«r 1»8 Erste» Bla« 160. Jahrgang Donnerstag 28. Augaft 1010 GWner Anzeiger -S-S • Seneral-Anzeigei sür GberheKü ML Annahme von Anzeig«! V w I • fff u.Land" und „Gerichts- vis voniütata%n9mut>” Rotattonrdnrck und Verlag der vrShl'schen Uuio.-Such- und Steindruderei K Lange. Kedaftion, Expedition und Druckerei: Lchulstrahe 7. Anzeigente^?'tz^Beck. we Kaifcrmanöoer in der Ostmark. Mt bem heutigen Tage, wo der Kaiser die Parade über das 1. (ostpveußische) Armeekorps auf bem Devauer Exerzierplatz e bei Königsberg abnimmt, der am 27. die Parade des 17. (westpreußischen- Armeekorps auf dem Höchstrießer F-Llde bei Dan-ig folgt, finb wir in das Zeichen der Kaisermanöver eingetreten, die diesmal in der Ostmark statv- finben. Das Operationsgelänb-e, bas bei den letzten Kaiser- manövern der oben genannten Armeekorps im Jahre 1901 eigentlichen .Kaisermanöver selbst, die nur bie Tage vom 8. bis 10. September umfassen. Doch bleibt immerhin an- &iiernennen, daß man, wenn man auch die Kaiserparaden, nicht fallen ließ, sie doch so frühzeitig gelegt hat, daß sie auf die Anlage der eigentlichen Manöver nicht ein» wirken können, wenn natürlich auch durch ben Transport der großen Truppenmassen nach Königsberg unb Danzig, sowie durch ihre dortige Einquartierung, wieder große Kosten entstehen, ganz abgesehen von den Unzuträalichkeiten, die bie Einquartierung so vieler Soldaten für die beiden Städte und ihre nächste Umgebung mit sich bringt. Glanz'- ooll genug sind allerdings die Veranstaltungen, die Königsberg unb Danzig in biefen Tagen zu sehen bekommen. In Königsberg heute die große .Kaiserparade über bas 1. Armeekorps und Appell über die Kriegsveteranen von 1864, 1866 und 1870 im Tiergarten vor bem Kronprinzen, abends großer Zapfenstreich sämtlicher Musikkorps unter Leitung des Armeemusikrnspizienten Grawert. Am 25. Besuch des Rathauses und des Landeshauses durch den Kaiser, Ziviltafel im Königlichen Schloß und Serenade der Männer- gesangvereine der" Provinz. Am 26. August Abreise nach Danzig, Empfang vor bem dortigen Rathause, Ehrentrunk, F-ahnenübergave an die Regimenter 128, 129, 141 und 152. Mends großer Zapfenstreich vor der Technischen Hochschule. Am 27. bte große Kaiserparade über das 17. Armeekorps, an welcher auch das Landungskorps der Hochseeflotte teilnimmt, bie am 29. unter Hinzuziehung von Unterseebooten in der Danziger Bucht vor dem Kaiser manövrieren wird. Dazwischen am 28. Feldgottesdienst sämtlicher Truppenteile und nach ben Flottenübungen Abreise des Kaisers, der wahrend der Danziger Tage auf der „Hohenzollern" Quartier nimmt, nach Marienburg, wo abends int Remter ein Essen für bie Notabeln der Provinz stattfindet. Daun Rückfahrt des Kaisers nach Berlin, um am 1. September die Parade über das Gardekorps ab» zunehmen und den ost- und westpreußischen Truppenteilen Zeit zu lassen, ihre Brigade- und Drdisionsmanöver zu erledigen und ihren Aufmarsch ins Manövergelände zu vollziehen. ‘" Wie stets, so wird der Kaiser auch bei den diesjährigen Kaisermanövern von einer großen Anzahl von Gästen begleitet sein. Wir erwähnen von diesen nur den künftigen Präsidenten von Brasilien, Marschall Hermes da Fonseca, der schon 1908 ben deutschen Kaisermanövern beiwohnte, die türkischen Offiziere General Jspet-Pascha, Oberstleut-i traut Djewad-Bei und Major Halil-Bei, den Generalseld- marschall Grafen Häseler und den Generaloberst Dr. Freiherrn v. d. Goltz, der früher das 1. Armeekorps kommandierte. General v. Lentze, der für den Osten als Truppen- sührer basselbe bedeutete, wie Graf Häseler für den Westen, unb der noch bei den letzten Kaisermanövern (1901) in der Ostmark das 17. Armeekorps führte, konnte der kaiserlichen Einladung leider nicht folgen, da der beinahe Achtzigjährige in Wernigerode krank damiederliegt. Lieber die Laisermanöver selbst läßt sich heute noch nicht viel sagen. Wie üblich, wirb die allgemeine und besondere Kriegslage erst am Vorabend der Operationen, also am 7. September, im Hauptquartier der Manöverleitung, in Pr. Holland, bekannt gegeben werden. Doch ist schon jo viel durchgesickert, daß im Gegensatz zu den großen strategischen Grundlagen, aus denen sich bie beiden letzten Kaisermanöver aufbauten, das diesjährige ein mehr taktisches Gepräge erhallen und in einem Kaps um eine vom 17. Armeekorps ausgebaute unb verteidigte befestigte Stellung an der unteren Passarge, in der Gegend von Brauns- berg, seinen Abschluß finden soll. An kriegstechnischen Neuerscheinungen wird bas diesjährige Kaisermanöver so manches bieten, das hier nur turz angebeutet werden kann. So wird die Hälfte der Truppen auf jeder Seite bereits die neue graue Felduniform tragen; beim Trainbataillon Nr. 17 lDanzig) tritt zum erstenmal eine automobile Verkehrskompagnie auf, wie denn auch sonst das Automobil zur Nachrichtenübermittelung und zu Lasttransporten (bes. Feldküche) eine ganz hervorragende Verwendung finden dürfte. Von Luftschiffen, die im vorjährigen Kaisermanöver nur durch „M 2" vertreten waren, nimmt diesmal auch „P 2" am Manöver teil, vielleicht auch die erste deutsche, von Regierungsbaumeister Hoffmann-Stuttgart erbaute Militär- Flugmaschine. Königsberg, 24 Aug. Zur großen Parade des ersten Armeekorps auf dem Devauer Exerzierplatz bei Königsberg begab sich'der Kaiser im Automobil um 9,40 Uhr bis an die Nord- loeftede des Exerzierplatzes, wo zu Pferde gestiegen wurde. Die Kaiserin mit Der Prinzessin Viktoria Luise hgtte sich schon um Uhr Wagen hinausbegeben. Auf dem Wege bildeten die tlich der Weichsel lag, ist diesmal nach Osten verschoben und wird begrenzt im Norden von der Danziger Bucht und dem Südende des Kurischen Haffs, im Osten von der Linie Jnsterburg-Angerburg-Lötzen, im Süden von der Linie Lötzen-Allenstein-Deutsch-Eylau und im Westen von der Linie Deutsch-Eylau-Neuenburg-Danzig. Das Vorspiel zu den Kaisermanövern, das in einer ganzen Reihe militärischer unb festlicher Veranstaltungen gipfelt, nimmt diesmal die Tage vom 24. bis 29. August in Anspruch unb ist somit zeitlich ausgedehnter, als die Schulen der Stadt und des Landkreises Königsberg, ferner Gewerbe, Innungen, Sportvereine, Sanitätskolonnen und Kriegervereine Spalier. Auf dem Paradefetde nahmen die Truppen ixs ersten Armeekorps unter dem Befehl des kommandierenden Generals v. Klnck in zwei Treffen Aufstellung. Der Kaiser nahm auch 'den Rapport der Kriegervereine und des Provinzial-Krieger- verbandes der Provinz Ostpreußen aus den Händen des Vorsitzenden, Generalmajors z. D. Brausewetter, entgegen und ritt die Front dör Vereine, die mit ihren Fahnen vor den Zuschauertribünen standen, ab. Es folgten zwei Vorbeimärsche; beim ersten kam die Infanterie in Kompagniesronten vorbei, die Kavallerie int Schirtt und die Artillerie im Trabe; beim zweiten die Infanterie in Regimentskolonne, die Kavallerie im Trabe und die Artillerie ebenso und in Abteilungsftonten. Beide Male führte der Kaiser sein Grenadier-Regiment der Kaiserin vor. Die Vorbeimärsche waren gegen 1 Uhr beendet. Die Kaiserin kehrte im Wagen, geleitet von einer Eskadron, zur Stadt zurück. Der Kaiser ritt an der Spitze der inzwischen bis zum Königstor vorgerückten Fahnen-Kompagnie vom Grenadier-Regiment Kronprinz und der Standarten-Esradron vom Ulanen-Regiment Graf zu Dohne (ostpreußisches) Nr. 9 zurück nach dem Schloß, mit ihm die Prinzen-Söhne. Nachmittags verblieb der Kaiser im königlichen Schlosse. Die Kaiserin besuchte mehrere Anstalten. Abends fand im Moskowitersaale des königlichen Schlosses bei den Majestäten Paradetafel für das 1. Armeekorps statt. Der Trinkspruch des Kaisers. Der Kaiser hielt bei dem Paradediner folgenden Trink-, s p r u ch: Es sind nunmehr 31 Jahre verflossen, seit ich als junger Leutnant im Jahre 1879 meinen Vater begleitend, mein erstes Käisermanöver unter Kaiser Wilhelm dem Großen gemacht und das war hier. Die ehrfurchtsgebietende Gestalt des Großen Kaisers, umkleidet vom Nimbus seiner Siege, das Reich noch jung und eben in der Entwickelung begriffen. Die eingehend« und hohe Kenntnis meines Vaters von den Traditionen der Regimenter dieses Korps, von denen ihm zumal das Regiment Kronprinz so außerordentlich nahe stand, führte mich in die Geschichte dieser Truppenteile ein. Bei der Parade war die heroische Gestalt des Herrn die Erste, die vor seinen Grenadieren an seinem Kaiserlichen Vater vorüberzog, und der Generalfeldmarschall von Moltke leitete die späteren Hebungen. Seitdem sind die hohen Herren dahingegangen und sind für uns historische, heroische und von der Sage umwobene Gestalten geworden. Aber nicht dahingegangen ist der Geist, den diese Männer in die preußische Armee und in das hiesige Korps eingepflanzt haben. Hoch gehalten und gepflegt werden nach wie vor die alten Traditionen von den Regimentern, die mit ihren Wurzeln teilweise bis in die kurbrandenburgische Geschichte bmaufreicben. Das Armeekorps, welches ich nochmals zu seiner vorzüglich gelungenen und schönen Parade beglückwünsche, hat mir am heutigen Tage gezeigt, daß es seiner Tradition und seiner Geschichte voll bewußt sei. Und bei dem Anblick seiner Reserven und der Kriegsveteranen, von denen an 14000 Mann hiev erschienen waren, wird uns die Geschichte der Leistungen des Korps in den letzten Kriegen wieder deutlich vor Augen geführt. Wenn ich im Frühjahr von meinem Besitz bei Metz die Felder durchstreife, so komme ich an den Gedenksteinen der Regimenter vorüber, die sich dort unter ben Augen des Prinzen Friedrich Karl geschlagen haben, und die Hammerschläge taten für die Basis, auf der das Jeutsche Reich auf gebaut werden sollte. So verbindet sich die Vergangenheit und die Gegenwart. Beide gewährleisten uns den Ausblick für die Zukunft. Das Armeekorps, das ich heute in so tadelloser Disziplin und vorzüglicher Paradahalttmg gesehen habe, gibt mir die Gewähr, daß, wenn es notwendig ist und ich den Appell an seine Waffen stelle, es seine Pflicht tun wird wie zuvor unter meinem Großvater und seinen großen Fhrüern. Das erste Armeekorps Hurra! Hurra! Hurra! Im Tiergarten wurde nachmittags um 5 Uhr in Anwesenheit des Kronprinzen und in Gegenwart zahlreicher Ehrengäste ein großer Veteranen-Appell abgehalten, lieber 7000 alte Krieger aus der ganzen Provinz hatten, geschmückt mit Ehrenzeichen und der Kriegsdenkrnünze, auf dem Sportplätze Aufstellung genommen. Der Kronprinz richtete folgende Worte an die Veteranen: Der Kaiser sendet Ihnen allen seine besten Grüße. Ich freue mich sehn, daß Sie in so zahlreicher Anzahl hier erschienen sind und damit Ihre Anhänglichkeit an Ihre alten Regimenter und unseren obersten Kriegsherrn dokumentiert haben. Ich fordere Sie auf, in den Stuf einzustimmen: Seine Majestät, Unser allergnädigster Kaiser, König und oberster Kriegsherr hurra! Alle Anwesenden stimmten begeistert in das firnrra1 du. Mlitar- oberpfarrer Konsistorialrat Bock und der katholische Divisions- Pfarrer v. Krzesinski hielten Festreden. Besonders fteundlich unterhielt sich der Kronprinz mit einigen Veteranen von 1848 und zwei Damen, die als Krankenpflegerinnen 1870/71 tätig gewesen Der Kaiser hat dem Pionierbataillon Fürst Radziwill eine Bronzebüste seines ehemaligen Chefs geschenkt. Die Ersatzwahl in Zschopau-Marienberg. Marienberg (Sachsen), 24. August. Nach der eud-- gülttgeu Feststellung erhielten bei der heutigen Reichstags- ersatzivahl im 20. sächsischen Wahlkreise Fritzsche (Refornt- partei) 4630, B-rodauf (Freis.) 4717 und Gocchre (Svz.) 14 831 Stimmen. Goehre ist somit gewählt. Bekanntlich handelt es sich um die Ersatzwahl für den verstorbenen Abg. Zimmermann. Dieser war im Jahre 1907 mit 14 732 gegen 11231 sozialdemokratische Stimmen, die dem Genossen Goel-re zufielen, gewählt worden. Der Wahlkreis war früher bereits zeitweise in sozialdemokratischen Händen. ___________________________________________ Die Stier in Leiinje. (Set in je, 24. Aug. Bei dem Galadiner zu Ehren de§ italienischen Königspaares brachte Fürst Nikolaus einen Trink sprach aus, indem er seine lebhafte Freude und seinen tiefen Dank dafür aussprach, daß das Königspaar nach Montenegro gekommen sei. Alle Montenegriner verfolgten die Königin mit Stolz auf dem Wege christlicher Frömmigkeit und Nächstenliebe, wie sie das weise Wirken des Königs verfolgten, daS beständig auf die Wohlfahrt beS großen Volkes gerichtet sei, und dessen wahre Interessen mit denen Montenegros, sowie überhaupt mit denen der zivilisierten Welt verbunden sei. Die großherzige Fürsorge des Königs zum Vorteil deS Gemeinwohles sei nicht der letzte unter den Rechtstiteln, auf Grund deren er Anspruch erheben könne auf die Anerkennung der ganzen Welt. König Viktor Emanuel sprach in der Erwiderung seinen Dank aus für den herzlichen Empfang und die wärmsten Glückwünsche für das ungetrübte Glück der Fürstenfamilie. Dem tapferen montenegischen Volke wünsche er eine stets ruhmvolle Zukunft unter der Führung seines weisen Sou- verains, die ihm noch lange erhalten bleiben möge. Vie Enthüllung eines Standbildes des Kaijets Sranj Jofef. Ischl, 24. Aug. Heute fand in Anwesenheit t*r Erz>- Herzöge unb der Erzherzoginnen, sowie zahlreicher Mb- glieder der Hochschulen, Tausenden von Weidmännern auS allen Teilen des Reiches die feierliche Enthüllung bes von den Weidmännern der Monarchie zum 80. Geburtstage des Kaisers errichteten Standbild es des Kaisers statt. Erzherzog Franz Salvator vollzog die Enthüllung, woraus er das Denkmal dem Bürgermeister von Fsch^ in Obhut gab. Mittags fuhr der Kaiser in Weibmannstracht, auf bent ganzen Wege stürmisch begrüßt, zum Festplatz im berufener §3alb, um das Standbild in Augenschein zu nehmen. Auf die mit stürmischer Begeisterung auf genommene Ansprache des Präsidenten Graf Wurmbrand erwiderte der Kaiser: „Freudig bewegt bin ich hierher gekommen, um das Standbild in Augenschein zu nehmen, das die Weidmänner Oesterreichs als Zeichen der Treue, Anhänglichkeit und Liebe mir zum 80. Geburtstagsfest dargebracht haben. Das edle Weidwerk war immer eine er glückende Erholung für mich, der ich mich oft gern hingab nach beit Anstrengungen der Arbeit, dem ich auch immer meine Sympathie und Unterstützung bewahren werde. Ich banfe! Ihnen für die Huldigung und bin auf das Tiefste ergriffen. Herzlichen, herzlichften Dank!" Die Worte des Kaisers waren der Anlaß zu neuen; jubelnden Kundgebungen der Weidmänner. Mit einem Vorbeimarsch der Weidmänner, der Schützen- und anderer Ver-^ eine vor bem Kaiser und dem Gesang der für diese G«r- legenheit gedichteten Festhymne durch den Schubertbund schloß die Feier, worauf der Kaiser in bte kaiserliche Villa zurückkehrte. Die hessischen Handelskammern und die Lieischteuernug. Namens der Hess. Handelskammern richtet die Handelskammer Mainz an das Großh. Staars- minifterium in Sachen der Fleischteuerung ehre Eingabe folgenden Inhalts: In Bezug auf die Versorgung der Bevölkerung unseres und anderer Handelskammerbe-irke mit Fleisch und Fleischwaren sind Verhältnisse eingetreten, welche unseres Erachtens eine ernste Beachtung durch die Gr^ßh. Hessische Staatsregierung beanspruchen müssen. Wir wollen daher nicht verfehlen, Großherzoglichrin« Staatsministerium das Nachfolgende ergebenft vorzuttagm. Infolge der anbanemben hohen Viehpreise hat sich beispielsweiss der Vorstand der Mainzer Metzgerinnung veranlaßt gesehen, neuerdings den Preis für Ochsen-, Rind- unb Kuhfleisch vo-M 20. d. Mts. ab um 10 Pfennige pro Pfund zu erhöhen. Den Preis für Schweinefleisch ist vor rroch nicht allzulanger Zeit ebenfalls in ähnlicher, bedeutender Weise erhöht worden. Dabei seien weitere Erhöhungen nicht ausgeschlossen, da zu befürchten stehen soll, daß die Zufuhr von schlachtteifem Rindvieh aus der Oester- reick)-Ungarischen Monarchie durch ein Ausfuhrverbot der dortigen Regierung ganz oder wenigstens zum Teil unterbundeut wird. Lluch der hiesige Dtarkt hat seither erhebliche Zufuhren au^ Oesterreich-Ungarn erfahren, so daß bei deren Ausbleiben und mit Rücksicht auf die gegenwärtige Gestaltung der Verhältnisse in Deutschland eine wirklicheFleischnot befürchtet wird. Die Viehhaltung in Deutschland ist, wie aus den Ergebnissen der deutschen Viehzählungen hervorgeht, bzl. des Rindvi^es noch nicht der Bevölkerungsvermehrung entsprechend gesttegen, u. es ist daher nicht zu erwarten, baß ein voller Ersatz für die seither aus bem Aus lande bezogenen Schlacht tiere ans bem einheimischen Viehbestände ohne große Preiserhöhungen stattfinden wird. Was den Ersatz etwa eintretender Fehlmengen an ausländischem Rindfleisch durch andere Fleischsotten, insbesondere durch Schweinefleisch, betrifft, so ergibt die Statistik bis ziun Jahre 190? zwar eine Vermehrung der Schweinehaltung, indessen zeigt bte Schlachtstatiftik hinsichtlich der sogenannten gewerblick)en Schlachtungen bereits im Jahre 1909 wieder einen Rückgang auf 15 530 005 Stück gegenüber 16 508 483 Stück in 1908 und 16 397 934 Stück in 1907, also von rund 1 Million — 6 Prvz, Auch in der ersten Hälfte des laufenden Jahres sind die gewerblichen Schlachtungen noch so zurückgegangen, daß bei Be- rücksichtimrng des Bevölkerungszuwachses bei den Hauptsleischsotten (Rind-, Kalb» und Schweinefleisch) weniger auf den Kopf entfällt, als in der gleichen Zeit des Vorjahres. Großherzogliches Staatsministerium bitten wir daher im Hinblick auf die eingetretene und die wohl rwch zu erwartende weitere Verteuerung der Fleischpreise, bei der Regierung geneigtes! Schritte zu unternehmen, durch welche eine billige Versorgung, besonders der arbeitenden Bevölkerung, mit Fleisch sicher gestellt wird. Wir begrüben es hier auf das lebhafteste, daß bereits der Landeseisenbahnrat in seiner am 30. Juni abgehobenen Sitzung trotz des Widerspruches aus großagrarischen Kreisen eine Verlängerung der Geltungsdauer des bei der letzten Teuerung (1906) eingefübrten Ausnahmetarifs für Fleisch von frisch geschlack)itttem Vieh auf weitere zwei Jahre beschlossen hat, durch welche Maßregel, wie sich bei der seitherigen Geltung des Tarifs gezeigt hat, ein vorteilhafter Einfluß auf die Fleischvetterlung ausgeübt wird. Indessen erschrim die ebengenannte Taris Maßnahme zur Be- fertigung der bestehenden Mißstände nicht hinreichend, unb es ist deshalb unseres Erachtens weiter zu prüfen, ob nickst ein Aus' fuhrverbot Oesterreich-Ungarns für Rindvieh gegen den bestehenden H andels v ert rag verstößt unb feine Unterlassung zu fordern gäbe darin, für bii Wahrten über See — Ulfa, 24. Aug. Unser langjähriger Altbürgergewicht Mk. 58—62 55-57 50—52 37—39 Mk. 96—104 92-95 84—88 78—82 gefundenen Leichen der im Jahre 1880 in Triberg in Baden (nicht Friedberg, wie ursprünglich gemeldet) geborene Monteur Robert Kleis er, das Mädchen, wie bereits mit- geterlt, die 18 Jahre alte Marg. S ch ä f e r aus Lorsch sind. K. tvar in Bensheim beschäftigt und hatte mit dem Mädchen, das dort in eine Fabrik ging, ein Verhältnis angefangen. Die Leichen lagen dicht nebeneinander. K. hatte den Revolver in der Hand. Rach der Feststellung des Kreisarztes wurde der Tod alsbald herbeigesührt. Neben den Leichen sand man einen Gestellungsbefehl, ein Führungsbuch des Deutschen Chauffeurverbandes, sowie einen Zettet, der folgende mit sicherer Hand geschriebenen Worte enthielt: Es schlug die zwölfte Stunde, ich hatte den festen Entschluß ihr Leben mußte sie lassen, es tostet ja nur ein Schuß. Robert. Mein Leben war für sie, mein einziges Gretchen vereint nun im Banne der Leidenschaft sind wir aus dem Leben geschieden. Auf Wiedersehn." Die Gerichtsbehörden nahmen heute die nötigen Ermittelungen vor. ist jetzt auch von den Gemeinden Odenhausen und Geilshausen beschlossen worden. Unter den 30 aus Spitzbergen und dem Polareise verbrachten Tagen waren nur drei, an denen das Wetter für - .-6ahrt mit Luftschiffen hinderlich gewesen wäre. Aus' Lpitzbergen wurden geeignete Landungsplätze ermittelt Nach ?JnJru5gefü5rten Versuchen wird die Verankerung der Luftwaffe auf dem Polareise leicht und in kurzer Zeit mit der Besatzung der Luftschiffe auszuführen sein. c - Arbeitsausschuß ist hiernach von der Au s - bar Feit des Vorhabens, mit Zeppelin-Luftschiffen in der Arktis wissenschaftliche Forschungsfahrten zu unternehmen, ub erz e u -----r " - - • - -- - Ein Telegramm aus Managua besagt, daß das Dekret Josß Estradas den General Juan Estrada zum vorläufigen Präsidenten anerkennt, aber hinzufügt, die endgültige Präsidentenwahl müsse binnen sechs Monaten stattfinden. Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthammel Schweine. Vollfleischige Schweine über 21/, Zentner Lebendgewicht Fettschwe'ine über 3 Ztr.Lebendgew' .* Fleischige Schweine r • ------ - e l stets einer vorzüglichen Gesundheit zu erfreuen hatte, er- 'Wiiar eingerercht werden müssen, reichte das Alter von 80 Jahren Xt o ,1 ... <- ...... .r. < _ X. . ' . 56.00—57.50 70.00—78.00 56.00-57.50 72.00—74.Oo 56.00—57.00 70.00—73.00 _ , Kälber. Feinste Mast- (Vollmilchmast) u. beste Saugkälber Mittlere Mast- und gute Saugkälber . . . . Geringere Saugkälber Märkte. Tendenz: Rinder schleppend, erheblicher Ueberstand, Kalbe und Schafe ausverkaust, Schweine lebhaft, nahezu geräumt. -°-Srau'furta.M Bi eh hol-Mark« b-r< cht vom 25.Aug. AuÜrleb: Ochsen 56, Bullen 9, Kühe 117, Kälber 800, Schafe 123 Schweme 1005. ' Tendenz: Kälber bei regem, Schake bei ruhigem Geschäftsgänge ausoerkauft, Schweine nahezu geräumt Preis pro 100Pfd. Lebend- Schlacht- I um eine sehr stattliche Tiger schlänge vermehrt. Bon neuen großen Reptilien ist noch eine australische Bartagcune ^u nennen. Außer einer schönen Sammlung seltener ägyp- ttschen Reptilien wurden von kleineren Kriechtieren einige ^bich-childlrölen (Empda), Lygosomen, Anolis, Chamäleons und Hollennattern erworben. Die Giftschlangensammlung wurde um die schönen, gelb und schwarz gezeichneten grünen Buschmnster (Las Hefts) vom Sunda-Archipel und um einige ^^ottern in verschiedenen Spielarten vermehrt. Großes Aufsehen erregen die afrikanischen Riesenlandschnecken (Acha- una) mit ihrem fast 20 Zentimeter hoch gewundenen Ge- xSm Jnsektenhause sind neuerdings argentinische Bakkaser ausgestellt. *,* v st i g e^s M i ß v e r stä nd n i s wird uns aus S. . m- xS1l t)em Städtchen wollte ein nach Oberhessen oer- setzter Pfarrvikar dem Dekan seinen pflichtschuldigen Besuch machen. Unbekannt an dem Platze, erkundigte er sich bei einem Einwohner Deutsches Aeied. Aus Ber lin meldet man: Die Hilfsarbeiter int D a ch- oeckergewerbe Berlins und Umgegend haben am Dienstag den Aus st and erklärt. Er soll derart durchgeführt wer- L?nnicr 9e9en einzelne Werkstellen, namentlich wo soll Ehalttusse dazu günstig liegen, vorgegangen werden erreicht. Alle für Landungen mit Luftschiffen auf Spitz, bergen in Betracht kommenden Plätze sind genau untersucht worden. Hierbei wurden durch den Grafen Zeppelin selbst wichtige Versuche mit vorher konstruierten Verankerungen auf dem Lande und auf dem Polareise gemacht. Zur Feft. stellung der Fahrbedingungen von Luftschiffen im Polarsommer wurden aerologische Beobachtungen.• und tägliche meteorologische Messungen ausgeführt. Auchk wurde durch besondere Methoden zu verschiedenen Malen die Nebel hohe und die Nebeldicke bestimmt, wobei sich gleichfalls günstige Verhältnisse für den Luftschiffahrtsbetrieb ergaben. Auch die übrigen ozeanographischen, glacialen und optischen Untersuchungen konnten zur vollsten Zufriedenheit sämtlicher beteiligten Gelehrten ausgeführt werden. Entsprechende Verpönt- lichungen befinden sich in Vorbereitung. Die Studienreise hat die Ausführbarkeit wissenschaftlicher Luftschiff- fahrten mit Zeppelin-Luftschiffen in den arkttschen Regionen ergeben. Kleine Tageschronik. Aus Mün fter i. W. wird gemeldet: Die ansteckende H a a r-- t r a n t b e 11 macht sich auch in einzelnen Gegenden des Munsterlandes in empfindlicher Weise bemerkbar. In Nordkirchen mußten Knabenklassen der Volksschule geschlossen werden. Der Kassenbote der Sparkasse zu Königswinter, der auf dem Wege zum Postamte 25000 Mark unterschlagen hatte, ift in Bonn verhaftet worden. Die Kaiserlich Russische Automobil-Gesellschaft beschloß, eine Organisation für eine im Sommer 1911 abzuhaltende Internationale Wett-Automobilfahrt Petersburg — Berlin — Paris anzuregen. (DrigiitabDra^tmelÖMitgeiu Nusfische Bestellungen im Auslände. Petersburg, 24. Aug. Anläßlich der in der Prelle erschienenen Nachricht, im Auslande sei von dem Artiller i e r essor t eine enormeBestellung gemacht worden, wird offtziell nntgeteilt, daß von den allgemeinen seitens der Gesetzgebung zur Anfertigung eines materiellen Teiles der Artillerie bewilligten Kredit dem Auslande au£' rern technischen Gründen lediglich eine Bestellung übergeben worden sei, welche weniger als 6 Prozent der angewiesenen Gesamtsumme ausmacht, weil diese Bestellung nicht zum Termine in Rußland angefertigt werden konnte Die Übrigen Bestellungen wurden unter den russischen Fabriken verteilt. Petersburg 24. Aug. Zwecks'schleunigster Wie- oerherstellung der russischen Flotte und bestmöglicher Organisation des Schiffsbaues ist ein allerhöchster Befehl erlassen worden, da die Mitglieder des Reichsrats die Generale Röhrberg und Rüdiger und Geheftnrat Di- mittijew die wirtschaftliche administtative Tättgkeit der Hauptverwaltung des Schiffsbaues und die Lieferungen für öie Kronwerften und Häfen zu prüfen und ihr Gutachten über die Maßregeln zur Errichtung der genannten Ziele in kürzester Fpist der allerhöchsten Sanktion zu uut erbt eiter haben. ♦ Stffafrtott, 24. teg. Aus Anlaß der ckeberreiHtotk. des Schwarz en Adlerordens an König Ma nu ek wurden zwischen dem Prinzen Friedrich Leopold von Preußen und dem König herzliche Ansprachen gewechselt. Der Mi- npier und die diplomatischen Korps wohnten der Feierlich- feit bei. e I f i n g f o r g, 24. Aug. Unter den russischen Dra- gonern rn Wallmanstrand wurde ein Cholerafall eftgeftent. 24. August. Ein heftiger Schneefall, der heute in der Umgebung von Missula ntebergtng, hat erheblich zur Eindämmung des Wald- brand e s beigctragen. Im Umkreis von Setsecreek wurden dw Leichen von zwanzig staatlichen Forstüeamten ae- ^en. Die von Avery (Idaho) abgeaangene Hilfsnrann- schäft ist an Rauchvergiftung zu Grunde gegangen. Mau hat ihre Lerchen völlig verkohlt aufgefunden. Die Zahl der Opfer im Nordwesten beträgt insgesamt 85. Ans StaSt und Land. Gießen, 25. August 1910. •• Vom Großherzogl. Hofe. Prinzessin Victoria zu Schleswig-Holstein ist gestern in Wolfsgarten eingetroffen. ** Aus dem Militär-Wo ch e n b l a t t. Keil Lazarett-Oberinsp. in Mainz, zum LazaretEerw.-Direk- tor ernannt. ** Die Schnellzüge Frankfurt a. M—Paris lNr. 147 und 148), die seit dem ersten Mai zwischen den beiden Städten verkehren, werden, ttotz ihrer schwachen Besetzung (12 bis 15 Reisende im Juni und Juli) auch nach Ablauf des Sommers weiter beibehalten. ** Schwierigkeiten beider Erhebung der Beiträge zur Landwirtschaftskammer. Eine Anzahl Gemeinderechner der Provinz Starkenburg weigern sich, die Beiträge für die Landwirtschaftskammer, welche schon einige Zeit fällig sind, zu heben, da die Hebelisten unvorschriftsmäßig statt von dem Vorsitzenden der Landwirtschaftskammer, von dem Generalsekretär unterzeichnet sind und sie die Verantwortung nicht übernehmen wollen. Da nach dem Art. 43 des Landwirtschaftskammergesetzes nur der Vorsitzende, oder ein von ihm beauftragtes Vorstandsmitglied berechtigt ist, derartige Schriftstücke zu unterzeichnen, der Generalsekretär aber diese Eigenschaft nicht besitzt, werden voraussichtlich neue Hebelisten anzufertigen sein, was eine weitere Hinausschiebung der ohnedies schon wesentlich verzögerten und einen namhaften Zinsverlust bedeutenden Erhebung der Beiträge -ur Folge hoben dürfte. ” Ein braver Junge. Auf unsere vorgestrige Notiz unter ^Verschollen" ersucht uns Frau Käthe Lohr festzustellen, daß sie von Anfang an Nachricht von ihrem Sohne hatte und demnach für sie auch kein Anlaß zu irgendwelcher Besorgnis vorhanden gewesen sei. ** Neues aus dem Aquarium des Zoologischen Gartens zu Frankfurt a. M. Die Repti- ^LaTttni in letzter Zeit wichtige Bereicherungen erfahren. Einen wahrhaft vorweltlichen Eindruck macht ^UtÖinte Nashornleguan, eine Riesenechse von i?er durch drei hornige Höcker auf der nrneirfu^"Wülste auf dem Hinterkopf aus- ?ami,, Durcki F11^1 ^ägt einen hohen, blauen Horn- wannnen sollen die ^uckentamm und mächtige Kehl- ma iimen sauen die ausnahmsweise großen Grünen Leauane von Südamerika auf. Die ^esenschLi^ensamml7ns vtL ziLLLis wigen,eyasliieye Forfchungsfahrt, nehmen, ub er je u gt; er erblickt deshalb seine nächste Aufgabe dann, für die Ausbildung von Luftfchiffern zu langen Fahrten über See von der nordischen Zentralstation HLu> bürg aus zu wirken. Hier kommt in erster Linie in Betracht, die Erzielung höchster Betriebssicherheit auf maf($111611601 Gebiet, sowie Schulung eines besonderen Personals und Ausbildung einer sicheren Navigation entwickelten Luftschisfen wird alsdann der Arbeits- ?us chuß mit aller Energie an die Verwirklichung wissen- schaftlicher Luftschiffahrten in der Arttis herantreten. k. Lich, 24. Äug. Der hiesige Verein für Volksbildung hat gestern ein öffentliches Lesezimmer eröffnet und dann seine Bibliothek für jedermann erschlossen. Das Lesezimmer ist am Kirchenplatz. -• SL 21 Lum da tal, 24. Aug. Die Regu- Zlus Chriftiania wird gemeldet: Zu dem in den aus-, , Ä bET, Iier« n g t>er Su m b a ift bereits von mehreren Gemein- densvreis v o r g e sch l a g en babc, als Anerkennung für das 1 aU® 6Dn hpn Auftteten des Kaisers bei der Annexion Bosniens und der Herzegowina durch Oesterreich-Ungarn, äußerte Lövland, er habe von, . ---o- — tuiem b er artigen. Vorschläge nichts gesehen oder gehört, ureister Joh. Marttn Döll wurde heule unter zahlreicher Da die Vorschläge für den Friedenspreis unter Beifügung von Beteiligung zu Grabe getragen. Der Verstorbene, der sich AuMarungen über die Verdienste des Vorgeschlagenen um die stets einer vorzüglichen Gesundheit zu erfreuen hatte cr- 1 Februar eingereicht werden müssen, reichte das Alter von 80 Jahren. Bis vor kurzem ver- Nobelkomitee außerstande, die Frage überhaupt zu be- sah er noch das Amt eines Standesbeamten. Ser spanische Ministerrv! hat mit Ausdrücken des 241 ^g. Di- Getreide. Bedauerns die aus Gesundheitsrücksichten eingereichte Entlas-1*, c 9Ct)l 'brem Ende entgegen; nur noch wenig Hafer steht sung des Generals Marina von seinem Posten als Ge- a"f dem Felde neralkapitän von Melilla angenommen. General Aldcwe, der L. Bad-Nauheim, 24. Aua. Der ariechiscb-'katbo- G^rneur von Ceuta, Pt zum Generaltamtän van Melilla ernannt lisch- Bischof des westlichen Europas mit dem Atze in Wie aus S °n Sebastian gedrahtet wird, hat der Minister- bier^ein^^en 1 «r"n u-chsten Taaen tat unter dem Vorsitz des Königs sich mit der Antwort hpenden Teuerungszustandes, wenn auch nur vor Sf1 VS terungenfür die E i n fu h r von Schckacht Fleisch und Fleischvaren in Giroägung _ ---- -- ! Mainz, 24. Aug. Albert ©örter, ber von der Stadtverordnetenversammlung gewühlte neue Kapellmeister des städtischen Orchesters tras aus Straßburg hier ein und wurde heute morgen offiziell in die Stadthalle einqeführt — Der Dachdeckerstreik ist jetzt beendet. Dachdecker: meister Kerm hat sich mit den Gehilfen dahin geeiniat daß der Lohn der Gesellen um 10 Pfg. für die Stunde' bei Turmarbeiten um 1 Mk. erhöht und die Arbeitszeit um eine halbe Stunde gekürzt wird. Die Maifeier fällt fort^ Dieser neue Vertrag ist bis 1. Juli 1913 ZErg. — In Abenheim gerieten während der Mittagspause der Dreschmaschinenarbeiter die vor dem Dorfe aufgeschichteten G e t r e ide h a u fe n in Brand; innerhalb einer halben Stunde verbrannten 30 000 Garben, Dreschmaschine und alle nötigen Gebrauchsgegenstande. n. Fellingshausen, 24. Aug. Auch hier kommt wie im benachbarten Rodheim, die Kanalisation der Dorf: ftraße zur Durchführung. Der regen Baulust wird mit der Anlage einer neuen Straße entsprochen. -g. Groß.Altenstädten, 24. Aug. Die hiesige Ge. markung mit einem Flächeninhalt von 827,20 Hektar, darunter 403 Hektar Wald, ist in der Zusammenlegung begriffen Dabei wird auch die Regulierung de? Krausebaches vor. genommen, sowie zwei Brücken angelegt. In der Bürger. $®°^en^nlS ma($t die Zusammenlegung große Fort- Die Ausführbarkeit Zeppelinscher Luftfahrten nach dem Üoröpol. Kiel, 24 Aug. Der Norddeutsche Lloyd^Dämpfer Mainz , der den Prinzen Heinrich und den Grafen Zeppelin mit den übrigen Mitgliedern der arktischen n^^nreise an Bord hat, ist heute nachmittag um •’ 'j(? ^nruten von Spitzbergen zurückkehreird, im Kieler Hasen eingelaufen. Zweck der Fahrt ist vollkommen „Mutti, noch mehr! Flammeri mit Pflaumen!" Mondamin -Milchflammerl serviert mit frischen gekochten Pflaumen ist nahrhaft und erfrischend. Mondamin erhältlich in 60, 30 und 15 Pfg.-Pak-Im. Die Blätter melden aus Hamburg: Der Werft- a.r&«iitcrausftanb zieht immer weitere Kreise. Da die Werften versuchen, ihre Arbeiten kleineren Werften zu übertragen, lehnen die Arbeiter diieser Werften die Streik-, So wurden bei der Werft Osterholz-Scharnbeck nach der Wohnung des Dekans. "Der biedere Vogelsberger'er- ^0 0 Arbeiter sofort entlassen, weil sie solche Narte sich sofort bereit, den Frager zu begleiten, da er ja den- Ardoit aMebnten. Auch m anderen Heinen Werften haben '^ben Weg gehe^ Vor einem Hause, in dem sich zu ebener Erde zusammen über 200 Mann aus denselben Gründen die Arbeit linfrQöecn mit Kurzwaren, Kleidern befand, machte der Begleiter niedergelegt. Die Arbeitgeber lehnen jede Ver -1 - oA einen an der 4,üre stehenden Manu zeigend, der mit Mittelung ab. 9 1 ^m ^11.aber ftemg Aehiilichkeit hatte. Erstaunt fng er In Magdeburg beantrage der Magistrat bei her Führer: Hier soll der Herr Dekan wohnen, »‘•w«->A.SÄ'-K.TW«»üTteÄ S tfÄß L, Ss’SÄ KArs.uV,',"’“1' ””20m$ K”'|ü'b“ ’■■■ 'i Ä r 11 g 111 1 .1 c 1 cn. Witzbold ni Ober -Ohmen. Hing da am jüngsten Sonntag {Jrm Wegweiser, der an einem Straßenkreuz der Ohmsttaße seine b ?usstreckt, eine anscheinend amtliche Depesche. Geschrieben Aus Cannes meldet man: In dem französischen Mittel- c?"^orgeschriebenem Formular, stand darauf die Meerbafen ^epoule kam es am Dienstag abend aus gering- ^k!^una- „Heute nachmittaa kommen 80—100 Automobile hier füfftigen Uriacheu zwisck)en italienischen Arbeitern und ‘ ? woge Kinder und Fuhrwerk von der Sttaße halten," f r a n ä ä f 1 f (b c n 2 n r f b e m a b n e r n »u einem bl nti gen ?IC Mitteilung schlug zündend in den l a m in e n st 0 ß , ber in ein Feuergesecht ausartete- ein Italiener unserer'Ortsbewohner. Die Chausseegraben zu beiden Seiten Nmrdc bui-d) einen Schuß in bie Sraft qetöto Italiener Ctimftrane füllte sich mit Neugierigen, bie nach ben siguali- Das Reutersche Bureau ersähtt, die britische R e a i e -1 Er^ftwagen ausschauten. Aber sie blieben aus. „Dau, tung sei von der beabsichtigten Annektierung Koreas in^i geutzt, aich gih Haarn!" sagte einer, sich aus Kenntnis gesetzt, von ihrer Seite sei kein Einwand aus volftischeu cyau'gegraben erhebend, zu einem anderen, nachdem er Gründen vorhanden. Man hat die kommerzielle Wirkung ber I 'tunh?nLa?9- detoartet. bevorstehenden Aenderung in Erwägung gezogen, aber es läßt ftch lkine Erklärung über diese Wirkung abgeben, bevor die Bedingungen, unter welchen die Annexion erfolgt, bekannt gemacht jini). MÖBEL 0 LoS Möbel-1* E Los auf Teilzahlung ato/8 Selters weg 89. Telephon Nr. 783. Solas, Matratzen Los K 82/09. (B25/, Verkauf unter Garantie Scblatzimin., Küclien B’V. Sämtliche Sommer Schuhwaren werden za Ferner empfehle D«/, Tel. 119 Marktstr. 4 Nur so lange Vorrat! Staunend billig! Frisch eingetroffen Wilh. Herbert B “/, Marktplatz 2 Marktplatz 2 Neben der Engel-Apotheke 4588 Ecke Seltersweg Maigasse 4 4245 Volk. Marmelade 5 W.-Kimr Km. Gelee 4586 teilen. 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Die Gemeinde Burkhardsfelden kaust einen fociüWüljip BqÄerger Süllen, wer einen solchen hat, kann dies dem Unterzeichneten mit Die Angebotsunterlagen können auf unserem Bureau, Wilhelmstratze 21, eingesehen, Angebotsformulare (keine Zeichnungen) von dort zum Selbstkostenpreis bezogen werden. Angebote mit entsprechender Aufschrift sind bis zum Eröffnungstermin Montag den 5. September 1910, äusserst billigen Preisen verkauft Arbeitsvergebung. Aus Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 werden folgende Arbeiten für den Neubau der medizinischen Beterinärklinik u. für die Nebenanlagen der chirurgischen und Augenklinik zu Gießen öffentlich ausgeschrieben: A. Mediz. Beterinärklinik. Los I Schlosserarbeiten (ca. 3000 kg Eisengerippe für Hundekäsige), LoS II Glaserarbeiten (ca. 54 qm Verglasung mit Drahtglas), zum Schlachten auf Lebendgewicht verkaufen. Offerten sind bis zum 30. d. Mts., nachmittags 1 Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen. Öeffnung der Offerten finde gleichzeitig zu angegebener Zeit statt. Allendors a. d. Lahn, am 24. August 1910. Großh. Bürgermeisterei Allendors a. d. Lahn. Frische Ladung Herbfl'S Hundekuchen, Lebertran- Welpenfutter, Kraftfutter, Geflügel-, Kücken- und Fasanen-Futter eingetroffen. Ebenso Abflebfutter zum Beimengen zu Kartoffeln, Reis rc. Vorzügliche Nährung. 4367 Adolf Griffe. empfiehlt sein reichhaltiges Lager in fertigen Särgen zu billigen Preisen. Große Auswahl in eichen polierten und geschnitzten Särgen, Metall- und Berbrennungs-Särgen. Tanuen-Särge in jeder Farbe und Preislage. Pflaumenmarmelade 2— pranzos. Goldtranben Pfmd 38 Pfg. 4431) Ein schönes 3x4-Zimmer- baus und schönes 3x3=3tmmer= bans, beide mit schönem Garten, sowie Bauplätze in einem Orte bei Gießen unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. _ _ Näheres bei Albert Stoll, Gießen, Frankfurter Straße 86. Gießen, den 22. August 1910. Großh. Baubehörde s. d. UniversitätS-Neubauten, Gießen. I.V.: Heyer. Danksagung. Für die vielseitige Teilnahme bei der Beerdigung unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Clisabethc Ieibel Wive. geb. ÄoA sowie für die zahlreichen Kranzspenden, besonders für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Groth von Rödgen, sagen hiermit innigsten Dank Familie Wagner, n Frey, 4596 „ Schneider. Wiese ck, den 28. August 1910. n ii 10 Pfund Eimer Karl Tränkner Schreinermeister 1 Jttmann Gießen, Plockstr. 14/16. Mühlsachsen. L i ch, den 20. August 1910. Fürstlich Solmsische Renten Kreiling. Submission. Die Gemeinde Allendors a. d. Lahn will einen Bullen ♦s®9) Rechtskonsulenten Tippet & Stoppel, Sonnenstraße 31, Tel. 634, erteilen Rat in Rechtssachen, empfehlen sich in Anfertigung von Gesuchen, Steuerdeklarationen, Einziehung von Außenständen, Vertr. in Erbschaftssachen vor Gericht. Aufstellung von Vermög.-Verz. rc. 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