Nr. L24 Die ^Gießener Familiendlätter" werden dem »Anzeiger* viermal wochentlick beigelegt, das „Krdsblott für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschastttchen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^51. Redaktion: 112. Tel.-Ad r.: Anzeigers ietzen. Bei Appetitlosigkeit Dr. Hommel’s Haematogei Rasche sichere Wirkung! 20 jähriger Erfolg ! Warnung! Man verlange ausdrücklich den Namen Dr. Hommel. armstädter Möbel. Unsere neuen Modelle übertreffen alles bisher dagewesene an Qualität, Formenschönheit u. erstaunlich billigem Preis. August Schwab jr. Darmstadt, Rbeinstr.39, nächst d. Bahnhöfen. Tel.397. Spezialität: Komplette Wohnungseinrichtungen von 1OOO—1OOOO Mk. Freie Lieferung, dauernde Garantie. Alles offen ausgezeichnet. Man verlange Preisliste = und Abbildungen. —. [ss^/a Daß Beste. waS man der heranwacksen- denIugeno mit auf denLebensweggeben kann ist ein widerstandsfähiger Körper. Aber gerade in der Wachsturnperrode stellt fid) bei Mädchen und Knaben häufig Müdigkeit und Schlaffheit ein. Dieser Zustand läßt sich durch den Gebrauch von -Scotts Emulsion in zweckmäßigster Weise bekämpfen, beim Scotts Emulsion enthält in leicht verdaulicher Form wertvolle blutbildende Substanzen, die rasch eine Handel. ** Die Frachtermäßigungen, die die beteiligten Eisenbahndirektionen der Hochofenindustrie an der Lahn und der Dill zugebilligt haben, sollen auch auf die Hochofenwerke am Mittelrhein ausgedehnt werden. Dieser Rotstandstarif für Erze und Kohlen kommt in Betracht für die Agnesenhütte, Friedriche Wilhelm-Hütte und Konkordiahütte. Gießener Strafkammer. )( Gießen, 23. Setzt. Erpreffungsversuche sind dem Taglöhner I. St. aus Maar zur Last gelegt. Er wohnte im letzten Sommer mit seiner Mutter hier und schrieb von da an einen Mühlenbesitzer in Rimlos einen Bries, es werde gegen ihn wegen verschiedener Straftaten eine geheime Untersuchung geführt. Falls er nicht alsbald 300 Mark in einem gewöhnlichen Brief unter Chiffre K. A. 101 postlagernd Schulstraße sende, würde seine Verhaftung erfolgen und der Betrieb eingestellt, auch sein Vermögen beschlagnahmt werden. Der Brief war mit einer unleserlichen Unterschrift als Großh. Hess. Kriminalkommissar unterzeichnet. Um die gleiche Zeit sandte er an einen Lauterbacher Metzgermeister einen Brief, nach dem beim hiesigen chemischen Untersuchuugsamt von seinen Waren untersucht worden seien, diese seien vollständig verdorben gewesen. Der Vorschrift dauernde Kräftigung wrd erhöhte Widerstanbsfähigkett des jugendlich« Organismus herbeiführen. o C COt 18 Emulsion tot«bott uns ausschließlich im großen verlaust, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondnn nur tu ccrsteaeUcn Orratnalflaschen in Karton mit unserer Schutz« mrfe (5tfäeT md dem Dorsch). Scott L Bowne, G Frankfurt ci. M. 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Wie außergewöhnlich diese Erscheinung ist, kann darcui gemessen werden, daß im Wrnter 1897/98 noch im Novemoer eine Expedition ungehindert nach Spitzbergen gelangen und dort bis Ende November bleiben konnte. Es scheint also ein strenger Winter in Sicht zu sein. Manch ängstliches Ge- müt mag vielleicht schon die Theorien einiger Astronomen und Geologen bewahrheitet sehen, daß der Halleysche Komet seine Einflüsse auf die Pendulation des Erdballs geltend gemacht hat, und daß wir einer neuen Eiszeit entgegengehen, namentlich in Anbetracht dessen, daß es diesen Sommer schon in den Vogesen und im Schwarzwald mehrfach geschneit hat. Nur echt mit dieser Marke — dem Fischer — demKemneiHen des Scottschcn Verfahrens. gemäß habe er eine Sicherheit von 150 Mark zu leisten - die gegen ihn geheim geführte Untersuchung könne er zur Einstellung bringen, falls er das Geld alsbald unter Chiffre absende was wr rhn als Anfänger von großem Vorteil wäre. Falls das Geld aber nicht bald eintreffe, werde die Gendarmerie mit seiner Verhaftung beauftragt werden. Einen weiteren Brief richtete er an einen Bewohner von Maar, dessen Sohn hier beschäftigt war, m dem er angab, es werde gegen letzteren eine geheime Unter- suchung geführt, die Verdachtsmomente seien derart, daß seine Verhaftung bevorstehe. Falls 150 Mark in Papieroeld sofort unter Chiffte abgesandt würden, so könnte die Verhaftung vermieden werden. Da kein Geld, einlangte, drohte er in einem weiteren Brief dem Mühlenbesitzer mit Verhaftung. Die Briefe trugen den Vermerk: „Nur voni Mressaten selbst zu öffnen" und in allen war angegeben, falls sich die Anzeigen als unrichtig erwiesen, würde das Geld wieder zurückbezahlt werden. Nunmehr erfolgte Anzeige und der Angeklagte wurde beim Nachfragen nach den Geldbriefen beim Postamt verhaftet. Er legte sofort nn Geständnis ab, das er bei der Verhandlung wiederholte. Die Not, in der er sich damals befand, habe ihn auf diesen Gedanken gebracht. Seine Mutter sei krank gewesen und das seither ersparte Geld war aufgebraucht worden, da sein Verdienst sehr gering war und er zeitweise auch arbeitslos gewesen sei. Dem Antrag der Staatsanwaltschaft gemäß erkannte das Gericht wegen Erpressungsversuchs m drei Fällen auf 5 Monate Gefängnis, unter Anrechnung eines Monats Untersuchungshaft. Ein jugendlicher Uebeltäter hatte sich in der Person eines 13jährigen Schülers von Butzbach wegen Diebstahls zu verantworten. Der Junge kam unter der Angabe, seine Mutter schicke ihn, um Geld für das Bleichen der Wäsche zu holen, in ein Haus. Während sich die Tochter des Hauses bei ihrer Mutter im andern Stock über die Richtigkeit der Forderung erkundigte, zog der Angellagte eine unverschlossene Tischschublade auf und nahm em Zehnmarkstück, um dann zu verschwinden, als ihm mitgeteilt wurde, das Bleichgeld sei längst bezahlt. Einige Wochen später spielte er in der Nahe des Elektrizitätswerkes mit Kameraden. Er brüstete sich, wie kühn er sich über die 2y2 Meter hohe Bretterwand, die das Elektrizitätswerk umschließt, schwingen könne. Drüben angekommen, flieg er durch ein Fenster ein und öffnete mit einem seiner vier Schlüssel, die er schon eine Zeitlang bei sich trug, ein Vertiko und entnahm diesem 1,35 Mark. Von dort ging er in den oberen Stock, suchte den Schlüssel zur Türe und öffnete diese, um ebenfalls aus einem Vertiko ein Fünfmarkstück zu nehmen. Die Bestohlenen machten zunächst Anzeige in der Schule; der Angeklagte leugnete aber so geschickt, daß selbst sein Lehrer glaubte, es sei dem Jungen unrecht geschehen. Als aber ein Geistlicher mit- teilte, er habe beobachtet, daß vier Jungen eines Sonntag nachmittags zehn Flaschen Bier in einem Verstecke tranken und sichs an Naschereien gut taten, die von dem Angellagten bezahlt worden sind, gestand der Angeklagte dem Gendarmen alle Diebstäksie ein. Das Geld will er auf dem Sängerfest verjubelt haben. Er bestreitet, die Schlüssel nachgetragen zu haben, um Diebstähle zu begehen. Er hätte die Schlüssel, die er gefunden habe, zum „Gefängnisspielen" mit seinen Kameraden benutzt. Nach dem Auftreten des Angeklagten hat er die zur Erkenntnis der Strafbarkeit seines Verhaltens erforderliche Einsicht besessen. Es wurde ihm wegen eines einfachen und eines schweren Diebstahls e i n M o n a t Gefängnis zudiktiert. Eine Unterschlagung verübte der ScUossergeselle H. D. aus Hannover, der in Frawk- nrrt a. Main wohnhaft und bei einem Schlossermeister in Vilbel beschäftigt war. Sein Meister hatte ihm ein Fahrrad überlassen, damit er schneller bei seiner Familie bezw. an der Arbeitsstelle sein könne. Der Angellagte blieb aber, ohne vorher über das Lösen des Dienstverhältnisses gesprochen zu haben, weg und verkaufte das Rad in Frankfurt für 50 Mark, unter her Angabe, er habe es für 80. Mark von seinem Meister gekauft. Es wurde Anllage wegen Diebstahls erhoben und der Angellagte in Haft genommen, da er rückfällig ist. D. blieb dabei, er habe das Rad von seinem Meister gekauft; diese Angaben wurden aber widerlegt. Das Gericht hielt nicht für erwiesen, daß der Angellagte, als er das Rad mitnahm, die Absicht hatte, nicht wieder $u kommen, weshalb der Nachweis eines Diebstahls nicht erbracht tst. Es wurde somit nur Unterschlagung angenommen und der Angellagte zu 3 Monaten Gefängnis verurtellt. Vier Wochen Untersuchungshaft sind auf die Strafe anzurechnen. Der Haftbefehl wurde aufgehoben. politifc^e Lagesschart. Ein deutscher Notschrei aus Bosnien. Em an Verzweiflung grenzender Notschrei des Deutschtums in Bosnien dringt zu uns. Durch Beschluß des bosnisch-herzegowinischen Landtages vom 28. Juli d. I. wurde, wie uns die Mitteilungen des Vereins für das Deutschtum im Ausland berichten, die s e r b! o - k r o a t i s ch e ^Unterrichtssprache als allgemein verbindlich an allenSchulan st alten eingeführt und für die Pri- watschulen die Bewilligung einer Unterstützung von dem Anschluß an daA staatliche Unterrichts- und Sprachsystem abhängig gemacht. Die Folgen dieser Maßregeln reichen weiter, als man selbst im Augenblick anzunehmen geneigt ist; sie bedeuten mit einem Worte dieVernichtungder- jenigen Schulen, die die deutschen Ansiedler errichtet und bisher mit großen Opfern an Arbeit und Geld in Blüte erhalten haben. Fast 20 Jahre heldenmütigen Widerstattdes gegen seuchenartig austretende Krankheiten, gegen die feindliche Bevölkerung und gegen den Hunger wären damit verloren. Jetzt scheint der serbo-kroatischen Mehrheit die Zeit gekommen zu sein, um mit leichter Mühe einzuheimsen, was andere Lesät haben. Wo vor einem Menschenalter noch wilde Tiere hausten, da erheben sich an Stelle der „landes- ärarischen Waldparzellen", die Anfang der 90er Jahre den ins Land gerufenen Ansiedlern überlassen wurden, freundliche, von Obst- und Weingärten umgebene Dörfer. Vorbildlich für die Methode, den deutschen Kolonisten nur allmählich, was sie geschaffen, wieder zu entreißen, sind die Verhältnisse in Branjevo, Bezirk Zernick. Zunächst unterstützte zwar die Lairdesregierung im Jahre nach der Einwanderung die Ansiedler beim Bau einer Schule, die zugleich als Bethaus für die zum größten Teil evangelischen Kolonisten aus Südungarn zu dienen hatte. In diesem Gebäude hielt 2 bis 3 mal jährlich der Pfarrer der 30 Kilometer entfernten evangelischen Gemeinde Franzf-Josefsfeld Gottesdienst ab, während die übrigen Sonntage der Lehrer Gottesdienste veranstaltete. Als aber die Reine Gemeinde nicht imstande war, die Schule zu erhalten, mußte diese dem Staate überlassen und in eine Volksschule umgewandelt werden. Dies hatte zur Folge, daß bei dem Besuch der Anstalt durch orthodoxe und mohamedanische Kinder die Vornahme aller geistlichen Verrichtungen im Schulgebäude untersagt wurde. Von nun an lag daher eine doppelte Gefahr vor: der Gottesdienst, der in Ermangelung eines Bethauses nicht mehr abgehalten werden konnte, wurde in seiner Wirksamkeit in bezug auf das Festhalten an der deutschen Sprache lahmgelegt; andererseits wird jetzt deren Gebrauch in der Schule von der Regierung verboten. Wenn unter so bedrohlichen Umständen nicht kräftige, finanzielle Hilfe einsetzt, so ist der Untergang der bisher blühenden deutschen Sprachinseln in Bosnien besiegelt. Da öfter satzungsgemäß der Wiener Schulverein fein Interesse den bedrängten bosnischen Deutschen nicht zuwenden darf, die benachbarten Schwaben des Banats ferner trotz ihrer stark erwachenden deutschvölkischen Gesinnung mit sich selbst genug zu tun haben, kommt es in erster und letzter Linie auf die Unterstützung der Landsleute im Deutschen Reiche an. Wer daher zu nationalen Zwecken einen Beitrag geben will und kann, tue es für die bedrängten Deutschen in Bosnien. vermischtes. * Ein außergewöhnlicher Winter. Einen ganz außergewöhnlichen Kohlenvorrat müssen wir uns dies Jahr sichern; denn der Winter soll außergewöhnlich streng werden, wie man ihn seit Menschengedenken nicht erlebt hat — so verkünden meteorologische Berichte. Und Drittes »««. Jahraairg Samstag »4. September 181« Erscheint töqllch mit Ausnahme des Sonntags. ä flMw MW Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen K M I 1Z lurMW MU Z O1 Oflylr Unwersttäts.Buch- und Steindruckerei. vlv|)VUVl ^IljvlUU “........ 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Kochschule: Kursdauer 48 Vormittage. v»/9 II. Haushaltungsschule: '^jähriger Lehrgang. III. Hauswirtschaft!. Seminar: liähr.Lehrgang m.staatl.Prüfung. Beginn sämtl. Kurse am 10. Oktober. Näh. Auskunft stägl. n.11-3 Uhr) u. Prosp. durch Frau Oberbürgermeister Mecum, Moltkestraße 25. F. Mandler * Giessen Grosser Steinweg 15 part. Mode-Salon für einfache und elegante Damen- und Kinderhüte Ausstellung der neuesten Modelle und reichhaltige Auswahl aller sonstigen Saison-Neuheiten 5240 teMein diesjähriger - TANZ-KURSUS ________ beginnt Donnerstag den 13. Okt., Hochachtungsvoll 07732 Th. Bäulke, Tanzlehrer. K abends S1^ Uhr. Anmeldungen nehme in meiner Wohnung, Wolfstraße 9, entgegen. Möhls Tanzschule. I ierrißM ..Mein diesjähriger Kursus beginnt Montag den 3. Oktober. Gefällige Anmeldung nehme in meiner Wohnung, Sonnenstr 5 entgegen. * Achtungsvoll 07466 Huao Möhl, Tanzlehrer. K. Schmidts Tanzkursus beginnt Montag, 10. Okt. d. J., abend 8 Uhr. Gefl. Anmeldungen nehme ich von heute an täglich in meiner Wohnung LV Wetzsteingasse 31 ”§81 6nt86gen' Achtungsvoll 4742 Karl Schmidt, Tanzlehrer. Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. B. wurde bezüglich der Bank für Handel und Industrie, Niederlassung Gießen, eingetragen: Das stellvertretende Vorstandsmitglied Wilhelm Pfarrius m Darmstadt ist aus dem Vorstand ausgeschieden. Gießen, den 17. September 1910. B»*/ Großherzogliches Amtsgericht. Grossh, Gewerbeschule Giessen. — Abschlußprüfungen vor staatlicher Prüfungskommission — Das Wintersemester beginnt am Montag dem 24. Oktober ds. Js., norm. 81/2 Uhr. Anmeldungen sind bis 20. Oktober an die Schulleitung (Kirchstraße 16) zu richten. Gießen, am 1. September 1910. D1/, Der Aussichtsrat: Die Schulleitung: L. Heyligenstaedt. Traber. Giessener Fröbel-Seminar Beginn im Oktober. Nähere Auskunft durch 4741 L. Moeser, Oberlehrerin, Gartenstraße 30. Alice-Schulderem Abt.: Wostrie-Wle m. Seminar s. HMbarbeitslehremm Unterricht in Hand- und Maschinennähen, Schneidern, Bügeln, Sticken und allen modernen Handarbeiten, Brandmalerei, Holz- und Lederschnitt usw. — Beginn am 10. Oktober. Nähere Auskunft und Prospekte durch die Oberlehrerin L. Moeser, v3/»)________________________Gartenstraße 30._____________ la. Schweinekleinfleisch garantiert inländische, tierärztlich untersuchte, saubere, fleischige Ware in Kübeln von 30 Pfd. an per Psd. 28 Psg. Postkolli enthaltend 9 Psd. Mk. 3.—. Schweinsripvcn per Pfd. 40 Psg. fss9/e Garantie: Nichtgefallendes retour. Alles ab hier per Nachnahme. A. Carstens, Altona 47, Adlerstratze 71. stMWtz d. groß, weißen UcWeiiie empfiehlt mehrere erstklassige = Eber und Zucht-Sauen = sowie zu jeder Zeit Zucht- und Schnitt-Ferkel. Soeben mehrere 6 Monate alte Eber und Sauen stammen aus der Amerländischen und Hofmännischen Zucht (im Mutterleib importiert). d”/9 Lchweinezuchtverein Ober-Hörgern b. Butzbach. Bekanntmachung. B e t r.: Die landwirtschaftliche Winterschule in Lich. Die landwirtschaftliche Winterschule in Lich, welche am Mow» tag den 7. November d. I. ihren nächsten Winterkursus beginnt, verfolgt das Ziel, jungen Landwirten diejenigen Kenntnisse zu vermitteln, welche heute zur Bewirtschaftung bäuerlicher Güter notwendig sind. Ausgenommen werden junge Leute im Alter von 14 bis 20 Jahren, welche das Unterrichtsziel der Volksschule erreicht haben. Aeltere Landwirte können als .Hospitanten ausgenommen , werden. Seit der Eröffnung der Bahn Lich—Grünberg können die Schüler aus fast allen Orten des Kreises an demselben Tage nach Lich fahren, die Schule besuchen und zurückreisen. Außerdem können die Schüler in Lich Wohnungen in bürgerlichen Familien mit Heizung und Licht nebst voller Verköstigung zum Preise von 1,30 Mark täglich, Schüler, welche nicht übernachten, Mittagstisch zu 60 Psg. erhalten. Das Schulgeld beträgt für das Winterhalbjahr 20 Mark. Unbemittelten Schülern kann das Schulgeld ganz oder teilweise erlassen werden. Anmeldungen sind an den Schulvorsteher Großh. Oekonomierat* Weitzel in Lich zu richten. Gießen, den 10. September 1910. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Merck. Verdingung von Drainagen. Die Lieferungen und Arbeiten für die zur Ausführung im Herbst ds. Js. vorgesehenen Drainagen der Feldbereini- gungs-Gesellschast Nieder-Bessingen sollen durch schriftliches Angebot vergeben werden und zwar: Los I Liefern von Drainröhren veranschl. Los II Liefern von Steinzeugröhren „ Los III Liefern von Mündungsröhren „ Los IV u. V Anfahren der Röhren „ Los VI bis XII Graben- und Rohr- zu 3710 M. „ 318 „ w 30 „ „ 572 , w meisterei Nieder-Bessingen zur Einsicht offen. in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen und sind mit Los Los Großh. Bürger- Angebote haben 8655 120 34 H V auf Verlegungsarbeiten Xni Maurerarbeiten XIV Liefern von Pflöcken Die Verdingungsunterlagen liegen entsprechender Aufschrift versehen, verschlossen und postfrei bei Grotzh. Bürgermeisterei Nieder-Bessingen bis zum Er- öffnungstermin, welcher Freitag den 30. ds. Mts., vormittags 9l/2 Uhr, auf dem Rathause zu Nieder-Bessingen in Gegenwart erschienener Bieter stattsindet, einzureichen. Znschlagsfrist drei Wochen. Gießen, den 22. September 1910. b24/» Grotzh. Kulturinspcktion Gießen. H. Steinbach. Die .Gemeinde Lich versteigert ihre diesjährige reiche Obst- ernte, fermte Tafel- und prima Wirtschaftsäpfel, sowie Birnen, Llenstag den 27.1. Mts., beginnend vormittags 9*/2 Uhr am Waldemgang der Hattenröder Straße und anschließend an diese Versteigerung an der Nonnenröther Straße. B19/e Lich, den 18. September 1910. Großh. Bürgermeisterei Lich. D ö r m e r. __________ Mji-UrkstchttW Uliiinrroii, zirka 300 bis 400 Zentner Aepfel, meist feines Tafelobst, Montag den 26. September. Anfang vormittags 9»/2 Uhr bei dein Gutshof. C”/9 Winnerod bei Reiskirchen (Oberhessen). SameS, Förster. i j i 1 i 1 i 2 2 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 4 4 Wo kaufen Sie □ en detail en gros August Kröll, Giessen Wo kaufen Sie Wo kaufen Sie Telephon 284. Seltersweg 12. 4699 ÄH" ? hü für Herren von Mk. 5164 D M Reform bei ti kleidend nach Zu haben in dem (4848 Sparsame trauen, Stricket nurStemwolle vorm. 8 Uhr Red feinste Sternwollen s II nathm.121/. bis n tt tt 28. SV- angelegentlichst. («i 29. 30. Sept. langjährige Spezialität D17/» 3. Oft. 'Linden Ortsausg. Groß.-^ 1910. Kreises Gießen. Der Großh. Kreisbauinspektor des B17/t 4980 ,R?C--ck--^iaT' •-•bfrcii amen-u tädchen- nachm. 1 vorm. 11 45 46 ii ii u II II Am Am Am Am Am Am 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 ii ii ii ii ii 9 11 8V- 11 ii n ii ii n II II II 350 35 20 6 6 9 9 74 40 40 2 36 200 8 52 Strümpfe und Socken aus Stern wolle sind die billigsten, weil an Haltbarkeit im Tragen unübertroffen! 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 ii ii ii n ii ti ti u II II tt II II II II II II 2 ii Orangestern Blaustem Rotstern Violetstem Grünstem Braunstern ii ii u II tl II II II n Wrmbriketts llum-Metts Koks und Brennholz W“ Jeder Käufer erhält Rabattmarken. 58 20 36 3 90 4 8 8 280 11 126 70 140 25 80 112 93 50 65 7 120 5 40 30 50 230 335 154 25 65 14 Maschinenfabrik Badeuia, Weinheim i.Bad, Aelteste Spezialfabrik für Mostbereitungs - Maschinen Wiederverkäufer u. Winzervereine erhalten hohen Rabatt gestrickte, . rein- wollene Ortsausgang Londorf Stadtausgang Hungen Stadtausgang Grünberg Stadtausgang Lich Ortsausg. Klein-Linden Nächst Weickartshain Nächst Eberstadt Nächst Ober-Hörgern Am OrtSausgang Lindenstruth An Baum Nr. 1 An Baum Nr. 1 Fortsetzung Am Ortsausgang Utphe AmOrtsausg.Wieseck(Birnen) An Baum Nr. 1 An Baum Nr. 1 An Baum Nr. 1 Fortsetzung (Birnen) An der Kreisbaumschule AmOrtsausg. Nied.-Bessingen Nächst Grünberg Nächst Beltershain Am Ortsausgang Geilshausen Nächst d. Provinzialsiechenhaus Am Stadtausgang Lich An der Turnhalle Lich Nächst Grünberg An Baum Nr. 1 An der unteren Ziegelhütte Nächst Kesselbach Spezialität: Cefcn und Herde jeglicher Systeme. W* Jedermann mache einen Versuch! Sept. u II II II n Sept. n ii ii ii ii ii ii ii ! II ’ II / " 2 ii ' ll I II I II > II v 2 ii 2 ll 1 H ! II I II L ! II ! II '