1886 6 126 000 3 249 000 1910 16 768 000 749 000 1900 11 514 000 1 728 000 Die „Siebener Lamiltendlütter" werden dem , Knotiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „XidsNatt für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „Landwtrlfchaftlichen Sett- fregtn" erscheinen monatlich zweimal. Dampfer ; . Segler . . . zusammen RotationLdrnck und Vertag der VrLhNch« UnwersttätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Gchul- straße 7. Expedition und Verlag: e«5L Redaktion: ^«112. Tel.-Adru AnzergerGietze». 9 475 000 13 242 000 17 517 000 3 227 000 8 211 000 14 569 000 Deutschland . . . . V. Staaten v. Amerika Frankreich Norwegen Japan Italien Holland Schweden Oesterreich-Ungarn . . Spanien . . . • • Dänemark Gesamttonnage der Welt« England. Englands und Deutschlands Zlotten. Die besten und genauesten Angaben über den Schiffs-, besitz der Länder bieten die alljährlich erscheinenden Ausgaben von Lloyds Register of British and Foreign Shipping; sie sind in diesem Jahre besonders wertvoll, weil sie den Schiffsbefttz der Jahre 1886, 1900 und 1910 zusammen- fteHen und so einen Vergleich des Donuengehalts, über den die verschiedenen Länder verfügen, sowie eine Uebersicht über die Entwicklung bei den schiffal)rttreibenden Nationen ermöglichen. In erster Reihe interessieren uns natur* gemäß die beiden Rivalen aus dem Weltmärkte, England und Deutschland, deren Verhältnis sich im letzten Vierteljahrhundert recht erheblich verschoben hat. Wenn wir zunächst von der Leistungsfähigkeit der Schiffe absehen und Dampfer und Segler durcheinander berechnen, so ergibt sich nachstehendes Bild: nun zwei Erklärungen denkbar: Entweder verarmt Frauke reich oder aber die Kapitalien wandern aus, das eine wie andere ist mit sehr bedenklichen Nachteilen verbunden. Dr. Dertillon glaubt sich an die erste Ursache hockten zrr müssen, das Verarmen des Landes, für das er um Ursachen nicht verlegen ist. Zunächst haben die Ausstände schon manche Industrien getötet. Dann schädigen die sogenannten ozialen Gesetze die Entwicklung der Industrie in ganz behütendem Maße und schließllch hat die Weinkrise der etzten Jahre auch das ihrige dazu beigetragen. Wenn es seit langen Jahren ein Gemeinplatz geworden ist, zu agen, daß es der Landwirtschaft in Frankreich an kräftigen Armen mangelt, so muß gegenwärtig auch das gleiche von der Industrie behauptet werden, in der sich der Mangel an Arbeitern sehr bedenklich fühlbar macht. Und Dr. Ber- tiNon gelangt zu dem Schlüsse, daß der gegenwärtige Augenblick sich ganz und gar nicht dafür eignet, gefährlich fiskalische Experimente vorzunehmen, mit denen die am> Ruder gehenden Politiker sich unausgesetzt befassen. Deutscher Uatholikentag. 4 Augsburg, 25. Aug. In der vierten und letzten geschlossenen'Versammlung beschäftigte man sich mit Fragen der christlichen Bildung. Es wurden Anträge angenommen, die sich zu Gunsten der Konten schule und für einen energischen Kampf gegen die S chmutz - u nd Schundliteratur aussprachen. Weitere Anträge beschäl tigten sich mit dem Kampfe gegen die öffentliche Unsittlichkert, namentlich den Vertrieb unsittlicher Bllder und das Unwesen der Prostitution. — In der letzten öffentlichen Versammlung sprach zunächst Reichstagsabgeordncter Gröber über soziale Klassenkämpfe. Unsere Stellung, so führte der Redner aus, ist uns vorgeschrieben durch unser christliches Bekenntnis- Die Sozialdemokratie will nur die Klassengegensätze verschärfen. Sie behauptet auch, der Mittelstand verschwinde; damü hat es aber noch gute Weae. .Die einzelnen Volksklassen müssen einander näher gebracht werden, wir müssen das Volk zu sozialer Gesinnung erziehen. Der Klassenkampf schädigt auch die Arbeiter selber, die Entfesselung der Leidenschaften wirkt korrumpierend, senken wir nur an den Terrorismus gegen Arbeiter, die ihrer vaterländischen Gesinnung Ausdruck geben. Dabei tut aber auch dem Arbeitgeber soziale Gesinnung not. Das Verlangen nach der Herrschaft im eigenen Lause bedeutet oft nichts anders als die Herrschaft im anderen, im Arbeiterhause. Auf den höheren Schulen sollte man sich nicht nur mit dem Krimskrams aus dem Altertum beschäftigen, sondern auch mit der Gegenwart. Der Staat arbeitet mit seinen Fehlern der Sozialdemokratie direkt in die Lände; statt einer sozialen Annäherung hat er die Zuchthausvorlage gebracht. Die liberalen Staatsmänrier überschätzen den Besitze das bedeutet eine Unterschätzung des Menschen, die auf einer materialistischen Weltanschauung beruht. So lange diese Meinung noch in unseren Geheimratskanzleien berumgeistert, kann man es dem Volke nicht verdenken, wenn es an den guten Willen der Regierung nicht glaubt. Der Arzt für alle sozialen Schäden ist Christus, wir werden Lüft und Rettung finden ans bau Felsen, auf dem Christus seine Kirche gründete. Präsident Marx dankt dem Redner mit den Worten: Wir haben eben nur einen Gröber. — Realgymnasiallehrer Borne- wasser /Köln-Nippel sprach sodann über Jugendfürsorge Der Redner defimerte bie Jugendfürsorge als eine Erziehungs- ausgabe und zwar derartig, daß das System der Volkserziehung vorn 14. Jahre an bis zur Selbständigkeit aufgebaut wird, und betont die Wichtigkeit des religiösen Moments für die Jugenderziehung. Lierauf nahm Präsident Marx das Wort zu der Schlußrede, in der er ausführte: Das war die Augsburger Pracht im Lichte und im Sinne der katholischen Weltanschauung, und wenn einer unserer Altvordern, die um das Jahr 1500 gelebt haben, bei Frankreich verarmt! O Paris, 25. August. Diesen Marrn ruf stößt der bekannte Statistiker Dr. Jacques Bertillon in einem Leitartikel des „Echo de Paris" aus, in dem er an der Hand der Jahresziffern der Schenkungen und Erbschaften den Nachweis dafür zu erbringen sucht, daß Frankreich, dessen Berntögen von 1826 bis zum Ende des neunzehnten Jahrhunderts unauZbesetzt, wenn auch nicht gleichmäßig anwuchs, nunmehr die absteigende Linie eingeschlagen hat. In der Zeit von 1826 bis 1855 wiesen die Berlafsenschaften eine Zunahme der Erbschaften und Schenkungen von etwa 35 Millionen per Jahr, von 1855 bis 1880 eine solche von durchschnittlich 128 Millionen, von 1880 bis 1895 eher nur noch eine solche von 68 Millionen auf. Die Durchschnittsziffern der Schenkungen auf Werlassenschaften betrugen in den süns- iäbriqcn Abschnitten von 1826 cm: 1843 Millionen, 1980, 2149, 2402, 2605, 2715, 3189, 3623, 4279, 5160, 5906, 6182 und von 1886 bis 1890: 6375 und von 1891 bis 1895: 6930 Millionen Francs. In der fünfjährigen Periode von 1896 bis 1900 ist diese Durchschnittsziffer um 5 9 Mill, auf 6871 Millionen und von 1901 bis 1905 um nicht wenige r als 248 Millionen auf 6623 Millionen zurückgegangen. Die Ursachen dieser Abnahme, die erst seit 1895 zutage tritt, liegen offenbar weiter zurück, da es sich doch größtenteils um Berlasserrschaften handelt und mehr als zwei Drittel der Erblasser in Frankreich das 60. Mtersjahr überschritten haben. Auch das Anwachsen des Reichtums ist aus den Berlafsenschaften erst sehr spät zu ersehen, da bei* svielsweise die Folgen der Schaffung der Eisenbahnen in Frankreich sich erst in der Zeit von 1865 bis 1880 fühlbar machten. Wenn auch in den letzten drei Jahren ein geringes Anwachsen der Erbschaften und Schenkungen verzeichnet werden kann, so ist dieses jedoch noch lange nicht bedeutend genug, um den Ausfall der vorhergegangenen Jahre auszuwiegen. Für diese Abnahme sind Während hiernach England mit seinen Kolonien die Gesamttonnage der übrigen Länder im Jahre 1886 um m.ehr als das Doppelte übertraf, überragte es diese in 1910 nur noch um rund 25 Proz. Immerhin ist die Vormacht- tellung von England noch unbestreitbar; sie ist nur stark ins Wanten geraten. Erst in weitem Abstande folgt Deutschland, das runb ein Achtel der Gesamttonnage der hier angeführten Länder für sich in Anspruch nehmen darf. Das rapide Anwachsen der deutschen Seeschifslotte von 1886 bis 1910 läßt jedoch erhoffen, daß das Reich in absehbarer Zeit den Unterschied zwischen chm und England immer weiter verringern wird. Frankreich ist von Deutschland und den Bereinigten Staaten von Amerika im Zeitraum unserer Betrachtung von der zweiten auf die vierte Stelle gedrängt worden. Aeußerst bemerkenswert sind die Fortschritte, die die Flagge Norwegens und vor allem Japans gemacht hat. Sie sind uns ein Beweis dafür, daß außer Deutschland auch noch andere Länder an der Ausbreitung ihres Handels tätig sind, und eine Mahnung, in unserem Vorwärtsstreben nicht nachzulassen. Dem gewaltigen Uebergewicht Englands als seefahrende Nation entspricht seine Stellung der Schiffbauindustrie. Von allen im letzten »Vierteljahrhundert Überhaupt auf Stapel gelegten Ozeandampfern über 2000 Tonnen find 80 Prvz. in England gebaut. Die übrigen Länder einschl. der' britischen Kolonien: Dampfer . . 4 129 000 10 855 000 20 523 000 Segler . . . 7 968 000 4 946 00 > 3 875 000 zusammen 12 097 000 15 801000 21398 000 Dieses Bild spricht anscheinend zu imgunftcn Englands, weil seine Dampfertonnage im letzten Vierteljahrhundert eine Zunahme von nur 172 Proz. aufweist, während diejenige der anderen Staaten einschließlich der britischen Kolonien mn 397 Proz. gewachsen ist. Dagegen hat dre Segeltonnage der übrigen Staaten einschl. der britischen Kolonien um nur 51 Proz. abgenommen, während sich diejenige Großbritamtiens um 77 Proz. vermindert hat. Der Rückgang der Segetschisstonnage aber ist es gerade, der gewissermaßen den Ausgleich zugunsten Großbritanniens herbeiführt; da, was die Leistungsfähigkeit angeht, eine Dampfertonne dem 3H,- bis 4 fachen einer Seglertonne gleich zu achten ist. Gehen wir von dieser Berechnung aus, so können wir in England eine Zunahme der Gesamttonnage im letzten Vierteljahrhundert um runb 180, bei den übrigen Staaten dagegen von etwa 200 Proz. annehmen. Trotz der verhältnismäßig geringeren Zunahme der Dampf er tonnage behauptet Großbritannien noch immer den ersten Pl-atz als Schiffsbesitzerin in der Welt. Hierüber gibt die nachstehende Tabelle, die den Damvferbesitz aller schtfsahrttreibenden Nationen in Bruttotonnen enthält, den besten Auftchluß. Da auch sie nach den Jahren 1886, 1900 und 1910 eingeteilt ist, so zeigt sie gleichzeitig die Entwicklung des Tonnengehalts in den darin enthaltenen Ländern. 1886 1900 1910 England nebst Kolonien 6 540 000 12 149 000 18 059 000 Nv. zweites Blatt 160. Jahrgang Freitag 26. August 1910 Erscheint tügftH mit Ausnahme beS Sonntag». Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen 604 000 2 160 000 3 959 000 496 000 879 000 1 642 000 738 000 1 052 000 1 443 000 140 000 765 000 1 422 000 78 000 488 000 1 147 000 195 000 540 000 988 000 190 000 467 000 983 000 150 000 419 000 783 000 132 000 387 000 778 000 361 000 642 000 747 000 143 000 412 00') 672 000 (Eine sonderbare Lausbahn. in einer Salzmine und mürbe schließlich von seiner Famüfe nach Südafrika geschickt. Im Jahre 1897 starb der fünfte Earl of Egmont und er, als ba nächste männliche Verwandte, kam in den Besitz des Titels. Zugleich erbte er dessen Güter in Irland, 16 000 Acres Land, an historisches Herrenl>aus in Sussex und ein Haus in St. James Place in London. Dieses LauS verkaufte er um 840 000 Mark Als sein Herrensitz in Sussex abbrannte, gingen die dort als Reliauien aufberoabrten Krörmngsroben Wilhelms des Eroberers und das Schwert, daS er in der Schlacht fori Lastings benützt batte, zu gründe. Augustus Arthur Perceval, Earl of Egnwni, der im 54. Lebensjahre starb, hinterließ feinen Sohn, und der Titel geht jetzt auf feinen Bruder über. Sv. — Bl 6 riots Leidensweg. Wie Blöriot, dessen Eindecker jetzt allenthalben Triumphe feiern, nur unter unsäglichen Mühen den Weg zu Erfolg und Ruhm sand, davon plaudert er selbst fesselnd in einer kleinen Selbstbiographie, die er auf die Aufforderung einer Pariser Zeitschrift hin geschrieben bat Die Flugmaschine, mit der er den berühmten ersten Kanalflug machte, war bekamttlich ein „Blöriot 11". 10 Modelle waren also vorher von ihm oder für ihn gebaut mürben, ehe er die endgültige Form gefunden hat. Merkwürdigerweise hatte der Erfinder der kleinen, starren Flugmaschine den Anfang mit einer Flugmaschrne mit beweglichen und schwingenden Flügeln gemacht, die genau den Dogelslug nachahmen sollte. Die erste Erleuchtung kam Blöriot im Jahre 1900 in der Pariser Ausstellung, afts er vor dem großen fledermausartigen Flugapparat stand, den schon Jahre früher M. Ader gebaut hatte. Die gewaltige Maschine hatte einen mächtigen elektrischen Motor und unbewegliche Flügel. Blöriot glaubte sie gerade durch die Beweglichkeit der Flügel verbessern zu können, und nach dreijährigen geduldigen Versuchen stellte er eine Flugmaschine fertig, die ihre Flügel derartig ausgiebig bewegte, das; sie sehr bald in Stücke ging. Die Versuche kosteten dem Erfinder'viel Geld, aber er hatte in den erstell Jahren des Automobilismus eine felyr erfolgreiche Laterne erfunden, durch berat Verkauf er ein gutes Einkommen erzielte. Da kamen die elften Berichte über die Erfolge der Brüder Wright aus Amerika, und er ließ sich von Surcouf einen Gleitslieger bauen, um von neuem Versuche zu machen. Seine Versuche brachten ihn jetzt in Berührung mit den Brüdern Voisin, mit denen zusammen er eine Flugmaschineusabrik gründete, ohne recht genau zu wissen, wie die Dinge sich gestalten könnten Schließlich war Blöriot aber doch mit dem Doppeldecker unzu^ frieden und trennte sich im Jahre 1906 von den Brüdern Voiffn, Aus London wird uns geschrieben: Abenteuerliche und seltsame Karrieren sind in England auch heute noch nicht außergewöhnlich, aber vor wenigen Tagen ist in der Nähe von London, in Thames Dftton, der Träger eines reichsgräflichen Namens gestorben, dessen Laufbahn unter seinen Standes- und Geburts- ,x«nossen dennoch eine ^Seltenheit bilden dürfte. Es handelt sich rm Augustus Atthur Perceval, den achten Earl of Eg- noot, btt im Jahre 1856 in Papanut in Neu-Seeland zur Welt gekommen war. Er wurde als Kadett auf einem Schulschiff in der Themse erzogen, doch schon in früher Jugend machte sich sein unruhiges Plut bemerkbar, berat er entlief setnen Lehrern und verdingte sich auf einem Kaufsahrer, der nach Bombay und China bestimmt war. ES gelang thm, stch zum inerten Schiffsoffizier aufzuschwragen und bald danach ftnden wtr thn auf dem Schiffe, das das Kabel zwischen Zanzibar und dem Kap der guten Hoffnung legte. Ebenso plötzlich tote er es begonnen, gab er jedoch sein Seefahrerleben wiederum auf. Im Jahve 1881 trat er in die Londoner Feuerbrigade cm und machte alle Prüfungen in zufrieden stellender Weise. Um diese erhielt er von seiner begüterten Familie materielle Zuschüsse und der Earl of Egmont, der sich für das Schicksal fnned- Berwandten interessierte, ließ von Zeit zu Zeit bei seinen Vorgesetzten über sein Befinden und fern Verhalten nachfragen Da die Auskünfte immer günstig ausfielen, setzte eS beträchtliche Geldgeschenke ab. Doch zerrann das Geld in Augustus Landen sehr rasch, da er alle seine Kameraden ftcihiell. Damals heimtete ct. Er traf die nachmalige Gräfin von Egmont in einer Bar, wo sie Kellnerinnenbienftt leistete. Augustus Arthur Perceval wurde hierauf Pförtner im Bürgermeisteramtsgebäude der Londoner Vorstadt Chelsea. Doch schon nach drei Monaten mußte cr diese Stelle wegen eigenmächtigen Eincsreifens in eine Volksversammlung verlassen. Sir Charles Dtlke hielt nämlich in btt Halle des Bürgermeisteramtes eine politische Versammlung ab, die der Meinungsverschiedenheiten bei Zuhörer halber bald in einen argen Tumult ausartete. Der Mörtner erinnerte sich seiner Feuer wehr-Lehrj ah re, stieg auf die Galerie, setzte den Schlauch an unb ließ einen vollen Wasserstrahl spielen. Natürlich war die Halle sehr bald von den erhitzten Paririanhängern befreit; aber einige erboste Politiker verklagten ihn bei Gericht, und als Pe^cceval verurteilt wurde und seine (^erichts- foffen der Gemeinde aufrechnete, entließ ihn diese aus ihren Diensten. Perceval konnte diesen Schicksalsschlag um so leichter verschmerzen, als er um diese Zeit von einer alten Tante 160 000 Mark erbte Er rächte sich noch an der Chelsea Town Halle dadurch, daß er eines Abends, während dort ein Batt abgehalten wurde, sämtliche Lichter abdrehte. Dann gab cr einigen hunbcrt Armen aus dbelfea Slums ein Frei-Diuer unb verließ Chelsea auf Nimmerwiedersehen Mit dem Rest ferner 160 000 Mark erwarb et ein Zement-Unternehmen und leitete es so kauf- märnnsch gründlich daß er halb darauf Bankerott ansagen schreckte den Führer, er glaubte, fein letztes Stündlein habe geschlagen, und er dachte daran, was -aus seiner armen Frau werden sollte, die ihn beschworen hatte, nicht sein Leben aufs Spiel zu setzen, und wie es seinen lleinen Küibem ergeben würde. Wieder zog er an den Hebeln, um den Apparat auf den Boden zurückzu- bringen, aber die Hebel arbeiteten zu stoßweife und bv Musch ine zerschmetterte beim Auffetzen. Der Motor, ber hinter ihm war, wurde aus seinem Lager geschleudert, aber zum Glück des Führers prallte er gegen eine hölzerne Stütze, bie den 'Swß milderte: er wäre sonst unrettbar verloren gewesen. Trotzdem setzte Blöriot seine Versuche fort, und mit der nächsten Maschine, die im September 1907 vollendet wurde, gelang ihm der erste wirkliche Flug. Sie brachte ihm vom Lkerottub die erste filbentc Medaille, bie ihm von allen Preisen noch heute bet wertvollste scheint. Aber auch „Blöriot 7" ging in Trümmer, wie bie folgende. Wenn er zusammenrechnete, was seine Versuche ihm aekostct batten, so konnte er verzweifeln: er hatte über 600000 sDtart ans- gegeben und war nahe dem Ruin. Seine nächsten Verwandt«, flehten ihn an, die fruchtlosen Versuche aufzugeben, aber wie ein Spieler glaubte er nicht innehalten zu können, ehe er das BerlsvcnL znrückgewonnen hätte. Und es gelang. Mit dem „Blöriot 11* hatte er endlich den Apparat gebaut, ber ihn für alle Mühsakc und materiellen Opfer eMschädigen sollte. — Heizmaterial aus A s ch e. Die Ausrartzrarg des Teers, des Ammoniaks und des Cyans in den Steinkohlengasanstalten, die Kehrichtverbrennung zum Zweck der Elektri- zitatserzeugung und andere Arten der Weitcruetwendung von Abfallstoffen sind Beispiele dafür, wie selbst anscheinend vollkommen ausgenutzfes und wertloses Däiterial roeiter nutzbar gemacht iperben kann. Diese Beispiele iverdeu nach den „S. M." tiurd) die Weiterverwendung der Koksasche terridbert, die bisher die Hüttenwerke unnütz belastete. Von ben 8edicn „Concorbia" unb „Karl" werden die Kvksaschenreste einfach mit Hartpechrückständen mit Schaufeln unb bann in einem Schüttelwerk miteinander txmicngt, darauf in einem Knetwerk behandelt, wo das Okmifd) von einem Strahl überhitzten Dampfe gleichzeitig burdtgemärmt und von einem Teil de- Wassers befreit wird, um schließlich in einer Presse zu »ijlinbnf(freit Ziegeln oerarbeitet zu werden. Der Preis dieses neuen Brennstoffes, der einen Heizwert von 5600 bis 6100 Wat-uterin heften defttzt lwährend Braunkohlenbriketts 4500 und 5200 Wärmeeinheiten haben), beträgt für die Tonne 5 Mk. bis 5,20 Mk. Haupt - sächlich sollen die Briketts zur Kessel Heizung dienen Bei Prr>lx" ueriuefren betrugen die zdosfeu für eine Tomic mit KvkSasdien- briketts erzeugten Dampfes etwa 1,23 bis 1,27 Mark. Die Entdeckung be# a gnet bergei. Der Magnctberg, ber nach den abenteuerlichen Berichten der mittelalterlichen Seefahrer die Eisenteile der Sdnsse au sich zog und sie so zum Untergänge brachte, ist jetzt wirllich schon entdeckt inorden. ES handelt sid) nach einem Bericht ber ..Revue ' um einen etwa 3000 Meter langen Küstenstrich im Norden wogens, eine Sanbdüne vvn etwa 20 Addern Höhe, bie sehr reich an Magneteisenstein ist. Natürlich ist her Magneti-nni- nicht so stark, daß er die Schiffe gefährdet: nwhl aber reicht er auS, um bedeutende «Störungen des Kompasses herbesusüd. -n. die dis heute die treuesten Anhänger dieses Systems geblieben sind. 1907 kam Blöriots erster Eindecker her ans, jein 6. Modell, das in etwas einer Ente ähnlich sah. In größter Spannung machte er sich an den ersten Flugverfuch. „Mit uncndloser Vorsicht," so erzählt Blöriot selbst, „ließ id) den Apparat zunächst über bat Boden lausen, um zu sehen, wie er sich anstelleu würde. Er ging prachtvoll vorwärts. Dann konnte ich der Vcrsuclning nidtf mehr L ________ _________ ________ widerstehen. Ich mußte einen Flug versuchen. Ich riß die Hebel rnußfe Dtt Betfer deS Earl of Egmont lebte jetzt m einem empor, unb bie Maschine machte einen schrecklichen Sprung in öffentlichen Logier haus, versuchte bann sein Glück al- Arbeiter1 die Höhe . . Das plötzliche Lincmfschnellen in die Lust er- t Gelegenheit die alljähr- Besten be- Missionsfeste statt, zu welchen auch auswärtige Missionsfreunde gern kommen. Diesen wird am nächsten Sonntag dadurch etwas Besonderes geboten, daß gelegentlich des Missionsfestes in unserem neuen Schulhaus eine kleine Ausstellung aus den verschiedensten MisstonSgebieten Afrikas und Asiens veranstaltet und jedermann zugänglich gemacht ist. UirehLiche Nachrichten. Lvangeilfche Gemeinde. '4. Sonntag nach Trinitatis, den 28. Auouff- Gottesdienst. u „ 3n der Ztadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser Zugleich Christenlehre für die Nerikonfirmierten aus der hrrnänownrwXn 2tus Stadt nnd Land. Gießen, 26. August 1910. Zu ui 2. September! Der Vorstand des hessischen Landesvcreins vom Roten Kreuz, als Landesverein der Kaiser- Wilhelm-Lrtiftung für deutsche Invaliden, schreibt uns: Stärker und ergreifender als seit Jahreii tritt uns durch die vierzigjährige Gedenkfeier in diesen Tageii die Erinnerung an die unvergeßliche glorreiche Zeit entgegen, die uns den Sieg unt) die Gründung des Deutschen Reiches brachte, und erregt in jedem Vaterlandsfreiind Gefühle der Erbebiing und der Dankbarkeit. Srnste Pflicht erwächst iins, diesen unseren Dank für das von unseren oraveli Truppen dainals Getane atich diesinal ivieder dadurch zu betätigen, das wir zum Besten unserer Kriegsinvalideii und Kriegshinterbliebenen in der Zeit des 2. September in Gotteshäusern oder x »'lustigen Vereinigungen durch unsere Gaben dazu beitragen, oqj ^os der Opfer des damaligen Krieges auch weiterhin noch besser zu gestalten, als Reich uiid Staat allein es vermögen. Wir bitten insbesondere wie früher die evangelischen Pfarr- am ter und K i rch en v o rst ä n d e, gemäß der ihnen von Großherzogltchein Oberkonsistorium erteilten Erlaubnis, bei den betreffenden Gottesdiensteii Kollekten für jenen Zweck zu erheben. Unsere Zweigvereine ersuchen wir, wie seither möglichst für die Verbreitung dieser Ansprache und Durchführung unserer Sammlung en' tnSbefonbere an geeigneten Orten Sammelbüchsen auf- -ustellen. .(He, »velche uns detnnächst die Erträgnisse voii Santm-- lungen zu übermitteln haben, bitten wir, dieselben durch Post- Linzahlung an unseren Schatzmeister, Herrn 1. Lauptstaatskassedirektor Dexheimer, Neckarstraße 13, Darmstadt/ einzusenden. ^Lehrerpersonalien. Uebertra-aen hntrbe t ^rer Johann Diehl zu Gedern eine Lehrerstelle S -Ober-Schmitten: dem Lehrer Friedrich Konrad y a l Wölfersheim eine Lehrerstelle zu Wieseck Erledigt sind: Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Klein-Auheim; eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Saasen. ** Steuerwesen. Erledigt ist: Die Stelle eines Steueraussehers bei dem Großh. Hauptsteueramt Worms R o m, 25. Aug. In den letzten 24 Stunden Mürben ut Trinitapoli zwei Erkrankungen unb unter ben an den Vortagen Erkrankten ein Tobessall an Cholera festgestellt, H1 -Margherita die Savoia brei Erkrankungen unb drei Todesfälle, davon eine, unter den an den Vortagen Er- krankten zwei Todesfälle, in Barletta drei Erkrankungen und fünf Todesfälle, davon vier unter den an den Vortagen Erkrankten, in Conosa die Puglia ein Tobessall. jjn allen anberen Gemeinden der Provinzen Bari und Zoggra ereignete sich kein neuer Fall. Das Gerücht über Wtt. Unb in weiteren 1500 Jahren wirb der Katholizismus > - — ^ttKyen to.emuiöe < gOTau dasselbe sein, was er heute ist. Ich will nicht unter- suchen, welche Folgen sich daran geknüpft hätten, wenn auf dem .Weltkongreß für fteies Christentum ober auf der Generalversamm- lnng des Evangelischen Bundes Luther oder Melanchthon er- schieMn wären unb ein kleines Examinatorium angestellt hätten über bie Frage: Wie dünket Euch um Christum? Jedoch eine «ernste Mahnung an die Brüder evangelischen Glaubens möchte ich mit aller Liebe, aber auch mit Allem strengen Ernst aussprechen, die Mahnung: wer Augen Hal zu sehen, der sehe! Die ganze Tagung war eine glanzende Abwehr der Bewegung des Unglaubens, sie war ein Zeugnis: unseren festen Turm werden sie nicht vernichten. Wir fordern die geistliche Schulaufsicht. Die süddeutschen Lehrer, die dem katholischen Lehrerverbande nicht angehören, haben diese Frage bisher zu geringschätzig behandelt. Wir wollen uns nicht von einem bayerischen, von einem Deutschen Lehrerverein verletzen und beschimpfen lassen. Der Redner geht dann die einzelnen auf der Versammlung vertretenen Forderungen durch und mahnt die Regierungen: Es handelt sich um eure Sache, ihr seid auf die Hilfe des katholischen Volksteils angewiesen. Wir wollen für die katholische Weltanschauung kämpfen bis die Zeit gekommen ift, wo wir sagen können: Christus siegt! (Fast nach jedem Satze des Redners folgte anhaltender tosender Beifall.) — Nachdem Bischof v. Lingg den Anwesenden den Segen erteilt, wurde die 57 Hauptversammlung geschlossen. Am Nachmittage fand em Festmahl statt. . "biliar-Versteigerung. Das Anwesen Wlttue, Kaiser-Allee, ortsgerichtlich zu 44000 Mk. taxiert und mit 40 000 Mk. hypothekarisch be- Lestern im Wege des Zwangsverkaufs für 34 000 Mk. an Herrn Schwalm ans Lollar verkauft. Die Hof- rerte, welche rund 950 /O-uadratmeter Fläche enthält, ist für den Steigpreis billig erstanden. x, ** 1 lasse gefahren. Ein sehr hübsches Ge- fchrchtchen von der vor einigen Tagen verstorbenen Witwe des Grafen Friedrich zu Solms-Laubach, geborenen Gräfin zu Stolberg-Wernigerode, das noch zu Lebzetten ihres Gemahls vorgekommen sein soll, wird uns ous unserem Lesertteis mitgeteilt. Der damalige Senior . Solms-Laubach, der Graf Friedrich war ern Manu von einfacher schlichter Art, der im Umgänge mit anderen Menschen alles eher fein wollte als „der hoch- geborene Graf". Er liebte es, wenn er einen Mann aus ber Gegend von Laubach traf, sich hinzustellen, um mit ihm - So führte ihn auch der Zufall auf dem Bahnhof Gießen mit einem Bauern zusammen, der im schlichten Wams dastand und auf den Zug wartete, mit Fredrich und seine Gemahlin, die adelsstolze Stolbergerin, ebenfalls fahren wollten. Der Landmann zog schon von der Ferne seine Kappe, als er das gräfliche Paar annchtig wurde. Graf Friedrich kam auf ihn zu und unterhielt sich gemütlich mit ihm, indem er seine Gemahlin allein auf dem Bahnsteig stehen ließ. Zum Abschied druckte er dem Manne die Hand und begab sich, um einzusteigen, zur Frau Gräfin. Diese °J?en Krab und frug in pikierten Ton: rich, bist du wieder einmal 4. Masse gefahren'^ Antwort, die Graf Friedrich darauf gegeben hat, ist nicht bekannt geworden. 1 ' ' Sport. Regatta in Mainz. 9o 9^n ^bibt uns: Auf der kommenden Sonntag, ST? p nna$m' n ^ain^ stattfindenden Kaiser- süddeutschen Ru d er v e r b a n de s toerben fotgenbe < Rennen mit beigefügter Besetzung iur Ausf°hN gebracht:. Ein er für Junkoren G^ene R.-Cl. „Hasfta Mainzer R.-Cl. 1903. Ermunterunas- ülerer: Mainzer R.-Cl. 1903 unb Mainzer R-Cl 4nr tun°" je 2 Doote Limburger R.-Cl 1907. Se n'i ° r I Vierer: Franks. „Amicitta", Franks. Alemanw^" Mainzer „Fortuna", Mainzer R.-Cl' 1903. Emer (Rheinmeisterschaft): Franks Alemannin" Gießener Hassia", Franks. (Vierer ohne L-teuermann): Essenbacher tiermnntn,/* fihegener ia"e Frauks. ,^Vorttsfig", Minzev ^Fortung"^ • ? i n z, 25. Aug. Heute morgen entstaub auf einem Jlcfer bei Zornheim, auf bem bie Dreschmaschine ar- b^drand unb vernichtete fünf große Stroh-, IW, w tyuLt. pnufen. Es waren mehrere Tausend Fruchthaufen zu- einen Falt in Avezzano entbehrt der Begründung' Aus ffaetrr9Cn' größter Teil jedoch schon gedroschen allen anderen Teilen des Kö n i g s r e ich« s kom- war. Es gelang, das Feuer zu überwältigen. — Die Stadt m e n beruhigende Nachr ich ten. Jiai nä; hat gegen Gonsenheim das Enteignungs- Lem b er g, 25. Slug. $yie bafteriofoaifcbe llnterfurfuinn ftrafte’lKnnS“ M rlfnb!tütfe' ä.“m Bau der Kreis- hat ergeben, daß bei einem Maurer der uiner verdächbchM -^'bach^Gonsenheim teilweise notig sind, bean- Symptomen gestorben war Cholera vorgelegen hat tragt^da eine Einigung mit der Gemeinde nicht möglich war. Odessa, 25. Aug. In den vier letzten Tagen sind r~f a- 9^betn, 25. Aug. Die viclumworbene 12 pest verdächtige Erkrankungen festgestellt wor- Stelle des Bürgermeisters fürBacharach a. Rh., Stadt de« Die Zahl der Erkrankungen betragt seit Anfang der und Land, dürfte dem Vernehmen nach dem früheren Leiter Epidemie 51 und 11 Todesfälle. ber Kaiserlichen Bauinspektion in Deutschostafrika, Herrn Alfred ' Lipowski, übertragen werden, da angenommen wird, daß eine Einigung erzielt wird über verschiedene Sonderbedinq- Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel ungen, die Herr L. für die Annahme des Postens gestellt hat. bie Redakt,^^^em^Pubstkuni gegenüber keinerlei ist zu bemerken, daß der' Brand des Gemeind^backhäusts ool schafwn V/ch d//sonst st Äll°ausseh^nbe^7l l"aElches 'ja Jahresfrist von der 8. Komp a gn ie des Jnf.-Regts. Nr. 116 von sehr vielen Fremden besucht wirch, eine besonder« unter der Leitung des Hauptmanns v. BurSztini gelöschtI besitzt. Passiert man da die Lumbastrüße, so wirb worden ist. Dieser hatte mit Hauptmann Giese, bedSÄE hU AC1x V* ^ompagme, die etwa 7, Stunde vor Aus- der Hofreite eines dort wohnenben Metzg^ttsters^Emmt ^cm bruch des Brandes den Rückmarsch aus dem Schießgelände meisten Tagen nach ber Straße unb von ba wach einer ziemlich zur Kaserne angetreten hatte, für den Rückmarsch ein Gesecbt SLen f?u’e 7n übelriechendes Wasser wie Wurstbrühe, Blut- verabredet, mdem Hauptmann Giese mit feiner Rompagnie bkf«t UebeAw Ä’blSsS1 SS&ff’Trfe auf dem Seltersberge, etwa bei der „Schönen Aussicht", eine °a das SchlachthausdÄ bet? Stellung nehmen wollte. Bei Ausbruch des Brandes rückte die ^^ttehrungeir hierzu getroffen hat, abgeholfen wetten oder soll 8. Kompagnie |ofort im Laufschritt mit zur Brandstätte und I An- die aber bann freilich oceblieb dort. b,S der Brand völlig niedergekämpst war. D,e chch?d,eMchseür^dürS?'der Rahe wohnenden Mmscherr Aufraurnungsarbeiten übernahni dann die 7^ Kompagnie unter! ———2^— bem Kompagniechef, Hauptmann Schroeder. Hauptmann Märtte. Giese, der nut der 6. Kompagnie auf dem Seltersberge langeL . § .Grünberg 25. Aug. Der heute hier stattgefundenc L'iM'rrsrL^' - 26.„chuui,,, !>„ Gemeinde einer neuen, ,n ihrem Innern durch künstlerische k™*® und der übrigen Hackgewächse sind hierbei von großen! Ausmalung und wertvolle Glasmalereien besonders schön ae- °Eerfauta von ihren seitherigen hohen Preisen ftSteS» flü* »*•»- -Ä«L|Ä®ÄtÄ ÄJSÄttSÄÄ bester 55-58 Mk. Die beste Sorte war am be- gehrtesten. Der Rindmehmarkt war wie ge.vöhnlich schwach besetzt. H'er herrschten hohe Preise und flotter Handel, Erscheinungen die den F,e,schpre,s von 85 Psg. für das Pfund, wie ersetzt auf dem Laude bezablt wird, erklärlich machen. q. /c* Wiesbaden, 25. Aug. Heu- und Strohmarkt. Angefahren waren ^8 Wagen Heu und Stroh. Man notierte- Heu, neues, 5.20-6.60 Mk., altes 0.00—0.00 Mk., S trotz (Richt- 8rUd,tmaCtL &afet 16-°° b-s oon b /,uyr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. . um 7 Uhr: Die erste heil. Tieffe.* " um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. , um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. „ um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Andacht. Donnerstag nachmittag und abend ist Beichtgelegenheit. Freitaa vormittag um 7 Uhr ist Segeusmesse. J ü cnn9 .... L Aus Oberhessen, 25. Aug. Die erste oberbes- ^^"^“^enoHenfcfiaft blickt jetzt auf ihr tUXÜd’r das wieder sehr günstig abschtoß. .Mitgliederversammlung zu Alsfeld, die sehr zAlreich beucht war, erstattete Direttor Z o b e l den Rechen- ^aftsbemcht. Die Genossenschaft zählt 856 Mitglieder mit ^"00 Mk. Haftsumme: 1909/10 traten 26 Mitglieder bei. Der Gesamtumsatz ist 717 000 Mark, dtt Bruttogewinn 39 241 Mk., der Reingewinn 4752 Mark. Die beiden Kornhäuser zu Alsfeld und Niederge- munden stellen einen Wert von 44 745 Mk. dar. Die Ber- sarnrnlung beschloß, den gesamten Reingeminn bem Reservefonds zu überweisen, bamit bas Kornhaus auch in schlechten fetten ortbestehe Die Versammlung setzt den Höchstbetrag • ^e,1fb«r ^"°'sensch°ft nicht übersteigen sollen, auf °l. Münster b. Sich, 25. Aug. Die Erbau un q d er ^nd Kanallsntton mürbe dieser Taae an a/k^f^Edlarer Unt«nehmer vergeben. Me Ausführung S^eht nach den Planen der Kulturinspektion Gießen oie Kosten smb zu 23 000 Mk. veranschlagt. Die Wasser- lettung wirb an bas staatliche Wassermerk Lauter-Bab- Nauheini angeschlojsen unb soll bis Herbst vollenbet sein. -l. Homberg (Ohm), 25. Aug. In ber Billa bes ^^rherrn Bothmer zu Offleiben würbe ein- ^bin, Eßwaren u. a. gestohlen , $te hatten sich mehrere Taae eincsuartiert. B 9 ’ a Aln0-en' 25 %iig. DreKanalisationder &at)nt)offtrafce würbe zu 23 562 Mk. vergeben Die sÄ bemängelten Wassergräben, bie Brutstätten ber .^naten, werben damit verschwinden. ~ Dfe fürstliche _ , , "»«uiQVfc UV.'Xi,k. ItFVU, y L Ulli |. ,,Ami^ . , v d . .... r- . ’lcitia". Junivr-Dierer: Gießener „Hassia", Offen< ,aiQ.,, ■ ■ - — ——k an bas Elektrizttatswerr zu bacher „Germania", Mainzer „Fortuna", Mainzer R.-C1. 1 perg. 1903 (2 Boote). Achter : Franks. „Amicitia", Mninzer L. Friebb erg, 25. Aug. Im Saale bes Hotel Trapp „Fortuna". Eine Melbung von 7 Booten im Vttrer ohne dahier fanb gestern bie sogenannte Frankfurter Konferenz Steuermann um einen Kaiserpreis ist bis jetzt einzig bn- hessischer Geistlichen statt. Sie tagt jährlich zweimal; im stehenb. D. 22-inter regelmäßig in Frankfurt, im Sommer abwechselnb —'—---"""" g? . P1 reineren Stäbten ber Provinzen bes Großherzogtums. DlL dbOlCFG. wääm« 11 Uhr vormittags ober nachmittags 5 Uhr hier eintreffen, das Zarenpaar bestimmt Montag nachmittag. T ) ( Aus ber Wetterau, 25. Aug. Nicht weniger alv 34 Kanbibaten waren bei ber Gemeinberatswahl zu Oppershofen aufgestellt, unb nur brei bürsten gewählt werben. In bem heißen Wahlkampf waren bie Erkorenen Franz Bell, G. Hittebranb unb P. Baier. Verantwortlich für .„Aus Stadt und Land" und „GcrMssa^ r. -6.: Karl Neurath. Darmstädter MöbelT ».ÄÄSJÄ'Ä*- August Schwab jr. ss,., Darmstadt, Rbeinftraße 39, nächst d. Bahnhöfen. Telephon 397. ?nnnnlw># Ä^mX,koC Wohnungseinrichtungen von 1000 bis 10000 Mk. Freie Lieferung, dauernde Garantie. Alles offen ausgezeichnet. Man verlange Preisliste und Abbildungen. VISITfQA R TEN Jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte. "7 . .. . ■— ■ sowie mit Zirkeln aller studentischen Ver- umgangen liefert zu mäßigen Preisen die Brührsche Univ.-Druckerei, (ßcricbtsfaal. Sergeant Kugler freigesprochen. il2.6- August. O berkriegs gericht. Der ^.whnge verheiratete Sergeant Otto Kugler mis Witten von der 1. Komp des Pionier-Bat. Nr. 25 wurde am Kriegsgericht wegen Aufwiegelung, be- ^^brend^des Dienstes vor versammelter Mannschaft unter KiigÄ^battt Mund Degradation verurteilt.« ^ugteup t»yn bem Dotzheimer Exerzierplatz ent- Matthäusgememde. ' Kutp fnfT Kompagnie führenden Leutnants, die Vormittags 91/, Uhr: Psarrassistent Haustein, bafte^mX?rffere" in Schiitzenllme kurze unb leb- Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markus. aeäuüer?^^Dnü m?r fÜ a$t 9JZünrt bestehenden Gruppe gemeinde gemeinsam. Anmeldttngen für beide Gemeinden vorder steltt'"^ wenn er sich auf den Kopf „ei Pfarrer D. Schlosser, Kirchstraße 1, erbeten " ^rher Der Anaellont^ swer Tage spater diese Aeußerung. 3n der Iohannerkirche. sä’e*y?1«re Sfe ‘Uch?KL-"s8°r" b®’"Mi mhanbelt tourbe am Obkrkrwgsgmlcht dürftiger RtiegSinoaliben erhoben werden. R“0:11 rour£lc- , Die Beweisaufnahme hatte dasselbe Ergebnis ---------- bakie der Angeklagte tatsächlich getan. Durch den katholische SemeiNde. Sachverständigen, Stabsarzt Dr. Romberg, der den An^- <5ottes6knft mir?h?lfpS,efraH?rest §eit behandelt und beobachtet hatte Samstag den 2 7. August- .Kugler alle Voraussetzungen vorhanden Nachmittags um 5 Uhr unb abends um 8 Ubr* i ^mmerjuftanben führen können. Der Angekla^„ur heil. Beicht. m Ut)C* her fr^ibe snufatLl^er2enx bcraTt krankhaften Zustand gewesen, Sonntag d e n 28. A U g., 15. S o n n t a g n a ch P si n o ff - n. teibige^besb^Ai^eklagteu^D^S^ch^cib?r"^plMettc D°° »«-1Mittag« 8‘& U^«n: G°-°g°nh°i. zur Ä«"'"’ « bemerkte dabei, baß selbst die' Richter, die ibn in bet Vormstanz verur1e.lt, bie ©nabe bes Kaisers für den Am hatten ammfen wollen^ Das Obcrkriegsgericht schwß sich im wefentlicheii ben Ausführungen des Sachvcrslänbiaen an und sprach den Angeklagten frei hatte Verwerfung ber Berufung beantragt. 9 tl¥teT Kursblatt des Lietzener Anzeigers Bank für handel und Industrie vom 25. Avgvft 1910. Niederlassung Gießen. Staats-Anleihen. a. Deutsche do. do. Preußische ConsolS 92.20 101.30 do. v. 1886,97,190 do. b. Ausländische. 100. 100.50 47.30 Lire 97.50 ö.fl. 47, öfl.G. 97.50 2n. 3 M. do. 1911 abgest. Lstr. lvnv. v. 1903 . v. 1897 steuerfr. do. M. (Eisern Tor) Gold stsr. 76.50 Außereuropäische. n Pes. nut. G.-Anl. v. 1887 . abgest. do. 1890 v. Lstr. Fr. 37, Lstr. 3 cons. innere . . do. do. 4 4 4 4 do. do. do. do. 1888 1897 100.70 100.80 98.90 93.75 94.30 92.85 83.75 92.85 83.75 5 4 4 4 47, 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 37, 3 4 37, 3 37, 37, 3 r 4 5 5 3 v. v. vfl.G Kr. M. Kr. 91.75 84L0 83. 91. 5 5 5 47, 86— 100.85 91.70 do. do. do. ö.fl. Kr. M. Fr. 97.20 92.95 100.05 100.35 87.50 94.70 86.50 94.20 91.80 v. 1896. v. 1898. Fr- M. Pes. Lstr. M. do. do. 1881/88,92. 93 i. G. v. 1903 t. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . Pes. Lstr. Pes. Lstr. M. Lstr. M. Spez. . i. am ort. do. do. amort. amort. v. 1875—80 abgest. . v. 1900 ..... v. 1903 ..... v. 1896 ..... 102.70 100— 99.20 91— 95.30 66.40 68.75 11.65 91.20 102— 91.20 92— 90.30 100.30 91L0 91— 92.20 91— Rente Rente do. 9ten tc Rente vO. do. Rumän. do. Chile Gold-Anl. v. 1889 . . . -- StaatS-Anl. v. 1895. Anl. abgest. do. . . do. . . 102- 99.50 37io do. do. do. do. do. do. do. do. do. unifizierte. priori. . . 96.20 83.90 97.50 91.— 80— 83.20 101.60 92.60 91.80 91.70 83.40 I1/, U— —- 6 Chinesische Argent. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 4 37, 3 4 87, 3 37, ?'• 4 37, 3 4 4 87, 3 3 4 37, 37, 37, 3 Mexik. amort. innere Ser. I—IV cons. äußere o. 1899 steuerfr Bayr. E.-B.-Anl. unk. b. 1906 do. E.-B. u. 9111g. Anl. . . do. Landeskultur-Rente . . 3V, Deutsche Reichs-Anleihe 3 Württembg. do. do. do. do. Hessische St.-Anl. v. 1899 v. 1906 ... äuß. E.-B. i. G. innere v. 1888. äußere Gold-9lnl. do. do. do. Bogdad-Bahn . . Ungarische Gold-Rente 2025r StaatS-Rente . . do. do. . . ; . . Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 u. 94 5 do. 41/, do. 4 Egyptische do. v. 1902 unk. b. 1910 do. v. 1896 ..... Gold-Anl. v. 1894 steuersr. do. v. 1896 steuerfr. „ ___ garantierte . 47, Japaner Ser. II v. 1905 do. v. 1905 do. ...... Schweiz. Eidg. (A.'G.) mck- b Serb. amort. . 1895 (405) 4 Span. ausl. Rente v. 1882 37, Türk.-Egypt. Tribut . . Türken v. 1890 . . . v. 1903 steuerfr. do do. v. 1896 unk. 1912 do' do. v. 1902 unk. b. 1912 Hamburger St.-Anl. amrt. 1900u. 1909 . ' do. bo. d.1887,91,93,99 Sächsische Rente . . ' v. 1907 . I. Europäische. 47, Bosnien u. Hercegov.v. 1902 unk. 1913 Kr. 4 1 do. do. ..... 5 Bulgar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. 16/ Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. !•/ do Akonopol-Anl. v. 1887 . 4 * Italienische Rente . . . . . 24/.„ do. do l. G. . . . 47 Oest. Silber-Rente..... 41/s do. Papver-Rente..... • do Gold-Rente...... do. embtitL Rente (conv.) . . do. StaatS-Rente . . . . . Oest E.-B. St. Sch.-Versch. (conv Elisab. Obl.) t. G. steuerfr. . 51/ Oest E.-B. St. Sch.-Versch. (conv U Franz-Josef) t. Silb. steuerfr. q Oesterr. Lokalb. (verstaatl.) mi do E.-B. St. Sch.-Versch. (abgest. 14 Elisab.-A.) n steuerfr Pp. . Portug. unifiz. v. 1902 Ser.,1 . + umfiz. v. 1902 Ser. IN . Schwedische v. 1880 abgest. do. v. 1890 . . Rufi. Staatsanl. v. 1905 .. . . „ Consolid.-Anl. v. 1880 . . „ Gold-Anl. v. 1889 . - - w Cons. E. B. Ser. I u. II 89 , Gold-Anl. Em. NI v. 1890 . „ Staats-Rente v. 1894 . alt.Kr.Rbl. do. v. 1902 steuerfr. M. do E.-B.-Anl........ Bremer St.-Anl. v. 1888, 92, 99 . Eisenbahn-Prioritäten. Inländische. 4 Braunschweig. LandeS-E.-B. HE . . 37, do. do. I E abgest. . 37J do. do. NIE unk. b. 1905 3 ’ Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 607» 37, Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . 37, do. do. do. v. 1904 Ausländische. 4 Elisabeth steuerfr. t. G. . . 2000 M. 4 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . ö. fl. 4 do do. 1887 stf. gar. . „ 4 Franz-Josef . . ,. S. 200/1000 „ 4 Kaschau-Odrb. v. 1889 ». S. . . ö. fl 4 do. do. v. 1889 1. G. . . M.' 4 do. do. v. 1891 i. G . . „ 5 Oest. Süd (Lomh.) stf. i. G. 400 „ 4 do. do. „ i. w 27ie be do. „ i. G. 500 Fr. 27m do do. E. v. 71i. G. 500 75.20 89 80 89.70 98.40 96.50 94'50 99.15 79— 57.35 5 Oest.-Ung. Stsb. 1873/74 i.G. . - 5 do. Brünn-RS. 72 stf. i. G. 100 4 do. StaatSb. v. 83 „ i. G. . . 3 do. I—Vm Em. , t. G. 500 3 do. IX Em. „ t. G. 500 3 do. v. 1885 , i. G. 500 3 do. (ErgänzgS.-N.) n i. G. 500 3 do. v. 1895 stf. i. G. 1000/2000 3 Prag-Dux v. 1896 stf. i. G. . . 3 Raab-Oed.-Ebenf. „ i. G. 400 3 do. do. v. 91 „ i. G. 400 3 do. do. v. 97 „ i. (5. 400 4 Rudolf .... „ i. (S. . . 4 do. (Salzkgtb.) stf. i. ...... 5 Ungar.-Galizische . stf. i. S . . 4 Vorarlberg ... „ t. (5. . . 27,. Jtal.stl.gar. E. B.Ser. A-E. i.G. . . 4 Jtal. Mittelmeer steuerfr. i. G. . . 27„ Livornes. Lit. C. D. u. D/2 500 4 Sard. See. st fr. gar. I u. II . . 4 Sicilianische steuerfr. i. G. v. 1889 4 do. „ i. G. v. 1891 27„Südital. (Merid.)Sr.A-E. . . . . 4 ToScanische Central .... 500 5 Westsicilian v. 1879 ... 200 37, Gotthardbahn........ 31/, Jura-Simplon v. 1894 . . 500 4 Schweiz. Central v. 1880 . . 1000 4 Moskau-Kasan unk. 1915 . . . . 4 Russische Südost 97 steuerfr. gar. . 4 do. do. 98 unk. 1909 stfr. gar. 4 do. do. 1901 uncv.d. 1915 stf. g. 4 do. Südwest stfr. gar. 408/2040 4 Ryäsau-Koslow steuerfr. gar. . . 4 do. UralSk steuerfr. gar. 404/2020 4 do. do. 97 steuersr. gar. . 4 Warsch.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 4 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 5 Anatolische i. G..... 2040r 5 do. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 3 Portg. E. B. v. 86 (Baira Baixa) . 47, do. v. 1889 I. Ra. . . do. v. 1889 n. Rg. . . . 3 Salonique-Constant. Jonction . . 3 do. Monastir . . 2020/4040 M. 105.30 Tlr. M. Fr. M. 103.50 97.50 81.90 80.05 79.70 82.30 76.70 78.70 ML M. Ö. fl- Lire 74.40 67.80 94.20 97.85 103.10 94.50 73.65 „ 75.90 „ 101.90 „ 101.— * 73*30 - 117.40 Fr. 102.25 Fr. 95— M. M. Fr. M. 102*30 89*80 89.80 90^— 90* 15 100.10 100.10 80— 94— 76.50 66*60 Provinzial« und Communal- Obligationen. 4 Rheinprovinz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 1902 37. do. , 22 u. 23 ... . 37, do. „ 10, 12-16, 24-26,29 37, Heff. Provinz Oberheflen -. . . . 37, do. do. Starkenburg .... 37, Frankfurt o. M. Lit. N u. Q abgest. 4 do. v. 1906 .... 37, do. „ R abgest. . . 37, do. (Straßenbahn) 0. 1899 . 37, do. v. 1901 Abt. L . . . 37, do. v. 1901 Abt. II. u. HL 87, Alzey v. 1899 unk. b. 1912 . . . 31/, Aschaffenburg v. 1888 ..... 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . . 4 Babenhausen (Hessen)...... 37, Baden-Baden v. 1898 lünbb. ab 1903 37, Bamberg v. 1888 ....... 37, Berlin v. 1886/92 ....... 4 Bingen v. 1901 kündb. ab 1906 . . 3 do. v. 1895 ...... 37, do. v. 1898 ....... 37, Darmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u.V 87, do. 0. 1888 u. 1894 . . . 37, do. convert. v. 1891 Lit. H . 37, do. v. 1897 ...... 37, do. v. 1902 amort ab 1907 37, do. v. 1905 amort. ab 1910 . 4 Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 . . 4 Freiburg i. B. v. 1900 kündb. ab 1905 SV hn ti 1RR1 11 IRRd. 37, do. v. v. 1907 do. V. 4 Heidelberg ab 1908 47, Offenbach tündb. ob 1908 ab 1906 ob 1901 ab 1902 37, 37, 37, 37, 37, 37, 37, do. do. do. 1893 1896 1897 1903 1905 37, 37, 37, v. v. v. v. kündb. kündb. 4 Fulda 4 Gießen 37, do. 37, do. 37» do. 37, do. ab ab kündb. ob 1908 unk. b. 1910 . kündb. kündb. kündb. 4 37, 37» 3V, v. 1888 . . . v. 1895 ..... v. 1898 kündb. ab 1903 1905 . ..... v. 1898 kündb. ab 1902 v. 1903 kündb. ob 1908 1901 Ser. I kündb. ab 1906 do. do. do. do. v. 1899.1901 . . v. 1902 unk. b. 1913 4 37, 3 v. 1881 u. 1884 abgest. v. 1888 ..... 37, Kassel abgest........ 37, Kissingen v. 1886, 1888 u. 1903 4 Köln v. 1900...... 4 „ v. 1908 ...... 37, Kreuznach v. 1888 u. 1898 . . 37, Lahr v. 1889 ...... 37, do. v. 1902 ...... 37, Limburg abgest....... do. do. 1904 1904 37, do. v. 1903 kündbd. ab 1908 37, Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 . 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 . . . v. 1903 kündb. ab 1903 v. 1901...... v. 1894...... v. 1905...... v. 1902 kündb. ab 1907 v. 1903 kündb. ab 1908 v. 1897 ...... 0. 1903 kündb. ab 1908 v. 1879 ...... v. 1900 kündb. ob 1906 v. 1891/92 (abgest) . . v. 1898 ...... 37, do. 4 Nürnberg do. do. do. de. do. do. do. do. 37' do. ..... 37, Metz v. 1903 unk. b. 1912 . . . 4 München v. 1900/01 unk. b. 1910/1 37, Ludwigshafen v. 1896 . . 37, do. v. 1903 kündb. 4 Mainz v. 1900 unk. b. 1910 abgest. 1878 u. 83 . do. do. do. v. 1902 87' do. v. 1905 37, Offenburg v. 1898 4 Pforzheim v. 1899 4 do. v. 1901 37, do. v. 1883 abgest. 37, Karlsruhe 37, do. 3 do. abgest. Lit. J v. 1884 . . v. 1886 u. 88..... v. 1894 ....... 37' do. v. 1905 unk. b. 1915 . . 4 Mannheim v. 1901 kündb. ab 1906 37, 37, 37, 101.25 98.- 91.25 91.- 91— 96.10 100.50 94.10 94.60 93.30 89.80 91.50 91.50 91.50 91.50 100J0 91*90 91.90 91.90 91.60 100.30 91*60 90*80 91*60 91.60 86.70 100.40 92.— 91.50 91*20 91,— 100*10 90^— 100.20 91*60 91*10 91*10 37, do. 4 37, do. v. 1899 37, 4 37, do. M. 4050t 98.40 2000t Moskau Set. 30-33 unk. b. 1913 101.90 38/l0 Neapel staatl. gar. 1000t Rio de Janeiro v. 1909 i. G. 5% Sofia 143.50 Raab-Odenb. 25.50 Standesh ertliche Anleihen. M. T- fl- M. do. -Wächtersbach v. 4 do. 1884 do. do. do. 159.25 21.50 82.30 81.75 do. do. 97— 93.60 4 37, 3 4 4 Gotthardbahn. . Jtal. Mittelmeer . Anatol. Eisenb. . Prince Henri . . Prag-Dux St Akt Oest.-Ung.StaaSb. Oest.Südb.(Lomb.) 4 5 5 4 4 63V- n 57< 57- v. 1892 i. P. v. 1888 i. G. v. 1909 t. G. Stockholm v. 1880 . . Wien Kommunal i. G. Rbl. Lire M. Zürich v. 1889 . Stadt BuenoS-AireS 100.20 91.10 100.40 95.25 91— 100.40 100.40 95.20 94— 94.80 6- fl- Kr. M. Fr. Pes. Lstr. M. 37, Gräfl. Solms-Rödelheim . . . . 37, Fürst!. Ysenb.u. Büd-Birstein v. 1887 Aktien ausländischer Transport- Anstalten» 100.- 91— 95— ho. v. 1898 ..... Kopenhag. v. 1901 unk. 1911 2043t v. 1901 kündb. ab 1906 . abgest. . ...... v. 1887 ...... v. 1891 abgest..... v. 1896 ...... v. 1898 ...... v. 1902 Ser. II kündb. ab 1907 v. 1901 kündb. ab 1907 . . v. 1887/89 ...... v. 1896 kündb. ab 1901 . . v. 1903 unk. b. 1914 . . . v. 1888 conv. v. 1895 . . do. do. 47, Grf. Henckel Hg.v.Tonn. r.ä 105 0.84 4 Fürst!. SolmS-BraunfelS v. 1880 . 37, do. do. v. 1886 . 37, Gräfl. SolmS-Laubvch abgest. . . do. do. do. do. do. do. do. do. do. Worms 4 Stuttgart v. 1895 kündb. ab 1905 v. 1904 untilgb. b. 1912 Trier v. 1901 kündb. ab 1906 . do. t. P..... 0.1898 kündb. ab 1908 Jnvest-Anl..... do. v. 1886 . do. v. 1895 . Lissabon v. 1886 . 0 /, do. ST; do. 37, do. 1 Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 3*/, do. v. 1903 unk. b. 1910 47, Bukarest v. 1884 conv. . . . 37, Ulm v. 1905....... 4 Wiesbaden v. 1900 kündb. ab 1905 4 37, 37, 3^, 37, 37, 4 Bank-Aktien. ReichSbank . . . M. 1000/3000 Frankfurter Bank . . M. 1000 Badische Bank . . . Tlr. 100 Bayr. B. f. Hand. u. Jnd. M. 1000 Bayr. Hyp.- u. Wechselbk. s. fl. 500 Berttner Handelsg. . M. 500/1000 do. Hyp.-Bt. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. 8 M. 1000 BreSl. Diskontobank Ttf. 600/1200 Commerz, u. DiSkonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bankf. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-X M. 600/1200 Effekt.- u. Wechselb. Tlr. 100 Vereinsbank . . . M. 600 DiSkonto-Gesellschaft M. 600/1200 Dresdner Bank . . M. 600/1200 Dresdner Bankverein . M. 1000 Eisenbahn-Renten-Bk. . M. 1000 Franks. Hypothek.-Bauk M. 1000 do. Hyp.-Kred.-B. M. 600/1200 Mitleid. Bdkr. (Greiz) Au. B. M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natld. f.Dtschl. S.I-VIM. 300/1200 Dividend» 127, 6 97, 87, 13 9 67, 67, 6 13 9 67, 67, 6 6 67, 97, 8 57< 6 67, 1808 7.77 9 7 1009 5.83 9 57< 8 9 8 57< 67, 6 12 47, 6 9 77, Nürnberg. VereinSbk. M. 300/1200 Oest.-Ung. Bank . . Kr. 1400 Oest.-Länderbank . . s. fl. 200 Oest.-Kredit-Anstalt. . 6. fl. 260 Pfälzische Bank ... M. 1200 Preuß. Bodenkreditbank Tlr. 200 do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 Ungar. Kreditbank . . z. fl. 200 Umondank (Wien) . . ß. fl. 200 Wiener Bankverein. . ß. f[* 200 Württbg. Bankanstalt. 600/1200 do. BereinSbank . f.fl, 350 11 6 6 97, 5 8 57- 7 9 7 8 10 77, 77, 7 7 11 5^/70 67, 10 5 8 57< 7 9 77, 8 10 8 7. 7 143.30 201.50 134.— 284*50 169— 130.50 130.50 111.80 112.50 130.40 255.— 107.70 127.60 186.50 158.20 157*75 209— 168.10 101.60 119.30 123.50 233— 133.75 130.20 207.25 105.25 164.— 121.50 139— 197 20 142.90 177.50 155.— 137.40 149.30 150— Pfandbriefe. 4 F 4 4 4 37, 37, 37, Hyp.-Bk. Ser. 14 . Ser. Ser. Ser. Ser. Ser. 16 u. 17 unk. 1910 18 . . . . . 20 . . 12, 13 ... * ' 15...... do. do. do. do. do. do. do. Ser. 19 . . . * ’ Kommunal Ser.lunk. 1916 Frk. Hyp.-Kred>Ler. ©«tf. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 80% 00. do. dv. do. ba do. do. S. 15-19,21-27,31,34,35-39, 42 4 do. do. S. 40 u. 41 unk. b. 1910 4 do. do S. 43 unk. b. 1913 . . * 4 do. do. S. 46 kündb. ab 1908* ' ' 4 do. do. S. 47 3% do. do. S. 44 unk. b. 1913 . ’ 31/, dv. do. S. 28-30, 32 (tilgb.) .' . ' 31/, do. do. S. 45 (tilgb.)..... 4% Landw. Kreditbank Psandbr. T-V* .' * 4 do Landw. Kreditbank Lit. D-J . . ’ 4 do. do. Lit. N-P...... 4 Landw. Kreditbank Pfdbr. Lit/tz-8 . * 4 Hambg. Hyp^Bk. S. 141-340 kündb.ad 1*905 4 do. do. S. 341-400 unk. b. 1910 4 do. do. S. 401-470 unk. b. 1913 3% Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1 — 190 u. 301-310 3 7, do. do. Ser.311-350 unk. b. 1913 97.30 90.10 100— 100.20 100— 100.70 92.30 92.30 92.30 92.20 99.60 99.60 100— 99.60 100.50 94.60; 92.50 92.50 92,50 83— 83— 83— 99.50 99.50 99.75 90.50 90.50 47, Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. L12 __ 3‘/, do. do. Ser. 3 abgest. . . . __ 37, do. do. Ser. 2 u. 3 lünbb. ab 1905 — - 4 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 .... 99.60 4 do. do. Ser. 6 . . . . 99.60 4 do. do. Ser. 7 kündb. ab 1906 99.60 4 do. do. Set. 8 unk. b. 1911 . 99.70 4 do. do. Ser. 9 . ... 100— 37, do. do. abgest...... 91— 37, do. do. kündb. ab 1905 . . 91— 37, do. do. kündb. ab 1907 91— 37, do. Ser. 10...... 92.40 4 37, Preuß. eSpot6efcn.H!t,S!.|auf8O./ollBgi 97.70 90— 4 do. HyP.D.Zs. kündb. ab 1905 . . 99— 31/, do. do. do. ...... 94— 4 do. Psdbr. Bk. S. 18 kündb.ab. 1908 99— 4 do. do. S. 19 unk. b. 1909 . 99— 4 do. do. S. 22 unk. b. 1912. 99.75 4 do do. S 25 unk. b. 1914 . 99.75 4 do. do. S. 27 unk. b. 1915 . 99.60 37« do. do. S. 23 unk. b. 1912 . 93.75 37. do. do. S. 26 unk. b. 1914 . 94— 37, do. do. S. 17 u. S. 18 . . 90.30 f/, do. do. S. 24 unk. b. 1912 . 91.30 4 Rhein. Hyp. Mannheim kündb. ab 1902 99.80 3 do. do. do. kündb. ab 1907 99.80 37, do. do. 91— 37, do. do. unk. b. 1914 91— 37, do. do Kommunal . . . 91— 4 Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 u. 2 . 99.50 4 dv. do. do. Ser. 5 unk. b. 1909 99.50 4 do- do. do. Ser. 6 unk. b. 1911 99.50 4 do. do. do. Ser. 7 unk. b. 1913 99.60 37, do- do. do. Ser. 3 kündb. 1905 91 — 37, bo. do. do. Ser. 4 kündb. 1906 91— 4 Südd. Boden Kr. S. 53 u. 54 kündb. 1906 100.50 37, do. bis incl. Ser. 52 . . 92.60 Staatl. ober provinzi al-garant. 4 Heff. LandeS-Hyp. Bank Ser. 12—13 . 100.90 n. 14-15 . 101.10 37, do- do. Ser.I—V unk. 1909 92.60 4 do. do. Kom. Obl. S. 5—6 . 100.90 u. 7—8 . 101.10 37, do. do. Kommunal Ser.Iu.il unk. 1909 92.60 37, Naffauifche LandeSb. Lit. F. G. H. K. » I-, 94.60 37, do. do. „ M. N. P. . . 94.60 37, Casseler Landes-Creditanst. unk. . . . 95.40 Diverse Obligationen« 4 BuderuS r. 103 41/, Dtsch. Luxemb. conv. * ‘ * * ' * * 47, do. r. 102 . . ' 47, Eisenb. Rentenbauk 4 do. do. 47, Eisenwerke Lollar r. 102* ’ 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 ' ' 4 D. Atlant Telegraf.....* * 4 Franken-Allee, garant v. Frankfurt ‘ 4 Franks. Hof r. 105 ... 4 Neue Boden r. 102 . 37, do. do. r. 101 ’ * * ’ ’ 4°/o Ung. Lokalbahn Serie I r. 105* * .' 4% do. do. Serie II r. 102 . . 102^50 101.40 102— 102.50 97.80 100— 95.50 89.30 94.80 94.75 Verzinsliche Lose. 4 Badische Prämien Serie II . . Tlr. 100 5 Donau-Regulierung . . , . z. fl, 100 37,Gothaer Präm. Pfandbr. I . * Tlr. 100 b7, do do. H . Tlr. 100 3 Hamburger v. 1866 .... Tlr. 50 3 Holländische Komm. v. 1871 . * b.fl 100 37,Köln-Mindener. . . Tlr jqq 37, Lübecker v. 1863 . . ' ' Tlr 50 27,Lütticher v. 1853 .....Fr.' 80 3 Madrider abgest. ... Fx 100 4 Diemmger Präm. Psandbr. . Tlr* 100 4 Oesterr. v. 1860 .....ö. ff. 500 3 Oldenburger.......Tlr 40 5 Russische v. 1864 . . . alt. K. Rbb 100 5 Russische v. 1866 . . . alt. K. Rbl. 100 27,Stuhlweißenb.-Raab-Graz . . ß.fl 150 27, do. do. ex. A. Sch. . ö. fl. 150 do- Anrechtfcheine . . . . fl. 169.80 150— 105*40 134.50 135.70 173.80 480— 380— 99*50 37.75 Unverzinsliche Lose. Augsburger.........« 7 Braunschweig Tlr. 20 Finnländische ...... Tlr. 10 Freiburger.........Fr. 15 Genua..........Lire 150 Mailänder Lire 45 'Mailänder ......’ gjrc jq Aieininger .........j. ct. 7 Oestr. v. 1864 ß. fl' 100 Oestr. Kredit v. 1858 .....B.fl. 100 Papenh. Gräfl........ f. fl. 7 RudolsS-Stiftung......'ß. fl. jq Türkische.........Fr. 400 do.....Ultimo. . . Fr. 400 Ungar. Staats.......B.fl. 100 Benetianer........Lire 30 206— 56— 217.80 110— 30.80 179.40 179.— 381— 41.20 Industrie-Aktien. 16.80 283.50 120— 168.25 252— 138— 143.75 182— 134.50 136— 122.50 208— 110— 196.50 76.30 127.50 482.50 120— 257.90 480.50 126.25 524.50 116— 435— 242— 143.50 141.75 109— 144.- frtnkfnkr Körse 1 Aschaff.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerer Binding. Henninger. „ do. Pr.Akt. „ Kcmpff . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ Stern(Oberr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt Chem. Bad. Anilin „ Bleiu.Silb.Br. w GrieSh. Elektr. N Albert . . . Dt. All. Telegraph Elektr. Böse Borz. w Allgem. Berlin „ Lahmeyer . . w Schuckert „ Slem. HalSke w Untern. Zürrch Farbwerke Höchst. KunstseideFst.a.M. Masch. Kleycr. . „ Gritzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktst. Nordd. Lloyd . . Sleaua Rom.Petr. berliner ziörfe. BliesenbachBergw. , Borz. Akt. Bochumer Guß . BuderuS Elsen . Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Krast Eschweiler Bergw. Faxon Monnstädt e Lorz.Akt. Gelsenkirch. Brgw. Harpener , Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibcrnia Bergw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahütte. . . Diaffen Bergbau. Mülheimer Bergw. 9iordd. Wollkämm. Obcrschles.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Rhein-Naff.-Bgw. Rhein. Stahlwerke Ricbeck Montau . Schles. Berg-Ziuk Wegelin & Hübner 234— 112.40 285.50 204.10 138— 195— 219.— | 219.50 ! 212.10 196.50 175.75 102.75 292— 133— 178.10 117.75 192.26 159— 103.75 235— 304.50 175.— 198.75 405.— 211.25 Westeregeln Alkali I 215— u Borz. Akt. j 102—