160* Jahrgang ebanten über die Stärkung der französischen Mittelmeerflotte. reund und Fein Erstes Blatt 110en Chaos. Tie Abterlunge lÖ durcheinander, und Freund und Fein. )nnten nicht mehr unterschieden werden. Die ßen der Armee und ihrer Offiziere zu loben, wo es nur rrgend geht, sehen sich doch gezwungen, zuzugestehen, daß dieser eigentliche Haupttag der Manöver bedenklich an die Leistungen erinnerte, die man am Ostermontag bei den Volunteers und jetzt bei den Boy Seouts gewöhnt ist. Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich SiebenerFamillenblätter; zweimal wöchentl.Ureir- blattflirden Ureis Gießen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land- wirtschaftliche Seitfragen fiernsprech-Anschlüsse: für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen Un-etger Gießen. Montag Ä6. September 1910 A vezug-Prets: ▼ monatlich 75 Ps^ viertel- Hauptversammlung des hessischen Landesgewerbevereins. <1 Grünberg, 25. September. Zu der hier tagenden Hauptversammlung des Landesge-« Werbevereins waren etwa 400 auswärtige Festgäste eix schienen, darunter Vertreter der Regierung, der Provinzialdirek-, tion, des Kreisamts Meßen, die Spitzen der Behörden und der Handwerkskammer und die Abgesandten von 130 OJewerbe^ vereinen. Der hiesige Gewerbeverein veranstaltete gestern abend zu Ehren der Gäste eine schöne Vorfeier in der geschmückten Turnhalle, dabei konzertierte die Kapelle des .Gießener Regi-- ments. Herzliche Begrüßungsworte sprach der Vorsitzende des hiesigen Gewerbevereins, Leonhardt. Rektor Angelber-, g e r hielt einen Vortrag über „Grünbergs Vergangenheit" und' schilderte besonders die schweren Zeiten des 30 jährigen Kriegs, nach Aufzeichnungen der Wetterfelder Chronik. Gesang- und Turn-, vereine wirkten zur Verschönerung des Abends durch Chöre und' Reigen mit. Besonders sei der Blumenreigen der Turnerinnen erwähnt. Der Vorsitzende des Landesgewerbevereins, Geh. Re-, gierungsrat N o a ck - Darmstadt, toastete in humoristischen Worten auf die Stadt Münberg, ein Vertreter aus Vilbel auf bie- Damen. Heute hatte die Stadt Flaggenschmuck angelegt, am Bahn-* Hof begrüßte die Gäste eine prächtige Ehrenpforte. Um y2ll Uhr begann im „Rappen" die Hauptversammlung. Der Geh. Re- gierungsrat Noack hieß die Vertreter willkommen, besonders die Ehrengäste, Minister des Innern von Hombergk zu Vach> Ministerialrat Hölzinger-Darmstadt, Ober-Regierungsrat Tr.. Wagner, Provinzialdirektor Dr. Usinger-Gießen, Gewerberat Falck-l Mainz und den Syndikus der Handwerkskammer, Engelbach-Darm-«' stadt. Der Vorsitzende erstattete den Geschäftsbericht von September 1909 bis September 1910, der Bericht behandelte die Jämmerliche Leistungen in den englischen Armeemanövern. o Paris, 24. Sept. Für die Konzentrierung per anzösischen Flotte int Mittelmeere tritt der bekannte Gehrte Professor Painleve, der seit den letzten Wahlen !m Abgeordnetenhause angehört, neuerdings und mit allem achdrucke in einem Leitartikel des „Matin" ein: Nr. 225 Der sietzener Anzeher erscheint täglich, außer Io? ^lagierflüge, an denen sich die Herrn Schlimme, Lt. Natzanu, Oertzen beteiligen, gelangen durcksweg außerordentlrch gut. Engelhardt und Thelen erreichen dabei den 5 Krlometer entfernten Ort I g e l. . Gesamtergebnis stellt sich bisher wie folgt: Thelen 4 Fluge oo: 14,9 Fahrzeit, Engelhardt 5 Flüge 34:31,5 Ieannrn 2 Flüge 23:18,3 Fahi^eit. £ ata s landete noch mißglücktem Start in einem Ackerfeld. Ter N^°t erlstt leichte Beschädigungen, die jedoch den ferneren Start des Fliegers mcht in Frage stellen, v. Moßner startete noch Nicht. gewerblichen Fortbildungsschulen, die Handwerkerzeicheuschulen, die Fachschulen, das Versicherungswesen usw. Die 13 Bezirksver-,« bände und 125 Ortsgewerbevereine zählen 10 945 Mitglieder^, 125 Vorträge wurden gehalten, 1903 von Prüfungsausschüssen bei den Ortsgewerbeveremen geprüften Lehrlinge sind vorhanden Auf Starkenburg entfallen 6 Bezirksverbände mit 5482, auf Ober-, Hessen 4 Bezirksverbände mit 2644, auf Rheinhessen 3 Bezirks-, verbände mit 2819 Mitgliedern. Für 1909 betrugen die Ein-, nahmen 157 747 Mk., darunter ein Staatszuschuß von 110 315 Mark und Mitgliederbeiträge in Höhe von 44 787 Mk. Zur Frage der Verlegung des Sonntagsunterrichts der Handwerker auf Werk-» tags wird gefordert: 1. geeignete Lehrer für die Zeichenschulen, tunlichst im Hauptamt, 2. Pflichtunterricht im Zeichnen für alle1, gewerbliche Lehrlinge, deren Beruf em fachliches Zeichnen er* fordert, 3. fachliche Gestaltung des FortbildungsschulunterrichtLtt Die Mitgliedersterbekasse litt unter der ungünstigen GMäftslagJ Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Die Unruhe der Lranzosen über die Wendung im Grient. Rom, 24. Sept. Infolge des Schreibens des Papstes an den Kardinalvikar richtete Bürgermeister Nathan einen Brief an die Zeitungen, in denen er erklärt: Seine Achtung vor dem Papst und der ganzen zivilisierten Welt lege ihm die Verpflichtung zu einer Erklärung auf: er führt sodann aus, der Papst habe durch seinen Brief den Kontrast zwifchen dem Rom der Vergangenheit und dem der Gegenwart, der den Gegenstand seiner Rede vom 20. September gebildet, noch deutlicher hervortreten lassen. Der Bürgermeister erinnert -T—- xn.» ,,^uun ein. I dabei an mehrere päpstliche Akte, so z. B. an die Verurteilung „Es ist bringenb geboten, daß Frankreich die Schiffspolitik Demokratie, der Modernisten und der Sillonisten urrmmt, die ihrn durch die europäisch« Lage auferlegt wird. Sßemt *Dmtnt dem Ergebnis, daß nicht er es sei, der es an nes Tages ein großer Krieg ausbricht, so spielt ein Kampf der Meinung Anderer und den unveräußerlichen i Saigon oder in Diego-Suarez doch wirklich keine Rolle ™ Persönlichen Gewchens habe fehlen lassen, wie er auch n der Ostgrenze wird sich das Schicksal Frankreichs ent- dem Papste, der nach der, Richtschnur seines Gewissens sich dem leiden. Aus den Sieg zu Lande müssen alle unsere Be- Guten völlig widme, die schildige Achtung nicht versage, ühungen und namentlich die Bemühungen unserer Seeleute Zum Schluß bemerkt Bürgermeister Nathan, wenn er Achtet sein. Um ihre Mission zu erfüllen, braucht unsere Flotte das Gesetz verletzt habe, so wünsche er sich vor Gericht cht Herrin der hohen See zu sein, ausgenommen auf einem zu verantworten, wenn er die Pflichten seines Amtes wigen Punkte des Erdballs, zwischen Frankreich und verletzt habe, so stehe der Bürgerschaft darüber ein lgen en. Hier aber muß sie abfolut Herrin fern. Es rft I Urteit zu wenn Reliaion und Gewissen verleüt sei merhp umgänglich notwendig, daß unsere algerischen Truppen Pr Ä-h Lp Hr iverzüglich dem Mutterlande zu Hilfe kommen. Wir un^ Vermittler sich vor Gott darüber per- üssen auch imstande sein, im Verlaufe eines Krieges eventuell antworten. iien arabischen Aufstand niederzudrücken. Im übrigen genügt *)ie Schlußsätze zeigen wieder allzudeutlich, daß der ö wenn unsere Küsten vor einer Landung geschützt sind. Daraus Bürgermeister sich in seiner RoM als antipäpstlicher Kämpfer gibt sich notgedrungen der Schluß: Die ganze Hochseeflotte muß gefällt. i Mittelmeere konzentriert werden: Toulon und Biserta müssen "■■■-■ ■■.---------1 — TL$e®5,OBlantttr^nl5= m s-m. Nur unter Ein 2!U$fföHÖ !N ÖCF Textilindustrie. er Bedingung wird sie tn Zukunft die bereinigten Flotten! ■ KJL ; 1 , taliens und Oesterreichs aufwiegen können. Und dabei ist zu 11 b u s^, 24. Sept, ^te in dem Arbeitgeberverband nuerken, daß sie ausschließlich aus modernen Kampfeinheiten organisierten -tuchfabriEanten ütehen muß, die durch ihre Geschwindigkeit und ihre Ausrüstung oer stabte Cottbus, r^orst, ^rpremberg, Guben, Luaenwalde, stklassige Angriffswerkzeuge zu sein haben. Sie muß eine Sommerfeld und Finsterwalde machen durch Aushang in iesenbatterie bilden, die mit der mächtigsten und wirksamsten ihren Betrieben bekannt, daß sie am 5. Oktober abendls rtiUerie ausgestattet wäre. ihre Fabriken bis auf weiteres schließen, falls nicht bis Eine italienische Aeuherung über die Bnndnisfragen. hum 27. September abends die in Forst in einigen Betrieben Rom, 25. Sept. Die „Tribuna" schreibt: Obwohl Merkenden Spinnereiarbeiter die Arbeit zu den bisherigen -e Meldungen von dem Bündnis zwischen Oesterreich-Un- TnU mih-hTiT rn rrn, der Türkei und Deutschland und von einer kürzlich ?^ohten Aussperrung wurden ca. -aOOO Textilarbeiter 'geschlossenen Militärkonvention zwischen der ''cn~ ärtei und Rumänien, die ohne Wissen Italiens ab- mA*- -schlossen worden sei, mehrere Vdale in autoritativer Weise MttserNMgeN Ltlek-Mtz. ‘mentiert worden sind, gibt es noch manches Blatt, das K. Trier, 25. Sept. rbei beharrt und diese Nachrichten wenigstens für teilweise Bei windstill, kühlem, geradezu idealem Flugwetter begannen -gründet hält. Wir haben uns deshalb an eine absolut heute die Vorflüge. Der Zudrang des Publikums war un- chere Stelle gewandt und sind jetzt in der Lage, gewöhnlich stark. Die Behörden und fast das gesamte Offizier- 1 wiederholen, daß diese Meldungen jeder Begründung korps hatten sich Ein^efunden. rttbehr ptt Mtr fn-nnpn mich binrniiiapn obaleick es Pünktlich um 4 Uhr wurde die weitze Flagge gehitzt: aljo wird i^?ren. Wir rönnen aucy yinzusugen, ovgteicy es geflogen! Wenige Minuten später stand schon der Wright- fnfi1 U S itte Zbgenjeitigen Beziehungen zwischen Robert Thelens bereit. Nach kurzer sicherer Au- tatten, Oesterreich-Ungam und Deutschland äußerst intime, ftQrtcte ber Fahrer glatt und umkreiste in einer Höhe von 'Nrauensvolle und herzliche sind und daß die Regierungen 50—60 Meter den Platz. Eine knappe Viertelsttrnde blieb er in eser Länder in den jüngsten Zusammenkünften und im ruhigem Flug in der Lust und landete bann im Gleitflug mit ^ufe des gewöhnlichen Schriftwechsels sich gegenseitig alle einer selbstverständlichen Sicherheit, die dem Zuschauer nicht einen tften der' letzten Phasen der internationalen Politik mit- Augenblick den Gedanken an eme Gefahr aufi'ommen ließ. Thelen, 'teilt haben yair frpuen uns feststellen z>u können daß I öer schon gestern zwei kurze Flüge unternommen hatte, gewann tch hip nrfoHtfiriL ovn-innnn Italiens ürh hurrh hipip' fpn- damit nach den Bestimmungenden Ehrenpreis des Trierer : ottent iche Meinung Italiens ftch durch dt^ Klubs für Lu ft sch i f f a hr t, der für den Flieger aus- nz osen, der Begründung entbehrenden Rachnchten nid)t viar, der „am ersten Vorflugtage, an dem überhaupt ge- i _ ttreleiten lassen. | flogen wird, zuerst startet und mindestens 10 Minuten über dem ' Exerzierplatz in der Lust bleibt". 1 Kapitän Engelhardt begann mit einem mißglückten Ver- i such, stieg aber sofort wieder auf und legte einige Stunden in i Deutsches Neicb. Aus Groß-Rominten meldet man: Das Kaiser- paar und Prinz Joachim, sowie Prinzessin Viktoria Luise sind am Samstag vormittag 10 Uhr 45 Min. einqetroffen um Bahnhofe Landrat v. Gehren zum Empfange erschienen war; die Fürstlichkeiten begaben sich im Automobil nach dem Jagdschloß Rominten. Am Samstag abend kam es im Berliner Stadtteil Moabit zu schweren Ausschreitungen zwischen Aus st an di sch en und Arbeitswilligen der Kohlenfirma Kupfer & Co., so daß die Polizei von der blanken Wa fe Gebrauch machen mußte. Da im Lause der Woche wiederholt Ausschreitungen stattgefunden hatten, waren den Wagen öer .tfirma berittene Schutzleute beigegeben worden. Als zwei Kohlenwagen die Rostocker Straße passierten, sttirzten Ausständische, unterstützt von etwa zweitausend Mann Janhagel, aus den Häusern hervor und griffen die Polizei an. Einem größeren Schutzmannsausgebot gelang es erst, die Straße zu säubern. Ein Po liz eio ffizier und ein Schutzmann wurden verletzt. Papst und Bürgermeister von Hom. Aus den Veröffentlichungen über die Auseinandersetz- ungen zwischen dem Papste und dem Bürgermeister Nathan, besonders aber aus^ dessen bekannter Rede, gewinnt man den Eindruck, daß Herr Nathan gerade als Bürgermeister sich ruhig eine etwas größere Zurückhaltung hätte auferlegen können. Streitreden und Schriften gegen den Vatikan in die Welt zu setzen, hätte der städtische Beamte anderen Kreisen überlassen müssen. In der Sache mag man es bedauern, daß das päpstliche Regiment der letzten Zeit oft so scharfe und unversöhnliche L-tellung gegen Andersdenkende eingenommen hat. Herr Nathan veröffentlicht auf den päpstlichen Widerspruch neuerdings wieder eine Erklärung: 6:38,9 zurück. p Qnnhnti 94 Äphf I Damit begann eine Anzahl Aufstiege, an denen sich Thelen, Lonuon, . p Engelhardt und Jeannin beteiligten und die sämtlich er- Die großen Armeemanöver endeten gestern in einem folgreich waren. Thelen erreichte eine Höhe von 250 Meter und 11u e n Chaos. Die Abteilungen gerieten voll st än- flog eine Strecke lang direkt über die Mosel. Jeannins Flüge : und Freund und Feind insbesondere imponieren durch die prachttoll kurzen Starts und ie I den außerordentlich ruhigen Zug des Apparats, in der Lüft. Auch 2§usland. Die Wiener „Neue Freie Presse" meldet: Am nächsten Freitag wird in der Gemeinderatssitzung Bürgermeister Reum ay er an die versammelten Gemeinderäte eine An-, spräche halten, in der er des Besuches des deutschen Kaisers im Rathause gedenken und der Freude der Stad^ Wien über den würdigen Verlauf des Tages Ausdruck geben wird. Der Bürgermeister wird hierauf einen Kredit für die Herstellung einer Erinnerungsplakette verlangen. An die Mitteilung des Bürgermeisters wird sich eine Kundgebung des Gemeinderates für den deutschen Kaiser an* schließen. Im italienischen Amtsblatt wird ein Erlaß ber* offentlitfjt. „nach welchem die Fabrikationsst euer auf A l k o h o l um 70 Lire für den Hektoliter erhöht wird. Aus Konstantinopel wird gemeldet: Alle xxt Untersuchungshaft befindlichen Delegierten der Nationalverfammlung des Patriarchates wurden freigelassen. Der Könia von Serbien nahm die Entlassung des Ministers des Innern Jowanowitsch sowie deK Kultusministers Schujo witsch an und betraute den Finanzminister Progitsch mit der interimistischen Leitung des Ministeriums des Innern und den Handelsminister, Prodanowitsch mit der Leitung des Kultusressorts. Nach einer Zeitungsmeldung aus Tanger begab sich der Oberbefehlshaber der französischen Besatzungstruppen, General Moinier, nach Paris, um Trupp enver-, stär kun gen zu verlangen, welche angeblich infolge den bedrohlichen Treibereien der Stämme an der Schauja* grenze notwendig seien. rhrilrl zlInOr*s <4llWlw£issb 1\Jf AM ” Chefredakteur: A. Goetz. Verantwortlich für den für Oherhe en MZ — — —-- u e Anzeigenteil: H. Beck. , Der T emps" hält es für mög- ich, daß die gestern abend erfolgte Abreise Hakki Pa- 7J1 Berlin und Wien mit der offiziösen enq- ifchen Meldung zusammenhänge, wonach Sir Ernest Cassel einerlei Absicht habe, eine türkische Anleihe auf dem Lon- wner Markt nnterzubringen. Unter Hinweis auf die An- eihefrage erörtert das „Journal des Debats" die urkische Finanzlage und spricht die Ueberzeugung aus, aß der Krieasministep Schefket Pascha, welcher schon imnal sein Land gerettet habe, gegen die dem Bankerott usteuernde Finanzpolitik DschaviL Beys auftreten und sich nsbesondere nicht von dem Begeisterungstaumel ur die Schaffung einer Kriegsflotte anstecken ifien werde. Die gleichzeitige Wiederherstellung des! andesheeres und einer starken Kriegsmarine sei für die ürkei eine materielle Unmöglichkeit. Uebrigens sei die ürkei von keiner ernsten Gefahr' zur See bedroht, welche e zwingen könnte, sich durch den Ankauf von Panzer- hisfen zu ruinieren, im Gegenteil, die Errichtung eines readnought-Geschwaders wurde sicher diese Gefahr erst erausbeschwören. einzelnen Teile einer Armee feuerten auf die an- £etU derselben Seite, es wurden wilde Angriffe auf Stellungen angeordnet und ausgeführt, die niemals genommen werden konnten, kurz, alles war in einem wilden erc 1 Echeinander. Der Korrespondent eines Blattes sagt, es Anl^everhandlungen schweben noch. Die '/^Ich^ecklich gewesen, das anzusehen, und Lord Enalander scheinen aus der Verlegenheit der £ürfen nodi ? eJ? eJ. Ja6e 111 Zwilkleidung auf einer der benach- Ehr herausschlagen zu wollen als nur die in Frage kom- barten Anhohen gestanden und fortwährend den Kopf ge- menden besonderen wirtschaftlichen Vorteile. Die'Fran- ^uttelt. Sofen aber fahren fort, mit allerlei Betrachtungen über bie L General Srr John Fr ench erklärte sich, nachdem Das politische und mrlttarische Sage ihre Unruhe und Besorgnis Halt geblasen worden war, außer Stande, seine Ent- zu zeigen. scheidung abzugeben und verschob das auf heute, er müsse London, 24. Sept. Reuter glaubt, über die Fraap die einzelnen Berichte abwarten. Der General fügte der türkischen Anleihe folgendes zu wissen' iSrneft ^ln^u' ^uri^ ^IC Vermischung der einzelnen Truppen- Tassel, dessen Ansichten sich vollständig mit denen der enq= teile eine Sa9e entstanden sei, die man vorläufig nicht s beabsichtigt nicht, die Anleihe auf beurteilen könne. Ganze Regimenter und Brigaden standen Awierstcheiten sst°"v°? ®ine «bsung der stundenlang im Jnfanteriefeuer und begannen dann mit Vochem Tage das Abkommen zwischm dem CrM?U^obilier T ehten" Angriff auf eine Stellung, wobei and der Türkei abläuft In Börsenkreisen glaubt man TC Surfen üon über taufenb ©cfiiitt tm geuer be§ StinbeS türkische Mnisterrat wolle gerne die guten Dienste °^ne irgend welche Deckung zurückzulegen hatten. Zeitungs- •eJ 21JOns!anI,^en dank gebrauchen, falls es mög- Korrespondenten, die offenbar die Absicht hatten, die Leistun- icf> Ware, den Gestnnungen Diavid Beys gegen die otto-1 ' “ namsche Bank gerecht zu werden. Act letzten Jahre. Der Kasse gehören 1161 Mitglieder mit 648 520 Mark Versichernngskavital an. Der Geschäftsführer der Sterbekasse^ Syndikus Engel- b a ch - Darmstadt, gab einen Ueberblick über das Wirken und die Bedeutung dieser Einrichtung. Während ihres 10 jährigen Bestandes seien an die Hinterbliebenen, meist kleinere Handwerker, in 246 Fällen insgesamt 120 000 Mk. zur Äuszahlung gekommen, während ein Reservefonds von z. Z. 1110000 Mk. den Mitgliedern Gewähr für ihre versicherten Summen biete. In den letzten Jahren seien außerdem insgesamt 16 125 Mk. Dividende den Mitgliedern zurückvergütet worden. Sache der einzelnen Gewerbevereine und der Bezirksverbande sei es dgher, in den kommenden Win ter Versammlung en auf die Bedeutung der Einrichtung aufmerksam zu machen und besonders ihre jüngeren, wirtschaftlich noch nicht erstarkten Mitglieder zum Beitritt anzuhalten. Für die nächste Hauptversammlung erhielt Offenbach die Mehrheit. Eine ausgiebige Aussprache entstand über die Lehrlings- Fürsorge. Gewerberat Fa 1 ck - Mainz, Reallehrer K a h l - Darmstadt und Dr. Becker-Sprendlingen wünschen, daß an die bereits bestehende konfessionelle Jugendfürsorge angeknüpft werden solle. Syndikus Engelbach führt aus, die Frage der 'Jugendfürsorge bedürfe heute mehr wie bisher der Beachtung aller Kreise. Es sei dankbar anzuerkennen, daß die einzelnen Konfessionen in der praktischen Jugendpflege vorgegangen seien Aber für die konfessionell geleiteten Heime bestehe die Gefahr der Einseitigkeit, so daß unsere Jugend sich nicht zu ihnen hingezogen fühle. Neben der Frage einer religiös-sittlichen Heranbildung in den Lehrlingsheimen müßten diese auch mehr allgemein bildend, beruflich fördernd und den Sinn für nationales Wesen weckend- auf die Besucher einwirken, Kirche und Schule, Gemeinde und Famllie müßten bei der Jugenderziehung Hand in Hand gehen. Das Ergebnis kommt unserer Volkswohlfahrt wie unserem Vaterland zu statten. Lotz-Offenbach will in den Fortbildungsschulen mchr die sozialpolitische Gesetzgebung gelehrt haben. Der Vorsitzes verliest einiges aus der verhetzenden Jugenderziehung der Sozialdemokraten". Mit • Hilfe der Volkswohlfahrtvereine und anderer lokaler Vereinigungen sollten Vereinsabende für Schüler abgehalten werden. Bezüglich der Reichsversicherungsordnung teilte der Vorsitzende die Beschlüsse der Hauptversammlung der deutlichen Gewerbevereine in Regensburg mit, denen die Versammlung zustimmt. Zum Vortragswesen in den Gewerbever- **' einen teilte der Vorsitzende mit, daß der Ausschuß einen Ausschuß gewählt und dieser sich mit einigen Abänderungen befaßt habe. Die Vorträge seien für Heinere Vereine unentbehrlich; die Vereine können sich auch mit den Volksbildungsvereinen zusammen- tun. Die Abhaltung von Lichtbildervorträgeu soll gefördert werden, Wanderausstellungen mit Vorträgen sind zu empfehlen, wie es in Baden und Württemberg geschieht. Der Antrag Vllbel, der Landesgewerbeverein möge korperatives Mitglied des Rhein-Main- Verbandes für .V-olksblldung werden, findet Annahme. K u l l - m au n-Vllbel ei mattet hrervon das Beste, da der Verband eine reichhaltige Bibliothek, ein Volkstheater u. dergl. mehr zur Verfügung habe. Krausmüller -Gießen weist einen Vorwurf Lotz-Offen- bach, die Vereine der größeren Städte hätten für die Landvereine nichts übrig, zurück. Der Vertreter von Lollar spricht über die Wichtigkeit der Frage der Reichsversicherungsordnung, die auch . -ferner in Vorträgen behandelt werden müsse. Der Vorsitzende itellt hierzu mit, daß mit Beschlüssen jetzt nichts mehr zu ändern ist, bald werde die Reichsversicherungsordnung Gesetz, dann solle darüber ausgiebig aufgeklärt lverden. Ein Antrag Homberg a. d. Ohm wandte sich gegen die Wanderlager und den Hausierhandel. Ilm 2 Uhr schloß der Vorsitzeltde die arbellsreiche Tagung. Im großen Saale der Turnhalle fand das Festessen statt, bei Lern die Kapelle des Kaiser-Wllhelm-Regünents die Tafelmusik stellte. ________________ ‘ ______________ 1 Die landwirtschaftliche ltteisschau in Lauterbach. —r. Lauterbach, 24. ,Sept. Die Kreisschau wurde heute vormittag 11 Uhr im Bei- ernes Regierungsvertreters, der Kreis- und Stadtbehörden, ö'oroic verschiedener Ehrengäste eröffnet. Bürgermeister StöPier begrüßte die Erschienenen, wahrend der Vorsitzende des Land- Lvirtschaftskammer-Ausfchusses, Landtagsabgeordneter K o r e l l - felitgenroö, dankte und auf die Bedeutung der Veranstaltung Hin- Wies. Dann folgte ein Rundgang durch die Ausstellung und shieran anschließend ein Festessen in der Turnhalle. Heule vormittag erfolgte die Schau und Prämiierung des Viehes; ange- triebm sind Pferde, Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine, zum Dell in erheblicher Zahl, darunter sehr stattliche Tiere. In Folgendem soll ein allgemeiner Ueberblick über die einzelnen Gruppen der Kreisschau gegeben werden. Die erste Gruppe (Pferde) ist mit 37 Nummern vertreten, durchgehend schone Tiere leichten und schweren Schlages und deshalb sind vielfach Prämien erteilt worden. Die PferdeMcht und Pferdehaltung ist erft in güngster Zeit im Kreise nennenswert hervorgetreten, das Pferd hat erst verhältnismäßig spät bei uns im Landwirtschaftsbetrieb den Ochsen als Zugtier abgdöft, deshalb hat diese Gruppe keine Hohe Bedeutung im Kreise. Dagegen gilt von der folgenden Gruppe'(Rinder) das Gegentell, die Rinderzucht steht in hoher Mute und einige Orte des Kreises, wie Angersbach, Maar, Allmenrod, haben durch ihre Simmentaler und Berner Reinzucht einen Ruf seit langer Zeit. Deswegen mar auch die Zahl der ausgestellten Tiere bebeutertb, etwa 170, alles Herdbuchtiere und durchweg prächtige Stücke, gut genährt und von schwerem Körperbau. Die 'Rindviehzucht bildet die Haupterwerbsquelle der heimischen Lanb- nnrtschaft. Das gleiche gilt von den Schweinen, hier fällt line Aufzucht junger Tiere gar nicht ins Gewicht gegenüber der 'Zahl der in Betrieben und Haushaltungen gehaltenen Schweine, die sehr bedeutend ist, da im Kreise sehr viele Wurst- und Fleischwaren zum Versand gdangen. Man bezieht die jungen Tiere in der Mehrzahl aus Hannover. Doch macht man neuerdings Anstrengungen, um auch hier Wandel zu schaffen. Die Gruppe weist daher auch nur einige 30 Nummern auf, darunter allerdings sehr schone Tiere. .Die Gruppe Ziegen weift dagegen etwa 160 Nummern auf. In der ZiegenzucK genießt unser Kreis ebenfalls Semen Ruf, es ist die kurzhaarige Saaner Milchziege, die man mit ^Erfolg eingesührt hat und wellerzüchtet. Es sind Zuchtböcke, Mutterschafe und Lämmer ausgestellt, die sich im schneeweißen Haarkleid sehr hübsch ausnehmen. Die Gruppe Schafe ist nur mit etwa 20 Nummern vertreten. Die Schafzucht spielt im Kreise nur eine untergeordnete Rolle, ganz im Gegensatz zu früheren 'Zeiten, sie ist wie in anderen Gegenden auch bei uns in der Neuzeit immer mehr zurückgegangen. Die ausgestellten Tiere sind von schwerem. Körperbau und werden als veredelte Landschafe bezeichnet. .Die Gruppe Geflügel ist mit 235 Nummern besetzt, doch haben fast nur Liebhaber und Züchter ausgestellt, durchweg sehr schone Tiere. .Am meisten sind die Hühner vertreten, dabei in vielen Arten, dann Tauben, auch Brieftauben in erheblicher Anzahl, Enten, Gänse und Puten. Der Geflügelzucht widmet unser Landwirt fast gar keine Beachtung, sehr zu seinem Schaden angesichts der hohen Preise für Eier und Schlachtgeflügel. Den Bestrebungen der Geflügelzuchtvereine wird es wohl auch gelingen, hier aufklärend zu wirken. In der Gruppe Erzeugnissedes Pflanzenbaues fallen schon zusammengesetzte Sammelausstellungen größerer Gutsverwaltungen, sowie eine solche der Üandw. Winterschule zu Alsfeld auf. Körnerfrüchte sind in großer Mannigfaltigkeit und vielen Sorten vorhanden, Roggen U7td Hafer überwiegend, letzterer gedeiht im Kreise sehr gut, Hülsenfrüchte treten dagegen zurück und sind wenig ausgestellt. Tie Kartoffeln haben dieses Jahr unter der Ungunst des Wetters und unter Krankhellen gelitten, trotzdem liegen beachtenswerte Leistungen vor. Weil für die Viehzucht wichtig, befleißigt man sich, wie die Ausstellung zeigt, durch Anbau neuer Sorten den Ertrag zu heben. Zu erwähnen sind noch Futterrüben und Runkeln, zum Teil von erstaunlicher Große, die übrigen. schweren Fuhrwerk aus der Stelle getötet. ? Rodheim a. d. Bieber, 25. Sept. Die Schreiner Ka und Friedrich S ch l i c r b ach von hier unb Joh. Kraft ans 5roi Hausen bestanden die Meisterprüfung. — Wetzlar, 25. Sept. Die 3. Bo 1 ks a k a d em ie b< Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung wurde heute m einer gesellig«; Zusammenkunft eröffnet Zen Vortrag übci $AaDeutschen Wetzlar?" hatte Schuldirektor Prof. Dr. K e IIc r , Frankfurt a. M., übernommen. Am Montag beginnen die Vorlesungen und zwar finden von Montag bis Nreltag. ieweils vormittags von Uhr ab, die Vorträge des Universitatsprofessor Dr. Natrop, Marburg über „Pestalozzis Be- beutung für die .Volkserzrehung" in der Gewerbl. Fortbüdungs- schule statt An diese Vorlesungen schließen sich Borträge über die Prax^ der Volksbüdungsarbeit an. Es sprechen dabei Pros Flegler, Bmshnm, Dr. Groth, Wetzlar, Pfarrer Fresenius, Essen- heini. Nachmittags findet am Montag eine heimatkundliche Füb- rung m Wetzlars Umgebung (Führer: Prof. Dr. Sievers IGießen), am Dienstag ein Ausflug nach Gießen zwecks Besicht tiaung der dortigen Lesehalle und Universitätsbibliothek statt Am Mittwoch nachmittag wird Frl, Beling über die „Erziehung der werblichen Jugend" sprechen. Für die Abende fin& Beisviel- sveranstaltungen und Aussprachen über die Erfahrungen .in der Bolksbildungsarbeit vorgesehen. — Zu allen Veranstaltungen der Polksakademte sind Teilnehmer willkommen. w Marburg, 24. Sept. Auf der Eisenbahnstrecke Mischen lEichenberg und Witzenhausen wurde heute früh die Leiche des ßNarrne-Unteroffiziers Karl Hildebrand von hier ausgefunden Der Schädel war ihm gespalten und das rechte Bein und der rechte ßlrm zermalmt. Der Verunglückte ist cnischeinend aus dem Zuge gefallen, ohne daß es bemerkt wurde, und dann überfahren worden. Gerichtrsaal. .. A. Leipzig, 24 Sept. Heute kam vor dem Landgericht hie Beleidigungsklage des sozialdemokratischen Landtags- Abgeordneten Heldt gegen den Chefredakteur der „Leipziger Neuesten Nachrichten" Dr., Gr aut off zur Verhandlung In her Sitzung dn Zweiten Kammer am 9. März hatte Heldt ge- der Besprechung der Petition des ehemaligen Esienbahn- dvnckstattenleiters Schwenker und Genossen, die tocgcn ihrer Zugehörigkeit zum sozialdemokratischen Transportarbeiterverband ent- lasien wurden, gerufen: „Es wird nicht eher besser sein, als bis alle Sehdewitze verfault sind!" Am 6. April veröffentlichten bie „Leidiger Neuesten Nachrichten" eine Zuschrift ihrer Dresdener Redattron, tn der es hieß: tzeldt versuchte diesen Zwischen- xuf aus deni Stenogramm zu bringen. Das Urteil lautete auf kostenlose Freisprechung, da der Gerichtshof annahm, daß Held! »sich oeumyt habe, den Zwischenruf aus dem Stenogramm zu bringen. Diesen Eindruck hatte auch ein als Zeuge auftretendes Mttgtted des stenographischen Landesamtes nach einer Unter» kredung mit Heldt. Lustschiffahrt. Ballon-Wettfliegeu. Frankfurt a. M., 25. Sept. An dem für heute chom Frankfurter Verein für Lustschiffahrt veranstalteten Frerballonwettfliegen beteiligten sich sieben Ballons. Als Ziel war Groß-Gerau bestimmt, doch Lrieben die Ballons etwas mehr westwärts in der Richtung tnach Mainz zu. An der sich anschließenden Wettfahrt beteiligten sich drei Ballons. Sieger ist derjenige, der mit -seinem Ballon ohne Zwischenlandung am längsten rn der Luft verweilt. Leutnant Vogt-Saarburg ist einer der deutschen Preisb ewerb er bei dem nächsten Gor- don-Bennett-Wettfliegen, das diesmal in Ame- flüka ausgetragen wird. 1 Bitterfeld, 25. Sept. Heute nachmittag um i/46 Uhr fand hier ein vom Bitterfelder Verein für Luftschiss- fahrt veranstaltetes Ballon wettfliegen statt. Für dieses Wettfliegen, an dem 9 Ballone teilnahmen, sind .Ehrenpreise gestiftet vom Kreis und der Stadt Bitterfeld, vom Freih. von Bodenhausen auf Burg Kemnitz, vom Grasen zu Solms-Sonnewalde und der Chemischen Fabrik jGriesheim-Elektron, ferner ein Preis der Frau Luft, der SS $'ton "S£c!im"’ äj" ^E>-un. Fernflug Paris—Bruffel. J.ssh-les-Moulineaux, 25. Sept. Die Flieaer ie nnt einem R°ssagrer für den Flug nach Brussel aufgestreaen. ° a 25. Sept. Wegen eines Motorschadens S°id^ elanfgesttegene Flieger ^-orrdan in der Nähe von St. Quentin niedergegangen, wobei er mit seinem Flugzeug zwölf Meter über dem Erdboden in den Bäumen hängen blieb wSÄBIrl^ unverletzt. Mahieu, der andere Mnr Wett, slug aufgesttsgene Flieger, mußte bereits um 6 Uhr 50 Min Boulogne bei Paris landen, um den brmFn- sich anschickte, wieder aufzustergen, lief ein großer Hund in die Schraube die infolgedessen entHweibrach. Die Bruchstücke wurden mit Wucht abgeschleudert und zerrissen die Tragflächen, so daß Mähren von her Fortsetzung des Fluges für heute Abstand nehmen mußte. Zwei Todesfluge. r. Paris 25. Sept. Der Flieger Fontanelle stürzte, nachdem er den Kirchturm von Pont Atlant umkrerst hatte, aus bedeutender Höhe nieder.» Er wurde sterbend ins Krankenhaus von Ädanbeuge gebracht. Chartres, 25. Sept. Poillot, der mit einem Passagier auf dem hiesigen Flugplatz einen Aufstieg unternahm, ist ab gestürzt; er wurde so schwer verletzt, daß er nach 20 Minuten starb. Der Passagier ist leicht verletzt. Vermischtes. * Eine Aufruhr auf dem Münchener Oktobers e st entstand am gestrigen Sonntag, er wurde aber durch die besonnene Haltung der Polizei im Keime erstickt. Nach Schluß des gestrigen Oktoberfesttages entstand aus der Festwiese ein gewaltiger Tumult infolge der Verhaftung zweier Messerhelden. Bei der Polizeiwache, aus welche die Verhafteten verbracht wurden, protestierte eine 3000 bis 4000röpsige Menschenmenge durch Lärmen uiid Johlen gegen die Verhaftung. Einem halben Hundert Schutzleute gelang es, die Menge zu zer- streuen, ohne daß das auf der .Wiese bereitgehallene Militäraufgebot hinzugezogen werden brauchte. Kleine Tageschronik. In Metz explodierte- am Samstag nachmittag beim Verbrennen von Pulverresten ün Pulverschuppen auf der Friedhofsinsel eine Pulverkiste, wobei ein Feuerwerker schwere Brandwunden er- litt. Auch zwei in der Nähe weilende Mädchen wurden schwer verbrannt. Das Unglück ist dadurch entstanden, daß eine neue Kiste auf den Platz gestellt wurde, nachdem eben erst eine andere Kiste verbrannt worden war. Am Samstag nachmittag wurde der Rechnungsführer der Grube „Maring en" bei Metz auf dem Wege zur Grube, wo um 6 Uhr Lohnauszahlung stattfinden sollte, von fünf Italienern überfallen, die ihm Pfeffer in die Augen streuten, ihn zu Boden warfen und ihm 13 000 Mk., die für die Auszahlung bestimmt waren, raubten. Gendarmen der Umgebung verfolgen die Italiener. Bei einer Explosion in der Pulverfabrik zu Rottweil wurden drei Menschen auf der Stelle getötet. Acht verletzt. Zwei wurden nach dem . Sebradit. Der Schaden ist bedeutend. Das Trockenhaus ist vernichtet. Fast sämtliche Fenster d3 Karden zertrümmert. Die Dächer wurden größtenteils abs^ eckt oder durchlöchert. U In New-Orleans ist ein Automobil mit sechs Personen rn einen Kanal gestürzt; alle sechs sind er» ~ “ Kurze Nachrichten aus Kunst u. Wissenschaft. > f ’ et; wr. Johannes Vah len, Ordinarius der klassischen Philologie an der B e r l i n e r Universität, feiert anr Ah k ‘ Geburtstag - Der Geheime Hofrat Louis edererbauerder Saalburg, Ehrenbürger ber etabt Homburg, ist am Samstag im Alter vou 74 Jahren in Homburg v. b H. fle|torben. - Die Witwe Pasteurs, des be- ruhmten Chemikers, ist 34iahrig in A r b e i s gestorben \ f stießen auf der elektrischen Straßenbahn zwei Wagen zusammen, wobei sechs Personen getötet und sechs schwer verletzt wurden »ei oen Erneuerunasarbeit«-» im Pn+ifnfip hpr , ~ jyncueruiig§Qcbeitcn im Schlosse der Marauise d e S a v e a n e in L r v r y, das früher ein K l o st e r war, wnd man uwer ^er Kapelle, bie vor zehn Jahren erbaut worden war, 15 Skelette von Mädchen im Alter von 14 bis Ao \juyiCIl» Handel. Die Riede rscheldener Hütte, A.-G., in Rieder- chelden (Sieg) beantragte bet der Hauptversammlung die Be- weiterer Mittel zum Betriebe durch Kapltalerhöhung um Mk Z00 000.— oder durch Ausnahme einer Hypothek in gleicher Hohe oder durch Verkauf von Grubenanteilen um diesen Betrag X Hanau, 25. Sept. Die Hanauer Str aß en bahn- Aktien - Gesellschast beschloß in ihrer General-Versammluna die Verteilung einer Dividende von 3 Proz. (i. V 4 Pro^ ®r°§den, 24 Sept. Di- Sach,ische Bank zu Dresden erhöhte den Wechseldiskont von 4 aus 4'/, Proz. und den Lombard- Zinsfuß von 5 auf 5‘/, Proz. Spielplan der vereinigten Sranfjurter StaSttheater. Gpernhaur. Montag, 26. Sept., abends 71/, Uhr: .Der Waffenschmied/ Schauspielhaus. Montag, 26. Sept/): „Ter Hüttenbesitzer/ Dienstag, 27. Sept.: „Don Carlos/ Rtittwoch, 28. Septbr.: ,(£in idealer Gatte." *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Amtlicher lvetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Wetteraussichten in Hessen am Dienstag dein 27. Sept. 1910: Heiter, nachts kalt, am Tage warnu Griginar-Drahtmelvunsc«. ? Butzbach, 26. Sept. Heute früh 6 Uhr wurde ein hiesiger Einwohner im hiesigen Bahnhof von einem Eise nb ahnzuge überfahren und war sofort tot. Berlin, 26. Sept. Die Reichsbankerhöhte den Diskont von 4 Proz. auf 5 Proz. und den Lombardzinsfuß von 5 Proz. auf 6 Proz. Gichtiker, Sfeinleidende7 Nieren- und Blasen-Kranke erhalten kostenfrei Broschüre mit Heilberichten. [ss-4/9 Bruunenverwaltung Gichtbad Aasmannshausen am Rhein. Dr. tned. M. i. Sch. schreibt uns: Durch Ihr vorzüglich schmeckendes Lithion- u> asser bin ich seit Monaten von meinen gichtischen Beschwerden völlig befreit. M vermieten öbäo, v-^lln.^4Loun. (part. o. 1.Srlck.) m. Badezim. u. all. Zub. ev.Stall rc. n. Gart, p. 1. Oki. Bergstraße 1. 6 Zimmer 2672] 5-ZlMinerwohnung, d. dteu- Izeil enlspr. eingerichtet, sofort ob. später zu vermieten. Näh. Ludw. Müller, Bäckermstr. 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