Es sei doch jetzt nicht mir Ente für die nächsten Jahre denke. iw MM MW W« - SW*"6' HS.’ÄÄSS ^nt Finun5 Bur^ v .. s. s.; rnntl; M hfl ITl.n. lÖLTul vö ZeilenpreiS: total 15V^ auswärts 20 Pfennig. Lhetredatteiir: A Goetz. Verantwortlich für den polilischen Teil: August Goetz. sür .ffeuitte- ton* und „Vermischtes* K. Neuraths für »Stabt Ankunftsstempels, dnher die drohende neue und daher die Herabminderung ■ *• —'“icnf , Die Ausführungen des Staatsministers soliden lebhaften Au- bei daß trotz der angeblich geringen Bc-aylung der Andrang zu - ' Der Finanzminister legte dann LfEv^licht H kann, liegt in semer ^nr. Was ich verlange, ist Geduld and - Mitarbeit an dm» WeA, dos ich 'vollbringen soll, Mitarbeit des Publikums und der Presst- Weiter äußerte sich Baron Berger: ,,Mit dm Kam^-rage steht und fällt das heutige Burgtheater. Man müß. alles!^nxnte setzen, diesen Künstler wieder in em normale Z.rhaitms zmn Bnrg-TH-ater zurückzubrmgen. ^as heischt sowohl das geresst des Kunstinstituts als auch jenes des Künstlers, deinen gedeih^ lichcr Eiitnncllung das Leben eines Wandelvogels gewitz Nicht förderlich sein kann. Ob sich da Mittel und Wege finden en, kami ich natürlich heute schver beurteilen, da nur Nichts em mol die Grundzüge des neuen Kamz-Vertrages bekannt smv. Freie Presse einen längeren Augatz, oem idil „Tas ideale Ziel eines modernen ^^heat^DirektorS, so etwa äußerte sich Baron Berger, „mutz sem, dem jenen Reichtum von Mannigfaltigkeit und l^em geistigm Wert worauf die'gebildeten und büdungsdurstigen Wiens ein Recht haben, tunlichst anMnahern. daher zum Grundstock dieienigen Werte der alteren dramatssa ^ Literatur haben, deren geistiger, draniatstcher u^ dichteN,ch^ Wert sich als dauernd bewährt hat. An diesen GrrlMwck schließen sich die Werke neuerer Zeit, durch deren machtigeEiNwirkung die große Umwandlung des Zeitgeistes, auch aus dmn Gebiete der dramatischen Literatur sich vornehmliche vollzogen hat sch nenne mrrJbsen und Haurttnami, doch, denke ich auch atr andera Jn^ ^sondere hat das Wiener Publikum und haben die Talente Oesterreichs einen Anspruch darauf, daß ihre Werte auf der ersten Bühne Wiens erscheinen. . . , . . . Das dritte, für die Entstehung.allgemeinen. lebendigen■ teresses an der künstlerischen Tätigkeit deS Burgtheaters unerlaß- ticke Element im Spielplan sind die Neuheiten, lieber diese zu H wärc Ä ta die ALacht des Tir^rs mcht so west reicht um eine Produktion hervorzurufen, von der das Burgtheater Ä mummen bat, künUmisch und mtiemil. h* Kitt das feine Lustspiel", den ^tolz des alten Burgtheater^> uiü> die Sehnsucht des neuen, ist es heute übel bestellt. S)ier gilt es, möglichst das Burgtheatergemäße, wo eS sich zeigt, nicht zu über- Mittwoch 5 Januar 1910 vezugvprei». monatlich 7b Ps^ vierteljährlich Ast. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstelle« monatlich 65 Pf.; durch die Post Mk. L.— viertel- jährt, ausschl. Bestellg. Sato erfnrteM. Wollte man jedoch die hessischen Beamten den pr en Fischen im Gehalt gleichstellen, so seren b/-fur mtndchens Man schreibt uns aus Berlin: Von allen Reichsbehörden erfreute sich früher das Reichspostamt der größten Beliebtheit und Volkstümlich^ keit.^ Seine Einrichtungen und Leistungen lmiren umt^ Stenban aeradezu mustergültig und hielten sich cmch noch Podtelski nn die Spitze der Retch^ vostvcrwaltung getreten w-ar, dem man all, sruherem Husarengeireral nicht ohne weiteres Sach> und Sachkenntnis zutrau er: durste. Unter Herrn Stoaetfe aber, der bm der Post non der Pike auf gedient hatte, ist es trotzdem wullvarts .ge- oanaen, aus dem einfachen Grunde, weil er die Post nicht mehr als ein den breitesten Erwerbsschichten dienerns Verkehrsinstitut betrachtete, sondern vielmehr als eine Krt fiskalischer Erwerbsgesellschaft, allein dazu bestimmt^; dem immer leeren Reichssäckel möglichst grotze Uebnschuste zuführem Daher die Difhebung des Ortsstoickos, dicher^re Beseiticrunq des Anku Fernsprechgebührenordnung und daher che Heravm^oemii der Neuforderungen tm Reich svvste tat ^r Telephonanlag. und so weiter auf das Mnoestmaß des überhaupt Z Ko!rts?che Tagesschau. Nochmals die Eisenacher Ersatzwahl. lieber die Vorgeschichte der Eisenacher Spaltung im Liberalismus gibt Dr. Appelius, der^nationallwerale Wahllreisobmann in Eisenach, m der „Null. Korr eme neue Schilderung des Sachverhalts, rnoer es nach - lequng der Vorverhändlungen u. ohl- täter der Armen. Während er sich von bemittelten KranLm seine Hilfe nach Gebühr hoch bezahlen lieg, war er Unbemittelten gegenüber ganz uneigennützig; er hat die schwierigfteit Operattonen auSaesührt ohne einen Sou dafür zu nehmen. wissenschaftliches Verdienst war die Erfindung der Methode, durch Fassen und Klemmen der Blutgefäße mit den (nach ihm benannten) 1 'testen Sluttern zum Zwecke «m Operutwnen ohne < r r . • k /» tnna : 11! HY1 TT11 1 ———- - ____ — smckes^ als Erster auf dem Kontinent eingeführt. Päan war Min ChütLun geboren und ist 1898 in wo er die meiste Zeit seines Lebens gewirkt hatte, geftowen. - Dr. CookS Lächeln. Von dem bescheiden. Lachen Cooks, durch das er sich alle .H^cn zu gewinnen iMte, wird cms tera s Ld rtef dcinn voll Ueberraschung: ,,Di m^lbeten? ‘befutoet sich jetzt auf' dem Wege LZ C^oe “.X seiner Ankuiist in Dresden ergriff ihn die Krankbeit, eme schwere Blittelöbreitetunfl und eine Mnndelenlzundung, d>° letzt qe leih f ,_ XtVÄÄa'— ÄÄ?« Sä Runge-Güttmgen, der jurjeil als auätauid)profeifor wirk-, zum Ehrendoktor. ^^Abg^Dr^O sann ersucht den Finanzminister um Mitteilung Über die Frage, wie er sich die finanzielle Gestaltung Hes,eito Die Pläne der neuen Vurgtheater-virektorr. Aus lern Runde des 3te^n ton Sergn Nr. z Erstes Blatt 160. Jahrgang WGietzener AnMger WZ Sen«°l-Mze!ger flr «echeW..... für die Älrnm« MatiEdruS und Verlag der vrühl'schen Univ.-V-Ich- «nv Sleindruckerei LLang«. Kedattian. Lxp-Man und vn.«--re!-rchuiftratze ?. anjet((ente,l; H. »eck. bis vormittags 9 Uhr. ~~~ «bei soll es anders werden: Herr Kraetke ist an- scheinend mit seinem Lcrtein zu Ende und ist angej^c^d Kr ftr den weitesten Bevölkernngskreisen herr.ch^den bitterunq oeqen sein Regime m sich gegangen. Schon bQt ^ d^ Änkunftsstempel, wenigstens für ^nschreibe- und Eilbriefe, wieder eingeführt, und jetzt sind für den 7 Januar Vertreter des 5zandels, der Industrie, der L 9.11 hin ft nur höchst ungenügende Erllä-! weiter dar, daß die Beamten-.,------- . , (SXAuthw- Anftagen über die Au st nicht in der Lage a(§ von ber Regierung angeregt werde. Die vorgesehene Schullen- tek-At^ ftlstst^i- Fuitiutive zu einer Besserung zu fri rine so geringe, dost sie in diesem BudzM-chr erledigt ^LorkneL^E B^frlgunEuZ'At^rwug 1„ bIcibt ^en Aussü^ngen -eg«üte-ms «"L &>t forgeud-u Bericht- Der Finanzausschnst der 2.%amm«T”at 6euU »rantttag X^Vra^man dochf^atoM gerad e tung zum 1. April gekuudigim Staats- macht aber Bedenken dagegen geltend, daß bto ^ch^dentilgun4 srÄ*‘ werdenden Kräfte erfolgen lkönnen und Labres Ressort hervorgetretenen Möglichkeiten, Ersparungen eintreteiisU wäre es den Betreffenden möglich gewesen, innerhalb eu es h I nilj. ch^n Gebiet des Gefängiils-- und vaftlokalwesens. eine andere Stellung zu fmden t h^or, daß eine Er spricht weiter den Gedanken aus, daß den Beamten höhere Ge- ^N77^m^etzt^>twendch gewesen^ sei und daß ein bestimmter I r.artc Aussicht gestellt werden sollte'!, '.ücnn dreseselbü mittet Ten Telmm Är^in Aussicht 'genommen werden mußte. würden, Ersparnisse zu machen; diese Erwarnisse konnten dann öu akademisch gebildete Beamte, sondern auch gudeie, mu.lt« ebaltserhöhnngen verwendet werden. S’ÄÄÄ IÄÄiÄr«e««Uoe5"enund zmar so- Dr. Osann »etonte »8“ Ä S »W**« V°r,ch!^-n b°r-n Dem stimmen amten nicht umgangen werden könne, tauen , ü baf Lmfi w W Molthan und Dr. Weber bei. “""" *■ SSf’ÄÄ’ÄÄI«! “ÄÄ» A — ’C StuV[d)u6 ttatKbaräuf in die Sanshaliberatnug -in. Aba Molthan besprach einzelne allgemein Punkte, insbe- sond'ere die letzt vom Finanzminister vorgeschlagene verstärkte Schuldenistgung uiid erklärte, daß er einer solchen »u^ert auftenen Fall -Ustimmen wnne Schü-Äntstgung SÄ TcitM (1,767,000 Siarf) zm Gewährung ton ÄsS? W die gering besoldeten .Beamten -erwendet ^^Ein Glück ist, daß bic Burgtheaterzcusur so sreismmg geübt wird daß es dem Burgtheater nur ausnahmSiveyL ve-cwehrt wird, kto S d-E dÄPuMMm torzuenthalten, «tzl das geistige q/nffi«, KoA -reitallers allzu kühn aus ihm blickt, -och'van man nicht Berges, eu, daß das Burgtheater keine Dersuchsbühne ist. Der Begriff der Burgtheaterfähigkeit muß, ohne artifhfdje Prüderie, rem erlstitten werdeti. Tnihw Die zweite Aufgabe ist ber "Aufbau einer ^^sPieler-TruPPe, die den Spielplan, der vom Klassifckfen bis zum Mobernsten reicht, künstlerisch zu gestalteii inib zu tragen vermag. Ob die^ von den ÖMÄÄjnta SftTu MW L'E^sttonMr. nid.yt bespreck^en. Da heißts: bie rücken erfennen und für Vv | Kentucky gewagte Ovariotomie (Wegnahme des Eierwertige Ausfüllung sorgen. «Die heutige Nummer umfatzt 10 Seiten. cheidung^für'daS^Jahr 1910 zu treffen mit der vo-rgeschlagenen —-------- ---------" -----Steuererhöhung von 30 Prozent, sondern «mch. darüber, welche Aur Stadt und Land. Gestern ging der Polizei 3™ Gesicht hatte er eine Verlegung über dem linken Auge erlitten: i in der Sandgrube am 11115 dem rechten Ohr floß Blut und ein Bein war gebrochen. Magdeburg, 4. Jan. Ein neuer Flugapparat ist! von emem hleygen Kaufmann, Otto Onigkeit, hergestellt wvr- beu.- Gs, ilt ein Eindecker, der bei fünfzig Pferdestärken zwei bis drei Perivnen tragen soll. Die Flugversuche sollen demnächst beginnen. Keine Kindesleiche. Co...n >zmii die Mitteilung zu, St'inbcr hätten in de/ Sandgrube a°m Nahrungsberg eine Kindesleiche gefunden. Die polizeilichen Feststellungen ergaben, daß es sich um einen Fötus handelte, ec nrtbin gebracht worden mar. * Nicht geHorben. Gestern brachte eine Zeitung die Natu, der ISjähnqe Schüler Becker sei infolge ber beim Explodieren der Frösche m seiner Tasche in der N.ujahrs- nacht erlittenen Verletzungen gestorben. Wir können be- Deutscbes NeLcb. Der Kaiser nahm am Dienstag vormittag im königlichen Schlosse die Vorträge des Chefs des Militärkabinetts und Ides Marinekabinetts entgegen. Der Reichskanzler hat dem Kaiser über die preußische Wahlreform Vortrag gehalten. Die Verhandlungen darüber int Staatsministerium, die noch nicht abgeschlossen sind, haben, wie die „Tägl. Rundschau" erfährt, u. a. ergeben, daß an der öffentlichen Abstimmung festgehalten werden soll.' Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Ernennung des Prä- £ Renten der Etsenbahndirettion Köln, Rudolf Schmidt, zum Präsidenten der kaiserlichen Gen er aldir ektio n der ^bahnen von El s a ß-L o t h r i n g e n in Srraßburq unter Beilegung des Charakters Wirklicher Geheimer Ober- regierungsrat mit dem Range eines Rates erster Klasse Unter dem Namen „Elb wart" erscheint seit dem 1. Jan. in Hamburg als Organ des Reichstagswahlvereins von 1814 eine nationalliberale Halbmonatsschrift. Das Blatt will in enter Reihe ein Hamburger Blatt und 'daneben eine nordwestdeutsche Zeitschrift sein. Gerichtssaal. ..§ffe5.burg, 4 Jan. Das Schwurgericht verurteilte die 21 tahrige Dtenstmagd Barbara A r b o g a st aus Segelhurst, welche chr zweijähriges Kind mit Natronlauge vergiftet hatte, wegen Totschlages zu vier Jahren Gefängnis. ** Bienenzucht. Die 4 8. Wanderversammlung be$ Ob er hessisch en Bienenzüchtervereins findet Ende Juli in Schotten statt. " Herberge zur Heimat. Die vor den Feiertagen im Inseratenteil veröffentlichte Bitte der Herberge zur Heimat ist auf g iten Boden gefallen. Es sind ihr von mildtätigen Gebern nicht nur reiche Gaben an getragenen Kleidern und Schuhwerk, sondern auch bar 59 Alk. zugewendet worden, so daß den zahlreichen Wanderern eine schöne Weihnachtsbescherung bereitet werden konnte. Der Vorstand ist dafür sebr dankbar. Uebrigens ist es vielleicht nicht überflüssig, zu. erwähnen, daß getragene Kleider immer dankbare Abnehmer! finden. Der HauSvater sorgt natürlich dafür, daß sie auch wirklich angezogen und nicht, wie sonst oft, verkauft und in Schnaps umgesetzt werden. , , 3r..l,edrichshascn, 4. Jan. Die bürgerlichen Kollegien haben sich bereit erklärt, bas Gelände für die Gründung einer Akademie für Luftschiffbau uncntgelt lich jur Verfügung zu stellen. Lustschisfahrt. Bordeaux, 4. Jan. Der Flieger Delagicange ist mit feiner Flugmaschine abgestürzt; er war auf | . ü> Kinzenbach, 4. Jan. Am 1. Oktober 1907 wurde bei der hiesigen Spar- und Darlehenskasse der Sparkarte n- !verkehr eingeführt, der sich gut bewährt hat. Allwöchentlich können kleinere Beträge — schon 10 Pfg. — eingelegt werden. Vor allem sind e§ Kinder und jugendliche Fabrikarbeiter — jetzt insgesamt 168 Sparer — die ihre Ersparnisse verzinslich bei unserer Kaffe einlegen. Infolge der Einschränkung im Fabrikbetrieb sind im letzten Vierteljahr nur 1220 Mk. eingegangen. Die Gesamteinlagen ergaben im Jahre 1907 = 6077 Mk. 1908 = 5357 , 1909 = 4883 r Mithin wurden bei dieser Jugendsparkaffe bis jetzt 16 313 Mk. eingelegt. Achten, daß dies erfreulicherweise nicht richtig ist; der Junge ist wieder auf dem Wege der Besserung. ■— ?crs^e r.e in He ff. Waisenschutz hielt am 1. Januar FL (Stnborn eine Weihnachtsfeier ab. Nach dem Gelang von Weihnachtsliedern erhielten 14 Halbwaisen Aw- Kvprbedeckungsn und Konfett. Zwei Herren nmrden zu Fechtwarten und sechs Herren zu Oberfechtwarten er- e V?5 r J.c n, 4. Jan. Auf dem Freiherr von Ritter gute Hasselbeck erlegte vorgestern nacht im Erdawitz mit einem einzigen Schrotschusse der Zimmer- ^5^ §teumnagel einen kapitalen Vierzehnender-Taunushirsch im Dunkeln. W ist: dies bereits der siebente von diesem Schutzen aus der gleichen Feldmark zur Sttecke gebrachte Hirsch in diesem Fest nahm einen sehr anregenden Verlauf. ? Schotten', 4. Jan. Demnächst werden in den Orten Rudingshain und Ober-Lais, die sehr überfüllte ein- klassige Schulen haben, zweite Lehrerstellen errichtet. 8 Vom oberen Vogelsberge, 4. Jan. Der an- längs November v. I. eintretende Schneefall hatte viele Landwirte im Einheimfen der letzten Feldfrüchte, sowie in I der Bestellung der Aecker mit Winterweizen überrascht, so daß mit diesen Arbeiten plötzlich abgebrochen werden mußte. Bis zum Schluffe des Jahres sah man noch Leute im Felde beschäftigt und hier und da wurde noch Weizen gesät, Kartoffeln ausgemacht usw. Für das Wild, besonders die Hasen, boten die noch nicht abgeernteten Krautäcker willkommene I Nahrung. Durch das milde, schneefreie Wetter im Dezember wurden die Fällungsarbeiten in den Wäldern sehr gefördert. . AB, Darmstadt, 4 gan 3m Kaisersaal des Resi. denzschlosies fcmd gestern abend in Gegenwart des Großherzogspaares die übliche Neujahrstafel statt. Es nahmen im ganzen 93 Gäste daran teil, u. a. sämtliche hier anwesenden diplomatischen Vertreter, die hohen Mili- tars, die Minister, die obersten Hofchargen uff. In der Mitte saß das GroßHerzogspaar, rechts davon der Gesandte Graf v. Moy und Baronin v. Knorring, Finanzminister Gnauth mit Freifrau v. Riedesel, der englische Gesandte Mr. Har- ford mit Freifrau v. d. Hoop usw., links vom Großherzoa Freifrau v. Janisch, General der Infanterie v. Goßlar mit l arau Ltaatsminister Ewald, Mnisterresident Baron von ! Knorring mit Freifrau v. Riedesel u. a. Gegenüber dem Großherzogspaar hatten Staatsminister Ewald mit Frau 'Goßlar, Generalleutnant v. Strantz mit Frau Minister' Gnauth, Oberhof mar schall a. D. General v. Westerweller mtt Frau Oberhofmeisterin v. Grancy u. a. Platz genommen. Aus Gießen nahmen Geheimerat Provinzialdirektor Dr. Breid ert mit Gemahlin und Rektor Prof. Dr. Strahl teil. Nack) Aufhebung der Tafel, während der die Kapelle des 23. Dragoner-Regiments konzertierte, fand Cercle statt, bei welchem das Großherzogspaar mit vielen der Gäste lebhafte Unterhaltung pflog. N Mainz, 4. Jan. Heute Morgen 10 Uhr wurde im Konzerthaiye der Liedertafel eine Kochkunstausftelluug cm der nur Mitglieder des Mainzer Köche-Bereins beteiligt sind" eröffnet. Mit ihr verbunden ist die Ausstellung der Kvch- und Küchengeräte. Alles was dem' Besuckier vor Augen geführt wird tegt ein beredtes Zeugnis für das Können und die Fertigkeit der Aussteller ab, denn nicht nur Kvnditoreiwaren, Gebäck, lalle Platten und Fischgerichte, sondern auch gcuize gedeckte Tafeln, her rlich gearbeitete Tafelaust ätze, und Gerichte der vegetarianisck«n Kost sind zu sehen. Auch die Rohmaterialien und alle nötigem Gebrauchsartikel sind ausgestellt. Hierzu wird aus Bordeaux Wetter gemeldet: Delo prange war am Nachmtttag gegen 3 Uhr mit feinem Eindecker auf dem Flugplätze Crvix d'Hms nufgeftiegcir Die Maschine flog sehr gut. Bei einem zweiten Fluge erhob sich Delagrange zu 30 Meter Höhe und hatte eben drei Runden vollendet, als infolge eines heftigen Windstoßes der linke Flügel der Flugmaschine brach und der rechte Flügel stch senkte. Tie Maschine fiel auf den Abhang einer zwanzig Meter hohen Anhöhe, stieß dabei gegen einen Wagen und einen -schuppen und stürzte bann zu Boden. Delagrange wurde Lopfüber von fernem Sitze geschleudert und blieb sofort tot Ausland. . 5rt etersburg fanb zu Ehren des Prinzen Heinrich Preußen am Dienstag beim deutschen Botschafter ein Diner Iura, an foent (u. a. auch der ihm zugeteilte Ehrendienst sowie me -Ollrziersdeputationen der preußischen Regimenter, die zur Beisetzung des Großfürsten Michael Nikolajewitsch dort einge» tränen waren, teilnabmcn. Prinz Heinrich legte im Laufe be£ 4>age§ einen Krairz am Sarge des verstorbenen Großfürsten nieder. Die iungtürtische Partei ist, wie aus Konstantinopel vculautet, bemüht, den Generalissimus, dessen Stelle infolge der Bedingungen Hakki Beys überflüssig sei, zur Annahme des Porteseuilles des Kriegsministers,zu bewegen. iznne in ganz Spanien veranstallete Sammlung für die im m a rok kau ischen .Feldzuge zu Schaden gekommen e n S o Ibtitcn unh die Famllien der ©cfallenen hat die Summe von 1 976 000 Peietas erbracht. - i.etzt bekannt, wird, beschloß Präsident Taft, seine Spezialbotichaft, betrenenb bas Gesetz über den zwischen st aat- wo n H a n d e l, nochmals, inib zwar bis zur nächsten Woche, zu verschieben. Dreier abermalige Aufschub wirb als bedeutsam angeiehen, da er eine Folge der Besprechung des Präsidenten Taft mit den Eisenbahnpralidenten ist. Aus W a s h i n g t o n wird gemeldet: Das Mitglied des Kongreßes .vumpbrey brachte eine Vorlage ein, nach der den a m er i kanischen P o std ampfern nach S ü da m er i k a , China a b a n und Australien höhere Subsidien als bisher gezahlt werben sollen. Die chinesischeStudienkommission ist am Dienstag abend von Wien nach Berlin abgereist. KMetke mtt dieser Konferenz etwa beabsichtigt, die erste Grundlage für einen Po st betrat zu schaffen, den ein Antrag Bassermann und Genossen erst ganz kürzlich rm Rmchstag forderte. Dieser Antrag, der im Parlament noch nicht zur Besprechung gelangt ist, lautete: „Ter Reichstag wolle beschließen: den Herrn Reichskanzler zu erwchen, daraus hinzuwirken, daß aus Verttetern des Handels, der Industrie, der Landwirtschaft und des Handwerks ein stän- bigerJöeirat für Post- und Telegraphen-Angelegenheiten zur forte gefe6tert Prüfung der bestehenden und zur Vittarbeit an neu SU schaffenden Einrichtungen des Post- und Telegraphenverkehrs ins Leven gerufen werde, der nach- Bedürfnis, mindestens aber ^ahre, im Reichspostamt zusammenzutreten hat." Wir glauben vorerst, d. h. so lange uns Herr Kraetke nicht eines Besseren belehrt hat, da>ß es sich bei der Zu- sammenberufung der Postverkehrsinteressenten nur um ein Beschwichtigungsmanöver handelt, das dem Reichskanzler die Möglichkeit geben soll, bei Beratung des Antrags Bassermann und Genossen int Reichstage entweder selbst oder durch den Staatssekretär des Reichsschatzamtes zu erklären, daß dem Anträge nach seiner praktischen Seite hin schon völlig durch die früheren Konferenzen und vor allem durch die vom 7. Jatmar Genüge geschehen sei. gleich darauf Heiligenbttder äbgedruckt waren. Der polnische Senat des obersten Gerichtshofes hat das Urteil bestätigt. Die „Arbeiterzeitung" bespricht das Urteil unter dem Titel: „Religiöser Wahnsinn bei Hoftäten des obersten Gerichtshofes". Newyork, 4. Jan. In dem Prozeß, den die Gebr. Wright gegen eine Anzahl Aviatiker und Fluamaschinensabriken wegen Patentverletzung angestrengt haben, errangen sie gestern in der ersten Instanz den Sieg. qRn^ Gießener V o 1 ksb a d. Im Dezember v. I. wurden 860o Bader verabreicht gegen 8772 im November und 8342 im D^ember 1908 oder ini Durchschnitt täglich 277 Bäder gegen 292 nn November und 269 im Dezember 1908. Der Besuch hat sich im einzelnen wie folgt verteilt: ' } Schwimmbad: 3966 Manner, darunter 490 zu 10 Psg. an " ,... 709 Frauen, „ 122 „ 10 *' Wannenbäder 1. Klasse 243 Männer, 56 Frauen, 2. „ 791 , 479 Brausebäder 1. Klaffe 855 Männer, 231 Frauen, . u 2. „ 934 „ 210 kannst- u. peißlnstbäder, sowie Massage zuf. 114 Männer, 12 Frauen £ie Personenwage wurde uon 20u Personen benutzt und das Bad von 4 Personen besichtigt. — Das Bad hat im aogelaufenen Fahre! °bgE°I>en a(S im Horjabte. Im ganjen wurden 2r.™aber weniger genommen als 1908. Auch die Einnabme ist 1909 um 91916 Mk. zurückgeblieben. Ter Rückgang in der -benntzung der Anitalt ist daraus zurückzlikühren, daß im Sommer besoiiders nn Juni nnd Juli, das Wetter ungünstig war. Die GesanNzahl der abgegebenen Bäder beträgt 1909 112 290 aeoen 114042 in 1908. T,e Bader ver.eUen sich wie folgt (die in L" mern gestellten Zahlen sind die von 1908): 58 940 (61900) Schwimmbäder, darunter 12 038 (12 445) Volksbader ru 10 Wa Mit solcher Erklärung aber ist den Antragstellern nicht gedient. Sie müssen, soll nicht der Bureaukratiegeist weiter in der großen Verkehrsanstatt der deutschen Reichspost ungestört sein Wesen treiben, darauf bestehen, daß, wie es der Antrag Bassermann vorsieht, diese periodischen Unterhaltungen mit bestimmt vorgeschriebener Tagesordnung sich, zu der ständigen Institution eines Postbeirats auswachsen, also zu einer Art Kontrollbehörde über Tun und Lassen der Postverwaltung. T-aß^ die Regierung einem solchen Einbruch in ihre bisherigen Rechte nicht ohne weiteres zustimmen wird, tut int Hinblick darauf, daß, wenn es so weiter geht, wie bisher, unser ganzes blühendes Verkehrsleben auf dem Spiele steht, nur wenig zur Sache. Die Reichsregierung hat schon so oft den Tag von Damaskus gesehen, daß dieser schließlich auch auf dem Gebiet der Postverwaltung für sie anbrechen muß, wenn bie verkehrsfreundlichen Parieren mit ihrer Forderung nach einem Postbeirat nicht locker lassen. Gießen, 5. Januar 1910. Glaubrecht-Gedenkfeier. Gestern wurde die an dem Hause des Mineralwässer- handlers Jean Weisel angebrachte Gedenktafel für den dÄAA^tstvller Rudolf Oes er, genannt O. Glaubrecht, EHE, der in dem Hause 1807 zur Welt kam. Aus diesem Anlaß veranstalteten die hessische Vereinigung für Volkskunde und der oberhessische Gefchichtsverein eine Gedächtnis- feier im Cafs Ebel, die sehr gut besucht mar und einen recht " V/rlauf nahm. Nach kurzen Begrüßungsworten des Geh. Hofrats Pros. Dr. Behaghel zeichnete Pro- sesior Dr Roesch en in übersichtlicher Weise ein Lebensbild des hessischen Volksschriftstellers, dessen Schriften mit tl)rem religiösen, volkskundlichen und volkstümlichen Gehalt, h pr Alf rh AaÄ CaicvmkmP ___LT. C V 1 . J . ‘ ... , UHU uuuöLumnmen toenair, |eryAAn Held kN, 4. Jan. Der Radfahrerverein der auch.des Humors nicht entbehrt, zu den besten deutschen ~ 5°rI r°.'f rcicrte Qm Neujahrstag im Junkerschen Dorfgeschichten gehören und es auch heute noch wert finb, ,e?albau l)lec Winterfest durch einen Ball mit Ver- 9“,elen lverden. Mit ihrer Verbreitung wird man am ^ftmg und Christbaumversteigerung. Die Musik der fohwtpm r<ÜUr bekämpfen können. Dem mit 24. Dragoner bewährte sich vorzüglich und baS wohlgelungene lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag folgte die Bor-'^ -— f-*----------° - - - y auungene lefung einer der gemütvollsten Erzählungen Glaubrechts, !m^^kder Dicht^ seine Schulerlebnsife in einer sogenannten Winkelschule schildert. Die Erzählung war für b.e Zuhörer um fo interessanter, als sie ein hübsches Kulturbild aus dem Gießen im Anfang des vorigen Jahrhunderts enthält, dessen Schauplatz heute noch vorhanden ist. Der Abend wird manchen angeregt haben, sich mit den Schriften Oesers naher zu beschäftigen. — Es wird unseren Lesern bekannt sein, daß das Weisel'sche Haus, an dem die Glaubrecht-! Gedenktafel sich befindet, eines der schönsten alten Fach- werDauten unserer Stadt ist. Vor anderen ähnlichen Bauten zeichnet sich das Haus vor allem durch den schönen LÄ^ang (Verandabau) im Hofe aus, der im Jahre 130b Ebenfalls in den alten Formen und Farben wieder- tzergestellt wurde. Leider besteht die Gefahr, daß dieser einzigartige Hof in Wenigen Tagen feiner schönsten Zierde beraubt wiro. Der Besitzer beabsichtigt nämlich, den Ver- andabau abzubrechen, um die dahinter liegenden Räum- llchketten zu vergrößern und ihnen besseres Licht zu schaffen. Da das Haus, tote uns mttgeteilt wird, nicht unter Tenkmal- jchup steht, wird es kaum möglich fein, den Abbruch zu verhindern, wenn nicht die mit der Behörde schwebenden Verhandlungen im letzten Augenblick zum Ziele führen **. Ta^^a.Iender für Mittwoch, 5. Jan.: Stadt- theater: Nachmittags 3V» Uhr Kindervorstellung: „Aschenbrödel , abends 7 Uhr: „Die Hosen des Herrn von Bredow". * "Die Verkehrs einnah men aus dem Personen-! lind Güterverkehr betragen nach vorläufiger Feststellung für die Eisenbabndirektionsbezirke Frankfurt a. M. und Main;- nn November 1909 9 659 000 NU. oder gegen das Vorjahr '"ehr 971 000 Mk. = 11,17 Proz., in der Zeit vorn Beginn des NechnungSjahreS 88 415 000 Mk. oder gegen das Vorjahr mehr 5 904 000 Mk. == 7,16 Proz.; für die Preußisch-Hessische Eisenbahngemeinschaft: im Monat No-1 vember 1909 153 431 000 Mk. ober gegen baS Vorjahr mehr! 9 533 000 Mk. — 6,62 Proz., in ber Zeit vom Beginn bes, Rechnungsjahres 1 296 076 000 Mk. ober gegen baS Vorjahr mehr 60 446 000 DU. = 4,89 Proz. A us bem Militär-Wochenblatt. Dem Inten-, danturkanzlisten Schütt bes 18. Armeekorps rvnrde ber Charakter als Kanzleisekretär verliehen. — Der Garnisons- Verwaltungsinspektor Ferrand in Celle wurde als Amts- Vorstand nach Babenhausen versetzt. "Motorfahrer-Gautag in Gießen. Der erste Gantag für den Mitteldeutschen Gau der deutschen Motor- sahrcr-Veceinigung (D. M, V.) wirb im Frühjahr in Gießen Uattsinben. Die Vorbereitungen zu ber Veranstaltung, zu ber 600 Fahrer hier erwartet werben, liegt in ben Hänben des Gießener Antoinobilklubs. c^fmnt^hfUILvUnir ltnu, Wetter ungünstig war. Die Wien, 4. Jan. Großes Aufsehen hat ein Urteil des 1U9426ü? 1908 b"ragt 1909 112 290 gegen Kassationshofs hervorgerufen, bas bte Nichttgkettsbeschwerd?. mVrn nioJupn' PaMp» Ü rid) (btc in Klam- gegen ein höchst sonderbares Urteil ber ersten unb zweiten Iw' ^908) 1 58 940 (61900) Itanz verwarf. Eine Greislerin (Inhaberin eines Spezcreigeschchts) 19rt93-5 (19b8(?6) '^m.HPnhh»r °iqiq12/^ax^lf5b°bcc ru 10 Psg., '.N Krakau war zu einer Woche Haft, verschärft wit einem Fasttag, imh "'x 1919^2030J./Qiitof- UNÜ Heilbäder verurteilt worden, weck sic alte Nummern des jesuitischen „Herz- Änstalt im "xnx,ta;fJleu-S-efud) batte die Je u-Boten" zum Einbacken von Waren genommen batte, und den schwächsten im Januar' " ' - - - - - -- - mit 67!9 -Ladern. Die höchste Tagesfoequenz hatte das Bad am 6. Ium mit 1200, die niedrigste am 6. Januar mit nur 106 Be- ÄmSS1 belrug 1909 38198,25 M,. gegen Die mitteleuropäische Rechihilfekonferenz. r .^Wien, 4. Jan. Die Mitteleurvpäh'che Rechthilfefonferenz beschäftigte sich heute zunächst mit der Frage, für welche privat- rechtlichen Ansprüche eine erleichterte Vollstreckung gewährt werben wlle unb welche Exekittfonstitel wechselseitig anzuerkennen seien. ^^^?uäführlichere Behanblung erfuhren bic von ben öffentlichen rechtlichen Institutionen erlassenen sckiebsgerichtlichen Eiitschci- hungen unb bic notariellen sowie gerichtlichen Urlunben mit ber Vollstreckungsklausel; für diese wurde die Gewährung der Rechts- hilte als besonders wünschenswert be.zeichmet, unt vor allem dadurch eine stärkere Einbürgerung dieser Titel im internativiralen Verkehr zu ermöglichen. Tie weiteren Erörterungen bezogen sich aus die ^chutzvorschristen int Zustellungswesen und die Beseitigung des ^.ellberationsvcrfahrens, unter gleichzeitiger Ermöglichung eines raschen Zugreifens für eine spätere Durchführung der Vollstreckung. - Tic Verhandlungen iverben mvrgen fortgesetzt. Dievermahlung des Großherzogs von5achsen-weimar. Meiningen, 4. Jan. Heute vormittag 9 Uhr hat die Ziviltrauung des Großherzogs Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar mit der Prinzessin Carola Feodora von Sachsen-Meiningen durch den weimarischen Staatsminister Dr. Rothe in Gegenwart des Herzogs von Sachsen- Meiningen und des Prinzen Albert von Sachsen-Weimar stattgefunden. Um 11 Uhr schloß sich die. kirchliche Trauung an, bei der Prälat Schmidthenncr-Karlsruhe die Traurede hielt. Hierauf wurde die Gratulationsconr abgehalten; dann war Festtafel. Bei der Festtafel erhob sich der König fron Sachs' c 11 Zu einem Trinkspruch, in bem er aus führte, 'ihm fei die bohe Ehre zuteil geworden, namens aller Anwesenden herzlichen innigen Glückwunsch dem lieben jungen Paare auszusprechen. Es sei sein aufrichtiger Wunsch, daß Gott ber Allmächtige, ber Lenker aller Dinge, seine Huld und Gnade in reichstem Maße auf die Neuvermählten ausgießen und alle ihre Wünsche in Erfüllung gehen lassen möge. Er bitte den Großherzog und die Großherzogin, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen ihm und dem weimarischen Hanse auch, werter zu pflegen. Der Wnig schloß mit einem Hoch auf die Neuvermählten. teilen. Markte. HOHeeeeoH3iHBaiBBIBHeeHBieliee Statt Karten. Martha "Wertheim Rudolf Löwenstein Verlobte Giessen 144 LIEBIG8 Göttingen B FLEISCHEXTRACT A O i Esset Seefische! b,3/7 anerkannt-das Reste LENST HILGEN Kanf-O-esnche LZ B H « S Den Wohlgeschmack gebratenen Fleisches verleiht man leicht und einfach auch Suppen, Saucen und anderen Speisen durch einen kleinen Zusatz von Quaker Oats kostet nicht mehr als minderwertige Marken. Der Qualitätsunterschied ist aber auffallend. Man beachte, wieviel schmackhafter und wieviel ergiebiger Quaker Oats ist. Nur in geschlossenen Paketen erhältlich. 7 ’ „Meine Frau war ihr Leben Lang 1 über 50 Jahre mit einer häßlichen Original-Drahtmeldurrgen. Paris, 5. Jan. Der vor einigen Monaten gemaßregelte General d'Amade wird wahrscheinlich daS Kommando der 36. Division erhalten. Geschäftshaus am Seltersweg mit 2 modernen Veiten per bald oder später zu -'erkaufen. Gefl. Anfragen unter I läl an die Geschäftsstelle d. Gieß. । Anzeiger erbeten. SelterswegBS Telefon 72? Lieferung frei ins Haus Fsl Mw hergestellt auS Münchener Kapu- zmermalz, empfiehlt 15 Restauration Spuck (Brauereiausschaukl 38 Nord-Anlage 38. Preise als seither für die Verkäufer nicht zu erzielen. Die Handels, leute sind der Ansicht, daß vorerst bei der Einschränkung des Fleischkonsums die allgemeine Konjunktur für fettes Rindvieh sich nicht besiern wird. Der Kälberhandel war, was gute Ware anlangte, günstig beeinflußt durch Frankfurter Einkäufer und Käufer aus dem Rheinlande, die selbst für Köln einkausicn und Preise an- legten, wie wir sie hier noch nicht hatten. Infolge der Hauge tn bester und guter Ware zogen and) die mittleren und geringeren Tiere im Preise an, so daß die soiistige Knndscha't für Kalber sich am Handel nicht beteiligte. Für den geringen Austrieb an Ochsen sanden sich keine Kausliebhaber. Ebenso war nie Jungtiere, die auch nur schwach vertreten waren, säst gar kein Begehr. -8eaaL)U wurden für das Stück: Kühe, frischmelkend und tragend 1- Qual- 450 bis 526 Mk. (einzelne Stücke bis o40 Mk.), 2. Qual. 37o—42d Mk 3 Qual. 280 bis 350 Mk. Gehandelt wurde der Zentner Schlachtgewicht: Fette Rinder 1. Qual 70 bis 72 Mk. (einzelne Stücke bis 74 Mk.), 2. Qual. 67-69 Mk^, fette Kühe 1. Qual. 61 bis 63 Mk., 2. Qual. 55—59 Mk., 3. Quall ol bis 54 Mk., Wurstkühe 46-48 Mk., Kälber 1. Qual. 75-35 Mk. (einzelne bessere Stücke bis 90 Atk.), 2. Qual. 66 bis 72 Mk., 3. Qual. 58 bis 65 Mk. Fette Ochsen in bester Ware wurden der Zentner mit mit 74—76 Mk. in der Gegend gehandelt und dre Metzger können ihren Bedarf darin bequem decken. Deutsche Flug Woche Zwischen dem Ätrniklub, dem kaiserlichen Automobilklub und der Deutschen FlugvlatzaesMchatt ist tüte Bereinigung gebildet worden. Aus den beiden Klubs smd in den Vorstand der Deutschen Flugplatz- ge^ellschäft eingetreteu, deren Grundkapital jetzt auf 700000 Mark erhöht worden ist. Es sollen tn diesem! Jahre d r e i g r o ß e Flugwochen ftattsinden, Pfingsten, im Sommer und ttirz vor deut Herbstanfang. Die Vorbereitung liegt in den Händen De» Amokfttbs und des kaiserlichen Automobilklubs. — Qb sich die 'anf der ersten Berliner Flugwvche so übel behandelten ausländischen Wieger hierzu wieder einfinden werden, bleibt allerdings ab- zuwcrrten. Arrondiertes ßot, ?aSf: terau, b. Bad Nauheim, Bahnst., bester Wcizenboden, mit jung., sehr ertragreichen Qbstbäumen, neues Wohnhaus (1142 qm Hof reitet, ist bei mäßiger Anzahlutm durch den Besitzer M. Kadel. Auerbach (Hessens preiswert zu verkaufen. (ss*/n vermischter. * Selbstuivrde in Deutschland. Nach Ausweis der Statistik des Deutscheti Reiches machten im Jahre 1907 nicht weniger als 12 777 Menschen ihrem Leben freiwillig ein Ende, im Jahre 1906 waren es 12 495. Von den 12 777 Selbstmördern des Jahres 1907 gehörten 9753 dem männlichen und 3024 dem Weib- litten Geschlecht an. In ganz Teutschland trafen rmJahre 1907 auf 100 000 Einwohner 20,6 ^Ibstmorde: die höchsten Zahlen weifen auf: Sachsen-Kvburg-Gocha mit 38,1, Lmmburg nut o6 Provinz Brandenburg mit 32,5 und Berlin mit 32,3 aus 100 000 Einwohner: die niedersten Zahlet mitfallen auf Lippe mit 11,5 Pwviniz Posen mit 10,2 und Elsaß-Lothrmgen mit 13,0 In Brausten trafen auf 100 000 Einwohner 20,0 Selbstmorde, in Bayern 15,1, in Sachsen 29,5, in Württemberg 16,2 unb m Baden 19,3. Wenn man die Bundesstaaten, Provinzen und otobte in Betracht zieht, in denen jeweils im ganzen mehr als 100 eselbst- morde hn Jahre 1907 verzeichnet sind, so Lmmen aus 100 mann- lirfi.c Selbstmörder die meisten weiblichen in .Anhalt Mit 43,-, weiterhin in Braunschweig 41,3, Sachsen 40,2, Berlin 37 und Hamburg 35. Verhältnismäßig die wenigsten weiblichen Lelbst- mörder treffen aus die Pfalz, nämlich 19,7 weibliche und 100 männliche. Jm> ganzen Deutschen Reich treffen aui 100 männliche Selbstmörder 31 weibliche. * Ein geohrfeigter Richter. Vor dem Gerichte zu Nagyhalmagy in Ungarn kam es zwischen dem Bezirksrichter Köhalmy und dem Verhcmdlungsleiter zu einem heftigen Wortwechsel. Köhalmy verlangte ritterlich^ G^> nuatuung, die der Richter mit Rücksicht auf seinen etanh verweigerte, worauf Köhalmy den Richter durchprügelte. Das Gericht Nagybrtttyin, das nun über die Affäre zu urteilen hatte, verdammte, einer Depesche des H. T. B. zufolge, Köhalmy bloß zu einer Geldstrafe von 250 Kronen und erklärte es als MilderunAsgrund, daß Köhalmy als Reserveoffizier gezwungen war, nach der Ablehnung der ritterlichen Genugtuung den Beleidiger zu insultreren, da er sonst seines Offiziersranges verlustig gegangen wäre. * Ern Pantoffelheld. Eine verdächtige Frauensperson wurde gestern in Peitz bei Kottbus verhaftet; die Unbekannte hab bei ihrer Vernehmung an, sich rn den letzten Wochen in Kottbus ihren Lebensunterhalt durch Austragen von Backware verdient zu haben. Aus allerlei Anzeichen wurde geschlossen, daß man es mit einem Manne zu tun habe; bei näherer Untersuchung bestätigte stch diese Vermutung. Der Verhaftete legitimierte sich als ein Bäckermeister aus Grünberg in Schlesien und erklärte, daß er schon seit November v. I. sich der Frauentracht bedien habe und im Lande umherziehe, um von ferner Frau nicht ermittelt zu werden; diese habe ihn durch schlechte Behandlung zur Flucht getrieben. Die sofort in Grunberg ange- ftellten Ermittlungen ergaben die Richtigkeit der Angaben des Mannes; es liegt gegen ihn absolut nichts Strafbares vor, so daß er wieder aus der Haft entlaßen werden konnte^ * Ein Reiterstandbild für König Leopolds Ans Brüssel wird berichtet: Die Bewohner der belgnchen Haupt,tadt werden binnen kurzem ein Reiterstandbild ihres verstorbenen Königs bewundern können; es raub inmitten der f^stbn Arknde bic der Architekt Girault gegenüber der Rue de la Loi geschaffen bat seinen Platz finden. Als Giraiüt seinerzeit den Plan letnes Werkes dem Könige vorlegte, war König Leopold von dem Entwurf begeistert, er genehmigte sofort die Arkade,, aber ,nn Reiterstandbild strich er mit der Bemerkung: , q?,Af Tn”?p I“e Amtlicher wettervericht. Oesfentliche Wetterdienststelle Gießen. Allgemeine Wetterlage feit Dienstag früh: Auf der Rückseite der nordöstlichen Zyklone ist gestern vorübergehend Aufheilening eingelreken, sodaß die Temperatur sank. Wegen der großen -un- teuchtlgkeit aber bildete sich nun vielenorts dichter, näßender Rebell Die heutigen Morgenlemveraluren liegen bei 1 Grad Kalte. — Im Rordivesten bei Island ist wieder ein Tiefdruckgebiet tm Anrucken, doch wird bei der Nähe des Hochdruckgebietes fern Einfluß nur langsam zur Geltung kommen. Niederschläge sind erst spater am Tage in Aussicht. _ Wetteraussichten in Hessen am Donnerstag,dem 6. Januar 1510: Nur vorübergehend leichte Aufheiterung; spater Niederschläge (meist Regen, und wieder milder. Vorstehhund, vor, flotter Apporteur, Totver- weiser, kinderfromm, im 3. Felde, ist wegen Aufgabe der Jagd zu verlausen. (09870 Schmalbach, Ludwig,lr. 33 v. 0801 EmFcdervritfchcnwagcu zu verkaufen. Schmidt, Neustadt 59. Kleine Tageschronir^ Eine Millionen erbschaf t ist der Stadt Nord- Hausen zugefallen. Der Rentner Hermann Arnold, der vor einigen Sagen dort gestorben ist, hat der Stadt über li/., Millionen Mark vermacht. Hierzu kommen noch Ländereien und wertvolle naturwissenschaftliche Sammlungen. Der bisherige Amtsrichter am Amtsgericht Dresden, Max Schönfelder, der Anfang Dezember wegen einer Schuldenlast von etwa 100 000 Mk. flüchtig geworden und Eiide Dezember seines Amtes entsetzt worden war, hat sich am Neujahrs- tQfle in der Nähe der S ch ä s e r w a n d , des bekannten Felsen- berges in der sächsisch-böhmischen Schweiz bei Bodenbach, er- ch *Der ^Breslauer Schriftsteller Stanislaus Lucas, der im 58 Lebensjahre stand, hat sich in der Neujahrsnacht erschossen Er bekundete in seinen Romanen und Novellen ent hübsches Erzählertalent. Er hatte mit schweren Sorgen zu kämpfen. Der Wiener Wechselstubenbesitzer Theodor Kohn und ein Fritz Roth wurden wegen Verdachts betrügerischer 5)and- lungen verhaftet, weil sie für den verhafteten Disponenten der Prager ,,Ezeska Banka" Josef Korinek, der die Bank um 390 000 Kronen geschädigt hat, Börse;pekulatwnen ausgesuhrt haben. Ein Obersteiger der Mars zeche der Kohlenbergwerke von St. Etienne stellte bei einem Rundgange fest, daß 15 Stü tz- b a l k e n einer 3ed)titgalerte durchgesägt waren. Die Unter* suchung ergab, daß es sich ganz zweifellos um einen verbrecherischen Anschlag handelt, durch den das Leben zahlreicher Arbeiter gefährdet war. Das Appenninendors Scopolo ist nach einer Meldung aus Mailand durch einen unaufhaltsam vorrückenden Bergsturz in äußerste Gefahr gebracht. Die Erdmassen, die an der Basis 500 Meter brert sind, erreichten bereits die ersten .Häuser, die sämtlich geräumt werden mußten. * Schießpulver als Delikatesse. Der Ersiiürer des Cvrdite, des in der englischen Marine eitmesührten rauchschwachen fadenförmigen Schießpulvers, hat bei der >L>chaffung des furchtbaren Explosivstoffes. wohl kaum daran gedacht, daß er zugleich einen Leckerbissen ersonnen habe, der von den Jüngern des Mars lehr gewürdigt racrbeit würde. Aber diese merkwürdige Tatsache, w erzählt der Ganlois, ist unzweifelhaft bewiesen durch ine Untersuchung, bic die britischen Militärbehörden letzt veranstaltet haben. Dabei ergab sich, daß die cnglildj-en Krieger sich allmählich daran gewöhnt hatten, die Korditefäden als einen köstlichen Ersatz lur Kautabak auszunutzen. Das Explvsivmittel hat dank eines starken Zusatzes von Niboglyzerrn einen Elchen Geichmack, der Tom Atkiiis Gaumen sehr zusagte. Und dazu fommt noch em zweites: in größeren Mengen genossen, ruft das Pulver eine Art Rausch hervor, der etwa dem des Haschisch entiprichst. Erst durch die,e Rauschzustände unter den Truppen wurden die Militärbehörden ausmerksam, es zeigte sich, daß das merkwürdige Laster nH schon wett verbreitet hatte, und nun hat man energische Matzregeln verfügt, um den englischen Soldaten abzugewöhnen, ihr Schietz- pulver als Leckerbissen zu behandeln. * Ein chinesisches Kursbuch. In den nächsten Tagen wird das erste amtliche chinesische Kursbuch ausgegeben Werdern Einer der höheren Beamten des Verkehrsrnmisteriums hat sich vor einigen Wochen nach Japan beheben, um die dort geltenden Eisenbahnverkehrsbestimmungen zu studieren. Er hat nunmchr ein den chinesischen Verhältnissen angepaßtes Lrnndbuch des Eisenbahnverkehrs zusammengestellt, das als ein Anhang die Fahrpläne sämtlicher chinesischer Eisenbahnen enthaft. L,as Verkehrs- ministerium hat angeoebnet, das Handbuch unverzüglich in Truck ju geben, und an sämtliche Eisenbahnverwaftungsstellen zu ver- Ankauf von (137 Alteisen. Lumpen, Metallen Papier, Flaschen. Souist Rothenberger, Neuenweg 22. Telephon 176. Zii verkaufen Tische, Stühle Knchenschränke Kleiderschräake Waschschränke Kommoden, Sofas Betten und getragene Kleider bei 1136 Im Rothenberger Neuenweg 22. Bade - nunp in einfachster bis feinster Ausführung empfiehlt Christian Zimmer 133) Bahnhofstraße 12. Flechte behaftet. Kein gesundes Fleckchen hatte sie aus dem Leibe. Nachdem sie Zucker'ö Patent-Medizinal Seife angewendet bat, fühlt sie sich wie neugeboren. In drei Wochen waren die Flechten befeitirtt Zuckers Pateirt- Medizinal Seife ist Tausende wert. E. W. in L." ä Stck. X) Pf. (15 %iß) u. 150 M. <35°/.lg, stärkste Form). Dazugeb. Zuck°°Z- Crcme 75 Pfg. u. 2 M., ferner Zucko°>i -Seife . g—- liefert billigst die Brührsche i/ IllfOiriO 1 S" Universitäts-Buch- und Stein- KUVCI lllll ili lila druckerei,Gießen,Schulstr.7 082; Futtertartoffeln werden zu kauf, gei. Wieieckcr Wca 1V. Kaufe Bauplatz, wenn ein hiesiges gut rentiereiv des Haus dagegen in Tauich gc* nonunen wird. Schriftliche Angebote uni. 156 au den Gießener Anzeiger erbet. M n. WKmtm laust. Schriftliche Angebote unter 39 au den Gießener Anzeiger erbet. hji 5O..öansa" Düren erhalten Sie - 1 Dose ff. Kakes gratis - Vertretung u. Lager |bmja A. Siegel, Telephon 222. th. Gießen, 5. Jan. Ter gestern abgehaltene erste R mt d- viehrnarkt im Jahre hatte einen Austrieb von 1200 Stück Großvieh und 350 Kälbern. Die Marktkundfchaft war sehr zahlreich gekomlnen, hierzu konnnt »toch das milde Wetter, das den Milchviehhandel überaus günstig beeinflußte, und so konnte auch das Milchviehgeschäst zu den guten Preisen des letzten Marktes ■.atuiut: uucl ,cui einen flotten Verlauf nehmen. Auch der Fettviehntarkt zeigte em .Nicht, 'so lange ich lebe" be'riediaendes Ergebnis, was f?lbiatz anlanaie. doch waren belfere K3 Ä (3 EJ Nach Schluss der Saison Ijg I i * Qi i Paletots Jackenkleider Hocke Ein Posten Blusensamte Seidensamt, pro Bluse K K A 4—472 Meter Mk. U.DU schwarz und farbig Kinder-Paletots Blusen in Seide und Wolle Kleiderstoffe, Seidenstoffe Solange Vorrat reicht: Ein Posten Unterröcke schwarz u. farbig, in Lüster, A Q 0 Tuch, Moirö von Mk. an Ein Posten halbfertiger "Roben in Voile, Batist, Leinen, ^*50 4 Tüll, Seide von Mk. O bi9]Z Meyerhoff L Goslar vorm. 5. 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