Samstag 27. August 1910 160. Jahrgang Erstes Blatt Gietzener ZMgek Die heutige Nummer umfatzt 12 Seiten. Abhole- u. monatlich i Ar. 200 Der Gletzeaer Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntag-. - Beilagen; viermal wöchentlich GlehenerZamlllenbläfter; zweimal wöchentl.Urelr- blattfürdenltreirGietzen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Landwirtschaftliche Zeitftagen Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 61 Adresse für Depeschen Anzeiger Gießen. Dezugspret»: monatlich 7593t, vierteljährlich Mk. 2.20; durch . Zweigstellen 65 Pf.; durch die Post Mk.2.— viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokallöPs^ auswärts 20 Pfennig. Chefredakteur: A. Goetz. Verantwortlich für den w wp*' — politischen Teil: August ____ General-Anzerger für Gberheffen MW Mr bie r°g-rnumm-r Kofatiottsöntd und Verlag der vrühl'schen UnIv.'Vuch- und Ltelndruckerel R. Lange. Redaktion, Lrpedition und Druckerei: Schulstrahe 7. dis vormulags y uyr. ___ Wort und Schrift in gewissem Siirne ein Modernist. Bei : allem, was er schreibt, hat man den Eindruck, als wolle er nicht restlos alles sagen, was er denkt. Ebenso geht der Straßburger Professor Dr. Martin Spahn nicht überall mit durch dick und dünn, wenn er auch in Augsburg die geistliche Schulaufsicht pries. Der erregte Streit über den Borromäus-Hirtenbrief hat genugsam gezeigt, daß es viele besonnene Katholiken gibt, die jene Nebechebung geistlicher Pharisäer über anders Gläubige verurteilen, wenn auch auf dem Katholikentag das bedauerliche Vorkommnis nur behutsam erwähnt und von dem Präsidenten gar mit „ernsten Mahnungen" an die mit Grund empörten Protestanten höchst unbillig umgedeutet worden ist. Herr Bachem aber hat, während bei der Augsburger Parade die Disziplin im Glauben gezeigt wurde, gleichzeitig im „Tag" wieder einmal den Vorhang über den inneren Vorgängen gelüftet. An der Hand eines Aufsatzes von Prof. Mausbach, dem Münsterer Moraltheologeu, weist er seinen Gegnern von der „B-erlin-Trierer-Richtung" schwerwiegende Irrtümer nach. „Alles wahrhaft Natürliche ist wahrhaft gut, alles wahrhaft Gute ist katholisch. Das ist die Universalität, die Weitherzigteit des katholischen, d i. universalen Gedankens." So hatte Kaplan Schopen, Bachems Widersacher, stn einer Streitschrift die „einzige Geltung des katholischen Külturideals" begründet und er würde damit in Augsburg zweifellos des stürmischsten Beifalls sicher gewesen sein. In den stillen Gelehrtenstuben erwachen aber ob so absonderlicher Logik doch Zweifel. Herr Bachem schließt sich dem Ausspruche des Professors Mausbach an: „Hier werde mit dem Worte katholisch ein Spiel getrieben, das bis zur Absurdität gehe." Der deutsche Kronprinz hat bei den Königsberger Professoren sich zum Dolmetsch von Wünschen der deutschen Jugend gemacht: „Dabei ist uns nicht damit allein gedient, die Schwächen und Mängel unseres Landes zu kennen, denn diese Erkenntnis führt leicht zu Verdrossenheit und unfruchtbarer Kritik, vielmehr sehnen wir uns nach der Betonung unseres deutsch-nationalen Volkstums im Gegensatz zu internationalisierenden Bestrebungen, welche unsere gesunde völkische Eigenart zu verwischen drohen." Wir habens schon so herrlich weit gebracht, daß ob dieses so natürlichen, bescheiden vorgetragenen Wunsches, der gerade einen jugendlichen Thronfolger ziert und sympathisch macht, einzelne vielgelesene Blätter Deutschlands in ängstliche Sorge und hämische Kritclei verfielen. Selbstverständlich sott der freie Weg der Wissenschaften nicht durch irgend welche Selbsttäuschungen vernebelt werden, aber läßt sich der kronprirrzliche Wunsch nicht schon in der Aufstellung der Lehrpläne zum Teil verwirklichen? Kann in den Vorlesungen deutscher Geschichte und Kulturgeschichte, deutscher Kunst und Literatur etwa nicht der studierenden Jugend das Herz für unsere völkische Eigenart geöffnet werden? Und sind die internationalisierenden Bestrebungen nicht mit Händen zu greifen? Brauchte es z. B. eines Weltkongresses für freies Christentum, auf dem unsere deutschen Gelehrten die Stufen zu einem ungeordneten Tummelplatz von Meinungen und Bestrebungen herabzusteigen sich bequemen mußten? Können die deutschen Professoren zur Reinhaltung unserer Sprache und Beseitigung der Fremdbrocken nicht ganz besonders beitragen? Aber das „Berliner Tageblatt", das Organ des Ausländertums, das sich getroffen fühlen mußte, weil es unsere „völkische Eigenart" grundsätzlich bemäkelt, glaubte an den Kronprinzen seine vorlauten Spötteleien richten zu dürfen. Das hat ihm von allen Seiten wohlverdiente, schürfe Absertv- gungen eingetragen. Weit größeres Aussehen als die Worte des Kronprinzen wird eine lange programmatische Rede des Kaisers Hervorrufen, der am Donnerstag bei der Abendtafel in Königsberg aus der Zurückhaltung, die er sich seit nahezu 2 Jahren auferlegt hatte, sebr lebhaft wieder hervorgetreten ist. Seine Anschauungen sino demnach ganz die alten geblieben, und er bekannte sich in geschichtlichen Rückblicken zu der oft geäußerten Idee vom Gottesgnadentum seiner Krone, wobei er eine sehr scharfe Spitze gegen seine Kritiker vom No- oembersturm her richtete, betonend, daß er ohne Rücksicht auf Tagesansichten und Meinungen seinen Weg gehen werde. Das neue Bekenntnis wird man nicht ohne Sorge vernehmen, der Königsberger Jubel hat den Kaiser offenbar leide wieder an der wahren Stimmung des Volkes irre gemacht, 'imbi der größte Teil der deutschen Presse wird mit ernsten Vorstellungen sicher nicht zurückhalten. Die Kaiserrede enthält eine Anzahl guter und beifallswerter Gedanken. Daß wir unsere Rüstung, lückenlos erhalten müssen, ist jedem Vaterlandsfreunde klar, und wenn auch die dynastischen Verdienste vom Kaiser wieder gar zu überschwenglich erhoben werden sind, so darf man sich doch des begeisterten, rednerischen Schwunges freuen, mit dem der Redner seiner Ahnsrau, der Königin Luis« gedachte. Auch die Folgerungen, die daraus für Frauenberuf und Frauenarbeit gezogen wurden, werden nur in der radikalen Volksschicht und Presse auf Widerspruch stoßen, dort nämlich, wo man vor unserer völkischen Eigenart scheu sich die Augen verschließt. Es mag nur auf ein treffendes Wort des Königsberger Weisen, dessen Geist in diesen Tagen vielfach wieder heraufbeschworen worden ist, hingewiesen werden, das so scharfsinnig die Frauenseele beleuchtet: „Es ist merkwürdig, daß das weibliche Geschlecht'in Ansehung dessen, was das gemeine Beste betrifft, völlig gleiche giltig sei, daß, ob sie glejich nicht immer in Ansehung einzelner Personen, die sie kennen, lieblos sind, doch die Idee vom Ganzen ganz und gar ieine bewegende .Kraft Hai- So lange das noch unangetastet bleibt, was ihre besondere Neigung interessiert, so sehen sie den Laus der Dinge, wie er geht, ohne daß es sie anficht. Sie waren nicht geschaffen, um an dem ganzen Gebäude Hand anzw» legen, und sehen es für Torheit an, sich um etwas mehr als seine eigne Angelegenheit zu bekümmern." Während demokratische und linksliberale Blätter aus dem Hinweis aus die kriegerischen Tugenden ziemlich willkürlich die Ankündigung neuer Militärforderungen ableiten, scheinen uns die letzten Sätze in der kaiserlichen Rede am ehesten eine Anspielung auf den Gang unserer gegenwärtigen inneren Politik zu enthalten. „Alles soll Mitarbeiten am Wohle des Vaterlandes, gleichgültig, wer und wo er sei." Liegt in diesen Worten nicht ein Hinweis auf die Stel-i lung des Zentrums unter den Parteien, enthalten sie nicht den Sammelruf gegenüber der sozialdemokratischen Hochflut? Wir füunten aber in solchen halben Andeutungen nichts Niitzliches erblicken, und bedauern es, daß die schroffe Hervorkehrung dos eigenen kaiserlichen Willens an die betrübliche Zeit des „persönlichen Regiments" wieder erinnern muß. Ob der Reichskanzler mit dieser Sturmrede einverstanden war, oder ob er nachträglich seine Bedenken geltend machen wird? politische Wochenschau. Gießen, 27. August. Der Augsburger Katholikentag hat dem Zentrumsofen neuen Brandstosf geliefert und eine ziemliche Siedehitze noch dazu. Wieviel Temperament und Kampfesfener wendete man an, um gegen den Unglauben anzukämpfen! Nach allen Richtungen erscholl der Schlachtruf wider die Gegner, überall hatte man auch ein Programm zur Hand. Die Zentrumstaktiker haben wieder eine neue Bahn vor sich. Wir ruhiger und duldsamer Denkenden haben mit vielen Forderungen, die in Augsburg erhoben wurden, nichts zu tun. Man soll die Modernisten und Freigeister nicht alle in einen Topf werfen, denn sie haben mitunter nur wenig Gemeinsames. In Augsburg aber ist nicht unterschieden worden zwischen Materialisten und gläubigen Reformern, der Präsident Marx rief sogar, welcher Widersinn liege in „freiem Christentum" und „religiösem Fortschritt"? Immer wieder wurde nachdrücklich hervorgehoben, daß die Kirche unveränderlich sei, heute noch genau so aussehe wie ums Jahr 1500, und welche Lust es wäre, katholisch zu sein. Man vergaß es freilich, sestzustellen, daß das Verhältnis zwischen Kirche und Staat inzwischen sich doch etwas verschoben hat, daß die kirchliche Vorherrschaft mich in weltlichen Dingen unwiderbringlich dahin ist. Frankreich und Spanien bieten neue Belege dafür. Es wäre bedauerlich, wenn man in Augsburg dennoch die mittelalterlichen Zustände sich zum Vorbild gesetzt hätte, bei denen es Duldsamkeit, Verständnis und Achtung für anders als streng römisch Gesinnte nicht gab. Heute sollte das Christentum der Tat mehr sein als ein Christentum der Worte. Die schlichte Ehrfurcht vor Gott, die treue Befolgung moralischer, christlicher Gesetze müssen allem andern vorangehen. Unsere heutige Staatsform schützt und bewahrt diese hohen Güter, darum brauchen wir keine Herrschaft der Priester. Sobald der Staat dafür sorgt, daß der Religionsunterricht in der Schule in bestimmtem Maß und Umfang gelehrt werde, hat er der Kirche gegeben, was der Kirche ist; darüber hinaus kann nur ihm und seinen Organen das Aufsichtsrecht in der Schule obliegen, und nur er kann die Lehrfreiheit der Lehrer nach bestimmten Plänen und Grundsätzen begrenzen. Darum ist das Streben nach Abschaffung der geistlichen Schulausjicht, wo diese noch vorhanden ist, durchaus berechtigt. Und da gerade im heutigen Unterrichtsbetrieb manches wird geändert werden müssen, um unnützen Wissensballast abzuschütteln und besser als bisher selbständig denkende und sittlich empfindende Menschen heranziehen zu können, so sollte das Zentrum das Streben nach vermehrten geistlichen Rechten über die Schule sich endgültig aus dem Kopfe schlagen. f All die Lebhaftigkeit und Stürmischkeit, mit der man sich in den Augsburger Versammlungen die Hände reichte, mit der man darauf hinwies, daß Grafen, Barone und schlichte Arbeiter eins seien in ihrem Glauben, kann darüber nicht hinwegtäuschen, daß innerhalb der geistig gebildeten und wissenschaftlichen Vertreter des Katholizismus doch erhebliche Verschiedenheiten in Grundauffassungen vorhanden sind. Vielleicht hat man Herrn I. Bach em über die Entschließung zur „römischen Frage" mir deshalb sprechen lassen, um ihn als völlig strenggläubig erscheinen zu lassen. Und doch ist auch dieser ferne und geduldige Diplomat in Die Eisenbahn Paris-Peking. Mit dem Schlagwort „Paris—Petersburg—Peking" läßt sich ein verkehrsgeographisches Programm bezeichnen, das in den letzten Monaten aufgestellt worden ist und in China ebenso freudig begrüßt und gefördert werden wird wie in Rußland. Es handelt sich darum, Peking, die wichtigste Stadt das ostasiatischen Kontinents, durch Schaffung eines neuen Verkehrsweges näher an Europa heranzubringen, als sie es gegenwärtig ist, und dieser großzügige Plan, der durch Vorgänge der jüngsten Zeit der Verwirklichung entgegenzugehen scheint, soll erreicht werden durch einige neuer Eisenbahnlinien, die in Verbindung mit der großen Sibirischen Bahn des russischen Staates eine wichtige neue Straße des Weltverkehrs Herstellen sollen, einen Schnellverkehr nicht nur auf der Linie Petersburg—Peking, sondern sogar zwischen Paris bezw. Berlin und Peking. In einer Korrespondenz aus Peking werden der Internationalen Wochenschrift Einzelheiten über dieses wichtige Projekt mitgeteilt. Um von Europa nach Peking zu gelangen, ist man zwar seit ein paar Jahren nicht mehr ausschließlich auf den früher allein benutzbaren Seeweg angewiesen, aber die Große Sibirische Bahn und die sogenannte^Südmandschurische Bahn, die einen Anschluß der europäischen Schienenwege an die „Nordchinesische Staatsbahn" vermitteln, machen einen gewaltigen Umweg durch die Mandschurei. Nun hat aber die russische Regierung in den letzten Monaten der chinesischen den Plan unterbreitet, eine Bahn aus der Gegend des Baikal-Sees von der Großen Sibirischen Bahn abzuzweigen und geradewegs quer durch die Wüste Gobi nach Peking verlaufen zu lassen. Dadurch wird eine erheblich kürzere und wirklich wertvolle Verbindung zwischen Petersburg und Peking möglich gemacht. Da die beiden interessierten Staaten zu dem Bau bereit sind, so scheint die Bahn Baikal-See—Peking gesichert zu sein. Auf chinesischem Boden würde der Bau dieser Bahn technisch keinerlei Schwierigkeiten Hervorrufen, da die große Wüste Gobi, durch die der Schienenweg gehen wird, ein jo gut wie vollkommen ebenes Land darstellt und von Peking bis Kalgan, der letzten größten Stadt vor dem Eintritt in die Wüste, eine Bahn seit Jahresfrist vorhanden ist. Diese Bahn Peking—Kalgan, das erste Glied der künftigen Bahn zum Baikal-See, verdient besonderes Interesse, weil sie die erste national-chinesische Bahn ist und im Eisenbahnbau die Sympathien der Chinesen erworben hat. Währeno nämlich bis vor weniger als zwei Jahrzehnten die Söhne des Himmlischen Reiches den Eisenbahnen ablehnend gegenüberstanden, möchten sie jetzt am liebsten alle in China neu zu bauenden Bahnen selber Herstellen und die europäischen und amerikanischen Nationen, bereit Angehörigen früher Bahnkonzessionen ertzeilt wurden, ganz aus diesen Unternehmungen heraus-' drängen. Die glückliche Vollendung der 220 Kilometer langen Peking—Kalgan-Bahn, die ganz und gar mit chinesischem Gelde, chinesischem Material, von chinesischen Ingenieuren und chinesischen Arbeitern im Zeitraum von 4 Jahren erbaut wurde, hat die Chinesen mit hohem Stolz erfüllt und viel dazu beigetragen, ihre Emanzipationsgelüste von fremden Industrien zu steigern. Nur an einer Stelle mußte man zu fremden Kräften Zuflucht nehmen: die Tunnels, welche die chinesischen Ingenieure im Chingan-Gebirge bauten, das von der Bahn durchschritten werden mußte, stürzten immer wieder ein, und man sah sich genötigt, zur Vollendung dieser technischen Leistungen englische Ingenieure heranzuziehen. Eine Fortführung der Bahn über Kalgan hinaus durch die Wüste nach Urga und weiterhin zur sibirischen Grenze nach Kjachta bietet feine Schwierigkeit und würde die Durchquerung der Wüste Gobi in noch nicht 40 Stunden gestatten, während der bisherige Karawanentransport nicht weniger als 40—60 Tage dauerte; so würde die Bahn speziell für die chinesische Teeausfuhr von größter Wichtigkeit werden. Auf russischem Gebiet, auf dem nur ein verhältnismäßig kurzes Stück der neuen Bahn liegen würde, wären fteilich mancherlei Hindernisse zu überwinden, aber dafür würde die neue Bahn alle andern russischen Bahnen jenseits des Baikal-Sees bald an wirtschaftlicher und allgemeiner Bedeutung übertreffen. Doch auch im internationalen Verkehrsleben würde die neue Bahn, die dem Projekt nach schon Ende 1912 fertiggestellt sein soll, eine großartige Bedeutung erlangen. Es würde bann möglich sein, die gesamte Strecke von Paris bis Peking in nur 91/2, von Petersburg bis Peking in 71/2 Tagen zurückzulegen. Auch bie Entfernung Berlin — Peking würde künftig auf 9085 Kilometer zusammenschmelzen und in nur 211 Stunden oder knapp neun Tagen zurückgelegt werden können. • * — E i n klassischer Tiermaler. Am 23. August 1810 wurde zu Sövres bei Paris Constantin Tr 0 y 0 n geboren, einer der größten französischen Tier- und Landschaftsmaler und aus beiden (Gebieten ein Führer seiner Kunst, wie er seit dem Verfall der niederländischen Landschafts- und Tiermalerei nicht mehr existiert Hal. Troyon, der sich zuerst mit Porzellanmalerei befaßte, wurde erst von Rioereux und Poupart beeinflußt, dann aber durch C. Rogueplan mit Roussegu, Tiaz und Duvrs bekannt und damit in neue Bahnen gedrängt. Mit den letztgenannten führte er bie sogenannte „Romantische Schule" der Malerei Frankreichs zur Höhe. Seine Studienreisen in Limousin, in der Bretagne und vor allem in bev Gegenb von Fontainebleau sanden ihren künstlerischen 'Niederschlag in einer Reihe außerordentlich sein und intensiv gemalter Bilder, die aber im Auslande zuerst und mehr gewürdigt wurden als in Frankreich. Troyon besuchte auch die Niederlande; diese Reile hat seine Kunst nur insofern beeinflußt, als er durch die niederländische Kunst des 17. Jahrhunderts bie Vorliebe für Tierbarstellungen bekam. Jnbessen stellte er Tiere nicht allein bar, fon- bet» nur als lebenbe Teile seiner Lanbschaften. Zu feinen berühmtesten Bilbern gehören bas (in der Normanbie 1852 entflanbene) „Wiesental La Tongue", bas große Gemälbe „Ochsen auf bem Wege zur Feldarbeit", bas sich im Pariser Louvre befinbet, und eine ebendort befindliche „Heimkehr der Viehherde". Das Louvre gelangte mit der Zeit in den Besitz zahlreicher anderer Werke Troyons:; von deutschen Museen besitzen die Berliner Nationalgalerie und die Ravenä'scbe Sammlung, sowie die Hamburger Kimsthalle hervorragende Werke von seiner Hand. Troyon starb am 20. März 1865 zu Paris. — Amerikanische Aerztehonorare. In den Vereinigten Staaten hat sich eine lebhafte Agitation gegen die übertriebenen Honorarsorderungen der Aerzte erhoben. Die Jünger Aeskulaps in Amerika, die den Armen ost unentgeltlich ihre ärztlichen Bemühungen zuteil werden lassen, scheinen sich bei den wohlhabenden Patienten dafür entschädigen zu wollen und stellen häufig ungemessene Ansprüche. Eine Konsultation, die den Arzt einen Tag lang von seinem Wohnsitz fernhält, kostet 2000—4000 Mk., ganz abgesehen von besonderen Fällen, wie dem eines Eisenbahnkönigs, der zur Behandlung seiner Tochter einen. bekannten Frauenarzt berief und ihm 28 000 Mk. bezahlte. Ein Millionär in Virginia mußte einem Newyorker Arzt, der eine Woche lang zu seiner Behandlung bei ihm weilte, einen Scheck über 100 000 Mk. ausstellen, und ein Arzt, der einen Milliardär für 10 Tage an Bord seiner Pacht behandelte hatte, forderte nach dem Tode des Patienteii gar 240 000 Mk., und er erhielt sie. Gegen diese fabelhaften Summen hält die „American Review" die Honorare, die in früheren Zeiten auch die berühmtesten Aerzte erhielten: Cooper, der Chirurg des Königshauses in England war, verdiente im ersten Jahre seiner Praxis ganze 101 Alt., im zweiten 440, im dritten 1200, im vierten 1920, im fünften 2 00, im sechsten 8000, im achten 13050 und erst nach neun Jahren brachte er es auf 20 000 Alk. Einmal overierte Cooper einen Greis, der an Blafensteinen litt, und bie Operation gelang wunderbar. Als er zu dem Kranken zurüctkehrte, warf ihm biejer feine eigene Nachtmütze zu unb jagte : „Nehmt bas, junger Alaun, es ist bas einzige, was ich euch bieten kann." Unb bei- junge Arzt nahm bas feltfame Geschenk an, um ben Kranke» nicht zu beleibigen und auszuregen. Ein anderer berühmter eng-, Uscher Arzt, Sir Janies Paget, verdiente nach lOjähriger angestrengter Arbeit kaum 2000 Mk. im Jahr, bann hatte er bas Glück, einem hochstehenden Patienten bas Leben zu retten, und wurde nun mit einem Schlage berühmt. Jetzt stiegen seine 6in- künfte schnell unb nach wenigen Jahren hatte er ein regelmäßiges Einkommen von 200 000 Alk. Ein ausgerückter Bienenschwarm hat sich gestern auf einem Kuchen im Laden eines Bäckermeisters rn der Neustadt niedergelassen. Meister und Gesellen konnten der schwärmenden Bande nur schwer Herr werden. Mit Tüchern und Lappen ging es in die Schlacht, die schließ- uch imt einer Niederlage des Bienenschwarmes und des — Kuchens endigte. Immerhin spricht der Ueberfall der Bienen für die Güte der Kuchen, aLer auch für die un-- günstigen Bienenfutterverhältnisse, die der nasse Sommer gezeitigt hat. Line Programmrede der ttaiserr. Königsberg i. Pr., 26. Aug. Bei der gestrigen llbendtafel für die Provinz brachte der Kaiser tilgenden Trinkspruch aus: 141 luid l^nrit einer Ansprache an die Obersten dieser Regi-, "Wasserleitungen. An "He Wasiergenoflenschast der .Dieberggruppe- schließt sich nun auch Weickartshain als SÄTwS ÄS ®re!nbe SeC ist von dem Kreisbaumspektar Kaiser folgte im Wagen, hinter ihm die Prinzen, Auf r't Är,t e® ®"6en auSgearbcitet worden. Die Baukosten dem Einzugswege bis zur Langen Brücke bildeten Trup- ,inbJfu 43000 veranschlagt. — Am 26. dS. MtS. fand pen, Kriegervereine, Schulen, Innungen, Gewerke unt) I &ie "vnahme der Wasserleitung der Gemeinde Langd statt, andere Vereine Spalier. ' Gegen den Voranschlag werden 7—8000 Mk. gespart. — Auf dem Platze vor dem Artushofe hatten die städtischen gestrige Notiz über die Wasserleitung Münster ist dahin Behörden Aufstellung genommen. Der Kaiser schritt richtigzustellen, daß die Ausführung nach den Plänen des dem ersten Bürgermeister Scholz entgegen, hinter ihm hielten Kreisbauinspektors des Kreises Gießen erfolgt. die fünf Prinzen. Bürgermeister Scholz hielt eine An- ** Abgeordneter Köhler-LangSdorf und die irhrinpiT Dank der Stadt für das Er- Automobile. Wegen der angeblich beleidigenden Angriffe, sondern auch besonders unter hem SRp fMnbefraifer 9Rtf. 2.7ld?tet ?at' b_Qt. nun aud& bec Frankfurter Automobilklub form tragen, beleben das Bild. Um 12 Uhr 50 Min. trafen mit dem Sonderzug die Kronprinzessin, die Prinzessin Eitel Friedrich, der größere Teil der Gefolge, sowie die kaiserlichen Gäste ein. Der Kronprinz und feine Brüder sind A ^oruobUen hier eingetroffen. Herzog Albrecht von Württemberg ist heute morgen hier angekommen und nahm beim vorhebend, daß sie von Gottes Gnaden altem ihm verliehen sei Nationalbmn^a b und nicht von Parlamenten, Volksversamm- ^ttonalhymne zu suigen, alsbald fiel alles mit Begeisterung Zungen und V o l k s b c s ch l ü s se n und daß er sich so als f™' ^nD ^ter werteren herzlichen Kundgebungen setzte sick) auserwähltes Instrument des .Himmels ansehe und als solches |$cr Bug der Dcajestäten wieder in Bewegung. An der seine RegeMen- und Herrscherpflichten versehe. Und mit dieser I Langen Brücke stand eine Ehrenkompagnie vom Danziger Krone geschmückt, zog er, vor vierzig Jahren, ins Feld, um zu ihr Infanterieregiment Nr. 128. Auf der'Mattan waren bei noch die Kaiserkrone zu erringen. Fürwahr, was für ein Weg der Brücke die Danziger Rudervereine in Parade aufqe- Kaisers an meine selige fahren. Eine Anzahl großer Dampfer, dicht mit Menschen^ I .T3 «« r 5u9Un3 besetzt, hatte am anderen User festgemacht. Die Majestäten Dreses Bild wurde ,edoch unvollkommen fern, wenn ich nicht bestregen hier bei der Brücke die lberei^liegenden Pinassen der einer Figur gedachte, die besonders in diesem unrfZ, n J111? bIirdc ?IC ®yieP]Jn9 .l5ref. Emder dem I u ar ch en stets gehoben, aber es sind auch in Danzig immer schmackvoll. Alle anderen Zimmer, die mit Stoff bespannt: Zewrefen, auf dem es sich wiederfinden konnte. Manner gewesen, die es verstanden haben, das Wohl der Stadt sind, sind von den beiden hessischen Firmen Q Alter i™ .hat die Umkehr zur Religion und damit die Umkehr zur im, Auge zu behalten und es mit Energie zu fördern. Bei jedem Darm stad t und H Brück TnSen beraeftTm ©dbfMenntntB und zum Selbswertranen bewiesen. Sie hat Besuche freue ich mich über die Entwicklung der Stadt, und daß die Zarin an dem hnrf^ . unser Volk angefeuert zu^dem Gedanken, sich wieder um den sie ihren alten schönen Stil beibehalten bat, der ihrem Städtebild Seiten d?e Tvir^brt ? beidew König zu fcharen und die Freiheit zuruckzugewinnen. Und als sie Reiz verleiht. Am heutigen Tage bitte ich Sie, im Namen Ihrer Zuggard-men gesperrt, um em — eine hohe Märtyrerin — verblichen war, und die Begeisterung Majestät, in meinem Namen und namens meiner Kinder Herz- ungeniertes Aus- und Einsteigen zu bewerkstelligen. im Lande aufflammte und Alt und Jung zu den Waffen griff, lichen Dank für den großartigen Empfang und für die Wärme Bad-Nauheim, 26. Aug. Im nächsten Monat L Sanbe zu treiben da ist sie im und Begeisterung, mit der wir begrüßt worden sind, entgegen- wird das Bad ber Sitz einer Anzahl bedeutungsvoller Ver* SnSf Cx ^^Zbschritten und hat den Mut der Krieger zunehmen unb der Dolmetsch meiner Gefühle gegenüber der Stadt summ langen und Besuche fein Vom 3__8 (Sentemßpr belebt, daß das große Werk vollbracht werden konnte. Was Danzig zu fern. Daß sich die Stadt so weiter entwickeln werde fi»Ä \ «k b- öepterVbec lehrt uns die hohe Figur der Königin Luise? Sie in demselben Maße wie bisher, darauf leere ich diesen Pokal, ^"oet ber 51. Genossenschaftstag der deutschen ErwerdS- lehrt uns, daß wie sie einst ihre Söhne vor allen Dingen mit Nach der Abendtafel an Bord der Hobenrollern" de- " " Wirtschaftsg en offen schäften im Konzertsaole Vaterland zu verteidigirn)'wtr Männer ^ll^"k^e^er°is'»^n fld) die Majestät^ und, der gesamte^Hof^n^Auto- bonn folgt der deutsche Flottenverein (Sektion Tugenden tote n c n f oVl c n“ toe^n “bk1 3^ bn^r'betong !™6ti(sert der technischen Hochschule bei Langenfuhr, um Hessen) und ebenso werden die deutschen Architekten, Jung und Alt herbeiströmte und das Letzte bergab, wie selbst ?ort dem großen Zapfenstreich der Kapellen des 17. Armee- o/e m Frankfurt a. M. eme Versammlung abhalten, zur Be- Fraueu und Mädchen ihr Haar nicht schonten, so sollen auch wir korps beizuivOhnen. Gegen 11 Uhr kehrten die Majestäten sichtigung der architektonisch bekanntlich hoch interessanten, stets bereit sein, um Dor allem unsere Rüstung lücken- an Bord der „Hoher^ollern" zurück. prachtvoll auSgestatteten neuen Badehäuser und Badeanlaaen los zu erhalten,,im Hinblick darauf, daß unsere Berlin, 26. Aug. Staatssekretär v. Dir Pitz unter- dem Bade einen Besuch abftatten Der Berück nnn Sur- 10 gewaltige Fortschritte g e-brach seinen Urlaub und begab sich Uach dreitägigem'Aufent- achten darunter die B^nressin nnn wacht haben. Denn nur auf unserer Rüstung beruht unser halt in Berlin zur Teilnahme an der ^eiirfifin r x m r i Prinzessin Ida von Reuß a. L., war tn Fnede. Und was sollen unsere Frauen vorüber Königin lernen? d er Flotte durch den Kaiser nach Danria ^ung'der letzten Woche trotz des m anderen Bädern sich bereits -sre follen lernen, daß die Hauptaufgabe der deutschen ~ I fühlbar machenden Abklingens der Hochsaison ein sehr leb- meint[teben Rechten, in benen sie es den Männern gleich- Me Kölner Stadtverordneten bemiMoten kr.nU m ■ t. b l^hafter, vielsprachiger ist. tun können, sonbern in ber stillen Arbeit im Hause Sri e Veteranen die kein bbtones iÄÄk fur K- BudeSheim, 26. Aug. In einiger Aufregung be- und tn der Fa m il ie. Sie sollen die junge Generation er- lonn Warf herffpupm ’ ^Eowrnen findet sich unser Dorf wegen der Bürgermeisterwahl um «eborl.» und mm I ^-nn-m-r Ot?» 27 Jahr- Uo^Ä, 30 000 Mark aufzuwenden. Später wird eine weitere Vor- ^nte er eine Wiederwahl ab. Bei der Neuwahl wurde läge über eine dauernde Unterstützung der Veteranen iein Sohn, sondern der ^Beigeordnete Schuhmachermeister vorgelegt werden. Schaub gewählt. Es erfolgten nun, um die Wahl zu bean- Aus Liegnitz wird gemeldet: In der LiegniHer standen, Anzeigen gegen Schaub, und jetzt schwebt gegen Eisengießerei und Maschinenfabrik Teich er t den Altbürgermeister Otto ein Verfahren, so daß heute die w^ohu legten als wegen zu leistender Ueberstunden eine Staatsanwaltschaft hier weilte. Dem Vernehmen nach soll »"ääs-ä. ?..s - 'i"'s fcfyinenarb eiter die Arbeit nieder. Die gesamte Ar- r i . r r. Y __ xx beiterschast wurde von der Firma ausqesperrt . .. ,llS ?er südlichen Wetterau, 26. Aug. Die —-------------------- —■ Getreidefelder sind leer und schon wachsen auf den Stoppelfeldern die Futtererbsen fußhoch. Die Ernte ist nicht so er- giebig wie vorige? Jahr und in vielen Scheuern ist noch E, Platz geblieben. Besonders der Körnerertrag hat enttäuscht. Der Weizen wird im Malter für 20 biß 20.25 Mk. vergehen, vor allen Dingen zum Gehorsam und zum Respekt vor dem Alter! Sie sollen den Kindern und Kindeskindern klar machen, daß es heute nicht darauf ankommt, sich au s z uleben au f Kosten Anderer, seine Ziele zu erreichen auf Kosten des Vaterlandes, sondern einzig und allein ^rs Vaterland im Auge zu haben, einzig und allein alle Kräfte und ^innc für das Wohl des Vaterlandes einzusetzen Das ist bif Lehre, die die hohe Gestalt uns überliefert hat, die unser Vaterland und die Bürgerschaft dieser Stadt auf ihrem schlichten Denkmal so schön „den guten Genius Preußens" genannt hat. Ich hege die feste Hoffnung, daß alle hier versammelten Ostpreußen mich verstehen und daß, wenn sie wieder heimgehen zu ihrem Werk und ihrer Hantierung, sie sich von diesem Gedanken erfüllen lassen. Alles soll Mitarbeiten am, __ Wohle des Vaterlandes, gleichgültig, wer und wo er fei. Und ebenso wird für mpch der Weg dieser hoben m .. „ ~ Verblichenen vorbildlich sein, loie er meinem Großvater vorbildlich sreie Presse" mewet aus C et in je: D^ war. Als Instrument des Herrn mich betrachtend »urst Nikolaus begnadigte den früheren Finanz- ohne Rücksicht auf Tagesansichten und -M e i - ^1 u n o v i c, der in einem Bombenprozeß zu einer, ----- ----— nun gen gehe ich meinen Weg, der einzig und allein der Kerkerstrafe von 11 Jahren verurteilt worden war. Stroh kostet 1.25 bis 1.30 Mk. der Zentner. Beiden Wohlfahrt und friedlichen Entwickelung unseres Vaterlandes jr — ------ ' I gibt es viele faule, der Doppelzentner kostet t».r* - Sw fetzt aufgefordert haben: daß diese Gesinnung in der Provinz Gießen, 27. August 1910. ®an9‘ Die Aepsel tragen reichlich. Frühapfel werden für Ostpreußen stets herrsche und mir Ihre Hilfe in meinem Streben _ . ** Vorn Manöver des 18. Armeekorps. In alten 8 unb 8,50 Mk. das Malter, Falläpfel für 6 Mk. verkauft, zuteil werden möge, darauf leere ich mein Glas. Es lebe die Teilen Oberhessens sind die Manövergäste im bunten Rock ein- R- B. Darmstadt, 26. Auq. Der Dragoner H abl- Provmz Ostpreutzen! Hoch! Hoch! Hoch! getroffen. Die beiden Feldartillerie-Regimenter Nr. 27 und 6.3 lve g aus Geversdorf, Kreis Neuhaus, vom Leibgarde- Zn Danzig. Mbto !!ad) ^eiJc ?2ll^ bragonerregiment Nr. 24, der vor seinem Diensteintritt ^sKaiserpaar ist um 2 Uhr nach Danzig abgefahren. ! Freitag) bet WbaÄöÄ beschäftigt war hat seinem Leben durch Er- Der Kaiser hatte seinen Ausflug im Automobil bis nach reick-es Publikum hatte sich eingefunden. Morgen schießt im sei^ bangen etn Ende gemacht Dre Ursache ist unbekannt, dem Ostseebade Kranz an der samländischen Küste aus- Alande das Regiment Oranten Nr. 27. Die Schußrichtung ist cm - ‘ nj' Aua. In Mainz-Kastel nimmt die gedehnt; er war um 12 Uhr 50 Min. ins Schloß zurück- Rodgen nach Norden gegen die Höhen zwischen Rockenbera ^rchand. Besonders werden die gekehrt. Mchdem um 1 Uhr die Musikalische Akademie Wohnbach. Die 27 er sind heute in Friedberg und Umgegend 'f elf e l d er.stark hermgesucht. im Schloß einige Chöre und lithauische Volkslieder knm mnßUm die 63 er bis Eichelsdorf, Rupperten- f D Biedenkopf 25. Aug. Die H a u p t v er s a m m- Vortrag gebracht hatte, erfolgte die Abreise oi'Ä n • und Ober-Ohmen marschieren. Der Stab ber ing der Kretslehrervereinigung tagte heute 9p 9r 3 x f . 2J,- ^/bartillerte-Brigade liegt bis 6. September in Laubach lm Restaurant Balbach und war von Lehrern und Geist- < ., ' “6- ^ug. Zn der bevorstehenden Anwesen- Die liepifche Feldartillerie-Brigade (25 er und 61 er) ist durcbs licken sehr stark besuckt lieber 91 f f n h n f m i ü h r a !!L hert des Kaiserpaares hat die L>tadt allgemeinen, reichen Seemental über den Vogelsberg gerückt und gestern bei Lauter- redete Kreisarrt D-r Trnfinil m 1 t öo-^ ange[eßL Ein gewaltiger Zustrom aus der K°- stach -ing-trofsen Die Her liegen tn Frischboru Maar ö fetb ftiraÄr ® i m itI t a n f S vrnz hat sich nach Danzig ergossen. Die hier und in der und^Lauterbach Die weißen Dragoner Nr. 24trefsen am31.Aug ionell?Sckule^ Uttb ^ufes- Umgebung einquartierten Mannschaften des 17. ^mee^ ^nfanterie^egimenter 117 ' ^rn „ f f i. rt n on q, L c korps, welche, wie in Königsberg, schon feldqrüne Uni- 118a-u?enr Alsfeld die 117er hegen in Eudorf, Hopf- Frankfurt a. M.» 2& Aug. Der Milttacoberpfarrer r--------- L- 9_. ni | garten, Liederbach, Abenrod und Alsfeld ((Stab), die 118 er in^alfe 6lcc wurde von dem Fürsten zu Stolberg-Wernigerode Sr9elSS, Vockenrod und Alsfeld (Stab), znm Superintendenten und Hofprediqer ernannt. Romrod liegt Das^Sw^guartu? x U ?^"ag stürzte ans der 117er und 118er bauert bis 7. September Samstag haben bein ^au^e Gistleutftratze 13 das mit Fenfterputzen beschäf- bie 117er Scharfschießen zwischen Brauerfchwend unb Eifa am t!9te Dienstmädchen Frieda Leicher au5 dem ersten Stock Kfi€lrln E ; Infanterie-Brigade (87 er und auf die Straße und erlitt schwere Verletzungen, denen giment 168 erhält ein 3. Rescrvebataillon und rückt erst am ■ ?r°nffLul'.t Q- ali- 26. Aug. Heute abend um 10 Uhr öl. August nach Fulda. Der kommandierende General des 18 9,n9 m der hiesigen Gegend ein langandauerudes hei • ®ro^e Proviantämter tige8 Gewitter mit w olken bruchartigem Regen bestnden sich bet Lauterbach, Alsfeld, Fulda, Gersfeld, Mücke,>nieder. y ^egen alle ausweichen müssen, da der angerichtete den Nutzen bei weitem überträfe. Es sei alles Fernsprecher 505 Asterweg 53 4640 Preis pro Tag und Quadratmeter 3 Pfg. MiMwkl zu Gies». Zum Umzug! Möbel Betten Matratzen AUSNAHME-TAGE Schränke, Vertikos Gc,. Bichler. D17/, Spiegel, Wand-Bliren extra billigen Preisen verkauft. Gardinen DekernlioneB Bahnhofstr. 27 Sonntag 11—3 Ehr geUllnet bach bei (Sieben. (07043 Möbel-Verkauf. I ■ •4 Zu verkaufen Zum Umzug Zum Umzug Grosse Auswahl von Samstag* den 27. August bis Samstag den 3. 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Stallungen find in der Nahe des Marktes ausreichend vorhanden; nähere Auskunft erteilt Herr Hoflohu- kutfcher^Huhn^ ^,»e, besten Pferdematerials stehen über 2000 Mk. zur Verfügung, darunter 250 Mk. aus Mitteln de- Hessischen Landesvferdezuchtvereins. Der Prämiierungsvlan ist von Herrn Weinbändlcr August Schwan zu Gießen erhältlich. Die Preisverteilung erfolgt nach Beendigung der Pramnerung. Von 10 Uhr ab -- Konzert und Restauration = auf dem Marktplatz. .. . . . _ Am 29. September, nachmittags 2 Uhr, nndet m der Turn halle der Stadt-Knabenschule eine ____ Gerichtrsaal. Berlin, 26. Ang. Im Prozeß gegen den Fürsten Eulenburg hat das Gericht beschlossen, die Entscheidung darüber, ob ein neuer Termin anberaumt wird, vorläufig auszusetzen, da durch ärztliche Gutachten die Verhandlungsunfähigkeit des Fürsten auf längere Zeit hinaus nachgewiesen wird. Elegante tow-Wamo spottbillig Dcrmifcbtc». * Ein Biulk an im Polarkreis. Ern Telegramm aus Trondhjem meldet, daß das Forschungsschiff König Harald aus den Polargebieten zurückgekehrt ist, nachdem es eine Höhe von 80° 10’ erreicht hat. Der König Harald traf unterwegs in Spitzbergen die Fram-Expeditiov des Kapitän Amundsen, die im Juni ausgefahren ist, und erhielt die Mitteilung, daß die Forscher einen Vulkan und heiße Quellen in Wood Bay entdeckt haben, wo auch der Strand ganz mit Lava bedeckt ist. * Schätze v onr Meeresgründe. Die Arbeiten zur Hebung des spanischen Armada-Schiffes „Florencia" in der Tobermory-Bay, die seit einiger Zeit von neuem ausgenommen worden sind, haben außer einigen unbedeutenderen Gegenständen einen Metallblock von etwa 80 Pfund zutage gefördert; man glaubt, daß es Silber sei, hat jedoch erst eine Probe nach London geschickt, um den Fund genau untersuchen zu lassen. Die Hauptmasse des in dem Schiff versunkenen Schatzes ist bis jetzt noch nicht sestgesteNt. * Das vielseitige „Kärtche". Mit der Einführung der Bahnsteigsperre war auch die Ausgabe einer Karte notwendig geworden, die das Betreten des Bahnsteigs für die Nichtreisenden gestattete. Oft kommt es aber vor, daß die Leute den Automaten nicht sehen und am Fahrkartenschalter eine Bahnsteigkarte verlangen. In welch drolligen Ausdrücken das mitunter geschieht, davon zeugt nachstehende Sammlung, die, dem „Mannh. Gen- Anz." zufolge, von den Beamten der Frankenthaler Station zu- sammvngestellt wurde. Es wurde verlangt: e Kärtche for nei un raus — e! Uebersteigbillett für naus uffs Trottoir — e Trottoirbillett — e Sperrkarte — e Kart for mein Mann ze begleite, i blech do — eine für an de Zug — e ruber und e nüber — durch un wieder heim — for zehn Pfennig do naus — e Durchgehkart — e Uebertrittsbillett — e Perronsteidkart — e for üwer de Bahnsteig — e Steigkarte — e Perrskart — e Abhvlbillett. * Die Schlangen und der Knoblauch. Ein eigenartiges Mittel, sich gegen die Bisse von Schlangen zu schützen, haben die Eingeborenen des Südens von Lcheria, wo in einem ungeheuren sumpfigen Gebiet unzählige giftige Reptilien leben. Wenn sie dieses „Reich der Schlangen durchqueren müssen, dann reiben sie sich die Mße recht tüchtig mit Oel und Knoblauch ein. Die Schlangen, die einen feinen Geruchssinn haben, empfinden den Geruch von Knoblauch als besonders unangenehm und ergreifen sofort die Flucht. Selbst die Boa constrictor zögert, einen Menschen anzugreifen, der sehr stark nach Knoblauch riecht. Ein anderes Mittel der Eingeborenen, sich die Schlangen fernzuhalten, besteht darin, daß sie durch das Schwingen von dünnen Stöcken ein sausendes Geräusch in der Luft hervorbringen. Dieses Pfeifen und Zischen jagt den Reptilien einen großen Schrecken ein, so daß sie sich eilig entfernen, wobei sie selbst ein eifriges Zischen hören lassen. So weiß wenigstens eine französische Zeitschrift ihren Lesern zu erzählen. Kleine Taaeschronik. Aus Metz wird gemeldet: Auf dem Fort Wagner lind unter der Besatzung Erkrankungen vorgekommen, deren Symptome au: Ruhr schließen lassen. 4431) Ein schönes 3x4-rilmmer- baus und fchönes 3X3-Zimmer daus, beide mit schönem Garten, sowie Bauplätze in einein Orte bei Gießen unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Näheres bei Albert Stoll, Gießen, Frankfurter Straße 86. 4547) Zwei 3-Zimmcr Häuser u. ein Bauplatz, getrennt, bei klein. Anzahlung zu verkaufen. Näheres durch Heinrich Schmitz, Wolkengasse 20. sWifr verkauft Biehbdl-Baer, oft##) West-Anlage 54. 07Ö01P$ßttsch^und Treberbütte zu verkaufen. Küfer Sena, Großer Steinweg 5. 06965) 8 Morgen prima Grummetgras verkauft Karl Fughard II., Neustadt 49. Zvnger reinrassiger DaGhund billig zu verkaufen. 4630 Leihgesterner Weg 5 p. GriginaL-DrahtnielSnngen. Der Diebstahl in der deutschen Ausstellung in Brussel. Brüssel, 26. Aug. Zwei Wächter der deutschen Abteilung sind unter dem Verdachte, an dem gemeldeten Drebstahl von Uhren beteiligt zu sein, verhaftet worden. (Siehe Kl. Tageschronik.) Die Flugmaschinen in den französischen Manöver«. Paris, 27. Aug. Der Krieasminister erklärte, über die Verwendung der Flugmaschinen für die Manöver seien eingehende Bestimmungen getroffen. Von einem Eingriff der Flieger .in das Gefercht: könne keine Rede sein, obwohl jede Uugmaschine ein Maschinengewehr an Bord habe. Tas geschehe aber nur, nm die Offiziere un die Mehrbelastung zu gewöhnen. Wenn sich zwei fernbltck>e Französische Weintrauben lose ä Pfd. 28 Pfg. in Steigenä 20 Pfd. per Pfd. 22 Pfg. mit Rabattmarken d. Rabatt-Spar-Vereinigung. Gebrüder Berdux 2ßc(jjuflöl|a(bcr Milin kaufen: Gr. Zink Badewanne, Pfeffer müblc. Film - Camera «Kodak) 8xl0'/r, heirateter Mann, der Vater mehrerer Kinder, in Betracht. Gernsheim a. Rh., 27. Aug. Gestern nachmittag wurden drei 8—17jährige Mädchen, die vor dem Gewitter in einem Kornhaufen Schutz gesucht hatten, vom Blitz getroffen und auf der Stelle getötet. Frankfurt a. M., 27. Aug. Der 28jährige Monteur Jakob Kubach vom städtischen Elektrizitätswerk kam bei der Verdichtung eines Kabels dem Strom zu nahe und wurde getötet. Athen, 26. Aug. Nach den amtlichen Ergebnissen aus Attika wurden 24 Kandidaten der Volksparteien gewagt, darunter Venizelos, 16 Vertreter der Vereinigten Partei Rhallis und Theotokis, 4 Kreter und die ehemaligen Minister Levidis und- Skouzes. Man nimmt an, daß bisher ungefähr 185 Mitglieder der Vereinigten Partei Rhallis und Theotokis, 40 Anhänger von Mavromichalis und 135 Unabhängige gewählt sind. Decken-Verleihanstalt von Ludw. Lazarus Biograph Bier 10 Pfg. BierlOPfg. 4636 wozu ergebenst einladen (07000 Heinrich Bal «er. 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