen Herrn Privatbeamten (??) Schnell'. Ist Euch dieser Herr Privatbeamte (??) aus den Streiks der Zigarrenfabriken usw. nicht bekannt? w viele Bürger. In der Donnerstagnummer Ihres geschätzten Blattes wurde von „einigen nicht Politik treibenden Wählern" in einer Annonce von einem parteipolitischen Vorgehen bei den dem- nächstigen Stadtverordnetenwahlen gesprochen. Die Wahl zweier verdienstvoller, seitheriger Stadtverordneter, der Herren Eichenauer und Helm sei nicht empfohlen worden aus partei- polltischen Gründen. Es ist Tatsache, daß erstens der Freisinnige Verein in seiner Mitgliederversammlung am letzten Montag drei verdienstvolle, seitherige Stadtverordnete (die Herren C. Brück, Jan« und Helferich) für seine Kandidatenliste überhaupt nicht znr Abstimmung zugelassen, sie also zuerst ausgeschlossen hat, weil sie der nationalliberalen Partei angehören. Herrn Helm reihte sie erst heute ein. Es ist dagegen unrichtig, daß Herr Eichenauer nicht in die Kandidatenliste des Bürgerschaftsausschusses ausgenommen wurde, weil er Mitglied des freisinnigen Vereins Ist. Er stand vielmehr, wie alle seitherigen verdienstvollen, bürgerlichen Stadtverordenten zur allgemeinen Abstimmung, erlangte allerdings nicht die notwendige Stimmenzahl, um in die Kandidatenliste des Bürgerschaftsausschusses ausgenommen zu werden. Daß keine Parteipolitik bei dieser Abstimmung mitbestimmend war, geht klar daraus hervor, daß z. B. ein langjähriges, verdientes Mitglied des Stadtverordnetenkolleg Iums, das der nationalliberalen Partei angehört, nicht gewählt wurde, während ein anderer Stadtverordneter, der der freisinnigen Partei angehört, in die Liste des Bürgerschaftsausschusses ausgenommen wurde. Diese Liste enthält sogar sechs Angehörige des freisinnigen Vereins. * D«\, F est st e l l u n g: 1. Parteipolitik hat zuerst und allein die freisinnige Partei bei der Nominierung ihrer Kandidaten obwalten lassen. 2. Parteipolitik war bei der Ausstellung der Kandidatenliste des Bürgerschastsaus schusses ausdrücklich ausgeschlossen. G. Mitbürger! Zn der Sitzung des Gesamt-Bürgerschaftsausschusies vom 15. November 1910 als Kandidaten für das Stadtverordneten-Kollegium gewählt: Brück, Franz, Hoflieferant Emmelius, Louis, Stadtverordneter Helfrich, Friedrich, Stadtverordneter Helm, Fritz, Stadtverordneter Hornberger, Wilhelm, Kaufmann Huhn, Louis, Stadtverordneter Jnderthal, Christian, Fabrikant wurden die nachstehenden Herren Jann, Karl, Stadtverordneter Jaskowsky, Max, Gastwirt Krailing, Karl, Schlossermeister Luley, Joseph, Oberlehrer Müller, EmilHemr., Schreinermeister Schmidt, Adolf, Agent Indem wir diese Herren der Bürgerschaft Gießens wärmstens empfehlen, machen wir besonders darauf aufmerksam, daß ihre Wahl ohne Rücksicht auf Stand, Beruf oder Politische Zugehörigkeit erfolgt ist. Wir empfehlen deshalb in ihnen Männer, die geeignet erscheinen, das Allgememintereffe der gesamten Bevölkerung unserer aufblühenden Stadt tatkräftig zu fördern und bitten daher unsere Mitbürger mit aller Entschiedenheit für deren Wahl am kommenden Dienstag einzutreten. Bürgerschafts-Ausschuß: Bäcker-Innung, Beamten-Verein, Bürger-Verein, Bezirks-Vereine: Nord-Ost, Nord-West, Ost, Niegelpfad, Seltersberg, Süd-West; Christlich-Sozialer Verein, Detaillisten-Verein, Deutsch-Sozialer Verein, Fleischer-Innung, Frisenr- nnd Perückenmacher-Jnnung, Gastwirte- Verein, Handwerker-Vereinigung, Hausbesitzer-Verein, Maler- und Weißbinder-Innung, rm Mittelstands-Vereinignng, Nationalliberaler Verein, Schreiner-Innung. SlaiilverordnelenwabL Die von der gesamten Bürgerschaft erwarteten Kundgebungen der beiden Vereinigungen zur Stadtverordnetenwahl liegen nun vor. Aber beide müssen die Bürgerschaft enttäuschen. Auf dem einen, dem Bürgerparteizettel, ein tolles Spiel des Zufalls, welches Namen von seitherigen hochverdienten Stadtverordneten ausläßt und andere dafür einschiebt, welche nur einseitige Interessen vertteten. Auf der anderen, der freisinn'gen Liste, ein Paktieren mit der Sozialdemokratie. Beide Wohlvorjchläge sind jeder für sich unmöglich und können nicht den Gesamtinteressen der Bürgerschaft dienen. Eine Anzahl Bürger stellte deshalb eine neue Liste von Herren auf, deren Namen beiden Wahlvorschlägen entnommen sind und die die Namen der seitherigen Stadtverordneten enthält, die nicht zu wählen kein Grund vorliegt. Unsere Liste lautet: 1. Ludwig Emmelius, Stadtverordneter 2. Karl Brück, 3. Wilh. Grünewald, „ 4. Ludwig Huhn, 7, 5. Friedr. Helfrich, „ 6. Friedr. Helm, „ 7. Karl Orbig, 8. Karl Ang. Faber, „ 9. Herm. Eichenauer „ 10. Karl Jann, „ 11. Max Friedberger, Kaufmann 12. Prof. Dr. Nob. Sommer 13. Franz Brück, Möbelhändler Wir- bitten unsere Mitbürger, diesen Herren ihre Stimme zu geben. Gießen, den 18. November La 10. D»/h Einige unabhängige Wähler. Delaillisteo! Handwerker! Welche Vertreter des Kleinhandels finden fich in der Kandidatenliste der freisinnig-sozialdemokratischen Vereinigung d Keine! "MG Wie viele neue Vertreter des Handwerks haben neben den vier neuen Sozialdemokraten darin Platz gesundend Keine! "MG Detaillisten, Handwerker tut am Dienstag Eure Schuldigkeit! D-r Diele Dertreter des Mittelstands. Zur Stadtverordneten - Wahl! Wähler, Mitbürger! Für die am nächsten Dienstag den 22. November vor> zunehmende Stadtoerordnetenwahl wurde vom sozialdemokratischen Wahlverein beschlossen, eme gemeinsame Liste mit der Freisinnigen Volkspartei auszustellen. Gemäß diesem Be- schlaffe schlagen wir folgende Kandidaten vor: Carl Orbig, Stadtverordneter Georg Beckmann, Kontrolleur Herrn. Eichenauer,etabtücrorb. C. Aug. Faber, Spengler, Stadtv. Max Friedberger, Kaufmann W. Grünewald, R.-A., Stadtv. Louis Huhn, Architekt, Stadtv. Franz Schnell, Privatbeamter Prof. Dr. Robert Sommer Prof. Otto Urstadt, Oberlehrer Friedrich Vetters, Redakteur Wir stellen nur elf Kandidaten auf, weil die freisinnige Volkspartei die bisherigen Stadtverordneten Komnrerzienrat Emmelius und Friedr. Helm nut auf ihre Liste nehmen wollte, wir aber nach dem Vorgehen der NationaUiberalen, die unsere Partei von der Stadtoeriretung gänzlich ausschließen wollen, keinen Angehörigen dieser Partei wählen können und wäre er uns auch persönlich sympathisch. Wähler! Bisher war die Sozialdemokratie nur mit zwei Mann in der Stadt- oerordneten-Versammlung vertreten. Das ist ein schreiendes Mißverhältnis, da wir sagen können, daß mindestens ein Drittel der Einwohnerschaft sich zu uns zählt. Darum muß die minderbemittelte und arbeitende Bevölkert,ng, als deren Vertretung sich die Sozialdemokratie bezeichnen darf, für eine stärkere Vertretung sorgen. Geht deshalb alle zur Wahl und gebt den vorgcschlagenen Zettel unverändert ab! i»/u Das sozialdemokratische Wahlkomitee. Damen-Konfektion Serie Mk. Serie Mk. Serie Serie I Abend-Mäntel Serie Serie HI Serie I Serie in melierten Stoffen, 120 cm lang Serie in Poslei Kosliim-Röcke in dunkelgrauen Wollstoffen . 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