Nr. 197 Zweites Blatt 160. Jahrgang Mittwoch «4. August 1910 Erscheint täglich mit Ausnahme d«S Sonnta-S. Die „Gietzeaer §a«Uieub^2tter^^ werden dem .AnzeigerE viermal wöchentlich beigelegt, das „Krtisblatt für des Kreis Siehe«" zweimal wöchentlich. Die „Lalldsirtschastlichen Seit- fra-tll" erscheinen monatlich zweimal. GWM AMtze? General-Anzeiger für Gderhesien Rotationsdruck und Verlag der Brühllchen UniversttätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straß« 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion:«^ 112. Tel.-Mru AnzergerGießen. Vie Einverleibung Koreas. 9iun hat Japan das Ziel, nach dem es seit Jahrzehnten trachtete, endlich erreicht. Das Kaiserreich Korea mit seinen 218650 qkm und fast 10 Millionen Einwohnern hat aufgehört zu bestehen und wird als Kronkolonie Japan angegliedert, das damit sein Gebiet um etwa die .Hälfte Der* größert. Geschickt und energisch genug hat Japan diesen Erfolg zu ergingen gewußt, indem es im November 1905, wenige Wochen nach dem den Krieg mit Rußland beendigenden Frieden von Portsmouth, beit damaligen Kaiser des „Landes der Morgenfrische", Ji Löng, zwang, sein Siegel unter einen Bündnisvertrag mit Japan zu setzen, durch den er Japan die Vertretung oer auswärtigen ,Politik Koreas übertrug, so daß schon seit dieser Zeit Korea nichts anderes war, als ein japanisches Protektorat. Und als sich die Koreaner 1907 beim Haager Schiedsgericht beschwerten, daß immer mehr Japaner in ihr Land fluteten und Handel und Wandel an sich rissen, da entschloß sich Japan zu einem Gewaltstreich, indem es den Kaiser zur Thronentsagung zwang und an seine Stelle den heute 38jährigen Thronfolger Jtschak setzte, der aber eigentlich nie die Regierung ausübte, sondern in Söul als Gefangener lebte, während der japanische Generalresident, damals Fürst Ito, die ganzen Geschicke des Landes lenkte, wenn man auch ein koreanisches Mürisierium der Form nach, noch bestehen ließ. Daß Japan nicht damals schon Korea einverleibte, sondern damit noch drei ganze Fahre wartete, bewies hohes diplomatisches Geschick. Hätte es schon damals zugegriffen, um sich Korea, um das es 1894 mit China und 1904 und 1905 mit Rußland gekämpft hatte, einzuverleiben, es hätte unzweifelhaft mit einem ernstlichen Widerstande der Mächte rechnen müssen. Nicht nur China, sondern auch England, Frankreich, Rußland, sowie Deutschland und die Vereinigten Staaten hätten diesen Gewaltakt niemals zugegeben. Jetzt aber, wo Japan mit England und Frankreich verbündet ist, wo es sich mit Rußland auf Kosten Chinas ausgesöhnt hat, kann es diesen Schritt umso eher wagen, als China heute seine Reformen noch nicht durchgeführt hat, die es befähigen würden, den Kampf mit Japan aufzunehmen, und Deutschland und die Vereinigten Staaten sich schwerlich mit Japan verfeinden werden, allein um ihren Handel dis offene Tür in Korea weiter zu sichern. So war der Augenblick — mag auch die Einverleibung Koreas durch Japan schon seit längerer Zett in bestimmter Aussicht gestanden haben — jedenfalls gut gewählt. Aber vielleicht hätte sie noch länger auf sich warten lassen, wenn mit der Ermordung des Fürsten Ito durch einen Koreaner im vorigen Jahr nicht einersetts ein ganz hervorragender Gegner der Einverleibung, der über großen Anhang im japanischen Parlament verfügte, beseittgt worden wäre, und wenn nicht anderersetts diese Tat und die sich daran anschließenden Unruhen in Korea der japanischen Regierung den Vorwand geboten hätten, Korea militärisch stark zu besetzen, so daß ein aus Anlaß der jetzigen Annexion etwa ausbrechender Ausstand jedenfalls aussichtslos wäre. Wie die Verhältnisse Koreas sich als japanische Kronkolonie weiter gestalten, ist aus den bisher vorliegenden Meldungen, die noch keine amttiche Bestätigung gefunden haben, nicht in vollen: Umfang ersichtlich. Wie es heißt, soll die koreanische Kaiserfamilie nach Tokio übersiedeln, um dort weiter ihre Zivilliste zu verzehren, ja, sie soll sogar der Familie des Mikado als ebenbürtig behandelt werden. Die Regierung in Korea aber würde der bisherige Generalresident, Kriegsminister Terautschi, als Generalgouverneur ausüben, doch ist bisher nicht bekannt geworden, ob das koreanische Ministerium als solches bestehen bleiben oder einer aus Japaner Und Koreanern zusammengesetzten Kolonialbehörde Platz machen soll. Im Hinblick aus die kulturelle und wirtschaftliche Erschließung Koreas, um die sich Japan schon zur Zett seines Protektorats sehr verdient gemacht hat, wird man die Einverleibung Koreas, mit der den dortigen unklaren und auf die Dauer auch unhaltbaren Zuständen ein Ende gemacht wird, nur begrüßen können. Die Frage ist aber — und hierin liegt der Angelpuntt der Frage —, ob Japan den Mächten alle die handelspolitischen Vergünstigungen eiu- räumen wird, die sie bisher in Korea genossen. Es heißt zwar, daß der koreanische Tarif noch 5 Jahre in Kraft bleiben soll, aber wer steht uns dafür, daß er nicht bann durch den japanischen Hochschutzzolltaris ersetzt wird? Es verlautet zwar, Japan werde allen Mächten nach wie vor die offene Tür in Korea einräumen, aber wer will dafür garantieren, daß es in der praktischen Anwendung dieses Prinzips nicht zwischen den Mächten unterscheidet und z. B die ihm ferner stehenden Staaten, Deutschland, die Vereinigten «Staaten und China benachteiligt? Und wenn man dies annimmt und sich außerdem klar macht, daß der japanische Ausbreitungsdrang schwerlich mtt Korea gesättigt ist, sondern über kurz oder lang auch auf die Mandschurei und Mongolei im Sinne ihrer tatsächlichen Einverleibung hinüb ergreif en wird — dann bedeutet die Einverleibung Koreas tatsächlich eine neue Bedrohung des Völkerfriedens im fernen Osten. Der widerstand der Kkritalen in Zrantreich. O Paris, 22. August. Der Widerstand der Klerikalen und des Klerus gegen die neue Ordnung der Verhättnisse in Frankreich tritt immer noch in größeren und kleineren Kundgebungen zutage. So hatte bekanntlich kürzlich der sehr ftreitbare Bischof voll Grenoble Henry gegen die Verurteilung eines Priesters seiner Diözese protestiert, wett dieser in dem Katechismus-Unterricht geradezu Geschichtsstunden mtt republikfeindlichen Charakter ertettt hatte. Der Bischof erklärte offen heraus, er könne dieses Urteil überhaupt nicht berücksichtigen. Darauf erhielt er von dem Kardinal Merry delVal im Namen des Papstes folgendes Glückwunschschreiben: „Seine Heiligkeit billigt Ihr Vorgehen laut und deutlich und beglückwünscht Sie, mit ebenso vielem Nachdrucke als Würde die wesentlichen Vorrechte des Priesteramtes beansprucht und so gleichzeitig die Erhaltung des Rechtes des Priesters, die christliche Doktrin in ihrem ganzen Umfange zu lehren, bekundet zu haben." Die Bischöfe von Orleans, Frejus und Nevers haben gleichfalls Zustimmungsschreiben an Mgr. Henry gerichtet. Besonders interessant ist der Brief Mgr. T o u ch e t s von Orleans, in dem er zunächst daran erinnert, daß einer feiner Priester von dem Appellhofe von Orleans gleichfatts wegen Geschichts-Unterrichts beint Katechismus verurteilt wurde und worauf er hinzufügt: „Ganz wie ich, der ich eine Katechismus stunde den Kindern von Orleans über Jeanne DArc, Chlodwig, Luther, Calvin und die Dragonaden laut ankündete und erteilte, um zu sehen, welche Folgen das nach sich ziehen wurde, verkünden auch Sie, daß Sie eine Katechismusstunde nach den Ferien im Oktober erteilen werden. Mir ist gar nichts geschehen. Der Oberstaatsanwalt hatte den Abbä Turlin verfolgt, mich aber nicht. Ich wünsche glühend, daß Sie mehr Erfolge haben, als ich, hochverehrter Amtsbruder. Ich wünsche von ganzem Herzen, daß Sie verfolgt werden. Diese seltsamen Justiz "-Entscheidungen müssen vor die öffentliche Meinung gebracht werden und Sie sind dafür am besten befähigt." Die Kirchenfürsten rüsten also nicht ab; man sieht, ihre Sprache ist so kampflustig, wie je, und es liegt auf der Hand, daß die Regierung trotz ihrer Deschwichttgungs-Be- ftrebungen ein solches Dun und eine solche Sprache nicht unbeantwortet lassen wird. Es liegt auch noch ein anderes Beispiel sehr bezeichnender Art für die „Zwanglosigkeit" mancher Bischöfe vor. Bei der Trauerfeierlichkeit für die Getöteten bei dem Eisenbahnunglück in Saujon in der Kirche dieses Ortes bestieg der Bischof von La Rochelle, Mgr. Eyssautier, die tat* zel und erklärte in einer Ansprache, die Drennung wäre nur provisorisch und die Erklärung der Menschen--- und Bürgerrechte eine lärmende Reklame. Daraufhin verließen der Generalsekretär der Präfektur der Charente In- ferieure, sowie der Maire von Saujon mit den sämtlichen Beamten, die erschienen waren, den Gottesdienst, was die Klerikalen als einen Skandal bezeichnen. Als ob es irgendwo zulässig wäre, daß Staatsbeamte bei einer so offenen Kriegserklärung gegen die Gesetze des Landes ruhig ausharren und durch ihre Gegenwart ihr eine Art Weihe geben dürften! Line russische Klage bei der Pforte. £ London, 22. Augnsti Der Berichterstatter der „Times" in Konstantinopel! telegraphiert, daß Rußland sich veranlaßt gesehen habe, bei der Pforte einen energischen Protest zu erheben, wegen eines Vorfattes, der sich kürzlich an der persischen Grenze ereignete. Bor einigen Wochen sei bei Kiztt Dize eine türkische Abteilung Militär über die Grenze gegangen, habe die persischen Wachen vertrieben, wobei mehrere der letzteren getötet wurden. Die genommenen Stellungen toürben- noch von den Türken gehalten. Der Korrespondent fügt hinzu, daß man letzthin so viel von den russischen Truppen auf persischem Gebiet gehört habe, aber es werde ganz vergessen, daß die Türken seit mehreren Jahren groß« Strecken persischen Gebietes nördlich und südlich der Stadt ttrumiah und bis an den See heran besetzten. Seit Beginn des „neuen Regimes in der Türkei sei diese Politik noch energischer betrieben worden als unter dem alten. Deutscher Katholikentag. '4 Augsburg- 23. Ang. Ter heutige dritte Festtag wurde mit einer Männerwakl- fahrt zum Grabe des heiligen Ulrich in der St. Ulrichskiyche! eingeleitet. Um 10 Uhr trat in der Festhalle die „Hauptversamu^ lung des Volksvereins für das katholische Deutschland zusammen. Der Vorsitzende Fabrikbesitzer Brands (M.-Glad- bach) konnte in seiner Begrüßungsansprache mitteilen, daß der Verein über 650 000 Mitglieder zahle, davon die meisten int Rheinland und Westfalen. In der Aussprache ging Reichstagsabgeordneter Gröber bei der Besprechung der Aufgaben des Vereins auch auf die politische Lage ein, indem er ausführte: Die Sozialdemokratie hat bisher für die Arbeiter nichts geleistet. Aus einer Arbeiterpattei sucht sie eine Weltanschauungs- Partei zu werden, das Christentum sucht sie den Leuten zu verekeln, indem sie darauf hinweift, wenn ein Christ einmal auf Abwege gerat. Das kommt aber auch bei Sozialdemokraten vor, die sogar gedruckte Formulare für Strasanzeigen gegen ihre Mitglieder wegen Unterschlagungen haben. (Große Heiterkeit.) Der Liberalismus kann jetzt schon bald seine Lebensgeschichte schreiben. Je mehr er in sozialpolitischen Dingen abgewirtschaftet hat, desto mehr sucht er nunmehr auf religiösem! Gebiete im Trüben zu fischen. Und daran wird auch das bisher geheim gehaltene Programm des Herrn Ballermann nichts ändern. Man bemüht sich, durch Auspeitschung des Antiklerikolismus seine politische Bedeutung darzutun und sucht an dem Feuer der antireligiösen Hetze seine Patteisuppe zu kochen. Der furor prote- stanticus wird nicht aus religiösen Beweggründen entfacht — religiös sind die Herren nicht — das geschieht nur aus polnischen Gründen. Das Märchen von dem nie bestandenen schwarzblauen Block ist auch nur ein Manöver, und zwar geht es gegen die konservative Pattei, nicht einmal gegen das Zentrum. Der radikale Jungliberalismus und der revisionistische Flügel der Sl^ialdemo- kratie sind einander so nahe gerückt, daß es nicht mehr lange dauern wird, bis wir den linksliberalen Block haben, aber unter dep bluttoten Fahne der Sozialdemokratie. Der Redner fordert zum Schluß das katholische Volk auf, in Massen hinter dem Volksverein zu stehen, damit in dem Kampfe gegen den Unglauben die Ent- Ehr!ich§ 606 in Zranireich. Aus Paris wird uns geschrieben: Mit Ehrlich-Hatas „6 0 6" hat Dr. Salmon glänzende Ergebnisse erzielt, die er durch einen Berichterstatter des ,Journal" zum Tröste der zahlreichen Syphiliskranken ttiumphierend veröffentlichen läßt. Bei dieser Gelegenheit sei gleich hinzugefügt, daß auch der „Malin" sich bemüht bat, die Leichtfettigkeit der Doyen'schen lächerlichen und gehässigen Bezichtigungen, die er an ber Spitze einer feiner Nummern veröffentlichte, gut zu machen, indem er eine Unterredung mit Professor Ehrlich unverkürzt wiedergab und mit Erläuterungen versah, die einer Entschuldigung gleichkamen. Dr. Salmon er- flärte, er habe 74 Syphilitikern das Ehrlich'sche Präparat eingespritzt, ohne daß auch nur in einem einzigen Falle das Allgemeinbefinden gestört worden wäre. Er fährt dann fort: „Wir haben feststellen können, daß das neue Heilmittel alle üjm gespendeten Lobeserhebungen verdient; die Schnelligkeit der Heilung der Läsionen ist außerordentlich, ja geradezu unwahrscheinlich. In dem Saale des Hospitals verlangen alle (Sh> krankten, durch die sichtbare Heilung siappiett, das neue Heilmittel. Da aber die Bereitung der „606" längere Zeit erfordett und mit großer Sorgfalt zu handhaben ist, können wir den Anforderungen nicht genügen. Während die Quecksilber-Behandlung durchschnittlich acht Wochen erfordett, heilt „606" in acht Tagen. Abgesehen also von der tatsächlichen Wirksamkeit des neuen Erzeugnisses erzielt man eine bedeutende Zeitersparnis für den Kranken, einen Gewinn für die Armenverwaltung, eine geringere Arbeit für den Arzt, da statt 20 oder 40 Einspritzungen hintereinander eine einzige genügt. Und diese einzige „606"- Einspritzung glückt wunderbar, wo das Qüecksilber ohnmächtig bleibt. Natürlich kann man sich zurzeit noch nicht darüber erklären, ob nicht ein Rückfall in näherer oder fernerer Frist eintritt und Ehrlich hat Vorbehalte darüber gemacht. Aber jedenfalls wissen wir schon jetzt, daß Arsenik auf die Nervenzentten wirken tann, daß es ein stärkerer Parasitentöter ist als das Quecksilber, und vielleicht wird Arsenik die allgemeine Lähmung hindern können, gegen die Quecksilber gar nichts vermag. Um darüber Sicherheit zu erhalten, stellt Dr. Abrami Untersuchungen bei gewissen mir anvertrauten Kranken darüber an, ob „606" die Syphilismikroben bis in die Nervenorgane verfolgt. Man kann schließlich schon versichern, daß die Ehrlich-Methode einen gewaltigen Fortschritt in der Syphilis-Behandlung darstellt. Man begreift indessen, daß einige Aerzte diese Meinung nicht vorbehaltlos zulassen. . .... , Als wir versicherten, daß Arsenik em Spezifikum der Syphilis wäre, machte einer meiner verehrten Lehrer, cm berühmter Syphilis-Forscher, die Bemerkung: „Wozu neue Hilfsmittel anwenden/ während wir doch das seit Jahrhunderten bekannte Quecksilber zur! Verfügung haben?" Um jene Zeit hatte aber unser Herrj Professor noch Wagen und Pferd, während er jetzt das Automobil benutzt. Das Pferd )var doch auch feit Jahrhunderten bekannt. „606" ist das Automobil. Es hellt schnell. Der Reporter hat selbst einen schwer Syphilitischen beobachtet, dem vor einigen Tagen noch jede Berührung den heftigsten Schmerz verursachte, der nicht die geringste Bewegung machen konnte, und der nicht imstande war, sein ganz vereitertes Auge zu öffnen. Nach einer einzigen Einspritzung ohne jede andere Behandlung beginnen die Wunden bereits zu trocknen, der Mann kann schon Hände und Füße bewegen und Berührungen ohne jeden Schmerz ertragen, — Der Bankerott der „Flugwochen", Die finanziellen Mißerfolge, mit denen die deutschen Flugoeranstaltungen geendet haben, werden bei uns lebhaft besprochen und haben bereits Anlaß gegeben, über das geringe Interesse zu klagen, das man in unseren Geldkreisen an der Flugkunst nehme. Wer die schlechten pekuniären Erfahrungen, die man bei uns gemacht hat, stehen nicht allein da, sondern aus England kommt ein interessantes Echo, das ein ähnliches Fiasko der Flugwochen feststellt. In der Dally Mail spricht sich darüber V. Ker-Seymer aus, der bei der Flugwoche von Nizza im Organisierungsausschuß war und dann die drei großen Flugveranstaltungen in England, die von Bournemouth, Lanark und Blackpool geleitet hat. Der Fehlbetrag, mit dem die Flugwoche von Nizza endete, betrug 440 000 Mark; jede der drei englischen Veranstaltungen wies ein Minus von etwa 200000 Matt auf. Bei den Voranschlägen, die dabei gemacht wurden, waren die mangelhaften Erfahrungen daran schuld, daß man die Kosten des Unternehmens unterschätzte. So nahm man zum Beispiel in Bournemouth an, daß die Anlegung eines Flugplatzes sich auf 240—260000 Matt belaufen werde, doch erwies sich dann, daß sich die Kosten des Baues und der ganzen Einrichtungen auf 440 000 Mark beliefen. Dabei fiel bei den internationalen Flugwochen in England ein kostspieliger Punkt sott, der sich sonst vielfach bemerkbar machte. Man zahlte berühmten Fliegern keine Summen, um sie überhaupt zur Beteiligung zu bewegen. In Nizza dagegen wurden dafür beträchtliche Aufwendungen gemacht: so erhielten Latham 30 000 und 3iougier 20 000 Franks, nur damit sie ihre Gegenwart zusicherten. In Bournemouth und Lanatt beschränkte man sich daraus, den Teilnehmern zu versichern, daß der Wert der Preise die Summe von 160 000 Matt erreichen werde. Wer die Kosten einer solchen Flugwoche enden nicht etwa in ber Hauptsache mit dem Augenblick, wenn die Tore des Aerodroms dem Publikum geöffnet toerbou Dann beginnen neue teuere Verpflichtungen. So übernimmt ber Ausschuß bie Beförderung der Flugmaschinen nach dem Flugplatz und. zurück. Wie M)ße daä erfprdctt, zeigt tee eine Tatsache, baß die Beförderung eines Farmaw-Zweideckersi hin und zurück die Summe von 2400 Matt verschlingt. Außerdem ist eine ganze Armee von Beamten, Wächtern und anderem Personal nötig, die bei einer solchen Fliegerwoche beschäftigt füüx Auch bie Beteiligung des Publikums an den Veranstaltungen wurde vielfach stark überschätzt. In Lanark nahm man als ziemlich sicher an, daß 50 000 Zuschauer an einer Vorführung teilnehmen würden, und man richtete sich danach mit Plätzen und anderen Vorkehrung^ ein. Wer an dem am besten besuchten Tage, wo schönes Wetter und prächtige Flüge eine besondere Anziehungskraft ausübten, überschrllt die Zahl der Anwesenden nicht 28 000. Dieser Mißerfolg, der den Flug Vorführungen beschieden war, hat seinen Grund sicherlich nicht in einem geringen Interesse des Publikums an der Flugkunst. Mer viele Leute glauben noch, daß das Fliegen so völlig von den Witterungsbedingungen abhängig ist, daß sie bet jedem Wind befürchten, es werde heule zu keinem Fluge kommen. Viele begnügen sich auch damit, statt Eintritt zu zahlen, auf den angrenzenden Feldern zu warten, ob sich nicht eine Flugmaschine zeigen werde. Die Vorführungen bei den Flugwochen anziehender und spa-nnender zu gestalten, wird kaum möglich sein. Vielmehr ist der Verfasser der Ansicht, daß die Zeit dieser Veranstaltungen überhaupt vorüber ist, daß sie bereits ihren Zweck erfüllt und« ihre Schuldigkeit getan haben. Sie haben das Publikum fitr die gewaltigen Möglichkeiten ber Flugkunst erzogen und hoben die Flieger selbst gelehrt, miteinander in Wettbewerb zu treten. An die Stelle der an einen Flugplatz gebundenen Flugwochen werden Flugrennen rieten, in denen man nicht mehr nur in der Runde herumfliegt, sondern bestimmte Strecken in größeren Ueherland-> flügen zurücklegt, — Der Kampf gegen Sie Schwindsucht in der Schule. Ws Newyott wird berichtet: Zu einer energischen Bekämpfung der Schwindsucht in der Schule haben sich das Gesundheitsamt, die Erziehungsbehörben und die Hospitäler zusammengetan. Kinder, bei denen die Tuberkulose feftgestellt ist, werden von den öffentlichen Schulen ausgeschlossen und in Lagern vereinigt, wo sie möglichst immer in freier Luft sind. Vier unbenutzte Fährboote, die im Hasen verankert liegen, und der Dachgatten der Vanderbilt-Klinik werden für diese „Schullager" verwendet. Eine genaue Beobachtung der Kinder hat gezeigt, wie segensreich für sie in gesundheitlicher wie in geistiger Beziehung! diese Einrichtung ist. Besondere Lehrer sind angestellt, die ihren Unterricht dem Gesundheitszustände der Kinder anpassen, wäh' rend die Hospitäler für die ärztliche Ueberwachung sorgen. Auch in der kalten Jahreszeit soll die „Freiluft-Schule" nach Möglichkeit weiter unterhalten werden, indem man die Kinder mit warmen Decken und Kleidungsstücken ausrüstet. Auf keinem Gebiete hat das Newyotter Schulwesen größere Fortschritte gemacht, wie in der Fürsorge für physisch und geistig Lurückgchl.iepeLt; GerichtrsaaL. Heber die Grenze geschossen Getreidepreise in Mannheim "d Meteorologische veobachttmge^der^tation Sieben. v Wetter 22. bis 23. August = 22. 23. 9iiederschlag 0,2 mm W W 8 4 10 10 4 2 2 19,0*0. 9,7 *C. sr 2 ttD s 6* 5>dttaii, 22. Aug Die Strafkammer hatte sich heute rn ferner langen, bis nach 10 Uhr nachts währenden Verhandlung nut emenr Eisenbahnunfall zu beschäftigen, der sich am 16. Juni v I Die Marktpreise für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise _____________am 22. August 1910. Verantwortlich für „Aus Stadt und Land" und „Gerichtssaal" ~ .. c v-------K~/r'*7T”' ‘■«i ^tinciiyuusi monnt. i • Earl Neurath. tyrt nutten anderen Insassen wieder einmal Skandal gehabt und «nitpr a rmr 11»> >,, >, A^t«. ___i mi • -< - ■U-*ULZ I . .L - J. 1. . . 71 ~~~ ‘ LZ x« Kc Sonnenschein Bed. Himmel Nebel sch-idun-, falle für Christus. (Anh. stürm. Beifdll) Nach ben Jceoen einiger Ausländer, die Grüße der Auslandskatholiken über» gchlchseru nmT^e Hauptversammlung des Volksvereins ge- Gleichzeitig tagte die zweite geschlossene Versammlung «mder Konzerthalle im Stadtgarten. Der Präsident Marx er-! chfnete ftc und teilte folgendes Antworttelegramm des Kaisers auf die Huldigungsdepesche des Katholikentages mit: ,,Jch spreche den dort versammelten deutschen Katholiken für ihr freundliches Gedenken und die Zusicherung treuer sTr- gebenheit meinen Dank aus. gez. Wilhelm, I. R." An lerster Stelle sprach Amtsgerichtsdirektor Giseler- Mannheim über „Katholisches Missionswese n", besonders tec äußere Mission. Er lenkte besonders die Aufmerksamkeit der Katholiken für die Missionsarbeit in den zur Verteilung gelangten und noch gelangenden nnzuvilisierten Gebieten der Erde. Provinzialpater Acker, aus dem Peters-Prozeß her bekannt, machte auf die große Missionstätigkeit der Protestanten aufmerksam und bat um Nacheiferung. Die Abgeordneten Bachem und Erzberger wünschten, daß sich mehr Katholiken als Aerzte und Beamte nach den deutschen Kolonien melden möchten. Wenn jetzt z. B. kein Kolonialarzt katholisch sei, so liege hier keine Tendenz vor, sondern die Ursache sei, daß sich kein katholischer Setoerber gemeldet habe. Das müsse anders werden.. In der k zweiten öffentliche n Versammlung ” Hebet den Stand der Maul- und Klauen- s-uch- und der Schweineseuche (einschl. Schweinepest) in Hessen am 15. August berichten die amtlichen Veröffentlichungen für das Reich. Danach herrschte an dem angegebenen Tage in Hessen keine Maul- und Klauenseuche, Schweineseuche: Oberhessen in 4 Kreisen, 14 Ge. meinden, 14 Gehöften; Starkenburg in 3 Kreisen, 10 Gemeinden, 23 Gehöften; Rheinhessen: 1 Kreis, 2 Gemeinden, 2 Gehöfte. " Besitzwechsel. Joh. Georg Pfaff verkaufte für 57 000 Mk. das Anwesen Hillebrandstraße 2, Ecke Frankfurter Straße, an Rentner Spitz. Die v. Ritgen'sche Be- sitzung in der Frankfurter Straße neben der alten katholischen Kirche, die mit dem Gartenland 1650Quadratmeter groß ist,! wurde an einen Herrn von Appenrod für den billigen Preis von 40 000 Mk. verkauft. Es stellt sich der Quadratmeter metec ohne den Gebäudewert auf 20% Mk. ** »Aussterbende Vögel in unserer Heimat". Ein Leser schreibt uns: Zu dem Aufsatz in Nr. 191 des .Gieß.Anz.", „Aussterbende Vögel unsererHeimat", möchte ich noch einen Vogel zufügen, von dem man auch schon einige Jahre nichts mehr sieht; das ist der Wendehals, auch Sommervogel genannt, der nur von Insekten lebt. Da er, ein Höhlenbrüter, in alten Gartenbäumen nistet, die alten Bäume aber durch die jetzige Kultur jungen weichen müssen, bleibt für den Vogel keine Nistgelegenheit mehr, und er meidet deshalb auch wohl unsere Gegend. Aber traurig ist es, wenn der Mensch sich selbst die nützlichen Vögel vertreibt, und Leute wegen etlicher Erdbeeren, die ihnen die Vögel angeblich abfraßen, solche sofort totschießen. Wie froh ist man, wenn man so ein Schwarzamselpaar als Standvögel in seinem Garten hat, das bei so nassem Sommer wie dieses Jahr hauptsächlich die kleine, aber sehr schädliche graue Schnecke aufliest, dabei natürlich auch auf das Erdbeerland kommt, um dort saubere Arbeit zu machen. Die angefressenen Erdbeeren, die man besonders morgens findet, rühren meist von der Schnecke her, die der Vogel wegfängt. Für diese Wohltat, die er uns erweist, wird er einfach Lotgeschossen, weil der Mensch eben nicht denkt, daß, wenn die Amsel die Schnecken und sonstiges Ungeziefer nicht wegfängt, ihm noch weniger Erdbeeren blieben, seinen Appetit zu befriedigen. Wenn die Amsel wirklich ein paar Beeren frißt, so muß man sie ihr gönnen, weil sie auch die anderen wieder beschützt, und darf nicht zwei solcher Vögel an einem Tage totschießen, denn dadurch wird der ©arten» und Landwirtschaft nicht aufgeholsen. ---Watzenborn, 23. Aug. Unser Turnverein hält nächsten Sonntag, 28. d. Mts. sein Abturnen, verbunden I mit einem Zöglings-Preisturnen ab. Am Nachmittag findet nach dem Umzug durch das Dorf eine Feier am südlichen AuSgange des Ortes statt, wobei außer Freiübungen usw. auch ein Damenreigen ausgesührt wird. Abends werden Pyramiden gestellt. k. Schlitz, 23. Aug. Die Kriegervereine zu Niederstoll, Uetzhausen und Bernshausen beschlossen, eine gemeinsame Sedanseier zu Bernshausen abzuhalten. m bet Richtung nach Fulda fahrender Güterzug stieß mit einem 4F-1 will I Fulda kommenden Güterzug zusammen, wodurch ein Material- So die schaden von rund 250 000 Mark entstand. Das Gericht verurteilte Aus Stadt und Land. i Gießen, 24. August 1910. " Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Eichenrod. Ihrem Inhaber kann eine Ortszulage bewilligt werden. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Güttersbach. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Dem Grafen zu Erbach-Fürstenau steht das Präsen- tationSrecht zu. Dem Inhaber der Stelle kann eine Ortszulage bewilligt werden. Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 Kg. 62 Pfg. Schwarzbrot 2 Kg. 54 Pig 15g Idbigung in eine Gefängmsstrafe von 3 Monaten und wies seine! &er ibn bte Frau einen „Dachratz" genannt hat, Aug. wegen Mangel an Beweis zurück. Er bat um Herabsetzung der! «Üxv ^^usung erhob. Dieser wurde stattgegebeckl 1910 imb die Strafe auf eitnen Monat Gefängnis ermäßigt. Eine Privatklage ^de von dem Lanlüviick L. K. .W. in Geilshausen gegen die erhoben. Die Frau hatte dem Kläger >er Stacr ihres Kindes und forderte ihn auf, ^trag monatlich zu zahlen. Auch verschie- s^ davon Mitteilung und bemerkte sie tebe tem Klager geschrieben und wolle nun sehen, wie er sich §chö§Enge richt erkannte wegen Beleito F?X, - Beide Teile fochten das Urteil an; ^^^tt Röllchen Verkehr mit der Angeklagten, und Ma & chren Behauptungen. Das Gericht konnte weder ^hauptung der Angeklagten feststellen, noch deren Unwahrheit Da der Beweis der Behauptung nicht zu er- ^en war mufite es N ter »eftrafung sein Bewenden behalt^, SeS öeiterst.MeA Perufuzrgen zurüch-^ S. Offenbach, 22. Aug. Unter der Ueberschrift: Erne neue „Affäre Walter"? brachte die £. Ztg. heute dre ien)tihonef[e Meldung, eine Anzahl von Beamten des Bau-- amts, dessen Chef der zurzeit in Urlaub befindliche Beigeordnete Walter ist, habe eine Eingabe an die Bürger- Tnri)terei gerichtet, in der gegen Walter die schwere An- . ichuldrgunH erhoben wird, er habe in etwa dreißig Fällen in der Bearbeitung von Anzeigen und Baupolizei- NESTLE WW1 Altbewährte Nahrund furKmd erundKranke Höchste Temperatur am Niedrigste „ wurde das Thema „Mission" weiter ausgesponnen. Prof Dr B e ck (Freiburg) sprach über „Innere Mission, besonders Großstadtseelsorge". Er verlangt kleinere Sprengel für die Geistlichen, damit ste in engeren Kontakt zu den Gläubigen treten könnten.^ — Pater Weber (St. Ottilien) behandelte die „äußere Mission", die vor allem Geld und Personal, Mitarbeit und Priester brauche. Von den Missionaren feiner Kongregation seien 75 Prozent im Alter unter 35 Fahren gestorben, obwohl sie alle in voller Manneskraft und tropenfähig hinausgezogen seien. Schließlich behandelte noch! Prof. Meyers (Luxemburgs die „Aufgabe der Weltkirche für die äußeren Missionen". Im Verlaufe seiner Ausführungen spielt er auf den Borromäus streit an, indem er erklärte: Das Wort von der Weltmission der katholischen Kirche darf nicht gesprochen werden, ohne daß wir den Blick erheben zu dem Völker- Hirten. Es sind Monate hindurch über sein greises Haupt soviel Bitterkeit en gegangen, daß sich bei dieser Gelegenheit ein Wort Io5ringt aus unserem Herzen, das im Sturmwind ter Begeisterung über die Aloen geht und das lautet: Treu zu Papst und Kirche, dem Hirten der Völker unsere treue Liede bis in den Tod. (Stürm, minutenl. Beifall.) Darauf wurde die zweite öffentliche Versammlung geschlossen. I angelesenbeiten wider besseres Wissen mit izwererlei Maß gemessen. Von der Bürgermeisterei £ ?ie Angabe an die Staatsanwaltschaft trreitergegeben I eP' vl AnschAlbigungen enthielt, die sich auf straf-> ernenr iLUenbapnunfail zu veicyostigen, der sick am. 16 ben hBfkiauf ter Station Steinau .(Strecke Hanau—Bebra) zutrug hefigen Amtsanwalt mit der Untersuchung der Sache — c-c—*■- ~ l beanftragt, der seinerseits wieder die Kriminalpolizei mit t^er ^ivlittlungen betraut habe. die i aax» wenem verunetite W -qtg- Nach den von uns eiuaeMaenen Erkundiguuaen damals diensttuenden Statwnsgehilfen Sauer zu 60 Mk., den ve ^halt sichdie Sache etwasanders. Vor etwa die Bremse nicht ordnungsgemäß betont fünf Wochen, als Beigeordn. Walter eben seinen Urlaub etensallsmUangellagten Zug. angetreten hatte tourBc von Beamten des Ba^polizeiamtes Lsfu?^^Zen^LiL^ Lokomotwfuhrer Grundel °u- allerdruss eine Eingabe ähnlichen Inhalts au lrergewroäMi. meisteret gerichtet, die von dieser der Staatsanwaltschaft Dcrmifcbtcs. k"?ßig, s7nder/nu^um'fü^e°hn Fälle Tu - Eindeckerhut. Eine neue Verrücktheit wird > den betrüben ® : ^wattige- Aufsehen erregte aus den machten sie am letzten Freitag noch eine direkte Anzeige Boulevards am Freitag nachmcktag eine Dame, bie ber der Staatsanwaltschaft, die nun einschritt und durch emen Emdeckerhut trug. Die eigenartige Kopfbedeckung, die Erlvtinalpoliz-ei sämtliche auf die angeführten FälleIschöne Haupt zierte, hatte genau das Aussehen eines bezüglichen Akten des Baupolizeiamtes beschlagnahmen Vlöriot-EindeckerS; das Auffallendste aber waren die beiden Uetz Ob die Anschuldigungen begründet sind, großen Hutnadeln, richtige Mmiatur-Luftschrauben auS Eben- Fülle zu s/mm en kommen ließen und e “ ft Ta n n fbin?tr3^r' “6 M ?°-d eine Menschenmenge Mit thren Anschuldigungen hervortraten, als ihr Ches schonen Trägerin angesammelt hatte, und es ihr etnen Urlaub angetreten hatte, von dem sie nach Lage Qm Uu9'tcn schien, sich den offenkundigen Beifallsäußerungen der Verhältnisse mit ziemlicher Sicherheit annehmen konnten, I einer Droschke zu entziehen. Aber die Schrauben gehen orQ^e^r^em Ausscheiden aus dem Amte enden werde, picht durch die Droschkentür, die Dame muß warten, bis das Auch tst kaum glaublich, daß der sonst so vorsichtige und verdeck des Wagens heruntergelassen ist und sie mit ihrem etnane Bürokrat Walter, der stets darauf bedacht war, klappernden Eindecker auf dem Kopf davonrollen kann. Dock U* b.m t^cke" zu decken, sich in einer Weise gegen seine spricht man jetzt so viel von bent neuen Hut daß er sicher zur Sprache kam, in dem der Beigeordnete Walter ebenfalls Hashing ton 8 Flagge. Wie aus Washington bes Messens mit zweierlei Maß und der Unterdrückung I oenchtet wird, hat das Valley-Forge-Museum für ameri- einer erstatteten Anzeige beschuldigt wurde, daß aber die konische Geschichte eine neue intereffante Reliquie, die Flagge iLtaatsanwaltschaft damals keinen Anlaß fand, gegen Walter oon Washingtons Hauptquartier, erhalten, nachdem erst vor Tatsache ist allerdings daß Walter von kurzem sein Zelt für 5000 Dollar erworben worden war. wird ^utergebenen mehr gefürchtet als geliebt Zelt und Flagge haben dem amerikanischen Nationalhelden I durch den ganzen ReoolutionSkrieg gedient. Die Flagge fluofconor rourte von Miß Lovell, einer Nachkommin von Betty Lowis, Slekener Straftammer. der Schwester Washingtons, in deren Familie der Schatz treu )( Gießert, 23, Aug. gehütet worden war, zum Geschenk gemacht. Die Flagge ist Unter Ausschluß der OeffentlichkeiL 36 Zoll lang und 28 Zoll breit; ihre ehemals tiefblaue tourte gegen die Witwe des Musikers W. W. hier, wegen Kuppelei ^te ist jetzt ausgebleicht, und sie ist mit 13 Sternen verhandelt Sie rft beschuldigt, gewoh-nl)eitsmäßig aus Eigennutz geschmückt. der Unzucht ihrer Tochter Vorschub geleistet zu haben; sie sillst " _________________________ 1!^ s?" gewerbsmäßigen Unzucht angeklagt. Trotzdem ihr mildernde! UI1Ö Dctfcbr Umstande zugebüligt wurden, konnte im Hinblick auf die Gemein- I oo or Vf gefahrllchkert ihrer Handlungsweise, keine niedere Strafe erkanntUeber dre Schädigung des werden, weshalb ihr wegen Kuppelei 5 Monate © e f ä n g n i 5 J h ! t T $eTtm.fung ^es Rheines be- bÄÄng^1^ «mäßigen Unzucht wurde ftk wie fvlgtf'L" &Ä’ Wegen Uebertretung der polizeilichen Vorschriften über Mc ÄÄ Schanttokale Lrr Marmnündung bezw. bis Mannheinr unter Vertretern tec für den Krers Alsfeld, erhrelt der Lagerhalter und Zapfer des Rtermperstaaten und ter zugezogenen Schiffahrtsinteressenten statt. Burgervereins zu Schwaz I. G. B. einen Strafbefehl. Dia Eferenz sprach sich der Vertreter der Kammer Bingen Gendarmerie erhob Anzeige, weil bei dem Schanklokal keine S&o Stommemenrat Vogt u. a. dahin aus: die geplante Vertieffrn^ durfnisanstalt errichtet war. Noch ehe dem Angeklagten biefer Fl ^°. Sentimeter werde für Bingen den großen Nachteil haben, Strafbefehl zugestellt war und kaum nach Fertigstellung der Be-I^v bei ungunsygem Wasserstande die tiefer beladenen Fahrzeug« durfnlsanstalt, erfolgte eine weitere Anzeige, weil die Wände ter me Löschplätze im hiesigen Hafen nicht mehr erreichen könnten. Bedürfnisanstalt statt mit Teer, wie es die Polizeiverordnung r.^ser stellentoeiie einen geringeren Wasserstand aufweist, vorschreibt, mit Karbolineum gestrichen worden waren. Gegen als heute schon bei Nlederwaffer durch das Binger Loch gefahren den zweiteii Strafbefehl erhob der Angeklagte Einspruch und taJ föcrben ^ann. Bei Ausführung des Projektes mußten die Kai- Schofsengericht sprach ihn frei, weil nicht der Angeklagte als ^^rn nachfundamentiert und eine größere Wassertiefe Zapser, sondern der Inhaber des Schanklokals für die Befolgung hergestellt toerben mit bedeutenden Kosten. Da Bingen der polizeilichen Vorschriften verantwortlich sei, außerdem sei ein an , Rheinvertiefung mit Schleusenanlage am Mäuse-. Teeranstrich bei der damaligen Jahreszeit nicht ausführbar ge- kern Interesse Hape, müsse aus Billigkeitsgründen verlangt wesen und ferner hätte die zweite Anzeige nicht erfolgen dürfen, kosten ans ter Stromkasse gedeckt Wärtern ehe der erste Strafbefehl zugestellt war. Die Staatsamvaltschast Berichterstatter Ministerialdirektor Peters stellte sich auf legte Berusung ein und machte geltend, daß der Angeklagte dennoch ben segenteiligenStandpunkt, die Vertreter ter Hess. Regierung zur Befolgung der Vorschriften verantwortlich sei, da der Bürger- suchten den Ve^reter unserer Kammer, von ter weiteren Ver- verem nur Mieter eines Telles des dem Angeklagten gehöriges Handlung dieser Frage abzustehen, die hessische Regierung würde Hauses sei und daß er von dem Vorstand des Vereins den Auftrag bann dem ganzen Vertiefungsprojette zustimmen, wenn das bekommen hat, die polizeilichen Anforderungen zu erfüllen Das Interesse d^er Stote Bingen m oben dargelegter Weise gewahrt Gericht ging auf die letzteren Fragen nicht ein, sondern hieltes roei$5 State Bingen hat sich dem Standpuntte des Kanuner- sur unzulasstg, daß eine zweite Anzeige erging, ehe ter erste ^rtt^ers angeschlossen und wurde dahingehend hei ter Regierung Strafbefehl zugestellt war. Es v er warf die Berufung der! vorstellig. Staatsanwaltschaft, indem es dem Angettagten den Ersatz der no t w endigen Aus la g en einschließlich ter Kosten seines Rechtsanwaltes .aus der Staatskasse zusprach. hat ter Landwirt H. B aus Düdelsheim. Er wurde von einem blumensuchenten Taglöhner beobachtet, wie er von seinem Jagdrevier aus etnen über ter Grenze äsenden Rehbock erlegte und tim nach fernem Jagdgebiet brachte, um ihn dort auszuweiten Nachdem der Jagdaufseher Kenntnis von dem Vorfall erhalten hatte er süh W: ter sich auf Zureden zL Aockes an den Jagdpächter verstand. Er teftntt ten Bock auf fremdem Jagdgebiet geschossen zu haben, das Wild fei erst, als es den Schuß erhalten habe, über die Grenze gesetzt, wo er es mit seinem Hirschfänger vollends getötet! habe Das Schöffengericht verutteilte B. wegen Jagdvergehens _____________________________- zu 60 Mk. Geldsttafe. Hiergegen legte der Angeklagte teuK ^et8en 100 S9’ 21.w-00.00 Alk. ein und bezeichnete die Angaben des Taglöhners als unwahr Roggen 100 Kg. 15.50-15.75 Mk. J«me früheren Angaben wiederholte. Das Berufungsgericht ~ hielt für teftgeftellt, daß ter Angeklagte von seinem Jagdrevier I , , IHärftC. aus ten Bock auf frembem Jagdrevier erlegt und ihn auf fein ™ ftc*r.8rrau,fltrt a*23. Aug. Heu- und Strohmarkt. Jagdrevier verbracht hat Es hielt die vom Schöffengericht er- Ungefähren waren 12 Wagen Heu und 0 Wagen Stroh. Man kannte ©träfe für angemessen und verwarf die Berufung «^Eroh (Kornlangstroh) 0,00 bis bes Angeklagten. Ferner tourte das von dem Angeklagten w? ?,0° r 0,00-0,00 Mk. Alles per 50 Kilo. Geschäft Tat benutzte Gewehr, das er zum Termin mitgebracht batte Die Zufuhren waren aus Oberhessen, dem Kreise Dieburg eingez og en und dessen sofortige Beschlagnahme verfügt. > un^dem Obertaunuskreis. u Der Dachmeier von Grunberg, ter gerichtsbekannte Dachdecker K. C. M., ter im Armenhaus, wohnt nerr nrif nnhprnn rt___r rr-«. . < , , ' Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M. Fleischpreise in Gieß ew Ochsen Kalber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 87—90 Dik. 7,Kg. Schlachtgew. 96—104Pf. 7, , , 68-71 „ 7, Kg. 84—92 Pfg. 7i ■ 86—88 _ 7i 80-96 , 23. 2" 747,6 18,4 13.3 84 23. 9“ 747,9 13,7 10,2 88 24. 7« 748,3 11,6 9,7 96 Sc O! Todes-Anzeige. Gestern morgen entschlief sanft nach kurzem Leiden unser unvergeßliches liebes Kind Elisabeth im zarten Alter von 9 Monaten. In tiefer Trauer: Joh. Hohmann und Frau. Gießen. Bahnhofstr. 65, den 23. August 1910. Die Beerdigung findet Donnerstag den 25. August nachn. */t3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. (4571 Arbeitsvergebung. Für die Feldbereinigung Mainzlar sind nachstehende Arbeiten auf dem Wege schriftlichen Angebotes zu vergeben: Verschleifung des Hasselwegs veranschl. zu 1800 Mk. Rollierung des Sailbachgrabens „ , 150 , Drainagearbeiten w , 70 „ Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Mainzlar offen. Angebote haben in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen, sind verschlossen und mit Aufschrift versehen an Großh. Bürgermeisterei Maiuzlar einzureichen, woselbst deren Eröffnung Montag den 29. ds. Mts., vorm. 10 Uhr, in Gegenwart erschienener Bieter stattfindet. Freie Auswahl Vorbehalten. Zuschlagsfrist 3 Wochen. b3,/8 Gießen, den 12. August 1910. .Großh. Kulturinspektion Gießen. H. Steinbach. Vergebung von Drainagearbeiten. Für die Jeldbereinigungsgesellschaft Lich sollen die im Herbst d. I. zur Ausführung kommenden Drainagen durch schriftliches Angebot in mehreren Losen vergeben werden. 1. Liefern dec Drainröhcen veranschlagt zu Mk. 2786.40 2. w von Steinzeugröhren , 3. , v Ausmündungsstücken , 4. Anfahren der Drainröhren , 5. Graben- und Rohrverlegungsarbeiten (in verschied. Losen) , 6. Maurerarbeiten v w u 1007.70 „ „ 88.- - , 468.- , , 6628.75 , , 125.— 7. Liefern von Pflöcken , , , 18.— Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großherzogl Bürgermeisterei Lich während der Amtsstunden zur Einsicht offen. Angebote haben in Prozenten des Voranschlages zu erfolgen und sind verschlossen, postsrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin bei Großh. Bürgermeisterei Lich einzureichen. Die Eröffnung der Angebote sindet Freitag den 26. August 1910, vorm. 9 Uhr, auf dem Rathauje zu Lich in Gegenwart etwa erschienener Bieter statt. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 23. August 1910. Großh. Kulturinspektion Gießen. I- V.: Bach.B^/g Bekanntmachung. Betty Oppenheimer geb. Kahn, Witwe des Abraham Oppenheimer in Hungen, ist nunmehr Inhaberin der Firma Abraham Oppenheimer, Hungen. Der seitherige Inhaber: Abraham Oppenheimer, Hungen, ist verstorben. Dem Kaufmann Ruben Oppenheimer in Hungen ist Prokura erteilt. Eintrag im Handelsregister Abt. A. Bd. I, Nr. 17 ist erfolgt. Hungen, 19. August 1910. bm/8 Großh. Amtsgericht. Grummetgras - Versteigerung des evangelischen Marienstifts zu Lich. Dienstag dcn30.August 1910, vormittagsSUbr anfangend, soll das Grummetgras von den dem Marienstift Lich gehörigen etwa 80 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Ober- und Niedcr- Bcssingen an Ort und Stelle öffentlich und meistbietend versteigert werden. D24^ Der Anfang ist an der Stockbrücke. Die Versteigerung in der Gemarkung Ober-Bessingen beginnt um 11 Uhr im Sautenkor bei Abteilung Nr. 1. Lich, den 23. August 1910. Büchsenschütz. Haus- u. Wirtschasts-Nerkauf. Das Duill'sche Anwesen, Kaiser-Allee 89, kommt Donnerstag, 25. August l. I., nachm. 3 Uhr im Geschäftszimmer des Großh. Ortsgerichts Gießen zur wiederholten Zwangsversteigerung, die genehmigt wird, wenn das Gebot die halbe Taxe übersteigt. Flächeninhalt: 921 qm. Brandversicherungswert: 33 200 Mk. Ortsgerichtstaxe: 44 000 Mk. (früheres Gebot in ringfreier Zeit fast 60000 Mk.) Belastung: einschließlich Zinsen zirka 40000 Mk., wovon der größte Teil voraussichtlich stehen gelassen wird. DaS Haus hat weitläufige Kellerräume, überraschend starke Fundamente, ist solide und in allen Stockwerken geräumig gebaut. Der mittlere Stock läßt sich leicht als Dop- pelwohnuug einrichten. In den Parterrelokalitäten ist Wirt- schaftsbetrieb konzessioniert: im Nebengebäude Gelegenheit für Stallungen mit Futterboden, evtl. Dienerwohnung oder Autogarage. Günstige Gelegenheit zum Vermieten von mdbl. Zimmern an Einj.-Freiwillige, Studierende :c. und zu Privat- MittagStisch. Vom mittleren und vom Dachstock entzückender Blick auf die Stadt Gießen und Umgebung. Vorgarten, Bleiche und Nutzgarten. Gegenüber: Haltestelle der elektr. Straßenbahn. Bei rechtzeitiger Mitteilung können Wirtschaftsmobiliar, sowie sonstige Möbel oder ganze Zimmereinrichtungen preiswert an den Ersteigerer aus der Konkursmasse abgegeben werden. (D”/8 Gießen, den 23. August 1910. Raab, Rechtsanwalt, als Konkursverwalter. B*/, Bekanntmachung. Die polizeiliche Sperrung des Johnbachswegs in der Gemeinde Krofdorf wird aufgehoben. Krofdorf, den 20. August 1910. Der Bürgermeister. Konsum -Verein Gegründet 1901 Giessen und Umgegend E. G. m. b. H. Gegenwärtig 1400 Mitglieder Rillige uni) gute Bezugsquelle für Familien Das Eintrittsgeld beträgt 50 Pfg., ein Geschäftsanteil von 30 Mk. ist innerhalb dreier Jahre zu zahlen, wird nach Vollzahlung ver- zmst und bei eventl. Austritt zuruckgezahlt. [2622 Anmeldungen in den Waren-Abgabestellen: Asterweg 6, Bahnhofstraße 31, Blcichstraße 16 a, Neuen Baue 11, Heuchelheim: Braubausstraßc 37. Inkasso-Bnreau Inofc Pinoonn lusMIei Ludwigstr. 55 (JUuM llwUÜÖU Ludwigstr. 55 Ecke Kiegelpfad Inh. J. Cüsters Ecke Riegelpfad empfiehlt sich zur Einziehung v. Forderungen aller Art Einholung von Auskünften im In- und Auslande sowie zur Anfertigung von Schriftsätzen, Gesuchen u. Zahlungsbefehlen etc. Kulante Bedingungen. Prima Referenzen. Nachweisbar grosse Erfolge. Gebändeabbruch. Mehrere, zwecks Durchführung der Sandgasse, abzubrechende alte Gebäulichkeiten, im Besitze des Herrn Geh. Kommerzienrat W. Gail, sollen aus den Abbruch verkauft werden. Bedingungen, Angebotsformtllare und Pläne liegen im Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht offen. Die Angebote ind verschloffen und portofrei bis Montag den 29. August, abends 6 Uhr daselbst einzureichen. 4452 Gießen, den 17. August 1910. Der Architekt: H. Meyer. ---- Schönes Ges Casseler Möbel und Dekoration Spezialität: Bürgerliche Einrichtungen Einzelmöbel, einfache lak. Möbel — Kinderbettstellen ~~—— Polstermöbel und Matratzen Aufarbeiten u. Modernisieren alter Polstermöbel und Dekorationen werden übernommen. Streng reelle Bedienung. Allerbilligste Preise. Collisy & Dingel 18 Kaplansgasse 18 4510 Neu! Neu! Frische Fische! Donnerstag früh 9 Uhr eintreffend: Zn totalen B.BralM!18Ffg. Mzunp Pli 60 fig. 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