Nr. L26 Erscheint tSgllch mit Ausnahme des Sonntags. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftratze 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion: 112. Teb-Adru AnzeigerGießen. Ne ^Siehener FamlllcnblStter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen morraUich zweimal. Toleranzantrag wurde in diesem Jahre wieder im Reichstage ein Vorstoß dahin gemacht und abgeschlagen. Auch für die Ordens- gesellschasten sollte der deutsche Reichskanzler die Freiheit schaffen, die die Spanier jetzt abschaffen wollen. Und als an Luthers Todestage dieser Zentrumsvorstoß in der Abstimmung von der alten Blockmehrheit abgelehnt wurde, da hatte unser Bund geholfen, eine Tat zu tun. Nicht Trier, nickst Köln, Rom heißt die Rick>tung. Tenn Rom fühlt sich nur dort frei, wo es herrscht. Wahrt nur dort Frieden, wo es den Sieg errungen hat. Daher. Hie gut Wittenberg alle Wege! (Stürmischer Beifall.) Deutsch und evangelisch, das ist Segen und Sieg! (Stürmischer anhaltender Beifall.) Als zweiter Redner sprach Geh. Kirchcnrat D. Meyer (Zwickau) über die evangelische Bewegung in Oesterreich. Ter Redner erstattet den Bericht über die Evangelische Bewegung in Oesterreich, die stetig vorwärts schreite. Tie Zahl der Uetergetretenen bewege sich andauernd um 5000 herum. Die Bewegung ergreife jetzt auch die gebildeten Kreise. Der Redner fährt bann ort: Die österreichische Arbeit des Evangelischen Bunoes ist nur ausgenommen worden, weil ein Notruf aus Oesterreich zu uns deutschen Protestanten kam, und wir haben es stets abgelehnt, eine Propagandatätigkeit unter den Katholiken zu entfalten. Rom wirst dagegen seine Proselytennetze jetzt zürn Beispiel in Dänemark aus, wo auf 7800 Kathüikcn allein 26 Weltgeistliche, 174 männliche und 440 weibliche Ordens angehörige in insgesamt 49 Ordenshäusern kommen. Dazu komme noch die große.Anzahl der latho- lischeir Krankenhäuser. Ilm Abend fand eine große öffentliche Volksversammlung latt, in der Gymnasialdirektor Dr. Erythropel (Hameln) lber „Mehr Ehrfurcht vor der Religion!" mid Universstätspro- essor D. Hunzinger (Erlangen) über „Mehr Vertrauen zu den Lebenskräften her Reformation" sprachen. Die Versammlung war aus allen Schichten der evangelischen Bevölkerung von Chemnitz außerordentlich zahlreich besucht. — Ätorgen werden die Beratungen fortgesetzt. 25. Hauptversammlung des evangelischen Sundes. O Chemnitz, 26. Sept. Jm^arbeitsreichen und gewcrbfleißigen Chemnitz, in des Königreichs Sachen dritter Metropole, begann gestern die 23. Hniept- versammlung des Evangelischen Bundes zur Wahrung der deutsch protestantischen Interessen. Die Stadt hat ein freundliches Fest- kl,nd angelegt. Mehr als sechshundert auswärtige Delegierte |inb schon am ersten Tage eingetroffen; die Festgottes- pienite, uni denen die Tagung eingeleitet wurde, sahen in allen dra Kirchen eine überaus zahlreiche, andächtige Menge. Am Abend um acht Uhr fand in dem großen Saale des Kaufmännischen Vereinshauses die Begrüßungsversammlung statt. Die lanSDirischaftliche Lreisschau in Lauterbach. -r. Lauterbach, 26. Sept. Die anläßlich der Kreisschau veranstaltete Ausstellung nstes heute, als am letzten Tage, ebenfalls guten Besuch auf. Vormittags war, Konzert auf dem Festplatz. Hierauf erfolgte die Verteilung der Anerkannten Preise. Landtagsabgeordneter Korell hielt eine Ansprache, worin er den Ausstellern, sowie allen denen, die sich um das Gelingen der Kreisschau und um die Veranstaltung der verschiedenen Festtichleiten verdient gemacht haben, den Dank namens der Ausstellungsleitung aussprach. Er betonte nochmals, daß man allseitig mit dem Geschauten Kufriedeu sei, ja die Erwartungen von den Leistungen des Kreises seien znm Teil noch übertroffen worden. Um 12 Uhr war Schllch der Ausstellung. Den Festplatz blieb dem Publikum^iis heute abend geöffnet' ein Kotiert nebst Feuerwerk bildete dann den Schluß der festlichen Veranstaltungen. — Nachstehend bringen wir das Ergebnis der Mrämiierung: Ackerbau. Klasse 1: Beste Gesamtleistung. Ehrenpreis- Gutsverw. Sickendorf. 1. Preis Gutsverw. Stockhausen. Klasse 2 - Wintermcizen. 1. Preis Gutsverwaltung Stockhausen. Klasse 3- WiMerroggen. 1. Gutsverwaltung Sickeirdorf. Klasse 4. Gerste. 1- .2. 2. Preis Guts Verwaltung Stockhausen. Klasse 5: Hafer. 1. Preis Konrad Mrcher-Angersbach. Klasse 6: Hülsenfrückue. 1. Preis Guts Verwaltung Sickendorf. Klasse 7: Frühe Speisekartoffeln. 1. Preis Ioh. Stock-Klitzenrod. Klasse 8: Kartoffel mit mittlerer Reifezeit 1. Preis Gg. Schäfer I.-Hutzdorf Klasse 9- Spatkattoffeln. Ehrenpreis Aug. Ltöschcr-Rudlos. Klasse 10: lNltterrüben. 1. Preis Gutsverw. Sickendorf. Klasse 11 • Slnderr Rüben. 3. Preis Ioh. Stock-Blitzenrvd. Masse 13: i. Preis Konr. Kircher-Angersbach Klasse 14: 'Andere Erzeugnisse 1. Preis Zal. Schnmps-Schleckstenwegen. Klasse 16: Ehrenpreis: A Broscher-Rudlos. 1. Preis Gutsverw. Lauterbach. — Rinder Konkurrenzklasse A. Klasse 1: Bullen. Ehrenpreis Heinrich Zinn XI.-Maar. Klasse 2: Ehrenpreis Gemeinde Angersbach Klaffe 3: Kalbinnen. Ehrenpreis Aug. Prösck-er-Rudlos Klasse 4- Kühe. 2. Preis Gutsverw. Sickendorf (2). Klasse 5: 1 Preis I- E. Herber-Angersbach. Klasse 6: Familien. Ehrenpreis I. Ritter II.-Maar. Klasse j: Kleine Sammlung. Ehrenpreis Johs. Rttter II.-Maar. Klasse 8: Große Sammlung. 1. Bezirk Anger s- bach-Lauterbach. Konkurrenzllasse B. Klasse 1: Ehrenpreis Gemeinde Nösterts. Klasse 3: 1. Preis Ioh. SchmidtII.-Pfordt Klasse 5: 1. Preis Gutsverw. Schlitz. Masse 6: Ehrenpreis Paul Schmalbach-Kimmerod. Schafe Klasse 1: Böcke. Ehrenpreis Gutsverw. Stockhausen. Klasse 2: 1. Preis dieselbe Masse 3 Ehrenpreis dieselbe. 1. Preis Karl Götz-Bermutshain. Pferde: .Klaffe 1: Ehrenpreis Gutsverw. Stockhausen. 1. Preis Peter Pfannuiüller-Maar. Klasse 2: 1. Preis Ioh. Rahn II.-Engelrod. Klasse 3: 1. Preis Pröscher-Rudlos. Klasse 6: 1. Preis Ioh. Mischer VII.-Lernshausen. — Ziegen: Klasse 1: 1. Preis Gemeinde Angersbach. Klasse 2: 1. Preis Gemeinde Lauterbach. Klasse 3: Ehrenpreis Hch. Beier III.-Stockhausen (2). 1. Preis Ioh Bcier-Niedermoos. Klasse 4: Ehrenpreis Hch. Jöckel-Nieder> moos. K. Dahmer-Reichlos. 1. Preis Ioh. Becker VII.-Stock- hausen. Klasse 5: Ehrenpreis Hch. Jöckel-Niedermoos. Klasse 6: Ehrenpreis Hch Vollnwller II.-Lautcrbach K. Fischr-Angersbach 1. Preis Heinrich Adolf-Hutzdorf. Klasse 7: Ehrenpreis Bezirk Nledernioos-Freiensteiner. Tauben Ehrenpreise: Lehrer Haller-, Lauterbach (3); Fr. Jockel II.-Lauterbach; Gg. Nlliller-Lauter- bach. 1. Preise: Lehrer Haller-Lauterbach; W. Henkel-Lauterbach; Karl Römer-Lauterbach 2. .Preise: Lehrer Haller (2); Heinrich Raabe-Schlitz (2); Hch Zinn-Lauterbach (4); K. Hammel-Blitzen* rod: Gg. Müller-Lauterbach. Schweine Masse 1: Eber über 12 Ntonate alt 1. Fr^:. Riedeselsche Gutsverw. Sickendorf. 2. Gc> meinde Landenhausen 3. Gemeinde Reuters. Klasse 2: Eber unter 12 Monate alt 2. Gutsverw. Stockhausen. 3. Gemeinde Steinfurth. Klasse 3: Sauen über 12 Monate. Gutsverw. Sicken- (Lcbhastcr Beifall.) GotH?Deutschtum unü Pro' testantu-mus mlammenflefugt; er wird sie bciciuandcr bulten und itö?c tanb voller evangelncher Zukunft, wenn auch mein Fuß ktnxl*t^etEctm wrrd. Der Abcudwiuü weht um meft^ Schläfe ™ der alles stille roirb; mein heTzlicl^ ft: Gott )et immer mit dir du lieber Evangelish Blliid: ^^urmncher, immer neu sich wiederholender Beifall) 'Nach gemeinsamem Gesang ging die große Versammlung auseinander. Die geschäftlichen .Verhandlungen leitete am heutigen Montag vormittag eine 9 Sitzung des Zentralvorstandes und des Gesamtvorstandes AN, in welcher der Vundesdirektör Reichstagsabgeordneter Lic. 1 Vng (^lle) den Jahresbericht vorlegte. Er sagte u. a.- diesmal alle nationalen Parteien in Presse und Parlament Stellung gegen die päpstlichen Schmähungen nahmen, und wenn selbst das Zentrum im preußischen Abgeordnetenhause nicht ^°gte, das pcKstllche Treiben zu verteidigen, so verdankt das protestantische Volk diese Haltung nicht zum geringsten Teil den wirkungsvollen Maßnahmen unseres Bundes. Wir hoffen, daß dieser Dank, der von den verschiedensten Seiten zum Ausdruck gekommen ist, sich durch einen immer größeren Beitritt zu unserem Bunde betätigt.. Die B o r r o m ä u s - E n z y kl i k a habe dem Bunde tn wenigen Wochen über 30000 neue Mitglieder zu g eführt. Die Gesamtzahl der Haupt- um Zweig Vergne stieg um 222 auf 2822, die der Mitglieder von 38153Ö auf etwa 435 000 seit April vorigen Jahres. Zur Förderung der evangelischen Kirche in Oesterreich ist ein Zentralausschuß unter dem Vorsitze des Geheimen Kirchenrats Dr. Meyer (Zittau) gebildet; ebenso besteht für die in den deutschen Ostmarken ärbeitenbcn Vereinigungen ein besonderer Ostmarkeir- ausichuß. . Um Vs'4 Uhr nachmittags trat im großen Festsaale des Kauf mamlischen .Vereinshauses die erste Abgeordnetenversammlung zusammen, an der wieder über 1000 Personen teilnahmen. — Zum nächstjährigen Tagungsort wurde Erfurt in Aussicht ge- iwmmen, wo vor 25 Jahren der Evangelische Bund gegründet wurde. Die nächste Tagung soll sich daher zu einer Jubiläums-- tagung gestalten. — Zur Zeitlage und Jahresarbeit sprach dann der Direktor des Bundes Lie. Everling (Halle)- Nach zwei Richtungen war der Kamps zu führen. Da war ber deutsche Gelehrte, der in Wort und Schrift rief: „Jesus hat nie gelebt!" Und da war der römische Priester, der in der Borrom äus - Enzy klika mit unversöhiUichem Haß bekundete: Die Helden und Fürsten der Reformation sind Bauchanbeter und Kreuzesfeinde. Beide haben wider Willen den Protestantismus einig gemacht. Dem phantasierenden Professor traten Führer aller protestantischen Richtungeii entgegen, und wider die empörende Herabwürdiaung des Papstes erhob sich in heiligem Zorn das protestantische Volk zum Schutze seiner Helden. Man spricht von Enzyllika-Hetze und von Protesttummel. Der Präsident des diesjährigen deutschen Katholikentages hatte die Stirn, die Beschimpfungen der Enzyklika „Werturteile" zu nennen, „Werturteile über die damaligen Verhältnisse mtb Zu- 'tünde, die eine Anwendung .auf die Gegenwart ausschließen". Herr Marx wagte es nicht, den immer wieder für den Katholikentag in Anspruch genommenen „Ruhmestitel", daß er die Ailsckjauungen Andersgläubiger nicht verletzte, für den Papst in Anspruch zu nehmen. Er drehte also den Spieß um und verllagte, bedrohte und kränkte seine evangelischeii Mitbürger. Ueberttoffen wurde diese Leistung jüngst noch vom österreichischen Katholikentage, j>er sogar ein Danktelegramm an den Papst sandte. Wir Protestanten müssen demgegenüber aus der nntoürbigen Behandlung unseres würdigen Anspruchs dauernde Lehren ziehen. Wir inb aufrichtige Freunde bes konfessionellen Friedens, aber nicht auf Kosten ber protestantischen Ehre, evangelischer Wahrheit mtb nationaler Freiheit. Wir gönnen von Herzen dem katholischen Volksteil eine staatsbürgerliche Gleichberechtigung, aber wir er- tragen nicht seine ultramontane Vorherrschaft. Mit dem kleinen gehörigen Aktiengesellschaft. Kommanditgesellschaft auf Aktien oder r < 7/ fünf Jahre lang Unternehmer ober beDnllinadjtigtc Betriebsleiter eines ber Genossenschaft zugehörigen Betriebes aewesen sind. werben die Betriebe für die Tarifzeit zu den Oefahrenklaffen veranlag. Nach ber Veranlagung kann die Be- ^ifvgenoffensck>aft einen Betrieb neu veranlagen, wenn sich heraus- stellt, baß die Angaben des Unternehmer» unrichtig waren. Auf Antrag der Nationalliberalen wird hinzugefügt: ober wenn eine Aenderung un betriebe eingetreten ist. . Zür die Vermögensverwaltung bestimmt S 719, daß mindestens em Viertel des Vermögens der Berufsgenossenschaft in Konsols, unb minbcflenß die Halste des Vermögens mündelsicher ober in Darlehen an Gemeinben u. Gemeinbeverbände angelegt sein müssen. Für jebe andere Verwendung überhaupt bedarf sie der Genehmigung des Reichsversichernngsantts, unb wenn es sich dabei um wehr als ein Viertel des Vermögens handcll, noch außerdem der Genehmigung des Bundesrats. Zentrum unb Sozial- okraten stimmten gegen diesen Paragraphen, bliel:en aber m ber Minderheit. _ Nach § 721 regelt das Reichsvm'ichenmgsamt die Art und ()-orin ber Rechnungsst'ihmng ber Bernfsgenossenschastm. Auf Munich der . Berufs gern) ssewcha ft en wird diese Bestimmuna |tnd)ert Die §§ 723—725 fallen fort infolge ber durch die Kommiffion erfolgten Streichung ber Landesversicherungsämter.. . Zu 8 737 wird auf Anttag ber Nationalliberalen oeu Vorschriften über die Satzung hinzugefügt: Die Satzung farm mich bestimmen, daß ber Vorstand der Berufsaenossensck-ast berechtigt fein soll, von einzelnen Mügliebern Vorschüsse emzu- Torbern, falls ein solckMs mit ber Zahlung der Beiträge wiederholt im Verzüge gewesen ist. Die Beratmig ber Vorschristen über die Riicklagen der Berufs-. genosienschaften (§§ 741—747) wird ausgesetzt. Die BeratuuN geht Dienstag vormittag weiter. Die Ueichsverstcherungsordnung. : Berlin, 26. Sept. Der Reichsversicherungsausschuß setzte heute die Beratung des Buches über die Uiifallversicherung fort bei dem Abschnitt über die Genossenschaftsorgane. Die Sozialdemokraten beantragen die Einführung einer paritätischen Verwaltung: Die Berufsgenossenschast soll ans einer gleichen Anzahl von Vertretern der Arbeitgeber unb der Arbeiter bestehen. Für ben Anttag tritt außer ben Sozialdemokraten aber nur die polnische Stimme ein. Auf Anttag der Nationalliberalen wird mit großer Mehrheit § 700 dahin geändert, daß als Mitglieder des Vorlandes ober als Vertrauensmänner ber Berufsgenossenschast ober als Vertreter in ber Genosseiischaftsversammlung auch bie bevollmächtigten Betriebsleiter unb die gesetzlichen Vertreter ber Arbeitgeber wählbar sind. Ferner zu Mitgliedern des Vorstandes auch solche Mitglieder M AMWsrats einer .der Genossenschaft w g« werte JRainn.ifl von feiner festlichen Menge, mehr als zwei LMsnch, bis aut den letzten Platz gefüllt. Die Spitzen ber staatlichen, Kirchen- und Gemeindebehörden sind anwesend Zum er Il m M ale hat auch der D e u t s ch e K i r ch e n a u s s ch u ß in d em Meralsuperinteiidenten von Schleswig-Holstein v. K a f t a n einen Vertreter entsandt. Von bekannten Persönlichkeiten sahen wir Generalsuperuttendent D. Lohoff-Alteirburg, Hosprediger D. Rogge- Potsdam, vom Präsidium des Bundes Superinteirdent D. Wächt- ler-Halle, Reichstagsabgeordneten Lic. Everling-Halle, vom 8eri- Rat 0. Meyer, Geh. Rat D. Mirbt, Professor ?- ^^oura, Justizrat Elze, Justizrat Gensel, Vf Prodstrng und andere. Der erste Vorsitzende des Evangelischen Bmides, Exz. von Leßel, ist durch einen schweren ^rauerfaU verhindert, der Haupiversanmilling beizuwohnen. Nach einem Orgelvorttag und einem Chorgesang des Mäimer- gesangvereins ^Orpheus" hielt ber Versanmilungslefter Dr Költzsch die Eröffnungsrede.. Dann begann die Reihe der Begrützungsreden. Generalsuperintendcut Kaftan bringt den Gruß des Deutsch- eoangelffchQi Kttchenausschusses. „Der Kirchenausschuß weiß bie Arbeiten des Evangelischen Bundes zu würdigen; wir alle wiur- schen,^baß wtt mit unseren katholischen Volksgenossen im frieden leben, aber nicht um den Preis, daß wir priesterlichen Herrschaftsansprüchen uns beugen. (Lebhaftes Bravo.) Sodann ergriff das Wort Konsistorialpräsident Dr. Böhme- ^Lenn Sie Ihre Ausgaben zweifach gliedern, in den Kampf gegen den außer en Gegner und gegen den inneren, gegen Jnbisferentis- Mus und Materialismus, so heißt das, das eine tun unb das andere nicht ^lassmu Sachsen ist seit ber Reformation ein fast xeui lutherisches Land; wtt stehen unter dem Schutze eines oe- hebten und auch in konfessionellen Dingen voller Vertrauen verehrten Königs. (Stürmischer Beifall.) Der Wunsch, mit den Katholiken in Frieden zu leben, wird allgemein geteilt Auf ber letzten Landessynode haben wtt in ber Regelung ber Friedhofsfrage einen Beweis vollster Toleranz gegeben. (Sehr richtig!) Möge Segen auf Ihrer Arbeit ruhen auch fernerhin." (Lebhaftes Bravo!) Es folgte Oberbürgermeister Dr. Sturm: ,Lch freue mich, baß ber Evangelische Bund Chemnitz als Feststadr gewählt hat Konfessioneller Stteit ist uns fremb, aber wie wir es keinem Anbersgläubigen verargen, für seinen Glauben einzu- trtien, so werben auch wtt uns bas Recht nicht nehmen lassen, Zeugnis abzulegen für unsere helligsten Güter, für bie Kraft des Evangeliums. (Stürmischer Beifalt) Möge auch diese Tagung des Bundes beweisen, baß die evangelische Wahrhett, wie sie ans btt Reformatwn gebracht hat, über alle Anfeindungen unb Angriffe siegen." Allgemeine Zustimniung löste auch diese Siebe aus. Aus sie folgten bann weitere Aiffprachen; im Namen ber Geistlichkeit von Chemnitz, ber Evangelischen Arbeitervereine, des Evangelisch» sozial en Kongresses, des Evangelischen Hauptvereins für Auswanderer in Witzenhausen, des .Evangelifcheu Bundes für Oesterreich. Wieder wechselten Gesangsvorttüge damit, dann nahm das Wort Superintendent v. Wacht l er im Namen des Zentral- vor stand es. Er teilte zunächst den Wortlaut der Telegramme mit, bie an den Deutschen Kaiser und an den König von Sachsen abgesandt wurden, verlas Begrüßungsschreiben der Siebenbürger Evangelischen, von der evangelischen Maatschappy, ber Brüder- Unitat. Ein Begrüßungsschreiben war auch von ber theologischen Fakultät ber Universität Leidig unb vom sächsischenKultus- ministerium eingelaufen, dieses war auch persönlich durck) Ministerialbttektor Dr. Äretzschmar vertteten. D. Wachtler schloß unter großem Beifall feine Rede: „Der heutige Tag, ber 25, September, ist ber Jahrestag bes Augsburger Religionsfriedens 1555. Auf ihm wurde den Protestanten rechtliche Parität garan- tiert. Für unsere Brüder in Oesterreich, die recht viel Verlangen nach dieser Parität haben, steht sie noch immer auf dem Papier. Wtt wollen uns barüber jetzt nicht gramen, aber wir wollen uns auf dem Bob en behaupten unb wir meinen, daß die rechtliche Parität auch eine moralische Parität ist, bei ber wtt unseren Mann stehen." Nunmehr ergriff, aufs lebhafteste begrüßt, der Vorsitzende des Lanbesvereins Sachsen, Geh. Rat D. Meyer, das Wort zur Lchlußaiisprache: Erbitterte Feindschaft rast gegen ben Evangelischen Bund durch bie. römische Presse. Aber es berührt uns nicht mehr als bas Summen einer schwarzen Brummfliege.. (Stürm. HetterLit.) Wenn andere Widerspruch erheben, so ist das, weil ihnen, die ideale Forderung, obenan deutsch-protestantische Interessen zu wahreii, unbequem geworden ober weil ihnen jede Betoiiung religiösen Lebens als konsessttneller Stteit erscheint. Wie war es 1870? Der Kaiser ber Franzosen, bas politische Haupt der Romanen, Nagte einen schnöben Angriff auf die Deutschen. 40 Jahre später, 1910, schickte das kirchliche Oberhaupt des Romanismus, der Papst, dem deutschen Protestantismus eine Kriegserklärung voller Beleidigung und Verleumdung. Man glaubt dort an die Legende Don ber Auflösung bes Protestantismus, sieht ihn als den alt- gewordenen Erbonkel an, in dessen Besitztum man bald zu treten hofft. (Heiterkeit.) Wie zeigte sich in diesem Jahre dagegen die Wttllichkeit des evangelischen Christentums? Ein herrliches Erlebnis war bie Protestbewegung von 1910! Sie war nickst bloß nne Absage an Rom; aus ihr müssen alle Gegner bes Christen- ckuus das Nein der deutschen Volksseele für ihre Bestrebungen hören. (Bravo.) Weg, erklärte unser Volk, von mir, du halb- vüchsiger Biirsche des Unglaubens, ber Jesus unb fein Werk ms ber Geschichte lösen will. Unb wir verstehen nicht, bekundet )er Protest, ihr Politiker unb Machthaber, wenn ihr nur Tages- : stier essen obenan auf euer Programm stellt, bereit, um wegen )iejer manches Gut aus dem schwer errungenen Sckiatz des evauge- . lischen Geistes daran zu geben. Dem Evangelischen Bund steht . ne Polemik gegen Ziom nicht oben an (Sehr wahr!), wich- , tiger ist, unser Volk im Protestantismus zu festigen. Dazu gehört, )a.ß wtt ihm wieder die evangelische Kirche lieb unb < wert machen. Sie ist das Kind unserer größten Zeit; ohne sie wäre das Werk । Luthers in lauter Subjektivisnius und Schwärmerei verflüchtigt. : Unb ferner ist notwendig, daß unser Volk zur Wahrung deutsch- । vrotestcuilMer S.nte.r.ejjeii such in, feiger, polftilchen Betätigung ! borf, 1., 2. unb 3. Preis. 2. Preis Ioh. Oestreich Vll-StoL« Hausen. 3. Preis Hch Kneußel II.-Maar. Klasse IV. Scmeq unter 12 ÜUTonate. 1. u. 2. Preis Konrad Schul VI.-Angersbach Klasse 6: Große Sammlung. 2. Preis Gutsverw. Sickendorf. Klasse 7: Veredelte Landschweine. Eder über 12 Momtte. Gutsverwaltung Stockhausen. Klasse 9: Sauen über 12 Rio nute., 2. Hch v. Alt-Wallenrod. 3. Preis Ioh Becker-Stockhausen. Gutsverw. Stockhausen. Klasse 12: Große Sammlung. 3. Preis Gutsverw Swckhausen. Geflügel: Wassergeflügel. Kammer E. Pr. Hch Euler-Nlaar, Ioh. Rodemer-Lauterbach Ehrenpreis L Stöpler- Lauterbach. 1. Preise Ioh. Rodemer U.-Lauterbach, Hch. Lkind- Hutzdorf, Ioh. Niodemer-Lauterbach. Fr. Jockel II. Lauterbach 2. Preise Hch. Euler I.-Maar, Hck). Daum-Frisckchorn, Ioh. Ro- demer-Lauterbach, Hch Kraftjr.-Wollemer. Hühner. Kammer E. Pr. Louis Stöpler-Lauterbach, Ioh. ötobemer-Lauterbach Hch Bluen II.-Lauterbach, Ioh Manl-Hortershausen, Karl Kerribach- Schlitz. Ehrenpreise Lehrer Haller-Lauterbach (2), Louis StöplO> Lauterbach (2), Hch. Kraft jr.-Wallenrod, A. Krömmelbein-Laittev- bach. 1. Preise A. Krömmelbein-Lanterbach (3), Hch Bluen III^ Lauterbach (2), Hch. Reinharbt-Sckstitz, Wernei-Ltthm-Lauterbach Johannes Rodemer-Lauterbach, Konrad, Wahl II.-Ängersback). 2. Preise Ioh. btodeMer^Lauterbach (5), Louis Stöpler-Lautcrbach (2L Lehrer Haller-Lauterbach (2H Hch, Kluen-Lccktterbach (2), Hch Zweites Bwtt 160. Jahrgang ' - * Dienstag 87. September 191« vlvn(IIu Alintfivt General-Anzeiger für Vberhessen 52 72 Lustschiffahrt. Meteorologische Beobachtungen der Station Gieße«. 43 t; Wetter 0 10 25. bis 26. Septbr. = -j- 46 41 2 2 still 71-73 71—73 70—71 17,0 6 0. 4,3 -6. 47 41 37 92 87 81 Sept. 1910 59 94 98 103 91 82 80 2« 9*> 7" 753,0 752,8 75M 16,8 9,6 74 56 56 54 8,3 8,3 7,5 L ■O £ K 84 77 r: a AI 72 72 70 1910. Sonnenschein , Bew. Himmel Nebel .Hessischen Hos^ PreiZverteilung statt. In Musterriege erhielt den 1. Preis mit 150 Punkten § £ £ 8? 62 55 48 40 Die Marktpreise für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 26. September 1910. Schafe. Masllämmer und jüngere Masthammel 40—00 80 -00 Schweine. Dollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht 56—57 Konstantinopels 26. Sept. .Seit gestern ist ein- Erkrankung imb ein Todesfall an Cholera vor- gekormnen, pr,A r z s u m am 23. September neunErkran. rungen und sdrei Todesfälle, am 24. September sieben Erkrankungen lunb drei Todesfälle, in vier Wilajets der Landschaft Yamen sieben Erkrankungen und drei Todesfälle. Dollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 56—57 Fleischige Schweine 54—55 Gleinsteuber, 2. mit 145 P. Fritz Henkelmann, 3. mit 139^ P. Ernst Clement, 4. mit 1291/, P. Philipp Röter, 5. mii 122y, P. P. Enders; den Ehrenpreis mit 159 P. Georg SE NE still 26. 26. 27, Dollfleischige, ausgemästete, höchsten n-brsvon-blS Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 50—54 91—94 Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 44—49 85—89 Mäßig genährte junge und gut genährte ältere 40—43 80—83 Färsen, Kühe. Dollfleischige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtwertes 45—49 82—86 Dollfleischige ausgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 40—43 77—78 Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngereKühe u. Für en 35—39 70—75 Kälber. Feinste Mast- (Dollmilchmast) und beste Saugkälber ...... 60—64 100-107 Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 52—58 87—96 Geringere Saugkälber ..... 46—51 78—86 E.O. Wiesbaden. Diehhos-Marktbericht vom 26. Sevi. Austrieb: Rinder 63, Kälber 62, Schafe 42, Schweine 313. Tendenz: Rinder mittelmäßig, Kälber und Schale lebhaft Schweine mittelmäßig. Preis Durch- ' pro 100 Pfd. schnittsprels pro 100 Ww ßcrotQt Lebend-Schlag, llewich: nu Kraftjr.-Wallenrod. O bstbau. Klasse 1: Beste Gesamtleistung. Ehrenpreis. Äug. Pro scher-Rudlos, Gutsverw. Lauterbach, Obst- .Schlechtenwegen. Klasse 2: Einmachbirnen. 1. Preis Pfarrer Lerrz-Stockhau sen, Th. Willmann-Steinfurt. 2. Preis. Joh. Stock-Blchenrod. Klasse 3: Latwergbirnen. L Preis Gg. Rausch-Schadges. 2. Preis A. Pröscher-Rudlos. Klasse 4: Winter-! täfelbirnen. 2. Preise Pfarrer Lenz-Stockhausen, Fr. Dietrich- Lauterbach, Obstbail-V.-Schlechtenwegcn. Klasse 5: Kochäpfel. 1. Preis Jvhs. Schwärzel-Schadges, Inh. Frank-Rimlos, Bürger-^ meister Heitzenrödei>herbfteln. Klasse 6: Winteräpfel. 1. Preis s?^ur^ar C^'en' ^6- Sept. Bei der Ge- meinderatswahl wurden die beiden wusscheidenden Mitglieder Landwirt Hch. Rühl und Landwirt Fr. Mayel wiedergewahlt. Neugetvählt wurden Bauunternehmer Peter Sch ep p und Landwirt und Zimmermeister Johannes Reo e lut g. + Lindenstruth, 26. Sept. Bei der Gemeinde- r a t s w a h l wurde Landwirt Johs. Gehrt wiederaewäblt Meugewahtt wurden Landwirt Konr. Krug, Landwirt hch' ?^^-.s^ErParlier Hch. Zinn kann II. und Maurer ^ohs. AIbach III. — ßm kommenden Monat wird die Buvgermeisterwahl stattfrnden. = Harbach, 26. Sept. Ein roher Bubenstreich wurde hier verübt. Dem Bürgermeister wurden an 18 Korn- hausen die Strohseile durch geschnitten. Hoffentlich gelingt es, den Rohling ausfindig zu machen, damit er seiner per- dienten Strafe nicht entgeht. n. Schotten, 25. Sept. Infolge des steigenden Iremdenvertehrs nn Vogelsberg genügt das Klubhaus aus dem Hoherodslops in Bezug aus Ausdehnung und Raum langst nicht mehr den Anforderungen. Deshalb hat der Vorstand des Vogelsberger Höhenklubs den Beschluß ge. faßt, einen Erweiterungsbau zu errichten. Das neue yaus wird im Untergeschoß einen größeren Saal ausweisen wahrend die oberen Räume als Logierzimmer eingerichtet werden sollen. Der Wirtschaftsbetrieb kann mit dem des allen Klubhauses mit Leichtigkeit vereinigt werden, da der Neubau im rechten Winkel unmittelbar an den Küchenausgang des seitherigen Gebäudes errichtet werden soll. Auch eine heiz, bote Schneeschuhhalle wird voraussichtlich noch diesen Herbst hergerichtet. Die Pläne zu dem Neubau sind ausgearbeitet -und bedürfen nur noch der Genehmigung der Hauptversamm. Ö’9n8Msnls!t|i-Landenl)ausen, Lehrer Gerhards-Herbstein. Klasse 7:1 Automat hat bereits eine Einnahme von 88 Mark gebracht. Tafeläpfel. 1. Preisr Joh TahmerIII.-Swckhausen Hch. List- ---Butzbach, 25. Sept. Heute hielt der Turnverein mann-Lauterbach, Obstbau-V.-L>chlechtenwegen. Klasse 8: Drei Abturnen in «TurnRnnp nh Crfi murhp in -sturmsichere Apfelsorten. 1. Preis Hch. Muller V.-Stockhausen. fm der Turnhalle ad. Es wurde m dre Obstbau-V.-Schlechtenwegen. Klasse 9: Spätblühcnde Tafeläpftl. ^legen geturnt, und zwar in der Musternege tm Alter vor 1. Preis Joh. Oestreich Vl.-Stockhausen, Gutsverw. Lauterbach.! 18—24 Jahren, in der 2. Riege von 16—18 Jahren, ir Klasse 10: Haltbare Winteräpfel. EhrenprA. 1. Kom. ^wbeloch- der 3. Riege von 14—16 Jahren. DaS Wetturnen sank 13ÄIÄÄ.'ÄiiVtor-Wt» » Joh. Oestreich Vl.-Stockhausen, Obstbauverein Schlechtenwegen. Spiele auf dem kleinen Exerzierplatz hinter der Kaserne ver- Klasse 14: 1. Preis Hch. Hoppe-Schadges. Äasfe 15: 1. Preis! anstaltet, z. B. Fußball, Faustball, Schlagball usw. Pfarrer Lenz-Stockhausen. Klasse 16: 2. Preis A. Pröscher- fand im * *" " * " " Rudlos. Klasse 17: 1. Preis Lehrer Wasser-Stockhausen, Obstbau- Verein Schlechtenwegen. Klasse 18: 1. Preis Gutsverw. Sickendorf, Obstbau-Verein Schlechtenwegen. Klasse 19: 1. Preis A. Pröscher- Rudlos, K. Göß-Frischborn, Obstbau-Verein Schlechtemvegew Klasse 20: 1. Preis Joh. Tahmer Ill.-Stockhausen, K. Alt- Lauterbach. Klasse 22: 1. Preis Gg. Rausch-Schadges. Klasse 26: 1. Preis Straßenmeister Jockel-Lauterbach. Klasse 27: 1. Preis Dch- Liftmann Ill.-Lauterbach. Klasse 28: Ehrenpreis Fräulein Mürna Gräf-Willofs. 1. Preis K. Alt-Lanterbach, Klasse 29: 1. Preis Frau Miima Morr-Landerchausen. Sammlung von Imker vereinen. Ehrenpreis Bienen-Z.-V. Lauterbach. Märtte. Gießen, 27. Sept. Marktbericht. Auf heutigem Wochen, markte kostete: Butter pr. Pfd. 1.30—1.35 Mt* Hühirereier 1 Et 8—9 Pfg., Enteneier 1 Stück 0 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf' Kasematte pr. St. 5—6 Pfg., Taubeti pr. Pr. 0,80—1,00 M? Hühner pr. St. 1,00—1,60 Atk., Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 M? Enten pr. St. 1,80—2,20 Mk., Gänse das Pfd. 80—85 Pfg., Ochsen.' fleisch pr. Pfd. 84—92 Pfg^ Rindfleisch pr. Pfund 80—84 Pfg Kuhfleisch 70 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 80—96 Pfg., Kalo' fleisch pr. Pfd. 86—88 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 60—84 Pfo Kartoffeln pr. 100 Kg. 7.00 bis 8.00 Mk., Weißkraut das Stück in bis 20-30 Pfg., Zwiebeln per Ztr. 6,00—8,00 Alk., Atilch das Liter 20 Pfg^ Birnen per Pfd. 8 bis 12 Pfg^ Aepfel per $tr 7 bis 10 Mk., Zwetfchen per Pfd. 10—15 Pfg., Nüffe 100 gtürf 40—50 Pfg., per Ztr. 0—00 MK, Bohnen per Pfd. 14—00 ih Marktzeil von 8—2 Uhr. vbstmärkte zu Frankfurt cu M. Der für diesen Donnerstaa 29. Sept., vorgesehene Obstmarkt in der Markthalle 4 fällt aus Die für 6. und 27. Oktober hingegen beabsichtigten Märkte folleü stattfinden, jedoch in einem anderen geeigneteren Raum, der noch bekannt gegeben wird. Kraft und Energie wieder erlanqt! Unna, 16. März 1910. Nachdem ich nach Verbrauch von 3 PaMen Blvson wieder zu Kräften gekommen bin, fühle ich mich gedrungen. bcHenJ£)anf abzustatten. An Blinddarm-EntzünduW s^Einnkt, mußte ich mich einer L penxtion unterziehen, an deren Folgen ich sehr matt und abgespannt war Ich machte einen Versuch mit Bio on und merkte, nachdem ich einigemal davon getrunkenbatte, soforlBcsse- mein Körpergewicht nahm zu und Kraft und Energie ^^En sich wieder ?in. Ich! genoß es nach der Gebrauchsanweisung mit ÄnnhSÄM daß ichin BezuaaufGc. schmack und Bekömmlichkeit durchaus zufrieden bin. — Mit der Wn> kung dev Bloson sehr zufrieden, werde ich es in mein. Bekanntenkreise bei vorkommenden Fallen warm empfehlen. Hochachtungsvoll: Frau 11 fc? ^nse£^r'r^C6 ^kioEylardi, 9totar. Bw' 55 ist das beste und billigste Zkräftigungsmittell Patel 3 Atark in L^b^tangen Sie von dem 8)iosonwerk Frankmrl a. 3)1 eine Gratisprobe u. die Broschüren. Befragen Sie Jhken Hausarzt. Der Apparat Engelhardts bohrte einen Landung in ein Kartoffelfeld Die beiden Luftschrauben, die Seitensteuerung und das Gestell wurden beschädigt, doch wird der Apparat bis übermorgen gebrauchsfähig sein und Engelhardt an den Fernflügeri teilnehmen. Herr und Frau Engelhardt, welche in dem -Apparat saßen, blieben unverletzt. Der Unfall wird auf einen Lokalwirbel und darauf zurückgeführt, daß Engelhardt durch das Publikum behindert erreicht chatt'^ ^arat bie volle Fluggeschwindigkeit Gicbtanfälle ganz verschont« * ’r• bewiesen, wie dankbar ich für jedes htlVprlStcrr geeignet ify die furchtbaren Schmerzen ^ser tücktsch,ten aller Krankheiten zu lindern und wie sehr Imberm 64hr Ä? m.einer armen Leidensgenoffen zu aelSt ultr schon ganz wesentliche Dienitc ab Wistel. Fch leide schon seit langen Jahren an Gicht imd Rheumatismus und konnte z. B. einen Ring an dem seit mehreren Jahren nicht mehr tragen. Seitdem ich jedoch Ihr stets frisch und angenehmes wohl' St. GeorgSguelle in Biskirchen konnte ich den Ring wieder tragen. Wenn Abi klang Ihr Wasser trinke, glaube ich von meinen Gichtanfällen ganz verschont zu bleiben. J.Ehr.G. in W- Preis für 25 Flaschen AU. 9.- E- Verpackung ab Station Stockhausen a. b. Lahn. hr*W Die Lholera. Budapest, 26. Sept. In beit letzten 48 Stunden sind tm ganzen Lande 4 8 Cholera erkrankungen und 11 Todesfälle gemeldet worden. Da die Erkrankungen zu- mnst längs der Donau Vorkommen, liegt der Verdacht vor daß das Donauwasser infiziert ist. Der Minister des Innern hat deshalb den Gebrauch des Donauwassers streng verboten. Das Personal und die Passagiere der Donauschiffe werden ärztlicher Kontrolle unterworfen und dürfen die Schiffe ohne ärztliche Untersuclurna nicht verlassen. ~ Neapel, 26. Sept.. Hier wurden wieder zwei neue Cholera falle festgestellt. In San Giovanni a Pre- ducno ist ein Cholerafall aufgetreten. Regierung und Stadtverwaltung gehen gemeinsam vor, um 'ine Seuche auf ihren Herd zu beschränken. In Apulien sind in den letzten 24 Stunden vier neue Cholerafälle und ein Todesfall vorgekommen. Rom, 26. Sept. Wie die städtische Sanitätsbehörde E^nrden brsh°r vier C h ol«LS t-° l Le jestgeM. Brig, 27. Sept. Das Befinden des Simplonüber- fltegers Chavez zeigte sich gestern so verschlimmert, daß das Aeußerste befürchtet wurde. Paris, 26. Sept. Die Flieaer Mahteu und Lort- dan haben den Flug Paris-Brüssel infolge der Be- jchädigungen chrer Flugmaschinen aufgegeben. — Kanosselmarkt-Bericht vom 26. September Dortmund: Magnum bonum Mk. 3.20, weiße runde Mk. 2.4i; Gelbfleischige rote Mk. 3.50. Kempen: Magnum bonum M 3.50, Gelbfteischige rote Mk. 4.00. Cr efeld: Magnum bonum Mk. 2.50-2.70, Gelbfleischige rote Mk. 2.50—2.70, weiße 2.50 btS 2.70. Köln: Magnum bonum Mk. 2.80-3.10, weiße runde Mk. 2.45—2.50, Gelbfleischige weiße Mk. 2.90. Plaidt: Rote Sollen Mk. 3.00, Rkagnurn bouum Mk. 3.00, Gelbfleischige weiße Mk. 2.yü. Mannheim: Magnum bonum Mk. 3.50, Gelbfleischige weiß« Mk. 0.00. (Alles für 50 Kg.) ' 9 6 Schab. In der 2. Riege erhielt den 1. Preis mit 151 P. Beruh. Heidt und in der 3. Riege mit 14iy2 Punkten Willi Schab. — Heute morgen um 6 Uhr ttnirbe, wie schon drahtlich berichtet wurde, auf dem zweiten. Geleise von Gießen nach Frankfurt zu in der Nähe des Hauptbahnhofes ein unbekannter Herr tot mit beiden Beinen abgefahren aufge- . । funi)eit. Um 8 Uhr erschienen die Behörden, um die Per- Ans Stellt Ultö LcrnH. sönlichkeit festzustellen. Durch das Taschentuch stellte es Gießen, 27. Sepll 1910. sich heraus, daß es der 32 Jahre alle Zimmermann Karl ** Di e V e r st e i g e r u n g der städtischen Obsternte, die \?u r * Äller aus BuH^vch Ivar. Wie gestern stattfaud, war sozusagen ein Fest für viele Leute. Verunglückte dort htngeraten ist, n?etß bis jetzt niemand. Schon am Vormittag zog alt und jung nach der Licher ----- Straße, uw ine ersten Versteigerungen vorgenommen wur-I auU ben. Eine wahre Völkerwanderung erfolgte dann zu i>er|_. N. B. Darmstadt, 26. Sept. Das Schwurgericht ver- Versteigerung, die nachmittags um 2 Uhr auf dem ftöi)t ^eute gegen den 31 Jahre alten Flchrknecht Michael Obstbaumstück neben der Kaserne abgehalten wurde. Wahre \,€hb er ■ • Scl \ \ Körperver- Prachtsorten von Aepfeln wurden versteigert und der Ertrag 19' M n«'-' retdjet wie an den Bünmen alte SoÄ jlMtat S attS Mblg der Nähe der Mtten- m eurem Krnderwagen spazieren gefahren und war von dem Brauer et fanben imlltge Ltebhaber. Die erztelten Preise Angeklagten nach Hause gerufen worden, hierbei stieß der Knabe - dtadt Nicht schlecht, aber auch die Steigerer aus Versehen an einen Holzstoß, so daß der Wagen umstürzte des Obstes lönnen sich nicht bellagen, daß sie zu viel bezahlt ww das Kind heraussiel. Obwohl es sich nicht verletzt hatte, hätten. — Die Obsternte in der Gemarkung Gießen beträgt: geriet der Angellagte in Zorn, trat auf seinen Ähn Adam, ber Taseläpfel 900 Doppelzentner, Wirtschaftsäpfel 30, Dafel- durch den Fußtritt zu Boden fiel und versetzte ihm einen weiteren birnen 80, Wirtschaftsb-irnen 6, Zwetfchen und Pflaumen Kmd wurde unwohl und starb am Abend des 12' SSirte’ a b- Mainz, 26. Sept, heute fand in dem prunkvoll aus- jchaftsbirnen 8, sowie sur Zwetfchen und Pflaumen 15 Mk. gestatteten neuen Schwurgerichtssaal die erste Schwurge- **3ieneue Gebührentaxe für Stellenvermittler ^ich^vcrhandlung statt. Der 24 jährige Dienstknecht Hch. die am 1. Oktober d. I. in Kraft tritt, schafft nnbercchtifft m N°fen soll sich am 16. Inti des Notznchtsvcrsuchs hohe Vcrmittclmigsgebühren ab, tnorauf Interessenten^cms! ^Bürgermeister und den Zeugen drücklich aufmerksani gemacht werdew fll M b^T n°PHPHerT^at)tUn^ Vermittelungsgebühren aber sttaftechtlich verantwortlich. Die Geschworenen vemeintcu srch den neuen Tarrf anzu,ehen. die Schuldfrage, worauf der Angeklagte freigesprochen wuche!^ ** Das , Zuspättommen der Theater-!. Han au, 26. Sept. Wegen Verletzung des Ür- besucher. Eine beachtenswerte Bestimmung enthält die ^.Eberrechts hatte sich heute vor der Sttafkammer der Durchgehen durch dre Zuschauerreihen bei offener Sz,ene ftellte, da die Mgur mit einem Warenschutzzeichen nicht ver- rst nicht gestattet. Bei Opern und Operetten werden mit ’e$en 5^' emm Abguß her und fertigte eine Anzahl Exemplare Beginn der Ouvertüre sofort alle Türen des 'Zuschauer- g°nrcn setzte er 69 Stück um. Das Muster des Ori- raumes geschlossen. Der Eintritt ist den Zuspätkommenden »‘„n L6atH ft* Silberwarensabrikant Jean Schlingtoff Crft OZ^^?BUseck 6 Strafantrag^^ Den'SchaÄ^er^llnLNurch'd^L e eitt, der Gustav - Adolf - Stiftung sein Mark Geldstrafe. ,Das Urteil lautete auf 300 Mk. Geldsttafe ^??bssest in unserer Kirche ab. Vor zahlreichen Zuhörern und eme an Schlingloff zu zahlende Geldbuße von 500 Mk. W Pfarrer Groth-Rödgen eine packende Festprediqt --------------------- bte zur Mitarbeit an dem segensreichen und. notwendigen Werke des Gustav-Adolf-Dereins ermunterte. Den Rechen-1 Di- ftruntnnrf» in schaftsbericht erstattete Pfarrer G o mb e l-Reiskirchen. Die tfrior 9A k t zum Schluß des Festgöttesdienstes für den K» Sept. Bei herrlichem Wetter wurden beute hobeueÄdllekte be^etwa I 2? 5 ^Min. stieg DZ ee- drgen Erholungspause fand gegen 4i/2 Uhr im Brückscken ntnrpn^^Bpf a9t-r SL ‘ ^ann urit Passa-- Saale eine Nachversammlung statt, die im Gegensatz zum ? Es Enselhardt 5, Jeannitt 3, v. Moßner Festgottesdienst nur schwach besucht war S>iet .Gesamtergebnis an beiden Tagen ist fob- vuch einer rn'armen S % L ®ef,' Engelhardt Barth-hier Pfarrer Büchner von TrZ über die^Pfleg- 22°©?f S,rai &AI M-bner taigc desG.-A.-B. im Ausland und Pfarrer Bechtolshellne?- sich der&® äpparat Enaelbardts bobrta ßHeßen über seine Erlebnisse als Diaspora-Pfarrer in Mvüiä ein 3 und Umgegetid. Höchste Temperatur am Sliedrigste , , 25. w 26. Niederschlag: — 0,0 mm. i i i ______________ Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. 9)1. Fleischpreise in Gießen 5 Ochsen Kälber § Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 91—95 Alk. V,Kg. Schlachtgew. 96—103^1 7, , , 70-71 , 7, Kg. 84-92 Psg. 7, , 86—88 , 7, r 80-96 " ■ Getreidepreise in Mannheim 3 , ________________________________ Brotpreise in Gießen Weizen 100 Kg. 21.00-21.25 Alk. j Roggen 100 Kg. 15.50—15.75 Mk. Weißdrol 2 Kg. 62 P^. Schwarzbrot 2 Kg. 54 Psg. Spar - Einlagen Giessen, September 1910. Abteilung für Spar-Einlagen (Depositenkasse) Wir geben hiermit bekannt, dass auch bei unserer Bank die Quittungen über Abhebungen von Guthaben aus den von uns ausgestellten SpareinlagebÜChern stempelfrei behandelt werden. Ebenso sind die Abhebungen der Zinsen von der Stempelabgabe befreit. au/9 Bank für Handel und Industrie Niederlassung Giessen ailgBinEinep Deutsch^ VBrsicbBrunQS-llBFBln In Stuttgart Auf Gegenaaitigkalt Gegründet 1876. Unter Garantie der Stuttgarter 11t- nnd Rflokrersiohernnga-lktieDgeMlUGhaft Kapitalanlage über <>8 Millionen Mark. Haftpflicht-, Unfall, lebens- Versicherung. Cesamtverslcherungetiand: 77GUOO Vertlcherungen. Zugang monatlich ca. 6000 Mitglieder. (r 000 Prospekte kostenfrei durch j A. Conrad, i Oberwachtmeister in Giessen 1 I Kaiser-Allee 60. [ss9/« ooo Vertreter Überall gesucht. RechtrschutzsteSe erteilt unentgeltlich [D4/i Rat und Auskunft an Frauen und Mädchen. Sprechstunden Mittwochs von 5—7 Uhr, Alicestrahe 31. 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Da dem Verein schon für die nächste Zeit größere Aufgaben gestellt sind, werden die Mit- glieder dringend gebeten, gleich äuv ersten Probe zu erscheinen Der Eintritt sangeslundiger Mitglieder ist sehr erwünscht Anmeldungen nehmen der Dirigent, Herr Prof. Trautmann Moltkestraße 6 und der unterzeichnete Vorsitzende entgegen' Frische Eier empfiehlt (4869 Eberh. Metzger Nacht. VeibiassieStorfe Großen-Linden, am 26. September 1910. Großh. Bürgermeisterei Großen-Linden. Leun. Köper, Bouleaus, abgepasst, reich bekurbelt, Paar Mk. 3.25, 3.75, 4.75 Wohne ab Donnerstag den 29. September = West-Anlage 51 — . (Kohlenhandlung GeiLfua) Schwalm, Zahnarzt Bahnhofstrasse 45. 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Ausläufer, Erdarbeiter, Fuhrleute, Korbmacher, ohne Beruf.______ Leder mit Absatz Konsums Giessen und Umgegend Donnerstag eintreffend: Frische SchMche Nur Asterweg [6IS7] Nur Asterweg mit den echten Brauns1-» »-FARBEN Betrifftt Die Bildung der Schöffen- und Schwurgerichte. Sassen und Geschworenen liegt von September biS Mittwoch den 5. Oktober 1910 auf ber dllrgermelsterei — Äimtner 9tr. 9 — zu jedermanns Einsicht gegen dte Richtigken oder Vollständigkeit der Urliste Einspruch erhoben werdeu (B% Knaben - Handarbeit. 5?tto6$r b. Is. beginneu in dem Schulhaust Jfltc Handwerkerschule) zwei UuterrichtSkurse für fbe Haudarbett mit je dreistündiger wöchentlicher Unter- än koem blneu derselben werden die Schüler mit Papv- arbeite«, in dem andern mit Holzarbeiteu beschäftigt. Aur iße* a?-^bAU"terricht können ältere Schüler der Vottoschule abl iugelanen werte!" yet,ran|Ialtcn «letztere vom 11. tieben&e c ^krkzeuge u. Materialien, welche den Schülern während ®erben' ^tnd von jedem derselben 2 Ltt. ®^dler der höheren Lehranstalten haben außef bem "Ä.bin Schulgeld von 4 Lllk. zu bezahlen. ^linde£l äum Unterricht werden Samstag den 1 £)(L- nat6m* 3 m obengenanntem Schulhausc entgegen^cnummS. J 1L b. 11. ÖkloiwlW IQeltiiim Bn 2_ Besten der Bonifaduskirdie Geheimnis mehr dass die Preise meiner Gelegenheitsposten ■ Schuhwaren staunend billig sind. So lange noch Vorrat, offeriere: Bezirksbeawteu neu zu besetzen. Br Hiosgtbrauch. =s Millionenfach bewfihtt ea JL 7u heben m S Drogenhandlunge« etebcad tbgebildet» Sclldfe«,*. Auf Grund des Artikel 23 des Volksschulgesetzes und ber , Bestunmung Grobherzoglichen Ministeriums des Innern, Abteilung , für Schulangelegenhetten, vom 26. November ItiOl bringen nm au? l allgemeinen Äenntnis, daß die flt Fortbildungsschule Montag den L Oktober d. Js. im Schulhause der Stadt-Knabeu-i schule an der Nord-Anlage beginnt und von genanntem Tage an wöchentlich zweimal abgehalten wird. n. Sunt Besuche der Hortbildungsschule sind alle Knaben vev» pfitchtet, dte wahrend der letzten drei Jahre aus der Volksschule entlaffen wurden, sowie die Schüler der Gymnasien, Realgymnasien, Oberrealschulen, Realschulen und höheren Bürgerschulen, die nach Ablauf des achten Schuliahres austreten, ohne mindestens einftata der Obertertia angehärt zu haben. . Es haben zu erscheinen: Montag den 3. Oktober nachmittags 2 Uhr: L Gruppe. cv ^"^JEchtigen Kaufleute, die nicht die kaufmärmische Fachschule sNord-Anlage 15) besuchen, Schreiber, Buchhändler, 8u$ b nder, Schriftsetzer, Telegraphisten, Geometer, Vhotographeu. Lithographen, Optiker, Techniker, Graveure. Mtt. 1.00 L25 \ V h./> X 2 ä 1OOO ü 4 ä 500 | 5 ä 200 0 20 ä 100 1OO ä 20 ä 200 ä l10 | 3000 ä 3