Nr. 18 3 830 = 20 000 269 0MO 'Pit. Gemälde erhält fein Svlsti mit der Berpflichttmg, sie bei seinem Logische Verhältnisse Die-Windverhältnisse ^^umtzeVehrtt »A r°dc bL-m SdxmfbÄTtxnu m P»^-Dmms M butterfaffai. »t — Die bösen Journalisten und der be le tb tg tc __ 3g Es ftnbet also ein Abstiegen der Sirrt zwisä?en Dfo Maler. Dem Verl. Tgö. wird ans Kopenhagen geichrieden: Westan t-arktika statt. Neben diesen rnctwwlogischeu Fesb» liessen- 35 ooo 17 000 186 871 183 000 84 080 stürmischer Lochersottz. drama. Air. Mk. Istend. den N.d.M. I«M smusik.vi «itvechscl: eadtv, wunder« = 12 000 = 8 000 = 1 800 be? Drama, oriltisch. iespielen, Erhebungen ..... (ab^üglid) 5000 Mk. bisher) Pensionslast der 20 neuen Beamten Tagegelder der Steueikontrotte (roie früher) eine ständige Aushilie ErtcheNN tii-lkch mit NuSnahme des Sonntags. Ve ..Oietzeaer ZamtNendtttter" werden dem yÄngetflcr* viermal wöcdenlUcb beige!egt, das jlretsblatt M Kw Kreis Sietzen" zweimal ipScheullrch. Die ..Landwirtschastttchea LeU- fiageo" erschemen monatlich groctmaL = 60 000 Mk. = 4 800 „ = 16 000 „ = 8 000 H = 7447 „ ort'; lüfte» °°n 4 Ub?J an, Huna. ]s ÄSomen1® Lameiaa i 22. ds. Ms.. Äifl ifrrtntfbeMto .raubt* y u. 8"- ’sse^ >fe ‘alle Stadt» . • •**!» ette ett Furlow »- Sttttter teil nngeu endS 8 Uhr. W-i -S^PDmann. Es dürste zweifellos tm ynterepe oes Staates und besonders der Steuerzahler selber liegen, eine derartige Organisalionsänderung, wie sie vorstehend in Anregung gebracht wird, einer gründlichen und objektiven Prüfung zu unterziehen, umsomehr, als das Institut der Unterer lieber von Jahr zu Jahr kostspieliger wird. Denn sie beziehen bekanntlich Hebgebühren, die mit der Vermehrung der. Staatseinnahmen gleichfalls in die Höhe gehen. Vorschlag entwickeln, wie sich eine zweckmäßige, den Heu-! Schreibgehilfen, Wenigerverbrauch au Fornnilanen, Ver- liaen Bedürfnissen der Praris entsprechende Kasscnorgani- mtnderuny des Portos, der Vureautosten usw. ^gegenüber der j-yrg-n Einrlch. . Es surft- nn^nt-r-st-^d-s^ Rdtanonfibrutf und Cerl*g Oer vrüblich« Unwersiläl» - Buch- und StembrudettL 9L Lang», Sieben. Redaktion, Expedition und Druckerei: Gdnrl» stratze 7. Expedition und ‘Bering; 5L Reüaktwn:«rE112. Tel.-AdraAnze,gerncn Tages wurden beim auch die Besnchr per Ausstellung auss höchste durch ein neues Bild des Herrn oinbuig Überras dst. das den Titel „Dänische Gastfreiheit" trug, die Mpcn- fragener Kunstreferenten karikierte untb mit verdrehten Gesichtern barfbetltc. Tas Bild trug als Motto die Worte: „Wir beißen mir an, wenn ein Al berti oder ein Cook kommt. , und der entrüstete Norweger hatte sich iwch die Extrabosljert gel-eistet, durch besonderen Anschlag den „Preis" des neuon Bildes — 200 Kvonen — bekmrntzugeben! 9tun wandte sich die Tireftion des AusstMungsbokals mast zu — „polenrischen Zwecken" überlassen worden sei. Herr onwmfl wollte sich setneileits den Ktmsttvert seines lehteir Bildes „Tänische Gastfreiheit" nicht abstreiten lassen und weigerte sich, das Bild »u entfernen. Jirzwischen ist aber das „summarisch Verfahren" gegen Herrn Sinding eingeschcrgen worden —- emes schönen Tages war das Schmähbild in einem unbewaästen Augen blÄ zerstört worden! — Polarreiseu und Po larforschungeu. Berlin sprach kürzlich dcn namhafte G-vograph Ofchemirat Pros. Tr. Penck über diesen Gegenstand, icni) seine Auchnlirrmgen gewannen dadurä) eine besondere Bedr'Uttmg, dast sie neben der lebendigen Schilderung der bisherigen Erfolge nt der ArttiS unb Antarktis auch eine kritische Würdigimg des Erreichten brachten Ist schm Shackletons Marsch von 3776 Km. innerhalb 127 Tagen auf dem Eise die grösste Gletsä>em»and.rung, ine bisher je auf Erden zurückgclegt worden ist, so brachte dieser kühne, tatkräftige Eroberer der Antarktis ganz unerwartete Anfichlüsse mit !>eim. Es Herrsä-en in der Nähe deS Südpols ganz unerwartete metcor» worden. In dem Kapitel: Post-, Telegraphen- und Telefongebühren werden insgesamt 177600 Mk. an« gefordert, darunter als Anteil an der Porto-Bauschsumme 154 000 Mk. Die Höhe dieser SuMne wurde von mehreren Abgeordneten beanstandet. Bon der Regierung wurde namentlich zur Motivierung der gegen das Vorjahr um 7600 Mark höheren Anforderung betont, es habe auf Grund neuer Vereinbarung mit dem Rcichspostamt mit Wirkung vom 1. April 1906 an eine Neufestsetzung der Porto-Bausch- summe stattgefunden, unter der Maßgabe, daß im Hrnblick auf die stetige Steigerung des Postverkehrs der Behörden und Beamten eine Erhöhung von Jahr zu Fahr um 4,9 Proz. der zuletzt gezahlten Bauschsumme stattzufinden hat. Es stehe zu troffen, daß die bevorstehende Reform und Vei> einfachung der Verwaltung bei Verminderung des Schreibwerks auch eine Verringerung der Portvausgaben usw, zur Folge haben werde. . Abg. Dr. Weber betonte, daß diese Frage bei der Reform ganz besonders mit in Betracht gezogen werden müsse. Die beabsichtigte Erweiterung der Bezirke und der Kompetenzen der Lokalbehörden müsse aber zur Verminderung der Pvrtoausgaben führen. Bei Besprechung der außerordentlichen Ausgaben int Verm ögens teil des Haushalts wurde zu Kapitel Zentral« bauwesen der Neubau eines Amtsgerichts zu Friedberg besprochen, für de.sen Projektbearbrirung bereits im vorigen Jahr die Kosten bewilligt wurden. Die Baukosten einschließlich der Nebenanlagen sotten 148 000 Mk. betragen. Die Entscheidung Über den Neubau wurde vorläufig ausgesetzt bis zu einer Besichtigung an Ort unb Stelle. Man glaubt, "durch Herrichtting der Dienstwohnung des dienstaufsichtsführenden Richters zu Amtsräumen einstweilen von einem Neubau absehen zu können. Zu den beantragten Kreditübertragungen soll auf Antrag Ulrich nur Kleinem Lenilleton. n. Mainzer Stadttheater. . "D«zKon^erttß Lnfb spiel von Hermann Bahr. Tie Mainzer Büln« fchentt es nt diesem Jahve ganz besvnders auf lustige. Neuheiten abgesehen zu haben, die eben, weil jie Neuheiten Und, ihren Rvtz auf die breite Masse nicht verfehlen imb so lange sie noch ncfii smd, auch recht gute Erfolge zeitigen. So hat denn asuch bwie Er stau Nahrung im großen und ganzen wieder ehre rocht G^e Aufnahme gestmwen, obwohl die im aftgemeinen recht ärmliche HMtdttmg wemg befriedigen kann. Ter Pianist, Professor Gustav Hemt, em eb-nsv schöner wie bedeutender KünUer, benutzt seine Beliebthett, bei seinen. Schülermnen, als gute Gelegenheit, um nut tfnten leine edle, hvclst-erzige Frau zu hintergehen. Als Vorwand dient ihm g» Wistnrlich irgend em ibnsert Aber anstatt seiner vorgeblicheir Micht naclHul'ontmen, sucht er mit feiner jeroctltgen Ucbtiaberm eme Gebirashütte auf, die er gewisiermohen zu diesem Zweck anfouftc. Dort wird er von dem Gatten ,emer Liebsten mW von ferner durch lange Erklärungen zur Teibnahme besttmNitcn Gattm .überrasckst. Ter Hintergangene Maim ist liämttch kcmeÄvegs über seine Gattin erbost, nein, er findet es sog ar natürlich, datz sre sich einem anderen zuüvendet, den iie lieber hat als ihn Er will mm seine Z-rau dem Professor ab treten und helfen GatkM ehelichen. Von diesMi Plan ist der- Pianist aber temeswegs «gotzt, da er seiner Gattin ttotz allein herzlich zugetan ist. Auch tue Gattm des Doktors will voii einer Trennung nichts Wilsen, benn letzt, da sie vor her Trennung steht, erkennt sie erst, wie tteb fie ibrart Mend Mark belasten. Der Offiziosus stettt nun dreier Behauptting der 20 unterzeichneten Volksvertreter gegenüber eine längere Rechnung darüber auf, was für „notwendige Maßnahmen bei einem Wegfall der Untererhebestellen getroffen werden müßten und kommt zu dem Sck)luß, daß diese Maßnalftnen ,einen jährlichen Aufwand von mindestens 102 227 Mk. notwendig machen würden^, wobei einmalige Kosten für Errichtung der neuen Amtsräume usw. nicht ange,etzt, auch die etwaige Anstellung von Schreibgehilfen, Aufwendung von Wohnungsgeldzuschüsfen und Pensionen und außerdem 'die Mehrbelastung der Staatslstmptkasse nutzt m Betnutzt <>e»oflen worden seien. „Eine Aufhebung der Untererhebe-- Men würde somit ohne Berücksichtigung der vvrerwalffiten Umstände der Staatskasse vielleicht eine Ersparnis von höchstens (188 000-162 227 Mk.) -- 25 773 Mk. bringen." Der Artikel schließt mit den aefperrt gedruckten Worten^ „Die Entscheidung darüber, ob jene vrelleickft für die Staatskasse zu erwartende Ersparnis den Verlust dieser Vorteile für Bevölkerung und Gemeinden aufwiegen würde, mag zunächst der Bevölkerung selbst und den Landständen anbeim-. gestellt Äeiben." Der go-nz-e Artikel und dieser Schlußsatz lassen den Urheber leicht erkennen. Wir wollen aber hier nicht in denselben Ton verfallen, sondern einfach Tatsachen konstalieren und eine Gegenrechnung aufstellen, deren Beurteilung wir ebensatts getrost der Bevölkerung und den Landstanden 20.3000 6 R. B. Da rmstadt, 21. Jan. In der heutigen gemeinsamen Sitzilng des Finanzausschusses mit den Regierungsvertretern, Stoalsminister Dr. Ewald, Finanzminister Dr. Gnauth, Ministerialräte Lorbacher, Süfsert und Geh. Oberbaurat Klingelhofcr wurde vor der Wetterberatung des Justizhaushalts vom Finanzminister die Erklärung abgegeben, daß er die in der Presse angeführt« und von einem Darmstädter Blatt auf ihn bezogene Aeuße- rung in bezug auf die Bildung eines Ausschu,ses zur Vereinfachung der Staatsverwaltung weder dirett nod> indirekt getan habe. Abg. Dr. G u t f l e i s ch berichtete darauf über den Rest des Justizhaushalts. Für Stellvertretungsund Auslftlfskosten siiid wie im Vorjahre, wiederum 170 000 Mark eingestellt. Der Anregung, hier eine wesentliche Herabsetzung eintreten zu lassen, wurde von der Regierung mit dem Hinweis darauf widersprvckicn, daß die volle Höl^e dieser Summe voraussichtlich notwendig werden würde im Hinblick aufi die bevorstehenden Veränderungen zur Erzielung von Ersparnissen in der Justizpflege; es sei ja auch schon eine Anzahl ekatsinäßiger Stellen nur auf den Jnl)aber bewilligt so weit als irgend möglich zu schonen. ) . _ Aus diesem Grunde wollen wir in nachstehendem einen geben ihm entfernt — irmfcbren, so ist ihm doch weit mehr gelungen. Auch Peary, der gleichzeitig int höhen korben tätig Ivar, verdient cüs einer der unerschrockensten Pioniere, die aus der west- tidücn — ameriEanifdjRm — Seite dem Nordpole entgegen strebten, besoubere Anerkenmmg. Sv bedeutsam seine (Srreidjatng des Pols — Penck verteidigt bas Vorgehen Peart)s, nach unb nach die weißen Begleiter zurückzusenden — ist, so verdient nickst mindere Auerkemnmg die burdi ihn xrfolgte Feststellung der Jnselnatur Grönlands. Bemerkensivert ist aud), daß, je näher er dem Pole kam, bas Meereis umso besser wurde. So Bannte er an einem einzigen Tage 55 Km. zurücklegen. Der amerikanische Polarforscher beflätigt des 'Itvrwcaers Nansen 23wbad)timgcn. Tas Polairneer ist kein seichtes Becken. Wenn die Trvsscn des! Senklots dis aus 2400 Meter abgelaufen sind, so findet man nodp keinen! Girmd. Ter Nordpol liegt in einem Meeresbecken Wit ansehnlidxr Tiefe, das sich zivisdmi Die Länder hin ein sackt, wie das Mittelmeer zwisd)«en Aftika und Europa. Pearys Gegner, Friedrich Cook, ist für Penck abgetan. Unstreitig hat er bei der Expedition der „Lielgica" sich Vvrtrefflick, l>ewährt, weiß in Grönland und Granlümd genau Besdzeid, aber für 'üemf ist es ausgemacht, daß Covk nie den McKinley in Alaska bestiegen hat, obwohl er dessen Ersteigung fdyifbcrt. Seine Desdweibinig erbringe beit Beweis. • Was Cvvk an Beweisen für eine angcbltd-e Erreichung des Nordpols vorgebradst lyat, ist ebenso wenig stidftstlltig. Nirgends begegnet man wirttidien Sßcübachhntgen, nur den Ergebnissen aus iold)en, die angeblich gemacht sind. Jeden falls ist er ein Maim von großer Willenskraft, der seine LerbiMste hat, leider aber das Opfer seines Ncklamebedürfnisses wurde. Die öffcntlidie Met- mutg hat aber trotz aller G^enopcrationen ihn gezwungen, bett Wahrheitsbeweis für seine Belwupttmgen anzutreten. Er ist - das besagt aud) bas Gutadsten der Kopenhagener Universität — völlig mißlungen. Jedenfalls Bamt heute keiner mehr über polare Entdeckungen Angabu machen, ohne die Unterlagen für seine Mitteilungen zur Prüftmg zu unterbreiten. Mit vmweisai auf hie Arbeitern der Warftürmer unb bebiästigen Gelehrten, bip sich gegenseitig ergänzen, unb einem Ausblick auf das arftiidua Z^ppelurllnternelynwn schlossen Pencks gelwttvvlle Ausführungen, W Snrnma An Ersparnissen würden erzielt werden: a) fyovrtatl der Hebeaedühren der Unlererheder = b) kosten der Roniietlbeanttcn . c) WegsaU der buveh die Unkererhebstelleii s. Zt. notwendig geivorbenen 'Berittnfung des Beir-eds- kavüats der Haumstaatslosse uni eine Million zu 3 '/, % Zinsen.....• — d) Beitrag zur Fmforgetrrssc für Unterecbcbet = in Summa Zweites Blatt 160. Jahrgang Samstag 22. Januar 1910 Giehener Anzeiger Seneral-Anzeißer für Oderhesjen Ul UVIl |upi | | 1.11 livpv, o u , *" - < . tung jährlich über Hunderttausend Mark weutger erfordert. Unser Vorschlag get)t dahin: Man führe die im Jahre 1900 aufgehobenen Disttikts- einnehmereien, sowie für -wei bis drei größere Plätze neue Bezirtskassestellen ein und vermehre erforderlichenfalls die Zahl der auswärtigen Erhebungstage. Alsdann wurde der Staat der Bequeirt^ichkeit der ländlichen Bevölkerung soweit entgeqenkommen, als man gerechterweise von thm ver- laugen kann, Kurnal, wenn man bedenkt, daß heute zwifchen Stadt und Land ein recht lebhafter Verkehr statt findet und daß die Verkehrscrleichterungen immer zahlrercher und wohlfeiler werden (Eisenlxthnen, Postscheckveikehr ufw.). Rechnet man noch hinzu, daß sich auch die austvärtige Erhebung des Domanialgefälles ohne große Umstände ermöglichen ließe und daß diejenigen, welche ein Guthaben an d.e Staatskasse haben, ihre Aiiiveisungen in der Regel bet der Over- sörsterei, dem Amtsgericht, dem Bauamt usw, also ebenfalls am Sitze der Bezirkskasse, erheben müssen, so erhellt klar, daß auf diese Weise eine rasche und sichere Abwicklung der Kassengeschäfte gewährleistet, die Unübersichtltchlett und das umfangreiche Sckireibwerk, wie dies heute durch den Verkelff zunschen Bezirkskasje und Uniererhebe-slellen entstanden ist. beseitigt und eine nach jeder Richtung hin be» frieUgendc Mffeeinrichtung geschaffen w^den wurde^ Die üDnttollbeamten löunten sämtlich beseitigt und ihre Zmnk- ilonett, wie früher, der Großh. Steuerkoittrolle übertragen werden Soweit die Kontrollbeamten *oei der Neuordnung der Verhältnisse noch dienstfähig sind, könnten sie evenl. als Bezirks kajsi er er unter Beibehaltung ihrer derzettrgen Bezüge angestellt werden. Die Kostenrechnung einer derartigen Um- gestaltung wurde sich unter Zugrundelegung der Budgetziffern für 1910 wie folgt stellen: Es würden an Rollen ei'ordeil iverden: iür 20 Beziikskassierer, töeDalt 2UOO-4OUO, durch Die Durchführung dieser neuen Kass en eiurrchtung würde ernueuim -diuuh, »«, . mithin eine jährliche Ersparnis von 132203 Mk. kmushalterisch umANgehen und die dar Steuerzahler %ux Folge haben. Weitere Ersparmsse, die aber zisfern- so weit als rrgend möglich zu schonen. mäßig sehr schwer zu veranschlagen sind, wurden sich er- Dift.Ä hinein Grunde wollen wir in nachstehendem einen geben durch das Uebersküftigwerdeii eines ^eilev^der fcbnitlhd) 3000 Pik. • Wobnung-'aeldzuschns; 2 xr 240 Mk. . Sd)veibl)iliefolien . 0 X 800 Alk. . . Burcaunneie *20 X 400 Mk. . . . . 17 500.20 Bnreaukoste« ---— Mk. . .. . 9 000 20 Stellvertretung —— Mk. . . . . Tagegelder und Reisekosten für auswärtige ben 23. b6. Moos, ReichSkrose M Inb gönnet Unb 0k. >ohe. ltB 23. Ja««, ai i Uhr- IrtUSlK- SS?/, UV. wM ein Teil der Förderungen genehmigt werden, und Abg. Dr. Gut fleisch tritt dieser Auffassung insofern bei, cu3 Uebertragungen ohne besondere Gründe nicht mehr erfolgen sollen. Für den Ausbau des alten Provinzialarresthauses zu Mainz wird die Uebertrcrgung einer Summe von 43000 Mark zu Wohnungen für 16 kleinere und mittlere Beamten- samilien genehmigt. Die Fortsetzung der Haushaltsberatung erfolgt nächsten Dienstag. Dci’mstditcs. 37-41 72-76 39 74 40-42 72—76 41 74 35-39 66-70 37 68 31—33 72-74 36 78 73—74 57 78 73—74 57 73 Handel 3°/, Dürscu-'LsochenverlchU 116.90 < 99.95 . 258.00 Lombarden E. B, iik.ljtcnb bn uiiy oiuar u 2 70-72 70—72 48 43 . 94.80 Nordd. Lloyd . 165.00 Tilrkeuluae , Elcktriz. LaLmeyer . Elcktriz. Sohuckcrt . Esehweiier Bergwerk 71 71 81 72 63 57 Hessen Uberhessen 60—65 54-60 107.30 138.00 ■-10.XO' 219 7U 102.00 183.10 Indastr?e*,,(>iersen. Börse, 21. Januar, 1.15 Uhr. 214.00 200.60 Chinesen . . Aktien . 184.40 . 138.70 . 257.30 . 153. hO . 1U7.60 . 164 50 . 211.90 77-85 70-75 32 27 55 55 t 251.25 , 116.00 zurzeit jogar ganz unmöglich, und was uns Zweibeiner anbetrifft, io faim feiner, der noch in anständige Gesellschaft gehen will, durch diesen 2Jioia|t Hindurchwalen. Und das in unmittelbarer Nähe der Universität. Wann wird komme» der Erlöser diesem Lande? Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Deutsche Dank . . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto -Kommandit Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn ., .. . Gotthardbahn . . a 23.60 161.60 136chO fest, jetzt schwächer. Börse, 21. Januar. Aufau js'c trjj. . . 181,20 ] llr.rpaner Bergwerk . . - - 138.70 Laurahlitte..... 94.20 85.40 04.20 85.30 93-20 93.00 99 90 98.90 95.90 104.60 64.65 65.50 99.65 97.40 94.70 183.40 47.90 91.40 69.60 4°/0 Couv.Türken von 1903 Türkenlosc 'l"/0 Griech. Monopol-Anl. . 4% äussere Argentinier .. i°/0 Mexikaner . . -. Bochum Guss . . .. Buderus E. W. . . Tendenz anfangs Berliner Vauada E. B. . . . armstädter Bank . 'eutsche Bank . . )ortmnnder-Union C. Dresdner Bank . Ten lenz fest und Frankfurter Reichsanleihe. -. .. gange ui 'Junnjurt, glichet, indem cs aus führt :, wenn ber Angeklagte die Aeußerung m der Gcneralversammsung, statt nachher, getan hätte, so könnte chm der § 193 zur Seite sichen, da die Aeußerung aber nach «chluß der Gmeralversammiang gefallen ist, muß angenommen werden, er habe keme berecht gtcn Interessen wah'.nehmcn wollen. Ter Angeklagte erhob “Berufung und es wurde feslgcsiellt, daß auch noch noch Schluß der Versammlung über die Qualität des Mehlcs gesprochen worden vl; ein Mitglied hatte sogar darüber noch einen heftigen Tisvut mit dem Direktor. Nach dem Erkenntnis des Berusungsg.wichts war auch da noch der Angeklagte berednigt, vermeintliche Unrcge mäs igkeitcn zur Sprache zu bringen, olstte Nch strafbar zu machen. Ta weder aus der Form der Aeußerung, noch aus den Umständen eine beleidigende Absicht zu erkennen war, erfolgte Freisprechung. Die Lbermockstädter Kaffenafsare Iiinun und der i'udguii:. solu.er ^eite, bic und) ' N ach L Nationen cden dieser F.rmait .. ’.r (^eoüi-r in d.c jpdiie getrieben wurden, blieben aus die Jixutung unierer Burse um,owcniger van Telefonisch® Kursberichte des Giessener Anzeigers» mitgeteilt von der Bank für Gießen, 22. Ja». Marktbericht Aul heutigem Wocheu- maille toiietc: Butter pr. Psd. 1.00—1.10 Hühnereier 1 St 9—10 Big., Enteneier 1 St. 0 Psg., Släfe pr. St 6—8 Pf., Erbse» p. Psd. 00-00 Big., Linse» p. Pfd. 00—00 Psg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Alk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80Mk., Wä»ie pr. Pid. 60—70 Pf., Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Mk., Ochsenfleisch pr. Psd. 76—84 Psg., ttuhfleisch pr. Pfd. hiO P'g., Nindsleisch pr. Pfund 70—74 Psg* Schweinefleisch pr. Pfund 80—96 Psg., Cchiveinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 96 Psg., Kalbfleisch pr. Psd. 72—76 Pig., Hamnielsleisch pr. Psd. 60—80 Psg. iJartosselii pr. 100 Zig. 5.50—6.00 Mk., Zwiebel» per Ztr. 5,00—6,00 Pik., Milch per liitcr 20 Psg., Weißtraul per istiief 10—15 Psg., per Zentner Alk. 0.00—0.00., Aepsel per Rtr. 10—18 Alk., Birnen per Ztr. 10—15 Alk. Nüsse 100 Stück 40—50 Big«, per Ztr. 0—Oü Bit Marktzeit von 8—2 Uhr. F.C. Wiesbaden. Liehhyi-Marktbericht vom 21. Jan. Auftrieb: Rinder 75, Kälber 117, Schafe 35, Schweine 18L Tendenz: Rinder schleppend, Kälber sehr gedrückt Schafe mittelmnjjig, Schweine mittelmäßig. Preis Lurch- pro 100 Psd. schniltspreis Harpener Bergwerk -12.80 Laurabüttc 20U.00 Nordd. Lloyd 102.30 ()berecbles. Eisen-Industrie 112.00 Gin Leidtragender. Märkte. Gelsenkirchen Bergwerk Hamburg - Amerik. Paketf. 131.50 * tzvwwassc r m Frankreich Infolge Stögens der Seine in Paris sind zahlreiche Unterwaschrmgen hervorgcrufen I irordcn. Ter der ts-eine oenachvarte Samineikanal wurde unter» I 31/ halb des Boulevard St. Germain überflutet: das Wasser drang!-i» Lombard. Eisenbahn. >.«• Oesterr. Staatsbabn . . 7 Prince - Henri - Eisenbahn' |vi. i-i zu eiitlccif.cn oraucheu. Tic Bor- per oUiammenoruch einiger Schrviudcl- . - — --------- -- ------------- vas zvniier orang i uo| j. in eine Halte der un Bau bcgnneuen Norü-Sudstreac der städtischen 31%/ Kongoü _>■' 11 ntnrnninishrtlm 0 in ST.piI h.’.^ I Marttoerjajsuug genauere, Chtgagenieniö üc» Pubki- cums nichi geringe find, sich aber doch in Kreisen besindeu, die gl sind, daß sie sich der it^enc uid>t Berlagt. Die vor acht Tagen verhandelte Sache gegen den Brauerei- direktor G. aus Bamberg, der wegen Bierlieferung von der Fuldaer Hofbierbrauerei nach .vartmaunshain, wegen Nichtlösens eines Gewerbescheins vom Schöfscngericht lestrast worden ist, wurde noch weiter ausgesetzt, um scstzustellen, welche Stellung er im Vorstand der Attiengesctlschast dinnimmt. I Einfluß,^ als es sich dabei um Vorkommnisse handelt, tenen nii: lokale Bedeutung beizumessen ist und die schon häufiger sich ereignet haben, ohne daß die Weiterentwickelung des wirtschaftlichen Lebens dadurch wesentlich gestört worden ist. Mehr Beachtung als den Meldungen aus Newyork schenkte man daher auch be» Nachrichten, die neue Beweise für die fortschreitende Wieder- g e s u n d u n g d e r Ko n j u n k t u r erbrachten. In dieser Umsicht wurde namentlich auf die Dezember-Einnahmen der deutschen Eisenbahnen verwiesen, die besonders eine wesentliche Steigerunder aus dem Gütertransport stammenden Einnahmen Konstatieren ^.ie Lvsfnung, daß der allgemeine Aufschwung der Jndustri- weiter Fortschritte machen werde, findet überdies in den Berichten über die Desäiästigung in der Eisen- und Kvhlenbranche, den Meldungen über bevorstel>ende neue staatliche Bestellungen, den Nachrichten über Preiserhöhungen für viele ÜSarmgattunaen, der Bei - längcrung der Geltungsdauer bestehender Industrie-Verbände und de.t zunehmenden Bestrebungen zur Bildung neuer Interessen- Vereinigungen neue Kräftigung. Anregenden Einfluß auf die Gießener Strafkammer. )( Gießen, 21. Jan. Ein gefährlicher Mensch ist der Schweizer Josef B. aus Saulgau, der im letzten .vcrbst zu Vilbel in Tiensten stand. Kurz nach seinem Eintritt gav er an, er sei von einer Kuh verletzt worden, er wolle zum Arzt Seinem Tienstherrn wollte er die Verletzung nicht zeigen und sagte, er verlasse den Ticnst. Als ihn dieser aus die Einhaltung der 14 tägigen Kündigung aufmerksam machte, griff er in die Tasche und schric, et möge aus seiner Nähe gehen, sonst ,chieße er ihm eine Kugel durch de» Kopf. Er verlangte dann von seiner Dienstherrin den iLohn und als diese üjm erklärte, er möge warten, bis ihr Manu nach Hause Imme, rief er ihr M, sie möge ihm drei Schritte vom Leibe bleiben, sonst schietze et sie zusammen. Auch dem Bruder seines Tiimsthcrrn rief er zu, er schieße ihm eine Kugel durch den Kopf wie einem tollen Bund. Noch am nämlichen Abend suchte er einen andern Schweizer auf und foppte sich mit ihm. Tiefer forderte ihn auf, den -Stall zu verlassen und griff nach einem Besen, als er dem nicht nachlam. Sofort zog er seinen geladenen Revolver aus der Talche und rief ihm zu, er möge sich fortmachen, sonst schieße er chn zusammen. Es erfolgte seine Verhaftung und die Unter- iuchung ergab, daß der noch nicht 30 Jahre alte Angeklagte schon 43 Mal bestraft ist, darunter vielfach wegen Gewalttät.g- Zeiten. Gegen seine Verhaftung führte er beim Landgericht Beschwerde, die aber zurückgewiesen wurde. Am Schöffengericht gab er an, er heiße nicht Josef, fonbern Jöhann; er bestrttt, mit dem Täter, auf dem die Strafliste laute, identisch zu sein. Er behauptete, er habe in Notwehr mit dem Revolver gedropt. Nach dem Schöffengerichtsurleil mar seine Verteidigung klar und mit großer Schlauheit durchgeführl worden. Außed einem zeit- weiligcn Lachen ist nichts Auffälliges an ihm wahrgenomnnn worden, weshalb das Schöffengericht keine Bedcnlc» trug, ihn zu verurteilen, zumal die Zeugen von einer Geistesgestörtheit nie etwas wahrgenommen hatten. Tie Strafe wurde unter Berücksichtigung seiner Vorstrafen mit 10 Wochen Gefängnis bemessen. Tieses Urteil focht er an und blieb dabei, er sei von seinem Tienstherrn angegriffen worden. Ob sein Name Josef ober Johann ist, weiß er nicht, einmal sei er so und das a\v bere Mal anders genannt worden; einen falfdjen Namen zur Vorbeugung seiner Vorstralen will er nicht angenommen haben. Tie Behörde hatte Anlaß, Ermittelungen über seinen Geisteszustand anzustclten; auf Grund des Ergebnis,es sollte er zur Beobachtung in eine Irrenanstalt ausgenommen werden. Ta dies aber wegen Platzmangels nicht erfolgen tonnte, wurde er durch das Kreisgesundheitsamt im Arresthaus beobachtet. Nach den Angaben des Sachverständigen leidet der Angeklagte an chronischer Verrücktheit; er glaubt sich stets verfolgt, weshalb er stets den geladenen Revolver nachgetragen hat. Gegen seinen israelitischen Tienstherrn in Vilbel war er sehr mißtrauisch; da ihn dieser vielfach nach seiner Religion gefragt hat, habe er bei dem Pharisäer an einen rituellen Mord gedacht, weil er wußte, das; die Juden Christen motben, um das Blut in ihren Tempeln zu schütten^ er habe aus diesem Grunde den Revolver gezogen. Auch die Bauern, wo er früher war. hätten ihn immer halb tot geschlagen und sich dann losgckauft. Er zitiert viel Bibelsprüche und gab an, bei seinem Eintritt in das hiesige Arresthaus von der katholischen Religion zur evangelischen übergeb ten zu sein, da ihm ein Engel erschienen sei, der ihm die Bibel in die Hand gegeben habe. Er ist auch heilig und die ganze Welt wird von ihm zu hören bekommen. Sein zeitweiliges La-b.n galt dem Sachverständigen, jvcil dieser, wie die ganze vcrlehetc Welt, ungläubig ist. Ter Sachverständige hielt beit Angeklagten für gemeingefährlich und er wunderte sich, daß er nicht schon mehr angcftellt hat, zumal er an ne hm en muß, daß dieser Zustand schon längere Zeit besteht. Aus Grund dieses Gutachtens kam das Gericht zu dcr llcbcrscugung, daß der Angeklagte auch fck)on bei Begehung der Tat nicht mehr zurechnungsfähig war. Tas Urteil wurde aufgehoben und es trat Freispruch ein. Eine Verwertung der Person brackftc die 64 jährige Wttwe W. von Frieoberg ivegen Feldfrevels unter Anklage. Ein Feld schütz hatte in der Vad Naiihe.mcr Gemarlung eint etwa 40 jährige J-rau, die mit zwei Kindern Aechtt auttas und sich Frau Ä. aus Friedberg nannte, augezeigt. Ter Strachcfthl ging an die alte Frau W., die Einspruch erhoo und glaubte, es wäre damit abgetan. Am Feldgericht erschien sie nicht, weshalb ihr Einspruch zuräckgewiesen wurde. Sie erhav Berufung und glaubte, sie müsse sieigesprochen werden, da sic doch die- Täterln nicht sei. Nachdem ihr das Gericht tlar gemacht hatte, daß an dem Urteil nichts zu ändern sei, vielmehr Die Strafe nur auf dem Gnadenwege crlastcn werden rönne, zog sie die Berufung zurück. Keine belcidigeude Absicht. Eine Privatklage ov. <...-5 Diy ^chumrereius Großcn- Bufeck trug dem Laiwwiet H. G. am Schösfengericht eine Ge^d- Itcafc Don 50 Mark ein. In einer Generalveriammlung des Vereins hatte sich ein Mitglied ebne Grund in gehäsftgee Greife über die Gcichäitsjührung ai.sgclasscn. Nack Schtutz Der Bcrsammlung hat auch der Angeklagte behauptet, cs bciänden iich unter dem Metn immer einige Säcke besserer Qualität, die nur an bestimmte icu.e abgegeben würden. La-.> Schbficugericht verurteilte den A.igL- Itagteii, der den Wahrheitsbeweis i tr feine Behauptuiri iuuü antreten wollte, sondern ii^-, nur aus Wahrnehmung berechtigter Untere.)jen berief, wegen Beleidigung )amtiLu,er Botstatiosiint- Lüdwestafrika im Sudgelaurschutz. Berlin, 21. Jan. Nach Erledigung des Nachtragshaushalts begann der Budget- Ausschuß am Freitag die Beratung des Haushalts für SudwesL aftika 1910. Es findet eine Aussprache statt über Selbswerwaltnng und Besteuerungsrecht der Gemeinden, Landest'onzeftionen uno dergleichen. Das Zentruui beantragt, es sollen unverzüglich Anordnungen getroffen werden, wodurch den Gemeinden in Sädwest- afrita genügend Land auch für die zulünstige Entwicklung derselben Vorbehalten bleibt und ausreichende «Steuerquellen zur Verfügung gestellt werden. Staatssekretär Dernburg führt aus: Man könne nicht vorsichtig, andersetts freilid) auch nicht wohlwolleird genug an bieic Frage herantreten. Den Gemeinden seien große Ausgaben überwiesen. Nach Maßgabe der fortichreitendcn Bedürsniste werde man seitens der Verwaltung entgegenkommen, auch durch Bc- schaffung besonderer Mittel. Man habe von den Gemeinden Ausstellung eines ordentlichen Etats verlangt, es sei aber noch feiner oorgelegt worden. Gegen unentgeltliche Ueberla'jung von Land müsse man gewisse Leistungen verlangen. Spekulationen aus Land aber, oder gar auf Löhnungen und Mietspreise können nicht befördert werden. Der Staatssekretär macht MitteUungeu über die Zusammensetzung der Bevölkerung der Kolonie. Diese sei sehr ungünstig. Der Berichterstatter Abg. Dr. S e m l e r (ncttl.), empfiehlt aufs dringendste Schaffung und Förderung deutschen Schulweiens in der Kolonie, wofür eine erheblich bessere Stellung dcr Lehrer im Gehalte die Voraussetzung sei. Der Staatssekretär spricht sich für die Wertzuwack-ssteuer aus. Dcr Berichterstatter stellt als Hauptergebnis dcr Aussprache fest, daß alle Parteien der Auffassung des Siaatssekretärs über die Selbstverwaltung und deren Vorbereitung zustimmen. Der Antrag des Zentrums wird angenommen. Weitere Beratung am Dienstag. Rheinl*che* — 1 '■■■ 1 ■■ . Tnrhn iLitm Ri nnnn Maschinenbau,tlektrotechmk. i eCiiniKUm Qinycn Automobilbau, Brückenbau. ] yä| Cb»iifl< ■ii Miirkr. . J * Kürzlich hat 'sich ini Virchow-Krankenhause zu Berlin, in dem schon manche eigenartige Geschichten üorfamen, eine Krantenschwester vergiftet, weil man sie beschuldigte, daß sie die Sauce von einem Gänsebraten ausgetunkt habe, der für einen Kranken bestimmt gewesen sei. Hierzu schreibt nun der B. B. C.: Der Selbstmord der Schwester Hertha im Virchow- Kranfciihause hat unter den zahlreichen Schwestern dieser städtischen Anstalt eine hochgradige Erregung und eine Stimmung hervor- gerufen, die ihnen den Beschluß bitt tert hat, am 1. Februar gemeinsam aus dem Dienste zu scheiden, falls die jetzt in dem Mrantenbaufe obwattenden Zustände, die ihnen nach ihrer Schilderung die pflichtgetreue Aufopferung, fordernden Dienstes unmöglich i vebenb» M < machen, mast |d)ieunig!t augeiicilt werden. Sie wollen die Di- oen^t 6 rcklion durch eine Eingabe von dieser ihrer Absicht verständigen. Ochse». öon-biSnon-bis ' 9Jtan kann den schwerwiegenden Be,chluß begreifen, wenn man I Junge, fleischige, nicht ausgeinaftete imd erfährt, daß die tägliche Dienstzeit der Schwestern 14 Stunden, altere ausgeinäitete bei nur halbstündiger Mittags- und halbstündiger Abendpause Färse», Kühe, beträgt. Eine Abteilung der Schwestern speist mittags von ll/-,I Poll fleischige ausgeniästete Färse» höchst, bis 2 Uhr, die andere von 2 bis 2XA Uhr. &at nun eine Schlachtwertes ..... Schwester bei einem Schwertranken zu tun, den sie nicht ohne Vollfleischige ausgemästete Kühe lstichst. weiteres verlassen kann, und kommt verspätet, zum Mittagessen, Schlachtwertes'bis zu 7 Jahre» . . so wird darauf keinerlei Rücksicht genommen; jie erhält taltes, Aellere ausgeniästete Kühe und wenig manchmal auch gar kein Essen; die Verschiebung der Essenszeit gut entwickelte jnngeretiühe u. Färse» _ _ in solchen Fällen, die eigentlich selbstverständlich sein müßte, ist i Alaßig genährte äühc und Färse» . . 26—29 unstatthaft. Daher passiert es, daß Schwestern gelegentlich nadp ' Kälber. scheu, ob im Eisschranr etwas übrig gebliebenes Essen vorhanden Feinste Mast- (VoUniilchmast) und beste ist, um wenigstens zu einem Imbiß zu kommen. Lediglich diesen Saugkälber 46-51 Motiven ist es auch zuzusckn eiben,, daß die unglückliche Schwester 1 'Dlittlere Al ast» inib gute Saugkälber . 41—45 Hertha einen tteinen Gän,ebratenrest, der übrig geblieben war,! Schate. ins Schwcsternzimmer brachte. Als dann nach der Anzeige- Mastlämmer und jüngere Masthammel 36—37 erftattumg die sofortige Entlassung dcr einen Lehr- und der Schweine. beiden Probe,chwcstern erfolgte, und Schwester Hertha vorläufig Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner vom Amt suspendiert wurde, wandten sich die übrigen Schwestern Lebendgewicht 57—58 mit bitteren Vorwürfen an die Oberin, wurden aber von ihr I Vollfleischige Schweine über 2 Zentner aboewiesen, mit den Porten, ne habe gehandelt, wie sie habe! Lebendgewicht 57—58 handelst müssen. Und auch noch nach der Sclvstmordaffärc erklärte, s Vollfleischige Schweine über 2'/, Zentner laut „B. L.-A.", die Oberin: „Mein Gewissen ist rein". Die . Lebendgewicht........55—56 Schwestern erklärten, unter der Oberin nicht mehr arbeiten zn Fettschweine über 3Zentner Lebendgew. 55—56 lönnen und verlangen bereit Entlassung; oie Oberin habe als Mitglied des Krankenhausdireltoriums die Pflicht, die Interessen der Schwestern zu vertreten, habe aber diese Pflicht in keiner Weise erfüllt. — o *- v u 1 i u l 1 lj. M., 21. Jan. Die Vorgänge ut ilmeitta riesen in dieser Woche ernsiece Be,orgn.,ie hervsc. Oec Vteitugungsprozeß, der sich brüten vollzieht, hat '.uleunuue bep Nuuschiags .ecleuuen lassen. Da I 4'/Z% iiü) dieser vorneistnltch aus bei inneren Verfassung der Märkte erhält, war man wenig geneigt, den wilden Poeisschwantungen in Amerika größere Bedeutung beizumessen, man zeigte allen amcr.lan.|c,eit E.iislüfsen v be.m geringiicn Anlaß ^inttgte auch eine Pri 0 atklage. Nach einer Versammlung dcr Genossenschaftsmitglieder zu Ranstadt, in der den Mitgliedern mitgeteilt wurde, für welche hohe Summen sie zu haften, - - ~ ---------—o. -----s------- —u- —, haben, kam es in einer Wirtschaft zu aufgeregten Erörterungen, Haltung der Börse hatte auch wieder die günstige Gestaltung der da viele einsahen, daß sie um ihr ganzes Vermögen kommen. G c l d v e r hä l t n i sse, die in Tiskontermäßigungen der Bank Ter Bcuder d.s Schmiedemeisters A. M. von Over-Mocksia.t nxir 5)tl England und der Deutschen Reichsbank Ausoruck fand. Eine heftigen Angrissen ausgesetzt, weshalb letzterer für jenen Partei Störung von dieser Seite glaubt man für die nächste Zeit nicht ergriff. Der Bruder des I. W. in Bad-Salzhausen soll zu M. vefürckstcn zu müssen. Was der Gesamthaltung des Marktes zur gesagt haben, er möge seinem (M's.) Bruder sagen, er habe die besonderen stütze gereichte, war die anhaltende Kauflust für In- Moastaoter Kasse bestohlen und habe das Geld in Schüsseln fort- du st rte Papiere, die zuwteil wieder neue Avancen erzielen getragen. M. äußerte hierauf, W. möge seinen Bruder nicht so tonnten. Banken waren gleichfalls begünstigt, während von hcrausstreichcn, denn dieser sei an jenem Abend auch dabei gewesen, l.e st verz ins l ichen Werten vorzugsweise die höher vet> als K. und R. die Kasse bestohlen hätten. Aus Privatklage des W. öinslick-eu Schuldverschreibungen industrieller Gesellschaften oder verurteilte das Schöffengericht den M. wegen Beleidigung zu ^*uge fremde Fonds zum Anlauf kamen. Privatdiskonto 27/s %. 30 Mk. Geldstrafe. Der Ängetlagte focht das Urteil an; er glaubte * ~-x~- t.1 ■■1 ■. Öen Wahrheitsbeweis erbringen zu fünn-’n, auch beriet er sich auf Wahrnehmung berechtigter Interessen. Das Berufungsgericht iHnirfiPrn^ hielt weder den Wahrheftsbeweis für erbracht, noch konnte cs den m „ ■ - , "T r S 193 anmenfien. 3^ Urteil fmjWb feine Scflätiguns. L,g- b^^män^ebnnKe ÄS “Ä uurr --. < . a»c X ■ t . oer eleganten Bleich- oder Goethestraße entrollt sich dem Blicke bes> des Kuscrs K. v. m Bud i u st e n bet der Spezerei- Beschauers ein herrliches Bild dörflicher Schlichthei:. Fußhohe fa ' vemcr . ®!e. erzählte auf dem Marltc, Ackcriurchen mit trüber Schmiere gefüllt, kein Steg, um trocknen toaiäie btc ^um -beuauf beiummten öuebe tn der näm-I Fußes hindiirchzukommen, überall Schmutz, oder besser gesagt Treck, ltchen Butte, in der sie die Windeln ihrer Kinder wascht; in stein sinnverwirrender Unlerschted zwischen Fahrstraße und Fuß- *-a^cn 'ei J"> to_ schmutzig, bau man über die steig, wozu auch; doch nein, wir wollen nicht ungerecht sein, auf ^^.hkrufen fallt u. a. m. Jui ^rwattlage verurteilte sie das der Straße ist der Dreck fußhoch, an den Häusern entlang nur halb i ,3 rk m . «• 11? ^stch-, . bitten die Herren Stadtväter, recht bald einmal eine |oct)t das Urteil an und bdjaup'-.ete, sie habe in einer Berliner Ortsbesichtigimg zu halten, damit diese schanderhaiten Zustände ver- e)CrZ CB ^tens10 fchch"^^ ^ci^aitoleutc megen ihres jchwinde». Over denkt man, das sei nicht nötig, weil hier nur ^Erhaltens bestraft worden, sic , habe aiich die Bestrasung ber (ogenanntc wfleine IZeute* wohne» ? Klägerin Herbeisuhren wollen. Dte Klägerin dagegen bestritt diese Tie Straße ist jetzt ansgebaut, wir erwarten baldige Blenderung. Angaben und verlange, datz ihr oic Publitationsbesugnis zuerlännt Eine Fahrt mit Wagen durch diese» Feldweg ist eine Tierschinderei, werde, wett sie durch die Aeutzcrungeil dcr Angeklagten in ihrem > - ‘ r - - - - y - Geschäft geschädigt worden sei. Ta sich die Angaben der Angeklagten als unwahr erwiesen und ihr Verhalten geeignet ist, den Kredit zu gefährden und die Kundschaft zu vertreiben, wurde das Urteil mit dem Anfügen bestätigt, daß der Beleidigten die Publikationsbefugnis zuerrannt wird. Untergrunabaljii. Ein Teil des Bouievard mußte für den Verkehr a 1 gesperrt werden, da sich bedenkliche Senkungen , und Risse zeigten. Aus der Orlcans-Batzn mußte dcr Lercehr I-;> von dem an der e>cinc gelegenen Or,ah-Bai)icho,e eingestellt wer- 4of ()esterr Goldrente D ben, da d.e unter.roisck^ Lmw Überschwemmt ist. Die vom ,'/"<>/ Oesterr Silberreutc" Op. ruptap. na ui cen östlichen Vororten sährenoe elettrisa>e Bahn ,y< Un^ar Goldrente ntuite ihren Betrieb entstellen, weft ihre eiettrische Station bei 400 jtXu’ Reutc Jvryuuter Wasser ,teh t. Auch das 5)ochwa,ser dec R h 0 n e 3°° Portuäesen Serie I richtete gro,-.cn Schaven an. ^n L n 0 r. .aiiroc i>ie auf einem Fchß 3» ° Portugiesen III Uey.nue Morgue ivcggeschwemmt und stieß gegen einen Brücken- 4-/"°/ russ” Staatsanl 1905 bogc»: ,mchr.rc,Pcr,oncn iuxb ertrunten. 4'/'°/« Japan. Staatsanleihe men her In tiefer Trauer Giessen (Alicestrasse 17), 21. Januar 1910. Kondolenzbesuche dankend abgelehnt. Bw/i cm (Wagnerh.) unter 34L0 89 Etchc-Derbstangen «Deichseln u. Langwieden) *57 8ftnt, Z^Ficht» chUidt, IieHmnii Hm» Friedrich [B»/i Reste Giessen (0471 von Bande! ,15 Übt Auch nach auswärts! Möbel am Kredit [9 her ' -«Den 7Z9 8,80 34,60 0,87 Wn, ben » u^9tn, L%$* Wß ssihS Buchen-Knüppelhoh Eiche' ,, richte Dank flr i'en-indostH® [eJsgefr • 'M nnr im grössten Kredilhanse Oberhessens J. Jttmann, Giessen, Plockstr. 14|16 geziemend in Kenntnis zu setzen. ^46 Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 3 Uhr statt. August Wehn Paula Frees geb. Wehn August Wehn jr. August Frees Johanna Wulkow, Bunde Hedwig Frees Hans Frees Weißwarm Hemdentuchcn, Pikees, Dowlas, Chiffons, Handtüchern, Damasten Mit!» Z Skonto 27/a? Sp. btt 5 ä,cab- ! leidigem Wochen- Hühnereier 1 et 7 et M «L ■00 Psg., Tauben OX Hähne prr den pl 8lü(f 1,80 iuhfleisch pc. Pfd, > Lchweinesteilch falzen, pr. Pfb. nchleqch vr. Pld. Jil, Zwiebeln per , ^iechkraul per Aepiei per Ztr. 100 Sluck 40—ÖC 2 Uhr. chl vom 21.Jau. meine 18L gedruckt Schafe ^urch- d. fchnm4prrcs pro MPlund •jeetn»>6ds. Mts. nachm. 3 Uhr versteigere ich Bleichstr. 31 gegen Barzahlung: 1 Pianino, 1 Svsa, 1 Tisch. 1 Regulator, 1 Hängelampe, 4 Rohr- stühle, 1 Spiegel, 1 Zweitür. Kleiderschrank, 1 Vertiko, zwei Wagen, 2 OA-.u. 3 Kaffeebehälter sowie 1 Mille Zigarren. 552 Die Versteigerung findet voraussichtlich bestimmt statt. ' Born, Gerichtsvollzielier U, 'M Otto Reutter kommt. Bir'ui'umtrtni Die feitbcr von Herrn Pros. König bewohnte Billa, Löberstr.A, 10 Ztniiiier. Bad, Zentralheizung und (Marien, ist per 1. 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