todta Wirft Lr. 295 Die ^emfltenbiatter* »erd« Nm ,ttnietflcr* Dtennai wöckrenittch beigelegt, das „MrtubUö fit Ne Irtto irotimM wöchentlich. Die ^r«d»tttfchaftltcheU MN fraßt»- erschein« monatlich zweimal. greflag, 16. vqember 1910 OUtettonlbrurf nnd BerNß Nr VrühNch« UniversitatS - Blnh- tmb Steindruckerei. R. Lange, Vielen. Redaktion, Expedition lend Druckerei: 6** strahe 7. Expedition und Verlag: e=g®6L Redaktion:^E112. Tel.-Adr.:AnzergerVietzen. Gießener Anzeige General-Anzeiger für Gberhejftn klnbs „H assia" rntt Stiftung rftenmat am 11. Juni 1911 aus- rines Wanderpreises, der zunr €rflenma[ am Meteorologische veobachtungen der Station Siehe«. Wetter Niederschlag: — 0,5 mm. schreibung zu diesem Betrag zu. Einem Gesuch des Ruder! = + 8,3 • = 4- 2,5 •< Höchste Temperatur am Dliebiiflfte , >, 14. bis 15. Tezeniber 14. „ 15. 5« heißem Bangen sieht »mit sie gehen, P die Kinder, wenn schneidende Kälte herrscht, wenn der Wind' pfeift und der Schneesturin durch die Straßen beult. Go ein Schulweg im Winter ist wirklich bedenklich und wer feine Kinder gesund erhalten will, der kleide sic nicht ' nur, warm — der gebe ihnen stets auch ein paar Fays ; ächte Sodener Mineral Pastillen mit auf den Weg, tue M gegen Erkältung schützen und vorhandene Erkal muß Z schnell und naturgemäß bekämpfen. Die Schachtel kostet nur 85 Psg. und ist in allen emschläsugen Geschallen zu babetu' |V weise aber Nachahmungen entschieden zuruck gefahren werden soll, wird entsprochen, und dafür eine Summe von 250—300 Mk. in Aussicht genommen, derselbe Betrag, der 1881 der Rudergesellschaft für den gleichen Zweck bewilligt wurde. Die historische Kommissio n für dos Gro ßherzog- tum Hessen hat mitgeteilt, daß sie die Herausgabe einer Karte von Hessen, in der die Territorial Veränderung en seit 1800 eingetragen sind, beabsichtigt und ersucht um Bewilligung eines Kostenbeitrags. Nach einiger Aussprache, in der sich die Stadtvv. Dr. Ebel, Krumm, Petri, Löber und Dr. Schäfer für eine Unterstützung der Kommision aussprechen, wird fest- gestellt, daß die Stadt diesen Sommer nril einem Jahresbeitrag Doti 100 Mk. der Kommission beigetreten ist, weshalb von einer Bewilligung für den besonderen Zweck abgesehen wird. Zwei Gesuche um Erlaubnis zum Scha nkwir tschasts- b etrieb — von Otto Rühl für Brandgasse 3 und von Hch. Baumann für Walltorstraße 33 — werden befürwortet. Stadtv. Krumm fragt, ob die Rechtslage bezüglich des Platzes für das Wasserhäuscken in der Bahnhofstraße klar liege, was derOberbürg erm erst er unter Darlegung der fraglichen Verhältnisse bejaht. Stadtv. Plank regt an, auch den noch übrigen Teil der seinerzeit von Herrn Simon gekauften Lahninsel in kleinen Parzellen als Gartenland abzugeben. Damit erziele man auch in sozialer Hinsicht gutes. Zurzeit Hütten die Jnl)aber solcher Landstücke zur Errichtung von Gartenhäuschen ein schriftliches Gesuch nötig. Das solle man ihnen doch so gestatten. Weiter regt er an, das am Wehr übersließende Wasser für das Elektrizitätswerk nutzbar $u machen. Der Vorsitz ende erwidert, daß die Verpachtung kleiner Landstücke an Minderbemittelte hier schon seit Jahrzelznten ge>- übt werde. Bei den seitherigen Verpachtungen auf der Insel habe es sich um einen Versuch gehandelt, man werde damit weiter fortfahren. Die besondere Genehmigung für kleine Baulichkeiten müsse man beibehalten, um eine klare Rechtslage zu haben. Bezüglich der weiteren Nutzbarmachung der Lahnwasserkraft für das GektrrzitütSwerk werde zurzeit rin Plan audgearbeitet Stadt». Emm el in S begrüßt letzteres und berichtet Über eine Untersuchung der betreffenden BerhÄkmsse durch Professor Wagenbach-Drrsläu, der die Sache für durchführbar halte. Die Sladteordnnng. Stadtv. Grünewald führt aus: Tie Verwaltung der Stakst Gießen habe eine von der juristischen Kommission eingehend beratene und verfatzteEing abe an die Landstande betr. die Revision der Stadt eordnung einstimmig gebilligt. Sie sei der Zweiten Kammer der Landstände und jedem Abgeordneten zugestellt worden. Ihr vorausgegangen sei eine Vorstcllmtg an den Gesetzgebungsausschuß, die in 12 Punkten ohne weiteres Berücksichtigung gesunden habe. Der Abg. Oberbürgermeister Dr. Glässing habe nun in der Kammer die Vorstellung der Stadt Gießen als eine solche von mehr quantitativ em a l s qualitativem Wert bezeichnet. Zu dieser abfälligen und geringsckMigen Bemerkung habe er Folgendes zu erklären. Die Eingabe der- Stadt Gießen beschränke sich auf das nach der Usberz-eugung der Stadtverordnetenversammlung Allernotwendigste, sic hebe nur die wichtigen, im ZutexMe einer liberalen Fassung der StMemchmrng uro* beörngt beachtlichen Punkte hervor. Gerade die Beanstandung«^ der Stadt Gießen haben aber in der Zweiter: Kammer bereits jU Aenderungen des Entwurfs geführt. Dank besonders auch bal Bemühungen des Abg. Reh. Anderes sei an den Ausschuß zurück^ verwiesen worden, während allerdings mehrere liberale Wüntchck von der reaktionären Kammermehrheit, unter Führung der Ultras montanen und des Abg. Dr. Glässing, .niedergestimmt word«E seien. Die Eingabe der Stadt Gießen sei daher, quantitativ aufs Nötigste beschränkt, qualitativ durchaus wertvoll und, wie den Erfolg zeige, berückfichtigungswert gewesen. In persönlicher Hin-» sicht hätte der Abg. Dr. Glässing umsomehr die geringschätzig^ Bemerkung unterbrüden sollen, als er selbst geneigt sei, feind schriftlichen ßeiftungen außerordentlich weitschweifig und umfang* reich zu gestalten und gerade fein Ausschußbericht fei ein dick* leidiges Elaborat, dessen Inhalt nicht im Verhältnis zu jeinend Umfang steht. Er hatte auch erwägen sollen, daß seine Äeußerung leicht mißdeutet werden könne, da er früher in der Verwaltung der Stadt Gießen gearbeitet habe und der Anschein erweckt werden! könnte, als ob eine Verstimmung gegen diese ihm innewohn^ Man unterstellte hier das nicht, hätte aber gerne gesehen, daß der Ausfall gegen die Stadt Gießen nicht erfolgt wäre. (3u* DerOPorsitz e nde bemerkt dazu noch, daß Landtagsabg. Dr. Glässing in seiner Eigenschaft als Berichterstatter auch behauptet habe, die hessische Städteordnung sei fortschrittlicher und freier als die preußische. Aus seiner auf fünfjähriger Praxis beruhenden Erfahrung heraus müsse er dies bestreiten Di« preußische Städteordnung lasse den Städten mehr Selbständigkeit und ihre Handhabung durch die Aufsichtsbehörden sei besser als bei rnrs. Dem Abg. Reh habe er für seine tatkräftige Bern tretung der städtischen Selbstverwaltungwünsche schriftlich gedacht, Zahresschluß. Der Vorsitzende fuhrt aus, daß heute voraussichtlich bie letzte Sitzung vor Jahresschluß sei. Es liege ihm daher heute die Pflicht ob, der ausscheidenden Stadtverordneten Brück und Dr. Biermer zu gedenken. Stadtv. Brück habe in den 18 Jahren, in der er der Versammlung angehört habe, stets sein Amt inj’ treuester Pflichterfüllung ausgeübt und Stadtv. Dr. Biermer habe in den drei Jahren feiner Mitgliedschaft außerordentlutz viel zum Nutzen und Vorteil der Stadt beigetragen. Mit dem schuldigen Dank gebe er seinem Bedauern über ihr Ausscheids Ausdruck. (Lebh. Zustimmung.) Der Vorsitzende gab dann einen Rückblick über die Entwickelung der finanziellen VerhältnisseGießens in den letzten 10 Jahren. Man habe in dieser dJt aus- gewendet für Grundstückserwerb 1930 000 Mk., für Errrchtung^ von Gebäuden 2 780 000 Mk., für Straßenanlagen 1 730 000 Mk., für die Kanalisation 3 120 000 Mk, für das Elektrizitätswerk 1510 000 Mk., für das Gas- und Wasserwerk 1 270 000 Mk. und für die Straßenbahn u.a. 1 340 000 Mk., zusammen also 13 680 OOQ Mark, Schull>cn habe die Stadt vor 10 Jahren 6 824 000 Mk. ge* habt, während der Schuldenstand heute 17 563 600 Mk. betrage. Die Schulden seien also um rund 11 Millionen Mark gewachsen, so daß man rund 3 Millionen aus laufenden Mitteln aufgebracht oder inzwischen getilgt habe. Das habe geschehen können, trotzdem es sich bei den vorgenannten Anlagen zum großen Teil um unrentable Anlagen gehandelt habe. Im Voranschlag für 1900 habe man an Ueberschüssen aus dem Besitz der Stadt 311000 Mk. vorgesehen, 1910 dagegen 960 500 Mk, während der Schuldendienst 1900 306 000 und 1910 934 000 Mk. erfordert habe. Der Ertrag des städtischen Besitzes sei sonach etwas höher als die Ausgabe für den Schuldendienst und sei auch etwas stärker gewachsen. Aus dem Steuerertrag habe matt in den letzten 10 Jahren nichts für den Samldendienst zu verwenden brauchen. Die Finanzlage der Stadt sei also gesund und man könne nur wünschen, daß sie so bleiben möge. Für 1910 habe man eine außerordentliche Schuldentilgung und die Zuführung zrrrn Reservefonds von 88 750 Mk. vorsehen können, so daß man für Verzinsung und Tilgung der Schuld im ganzen 1 025 00 MÜ, aufwenden könne. Wenn man diese außerordentliche Schuldentilgung auch in Zukunft beibehalte, werde man bis 1957, wo die gegenwärtigen Anleihen getilgt sein müßten, einen jährlich steigenden Betrag einsetzen können, so daß man insgesamt 16 Millionen ansammeln könne. An Zinsen seien bis dahin 14 318 000 Mk. aufsubringen, also nahezu soviel, wie die Schuld betrage. Damitz diese günstige Lage der städtischen Finanzen so bleibe, solle man in den nächsten Jahren recht vorsichtig bei der Uusgabenbewilligung sein. Stadtv. Grünewald führt aus, es sei ihm soeben bekannt: geworden, daß heute 10 Jahre verflossen seien, seit Herr Oberbürgermeister Mecum an der Spitze der städtischen Verwaltung stehe. Er beabsichtige nicht, eine Betrachtung über die Amtsführung des Herrn Oberbürgermeisters anzustellen^ er wolle weder loben noch tadeln. Wenn aber Lessing sage, daß ein Mensch sich seines Fleißes selbst rühmen dürfe, so dürftem gewiß die Stadtverordneten anerkennen, daß Herr Memwtz fleißig seines Amtes gewaltet habe. Für ein Dezennium treuer, fleißiger Arbeit im Dienste der Stadt gebühre ihm dev Tank derselben, jDen er auszusprechen, die Versammlung bitte«. Die Versammlung stimmte den einfachen Worten mit lebhaftem Bravo zu. Oberbürgermeister Mecum dankt für diese Anerkennung und bemerkt, daß durch die verständnisvolle Mitwirkung den Versammlung während seiner Amtszeit nicht mit das notwendige^ , sondern auch manches sonst nützliche (Theater, Straßenbahn ufw.> entstanden sei. Das fei nur möglich gewesen, durch gegenseitiges. : Vertrauen und er hoffe und wünsche, daß dieses Vertrauen auch i für den Rest seiner Amtszeit bestehen bleiben möge. (Zustimmung.) _______________________ 2lus Statt mit Cant« Gießen, 16. Dezember 1910, **LandesuniversitSt. Der Großherzvg hat den außerordentlichen Professor bei der philosophischen Fakultät der LandesnniversitLt Gießen, Dr. Hch. Weber, zum . ordentlichen Professor der Forstmrssenjcha.ft in dieser Fakultät ernannt. * * In Audienz empfangen wurden am MLtwoch vom Großherzog u.a. Kurdirektor Freiherr von Starck von Bad-Nauheim, Oberstaatsanwalt Lang von Gießen, Lehrer Karpf von Eschenrod, Sanitatsrat Dr. Alker von Gießen, der 2. Präsident der Zweiten Kummer, Korell von Angenrod, und der Landdagsabg. Brauer von Oberofleiden. * * Titelverleiyung. Dem hiesigen Oberbahnhvfs- vorsteher Kutscher wurde von dem König von Aaußen der Titel RechnungSrat verliehen. * * Ein Wechsel im Borsitz der Strafkammer tritt mit dem Jahreswechsel ein. Landgerichtsdirektor Schmeckenbecher übernimmt ansang Januar den Barsch der Strafkammer, wahrend deren seitheriger Vorsitzender Landgerichtsdirektor Prätorius den Borsitz der Hivilümuner übernehmen wird. • • Stadttheater. Fräulein Rita Sacchetto wird bei ihrem Gastspiel am Montag dem 19. Dezember ihr neues Programm vorsühren. Erwähnt seien daraus ,Tarantelle* und „V&lse brillante“ von Chopin, ,Dall- erinnerungen* von Gillet, getanzt im Kostüm der Slrinoline nach einem Gemälde der Kaiserin Eugenie, „Caprice espag- nole“ von MotzkowSky u. a. m. Von den hier bereits bekannten Tänzen wird nur „Toreador et Andalonse“ wieder gezeigt werden, doch wird diese Glanznummer von jedermann sehr gern wieder begrüßt werden. — Die zweite Hälfte der Abonnements kann von «jetzt ob im Theaterbureau abgeholt werden. •* Jmmobiliar-Versteigerung. Die Villa Himmelreich in der Mollkestraße wurde gestern vom OrtSgericht versteigert. Höchstbietender blieb Bankier Julius Keller- Wetzlar mit 30000 Mk. Die hypothekarische Be- lastung deS HauseS beläuft sich auf 42 000 Mk. und die Taxation nur 36 000 Mk. Kreis Friedberg. 1. Butzb ach, 15. Dez. Heute fand im hiesigen Rathause die Wahl der Mitglieder für die Handelskammer statt. Die beiden, wegen Ablauf der Wahlperiode ausgeschiedenen Mitglieder, Bierbrauereibesitzer Christoph Jakob Melchior II.. und Kaufmann Ernst Eduard Vogt hier, sind wiedergewählt worden. Bei ersterem erfolgte die Entscheidung durch das Los. Starkenburg und Rheinhessen. nn. Darmstadt, 14. Dez. Der Vo gelschu tz v er- ein für Hessen hielt heute unter dem Vorsitz des Geheimerats Willbrand seine Hauptversammlung ab. Der Schriftführer, Oberförster Nikolaus, verlas den Geschäftsbericht über das verflossene Jahr, aus dem die erfolgreiche Tätigkeit des Vereins hervorgeht. Man hat 11 Vereinsmitglieder zur Ausbildung auf die Vogelschutzstation Seebach des Freiherrn von Berlepsch auf Kosten des Vereins geschickt und auch im lausenden Jahre soll dies geschehen. Sehr umfangreich sind die Maßnahmen, die man im Interesse des Vogelschutzes getroffen hat. Tie Berlepschen Nisthöhlen werden nun auch in Hessen fabriziert. Erfreulich sei der Zusammenschluß des deutschen Vereins für Vogelschutz, der Jntmationalen Vereinigung, sowie des bayerischen und württembergischen Vereins zu einem großen Verband, der seine 1. Tagung in Charlotten bürg ab hielt. Pfarrer Vogt, der dem 1. Verbands tage beiwohnte, erklärte, daß das Hauptinteresse sich auf die Katzenfrage konzentriere und man einig geworden sei, eine gründliche Besserung der Verhältnisse herbcizusühren. U. a. wurde die Einführung einer sog. „Wildmarke" für Katzen oder auch eine an einem Lederhalsband zu tragende Plombe vorgeschlagen. Vor allem sei es aber nötig, die Rechtsfrage zu klären. Im weiteren Verlauf der Aussprache wird die Katzenfalle für das einfachste Mittel gehalten. Vvgel- schuv und Katzenfrage seien eng miteinander verbunden. Turch die Gesetzgebung müsse Abhilfe ge|d>affen werden, die Hauskatze solle man schützen. Gehrimerat Willbrand empfiehlt im Interesse der Bekämpfung des überhand nehmenden Heu- und Sauerwurms, daß die rheinhessischen Landwirte veranlaßt würden, eine Eingabe an den Landtag zu richten, da die Vögel die besten Vertilger des Heu- und Sauerwurms seien. Verschiedene Redner traten für ein Verbot des Abbrennens von Hecken und Grasplätzen, sowie für die Schaffung von Vogelschutzgehölzcn ein. Tie Eisenbahndirektion Mainz, wie die Kreisbehörden haben im Interesse des Vogelschutzes einzelne Beamte zur Ausbildung nach Station Seebach geschickt. Empfehlenswert sei, die Bahnmeister für die Sache zu erwärmen. Tie Rechnung für 1909/10 wird genehmigt, ebenso der Voranschlag für das nächste Jahr, der mit 3070 Mk. abschließt. Für drei ausgeschiedene Vorstandsmitglieder werden Hauptmann d. R. Metz-Mainz, Geheimrat Dr. Süf- fert, sowie Garteninspektor Stappel gewählt. Die nächste Hauptversammlung soll in Mainz stattfinden. Hieran schloß sich ein Vortrag des Freiherrn v. Berlepsch über die Ausbreitung des Vogelschutzes. An Hand seiner Erfahrungen gab der Redner, unterstützt durch vorzügliche Lichtbilder ein getreues Bild über den großen Nutzen unserer gefiederten Freunde und über die umfangreichen Maßnahmen, die zu deren Schutze noch getroffen werden können. Lebhafter Beifall dankte dem Redner für seinen Vertrag, dem auch das Großherzogspaar beiwohnte. Greven nn geführt en 21 Au-nahmerage auf 18 zu beschränken. Im Einverstvckdnur mit dem Detaillistenverein wird beantragt, zwei brr seitherigen Ausnahmetage vvr Weihnachten und einen vor Neujahr wegfallen M lassen. Stadtv. Eichenauer gibt, da Stadtv. Heichelheim, der Präsident der Handelskammer, durch Krankheit am Erscheinen verhindert ist, Kenntnis von dessen Ansicht über die Sache. Die Handelskammer hat danach dem Vorschlag des Detaillistenvereins zugestimmt. Sie will aber zum Ausdruck bringen, daß ie in der fortgesetzten Wicklerhollm^ derartiger Anträge eine iefbedauerliche Erscheinung erblicke, die den Tetaillistenstand ehr beunruhige. Die Stadtverordnetenversammlung habe keine Veranlassung, dies $u fördern. Auch der Redner will sich 'dem vorliegenden Antrag nicht widersetzen, möchte aber die Mahnung an die Handlungsgehilfen richten, daß sie angesichts der schwierigen Sage der Detailgelchäfte zwischen großstädtischen Versandtgeschäften, Warenhäusern und Konsumvereinen mit ihren Forderungen einmal aufhören. Stadtv. Krumm erklärt, daß der sozialpolitische Ausschuß aus denselben Gesichtspunkten, wie sie Stadtv. Eichenauer angeführt habe, die weitergehenden Anträge der Handlungsgehilfen abgelehnt habe. Beig. Keller spricht sich ähnlich aus, worauf der Antrag des sozialpolitischen Ausschusses einstimmig gutgeheißen wird. Auch die Festsetzung bei ortsüblichen Tagelohnes, des Durchschnittswertes der Naturalbezüge und des Jahresverdienstes der land- und forstwirtschaftlichen Arbeiter, die nach dem Gesetz alle drei Jahre zu erfolgen hat, erfolgt nach den Anträgen des Ausschusses, der den gesteigerten Kosten für die Lebenshaltung Rechnung trägt, einstimmig. Danach wird der ortsübliche Tagelohn festgesetzt für erwachsene männliche Arbeiter auf 3,10 Mk., erwachsene weibliche Arbeiter 2,10 Mk., männliche Arbeiter unter 16 Jahren 1,50 Mk., weibliche 1,20 Mk. und noch schulpflichtige Arbeiter 80 Psg. Die Naturalb^üge sollen gelten: Mittagessen 55 Psg., Abendessen 75 Psg., Wohnung für Alleinstehende 84 Mk. (seither 72 Mk), Familienwohnung 200 Mk. (seither 180 Mk.), Heizung 20 Mk. und Beleuchtung 10 Mk. jährlich. Der Jahresarbeitsverdienst wird auf den dreihundert- fachen Betrag des Taglohnes berechnet. Städtische Arbeiten und Lieferungen. Bei der Kanalisation links der Lahn wurde das Maschinenhaus für spätere Vergrößerungen des Betriebes vorgesehen, so daß jetzt, wo das Stadttril rechts der Lahn an die Kanalisation angeschlossen ist, nur eine neue Pumpe, eine Dampfmaschine und ein Moto r für die Kläranlage anzu- schaften sind. Der dafür geforderte Kredit von 7000 Mk. wird bewilligt, auch wird der freihändigen Vergebung der Lieferung zugestimmt. Für die Herstellung der rechtsseitigen Wieseckböschung zwischen Bleichstraße und Bahnhof werden 780 Mk. bewilligt. Stadt. Helfrich wünscht dabei eine bessere Herstellung der Anlage am alten Friedhof. Der Vorsitzende sagt dies mit dem Bemerken zu, daß er diese Arbeiten für etwaige Notstandsarbeiten vorgesehen habe. In der Kaiser-Allee, die oberhalb derLrcher Straße im Jahre 1912 hergestellt werden soll, soll jetzt schon die elektrische Kabelleitung gelegt werden, zumal schon Anmeldungen für die ^lbnahme elektrischen Stroms vorhanden sind. Man bewilligt hierfür 5000 Mk. Für die Eisfabrikation im Schlachthof ist die Anschaffung von Respirationsapparaten erforderlich, für deren freihändige Beschaffung 380 Mk. bewilligt werden. VerfchlkdkneS. Vom Stadterweiterungsfonds soll eine Anzahl Grundstücke, die für die Stadt in Benutzung genommen waren, auch an die Stadt üb ergeh en. Ihr Wert betrug am 1. April 1908 73 600 Mk. und ihr Wert wird, 4°/o Zinsen zugerechnet, auf 80 000 Mk. angenommen. Die Versammlung stimmt der lieber- Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 15. Dez. Anwesend sind: Ob er bür germe ister Mecum; Beigeordneter Keller: die Stadtverordneten: Dr. Ebel, Eichenauer, Em melius, Gabriel, Grünewald, Habenicht, Dr. Haberkom, Helfrich, Helm, Jami, Jughardt, Krumm, Löb er, Loos, Orbig, Petri, Plank, Dr. Schäfer, Schaffftaedt, (Simon, Troß, Wallenfells, Dr. Wim- menauer. Die Ausnahmetage für den Ladenschluß. Wie Beig. Keller berichtet, sieht das Gesetz höchstens 40 Ausnahmetage vor, an denen die Läden bis abends 10 Uhr offen bleiben können Der Kreisverein Gießen des Leipziger Handlungsgehilfenverbandes hatte in einer Eingabe ersucht, die Offenhaltun-i der Läden auf die Zeit bis 9 Uhr zu beschränken. Die sozialpolitische Kommission will nicht so weit gehen wie dieser Antrag, sondern schlägt vor, hie Zahl her seither in, s Dez. 1910 Baromete auf 0* reduzterl c 1 I bi 5er Luft Absolute Feuchftgke 5*5 11 $5 er Windrichtung •e § ®rab b« Be»SNm in gehn«I b< stchtd. Himmel 15. 2“ 787,9 4-5.6 8,8 93 8 2 10 16. 9* 788,2 7,7 7,3 93 SW 2 10 16. 742,9 8,2 7,2 89 SW 2 9 Kursblatt des Gießener Anzeigers Bank für handel und Industrie vom (5. Dezombev 1910, Niederlassung Eietzen. Staats-Anleihen. a. Teutsche. 81/, Deutsche NeichS-Anleihe . .... 3 bo. bO. . . • • e » 31/. Preußische LonsolS 3 bo. bo. ...... . 4 Vadische Anleihe v. 1901 imt 1909 3*1 bo. bo. VON 1892 u. 94 . . 3/ bo. bo. v. 19u2 unk. b. 1910 . 3 bo. do. v. 1896 4 Tayr. S.-B -Anl unk. b. 1906 . . . 3% bo. ü^B. u. Abg. Aul. 81/ bo. LandeSkuliur-diente 3 do L.-B.-AnU 8’/ Bremer Sl.-Ani. v. 1888, 92, 99 . . 3°/ bo. bo. v. 1896 unk. 1912 3 bo. bo. v. 19o2 unk. b. 1912 4 Hamburger Sl.-Anl.amru 1900 a. 1909 . 3M bo. bo. bo. d.1887,91,93,99 3 bo. bo. bo. o.l8b6,97,1902 4 Hessische St.-Aul. v. 1899 4 bo. v. 1906 ....... 8*L do. AiU. abgeft........ 3*/, da. bo. 3 bo. bo. 3 Sächsische Sientr 4 gWürttembo. tt. 1907 . • , • . . . 3M. bo. ' v. 1810—80 abgest. . , . 3*1 bo. v. 1900 8 lL bo. v. 1903 3 bo. K 1896 b. rlusländische. L Europäische. 41/, voSnien n. Herccgov.v. 1902 unk. 1913 Sh. 4 bo. bo. .... . w b Bulgar. Tab. AnU e. 1902 L (?. . M. 1*1 Drrech. L^B. v, 1890 steuerfr. . Fr. l»/1* bo. lkonopol-.». 19ü2 Ser.lII . . , bo. Spcz. 4 Siumän. amoru diente 1881/88,92, 98 , 5 bo. bo. diente 1. G. 0. 1903 , 4 bo. bo. bo. 1. v. 1891 , 4 bo. amorU diente v. 1894 . . M. 4 bo. amoru diente v. 1898 . e 4lJ. Nuss. StaatsanU v. 19oö .... „ 4 bo. Houioiib.-AnL v. 1880 . . e 4 bo. öimpion v. 1894 . . 600 4 Schweiz. Central 0. 1880 . . 1000 4 SUiu»tou-fttt|an unt. 1315 .... 4 Russische Siibost 37 steuerfr. gar. . 4 bo. do. 98 unU 1309 stsr. gar. 4 do. do. 1901 uncv. b. 1915 sts. g. 4 do. Sübwest stsr. gar. 408/2010 M. ö-st. M. Uik. Fr. M. Tlr. SUI. Fr. M. L-fi. M. ö.st. Lire Fr. Fr. M. 93.80 91. wo 81.50 76^0 101*— 101.60 9O.\ 0 102*10 98.90 97*^0 d9L0 98.10 95.40 94.- 99'20 6o.7ü 97.80 81.^0 78.9. 81*75 76.8j 7o.25 76.5u 75.25 72.00 75*- 101.50 72*70 115.8o lol.To 94.— 101*80 90.60 90.60 9u.u0 90.60 4 Ryäsan-KoSlow steuerfr. gar. M. 90.50 M. do. v. 1889 I. dig. 29 3,/1 Hest. Provinz Oberdesten 4 Alzey v. 1899 unk. b. 1912 Bingen 0. 1301 lünbb. ab 1906 . do. 4 Erlangen 100. 4 Heidelberg 3*/, Karlsruhe o1/. 0. 1903 lünbb. ab 1908 91. bo. Mainz 0. 1900 unU b. luiu . 95.80 ölk *7i amoru ab 1907 amoct. ab 1910 3 3 91. 91. 93. 4 Fulda 4 (ließen D. 1888 convepU v. 183/ v 1302 v. 1905 91.60 91.60 4 4 4 4 5 5 3 47, 19u7 1833 189b 1831 1900 190a d7> °7. lünbb. ab 1901 lünbb. ab 19u2 tuubb. ao 1jü8 unU b. 191J . 91.80 91.- bo. bo. bo. do. do. Fr. M. A 67, V. 1895 V. 1898 0. 1301 lünbb. ab 1906 v. 188a v. 189a v. 1898 lünbb. ab 1903 1900 u. 1894 . . v. 1831 LiU H 1302 lünbb. ab 1907 130a lünbb. ab 1308 1837 abgesU 1878 tu 8d . abgest. LiU J v. Io84 V. I086 U. 88 . . . V. 1834 v. 1900 unk. b. 1915 4 n 3*A 37. 37, 37, 37, 101.— 97.- 91.10 91.10 91.50 95.90 Iüu.öO 94.- 93.60 93.- 94.60 9o.c0 bo. to. »Vi ö7, ö1/, 99.8c 91.— 91.— 91.40 91.10 86^0 a7» d7i °7> 99.- 99.— 79.— 9.90 75.50 65.50 67^0 3 v. 1900 unt. b. 1311 . . 1. B. v. 1300 lünbb. ab 1905 v. 1881 u. 1884 abgest. V. 1888 v. 1838 lünbb. ab 1902 v. 1903 lünbb. ab 1908 1901 Ser. 1 lünbb. ab I306 „ R abgest. (Straßenbahn, v. 1839 v. 1901 Abt. I. . . v- 1901 Abu II. u. in 27. 07, b0. do. bo. do. do. bo. bo. bo. bo. D. v. v. 91.30 91.40 91.3a 9 .70 lüo.lu 91.4u 91.4u 91.40 91.10 v. D. V. V. V. V. v. dly, Kastel abgest. . ö1/, fti||ingen 0. 1886, 1888 u. 1903 4 Hom 0. 1900 4 „ 0. 1908 al/i Kreuznach 0. 1888 u. 1898. * 37, taur 0. 1883 ...... o1/, do. b» 1902 d1/, Limburg abgest. d1/, Luowi^vhaseu 0. 1896 . . . V. 1301. V. 1834. v. 190a. bo. do. do. do. 91.3, 91.3o 37, Aschaffenburg v. Iv8s .... 4 Augsburg 0. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen- 37, Baden-Naben u. 1898 lünbb. ab 1903 bo. v. 1889 IL big . . . Salonique-ConfianU Ionction . . do. iWouaüir . . 2020/4040 bo. bo. do. do. bo. 3'/, Bamberg v. 1888 . . 37, Berlin 0. 1886/92 . . 4 8 37, 37, «7, 37. 37, 37, 37, bo. do. bo. do. Provinzial- und CommanaL Obligationen« do. UralSk steuerfr. gar. 404/2020 bo. do. 97 fl euer fr. gar. . Dars^.-Wlen. stsr. gar. 2020/4040 LLlablkawk. 85 st fr. gar. 4u8/2040 Anatolische u G 2010r do. 1 G. (S. II Ergnz.) 2040 Porig. E. B. v. 86 (Baira Boixa) Mannheim bo. bo. do. bo. Tarmst. abg. o. 79 LiU ü u. 81 Liu A u.V 37, do. bo. Starkenburg . . . 37« Frankfurt a. M. LU. N u. Q abgest. v. 1906 . . . 4 Freiburg 37, Nheinprovinz AttSg. 20 u. 21 unk. b. 1902 do. „ 22 u. 2d . . do. „ 10, 12-16, 24-26 37. 37, Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 100. 41/, Offenbach 4 4 Stuttgart ab 1905 91 bo. v. 1899 94.70 37, 4 Würzburg v. 1^99 uni b. 1910 37, bo. v. 190a unk. b. 1910 93.20 47, Bukarest M. 4050t bo. 1898 97.80 81. Lissabon v. 1886 2000c Moslau Ser. 3u»33 unk. b. 1913 3e/,e ‘Jicupci naatl. gar. lUUUr a 37t Zürich v. 1889 Stabt Buenos-Aires v. 1892 1904 1904 1906 v. 1888 V. 1903 89l2Q 100 80 39.80 4 4 lOu.40 97.80 ab ab ab 10U.40 100.40 v. 1901 lünbb. v. 1883 adgeiu v. 1895 lünbb. v.fl. ftr. Wi. Fr. Pc,. Lstr. Ri. 37, Offenburg v. 1898 lünbb. 4 Psorzhetui 0. 1899 lünbb. v. 1904 unnigb. b. 1912 1901 lünbb. ao 1906 . 47, 4 7» 47. 4 37. 3 4 4 bo. bo. 96 JO 92410 95.- 108.20 Stockholm 0. I80O. . Übten Kommunal u G. 1884 conv. 1888 conv. 1895 . . do. bo. do. bo. bo. Nbl. Lite M. v. 1886 v. 1895 1903 lünbb. ab 1908 1873 1900 lünbb. ab 1906 ! 37, 37, 4 37, v. 1899-1901 . . . v. 1902 unk. b. 1913 bo. Trier v. v. v. v. dito bc Janeiro v. 1909 u <Ä Sofia ....... v. v. v. bo. bo. v. 1901 lünbb. ao 1906 . . abgest v. 1887 v. 1891 abgeft. . . . . . v. 1896 ...... v. Io9b . v. 1902 Ser. II lünbb. ab 1907 v. 1901 lünbb. ab 1907 . , . v. 1887/89 v. 1896 lünbb. ab 1901. . , v. 1903 unk. b. 1914 . . , . 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37> llltn 0. 190a . 4 Wiesbaden 0. 1900 lünbb. ab 1905 oo. Nürnberg bo. bo. do. 37t 4 4 -7. 3 4 37, 37, 37, 37, V. 183I/9J (abgest) . . v. 1898 ..... v. 1902 lünbb. ab 1908 v. 1905 6 47. ö°/. b. 2°/. 31/, Mey v. 1903 uni. b. 1912 . . . M. 4 München v. 19u0/01 unL b. 1910/11 . do. bo. bo. bo. bo. bc. do. 100.— 91.80 9U.öO l.P. u Ä. UÄ. bo. bo. 37, Nenilabt a. d. H. v. 1889 .... v. 1903 lünbb. ab 1903 bo. bo. bo. do. bo. bo. bo. Worms bo. bo. bo. bo. v. 1898 Kopenhag. 0.1901 unt 1911 2043c bo. u P 0.1898 lünbb. ab 1908 Inveit-Anu.... bo. v. 1903 lünbbb. ab 1908 Aktien ausländischer Transport* Auutaiten. Oest.-Ung.StaaSd. z2e|USubv.(Lomv - Jiaab-Cbcnb. < 27.80 Gouyardbahn. . JtaU Mtttelmeer . anatüU irisenv. . 4>cuue Henci . . Pcag.^UL SU AlU Standesherrliche Anleihen. 47, Grs. Henckel Hg.v.Tonn. r.ülO5v.84 M. — 4 r)urin. Solms-BraunselS v. 1880 . w — 37» do. bo. v. 1883 . „ 1.70 a7e iS-rafi. SolmS-Laudach abgesU . . s.|. 91^0 37, Geäst. SolmS-diöbelheim .... „ _ d7, oursiU L-|euo.u.Dub..Birste,n v. 1887 M. 94L0 4 bo. bo. -Brachtersvach 0. 1884 , — 4 S. la-19,21-27,31,34,35-39, 42 u. 41 uiiL u. 1910 . 40 unk. v. 1913 S. unU b. 1913 S. Tarmsiadter Bank . l'l. 1000 Franls. HhpolheU^Oank See. 6 . 11 11 6“l8S5»/7e 4 Preug S. 1ö lünbb.ab. 1908 bo. BereiNöbauc 7 S. 24 Pfandbriefe. Hyp. 2JianiL,eiui tuuob. ab 3 bo. abgeiU 8u°/( Frk. ^)yp.-Bk. Ser. 11 1910 bo. Ser. 7 uuU b. lünbb. ab 1936 unU 0. 1911 . 7 7 bo. bo. bo. bo. bo. Wi. 1000 Uli. 1000 Uli. 1000 Tlr. 100 2)1.600 4 4 4 4 Ser. Ser. Ser. Ser. 6 97, 5 8 9 77, 8 10 8 159.- 139.öO 148.50 149.20 236.50 134.- 170.10 128.50 1-8.50 111.40 bo. Bk. wer. I Ser. 8 Ser. 9 abgest. lünbb. lünbb. ab 1905 ab 1907 1902 1907 127, 5 6 ö7. 47 44 Ser. a uuU b. Ser. o unU b. nnu utiU unt. uni. uni. unu 19u9 1911 1913 Branlsnrter Bank Fablsche Baut . 12 47, 6 9 77, bo. bo bo. bo. bo. bo. bo. S. S. S. 143.30 201.80 133.— 4 4 4 4 n. S. 18 . uni. u. 1912 bo. bo. bo. bo. bo. 16 u. 17 uuk 18 . . . 20 , . . 12, 13 . . 15 . . . 11/09 . 1912. 1914 . 191a . 1912. 1J14. 28-30, 32 (tllgv.) 45 (tilgb.) . . bo. bo. bo. bo. bo. DD. bo. 13 9 67. 67, 6 &V, 6 bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. Snoo. Bobenlredit-Bank Unaar. ilrebitbant . . Uniunbanl (Loten) . . Wiener Banloerem. . Xbucttbg. Bank an stall . 9 7 8 lo 77, Oesi.-Landcrvauk Oesu-Krebii-Auslalt. *. Pfälzische Bank . . . Preith Bodenlrebilbonk M. 600,1200 Uli. 600,1200 Hk. 1000 Tlr. loO 91/, 8 574 6 67. 67, lu 5 8 00. bo. IVUÖ 7.77 9 7 130 JO 260.— JiO.— 127.- 193.80 163.- unk. b. 1914 Kommunal . . 160.70 212.- 167.10 lu2.1o 121.20 130.70 37, 37, 47, 4 4 4 4 4 4 31/, bo. 37, da. BreSU DiSkoutobank Mk. 600/12oo Commerz, u. ^iSlonto-Bani . . DtSkonto-o-eseU schäft TreSdner Boni . . Dresdner Bauloerein Gl|envahn-die,ucu»BU Bank-Aktien. ReichSbank . . . Wi. lOoO/dOOO <7. 37. 37. 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, bo. bo. bo. bo Bayr. Hyp.- n. Wechselbk. s.fl.500 Beruner ^anbelSg. . U)l. 500/100o bo. bo. bo. (Banl s. Handeln. Industrie) Teutiche ivU fcd-X 2W. 600/1200 8 9 8 37/ 67, 6 105.— 16a.— 122.8a 138.70 19).— 143.70 loh- ftl. 1400 d.fi. 200 6. fl. 260 UJu 1200 19U9 5.83 9 37. bo. bo. do. bo. bo. bo. bo. Ser. 10 43 unt. b. 1913 . 46 lünbb. ab 1908 bo. Hyp.-ftreb.-B. M. 600/1200 U)k Nieio. Bblr. ^retz) Au. B. m. luuo Mittclbsche. ft rebub. . M. 300/1200 dlatlb. s.^tschU S.I-VIM. 30O/1200 37, Frk. Hyp.-Bk. Ser. 19...... 37, bo. 00. ftommunal Ser. 1 uuk. 1910 FrU Hyp.-ftreb.-Ber. VSPvl6etCn.a[l..8L|aHf80%(ibg Hyp.B.^s* lünbb. ao 1905 . . S. 19 S. 22 S 2a S. 27 S. 23 S. -6 ülielu- u. rüechselb. BereurSbaui . . b. b. b. b. 0. b. 37,Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 u. 301-310 37, Westb. Bdlr. tftoiu- S. I n. 2 bv. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo bo. bo. bo. bo. bo. 3L ein. do. do. do. do. bo. P|bbr. bo. bo. do. do. do. bo. bo. bo. 13 9 67, 67, 6 6 67, DerU Hyp.-Bk. (vr. Pommr., abgeft 80% Nürnberg. BereinSbi. M. 300/1200 Oest^Ung. Baut Landw. ftrebubant Psondbr. T-V . . bo Landiv. ftceoubani Ltu W . . . bo. bo. LiU Is-P Landw. Kreditbank Pfbbr. LiU Q-S . . Hambg.Hyp^BU s.l4J-u40luuob.ab!905 bo. bo. S. 341-400 uni. 0.1910 do. bo. S. 401-470 unt. b. 1913 ----- L lr. 2aO bo. Hyp.-AkU-Bi. M. 600/12aO Rhein. ftrcbiibU 2Ui. 6oü/lüaO/12oO dibein. Hyp.-Bant M. 600/1200 Schalshaus. Wantoer. . M. luuO . U)l. 600 ö. st. 200 d. fl. 200 6. IL 200 600/1200 . 1- IL 350 37, 4 3% 4 4 4 4 4 3% 37. 37, *7, 4 3 37, 37, 37, 4 4 4 4 96.90 98.70 99.o0 99.80 99.0, 100.20 91.4 a 9140 HYP.-BU LiU A Uli. loOO bo. LiU B Ui. 1000 Mecklb. Hyp. u. Bibi. Ser. I oert. ä 12 do. bo. Ser. 3 abgest bo. do. Ser. 2 u. 3 lünbb. ab 1905 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 . . . . bo. tuubb. ab bo. oo. Ser.311-35o uul.b. 1913 91.10 92.50 99.2o 99._o 99.80 99.vO 100.10 93.i 5 91.00 9l.uu 9 i.öu 86.— 8u.— 86.- 99 — 99 — 99.25 90, ou 9o.5o 99.- 99.— 99.— 99.— 99.20 9o.öu 9u.8O 90.8a 92.- 97.- 89.70 99.- 94.30 98.80 98.80 98.80 99.20 99.30 9u.lü 93. lu 90.10 91— 99.20 99.2a 9a.3O 90.30 9o.3U 9a^a 98.8a 9ö.bO 99^0 3‘/, BZestb. Bolr. Hyp. e.a lünbb. lou 37, bo. bo. 00. «er. 4 luuoo. 19u 4 Sübb.BooenKr. S.ü3n.o4 lunob. 19u 67» bo. bis mcl. Ser. a2 . 90.aU 9u.5u 100.30 91.80 4 37. 4 37, 37. 37, 37, Staat!, ober Provinzial-garanU Hest. LanoeS-Hyp. Boul Ser. 12—13 . 100.70 . u- 14—15 . i0u.9a 60- bo. 6er.I— V unt. 1909 91. iU bo. do. Kom. U/0U S. 5—6 . 100.70 . . u. 7-8 . I 1OU.9J bo. do. Kommunal Ser In. 11 unk.1909 — Ra,faui|che Lanoeso. Liu E. ti. U. K. n. L. | 94.*uO oo oo. , AL X K . . I 94.5o Kasseler Laubes-iLrebltau,u unu ... 10L40 Diverse Obligationen. 4 Bnbemö r. lod .... 47, ^ilch. ^n^emo. couö. **'"** 47, bv. r. 1U2 . . ' ' ' 47, Eisetiv. dientenbaui i do. 00. 4% Ltseniverle LoNar r. 102* * * * * 4 7, vielte. — erl Homburg r. 103 * ’ 4 äj. Atlant Aeiegcai 4 tarnen-Adee, guranU v. Franksurt * 4 orants. Ho, r. 10a 4 dieue Dvoen r. 102 ... * 37, do. oo. r. loi . .*.*,*. ^u/o Ung. LolcUbayii Serie I r. 105* * 4% do. Oo. Serie Li r. lu2 * 98.50 102.70 102.60 99.6u 101.30 102^U 98.- 99.9o 89.5, Verzinsliche Lose« 4 Badische Prämien Sette II . . Llr. 100 a Lonan-r-tegunecung . . . . 0. sü luU ol/,ti)oiyuec *>raui. fjanbbr. I . xir 100 °V ov- bo. IX . Alt. 1UU 3 Hantvurger v. I066 .... Xlt. aü 3 H^uano.iche ft^muu 0.1871 . * h.u. 'lOa u^gftuin-d/iinoeiiec......lusieiu.uichiu.ftra|t 138.— , ittettenmeyer 114.» ^schwener Bergw. 198.2a „ Stetua|p« lLisemo. . 172.- „ iä-rtesy. hielte. 272.2 ^cmiuoor Zement 141.25 „ Aiaert . . . 52-.aU yioetuia Berga». —■ ** LL All. j,elegrap^ 126.80 i/ojaj. u-tltiiiu. 294*26 hielte. Bose ootz. .^uniooio A/iasch. . 134J5 „ Augem. Berlin 207.— caucayuue. . . li 0.60 » La^meycr . . 118.— *»anen BergDau. 118.— „ S^uuert . . 156.90 ^/cuiyetmerB^rgw. 190.60 , eum. öc HalSte —.— jiotoo. -tvouiauiin. 158.— „ Unter tu Aurich ^ver>chtei.»L.-FUb. 9o^0 Faro^erte pochst. 540.- 4>^oui| Berg.o. . 241.40 nunnseibe^iua.M. dthe»u»dLass..Bgw. 324.75 a-easch. »liehet. . 429.2 aiyeiu. »la^hucclc 165.— , Gtiyuer . . 26'».— oiubed ibiuuiau . 2OO.40 E e4ien. Jede beeorg Matter verl »uedr leetber e KlnderiL LwUeiM w.axuu lUnpraiel Klappstühle, von Mk. 2.50 an bis Mk. 26.—. 1UU Istl. I ben ^eis Giehen ist die 100 Mk. 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Aron, Giesten, iäubigers und ben übrigen Rechten nachgesetzt werben. | Korsetten HauS. 6319 Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegen» -benbeS Recht haben, werden aufgeforbert, vor der Erteilung S Zuschlags, die Aufhebung ober einstweilige Einstellung g Verfahrens herbeizuführen, wibrigensalls für bas Recht ,r D isteigerungSerlüs an bie Stelle beS versteigerten Die fürstliche Oberförsterei Lich I. Zörb Wwe. wünscht das starke Fichtenbauholz aus dem Distrikt Riedroald, Mänsbura 9 Abt. 16a — es sind bte Nummern 230 btS 271 und 298 bis 30d » ÖO Stück mit 60,25 Festm. Inhatt — freibänbig zu verkaufen unb erbittet nch Gebote bis sväteitens am 23. Dezember abendS. Das Holz liegt an der sogenannten alten Laubacher Stratze oder m Deren Rabe. ,..JB ” Frankfurter Str. 7. Tel. 83 schgnen Gebäude«, 200—600 m f s «... «fttl Morgen, von kapitalkräftig. Land- nur trjlll. Bitte IE Wirt »o packten gesucht. Renten .< ns l* r l v verbeten. 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