Mittwoch 2. Februar 1910 160, Jahrgang Zweites Blatt Nr. 37 Erlchemi täglich mit Ausnahme 0eS Sonntag». Aus Stadt 1618 traße 54, Melrorologische Beobachtungen der Station Gießen. sdt. Lram 1 pLndlur: des Eisenbahn 6: H6.0U . 178-50 gflt6 Heer und Flotte bet Geopj WallentciM, gegen u<>er - real- und Realschulen, sowie pädagogische Seminarien stellt sich die Einnahme aus 1 970 777 Mark, die Ausgabe auf 2 985 513 Mark, so daß ein Zuschuß voll 1 014 736 Mark erforderlich ist. Die Einnahmen sind gegen das Borjahr um 263 850 Mark, die Ausgaben um 64 287 Mark gestiegen. Die Ursache der Einnahms- strigerung liegt in der im neuen Hcruptvvr anschlag bereits berechn nrten Erhöhung des Schulgeldes für die höheren Lehranstalten. Diese höheren Sätze lehnen sich in der Hauptsache an die zurzeit in Preußen bestehenden Sätze an. Sie unterscheiden sich mir insofern von diesen, als für die hessischen Realschulen das glcickzc Schulgeld angesetzt ist wie für die Unter- und Mittelmassen der Bollanstalten, während in Preußen für Realschulen, lorocit sie nicht mit gymnasialen oder realgymnasialen Lehr-An- Italien verbunden sind und mit solchen einen gemeinsamen Unter- irtiu haben, ein geringeres Schulgeld erhoben wird. Alan erwog hierbei, daß erst vor wenigen Bahren das gleiche Schulgeld für die glcid^n Klassen aller Anstalten festgesetzt wurde und hielt es nicht für zweck mäßig, non diesem Grundsatz jetzt schon wieder cLzugehen. Es sollen künftig für Oberprima bis Obersekunda 150 Mark und für die übrigen Klassen 130 Mark Scktzllgeld er-> toben werden Tas Schulgeld der Vorschulen ist auf 120 Mark erhöbt worden. Im Haushalt für 1910 werden 411 Oberlehrer- itrfkn mit einem Gesamtgehalt von 1869 025 Mark an gefordert: 'banmtcr 6 neue akademische Lehrerstellen (4 provisorilche), -regen 2 seminaristische Stellen eingehen. Bon den neuen Lehr- frajtot soll das Oster gymnas nun zu Mainz 1 cif ah., das Real- wmnasium zu Darmstadt 2 akad., die D'*i realschule zu neppenheim 1 atad. mehr und 1 sem. weniger, das Realgymnasium zu Gießen 1 akad. mehr und 1 sem. weniger und die Oberrealschulc zu Worms 1 akad. mehr erhalten. Außer den 411 Oberlehrern sind dann noch 64 provisorische, 77 seminaristische und 10 Zeichenlehrer, in Summa also 562 Lehrer für oie höheren Schulen in Hessen vorhanden. Im Finanzausschuß wurde vor allem die Frage der E r * Höhung der P flicht stunde nz ahl für dieOverlehrer brsprock>en. Nach her Verordnung vom 12. November 1874 verteilt sich die lichtstundenzahl in Hessen wie folgt: Direktoren 14—16, Oberlehrer in den oberen Klassen 20—22, akad. Oberlehrer in den übrigen Klassen 22—24, seminaristisch gebildete Lehrer? an höheren SckMen 26—28 Stunden wöchentlich. Der Äbg. Best hat hierzu angeregt, die durchschnittliche Stundenzahl der ehrer von 21 auf 24 pro Woche zu erhöhen, wodurch eine jparnis tton_ nmb 300 000 Mark zu erzielen sein würde. In heutigen^ Sitzung legte Abg. Best das darauf bezügliche, ihm tbersandte Schriststuck eines höheren Beamten vor. Regierung» ig wurde betont, daß allerdings in Württemberg die! Oberlehrer bei geringerer Besoldung mehr Pflichtstunden hätten, 115 in Hessen und anderen Bundesstaaten. Die Regierung will iler diese Frage nähere Erhebungen anstellen unb evcnt. im rMi hä irrigen Haushalt weitere Vorschläge machen. In der Erörterung über die verlangten neuen Lehrer stellen sprach sich Abg. Brauer gegen deren Bewilligung aus und die Mehrheit des ÄrSschusses scheint der gleichen Ansicht zuzuneigen: eine Ab-- Heinnch Giehl um Ueberlassung eines städtischen Platzes zur Aufstellung eines WasterhäuSchenS. 11. Einspruch deS Christoph Schmidt gegen die Ortsbausatzung „Gutenbergstraße". 12. 91 n- läge eines ViehtranSportwegeS. 13. 9luSübunq der WohnungS-Inspektion. 14. Alifstellung weiterer Bedürfnisanstalten. 15. Ankauf einer Grabenparzelle. 16. Gesuche um Erstattung von Wertzuwachssteuer. 17. Gesuch deS Heinrich Weimar um Erlaubnis 311m Betriebe einer Kaffee- ivlrtschaft im Hause Frankfurter Straße 41. *• Theol. Exkursion nach Frankfurt. Am Sonntage veranstaltete der Pros, der prakt. Theologie D. Schtan eine wtssenschaftliche Exkursion zum Besuch der außerlandeskirchlichen religiösen Gemeinschaften nach Frankfurt a. M., 31t der auch Nichttheologen ein- geladen waren. Der Vormittag war beni Besuch deS Gottesdienstes der ^Neuapostolischen Gemeinde" und der Besichtigung deS utethodistischen Predigerseminars gewidmet. Das letztere bildet fast sämtliche Methodistenprediger für Deutschland unb die Schweiz auS. Am Nachmittag wurde an einer Versammlung der Mormonen teilgenommen, in der mehrere junge Amerikaner 9lnsprachen hielten. Eindrucksvoll rpor entschieden die methodistische EoangelisatiouSpredigt in bet ZionSkirche. Den Abend nahm eine ,Exlraoersammlung§ der Heilsarmee in Anspruch. Die Eigenart dieser Gemeinschaft kam in den packenden „Zeugnissen- von „Kapitänin' und „Leutnantin* zum Ausdruck. Befriedigt und angeregt kehrten die Teilnehmer zurück, die eine lebhafte Anschauung von zum Teil fre>udartigem, besonderem religiösen Lebens und religiöser Gedanken erhalten hatten. ** Zusammenstoß. Die Fuhrleute haben sich anscheinend immer noch nicht an die elektrische Straßenbahn gewöhnt. Am vorigen Montag kreuzte ein Fuhrmann, vom Kreuz- Platz durch die Ämnenstraße kommend, die Schulstraße und stieß dabei mit einem Wagen der Straßenbahn zusammen. Zeugen des Vorgangs wollen Dem Fuhrmann Halt zugernfen haben, das er aber unbeachtet gelassen haben soll. Außer Zerstörung einer Laterne kamen zum Glück Beschädigungen nicht vor. Am Ludwigsplatz wurde gestern abend ein Hund überfahren. ** Lichtmeß ist heute. Ter Tag hat, irrenn man den Bauernregeln trauen darf, auf das Wetter großen Einfluß. Am ItcBften sieht der Landmann Kälte u. Schnee, denn Lichtmeß in Klee, Ostern in Schnee" heißt es, während ein anderer Spruch sagt: „Findet's die Gans zu Lichtmeß naß, hat das Schaf zu Marien (Mariä Verkündigung, 25. März) Gras." Regnerisch soll überhaupt der Beginn des Februar sein: „Ern guter Regen im Februar Hilst mehr als Misthaufen," meint das Volk etwas drastisch, und „Wasser im Februar füllt den Kornboden." Ja selbst der Sturm wird um diese Jahreszeit willkommen geheißen. Die Erklärung dafür gibt folgende Wetterregel: - „Heftige Nordwinde im Februar vermelden ein fruchtbar Jahr." Das Fest Mariä Lichtmeß oder Reinigung nrirb in katholischen Gegenden besonders festlich begangen. Es ist das erste Marienfest im Jahre und stutzt sich auf die biblische Erzählung von der Opferung im Tempel. Der Name Lichtmeß bezieht sich auf Christus, den der greise Simeon ein Licht zur Erleuchtung der Heiden nannte. Vor dem feierlichen Hochamte findet zur Erinnerung daran die Weihe der zum Gottesdienst be- slimmten Kerzen iffiatt Der Priester besprengt unter vorgeschriebenem Gebet die Wachslichte mit Weihwasser und beräuchert sie dann mit Weihrauch. Nach der Messe wird eine Prozession mit brennenden Kerzen unternommen. Daran beteiligen sich neben der Geistlichkeit hauptsächlich die Schulltitder, doch ist es in manchen Gegenden Sitte, daß auch Erwach seit e aus dem Laienstande mitziehen und sodann durch die siirche ihren Rundgang machen. — Annerod, 1. Februar. Am Sonntag hielt bet;. Wetterau-Lahngau-Sängerbund hier seinen Bundes-Sängertag ab, der sehr gut besucht ivar. Der seitherige Vorstand ivurde wiedergewählt, beziv. ergänzt. Die finanziellen Verhältnisse des Bundes zeigten ein erfretilicheS Bild. Ein BundeSfest soll 1910 nicht stattfinden; dafür beteiligt sich der Bund an dem GesangS-Wettstreit seines BrudervereinS „Germania" in Großen-Linden. Die „Heiterkeit^-Annerod trug unter der Leitung ihres Dirigenten, Herrn Kallen, Gießen, einige Chöre sehr schön vor. Gar rasch verflogen die schönen Stunden und in der Abenddämmerung verklangen die Lieder der abziehenden Sänger. 0 Inheiden, 1. Febr. An dem Provinzial- Wasserwerk wird gegenwärtig fleißig gearbeitet Nachdem oas Quellgehiet gefaßt ist, wird jetzt der Gleisanschluß an die Station Trais-Horloff angeleyt. Zur Herstellung des Bahudairrmes wird ein Hügel bet der Station abgetragen. Auch die Legung des Royrstrungs macht gute Fort-1 8°/y PortaJeson „ III . 47/Z) russ. Staatsaul. 1905 4japan. Staatsanleihe 97.75 4o4 Couv.Türken von 1903 94.70 4" „ Ungar. Goldrente .. 4° 0 Italien. Rente . . ■3®0 Portugiesen Serie I int Vorjahres angcietzt, während Einnahmen nicht vorhanden sind. Tie Mehriorderung ist int' wesentlichen durch die Gehaltssteigerung bedingt: an den 30 höheren Bürgerschulen find im ganzen 158 Lchrer, darunter 43 angelte!It akademische und 31 provisorische ckiademische Lehrer angestellt. Die höhcrenBürger sch ulen zu Gr-'s -llmstadt, Rüsselsheim, Wimpfen Lpr.ndlingen (Rheinh.i kommen in Wegfall. Ter! AusschuC' erhob gegen dies Kapitel leine Enwendungen. Ebenso Mt gegen Kapitel .40, Lehrer seminarien, pädagogischer rsus und 'lräparanden--Anstalten, wofür die Ausgabe 340 844 Start ober 5657 Mark mehr als im Vorjahr, beträgt. Abg. rauer , der das Referat darüber hatte, berichtete auch über apitel 41, Volksschulen, das insgesamt .2 713110 Mark, wer 93 670 Mart mehr gegen das Vorjahr, verlangt. Auch hiergegen wurden wesentliche Einwendungen nicht erhoben. Für die L a n d c su n i v e rsität (Kapitel 56) beträgt die amteinnahme 557 150 Mark und die Gesamtausgabe 1 599 482 ark, so das ein ^taatszuschuß von 1042 332 Mark, d. i. 195 Mark mehr als im Voriahre, erforderlich ist. Von den Aus- iben entfallen 543 587 Mark aus persönliche und 1 055 395 Mk. b. i. 70 367 Mark mehr als im Vorjahre, auf sachlickw Kosten. ?bg. Brauer, der über dies Kapitel berichtete, gab dabei ver- edenc Anregungen. Tie Einnahmen aus den Ktinilen für flegegelder ujw. sind nm rund 50 000 Mark gestiegen, dem ht aber eine fast glerchhohe Mehrausgabe für daS Pflegepersonal w. gegenüber. Eine längere Besprechung fand über Neu- jorbr.ru ngfit zur Unterstützung einer P r i v a t a n st a l t u r Ki »rd er he i lkunde i 11 Gießen statt, wofür an fad > ichen und persönlichen Ausgaben rund 3000 Mart'angejvrdert siird. Auch über einer neuen Lehrauftrag f ü r moderne u n st g e s ch i ch t e wurde eingehend gesprochen. Aba. Ulrich achte u. n. den „Fall Bierme r" zur Sprache und kritisierte khr abfällig das Verhalten des genannten Universitätsprofessors, nfolae der ungünstigen Finanzlage wird auch der Plan einer nforoerung für N e n e r r i ch t u n g einer Klinik für Haut' tankheilen und einer Klinik für Hals- und Ohrenkrankheiten, t für den Fall vorgesehen war, daß eine Vereinbarung darüber it der Staot zu stände käme, vorläufig nicht zur Ausführung || I I I | Höchste Temperatur am 31. Januar bis 1. Februar ----- 4~ 2,4 “C. uliebvigüe , , 31. , .1. „ — — 5,2 6 (X Ter H essische Landesausschuß des deutschen klottenv ere i ns veranstaltet in diesem. Jahre 2 Fahrten Jad) der Wasserkante und zwar eine Schulfahrt vom 18. bis L'. Mai nud) »ambürg und .stiel und eine Fahrt für Erwachsene t°nt 16. bis 23. Juli 1. I. nach Hamburg, Helgoland und .stiel. *rn Teilmymcrn an dieser Fahrt ist 0>elegenheit gegeben, auf die Reise nach Äopenhagen ujn>. unter sel/r günstigen Bc- dMmgen^ fort^usetzen. Mit her FÜKrung ist wieder Hauptmann amen können sich beteiligen | schritte. In der Ortsdurchfahrt durch Steinheim werden metertiefc Gräben aufgeworfen, die die 70 Zentimeter weiten Rohre aufnehmen. Bis nach Station Ober-Widdersheim sind die Gräben begonnen und überall lagern die mäch-^ tigeu schmiedeeisernen Rohre. Sobald im Frühjahr der Gleisanschluß, fertig ist, soll mit dem Bau des grosten Maschinenhauses begonnen werden. Auch der Hochbehälter für Frankfurt soll auf der Höhe bei GeißeMidda im Sommer begonnen werden. OKrichUfaaL F.C. Darmstadt, 1. Febr. Am 19. August v. I. ertranken an der Offenbacher Schleuse sechs Kinder aus! Offenbach und der 23 jährige Arbeiter Göbig aus dem Bayerischen, der die Kinder retten wollte. Die Eltern von fünf ertrunkenen Kindern beabsichtigten, gegen den Fiskus Klage aus Schadenersatz' zu erheben und suchten bereits fünf Wochen nach dem Unglücksfall das A r m e n*r e ch t nm Landgericht in Darmstadt nach. Pas Gericht lehnte jetzt das Gesuch ab mit der Motivierung, daß die Klage aussichtslos sei. — In der Schadenersatzklage der Hinterbliebenen der Witwe Wolssturm, die bei dem bekannten Automobib- Unglück am 31. Oktober v. I. starb, gegen die Süddeutsche Eisenbahngesellschaft, wurde den Klägern das Armenrecht bewilligt. Doktoranden, und zwar zu Doktoren der Theologie 4, zu Lizentiaten der Theologie 3, zu Doktoren der RechtSivissenschnsl 18, der Medizin 35, der Tierheilkunde 86, der Philosophie 54. 6 Herren wurde gelegentlich deS 50jährigen Doktor- jubilaums das Diplom erneuert. '"Für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung am Donnerstag, 3. Febr., nachmittag 4 Uhr, ist folgende Tagesordnung vorgesehen: 1. Mitteilungen. 2. Baugesuch der Luise Deichert Witwe für Liebigllraße 69. 3. Gesuch deS Heinrich Schön um nachträgliche Genehmigung cmeS Balkons am Hause Wetzlarer Weg 77. 4. Baugesuch öcS Heinrich Tichy für die Löwengasse. 5. Gesuch der LomS Rothenberger Witwe um Belastung eines Vordaches int Hose Neuenweg 22. 6. Gesuch deS W. Seipp III. um Erlaubnis zur Aufstellung eines HäiiSchenS in seiner Sandgrube an der zbelsbölM Vierung der Untersekunda erreicht werde. I ,-Für Kapitel 39, Höher e Bürgerschulen, sind die mit 142 336 Biark, das find 18 970 Mark mehr als /nnorr-5os\ W würzt famos 1 /^Suppen,Saucen,Gemüse, Jr ölst SlL ? d . he IWÄ Febr. 1910 Barometer 1 au» 0* rebiuten lern pci amt der Vufl 91bfolule Feuchtigkeit Rkwiive Fellcktigkeü ßunilpu •Quifä Windstärke (Br id ön BeiiSlimng in gehn ei der sicht-, tzimmeisfl. Wetter 1.1 2»! ;47,3 2,0 3.5 66 NW 4 4 Sonnenschein 1. S" <44,5 1 4 44 87 N 4 0 Klarer Himmel 2.1 781 741,0 0. 4,6 96 N 2 10 Bed. Hnnmel Bekanntmachung, feie Wahl eines Vertrauensmanns für die Wahl zur Sattb- wirtschastskammcr betreffend. (§ L23 der Wahlordnung.) Bei der heute stnltgehabten Wahl eines Vertrauensmanns für den BertrauensmännerL'reiS Gießen und Klein-Linden ist Herr Kommerzicnrar Louis Hevligcnttaedt zu Gießen zum Vertrauensmann gewählt worden. Einwendungen gegen die Walil können binnen einer Woche nach Ablauf des heutigen Wahltags erhoben werden. Sie sind bei der Bürgermeisterei des-Wohnorts oder bei dem Wahlkommissär Herrn Landtagsabgeordneten Korell in Angenrod anzubringen. Gießen, den 1. Februar 1910. B% Der Wahlvorsteher: ____________________________I. V-: Kell er. TerdiHüV ms Drainagen. Die Lieferungen und Arbeiten für die zur alsbaldigen Ausführung vorgesehenen Drainagen der Feldbereinigungs- gesellschast Ettingshanfeu sollen durch schriftliches Angebot vergeben werden und zwar: Lo§ 1 u.2 Liefern von Drainröhren 4 776,30 M. u 3 oo Stcinzeugröhren 250,40 „ f 4 o „ Mündungsstücken 81,00 ,, „ 21—31 Graben--u. Rohrverlegungsarbeiten 10500,00 , t, 32 Maurerarbeiten 50,00 „ Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürger- meisterei EttlngZhausen zur Einsicht offen. Angebote hoben in Prozenten des Voranschlages zu erfolgen und sind mit entsprechender Aufschrift versehen, verschlossen und poi’tfm bei Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen bis zum Eröffnuugs- termin, welcher Mittwoch bett 9. Februar d. Js., vormittags 9y» Uhr, auf dem Rathause zu Ettingshausen in Gegenwart erschienener Bieter statlsindet, einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 29. Januar 1910. $«/, Grotzh. .Kulturinspektion Gietzen. H. S t e i n b a ch.____________________ Vtrillilgmß dor Erabkmrbeites. Für die Feldbereinigung Lang-Göns sollen die Arbeiten zur teilweisen Herstellung des Gönsbaches und des Mühlgrabens auf dem Wege schriftlichen Angebotes vergeben werden. Die Herstellungskosten sind veranschlagt aus 4 151,65 Mk. Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns zur Einsicht offen. Die Angebote haben in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen und sind ver- schloffen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bis spätestens Mittwoch den 9. Februar 1910, vormittags 107.' Uhr, bet Großh. Bürgermeisterei Lang- Göns einzureichen. Die Eröffnung findet auf dem Rathaus zur angegebenen Zeit in Gegenwart etwa erschienener Bieter statt. Freie Auswahl unter den Bietern bleibt Vorbehalten. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 31. Januar 1910. x-/, Großh. Kulturinspektion Gießen. H. S t e i n b a ch._____________•___________ Vergebung. Im Wege des schriftlichen Angebots tollen die nachbenannten Gegenstände für das Rechnungsjahr 1910 vergeben werden: • A. Bcrzebrungsaegenftändc, ungefähr: 1) 3500 Kg. Rindfleisch. 21 3000 Kg. Riiidomerensett. 3) 80 Kg. Kalbfleisch. 4) 3200 Kg. Schweinefleisch. 5) 200 Kg. Speck, roher. 6» 200 Kg. Speck, geräucherrer. ") 1500 Kg. Leber- und Blutwurst. 8> 3500 Kg. Schweineschmalz, deutsches, ausgelassenes. 9) 20000 Ltr. Kuhmilch. M 80 Kg. Butter. 11> 600 Stück Eier. 12) 2000 Kg. Quark. 13) 3000 Kg. Handkäse. 14) 2600 Kg. Bohnen, rveitze. 15) 2600 Kg. Erbsen, geschälte. 16) 2600 Kg. Luisen. 17) 50 Kg. Pfeffer, ganzer. 18) 500 Liter Essig. 19) 1200 Kg. Gerne, geschälte. -20) 1700 Kg. Reis. 21) 1000 Kg. Gerstengrütze. 22, 1400 Kg. Haiergrühe. 23) 1800 Kg. Weizengries. 241 1200 Kg. Bohnen- und Rlalzkatfee. L) 30 Kg. Hadennudeln. 26) 900 Kg. Landnudeln. 27) 30 Kg. Makkaroni. 2j) 3 Kg.. Majoran. 29- 30 Kg. Kümmel. 30) 100 Kg. gedörrte Zwetschen. 31' 5000 Kg. Kochsalz. 32) 60000 Kg. Roggen-, Weizen und Staubmehl. 33) <3500 Kg. Hafer. B. Verdrauchsgcncnstände, ungefähr: 34) 30000 Kg. Anthrazitkohlen. 35« 440000 Kg. Koks 36) 160000Kg. Nußkohlen. 37) 28M Kg. Kernseise, weiße 38) 2000 Mß. Schmierseife. 39) 500 Kg. Soda. 40'. 30000 Bogen Fenstervavier. 41) 1000 Kg. Makulaturvapier. 42) 30 Dukend Kämme. 43) 2500 Mtr. Putzlumven- zeug. 44) 250 Stück Wassergläser 45) 15 Dtzd. Eßlöffel. 46) 100 Leib- stuhlgefähe. 47) 50 emaillierte Svucknävfe. 48) Bürstenwaren taut Verzeichnis. 49) Papierwaren laut Verzeichnis. C. Stoffe zum Verarbeiten, ungefähr: 50) 1000 Kg. Sohlleder. 51) 300 Kg. Rind-, Rauben- u. Kalb leüer. 52) 15 Stück Schasleder. 53) verschiedene Schuhmacherartikel. 54) Hardwaren und Drogen. 55) 2300 Kg. Eisen, Stahl-, Zmk, Weiß- und Messingblech, Eisen-, Stahl-, Zink- und Ring-Draht, Schmiede- und Bandeisen Holzschrauben, Nieten und Drahtstifte, 56) 800 Kg. Lein- und Terpentinöl. 57) 3000 Kg. Leinen und Baumwollengarne. 58> verschiedene Schneiderartikel. 59) 300 Kg. Garn aus reiner Schaswollc. 60) 5500 Kg. Holz- und Schmiedekohlen. 61) 500 Kg. Köln-Leim. 62) 40 Quadratmeter Helle Glasscheiben. 63) 1000 Kg Ehamottemehl. 04) 600Slück Ehamottesteine t») 500 Kg. Zement. 66) 350 Mtr Unisorm- und Manteltuche. Die Gegenstände unter Ord.-Nr. 1 und 2, 3—7, 9 und 10, 11 bis 13, 14-16, 17-24 und 28-30 25-27, 37-39 werden zusammen vergeben und sind zu Ord.-Nr 14—31, 33, 37—45, 48, 49, 50—54, 57 bis 59, 61, 66 Muster — von Angeboten getrennt — vorzulegen. Kostenfreie Angebote werden bis zur Eröffnungsstunde Donnerstag den 24. Februar 1910, vormittags 10 Uhr, erbeten. Dieselben müssen verschlossen sein und die Aufschrift tragen Lieferung für die Zellcnstrafansralt." Zur gleichen Stunde sollen geöffnet werden die bis dahin eingelausenen Angebote, betr. Bezug der Knochen, der Lumpen teinschl. alter Strümvie), des alten Eisens, der Ztnkblechabfälle und der Kückenabsälle für das Rechnungsjahr 1910. Bezüglich der Bedingungen für die Bewerbung um die Lieferungen wird aus den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 verwiesen. Derselbe kann nebst den übrigen festgesetzten allgemeinen und besonderen Bedingungen an den Werktagen vormittags zwischen 10 und 11 Uhr und nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr auf der Ge- fchästsstube des Oekonomen und der Werkmeister eingesehen, auch gegen Erstattung der entsprechenden Schretbgebühr abschriftlich bezogen werden. Im Gesuche um Abschrift ist der betreffende Lieferungs- gegenstand näher zu bezeichnen. Die Gegenstände Ord. Nr. 14—30, 32 nttb 33 werden für das erste Halviabr (1. Avril bis 30. Sevt. 1910) vergeben. Die Zuschi agsfrist beträgt 14 Tage. Für die Angebote ist ein besonderes Formular vorgeschrieben, welches zum Stückpreise von 10 Psg. auf unserer Schreibstube er- hältltch ist. Butzbach, den 31. Januar 1910. v% Direktion der Großh. Hessischen Zellenstrafanstall Butzbach. Holzversteigerung feer Gräflichen Overförsterei Arnsburg bei Lich (Obed).) Mittwoch den 9. Februar 1910, nach Zusammenkunft vormittags 10 Hbr «Kreuzung Kreiöstraße Lich—Butzbach und Jäger- vfad), werden aus Distrikt Hain, Deckelborn, Damelskopf, Feuerstätt, Nußgarten und Wachholdertvps versteigert: Stämme: 2 Eiche — 1^8 Fm., 14 Fichte — 2,79 Fm., 16 Kiefern und Lärche — 6,95 Fm., 283 Zichtendervstangen 2. u. 3. Kl. 227,7 Rm. Jichtenreisstangeti von 6—7 Mir. Länge und 4—7 Ztm. Durchmesser. Sckeiter: Rm.: 314 Buche, 2:1,2 Eiche- Prügel: Rm.: 67 Buche, 74,2 Eiche, 8,5 WeichholStücke: Rm.: 91 Buche, 40,2 Eiche, 7 Nadelholz: Reifer. Rm.: 322 Buche, 1021 Eichenstammreiser, 239 Weichholz, 160 Kuliurreinigungsreiser. B% Auskunft erteilt Forstwart Melchior zu Arnsburg bei Lich. Vierprozentige Deutsche Reichs- und Preußische konsolidierte Staatsanleihe. — Unkündbar bis 1 April 1918. — Zeichnungs-Bedingungen. 1. Die Zeichnung findet statt: am Sonnabend dem 5. Februar d. I. von 9 Uhr vormittags bis 1 Uhr mittags bei dem Kontor der Rcichslrauvtbank für Wertvapierc, der Seebandlungs Hauptkaffe und der Preuß. Ccutral-Genoffeu- schastskaffc, bei allen Reichsbank Dauvtstellen, ReichSbankstcllen und den RcichSbank Nebenstellen mit Kaffeneiurichtuug, bei der Königlichen Hauvtbank in Nürnberg und ihren sämtlichen Zweiganftalten, sowie ferner bei: der Bank für Sandel und Industrie, der Berliner Handels-Gesellschaft, L. Bleichrödcr, der Commerz- und Tisconto Bank, Delbrück Leo & Co., der Deutschen Bank, der Direktion der Disconto-Gcicllfchast, der Dresdner Bank F. W. Krause & Co. Bankgeschäft, Mendelssohn & Co., der Mitteldentschcn Crcditdank, der Nationalbc.nk für Deutschland und dem A. Schaaffbansen'schen Bankverein, sämtlich zu Berlin, Sal. Ovvenhcim ir. & Co. zu Cola, Lazard Svever-Elliffcn und Jacob S. H. Stern zu Frankfurt a. M., L. Bcbrcnö & Söhne, der Norddeutschen Baak in Hamburg, der Bercinsbank in Hamburg und M. M. Warburg & Co. zu Hamburg, der Allgemeinen Deutschen Creditanttalt zu Leipzig, der Rheinischen Crcditdank zu Mannheim, der Bayerischen Hypotheken- und Wcchselbauk und der Bayerischen Bercinsbank zu München, der Qstbank für Handel und Gewerbe zu Posen und der Wirrtten, bergischen Pcrciusbank zu Stuttgart und bei den in Deutschland belesenen Haupt- bezw. Zwcianicderlaffuugen dieser Firmen. 2. Die aufgelegten Auleihebeträge werden ausgefertigt für die Reichsanleihe in Schuldverschreibungen zu 10000, 5000, 1000, 500, 200 Mk, für die Preußische Staatsanleihe in Schuldverschreibungen zu 10000, 5000, 2000, 1000, 500, 200, 100 Mark, beide mit Zinsscheinen über vom 1. Juli d. I. lausende Zinsen. 3. Der Zeichnungspreis beträgt: a) für diejenigen Stücke, die unter Sperrung bis 15. Januar 1911 in das Reichs- oder Staatsschuldbuch einzutragen find, 101,80 Mk. für je 100 Mk. Nennwert; b) für alle übrigen Stücke 102,— Mk. für je 100 Mk. Nennwert. Die Eintragung in die Schuldbücher erfolgt gebührenfrei. Der amtliche Schriftwechsel in Schuldbuchangelegenheiten erfolg: als portopflichtige Dienstsache. Stückzinsen werden tn üblicher Weise verrechnet. 4. Bei der Zeichnung hat jeder Zeichner eine Sicherheit von 5% des gezeichneten Nennbetrages in bar ober solchen nach dem Tage^ rüde zu veranschlagenden Wertpapieren zu hinterlegen, welche die betreffende Zeichnungsstelle als zulässig erachtet. Die vom Kontor der Reichsbauplbank für Wertpapiere ausgegebenen Depotscheine sowie tue Depotscheine der Königlichen Seehandlung iPrenßischc Staatsbank) vertreten die Stelle der Effekten. Den Zeichnern steht im Fall der Reduktion die freie Verfügung über den überschießenden Teil der geleisteten Sicherheit zu. Zeichnungsscheine find bei allen Zeichnungsstellen unentgeltlich zu haben Es können aber die Zeichnungen auch ohne Verwendung von Zeichnungsscheinen erfolgen, und zwar brieflich mit folgendem Wortlaut: „Aus Grund der öffentlich bekanntgemachten Bedingungen zeichne ich von den jetzt aufgelegten 4% Reichs- bezw. Preußischen Staatsanleihen nom. M. ===?< . ......■-===-= Deutsche ReichSanleibc nom. M. Preuß. Staatsanleihe und verpflichte mich zu deren Abnahme oder zur Abnahme desjenigen geringeren Betrages, welcher mir auf Grund gegenwärtiger Anmeldung zugeteilt wird. Soweit meine Zeichnung bei der Zuteilung nicht berücksichtigt wird, bin ich einverstanden, daß statt Reichsanleihc auch Preuß. Staatsanleihe oder statt Preuß. Anleihe auch Reichsanleihe zugeteilt mirb*). Ich bitte um Zuteilung*) von Stucken, bie unter Sperrung bis 15. Januar 1911 für mich in das Reichs- oder Staatsschuldbuch ein- zutragen sind, zum Preise von 101,80 %. Ich bitte um Zuteilung*) von Stucken, die bis 15. November 1910 der Sperre unterliegen, zum Preise von 102,— %. Ich bitte um Zuteilung*) von freien, b. h. keiner Sperre unterliegenden Stücken, zum Preise von 102,— %. Als Sicherheit hinterlege ich ------------- ---------------------------—— - " Solche ZeichnungSbrie'e können nach Belieben an jede der obigen Zeichnungsstellen gerichtet werben. o. Die Zuteilung erfolgt tunlichst bald nach der Zeichnung bergestalt, baß zunächst bie Schulbbuch-Zeichnungen, sodann diejenigen Zeichnungen vorzugsweise berücksichtigt werden, für welche der Zeichner sich, ohne Eintragung ins Schuldbuch, einer Sperre bis zum 15. November 1910 unterworfen hat; im übrigen entscheidet das Ermessen der Zeichnungsstelle. Anmeldungen aus bestinunte Stücke können nur insoweit berücksichtigt werden, als dies mit den Unteren en der anderen Zeichner verträglich erscheint. 6. Die Zeichner können die ihnen zugeteiltcn Anleihebeträge vom 19. Februar d. I. ab jederzeit voll bezahlen, fic find jedoch verpflichtet- 40% des zugeteilten Betrages am 19. Februar d. I. 20% „ „ „ fpätestens am 3. März d. I. 20 % ,/ n n u n 20. Ilprtl d. y. 20 % „ l{ ff „ >f 28. Juni d. I. zu bezahlen. Zeichimngsbeträge bts 1000 Mk. einschließlich sind am 19. Februar d. I. ungeteilt zu berichtigen. Die Abnahme nmf; an derselben Stelle erfolgen, welche die Zeichnung angenommen hat. 7. Wird die Zahlung im Fälliakeitslermine versäumt, so kann dieselbe noch innerhalb eines Monats unter Berechnung einer Vertrags strafe oon a% des fälligen Betrages erfolgen. Wird auch diese Frist versäumt, so verfällt die hinterlegte Sicherheit. 8. Soweit nicht^sogleich Schuldverschreibungen verabfolgt iverden können, erhalten die Zeichner vom Relchsbank-Direkiorinm bezw. ödh der König!. Teehandlung lPreußische Staatsbank) ausgestellte Interimsscheine, über deren Umtausch in Schuldverschreibungen ba* Erforberliche öffentlich bekanntgemacht werben wirb. Soweit eine Sperrverpslichiung eingcgangen ist, iverben bie Schulboerschreibungeii wie auch bie Jnterimsscheine ben Erwerbern erst vom 15. November 1910 ab ausgehänbigt. dkV, *) Das Nichtzutreffende ist fc ulaffen. Brenn- nnd Ntzhölz-Bersteigerung Im Lichcr Stadtwald, Distrikt Rehlränksberg, Maurerkasperskopf, Fichtenkopf und Eichwald, werden Donnerstag den 3. Februar, vormittags IO Uhr, versteigert: Scheiter: Buche Rm. 155, Eiche V2, Fichte 15, Knüppel: Buche Rm. 44, Eiche 160, Fichte 5. Reisig: Wellen, Buche 1800, Eiche 4200, Fichte 5 Schläge. Stöcke: Buche Rm. 51, Eiche 170, Fichte 46. Fichtenderbstangen 206 Stück mit 9,50 Fm. Eigennutzknüppcl Nm. 22, 2,5 Mtr. lang, Fichtennutzreisig (Bohnenstangen) 105 Rm. Zusammenkunft im Rehlränksberg an der Hattenröder Straße. Sodann: Freitag den 4. Februar, vormittags f>Vs Uhr anfangend, in den Distrikten Großhäuserberg, Dachsbau und Stiftswäldchen. Hierselbst anfangend. Scheiter: Buche Rm. 190. Knüppel: Buche Rm. 300, Eiche 20, Kiefern 35. Reisig: Wellen Rm. 2740, Eiche 80, Kiefern 1700. Stöcke: Buche Rm. 110, Eiche 6. Eichen-Stämme: 1. Kl., 6 Stück, von 60—68 cm Durchm. mit 7,13 Fm. Eichen-Stämme: 2. Kl„ 1 Stück von 52 cm Durchmesser mit 1,27 Fm. Eichen-Stämme: 3. Kl., 5 Stück von 40—50 cm Durchm. mit 3,85 Fm. Buchen-Stämme: 3 Kl., 5 Stück von 46—48 cm Durchm. mit 4,47 Fm. Bemerkt wird, daß das Eichenstammholz erstklassiges . )vlz ist, welches sich spez. für Glaser nnd Schreiner eignet. Dieses Holz kommt gegen 10^ Uhr zur Versteigerung. Lich, den 28. Januar 1910. Großh. Bürgermeisterei: 687 Därme r. Holz-Submifston. Aus den Waldungen der Gemeinde Großen-Buseck oll nachverzeichnetes Holz im Submissionswege vergeben werden: 12 Eichen-Stämme von 40—49Ctm. Durchm. mit 9,08 Fstm. 32 „ 8 r, » 30-39 25—29 ff n 11 0 „16,87 „ 3,41 11 1 Fichten-Stamm 46 w 11 „ 3,19 11 1 „ ,, u 34 ff „ 1-36 13 „ Stämme 25—29 ff 0 „ 10,20 0 82 „ ff 12—25 ff ff 47,05 ff 35 Kiefern- „ II 30-39 ff ff z, 21.62 ■ ff 80 , ff 25—29 u 0 „ 38,90 34 „ ff 12—25 II ff ff 45,32 Das Holz lagert in den Distrikten Eichwald, Streit- wald, Wellersloh, Birkenstrauch, Alteberg und Orleberg und wird Interessenten auf Wunsch durch Forstwart Wagner vorg-zeigt. Angebote hierauf sind verschlossen und mit entsprechender Auffchrift bis zum 7. Februar l. I, mittags I Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei elnznreichen. Großen-Buseck, den 28. Januar 1910. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. 679 Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Geilshaufeu fok nachstehendes Holz auf dem Submissionswege vergeben werden: Fichten-Stäinme, Kl. 2 und 3, von 30 Etin. mittl. Durchmesser aufwärts, 46 Stück, 63,50 Fstm. Fichten-Stämme, Kl. 4, von 25—29 Ctm. mittl. Durchmesser, 81 Stück, 80,04 Fstm. Fichten-Stämme, Kl. 5 b, 20—24 Ctm. mittl. Durchmesser, 204 Stück, 99,83 Fstm. Fichten-Stämme, Kl. 5 a, 12—19 Ctm. mittl. Durchmesser, 366 Stück, 83,71 Fstm. Kiefern-Stämme, Kl. 2 und 3, von 30 Ctm. mittl. Durchmesser aufwärts, 30 Stück, 28,41 Fstm. Kiefern-Stämme, Kl. 4, von 25—29 Ctm. mittl. Durch., mcffer 130 Stück, 101,53 Fstm. Kiefern-Stämme, Kl. 5 b, über 25 Ctm., 1 Mtr. vom ■ Stockende gemessen, 403 Stück, 200,77 Fstm. Kiefern-Stämme, Kl. 5 a, unter 25 Ctm., 1 Mtr. vom Stockende gemessen, 400 Stück, 105,63 Fstm. Lärchen-Stömme, Kl. 5, 16—20 Ctm. mittl. Durchmesser, 10 Stück, 2,50 Fstm. Fichten-Derbstcmgen, Kl. 1, 10—12 Ctm. mittl. Durchmesser, 100 Stück, 12 Fstm. Das Holz ist bereits gefällt und rvird auf Verlange!« durch Forstwart Wallenfels vorgezeigt. Kaufliebhaber fönnen, ihre Gebote pro Fstm. auf das ganze Holzsortiment, somit getrennt nach Sortimenten bei uns abgeben. Etwaiae flemt Abweichungen im Festgehalt bleiben vorbehalten. Angebot! sind verschlossen, mit der Aufschrift „Holzsubrnission", bi^ fpätestens Samstag bett 5. Februar l. IS., nachmittags iy2 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei einzurcichen, wo als- I dann bie Eröffnung derselben stattfindct. Geilshausen, den 31. Januar 1910. Großh. Bürgermeisterei Geilshausen. W a q n e r._______________________7191 Hvlzversteigerung. Donnerstag den 3. Februar 1910, von vormittags 91/2 Uhr an, sollen in dem Anneröder Gemeinde- Wald in den Abteilungen 18 Reuwald, 23 Waldborn und 26 Hang folgendes Holz versteigert iverden: Brennholz: 100 Rm. Kiefern-Rundfcheit, 7,4 Rm. Eichen-Knüppel, 67,3 Rm. Kiesern-Knüchpel, 17,70 Kiesern-Wellen, 810 Fichten-Wellen, 57 Rm. Kiescrnstöckc. Die Zusammenkunft ist aus der Grünberger Straße, Schnittpunkt der Kreisstraße Annerod—Großen-Buseck. 1 Annerod, den 25. Januar 1910. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. • H 0 r n. 666 Medizin, und tcchn. Drogcn, Cliemikalien, Materialwaren, Cbernischc Svezialitütcn eigener Iabrikatiou. ®Än6' Otto Schaaf, Wen.LckMMß R « Klein- und Großhandel. Auskunft über chern. tcchn. Jragen. 731 101,809$ cito eitolt dem TgUi Dom^ntt Sicherheit j U rölgenbö bezw. Py» 5 ®eno«*_ dvcr «7. ■ ’» bo'J ?%»« Ä «ftaj AAvNi fernen ühe ügttUDQrtigt tteichsanlch Huldbuch etr itWnSeü fne bis in ereu Zeichne b oerviiichte dmchme et1' tttr Sctttir'• im bezw. ros cibunqen te rittreibiffln tiauitn \A eben roerbeuj Ctni. inÄ mtttl Tuch M. 2u* mltl. Tuch fctnt. ffliÄ mrtiL Tuch 1 3Rir. Ifflt J nittl. uf Verlang ,habet lönL timent, W imaiae W n 2lng^ tnifiion i nadimitw ien 11,0 । ,1 < »r Giessen, den i. Februar 1910. 2.60 Mk. (656 Tleußeif 1909! 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IM N»laute Bedingungen._____ „Zum Windhof“ Täglich frische Waffeln. Reine Rhein- u Moselweine. Ausschank her Ulkinier Aklien-Brouerci, Mainz. Ado’f Aliendorf 0853 früher Besits"r des Gasthauses ^Am Bahnhof" iti Grünberg. Gicßcim Eisvercin, E. B. t Den Herren Einsendern von Entwürfen für den Neubau eines EisvereinS-HauseS sagen wir hiermit unfern besten Dank. Die nicht preisgekrönten oder angekauften Entwürfe können btS zum 16. d. MtS. bei dem Unterzeichneten, Asterweg Nr. 9, abgeholt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt nicht abgeholte Entwürfe werden den Herren Verfassern zugesandt, nachdem durch Oeffnung der Briefumschläge die Namen festgestellt sind. Gießener Eiöverein, E. V. v1. I. A.: B r a U b a ch. Frühiings-Keiscn IV. und V. 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Oeffentlicher Vertrag Am Donnerstag dem 3. Februar d. Js., abends 8*/e Ubr. im Hotel Restaurant KOBEL zu (Sichen. Herr Ernst Neiuemuud, Magdeburg spricht über das Thema: „Die Schrotung her Vestrebmgro bcö Drotsihro Pmü- Venmtro-DereinS für unser Wirtschnftsleben". Angestellte und selbständige Angehörige aller Berufe sind hierzu emgeladen. Um rege Beteiligung bittet D^/t Deutscher Privat-Bcamtcn Verein, Magdeburg. freisinniger Verein Giessen. Sonntag den 6. Februar 1910, nachmittags 3 Ubr, in Stein's Saalbau Osffentliche Versammlung Redner: 1. Herr Professor D. Rade aus Marburg: Liberaltsmus und Ltttatsbürqkrtum. 2. Herr Landtagsabg. Justizrat Reh aus Alsfeld: Die hefsiiche Wuhlrechtsvorlage. Freie Diskussion.______________v-’ ? ______Der Vorstand. Montag den 7. Fcbruar, abends 8*|2 Uhr in der neuen UnioersitätS-Aula v'/, 5. öffentlicher Vortrag Herr Dr. Georg Wegener, Berlin: DerXampfnmj'7 XW kdeinttc Referenzen. *Wl .Q niiiüir Donnerstag nnd »t-umim. ^anuxfürt (Uli heu ^ischmarkt Brandpl.l mit yttbu Pichen, Schellfischen, ^ablian, duttoeu usm. M Simon, Wall torUr. 43. XcL 014. ((»18 Schellfische allerscinfte lebcndsrische ,r* ünd in Eiopackung eingetroffen bei Geov;^ Wattenfelsr Marktplgh 31. !elevhm> 46. 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Wagner, Faust- Ouvertüre; Bolkmann, Serenade D moü für Streicher (mit (SeUofolo); Berger, Variationen und A-unc über ein eigenes Thema, Brahms, 2. Symphonie. 9. AbonnementS-Konzert, Ernzelsrtze 4.— und 3.— Mk., Stehkarien 1.50 Mk. Sonntag den 13. Februar 1910, vormittag* 1 .12 Uhr: II. Kammermusik-Matinee in der Universität^ Aula, Schu> bert, Forellen-Quintett (Klavier: Professor Berger); Beethoven, Septett. Sitzkarten 3 — Mk-, Stehlarten 150 Mk. Sonntag de» 13. Februar 1910, nachmittag* V*5 Uhr: III. Symphonie - Konzert in den Ltadkialcu, Beethoven, 7. Symvbonte; Tschaikowski), Konzert Ouvertüre 1812; Ärieg, Peer Gym-Suite; Weder, Ouvertüre Freischütz. Sttzkarten 3.— und 2.— Mk., Stehianen 1.50 Mk- Karten nur bei Kurt Neufeldt, vorm. Braun Elwert'sche Musikalieu Handlung, Eliiabetbstr. 4. D’/2 Kavalier-Verein Giessen. Erster groster Maskenball IW" Koloseenm. "MI Samötag den 5. Febr., abend 8 Ubrd 8r. (AWUll-Äufsühruil^n. ^rüniiitriingtn. Äff' Uebcrraschungen. 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