Nr. 224 Zweites Blatt einem Siege 'der Arbeit- Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Siebener FamMendlätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „randwittfchastllchen Seid fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:«^ 112. Tel.«Adru AnzeigerGießen. Ium Dierteljahreswechsel machen wir darauf aufmerksam, daß im kommenden Winter eine gute und gewissenhafte Führung durch die hochflu politischer Ereignisse doppelt nötig ist. Den Reichstag werden eine ganze Reihe sozialpolitischer Gesetze beschäftigen, und die Wandlungen in den politischen Parteien vor den nächsten Neuwahlen werden klar ins Rüge gefaßt werden müssen. Der Gießener Anzeiger wird, unabhängig und unbeeinflußt von einer besonderen Parteirichtung, an nichts oorübergehen, was den Leser interessiert, und wird über die parlamentarischen Verhandlungen wiederum sehr eingehend berichten. Daneben soll der unterhaltende Teil immer mehr ausgebaut werden durch sorgsame Ruslese der interessantesten Romane in den 4mal wöchentlich erscheinenden Gießener Familienblättern und durch treue Spiegelbilder der Vorkommnisse aus aller Welt, vor allem aber gilt das Interesse des Gießener Rnzeigers der hessischen Heimat und demgemäß einer treuen pflege des provinziellen und lokalen Teiles, so daß unser Blatt allen außerhalb Hessens erscheinenden Zeitungen für hessische Leser unbedingt voranstehen muß. Der heimischen Landwirtschaft bietet die monatlich zweimal erscheinende, fachmännisch geleitete Beilage Landwirtschaftliche Zeitfragen eine Fülle zweckmäßigen Stoffes. Da der Gießener Rnzeiger auf allen Gebieten sachlich auf der höhe der Zeit ist und Mit freimütiger Kritik nicht hinter dem Berge HSU, erfreut er sich immer steigender Beliebtheit bei den Lesern wie bei den Inserenten, wir bitten unsere Freunde, beim Vierteljahreswechsel in Bekanntenkreisen unser Blatt zu empfehlen und uns damit in der Werbung neuer Leser behilflich zu sein. Rlle Briefträger, sämtliche Zweigstelleninhaber und die Geschäftsstelle in Gießen, Schulstraße 7, nehmen Bestellungen auf den Gießener Rnzeiger entgegen. Neu hin- zuttet«ide Leser erhalten die Zeitung bis zum Vierteljahresanfang kostenlos zugestellt. Die Nummern der Gießener Familienblätter seit Beginn des neuen Romans werden gern nachgeliefert. Verlag u. Redaktion des Gietzener Anzeigers. und gegen den Besuch des Zaren in Deutschland. Er führte il a. aus: Der Zar hat es wagen dürfen, vor dem Publikum in den verschiedenen Ortschaften, besonders in Nauheim sich zeigen zu können. Er konnte sich frei bewegen, wie nicht in seinen eigenen Landen. Es ist. unbegreiflich, daß Deutschland dazu ausersehen wurde und nicht Frankreich, Italien usw., daß dieser Mann, der unstet und flüchtig in seinem Lande umherirren muß, daß er hier die Möglichkeit bekommt, sich frei und offen vor anderen Menschen zu bewegen. Das ist eine Schmach für Deutschland, und dem Zaren wird dadurch wieder ein Prestige gegeben, das er nie und nimmer beanspruchen darf. Der Zar, ist schuldig an all den russischen Greueln. Es ist Unsinn zu sagen, daß er nur das Etikett für die Handlungen anderer ist, er ist der Hauptschuldige. Der Antrag, der sich gegen den Aufenthalt des Zaren auf deutschem Boden wendet, wird einstimmig angenommen mit einem Zusatz, der das V erhalten der hessischen und preußi- schen Reaktion brandmarkt. Sodann wird in die Besprechung der preußischen WahlrechtsvorlagS und des Wahlrechts überhaupt eingetreten. .Berichterstatter hierüber ist der Abg. Borgmann. Bei der Besprechung werden auch die Anttäge betreffend den verfassungsrechtlichen Zustand Elsaß-Lothrin- g e n s mitverhandelt. Der Anttag Breslau, der bedauert, daß die Redaktion der „Neuen Zeit" vielfach Artikel der Genossin Rosa Luxemburg zur Frage des Massenstreiks unb der republikanischen Propaganda aus opportunistischen Gründen zurück-» gewiesen hat, wird mit der Motivierung zurückgezogen, daß die Antragsteller sich überzeugt haben, daß die Meinungsfreiheit inj der „Neuen Zeit" stets gewährleistet ist. Dann wird noch ein neuer Anttag V o gtHerr eingebracht,, der verlangt, die Reichstagsfraktion zu ersuchen, in jedem Jahre einen Anttag auf Einführung des allgemeinen, gleichen und geheimen Wahlrechts für Preußen im Reichstage einzubringen. Müller (München): Ich habe eine Erklärung abzugebeNj, Meine Parteiffeunde haben mich beauftragt, ein paar schlichte Worte der Sympathie auszusprechen für die tapferen Kämpfer gegen den inneren preußischen Feind des Reichs, sowie gegen den Feudalstaat Preußen selbst, für die Kämpfe, in denen sie stehen, und denen sie noch weiter entgegengehen. Ich bedaure, daß unser Genosse v. V o l l m a r verhindert ist, diese Erklärung persönlich abzugeben, aber ich darf sayen, dazu ausdrücklich autorisiert: zu sein, daß es ihm jedenfalls eine ebenso große Ehre gewesen wäre, die Bereitwilligkeit des ganzen erwerbstätigen Volkes in Bayern zu proklamieren. Wir wollen ihnen mit Rat und Tat beistehen. Ich darf behaupten, daß diese Kampfbereitschaft in Bayern über, die Kreise des werktätigen Volkes hinaus bis in die Z irkeÜ >eswirklichliberalenBürgertumssich erstreckt. Denn, ogar aus den Reihen der sonst gewiß ffagwürdigen national* iberalen Presse in Bayern hat man Bewunderung der Disziplin und Entschlossenheit verzeichnet, mit der man in Preußen die Provokation der Wahlrechtsvorlage des Leibphilosophen v. B e t h m a n n beantwortet hat. Die verfassungswidrigen Zu- tänbe des Feudalstaates Preußen sind der Angelpunkt für die reaktionäre Entwickelung im Reich. . Hildebrand erflärt die Bereitwilligkeit, der württem bergischen Genossen, Schulter an Schulter mit den preußischen den Wahlrechtskampf zu führen. Frank (Mannheim): Auch wir badischen Genossen werden den preußischen Genossen in ihrem schweren Kampfe Hilfe leisten, denn die preußischen Wahlrechtskämpfer sind die wahren Kultur- träger. . Ulrich (Offenbach) drückt dieZustimmungderhessi- 'chen Genossen zur Hilfeleistung aus. Hoffentlich werde einmal gesagt werden können: Preußen als wirklich demokratisches Land allen anderen Bundesstaaten voran,. Preußen in.Deutschland geber endtgep wiro, kann kaum einem Zweifel unterliegen. Denn wenn auch die freien sozialdemokratischen Gewerkschaften, die die Sache des Metallarbeiterverbandes vielleicht zu der ihren machen werden, über ein Vermögen von 431/2 Millionen verfügen, so ist doch diese Summe, die übrigens nur zum Teil für Streikzwecke Verwendung sinden darf, nicht augenblicklich flüssig zu machen. Man ist also, mögen auch der sozialdemokratische Parteisonds, der reich gefüllt ist, und das Ausland bis zu einem gewissen Grade zu den Unterstützungen beisteuern, in der Hauptsache au Umlagen innerhalb der nicht von der Aussperrung betroffenen Organisationen und auf Anleihen bei den Kassen der Buchdrucker, Bergleute und Holzarbeiter angewiesen. Ob diese aber genügen, um 1200 000 Menschen auch nur einige Wochen über Wasser zu halten, will uns so zweifelhaft erscheinen, daß wir glauben, der Metallarbeiterverband wird es aus eine Aussperrung nicht ankommen lassen und noch weniger sie mit einem allgemeinen Ausstand beantworte^', sondern den Schisfsarbeitern zum Frieden zureden. So sind denn aucü schon Vergleichsverhandlungen zwischen den beiden Parteien im Sange, die hoffentlich am Montag, wo die erste Konferenz tattfinden soll, zu einer Einigung führen. Sollte aber wohdem die Aussperrung am 8. Oktober eintreten müssen, o fällt sie mit allen ihren Schädigungen für Handel und Wandel auf das Konto der sozialdemokratischen Verbände, ne den Ausstand im SchiffsbauHewerbe aus politischen Gründen angezettelt haben und bte Gleichberechtigung der anderen Organisationen bei den Einigungsverhandlungen nicht anerkennen wollen. Nur das eine kann uns trösten, daß dieser Riesenkampf ein schnelles Ende finden wird, da, wie gesagt, dem Metallarbeiterverband und den übrigen oziawemokratischen Gewerkschaften nur zu bald der Atem ausgehen dürste, während die Metallindustriellen über die reichsten Mittel verfügen. Damit aber wäre der Ausstand im Schisfsbaugewerbe ebenfalls niedergeschlagen. Hannover, 23. Sept. Der hiesige Metallarbeiterverband nahm heute abend in mehreren Versammlungen Stellung zu der angedrohten Aussperrung. Es wurde eine Entschließung einstimmig anaenommen, nach welcher in den Betrieben, in denen am 8. Oktober 60 Proz. ausgesperrt würden, auch die übrigen 40 Proz. die Arbeit niederlegen sollen. Aus dem Strafprozehausschuß. :: Berlin, 23. Sept. Der Sttafprozeßausschuß setzte heute zunächst die Beratung über die Vollstreckung der Todesstrafe fort. Es lag ein Anttag vor zu per Bestimmung des Entwurfs, daß der leitende Beamte auch einzelne andere als die offiziellen Per- onen zulassen kann, den Zusatz zu machen „soweit ein sachlick>es Interesse an ihrer Zulassung besteht". Andere Anttäge wollten statt „einen Geistlichen" den vom Verurteilten gewünschten Geistlichen setzen und die Bestimmung streichen, daß nur eine einfache Bestattung unter Ausschluß von Feierlichkeiten Platzgreifen darf. Schließlich wurde beantragt, von einer amt» ichen Veröffentlichung der geschehenen Hinrichtung abzusehen. Diese Anträge wurden sämtlich abgelehnt. Dagegen wurde der Satz.gestrichen, daß bei der Hinrichtung überhaupt einzelne andere Personen zugelassen werden können. Nach lebhafter Aussprache wurde ttotz Widerspruchs der Regierung folgender neue § 471a angenommen: Gegen Mitglieder gesetzgebender Versammlungen des Deutschen Reiches oder eines Bundesstaates darf während der Sitzungsperiode der Versammlung nur mit deren vorheriger Genehmigung eine Freiheitsstrafe in Vollzug gesetzt werden. Jede gegen ein Mitglied solcher Versammlungen vor deren Zusammentritt begonnene Vollstreckung einer Freiheits- strafe wird auf Verlangen der Versammlung für die Dauer der Sitzungsperiode ausgesetzt. Weiterberatung: MoMag abend. Arbeit wieder ausgenommen ist. Es könnte dieser Beschluß als eine äußerst rigorose, unsoziale Maßregel angeleben werden, wenn nicht zu bed-enken wäre, daß einmal Die Metallindustrie selbst durch den Streik im Schiffsbau- gewerbe in starke Mitleidenschaft gezogen ist, dann aber sw0? „eine ^lche Aussperrung, well sie den Kassen des Metallarbeiterverbandes eine wesentliche Unterstützungslumme von zirka 9 Millionen auferlegen würde, das ein- ztge und einfachste Mittel ist, um die sozialdemokratischen Organisationen zur Raison zu bringen, wie denn auch die Mitglieder der übrigen Arbeitnehmer-Verbände von der Aussperrung nach Möglichkeit nicht betroffen werden sollen. Somit bereitet sich ein Riesenkamps vor, wie ihn Deutschland, ja vielleicht die Welt, noch nicht gesehen hat. Namentlich die Städte, wo ja die Metallindustrie ihren ^itz hat, werden von diesem Kampf aufs äußerste betroffen werden. Rechnet man doch, daß z. B. in Berlin 85 000, m Chemnitz 22 000, in Hamburg 14 000, in Stettin 12 000 Arbeiter ausgesperrt werden, und muß man sich doch klarmachen, daß die 400 000 ausgesperrten und 40 000 streikenden Arbeiter mit ihren Familien ungefähr eine Bevölkerung von 1200000 Köpfen repräsentieren, ganz zu schweigen von all den Gewerben, die, wenn eine solche Arbeitermasse nur das Notwendigste zum Leben erhält, und nicht arbeiten kann, in indirekte wirtschaftliche Mitleidenschaft gezogen wird. Daß die Aus^ irn ganzen Lande feinem energischen Protest gegen ^brecherische Politik auhuforbern. Zu diesem ^nd öffentliche Frauenversammlungen zu ver- anstalten, für die eine umfassende Agitation entfaltet werden mutz Der Partei Vorstand wird beauftragt, -ein Flugblatt •15.' bas sich besonders an die proletarischen Frauen richtet. Dieses Flugblatt wird den einzelnen Organisationen unentgeltlich geliefert/' schrieen E^H^bung ist von 15 weiblichen Delegierten unter* Weiter liegt dem Patteitage eine Entschließung vor, wonach öen Gnwffen erneut auf das dringendste der Beschluß des Leipziger Parteitages in die Erinnerung gebracht wird, der die Ar- beiterurgamiationen auffordert, *>en Schnapsgenuß zu unterlassen. il britter Antrag besagt: „Der Patteitag erklätt in völliger Uehereinftimmung mit bem jüngsten preußischen Patteitag, dessen Auffassung durch die Lehren der Wahlrechts kämpfe dieses Fttih- layrs völlig bestätigt worden ist, daß der Wahlkamps in o b n nur durch eine große, entschlossene Massenaktion des arbeitenden Volkes zum Siege geführt werden kann, weshalb alle Mittel, darunter auch der politische Massenstreik, nötigenfalls zur Anwendung gebracht werden müssen. Angesichts dessen er* “art ber Parteitag es für notwendig, im Hinblick auf die küns-l tige Wiederaufnahme des Wahlrechtskampfes, die (Erörterung und Propagierung des Massenstreiks in der Patteipresse und in Ver- |ammlungen in die Wege zu leiten und so in den breitesten Schichten des Proletariats das Gefühl der eigenen Macht sowie des politischen Bewußtseins zu stärken, damit die Massen den grotzen Ausgaben gewachsen sind, wenn die Situation es Erfordert." Es wird zunächst in der Besprechung des parlamentarischen Berichts fortgefahren. Erste Rednettn ist Frau Zieh (Hamburg), die m ihren Ausführungen den Anttag des Vorstandes betreffenb Fleischwucher begründet. Frau Baumann (Hamburg) bespricht die Fleischwucher- resolution des Vorstandes. Es folgen Abstimmungen? die die Annahme folgender Anträge ergeben: Berlin. 6. Kreis: „Der Parteitag beschließt, die Reichs tags fr aktion zu beauftragen, einen Gesetzentwurf auszuarbeiten, um die Jugend gegen ben Alkoholismus zu schützen", Berlin, 3. Kreis: „Der Parteitag beauftragt die Reichstagsfraktion, einen Antrag ein- zubringen, in dem der Sonntag als Wahltag für den Reichstag und die Landtage gefordert wird", Solingen: „Der Parteitag ersucht die Reichstagsfraktion, bei der Beratung des Justizetats die Wahlrechtsiustiz unb die Streikjustiz einer eingehenden und gründlichen Kritik zu unterziehen", Lübeck: „Die Reichstagsftaktion ist zu ersuchen, die Regierung wegen der immer häufiger vorkommenden russischen Grenzüberariffe zu interpellieren, was sie zu tun gedenkt, um für die Zukunft die Mißgriffe der zarischen Soldateska zu verhindern". Ebenso wird die Entschließung des Parteivorstandes über den „Fleischwucher" unter Weglassung des letzten Satzes angenommen. Dr. Liebknecht (Berlin) begrünbet darauf einen Antrag des Kreises Osthavelland bett. die Vergewaltigung Finnlands Zozialdemokralischer Parteitag. ^.Magdeburg, 23. Sept. Vierter T a g. An dem gestrigen Ausftuge nach Tale im Harz nahmen zahlreiche Delegierte teil; doch war auch eine beträchtliche Anzahl sowohl von radikaler wie revisionistischer Seite zurückgeblieben, um Verhandlungen zu führen unb eventuelle Erklärungen aus- zuarbeiten, die zur Frage der Budgttbewilligung noch an den Parteitag gelangen sollen. . 'Zu Beginn der heutigen Sitzung lag eine Entschlie- ;ung bett. einen Frauenprotest vor. Der Patteivorstand beantragt: „Von der durch die Steuer- und Zollpolitik hervorgerufenen künstlichen Teuerung sämtlicher Lebensrnittel, besonders dem durch die skrupellose Politik der agrarischen Cligue entstandenen Fleischwucher werden in erster Linie die Frauen der Arbeiterklasse betroffen. Der Parteitag beschließt daher, noch is diesem Herbste die proletarischen Frauen Die Riesenaussperrung in der Metallindustrie. Bekanntlich find inr August die Arbeiter pes Hamburger Schiffbaugewerbes in den Ausstand getreten, um Forderungen, wie die Herabsetzung der wöchentlichen, Arbeitszeit von 57 auf 53 Stunden, eine allgemeine Erhöhung ►Der Löhne um 10°/o und bei Akkordarbeit einen Mindestüberschuß von 331/s %, bei Nachtarbeit einen solchen von 500/0 u. a. m. bei den Privatwerften durchzusetzen. Diese haben die Forderungen der Arbeller, die als ganz über- ttieben gelten müssen, abgelehnt und die Androhung von Sympathiestteiks seitens der Schiffsarbeiter in den anderen Seestädten damll beantwortet, daß sie eine Aussperrung von 60 Prozent der int Schiffsbau beschäftigten Arbeiter Vornahmen, worauf auch die übrigen 40 Prozent die Arbeit mederlegten. So steht der Betrieb im deutschen Schiffsbaugewerbe, wenn man von kleineren Reparaturarbellen ab* sieht, jetzt seit ungefähr 6 Wochen sttll, ja, der Ausstand hat noch insofern eine Ausdehnung erfahren, als sich ihm noch Arbeiter anderer Kategorien, wie Schiffsreiniger, Schiffsmaler, Dockarbeiter usw., aber auch Arbeiter einiger feinerer Eisenwerke angeschlossen haben. So mögen jetzt in den deutschen Seestcwten etwa 40 000 Arbeiter feiern. Um diese für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleich empfindlichen Verhältnisse zu beseitigen, hat es an Einigungs- demühungen nicht gefehlt, doch scheiterten sie in letzter Linie immer daran, daß die acht beteiligten sozialdemo- lrattschen Organisationen sich weigerten, an den Verhandlungen teilzunehmen, wenn dazu auch je ein Vertreter Der Hirsch-Dunlerschen und der christlich-sozialen Gewerkschaften, sowie der drei nationalen Arbeitnehmerverbände hinzuaezogen würden, wie das die Arbeitgeber verlangten. Da alle Vorstellungen, die freien Gewerkscl^aften von ihrem Durch nichts gerechtfertigten Standpunkt abzubringen, versagten, stand zu befürchten, daß der Ausstand im Schiffbaugewerbe sich zu einer länger andauernden nationalen, wirtschastlich-en Kalamität auswachsen würde, falls man nicht Mittel und Wege fände, den Stteikenden die weitere Fortsetzung des Ausstandes dadurch unmöglich zu machen, baß man chnen den Zufluß von Streikunterstützungen ab» bämmte. Diese Streikunterstützungen entstammen in der Hauptsache den Kassen des deutschen Metallarbeiter- Verbandes, an den die allein den Verhandlungen abgeneigten sozialdemokratischen Werftarbeiterorganisationen angeschlossen find und die oer Metallarbeiterverband umso leichter zahlen könnte, als er über reiche Mittel verfügt. Es wurde deshalb in den Kreisen der Privatwerften schon zu Beginn des Stteiks in Erwägung, gezogen, ob man nicht, um dem Aufstand im Schiffsbaugewerbe ein schnelleres Ende zu bereiten, an den Verband deutscher Metall- industrieller mit dem Ersuchen herantreten sollte, seinerseits eine Aussperrung im Metallgewerbe vorzunehmen. Der Ausschuß des Gesamtverbandes der deutschen Metall- mdustriellen hat diesem Ersuchen, wie wir meldeten, Folge gegeben und beschlossen, am 8. Oktober 60 Prozent feiner gesamten Arbeiterschaft, das sind etwa400000Arbeiter,solangeauszusperren, bis die Differenzen im Schiffsbaugewerbe beseitigt sind ~ 160. Jahrgang Samstag 24. September 1810 ©ICßCllCr ÄlMWk General-Anzeiger für Gberhesten Durch- Preis 51 90 85-87 46 86 78—83 41 80 84—87 48 85 77-80 42 78 Aeltere ausgemästete Kühe und wenig 66-68 40 72—73 56-57 56 72 Meteorologische Beobachtungen der Station Siekea -L Wetter £ <3 i 22. biS 23. L Septbr. — -4- ii = "T 22. „ 23. $ Chauffenrkarne. 37 32 72 67 9“ 81 97 97 13,1*0. 3,7 *C. 56 54 23. 23. 24. 13,1 I 9,0 10,9 । 9,3 9,0 83 103 94 86 80 NW NW W 100-107 90-98 76-85 72—73 70—71 754,8 754,6 754,2 I Höchste Temperatur am Niedrigste , , 56-57 54—55 62 56 48 S^T™ o, n°'rtl öf6 cchtc Radlauer',chc Hübner w k ^ur echt aus der Kroncn'Avotbekc, Berlin W. 8. Devot in den meisten Apotheken u. Droqerien ssl"/. Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht........ Vollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht........ Fleischige Schweine ..... Z« xe ss CD 72 70 ß 40 fahren Hunderttausenden von Fäüen die vorzügliche Verdaulichkett und Nahrwirkung des Nestle'schen Ktnoermebls, das bte Km der so gern nehmen, gründlich erprobt worden. Immer gleichmäßig und gebrauchsfertig, stets bekömmlich, me säuernd oder sich zersetzend, bringt das Nestle-Mehl den Säugling durch bte schwtssrlge Periode des Sommers glücklich hindurch. 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Die Befürchtung, daß die Erörterung den Massenstreik ruiniere, ist ebenso abgeschmackt wie die Vorstellung vom Generalstreik. jLimpertz (Essen a. d. Ruhr) bringt die Anweisung des vor zwei Fahren in Ungnade gefallenen kommandierenden Generals des 7. Armeekorps v. Bissing zur Sprache, die Anordnungen enthält, wie sich das Militär bei Straßenkämpfen benehmen solle. Der Redner meint, die Schulung jedes Genossen für solche Vorkommnisse müsse unbedingt durchgeführt werden. Weil (Straßburg) erklärt, daß Bestrebungen im Gange feien, um in Elsaß-Lothringen Platz zu schaffen für einen arbeitslosen Prinzen. Wir wollen alle Anstrengungen machen, damit Elsaß-Lothringen ein freies Land wird. Antrick (Braunschweig): Unser Landtag ist eine Spottgeburt von Dreck, aber ohne Feuer. Wenn Sie sich diese Bauernstube ansehen, werden Sie finden, daß davon nichts zu erwarten ist. Wilhelm Raabe ist Ehrern bürger von Braunschweig, aber das Wahlrecht besitzt er nicht, ebenso nicht Professor Dedekind, der irrtümlich auf die Listege- kommen, aber wieder gestrichen wurde, gerade als er zum Mitglied der Pariser Akademie der Wissenschaften gewählt wurde. Die Braunschweiger Arbeiter warten auf die Parole. Wir wollen Opfer bringen, hoffen aber auch auf den Sieg. Ernst (Berlin): Wir Berliner sind nicht etwa prinzipielle Gegner des Massenstreiks. Vor der Anwendung des Mittels müssen wir aber auch die Gewerkschaften hören. Wir können den Massenstreik nur in Gemeinschaft mit diesen durchfuhren. Gerade weil Lto>rr auf alle Eventualitäten gefaßt sein müssen, bitte ich die Resolution Luxemburg abznlehnen. Inzwischen ist eine Erklärung eingegangen, unterschrieben von Sachse und einigen 30 anderen Delegierten, die lautet: \ . „Die unterschriebenen Parteitagsdelegierten legen die ent- Miedenste Verwahrung ein gegen die Einbringung des Antrages Luxemburg. Der Massenstreik, gleichgültig aus welchen Gründen und zu welchem Zwecke er geführt werden, soll, bedarf zu seiner wirksamen Durchführung der Beteiligung aller Organe der deutschen Arbeiterbewegung, besonders der Beteiligung und Unterstützung der Gewerkscha fts v er- bände. Es ist untunlich, daß die Frage der Erörterung und Propagierung des Massenstreikes zwischen Parieivorstand und Generalkommission vorher beraten wird, ehe sie an den Parteitag zur Entscheidung gelangt. Der Antrag Luxemburg kann nur die Wirkung haben, das erfreuliche Einvernehmen zwischen beiden Vertretungen der deutschen Arbeiterbewegung zu stören." (Zustimmung und Widerspruch.) Vogt Herr begründet dann einen Antrag. Er verlangt, daß die Reichstagsftaktion in jedem Jahre einen Antrag auf Einführung des allgemeinen gleichen, geheimen und direkten Wahl- c- rechts für Preußen im Reichstage einbringt. Die Frage müsse zu einer Reichsfrage gemacht werden. Driesmann (Hanau): Es ist vorhin Verwahrung eingelegt worden gegen den Antrag Luxemburg. Das ist völlig überflüssig. Niemand will die .Gewerkschaften aushalten Gerade in den Wahlrechtstempeln haben an allen Orten die Ge- 1 werkschaften und die Partei zusammen gestanden. Die Anweisungen des Generals v. Bissing stehen nicht allein da, die blutigen Polizeiattacken sind ja bekannt und ebenso, daß zur Zeit . der Arbeitslosenversammlungen, als das Militär in Frankfurt a. M. im Manöver war, das Militär in Hanau bereit gestellt wurde, um sofort nach Frankfurt geführt zu werden. Leinert (Hannover): Rosa Luxemburg hat mit ihrem Antrag kerne Disziplin bewiesen, ich bedauere, daß Liebknecht den Antrag mit unterschrieben hat, weil er doch weiß, daß 1 wir rn Preußen der Ansicht waren, daß der jetzige Zeitpunkt zur Erörterung der Frage des Generalstteiks ungeeignet ist. Der Antrag Luxemburg entspricht nicht den Ansichten der großen ' preußrschen Landesorganisation, er will einen Beschluß des deut- ‘ scheu Parteitages erzwingen. Wann die Zeit zum Massenstreik i twr ist, wissen der Parteivorstand und die Generalkommission, ! SRd Lux embürg (Widerspruch und Zustim- i mnng). Wollen Sie einen Appell an die Massen, im Gegensatz zu ! den Führern? Das ist ein Grundsatz, der schon einmal hier zum m selovinntnx ist und gegen den wir protestieren müssen, i (Beifall und Widerspruch.) } Mgwrdneter Heine wertdet sich gegen die Forderung, daß 1 jedes ^ahr ein Antrag auf Aenderung des preußischen Wahlrechts im Reichstage erngebracht werden solle. Der Antrag ist überflüssig, ■ als ich vor 13 Jahren in den Reichstag kam, lag er schon vor Wir rm Reichstage können nicht sagen, wann ein Antrag zur Verhandlung kommt, wir sind keine Kirche, die die Festtage festsetzen kann. Klare Zetkin, Stuttgart: Wenn die Genossen bereit sern sollen für den Gebrauch der Waffe des Massenstreiks, müssen wir den Massen erst die nötigen Vorbedingungen schaffen Die Massen müssen auch die Tragweite eines solchen Streiks erkennen 1 Wir wollen ja auch nicht den Massenstreik für jetzt. Die Resolution soll nur den Gedanken weitertragen, wenn eines t Tages die Entscheidung über seine Möglichkeit, seine Notwendigkeit 5 fallen wird. < Gerichr-saal. A ü Marburg, 23. Sept. In mehrstündiger Sitzung beschäf- ttgte stch heute bte Strafkammer mit einer B e l e i d i g u n g s- k l c g e des Bürgermeisters H e i n z e von Gemünden gegen beit Stadtverordneten Katzen st ein von dort, derbem ersteren im Anschluß an eine Stabtverordneten ° Versammlung, in der ber Bürgermeister an bie wegen kommunaler Streitigkeiten zahlreich erschienenen Bürger eine Ansprache gehalten hatte, beleibigenbe Neuerungen zugerufen hatte. Der Angeklagte wurde, wie in der Vorinstanz, zu 25 Mk. Geldstrafe verurteilt. Der Konflikt, bei dem es sich um bte Wasserleitungskosten handelt, hat auch schon mehrere Privatprozesse gezeitigt. — Zwei Einwohner aus Amönau bei Wetter, bie in einer Militärreklamationssache eine mit der vom Bürgermeister befürworteteti Reklamation im Widerspruch stehende Eingabe an die Ober-Ersatzbehörde gemacht und auch bte Verwerfung ber Reklamation erzielt hatten, standen wegen Beleidigung des Bürgermeisters vor den Richtern. Sie erzielten Freisprechung, weil ihnen das Gericht den Schutz des 8 193 m- billigte. 0 Boran mit einem wirklich demokratischen Wahlrecht. Preußens iForderungen sind unsere Forderungen. Hug (Oldenburg) verspricht die Hilfe der oldenburgischen Genossen im Wahlkampfe. ,S t a r o s s e n (Rostock): Auch wir Mecklenburger haben ein Kroßes Interesse an einem guten preußischen Wahlrecht. Wir Haben bereits ein solches vor Jahrzehnten gehabt, das haben uns Über Junker und Pfaffen gestohlen. Es werde hoffentlich bald gelingen, Mecklenburg durch Preußen zu erlösen. Alle diese Zustimmungserklärungen der nichtpreußischen Dele- gierten wurden mit nicht endenwollendern Beifall aufgenommen. Darauf trat die Mittagspause ein. @ibt es für Kinder im Wachstnm wohl etwas besseres als ^Üonbutnin - Witchpuddmg mit gedämpften Früchten? Frisches Obst gedämpft oder geschmort ist sehr zuträglich, der Mondamin- Pudding gibt den Nährwert dazu und macht daraus eine delikate Mahlzeit. Auch Erwachsene werden die erfrischenden Speisen nicht verschmäben. Ausstellungen in Lauterbach. -x. L a u t e r b a ch, 23. Sept. Dre vorn Landwirtschaftskammer-Ausschuß E Oberhessen veranstaltete Kreisschau nahm heute insofern schon ihren Anfang, als die Preisrichter tn den Gruppen VI bis X bereits ihres Amtes walten gut entwickelte jüngereKühe u. Färfen 35—39 70—75 Mäßig genährte Kühe nnb Färsen . . 30—34 CC 22 Sept. 1910 Förster (Hamburg): empfiehlt den Massenstreik als" eine vorzügliche und scharfe Waffe. Aber gerade weil das der Fall ist fafien mir Vorsicht bei der Anwendung der Waffe walten zu lassen' Ihre Schneidigkeit und Schärfe richtet sich gegen unsere Gegner, aber eventuell aud) gegen uns. Severing (Bielefeld) wendet sich gegen die Resolution Luxemburg. Der Parteitag werde sich damit nur einseitig festlegen. Die Entschließung des Parteivorstandes wird mit großer Mehrheit angenommen, desgl. der er fte S a tz d e s Antrages Luxemburg. Der Antrag Vogtherr wird abgelehnt. Der Parteitag nahm dann einen Bericht von Pleißner (Dresden) über die Genossenschastsftage entgegen. Danach wird bte Sitzung abgebrochen und auf morgen vertagt. Die Liste für den Vorstand weist wieder dieselben Namen auf: Bebel, Singer, Molkenbuhr, Ebert, Müller, Pfannkuch und Frau Zietz. Verlobten empfehle Kijchen-Eiurichtungen in bekannt tadelloser Ausführung besonderen Vorzugspreisen und ftanko jeder Bahnstation. 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D 1-00 bis 8.00 Alk., Weißkraut das Stück 10 Q;tr09n3fi';^ 9m- ^lülebeI,t ver Ztr. 6,00-8,00 Alk., Milch das Ä sx Ä'Ä 5L3 Sf S;' ,M‘. * •*« ”. »Ä-Ä -th. Gießen, 24. Sept. Der Heumarkt ans Garten erfreute sich in den letzten acht Tagen wieder einiger Zufuhren von Heu das willig mit Mk. 2,70-2,80 ber Zentner Sbl est Wochen gänjl°ch' on^eincnb vorltegt, seh,, x.6. WieSbade«. V ie h h o f-M a r kt b e rl ckt »an, 94 , Atlstrieb : Rinder 72, Kälber 120, Schafe 48. Schweine 233 ' CP ' Tendenz: Rinder, Kalber, Schafe und Schweine gedrückt. Kleine Tageschronik. Deutschlands größte Landgenteinde Hamborn bei Duisburg hat den 100 000. Einwohner erhalten. Die Gemeinde wurde vor 10 Jahren mit 29 000 Seelen selbständig. Die.Entwickelung gründet ftch auf bie Dhyssenschen Unternehmungen. Durch Eitchruch in das Juweliergeschäft von Brieger am Rathaus tn Breslau erbeuteten die Einbrecher nachts Ju- ?«Ien,T”.$8^Tte von 25000 Mark. Von den Tätern fehlt noch lebe Spur. Von der Einbrecherbcmde, welcher seit Februar d. I. im Berliner Konfekttonsviertel P el z e und Seidenwaren int Werte von etwa 180000 Ma^ in die Hände gefallen sind, gelang es der Poltzet, etntge Mttglieder zu verhaften, nämlich den Arbeiter Doltzt und den Schrrmmacher Schöter. Der Führer der Bande, Reisende Göbel, entkam, doch entdeckte man in Brussel ferne Spur. rber Einwohnerschaft in einer Nach- 5^0^ ben Markt besuchte, brannten in Kenty bei Oswiecin über oO gefüllte Scheunen nnb mehrere Besitz- Ern Feuerwehrmann und ein Besitzer stuften durch das Dach einer Scheune und verbrannten; auch vtel Vteh rst umgekommen. Auf dem Güterbahnhof Köln-Gereon stieß eine Rangierabtei- lung mit einem Packwagen so Jheftig zusammen, daß ber ^agen zertrümmert wurde. Vier im .Wagen befindliche Personen wurden schwer verletzt. In Madrid stürzte während eines Stierkampfes eine Tribüne ein. Eine Person wurde getötet, Pier Perlen wurden Perle tz t. Der Stier verletzte ein jun ges 'das tn bte Arena gestürzt war, tötete einen Torero und verletzte mehrere andere. ^orero In Pellhan (Nordamerika) erschossen sich zwei der -ngesehensten Bürger gegenseitig, als sich ihre ^"llzierfastrt trafen unö sie miteina^>er 414 WlulL yCL LCLCll. > sollen, (ut der Hauptsache die Gruppen ObstbiaU, GeMgel, landwirtschaftliche Maschinen). Die Ausstellung findet in 1 der neuen Turnhalle und auf dem angrenKenden Platz statt. .Heute herrscht noch rege Tätigkeit überall, man leat an . ben Einrichtungen die letzte Hand an. Die Turnhalle ist ; dicht besetzt mit Erzeugnissen des Feld- und Gartenbaues, sowie des Obstbaues, auf dem freien Platz um die Halle sind in der Hauptsache Motoren, Maschinen und Geräte ausgesteüt, wie sie der moderne Landwirtschaftsbetrieb verlangt, und zwar gleichfalls in ansehnlicher Zahl. Die Ausstellung gibt ein stattliches Bild von der Leistungsfähigkeit der Landwirtschaft unseres Kreises, selbst vom hohen Vogelsberg liegen beachtenswerte Erzeugnisse vor, die bezeugen, daß das Gebirge. mit seinem rauhen Klima doch schließlich noch besser ist. als sein Ruf. Das Schwergewicht der Landwirtschaft im hiesigen Kreise liegt allerdings in der Viehzucht, deshalb baut man hauptsächlich nur die Produkte, welche mit ihr zusammenhängen, also Roggen und Hafer, Kartoffeln, Runkeln, Kohlrüben usw., das tritt auch in der Ausstellung in Erscheinung. Ein Stiefkind des Landwirtes unserer Gegend ist der Obstbau, trotzdem ist Obst in überraschend großer Mannigfaltigkeit und in vollkommen ausgebildeten Früchten ausgestellt, ein Zeichen dafür, daß man trotz ungünstiger klimatischer Verhältnisse auch dem Obstbau neuerdings mehr Beachtung schenkt. Die Geflügel- ausstelluna (Nutzgeflügel, Brieftauben, Eier) ist in einer besonderen Halle untergebracht und gleichfalls gut beschickt, sie zählt^235 Nummern. Die Ausstellung selbst war heute noch für "das Publikum geschlossen, morgen sSamstag) vormittag 10 Uhr findet die Eröffnung ^'tatt. Die Vrehschau nebst Prämiierung ^folgt ebenfalls am Samstag, die Vorführung des prämiierten Viehes am Sonntag, nachmittags 4 Uhr. Gleichfalls am Sonntag ist ein Festzug mit Volkstrachten, Wagengruppen usw. Die Ausstellung ist dann noch am Montag vormittag geöffnet. Gleichzeitig mit der Kreisschau veranstaltet der hiesige Volksbildungsverein eine Ausstellung von Erzeugnissen der H eimatkun st aus drei Jahrhunderten im Saale zum Johannesberg. Wenn auch der Zahl nach ittcht bedeutend, so enthält bie Ausstellung doch beachtenswerte Stücke. Die Einrichtung der Ausstellung hat man mit Geschmack getroffen, nennenswert und sehr hübsch sind je eine Rokoko-, Empire- und Biedermeierstube, außerdem Bauernstuben nebst Küche. Weiter enthält die Sammlung alte Zunftladen und Zunstcrrtikel hiesiger Gewerke, darunter solcher, welche nicht mehr vorhanoen sind, so die Strumpfwirker und Büchsenschäfter. Schließlich seien genannt Kleidungsstücke unserer Groß- und Urgroßeltern, Hausgeräte, Waffen, darunter von Lauterbacher Meistern gefertigte Flinten, eine vom Lauterbacher Glockengießer Daniel Hardt gegossene Glocke aus der Kirche zu Landen- hausen, verschiedenes Handwerkszeug früherer Zeiten usw. Imlleile Künstlerische .Hobel! »S will, verl kostenfr. Offerte. Besichtig, uns. grossatädt. elngericht Fabrik1- lagers mit über 80 compl. Zimmer-Emricbt. sehenswert u. lohnend. Bei gröss-Kauf; FahrtvergOt. Lief, frei Wohnung unter Garantie. Faet überall yisle Referenzen. Conr. Sauer Söhne, Fulda, Möbelfabrik mit Die nach- sind am Sonntag dem 25. 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Heinrich Otto Hochstätter, Kaufmann in Gießen, mit Maria Theresia Härdtner in Dunningen. Eheschliehvngen. Sept. 17. Ferdinand Lenz, Brauerelbesitzer in Herford, mit Elly Haubach in Gießen. Geborene. Sept. 13. Dem Wirt Friedrich Schneider ein Sohn, Artur. — Dem Stukkateur Johann Josei Laberenz eine Tochter, Apollonia Luise. — Dem Fuhrmann Wilhelm Franz Hammel eine Tochter, Franziska Karoline. — 14. Dem Eisenbahngehilsen Friedrich Otter eine Tochter, Friederike Philippine. — Dem Organisten Anton Wickert ein Sohn, Johann Adam. — 15. Dem Steinmetz Karl Iödt ein Sohn, Friedrich Wilhelm Emil. — 16. Dem Maschinen- techniker Heinrich Fischer ein Sohn, Erich Heinrich Wilhelnr — Dem Lagerhalter Wilhelm Heinrich Ludwig ein Sohn, Karl Friedrich. — Dem Lehrer Georg Valentin Reinhard Kling ein Sohn, Peter Ludwig Artur Karl. — 17. Dem Metzger Julius Aulmann ein Sohn, Julius Karl Otto. — 18. Dem Obsthändler Romano Mass ein Sohn, Justus. — 21. Dem Spengler Karl Sauer ein Sohn, Heinrich. Gestorbene. Sept.^17. Anna Kathanne Dörr, geb. Hetche, 71 Jahre alt, Große Mühlgasse 43. — 22. Philipp Wehrum, Privatier, 62 Jahr«, alt, Wolfstr. 14. — Katharine Köhler, geb. Vogt, 58 Jahre alt, Neustadt 57. — Karoline Dimpfel, geb. Ohnimus, 90 Jahre all, Liebigstr. 22. pro 100 Pfd. schnittspreis Gebend. Scktache. pro 100 Pfund Ochsen. bis t<€benb' D-llfl-ischiq-, auäfltmdftete, höchsten Schlachtivertes, höchstens 6 Jahre alt 49—53 89—92 Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 44—48 Mäßig genährte junge und gut genährte ältere.........39—43 Färsen, Kühe. Vollfleischige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtwertes 46—50 Vollfleischige ausgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 40—44 Einj. - Freiwilligen Q Dienst J. Jttmann (Extra-V er sand - Abteilung) einzureichen. Schnittmuster - Abteilung (5250 5269 nachmittags 4 Uhr statt. Programme kostenlos. 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V.: Knüll. Arbertsvergebung Die zur Herstellung der Wasserleitung und Entwäfferung des Pfarrhauses Winnerod notwendigen Arbeiten sollen aus dem Wege deS öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Angebotsunterlagen liegen auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten, Zimmer Nr. 22, zur Einsicht offen. Angebote sind bis zum Montag den 3. Oktober d. IS., nachmittags 3 Uhr, an das Pfarramt Winnerod postfrei Arbeitsvergebung. Vorbehaltlich der Genehmigung Großh. Ministeriums der Finanzen werden hiermit auf Grund des VerdingungSerlasseS vom 16. Juni 1893 folgende beim Neubau der Saline vorkommenden Arbeiten öffentlich ausgeschrieben. 1. Betonarbeiten: Zirka 100 qm Betondecken, zirka 2000 qm UnterlagSbeton usw. 2. Zimmerarbeiten: Zirka 426 cbm Tannenholz zu liefern und zu verzimmern, 530 m Gesimse, 300 qm Schalungen. 3. Eisenliefcrung: Zirka 7500 kg I- und |_|-Eisen, 500 kg Rohgußeisenplatten usw. 4. Grobschlosserarbeiten: 1500 kg Kleineisen u. 16 200 kg Hängewerkseisen, 310 kg Lichtschachtroste usw. 5. Dachdeckerarbeiten : Zirka 3900 qm Ziegeleindeckung usw. 6. Spenglerarbeiten: Zirka 240 in Hängekandel, 90 m Abfallrohre, 120 qm Zinkkehlen, Wandanschlüffe rc., 150 qm Bleiabdeckungen. 7. Blitzableiteranlage: 2 Auffangstangen, 235 m Leitungsdraht usw. 8. Ziegellieferung: 69 000 Stück Strangfalzziegel. [D27» Die Unterlagen sind während der Dienststunden auf unserem Amte einzusehen, Arbeitsbeschreibungen u. Bedingungen werden zum Selbstkostenpreis abgegeben. Die Angebote sind unterschrieben, mit Aufschrift der Arbeit, portofrei bis spätestens 12. Oktober, vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde einzureichen. ZuschlagSftist 3 Wochen. Bad-Nauheim, den 24. September 1910. Großh. Baubehörde für die Neubauten in Bad-Nauheim. Jost. von Marie Sack Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unser geliebtes Elisabethchen nach 3 tägigem Krankenlager in die Ewigkeit zu stch zu nehmen. 5278 In tiefer Trauer Familie Schmidt, Frankfurter Str. 167 Familie Pfeffer, Crednerstr. 12 Frau Witwe Funk, Langd. Gießen, 24. September 1910. Auf Kredit! Obst-Versteigerung. Montag den 26. September, nachmittags 1'/, Uhr wird das Obst der Gemeinde Kinzenbach öffentlich versteigert. Anfang »am Waldweg. D*V» Kinzenbach, den 24. September 1910. Der Gemeindevorsteher Mandler. r Brautleute beste und billigste Bezugsquelle Möbel :: Betten Kinderwagen und Sportwagen von 3 Mk. Anzahl, an N. REISS Frankfurter Schuhlager —'n— Giessen -&h- rVucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Brühl’sche Universitäts-Druckerei, Schulstr. 7 Todes-Anzeige Heute früh 8V2 Uhr entschlief sanft im 87. Lebensjahre mein lieber Gatte, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater unb Urgroßvater Herr Johannes Menges Förster L P. Die trauernden Hinterbliebenen. Großen-Linden, den 24. Sept. 1910. Die Beerdigung findet Montag den 26. ds. MtS. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet dem Hinscheiden unseres lieben VaterS, insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Knieper lagen innigsten Dank Familien W. H. L. Linker. Familie L. Will. Kinzenbach, 23. September 1910. RIED DDTFUTC RICH DiHKMd vermöge ihrer besonderen wertvollen Eigenschaften ein hervorragender Ersatz für Hausbrand Nusskohle. Friedrich Brikets zeichnen sich aus durch langflammigen langanhaltenden u. sauberen Brand, ganz besonders aber durch ihre ausserordentlich grosse Heizkraft. Friedrich Brikete gewinnen daher als vollwertiges Brennmaterial unaufhaltsam immer weitere Kreise. — Ein Versuch überzeugt!!! 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September 1910. [5247 Großh. Bürgermeisterei. Becker. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Schulte bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter Frau Ph. Weber II. Wwe. geb. Weigandt sagen wir allen innigsten Dank. Die trauernden Himerbliebenen: Familie Weber. Großen-Linden, 24. September 1910. (07885 Für Ibe Schränke Kommoden Bettstellen Matratzen Betten Küchen Stühle, Tische Bilder Spiegel Divans Uhren etc. Anzahlung 2 - von MM B an Zimmer- Metall. 3 Zimmer AQQ kompl.Mk.ttOO Anzahl. ML 30 2 Zimmer QAß kompl. Mk.ttUU Anzahl. Mk. 20 2 Zimmer ICE kompl. Mk. lUv Anzahl. Mk. 15 1 Zimmer OK kompl. Mk. Ov Anzahlung ß — von MM > an loileita. Anzüge: Serie I Mk. 15 Anzahl. Mk. 3 Serie II Mk. 20 Anzahl. Mk. 5 Serie HI Mk. 28 Anzahl. Mk. 8 Serie IV Mk. 38 Anzahl. 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