ERT Entree frei. 11366 n end“ a&SBsfi >ersek.giblNachb,lscunternlt: b beauff. die Hausaufgaben., >d)rifti. Anfragen unter OST. den Gictzener Ameiger eck, Fortsetzung t Klumeu- und Pflanzen ^rsteigerung kchk.wi ti Arten Dieostag, 26. d. M dst^off, KonknrsverwaM ’ Gabelsberger. Sez-rkA«,. Sie S--E U K „f' Morgen ve° DerZZK? IfflWR tzjMI L Preiswert; der 150 von 1 Ml, Mk. an Frieden sein. Giessen. Pmann : i Telephon 6ti nrtise. neuengagiertc Urogramm mujHal. Clown. Richard olrRoIand, Dao u. dr. >md gültig. träumen täglich bei freiem , IKK mH* jgji 'cltion Albert Ravpmanii. »♦♦♦♦♦♦»♦ Zweites Blatt Donnerstag 21. April 1910 Nr. 92 160. Jahrgang Gießener Anzeiger Erscheint tSgNth mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Oberhessen Die „Siebener LamiNenblätter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „NreirblaN für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtfchaftlichea Seit- fragen" erlcheinen monatlich zweimal. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^Kbl. Redaktiome^ 112. Tel.-AdruAnzeigerGießen. Deul|cher Reichslag. 63. Sitzung, Mittwoch, den 20. April, Am Tische des DundeSratS: Caspar. Präsident Graf Schwerin-Löwitz eröffnet die Sitzung 12 Uhr 20 Minuten. Tie erste Lesung her ReichSvcrsichcrungSordnung. (Dritter Tag.) erbg. Enders (Bp.)'k Möge im übrigen daS Schicksal dieser dielumstrsttenen Vorlage sein, wie eS wolle, auf seden Fall muffen die unzweifelhaften Verbesserungen, die sie enthalt, unter Dach und Fach gebracht werden: die Linterbliebcnenversicherung und die Aus- dchnung der Krankenversicherung auf Land- und Haus, arbeit e r. Seit zwei Jahren arbeitet der Reichstag an der Verabschiedung eines Hausarbeitsgesetzes, das für die Hausarbeit unvermeidbare Beschränkungen und Härten bringen wird; um so notwendiger ist die unzweifelhafte Wohltat der Versicherung. Eine allgemeine Reglementierung der Hausarbeit mit ihren so verschiedenen Bedürfnissen ist natürlich unmöglich, aber die Vorlage läßt ja alte bestehende Verhältnisse bestehen, sie tastet vor allem nicht die altbürgerlichen Vcrhältniffe in der Sonneberger Spielwaren. Industrie an. Wir lehnen die L a n d k r a n k e n k a s s e n ab und erst recht den Anschluß der Hausarbeiter an diese. Schon heute machen die Ortskrankenkaffen der Aufnahme von Hausarbei- lern kerne Schwierigkeiten. - ernokratisch Soz.) das recht i,. läßt sich das nicht halbieren und dock Abg. Schmidt-Berlin (Soz.)? Die Reichsversicherungsordnung kommt allen Interessenten weit entgegen, nur Nicht den Interessen der Arbeiter. In jüngster •V Ln c'.n Zusammengehen der Schwerindustrie mit den inseitigsten Agrariern. Auch die Nationalliberalen haben da mitgemacht, vermutlich, weil sie auf den W a h l f o n d s d e § Z e n . tral verband es Deutscher Industrieller spekulie. ren, sonst Ware das in den Seiten des Hcmsabundes unverständlich. ..caierial über die angebliche sozialdemokratische Mißwirtschaft in e?fhert "Ä:, Bei Herrn Mugdan kommt die bessere Einsicht etwas reichlich spät. DaS Apotheker- vor dem die Reichsversicherungsordnung Halt macht, hat keine Berechtigung mehr. Durch Errichtung eigener Apo- 1>enM ®roRfraoten konnten die Krankenkaffen viel sparen. Unfall L dak Handwerk klagt, sind gar nicht so hoch. m k U m der Fabrik oder tm Handwerk erlitten. ?rL?a."CJfiCrriAn0t cinc Erweiterung des Begriffs des Be- iLlCvöLTIjuLlSe Wg- Dr. Burckhardt (Wirtsch. Vg.): Zuziehung der Zahntechniker ist an vielen Orken Äthefe^ Htrth?X^inC ^?närzte existieren. Tie Lage ber «r viele einc fcbr prekäre; die Vorlage würde ßr Vorlaae be^sf^^dezu ruinös wirken. Die Bestimmungen bringet Ä^ngb,c ^othekerrabatte bedürfen daher Die 28" MÄFÄ ° " ES folgt die Fortsetzung der ersten Lesung der i Fernsprechgebührenordnung. Abg. Nacken (Zentr.)r Trotz aller scharfen Kritik hat die Regierung festgebalken cm der Beseitigung der Pcmschgebühren. Der Staatssekretär hat sich gegen den Vorwurf der Verkehrsfeindlichkeit verwahrt. Ich kann mir aber nicht versagen, zu erklären, daß für Handel und Industrie diese neue Gebührenordnung verkehrsfeindlich wirken muß. Es handelt sich nicht um ein Feilschen wegen einiger Pfennige. Die deutsche Kaufmannschaft hat noch immer bereitwilligft die not. wendigen Opfer gebracht, wenn eS sich um Fortschritte handelt. Hier aber soll mit der Einschränkung der Benutzung dieses modernen Kulturmittels em Rückschritt gemacht werben. Die Postverwaltung rechnet ja auch selbst mit einer Einschränkung des Ver. kehrs. Die Gebühren sollten nicht erhöht, fonbern mindestens für das platte Land ermäßigt werden. Die Vorlage wurde, wenn sie Gesetz wird, den Gewerbetreibenden viel Aerger und Verdruß bringen. Gewiß wird mit dem Telephon in den Großstädten viel Unfug getrieben und es mag auch sein, daß manche höheren Tochter unnütze Gespräche führen. Aber sollen Handel und Industrie dafür büßen? Nicht nur die Großbetriebe wehren sich gegen diese Vorlage, sondern auch der Mittelstand. Der Großkapitalist kann die Schwierigkeiten auch hier leichter überwinden, der kleine wird zu leiden haben. Gibt eS denn kein anderes Mittel als die Beseitigung des Pauschalsystems? Ware nicht die Beschränkung der Höchstdauer eines Gesprächs auch ^Ortsverkehr etwa auf fünf Minuten durchführbar? Wenn das Gespräch 4 Pfg. kostet, werden redelustige Damen erst recht alles, was sie auf dem Herzen haben, der Freundin mitteilen, um nicht noa) einmal den Fernsprecher benutzen zu brauchen. (Heitere Zustimmung.) Wäre nicht auch die Vorschrift durchführbar, bei )uwt gewissen Gesprächszahl einen zweiten Apparat anzuschaffen. Hiese Vorlage greift i® die Entwicklung des Verkehr» mit rauher Abg. Linz (Rp.): .sachlichen Schärfe haben sich die sozialdemokrati. schen Redner hier einer gewissen Mäßigung befleißigt. In der i^rwemOqv>a V^en dagegen wird diese Vorlage mit den fjarfften Worten verhöhnt. Den bisherigen Reden ist die Tat- .fache zu entnehmen, daß die Vorlage in der jetzigen Pat^itoJ he r n ™f cr5 werden wird. Eine oraani. rn^s-m.i^-^^erielle Verschmelzung der einzelnen Versiche- 0e toUcrbe un? bedenklich erfcheinen, da schon die jetzige Vereinigung auf gemeinsamem Unterbau vielfach nicht gebilligt wird Der überwiegende sozialdemokratische Einfluß auf die Krankenkassen erscheint uns als eine Herabsetzung eine* Einrick- ung des öffentlichen Wohls. (Beifall.) ' Die Mitgliedes ^wmlungen der Ortskrankenkassen sind Unteroffiziers- iiU e*J\Ur(i’e1^o?iaIbemoIrötcn geworden° (Sehr § cm ; ,-*1C ^Krankenkassen sind zu einer sozial- demokratu 4 cn D o ma n e geworden. Daß Ihnen (zu den ist, kann ich begreifen, aber logisch und rechtlich begründen. Die Forderung, die Beiträge zu •rSn b, bo<$) ble* Renten in der bisherigen Höhe aufrecht brbalten, kann nicht ernst genommen werden. Wichtiger als neuen o rganiiatorischen Bestimmungen wäre uns dle baldige S nnd Waisenversicherung gewesen. Mit '-^nng der Privatbeamtenversicherung £nb totr, ^erstanden. Die B e t r i e bs ka s s e n müssen auf® redit erhalten werden, da sie billiger arbeiten und leistunaS- lem6mnM,b hl! Alle Stände müssen fid) ist fü? uns unterordnen. Dieser Gesichtspunkt Ir tue uns maßgebend bei Beurteilung des Verhältnisses der fltanfrnlahm 3u Jen M c r 3 t e n. B-i aller UneZnnuna iirei Forderungen muffen wir doch verlangen, daß sie in erster Linie au"bk^n®eKi?ClC^Ct bcr leidenden Menschheit f - Aufrechterhaltung der Jnnungs- ] c n. wird von den Handwerkern dankbar anerkannt AndererieltS werden die Handwerker durch die neue Vorlage An.belastet, so daß viele Handwerker grollend zur Seite stehen Hoffentlich erkennen auch diese Kreise den großen Wert dieser sbuen sozialpolitischen Gesetzgebung. Wir werden uns bemühe" p^Sebuhrenordnung daS rigoroseste wäre, was sich denken M' aDe Teilnehmer, die täglich ihr Telephon bis zu sieben Mal benutzen, wird das Telephonieren auch nicht um einen einzigen r3 enih?^.kUrCI; ®on,exner Belastung des Mittelstandes daher nicht gewrochen werden. In der Kommission wird sich 36 viele Bedenken gegen die Gebührenordnung hinfällig und daß die meisten hier geäußerten Wünsche ' fuhr bar sind. 1 Das englische viidungswesen. Von Professor Luleh, Gießen. IV. Tas Vottsbildnngswesen in England. Es bedarf wohl keiner besondereii Begründung mehr, daß das englische Schulwesen weit davon entfernt ist, den Bedürfnissen eines modernen großen Kulturvolkes zu entsprechen, und es ist denn auch leicht begreiflich, daß einsichtsvolle Männer diese Schwache, namentlich auch im Hinblick auf die breitere und tiefere Volksbildung anderer Länder, insbesondere Deutschlands, erkannt und bedauert und sich demgemäß bemüht haben, das Versäumte nach Kräften nachzuholen. Die Mittelpunkte dieser Vollsbildungs- beroegung sind die beiden alten Universitätsstädte Oxford und Cambridge. Dozenten dieser Universitäten wurden und werden unterstützt von Gelehrten, Schulmännern, Geistlichen, darunter auch Bischöfe, von Industriellen, Staatsmännern usw. Ich nenne hier nur den jetzigen Ministerpr äs identen Asquith, den bekannten JosefCham- berlain, Lord Piilner. Man hat unter der Oberleitung von Oxford und Cambridge sogenannte „Zentren" im Lande gebildet. 1901 standen 128 solcher allein mit Oxford in Verbindung. Einige wenige dieser Bildungsmittelpunkte verdanken ihr Entstehen den Genossenschaften. Die Einrichtung ist eine zwiefache: Vortragskurse mit fakultativem Unterricht in den Zentren int Laufe des ganzen Jahres und vierwöchentliche volkstümlich gehaltene Vorlesungen, die abwechselnd in Oxford und Cambridge stattsinden. Ich nahm 1901 an einem solchen in Oxford teil und hatte Gelegenheit, die Einrichtung genau kennen zu lernen, ihre Ziele, ihre Erfolge und ihre Schwächen, die führenden Männer der Be- toegung zu sehen und zu hören. Unter ihnen war Mr. Asquith. Die Bewegung nahm schon 1850 ihren Anfang. Ausgangspunkt war Oxford. Bis 1885 fristete sie ein bescheidenes Dasein. Es dürfte vielleicht nicht falsch fein, anzunehmen, daß der Beginn unserer Kolonialmacht (1884) mit dazu beigetragen hat, indem unser Eingreifen in die Weltpolitik das englische Volk aufrüttelte. Sagte doch 1901 der Leiter dieser Bestrebungen: Die Bewegung ist teils demokratisch, teils imperialistisch. Tatsache ist, das; gerade die Führer des Imperialismus an der Spitze standen oder stehen. Während die vierwöchentlichen Kurse 1901 stetig angewachsen waren bis zu einem Besuche von etwa 1100 — worunter allerdings mehr als die Hälfte Hörer weiblichen Geschlechts — nahmen an den Vorträgen in den Städten und Städtchen 50 000 Personen im Jahre 1900 teil, insgesamt hatten 278 000 Personen solche Kurse mitgemacht. An den verschiedenerlei Prüfungen' — es gibt da nicht weniger als fünf Arten von Prüfungen und Diplomen — beteiligten sich freilich bis dahin nur 800 bis 1000 jährlich. Die behandelten Stoffe sind entnommen aus Geschichte, Kunst, Literatur, neueren und alten Sprachen, Natur Wissenschaft, Wirtschaftslehre, Politik und Geographie. Es wird vielleicht Erstaunen Hervorrufen, zu erfahren, daß die Vorträge über Nationalökonomie und Politik ganz gering an Zahl sind — etwa 2—3 Proz. der Kurse: dabei werden die Stoffe von den lokalen Gruppen bestimmt. Geschichte, Literatur und Naturwissenschaften, Kunst und Architektur stehen bei weitem obenan Das Ziel dieser Bildungsbestrebungen ist, jedermann Gelegenheit zu schaffen für eine höhere Bildung des Geistes und Herzens. Sie wallen so viel als möglich die Vorteile der Universitätsbildung auch denen sichern, die eine Universität nicht beziehen können'. Die Vortrags- und Unterrichtstätigkeit wird noch unterstützt durch Wanderbibliotheken. In dem gleichen Sinne wirft „The National Home-Reading Union", die einc für den Selbstunterricht ganz zweckmäßig eingerichtete Zeitschrift herausgibt. Es ist kein Zweifel, daß leitende Kreise die Bildungsbestrebungen mit ganzem Herzen betreiben und fördern. Asquith nannte sie eine „nationale' Einrichtung. Es ist auch keine Frage, daß gar manches für bre Hebung der Volksbildung auf diesem Wege geschieht. Aber wie schmal ist dach die Basis, auf der die Sache aufgebaut ist Nur em kleiner Teil des Volkes wird davon berührt. Die breiten Volksmassen bleiben fast völlig unberührt. Tas zeigt auch dir Klage eines Referenten in einer Genossenschaftstagung, daß gerade dre Kreise, die man in den Kursen erreichen wolle, die Arbeiter- Ichaft, |o teilnahrnlos seien. Und viel mehr als anregend können doch auch Kurse bet sechs, acht, jebn, zwölf Vorlesungen mit anschließender Besprechung des Vorgetragenen nebst schriftlichen Arbeiten — 24stündige Vor leiungen sind ,ehr selten - nicht wirken. Ihre Wirkung kann vergleich aushalten mit der unserer allgemeinen und sachlichen Fortbildungsschulen, die obendrein doch zu jedem jungen Mann mehrere Jahre hindurch zugänglich sind ober die, wir beute ui fast ganz Deutschland, obligatorisch sind. Die englischen Kurse srnd auch nicht billig. Tie Kosten für einen sechsstündigen Aurins mit anschließendem Unterricht und Bücherleihe für dir Kursuszeit variieren von 712 Mark bis 315 Mark Unterricht geld, wozu noch durchschnittlich etwa 100 Mark für Reisekosten aer Mehrer und dergleichen kommen, dazu noch die Ausgaben für Saaft Heizung, Beleuchtung. Die angegebenen Beträge belieben sich natürlich auf alle Teilnehmer eines Kursus zusammen . Schülerzahl wird der Preis noch erhöht. Man ver- ^7^., damit die viel geringeren Ausgaben für eine Klasse einet Fortbildungsschule den ganzen Winter hindurch. untere Vorstellung von dem Zutrauen in die selbständige Handlungswem der Engländer und die bei uns verbreitete Mei- nung, man regiere und reglementiere nur bei uns so viel irria ist, möge folgendes zeigen. ' einer Programmschrift für diese Kurse finden sich einige Wunsc^n der Dozenten. Ta ist zu lesen: A. wünscht ejueu Pult von 4 Fuß Hohe, B. einen solchen von 4 Fuß 6 Zoll br 4 2 Z"ll,,der eine will einen feststehenden Pult! 9ruK»Jberfk xme,n verstellbaren, der eine einen flachen Tisch mit Auf,atz utw derlei Kleinigkeiten. Als allgemeine Vorschriften sind 9obn!S!t: s etne Wandtafel gebraucht wird, so muß für Kreide und schwamm gqorgt werden. 2. Besondere Sorge Hand hemmend em. Lb Die bereunieten 'Mehreinnahmen kommen toerben, ist auch noch sehr zweifelhaft. Für die Gesprächszähler allein müßten 5 Millionen Mark ausgegeben werden. Wir beantragen Verweisung an die Budgetkonnnissian. (Beifall.). Abg. Graf Westarp (Krns.)r Tie Vorlage ist von den großstädtischen Kreisen mit all dem Maß von Leidenschaft und Empörung bekämpft worden, das heute unvermeidbar geworden zu sein scheint. Trotz aller U e b e r • treibungen aber halten wir uns für verpftichtet, auf die Interessen von Handel und Industrie die gebührende Rücksicht zu nehmen. Eine gestaffelte Pauschgebühr auf gründ von Stichproben scheint uns nicht das richtige zu fein. Was.schließlich das beste sein wird, wird sich in der Kommissionsarbeit ergeben I Von einer Bevorzugung des platten Landes in dieser Vorlage kann in keiner Weise die Rede sein. Aber wenn man ctlvas durchsetzen will, dann klagt man fast immer über agrarische Begehrlichkeit. Die Großstädter vergessen immer nur zu leicht, baß auf dem Lande auch noch Leute wohnen und zwar nicht nur Landwirte, sondern auch Geschäftsleute. Die Ausdehnung der kleinen Netze bis zu 25 Km. würde den Wert des Telephons für das flache Land außerordentlich steigern und den Verkehr heben. In diesem Sinne werden wir in der Kommission tätig sein, um die Vorlage zu verbessern, (Beifall rechts.), Abg. Kaempf (Fortschr. Vp.) t Die Tatsache, daß die Vorlage trotz der scharfen Kritik, die sie ln der Oesfentlichkeit gefunden, wieder unverändert eingebracht worden ist, hat große Verstimmung hervorgerufen. Die Kaufmannschaft erblickt in der Vorlage nicht eine Verteuerung, , sondern eine Reglementierung und Bureau- r-TraJ 1J \e r u n 9 be§ Verkehrs und wendet sich hauptsäch- nch deshalb gegen sie, weil Unannehmlichkeiten und Widerwärtig, kecken aus der ständigen Zählung der Gespräckie erwachsen müssen. s-Lehr richtigI links.) Wir erkennen die Fortschritte, die die Neichspostverlvaltung herbeiführt, mit größtem Vergnügen an, so dre Einführung des ermäßigten Portos nach Amerika, 'die Orga- & 0Ic Scheckwesens. Aber ebenso müssen wir uns gegen Maßnahmen, wie die vorliegende, wenden, die gegen den Verkehr ttnrlcn muß. Bemerkenswerterweise nimmt die Reichspostverwal- tung jetzt genau den entgegengesetzten Standpunkt ein von dem, *^n 1*c 1899 in der Begründung zum damaligen Entwurf vertei- digt hat. Es ist kaum möglich, das Pauschalsystem besser zu verteidigen, als in jener Begründung. Was die ReichSpostverwaltung damals eine ö erj a g u n g des Anschlusses genannt hat, wird heute vorgeichlagen. Ter Staatssekretär wehrt sich dagegen, e r k e h r s f e i n d l i ch e Maßnahme zu fordern; die einmütige Kritik von Industrie und Handel wird ihm gezeigt haben, daß diese es dafür halten. Ob ein Gespräch unnütz ist oder nicht, kann der Staatssekretär und seine Beamten nicht beur- teilen. Was dem Verkehr nützt oder nicht, weiß der Verkehr sel- bcr am besteri; er wehrt sich dagegen, daß irgend eine Behörde ihm m richristen macht. Nach einer früheren Sonderstatistik de? ?lrb,ber Fernsprecher am allermeisten gerade von den ^eyorden benutzt; führen die etwa unnütze Gespräche? (Heiter- tert.) Genau so könnte man sagen: es wird unnütz telegraphiert, um Geburtstag unnütze Briefe geschrieben zu Neujahr, zuviel fl%nvfoa-5incn^.lIU9Cn Durchschnitt nehmen, ft der Post 6ie_notigen Einnahmen schafft, und den die Jnter- enten tragen können. Das Telephonieren ist bei uns teurer als erw-"-'S, es darf nicht noch mehr u treiben. Auch - ' wollen eine Verbilligung für das platte Land, aber das darf nicht durchgefuhrt werden auf Kosten der Städte. (Beifall links.) Staatssekretär Äraetlc: STbg. Dr. Sübekum (Soz.)? kebrs^und^^^^^ Erschwerung und Verteuerung des Ver- rey^ uno vor allem keine neuen agrarischen 9? o r » n<^ unf Singe, würden wir die Vorlage gar ACratCn' fonbern Üe hier ohne weiteres der Po,tverwaltung zuruckgeben. Die Postverwaltung steht nickt mehr auf der Hohe, Die Vorlage ist für uvs total unbrauÄ^ __..’f ---- . luuirei mehr her- Q^rrK.2 bl€’C Erleichterung zugunsten des platten mtP eK? niSt Maßnahmen werden, sie dürfen abte folgen. Schon der verstorbene Graf rr r l° La ’J>Cr Vorigen Jahre im Namen unserer Partei hierzu fprach, erklärte, es dürfe keineLiebesgabe für das bet (Stabte werden; ihm komme es lediglich bie Benutzung des Telephons zu erleichtern ohne Schaden der anderen Teilnehmer. Man soll nicht engherzig henrrmU§S 0e0enüBerfteIIen, sondern auch be- ^'^'chaftlichen Güter und wirtschaft- lichen Werte unmittelbar au5 solcher Einrichtuna Zu S-chen sind. Wichtige und bedeutungsvolle Kreff? gewerblichen Unternehmungen haben auf die scha!- rmne«un Elnrichtung bingewiesen. Tas gibt doch zu denk.m Die Postverwaltung beruft sich auf die von ihr ein- Müi toi? birarfä* ^lCle ^ouferenz ist aber ein Musterbeispiel berufene Konferenzen nicht geeignet 0^-Sttmniun0 im Volke wiederzugeben. Siel zweckniaßiger Ware eS, wenn man für solche Fragen den von uns vorgeichlagenen Postbeirat hätte. In BuÄkom- Säte"™«6 Lm feiten wollen, werden wir vergleiche mit^dem Auslande zu ziehen haben. Wir werden da- fall l6d86enmsiaHnj “lr auä> [)'er d-r Exitz- st-h-n. (Sei. Abg. Linz (Rp.) spricht im Namen einer Minderheit seiner Fraktion gegen bie Vorlage. Ter Widerstand auS den Kreisen deö Handels, der Industrie und deS gewerblichen Mittelstandes ist berechtigt. Ich wundere mich, daß dieser Widerstand auf den Staatssekretär nicht mehr Eindruck gemacht hat. DaS gegenwärtige System hat freilich manche Mißstände, weil vor allen Dingen die großen Geschäftsbetriebe, die Warenhäuser usw. zu _ Unrecht auf Kosten der kleinen Teilnehmer begünstigt werden, so daß eine Aenderung des Tarifwesens wnnschenslvert ist. Die rohe Zahl der Telephongespräche kann nicht maßgebend fein, da gerade der Mittelstand, z. B. die Agenten, auch genötigt sind, infolge der Art ihres Berufs sehr viel daS Telephon zu benutzen. Eine Bevorzugung des platten Landes zum Schaden der Industrie können wir nicht billigen. Eine Verständigung muß in der Kommission versucht werden. Abg. Herzog (Wirtsch. Vg.) t _ Der Entwurf ist von der Kritik hart mitgenommen worden. Trotzdem ist der Grundgedanke gesund. Hoffentlich kommen wir in der Kommission zu einer Verständigung. Ein Schluhan trag wird angenommen. Die Vorlage geht an die Budgetkommission. ^onn£r^0 .1 Uhr: Reichsschuldbuch, RechnuugSsachen, Has. tung des Reichs für feine Beamten. Schluß gegen 7 Uhr. sollte dafür getragen werden, daß der Tisch feststeht: ferner. „Es sollte ein Becher mit Wasser für den Vortragenden da fein u. öcrgl. In England kann man also auch im Kleinen groß fein. Und welche Rolle spielen die verschiedenartigen „Zeugnisses! Tie Teilnehmer der Kurse können da auf alte An geeicht werden. Tie Erläuterungen darüber nehmen in dem betretenden Büchelchen vier volle Seiten ein. Tie englischen Volksbildungsbestrebungen .sind elnerieits em schöner Beweis für die Selbsthilfe des englischen Volkes, oder wenigstens gewisser Kreise im Jnteres,e der übrigen Sie smd umso notwendiger, als der englische Staat für wenig getan hat. Es entspricht eben dem englischen Staatsgedanken, wie Än Oxforder Referent sagte, daß der: Staat nur m-die Bil- dungsanstalten sorgen könne, deren Notwendigkeit lange Erfahrung erwiesen habe, und für solche formen, welche von-einer starken Strömung im Volke gefordert werden. Alfo wchts von vorausschauendem Blick großer Persönlichkeiten. Der Engländer ist eben in erster Linie Empiriker und zu wenig Theoretiker. Es fehlt an Einheitlichkeit und zielbewußtem Schaffen. Man trifft Einrichtungen, wo und wie es gerade der Zufall Mit ,ich bringt, d. h. wo gerade ein oder ein paar energnche Manner Ausreisen, stört sich auch oft gegenseitig oder tut dasiclbe doppelt. Kraft- Beit» und Geldverschwendung neben mäßigen Erfolgen sind häufig die Folgen des zersplitterten Vorgehens. Aus keinem Gebiete zeigt sich dies mehr als auf dem Gebiete des Bildungswesens. Schluß. Wenn ich meine Ansicht über das englische Erziehungswesen in wenigen Sätzen zum Ausdruck bringen soll, so kann ich es nicht besser tun als mit den Worten eines deutsck>en Kenners des englischen Schulwesens, Prof. Rogozinski in Kulm, der in England als Universitätslehrer, an einer Ober-Realschule in Liverpool, ferner an einer höheren Töchterschule und als Mitglied einer Prüfungskommission tätig gewesen ist, es getan hat. Er schreibt: „Das englische Schul- und Erziehungswesen steht dem deutschen in jeder Beziehung nach. Seine Organisation krankt an mangelnder Einheitlichkeit. Tie Männer, denen die Erziehung anvertraut ist, ermangeln einer gründlichen wissenschaftlichen und pädagogischen Bildung. Infolgedessen kann das Erziehungswerk nicht mit der erforderlichen Gründlichkeit betrieben werden. Eine irühzeitige Szepialisierung, übertriebene Wertschätzung des Examens-, Stipendien- und Berechtigungswesens, sowie einseitiger unpädago- gischer Sportbetrieb tragen zur Entwertung des Erziehungswesens bei. Den jungen Leuten, die ins Leben treten, werden nicht die idealen und praktischen Lebensgüter mitgegeben, die für Angehörige eines modernen Volkes unerläßlich sind, Z>as bis ins einzelne ausgebaute Prinzip der Standesschule beleidigt unser soziales Empfinden." Deutsches Reich. Im GeschäftsordnungsauSschuß des preußischen Abgeordnetenhauses wurde die Frage erörtert, durch welche Mittel der Präsident in den Stand gesetzt werden könne, die ihm beigeleglen höheren Disziplinarbefugnlsse gegen» über den Mitgliedern des Suu, es, wclckst die Ordnung des Hauses gröblich wiederholt verletzten, praktisch durchzufuhrcm Es wurde beschlossen, bei der Reegierung anzutragen, ob und welche Behörden i>en in Frage kommenden Anordnungen des Präsidenten Folge zu leisten hätten und in einer Sitzung mit den Vertretern des Ministeriums des Innern und des Justizministeriums darüber zu beraten. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" meldet: Eine in den „Anales des Touanes" vom 15. Februar 1910 veröffentlichte Entschließung des Finanz Ministers vom 3. Februar bestimmt daß vom 1. Mai ab M e t h y l - A l k o h o l i n Frankreich nur dann zum Minimaltarif zugelassen wird, wenn bei der Einfuhr durch ein Ursprungszeugnis nachgewiesen wird, daß das Erzeugnis tatsächlich in einem Lande hergestellt worden ist, das den französischen Minimaltarif genießt. Die Frankfurter Handelskammer richtete an den Ausschuß des Reichstages zur Vorberatung des Entwurfes eines Zuwachs st euerg es etzes folgendes Telegramm: „Gegen dieüberstürzteBehandlung des Gesetzentwurfes über die Zuwachssteuer legen wir auf grunb hier gemachter Erfahrungen entschieden Verwahrung ein, da das Gesetz in der vorliegenden Fassung das Grundstücksgewerbe und alle damit zusammenhängenden Geschäftszweige in der allerschwersten Weise schädigen würde. Schriftliche Resolution folgt." Aus München wird gemeldet: Die hiesige Polizeidirektion genehmigte die Abhaltung einer sozialdemokratisch en Massenkundgebung unter freiem Himmel auf der Theresienwiese am 1. Mai. Der Aufmarsch wird mittags' 12 Uhr in 12 Zügen erfolgen. Acht Redner werden über die Maifeier sprechen. Aus Heften. fc. Friedberg, 20. April. Am Sonntag, dem 24 April, findet hier eine Vertrauensmann er-Ver- sammlung des Bundes der Landwirte aus dem Reichstagsnxrhlkreis Friedberg-Büdingen statt, in der darüber beschlossen werden soll, ob der Bund bet der bevorstehenden Reichstagsersatzwahl in Friedberg-Büdingen einen eigenen Kandidaten aufstellen oder mit den Na- twnalliberalen vereint in den Wahlkampf ziehen wird. Kontroll Versammlungen für den Kreis Lauterbach beginnen am 23. April. Sie finden in 8 verschiedenen Ver- ammlungen zu Lauterbach, Queck, Schlitz, Herbstein, Grebenhain- Erainfeld und Freiensteinau statt. X Ehringshausen, 20. 'April. Wohl der älteste Rechner unseres Kreises nach dem Gemeinderechner Hörle zu Wettsaasm, bet nun auch vom Tode abgerufen wurde, war dem Alter und den Tienstjahreii nach der Gemeinderechner Ruckelshausen, der dieser jüngsten Tage hier zu Grabe getragen wurde. Der Verstorbene hat durch seine fleißige und gewissenhafte Dienstführung, wie durch sein menschenfreundliches Wesen es verdient, daß ferner im weiteren Kreise gedacht lvird. Welch reger Fleiß und welch Arbeitskraft den Verstorbenen beseelte, erhellt daraus, daß er Rechner der Gemeinden Otterbach, Rülfenrod, Ehringshausen, Elpenrod und Hainbach ge)oesen ist. Zugleich bekleidete er du Untererhebstelle zu Hainbach seit Inkrafttreten des Gesetzes vom 1 Oktober 1900. Außer diesen Dienstarbeiten besorgte er noch eine Reihe anderer rechnerischer Arbeiten, wie das Ausstellen von Gemeindevoranschlägen u. dgl. Für die Spar» und Dar lehnskasse zu Groß-Feldg war er Direktor und Revisor. Au 50 Jahren hat so der Entschlafene das rechnerische Wesen gc führt Im Namen des Landesrechnerverbandes legte Gemeindc- rciner Becker- Nieder-Ohmen einen Kranz am Grabe des Ent' schlafeneii nieder, ebenso I. Völzing-Groß-Felda namens bet Spar- und Tarlehnskasse zu Groß-Felda. X AuS dem Wohratal, 20. April. Mit dem Bau der seit länger als 30 Jahren projektierten Bahn durch das Wohratal wird e§ endlich Ernst, denn die AbsteckungS- arbeiten haben ihren Anfang genommen. Die neue Bahn soll die Fortsetzung der Bahn ZimmerSroda—Gemünden, die zuerst in Angriff genommen wird, bilden, und die bis jetzt nur schwer erreichbaren gewaltigen Forsten in der Gegend von Kloster Haina, sowie die Städte und Dörfer im Wohratal dem Verkehr näher bringen. Mit ihrer Abzweigung nach Frankenberg bildet sie nach der Fertigstellung eine gerade Verbindung zwischen dem westfälischen Industriegebiet und der Oberhessischen Eisenbahn, durch die man unter Benutzung der Ohmtal-Bahn in Kirchhain Anschluß bekommt. Die Wohra-Bahn wird etwa 22 Kilometer lang und berührt nur kurhessisches Gebiet.__ GerichtsSaaL. ä. Mainz, IS.April. Die „Mittel" des Naturheilkundigen. Der gestern von der Strafkammer Mainz zu P/4 Jahren Gefängnis verurteilte 35 jährige frühere Tüncher und jetzige Naturheilkundige Peter Lipv aus Ober-Ingelheim, wohn- haft in Amöneburg, hatte sich heute am Schöffengericht wegen unerlaubten Verkaufs von Arzneiniitteln, schwerer Giste, Augensalben und Medikamente zu verantworten. Er erhielt dieserhalb an' 10. Januar einen Strafbefehl von 120 Mk., gegen den er Einfpruck erhob. Vor dem Gerichtstisch waren zwei Kisten mit allen mog* lichen Medikamenten aufgefielll. Lipp will nicht gewußt haben, daß es verboten sei, Arzneimittel und Gifte zu verkaufen. Seine „Heilpraxis" führte er seit 1906 in Amöneburg, woselbst jeim ixrau ein Haus besitzt. Die Beschlagnahme seiner „Heilmittel" er- folgte am 22. Dezember 1909 auf die von dem Wunderdokto'. M ü l l e r- Amöneburg erfolgte Anzeige, da diesem s. Z. sämtliche': ixedervieh und ein Hofhund vergiftet worden waren und er Verdacht gegen Lipp hegte. Bei der Beschlagnahme ivar Lipp in Neustadt und für polizeiliche Vernehmungen nie zu haben. Aus der beschlagnahmten Briefen ging hervor, datz auch die Frau des 2ipi tu seiner Abwesenheit Kräuter und Heilmittel verkaufte. Währeni der Vernehmung gab die Frau auf Befragen des Sachverständige! Kreisasststenzarztes Dr. Drescher zu, drei Gramm des sehr fle' iährlichen Giftes Digitalis purpurea, von dem der Apotheker in ochstfalle nur ein Granini abgeben darf, an eine Person verkauf Aus dem zmanzausschuh der Hess. Zweiten Kammer. R.B. Darmstadt, 20. April. < «Der heutigen Sitzung des Finanzausschusses der . Zweiten Kammer wohnten als Regierungsvertreter der Minister ( des Innern v. Hombergk, die Geheimräte Best und Süf- , fert und Geh. Obcrregierungsrat Dr. Wagner bei. Zuerst , kam die von der Kammer noch einmal an den Ausschuß zurück- } gegebene Regierungsvorlage bett, die Landesausstellung < 1908 zur Beratung. Nach den Vorschlägen der Regierung sollte ' der lieber schuß von ca. 60 000 Mark nicht unter die einzelnen < Garantiezeichner verteilt, sondern zur Bildung eines Fonds < dienen, aus dessen Zinsen die Förderung kunstgewerblicher Zwecke , erfolgen könnte. Der Ausschuß hatte seinen Bericht in einem der < Regierungsvorlage zustimmenden Sinne fettiggestellt. In der damaligen Kammersitzung verlangten aber mehrere bauernbündlerische , Abgeordnete, daß dann auch der Ueberschuß, den die jüngste landwirtschaftliche Ausstellung in Mainz geliefert habe, analog diesem Beispiel landwirtschaftlichen Zwecken zugefühtt werden solle. Abg Dr Osann erstattete den Bericht in der Sache. Geh. Oberregierungsrat Dr. Wagner legte dar, daß der auf den hessischen Staat entfallende Anteil des Gesamtüberichusfes der Mainzer Ausstellung, ca. 28000 Mark, ,sich auf verschiedene Staaten und Korporationen verteile und daß sich nach Abzug aller Unkosten für Hessen nur ein Ueberschuß von 450 Mark ergeben würde. In Anbettacht der Gettngfügigkeit dieser Summe sah der Ausschuß davon ab, sich für die Bildung eines besonderen Fonds zu entscheiden und beschloß, den früheren Bericht über Die Sache wiederum zu genehmigen. Es soll über die Frage der Ueber- weisung zu landwirtschaftlichen Zwecken mündlicher Bericht erstattet werden. Eine längere Aussprache rief darauf die Vorstellung des Oberbahnassistenten G. Ferkinghoff bett, die Pensivns- verhäItnisse der vormaligen hessischen Ludwigs- bahnbeamten hervor. Es wird darin ausgeführt, datz die in die Gemeinschistsverwaltung übernommenen vormaligen Lnd- wigsbahnbeamten, während die Staaten Preußen und Hessen für die Gewährung der Pensions- und Hinterbliebenen-Anspttiche ihrer Beamten Beiträge nicht erhoben, noch immer 5 Proz. des jährlichen Tiensteinkommes, früher sogar 7 Proz., für ben gleichen Zweck zahlen müßten: weiter wird beklagt, daß die Gehaltszulagen erst nach Jahresfrist anrechnungsfähig seien. Abg. Molthan be- richttte über diese Angelegenheit und bat, die Vorstellung der Regierung zur Berücksichtigung zu überweisen. Geh. Rat Süf- fert gab darauf Kenntnis von einer Antwort des preußischen Eisenbahnministers, datiert aus dem November 1909, in welcher dieser die Forderungen der Vorstellung ablehnt und zwar unter Bezugnahme darauf, daß nicht allein frühere Angehörige der hessischen Ludwigsbahn, sondern auch die übernommenen Beamten anderer verstaatlichter Privatbahnen die Beiträge hätten weiterzahlen müssen und diese auch noch heute zahlten.. Bei dem Wegfall dieser Beiträge würde ein anderweitiger Aufwand von etwa einer Million Mark erforderlich sein. Der Finanzausschuß hielt cs für richtig, daß zu gegebener Zeit der preußische Eisenbahnminister seitens der Regierung angegangen werden soll, eine weitere Herabsetzung der Beiträge zu bewirken und beschloß in diesem Sinne die Ueberweisung der Vorstellung zur Berücksichttgung. Weiter beschäftigte sich der Ausschuß mit einer Vorstellung der Gemeinden Langen-Brombach und Kirch-Brombach betreffs des Umbaus der Kreis st raße Zell — Langen-Brombach. Abg. Dr. Osann betonte als Ausschußberichterstatter, daß der allseitig anerkannt schlechte Zustand der Kreissttaße endlich behoben werden und der Widerstreit der Gemeinde Zell beseitigt werden müsse. Schon feit vielen Jahren habe sich herausgestellt, daß die Kreissttaße am Eingang bei Zell wegen ihrer Steilheit «jährlich sei; es müsse jetzt endlich Abhilfe geschaffen werden. Nachdem eine Einigung der Gemeinden nicht zu erzielen sei, müsse nach den gesetzlichen Vorschriften auf dem Wege des Verwaltungs- ftreitDcrfalTrerty die Sache möglichst rasch entschieden werden. Ge- heimerat Best führte aus, daß für die Gemeinde Zell ein öffentliches Interesse nicht vorliege, an den Geländeerwerbskosten teilzunehmen und daß deshalb auch eine Entscheidung der Verwaltungsbehörde in der Sache nicht ergangen sei. Abg. Dr. Osann ist der Ansicht, daß nach den gesetzlichen Bestimmungen das Gelände von der Gemeinde Zell zu stellen sei. Geheimerat Best erklärt sich bereit, nochmals durch Vermittelung des Kreisamts in gütlickwr Weise auf eine Einigung zwischen den Gemeinden hinzuwirken. Komme eine solche jetzt nicht zu Stande, so müsse das Verwaltungsstreitterfahren zur Durchführung gebracht werden. Die Regierungsvorlage bett, die Errichtung einer Nebenbahn Kreuznach — Sprendlingen wurde einstimmig genehmigt, nachdem der Regierungsvertreter einige Bedenken des Berichterstatters Molthan widerlegt hatte. Eine Erledigung der übrigen Gegenstände der Tagesordnung mußte verschoben werden, da Abg. Ulrich als Berichterstatter nicht zugegen war und sich auch nicht entschuldigt ha:'e, wie dies der Abg. Dr. Gutfleisch infolge des jüngst erlittenen Unfalles toi. Ausland. Im englischen Oberhause erflärtc am Mittwoch auf eine Anfrage Lord Lemingtons wegen der englisch-russischen Anleihe der persischen Regierung und über die britische Politik gegenüber Persien im allgemeinen Lord Crews, die Verhandlungen in der Aul e ih e an g e l e g en-' beit seien abgebrochen worden, weil die persische Regierung keine «Möglichkeit gesehen habe, den von der englischen und russischen Regierung verlangten Bedingungen zu entsprechen. Jrn übrigen sei die britische Regierung der persischen Regierung und Nation gegenüber ausschließlich von Gefühlen des größten Wohlwollens beseelt. Aber in diesem besonderen Falle habe die britische Regierung es doch für notwendig gefunden, an den erwähnten Bedingungen festzuhalten. Mit dieser Erklärung erklärte sich Lord Lansdowne einverstanden. Wie der türkische Flottenverein bekannt gibt, ist der Vertrag mit der Schichau- Werft betreffend den Ankauf von vier Torpedobootszerstörern unterzeichnet worden. Der „Agenee iHavas^ ,ift über den neuen Zwischen- all in Tripolis bisher noch keine Nachricht aus französischer Quelle zugegangen. Dem Zwischenfall wird hier übrigens keine ernstere Bedeutung beigemeffen. Aus Stadt und Land. Gießen, 21. April 1910. ** Bahnpersonalien. Im Namen der hessischen Regierung in der hessisch-preußischen Eisenbahnverwaltung vollzogene Ernennungen und Beförderungen (1. März bis 1. April 1910): Zum technischen Eisenbahnsekretär der technische Bureauassistent Kraft zu Mainz; zu Bahnhofsvorstehern die Eisenbahn- assistenten Reinhardt zu Weisenau, Prior zu Fürth i. O., N o w a ck zu Flonheim, Heberer zu Mainz, Welker zu Alsheim, R e d d m a n n zu Nieder-Ramstadt, U ß n e r zu Sprendlingen-Buchschlag, die Oberbahnassistenten Fe ick zu Mörlenbach, K a 11 m a y e r zu Wörrstadt, Delp zu Hainstadt, Baum zu Oberlahnftein, Große zu Wald-Michelbach, Kunze zu Stock- tadt a. M., K e i 1 zu Jugenheim, R i 11 e r zu Nackenheim, Jäger zu König i. O., Weier zu Gensingen-Horrweiler und Fischer zu Raunheim: zu Gütervorstehern die Oberbahnassistenten Freund zu Mainz, Germann zu Kreuznach, Conradi zu Groß-Gerau, die Eisenbahnpraktikanten Schlottner, Leist zu Boppard, Botten Horn, Kühnlein zu Mainz und K a b e h zu Wiesbaden; zu Eisenbahnassistenten die kommiss. Eisenbahnassistenten K l i p p ft e i n zu Darmstadt, Schmidt zu Eppelsheim, S e e 1 i n g e r zu Worms, Hahn, Haring zu Mainz, T i ck zu Budenheim, Zachow zu Mainz, Feller zu Mannheim-Waldhof, die kommiss. Eisenbahnunterassiftenten U h 1 zu Heidesheim, Friedrich zu Groß-Zimmern, D i p p e 11 zu Zwingenberg, Haub zu Wiesbaden und G r u ß e n d o r f zu Mainz. ** Zur Rechtsanwaltschaft zugelassen tuurbeii der Gerichtsassessor Hch. Winter zu Mainz bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen und bei dem Amtsgericht Mainz; der Gerichtsassessor Ernst Schmeel zu Darmstadt am Landgericht der Provinz Starkenburg; der Rechtsanwalt Ferd. Eberwein zu Zwingenberg, nachdem er die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Zwingenberg aus- gegeben hat, bei dem Amtsgericht Langen; der Rechtsanwalt Dr. Ludw. Lehr zu Alzey, nachdem er die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Alzey aufgegeben hat, bei dem Amtsgericht Bingen; der GerichtSasiessor Dr. Jul. Earnier zu Darmstadt bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg und dem Amtsgericht Darmstadt I. ** lieber die Stellenvermittelung int Gast» wirtsgewerb e wird uns geschrieben: Im Januar v. Js. i‘t von dem preußischen Minister für Handel und Gewerbe in Berlin eine eingehende Besprechung mit Verttettrn des öffentlichen Arbeitsnachweises und des interessierten Gewerbes über die bessere Organisation der Vermittlung für das Gast- und Schank- wirtfchaftsgcwerbe üeranftaltet worden und die Eingliederung besonderer Facharbeitsnachweise in die kommunalen paritätischen Arbeitsnachweise dringend empfohlen, sowie auch die Bereitstellung staatlicher Mittel für den interlokalen Verkehr in Aussicht gestellt. In einer Reihe deutscher Großstädte sind inzwischen derattige Facharbeitsnachweise neu entstanden, oder sie sind wie in Frankfurt a. M. und Wiesbaden weiter entwickelt worben. Eine ständig steigende Zahl der Vermittelungen im Gastwittsgewerbe war die Folge. Im Gastwirts- geroerbe find die Schäden der privaten Stellenvermittlung besonders groß und audt die kleinen Jnteressenvereine, die als Aushängeschild fast alle die Arbeitsvermittlung führen, zersplittern die Vermittlungstätigkeit in unerfreulicher Weise und en"daueren den Ueberblid, ganz abgesehen davon, daß diese Vereine zum großen Teil, ebenso wie die private Stelleiwermittlung, Gebühren erheben und vielfach die Vereinsgründungen, die die für die gewerbsmäßigen Stellenvermittlungen beftehenden polizeilichen Kontroll- Vorschriften verhindern sollen. Im Gegensatz dazu strebt der öffentliche paritätische Arbeitsnacksweis, in dessen Verwaltung Arbeitgeber und Arbeitnehmer- m gleicher Weye vcrtteten smd, energisch dahin, diesen Mißständen ein Ende zu mneben iuto ben Bedürfnissen des Gewerbes in ausgiebiger unb unbarteuid;er Wem qered't zu werden. Es ergeht deshalb an alle ^nteroientcn bic Bittet sich des am Otte bestehenden öffentlichen Arbcttsnachweffes (Stäbt. Arbeitsnachveis Gießen, Asterweg 9, Telephon Nr. 9o. vorkommenden Falles zu bedienen. Tie schriftlichen und mündlichen Anmeldungen werden hier entgegengenommen unb sofort meitergegeben. Tie Arbeitsvermittelung ikst kostenttci. ** Gegen Schnupfen unb Influenza. Einer unserer Mitarbeiter schreibt uns: In dieser wetterwendischen Jahreszeit hött man jeden Tritten über Schnupfen tü)cr ^Mluenza Hagen Allen diesen Leidenden kann ich eut einfaches, aber sicher wirkendes Mittel verraten, das .ick) vor vielen, Jahrcii am einem ei tu ngs ausschnitt gelesen habe. Es lautet: .Hast du einen tüch- nen Schnupfen, dann trinke abends vor dem Schlafengehen einen halben Liter recht heißes Zittonewvasfer und wiederhole dies beim Aufftehen andern Tags. Bei Influenza nimm abends, kurz vor dem Schlafengehen, ein rohes Ei, mische dies mit bem_Saft einer halben Zittone und ttinke es in einem Zuge nieder. Dann gleich zu Bett gehen, ohne noch weiter ttwas zu gemeßen. Am folgenden Morgen ttinke nüdjtem das gleiche, genieße aber nachher mindestens anderthalb Stunden stichts. Hast du dies an zwei aufeinanderfolgenden Tagen wiederholt, bann ist die JLifluenza ’0rt** Esel unb Maultiere. Der Ti er schu tzv er e i n zu Wies haben hat dieses Jahr schon vor Ostern begonnen, Esel unb Maultiere einzuführen unb foTort 30 Stuck abgelebt, die allgemein als Reit- unb Zugtiere großen Anklang gefunden haben. Eine Reihe glänzender Zeugnisse über diese Lieferung liegt sckwn vor Dieser Tage ist ein größerer Transport italienischer Esel eingetroffen unb steht aus der Koppel des Vereng zum Verkant. Ungarische Esel werben wieder in der nächsten Woche erwartet. Der Verein bittet Interessenten, ihren Bebart bald zu decken, da später im Sommer voraussichtlich keine Sendungen mehr kommen werden. Auch macht er daraus aufmerksam, daß zugleich mit ben Tieren auch Geschirre und Wagen bezogen werden können. *’ Schutz der Fledermaus. Mit Beginn der warmen Tage umkreist am Abend ein seltsames dunkelfarbiges Geschöpf mit leisem Flügelschlag das Haus. Das ist die Fledermaus, die manche Leute gruseln macht. Wo- diirch das scheue Tierchen in den schlimmen Ruf gekommen ist, das mögen die Götter missen, die ja übrigens auch gegen den Aberglauben vergeblich kämpfen. In erster Linie ist es wohl das sonderbare und gerade nicht reizvolle Aeußere des Tieres, das zart beanlagten Menschen ein gewisses Grauen einflößt. Zudem haben Sage und Dichtung dafür gesorgt, es als Nachtgeschöpf, das in verfallenen Türmen haust, mit einer gehörigen Portion Unheimlichkeit zu umgeben. Man ivird nur selten eine Spukgeschichte finden, in der die Fledermaus nicht eine Rolle Ipielt. Auf dem Lande nagelt man häufig Fledermäuse an die Stalltüren, in dem törichten Aberglauben, hierdurch die bösen Hexen von dem Vieh fern- zu halten. Die Spinnstubenphantasie aber stempelt die atmen Tierchen direkt zu blutgierigen Vampyren. An Schauergeschichten, die über die Fledermäuse im Umlauf sind, herrscht jedenfalls kern Mangel; von der Nützlichkeit der viel verfolgten Geschöpfe aber, die im Vertilgen von Insekten besteht, hörl man selten sprechen. — Grünberg, 20. April. Das städtische Wasserwerk soll durch Anlegung eines weiteren Brunnens vergrößert werden. — Lauterbach, 20. April. Die militärischen -ÄZZ-^ pichen 9- Äll8naW frS*mT* ?„' ^NteT '°'°n »n. ! Indien 7d r > W ! ** tinfaS f’Sa I wtet: Ä? m" tinm Kn u^B!^ einer 'luenza itimm Lrt)ole «nein 3ugcn ' | chts. ÖQ>fÄ °bn NllL uWa% Transport itaij-n ,'A te G'Sw - »M-» S'Ä -MW A . ,l t Beginn bti Wh» fehl, iel*S bas $«us, M" maP. **'" ®“f ** 1,e 1° »btijms auch gfg„ N' 5<1 miet Linie ist t n'cht reizvolle Aeußere bti ein gewißes (Staut, b Dichtung bofüt gejorgi, a Denen Atmen haust, ni chkeit zu umgeben. Ms finden, in bet die Uebei. lf dem Lande nagelt mar. :en, in dem törichten Alm. ten von dem Vieh fern, 'ie abet stempelt die atme. Vampyren. An Echaiit: >se im Umlauf sind, hettsL .ühlichkeit bet viel Derfolgltr von Insekten besteht, hö: Das städtische Wasser 1 iveiteren Brunnens um tffdöl« , giatu1.^ -kKKs'E r*\S* qeqe" 5« aflenr are"» m iiid)1 § - Lipp Z- zu unö 2fownel,ll’J fjeibn*11!' >6 in , .,x |eii,cl ''jßuni1^;, hlNg"K"!io, dem iQiildl; ^**,J**WV' munü^aud) $ ; 1 i ^Ä Gr-L'M-A er 3“'Thein. < .7/1 Sie militäriid)i den Kreis Lauterbach (k- n in 8 vetschedenen Vtt- chlitz, herdsiein, Ardenho- prit. Wohl der iMr Re-« »rechnet faörlc zu Setiiaa!' ourbe, wat dem Alter unbt< Mtt Ruckelsbauseu, !s ie qetragen wurde. jxtv b gewissenhaiie rienstftlM- Wesen es verdient, dal M Welch reget Fleitz und «ito erhellt bataiii, ban ii't Zugleich bekleiden er > Znkraftttctcn des Gcictzcv ri La7beiten besorgte « Arbeiten, wie W , M die Lpm- und r. r Mektor und Revrsm. - hnerverbandeS iw (? Sm i«"& tnns*^ ’en°T8roba-®cmütibt>'-: J,mn, Ä und die bis 11 :s »'-«55;: urch die "' ^foinmt. - Ä unbto*r jlonieter ww 80 75 40 73 37 72—75 78 44 76-80 71 37 35-39 67-75 32 55—60 83 82-84 41 69 69-70 54 69—70 Höchste Temperatur am 19. 19. 2,0 nun 93,40 Dresdner Bank»/ . L 111.00 Börge, 20. ApriL AnUirfcwb 21.40 Htcllen durch kenntlich. ^Pfeildreieck-Seifen . Beobachtungen der Station Sietzen. 92-100 84-90 71-80 69 68 Niedrigste Nieoerichlag geiotchc 45 197.50 172.80 Harpener Bergwerk Laurahütte . 60—67 48-58 96 87 75 93.30 84.65 9235 57 52 45 21.40 159.70 135.4'. 54 53 30—35 22—29 49.10 1 91.20 69.80 99.75 i 237.50 109.25 207 4'0 141.40 197.40 173.00 103.80 95.00 175.00 133.30 249.75 155.00 187.30 158.50 208.70 Telefonische Kursberichte . 183.00 . 133.10 . 249.70 . 92.70 . 158.40 100.15 98.50 95.50 105.40 65.60 66.75 Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk •*.&». 20. April, 1.1 j Uhr. Elektriz. Lahmeyer ,T Elektriz. Schlickert Eschweiier Bergwerk' I + 14,7 • C. 4- 6,7 *0. 63 53 , 116.75 • 154.30 pro 100 Psd. schnittsprei? Gebend- Schtachc- pro lOOPsund tzewichr Redend- LNilach:- non-biS non-oi« Lombarden E. B. IV ----- Nordd. Lloyd i.. Türkenlvse .*«^.^.2.5/179.80 Laurahütte . - - • -P - Nordd. Lloyd -.v.r. . .. Oberschles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges.. . Darmstädter Bank u • Deutsche Bank Deutsch - Asiat. Bank . y. Diskonto - Kommandit , . Gotthardbahn».«. . Lombard. Eisenbahn .H.ks. Gestern Staatsbahn '•".v. Prince - Henri • Eisenbahn i. Milchkühe 1. Ql,al. 475—550 Mk. (einzelne sehr schwere Stücke btS 30 Mk. mehrt, 2. Qual. 400—460 MI., 3. Qual. 325—375 Mk., junge Rinder und Stiere zur Zuckt und Mast '/.jährig 125—175 M., jährig 180—230 Mk., je nach Qualität lind Form. Verfault imirbc der Zentner Schtachtge,vlcht: Fette Rmder 1. Qual. 72—74 Mk. (cimclne ertraschwere Tiere bis 78 Tlf.), 2. Qual. 69 bi? 71911t.- fette Hübe 1. Qual. 64—68 Ollf., 2. Qual. 58—63 ML, 3. Qualität (jogen. Wurstkühe) 52-55 Mk.; Kälber 1. Qual. 75—78311t; (vereinzelte schwere Tiere Ins 82ML), S.Qual. 66—. 3 3.^l., 3 Qual. 57—63 ML Ter Vrci-S für fette Qchsen stellt sich tn der Gegend aut 79-80 Mk., für schlachtreije Schweine auf 69—70 Ml. - Nächster Markt am 3. und 4. Mai; am 4. Mat auch Krämer- markt. ,, r , „, j$ Ru pper le ur 0 d, 20. dlprrl. Unfern heutigen nensetzung der ivicktigsten sondern Nr. 213 374 eingehättdigt erhalten hatte. Eme Ber- Nahrungs- und Geniißmittel, ihre Eigenschaften, ihre Zersetzung Wechselung bet Lose war dem Einnehmer vorgekommen. Ter ». a. zu beschreiben; die Hauptaufgabe hat der Verfasser dann Spieler verlangte von dem Lotterie-Einnehmer Schadenersatz^ Es gesehen, eine A n l e l t u n g z u r Untersuchung dieser für uns kam zur Klage, mit der sich das hiesige Landgericht und £ba>- f0 bedeutsamen Stoffe zu geben. landesgericht beschäftigten. Sie stützte sich daraus, daß der be- Neue B e r t e h r s k a r t e von S u d d e ut s ch l a n d. Nagte Lotterie-Einnehmer zu dem .Kläger in Vertragsbeziehungen I lMuth'sche Verkehrskarte Nr. 5.) Maßstab 1 : 800000. 3. Auflage, getreten und verpflichtet gewesen, ihm das Los Nr. 243 372 zu Stuttgart, Muth'jche Verlagshandlung. Zweckinäßigkelt und billiger liefern. Durlli eigenes Unschulden sei der Einnehmer nicht in Preis (50 Pfg.) haben den Aluth'schen Verkehrskanen zu ihrer fast ter Luge, seine Verpflichtungen zu erfüllen. Landgericht und Ober- beispiellos weiten Verbreitung von über 200000 etud ocrholfcn. landesgericht wiesen die Klage ab. In der Begründüng wurde ge-1 Heute liegt die neue Auflage von Süddeutschland vor, die der hand- sagt, der Kollekteur ist nack 8 4 Ziffer 1 seiner Tienstanweisung I lichern Format eine klare Uebersicht über die Lesaintverkehrswege, nnfadi Bevollmächtigter der General-Lollerie-Tirektion, ohne | Haupt-, Dieben- und Kleinbahnen mit den Stationen gibt. Staatsbeamter zu sein. Er steht der Tirektion, gegenüber als - o Bevollmächtigter, der für fremde Rechnung und m fremden Namen LtNgesanot. \ die LoNeriegeschäfte abschlreßt. Tte Tatsache, daß durch unter dieser Rubrik stehenden Artikel I ^oNflelschige. ausgemas ete, Hocks iMSÄs-SÄKSTÄfe »■ Hasr —- “»«sa““ ”üb.c »6ne biefc' Sefcnuming für i6n 6«ft«n roürbc. ®ne »er- gammlung "ähr,° altere . ... . . .36-39 SVÄ Ä Auf bic in der Nummer 91 d.efer ÄiÄ 8^n höchst. VueetAc 'äö,cl,m,aCU itoiid,cn bCn ftrcUcn6m T°Un if‘ ist M erlernt fjd) Gnbc mär, im 9oben. ÄÄ* ««be 'h-chL m Newvork 20 Avril Gestern begann der Prozeß gegen raum des Geographischen Instituts der Universität, Brandplatz 4. SchlachlwerteS bis zu 7 Jahren. . den 18 ^ahre'alten Teu'tschen Albert W olter, der beschuldigt ist. Sie besteht aus etwa 1600 Nummern und enthalt zumteil wertvolle Weitere ausac.na stete «"he i.nd wenig bi? 15 iS & nbloW unb im. Kamin seines Stücke. Verpackt ist sie in 25 Kisten. gut entwiäelte i.mgereKutz u. Färsen Zimmer.? d e9r b r a nn t s u b a b e n 2. Um sie der Oefsentlichkett dienstbar zu machen, bedarf es Matzlg genährte Kühe und parsen . . Zimmer-.- nirbran}tt , u 1) a p e n. bcr Erlangung einer passenden Räumlichkeit. Tiefe hat die «tadt Kalber. fufifebifiabrt anzuweisen, da die Sammlung nicht denen der Universität, sondern Feinste Mast- (Vollnnlchmast).und beste „ ' 1 * l'“ ‘ I II.'N städtischen anaealiedert werden soll. Die Platzfrage ist schwierig, l Saugkälber.........«« Charleville, '-(X April. Ter Flieger Somtnet. errang I bic lonipagnie Re erveossizier-Aspiranten. Es lag ginge uns bcr Vorfall nichts weiter an, ba wtr »enmuteten, bau ed) Btt. tiefer Schnee, als wir eines Tages gefechtsmäßiges Ab- diese Roheit nicht mit Absicht geschehen sei. Als diese vier Leute Schlachtgewicht 08-60 Mk- Geschäft tciluTigSschiehcn abDicftcn, Sei Icidjtew.froft: unb fflinfc. st-'^ch"°md W^-n lUÄ»?* WeZn LfLfcher) WO A stille war der Himmel wolkenlos, doch starker Dunst dampfte QUrufen, die auszusprechen sich nicht für einen anständigen weißer Weizen (angebaute Fremdsorten) 17,90 Mk., KoM 11,80 Mk., die Soiuie erheblich, herrschte euie fahle, gelbliche Sich diese Frechheit zu verbitten, wäre zwecklos, Gerste: Futtergerste 0,00' . Braugerste 00,00 -l£., Hafer leuch tun g und in der Ferne verschob sich die Perspektwe. ^^ar nackteilia für mich gciuefcu, da einer dieser Raufbolde sogar 7,60 Mk., Erbsen 0,00 Mk^ Kartoffeln 0,00-9,00 Mk. Wir hatten in einiger Entfernung hinter dem Platz, auf Qui un§ dairn aber wieder rnnkehrte. Nachdem ick mich'--—-- - dem geschossen werden sollte, längere Zeit uns beschäftigt, von der Tarne verabschiedet hatte und allein die Marburger Straße um auf die Beendigung des Schießens einer anderen Kom- zurückging, kam wieder einer dieser Stromer aus mich zu. Ich ftelten ob bic anbete Sampagnte fd)on ferüg wäre Ms kE'^d.° »»“eib^n können.“iS irf) auf elioa -00 Keter herangeiontinen wur, sah ich zu ^hr angebracht, wenn auch in dieser Straße sich ein Schutz- meinetn größten Erstaunen die ganze Kompagnie in öteL ntann nad) bem ich mich in dieser unangenehmen Lage vergeblich lung liegend und, wie mir schien, Zielübungen anstellen, vmgeschaut Halle, aushalten wurde. Em Spaziergänger. Man horte leinen Laut. Ich ritt näher, ziemlich ärgerlich ■■--- --------- l -- über diese Zcitverschwenduilg, und entbedte erft, als ich handel Ullö Verkehr, Volkswirtschaft, auf höchstens 100 Meter mich der Schützeiilinie genähert I ** Konkurse in Hessen. Lieber das Vermögen des tjatte’ daß sie talsächlick) ein lebhaftes Feuer unterhielt. und Fuhrmanns Friedrich Wilhelm Schultheis Gezielt, ohne zu schießen, hatte man überhaupt nicht. SHe Oon Bönstadt wurde am 12. April das Konkursverfahren er- Erscheiitung war um so verblüffender, als auf etwa 50Meter öffnet, da das Vermögen überschuldet ist und Schuldner seine in der rechten Flaute ein Waldstück Lag, das sonst den Schall Zahlungen eingestellt hat. Sparkassenrechner Jakob Wagner in schr verstärkte. Andere Herren bestätigten meine Wahr- Altenstadt wurde zum Konkursverwalter ernannt. Koiilurs nehmung. Wir haben unter fast gleichen Schneeverhältnissen I forberungeu sind bis zum L. Mai dem ^sgertcht Alten- md)tfad> an bcr Stelle gesessen, ohne noch einmal imbÄiäfc’i Z /c h e.m. wurde Giessener. Anzeigers, .mitgeteUt der.Baik taraiande: Phänomen zu beobachten. ani 12 April das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt undjndastric, Giessen. Eine surchtdare Dr 0 hnng gegen die Manner- Lg„dzettel in Zwingenberg wurde zum Konkursverwalter er- Frankfurter Borte, ivelt, die den amten Frauen nicht das Wahlrecht geroaiiren I nannt Konkursforderungen sind bis zum 14. Mai bei dem Amts-1 Reichsanleihe will, haben die Mitglieder einer Anzahl von Mädchenschulen Zwingenlwrg anzumelden. — Ucbcr den Nachlaß des zu 8r^)>(i0.M^.L£. ui bcu Vereinigten Staaten ausgestoben. Sie drohen uäm- Lckenheim wohnhaft gewesenen unb daselbst verlebten Schrmner- I 3l/%/ Konsols . lieb, daß sie — nicht heiraten (!) werden, bevor sie meisters Heinrich Mathias Reckert wurde am 15. April das do. nicht je 500 Männer zum Frauenstimmrecht bekehrt haben. Konkursverfahren eröffnet. Anwaltsgehilw Niederauer in -bingen 3,^/o Hessen Insgesamt haben sich bereits 450 Mädchen zu der Erfüllung wurde zum Konkursverwalter ernannt Kontursror^rmigen sind 3. Oberhessen Ed-o veruil,cl,tet. und wemUie °ll° chrem Bcr- ^s^I4. Mm b°. km in JjÄ»; sprechen getreu bleiben, so wlirden -_.i000 amerikanische wurde nm 12. April das Konkuisverfahreii eroTntet. 4o Ungar. Goldrcnte-.^. Wähler zur Franenrechtsiache belehrt werden, hebor bic I s2{nt0(1[täg€hilfe Vernhard Naas in Worms wurde zum Konkuis I 40,^ jtaficn- Rente jungen Damen in den Hafen der Ehe entlaufen tonnten. LcrlünitCL- ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 19. 30 0 Portugiesen Serie I r.' Eine der begeistertsten Anhängerinnen der Bewegung erH bci bcm Amtsgericht Worms anzumelden. 3° 0 Portagiesen^.p III . Härte, das; das Gelübde, anstatt ein Hindernis für die Ehe ------------- 4‘/,% rass. Staatsanl. 190a 100.4a zu seiil, im Gegenteil die Verheiratungen fördern werde. (!) Märkte. . | 4'/«°^ japau-Staatsanleihe 98.40 Tie tvahrc Ritterlichkeit der amerikanischen Männer", so th. G i e ß e n , r w । m . erklärt diese ^ame wird sich geltend machen, und die I von etwa 1100 Stück Großvieh, 450 Ltnck Jungtieren und Kalbern, 1 Epurksnlose . . . . y. - Ä talieder Utsierer Ge ellscha t werden die gesuchtesten sowie 400 Schweinen. Der Besuch des Marktes war be.onders von 4% Gnech. Monopol-Anl. Mitglieder uniercr uc]cu]uia 9L|U j’1 1 önuiern für Milchvieh sehr gut, doch war der vandcl in öieier 4"0 äussere Argentinier ,. 2anien der Vereinigten Staaten werden. Na, na. Ware nicht so lebhaft, wie bei den letzten Märkten. Srotibcni 3% Mexikaner * Arbeitsteilung. Em junger Mann, der vor tui^cm £ £ seitherigen hohen Preise erzielt. Um die vorhandenen 4'.,°^ Chinesen erst aus Amerika zurüclgeiehrr war, trat in einenVarbierladen, I -^ng^cre, die in guter Ware zu haben waren, entwickelte sich I , um sich rasieren zu lauen. Er ,ah nch in dem Laden uni, und H tt ^e»cßäft Ter Fettviehmarkt machte sich cbenfaUs Bochnm Gass -.c.^r. begann bald, alle Einrichtungen zu kritiiieren und mit den über- - minb' bic in red)t gutcn Stücken vorhanden waren, Badems E. W.-.^.z. seeischen in Vergleich äst stellen. ich hier besonder-, ^r--1 . , bessere Preise als sonst und wurden itark sür die Groß-1 Tendenz: fest, misse," schnarrte er.. „Ut eine öcrnunftifle ftäbte, in Mittel und leichter Ware auch für die Provinz, gekauft. Berliner Betriebes. Man sollte ,lich lieber aut einen Geschäftszweig bc-1 Kälbermarkt machte anfänglich den Eindruck, als ob nicht p schränken und die,en bajur gründlich beherr,chcn. — Der Barbier I ~tü(f vrrfauft würde. Tic Einkäufer für Frankfurt, Mainz I Darmstäjter Bank» erwiderte nichts; er > et sie daS Gcircht das verrn Wuchtig ein^. I Wiesbaden, die den Markt beherrschten, waren,— was ,elfen OLa^che Bank . setzte, sich dann hur und las die Zeitung. „ttn, fragte öcr ^rkommt — einig und verhielten sich bei dem starken Vorrat I)ortaiun(ier.union c.v.v Fremde nach einigen.Minuten, ,,warum ra,ieren Sie Mich denn slrtrßcrf ^r die hohe Preise verlangt wurden, ablehnend. I n^™r Bank . nicht?" — »Wir feiten ht^r bloß ein, war die Antwort, „um ^ic-wenigen Gießener Metzger, die am Markt waren, schlossen Tendenz: fest, raiiert zu werden, muljcn % der - Schon verzollt! - Verlangen Sie Muter! - fotge^berS@enbarme?ieäi.ieSkr Sto»»' au- tz-gemm bei «-ckd-^chaft. die müitzer Ware Eist^beherrsch^rhre \ «. Henneberg, Zürich, dtt LurMcht Sine» MeimerwagenS Wll smem lÄ drei 1P M Ute woÄ'ch st-llcn. Kehaubeir muroen das sse*. » t April 1910 Barometer auf 0* reduziert « Temperatur . der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke || (8Mb btt Bewölkung in grhimi der pchlb. tztmmrlrst WeUer 120. 20. 2»s 751,3 14.4 8,6 71 W 4 7 Sonnenschein 9" 752,0 7,3 6,1 80 w 2 0 Klarer Himmel 21. 7" 747,1 8,0 7,< 96 still still 10 Regen Todes-Anzeige Gott Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mitteilung, dass Herrn Jacob Fuld sich abzurufen Die tieftrauernden Hinterbliebenen, Giessen (Bahnhofstr. 39), den 21. April 1910. Uhr, vom Sterbehause 2371 K 39/10. (B21/< qm Ho freite. Lau 28/241'/, bei dem Hinscheiden unserer lieben, unvergesslichen Mutter Frau Caroline Haberkorn K 132/09. (B'J1/, zuteil wurden, sagen wir innigen Dank. 224 qm Hofreile zw 3/273"/, E. Haberkorn K 30/10. (B2,A Giessen, Worms, Alsfeld, 20. April 1910. 2369 Todes-Anzeige Frau Elise Trinkaus geb. Christ in Kenntnis zu setzen. Im Namen der trauenden Hinterbliebenen 421 qm Hermann Trinkaus, Postschaffner. 995 qm Bau Grünberg t. H., 21. April 1910. Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 4 Uhr von der Kapelle des 03359 neuen FriedhofeS in Gießen aus statt. Gummi-Mäntel [D% Eaternit Eternitbedachung 20 Millionen Quadratmeter Etcrnitdachschiefer K 43/10. (B2V. und weitere Umgebung 2361 Baumaterialien-Handlung ^eleph. 87 299 qm Hofreile 6/122“/, angjällrige Haltbarkeits-Garantien werden gcgeben dem Mittelweg u. 167 qm Grabgarten 6/122«0/, Maut-Bleichcreme in modern. Fassons u. Farben von M MM Gebr. Stamm, Giessen Tel. 384. TeL 384. haltbarster, vornehmster und leichtester Dachschiefer, baut oder ein Dach umdecken will, versäume nicht, sich informieren. Heutiger Verbrauch daselbst. Gienen, den 20. Avril 1910. Großherzogliches OrtSgericht. GroS. prima Qual., Postkolli in Dosen zu 3.70 Mk. vers. frko. gegen diachn. S. 2L Mcdcrer, Nürnberg, 2093) Leopoldstraße 2L Hauptdepot: Adler-Drogerie. Sellerswcg 39. [hv7/* Die Beerdigung findet Freitag den 22. April, mittags 11 Bahnhofstr. 39 (von Lollar um 1 Uhr) aus statt. Für die zahlreichen Beweise herzlichen Beileids, die uns Jahr. Prospekte, Muster, Kostcnvoranschläge sowie Besuche gratis und unverbindlich durch die Vertriebsstelle für Gießen aus Laubuseschbach im Alter von 64 Jahren nach kurzem Leiden Schweinefleisch 54 Pfg. '•»' .1 - * ------------ " , Gartenmöbel alles bekannte Beachten sie nur Mitglied der Rabatt-Sparvereinigung. Eisenwaren, Werkzeuge Oefen, u. Herde issige Marken ch billig = Schaufenster Gaskocher, Kochgej Eisschränke, Haus- Nen! Neu! Ein wirtlicl vollkominenes Bell ist nur zu erreichen mit der neuen von mir patentamtlich angemeldeten Sprung- federmatratze „Unerreicht bequem“ Vor Anschaffung von Schlafzimmern und einzelnen Matratzen prüfe man erst diese Neuheit Ihonllllo VnP7Ünü' Verwendbar für Metall- und HUoUllllü lUIZliyo. Holzbettstellen, leichtes Ausheben, kein metallisches Geräusch wie bei eisernen Matratzen, bequemes, den Körperformen anschmiegendes Material, statt Eisenkante federndes Polster. Staubfrei u. modern. Hygienik vollständ. entsprechend Wiederverkäufer Extra-Konditionen. Anfertigungsrechte nach Uebereinkunft. Möbel- und ßetten-fabrik TH. BRÜCK Grossh. Hess. Hoflieferant Ecke Schlossjasse-ßrandplatz-Kanzleiber^ C”/, Mainzer Aktien-Mer Vi Flasche 20 Pfg., Va Flasche 10 Pfg. 2354 emp»°bl, Gotthilf Röhrte, * Kinder-Kleidchen * Reiche Auswahl, ca. 300 Stück Hervorragend billige Preise Waschechte Russen - Kittel von 85 Pfg. bis Mk. 4.25 Weisse Batist ■ Tragkleidchen zu Mk. 2 —, 2.85, 3.50, 5.50 bis 9.— = Weisse Batist-Kleidchen = von Mk. 1.75 bis 8.50 [an/t A.HolterhoffSöhne Selters weit 20 Seltersweg 20 a Mitglied der Rabatt-Spar-Vereinigung ä Kuverts mit Firma liefert billigst die BrOhl’sche Universitäts-Buch-und Steindruckerei. Gießen, Schulstr.7 sagt der bekannte und angesehene Chemiker der Seifenindustrie, Herr Dr. C. DE1TE in Berlin, daß es sehr große Waschkraft besitzt, Schutzmarke Nur°ber Eingetragene T- größer als Seife oder Seife und Soda, ohne dabei die Wäsche mehr anzugreifen. MInlOS’sches Waschpulver ist daher das Beste, was zum Waschen von Wäsche verwendet werden kann; es schont das Leinen in denkbarster Weise, ist billig und gibt blendende Weiße und völlige Geruchlosigkeit. Das 1 Pfand-Paket kostet HUP 25 Pfennig. Za haben in Drogen-, Kolonialwaren- und Seifengeschäften. Engros bei L.Minlos Ä Co., Köln-Ehrenfeld.