Nr. 64 Zweites Blatt 160. Jahrgang Donnerstag 1?. März 1010 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. Die „Gießener Zainilienblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Krcisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UnioersitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: sqA bl. Redaktion: 112. Tel.-AdruAnzeigerGießen. um aus schluß an Anfragen gestellt werden dürfen, wurde gesetzt. des G e 8. ordentliche evangelische Landersynode. K.-B. Tarmstadt, 16. Riärz. Tie achte Sitzung der Landessynode wurde heute morgen um 3/49 Uhr eröffnet. Es wurde folgende Entschließung angenommen: „Die Synode wolle Großh. Oberkonsistorlum ersuchen, bei der Großh. Ltaatsregierunq dahin zu wirken, daß im Falle der etwaigen Aufhebung des Gesetzes vom 11. Januar 1827 die in Der Stellenvermittlungsausschuß Reichstages setzte heute die Verhandlung über die Urheberschutz. Zum Entwurf über die Ausführung der revidierten Berner Ueb ereinkunft zum Schutze von Werken der Literatur und Kunst, der soeben dem Reichstag zugegangen ist, wird uns aus Berlin geschrieben: Nachdein die revidierte Berner Konvention bereits 1909 vom Reichstage für Deutschland angenommen worden war, bringt der Entwurf diejenigen Vorschriften, die für die innere Gesetzgebung getroffen werden müssen. Der Entwurf ist also nur eine Folgeerscheinung bereits genehmigter Maßnahmen. Durch den Entwurf wird geregelt der Schutz der choreographischen und pantomimischen Werke, auch soweit der Bühnenvorgang in anderer Weise als schriftlich festgelegt ist, der Schutz und in Verbindung damit Schutz der Vorrichtungen für mechanische Musik- und ähnliche Instrumente gegen unbefugte Nachbildung, ferner der Schutz auf dem Gebiete der Kinematographie und die Beschränkung der Freigabe von Zeitungsartikeln auf den Abdruck in anderen Zeitungen und Bestrafung der Nichtangabe der Quelle im Falle des Abdrucks von Zeitungsartikeln. Die literarische Schutzfrist (30 Jahre) wird nicht ausgedehnt. Durch den Entwurf wird die Befugnis der Urheber bedeutend erweitert und sie mehr als bisher vor unlauterer Ausbeutung geschützt. 21/2 Uhr. R. B. Darmstadt, 16. März. Im Anschluß an die bührenfrage fort. Unter Ablehnung zahlreicher An träge wurde nach der Regierungsvorlage beschlossen, dal: die Stetlenvermittler vor Abschluß des Vermittelunge geschäfts die Taxe mitteilen müssen, und daß diese auszu hängen ist, und ferner, daß die Landeszentralbehörde weitere Bestimmungen über den Umfang der Befugnisse und Vcr pflichtungen sowie über den Geschäftsbetrieb der Stellen Vermittler erlassen kann. erstatter Justizrat Dr. Kleinschmidt) einstimmig den Beitritt zu den Beschilüssen der Zweiten Kammer. Bankdirrktvr Parcus bringt zu dem Gesetzentwurf ver- chiedene Bedenken vor und weist namentlich auf die erhöhten Gebühren bei der Errichtung von Aktiengesellschaften und Gesell- chaften mit beschränkter Haftung hin, was er nicht für richtig halten töniÄ. Ministerialrat Lv r ba chcr entgegnet, daß sich die Regierung bei den beantragten Abänderungen ganz dem preußischen Gesetz angeschchossen habe, das die gleichen Gebührensätze erhebe. Bankdirektor Pareus weist dagegen darauf hin, daß nicht nur neue, sondern auch die schon vorhandenen Gesellschaften durch die neuen Bestimmungen schwer getroffen würden. Die Erschwerung der Bildung und Heranziehung neuer Gesellschaften würde ein großer Schade für das Land sein. Staatsniinister Tr. Ewald hält dafür, daß man, derartige Verdienste der Banken, die durch Neugründung von Gesellschaften erwachsen, doch in Rücksicht ziehen müsse. Es sei auch bisher noch keine Stimme darüber laut geworden, daß dadurch- eine besondere Schädigung hervorgerusen würde. Ter Regierung solle ja zudem das Reckst der Ermäßigung der Gebühren zustehen, was im ^Bedarfs solle auch geschehen werde. Ter Gesetzentwurf wird darauf noch den Ausschußanträgen angenommen. Nach einer Frühstückspause kam der Entwurf eines Gesetzes, die Abänderung des Gesetzes über die Ausübung und den Schutz der Fischerei vom 27. April 1881 in Verbindung mit der Vorstellung des hessischen Anglerbundes, Sektion Mainz, den Angelsport im Rhein vetreffend, zur Beratung. Ter Ausschuß (Berichterstatter Graf Stvlberg-Roßla) beantragt, das Gesetz nach den Beschlüssen der Zweiten Kammer anzunehmen, ledoch mit der Abänderung, daß das Gesetz erst am 1. Oktober 1910 in Kraft tritt. Fuhr. Hehl zu Herrnsheim weist darauf hin, daß durch die Ausübung der Jagd durch Angler und Sportleute der Fischerei ein großer Schade zugefügt loerbe. Es müsse ebenso, wie bei der Ausübung der Jagd, von den Anglern sofort dec Nackpoeis zur Ausübung der dqdjcrei beigebracht werden. Ter Zieduer beantragt, da ia das Gesetz doch erst am 1. Okoober in Kraft treten Volle, die Vorlage zwecks Abänderung und Verhandlung mit der Zweiten Kammer an den Ausschuß zurückzuverweisen. Tie Kammer beschließt einstimmig die Zurückverweisung der Vorlage an den Anschuß Die Vorlage, betr. die Abänderung des Art. 227 I des Polizei- strafgesetzes und die Gesetzentwürfe betreffend die Billettsteuer, wurden ohne Aussprache angenommen, ebenso die Vorlage, betr. die Abänderung des G e m e i n o e n m l a g e n g e s e tz e s vom 30. März 1901. Eine längere Aussprache entspann sich bann über den Antrag von 6 Mitglieder der Ersten Kammer auf Abänderung des Gesetzes über die Vermögenssteuer. Ter letzte Punkt der Tagesordnung war der Antrag der 6 Mitglieder der Ersten Kammer auf Abänderung des Vermögeussteuergesetzes. Ten mündlichen Ausschußbericht darüber erstattete Prinz Solms-Braunfels. Er wies zunächst auf die Mißstände hin, die der gegenwärtigen Veranlagung zur Vermögenssteuer in Hessen an halten und die dagegen in Preußen sestgelegtew Grundsätze, deren Einführung der Antrag erstrebe. Es sehle vor allem an einen zuverlässigen Maßstab zur Ermittelung des Verkausswertes und die Folge sei, daß der zu teuer veranlagte Besitz eine einmalige Rente abwerfe. Seit Durchführung der Steuerreform in Heften fei eine Erhöhung der Vermögens «teuer um 25 Prozent erfolgt; sie wurde von 55 Pfg. für 1000 Mark im Jahre 1905 auf 75 Pfg. erhöht und soll jetzt nach den Be- ichlüsien der Zweiten Kammer auf 95 Pfg. erhöht werden. Tamit werden die preußischen Sätze weit überschritten und die Steuer verliere ihren Charaiter als Ergänzungssteuer, sie werde zu einer Haupt steuer. In demselben Maße, wie die Erhöhung der Steuer, wüchsen aber auch die Mißstände derselben, die nicht allem den Großgrundbesitz, sondern auch den Heinen Besitz und diesen sogar am stärksten träfen. Tie jetzige Art der Besteuerung ermögliche keinen einheitlichen Wertmesser für die verschiedenen Vermögensarten; eine Ausscheidung des land- und forstwirtschaftlichen Besitzes und dessen Veranlagung nach dem Ertrag sei dringend notwendig, er empfehle deshalb dringend die einmütige Annahme des Antrags. Finanzminister Dr. Braun verliest darauf eine längere Regierungserklärung, in der es heißt: Schon im neuen Entwurf über die Gemeindeumlagen sei der Grundsatz zur Geltung gekommen, den Ertrag mit heranzuziel-en. Es sei bereits im Artikel 4 des Gesetzentwurfes eine ähnliche Bestimmung zwischen dem Finanzausschuß der Zweiten ftttmmer und der Regierung getroffen worden. Tie Regierung sei deshalb auch bereit, mit beiden Ständelammern über den vorliegenden Antrag in Ver- Ter Gesetzentwurf wird darauf angenommen. Zu dem Antrag Ulrich und Genossen, die Entschädigung unschuldig erlittener Straf» ».Untersuchungshaft betr., hat der Ausschuß den Antrag gestellt, den Antrag Ulrich für erledigt zu erklären. Die Kammer beschließt demgemäß, ferner flimmt die Kammer betr. des Antrags Ulrich über die Aufrechterhaltung der Ordnung in den Gerichtssitzungen dem Aus- schußantrag zu, die Regierung zu ersuchen, im Bundesrat gelegentlich der Revision der Strafprozeßordiiung auf eine Neuregelung des 8 178 des Gerichtsverfassungsgesetzes im Smne dieses Ausschuß- berichts hinzuwirken und den Antrag Ulrich für erledigt zu erklären. Ter Ausschuß geht dabei davon aus, daß das Gesetz den sofortigen Vollzug nicht vorschreibt, wohl aber die Befugnis dazu gibt. Ter sofortige Vollzug kann aber in vielen Fullen ieljr wohl geboten sein, in denen bei Aufschub die Vollstreckung überhaupt ausgeschlossen ist. Wenn die Verhältnisse nicht io liegen, wird das Gericht auch den sofortigen Vollzug nicht an- ordnen. Bei Beratung des Gesetzentwurfs, betr. die Abänderung des Gesetzes über den Urkundenstempel vom 12. August 1909, mit welchem die Beratung des dwsbezüglichen Antrags Reh oerbunben wird, beantragt der Ausschuß (Bericht- Handlungen einzutreten. Angesichts der allgemein anerkannten dringenden Notwendigkeit einer verstärkten Schuldentilgung und in Rücksicht auf die ebenso dringend erforderliche Ausbesserung der Beamten- und Leh-rergehalte und der Hinterbliebenen-Ver- sorgung gehe die Regierung aber dabei von der Annahme aus, daß der Antrag nicht bezweckt, den Ertrag aus der Vermögenssteuer im ganzen geringer zu gestalten, als sie nach den von der 'Regierung gebilligten Beschlüssen der Zweiten Kammer für 1910 erwartet wird. Tenn es erscheine der Regierung als ausgeschlossen, daß die Ausfälle, welche durch die vergefchlagcne Abänderung des Gesetzes bedingt sein werden, aus den Erträgnissen der Einkommensteuer gedeckt werden würden. Tas würde auch um so weniger möglich sein, als in der Stellungnahme des Ausschusses zu dem Voranschlag der Gedanke des Wegfalls der drei untersten Stufen der Einkommensteuer angeregt worden sci. Er wolle auch schon jetzt darauf Hinweisen, daß dem zweiten Teil des Antrags, nach welchem die neuen Veranlagungsgrundsätze schon für 1911 zur Anwendung kommen sollen, unmöglich entsprochen werden tönne; es dürfe nicht der enge Zusammenhang der hier behandelten Materie mit der KommunaIfteucrrejorm außer Acht gelassen werden, die doch vor dem nächsten Herbst nicht zur Verabschiedung tommen werde. Ta sei es keinesfalls möglich, die Gesetzesänderung schon so zu beschleunigen, daß sie schon für die nächstjährige Veranlagung fertiggestellt sein werd«. Frhr. Heyl zu Herrnsheim führt aus: In der gemeinsamen Sitzung der beiden Finanzausschüsse haben bereits einflußreiche Mitglieder der Zweiten Stammet die Geneigtheit gezeigt, auf die in dem Antrag geforderten Grundsätze einzugehen. Wenn der Herr Finanzminister meint, daß durch den Antrag keinesfalls die Erträgnisse der Vermögenssteuer vermindert werden dürsten, so mache er doch darauf aufmerksam, daß die Erste Kammer die Steuer er Höhung nur für das eine Jahr bewilligt und fich jederzeit vorbehält, die erhöhten Zuschläge zu bewilligen oder zurückzuziehen, je nachdem die Voraussetzungen dazu gegeben sind. Wenn öet Herr Minister außerdem auf die von der Ersten Kammer angeregte Befreiung der drei untersten Stufen der Einkommensteuer hinwies, so meine er, daß diese Frage mit dem Antrag in keinem Zusammenhang stelle. Diese Befreiung der untersten -stufen wurde nur ganz nebensächlich mit erwähn!, im HinbU I auf den Beschluß der Zweiten Stammet, die Einkornmensteuerziftchlage aui die drei untersten Stufen nickst aus'ndehnm; dazu hatte e* vor allem einer Gesetzesänderung bedurft. Born Ausschuß wir darauf hingewiesen worden, daß bei einer Steuererhöhung von 30 ober auch nur 25 Prozent bie untersten stufen nur mit einem geringen Betrag herangezogen wären. Ter Zweck bes Antrags sei lebiglidj, bie Ungerechtigkeit zu beseitigen, mc nm der Sckiätzung und Veranlagung des Grundvermögens besteht Ter Redner verwal/rt alsdann den Ausschuß gegen die in manchen Blättern und auch m dec Zweiten Kammer ausgesprochene unle, stellung, daß er d:e Erhöhung der Vermögenssteuer aus egoistischen Gründen abgelebt habe. Ter Ausschuß sei vielmehr von Anfang an der Meinung gewesen, daß nur bann die Erhöhung t.er Vermögenssteuer zur Deckung mit he ran gezogen werben bi'.yic. wenn ein absolutes Bedürfnis dafür votl>andeii sei, cm solch)" Bedürfnis sei aber bis jetzt noch nicht nachgewiesen. Es sei zweifellos, daß die progressive Einkommensteuer die großen Ber mögen viel stärker belastet, als die nicht progressive Vermögens steuer. Tie programmatische Rede des Herrn Ministerialrat Beckei in der Zweiten Kammer habe ausdrücklich vor einer zu starken Ausdehnung dieser ' Steuer gewarnt und sicu in der Hauptsache dem Grundgedanken des jetzigen Antrages angeschlvssen. In Hessen sei eine Erhöhung um 70 Prozent em getreten, was damals als eine schwere Schädigung bezeichnet wurde. Man unterschätze die Gefahr, die ber Wegzug reicher Leute aus Hessen mit sich bringe. Statt einer Erhöhung ber Vermögenssteuer hätte man bie Bausorberung für Bad-Nauheim jallcit lauen können. Zum Schluß führt Rebner eine Anzahl Beispiele an, um bie großen Verschiedenheiten bei Veranlagungen von Vermögenssteuer zu kennzeichnen. Es seien hier gerabezu himmel- schreienbe Mißstänbe zu Tage getreten, inbem man einen der Oefsentlichkeit zugänglichen Park als Baugelände cuischatzte usw. Redner hofft, daß sich bie Zweite Kammer mit bem Antrag befreunben werde. Sollte bas nicht geschehen, so würbe daraus zu erkennen sein, daß die Gemeinbeumlagenrcsorm noch sehr erhebliche Schwierigkeiten zu überroinben haben wirb. Finanzminister Dr. Braun erklärt, er stimme Herrn v. Heyl barin bei, baß man von ber Ersten Kammer eine, bauernbe Bindung an die Vermögensteuer nicht verlangen könne. Das habe auch niemaiid verlangt, denn es würbe doch verfassungswidrig sein, bie Auslassung bes Finanzausschusses über bie Freilassung der drei untersten Steuerstufen fei keinesfalls nur eine beiläufige Bemerkung gewesen, sondern vielmehr eine bestimmte (sielumg- nahme, wie sich aus bem Wortlaut bicser Bemerkung bes Finanz ausschusses ergäbe. Zwischen einer Befreiung von Steuern über- Haupt und von ber Befreiung ber Steuerzahler sei boch ein wesent lieber Unterschied. Der Bemerkung des Vorredners gegenüber, daß bie Notwenbigkeit einer Vermögenssteuer noch nicht nach gewiesen sei, weil ja bie Zweite Kammer über eine Million mehr bewilligt habe, als absolut notwenbig war, müsse er be- merten, daß außer ber Forberung für bie Molonnabcnbauten in Bab-Nauheim nur noch 357 000 Mk. als Reserven für 1911 erscheinen würben, die man bcstensalls als Unfiillvcrsicherungspra mien bezeichnen könne. Er habe schon in ber Zweiten Kammer berechnet, baß sich bas Defizit für 1911 ans etwa l3/i Millionen Mark belaufen werbe, da tonne boch nicht von einer „Steuerbewilligung auf Vorrat" gesprochen werden. Frhr. v. Heyl entgegnet, er müsse an der Auftastung feit halten, daß es sich nicht empfehle, ein Plus von Steuern zu bewilligen und ohne die dringendste Notwendigkeit den Steuerzahler zu belasten. Es sei eine alte Erfahrung, daß man das Geld auch verbrauche, wenn es einmal da sei. Im übrigen be merke er ausdrücklich, daß er sowohl wie alle Mitglieder des Finanzausschusses dem neuen Herrn Finanzminister bas größte Vertrauen entgegenbrächlen unb ihn mit allen Kräften zu unter stützen bereit seien. Finanzminister Dr. Braun spricht bem Vorredner für das Vertrauen seinen Dank aus, bittet aber, ihm bie Verabschiedung bes Etats nicht zu schwer zu machen Nach einigen Ausführungen ber Mitgliebcr Prinz Solms-Braunfels, Fürst ©toll berg-Roßla, Präsibent Lippold und Frhr. v. H e y l schließt bie Debatte und bie Kammer stimmt einstimmig bemyAnrraa zu. Damit ist die Tagesordnung erledigt wid bie Sitzung schließt hessische Erste Kammer. R.B. Darmstadt, 16. März. Die Erste Kammer trat heute zur Abhaltung einer Plenarsitzung zusammen, um eine Reihe von der Ziveiten Kammer erledigte Gesetzentwürfe, Anträge usw. zu verabschieden Am Regierungstische nahmen Platz die Herren: Staatsminister Tr. Ewald, Finanzminister Dr. Braun, Minister v. Ho mb er g k, Geheimeräte Dr. Becker und Best, Min.- Rot Lorbachcr uiid Geh. Oberregierungsrat Tr. Wagner. Präsident Gras v. Görtz, gen. v. Schlitz, eröffnete die Zitzung um 101/4 Uhr. Nachdem Staat sm inister Tr. Ewald Den Minister des Innern dem Hause vvrgestellt, w-ird sofort in die Tagesordnung eingetreten. Erster Gegenstand ist der Gesetzentwurf, betreffend die Erhebung einer Gebühr für die Revision nichtstaatlicher Rechnungen durch die Oberrechnungskammer. Staatsminister Tr. Ewald macht darauf auftnerksam, daß -nicht, wie der Ausschuß Erster Kammer infolge der bezüglichen Bemerkungen des Abg. Tr. Glässing annimmt, sich die Gebühren für Darmstadt auf 10—15 000 Mark, sondern nur auf 3390 Mark stellen werben; für Offenbach werben nach den Angaben der Oberrecbiumgslammer die Gebühren 2845 Mark, für Worms 3480 Mark, für Bad Nauheim inkl. des Konitzkystiftes 600 Mark betragen. Tomkapiiular Bendix Weist darauf hin, dH mit diesem OJei'cfcentnmrf den Kirchcndehördeu eine neue Last aufgebürbet werbe; er hätte gewünscht, daß die Interessen der Kirche bei ter Vorlage mehr berücksichtigt worben wären, um so mehr, als denselben in letzter Zeit recht erhebliche Lasten auferlegt würben. Tie katholische Kirche könne biese Lasten auch nicht aus bie Steuerzahler übertragen, da diese ebenfalls stark in Anspruch genommen würden. Frhr. Heyl zu Herrnsheim schließt sich ben geäußerten Siebenten des Vorredners an. Tie Ausgaben ber Kirch« seien allgemein stark gestiegen, mit) die Einnahmen hätten damit nicht den gleichen Schritt gehalten. Namentlich, da die Gesetlsä-aften mit beschränkter Haftung, die eine sehr bequeme Form bilden unb immer mehr anwackften, von ber Kirchensteuer befreit sinb. _ Tie cvang. Landesjynobe habe deshalb auch schon einen Beschluß gefaßt, die Regierung zu ersuchen, auf eine Abänderung bes Ein- kommeiisteuergesetzes in dieser Richtung hinzuarbeiten. Er hoffe, daß die Regierung die Abänderung der Slirck>ensteuer in Erwägung ziehen werde in dem Sinne, daß die Lasten auf breiteren Schultern getragen werden. Staatsminister Tr. Ewald und Geheimerat Best machen auf die geäußerten Bedenken einige Ausführungen. Dieser meint, daß die geringen Gebichrenanforderungen wohl auf die Parvchialimilagen abgewälzt werden könnten. Der Gesetzentwurf wird darauf nach dem AusschußaMrag angenommen. Ten Gesetzentwurf, betreffen!) die Abänderung gesetzlicher Bestimmungen über das Notariats» und Kassenwefen beantragt der Ausschuß (Berichterstatter Justizrat Dr. Kleinschmidt- einstimmig anznnchmen. Oberlaiidesgerichtspräsibeirt Lippold regt den Schuldenabzug bei der Bemessung der Notariatsgebühren an, wogegen Ministerialrat L o r b a che r Bedenken geltend macht und daraus hinweist, daß bei Einführung des Schuldenabzugs bei Eheverträgen u,w. eine erhebliche Vermftiperung des Erträgnisses herbeigcsührt werden würde. Bankdirektvr Parcus bringt ebensalls Einwendungen gegen die Anregung des Präsideiiten Lippold vor, worauf dieser erklärt, von einer Weiterverfolgung der Sache absehen zu wollen. heutige Plenarsitzung hielt heute nachmittag der Finanzausschuß der E r st e n Kammer seine gemeinsame Haushalts beratung mit der Regierung ab, in welcher die drei Minister und mehrere Kommissarien zugegen waren. Das Ergebnis ber ein gehenben Beratung, bie sich bis nach 7 Uhr ausbehnte, war, daß sämtliche Haushaltsposten bes Hauptvoranschlags, mit Aus nähme bes Kapitel 123, nach ben Beschlüssen ber Zweiten Kammer genehmigt würben. Heb er bicses Kapitel, bas bie Anforderung von 674000 Mk. zu Kolonnaden bauten usw. für Bad Nauheim enthält, soll noch ein besonderer Bericht erstattet werden. Die nächste Sitzung des Finanzausschusses ist noch un- b c stimmt.________________________________________________________________ 2lu$ den kleich$tag$au$schüsien. : : Berlin, 16. März. Der verstärkte GeschäftSordnungsausschuß des Reichstages beschloß heute nach einem Anträge ber Nationalliberalen, daß Anfragen nur andenReichs kanzler gerichtet werden. Der Reichstag kann den Ter min der Behandlung der Anfrage festfetzen, falls eine, Ber zögerung der Antwort um mehr als 4 Wochen eintriT*- Die Beschlußfassung über die Frage, ob Anträge im An diesem Gesetze verbrieften, geschichtlich^ begründeten Rechte der evangelischen Kirche nur gegen völlige Schadloshaltung in Wegfall kommen." Es folgt die Beratung über die Vorlage des Oberkonsistoriums, betreffend die Feier des Heiligen Abendmahles in der französisch- resormierten Gemeinde in Offenbach, und Eintrag des Syn.-Abg. D. Eger-Friedberg hierzu. Hierüber war am Montag beraten worden. Ter Ausschuß hatte beantragt, den Gemeinden Offenbach und WormS den Eiuzelkelch zu bewilligen, aber. auch das Ober- konsistorium zu ersuchen, auch fernerhin gleichen Anträgen anderer Gemeinden eine vrovijorische Genehmigung nicht zu erteilen. (Den genannten Gemeinden ist bereits der Kelch bewilligt worden.) Es wird folgender neu verfaßter Antrag angenommen: „Die Synode wolle erklären, daß in der Erteilung der Genehmigung von Anträgen auf Einführung des Einzelkelches zurzeit noch Zurückhaltung geboten sei, erkennt aber das Rech, Großh. Oberkousistoriums gemäß § 27 der Verfassung, Genehmigung vorläufiger Einführung zu erteilen, rückhaltlos an/ Weitere Beratungen drehten sich um die Vereinfachung der Kirchenbuchführung. Tann wurde die Synode geschlossen. Aus Stadt und Land. Gießen, 17. März 1910. Von der hessischen Gewerbernspektion. Die Gewcrbeinspektwnen haben soeben ihren gemeinsamen Jahresbericht für 1909 herausgegeben. Den fünf Gewerbeinspektoren stehen drei Assistenten, zwei Assistentinnen und fünf Gehilfen aus dem Arbeiterstand zur Seite. Die Zahl der Besichtigungen betrug int ganzen Lande 9400 gegen 8862 nn Vorjahr, wobei einigen Betrieben ein zwei- und dreimaliger Besuch zuteil wurde. Mit Ausnahme der Berg- werksanlagen, über die ein besonderer Bericht der Bergbehörden vorliegt, ist die Zahl der Fabriken und der ihnen gleichgestellten gewerblichen Anlagen auf 6180 festgestellt, mit 99 414 männlichen, weiblichen und jugendlichen Arbeitern. Die Zahl der besuchten Betriebe war 4291. Der größte Bezirk nach der Arbeiterzahl ist Offenbach, dann folgen Darmstadt, Mainz, Gießen und Worms. Im allgemeinen ist wieder eine Zunahme der Jugendlichen festzustellen, vornehmlich in der Maschinenindustrie; Mainz dagegen verzeichnet eine Abnahme von 8 Prozent bei einer gleichzeitigen Verminderung der Gesatntarbeiterzahl um 3,6 Prozent. Ueber das Lehrlingswesen wird noch viel geklagt; der lockende frühzeitige Verdienst verleitet die Eltern der jugendlichen Arbeiter, sich auf ein Lehrverhältnis vielfach nicht einzulassen und damit eine tüchtige berufliche Ausbildung in jungen Jahren zu versäumen, ein Mangel, dec sich im späteren Leben bitter rächt. Die Zunahme der Arbeiterinnen ist unwesentlich; eine Gesamtzunahme der Arbeitskräfte ist zu verzeichnen in den Bezirken Darmstadt, Offenbach und Worms, ivenig Fortschritt war im Gießener, Abnahme im Mainzer Bezirk. Der Offenbacher Bericht meldet eine Nerinehrung um 99 Betriebe mit 1797 Arbeiter als eine Folge der besseren Geschäftslage in den Güctlereien, den Feinledergeschäften iisiv. In der Zigarrenindustrie ging das Geschäft zurück, im allgemeinen mehren sich aber die erfreulichen Anzeichen eines wirtschaftlichen Aufschwunges. Eingehende Mitteilungen bringt der Bericht über Aus stände und Aussperrungen, über Arbeiterorganisationen, Arbeitsnachweis u. a. m. Auf dem Gebiete des Wohnungswesens leisten verschiedene Firmen des Landes Hervorragendes, insbesondere das Haus Cornelius Hehl in Worms. Unter- richtslurse wurden von der sozialpolitischen Abteilung der Freien Studentenschaft an der Technischen Hochschule zu Darmstadt abgehalten, auch die Städte Mainz und Worms verfolgten solche Bestrebungen. (Auch in Gießen werden seit einigen Jahren studentische Unterrichtskurse für Arbeiter und Unterbeamte veranstaltet und unseres Wissens ist die hiesige Einrichtung die älteste in Hessen gewesen. Red. d. G. A.) Die Fürsorge für erholungsbedürftige Kinder, für Heranwachsende Arbeitertinder durch Erholungsheime und Fabritschulen und Kindergärten hat erfreuliche Fortschritte zu verzeichnen; eine große Maschinensabril hat eine vollständige gewerbliche Fortbildungsschule eingerichtet, Fabrilbäder, Speiseanstalten, Volkstuchen, Fabrirbiblio- theken entstehen neu, zu Arbeiter- und Fabrikjubiläen sind zahlreiche Prämien verteilt worden, ein oberhessisches Eisenwerk verteilte Weihnachten 40 000 Mark an seine Arbeiter. Dem Bericht sind verschiedene Satzungen, Lohntarife und Tarifverträge beigefügt, sowie Verzeichnisse der von einigen Gewerkschaften gewährten Unterstützungen. Der Jahresbericht über die Durchführung des Kurder- schutzgesetzes in Hessen im Jahre 1909 liegt ebenfalls vor. Das Bändchen gibt jedem Freunde der Volkswohlfahrt reiche Anregung und enthält eine Reihe interessanter statistischer Angaben. Wie der Bericht mitteilt, gab es 1909 in Hessen 203 636 Volksschulkind er (1908: 198 849), von denen 3735 = 1,83 Prozent (1908: 3909 = 1,96 Prozent) gewerblich beschäftigt waren. Von den 3735 Kindern waren 2539 eigene Kinder, von denen 1790 für Dritte beschäftigt wurden. Fremde Kinder wurden 1196 beschäftigt. 2482 aller beschäftigten Kinder (66 Prozent) waren über 12 Jahre alt. Der größte Teil der beschäftigten Kinder — 3379 von 3735 (2375 eigene und 1004 fremde) —, also etwa 90 Prozent, wurde mit dem Austragen von Waren und sonstigen Botengängen beschäftigt. Die übrigen Beschäftigungsarten treten hierneben fast ganz zurück. In Werkstätten wurden 164 Kinder — 138 eigene und 26 fremde — und bei theatralischen Aufführungen 111 fremde Kinder beschäftigt. In verbotenen Betrieben wurden 2 «eigene und 6 fremde Kinder beschäftigt. * ** Straßenbahn. In der ersten Hälfte des März fuhren mit der Straßenbahn 44 778 Personen, darunter 650 städtische und 519 Postbeamte. Die durchschnittliche Tagesfrequenz beträgt 2985 Fahrgäste. Man hofft, daß in der zweiten Hälfte des Monats infolge der Feiertage die Benützung der Bahn sich derart heben wird, daß die täcfliche Durchschnittszahl für den Monat wieder auf über 3000 Fahrgäste steigt. ** Die Vergebung der Fleis ch lieferung en an die Kliniken für das kommende Rechnungsjahr hat für den Staat nennenswerte Ersparnisse gebracht. Die Angebote fordern 16 Proz. unter dem Ladenpreise gegen 6 Proz. im laufenden Jahre. Der Staat spart dadurch bei der Klinikverpflegung an seinen Ausgaben für Fleisch etwa 15—20000 Mark im Jahre. Den Zuschlag erhielten für die Chirurgische und Augenklinik Fr. Schreiner, F. Schlörb und H. Meister, für die übrigen Kliniken die vereinigten Jnnungsmeister, von denen sich 15 zu diesem Zweck zusammen geschlossen hatten. -t- Ulrichstein, 15. März. Heute wurde hier ein Turnverein ins Leben gerufen. In einer stark besuchten Versammlung sprach Lehrer Schön, der mit drei anderen Herren vorläustg die Leitung des jungen Vereins übernahm, über die Entstehung und den Zweck der Turnvereine. Die ;ur Einzeichnung von Mitgliedern offengelegene Liste wies heute schon nach, daß die Begeisterung für die Sache sehr groß ist. Auch viele ältere Herren sind dem Verein als unterstützende Mitglieder beigetreten. ß Mücke, 16. März. Gegenwärtig wird von hier über Ruppertenrod nach Groß-Felda der Draht der Telephonleitung durch einen doppelten Strang ersetzt. Das geschieht neuerdings überall mit den Fernjprechleitungen. Durch die doppelte Drahtführung werden Störungen und Uebertragungen, wie sie beim einfachen Draht Vorkommen, vermieden. x Ober-Ohmen, 16. März. Der hiesige Kursus der Kreis haus h al tu ng s s chu l e geht mit dieser Woche zu Ende. Die Schlußprüjung findet in der nächsten Woche statt. Der zweite Kurjus wird hier von 23 Schülerinnen besucht. Von hier kommt die Haushaltungsschule nach Homberg a. O., wozu schon 30 Anmeldungen vorliegen, und dann nach Alsfeld. Daß die Kreisverwaltung mit der Gründung der Wanderschule einem voltswirtschaftlichen Bedürfnis aufgeholfen, tritt immer mehr in die Erkenntnis. In Fräulein Hölzer, der Lehrerin der Schule, hat die Kreisbehörde eine recht tüchtige Kraft gewonnen. m. V o m V o g e l s b e r g, 16. März. Der Frühling steigt auf die Berge. Wohl lugen aus dem unweiten Oberwalde noch Schneereste, aber dennoch beginnt schon an den zahlreichen Quellen der Boden sich mit grünem Rasenteppich zu schmücken. — Seit die Burgruine Ulrichstein restauriert wurde, ist sie das Ziel vieler Reisenden und der Ausslugspunkt gar mancher Schulklassen. Die Mauerreste der früheren Bergfeste bieten auch ein treffliches geschichtliches Anschauungsmittel. Im Mittelfeld des Aussichts- trrrmes hat man letzthin das Relief eines Kopfes angebracht, wie er früher zur Blütezeit der Burgen über dem äußeren Burgtor prangte. Hoffentlich setzt man auch das Schloß an der Türe zum Aussichtsturm und das Fernrohr in den Stand. Märkte. Gießen, 17. März. Markt!)ericht. Üluf heutigem Wochen» maxtte kostete., Butler pr. Psd. 1.05—1.25 Mk., Hühnereier 1 St. 7—00 Psg., Enteneier 1 St. 0 Psg., Käse pr. St. 6—8 Ps., Erbsen p. Psd. 00—00 Psg., Linsen p. Psd. 00-00 Psg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80Mk., Gänse pr. Pfd. 60—70 Ps., Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 All., Lchsensleisch pr. Pid. 76—84 Pig., Kuhfleisch pr. Pfd. 60 Psg., Rindfleisch pr. Pfund 70—74 Psg., Schweinefleisch pr. Pfund 80—96 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 96 Pfg.. Kalbfleisch pr. Psd. 76—80 Psg., Hammelfleisch pr. Psd. 60—80 Psg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 5.50—6.00 Alk., Zwiebeln per Ztr. 5,00—6,00 Mt., Wiilcl) per Liter 20 Psg., Weißkraut per Ltück 10—15 Psg., per Zentner Mk. 0.00—0.00., Aepsel per Ztr. 10—18 Mk., Birnen per Ztr. 10—15 Mk. Nüsse 100 Stück -10—50 Psg., per Ztr. 0—00 Mk Marktzeit von 8—2 Uhr. L. Friedberg, 16. März. Der heutige Viehmarkt ivai mit Schweinen recht gut befahren. Viele Käufer fanden sich em und war der Markt trotz der hohen Preise (50—60 Alk. für dcic Paar Ferkel) bis gegen Mittag größtenteils geräumt. F.C. Wiesbaden. V i e h h o f -Ac a r k t b e r icht vorn IG. Mär Auftrieb: blinder 107, Kälber 378, Schate 51. Schweine 388. Tendenz: Rinder schleppend, Kälber lebhaft, Schafe mittel- Tnrch- schnittspreü pro 100 Pfund l_'cbenb= Sctila.vt: kcmichr Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 43—47 78—82 45 80 Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 38—42 73—76 40 74 Mäßig genährte junge und gut genährte ältere 35—37 70—71 36 70 Bulle n. Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtwertes 38—40 70—72 39 71 Vollfleischige, jüngere 35—37 66—68 36 67 Färsen, Kühe. Vollfleischige ausgemästete Färsen höchst. SchlachtiverieS 41 — 46 74—80 43 77 Vollsleifchigc ansgcmästete Kühe höchst. Schlachtivertes bis zn 7 Jahren . . 85—40 67—72 37 69 Aeltere ausgemastete Kühe und ivenig gut entwickelte jüngereKühe u. Färsen 31—34 62—65 32 63 Mäßig genährte Kühe und Färsen . . 27—30 56-60 28 58 Kalber. Feinste Blast- (Vollmilchmast) und beste Saugkälber 52—60 87-100 56 93 Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 48—51 80-85 49 82 Geringere Saugkälber 42—47 71—78 44 74 Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthammel 40—00 80-00 40 80 Schwein e. Vottfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht 54—55 69—71 54 70 Vollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 54-55 69—71 54 70 Fleischige Schweine 53—55 68—70 54 69 mäßig, Schweine slau. Ochse n. Preis pro 100 Psd. rcbcnd- Lchlachi- nemichk oon-biS öoii-biS des GieSseuer Anzeigers, initgeteilt von der Bank für Hande" und Indnstrze^GiesscL1. Frankfurter kiörse, 16. März, 1.1 > Uhr. 3'/.% Reichsanleihe . .. y3-45 S°j'. - do. ... 84.20 3'/,% Eonsols . «3.30 3% do. . . 84.30 3•/,//„ Hessen . i . 92-20 3'/iulo Oberhessen . . - -. 92 00 4"/n Oesterr. Goldrente. 99.70 4'/6o/o Oesterr. Silberrente. 98.60 4n,'n Ungar. Goldrente .... 95.35 4".„ Italien. Rente . . . 104.80 3°/0 Portugiesen Serie I . 65.60 3% Portugiesen „ III . 66.40 4'/?% russ. Staatsanl. 1905 100.2-5 4''?/0 japan. Staatsanleihe 98.30 4°/ö Conv.Türken von 1903 94,80 Türkenlose ..... 181.20 4"/0 Griech. Monopol-Anl. . 48.85 4°/0 äussere Argentinier .. 91,20 3°/0 Mexikaner . . 69.40 4‘/z% Chinesen ... . 99.75 Akticna: 'Bochum Guss .... Buderus E. W. . . -. - l^.oO Tendenz öruhig. Elektriz. Lahmeycr . . . Elektriz- Schachert . . ,. E-chweiic-r Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paket!. Har neuer Bergwerk Laurahütte . ... . - . - N'ordd- Lloyd . Oberschles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . Deutsche feank . . Deutsch - Asiat. Bank Diskonto - Kommandit Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn ..... Gotthardbahn . . . Lombard. Eisenbahn. Oesterr. Staatsbahn . prince - Henri - Eisenbahn iierliner älorse, 16. März. vn. 107.20 139.80 201.25 Ü13 4U 142.4b 198.20 174.5 b 105.00 103.50 180.00 135.95 2Ö8.2) 151.30 116.0.) 165 0b -13.uJ 112.10 22*5 > 159.30 1344)1* ( anada E. B 182.00 Darmstädter Bank . . - 136.00 Deutsche Bank .... 258.— Dortmunder-Union C. . . 94.20 Dresdner Bank . . • . 164.80 P. ..teuer Bergwerk . . . 198.2' Laurahütte 174 - Lombarden E. B --!j Nordd. Lloyd . . .... 105,2' Türke muss . , , . , ... 181.0 Tendenz: schwach. Verkaufsstellen durch dieses Plakat kenntlich. Fabrikant: August Jacobi Darmstadt. asseler Hafer-Kakao wird bei MZgen- AM ksnMSen als Kräftigungsmittel tausendfach ärztlich empfohlen. Nur echt in Blauen Kartons für 1 Mk.. niemals lose. Der neueste Komet länger frisch während ein gewöhnlicher Backpulverkuchen leicht austrocknet. hv4/< Trotz der Vielen Vorzüge nur 10 Fig. Reese Gesellschaft, Hameln. Der Der Der Der Der gerät immer. geht immer hoch auf. ist mürbe. ist leicht verdaulich. bleibt auch im Anschnitt im Reiche der Hausfrau ist Reeses Backwunder, das Patentbackpulver, mit seinen erprobten Vorzügen. Backwunderkuchen Backwundei kuchen B ac kwu n d er kuchen Backwunderkuchen Backwunderkuchen fe Gratis 1 Dose ft'. 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