Samstag Ä». Juni 1910 Zweites Blatt 160. Jahrgang Nr. 146 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. die sich sich 1. B an kraft zu verwenden. Man erzählt, daß er einmal in liefern Nach I sunden, den fr an mehreren seiner Ballons anbrachte, dann zu- denken vor dem Samin gesessen l>-u>e und der anssie.gende Rauch -rnmen mit lanan SBrubcr El--»"- und mtt Argond den S* , , ,.„r, < • ;kv, nwhiitfiiMA Heber, einen Wärmemesser, eine neue Wasserkrattvresse, erneu, fiabc .l” lfLm bl entzündet, ihn lN ein- • hu g Apparat zur Austrocknung von Früchten, einen Ventilator u. a. einzuschließen und zum ^.uftiahrzeug des Menschen ?>u mache i. . • ^em Balaruc, wo er Heilung für beginnende De? Erfinder der Luftballons. Er starb in dem Bade Balorue, wo er Heilung für beginnende Eine andere Geschichte weiß zu berichten, daß ihm der Gedanke ranzösischmRe^lckoni Mes, (eint * )umorillischer Tricksilm. Rotationsdruck und Verlag der Brühuschen Unwersuäts - Buch- und Siemdruckerei. R. Sange, Ließen. 'hnhofstr. 54 wechsel: ' prachtvolle Szen» anten al§ Taglöhnü •greifenbeS Drama. Die „-lehener Zamilienblätter" werden dem »Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „EreisbUrtt für den Kreis Siehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftraße 7. Expedition und Verlag: e^51. Redaktion:^4A112. Tek.-AdruAnreiser»ießen. Lähmungserscheinungen gesucht hatte. * — Tic Universität Basel beging heute die Feier ihres 450jährigen Bestehens. Im Namen der Universitäten Freiburg i. Br., Heidelberg und Straßburg über- brachie Prorektor v. Schubert (Heidelberg) die Glückwünsche. Aus Deutschland sind außerdem eine Reihe von Glückwunsch- adressen eingegangen. Ter Nationalrat Jselin ülber- reichte namens der Akademischen Gesellschaft eine Sperckre von 330000 Franken -ur Gründung eines Pension s s 0 n d s für die Witwen und Waisen der Universitätslehrer. — Was eine Volkszählung in Amerika bedeutet. Wohl eine der gewaltigsten statistischen Unternehmungen ist die große Volkszählung, die gegenwärtig in Amerika stattfindet. Schon vor zwei Fahren wurden die Ankündigungen in allen amerikanischen Postämtern aus» gehängt: das Schriftstück ist in nicht weniger als 24 verschiedenen Sprachen abgefaßt, darunter Hebräisch, Syrisch, Chinesisch und Arabisch, und soll den niederen Volksständen darlegen, daß die Voltszählung ohne steuerpolitischeHinter- gebanicn geschieht. Am 15. April begann eine Armee von nicht weniger als 70 000 Poltszählern ihre Arbeit. Da in den Vereinigten Staaten mehr als 90 Millionen Menschen leben, kommen auf jeden Zähler rund 1300 Einwohner. Von jedem Einwohner muß er sich ein Formular ausMlen lassen? das gegen 30 Fragen stellt. Nach 4 Wochen waren bei dem großen statistischen Amt in Washincfton bereits 125 Tonnen solcher ausgefüllter Formulare eingelaufen. 3500 Beamte haben sofort mit der Riesenarbeit begonnen, diese beantworteten Fragezettel nach Klassen zu ordnen. Alles in allem wird die Volkszählung einen Kostenaufwand von weit über .50 Millionen Mart verursachen. — Kurze Nachrichten aus Kunst u. Wissenschast. Der Geschichtsforscher Tr. Karl Wittich in Dr esd en , früher a. o. Professor an der Universität Jena begeht am 25. Juni seinen 70. Geburtstag. — Der 0. Professor uno Direktor des hygienischen Instituts an der Universität Zürich Dr. Oskar Wyß tritt mit Ende dieses Sommers 00m Lehr amte zurück. t _____.. . Der Ausschuß für die Reichsversicherungsordnung setzte heute die gestern abgebrochene Beratung über die Hälfte- lung der Beiträge § 412, und die Wahl des Vorsitzenden 340) fort. Bon sozialdemokratischer Seite wurde erklärt, daß die Arbeiter, die den Kampf gegen das Dreiklassenwablrccht ausgenommen hätten, sich die von der Rcgie- rung beabsichtigte Entrechtung nicht gefallen lassen wurden. Es fei unrichtig, daß die Kassenverwaltung zu sozialdemokratischen Zwecken mißbraucht werde. Ein Redner der f 0 r t s ch r i t t l i ch e n Volksvar lei führte aus, daß mit der Hälftelung auch die in § 340 vorgeschlagenc Art der Wahl des Vorsitzenden fallen müsse. Es könne der Fall eintreten, daß von 12 Mitgliedern des >rrankeukassenvorstandes 10 Mitglieder (zwei Arbeitgeber und acht Arbeitnehmer» für einen Vorsitzenden stimmen, daß der Mann aber trotzdem nicht gewählt ist, da nach S 340 die Mehrheit der Arbeitgeber (hier also drei) dafür sein muß. Ein Regie rungsvertreter empfahl die Vorlage. Die Regierung könne keinem Gesetz zustimmeil, das nicht ,die Gewähr tictc für eine ordentliche Verwaltung der Krankenkassen. Ein nationalliberaler Redner brachte vor, selbst Sie Reichroersicherungrordnung. :: Berlin, 24. Juni. Aus dem SttasprozetzauLschuh. :: Berlin, 24. Juni. Der Ausschuß für die Strafprozeßordnung nahm heute die gestern abgebrochene Beratung des § 232 über die B c weiserhebungen wieder auf und billigte ihn mit einer kleinen Beschränkung des „Ermessens des Gerichts". Ferner wurde festgesetzt daß ein Antrag nicht wegen BedentungsloiigkeU abgelehnt werden darf, wenn das Beweismittel zur Verhandlung beschafft ist. £ 233, der die Möglichkeit gibt, die Verhandlung auszusetzen bei verspäteter Mitteilung eines Beweismittels an die Prozeßbeteiligten, wurde nur unwesentlich abgeänderl, cbenjo § 234. — Nächste Sitzung: Samstag. Der Allensteiner Mordprozetz. > H. Allen stein, 24. Juni 1910. Der Vorsitzende eröffnete die heutige Sitzung mit der Mitteilung, daß der Gerichtshof eine Anzahl von Zuschriften erhalten habe, in denen verschiedene Personen verlangen, als Zmigen ve^ nommen zu merben: einige beschweren 'ich darüber, daß sie nvckv nickt geladen sind. Unter A u s s ch l u ß d e r O e f f en t l t ch ke 11 wird bei Bruder der Angeklagten Hauptmann Luders: (Metz) Drei Viertel Stunden lang vernommen. Nach Wftderhev-* stellung Der Oesfentlichkeit macht Sanitätsrat Tr. Menzel 'Görlitz, Bekundungen über den Gesundheitszustand der Angeklagten vor ihrer Verheiraiung. Sie litt wiederholt an Kopfschmerzen und Schwindelanfällen. — Zeuge Dr. Bieda > Bernstadt, hat die Angeklagte kurz nach ihrer Verheiratung behandelt. Sie bekam in der ersten Zeit ihrer Ehe eine ganze Reihe hysterischer Anfälle. Im September 1897 hat die Angeklagte einen Vergiftungsversuch, gemacht, indem sic einen Extrakt von Herbstzeitlose, der dem Major gegen Gicht verschrieben war, austrank. — Zeuge Sanitätsrat Dr. Ge r ste r B r aunf e ls,, in dessen Sanatorium die An- geklagte eine Zeitlang war, und der kommissarisch vernommen: worden ist, hat bei ihr psychische Anomalien verschiedener Aich wahrgenommen. Ihr Verkehr mit den übrigen Besuchern der Anstalt mar für die junge Frau eines Offiziers sehr frei. ?lus. ihrer Abneigung gegen den Gatten machte sic schon damals kein Hehl, diese Abneigung war aber begründet in einer gewisselr seelischen Ueberemvfindlichkeit. Die Angeklagte bot zwar nicht das Bild einer Geisteskranken, aber doch einer Person, die geisteskrank werden kann. — Zeuge und Sachverständiger Dr. Seidel war der Hausarzt der Angeklagten nach ihrer Uebersiedlung nach kleinen Handwerker seien ^gewillt, größere Lasten auf sich zu nehmen, wenn damit eine gerechtere Verteilung der Rechte erreicht werden könne. Der polnische Vertreter sprach s Z (Zu Montgolsiers 100. Todestage, 26. Juni.) Die stolze Fahrt des „L. Z. 7" nach Düsseldorf führt uns die großartige Entwicklung, die die Luftfchftfahrt in den letzten Zähren genommen bat, deutlich vor Nugen. Da wenden wir gern den Blick zurück zu den geringen Anfängen dreier Ent. nncfhing, mit denen auf immer der stlamc des genralen Zoiepl) Mcmtgolfier verknüpft ist, dessen Todestag am 26. ^im zum hundertsten Male wiederlehrt. Er ist der erste gewe,en, der einen Luftballon in die Höhe steigen ließ. Montgolner war der Lohn eines Papierfabrii'anten, der feinen beiden Söhnen Etienne und Joseph eine sorgfältige Erziehung zuteil werden ließ. Aber dec üngerc Joseph mochte auf der Schule nichts lernen, denn lern unruhiger Erfindungsgeist gab ihm abenteuerliche Plane und Ideen ein. Mit 13 Jahren floh er heimlich aus dem College von Tournvn mit der phantastischen Absicht, sich an der Küste verborgen zu halten und von Muscheln zu leben. Halb uer^ hungert ward er zurückgebrackst, doch bald glückte es ihm wieder, m entweichen, und nun schuf er sich wirklich einen unzugang- liehen Schlupfwinkel, in dem er unter großen Entbehrungen, nur von Fischen sich nährend, lebte und seinen vielsacksen -öbecn imb Plänen ungestört nachging^ Er beschäftigte sich damals mit der Herstellung chemischer Substanzen und gedieh schließlich in seinen Arbeiten so weit, daß er sich nach Paris wagte. Hier mußte er einige angesehene Gelehrte für sich zu gewinnen, doch sein bizarree, jicts Neues suchender Geist ließ ihn bei seinen wissenschaftlichen. Plänen nickst ausharrer: er folgte daher den Bitten seines Vaters und trat in seine Papierfabrik ein, wo er bald eine ganze Reihe von Verbesserungen und Refoinnen vorzunehinen begann. Der Vater, der an seiner alten Methode -esthielt, widersetzte sich diesem Streben: Joseph verließ deshalb das väterlickw Unter nehmen und gründete mit feinem Bruder Etienne zusammen zwei neue Fabriken, die eine in Voiron, die andere tu Beaujeu. meiner »mnreidicn Erfindungsgabe gelang es, die Herstellung des gewöhnlichen Papiers zu vereinfachen, die des bunten Papiers zu vervollkommnen: er erfand einen ausgezeichneten Apparat, um sic Luft in den Papiermühlen zu verdünnen, und machte die rrsten, nock) ziemlich unbeholfenen Versuche, den Stereotnodruckl «cinzuführen. Da wurde seine Aufmerksainkeü durch seinen Bruder «eus ein neues Feld gelenkt, auf dem er feiner unablässigen ft cm ll'inationsgabe freien Sauf lassen konnte. Die Ideen der Luft-- Schiffahrt beschäftigten damals viele Köpke, und einige Gelehrte, ttiaren bereits mit tlycorctifchen Plänen uiid Vorschlägen bervor- jcertetcn. Etienne hatte das interessante Buch des Tominikaners .Foseph Galftn über „Die Kunst, in den Lüsten zu schiffen' gewesen und brachte von einer Reife auch das Buch des Engländers 'Priestley mit: „lieber die verschiedenen Arten von Luft". Joseph Gichemr Anzeiger General-Anzeiger für Gderhchen ta’aa,el beim Anblick eines Hemdes gekommen sei, das vor dem Feuer herumflatterte. Vielleicht ist den beiden Brüdern auch bei einem aemeinfamen Spaziergang der erste Einfall gekommen, als fie die leicht und hoch in den Lüsten thronenden Wolken bctrachtetaii und sich mühten, etwas diesen HftnmelSscglem Achnliches zu em'indcn. Jedenfalls spielten die Wolken bei ihren HeberIcgiuigen eine große Rolle, und sie erfannten, daß es ihnen nur gelingen würde, ihren Ballon für lange j}eit in der Luft zu erhalten, wenn sie iljn mit einer leichteren Substanz als dft atmosphärische Luft füllen würden. Jedenfalls war am 5. Juni 1783 ihre Erfindung so weit gediehen, daß sie mit ihr in ihrem Wohnorti Annonan zum erstenmal vor die Oesfentlichkeit traten. Der erste Ballon, den fic mit Glück in die Luft steigen ließen, war kügeft förmig, von 34 Meter Umfang, und bestand aus mit Papier gefütterter Leinwand. Die Bruder traten vor die zahlreich dcv sammelte Menge und begannen den Sack zu füllen. In kurzer Zeit entwickelte sich aus der unscheinbaren Hülle eine .Engel von 10 Meter Durchmesser, die acht Männer kaum zu halten imstande waren. Auf ein Zeichen hin wuroe der Sack loSgelasseu und stieg mit großer Geschwindigkeit bis zu einer Höhe von 300 Metern. Dann senkte er sich wieder langsam, da die ein- Versicherten und zählt höchstens einhundert Vertreter." 8 345 blieb unverändert. § 346, der sich wieder auf die Landkranken-- taffe bezieht, wurde nicht verhandelt. § 347 wurde angenommen, ebenso ein £ 347 a: „Tie Frist zwischen der Ausschreibung der Wahl und ber Wahl felbft muß mindestens vier Wochen betragen. Die Satzung kann die Frist verlängern." Ferner ein § 347 h: „Die Satzung kann bestimmen, daß die Wahl nach Bezirken oder Berufsgruppen erfolgt." Bei § 348 wurde der erste Msatz dahin geändert: „Die Vertreter der Arbeitgeber und der Versicherten int Ausschuß wählen getrennt aus ihrer Gruppe die Vorstandsmitglieder, und zwar die Arbeitgeber ein Drittel und die Versicherten zwei drittel. Gewählt wird wie im Ausschuß." Tie übrigen Sätze des Paragraphen wurden gestrichen. Nächste Sitzung: Samstag. 8. Generaloersammiu g des Deulsch-Evangellschen Zrauenbundes. ----- Cod-lenz, 22. Juni. Die 8. Generalversammlung des Deutsch - Evangelischen Frauenbundes wurde Dienstag, 21. Juni, durch einen Festgottes- bienft in der Christuskirche eingeleitet. Zur Ausschußsitzung am Dienstag vormittag hatten sich die Abgesandten der Ortsgruppen zahlreich eingefunden. Die Wahl von Gräfin Sclma von der Groeben-Hannover zur 2. Vorsitzenden des Bundes wurde einstimmig durch Zuruf vollzogen, da Fräulein A. von Bennigsen von diesem Amte aus Gesundheitsrücksichten zurücktreten mußte. t Mittwoch, 22. Juni, begannen die Mitgliedervenammlungen. Fräulein Paula Müller, die Vorsitzende des Bundes, eröffnete die Generalversammlung. Den Geschäftsbericht erstattete die 2. Bundesvorsitzende Gräfin S. von der G r 0 e b e n , der eine rege Tätigkeit des Bundesvorstandes durchblicken läßt. Zahlreiche Petitionen an die zuständigen Behörden, Ministerien und an den Reichstag wurden eingereicht. Sie betrafen: die Anstellung von Fabrik- bflegerinnen: das aktive und passive Wahlrecht der Frauen zu den ArbeitSkammern; die Hinzuziehung von Frauen bei der Einrichtung von Jugendgerichtshöfen und Fürsorgeausschüisen: die Zulassung von Frauen zum Amt eines Schöffen und Geschworenen in den Fällen, wo es sich um weibliche Angeklagte und Kinder handelt: die Anstellung von Frauen als Kranken-Kontroi leurinnen; die Aenderung des § 33 der R.-G -O. zur Bekämpfung der Animierkneipen und Bars, sowie mehrere Paragraphen der R.-V.-O.: die Eingliederung der Frau in die verfassungsmäßige Gestaltung der Kirche und schließlich war gebeten worden um Erlaß zeitgemäßer Vorschriften für das Dienstbotenwesen, -ter Bund umfaßt z. Zt. 97 Ortsgruppen über ganz Deutschland verteilt mit 10 700 Mitgliedern. Es folgten einige Berichte über besondere Arbeitsgebiete des Bundes. Fräulein H. Busch gab einen Ucberblid über den Verlaut des 4. und 5. Kursus der christlich sozialen F1 a u e n s ch u 1 e in Hannover. Die Erfahrungen der letzten beiden Jahre sind gui zu nennen, auch die Frage der Anstellung der ausaebildeten Schülerinnen hat sich in befriedigender Weise lösen lassen. Zur Abgrenzung von den sog. Frauenschulklassen der höheren Mädchenschulen und zur Wahrung ihres Charakters als Fachschule wird die Frauenschule in ein christlichi-soziales Frauen-Scminar umgewandelt und der bisherige einjährige Lehrgang auf 1’ 2 Jahre ausgedehnt. Dem Geschäftsbericht der Stellenvermittelung und Anskunftsstelle für gebildete Frauen u nd M äd - !tr -'S riet: Jur 8 •aiic ■enh- i IK- 9inSe5^ iter ’ geschlossene erhitzte Luft allmählich erkaltete. Ungeheuer war der Enthusiasmus in ganz Frankreich. Die Brüder mußten ihre Eründung auch in Paris und VersackleS vorführen. Die Atademi? der Wissenschaften in Paris nahm die beiden Brüder unter ihre Mitglieder auf: Ludwig XVI. setzte Joseph eine Pennon von 1000 Livres aus, gab Etienne einen Orden und verlieh dem Vater den erblichen Adel. Joseph Montgolfier wandte nun feine ganze Kraft der Ausgabe zu, einen größeren Ballon zu schaffen, der auch Menschen mit in die Lust nehmen könnte. Pckätre de Rozier ivar der erste, der nach einigen fehlgkschlagenen Versuchen mit diesem Montgolsierschen Ballon am 19. Oktober 1783 aufftieg. Andere glückliche Ausstiege folgten: für die neue Kunst war die. Dabu gebrochen: an der dritten dieser Luftreisen, die. am 19. Ja^ nuar 1784 erfolgte, nahm Joseph selbst teil. Unermüdlich arbeitete her Erfinder nun an der Serbeifenrng seines Werkes: Ludwig XXI. barte ihm zu diesem Zwecke eine Summe von 40 000 ?rranrs ausgesetzt Aber die Schrecken der Revolution setzten 1 einen Bemühungen ein lähcS Ende, über der Revolution aut Erden wurde die Revolution der Luft vergessen: erst Bonaparte nahm sich des einst so gefeierten. Mannes wieder an. Er wurde nun in dem Bureau der Künste und .Handwerke äuge steift: bei Konsul verlieh ihm mehrere Auszeichnungen, und das <$nititut wählte ihn itaro tä senken ©ebanfm Ml-, bta « 11807 ynn Müglick bet :ber ja stets wach aufwärts fträt, zur UÜberwindung der Schwer- 1 Luftballon hat ^vseph Montgolfier 1784 auch den Salftchrrm er- dien zufolge erfreute sich diese Vermittelung reger JnanivrE nähme. Tic Stellengesuche und -Angebote konzentrierten sich immer mehr aus Hauswirtschaftlick>e Tätigkeit und tßobl’aorts* pflege, da die Vermittelung für andere Berussgruvven mehr und mehr von Fachvereincn übernommen mürbe._ rie Erlabrungen ergaben ein Mißverhältnis zwischen Stellengesuchen und stellen- angeboten. Die Zahl der suchenden älteren Hausdamen über- miegt gegenüber der der selbständigen Stellenangebote,^und cs macht sich ein Mangel an tüchtigen Hilfskräften für rvamuxe» bemerkbar, da sich die Tochter gebildeter Streue heute vielfach anderen Berufen zuwendeten. Den Schluß der Vormittagssitzung machte ein Vortrag über daS Gemeinde-Bestimmungsrecht von Fraukern W. Lohmann- Bielefeld, dem wir folgendes entnehmen: Die große Alkoholnot unseres Volkes, fordert dringend eine allgemeine Beteiligung zii ihrer Bekämpfung. AIS Opfer des Alloholismus gehen in Deutschland 50 000 Menschen sahrftch zugrunde. Dies Alkoholelcnd herrscht in allen Ständen, es tritt besonders den in der sozialen Fürsorge arbeitenden Frauen aV llrsackw von Krankheit, Armut und Verbrechen entgegen Noch sind es 250 000 der erstmalig Bestraften, die der Alkohol vor den Richtcrstuhl führt: etwa die Hälfte aller Verbrechen, 70 bt5 80 Prozent der Unsiltlichkeitsverbrechcn geschehen unter fernem Einfluß. — Die Quelle bc5 Alkoholelends ist der Alkoholhandel. Um nun einen durchgreifenden Erfolg in der Alkoholbekämpfung zu erlangen, gilt es, eine Maßnahme zu ergreifen, die den Handel' mit geistigen Getränken einzus'chränken und schließlich zu überwinden vermag: daS ist das Gemeindebestimmungsrecht. Dieses gibt das Recht der Erlaubniserteilung zum Betriebe einer Alkohol- wirtschaft in die Hand der einzelnen stimmberechtigten Bürger der Gemeinde, d. h. es werden allgemeine Umfragen abqebalten, und jeder hat daS Recht, Einspruch zu erheben. Seine Sirfunff ist nach den gemachten Erfahrungen eine bedeutende Abna^e der Verbrechen und der Armenlasten, eine Zunahme der Volksgesundheit und Volkskraft. Nach längerer Besprechung wird folgende Entschließung angenommen: . . „Von den Erwägungen ausgehend, daß das Geineinde- Bestimniungsrecht bei unserer moiiarchiscknm Verfassung in Deutschland in absehbarer Zeit schwerlich auf die Frauen gedehnt wird, und daß ohne diese Mitwirkung der Frauen bte erwarteten Erfolge wohl kaum eintreffen dürften, sieht sich der D. E. F. außer Stande, schon jetzt in seiner Gesamtheit für die Einführung einzutreten Dagegen erstrebt er die auch ans andere Weise mögliche weiteste Einschränkung der L-chank- konzession als eines der wichtigsten Mittel tm Kampfe gegen die Schäden des Alloholismus." für die Beibehaltung des bisherigen Zustandes aus. Ein Mitglied der konservativen Fraktion forderte, inß die Wahl des Vorstandes lediglich nach sachlichen Gesichts- fünften geregelt werden müsse, die Billigkeit fordere es, daß beide Teile gleichmäßig dabei mitwirken. Von einer allgemeinen Entrechtung der 'Arbeiter könne keine Rede fein, da für die neu ftnzukommenden Versicherten das Recht auf die bisherigen Vei> taftniffe nicht vorliege. Es bandle sich vielmehr um die Beseiti- pnng der Entrechtung der Arbeitgeber, um eine Neuordnung von Rechten und Pflichten Ein Z e n t r u m s m i t g 1 i e d gab seiner Uebcrraschung über die Stellung der Volksvartei Ausdruck. Die Unternehmer bildeten in den ftrankenkassenvorständen die geborene Minderheit. Tic freudige Mitwirkung der Arbeitgeber werde unterbunden. Das wolle > 340 ändern. Wenn keine Majorität für den Vorsitzenden zustande kommt, so solle die unffarteiische Instanz entsch>'iden. Wolle man die Errichtung von Betriebsirankenkassen einschranken, fr. müsse die Ortskrankenkasse so eingerichtet werden, daß die Arbeit- e ber sich darin wohl fühlen. , Ein Mitglied der fortschrittlichen Volkspartetz 1 qtc dar, daß in der gegenroänigen Gesetzgebung nur in Vei^ inögcnssraqen eine getrennte Abstimmung zugelassen sei. Das Zeritrum sei wieder einmal inkonseauent. Ein Vertreter der Konservativen wies darauf hin, bah hc Bibliothek einer bestimmten Krankenkasse fast nur Schriften fovalbcmofratiicbcr Autoren auftvei.se. Ein na t io na 11 ibe- t a 1 e 5 Mitglied bestätigt das und brachte weitere Fälle des Mißbrauchs der Kassen zu sozialdemokratisckren Zwecken vor. Die ' ozi a Idem akratischen Vertreter wiesen diese Angrifte ..uruck. v , Ein Zentrumsabgeordneter polemisiert gegen tne snrtschrittlickie Volkspartei, die im Grunde für die Hälfteftnig d?r Beiträge zu haben fei. Bon konservativer Seite wurde betont daß die Konservativen aus rein sachlichen Gründen auf dem Boden der Regierungsvorlage stehen. Irgendwelcher Mißbrauch der Krankeiikassen zu politischen Zwecken komme für bicje Stellungnahme nicht in Betracht. . Darauf wurde 8 340 mit 16 Stimmen gegen 8 Stimmen brr Linken bei zwei Enthaltungen angenommen. § 341 wurde mit folgendem Zusatzantrage angciumtmen: Ein Arbeitgeber darf nur dann als Vertreter (des Vor- sttzenden' bestellt werdet', wenn die Mehrheft bet Gruppe der Ar- bei tne hm er gegen diese Wahl feinen Einspruch erhebt: ein Arbeft- nehmer nur, ‘ wenn die Mehrheit der Gruppe der Arbeftgeber nicht diesen Einspruch erhebt." , = m , § 342, der die Wahl der Stellvtzrtreter des Vonihenden behandelt, wurde angenommen. , . Die Beratung über 8 343, wonach bei der Landkrankenkane der Gemeindeverband den Vorsitzenden bestellt, wurde ausgesetzt, s 344 wurde im ersten Absatz folgendermaßen gestaltet: ,,^er Ausschuß besteht zu einem Drittel aus Vertretern der bo reiligten Arbeitgeber intb zu zwei Dritteln ans Vertretern der IWM. MsUiliiSID. ;ens MN Kurbrunnen er Terrasse. Teicbbaus, uachw. ftouzcrt des Much ä Nr. A aus Amte!, aale Theater: acc uttg abends grobe md auf der-TerrM 3e Theater: Ter ;faale Zauberimrec ISS aale Wtdfi: SS» ziuderiteill« eig®n\,(fnn;cri»fr Lan^leute! AÜenstetn. Sic litt viel an Krämpfen und nervösen Beschwerden. Im Jahre 1904 bekam sic eine Kniegclcnkentzi'mdung, die auf eine Infektion zuruckzusühren war. - Zeugin Rademacher war 1 Vj Iachre Köchin bei der 'MngcHagtcn. Diese hat ihre Kinder -im allgemeinen gut behandel!, nur einmal hat sic den Knaben hnit einer Reitpeitsche gezüchtigt, weil er weggeloufcn ir>ar, so Laß er zwei dicke Schwielen bekam Die Zeugin hat auch einen Äerkehr der Angeklagten mit jungen Herrn beobachtet, kann aber Einzelheiten nicht angeben: sie habe sehr viel zu tun gehabt und sich nicht darum bekümmerl. Sic hot ferner beobachtet, wie die Angeklagte ihrem Hunde Tee zu trinken gab, und dabei einen löffel benufcte, den sie selbst in den Mund führte. — Der Zeugin Iran Staatsanwalt M e y e r gegenüber hat sich die Angeklagte darüber beklagt, das; sie so viel allein sei, über ihren Mann dagegen nicht. — Der Oberarzt im Sanatorium Ahrweiler Dr. Mercks hat die Angeklagte einige Zeit behandelt. Er,bekundet: Die Angeklagte war einem lebhaften Stimmungswechsel unterworfen. Leichte Depressionen wechselten mit hochgespannten Frcudegefühlcn ab. Sie besah feine Willenskraft und nicht die Fähigkeit das Weseutlick)e von dem Unwesentlichen zu unterscheiden. Den eilten Tag glaubte sie sich völlig schuldig, den anderen völlig unschuldig. Ihre. Interessen gingen nicht über die eines 15jähr. Backfisches hinaus. Sie ist der Typus eines lasterhaften, intri- guanten Backfisches, sehr oberflächlich, häufig zynisch, selbst bet traurigen Dingen. Einmal schwärmt sic für Kunst und Literatur, dann wieder für einen schönen Mann. Die Pflege, ihrer körpcr- lithcn Schönheit ist ihr die Hauptsache, ihr Teint oft ihre einzige Sorge. Heute träumt sie nur von den Kindern, am anderen Tage von einer Schar glühender Verehrer, am dritten will sie in ein Kloster gehen und Nonne werden. — Zeuge Dr. Weiler <,Westcnd) hat die Angeklagte ebenfalls in seinem Sanatorium behandelt. Am Tage nach ihrer Ankunft erlitt sie einen Anfall. Im allgemeinen war sie von grofjer Launenhaftigkeit und wollte nie auf ihrem Zimmer bleiben. Sie ging mit jungen Herren spazieren, trotzdem ihr Vorhaltungen gemacht wurden, das; in ihrer Situation Zurückhaltung nötig sei. «Ihr Aufenthalt int Sanatorium fiel in die Zeit nach dem Tode ihres Mannes.) Sie soll, sogar mit einem jungen spanischen Patienten intim verkehrt haben, so daß diesen dessen Angehörige aus der Anstalt nehmen mußten. — Medizinalrat Eberhardt, der zuständige Kreisarzt für Allenstein, hat die Angeklagte nach ihrer Einlieferung in das Gefängnis am Sylvefterabend dort besucht. Er hielt sie für zurechnungsfähig, hat aber doch beantragt, sie auf ihren Geisteszustand untersuchen zu lassen. — Es werden hierauf noch mehrere Aussagen von kommissarisch bernommenen Zeugen verlesen und sodann die weiteren Verhandlungen auf morgen vormittag 91 4 Uhr vertagt. Börsen-Wochenbericht. = Frankfurt a. M., 24. Juni. Das Geschäft war sehr ruhig. Die Spekulation steht Gewehr bei Fuß und da das Privatpublikum keinen Aitlaß sieht, sich seines Effektenbesitzes zu entäußern, auch wenig Lust verspürt, neue Engagements einzugehen, bleiben die Umsätze eng begrenzt. Vorwiegend war matt mit Vorbereitungen zum Ultimo besckstiftigt, wobei die Spekulation Positionslösungen vorgenommen hatte. Der Geldmarkt hat sich wieder etwas erleichtert und die intcr- nationalen Geldverhältnisse haben eine Besserung erfahren, so daß man vielfach baldige Diskontherabsetzungen der Bank von England erwartet. Bei der Reichsbank bleibt eine derartige Maßnahme zweifelhaft. Abgesehen von den Ansprüchen, die zum Quartalswechsel an das Institut gestellt werden, darf die lieber; slutnng des deutschen Marktes mit neuen Emissionen nicht unbeachtet bleiben. Sie absorbieren beträchtliche Mittel. Die Vereinigten Staaten werden zur Bewegung ihrer Riesenernte trotz niedriger Preise bald großen Geldbedarf haben, so daß der New- Yorker Platz auf das Ausland zurückgreifen nrirb. Tie günstigen Ernteaussichten, namentlich Deutschlands, bilden eine wesentliche Stütze der Börsentendenz. Den Schwankungen in Wallstreet sowie der Newyorker Gctreideprcise schenkte man nur geringe Beachtung, da die Hoffnung, daß der ins Stocken geratene Aufschwung des Wirtschaftslebens Fortschritte machen werde, noch immer nicht geschwunden ist. Einige anregende Meldungen sorgten dafür, daß sich die Kurse ziemlich behaupteten. So hatten am Montan markt c die Verhandlungen zur Neubildung des Westdeutschen Roheisensyndikats die Hoffnung auf ein Gelingen wieder rege gemacht und einige Kauflust für Hütten- akticn hervorgerusen. Kohlenaktien lagen etwas schwächer, da die zurückhaltenden Mitteilungen des Generaldirektors der Gelsenkirchener Bergwerks-Gesellschaft, sowie Meldungen über eine Verschärfung der Konkurrenz am internationalen Kohlcnmarkt verstimmten. Kaliwerke Aschersleben konnten sich etwas erholen. In anderen I n du str i c pap i er c n fanden kleinere Umsätze statt. Chemische Werte waren mehr begünstigt, weil von einen erhöhten Exporttätigkeit der chemischen Großindustrie berichtet wurde und andere stimulierende Meldungen in Umlauf kamen. Elektrizitätsaktien blieben behauptet, nur Bergmann, in denen das Bezugsrcchl mit 21V* Prozent gehandelt wurde, gaben 3Vs Prozent nach. Moenus-Masclnuen, bereit Bezugsrecht zuletzt 91 Prozent notierte, verloren 4 Prozent, Verzinkerei Hilgers haben wieder 11'.> Prozent eingebüßt. Bankakti en sind wenig verändert. Von T r a n s p o r t a n st a l t e n waren vorübergehend, Anatolier und Orientbahn auf die Erwartung einer guten Ernte ht Kleinasien und steigende Betriebseinnahmen begünstigt. Größeres Angebot drückte auf italienische Meridional, in denen anscheinend Exekutionen für ein in Schwierigkeiten geratenes Anfsichksrats- mttglied ausgeführt wurden. Von Ä o l o n i a l p a p i c r c n waren Okavi-Antcile auf niedrigere Dividendentäxeii. niedriger. Hei- rnische Anleihen, auch fremde Fonds, stellten sich teilweise etwas höher. Privatdiskonto 31/* Prozent. Mattle. F.C. Wiesbaden. V i e h h o 1 -M a r k t b e r i cht vom 24. Juni. Austrieb: Rinder 65, Kälber i43, Schafe 38, Schweine 222. Tendenz: Rinder lebhaft, Kälber gut, Schafe mittelmäßig, Schweine gut. Preis Durch- pro 100 Pfd. fchnittspreis lebend. Scklachr- pro 100 Pfund ftcwichl Gebend. Schlacht. Ochsen. Von-blsvon-blS kcwichc Vollfleifchige, ausgemästete, höchsten Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 44—49 79—89 46 84 Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete...... 40—43 73—78 41 75 Mäßig genährte junge und gut genährte ältere......... 36-39 71—73 37 72 Färsen, K ü h e. Vollsteischige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtwertes 41-48 78-84 44 79 Pollsleischige ausgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 39—41 70—74 40 72 AeUere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngereKühe u. Färsen 34—38 65—69 36 67 Mäßig genährte Kühe nnd Färsen . . 27—34 56—64 30 60 Kä t b e r. Feinste Mast- (Vollmilchmast) und beste Saugkälber 57-61 95—102 59 98 Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 52—57 87—94 54 90 Geringere Saugkälber 45—50 75—83 47 79 Schafe. Diastlämmer und jüngere Masthammel 41—42 32—84 41 83 Schweine. Voll fleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht........ 51-53 66—68 52, 67 Vollfleifchige Schweine über 2 Zentner Lebendgeivicht........ 51-53 66—68 52 67 fleischige Schweine ..... 50—51 64—66 50 65 Spielplan öes Kurhaus-Theaters Bao Nauheim. Direktion: Hermann Steingoetter. Sonntag, j!6. Juni: „Der Hochtourist." Montag, 27. Juni: „Der dunkle Punkt." Mittwoch, 29. Juni: „Der Zigeunerbaron." Freitag, 1. Juli: .Der fidele Bauer." Die nach- ft sind am Sonntag dem 26. Juni stehenden äv 1 alv von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts nur für dringende Fälle sicher anzutreffen: [D "*/6 Dr. Ploch, Aster weg 34. — Dr. Wasle, Alicestrasse 11. Auszug a. ö. Stanöesamtsregiftern der Stadt Eietzen. Aufgebote. Juni. 18. Ferdinand Grat ff, Maschinist in Gießen, mit Luise Falk in Ranstadt. — 22. Georg Wilhelm Weidmann, Schlosser, mit Maria Bott, beide in Offenbach a. M. — 23. Georg Wilhelm Lerch, Großh. Geometer in Gießen, mit Maria Minna Hach in Weitershain. Eheschließungen. Juni. 18. Heinrich Sack, Buchbinder, mit Emma Ullrich, beide in Gießen. — 18. Wilhelm Wagner, Steinmetz, mit Elise Ubrich, beide in Gießen. — 21. Wilhelm Fendt, Landwirt in Frankfurt a. M.-Niederrad, mit Marie Lenhardt in Gießen. Geborene. Juni. 15. Dem Fuhrmann Karl Becker eine Tochter, Luise. — 15. Dem Schneider Karl Synofzik eine Tochter, Gertrud Marie. — 16. Dem Obermaschinenputzer Heinrich Günther eine Tochter, Margarete Anna Katharine. — 17. Dem Lokomotivführer Rudolf Potyka eine Tochter, Martha Emilie. — 18. Dem Kaufmann Robert Siegel ein Sohn, Bruno.— Dem Lokomotivheizer Friedrich Martin ein Sohn, Friedrich. — Dem Arbeiter Karl Schmidt ein Sohn, Albert Hermann. — Dem Wagenführer Heinrich Völpel ein Sohn. — 20. Dein Fuhrmann Wilhelm Jacob eine Tochter, Karoline. — Dem Hilfsbremfer Johann^ Kafpar Mahr ein Sohn. — Dem Schlosser Peter Schmidt eine Tochter, Eltsabethe Jakobinc Berta. Gestorbene. Juni 18. Konrad Junker, Privatier, 69 Jahre alt, Diezstr. 7. — 20. Anna Schneider, 14 Jahre alt, Ebelstr. 11. — Johannes Braun, Lehrer i. P., 76 Jahre alt, Goethestr. 35. — 22. Margarete Henn, geb. Kämmerer, 39 Jahre alt, Kirchenplatz 2. — 23. Lina Schlcuning, 14 Jahre alt, Am Riegelpsad 17. — Georg Deibel, 7 Mte. alt, Steiitstr. 31. — Marie Zinßer, geb. Weck, 67 Jahre alt, Süd-Anlage 9. — 24. Heinrich Schäfer, Schuhmacher, 65 Jahre alt, Löwengasse 12. 2LirchUche Nachrichten. LvangeUsche gemeinde. Dienstag den 28. Juni, abends 8 Uhr: Versammlung des Fratlenvereins der Marktisgemeinde. Verantwortlich für den politischen Teil i. B.: R. L a n g e. Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzen. Juni 1910 Barometer auf 0* reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke (Br-ib bet Bewölkung In gehnrel der fichtb. Himmetssi. Wetter 24. 24. 25. 2” 92i 715 H N Ai 742,5 741,3 739,2 rchste 5 iedrigst .derschl 15,9 11,9 13.8 11,2 14,1 i 10,4 s 1 Temperatur a e , ag: — 6,0 m 88 96 87 m 23 , 23 TU. w NW W bis 24 , 24 2 2 2 . I' 10 10 9 Uli — H C= Regen Bed. Himmel Bew. „ 4- 17,8’0. 4-10,4 °C. Die Sommerhitze bringt große Gefahr für alle mit Milch er nährten Säuglinge: es treten Darinkrankheiten und Brechdurchfälle in erschreckender Weise auf. Wer seinen Liebling dieser großen Gefahr nicht aussctzen will, beuge vor und verabfolge dem Kinde eine gleichbleibende, die Verdauung nicht störende Nabrnng. Die beste Gewähr bietet hierin das seit .fahren altbewährte Nestle'schc Kindermehl, weil dasselbe nurmit Wasserzuberettetzu werden brau dH. Gaskoche la. allerbiiligst bei 1 Carl Schnuck. Wasser Schläuche jgrennabor-Wagen fordern Sie Offerte von der |hv«/6 Tclcvbo« Amt I 2055. Qvcrnvlatt 11 Reparaturwerkstatt mit Molorbetrieb für alle Fabrikate bei nur streng reell, u. prompt. Bedienung. bestes nnd zuverlässigstes Auto der Saison, enorme Leistungsfähigkeit trotz erster Steuerklasse, General-Mertretun eg Job. Häusler, Frankfurt a. M. ______ Das geht so nächt mit l’niversalgläser acsehen haben. Ihre Wahl wird unzweiselh. auf diese-fallen, da Ausführung u.Preis konknrrenzl. J. B. Häuser Neustadt 56 Rodheim. Str. 42 Tclcph. 660 [«» Sie müssen, bevor Sie einkaufen, unbedingt JW'PIWjW Ullrichs Einkochapparat '«M Carl Schwaab 1 Seltersweg 23 Fernruf 27 Delikatessen :. Kolonialwaren Weinhandlung Beste Bezugsquelle für gute Qualitäten Prompter Versand nach auswärts .*. Hant-Bleich creme yCMoro“ bleicht Gesicht und Hände in kurzer Zeit rein weih. Wirksam erprobtes unschädliches Mittel gegen unschöne Hautfarbe, Sommer- fpronen, Leberflecke, gelbe Flecke, Hautawüchläge. Mit nusfübrl. Anwels. 1 Mk., bei Tinsend. von 1.20 Mk. franko. Man verlange echt „Chloro“!! Laboratorium „Leo", Dresden °A. 1 jfimuUheflßf; Adler-Drogerie, Selterömea 39. Fhv*/«. rassen nnd riechen nicht und sind das beste Brennmaterial . --- 7 für Zimmer und Küche. ---■----== Langanhaltende gleichmäßige Wärme. 3504 Kein Rückstand von Schlacken. Ganz geringer Aschenabfall. Reinlichste, bequeme Aufbewahrung und Handhabung. Schonung der Oefen und Kochgeschirre. Sh beziehen buch ulle hiesige» Köhleuhaubler. Vergebung von vauarbeiten. Die zur Herstellung der Kirche zu Stangenrod erforderlichen Arbeiten wie: Maurer-, Zimmerer-, Dachdecker-, Spengler-, Schlosser-, Schreiner- und Weißbinderarbeiten sollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Angebotsunterlagen liegen auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten, Zimmer Nr. 18, während der Dienststunden zur Einsicht offen. Angebote, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind verschlossen und postfcei bis spätestens enn Freitag, dem 1. Juli d. I., vormittags 9j/2 Uhr, bei Großh. Bürgermeisterei Stangenrod einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt Vorbehalten. Gießen, am 24. Juni 1910. Der Großh. KrciSbauinspektor deS Kreises Gießen. B5S/J Diehm, Gr. Baurat. Vergebllllis m WkWUeimbtiten. Die zur Erneuerung des Oel- und Leimfarbenanstrichs in den Gängen des GerichtsgcbäudeS und zur Herstellung derVerwalterwohnung im Provinzialarresthaus zu Gießen nötigen Wcißbindcrarbeiten werden hiermit auf Grund des Ministertalerlasses vom 16. Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben. Die Angebotsunterlagen können auf unfern; Amt, Stephan- straße Rr. 18, emgesehen, Angebotsformulare dorther gegen Selbstkostenpreis bezogen werben. Offerten mit entsprechender Aufschrift sind bis zum Er- öffnungstermin: Mittwoch den 6. Juli 1910, vormittags 11 Uhr, bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist zwei Wochen. Gießen, am 23. Juni 1910. ß-»j6 Großh. Hochbauamt Gießen. I. V. Heyer. Bekanntmachung Das I. Bataillon Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm Rr. 116 hält am 30. d. M. in der Zeit von 7 bis 12 Uhr vormittags in dem Gelände zwischen Klein-Linden—Großen Linden und Leihgestern ein gefechtsmäßiges Schießen ab mit der Schußrichtung Nordausgang Leihgestern gegen die Waldblöße 1 Klm. nordöstlich Leihgestern. Die Straße Gießen—Leihgestern wird während des Schießens gesperrt. Es wird besonders darauf aufmerksam gemacht, daß in der Zeit von 7 bis 12 Uhr vormittags .Holzsammler, Beerensucher, Jäger, Arbeiter des Braunsteinbergwerks usw. das gefährdete Gelände, das durch Posten abgesperrt wird, nicht betreten dürfen. Die Großh. Bürgermeistereien Garbenteich, Gießen, Gr.-Linden, Grüningen, Hausen, Kl.--Linden, Leihgestern und Watzenborn-Steinberg werden beauftragt, vorstehende Be kanntmachung wiederholt veröffentlichen zu lassen. Gießen, den 23. Juni 1910. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Merck. Drucksachen aller Art Ausstattung stilrein u.preiswert - die Brühi’sche Univ.-Druckerei. Tüchtiger Reisender von bcdcutcndcinUntcrncbmcn bet Lack u. Farbcnbranchc zum baldigen Eintritt gesucht. Es wollen sich nur solche Herren melden, die Erfolge nach' weisen können und auch vor Landtouren nicht zuruckfchreckeii Bei zufriedenstellenden Leistungen hoher Verdienst u. Lebens stellung. Offerten unter N. R. 1631 an Rudolf Moste, Frankfurt a. M. (ss#/a X Emil Lotz Kirchenplatz o Telephon 314 Hütten-Koks :: Gas-Koks lrnion-l$riketts :: Eiform- Briketts :: Anthrazit § nnd alle Sorten । i Marie Wellhausen Giessen, Löbershof 5, 24. Juni 1910 8507 Um stille Teilnahme bittet Giessen (Bismarckstrasse 16), 25. Juni 1910, 3522 Die Beerdigung Die tiefbetrübten Hinterbliebenen Lollar, Wetzlar, Nidda, 25. Juni 1910 se * Grat. vers.Katal. üb. wirkt. ege-Mafsehühn. aut. Versuchen Sie Dr Diolle .. ERFOLG ÜBERRASCHEND findet in aller Stille Montag den 27. Juni von der M. Bcckcr, Weidenau d. 76 Lieg. lb17/eJ Taus. Anerk. Heute Morgen entschlief nach langem mit Geduld ertragenen Leidem meine brave Tochter und unsre gute Schwester Die Beerdigung findet Sonntag norm. 11'/, Uhr von der neuen Friedhosskapelle aus 'tatt. Luftkurort Braunfels a. Lahn Fremdeopeflsion „Juda“. Streng rituell, mäßige Preise, aufmerksame Bedienung. (Kopfwäschen) mit dem neuesten elektrischen Warmkeft- Trockenapparat empfiehlt sich Hermann Plank Ww Die Beerdigung findet Montag den 27. Juni, nachmittags 3 Uhr, Lollar statt. 3523 Der tieftrauernde Gatte C. Volk. Musik Automat j DienStag den 28. d. M. unrhnt. 3 Uhr, versteigere ich Ercdncr- strafte 34 einen noch säst neuen Musikautomat iPolypboni mit bnsu gebörigenRollen meistbietend gegen Baarzahlung. Besichtigung kann vorin. 10 — 12 Uhr geschehen. L. Althosf, Konkurovermalter. im 23. Lebensjahre Die Beerdigung findet Montag den 2'«. Juni 1910 nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Kakao Kaffee Tee empfiehlt i.bester Qualität FridaRichter, Spezialgeschäft für Schokolade u. Konfitüren. Neustadt 8. Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Blumenspenden im Sinne der Verstorbenen dankend verbeten In tiefer Trauer: Frau M. Wellhausen Wwe. u. Kinder. Hermes Lehr-Institut für Damen und Herren. Giessen. Bahnhofstr. 27 II Gute u. gcwissenbastc Ausbildung in Schön- und Lchncllichrciben, Buchführung n. eins., bopp. und ainerik. System, kausm. 9!cchncn, Korrcipondcnz, Wcchicllcbre, Stenographie, Maschinenschreiben, Nund- n. Lackschrist re. — Tages- und Abend-Kurse. — Anmeldungen und Eintritt täglich. I05240 Schränke für Metzger, 2301 für Hotels, für Private zu bill. gestellten Preisen W.Dürbeck, Neuenweg 18. Löwengasse 12. 5. Juni 1910. [05291 Bismarckstraffe 6, pt. Sonntags ist das Geschäft ganz geschlossen, omm Heute morgen entschlief nach langem, schwerem Leiden unser lieber Gatte, Batcr, Schwiegervater und Großvater Hm Konrad Brückel IX. Gastwirt im Alter von 68 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Anna Elisabethe Brückel. Lang-GönS, den 25. Juni 1910. Die Beerdigung findet Montag den 27. Juni, nachmittags 1 Uhr, statt. Nach längerem Leiden verschied gestern im Alter von 65 Jahren mein Gehilfe Schuhmacher Heinrich Schäfer. Karl Arnend Silbakies für Gärten re. und alle Bau artikcl liefert Firma Emil Horst, 3003) Riegelpsad. Tcleph. 26. Waschanstalt „Schwan" Äajcnbleichc. Fr. Otto, Licbigftraffe 63. Elektr. Betrieb. Neuplätterei für Herreu-Wäsche. Moderne Einrichtung für HaushaltungS-Wäfche und Hotel-Wäsche. Bei dauernder Bchaitdlung garantlert blutenhclle Warme Bei absoluter Schonung. solo !! factaslrictai!! Im Stricken sowie Austritten von Strümpfen empfehle ich mich angelegcntlichst. (to71 Strickgarne (besteQnalitäten) habe stets vorrätig. DP- Preise billigst. "5a Ernestine Hopfner, Roonftrafrc 32 11. Neu eingetroffen Krokc Poften Waschstoffe weit unter Preis. Ein grohcr Posten creme-Mlsft darunter Reinwolt-Mousselinc Meter 75 und 85 Psg. Woll-BMe per Meter 1,20 u. 135 Mark. Eeste-Lager. Heute nacht um 41/« Uhr verschied sanft nach langem, schwerem Leiden meine innigstgeliebte, treue Gattin Frau Marie Volk geb. Franz im 24. Lebensjahre. Schmerzerfüllt machen wir hiermit die traurige Mitteilung, dass unser lieber guter Vater, Schwiegervater, Grossvater und Onkel Lehrer i. P. Carl Mergelt heute nacht 2 Uhr im 74. Lebensjahre sanft in dem Herrn entschlafen ist. ■ W 'M 4,* ÄS K ■ W Äs M ;t- *■ w Danksagung 3488 Gießen, den 24. Juni 1910. Von Trauerbesuchcn bittet man abzusehen. ÄeiAllW.ijöMWaPl'leltMgskrbeiten Marie Braun, geb. Henkel. Obcrftnanzrat Braun. Allen denen, die itnS anläßlich des un3 betroffenen herben Verlustes ihre Teilnahme bezeugt haben, sprechen wir unseren herzlichen Dank aus. ■ ... ?:V-■ :./■__ Ü: Für die Wasscroersorgungsanlaqc der Stadt Kirtorf int Kreise AlSfcld solleic die Arbeiten und Lieferungen durch schriftliches Angebot vergeben werden. Los la. QuellsassungSarbcitcu und Sammclkammer Itos lb. Hochbehälter von 200 cbm Rutzinhalt Los II Röhrengrüben rund 7050 Ifdm Rohrlieferung und Verlegnngoarbeitcn. Nohrlicfcrnug und Bcrlcgnugsarbciten werden nicht getrennt vergeben. Pläne und Bedingungen können bei der unterzeichneten Behörde cingesehen werden. Angebotsvordrucke sind gegen ganz freie Entsendung (nicht in Briefmarken) von Mk. 2.50 für Los I und A!k. 3.— für Los II nur uou unü zu beziehen. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, aus welcher die Losnummer und der Unternehmer ersichtlich ist, bis spätestens Freitag den 8. Juli, 101/, Uhr vormittags, auf unserem Bureau, Frankfurter Straße 29, Zimmer 4, einzureichen, wo die Eröffnung m Gegenwart etwa erschienener Bieter stallsindet. Freie Auswahl bleibt ausdrücklich Vorbehalten. Es können nur voll ständig ausgcfüllle Angebote aus Vordrucken ohne Tertänderung und Zusähe berücksichtigt werden. Zuschlagssrist drei Wochen. Gießen, den 23. Juni 1910. zI4/e Großh. Kulturmspekliou Gießen. H. Steinbach. Scrgebio non MsseckitliliMbeiten. Tie zur Wasserversorgung der Gemeinden Göbelnrod und Rabertshausen erforderlichen Quell - Schürfarbeiten sollen durch schriftliches Angebot vergeben werden. Die näheren Bedingungen sind bei dein Unterzeichneten, Zimmer Nr. 24, einzusehen, woselbst Angebotsvordrucke gegen Erstattung der Herstellungskosten abgegeben werden. Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis spätestens Dienstag den 5. Juli ds. IS. vormittags 10 Uhr auf meinem Geschäftszimmer einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegen^ wart der erschienenen Bewerber stattfindet. B2’/fi Freie Auswahl bleibt vorbehalten. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 21. Juni 1910. Der Gr. Kreisbauinspektor deS Kreises Gießen. I. V.: Knöll. Meine Wohnung befindet sich von heute ab Bahnhofstrasse 65h Sprechstunde wie bisher: an Wochentagen vormittags 10 II Uhr nachmitt. 2'/, - 4 Uhr Professor Dr. Walther Telephon 387 Frauenarzt Mein Bureau befindet sich vom 1. Juli 1. Js. ab Seltersweg 81. — Teleph. 109. Leun, Rechtsanwalt. Oir» StMh! von der Reise zurück. 3494 Miel- Wta-frM Lonysir. 20. Dienstag den 28. Znni von 11 bis 5 Uhr. D”'- Antiblatta, Mottenenenz, wirkt hervorragend gegen Mottenfraß, per Flasche Mk. 0.60, «oivic alle anderen ^lottenartikel empfiehlt Germania-Trogerie Carl Seibel, 2642 Tel. 593. Frankfurt. Straffe 39. billig abzugeben. Stephanstr. 24 Sandalen solange Vorrat 21-26 27-30 1.95 2.75 81—35 36-40 3.— 3.50 41-42 43—47 4.- 4.25 N. Reiss Giessen Mäusburg 12 Ausgab. d. Rabatt-Spar-Marken In aufblübcndem Crtc bei GienenlsteineNind ».Schweine metzgcrci umständehalber zu per mieten evtl, zu verkaufen. Schrift!. Angebote unter 05245 an den Gieffencr Anzeiger erb. 3672] 5 Zimmerwohnung, b. Neu- tüt entfpr. eingerichtet, sofort ob. iväter au vermieten. Näh. Ludw. Müller, Bäckermstr., Bahnhofftrade 52a- Wahl 4 Zimmer 8.50 Tücke 6 Zimmer H. W. Niun. 2719) BismsrMrllßt 14 Pmazemsch. Nußkohlen 05278) Frdl-möbl. Zimm. m. K. für 18M.p.Mon.z. v. Bahnhosstr.61 II H (3487 empfiehlt 5 Zimmer 05280] Stübchen mit Bett zu ver- Neuenmea 6 III. mieten. spart 1910 zu vermieten. [3359 05095] Sch. möbl. Zimmer m. sep. Ein», zu verm. Steinstr. 57 p. Zeit imd Kraft mieten. Damnistrahe 32 I. Nicolaus. 2867) 1. ;3uli zu vermieten. [3266 [3459 vcreins Gienen. 051991 Bidmarckttraffe 9. null, srdeiiki. Miidche« ges Ludwigstraffe 55. 05177] 1. Stock, ver Oktober. [05W2 H Du vermieten (WDkMMll Mietgefurlje Berlms im 28. Mm liiH.M 4-6 W nate-, nur Skttll bar eJ. Happe!, Holzhandluttg. Eine fitoßc 2=3im.=®ofjnuufl mit Balkon, Bad u. all. Zubeh. sofort zu vermieten. 05276] Möbl. Zimmer zu vermiet. . Seltersweg 81 p. l. Sache und vermittle stets Mädchen aller Art. Zugleich erhalten 2 Mäbch. für sofort gute Stellung in bürg. Häusern. (05290 Frau Herr, Sounenstraffe 6. Mlcr LteUung such! ^^verlanAe die „Deutsche Vakanzenvoft" Ehlingen 142. (ssH/t) Tüchtige Schlosser aus Geldschrankban ge übt, ftitben dauernde Beschäftigung in der Geldschranksabrik von Franz Garny, Frankfurt a. M. Reise wird vergütet. Maibach Dossenheim Möbel Spszialofferte Scbiaizimmer von Mk. 636 an. Möbl. Zimwer zu vermieten. " Seltersweg 2III. Bismarckstr. Lambach (tzlauberg Griebel >i)roff-Karben dainchen 6ain^vünbou Harheim hausen mit Oe Heeqheim hesdenbergen Himbach hitzkirchen Hoch-Mssel i^btjanjeu höchst a. d. SU Aldenstadt 05158] Nach Wetzlar zum sosorstg. ob. iväter. Eintritt wird Rock-und Taillenarbeiterin ges. Wochenl. nach Können 9—12 Mk. anfangs. Schrift!. Meldungen ünt. 05158 an den Gieszener Anzeiger erb. 3408] 5-Znu--Wohnung mit allem Zubehör, Gas, elektr. Licht zu vermieten. Licher Straffe 211. 05200] Möbl. Zimmer zu vermiet. Damnistrahe 24 p. Sielt- Ehev. s. geraum, möbl. Zim. mit 2 Beiten, womöglich mit Kost. Schrrstl. Angebote unter 05297 an den Giehener Anzeiger erb. Gejucht v. 1. Juli 3—4 Ztm. Wabnuug mit Zubehör. Schriftl. Angebote unter 05272 an den Giehener Anzeiger erb. Herr m. Hund sucht 1 ob. 2 möbl. 3immcL, vart., in ruhiger Lage. Schn: i: Angebote m. Preis unt. 05250 a.r den Gietz. Anz. erb. Speisezimmer nussbaum, 1 Büfett, 1 Credenz, 1 Ausziehtisch, 1 Divan, 6 Stühle vonMk. 290 an. 2848] Ludwigstraffe 4, Fünf zimmcrwobnung, 1. Etage, mit Balkon, wegen Versetzung des Garnison BcrwaltuugSinsvekt. Frbrn. v. Ebcrstciu sofort od. iväter zu vermieten. Schöne, groffe, sonnige Zimmer. Billig. Mietpreis. W. Ritichkowski. 3425] 2-Zimmer Wohn. v. 15. Juli zu verm. Näh. Wolfftr. 11 l. 05281] Zwei möbl. Zimmer zu vermieten.West-Anlage 64 v. fir.14< w»* N-d« e* $Älnl „ AllthrazittaW kissmibriketts Vilisll-Britetts Kaks mb Brmhsh „Hotel Inselhalle“ Nordseebad Borkum. sm Altenstadt Allwiedennu» Asientieim Aulnidiebach Zad-Aandeim Aauernheim Beienheim Dindsachlen Aodenrod Bönstadt. Bös-Kesäß Brüchen drücken Burgbrackl Sur^ßräienrooi Butzbach Buches Büdesheim Büdingen Calbach Liebach a. Haas Tom-Assenheim Torheim Torieliveil ^udeurod Tüdelshem ^Hartshausen Fauerbach v. b. Znedberg i „ n , ni . iv Wohnzimmer nussb., 1 Vertiko, ITrumeaus,! Divan, 1 Tisch, 4 Stühle vonMk. 290 an. KL Warben nÖolen ZEnhenn Ä iS56* Menbach tzS" |toben 34361 Wegzugshalber sch. 4-Zrm.- Woyn. für 1. Oktober zu vermiet. Steinstrane 68. MerkcniriK Michelau Mitikl-ltzründau S°»berg Kedcr-Cvlcnbach ^'eder-Cschbach 2'eder-j,Iochadt "Mosbach St?*** Lehrmädchen SÄ« gesucht. Zu melden SpringmannS Schuhbaus 3455] Gienen, Bahnhofstr. 58. 3414] 5-Zim-Wobnung m. Zubeh., (Sorten, Bleichplatz oer 1. Oktbr. zu verm. Bahnhofftratze 41. 05148j Füng. Dienstu»äbchcn für 1. Juli ges. Henselstrahe 3II. frege^" 9läh. Karl Ritter, Goetheftr. 501. 2196] Asterweg 45 5-Zimmerwoh- nung (patt.) m't Bad, Bleichplatz zu vermieten. ________Näheres Ederftrahe 6. Moltkestraße Ä4 Elegante 5 Zimmer-Wohnung (parterre) mit Bad u. all. Zubeh. per 1. Juli zu vermieten. Näher. Schiffenberger Weg 2, 24261 2- u. 3>Z Zimmer - Wohnung zum 1. Oktober. Schriftl. Angeb. m. Preisangabe unt. 05247 an den Gietz. Anz. erb. Beamter s. 3—4-Zim.-Wohn, in anftänb. Haufe zum 1. Okt. Schriftl. Angebote m. Preis unt. 05255 an den Gietz. Anz. erb. 2—3 Zimmer-Wohnung von älteren Leuten zum 1. Sevt. ges. Schriftl. Angeb. m. Preisangabe unt. 3471 an oen Gietz. Anz. erb. Roonstratze 24 4 Zimmer mit Bad nebst Ein- richt., Gas u. elektr. Licht z. verm. Zu ersr. Löberftr. 10 p. !3510 3131] 2 ger. 4-Zim.-Wohnung. nebst Zub. u. Gas ab 1. Juli zu vermiet. C. Volk, Bismarckitr. 16. V17] Kleine 3-c)immer-Wohnung, parterre, im Hinterhaus zu verm. Näheres Hammstratze 10 III. («52891 Heuchelheim. Im 1. Stock 3-Zimmer-Wohnung per 1 Okt. zu vermieten. Näheres Phil. D. Gorr, Wilhelmstr. 12.I 05285] 3-Z.-Wohn. m. Gartenant. p. 1. Juli zu verm. Schützenstr. 17. 047161 Vier 3 Zimmer-Wohnungen mit Zubeh., Gas usw. p. 15. Juli oder 1. August zu vermieten. Näheres Löbershof 8 vart. 3372) Kl. 3-Zim. Wobn. an ruhige Fam. zu verm. Äfterweg 44. I 7 Zimmer | 1548] Eine Wohnung von 7 Zim., III. Etage, Bad, Gas, elektr. Licht, Mansardenzimmer, Bleichplatz u. Trockenboden, per 1. Just er. zu vermieten. Wilhelmstratze 12. Herrschastl. 7 -Zimmerwohnung sogleich oder später zu vermieten 3259) Näh. Liebigstratze 83 p. | LAden etc. | Schöner Laden in Mitte der Stadt gelegen, zum Herbst zu vermieten. Schriftl. Meldungen unter 3480 an den Gietzener Anzeiger erb. Im Neubau Noonstratze ist ein QrtSn** mit ob. ohne Wohnung -VWOCH zu vermieten. [3265 Näh. Liebigstratze 83.___________ In guter Lage geräumiger (am Wunsch auch get) nebst Einrichtung und kl. Wohnung, Lagerrattm, preiswert zu uermieten. Näh. zu erfrag, in der Geschäfts- stelle des Gietz. Anz.12547 Wegen Erkrankung meines Dienstmäbchens suche sofort ein tiieh > iffc* Miidchen. Frau Eugen Wallenfels, Nioltkeslratze 3. (3514 05228] Tüchtige Büglerin findet dauernde Stellg. Stiafdianftalt Schwan, Liebigstr. (>».___________ 3467] Suche zu sofort ein tüchstg^ zuverlässiges Mädchen, bas schon gedient hat u. alle Hausarbeit ver steht. Frau Apotheker Schmidt, Echzell, Wetterau. 05267] Bessere Schlafstelle zu ver- mieten.Löwengasse 11. 33071 4-Z.-W. m. Z. u. Gartenant. p. 1. Okt. zu verm. Steinstr. 71. 3264] Im Neubau Noonstratze sind 4-Zimmer -Wohnungen zum 1. Oktober od. früher zu vermiet. Näh. Liebigstratze 83.___________ 3204) Schöne 4-Zimmer-Wohnung zu vermieten. Zu erfrag. Bahnhofftr. 26Hth. Elegante 4-Zimmermohnungen mit Bad, Heiz- u. Leuchtgas und elektr. Licht zu vermieten. [3004 Näh. Birkcnstock L Schneider. 2195] (tzr. 4-Zim.-Wobn. i. 1. St. per l. Juli zu vermieten. Näheres Schottstrane 21. 1663] Wohn. Alteestr. 11 HL, vier Zim., 2 Kam. u. Zub. per 1. Juli zu vermieten. Näh. Bureau Horst, Riegelpfad. kroße 1-ZiMer-WohMg, elegant eingerichtet, m. all. Zubeh. per 1. Juli zu vermieten. 1526] Martin Schmall, Marburger Straffe 60. 05087) Groffe 5-Zimmerwohnung, vis-ä-vis der neuen Bibi.,mit all. Zubehör per 1. Juli zu vermiet. Näheres Bismarckstr. 40 p._ 1830] 1. Et , 5 Zimmer m. Zubeh. sos. zu verm. Bleichstratze 29. 3206) Elegante, ganz neu berger ^Ziinmer-Wobnung i. 1. St. au 1. Okt. an ruh. Familie zu vermiet vr. Roese, Goetheftr. 34 p. 8124] 5-Zimmer-Wohnung, 3. St?, an ruhige Mieter, Preis 550 Mk., zu öerimcten. Zu erfragen in der Geschästsst. des Gietzener Älnzeigerß.________ Elegante Beletage o. 5 Zim., vollst, neu hergerimtet und mit Balkon, Badeetnr., sowie all. Re auemlichk., wie Gartenant.,Bleichplatz irfro. versehen, ist in gutem ä>auk und bester freier Lage Billenviertel) unter vorteilhaft. Zedina. alsbalo z. verm. 3027 Näh. Leihgesterner Weg 5 p. 22781 Die seither von Herrn Prof. König bewohnte Villa, Löberftr. 23. 12 Zimmer mit Dampfheizung, ist von jetzt ab ganz oder getrennt zu vermiet. Näh. zu erfragen bei H. SÄaurnberger, West-Anl.501. Gavtenstratze 30. Zum 1. Jult groffe 9-Zimmer- Wohnung mit Badez., Veranda, Manfarden u. sonst. Zubeh. Gas und elektr. Licht (1- Etage). Näh. Parterre daselbst. [1356 1791] Geräum. 9-Zim.-Wobu. u. s. Zub., Gas (1. Et.), P. 1. Juli z. v. Volk, Bismarckitr. 16. -Dne 5=8im.=$.o6n. MS: 04538] Babnhofstraffe 59. 3434] Fr dl. 5-Zim.-Wohn. m. Zub. u. Gartenant., 1. Et., p. 1. Just od. L August zu vermieten. Ecke Stein- u. Dammstr. 41. 30611 Schöne 3-Zimmer-Wohnung an ruhige Leute zu vermieten. Wetzsteinstraffe 44. 2969) Eine 3-Zimmerwohnung zu Vermietern____Wolkengasse 221. IM „Qitthdtt einige ^Minuten vom