Nr. 44 V 5 vorgesührt. B । fflr reisende ch. i der neuen Aula »festes la Schmücke: !. Hahn von hier, SSto Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^BL Redaktion:^^112. Tel.-AdruAnzeigerGießen. Rotaüonsdruck und Verlag der Br üblichen Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Aehrenthal in Berlin. Wir erhalten aus Berlin folgende Mitteilungen, die, wenn sie sich als ganz zutreffend erweisen sollten, manche Sorge beseitigen würden: Am heutigen Dienstag trifft der österreichisch-ungarische Minister des Auswärtigen, Graf Lexa o. Aehrenthal, in der Reichshauptstadt ein. Er wird an demselben Tage vom Kaiser in Audienz empfangen werden und abends an einem Diner bei dem Staatssetretär des Auswärtigen, Herrn von Schoen teilnehmen. Am Mittwoch findet in der österreichisch-ungarischen Botschaft ein Festessen statt, zu dem auch der Kaiser sein Erscheinen zugesagt hat, und am Donnerstag wird Graf Aehrenthal Gast des Reichskanzlers sein, um noch am Abend desselben Tages die Heimreise über München anzutreten. Selbstverständlich ist dieser Besuch zunächst als eine Erwiderung der Antrittsvifite aufzufassen, die Herr von Bethmann-Hollweg im September v. Js. dem Kaiser und ben Leitern der österreichisch-ungarischen Politik in Wien machte. Die Erörterung der internationalen und der Dreibundspolitik wird aber ohne Zweifel im Mittelpunkt der Gespräche des Grafen Aehrenthal mit den deutschen Staatsmännern stehen. Reben der Kcetasrage, an deren Lösung, wie es ja heißt, sich auch Deutschland und Oesterreich-Ungarn beteiligen wollen, neben den verschiedenen Balkanproblemen und der Lage in Griechenland, bte ja jetzt verwirrter denn je ist, wird es vor allem das BerhältnisOesterreich- Ungarns zu Italien und zu Rußland sein, das den Diplomaten Stoff für ihre Unterhaltungen liefert, ohne daß dabei freilich bindende Beschlüsse nach der Seite einer anderen Orientierung der deutsch-österreichischen Politik gefaßt werden dürsten. Insbesondere dürsten die jetzigen Erörterungen dem Reichstanzler die Grundlage für Vorstellungen in Rom geben, wenn er dort während der parlamentarischen Osterferien seine Antrittsvisite macht. Die V e r st ä n d i g u n g s a k t i o U zwischen Oesterreich und Rußland, die im Januar cinsetzte, hat in Verbindung mit gewissem höfischem Parkettktalsch in Deutschland recht viel Staub aufgewirbelt. Man glaubte, anncymen zu müssen, daß Graf Aehrenthal, wie bei der Besitzergreifung Bosniens, so auch bei der Verständigung mit Rußland seine eigenen, vor Deutschland geheimgehaltenen Wege gehen wollte. Diese Annahme aber hat sich als irrig erwiesen. Die Berliner Wilhelmstraße ist vom Weener Ballplatz aus über Beginn, Verlauf mio Inhalt der Verhauetungen mit der Säug erdrücke stets auf dem Lausenden gehalten worden, und in Berlin har man gerne anenannt, daß eine öfter- Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Gießener Zamllienblätter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich bcigelegt, das ^.Kvdsblatt für den Ureis Gießen" zweimal wöchentlich Die „Landwirtschaftlichen Zeit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. IO flwesternMA » iohaaD6*8ttJ_ n ’ V.1L Dir. jtzzf, 1 Ben pll lstraße U Reichrtagspräsident Graf Stolberg. Ueber die Persönlichkeit des verstorbenen Reichstags- Präsidenten wird uns aus Berlin noch geschrieben: Graf 11bo zu Stolberg Wernigerode, der Präsident des deutschen Reichstages, kränkelte schon seit geraumer Zeit, so daß es schon im Jahre 1908 nötig war, einen Aushilss- prasidenteu für ihn zu wählen. Der Reichstag wird sich nun zur definitiven Wahl eines Präsidenten entschließen müssen, wobei es nicht ausgeschlossen erscheint, daß bei dieser Gelegenheit auch die Wahl eines zwerten Vizeprüstreuten nötig wird, da, wie man zu wissen glaube, Prinz yohenlohe-Laugerrburg dieses Amt, das er einigermaßen Unfreiwillig übernahm, und das ihm bisher nur Wider- 'värtigkeiten brachte, lieber heute als morgen niederlegen möchte. » Der verstorbene Präsident gehörte der schlesischen Seitenlinie des bekannten .Danses an und besaß, wie fern Vater, der sich 1866 um die freiwillige Krankenpflege große Verdienste erworben, und als Oberpräsident von Schlesien starb, dre schlesische Fideitommißherrschast Krcppelhof und Oie ostpreußische Dönhoffstadt. Welchen Ansehens sich Gras liessen. VW* *•* äs* SS- ifiint&en- (( "--Wild-. ■HecUeß® 11icbnii'11 xK-L >ÜJ Landwirtschaft. ** Der Anbau von Braugerste tvar infolge der niedrigen Preise im letzten Jahr wenig lohnend. _ Ta an sich der Anbau dieser Frucht mehr Arbeit ui;d Sorgfalt verlangt., wie der anderer Getreideartcn und auch ein größeres Risiko mit Rücksickst auf den Einfluß, schlechter Witterungsverhältnisse auf die Qualität bedingt, sind die Landwirte leicht geneigt, die Anf- baufläche dieser Kulturpflanzen einzuschränken. Es ist aber zu bedenken, daß, durch entspreck)ende Düngung, Bodenbearbeitung und Svrtenauswahl der Ertrug an Körner gesteigert und die Qualität günstig beeinflußt wird. Besonders die Auswahl der für bte; Boden- und klimatischen Verhältnisse geeigneten Sorte ist wichtig. Der Landwirt muß mehr wie seither die für feine Verhältnisse geeignete Sorte wählen. Vor allem sollten auch die Landwirte mehr eine Sorte anbauen, um dadurch dem Käufer zu ennöglid>en, von einer Sorte und Qualität größere Mengen in einer bestimmten Gemarkung kaufen zu köirnen. Während die Riedgerstc in erster Linie für die Gegenden des Rieds in, Betracht kommt, dürste Hanna-Gerste zu empfehlen sein, too außer bekannten Landsorten oder im Stroh stärkeren, Jmperialgersten zweckmäßigerweise nicht an gebaut werden. Tie Jmperialgerslen wie Rem burtvn malting, Goldthorp^ verlangen mehr Fenchtigteit im Boden wie Ried- und Hannas Gerste. Tie angegebenen Sorten haben sich beim Anbau in der Praxis gut bewährt. Saatgut davon können die Landwirte aus den Saatbaustellen der Landwirtschaftskammer beziehen. ** Die Pferde- und Fohlenauktion in Darm-, stadt, die am nächsten Freitag statlfindet, wird mit 118 Pferden und Fohlen beschickt sein. Den Katalog, den die Landwirtschaftskammer in Darmstadt versendet, führt Tiere getrennt nach ArbeitS- und Johlen beschickt sein. Der Katalog, den die Landwirtschafts- kammer in Darmstadt versendet, führt die Tiere getrennt nachArbeits- Gewährsmängel und sind verpfliästet, etwaige Fehler der Tierq anzugeben. Stolberg-Wernigerode, der noch ein Konservativer von altem Schrot und Korn ohne agrarische Färbung war, bei allen Parteien.des Reichstags erfreute, geht besonders daraus hervor, daß trotz der veränderten innerpolitischen Situation bei seiner letzten Wahl zum Präsidenten auf thn von 258 gültigen Stimmen 256 entfielen, also auch dre Gegner des neuen Blockes nicht gegen ihn stemmten, sondern sich mit der Abgabe weißer Zettel begnügten. Und dieses lersönliche Ansehen verdiente Graf Stolberg. Zwar wurde er stets nervös, wenn es im Reichstag zu stürmischen Debatten kam, aber er blieb dennoch immer Herr der Situation, weil er es verstand, mit einer Art behaglichem Humor, der niemand verletzte, die Differenzen zwischen den einzelnen Parteien hinsichtlich der Geschäftsordnung zu schlichten und eines Amtes mit einer über allen Zweifel erhabenen Ge- rechtigkett zu walten. ~ „ So bedeutet der Tod des Grafen Stolberg für den deutschen Reichstag einen großen Verlust. Sein voraussichtlicher Nachfolger, Hans Axel Tammo Graf von Schwerin-Löwitz, ist Präsident des deutschen Landwirtschaftsrats. Er wurde am 19. Mai 1847 zu Schwerins- burg geboren, besuchte das französische Gymnasium in Berlin, machte dann im Kürassierregiment Nr. 7 die Feldzüge mit und bewirtschaftet jetzt — gleichzeitig Kammerherr und ErbMchenmeister von Pommern — das Familiengut Löwitz. Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses ist er seit 1896 und des deutschen Reichstags schon seit 1893 (Anklam-Demmin). Berlin, 21. Febr. Die Wahl des neuen Präsidenten des Reichstags findet voraussichtlich erst in der nächsten Woche statt. Graf Schwerin-Löwitz hat sich bereit erklärt, die Würde anzuneymen. In parlamentarischen Kreisen glaubt man, daß der Reichstag nicht in die Karwoche hineintagen wird, wie es der Seniorenionvent vorgesehen hat, sondern daß man die beiden verlorenen Tage dadurch einholen kann, indem man die vorgesehenen Schwerinstage aus fallen läßt. Der verstorbene Reichstagspräsident Graf Stolberg war der zehnte Präsident des deutschen Reichstages. Bekanntlich wurde er am 20. Februar 1907 zum erstenmal gewählt. Ter erste Reichstags- Präsident war Dr. v. Simfon, der die Geschäfte des Reichstages bis zum Jahre 1874 führte. Sein Dtechfvlger war der Abgeordnete und Berliner Oberbürgermeister Forckenacck, der am 20. Mai 1879 wegen zollpvlitischer Fragen fein Präsidium niederlegte. Es trat nun an feine Stelle ein konservativer Abgeordneter Theodor von Setzdewitz, während der Zentrnmsabgeordnete Frhr. v. Francken- ftein erster Vizepräsident wurde. Seydewitz war aber nicht lange Reichötagspräsident, da schon am 13. Februar 1880 Graf Arnim- Do itzenburg an seine Stelle trat. Auch ihm >var kein langes Wirken beschieden. Ein Jahr später am 17. Februar 1881 wurde Herr v. Goßler Reicl>stagspräfident, der kaum 9 Monate seines Amtes waltete, da idjon am 19. Nov. 1881 ihm Herr v. Levetzow die Bürde seines Amtes obnahme. Dieser^ Reichstagspräsident legte fein Abgeordnetenmandat nieder, so daß am 22. November des Jahres 1884 Herr v. Wedel-Pilsstorf zum Präsidenteti des Reich s- rages gewählt wurde. Nach den Neuwahlen im Jahre 1887 wurde der alte Neichstagspräfident aufs neue gewählt und er blieb in dieser Würde bis zum Jahre 1890. Im Jahre 1890 löste ihn Herr v. Levetzow ab. Ter erste Vizepräsident wurde Gras Balle- strem, der spätere Reichstagspräsident. Levetzow war 5 Jahre als Präsident tätig Und wurde am 27. März 1895 von dem Frhrn. v. Buob-Berenberg, dem ersten Reichstagspräsidenten, der zur Zentrumspartei gehörte, abgelöst. Sein Nachfolger war Graf Ballestrem, der am 7. Dezember 1899 zum Präsidenten gewählt wurde und gleicherweise wie fein Vorgänger der Zentrumspartei als Abgeordneter angehört hatte. Baltestrems Nachfolger war der soeben verstorbene Graf Stolberg, der 3 Jahre seines Amtes waltete. reichisch-ruffische Verständlgung über die Balianfragen im Interesse des Dreibunds und des Volkerfrreden!-läge. .Auch was Oesterreich-Ungarn und Preußen-DeutMmrd speziell unter sich abzumachen haben, ift kemesMls bedeutungslos. Die Erneuerung des Dreibunds steht m einigen Jahren bevor, der Handelsvertrag zwischen beiden Ländern bedarf in noch kürzerer Zeit der Verlängerung, und die Frage der Schiffahrtsabgaben bildet wegen der Elbakte für Preußen und Oesterreich eine gemeinsame Angelegenheit. Bei den Schifsahrtsabgaben kvird Preußen tief m die Tasche der Konzessionen greifen müssem um Oesterreich für sie zu gewinnen. Oder soll etwa der ^eLunbanten» dienst, den Deutschland Oesterreich-Ungarn im vorigen Frühjahr gelegentlich der Baltanwirren leistete, bereits die Vorausbezahlung bilden für die Zulassung 'ber schrffa^rts- abgaben auf der Elbe? Berlin, 21. Febr. Die „Norbbeuische Allgem. Zig." schreibt: Der österreichisch-ungarische Minister des Aeußern wird am Dienstag in Berlin eintressen, um den Besuch zu erwidern, den der Reichskanzler v. Bethmann-Hollweg un vorigen Herbst in Wien abstattete. Als Leiter der politischen Geschicke der uns verbündeten Monarchie ist Graf Aehrenthal des herzlichsten Empfanges sicher. Die Sympathien, mit denen wir dem Besuche entgegensetzen, werden vertieft durch die frische Erinnerung an Ereignisse von historischer Bedeutung, wobei sich die Allianz zwischen Oesterrerch-Ungarn und dem Deutschen Reiche bewährte. In dieser Perwbe ist dem Grafen Aehrenthal eine weithin sichtbare Rolle beschieden gewesen. Als furchtloser, unerschütterlicher Verfechter der ihm anvertrauten Interessen der österreichisch- ungarischen Monarchie erwarb er sich einen Ehrenplatz m der Geschichte des habsburgischen Reiches. Die Pflege der Be- ziehungenzuDeutschland behandelte er, alten Traditionen und eigener Ueberzeugung folgend, mit Vertrauen, das ebenso rückhaltlos erwidert wie gegeben wird. Unter diesem Zeichen des gegenseitigen Vertrauens wird auch der Besuch in der deutscheii Hauptstadt stehen. Wir begrüßen den ausgezeichneten Staatsmann in Berlin und heißen ihn von Hetzen willkommen. Jos. Werth Fr. Hegai W. Berge: I F. Weingartne:« B.WvHg A. v. OthegraveiB G. ImtiMuie TL Sch wm [ Ed. Gnei" F. Mendels^ Drommersbau-'D H. Jw>: L. Gelle: MAntoi B.Kahi W.A. Mozart Fr.Hegar - 3. PL MW jallier und abenl- arten j® Eintritt für o» 'grirppc. >nsert. Machte. lD “StUlStu. eim **. Deutscher Reichstag. '41. Sitzung, Montag, 2L Februar. Der Präsidentenstuhl ist schwarz umflort An den Tischen des Bundesrats haben der Reichskanzler, die Chefs sämtlicher Reichsämter und eine Reihe preußischer Minister auf bet einen Seite, auf der anderen Seite sämtliche Vertreter der anderen Bundesstaaten Platz genommen. In der Hofloge sind in Begleitung eines kaiserlichen Adjutanten die Damen des Stolbergschen Hauses mit dem Schwiegersohn des verstorbenen Präsidenten, dem Grafen Eulenburg-Praffen, erschienen. Die Abgeordneten in schwarzer Kleidung sind sehr zahlreich anwesend. Vizepräsident Dr. Spahn tritt neben den Sessel des Präsidenten und halt, wahrend die Versammlung sich erhebt, folgende Ansprache: Ich habe dem hohen Hause eine traurige Mitteilung zu machen. Mit bangem Zagen lind wir den Nachrichten gefolgt, die seit Wachest über das Befinden unseres Präsidenten unS zugekommen sind. Tieferschüttert hat uns die Kunde getroffen, daß unser Präsident uns entrissen ist. Dr. Graf zu Stolberg-Wernigerode, der von uns allen Hochverehrte, der bis zur Weihnachtspause das Amt des Präsideisten verwaltet hat, lebt nicht mehr. Der Herr über Leben und Tod hat am Samstag abend 6% Uhr seinem zeitlichen Wirken ein Ziel gesetzt. Das erstemal hat der Tod dem hohen Hause seinen Präsidenten mitten aus seiner Tätigkeit heraus hinweggenommen. Auf den Schlachtfeldern Böhmens und Frankreichs hat der Ent. schlafens in blutigem Ringen dem deutschen Volke des neuen Reiches Herrlichkeit mit er ft ritten. Bei Königgrätz lag er schwer verwundet. In Siebe zu Kaiser und Reich hat er seine volle Kraft im öftentlichen Leben wie im Verwaltungsdienst mit der gleichen Begeisterung wie draußen für die Ehre und Größe des Vaterlandes im Innern für des Volkes Wohl und Heil erfolg- ^^^Jm^Rci^stag vertrat er den Wahlkreis Oletzko-Lhck-Johannes- burg. In fast 30jähriger Zugehörigkeit zu unserem Hause haben wir in der gemeinsamen Arbeit für das Reich bie ebel« männische G e s i n n u n g d e's Verstorbenen schätzen gelernt. Der Reichstag ist seiner Persönlichkeit durch die Wahl zu seinem Präsidenten gerecht geworden und hat ihm damit den —rt- but seiner Anerkennung gezollt. Seines Amtes hat er mit Treue, Liebenswürdigkeit und Unparteilichkeit, mit Sachkunde und Ge- schäftskenntnis gewaltet. Unter seinem Präsidium hat der Reiws- tag Beschlüsse gefaßt, die für die Geschichte des deutschen Volkes von weittragender Bedeutung sein werden. Der Tod hat ihn uns wie der gräflich Stolbergschen Familie nach menschlichem Ermeßen zu früh entrissen. Nicht einmal den siebzigsten Geburtstag hat er erreicht. Doch der Wert des menschlichen Lebens wird nicht durch seine Länge bestimmt. Gute Arbeit gibt herrlichen Lohn. Für die Mühen, Arbeiten und Sorgen, welche der Verstorbene unserem Hause und dem deutschen Volke gewidmet hat, wird ihm mit uns das deutsche Volk ein dauerndes und warmes Gedenken bewahren. An dem unersetzlichen Verlust, den die gräflich Stolbergsche Familie erlitten hat, nehmen wir tiefgefühlten innigen Anteil. Unsere aufrichtige Anteilnahme möge dazu beitragen, den Schmerz der Familie zu lindern. Das hohe Haus bitte ich, mich zu ermächtigen, der Frau Gräfin und .. der gräflichen Familie unsere Anteilnahme zum Ausdruck zu bringen. Da niemand widerspricht, nehme ich an, daß diese Ermächtigung hiermit erteilt ist. ' Reichskanzler v. Bethmann Hollweg: Der schwere Verlust, den der Reichstag durch den Tod seines Präsidenten erlitten hat, wird von den verbündeten Re. gierungenschmerzlich mitempfunden. Der deutsche Kaiser und der Bundesrat fühlen sich eins mit dem Reichstag in der Würdigung der Verdienste, die sich der Verstorbene um das Wohl des Reiches erworben hat. Die Pflichten eines hohen Amtes waren ihm Inhalt seines Lebens, und ihre treue Erfüllung sichert diesem deutschen Mann Achtung, Dankbarkeit und Liebe nicht nur im Reichstage, sondern bei allen, welche berufen waren, in Gemeinschaft mit ihm dem Vaterlande zu dienen. Vizepräsident Dr. Spahnr Eingegangen ist ein Beileidstelegramm Sr. Kgl. Hoheit des Prinzregenten Luitpold von Bayern aus Hohenschwangau: „Dem Präsidium des Deutschen Reichstags spreche ich aus Anlaß des schweren Verlustes, den es durch den Heimgang seines hochverdienten Präsidenten, des Grafen Udo von Stolberg-Wernigerode erlitten hot, mein aufrichtiges Beileid aus." Ferner folgendes Telegramm von dem früheren Präsidenten, Grafen von Ballest r e m : „Euer Hochwohlgeboren erlaube ich mir meine tiefgefühlte Teilnahme für den schweren Verlust auszusprechen, den der Reichs, tag und fein Präsidium aus Anlaß des Hinscheidens des Präsi- benten Grafen von Stolberg-Wernigerode, meines langsährigen Mitarbeiters und Htachfolgers, erlitten hat und bitte diese Teilnahme dem Hause zur Kenntnis zu bringen." Weitere Beileidsbezeugungen sind von den Regierungen von Bayern, Baden, Württemberg und Hessen eingegangen und werden von dem Schriftführer verlesen. Ebenso eine B e i l e i d s k u n d g e bu n g namens des Hauses der Abgeordneten. Vizepräsident Dr. Spahnr Ich schlage Ihnen vor, die heutige Sitzung nicht abzuhalten, sondern btc Verhandlungen abzubrechen. — Da niemand widerspricht, nehme ich Jbr Einverständnis an. Nächste Sitzung Mittwoch 1 Uhr: Reichskontrollgeseh, Etat des ReichsantteS des Innern. Schluß W2 Uhr. Sport ** Der „Gießener Ballfpielklub 1904" hat in der letzten Spieteeit die M e i st e r f ch a f t in der L-Klasfe bes 8. Bezirks bes Westdeutschen Spielverbandes mit der ersten und der zweiten Mannschaft errungen. Aus diesem Anlaß hielt er am letzten Samstag ein Winterfest, verbunden mit Sieges^ feier, auf der Liebigshöhe ab. Die stattliche Anzahl der Erschienenen bekundete durch ihre Anwesenheit ihr Interesse am Rasensport und der Veranstaltung. Von Brudervereinen waren vertreten der Gießener Fußballklub 1900, der Gießener Verein für Bewegungsspiele und der Frankfurter Fußballklub Alemannia, äußere dem der Männerturrtverern Gießen und der Ruderklub Hasste Für dre Unterhaltung war aufs beste gesorgt. Neben einem flott gespielten Theaterstück und verschiedenen komischen Vorträgen erregten besonders die lebenden Bilder lebhaftes Interesse, es wurden Acomente aus dem Zliasenfport dargestellt. Nach Schluß des Programms folgte Tanz. Am Sonntag nachmittag spielte die erste Mannschaft des Ballsvielklubs gegen die erste des Frankfurter Fußballklubs Alemannia. Eine große Zuschauerzahl umrahmte das Spielfeld und verfolgte den 'Verlauf mit lebhaftem Jntereste. Anfangs schien es, als wollten die- Gaste den Sieg mit nach Hause nehmen, denn zur Halbzeit führten mck 2:1 Toren; aber in der zweiten Spielhälfte konckten die Ernhermtichen noch 4 Tore buchen; ein Freistoßtor und ein Ab- teftstor wurden nicht gegeben^ die Gießener errangen einen schönen Lrieg mit o: 2 Nach dem Spiel fand man sich mit den Gästen zu einer gemütlichen Nachfeier auf der „Germania" ein. .... Bezirkstag des Hess. A 1 h 1 e t e n-V e r b a n d c s. Am «onntag tagte un Vereinslokal des Athl.-Klub Germania u; der 2. B ezirkstag des III. Bezirks vom Hess. A^-Erband. Ter 2. Verbandsvorsitzende Mackenroth- Friedberg erössnete die Tagung mit einer Begrüßung und gedachte hierbei des verstorbenen Verbandsmitgliedes Aug. Trep- Pinger-Gießen. Zu dessen Ehren erhoben sich die Anwesenden von ihren sitzen. Vertreten luaren alle Vereine. Der Athleten Klub „Einigkeit" Gießen und der I. Stemm und Ring-Klub Friedberg wurden in den Bezirk ausgenommen. Bei der Vor standswahl wurden gewählt: 1. Bors : E. Simon, St u R ^lub Götzen; 2 Vors.: I. Schneider, St. u. R.-Klub Marburg; Lchriftlührer: Albert dteidel-Heuchelheim; Kassier: Karl .'ckacken- roth, „Germania" Friedberg: Stemmwart: H. Semmler-Wetter - Ringwart: K. 5)ormel-Marburg; Beisitzer: H. Dörr, St u R- ?lub«5yt-c-bl)ct"9- Bezirksfest, das im Mai stattfindel, wurde, dem Kraftiportverein Wetter übertragen. Als Hebungen wurden sestgeietzt: Gruppe A: Schleuderballweitwerfen, Steinstoßen aus "^2 Meter Quadrat, beidarmig Stoßen. Gruppe L: Laufen über 100 Nieter, Diskuswerfen, Kugelstoßen mit Anlauf, Schleuder- Zweites Matt 160. Jahrgang Dienstag Februar 1010 Gietzener Anzeiger Emeral-Anzeiger für Gberhessen Handel 3'/,% Reichsanleihe ... < 115.25 Princc - Henri - EisenbahnJ* Berliner Börse, 21. Februar, A.afaa;sk Wchlst Gro Nur echt unt dieser Marte—demffischer — dun Sarautiv- grid)tn bt$ Grotte lchrn Verjährens! * Die Tortur im Lande der Freiheit. Trotz der immer wachsenden Empörung gegen die von der amerikanischen Polizei angewandten Mittel, um in Untersuchungshaft befindlichen 'Angeklagten Geständnisse zu erpressen, wird die von den Amerik kanern ersonnene Seelenfolter, die sogenannte „dritte Form", immer häufiger angewandt. Für die Gegner der moralischen Marter nnd die Vorkämpfer der Anschauung, nach der Verhaftete bis zur Ueberführung ihrer Schuldigkeit als Unschuldige behandelt werben sollen, bedeutet der jüngste Erfolg, den die Newyorker Polizei durch ihre grausame Methode errungen hat, einen schweren Schlag. Die New Port Times gibt eine genaue Schllderung des Verfahrens, durch das man einer jungen Finnländerin, Emilia Sara, das Bekenntnis ihrer Mitwisserschaft an einem Verbrechen entlockt hat. Eine Frau Johansen wurde ermordet, ihr Gatte als Mörder verhaftet, aber da die Behörde schlagende Beweise nicht Herbetschaffen konnte, entschloß man sich, Emllia Sara, die durch ihre nahe Freundschaft mit dem Ehepaar Johansen die Verhältnisse genaujannte, durch die „brüte Form" zur Beichte zu zwingen. Das System, das dabei angewandt wird, sucht durch fortgesetzte seelische Foltern die Widerstandskraft zu brechen, nachdem durch vollkommene Ruhelosigkeit und durch Verringerung der Nahrung auch die körperliche ÄVraft der Verhafteten erschüttert ist. Um drei Uhr nachmittags begann man bei Emilia Sara mit dteser modernen Folter. Eine Reihe von Beamten löste sich gegenseitig ab; auf diele Weise wurde Emilia Sara uirausgesetzt und ohne die gcringftc Unterbrechung unter ein unaufhörliches Kreuzfeuer von Fragen gebracht. Bis Mitternacht wurde so das Verhör fortgesetzt.- L-chon am frühen Morgen begann man aufs Neue mit der „dritten Form". Der Gefangenen wurde kein Frühstück verabreicht, sie erhielt nur ein Glas Wasser, unausgesetzt hatte sie Fragen zu beantworten und Verdächtigungen zu entkräften. Dann brachte man die Erschöpfte in die Morgue und stellte sie dem Leichnam der Ermordeten gegenüber. Bei dem Anblick der Toten schien die völlig erschöpfte Frau einer Ohnmacht nahe, sie taumelte schwankend zurück, aber sie gestand nur, daß sie die Tote wiedererkenne. Man brachte sie dann unter fortwährenden Fraget: zum Staatsanwalt, idd ein zweichindiges Kreuzverhör stattfand. Schließlich vermochte sie den Reinigungen dnser seelischen Folter und der körperlick)eit Entkräftigung nicht länger zu widerstehen: nachmittags um 3 Uhr brach sic völlig nieder, ein Nervenanfall erschütterte den Körper, sie weinte und erklärte sich bereit, „alles zu gestehen". Johansen hatte ihr in einer Stunde verzweifelter Reue seine Mordtal gcftanbeit und iin einer Aufwallung von Milleid hatte sie den Mann nicht aiu gezeigt, der ihr erzählt hatte, daß seine Frau chn verlassen hatte 'und fortgereist war. Die Art, wie die Polizei dieses Geständnis erpreßte, wird trotzdem vielfach verurteilt. Wenn auch in einigen 'Fällen wichtige B eich teil erzielt mürben, so fehlt cs doch nicht an Beispielen, wo durch diese Methode Unschuldige zu falschen Ge- ständniffen gebracht wurden, die sich dann in der verzweifelten .Hilflosigkeit und unter dem Drucke der seelischen Folter aller Verbrechen bezichtigten, die man ihnen unterschob, nur um der „brüten Form" zu entrinnen. ' Das W ett renn en der Ochs c n. Die leidenschaftlichen । Erregungen, die der sportliebende Europäer bei den großen Pferderennen genießen und crlciitot kann, wissen sich die Bewohner der , klein en Insel Madura am Südende Japans durch einen anberen 3iwrt zu verschaffen: durch das Wettrennen der Ochsen. All- . jährlich kommt einmal der proste Tag, da die -Ochsen bescher mü 1 ihren mächtigen .Haustieren m die Arena treten, um sportliche i Lorbeeren zu ernten. Das ist für die ganze Insel ein Festtag, der ! ungeduldig erwartet und mit größter Feierlichkeit begangen wird, i Die Ochsen, durchweg prächtige Xrerc. von gewaltigen Formen, l Berliner Handelsges. . Darmstädter Bank .' . Deutsche Bank ... Deutsch-Asiat. Bank . Diskonto - Kommandit . > Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio— «ei $i< ■ firniß Itfde -ft 1 W: 1; . W'chcit S Mm. । | Men u 50 Kg. Schlachtgewicht 41—45 Mk. '/, Kg. Schlachtgew. 52 55 Pi. 7, „„ 54% —56 „ 7 MlNj Eminent Qllf h 16 l'”’® ?fyi: 1 We 470 Gesten. Goldrente .. . 47s°/n Oesterr. Silberrente. 4" 0 Ungar. Goldrente .y. 4° 0 Italien. Rente . 3% Portugiesen Serie I '2 3°,'o Portugiesen „ III . werden je zwei und zwei vvr.ein winziges kleines Lvlzbrett ge- svMint, bo5 als Schlitten dient und auf dem der glückliche Be- sitzer der Trere selbst Platz nimmt, wenn er es nicht Vorsicht, nach dem Vorbild der großen europäischen Rcunstallbcsitzer einen seiner wiener, sozusagen seinem, Jockei), die Führung des .Gespannes anzuvcrttaucn. Die Ochsen selbst sind festlich geschmückt, bunte gewirlte kostbare Stoffe schlingen sich um den mächtigen Nacken und über den lliückeu der Tiere, das Zaumzeug ist von kundiger ^rauenhand anmutig bestickt und über den Nacken der edlen Renner Aeben sich lange, elastische Bambusstangen, an denen große bunte ^.üdycr befestigt sind, die bann bei dem Rennen als Wimpel malerisch flattern. Auf ein gegebenes Zeichen treibt der Fchhrer lerne Ochsen ait^unb mit einer Geschwindigkeit, die der Europäer den mäckstigen Tieren kaum zuttauen würde, rast bamt das Gewann davon und zieht hinter sich her den kleinen Schlitten über Stock und Stein. Der Sieger erhält als Preis eine ansehnliche Geldiumme, und mit wilder Begeisterung begrüßt ihn die Menge, die arte'allen Teilen der Insel l^erbeigepilgert ist, um Zeuge des grvsten Ereignipes zu sein, ____________ Handel. +:* ® ® r fc t n ö e i I c n. Hebet bas Vermögen des Kürschners Rudolf Berger in Mainz wurde .nm 1-S. - Fehr, das Konkursversichren eröffnet. Rechtsprattikant Wendelüt Rehm üi Mainz icurbc zum Konkursverwalter ernnnnt. Konkursforderungen sind biS zum 5. März bei dem. Amtsgericht Mainz anzumelden. — lieber den Nachlatz des am 1. Nvv. 1909 zu Bingen ver- storbenen Kaufmannes Eduard Nippel zu Bingen wurde am 14. iW. das Konkursverfahren eröffnet. Notariatsgehilfe Anton Neutter ut Bingen wurde zum Konkursverwalter ernannt Kon- kurssvrderungen find bis zum 10. Marz bei dem Amtsgericht Bingen anzumelden. — Ucber bas Vermögen des Kaufmannes Eduard Grimm zu Groß-Karben wurde am 15 Febr das Kvnmrsverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Keller zu Friedberg wurde zum Konkursoerwalter ernannt. Konkursforderungen fütb bls zum 5. März bei dem Amtsgericht Vilbel anzumelden. — lieber das Vermögen des Kaufmannes Franz Ra edler in M ainz, früherer Inhaber bet Firma Franz Raedler n. Cv„ ^nrde am 18. tftbr. das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Winkler in Mainz wurde zum Konkursverwalter ernannt Kvn- kurssorderungen sind bis zum 20. Ntärz bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden. 107.30 135.05 -05.50 -16.00 _______137.40 Harpener Bergwerk . . . -05.40 Ln.arahütte ......186.',0 Nordd. Lloyd . 105.20 Oberscbles. Eisen-Industrie 108.15 feinste Lebertran so sorgfältig und zweckmäßig mit anderen der Erhaltung und Erneuerung der Körperkraft dienlichen Materialien vermischt, daß die sich daraus ergebende Emulsion unbestritten unerreicht dasteht. . , ecof^ Evmlston wird von UNS auSichUetzUch tm «rotzen versäum unt> ,»ar nie lofe nach Gewttl oder Matz, fonbern nur in verstcgelken Ortgtnalflaschen ttt unserer Schutzmarke (Ftsch-r mü dem D°rsch> Scott u. Bawne. «. m 6. y., jrantfurt a. M. Die deutsche ziugtechnit aus der Weltausstellung in Brüssel 19(0. Die Brüsseler Weltausstellung wird als eine .Hauptsehmrs- -luürbiglcit ihren Besuchern eine große internationale Schaustellung von lenkbaren Luftschiffen bieten, die auch Währelid der ganzen Tauer der Ausstellung drei verschiedene Arten von Wettfahrten veranstalten. An der ersten Art dieser Wettfahrten werden Luftschiffe mit iüber 1500 Kubikmeter Raumgehalt sich in der Weise beteiligen, daß die Strecke B r ü s s e l — A n t w e r p e n und zurück (2x15 Mlometer, in mindestens dreimaligem Aufstieg zurückgelegt wird. A-er erste Preis für die drei raschesten Fahrten beträgt 50 000 andere rote Sorten 2.30-0 00, Alagnum bonum 0.00-0.00, mcnV runbe 2.40 bis 0.00. Gelbfleifchige, blaue 0.00—0.00, rote ooo bis 0.00, tveiße 0.00—0.00. Al a u n h e i m: Plagimm bonum Äst 2.80—2.90, weiße runbe 0.00-0.00, Gelbflrischi e blaue 3 >5 "hi/ 0.00, rote 0.00 - 0.00, weiße 0.00-0.00. Fiaukenlhal: Now Sorten 1.75—0.00, Magnum bonum 2.20—0.00, weiße runbe 2 00 bis 0.00, Gelbfleifchige blaue 2.75—0.00, rote 2.75 — 0.00, weiße 2.75—O.CO. München: Magnum bonum 2.70, weiße runbe OOo Gelbflei,chlge weiße Alk. 2.70. (Alles zu 50 Kilo.) an - - 2?5!^orLb,ci Düren, An ber Kirche, 15. April 1908. - qi ” altes Töchterchen Traudche/l mußte auf Anraten des Arztes zur Stärkung seines äußerst zarten ^^nbaue? Lebertran nehmen. Sie zeigte aber einen un- uberwinblichen Wiberwillen dagegen und konnte ben Tran and) nicht vertragen. Der gewünschte Erfolg blieb also aus, unb wir mußten uns nad; einem anderen Kräftigungsmittel umsehen, bas rott tn Ihrer Scotts Emulsion gefunben haben. ‘ will gleich bemerken, b-r *■ - — ‘ ~ ~ de 1.3 iui beui v ■; 2diei!t\ B,-regel H ÄMnvic |>164 i ■affet -1 ! SllillUg. ■ ißtebcer- i HÄzcbi I HMote I Midjcit I -152 §n I cud LoW Ächen 9t iSL, 3 ü öithtet o. Lallgli Mliolz 1 Setdjbo miflcl, 2 itüieiiho! 1U Rm.' 15 Pchie 4>tbcii st! J-ichic bcrg 4 i 1. unb ! K Reise 40 Tünll 11 aus der I Ruche» Ä ’i 20ife, • 'Leidc raldchen. ÄLtöcke, iSL, ks" .ü-'ten R » Äciserr öauml rÄkc, 63 •iMiennii Wi iL5 bmeabach •HB litt» »leliolj ui '."'dimcijliä lit üi mäßig große Umsatz künsllickrer Augen; alleffi in der französischen Hauptstadt werden wöchenllich mchr als 1000 solcher künstlichen Mcnschenaugen verlaust. — Das Ende des Tschad-Sees. Ter Tschad-Sce hat seit )einer Entdeckung durch Europäer im Jahre 1823 ben L^ographen immer neue Rätsel aufgegeben. Seine Ufer verschieben sich ständig; too man in einem Jahre Land gefunden hat, ist im nächsten vielleulst Wasser, dann wieder toirb plötzlich ein fester -andweg entdeckt, der den See in zwei einzelne Teile spaltet, und eine neue Expeditton, die diesen Weg aufzeichnen will, findet am angegebenen Orte wieder nicksts als Wasser. Nach dem Bc- richt der Expediüon des französischen Kapitäns Tilho, den der „Gaillois" verössentticht, ist das Wasser des Tschad-Sees letzt beinahe völlig verschwunden. Eine Wasserfläche, die eine Größe von 300 Quadratkilometern hat und ehemals große Negerdörfer auf ihren Inseln enthielt, soll sich in Land umgewandelt haben; die Neger haben ihre Wohnstätten verlassen, das Vieh ist aus Mangel an Wasser gestorben, unb in den ubrtggcbliebatat Sumpflachen sind dicht zufammengedrängt bic tfiidte dem Erstickungstode preisgegeben. Von den ehemaligen "strn her bringt cüt Gürtel von Binsen, Papyros, Bimbach- E. Akazienbäumen vor, eine Pflanzendecke, die den Rest des Waffcrs schnell aufsaugt. Am 1. Januar 1897 konitte eine fran- zöfflche Expeditton den ersten Dampfer auf den Tschad-See bringen. Damals betrug die Wassertiefe an vielen Stellen 3 Meter und mehr. Als aber der Kapitän Tilho im Jahre 1904 zum ersten J.'tale ben Tstchad-Lee erblickte, fand er alles ganz anders, als es nach dem Berickst aus dem Jahre 1897 hätte sein müssen, und als er drei Jahre später seine jüngste Expedition antrat, sand er den See in dem eben geschilderten Zustande. Im Westen und im 9korben hat der See allerdings in Gestalt einer Dünen- Tette eine feste Grenze; int Südwesten, Süden unb Sübosten aber ist das Lanb ganz eben, unb unter bent Einfluß bes Winbes ,inb die Waffermengen in den Sand getrieben, von dem sie bann verdunstet ,ind. An einer Stelle, wo Tilho im Jahre 1904 drei -Vcetcr tiefes Was>er gefunden hatte, ist jetzt nichts mehr als eine trostloiesteppe, die vom Sonnenbranbe ansgedörrt ist und eine ri||igc überiläche zeigt, wie Ton, der im Töpferofcn zu ü’nrf gebrannt i)t. An anderen Orten ist eine üppige typische © u mpfvege tat i o n cntstandeik, durch btnrn dichtes Holz man >ich mit dem Beil Bahn brechen muß. Dazwischtm findet sich nur noch in einzelnen Kanälen Wasser. «In dem Sumpfe aber ■'L iür Menschen beinahe micrträglid), betut es finben lid) dickste Wolken von Stechmückeii. Kapitän Tilho behauptet, batz man aus^einer ^Höhe von einigen Metern über dem einstigen epiegcl des ülchad-SeeS in feiner Richtung mehr eine zusammenhängende Wafferfläche finde. Ob aber das Verschwinden des üichad-Sees auf Verdunstung, auf Rückgatig des Regenfallcs oder woraus sonst zurückzuführen sei, kann er nicht entsck)eidcn. — Der Minotaurus. Bei den deutschen Aus- grabungen auf 5hcta war in der letzten Zeit auch ein Geologe, Professor Konrad Keller, zugegen, der in der Vierteljahrs- Schrift der naturforschcnden Gesellschaft in Zürich eine Abhandlung über feine Ergebnisse hat erscheinen lassen. Sie betttelt ,ich „Die ausgeftorbene Fauna von Kreta und ihre Beziehungen zur Minotaurussage" und besaßt sich demgemäß hauptsächlich mit ber -Itebeutung bieicä Fabeltteres. Keller sand zu Knossos im Paläste des MuwS auffallend viele Knock-en des Wisent (Bison enropaeus) und des Ur- oder Wildstters (Bos Primigenius) Von diesem letzteren stammen auch mächtige Corner. Diese Reste sind ergänzt durch die vielen plastischen unb Fresko-Tarstelluligen Dan Stieren im Palastc des Miiws (von denen manche hervorragend künstlerisch gearbeitet sind). Der Wildstier muß eine ganz besondere Bedeutung für Kreta gehabt haben, das beweisen sowohl diese Darstellungen, wie .Kellers Funde. Keller legt daher den Namen Minotaurus einfach seiner Zusammensetzung ente prechend als Stter des Minos aus, den erst die Sage zu einer Kreuzung von Mensch und Stter gemacht habe. Auch bei der Deutung bet Minotaurussaye kommt Keller ein Fresko im Palast SU »llse. Tort ist ein Stter dargestelll, auf dem Gaukler alle möglichen Kunststücke vorführen. Diese Gaukler sinb nach Keller die von den Jthenem als Trchut nach Kreta geschickten Jünglinge und Jungfrauen, bic schließlich Opfer des Muwtaurus, b h des von ihnen gereizten Etters mürben. — Küftliche Auge u. Das Glasauge, das bei bent Glück- "chen, dem bic Natur zwei gesunde Augen schenkte und erhielt, gewöhnlich nur die Erinnerung an Puppen oder ausgeftopfte -viere wachrust, spielt un Leben der Mensck>en eine größere Rolle, als der Laie ahnen mag. Mit den Jahren bat sich emc gapze ansehnliche Industrie gebildet, die sich mit der Anfertigung menschlicher Glasaugen beschäftigt. Allein in Paris, so wissen Nos Lovirs zu erzählen, sind ftänbig mehr als 200 Arbeiter bamit beichäftigt, Glasaugen für Menschen airjufcrtigen, die bann zum Preise von 40 bis 80 Frs. verkauft werden. Was die Aeghpter noch aus Gold, Silber unb Elfenbein fertigten, stellt bic mode nie Industrie aus Glas und Emaille her. Gute Nachahmungen können so tänscktzmd sein, daß nur scharfe Beobachter bemerken, baß der Mensch, mit dem sie sprechen, vielleicht ein Glasauge bat. selbst ber feuchte Glanz der natürlichen Augen wird täuschend iiachgebildei. lleberraschend ist die Mitteilung, baß bic Glas äugen nur verhülttiisniäßig kurze Feit in Gebrauch bleiben können, i ic von den TrEmenbrüsen ausgesonderte Säure zerstört mit ber 3cit das Email, so baß Glasaugen rannt länger als ein Jahr getragen werden können. Daraus erklärt sich auch der Verhältnis- | n« U Suitung l L Limkieii 1*5? Seftanbtetlc: Sttnfler CleetjtnaUyebertrtn löyo, pnma @lt»erln 60,0, untert>6oepb°ngfaurcr Kalk 4^, unkerpboSpharia'oure« Natron 8A), puiv. Tragant Euwmt pulv. S,0, öeftitL aBaffer 139/), SllFohol IbO Hi?rza aromanidit Emulston mtt Zimt-, Mandrl- und «aultbertaöl \e 3 Trovten. 22.60 162.10 134^0 Tiirkenlose..... 4°/0 Griech. Monopol-An]. 4% äussere Argentinier 3° 0 Mexikaner . . 4'/;,% Chinesen . . balllveittversen. Mannschaftskämpfe: Tau ziehen, Stafettenlausen, Ringen in Körpergowichtsklasscn. Zum Lerbandsfest am 9., 10. ünb 11. Juli in Friedberg ftffiet der Bezirk einen Ehren- torci^ für Stafettcnlanfcn. Der nächste Bezirkstag findet 1911 sm? Marburg statt. Anschließend an den Bezirkstag fand auf der al7> '^<5 Liter lNZssr Bouillon-Würfel.. 5 allein echt mit dem Namen MAGGI und dem Kreuzstern -!• - -K ’^'erk . 2b, JK1 .2(6,; • ’ • .foj • • . .Illg» ’^ustrie Iter pT -S * : ank Jö’t Bdit .njg. • ' •'•160* j iiAÜ ’111 •' Ute 22,f ln • 162.1 ßnbalmf. 134^ Sfcanj, tk n... .Wi •M.i. losjtj !tz! 1 und Tränen senden Lrbkl- -eite leuchtenti ion gibt. M !S ist, da? bü t der folgend 15. M IN raudchen utußte ciußerst jarte.i aber einen im> inte den Tnn blieb also ml, räftigungsniii« en haben. Jc (Imulfton seh 1 Naschen bt »rragend, br ches Rinb, <' und mit (te. e macht. A a§ zu roünldt' uchten, und tu Peter Tohmn. iirb der aller« mb zweckmK- nd Erneuerung iterialien vn- hende Eniulsis» 1 r erlauft unt |W । OrtglnatM*« c in it Dswllk,»1 w eioj«r« *>= 1 u pui” [fohol 1LO h!N^ . 1 Tropin- _ dnMzA'js' olchcr MM- Ter TiN^'y' 1£runbcE H4/ ,*£# Siä ion de- Sncn- ilt «fÄ r»?,M w "ZÄ $$*» r4#- JffÄg Holzverfteigerung. Versteigert werden: Dienstag, 1. yJiär,^ 1. Js., aus den Tomanialwalddistrikten Tannacker 4a, Wüstung 8, Fuchsbau 5b, Rehloch 3a, Rehhecke 18 der Forstwartei Gro Heu-Lind en: Stämme, Fichte: 5. Kl. 116 St. 17,81 Fm.: Dcrbstaugcn, Fichte: 1. Kl. 470 St- — 33,15 Fm., 2. Kl. 157 St. = 6,51 Am. Nutzicheiter, Kieser: 9 Rin. (3 Mtr. lang». Nutzkniippcl, Stierer: 14,2 Rm. (3 Mtr. langl. Nutzrcisig, Fichte: 31 Rm. «zu Gerüst itanaen und Baumpfählcn geeignet»,- ferner Scheiter, Kiefer: 33 Rm., Fichte: 2 Rm. Slnüppel, Eiche: 2,2 Rm., Kiefer: 50^ Rm., Fichte: 3 Rui. Reisig-Wellen, Eiche: 180, Kiefer: 780, Fichte: 6360. Stöcke, Kiefer: 26 Rm., Fichte: 126 Rm. Legmn der Versteigerung vorm. 91',. Ubr im Distrikt Wüstung beim Lindenbäumchen. Das zerstreut sitzende üolz in den Distrikten Fuchsbau 5, Ziehloch 3a und Reh Hecke 18 wird nicht vor gezeigt. Weitere Auskunft durch den Großh. Forstwart Seipp zu Großen Linden. Gienen, 19. Februar 1910. B”/2 Großh. Obersörsterei Schisfenberg. _______________________________________-? r n 111 iv e i n._________________________________________ Hoizverfteigerimgen der GrÜfl. Oberförsterei Laubach. I. Montag den 28. Februar nach Zusammenkunft 10 Ubr aus dem Fägerbausc. 1. Girborn und Fcldchen. Luche Rm.: 17 Scheiter 2. SIL, 82 Stöcke 1. und 2. KL, 98 Reiserprügel, 1 Lärchen prügel (1,5 Mtr. lang», 1,2 Rm. Eichen-Rund scheit 2 Mtr. taug (Gartenpsosten), 9 Fichtennutzvrügcl 13 Mtr. lana>, 4 Eichenstämme 2^>—16,4 Mtr. lang 21/33 cm Durchm. — 1,19 Fm. (Wagnerholz' mit) 2 Mastholderstämme 2,4 und 6 Mtr. lang 27 und 34 cm Durchmesser — o,6S Fm. 2. Forstwiefc, Walle,rbcrg und Schcppmals- dickuug. Buche Rm.: 45 Scheiter 2. Kl., 4,6 Prügel, 47 Stöcke, 0,6 Fichtenuutzvrügel (3 Mtr. langi. 5 Fichtenstammreiser lLattenholz), 1 Etsbeer- und 2 Aspeustämme 5—7 Mtr. lang 17/30 cm — 0,99 Fm. 3. Hölzchen und Dörnberg. 40 Rm. Eichen-, Birken-, Radel- und Weichholz-Prügel, 75 Buchen und Radel - Stöcke, 4,8 Eichen- Nundscheil 1,8 und 2 Mir. lang (Pfasten), 80 Stück Fichtenreisslangen 1,52 Fm., 14 Rm. Fichten-Sta.nm- und Fopfreiser, Lattenholz und Bohnenstangen. L Lchiffcnberg, Lcisenbcrg und Strickberg. Buchen Rm.: 76 Scheiter 2. StL, 1 Prügel 2 SIL, 175.Stücke 1. und 2. SIL, 3 Weichholzprügel, 6 Fichtenprügel (1/5 Mtr. lang) und 15 Jichten-iikutzprügel 1. und 2. StL 3 Mtr. lang (Lattcnbolz). 5. Laugbeckc, Roth, hoher Rain, Lingelbach, Schmitthaiu und Buchholz. Buchen Rm.: 1 Scheit 2. Kl., 21 Prügel, 23 Stöcke 1. StL, 1 Werchholzscheit, 32 Eschen und Kirschbaumvrügel, 3 Weichbolzprügel, '23 Nndolbrcnn- und 36 Nadclnutz Prügel 3 Mir. lang (Lattenholz), 3 'Radelstvcke, 23 Eschenzopfretser. 6. Kirchberg. 10 Rm. Bucheuprügel 2. StL, 7,5 Eichen- und Eschcn-Prüget und 1,5 Fichtenprügelil,aMir. lang). 7. Thomasbiegel. Buchen Rm.: 38 Scheiter 2 ML, 5 Prügel 2. StL, 67 Stöcke, 90 Reiferprügel, 4,8 Fichtenprügel (1,5 Mtr. lang) und 1,8 Fichtenstöcke. 8. Heinze berg 1 und 5. Buchen Rm.: 8 Scheiter 2. StL, 70 Stammvrügel 1. und 9 2. Kl. 1 blau unterstrichene Rummern), 42 Stöcke und 26 Reiserprügel. Leseholz und Kohlreiser flaschenweise, außerdem 40 Dünger- und Fischmehlsäcke. . BI. Dienstag den I. März nach Zmammenkuntt 10'/, Ubr auf der SchrcinerSmüble bei Frelenseen. 1. Kreuzieenerberg. Buchen Rn,.: 128 Scheiter 1. und 2. StL, 113 Prügel 1. und 2. KL, 22 Stöcke 1. StL, 26 Reiserprügel, 4,8 Fichtenprügel und 2,4 Fichten- stöcke. 2. Wetteranerbcrg. Buchen Rm.: 2 Scheiter 2. Sil., Stöcke, 13 Reiserprügel, 5 Fichtenprügel und 5 Fichtenstöcke. 3. Weidenau, Ziegen berg, Wctteraucrftrauch und Ltefer- wäldchen. Buchen Rm.: 28 Scheiter 2. StL, 1 Prügel 2. StL, HO Stöcke, 96 Reiserprügel, 7 Weichholzprügel, 4,5 Fichtennutzvrügel (3 Mtr. lang». 4. Wintersbcrg. Buchen Rm.: 59 Scheiter 2. SiL, 48 Stöcke 1. und 2. StL und 71 Reiserprügel. 5. MuShau. Luchen Rm.. 50 Scheiter 2. ML, 85 Stöcke 1. und 2. StL, 9"> Reiserprügel und 14 Eichen und Kirschbaum Prügel (IZMtr. Igl. 6. Banmkirchcr- und Pcterswald. Buchen Rm.. 1,4 Scheit, 6 Stöcke, 6,8 Reiierprügel, 1,5 Kirschbaun>prügel(l,5 Mtr. lang) und 6 Fichtennutzvrügel (1,5 Mtr. lang'. 7. Tchornberg. 1>4 ^tchten- priigel it,5 Mtr. lang» und 3,8 Fichtenstöcke. 8. Revier Tiergarten, Qirtcubach und LamvrrtStor. 6 Eichenstämme 2—12 Mtr. lang 24-49 Etm. Drchm. - 3,04 Fm. und 0,4 Rm. Eichennutzscheuer, Leseholz und Kohlreiser slächeuwetse, aulzer'dem aO Dünger- und Flschmehlsäcke. Die Verbindungsstrahe iifletbaue—^^^■emeT5^ niüblc nt dem Verkehr übergeben.________________________ Holzversteigerung. Donnerstag oen 24. d. Mts. wird in hiesigem Gemeinde-Wald, Distrikt Hain, folgendes Eichenholz versteigert: A. Nutzholz. 35 Stämme 2—9 Mir. lang —' 26,46 .Fstm. 4 Derbstangen — 0,18 Fstm. 22 Rmtr. Scheit 16 „ Knüppel. B. Brennholz. 110 Rmtr. Scheiter 92 „ Knüppel 137 „ Stöcke 2650 Wellen Reisig. Die Zusammenkunft ist vormittags 10 Uhr auf der Hügelschncise (nächst des Oberhofs). Gro ß en-Lin den, am 17. Februar 1910. Großb. Bürgermeisterei Großen-Linden. ____________Leun.__________________(1047 " Holzv eWeigeruu g im Gemeiudewald uoh Hörusheim Samstag Deu 26. d. M. Zusammenkunft vormitlags 9x/2 Uhr am Hörnsheuner Pflanz- garlen auf der Straße Groß-Rechtenbach—Münchholzhausen. Eichen: 16 Rm. Nutzholz (6 Rm. von 2,25 Mtr. Länge), 11 Rm. Spalten (für Küfer geeignet, von 1 Mtr. Länge), 77 Rm. Derbholz, 22 Rm. Stockholz ^und 106 Rm. Reiser. Buchen: 164 Rm. Derbholz, 27 Rm. Stockholz und 509 Rm. Reifer. Weichholz: 289 Rm. Reiser. Nadelholz: 32 Rm. Reiser. , Groß-Rechtenbach, den 19. Februar 1910. Der Bürgermeister. (B”/j Nutzholz-Submission Winnc-od. Schnittholz, 30—59 Ctm. mittl. Durchmesser. Buchen: 50—59 Ejm. mittl. Durchm., 6 St. — 8,36 Fm.; 40—49 Etm. mittl. Äurchm., 19 St. — 16,99 Fm.; 30 bis 39 Ctm. mittl. Durchm., 7 St. — 5,41 Fm. Lärchen: 50—59 Etm. mittl. Durchm., 2 St. = 4,08 Fm.; 40—49 Ctm. mittl. Durchm., 7 St. — 16,33 Fm.; 30 bis 39 Ctm. mittl. Durchm., 79 St. — 136,20 Fm. Fichten : 50—59 Ctm. mittl. Durch'in., 2 St. — 7,18 Fm.; 40—49 Ctm. mittl. Durchm., 10 St. = 28,36 Fm.; 30 bis 39 Ctm. mittl. Durchm., 24 St. — 36,80 Fm. Weymouthskiefern: 50—59 Ctm. mittl. Durchm., 1 St. — 1,06 Fm.; 40—49 Ctm. mittl. Durchm., 7 St. — 11,81 Fm.; 30—39 Ctm. mittl. Durchm., 14 St. — 18,79 Fm. 2 Weißtannen, 40—49 Ctm. mittl. Durchm. — 6,84 Fm.; 7 Eichen, 30—39 Ctm. mittl. Durchm. — 3,64 Fm.; 1 Kastanie, 34 Ctm. mittl. Durchm. — 0,45 Fm.; 1 Erle, 38 Ctm. mittl. Durchm. — 1,03 Fm.; 1 Elsbeere, 32 Ctm. mittl. Durchm. — 0,69 Fm. Bauholz, 20—29 Ctm. mittl. Durchmesser. 72 Elchen — 29,33 Fm.; 159 Lärchen — 145,39 Fm.; 2 Kiefern — 1,14 Fm.; 38 Fichten — 29,22 Im.; 1 Weißtanne = 0,74 Fm.; 10 Weymouthskiefern — 6,33 Fm. Wagner- u. Grubenholz, 12-19 Ctm. mittl. Durchm. 32 Eichen — 6,68 Fm.; 1 Esche — 0,20 Fm.; 37 Lärchen — 14,12 Fm.; 2 Kiefern ----- 0,46 Fm.; 30 Fichten ---- 8,26 Fm. Sämtliches Holz ist fertig aufgearbeitet, mit der Rinde gemessen, lagert, an Chausseen, 3 Sim. von Station Reiskirchen bezm. 12 Km. von Station Grünberg (schweres Schnittholz). Zahlungsfrist bis Martini 1910 bis zu 300 M. gegen Bürgschaft, für höhere Beträge gegen Hinterlegung von Wertpapieren bei der Mitteldeutschen Crcditbank, Filiale in Gießen, innerhalb 10 Tagen nach erfolgtem Zuschläge. Die- Gebote sind nach Sortimenten und Holzarten getrennt, schriftlich und verschlossen, mit der Aufschrift „Submission" an den Unterzeichneten einzuschicken. Förster Sames in Winnerod zeigt das Holz im Walde auf Wunsch vor und übersendet ein Verzeichnis mit Durchmesser und Länge der Stämme. Die Eröffnung der Gebote erfolgt Freitag den 25. Februar, nachmittags 2V2 Uhr, in ver Förstcr- wohnung zu Winuerod. Innerhalb 3 Tagen darnach wird die Nachrichl an die Submittenten, denen der Zuschlag erteilt ist, zur Post gegeben. Die Gutsverwaltung Winnerod übernimmt evcntl. die Anfuhr des Holzes^ zur Bahnstation. Winnerod b. Reiskirchen (Oberhessen), 14. Februar 1910. C*«/, Ludwig Clemm. Holzverfteigerung. Monrag den *8. Februar I. ä. werden in den Distrikten Laugebuchen, -Iuugebuchen, Hoberod, Esp, Ochsenstall und Alter Haag versteigert: . _ „ , Rm. Scheiter 742 Buche, 14 Eiche, 4 Slteier; Knuvvel 182 Buche, 4 Eiche, 5 Kiefer, 3 Sichte: Reisig 554 Buche, Stöcke 10 Buche brennklein, 157 Buche grob, 1 Kiefer, 4 8-ichle. Zusammenkunft vormittags 9 Ubr in Dntrikt Langebuchen bei Buchenscheit Nr. 862. dtur ein Teil des Holzes wird vorgezetgt. Nicht vorgezeigt wird insbesondere das zerstreut sitzende Holz im Distrikt Langebuchen, Hoherod, Ochsenstall, Alter Haag und Esp. Aus Distrikt Junge Buchen kommen die blau unterstrichenen Nummern zum AuSgebvt, die ebenfalls nicht vorgezeigt werden. Interessenten belieben sich wegen Borzeigen und näherer Auskunft an Sörster Kniß zu ReinhardShem zu wenden. Grünberg, 16. Februar 1910. fB22/. _____________Grofcherzogliche Obersörsterei Grünberg._____________ Rutz- und Brennholzversteigerung im Gemeindewald Langsdorf Freitag den 25. Februar, 91/., Uhr vormittags. Anfang rm Riiddels beim Bergwerk. 1 Birkenstamm — 0,23 Fm., 223 Fichten-Derbstangen — 12,62 Fm., 103 Fichten-Neisstangen. 300 Rm. Buchen- Scheiter, 10 Rm. Hainbuchen, 33 Rm. Eichen, 9,7 Rm. Kiefern-Rundscheit, 230 Rm. Buchen, 24 Rm. Hainbuchen, HO Rm. Eichen, 31 Rm. Kiefern-Knüppel, 38 Rm. Buchen- Knüppelreisig, 15 Rm. Eiche, 21,6 Rm. Kiefern-Stöcke. Zusammenkunft an der Bahnstation Langsdorf. Langsdorf, den 20. Februar 1910. Großherzogliche Bürgermeisterei. __________________Schiel. _________1094 ”Bullenverkauf. Die Gemeinde Steinbach beabsichtigt einen Vogelsberger Bullen zum Schlachten zu verkaufen. Schriftliche Angebote pro Zentner Lebendgewicht werden bis Samstag den 26. d. Nits., nachmittags 4 Uhr, hier entgegengenommen. Steinbach, am 21. Februar 1910. Gcoßh. Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. 1093 65,88 Fm- 59,07 Fm. - 18,29 FM. 1,67 Fm- 0,48 Fm. -- 4,49 Fm — 2,28 Fm. Achev - Nd Kiesern - LtaiWhalzlikrsteigeniilg im Fürstlichen Forstrevier Braunfels. Donnerstag den 10. März 1910, vormittags 9' . Ubr, im Babuhofsbotel am Bahuboi Braunfels: Eichen: 24 Stck. 4-10 Mtr. lang, 60-105 Ctm. Dckm 31 Stck. 3—12 Mtr. lang, 50-59 Etm. Dckm. — 53,92 52 Stck. 3—16 Mtr. lang, 40-49 Elm. Dckim. - c *25 Sick. 5—10 Mtr. lang, 30-39 Ctm. Dckm. - 4 Stck. 5—8 Mir. lang, 26—28 Ctm. Dckm- — 2 Stck. 4—6 Mtr lang, 23—24 Ctm. Tchm. = ftiefetn: 2 Stck. 4,4-6,4 Mtr. lang, 60-88 Ctm. Dchm. 2 Stck. 4,2—10,2 Mir. lang, 41—46 Ctm. Dchm. Nähere Auskunft erteilt Fürstlicher Oberförster Homann zu Braunsels. GedruckieNummerlistcn versendet derselbe am Anfordern granS und franko. iv ? Königliche Obersörsterei Nostberg. Holzverkauf Freitag den 4. Alärz, von morgens 10 Uhr an in ^der Gastwirl- schail voll Leinmer zu Hachborn aus den Forftorteit Bo^cksloch, Skub mark (an der Grenze von Allendorf. ^reis und ^taufenperg), Hanenberg und Rotestrauch, Distrikt 1, 2, 3, 6, 8. Elche: 0P Rm. Küferholz im BockSloch, 9 Rui. :)ioUcit 2 m lang zu Gartenpfosten und Wagnerholz im Rotestrauch. , Buche: 14 Rm. Nutzscheit zu Felgen, im BockSloch 700 Rm. Scheit, 190 Rm. Knüppel, 670 Nm. Reiser. ID2*/- Nadelholz (Fichte und Weißtanne): 0,61 Im. Stämme 4. StL, 54 Derbstangen, 40 Reisersiangen, 460 Rm. ^tammrelier. Der im Termin anwesende Reiidant nimmt Fahlungen ent gegen. Die Herren Bürgermeister werden mit Bekanntmachung ersucht. erm EinzarterSraten der den verwöhntesten Qaumen befriedigt, wird am besten bereitet mit oder Wohra Margarine; sie ersetzen feinste Naturbutter vollkommen, da gleiches Schäumen und Bräunen, aber kein SpritzenI Die Ersparnis ist bedeutend. Ueberall erhältlich I Alleinige Fabrikanten. A. L. MOHR <3. m.b.H. __ RLTOHR-BRHRENFELD. ’A Sanltas-Brot von zahlreichen Aerzten und Gelchricn als das Beste und Bekömmlichste täglich empfohlen, gegen Darmträgheit, Blutarmut, Blinddarmentziindung, Zuckerkrankheit usw. 0324 Alleinvertrieb für Giessen: M. Dmphorn, Reformhaus, Marburg. Filiale Giessen, Neuenweg, Ecke Kreuzplatz. m 1»» i hii— Betteil-Versaiidhillis Man Baer Süd-Anlage 15 Giessen (Hessen) offeriert: 130 cm breit Einschläfrig 160 cm breit Zwekschläsrig 8ettHr.P"ä 20.50 25.00 Füllung lOPsd. Füllung 13Pfd. Beltsedern Bettfcdern BettNr.2s"2 28.5V Füllung lOPfd. 33.YO Füllungl3Pfd. Halbdaunett Halbdaunen Bett Nr. 3“™” 40.00 Füllung lOPfd. Lanarupf 45.00 Fülluna 13Pfd. Landrupf Hergestellt aus vrima echtfarbigcu roten 2ltlasbarcheut, und garanilcrt neuen doppelt gereinrgten Bettfederu. 1054 LZS Versand nach Auswärts nur «egen Xachnahme. lIUIUi. Chocolade Einkösll.^enuss “1] Teil- MCacao^) ßii-WL Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem unS so schwer betroffenen Verluste sagen wir hiermit unfern tiefgefühltesten Dank. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Heinrich Kehl nnb Wer. Gießen, den 22. Februar 1910. [1115 Fiimgdelle liir LrnipMe (Medizinische Minik, Mimkstraße). Sprechstunde: Jeden Mittwoch abend von 5—7 Uhr. Unentgeltliche Untersuchung von lungenkranken und Angehörigen von Lungenkranken. Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätten. Ratschläge für Kranke und ihre Angehörigen zur Vec- nieidung von Ansteckung. Volt. EutolBonbon das Beste gegen H ÜSTEN ? [ für30 Pfg.in den Geschaffen zu haben. Ein Gefühl besonderer Reinheit und die Gewähr der Sicherheit vor ansteckenden Krankheiten haben Sie, wenn' Sie die Badewanne vor dem Gebrauch mit Automorswasser ausscheuern. Heinr. Krevert Flockstraase 11 Telephon 328 Feine Mann-Schneiderei Engi. Damen-Kostüme Sport- Kostüme Loden-Anzüge Reichhaltiges Lager in deutschen und englischen Stoffen Stets Eingang von Neuheiten , , -|- Bruchlcidcndc! Die größte Erleichterung bei vollständiger Sicherheit bietet mein bei Tag und Nacht tragbares (hv17/2 Bruchband „Extrabequem" ohne Jeder. Eigenes Fabrikat. Zahlreiche Zeugnisse. Leibbinden, Geradchalter, (Äuministrümpsc, Fcdcrbruchbander von Mk. 3.— an. Bestellungen nach Muster wcrhen entgeaengenviinnen in Gießen Sonntag, 27. Februar. 11—2 Uhr, Hotel-Rest. Kobel. Vruchb. Spez.: Friede. Uunchc. linlieiiHtedt, Vertreter der Firma I n»«l-ch. ^chwabstraße :1s«. Gcgr. 18!>1. Kleider-Stoffe das eNueftc der Saison. PistkuTacm „ Setin-N „165 „ „ „ lil)curon „125 „ „ schwarz und weiß kariert MkMMMlln.85H.au Eolienne, Kaschmir, Popliue m modernsten Farben. MsciWe in Walle, Seilt a. Spiljc in grostcr Auswahl cmpstehlt 1117 8. Sammet Bahnhofstr. 8 Bahnhotstr. 8 Fertige Kouiirmauden- tlciöcr 1D.50—25 Mk. Amtliche Btk«itiltmalhiingcii der Steht öitiien. Das städtische Elektrizitätswerk hat größere Quantitäten Kupserabsalle, Attumulatorenblel, Btei Absülle, altes Eisen und leere Leliäsier abzugebeu. Schrlsittche Angebote sind bis zum 1. Marz 11)10 aus dem Bureau des Elekirizitalswerkes, West'Anlage l»l. einznreichen. Holzversteiaernna Donnerstag den 21. Fe binar 1910, norm. O'/j Hbr, tu oen DistrUten Annabera, QbcriorstcrSiviese, Nacht weide u. Grassetd tFvritwartci Gienen 11, Forstwart Arit). 70 Jichienderbslangen mit 5,V2 Fftm., üö Eichendervuangen Hirt 3,12 ststin., 2 Am. Elchennuljtmivpel (4 Mir. langt, 53 3tm. Bucheuschelt, 1 3tm. Kiesernscheil, 2 3tm. «Vichlenicheit, 240,8 3tin. 3Uubenlnlivvcl, 03 3im. Eichentnllppel, 1 3tm. Ltndenlnilvvel, B Mim. Miesernknübvcl, 20,.'» 3tm. Ftchlentnüp.vel, l 3tm. Birlentuüvvel, 184 3tm. Bucheniloäbolz, 2,2 3tm. 4ichienil0äholz, O2üo Wellen Bucheu- retsich 5200 Wellen ^lchenreisig, 300 Wellen Erlenretstg, 440 Wellen Fichlcnrelsig. _ (b “*/» Busainmeulunst ist aus der Licher Straße am üorsthaus -vochwart. Mitteldeutsche (Kreditbank. E inlad uu g zur 55. ordentliche» Generalversammlung. Die Aktionäre unserer Bank werden hierdurch zu der am Mittwoch, dem 16. März 1910, vormittags 10% Uhr in unserem Baukgcbäude Neue Mainzerstrabe 32 dahier, stattftndenden fünfundsünszigsten ordentlichen Grneralversammlung cingeladen. Gegenstände der Verhandlung find: 1. Vorlage des Berichts des Vorstands für 1909 mit den Bemerkungen des Aussichtsrats; 2. Beschlußfassung über die Genehmiguna der Bilanz und der Gewinn- und Verlust rechnung per 31 Dezember 1909 und über die Verwendung des Reingewinns; 3. Entlastung des Vorstands; 4. Entlastung deS Aufsichtsrats' 5. Wahl von Mitgliedern des AnfsichtSrats. Die Aktionäre, welche an der Beschlußfassung in der Generalversammlung teilnehmen wollen, haben ihre Aktien spätestens am 11. März 1910 bei einer der nachstehend verzeichneten -stellen oder bei einem Notar zu hinterlegen: in Fraulsurt a. M. bei der Mitteldeutschen Crcdit- bank, in Berlin bei der Mitteldeutschen Creditbank oder bei der Bank deS Berliner Massen- BerciuS, in Nürnberg, Fürth, Wiesbaden, Gießen, Esten-Ruhr und Hanau bei den Filialen der Mttteldentschen Creditbank, in Baden-Baden bet der Bankcommanditc Baden-Baden B.ehcr & Diß, in Hamburg bei der fiirma M. M. Warburg & Co., in Leipzig bei der Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt (Abteilung Becker & Co.), in Mainz bei der Firma Weis, Herz & Co., in Meiningen bei der Bank sür Thüringen, vormals B. M. Strupp, Rktieu- gcsellschast, in München bei der Kommanditgesellschaft Beruard Weinmann» in Stuttgart bei der ,)irma Doertcubach & Co., G. ui. b. H. Bei diesen Stellen sind auch die EintrUlskarten in Empfang zu nehmen. Im Uebrigen wird auf die §§ 28 bi5 SO deS Statuts Bezug genoinmen. Frankfurt a. M., den 21. Februar 1910. Der Aufsichtsrat der Mitteldeutschen Creditbank. Richard v. Passavant-Gontard.Joses Baer.V-", munde/ <.7/jnen 7ich C/n Schutzmarke. Nur echt in Originalpackung aber aueff zu affen anderen Qröeete und bedeutendste Spezialfabrik für Gas-Badeöfen. Verkauf nur durch die Installationsgeschäfte. — Kataloge kostenlos. Mi Vaillant’s Wand-Gas-Badeöfen ,Geyser‘ u. automat Heisswasserapparate JA yj Joh. Vaillant tt Remscheid. Medizin, und tedni. Drogen, Chemikalien, Materialwaren, Chemische Spezialitäten eigener Fabrikatiou. @cS,b- Otto Schaaf, Kitsicn, Ltltttöweg Z8. Zllein- und Großhandel. Austunst über chem. techn. Fragen. 7„ Die allerneuesten Stoffe für Anfertigung von Herren- Kleidung nach Mass sind eingetroffen. Feine Verarbeitung :: Solide Preise :: Kulante Bedienung J. Pfeffer Marktplatz 6 **•/. Eoll-Schiihe in diversen Aussübruugen empfiehlt Edgar Borrmann, Giessen Eiirnwaren-Handlung 19861 Hand und Küchengeräte Robert Hasse Inh. Otto Täubert Tapeten-Spezial-Geschäft En grus — En detail Teleph. 326 Schanzenstr. 6 Muster - Kollektionen sofort zu Diensten Reste aus vorjähr. Saison zu billigst, Preisen 1110 Kuiloitehi pr. Speise u Salatkartofseln, empfiehlt (81 -I. Weisel, Telephon 235. Sonneustraße 6. Kreppein täglich frisch bei j264 Hosbäctor Noll, Mäuöburg 12. Die meiner Schaufenster 7 und 8 und angrenzendem Lager, meiner zu aussergewöhnlich billigen Preisen zum Verkant gestellten Möbel, Teppiche, Vorhänge sollen zu jedem annehmbaren Preis verkauft werden: Stühle, eichen, von 5 Mk., einzelne Lcderstiihle für Erker und Nähtische von 8 Mk., Chaiselongues, aufklappbar zu zweiscbläfr. Bett, 80Mk., Patentsessel alseinscbläfrg. Bett, 50 Mk., Damcnschreib- tischc 50 Mk., Salon, hell nnssb., bcst. aus: 1 Salon- bchrank, 1 Umbau, 1 Sofa, 2 Sessel, 1 Damenschreib- tiseh, 1 Tisch, 1 Stuhl, zus. 500 Mk., Zierschränke von 50 Mk., Säulen v. 6 Mk.. Serviertische v. 6 Mk.,Küche, reseda lak., bunte Verglas., best. aus: 1 Küchenschrank, 1 Tisch, 1 Wandbrett, zwei Stühlen, zus. 80 Mk.,Daincu- zimmersofa m. grau-blauem Gobelin, 105 ML, Bücherschrank u. Schreibtisch mit engl. Zügen, dunkel eichen, zus. 840 Mk., Trumeaus v. 35 Mk., Schrei bsessel, nussb., von 14 Mk. etc. etc. Th. Brück Möbelfabrik Ecke Schlossgasse Brandplatz [C1®/.] Kanzleiberg MlBClliH, Wäsctemaogel», Biigeleiseu 5* bewährteste Systeme, empfiehlt (a“/j August Kröll, Seltersweg 12. (ss2lAi Gratis für die Bestellet 10 000 Geschenke Jeder, der bei mir einen 10 Pfd -Emaille-Eimer Dellka- teß Pflaumenmus franko ftir M. 2.50, oder einen 10 Pfd Emaille Eimer künetl. Honig franko für W. 325 oder 9 Pfd feinste Delik v teO-Margartae franko für Mk. 6 48 bestellt, erhalt einen prakt. Gebrauchs-.- gegenständ gr Hs. Keine Nebenkosten E. Henktdmann, Magdeburg 82 Posttut. Eberh. Metzger Ml. Inh.: Heinrich Driesch Telephon 781 Am Selterstor empfiehlt; Weine in größter Auswahl, vom billigsten Tischwein bis zu den feinsten Crescenzen. Stid-u. Dessertweine wie Sherry, Portwein. Malaga, Madeira, Marsala, Wermuth und andere. Nur Originalfüllungen. Schaumweine und Champagner der bekannten großen Kellereien, Liköre in größter Auswahl. Kognak echt französische, sowie gute deutsche_Marken. Rum u. Arrak verschiedene Sorten. Punschessenzen von J. Seiner, Hoflieferant, sowie andere gute, billigere Marken. (161 Preislisten steh, gernejt. Dienst. 6 0 0 Ost-Asien und Australien Reichepoetdampfer -Llnlea NH'»". Aertruntl erteile« norddeutscher Uoyd In Bremen NordGeutscherlloyJ BREMEN Mord- und Süd- Amerika New York rwelmM «oefcentoch direkt oder Ober Southampton- Cherbourg Baltimore - Qalvoeton Brasilien urm La Plata **• dessen Agenturen in Giessen: Carl Loos, « Grünberg. Julius Carl, Friedberg: Isidor Schulhof. • Sclmell- inid Postdampfer- Verhintiungen wn Bremen n, allen WelttaHea Mäuse Rotten vertilgt sichcr.Es schmeckt prächtig". '13. 50,100 'Bf. 2lrcuzpl 2. üEolin Metall-Politur . Gemische Fabrik